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Nathan, die lunare Biopositronik (Perry Rhodan)

Started byDr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org>
First post2022-12-27 06:25 +0000
Last post2022-12-27 21:18 +0100
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Contents

  Nathan, die lunare Biopositronik (Perry Rhodan) Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2022-12-27 06:25 +0000
    Re: Nathan, die lunare Biopositronik (Perry Rhodan) Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2022-12-26 23:18 -0800
      Re: Nathan, die lunare Biopositronik (Perry Rhodan) Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> - 2022-12-27 08:32 +0100
    Re: Nathan, die lunare Biopositronik (Perry Rhodan) Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> - 2022-12-27 08:28 +0100
      Re: Nathan, die lunare Biopositronik (Perry Rhodan) Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2022-12-27 08:02 +0000
        Re: Nathan, die lunare Biopositronik (Perry Rhodan) Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> - 2022-12-27 09:33 +0100
          Re: Nathan, die lunare Biopositronik (Perry Rhodan) Gerald Gruner <gerald314@yahoo.de> - 2022-12-27 16:08 +0100
            Re: Nathan, die lunare Biopositronik (Perry Rhodan) Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2022-12-27 08:21 -0800
          Re: Nathan, die lunare Biopositronik (Perry Rhodan) Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2022-12-27 16:20 +0000
            Re: Nathan, die lunare Biopositronik (Perry Rhodan) Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2022-12-27 08:24 -0800
            Re: Nathan, die lunare Biopositronik (Perry Rhodan) Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> - 2022-12-27 18:40 +0100
              Re: Nathan, die lunare Biopositronik (Perry Rhodan) Bernd Ohm <invalid@invalid.invalid> - 2022-12-27 22:45 +0100
                Re: Nathan, die lunare Biopositronik (Perry Rhodan) Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> - 2022-12-27 23:20 +0100
              Re: Nathan, die lunare Biopositronik (Perry Rhodan) Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2022-12-27 22:13 +0000
                Re: Nathan, die lunare Biopositronik (Perry Rhodan) Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> - 2022-12-27 23:34 +0100
                  Re: Nathan, die lunare Biopositronik (Perry Rhodan) Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2022-12-27 22:54 +0000
            Re: Nathan, die lunare Biopositronik (Perry Rhodan) Martin Pochert <pochert.no.spam@gmx.de> - 2022-12-27 22:02 +0100
        Re: Nathan, die lunare Biopositronik (Perry Rhodan) "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2022-12-27 09:41 +0100
        Re: Nathan, die lunare Biopositronik (Perry Rhodan) "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2022-12-27 09:48 +0100
          Re: Nathan, die lunare Biopositronik (Perry Rhodan) Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2022-12-27 00:51 -0800
          Re: Nathan, die lunare Biopositronik (Perry Rhodan) Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2022-12-27 15:55 +0000
            Re: Nathan, die lunare Biopositronik (Perry Rhodan) "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2022-12-27 17:26 +0100
              Re: Nathan, die lunare Biopositronik (Perry Rhodan) Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2022-12-27 18:32 +0100
              Re: Nathan, die lunare Biopositronik (Perry Rhodan) Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2022-12-27 15:28 -0500
              Re: Nathan, die lunare Biopositronik (Perry Rhodan) Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2022-12-27 22:05 +0000
                Re: Nathan, die lunare Biopositronik (Perry Rhodan) Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2022-12-28 06:24 +0000
                Re: Nathan, die lunare Biopositronik (Perry Rhodan) Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2022-12-28 07:51 +0100
                  Re: Nathan, die lunare Biopositronik (Perry Rhodan) "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2022-12-28 07:56 +0100
                  Re: Nathan, die lunare Biopositronik (Perry Rhodan) Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2022-12-27 23:18 -0800
                    Re: Nathan, die lunare Biopositronik (Perry Rhodan) Peter Veith <veith@snafu.de> - 2022-12-27 23:22 -0800
                Re: Nathan, die lunare Biopositronik (Perry Rhodan) Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2022-12-30 09:08 +0100
            Re: Nathan, die lunare Biopositronik (Perry Rhodan) Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2022-12-28 02:59 +0100
          Re: Nathan, die lunare Biopositronik (Perry Rhodan) Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> - 2022-12-27 21:18 +0100

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#579368 — Nathan, die lunare Biopositronik (Perry Rhodan)

FromDr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org>
Date2022-12-27 06:25 +0000
SubjectNathan, die lunare Biopositronik (Perry Rhodan)
Message-ID<toe359$brih$1@solani.org>
Hier verschlafen wieder mal eine Menge Leute, die Entwicklungen. Ihr habt
doch damals gern Perry Rhodan gelesen. Wenn Perry Rhodan auf den Mond
gefahren ist, um der lunaren  Biopositronik Nathan seine Fragen zu stellen.
Die das gesamte Wissen der Menschheit zum jeweiligen  Zeitpunkt gespeichert
und zugriffsbereit hatte.

