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Groups > ger.ct > #600835 > unrolled thread
| Started by | Lars Gebauer <lgebauer@live.de> |
|---|---|
| First post | 2023-08-04 10:54 +0200 |
| Last post | 2023-08-04 23:25 -0700 |
| Articles | 18 — 8 participants |
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Fliegen in Zeiten der Klimaapokalypse Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2023-08-04 10:54 +0200
Re: Fliegen in Zeiten der Klimaapokalypse "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2023-08-04 11:05 +0200
Re: Fliegen in Zeiten der Klimaapokalypse Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-08-04 17:52 +0200
Re: Fliegen in Zeiten der Klimaapokalypse Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2023-08-04 23:26 -0700
Re: Fliegen in Zeiten der Klimaapokalypse Herwig <herwig.huener@t-online.de> - 2023-08-04 03:18 -0700
Re: Fliegen in Zeiten der Klimaapokalypse Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2023-08-04 17:19 +0200
Re: Fliegen in Zeiten der Klimaapokalypse Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2023-08-04 17:40 +0200
Re: Fliegen in Zeiten der Klimaapokalypse Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-08-04 18:05 +0200
Re: Fliegen in Zeiten der Klimaapokalypse Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2023-08-04 17:59 +0000
Re: Fliegen in Zeiten der Klimaapokalypse Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-08-04 18:00 +0200
Re: Fliegen in Zeiten der Klimaapokalypse Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2023-08-04 22:32 +0200
Re: Fliegen in Zeiten der Klimaapokalypse Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2023-08-05 03:13 +0200
Re: Fliegen in Zeiten der Klimaapokalypse "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2023-08-05 08:09 +0200
Re: Fliegen in Zeiten der Klimaapokalypse Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2023-08-04 23:27 -0700
Re: Fliegen in Zeiten der Klimaapokalypse Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2023-08-05 14:55 +0200
Re: Fliegen in Zeiten der Klimaapokalypse Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2023-08-07 03:18 -0700
Re: Fliegen in Zeiten der Klimaapokalypse Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2023-08-05 09:10 +0200
Re: Fliegen in Zeiten der Klimaapokalypse Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2023-08-04 23:25 -0700
| From | Lars Gebauer <lgebauer@live.de> |
|---|---|
| Date | 2023-08-04 10:54 +0200 |
| Subject | Fliegen in Zeiten der Klimaapokalypse |
| Message-ID | <uaiebh$160gg$1@dont-email.me> |
https://www.nzz.ch/schweiz/na-auch-geflogen-das-problem-mit-den-faulen-ausreden-ld.1749188 | Zeitgleich mit Hitze- und Gewitterrekorden knackte der Flughafen | Zürich zu Beginn der Reisesaison neue Passagierrekorde. Waren Sie | vielleicht mittendrin? Und hatten Sie dabei ein bisschen ein | schlechtes Gewissen? Sie wissen schon: Stichwort Flugscham. | | Keine Sorge: Sie sind damit in bester Gesellschaft. Die Zehntausende | Passagiere sind garantiert keine homogene Masse von Klimaleugnern. | Schliesslich gilt gemäss jüngstem SRF-Wahlbarometer der Klimawandel | als grösste politische Herausforderung. Alle wissen, dass Fliegen | klimaschädlich ist. Und viele sind sich bewusst, dass Flugreisen oft | den grössten Anteil am individuellen CO2-Fussabdruck ausmachen. | Trotzdem steigen alle diese Menschen ins Flugzeug. | | Diesbezüglich sind sie alle gleich. Ganz unterschiedlich sind | allerdings die Ausreden, mit denen sie begründen, warum sie fliegen, | obwohl sie wissen, dass es nicht nachhaltig ist. | | Hier kommt eine Auswahl an Figuren, denen Sie im Flugzeug begegnen | könnten. Sie werden sehen: Ungeachtet der politischen Ausrichtung, | ihrer familiären Situation oder beruflichen Position – alle werden | Ihnen, ohne mit der Wimper zu zucken, erklären können, warum | ausgerechnet sie nicht aufs Fliegen verzichten sollen. [...] | Sie sehen: Sie müssen sich nicht schämen, wenn Sie fliegen. Im | Flugzeug befinden Sie sich in einer diversen, politisch und sozial | heterogenen, man möchte fast schon sagen: in einer inklusiven | Gesellschaft. Und vor allem sind Sie in einer ganz besonders kreativen | Gesellschaft, wenn es darum geht, das eigene Gewissen zu beruhigen. | Die Chance ist gross, dass Sie in den Argumenten Ihrer Mitreisenden | moralische Entlastung finden. -- "Meine Bitte an Sie: den Klimawandel ernst nehmen, die ruhigen Stimmen in der Wissenschaft anhören und nicht jenen folgen, die für sich in Anspruch nehmen, für „die“ Wissenschaft zu sprechen. Politische Maßnahmen mit weltweiter Wirkung vorbereiten – und dafür auf klimaneutrale Technologie setzen. Nicht denen auf den Leim gehen, die Klimakatastrophe predigen und Panik als Grundlage der Klimapolitik propagieren." (Hans von Storch, 2023)
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| From | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2023-08-04 11:05 +0200 |
| Message-ID | <uaif01$3cak$4@solani.org> |
| In reply to | #600835 |
Auch die Lufthansa berichtet von ihrem besten Geschäftsjahr übrhaupt! "Das Konzernergebnis markierte mit 881 Millionen Euro ebenfalls einen neuen Höchststand (Vorjahr: 259 Millionen Euro). Für das erste Halbjahr 2023 verbuchte der Konzern ein Adjusted EBIT von 812 Millionen Euro (Vorjahr: -185 Millionen Euro) – eine Verbesserung um knapp eine Milliarde Euro." https://www.lufthansagroup.com/de/newsroom/meldungen/lufthansa-group-erzielt-rekordergebnis-im-zweiten-quartal-und-konkretisiert-ausblick.html#:~:text=Das%20Konzernergebnis%20markierte%20mit%20881,um%20knapp%20eine%20Milliarde%20Euro. Am 04.08.23 um 10:54 schrieb Lars Gebauer: > https://www.nzz.ch/schweiz/na-auch-geflogen-das-problem-mit-den-faulen-ausreden-ld.1749188 > > | Zeitgleich mit Hitze- und Gewitterrekorden knackte der Flughafen > | Zürich zu Beginn der Reisesaison neue Passagierrekorde. Waren Sie > | vielleicht mittendrin? Und hatten Sie dabei ein bisschen ein > | schlechtes Gewissen? Sie wissen schon: Stichwort Flugscham. > | > | Keine Sorge: Sie sind damit in bester Gesellschaft. Die Zehntausende > | Passagiere sind garantiert keine homogene Masse von Klimaleugnern. > | Schliesslich gilt gemäss jüngstem SRF-Wahlbarometer der Klimawandel > | als grösste politische Herausforderung. Alle wissen, dass Fliegen > | klimaschädlich ist. Und viele sind sich bewusst, dass Flugreisen oft > | den grössten Anteil am individuellen CO2-Fussabdruck ausmachen. > | Trotzdem steigen alle diese Menschen ins Flugzeug. > | > | Diesbezüglich sind sie alle gleich. Ganz unterschiedlich sind > | allerdings die Ausreden, mit denen sie begründen, warum sie fliegen, > | obwohl sie wissen, dass es nicht nachhaltig ist. > | > | Hier kommt eine Auswahl an Figuren, denen Sie im Flugzeug begegnen > | könnten. Sie werden sehen: Ungeachtet der politischen Ausrichtung, > | ihrer familiären Situation oder beruflichen Position – alle werden > | Ihnen, ohne mit der Wimper zu zucken, erklären können, warum > | ausgerechnet sie nicht aufs Fliegen verzichten sollen. > > [...] > > | Sie sehen: Sie müssen sich nicht schämen, wenn Sie fliegen. Im > | Flugzeug befinden Sie sich in einer diversen, politisch und sozial > | heterogenen, man möchte fast schon sagen: in einer inklusiven > | Gesellschaft. Und vor allem sind Sie in einer ganz besonders kreativen > | Gesellschaft, wenn es darum geht, das eigene Gewissen zu beruhigen. > | Die Chance ist gross, dass Sie in den Argumenten Ihrer Mitreisenden > | moralische Entlastung finden. -- Bitt um Vrzihung, di Tast " " klmmt manchmal...
