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FORSCHER: "E-Autos werden schnell wieder verschwinden"

Started byManfred <harakiri.sanktionen@mail1a.de>
First post2023-01-03 18:01 +0100
Last post2023-01-04 17:05 +0100
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  FORSCHER: "E-Autos werden schnell wieder verschwinden" Manfred <harakiri.sanktionen@mail1a.de> - 2023-01-03 18:01 +0100
    Re: FORSCHER: "E-Autos werden schnell wieder verschwinden" Heinrich Pfeifer <nws@pfei.eu> - 2023-01-03 18:16 +0100
      Re: FORSCHER: "E-Autos werden schnell wieder verschwinden" Manfred <harakiri.sanktionen@mail1a.de> - 2023-01-03 18:22 +0100
        Re: FORSCHER: "E-Autos werden schnell wieder verschwinden" Herwig <herwig.huener@t-online.de> - 2023-01-03 09:46 -0800
      Re: FORSCHER: "E-Autos werden schnell wieder verschwinden" "Siegfrid Breuer" <point@tipota.de> - 2023-01-03 18:46 +0100
    Re: FORSCHER: "E-Autos werden schnell wieder verschwinden" Nomen Nescio <nobody@dizum.com> - 2023-01-04 00:26 +0100
    Re: FORSCHER: "E-Autos werden schnell wieder verschwinden" "F. W." <me@home.com> - 2023-01-04 08:11 +0100
      Re: FORSCHER: "E-Autos werden schnell wieder verschwinden" Lothar Kimmeringer <news201705@kimmeringer.de> - 2023-01-04 12:02 +0100
        Re: FORSCHER: "E-Autos werden schnell wieder verschwinden" "F. W." <me@home.com> - 2023-01-04 12:30 +0100
          Re: FORSCHER: "E-Autos werden schnell wieder verschwinden" Lothar Kimmeringer <news201705@kimmeringer.de> - 2023-01-04 16:00 +0100
            Re: FORSCHER: "E-Autos werden schnell wieder verschwinden" Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2023-01-04 15:37 +0000
              Re: FORSCHER: "E-Autos werden schnell wieder verschwinden" Matthias Eißing <meissing@gmx.de> - 2023-01-04 17:05 +0100
            Re: FORSCHER: "E-Autos werden schnell wieder verschwinden" Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-01-04 11:21 -0500
        Re: FORSCHER: "E-Autos werden schnell wieder verschwinden" Reinhard Pfeiffer <reinhard.pfeiffer@gmx.de> - 2023-01-04 13:07 +0100
          Re: FORSCHER: "E-Autos werden schnell wieder verschwinden" Lothar Kimmeringer <news201705@kimmeringer.de> - 2023-01-04 15:50 +0100
          Re: FORSCHER: "E-Autos werden schnell wieder verschwinden" Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2023-01-04 18:38 +0100
        Re: FORSCHER: "E-Autos werden schnell wieder verschwinden" Ralf Koenig <ralfkoenig@xmg.de> - 2023-01-04 16:38 +0100
          Re: FORSCHER: "E-Autos werden schnell wieder verschwinden" Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2023-01-04 17:07 +0100
          Re: FORSCHER: "E-Autos werden schnell wieder verschwinden" Lothar Kimmeringer <news201705@kimmeringer.de> - 2023-01-04 18:10 +0100
          Re: FORSCHER: "E-Autos werden schnell wieder verschwinden" Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2023-01-04 18:40 +0100
            Re: FORSCHER: "E-Autos werden schnell wieder verschwinden" Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-01-04 13:49 -0500
              Re: FORSCHER: "E-Autos werden schnell wieder verschwinden" Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2023-01-04 20:20 +0100
                Re: FORSCHER: "E-Autos werden schnell wieder verschwinden" Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-01-04 16:06 -0500
            Re: FORSCHER: "E-Autos werden schnell wieder verschwinden" Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2023-01-18 08:59 +0000
              Re: FORSCHER: "E-Autos werden schnell wieder verschwinden" Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2023-01-18 10:47 +0100
                Re: FORSCHER: "E-Autos werden schnell wieder verschwinden" Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2023-01-18 14:49 +0000
                  Re: FORSCHER: "E-Autos werden schnell wieder verschwinden" Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> - 2023-01-18 21:16 +0100
                    Re: FORSCHER: "E-Autos werden schnell wieder verschwinden" Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2023-01-18 21:22 +0100
                      Re: FORSCHER: "E-Autos werden schnell wieder verschwinden" Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> - 2023-01-18 21:56 +0100
                        Re: FORSCHER: "E-Autos werden schnell wieder verschwinden" Karl Müller <mtb23@gmx.de> - 2023-01-18 21:17 +0000
              Re: FORSCHER: "E-Autos werden schnell wieder verschwinden" Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2023-01-18 03:06 -0800
      Re: FORSCHER: "E-Autos werden schnell wieder verschwinden" Heinrich Pfeifer <nws@pfei.eu> - 2023-01-04 12:04 +0100
        Re: FORSCHER: "E-Autos werden schnell wieder verschwinden" "F. W." <me@home.com> - 2023-01-04 12:33 +0100
          Re: FORSCHER: "E-Autos werden schnell wieder verschwinden" Heinrich Pfeifer <nws@pfei.eu> - 2023-01-04 16:01 +0100
            Re: FORSCHER: "E-Autos werden schnell wieder verschwinden" Matthias Frank <ciba-frank-news@web.de> - 2023-01-04 16:09 +0100
            Re: FORSCHER: "E-Autos werden schnell wieder verschwinden" Lothar Kimmeringer <news201705@kimmeringer.de> - 2023-01-04 16:15 +0100
              Re: FORSCHER: "E-Autos werden schnell wieder verschwinden" Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2023-01-04 18:42 +0100
            Re: FORSCHER: "E-Autos werden schnell wieder verschwinden" Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2023-01-04 15:18 +0000
            Re: FORSCHER: "E-Autos werden schnell wieder verschwinden" "F. W." <me@home.com> - 2023-01-05 11:14 +0100
              Re: FORSCHER: "E-Autos werden schnell wieder verschwinden" Heinrich Pfeifer <nws@pfei.eu> - 2023-01-05 14:13 +0100
          Re: FORSCHER: "E-Autos werden schnell wieder verschwinden" Gerald Gruner <gerald314@yahoo.de> - 2023-01-04 16:14 +0100
        Re: FORSCHER: "E-Autos werden schnell wieder verschwinden" Ralf Koenig <ralfkoenig@xmg.de> - 2023-01-04 17:05 +0100