Wie unterscheidet sich das noch von ChatGPT?
Nathan machte übrigens auch Fehler. Aber das Interface war dasselbe. Fragen
stellen, Antworten hören.

https://www.heise.de/hintergrund/Die-Text-KI-ChatGPT-schreibt-Fachtexte-Prosa-Gedichte-und-Programmcode-7392348.html

Probiert es mal aus. Man muss sich mit eMail registrieren und braucht als
zweiten Faktor noch eine Handynummer. Dann geht es los. Einfach darum
bitten, dass ChatGPT  Deutsch mit euch spricht.

Hermann, du hast ja jetzt ein Handy mit SIMCard, Du kannst also auch
mitmachen.

https://chat.openai.com/chat

Ich glaube, das wird jetzt von einigen Leuten zu sehr klein geredet, die
nicht wahrhaben wollen, was da gerade entsteht.

Die beste selbstironische antworte Systems auf eine Frage war übrigens mal
die nach dem Aufenthaltsort von John Connor...
-- 
please forgive my iPhone typos

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#579370

FromUlf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de>
Date2022-12-26 23:18 -0800
Message-ID<480ccecd-5f7c-4ae5-8ccd-08f0a75d8e13n@googlegroups.com>
In reply to#579368
Ländischwätzi schrieb am Dienstag, 27. Dezember 2022 um 07:25:46 UTC+1:

> Hier verschlafen wieder mal eine Menge Leute, die Entwicklungen.

Sicher, das.

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#579377

FromDietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de>
Date2022-12-27 08:32 +0100
Message-ID<20221227083235.15b0c240.dietz-usenet@rotfl.franken.de>
In reply to#579370
Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> wrote:

> Ländischwätzi schrieb am Dienstag, 27. Dezember 2022 um 07:25:46
> UTC+1:
> 
> > Hier verschlafen wieder mal eine Menge Leute, die Entwicklungen.  
> 
> Sicher, das.

Nachdem die Lugenbreße ja sogar das Versagen von T-Mobile/Ericsson
unterdrückt hat ...

Ich frage mich gelegentlich, ob bei Vorliegen von Texten über eine
längere Zeit aus jenen Hinweise auf beginnende Demenz ableitbart sind.

-- 
 SIC SEMPER
+--|=======>
  TYRANNIS

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#579375

FromDietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de>
Date2022-12-27 08:28 +0100
Message-ID<20221227082812.26250b5d.dietz-usenet@rotfl.franken.de>
In reply to#579368
Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> wrote:

> Hier verschlafen wieder mal eine Menge Leute, die Entwicklungen. Ihr
> habt doch damals gern Perry Rhodan gelesen. Wenn Perry Rhodan auf den
> Mond gefahren ist, um der lunaren  Biopositronik Nathan seine Fragen
> zu stellen. Die das gesamte Wissen der Menschheit zum jeweiligen
> Zeitpunkt gespeichert und zugriffsbereit hatte.
> 
> Wie unterscheidet sich das noch von ChatGPT?

Nun, wie soll man jemandem, der mit ELIZA minimal 30min debattiert
hätte erklären, was ChatGPT überhaupt *IST*?

> Ich glaube, das wird jetzt von einigen Leuten zu sehr klein geredet,
> die nicht wahrhaben wollen, was da gerade entsteht.

Ich glaube, dass Dir jedweder Hintergrund fehlt um auch nur einen
Eindruck davon zu haben wie ChatGPT überhaupt funktioniert.

Und wenn immer geschwätzt wird auf welch hohem Niveau ChatGPT schriebe.
Ganz ehrlich - ich habe einem in Ehren ergrauten Deutschlehrer vor ein
paar Tagen mal ein paar ChatGPT-Ergüsse vorgelegt. Der halt 1/2 Seite
gelesen und meinte "das ist aber nicht von einem Menschen, oder?"

-- 
 SIC SEMPER
+--|=======>
  TYRANNIS

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#579385

FromStefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich)
Date2022-12-27 08:02 +0000
Message-ID<1t63aaa5e5ia6b94n3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at>
In reply to#579375
On Tue, 27 Dec 2022 08:28:12 Dietz Proepper wrote:
> Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> wrote:
>> Hier verschlafen wieder mal eine Menge Leute, die Entwicklungen.

Konsumierst Du *irgendein* Medium, dessen Chefredakteur nicht in den
letzten Wochen ein wenigstens zweiseitiges Gespräch mit ChatGPT
geführt hat?

>> Wie unterscheidet sich das noch von ChatGPT?

> Nun, wie soll man jemandem, der mit ELIZA minimal 30min debattiert
> hätte erklären, was ChatGPT überhaupt *IST*?

Tja nun ;-)

> Und wenn immer geschwätzt wird auf welch hohem Niveau ChatGPT
> schriebe.  Ganz ehrlich - ich habe einem in Ehren ergrauten
> Deutschlehrer vor ein paar Tagen mal ein paar ChatGPT-Ergüsse
> vorgelegt. Der halt 1/2 Seite gelesen und meinte "das ist aber
> nicht von einem Menschen, oder?"