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| From | Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> |
|---|---|
| Date | 2023-08-04 17:52 +0200 |
| Message-ID | <uaj6sq$1amd2$4@dont-email.me> |
| In reply to | #600836 |
Salve allerseits, Dr. Joachim Neudert schrieb: > > Auch die Lufthansa berichtet von ihrem besten Geschäftsjahr übrhaupt! > Am Sonntag fliegen wir mit SWISS nach Malta! Dort wartet eine Beneteau Cyclades 43.4 auf uns – 3 Wochen Segelurlaub mit Kind und Kegel, wird Zeit, dass ich meiner Tochter das Schnorcheln beibringe... ( ˇ෴ˇ ) M.f.G. -- Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur etwas komisch... ;-)
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| From | Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> |
|---|---|
| Date | 2023-08-04 23:26 -0700 |
| Message-ID | <320d7a6b-1a80-48cb-b24f-a5b07880f7fbn@googlegroups.com> |
| In reply to | #600898 |
Fidel Sebastián Hunrichse-Lara schrieb am Freitag, 4. August 2023 um 17:53:00 UTC+2: > Dr. Joachim Neudert schrieb: > > > > Auch die Lufthansa berichtet von ihrem besten Geschäftsjahr übrhaupt! > > > Am Sonntag fliegen wir mit SWISS nach Malta! Dort wartet eine Beneteau > Cyclades 43.4 auf uns – 3 Wochen Segelurlaub mit Kind und Kegel, wird > Zeit, dass ich meiner Tochter das Schnorcheln beibringe... Ah, Dein biologischer Sohn darf auch mit...
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| From | Herwig <herwig.huener@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2023-08-04 03:18 -0700 |
| Message-ID | <7c336333-e5c3-4376-8a0a-1b60b560235an@googlegroups.com> |
| In reply to | #600835 |
2023-08-04 12:19:00 +0200 "Musca Domestica"? Herwig
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| From | Michael Bode <m.g.bode@web.de> |
|---|---|
| Date | 2023-08-04 17:19 +0200 |
| Message-ID | <kj4j8pFr7igU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #600835 |
Lars Gebauer <lgebauer@live.de> writes: > https://www.nzz.ch/schweiz/na-auch-geflogen-das-problem-mit-den-faulen-ausreden-ld.1749188 > > | Zeitgleich mit Hitze- und Gewitterrekorden knackte der Flughafen > | Zürich zu Beginn der Reisesaison neue Passagierrekorde. Waren Sie > | vielleicht mittendrin? Und hatten Sie dabei ein bisschen ein > | schlechtes Gewissen? Sie wissen schon: Stichwort Flugscham. Da sitzt sich die Letzte Generation seit einem Jahr den Arsch auf Deutschlands Straßen wund und ihr habt die Botschaft immer noch nicht kapiert? Das individuelle Verhalten hat keine Auswirkung auf die Klimakrise. Deshalb ist ein Bali- (oder Thailand-) Urlaub kein Problem.
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| From | Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> |
|---|---|
| Date | 2023-08-04 17:40 +0200 |
| Message-ID | <kj4kfnFr534U4@mid.individual.net> |
| In reply to | #600891 |
Am 04.08.23 um 17:19 schrieb Michael Bode: > Lars Gebauer <lgebauer@live.de> writes: > >> https://www.nzz.ch/schweiz/na-auch-geflogen-das-problem-mit-den-faulen-ausreden-ld.1749188 >> >> | Zeitgleich mit Hitze- und Gewitterrekorden knackte der Flughafen >> | Zürich zu Beginn der Reisesaison neue Passagierrekorde. Waren Sie >> | vielleicht mittendrin? Und hatten Sie dabei ein bisschen ein >> | schlechtes Gewissen? Sie wissen schon: Stichwort Flugscham. > > Da sitzt sich die Letzte Generation seit einem Jahr den Arsch auf > Deutschlands Straßen wund und ihr habt die Botschaft immer noch nicht > kapiert? Das individuelle Verhalten hat keine Auswirkung auf die > Klimakrise. Deshalb ist ein Bali- (oder Thailand-) Urlaub kein Problem. Und ein Amokläufer oder IS Attentäter hat außer Aufregung - im Vergleich zur Gesamtmenge der Personen vernachlässigbar viel bewirkt.