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#580176 — FORSCHER: "E-Autos werden schnell wieder verschwinden"

FromManfred <harakiri.sanktionen@mail1a.de>
Date2023-01-03 18:01 +0100
SubjectFORSCHER: "E-Autos werden schnell wieder verschwinden"
Message-ID<tp1n0b$v48$1@gioia.aioe.org>
3. Jänner 2023
Interview - Andreas Danzer

Energiewende
Forscher: "E-Autos werden schnell wieder verschwinden"

Wasserstoff wird in der Energiewende eine wichtige Rolle spielen,
findet der emeritierte Professor der TU Graz, Georg Brasseur.
E-Autos haben ihm zufolge aber keine große Zukunft,
er würde lieber am Verbrenner festhalten. (....)

STANDARD:
Verkehr verursacht viele Treibhausgase, die Zahl der E-Autos
nimmt zu, wenn momentan auch hauptsächlich durch Firmenwagen.
Kann sich das in Zukunft ändern?

Brasseur:
Woher sollen wir genug Strom nehmen, um E-Autos sinnvoll zu
betreiben? Es ist unverantwortlich von der Politik, ein
System durchsetzen zu wollen, von dem klar ist, dass
der Vollausbau nicht funktionieren kann, und das
die Energiewende verzögert, da mehr Stromverbraucher
ans Netz kommen, als grüne Kraftwerke gebaut werden.

E-Autos werden genauso schnell verschwinden, wie sie gekommen
sind. Ein unkontrollierter Zugang zu allen geplanten Ladesta-
tionen würde das Netz zusammenbrechen lassen. Mehr Elektro-
fahrzeuge bedeuten außerdem wieder mehr Abhängigkeit von
China, das möchte schließlich auch niemand. In Nischen
wird es E-Fahrzeuge geben, aber nicht in der breiten Masse.

STANDARD: Also am Verbrenner festhalten?

Brasseur:
Unbedingt. Der hohe Wirkungsgrad eines E-Autos kommt vom e-
lektrischen Antriebsstrang, nicht von der Batterie. Das wird
leicht vergessen. Die Mitnahme der Energie muss von Kraftstof-
fen kommen, die eine höhere Energiedichte haben als Batterien.

In Schwellen- und Entwicklungsländern könnte das Konzept E-Auto
noch weniger funktionieren als in Industrieländern. Deren Strom-
versorgung im Land ist viel zu gering, und diese Länder brauchen
Strom genauso zur Defossilisierung der Wirtschaft und Haushalte.
Ohne transportfähige Energieträger geht es nicht, und das sind
eben Kohlenwasserstoffe wie Diesel, Benzin, Petroleum, Methanol
oder Methan. Wir können es uns nicht leisten, eine parallele
Welt für neue Energieträger aufzubauen, weil die Errichtung
neuer Energievektoren viel mehr fossiles CO2 freisetzt als
im Endeffekt eingespart würde.