Hm, das dürfte sehr von der Textsorte abhängen. Insbesondere
journalistische Kurzartikel halte ich (stilistisch) häufig für
ununterscheidbar. Irgendwer hat versucht, ChatGPT zum Reimen zu
bringen - das war technisch nur mäßig erfolgreich, hätte aber
notfalls als moderne Lyrik durchgehen können. Also überall dort, wo
sich Menschen ganz bewusst nicht natürlich ausdrücken (und das ist
oft der Fall), passt es nicht so schlecht.

Servus,
   Stefan

-- 
http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich
Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike

Stefan - keiner tobt einfältiger geschweige denn duftiger.
(Sloganizer)

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#579394

FromDietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de>
Date2022-12-27 09:33 +0100
Message-ID<20221227093352.2249fe8f.dietz-usenet@rotfl.franken.de>
In reply to#579385
Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) wrote:

> On Tue, 27 Dec 2022 08:28:12 Dietz Proepper wrote:
> > Und wenn immer geschwätzt wird auf welch hohem Niveau ChatGPT
> > schriebe.  Ganz ehrlich - ich habe einem in Ehren ergrauten
> > Deutschlehrer vor ein paar Tagen mal ein paar ChatGPT-Ergüsse
> > vorgelegt. Der halt 1/2 Seite gelesen und meinte "das ist aber
> > nicht von einem Menschen, oder?"  
> 
> Hm, das dürfte sehr von der Textsorte abhängen.

Schon klar. Und auch von der Länge - bei weniger als 25 Worten wird es
natürlich schwierig.

Das Teil als Code-(Co-)pilot zu verwenden ... Für kleinere
Problemstellungen ("schreibe mir eine Javaklasse zum Speichern eines
2d-Labyrinths") u.U. gar nicht uninteressant.

> Insbesondere
> journalistische Kurzartikel halte ich (stilistisch) häufig für
> ununterscheidbar.

Also *mir* ist bei den meisten Sachen von ChatGPT aufgefallen, dass das
Teil zwar schöne Sätze konstruiert, die vom Inhaltlichen aber
tendenziell eher "leer" klingen. Nix Neuntklassniveau, einfach nur leer.

> Irgendwer hat versucht, ChatGPT zum Reimen zu
> bringen - das war technisch nur mäßig erfolgreich, hätte aber
> notfalls als moderne Lyrik durchgehen können. Also überall dort, wo
> sich Menschen ganz bewusst nicht natürlich ausdrücken (und das ist
> oft der Fall), passt es nicht so schlecht.

Nun, nach der Metrik war Hürbine von Pleuselspink sicherlich auch von
hohem literarischem Niveau. 

Und ich warte noch auf ein ChatGPT, das mir erklären kann, was es mit
seinen Aussagen wirklich *ausdrücken* will.

-- 
 SIC SEMPER
+--|=======>
  TYRANNIS

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#579462

FromGerald Gruner <gerald314@yahoo.de>
Date2022-12-27 16:08 +0100
Message-ID<njw1cl7lmd8g$.dlg@10235314.user.individual.de>
In reply to#579394
Dietz Proepper schrieb am 27.12.22:

> Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) wrote:
> 
>> On Tue, 27 Dec 2022 08:28:12 Dietz Proepper wrote:
>>> Und wenn immer geschwätzt wird auf welch hohem Niveau ChatGPT
>>> schriebe.  Ganz ehrlich - ich habe einem in Ehren ergrauten
>>> Deutschlehrer vor ein paar Tagen mal ein paar ChatGPT-Ergüsse
>>> vorgelegt. Der halt 1/2 Seite gelesen und meinte "das ist aber
>>> nicht von einem Menschen, oder?"  

Gibt es ChatGPT auch auf Deutsch? Anscheinend ja.
Und hat das als Grundlage eine ähnlich große Datenbasis wie auf Englisch?
 
[...]
>> Insbesondere journalistische Kurzartikel halte ich (stilistisch) häufig
>> für ununterscheidbar.
> 
> Also *mir* ist bei den meisten Sachen von ChatGPT aufgefallen, dass das
> Teil zwar schöne Sätze konstruiert, die vom Inhaltlichen aber
> tendenziell eher "leer" klingen. Nix Neuntklassniveau, einfach nur leer.

Hm, bei "schöne Sätze konstruiert, aber eher leer" klingelt es:

	Politiker: "ChatGPT, schreibe für mich eine Rede zu <Thema xy>."
	ChatGPT: <schreibt Rede>
	Politiker: <hält sie>
	Niemand bemerkt einen Unterschied...

Ich bin da wohl was großem auf der Spur. ;-)

MfG
  Gerald

-- 
Wenn du glaubst, dein Job wäre unnütz, dann vergiss nicht,
dass es bei BMW jemanden gibt, der Blinker einbaut... 

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#579478

FromUlf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de>
Date2022-12-27 08:21 -0800
Message-ID<54997fb1-3478-465b-b550-e7a9efff3b11n@googlegroups.com>
In reply to#579462
Gerald Gruner schrieb am Dienstag, 27. Dezember 2022 um 16:09:00 UTC+1:

> Wenn du glaubst, dein Job wäre unnütz, dann vergiss nicht, 
> dass es bei BMW jemanden gibt, der Blinker einbaut...