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| From | Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> |
|---|---|
| Date | 2023-08-04 18:05 +0200 |
| Message-ID | <uaj7k9$1amd2$6@dont-email.me> |
| In reply to | #600897 |
Salve allerseits, Hermann Riemann schrieb: > Am 04.08.23 um 17:19 schrieb Michael Bode: >> Lars Gebauer <lgebauer@live.de> writes: >> >>> | Zeitgleich mit Hitze- und Gewitterrekorden knackte der Flughafen >>> | Zürich zu Beginn der Reisesaison neue Passagierrekorde. Waren Sie >>> | vielleicht mittendrin? Und hatten Sie dabei ein bisschen ein >>> | schlechtes Gewissen? Sie wissen schon: Stichwort Flugscham. >> >> Da sitzt sich die Letzte Generation seit einem Jahr den Arsch auf >> Deutschlands Straßen wund und ihr habt die Botschaft immer noch nicht >> kapiert? Das individuelle Verhalten hat keine Auswirkung auf die >> Klimakrise. Deshalb ist ein Bali- (oder Thailand-) Urlaub kein Problem. > > Und ein Amokläufer oder IS Attentäter hat außer Aufregung - im Vergleich > zur Gesamtmenge der Personen vernachlässigbar viel bewirkt. > +--- <hier abknabbern> --- | Worin besteht das Wesen des Extremismus? Was verbindet radikale | Forderungen und Ideologien aus dem linken und aus dem rechten Spektrum | miteinander? Sie enthalten beide einen wahren Kern, der allerdings ins | Absolute überhöht und damit wieder verfälscht wird. So gleichen | Extremismus und Radikalismus der religiösen Häresie. | | Das Christentum versteht Häresie als Überbetonung oder Absolutsetzung | eines einzelnen Aspekts überlieferter Wahrheiten. Das führt zu falschen | Schlussfolgerungen und Sichtweisen, zum geistigen Tunnelblick. Die | Häresie ist eine Teilwahrheit, die zur Lüge mutiert beim Versuch, sie | zur totalen Wahrheit aufzublasen. | | Das Phänomen ist in der heutigen Politik nicht selten. Zum Beispiel beim | Thema Gender. Die Teilwahrheit der Gender-Bewegung: Frauen und Männer | werden nicht nur von der Natur, sondern auch von der Kultur geprägt. Das | Verhältnis der Geschlechter unterliegt gesellschaftlichen Rollen und | Erwartungen, die sich nach Epoche und Kulturkreis wandeln. | | Überhöht man diese Teilwahrheit zur totalen Wahrheit, wird aus der | kulturellen Prägung von Mann und Frau die alles bestimmende Bezugsgrösse | für eine neue Geschlechterpolitik. Die elementare Bedeutung der | Naturwissenschaft, ob Biologie, Neurologie oder Evolutionstheorie, wird | geleugnet. | | Frauen und Männer erscheinen als blosse soziale Konstrukte, die man | dekonstruieren muss, um sie von der Heteronormativität patriarchaler | Gesellschaftszwänge zu befreien. Gender-Mainstreaming wird zur Irrlehre, | zur Leugnung des Weiblichen und Männlichen als Grundlage einer | naturverbundenen Humanökologie. Eine Leugnung mit beträchtlichem | Schadenspotenzial für die Gesellschaft. | | *Ideologische Realitätsferne* | | Vergleichbares lässt sich im Bereich des Antifaschismus und des | Antirassismus beobachten. Die Teilwahrheit von Bewegungen wie «Black | Lives Matter» oder «Antifa» lautet: Es gibt Rassismus und Faschismus. Es | gibt Machtmechanismen, die rassistisches Handeln oder faschistisches | Gedankengut begünstigen. Diese Teilwahrheit wird zur ideologisch | aufgeplusterten Lüge, wenn man so tut, als sei die westliche Kultur an | sich rassistisch oder faschistisch. Aus dem Unrecht, das es auch im | Westen gibt, wird ein Geburtsfehler der Kultur selbst. | | So entsteht aus Antirassismus und Antifaschismus die neue Erbsündenlehre | für Weisse, die büssen müssen für die Sünden der Welt. Auch hier | herrscht der geistige Tunnelblick einer ideologisch geprägten | Realitätsferne. Man wird blind für den eigentlichen Rassismus und | Faschismus. Auch spielt der Zustand der Welt ausserhalb des Westens | grundsätzlich keine Rolle, denn es geht darum, den Westen als | missratenes Konstrukt zu diffamieren, das überwunden werden muss. | | Bei Klimaaktivisten wie der Letzten Generation oder Extinction Rebellion | sind die Mechanismen ähnlich. Aus der Teilwahrheit, dass sich das Klima | wandelt und die Temperaturen steigen, wird die umfassende Wahrheit vom | Klimawandel als Sünde des Menschen, als Erbsünde von Industrialisierung | und Kapitalismus. Die apokalyptische Erwartung führt zur Forderung nach | dem Systemwechsel, nach dem Ende freiheitlicher Lebensmodelle. Einige | Umweltaktivisten vertreten offen antidemokratische und totalitäre | Programme, denn der Kampf gegen den Weltuntergang rechtfertigt fast alles. | | Was kann eine offene Gesellschaft tun, wenn immer mehr radikale Ideen | und Programme den Mainstream prägen? Wenn linker wie rechter Extremismus | zunehmen? Der französische Mathematiker und Philosoph Blaise Pascal | definiert die richtige Mitte als «Suche zwischen falschen Extremen». Das | ist ein gutes Prinzip im Bereich wissenschaftlicher Betrachtungen. Aber | es hilft nicht, wenn es um politische Extreme geht. | | Dort dürfte es besser sein, zuerst einmal den wahren Kern einer Bewegung | ernst zu nehmen. Die Teilwahrheit, die sich in vielen politischen Ideen | findet, sollte öffentlich thematisiert werden. Das gesellschaftliche | oder moralische Anliegen, das damit verbunden ist, wird damit anerkannt. | Die Mehrheitsgesellschaft kann sich diese Anliegen zu eigen machen und | als Teil des kulturellen Entwicklungsprozesses begreifen. | | Vom wahren Kern lernen, diesen in das grössere Ganze integrieren und den | Rest abstossen: So haben christliche Denker nicht selten auf Häresien | reagiert, auch wenn der Umgang der Kirche mit Häretikern oft | unchristlich und blutig war. Im Wandel der Epochen versuchten Christen | dennoch immer wieder, in den Irrtümern der Zeit Teilwahrheiten zu | erkennen, um damit die theologische Gedankenkathedrale zu bereichern. | Ganz nach dem Vorbild des Apostels Paulus: «Prüft alles und behaltet das | Gute.» (Thessalonicher 5,21) | | *Mit Augenmass und Vernunft* | | Konkret angewendet auf das Thema Gender: Wir nehmen die Sorge um | Menschen ernst, die sich aufgrund ihres Geschlechtes oder ihrer | sexuellen Ausrichtung diskriminiert fühlen. Aber wir lassen es nicht zu, | dass diese Sorge von Ideologen