STANDARD:
Die Regierung hat den Ausstieg aus Öl und Gas beschlossen, kön-
nen wir diese beiden Rohstoffe für unsere Heizsysteme kompensieren?

Brasseur:
Der Ausstieg aus Öl ist wichtig und richtig. Aus Gas rauszugehen,
finde ich wenig sinnvoll. Gas ist der am einfachsten synthetisch
herzustellende Energieträger und setzt in einem Kraftwerk bei
gleicher freigesetzter Energiemenge im Vergleich zu anderen fos-
silen Energieträgern deutlich weniger CO2 frei. Außerdem gibt es
in Europa für Methan bereits gut ausgebaute Speicher und Trans-
portsysteme. (...)

STANDARD:
Das bringt uns aber wieder zum Problem der nicht ausreichenden
Stromproduktion in Europa.

Brasseur:
Deswegen sollte grüne Energie auch dort hergestellt werden, wo
sie gut "geerntet" werden kann. Die gleichen Solarzellen würden
bei gleichem Ressourceneinsatz etwa in Nordafrika oder Australien
zwei- bis dreimal so viel Energie erzeugen wie in Mitteleuropa.
Baut man Kraftwerke in wirtschaftlich schwachen Regionen, ent-
stehen neue Arbeitsplätze, die den lokalen Wohlstand steigern.
Ein Teil der gewonnenen Energie muss im Land bleiben, um den
wachsenden Energiebedarf der Bevölkerung zu decken.

STANDARD: Die Idee klingt nach modernem Kolonialismus.

Brasseur:
Das darf auf keinen Fall passieren. Es braucht gut geregelte,
friedenssichernde Standortverträge. Staaten werden die Energie-
wende nicht selbst finanzieren können. Sie brauchen Risikokapi-
talgeber, die nur dann große Summen investieren, wenn es Rechts-
und Planungssicherheit für Jahrzehnte gibt. Nur die Politik kann
diese Rahmenbedingungen schaffen.

Die Wahl der gegen die Klimakrise am besten geeigneten Energie-
träger sollte die Politik der Wissenschaft, Industrie und Wirt-
schaft überlassen. Man kann der Politik nicht fehlendes Fach-
wissen vorwerfen, sehr wohl aber die Ignoranz, sich in Techno-
logiefragen einzumischen, ohne die eigene Unzulänglichkeit
zu erkennen und dadurch vieles zu blockieren. (...)
mehr: 
https://www.derstandard.at/story/2000141094353/forscher-e-autos-werden-schnell-wieder-verschwinden 


_Meine Meinung_:

Gute Argumente gegen das Batterie-Auto, aber warum ignoriert
der Herr Prof. Georg Brasseur die Kernkraft als Problemlöser?

Brasseur will PV und Windradausbau in Europa, gleichzeitig aber
auch nicht, weil zu viel Flächenverbrauch. Sich von Nordafrika
abhängig machen ist dann aber auch wieder völlig in Ordnung.

Wasserstoff in Europa herzustellen geht nicht (Scheuklappen bei
Kernenergie) weil woher den ganzen Strom nehmen. Den aber 20.000
km aus Australien zu importieren, darüber kann man nachdenken ...

Ziemlich undurchdacht, auf die Kernenergie zu verzichten!


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#580177

FromHeinrich Pfeifer <nws@pfei.eu>
Date2023-01-03 18:16 +0100
Message-ID<tp1nte$lk75$1@solani.org>
In reply to#580176
Am 03.01.2023 um 18:01 schrieb Manfred:
> 
> Ziemlich undurchdacht, auf die Kernenergie zu verzichten!

Wenn du deinen Kopf mal aus dem Sand raus ziehst, in den du ihn gesteckt 
hast, findest du ziemlich viele Gründe dagegen. Spontan fällt mir ein:

* Die Anlagen fliegen einem gern mal um die Ohren, und wie!