Als Rundumblinker werden auch die genutzt.

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#579477

FromStefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich)
Date2022-12-27 16:20 +0000
Message-ID<3t63ab158fib3b2bn3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at>
In reply to#579394
On Tue, 27 Dec 2022 09:33:52 Dietz Proepper wrote:
> Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) wrote:
>> On Tue, 27 Dec 2022 08:28:12 Dietz Proepper wrote:
>> > Und wenn immer geschwätzt wird auf welch hohem Niveau ChatGPT
>> > schriebe.  Ganz ehrlich - ich habe einem in Ehren ergrauten
>> > Deutschlehrer vor ein paar Tagen mal ein paar ChatGPT-Ergüsse
>> > vorgelegt. Der halt 1/2 Seite gelesen und meinte "das ist aber
>> > nicht von einem Menschen, oder?"

>> Hm, das dürfte sehr von der Textsorte abhängen.

> Schon klar. Und auch von der Länge - bei weniger als 25 Worten
> wird es natürlich schwierig.

> Das Teil als Code-(Co-)pilot zu verwenden ... Für kleinere
> Problemstellungen ("schreibe mir eine Javaklasse zum Speichern
> eines 2d-Labyrinths") u.U. gar nicht uninteressant.

Das wäre mir momentan a) noch etwas zu riskant (das Ding lügt
mitunter ja wie gedruckt) und b) wahrscheinlich das erstellen der
präzisen Spezifikation zu mühsam.

Aber mittelfristig wird das bzw. glue code sicherlich ein
Anwendungsfall sein.

>> Insbesondere journalistische Kurzartikel halte ich (stilistisch)
>> häufig für ununterscheidbar.

> Also *mir* ist bei den meisten Sachen von ChatGPT aufgefallen,
> dass das Teil zwar schöne Sätze konstruiert, die vom Inhaltlichen
> aber tendenziell eher "leer" klingen. Nix Neuntklassniveau,
> einfach nur leer.

Naja, und jetzt schau Dir 08/15-Artikel in Zeitungen an. Ich habe
fiktive Nachrufe gesehen, die würde man im Anlassfall von echten
nicht unterscheiden können - dafür wäre das Teil IMO sofort
verwendbar, ist aber halt eine eher kleine Nische.

>> Irgendwer hat versucht, ChatGPT zum Reimen zu bringen - das war
>> technisch nur mäßig erfolgreich, hätte aber notfalls als moderne
>> Lyrik durchgehen können. Also überall dort, wo sich Menschen ganz
>> bewusst nicht natürlich ausdrücken (und das ist oft der Fall),
>> passt es nicht so schlecht.

> Nun, nach der Metrik war Hürbine von Pleuselspink sicherlich auch
> von hohem literarischem Niveau.

Ich war da immer ein bisschen anderer Meinung :)

> Und ich warte noch auf ein ChatGPT, das mir erklären kann, was es
> mit seinen Aussagen wirklich *ausdrücken* will.

Ein Mensch könnte Dir das zwar meistens sagen, würde es aber evt.
(aus Prinzip) nicht tun; von daher ist der Unterschied nach aussen
hin nicht ganz so groß, wie im Inneren. Und es ist ja auch bloß der
erste ernsthafte Versuche: Gib dem Teil noch ein, zwei Jahre und
ich werde vielleicht auch bei komplexeren Texten nicht mehr ohne
weiteres in der Lage sein zu sagen, ob sie maschinell erstellt
worden sind. Das ist in meinen Augen erst einmal mehr Problem als
Nutzen.

Servus,
   Stefan

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http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich
Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike

Der Stein der Weisen! Stefan, für romantische Stunden!
(Sloganizer)

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#579479

FromUlf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de>
Date2022-12-27 08:24 -0800
Message-ID<16e73594-51d7-4b79-b81a-c2891022ba91n@googlegroups.com>
In reply to#579477
Stefan Froehlich schrieb am Dienstag, 27. Dezember 2022 um 17:20:40 UTC+1:
> On Tue, 27 Dec 2022 09:33:52 Dietz Proepper wrote: 
> > Stefan...@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) wrote: 
.
> >> Insbesondere journalistische Kurzartikel halte ich (stilistisch) 
> >> häufig für ununterscheidbar. 
> 
> > Also *mir* ist bei den meisten Sachen von ChatGPT aufgefallen, 
> > dass das Teil zwar schöne Sätze konstruiert, die vom Inhaltlichen 
> > aber tendenziell eher "leer" klingen. Nix Neuntklassniveau, 
> > einfach nur leer.

> Naja, und jetzt schau Dir 08/15-Artikel in Zeitungen an. Ich habe 
> fiktive Nachrufe gesehen, die würde man im Anlassfall von echten 
> nicht unterscheiden können - dafür wäre das Teil IMO sofort 
> verwendbar, ist aber halt eine eher kleine Nische.

Mir war so, als sei Sportberichterstattung in
Textform für Mannschaftspiele bestenfalls
regionaler Bedeutung schon einige Jahre gern
automatisiert.