und Extremisten gekapert wird. | Extremisten, welche die Natur leugnen, naturwissenschaftliche | Erkenntnisse ignorieren und ideologische Sprachverwirrung betreiben. | | Beim Thema Rassismus müsste es in Zukunft ebenfalls darum gehen, als | Mehrheitsgesellschaft für die Werte des Liberalismus einzustehen, für | die Gleichheit aller vor dem Gesetz. Das Problem aber sollte nicht den | Radikalen überlassen werden, die mit ihrer Erbsündenlehre für Weisse | einen neuen, woken Rassismus verkünden. Die Mehrheit der Menschen muss | vorleben, dass in einer offenen Gesellschaft die Hautfarbe kein | Kriterium ist, dass wir Personen grundsätzlich nicht nach ihren | Äusserlichkeiten beurteilen, sondern nach ihren Handlungen und ihrem | Charakter, und zwar auch dann, wenn eine Person weiss und männlich ist. | | Die Sorge um die Umwelt sowie die Entwicklung des Weltklimas sind | ebenfalls zu wichtig, um sie den Apokalyptikern und Angstmachern zu | überlassen. Es ist entscheidend zu erkennen, dass eine Politik der Angst | aus der Freiheit heraus in den Totalitarismus führen kann. Deshalb | sollte die Sorge um die Natur mit Augenmass und Vernunft verbunden | werden – und mit dem Glauben an die Kreativität und das Potenzial einer | freiheitlichen Kultur. | | Für die kommenden Generationen ist es ausschlaggebend, dass sie nicht | einem endzeitlichen Pessimismus erliegen, sondern am Optimismus der | Aufklärung festhalten. Dazu gehört der Glaube an die Kraft menschlicher | Erfindungen und Technologien, die in der Lage sind, auch grosse Probleme | zu lösen. | | Eine entwicklungsfreundliche Kultur sollte frei nach Paulus in der Tat | alles prüfen, was ihr begegnet, und das Gute behalten. +--- </hier abknabbern> --- ©<https://www.nzz.ch/feuilleton/gender-und-klima-die-themen-gehoeren-in-die-politische-diskussion-ld.1728032> M.f.G. -- Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur etwas komisch... ;-)
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| From | Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) |
|---|---|
| Date | 2023-08-04 17:59 +0000 |
| Message-ID | <3t64cd3c5ai50d28n3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at> |
| In reply to | #600900 |
On Fri, 04 Aug 2023 18:05:28 Fidel Sebastián Hunrichse-Lara wrote: > +--- <hier abknabbern> --- > | Worin besteht das Wesen des Extremismus? Was verbindet radikale > | Forderungen und Ideologien aus dem linken und aus dem rechten Spektrum > | miteinander? Sie enthalten beide einen wahren Kern, [...] Der Leser stutzt, hält ob dieses und des folgenden Unsinns inne und guckt gleich ganz nach unten: > +--- </hier abknabbern> --- > > ©<https://www.nzz.ch/feuilleton/gender-und-klima-die-themen-gehoeren-in-die-politische-diskussion-ld.1728032> Na bitte, wer sagt's denn? Möchtest Du Deine Lebenszeit nicht mit sinnvollerer Lektüre verbringen? Servus, Stefan -- http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike Für Anfänger: Stefan - lästern, soviel, wie nur geht! (Sloganizer)
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| From | Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> |
|---|---|
| Date | 2023-08-04 18:00 +0200 |
| Message-ID | <uaj7an$1amd2$5@dont-email.me> |
| In reply to | #600891 |
Salve allerseits, Michael Bode schrieb: > Lars Gebauer <lgebauer@live.de> writes: > >> | Zeitgleich mit Hitze- und Gewitterrekorden knackte der Flughafen >> | Zürich zu Beginn der Reisesaison neue Passagierrekorde. Waren Sie >> | vielleicht mittendrin? Und hatten Sie dabei ein bisschen ein >> | schlechtes Gewissen? Sie wissen schon: Stichwort Flugscham. > > Da sitzt sich die Letzte Generation seit einem Jahr den Arsch auf > Deutschlands Straßen wund und ihr habt die Botschaft immer noch nicht > kapiert? Das individuelle Verhalten hat keine Auswirkung auf die > Klimakrise. Deshalb ist ein Bali- (oder Thailand-) Urlaub kein Problem. > +--- <hier abknabbern> --- | An manchen Tagen, wenn er den Verkehr stoppt, sucht Max Voegtli die | mediale Aufmerksamkeit. Aber an einem Donnerstag im Juni kommt sie | unerwartet. Er sitzt in der Abflughalle des Flughafens Zürich, den Blick | auf seinen Laptop gerichtet. Ein anderer Reisender erkennt und | fotografiert ihn heimlich – und schickt das Foto an «Züri Today» und den | «Blick». Die Nachricht verbreitet sich wie ein Lauffeuer. | | Die Parole lautet: Empörung. Denn Max Voegtli engagiert sich als | Aktivist bei der Klimabewegung Renovate Switzerland. Er dürfte, so die | Meinung vieler, nicht von Zürich über Paris nach Mexiko fliegen. | | Der «Blick» schreibt: «Schweizer Klimakleber auf Flug nach Mexiko | erwischt». Und ein Journalist des Schweizer Fernsehens teilt eine | Collage von alten Tweets Voegtlis. Sie zeugen von einer früheren Reise | in die USA, einer Autofahrt nach München und dem Besuch eines | Formel-1-Rennens. Voegtli versucht sich in einem Interview zu erklären. | Vergeblich. Für viele Blätter bleibt er der Klimaaktivist, der die | eigenen Ideale verraten hat. | | Wenige verteidigen ihn. So argumentiert die «WoZ», die Debatte um seine | Person lenke vom eigentlichen Thema ab, der «Klimakatastrophe». Und die | «Republik» findet, es sei okay, wenn auch Klimaaktivisten mal flögen. | Die Schweizer Medien debattieren, von Max Voegtli selbst ist fortan | wenig zu hören. | | Wer ist der Mann, der das Land diskutieren lässt, ob Klimaschützer frei | von Klima-Sünden sein müssen? | | «*Kind der Globalisierung*» | | Einen guten Monat nach seinem Mexiko-Flug hält Max Voegtli sich in | Guatemala auf. Die Videocall-Qualität ist schlecht, das Zimmer dunkel. | Auf das, was im Juni geschah, blickt er differenziert: «Ich bin mir von | meinem Engagement bei Renovate gewöhnt, dass Leute hässig sind und wir | Ärger bekommen. Diesmal war es aber anders, weil sich die Kritik direkt | gegen mich als Person richtete», sagt Voegtli. «Ich hatte selbst | Schwierigkeiten mit meiner Reise, und die Kommentare haben natürlich | nicht ganz unrecht. Wir müssen Flüge reduzieren.» | | Einzelne Twitter-Nutzer hätten sich wütend und angriffig geäussert. Aus | der Klimabewegung seien die Rückmeldungen unterschiedlich, aber stets | anständig