* Ungeklärte Endlagerfrage für Millionen von Jahren

* Erstellung und Entsorgung der Anlagen fressen jeglichen Preisvorteil 
bei weitem auf

* Auf Dauer nicht verlässlich verfügbar (siehe Frankreich)

* Bau neuer Anlagen dauert ewig (siehe EPR Flamanville, seit 2007 in 
Bau; dagegen war der Bau des Flughafens BER vergleichsweise pünktlich)

* Anlagen nicht kriegsfest (siehe Saporischschja)


-- 
Heinrich
mail: new<at>pfei.eu

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#580178

FromManfred <harakiri.sanktionen@mail1a.de>
Date2023-01-03 18:22 +0100
Message-ID<tp1o7e$1etq$2@gioia.aioe.org>
In reply to#580177
Am 03.01.2023 um 18:16 schrieb Heinrich Pfeifer:
> Am 03.01.2023 um 18:01 schrieb Manfred:
>>
>> Ziemlich undurchdacht, auf die Kernenergie zu verzichten!
> 
> Wenn du deinen Kopf mal aus dem Sand raus ziehst, in den du ihn gesteckt 
> hast, findest du ziemlich viele Gründe dagegen. Spontan fällt mir ein:

Ja, genau. Schleim dich ein bei Mutti, sonst gibt's kein Cookie.

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#580180

FromHerwig <herwig.huener@t-online.de>
Date2023-01-03 09:46 -0800
Message-ID<b94d1a30-8cf8-4df2-8571-596ca66ad9f0n@googlegroups.com>
In reply to#580178
2023-01-03 18:46:00 +0100

> ...

> Ja, genau. Schleim dich ein bei Mutti, sonst gibt's kein Cookie.

Jetzt benehmt euch mal. Beide StandPunkte haben etwas für
sich - das ist ja das eigentliche Problem.

Bin froh, dass ich es nicht entscheiden muss. Oder nur die
nebenschienige Lösung propagiere, nämlich die globale
BevölkerungsReduktion.

Herwig

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#580181

From"Siegfrid Breuer" <point@tipota.de>
Date2023-01-03 18:46 +0100
Message-ID<G88ov3DUnYB@tipota.de>
In reply to#580177
  nws@pfei.eu (Heinrich Pfeifer) schrieb:

>> Ziemlich undurchdacht, auf die Kernenergie zu verzichten!
>
> Wenn du deinen Kopf mal aus dem Sand raus ziehst, in den du ihn
> gesteckt hast, findest du ziemlich viele Gründe dagegen. Spontan
> fällt mir ein:
> 
> * Die Anlagen fliegen einem gern mal um die Ohren, und wie!

  Hamse naemlich in der Tagesschau gesagt!

> * Anlagen nicht kriegsfest (siehe Saporischschja)

  Und ohne Kriege gehts nicht, sagen die Drecks-Amis.

-- 
> Danke - es tut gut wenigstens von einigen verstanden zu werden - 
> kommt man sich wenigstens nicht gar so bloede vor <g>
[Ottmar Ohlemacher in <c1576t83qg61gmg929csf7lag7ic0stmle@4ax.com>]
-> das Wahrheitsministerium raet: <http://www.hinterfotz.de/boese.html> <-
und immer nur ARD+ZDF gucken: <https://www.youtube.com/watch?v=W2l2kNQhtlQ>

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#580202

FromNomen Nescio <nobody@dizum.com>
Date2023-01-04 00:26 +0100
Message-ID<f491ff557265d99d30e4d755b9b03233@dizum.com>
In reply to#580176
Manfred schrieb:
>3. Jänner 2023
>Interview - Andreas Danzer
[...]
>_Meine Meinung_:
>
>Gute Argumente gegen das Batterie-Auto, aber warum ignoriert
>der Herr Prof. Georg Brasseur die Kernkraft als Problemlöser?

Die über Hunderttausende von Jahren schmutzigste Alternative?

>
>Brasseur will PV und Windradausbau in Europa, gleichzeitig aber
>auch nicht, weil zu viel Flächenverbrauch. Sich von Nordafrika
>abhängig machen ist dann aber auch wieder völlig in Ordnung.

Nordafrika? Verkehrsgünstig gelegene sonnenreiche Standorte gibt es im
wahrsten Sinne des Wortes wie Sand am Meer. Längerfristig ist's dann
vorbei mit Energiemonopolen à la OPEC. Bei Divergenzen mit dem
Flächenanbieter zieht man eben weiter. Solarmodule und PtL-Anlagen sind
schnell eingepackt und woanders wieder aufgestellt. Und wie flott
Flüssiggas-Terminals installiert werden können, wurde uns kürzlich ja
auch erst demonstriert.

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#580213

From"F. W." <me@home.com>
Date2023-01-04 08:11 +0100
Message-ID<tp38qb$2dim5$5@dont-email.me>
In reply to#580176
Am 03.01.2023 um 18:01 schrieb Manfred:

> Wasserstoff wird in der Energiewende eine wichtige Rolle spielen, 
> findet der emeritierte Professor der TU Graz, Georg Brasseur. E-Autos
> haben ihm zufolge aber keine große Zukunft, er würde lieber am
> Verbrenner festhalten. (....)