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#579493

FromDietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de>
Date2022-12-27 18:40 +0100
Message-ID<20221227184030.5ab26963.dietz-usenet@rotfl.franken.de>
In reply to#579477
Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) wrote:

> On Tue, 27 Dec 2022 09:33:52 Dietz Proepper wrote:
[ChatGPT]
> > Das Teil als Code-(Co-)pilot zu verwenden ... Für kleinere
> > Problemstellungen ("schreibe mir eine Javaklasse zum Speichern
> > eines 2d-Labyrinths") u.U. gar nicht uninteressant.  
> 
> Das wäre mir momentan a) noch etwas zu riskant (das Ding lügt
> mitunter ja wie gedruckt) und b) wahrscheinlich das erstellen der
> präzisen Spezifikation zu mühsam.
> 
> Aber mittelfristig wird das bzw. glue code sicherlich ein
> Anwendungsfall sein.

Herr K. hat dazu in seinem blog einen netten Artikel.

> >> Insbesondere journalistische Kurzartikel halte ich (stilistisch)
> >> häufig für ununterscheidbar.  
> 
> > Also *mir* ist bei den meisten Sachen von ChatGPT aufgefallen,
> > dass das Teil zwar schöne Sätze konstruiert, die vom Inhaltlichen
> > aber tendenziell eher "leer" klingen. Nix Neuntklassniveau,
> > einfach nur leer.  
> 
> Naja, und jetzt schau Dir 08/15-Artikel in Zeitungen an. Ich habe
> fiktive Nachrufe gesehen, die würde man im Anlassfall von echten
> nicht unterscheiden können - dafür wäre das Teil IMO sofort
> verwendbar, ist aber halt eine eher kleine Nische.

Gute Frage. Mit einen der ersten generierten Texte "in the wild" war in
einer Lobo-Glosse vor zwei Wochen. Nach den ersten zwei Absätzen hatte
ich mich über das inhaltsleere Geschwafel gewundert - nur um 20
Zeilen weiter zu erfahren, dass das chatGPT war.

> > Und ich warte noch auf ein ChatGPT, das mir erklären kann, was es
> > mit seinen Aussagen wirklich *ausdrücken* will.  
> 
> Ein Mensch könnte Dir das zwar meistens sagen, würde es aber evt.
> (aus Prinzip) nicht tun; von daher ist der Unterschied nach aussen
> hin nicht ganz so groß, wie im Inneren.

Ähnlich wie beim mechanischen Türken. Der konnte aber eben gerade
*nicht* schachspielen.

> Und es ist ja auch bloß der
> erste ernsthafte Versuche: Gib dem Teil noch ein, zwei Jahre und
> ich werde vielleicht auch bei komplexeren Texten nicht mehr ohne
> weiteres in der Lage sein zu sagen, ob sie maschinell erstellt
> worden sind. Das ist in meinen Augen erst einmal mehr Problem als
> Nutzen.

*Wenn* sie so gut werden, dass man sie nicht mehr unterscheiden
kann ... oO(Turing-Test ;-) ) 

Aber das ist das halt - Software, das so tut als ob sie denken könnte
gab es schon in den 60ern. Und auch wenn die unendlich weiter
entwickelt wird - es bleibt ein ausgefeiltes statistisches Modell.

Selbst wenn das Literatur erzeugen *sollte* die man nicht als generiert
erkennt - es bleibt halt ein solches.

-- 
 SIC SEMPER
+--|=======>
  TYRANNIS

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#579509

FromBernd Ohm <invalid@invalid.invalid>
Date2022-12-27 22:45 +0100
Message-ID<k117boFb9asU1@mid.individual.net>
In reply to#579493
Am 27.12.2022 um 18:40 schrieb Dietz Proepper:

> in einer Lobo-Glosse vor zwei Wochen. Nach den ersten zwei Absätzen hatte
> ich mich über das inhaltsleere Geschwafel gewundert -

Lobos Texte sind auch ohne chatGPT schon seit Jahren regelmäßig
Geschwafel.

-- 
bis denn, BEN

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#579512

FromDietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de>
Date2022-12-27 23:20 +0100
Message-ID<20221227232012.1ae05bf1.dietz-usenet@rotfl.franken.de>
In reply to#579509
Bernd Ohm <invalid@invalid.invalid> wrote:

> Am 27.12.2022 um 18:40 schrieb Dietz Proepper:
> 
> > in einer Lobo-Glosse vor zwei Wochen. Nach den ersten zwei Absätzen
> > hatte ich mich über das inhaltsleere Geschwafel gewundert -  
> 
> Lobos Texte sind auch ohne chatGPT schon seit Jahren regelmäßig
> Geschwafel.

Aber Geschwafel mit Herz dahinter. Das schien merklich durch.