gewesen. | | Während des Interviews spricht Voegtli hastig, fährt sich immer wieder | durch die Locken. Er wechselt häufig vom Basler Dialekt ins | Hochdeutsche. Ganz fehlerfrei spricht er dabei nie. Denn seine | Muttersprache ist Englisch. Die ersten zwei Lebensjahre verbrachte | Voegtli zwar in der Schweiz, doch anschliessend zog die Familie nach | Schanghai. Voegtli wurde an der Schule englisch unterrichtet, auch die | Eltern sprachen so mit ihm. | | Entsprechend nennt er sich selbst ein «Kind der Globalisierung». Er | lebte in England, in Deutschland, mittlerweile in Zürich. Er studierte | Politikwissenschaften, hatte lange Zeit ein normales Berufsleben in der | IT-Branche und der Prozessoptimierung. «Ich wusste damals, dass die | Klimakrise da ist, ich wusste, dass es ernst ist, aber ich habe damals | geglaubt, dass die Regierung sie im Griff hat und das Pariser | Klimaabkommen umsetzen würde», sagt er. | | Bis 2020 habe er seinen Alltag kaum eingeschränkt, während der Pandemie | aber gemerkt, dass etwas nicht mehr stimme. Er habe sich stärker mit dem | Klimawandel auseinandergesetzt, begonnen, sich vegan zu ernähren, | weniger zu kaufen und den eigenen CO2-Abdruck zu reduzieren. | | Im April 2022 trat Voegtli Renovate Switzerland bei. Die | Klimaschutz-Gruppe fordert von der Regierung, den Klimanotstand | auszurufen, einen Notfallplan zu erarbeiten und bis 2030 alle Gebäude in | der Schweiz zu sanieren. Dafür nutzen sie auch umstrittene Aktionen wie | Strassenblockaden oder das Festkleben an Kunstwerken. Das überzeugte | Voegtli. Er habe, sagt er, in der Bewegung die Möglichkeit gesehen, eine | wirkliche Veränderung in der Klimapolitik herbeizuführen. Er kündigte | seinen Job, fokussierte sich völlig auf sein politisches Engagement, | lebte von Erspartem. | | «Mir fiel auf, dass die individuellen Massnahmen nicht weit genug gehen. | Ich konnte zwar stolz auf mich selber sein, aber was hilft das, wenn wir | ein strukturelles Problem haben?» | | Ob die Strassenblockaden oder Simonetta Sommarugas Rede zum 1. August, | die Voegtli mit Plakaten störte, sein Widerstand beschert ihm Feinde. So | sagte ein Anrufer während einer «Talk Täglich»-Sendung, man solle dem | Aktivisten «links und rechts a paar ad Ohra haua.» Voegtli reagierte | darauf mit einem Lächeln und winkte in die Kamera. | | Max Voegtli debattierte damals, kurz vor seiner Abreise, mit der | Stadtzürcher SVP-Präsidentin Camille Lothe. Später schrieb Lothe in | einem Kommentar, der auf der SVP-Website zu finden ist: «Für den | Klimaschutz bleibt zu hoffen, dass Max Voegtli und seinen Kollegen | konsequent die Rechnung für den verursachten Polizeieinsatz in Rechnung | gestellt wird. Dann bleibt hoffentlich nicht mehr genug Budget für | Ferien in Mexiko.» | | Voegtli ist nicht der einzige Klimaaktivist, der kritisiert wurde. | Bereits im Februar dieses Jahres ereignete sich Ähnliches in | Deutschland. Eine Aktivistin und ein Aktivist der «Letzten Generation» | flogen nach Bali. Die Entrüstung liess nicht lange auf sich warten. Und | als kurz nach Bekanntwerden des Fluges Aktivisten eine Rede des | CDU-Vorsitzenden Friedrich Merz störten, witzelte dieser: «Grüssen Sie | Ihre Freunde, wenn die aus Bali zurückkommen.» | | «*Hand aufs Herz: Es ist widersprüchlich*» | | Konfrontiert werden Klimaaktivisten mit ihren Reisen bereits seit | Jahren. Als die schwedische Aktivistin Greta Thunberg im Sommer 2019 für | den UN-Klimagipfel vom englischen Plymouth nach New York segelte, hiess | es, die Reise sei nicht klimaneutral. Gar schädlicher, als wenn Thunberg | einzig mit ihrem Vater geflogen wäre. Denn so müssten nun mehrere | Crewmitglieder Thunbergs zurück nach Europa fliegen. | | Luisa Neubauer, das Gesicht der deutschen Fridays-for-Future-Bewegung, | sagte 2019 in einem Interview mit der «Welt», dass der private Einsatz | für den Klimaschutz nur ein «kleiner Aspekt von grossen strukturellen | Veränderungen» sei. «Ich möchte niemandem vorschreiben, wie er sich nach | irgendeiner Flugreise fühlen soll, und finde es beunruhigend, dass das | gerade zu unserer Debatte wird.» Auch Neubauer wurden frühere Flugreisen | in den asiatischen Raum vorgehalten. | | Die Argumentation, dass der Klimawandel als strukturelles Problem | verstanden werden müsse und nicht auf Individuen übertragbar sei, | erwähnt auch Voegtli. Er sagt: «Wir fordern nicht, dass alle perfekt | leben. Wir fordern, dass die Regierung handelt.» | | Dass dennoch Privatpersonen gestört werden, etwa durch die | Karfreitags-Blockade am Gotthard, an der auch Voegtli beteiligt war, | sieht er als nötiges Mittel zum Zweck, um der Klima-Thematik | Aufmerksamkeit zu geben. Damals setzten sich sechs Renovate-Mitglieder | auf die Autobahn und verzögerten zusätzlich zum bereits bestehenden Stau | ein Fortkommen Richtung Tessin. | | Voegtli bezeichnet sich als jemanden «ohne Macht, der Alarm schlägt». | Eine Vorbildfunktion sieht er bei sich nicht und nimmt sich entsprechend | die Freiheit, «für zwei Monate ein normaler Mensch» zu sein. Seine | Mexiko-Reise plante er schon länger. «Es ergab sich die Gelegenheit, | dass meine Partnerin und ich uns zwei Monate freinehmen konnten. Das | wollte ich nutzen.» Über Paris flog er, weil es deutlich günstiger | gewesen sei als ein Direktflug nach Mexiko. Und das wenige zusätzliche | Kerosin, das dabei verbraucht wurde, hält er für vernachlässigbar. | | Dass Voegtli inmitten des Klimanotstandes sich eine Auszeit nimmt, wirkt | inkonsequent. Doch das sieht er selbstkritisch: «Hand aufs Herz: Es ist | widersprüchlich. Ich habe mir auch lange Gedanken gemacht, ob ich es | machen will. Es gibt Leute in unserer Bewegung, die so etwas nie machen | würden und die ich sehr bewundere.» | | Max Voegtli nimmt Widersprüche in Kauf. Das unterscheidet ihn von | anderen Aktivistinnen und Aktivisten. Er ist niemand, der absolut | handelt. Sondern jemand, den die eigenen Ideale genug überzeugen, um | sich auf eine befahrene Strasse zu setzen, der aber auch mit ihnen bricht. | | Voegtli entspricht so gar nicht dem von vielen Medien beschworenen Bild | des von Spass befreiten Klimaschützers mit erhobenem Zeigefinger. Viel | eher geht es ihm beim Klimaschutz um die Frage: «Wie können wir uns | selbst schützen und unser Leben auch zukünftig geniessen?» Dabei bleibt | er optimistisch. «Wenn ich pessimistisch wäre, würde ich nicht mehr | zurück nach Hause kommen. Dann bliebe ich hier, eröffnete ein Hostel», | sagt er scherzhaft und schwenkt sein Smartphone. Hinter ihm liegt ein | weiter, blauer See. «Denn das ist zurzeit mein Ausblick», sagt er und | grinst. | | In wenigen Tagen plant er, Richtung Honduras zu reisen. Nach seiner | Rückkehr in die Schweiz wird er wieder zivilen Ungehorsam für den | Klimaschutz leisten. +--- </hier abknabbern> --- ©<https://www.nzz.ch/zuerich/klimaaktivist-max-voegtli-flog-nach-mexiko-und-erntete-einen-shitstorm-jetzt-sagt-er-ld.1747662> M.f.G. -- Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur etwas komisch... ;-)