Es fehlen die Zeiträume.

Derzeit ist es billiger, einen alten Diesel zu fahren, als elektrisch zu
laden. Wohl dem, der einen Hybrid fährt. Er kann die Umwelt verschmutzen
und trotzdem Geld sparen. Die meisten Hybride werden bekanntlich durch
den bordeigenen Diesel geladen und nicht durch einen Stecker.

Und alles mit staatlicher Förderung!

Wasserstoff ist der feuchte (!) Traum der Ölbranche. Denn die würden
dann noch gebraucht. Ein rein elektrischer Verkehr wäre das Ende von Öl
und Tankstellen, von Filtern und Pumpen aller Art und deren Wartung.

All dies braucht ein eAuto nicht. Die ganze Ölbranche würde in einem
überschaubaren Zeitraum komplett verschwinden.

Um Wasserstoff zu machen braucht man Strom. Ist es Ökostrom, spricht man
von klimaneutralem Wasserstoff, dem "Grünen Wasserstoff". Meist wird er
aber durch herkömmliche Energieträger hergestellt ("Blauer
Wasserstoff").

Strom ins Wasser und am Minuspol kommt Wasserstoff aus dem Wasser
geblubbert: Elektrolyse.

Ein Wasserstoff-basierter Verkehr würde also aus 100 % Energie am Ende
75 % Strom machen. Der Rest ginge durch Umwandlung von Strom in
Wasserstoff und im Auto wieder von Wasserstoff in Strom verschwinden.

Warum dann nicht direkt Strom in die Autos tanken?

FW

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#580221

FromLothar Kimmeringer <news201705@kimmeringer.de>
Date2023-01-04 12:02 +0100
Message-ID<7o6551xhjp6e$.dlg@kimmeringer.de>
In reply to#580213
F. W. wrote:

> Derzeit ist es billiger, einen alten Diesel zu fahren,
> als elektrisch zu laden.

Ist dsa so? Ich brauche momentan (also im Winter) 16 kWh auf
100 km. Bei 50 ct pro kWh muss ein Diesel weniger als 4,5 l
auf 100 km verbrauchen, um guenstiger zu sein (basierend
auf den 1,80 EUR, die hier gestern bei der Tankstelle um die
Ecke angezeigt wurden).

Um Vergleichbarkeit zu schaffen, reden wir hier von einem
Diesel mit 1,8t Leergewicht. Wenn ich mir die Datenblaetter
aktueller Diesel anschaue, scheinen die aber drueber zu liegen.


Gruesse, Lothar
-- 
Lothar Kimmeringer                E-Mail: spamfang@kimmeringer.de
               PGP-encrypted mails preferred (Key-ID: 0x8BC3CD81)

Always remember: The answer is forty-two, there can only be wrong
                 questions!

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#580223

From"F. W." <me@home.com>
Date2023-01-04 12:30 +0100
Message-ID<tp3o12$2dim5$7@dont-email.me>
In reply to#580221
Am 04.01.2023 um 12:02 schrieb Lothar Kimmeringer:

>> Derzeit ist es billiger, einen alten Diesel zu fahren, als
>> elektrisch zu laden.

> Ist dsa so? Ich brauche momentan (also im Winter) 16 kWh auf 100 km.
> Bei 50 ct pro kWh muss ein Diesel weniger als 4,5 l auf 100 km
> verbrauchen, um guenstiger zu sein (basierend auf den 1,80 EUR, die
> hier gestern bei der Tankstelle um die Ecke angezeigt wurden).

Mein Duster Diesel genügt sich mit weniger als 4,5 l. Er ist aber sicher
die Ausnahme und sicher kein großer schwerer SUV.

> Um Vergleichbarkeit zu schaffen, reden wir hier von einem Diesel mit
> 1,8t Leergewicht. Wenn ich mir die Datenblaetter aktueller Diesel
> anschaue, scheinen die aber drueber zu liegen.

Sind Hybride nicht sowieso schwerer als Verbrenner?

FW

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#580235

FromLothar Kimmeringer <news201705@kimmeringer.de>
Date2023-01-04 16:00 +0100
Message-ID<1fsx678namy8a$.dlg@kimmeringer.de>
In reply to#580223
F. W. wrote:

>> Um Vergleichbarkeit zu schaffen, reden wir hier von einem Diesel mit
>> 1,8t Leergewicht. Wenn ich mir die Datenblaetter aktueller Diesel
>> anschaue, scheinen die aber drueber zu liegen.