-- 
 SIC SEMPER
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  TYRANNIS

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#579511

FromStefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich)
Date2022-12-27 22:13 +0000
Message-ID<3t63ab6c2cibe93en3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at>
In reply to#579493
On Tue, 27 Dec 2022 18:40:30 Dietz Proepper wrote:
> Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) wrote:
>> Und es ist ja auch bloß der erste ernsthafte Versuche: Gib dem
>> Teil noch ein, zwei Jahre und ich werde vielleicht auch bei
>> komplexeren Texten nicht mehr ohne weiteres in der Lage sein zu
>> sagen, ob sie maschinell erstellt worden sind. Das ist in meinen
>> Augen erst einmal mehr Problem als Nutzen.
 
> *Wenn* sie so gut werden, dass man sie nicht mehr unterscheiden
> kann ... oO(Turing-Test ;-) ) 

> Aber das ist das halt - Software, das so tut als ob sie denken
> könnte gab es schon in den 60ern. Und auch wenn die unendlich
> weiter entwickelt wird - es bleibt ein ausgefeiltes statistisches
> Modell.

Natürlich, und das ist auch gut so. Software, die sich selbst
weiterentwickeln kann, möchte ich bitte nicht mehr erleben.

Aber: Die allermeisten Texte, die ich zu lesen bekomme, sind auch
auf keinem höheren Niveau. Irgendjemand hat sich anderswo auf einem
anderen Weg bereits bestehendes Wissen angeeignet, fasst es in einem
Text zusammen und präsentiert mir diesen. Unsereiner muss dazu
denken, aber per se ist das für die Aufgabenstellung nicht
erforderlich.

Ich schaue nicht Tatort oder andere Krimiserien, aber wieso sollten
z.B. deren Drehbücher nicht in absehbarer Zeit maschinell erzeugt
werden?  Gehört da mehr dazu, als sich aus einer - sehr großen -
Datenbank mit bestehenden Erfolgsmodellen zusammenbauen lässt? Gegen
grobe Schnitzer kann man ja vorher noch querlesen; so viel Zeit ist
drin, da man um die Dreharbeiten ohnehin nicht herumkommt. Verlust
für die Menschheit wäre das wohl keiner.

Große philosophische Standardwerke oder politische Manifeste werden
auf diese Art wohl nicht enstehen - aber davon ist beim Turing-Test
keine Rede, und ganz ehrlich: Großes philosophisches Standardwerk
werde ich selber auch eher keines mehr schreiben.

> Selbst wenn das Literatur erzeugen *sollte* die man nicht als
> generiert erkennt - es bleibt halt ein solches.

Mag sein, aber wen kümmert's und weshalb?

Servus,
   Stefan


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Geht nicht!? Geht doch: Stefan, denn alles ist wundervoller, als reizvoll.
(Sloganizer)

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#579515

FromDietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de>
Date2022-12-27 23:34 +0100
Message-ID<20221227233410.24aa5815.dietz-usenet@rotfl.franken.de>
In reply to#579511
Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) wrote:

> On Tue, 27 Dec 2022 18:40:30 Dietz Proepper wrote:
> > Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) wrote:  
> >> Und es ist ja auch bloß der erste ernsthafte Versuche: Gib dem
> >> Teil noch ein, zwei Jahre und ich werde vielleicht auch bei
> >> komplexeren Texten nicht mehr ohne weiteres in der Lage sein zu
> >> sagen, ob sie maschinell erstellt worden sind. Das ist in meinen
> >> Augen erst einmal mehr Problem als Nutzen.  
>  
> > *Wenn* sie so gut werden, dass man sie nicht mehr unterscheiden
> > kann ... oO(Turing-Test ;-) )   
> 
> > Aber das ist das halt - Software, das so tut als ob sie denken
> > könnte gab es schon in den 60ern. Und auch wenn die unendlich
> > weiter entwickelt wird - es bleibt ein ausgefeiltes statistisches
> > Modell.  
> 
> Natürlich, und das ist auch gut so. Software, die sich selbst
> weiterentwickeln kann, möchte ich bitte nicht mehr erleben.

Zu spät ;-). Evolutionäre Algorithmen sind nix ganz neues mehr.

> Aber: Die allermeisten Texte, die ich zu lesen bekomme, sind auch
> auf keinem höheren Niveau.

Mag sein. Aber mir scheint das, was chatGPT hervorbringt recht hölzern.
Und ganz viel Erklärbär.

> Ich schaue nicht Tatort oder andere Krimiserien, aber wieso sollten
> z.B. deren Drehbücher nicht in absehbarer Zeit maschinell erzeugt
> werden?  Gehört da mehr dazu, als sich aus einer - sehr großen -
> Datenbank mit bestehenden Erfolgsmodellen zusammenbauen lässt?

Durchaus.

> > Selbst wenn das Literatur erzeugen *sollte* die man nicht als
> > generiert erkennt - es bleibt halt ein solches.  
> 
> Mag sein, aber wen kümmert's und weshalb?

Ein weshalb nanntest Du schon. Und z.B. mich kümmert's. Weil wenn ich
schon schlechte Texte lesen muss dann bitte von einem Menschen den ich
ggf. deswegen zur Sau machen kann.