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| From | Michael Bode <m.g.bode@web.de> |
|---|---|
| Date | 2023-08-04 22:32 +0200 |
| Message-ID | <kj55jfFu19sU2@mid.individual.net> |
| In reply to | #600899 |
Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> writes: > Salve allerseits, > > Michael Bode schrieb: >> Lars Gebauer <lgebauer@live.de> writes: >> >>> | Zeitgleich mit Hitze- und Gewitterrekorden knackte der Flughafen >>> | Zürich zu Beginn der Reisesaison neue Passagierrekorde. Waren Sie >>> | vielleicht mittendrin? Und hatten Sie dabei ein bisschen ein >>> | schlechtes Gewissen? Sie wissen schon: Stichwort Flugscham. >> >> Da sitzt sich die Letzte Generation seit einem Jahr den Arsch auf >> Deutschlands Straßen wund und ihr habt die Botschaft immer noch nicht >> kapiert? Das individuelle Verhalten hat keine Auswirkung auf die >> Klimakrise. Deshalb ist ein Bali- (oder Thailand-) Urlaub kein >> Problem. >> > +--- <hier abknabbern> --- > | An manchen Tagen, wenn er den Verkehr stoppt, sucht Max Voegtli die > | mediale Aufmerksamkeit. Aber an einem Donnerstag im Juni kommt sie > | unerwartet. Er sitzt in der Abflughalle des Flughafens Zürich, den > | Blick auf seinen Laptop gerichtet. Ein anderer Reisender erkennt und > | fotografiert ihn heimlich – und schickt das Foto an «Züri Today» und > | den «Blick». Die Nachricht verbreitet sich wie ein Lauffeuer. > | > | Die Parole lautet: Empörung. Denn Max Voegtli engagiert sich als > | Aktivist bei der Klimabewegung Renovate Switzerland. Er dürfte, so > | die Meinung vieler, nicht von Zürich über Paris nach Mexiko fliegen. > | > | Der «Blick» schreibt: «Schweizer Klimakleber auf Flug nach Mexiko > | erwischt». Und ein Journalist des Schweizer Fernsehens teilt eine > | Collage von alten Tweets Voegtlis. Sie zeugen von einer früheren > | Reise in die USA, einer Autofahrt nach München und dem Besuch eines > | Formel-1-Rennens. Voegtli versucht sich in einem Interview zu > | erklären. Vergeblich. Für viele Blätter bleibt er der > | Klimaaktivist, der die eigenen Ideale verraten hat. > | > | Wenige verteidigen ihn. So argumentiert die «WoZ», die Debatte um > | seine Person lenke vom eigentlichen Thema ab, der > | «Klimakatastrophe». Und die «Republik» findet, es sei okay, wenn > | auch Klimaaktivisten mal flögen. Die Schweizer Medien debattieren, > | von Max Voegtli selbst ist fortan wenig zu hören. > | > | Wer ist der Mann, der das Land diskutieren lässt, ob Klimaschützer > | frei von Klima-Sünden sein müssen? > | > | «*Kind der Globalisierung*» > | > | Einen guten Monat nach seinem Mexiko-Flug hält Max Voegtli sich in > | Guatemala auf. Die Videocall-Qualität ist schlecht, das Zimmer > | dunkel. Auf das, was im Juni geschah, blickt er differenziert: «Ich > | bin mir von meinem Engagement bei Renovate gewöhnt, dass Leute > | hässig sind und wir Ärger bekommen. Diesmal war es aber anders, weil > | sich die Kritik direkt gegen mich als Person richtete», sagt > | Voegtli. «Ich hatte selbst Schwierigkeiten mit meiner Reise, und die > | Kommentare haben natürlich nicht ganz unrecht. Wir müssen Flüge > | reduzieren.» > | > | Einzelne Twitter-Nutzer hätten sich wütend und angriffig > | geäussert. Aus der Klimabewegung seien die Rückmeldungen > | unterschiedlich, aber stets anständig gewesen. > | > | Während des Interviews spricht Voegtli hastig, fährt sich immer > | wieder durch die Locken. Er wechselt häufig vom Basler Dialekt ins > | Hochdeutsche. Ganz fehlerfrei spricht er dabei nie. Denn seine > | Muttersprache ist Englisch. Die ersten zwei Lebensjahre verbrachte > | Voegtli zwar in der Schweiz, doch anschliessend zog die Familie nach > | Schanghai. Voegtli wurde an der Schule englisch unterrichtet, auch > | die Eltern sprachen so mit ihm. > | > | Entsprechend nennt er sich selbst ein «Kind der Globalisierung». Er > | lebte in England, in Deutschland, mittlerweile in Zürich. Er > | studierte Politikwissenschaften, hatte lange Zeit ein normales > | Berufsleben in der IT-Branche und der Prozessoptimierung. «Ich > | wusste damals, dass die Klimakrise da ist, ich wusste, dass es ernst > | ist, aber ich habe damals geglaubt, dass die Regierung sie im Griff > | hat und das Pariser Klimaabkommen umsetzen würde», sagt er. > | > | Bis 2020 habe er seinen Alltag kaum eingeschränkt, während der > | Pandemie aber gemerkt, dass etwas nicht mehr stimme. Er habe sich > | stärker mit dem Klimawandel auseinandergesetzt, begonnen, sich vegan > | zu ernähren, weniger zu kaufen und den eigenen CO2-Abdruck zu > | reduzieren. > | > | Im April 2022 trat Voegtli Renovate Switzerland bei. Die > | Klimaschutz-Gruppe fordert von der Regierung, den Klimanotstand > | auszurufen, einen Notfallplan zu erarbeiten und bis 2030 alle > | Gebäude in der Schweiz zu sanieren. Dafür nutzen sie auch > | umstrittene Aktionen wie Strassenblockaden oder das Festkleben an > | Kunstwerken. Das überzeugte Voegtli. Er habe, sagt er, in der > | Bewegung die Möglichkeit gesehen, eine wirkliche Veränderung in der > | Klimapolitik herbeizuführen. Er kündigte seinen Job, fokussierte > | sich völlig auf sein politisches Engagement, lebte von Erspartem. > | > | «Mir fiel auf, dass die individuellen Massnahmen nicht weit genug > | gehen. Ich konnte zwar stolz auf mich selber sein, aber was hilft > | das, wenn wir ein strukturelles Problem haben?» > | > | Ob die Strassenblockaden oder Simonetta Sommarugas Rede zum > | 1. August, die Voegtli mit Plakaten störte, sein Widerstand beschert > | ihm Feinde. So sagte ein Anrufer während einer «Talk > | Täglich»-Sendung, man solle dem Aktivisten «links und rechts a paar > | ad Ohra haua.» Voegtli reagierte darauf mit einem Lächeln und winkte > | in die Kamera. > | > | Max Voegtli debattierte damals, kurz vor seiner Abreise, mit der > | Stadtzürcher SVP-Präsidentin Camille Lothe. Später schrieb Lothe in > | einem Kommentar, der auf der SVP-Website zu finden ist: «Für den > | Klimaschutz bleibt zu hoffen, dass Max Voegtli und seinen Kollegen > | konsequent die Rechnung für den verursachten Polizeieinsatz in > | Rechnung gestellt wird. Dann bleibt hoffentlich nicht mehr genug > | Budget für Ferien in Mexiko.» > | > | Voegtli ist nicht der einzige Klimaaktivist, der kritisiert wurde. > | Bereits im Februar dieses Jahres ereignete sich Ähnliches in > | Deutschland. Eine Aktivistin und ein Aktivist der «Letzten > | Generation» flogen nach Bali. Die Entrüstung liess nicht lange auf > | sich warten. Und als kurz nach Bekanntwerden des Fluges Aktivisten > | eine Rede des CDU-Vorsitzenden Friedrich Merz störten, witzelte > | dieser: «Grüssen Sie Ihre Freunde, wenn die aus Bali zurückkommen.» > | > | «*Hand aufs Herz: Es ist widersprüchlich*» > | > | Konfrontiert werden Klimaaktivisten mit ihren Reisen bereits seit > | Jahren. Als die schwedische Aktivistin Greta Thunberg im Sommer 2019 > | für den UN-Klimagipfel vom englischen Plymouth nach New York > | segelte, hiess es, die Reise sei nicht klimaneutral. Gar > | schädlicher, als wenn Thunberg einzig mit ihrem Vater geflogen > | wäre. Denn so müssten nun mehrere Crewmitglieder Thunbergs zurück > | nach Europa fliegen. > | > | Luisa Neubauer, das Gesicht der deutschen > | Fridays-for-Future-Bewegung, sagte 2019 in einem Interview mit der > | «Welt», dass der private Einsatz für den Klimaschutz nur ein > | «kleiner Aspekt von grossen strukturellen Veränderungen» sei. «Ich > | möchte niemandem vorschreiben, wie er sich nach irgendeiner > | Flugreise fühlen soll, und finde es beunruhigend, dass das gerade zu > | unserer Debatte wird.» Auch Neubauer wurden frühere Flugreisen in > | den asiatischen Raum vorgehalten. > | > | Die Argumentation, dass der Klimawandel als strukturelles Problem > | verstanden werden müsse und nicht auf Individuen übertragbar sei, > | erwähnt auch Voegtli. Er sagt: «Wir fordern nicht, dass alle perfekt > | leben. Wir fordern, dass die Regierung handelt.» > | > | Dass dennoch Privatpersonen gestört werden, etwa durch die > | Karfreitags-Blockade am Gotthard, an der auch Voegtli beteiligt war, > | sieht er als nötiges Mittel zum Zweck, um der Klima-Thematik > | Aufmerksamkeit zu geben. Damals setzten sich sechs > | Renovate-Mitglieder auf die Autobahn und verzögerten zusätzlich zum > | bereits bestehenden Stau ein Fortkommen Richtung Tessin. > | > | Voegtli bezeichnet sich als jemanden «ohne Macht, der Alarm > | schlägt». Eine Vorbildfunktion sieht er bei sich nicht und nimmt > | sich entsprechend die Freiheit, «für zwei Monate ein normaler > | Mensch» zu sein. Seine Mexiko-Reise plante er schon länger. «Es > | ergab sich die Gelegenheit, dass meine Partnerin und ich uns zwei > | Monate freinehmen konnten. Das wollte ich nutzen.» Über Paris flog > | er, weil es deutlich günstiger gewesen sei als ein Direktflug nach > | Mexiko. Und das wenige zusätzliche Kerosin, das dabei verbraucht > | wurde, hält er für vernachlässigbar. > | > | Dass Voegtli inmitten des Klimanotstandes sich eine Auszeit nimmt, > | wirkt inkonsequent. Doch das sieht er selbstkritisch: «Hand aufs > | Herz: Es ist widersprüchlich. Ich habe mir auch lange Gedanken > | gemacht, ob ich es machen will. Es gibt Leute in unserer Bewegung, > | die so etwas nie machen würden und die ich sehr bewundere.» > | > | Max Voegtli nimmt Widersprüche in Kauf. Das unterscheidet ihn von > | anderen Aktivistinnen und Aktivisten. Er ist niemand, der absolut > | handelt. Sondern jemand, den die eigenen Ideale genug überzeugen, um > | sich auf eine befahrene Strasse zu setzen, der aber auch mit ihnen > | bricht. > | > | Voegtli entspricht so gar nicht dem von vielen Medien beschworenen > | Bild des von Spass befreiten Klimaschützers mit erhobenem > | Zeigefinger. Viel eher geht es ihm beim Klimaschutz um die Frage: > | «Wie können wir uns selbst schützen und unser Leben auch zukünftig > | geniessen?» Dabei bleibt er optimistisch. «Wenn ich pessimistisch > | wäre, würde ich nicht mehr zurück nach Hause kommen. Dann bliebe ich > | hier, eröffnete ein Hostel», sagt er scherzhaft und schwenkt sein > | Smartphone. Hinter ihm liegt ein weiter, blauer See. «Denn das ist > | zurzeit mein Ausblick», sagt er und grinst. > | > | In wenigen Tagen plant er, Richtung Honduras zu reisen. Nach seiner > | Rückkehr in die Schweiz wird er wieder zivilen Ungehorsam für den > | Klimaschutz leisten. > +--- </hier abknabbern> --- > > ©<https://www.nzz.ch/zuerich/klimaaktivist-max-voegtli-flog-nach-mexiko-und-erntete-einen-shitstorm-jetzt-sagt-er-ld.1747662> > > M.f.G. So, Full Quote aus Prinzip. Sag ich doch. Man kann für den Klimaschutz sein und gleichzeitig Flugmeilen sammeln. Man muss es nur im richtigen Bewusstsein machen und gesellschaftliches Engagement und Freizeit streng trennen. Vielleicht setze ich mich auch mal auf die Straße (kennt jemand einen Sponsor dafür?), wenn ich aus dem Türkei Urlaub zurück bin. Singapur hebe ich mir für nächstes Jahr auf.
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| From | Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> |
|---|---|
| Date | 2023-08-05 03:13 +0200 |
| Message-ID | <kj5m0tF2393U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #600912 |
Am 04.08.23 um 22:32 schrieb Michael Bode: > Sag ich doch. Man kann für den Klimaschutz sein und gleichzeitig > Flugmeilen sammeln. Also zu Hause ein treuer Ehemann sein, auswärts beliebig viel fremd gehen?