Mit dem "drueber liegen" meinte ich uebrigens den Verbrauch
und nicht das Gewicht.

> Sind Hybride nicht sowieso schwerer als Verbrenner?

Bei identischem Motor muesste das so sein, ja. Schliesslich
kommen ein Elektromotor und eine Batterie dazu. Ging aber
doch gerade um E-Auto vs. Diesel, oder?


Gruesse, Lothar
-- 
Lothar Kimmeringer                E-Mail: spamfang@kimmeringer.de
               PGP-encrypted mails preferred (Key-ID: 0x8BC3CD81)

Always remember: The answer is forty-two, there can only be wrong
                 questions!

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#580244

FromDr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org>
Date2023-01-04 15:37 +0000
Message-ID<tp46gh$mqck$1@solani.org>
In reply to#580235
Lothar Kimmeringer <news201705@kimmeringer.de> wrote:
> F. W. wrote:
> 
>>> Um Vergleichbarkeit zu schaffen, reden wir hier von einem Diesel mit
>>> 1,8t Leergewicht. Wenn ich mir die Datenblaetter aktueller Diesel
>>> anschaue, scheinen die aber drueber zu liegen.
> 
> Mit dem "drueber liegen" meinte ich uebrigens den Verbrauch
> und nicht das Gewicht.
> 
>> Sind Hybride nicht sowieso schwerer als Verbrenner?
> 
> Bei identischem Motor muesste das so sein, ja. Schliesslich
> kommen ein Elektromotor und eine Batterie dazu. 


Dafür kann ein hydraulischer Drehmomentwandler entfallen, bei der Lösung
von ZF wie BMW sie einsetzt.

Unterm Strich 200 kg mehr Gewicht, aber eine 20-80- Lösung: mit 20 % des
Aufwandes kann man schon 80 % des Ergebnisses erreichen.

https://www.spritmonitor.de/de/detailansicht/1011327.html

3,39 l statt 14  bis 17 l Spritverbrauch pro 100 km, mit derselben Karosse
und demselben Fahrverhalten.

Ich glaube dass  ökologisch dieser PHEV mit seiner kleinen Batterie (8 kWh
netto) unterm Strich wohl günstiger war, als mein reiner Stromer  jetzt ist
(84 kWh Batterie , 81 kWh netto damit es auch für eine mittlere
Urlaubsfahrt reicht). 

Aber was weiß ich...


-- 
please forgive my iPhone typos

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#580248

FromMatthias Eißing <meissing@gmx.de>
Date2023-01-04 17:05 +0100
Message-ID<tp4849$mr18$1@solani.org>
In reply to#580244
Am 04.01.23 um 16:37 schrieb Dr. Joachim Neudert:
> https://www.spritmonitor.de/de/detailansicht/1011327.html
> 
> 3,39 l statt 14  bis 17 l Spritverbrauch pro 100 km

Vierzylinder gegen 8-Zylinder.

Merkste selbst?

Ach neee..... schon seit Jahren merkste das nicht.

> , mit derselben Karosse
> und demselben Fahrverhalten.

Und einem komplett anderem Motor.

Und selbst die 3,39l/100km sind 80% über den Werksangaben von 1,9l.

(Jaja... ich weiß: Du bist als Privatperson überdurchschnittlich viel
elektrisch gefahren. Aber das machen die wenigsten [Dienstwagen].)

Hybrid/PHEV ist tot. UDIAGS!

https://www.isi.fraunhofer.de/de/presse/2022/presseinfo-16-Kraftstoffverbrauch-Plug-in-Hybridfahrzeuge.html

https://www.isi.fraunhofer.de/content/dam/isi/dokumente/cce/2022/PHEV_ISI-ICCT_Fact_Sheet_DE-Update-2022.pdf

-- 
cu://Matthias.Eißing.de

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#580250

FromFidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de>
Date2023-01-04 11:21 -0500
Message-ID<tp492m$2guri$1@dont-email.me>
In reply to#580235
Salve allerseits,

Lothar Kimmeringer schrieb:
> F. W. wrote:
> 
>> Sind Hybride nicht sowieso schwerer als Verbrenner?
> 
> Bei identischem Motor muesste das so sein, ja. Schliesslich kommen
> ein Elektromotor und eine Batterie dazu
> 
Nicht zwangsläufig! Beim Mercedes-AMG SL 43 fungiert z.B. der
Abgasturbolader bei mangelndem Ladedruck schlicht als Kompressor, bis
der Ladedruck ausreicht – und exakt deswegen ist der Mercedes-AMG SL 43 ja
eher ein Hilfskraft-Hybrid... ƪ(ړײ)‎ƪ​​

	M.f.G.