-- 
 SIC SEMPER
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#579517

FromStefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich)
Date2022-12-27 22:54 +0000
Message-ID<5t63ab7562ibe93en3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at>
In reply to#579515
On Tue, 27 Dec 2022 23:34:10 Dietz Proepper wrote:
> Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) wrote:
>> On Tue, 27 Dec 2022 18:40:30 Dietz Proepper wrote:
>> > Software, das so tut als ob sie denken könnte gab es schon in
>> > den 60ern. Und auch wenn die unendlich weiter entwickelt wird -
>> > es bleibt ein ausgefeiltes statistisches Modell.

>> Natürlich, und das ist auch gut so. Software, die sich selbst
>> weiterentwickeln kann, möchte ich bitte nicht mehr erleben.

> Zu spät ;-). Evolutionäre Algorithmen sind nix ganz neues mehr.

Das ist allerdings nicht ganz das, was ich meinte.

>> Aber: Die allermeisten Texte, die ich zu lesen bekomme, sind auch
>> auf keinem höheren Niveau.

> Mag sein. Aber mir scheint das, was chatGPT hervorbringt recht
> hölzern.  Und ganz viel Erklärbär.

Zu einem guten Teil dürfte das an den Fragestellungen liegen - die
Gedichte zB sind zwar, zumal auf Deutsch, von geringerer Qualität
(ist ja auch bei den meisten Menschen nicht anders), aber mit
Erklärbär haben sie nichts mehr zu tun. Mir ist aber z.B. auch ein
fiktives Hauptnachrichten-Interview mit einem Tennisspieler über
dessen mangelnde Qualitäten beim Schifahren untergekommen, leider
finde ich das nicht mehr. In Anbetracht der völlig absurden
Aufgabenstellung war das richtig gut gelöst und hätte wohl als
Skript in einem Nachwuchs-Kabarett durchgehen können.

>> Ich schaue nicht Tatort oder andere Krimiserien, aber wieso sollten
>> z.B. deren Drehbücher nicht in absehbarer Zeit maschinell erzeugt
>> werden?  Gehört da mehr dazu, als sich aus einer - sehr großen -
>> Datenbank mit bestehenden Erfolgsmodellen zusammenbauen lässt?

> Durchaus.

Wenn mir einmal 10 bis 15 Minuten solcher Serien unterkommen, habe
ich regelmäßig einen anderen Eindruck - die sind sich alle sehr,
sehr ähnlich.

>> > Selbst wenn das Literatur erzeugen *sollte* die man nicht als
>> > generiert erkennt - es bleibt halt ein solches.  
>> 
>> Mag sein, aber wen kümmert's und weshalb?
> 
> Ein weshalb nanntest Du schon. Und z.B. mich kümmert's. Weil wenn
> ich schon schlechte Texte lesen muss dann bitte von einem Menschen
> den ich ggf. deswegen zur Sau machen kann.

In der Realität kann ich ChatGPT genauso viel oder wenig zur Sau
machen wie einen menschlichen Autor (nämlich gar nicht, sondern
meinen Unmut nur an unschuldigen Dritten auslassen). Lesen muss
man's ja eh nicht, so wie ich mir aus Gründen keine Krimis ansehe...

Servus,
   Stefan

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Stefan, so flau wie die Erde.
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#579507

FromMartin Pochert <pochert.no.spam@gmx.de>
Date2022-12-27 22:02 +0100
Message-ID<tofmhc$casn$1@solani.org>
In reply to#579477
Am 27.12.2022 um 17:20 schrieb Stefan Froehlich:

>> Nun, nach der Metrik war Hürbine von Pleuselspink sicherlich auch
>> von hohem literarischem Niveau.
> 
> Ich war da immer ein bisschen anderer Meinung :)

Ich empfand Hürbine immer als etwas besonderes, bis sie mir irgendwann 
mal auf ein irgendein posting geantwortet hat, ich solle kein Teerbims 
verkarseln.
Das ist zwar kein Deutsch, und hat auch genau keine festgelegte 
Bedeutung, aber irgendwie wird doch klar, dass Hürbine irgendwas nicht 
sonderlich gefallen hat.
Seitdem war ich ein wenig beleidigt mit ihr, meine Hoffnung, sie ev. 
enttarnen zu können, hat sich nicht erfüllt. Mein Gefühl sagt mir, dass 
ise eher nicht weiblich ist, und dass sie aus dem hohrn Norden 
Deutschlands stammt.

Da niemand in der Lage wäre, Hürbine überzeugend zu kopieren, meine ich, 
dass sie entweder in Rente ist, oder noch wahrscheinlicher, tot.
Überzeugungstäter*innen hören nicht einfach auf.
Danke für die Aufmerksamkeit,
Euer Freddy Krueger

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#579397

From"Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org>
Date2022-12-27 09:41 +0100
Message-ID<toeb3g$bjap$3@solani.org>
In reply to#579385
Am 27.12.22 um 09:02 schrieb Stefan Froehlich:
> On Tue, 27 Dec 2022 08:28:12 Dietz Proepper wrote:
>> Dr. Joachim Neudert<neudert@5sl.org>  wrote:
>>> Hier verschlafen wieder mal eine Menge Leute, die Entwicklungen.
> Konsumierst Du*irgendein*  Medium, dessen Chefredakteur nicht in den
> letzten Wochen ein wenigstens zweiseitiges Gespräch mit ChatGPT
> geführt hat?
> 