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| From | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2023-08-05 08:09 +0200 |
| Message-ID | <uakp3i$456g$1@solani.org> |
| In reply to | #600915 |
Am 05.08.23 um 03:13 schrieb Hermann Riemann: > Am 04.08.23 um 22:32 schrieb Michael Bode: > >> Sag ich doch. Man kann für den Klimaschutz sein und gleichzeitig >> Flugmeilen sammeln. > Also zu Hause ein treuer Ehemann sein, > auswärts beliebig viel fremd gehen? Mach mal und erzähl uns hier von Deinen Abenteuern! Du bist auch nicht von christlichen Moralvorstellungen gebunden, Du kannst Dir beliebig viele Partnerinnen suchen. Just do it. (Sorry, Hermanns selbstzufrieden moraltriefendes Geschwätz auf Platz 1 der Postingstatistik nervt langsam. Zeit auch mal eins zwischen die Hörner zu kriegen. Irgendwann hört der Nestschutz auch im Usenet auf)
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| From | Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> |
|---|---|
| Date | 2023-08-04 23:27 -0700 |
| Message-ID | <7e8cb9f4-ba0c-4e37-a194-b64d43b67d9fn@googlegroups.com> |
| In reply to | #600917 |
Ländischwätzi schwadronierte am Samstag, 5. August 2023 um 08:09:56 UTC+2: > (Sorry, Hermanns selbstzufrieden moraltriefendes Geschwätz Das ist doch Dein ureigenstest Metier?
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| From | Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> |
|---|---|
| Date | 2023-08-05 14:55 +0200 |
| Message-ID | <kj6v56F8716U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #600917 |
Am 05.08.23 um 08:09 schrieb Dr. Joachim Neudert: > Am 05.08.23 um 03:13 schrieb Hermann Riemann: >> Am 04.08.23 um 22:32 schrieb Michael Bode: >> >>> Sag ich doch. Man kann für den Klimaschutz sein und gleichzeitig >>> Flugmeilen sammeln. >> Also zu Hause ein treuer Ehemann sein, >> auswärts beliebig viel fremd gehen? > Mach mal und erzähl uns hier von Deinen Abenteuern! Einiger Datenschutz ist Dir wohl fremd: > Du bist auch nicht > von christlichen Moralvorstellungen gebunden, An einige Reste-Teile wie z.B. Teil von "Liebe denen Nächsten wie die selber", der mir verbietet Umwelt durch Flugreisen etc zu beschädigen, sind noch vorhanden. > Du kannst Dir beliebig viele Partnerinnen suchen. Es gibt ein Aufwand Nutzen Verhältnis. Und auch gewisse Gleichberechtigung, wie sie bei Christen nicht immer üblich ist. > Just do it. Spielst Du mal wieder Gott, der alles besser weiß? > (Sorry, Hermanns selbstzufrieden moraltriefendes Geschwätz auf Platz 1 > der Postingstatistik nervt langsam. Neidisch, weil ich dieses Mal mehr Punkte (postings) habe als Du? ( Ich sammele keine Punkte ) Ist Deine Luxus Arkoniden Moral besser? ( Für nicht Perry Rhodan Leser: <https://www.perrypedia.de/wiki/Arkoniden> Medizin nach FdP.. : <https://www.perrypedia.de/wiki/Aras_(PR_Neo)> Aras ließen sich ihre Dienste gut bezahlen. Die Behandlung wurde genau so lange durchgeführt, wie das Geld floss. (PR Neo 33, Kap. 15) ) > Zeit auch mal eins zwischen die Hörner zu kriegen. Wer braucht da wohl wie viel? > Irgendwann hört der Nestschutz auch im Usenet auf. Planst Du Dich an den wachsende Schimpfwort Anteil zu beteiligen?
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| From | Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> |
|---|---|
| Date | 2023-08-07 03:18 -0700 |
| Message-ID | <714c2247-39d9-4cfe-ae9e-008a01300c24n@googlegroups.com> |
| In reply to | #600938 |
Hermann Riemann schrieb am Samstag, 5. August 2023 um 14:55:04 UTC+2: > Am 05.08.23 um 08:09 schrieb Dr. Joachim Neudert: > > Am 05.08.23 um 03:13 schrieb Hermann Riemann: > >> Am 04.08.23 um 22:32 schrieb Michael Bode: > >> > >>> Sag ich doch. Man kann für den Klimaschutz sein und gleichzeitig > >>> Flugmeilen sammeln. > > >> Also zu Hause ein treuer Ehemann sein, > >> auswärts beliebig viel fremd gehen? > > > Mach mal und erzähl uns hier von Deinen Abenteuern! > Einiger Datenschutz ist Dir wohl fremd: > > Du bist auch nicht > > von christlichen Moralvorstellungen gebunden, > An einige Reste-Teile wie z.B. > Teil von "Liebe denen Nächsten wie die selber", > der mir verbietet Umwelt durch Flugreisen etc zu beschädigen, > sind noch vorhanden. Ländischwätzi suhlt sich in seinem Gestrunze und verachtet die, die ihm nicht nachtun wollen. Gruß, ULF
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| From | Michael Bode <m.g.bode@web.de> |
|---|---|
| Date | 2023-08-05 09:10 +0200 |
| Message-ID | <kj6aufF529vU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #600915 |
Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> writes: > Am 04.08.23 um 22:32 schrieb Michael Bode: > >> Sag ich doch. Man kann für den Klimaschutz sein und gleichzeitig >> Flugmeilen sammeln. > Also zu Hause ein treuer Ehemann sein, > auswärts beliebig viel fremd gehen? Ob das unter Klimaschutz fällt, musst du die Letzte Generation fragen. Das sind die Spezialisten.
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| From | Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> |
|---|---|
| Date | 2023-08-04 23:25 -0700 |
| Message-ID | <bea9be1a-d15d-4257-820a-405f56c12581n@googlegroups.com> |
| In reply to | #600891 |
Michael Bode schrieb am Freitag, 4. August 2023 um 17:19:55 UTC+2: > Lars Gebauer <lgeb...@live.de> writes: > > > https://www.nzz.ch/schweiz/na-auch-geflogen-das-problem-mit-den-faulen-ausreden-ld.1749188 > > > > | Zeitgleich mit Hitze- und Gewitterrekorden knackte der Flughafen > > | Zürich zu Beginn der Reisesaison neue Passagierrekorde. Waren Sie > > | vielleicht mittendrin? Und hatten Sie dabei ein bisschen ein > > | schlechtes Gewissen? Sie wissen schon: Stichwort Flugscham. > Da sitzt sich die Letzte Generation seit einem Jahr den Arsch auf > Deutschlands Straßen wund und ihr habt die Botschaft immer noch nicht > kapiert? Das individuelle Verhalten hat keine Auswirkung auf die > Klimakrise. Deshalb ist ein Bali- (oder Thailand-) Urlaub kein Problem. Du bist nicht nur der Stau, sondern auch die Klimakatastrophe. Und wie Ländischwätzi strunzt Du auch noch damit.
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