-- 
Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie
wird praktisch nie gelesen.  Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur
etwas komisch... ;-)

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#580225

FromReinhard Pfeiffer <reinhard.pfeiffer@gmx.de>
Date2023-01-04 13:07 +0100
Message-ID<k1l8fjFdokmU1@mid.individual.net>
In reply to#580221
>> Derzeit ist es billiger, einen alten Diesel zu fahren,
>> als elektrisch zu laden.
>
>Ist dsa so? Ich brauche momentan (also im Winter) 16 kWh auf
>100 km. Bei 50 ct pro kWh muss ein Diesel weniger als 4,5 l
>auf 100 km verbrauchen, um guenstiger zu sein (basierend
>auf den 1,80 EUR, die hier gestern bei der Tankstelle um die
>Ecke angezeigt wurden).

An der öffentlichen Ladestation kosten 1 kWh mittlerweile 
unverschämte 70 - 90 Cent.
Damit macht ein E-Auto längerfristig nur noch mit einer 
eigenen PV-Anlage mit Batteriespeicher einen Sinn.

-- 
Gruß Reinhard

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#580234

FromLothar Kimmeringer <news201705@kimmeringer.de>
Date2023-01-04 15:50 +0100
Message-ID<1iodsjxceytaj.dlg@kimmeringer.de>
In reply to#580225
Reinhard Pfeiffer wrote:

> An der öffentlichen Ladestation kosten 1 kWh mittlerweile 
> unverschämte 70 - 90 Cent.

Ich lade an oeffentlichen Ladesaeulen und zahle besagte
50 ct (gut, 49 ct, aber es rechnet sich leichter mit 50).
Die 70+ werden beim Schnellladen mit 100 kW aufgerufen
und so was stellt man sich auch nicht so ohne weiteres zu
hause hin.


Gruesse, Lothar
-- 
Lothar Kimmeringer                E-Mail: spamfang@kimmeringer.de
               PGP-encrypted mails preferred (Key-ID: 0x8BC3CD81)

Always remember: The answer is forty-two, there can only be wrong
                 questions!

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#580257

FromMichael Bode <m.g.bode@web.de>
Date2023-01-04 18:38 +0100
Message-ID<k1lrsmF1ohkU1@mid.individual.net>
In reply to#580225
Reinhard Pfeiffer <reinhard.pfeiffer@gmx.de> writes:

>>> Derzeit ist es billiger, einen alten Diesel zu fahren,
>>> als elektrisch zu laden.
>>
>>Ist dsa so? Ich brauche momentan (also im Winter) 16 kWh auf
>>100 km. Bei 50 ct pro kWh muss ein Diesel weniger als 4,5 l
>>auf 100 km verbrauchen, um guenstiger zu sein (basierend
>>auf den 1,80 EUR, die hier gestern bei der Tankstelle um die
>>Ecke angezeigt wurden).
>
> An der öffentlichen Ladestation kosten 1 kWh mittlerweile 
> unverschämte 70 - 90 Cent.
> Damit macht ein E-Auto längerfristig nur noch mit einer 
> eigenen PV-Anlage mit Batteriespeicher einen Sinn.

Mein letztes öffentliches Laden hat 48¢/kWh gekostet. 49.8kWh in 18 Minuten,
Raststätte Eifel Ost. Ging schneller als den Kaffee zu trinken.

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#580245

FromRalf Koenig <ralfkoenig@xmg.de>
Date2023-01-04 16:38 +0100
Message-ID<k1lksbF5lsU3@mid.individual.net>
In reply to#580221
Am 04.01.2023 um 12:02 schrieb Lothar Kimmeringer:
> F. W. wrote:
> 
>> Derzeit ist es billiger, einen alten Diesel zu fahren,
>> als elektrisch zu laden.
> 
> Ist dsa so? Ich brauche momentan (also im Winter) 16 kWh auf
> 100 km. Bei 50 ct pro kWh muss ein Diesel weniger als 4,5 l
> auf 100 km verbrauchen, um guenstiger zu sein (basierend
> auf den 1,80 EUR, die hier gestern bei der Tankstelle um die
> Ecke angezeigt wurden).

Und das sind nur Spritkosten gegen Stromkosten.