Die natürlich schon. Nur hier in ger.ct ist es kein Thema. Klar, ist ja 
was aus dem 21. Jahrhundert, gar aus dem 3. Jahrtausend. Sowas geht als 
Thema hier gar nicht.
(dabei war das an Hermann gar nicht mal das erste ChatGPT Zitat. Die 
anderen sind hier bei unseren Fachleutenaber gar nicht aufgefallen, 
sondern als plausibel durchgewunken worden. Tja, ihr Schlaumeier...  :-) 
  Jetzt zu grübeln und zu raten hilft euch nicht mehr. Reingefallen. )

Wenn man sich überlegt was die Perry Rhodan Hefterl damals beschrieben 
haben: Nathan war sicher nicht leistungsfähiger als Chat-GPT es heute 
ist. Wirklich weitergeholfen hat Nathan in den Hefterln damals auch nicht.
Heise schlägt vor, statt Google mal ChatGPT zu befragen. Das geht gar 
nicht schlecht. Allerdings tendiert es etwas zum Lügen, man muss schon 
Kreuz-Referenzen heranziehen.
Aber es liegt sehr überzeugend.
Hab ich zum Beispiel erfahren als ich sie nach dem Wert von Statinen 
fragte. Die Antwort begann ganz gut, aber ausgerechnet in der 
Sekundärprophylaxe nach Infarkt und Schlaganfall meinte sie müsse man 
vorsichtig damit sein. Tatsächlich ist es andersrum. Bei der 
Primärprophylaxe  muss man bisschen vorsichtig sein. Eine 
Primärprofilachse mit Statine bei Menschen über 75 Jahren wird von der 
ESC nicht empfohlen, weil kein Benefit nachgewiesen ist. Die 
Sekundärprophylaxe hat überwältigend Evidenz.

Gruß und weiter gute Besserung

Joachim
-- 
Bitt um Vrzihung, di Tast " " klmmt manchmal...

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#579398

From"Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org>
Date2022-12-27 09:48 +0100
Message-ID<toebgm$bjap$5@solani.org>
In reply to#579385
Am 27.12.22 um 09:02 schrieb Stefan Froehlich:

>> Dr. Joachim Neudert<neudert@5sl.org>  wrote:
>>> Hier verschlafen wieder mal eine Menge Leute, die Entwicklungen.
> Konsumierst Du*irgendein*  Medium, dessen Chefredakteur nicht in den
> letzten Wochen ein wenigstens zweiseitiges Gespräch mit ChatGPT
> geführt hat?
> 


Die natürlich schon. Nur hier in ger.ct ist es kein Thema. Klar, ist ja 
was aus dem 21. Jahrhundert, gar aus dem 3. Jahrtausend. Sowas geht als 
Thema hier gar nicht.
(dabei war das an Hermann gar nicht mal das erste ChatGPT Zitat. Die 
anderen sind hier bei unseren Fachleuten aber gar nicht aufgefallen, 
sondern als plausibel durchgewunken worden. Tja, ihr Schlaumeier...  😄 
Jetzt zu grübeln und zu raten hilft euch nicht mehr. Reingefallen. )

Wenn man sich überlegt was die Perry Rhodan Hefterl damals beschrieben 
haben: Nathan war sicher nicht leistungsfähiger als Chat-GPT es heute 
ist. Wirklich weitergeholfen hat Nathan in den Hefterln damals ja auch 
nicht.
Heise schlägt vor, statt Google mal ChatGPT zu befragen. Das geht gar 
nicht schlecht. Allerdings tendiert es etwas zum Lügen, man muss schon 
Kreuz-Referenzen heranziehen.

Aber es lügt sehr überzeugend.

Hab ich zum Beispiel erfahren als ich sie nach dem Wert von Statinen 
fragte. Die Antwort begann ganz gut, aber ausgerechnet in der 
Sekundärprophylaxe nach Infarkt und Schlaganfall meinte sie müsse man 
vorsichtig damit sein. Tatsächlich ist es genau andersrum. Bei der 
Primärprophylaxe  muss man bisschen vorsichtig sein. Eine 
Primärprophylaxe  mit Statinen bei Menschen über 75 Jahren wird von der 
ESC nicht empfohlen, weil kein Benefit nachgewiesen ist. Die 
Sekundärprophylaxe hat hingegen überwältigende Evidenz.

Gruß und weiter gute Besserung

Joachim


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#579399

FromUlf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de>
Date2022-12-27 00:51 -0800
Message-ID<9bde31e3-e82a-4ea3-9a22-b82e2c98f210n@googlegroups.com>
In reply to#579398
Ländischwätzi schrieb am Dienstag, 27. Dezember 2022 um 09:48:23 UTC+1:

> Eine
> Primärprophylaxe mit Statinen bei Menschen über 75 Jahren wird von der
> ESC nicht empfohlen, weil kein Benefit nachgewiesen ist.

Dann kannst Du sie ja bald pausieren.

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