Aber gibt es. Hier die Dieselseite mit den Verbräuchen, die die Leute so 
über nachgetankte Mengen und gefahrene km eingeklimpert haben:

https://www.spritmonitor.de/de/die_sparsamsten_autos.html

Modell (Diesel)	l/100km

1	Audi A2 3L (186)	3,6
2	Volkswagen Lupo 3L (332)	3,7
3	Smart Fortwo (2405)	4,3
4	Citroen C1 (65)	4,3
5	Citroen AX (55)	4,3
6	Peugeot 107 (17)	4,3


Übrigens: F.W. redet sicherlich von Gesamtkosten, also mit Wertverlust. 
Da wird es dann schon etwas schwieriger mit dem neuen BEV. Ist aber 
immer noch sehr fallindividuell je nach Vergleich.

> Um Vergleichbarkeit zu schaffen, reden wir hier von einem
> Diesel mit 1,8t Leergewicht. 

Wozu? Wenn der Diesel sein Leergewicht bewegt, habe ich davon ja noch 
nichts.

Grüße, Ralf

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#580249

FromGerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de>
Date2023-01-04 17:07 +0100
Message-ID<tp4871$db2$1@news.bawue.net>
In reply to#580245
On 1/4/23 16:38, Ralf Koenig wrote:
> 
> Wozu? Wenn der Diesel sein Leergewicht bewegt, habe ich davon ja noch 
> nichts.

Leergewicht wird incl. Fahrer angegeben und der mit 75kg angenommen. 
Selbst wenn man also ansonsten leer fährt kommt man doch immer noch vom 
Fleck.

  Gerrit


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#580256

FromLothar Kimmeringer <news201705@kimmeringer.de>
Date2023-01-04 18:10 +0100
Message-ID<19ausd8pqj2yd.dlg@kimmeringer.de>
In reply to#580245
Ralf Koenig wrote:

> Am 04.01.2023 um 12:02 schrieb Lothar Kimmeringer:
>> Um Vergleichbarkeit zu schaffen, reden wir hier von einem
>> Diesel mit 1,8t Leergewicht. 
> 
> Wozu? Wenn der Diesel sein Leergewicht bewegt, habe ich davon ja noch 
> nichts.

Weil sonst wieder jemand um die Ecke kommt und den Stromverbrauch
eines gewerblich genutzten Lieferwagens mit dem cW-Wert eines
Schlafzimmerschranks mit dem Verbrauch eines Kleinwagendiesels
vergleicht.

Ich such die Message-ID(s) jetzt nicht dazu raus.

Aber statt Gewicht kann man ja auch den Vergleich beim Modell
machen. Ein Kia Niro (ich hab' den E-Niro) scheint mit ca. 1,5t
Gewicht bei einem Verbrenner laut Hersteller einen Verbrauch
von so um die 4 Liter zu haben. D.h. wenn sich da nichts beim
Messverfahren geaendert hat, dass da so um die 8 Liter real
benoetigt werden, was deutlich ueber die 4,5 l waere.


Gruesse, Lothar
-- 
Lothar Kimmeringer                E-Mail: spamfang@kimmeringer.de
               PGP-encrypted mails preferred (Key-ID: 0x8BC3CD81)

Always remember: The answer is forty-two, there can only be wrong
                 questions!

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#580258

FromMichael Bode <m.g.bode@web.de>
Date2023-01-04 18:40 +0100
Message-ID<k1ls07F1ohkU2@mid.individual.net>
In reply to#580245
Ralf Koenig <ralfkoenig@xmg.de> writes:

> Am 04.01.2023 um 12:02 schrieb Lothar Kimmeringer:
>> F. W. wrote:
>> 
>>> Derzeit ist es billiger, einen alten Diesel zu fahren,
>>> als elektrisch zu laden.
>> Ist dsa so? Ich brauche momentan (also im Winter) 16 kWh auf
>> 100 km. Bei 50 ct pro kWh muss ein Diesel weniger als 4,5 l
>> auf 100 km verbrauchen, um guenstiger zu sein (basierend
>> auf den 1,80 EUR, die hier gestern bei der Tankstelle um die
>> Ecke angezeigt wurden).
>
> Und das sind nur Spritkosten gegen Stromkosten.
>
> Aber gibt es. Hier die Dieselseite mit den Verbräuchen, die die Leute
> so über nachgetankte Mengen und gefahrene km eingeklimpert haben:
>
> https://www.spritmonitor.de/de/die_sparsamsten_autos.html
>
> Modell (Diesel)	l/100km
>
> 1	Audi A2 3L (186)	3,6
> 2	Volkswagen Lupo 3L (332)	3,7
> 3	Smart Fortwo (2405)	4,3
> 4	Citroen C1 (65)	4,3
> 5	Citroen AX (55)	4,3
> 6	Peugeot 107 (17)	4,3

Ist ja gut und schön, aber wer will schon mit sowas rumfahren?

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