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Groups > ger.ct > #549091 > unrolled thread
| Started by | Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| First post | 2022-03-25 19:50 +0000 |
| Last post | 2022-03-29 17:48 -0400 |
| Articles | 20 on this page of 40 — 13 participants |
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Trauben hängen zu hoch: Kiew Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2022-03-25 19:50 +0000
Re: Trauben hängen zu hoch: Kiew Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2022-03-25 21:54 +0100
Re: Trauben hängen zu hoch: Kiew Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2022-03-25 17:09 -0400
Re: Trauben hängen zu hoch: Kiew Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2022-03-25 21:28 +0000
Re: Trauben hängen zu hoch: Kiew Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2022-03-27 10:29 -0400
Re: Trauben hängen zu hoch: Kiew Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2022-03-27 11:10 -0700
Re: Trauben hängen zu hoch: Kiew Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2022-03-25 22:06 +0000
Re: Trauben hängen zu hoch: Kiew Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2022-03-26 00:14 +0100
Re: Trauben hängen zu hoch: Kiew Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2022-03-26 05:26 +0000
Re: Trauben hängen zu hoch: Kiew Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2022-03-26 07:41 +0000
Re: Trauben hängen zu hoch: Kiew "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2022-03-26 08:52 +0100
Re: Trauben hängen zu hoch: Kiew Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> - 2022-03-26 11:04 +0100
Re: Trauben hängen zu hoch: Kiew Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2022-03-26 04:03 -0700
Re: Trauben hängen zu hoch: Kiew Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> - 2022-03-26 21:39 +0100
Re: Trauben hängen zu hoch: Kiew Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> - 2022-03-27 08:32 +0200
Re: Trauben hängen zu hoch: Kiew Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> - 2022-03-27 15:00 +0200
Re: Trauben hängen zu hoch: Kiew Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> - 2022-03-27 16:48 +0200
Re: Trauben hängen zu hoch: Kiew Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> - 2022-03-27 17:23 +0200
Re: Trauben hängen zu hoch: Kiew Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> - 2022-03-26 10:57 +0100
Re: Trauben hängen zu hoch: Kiew Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2022-03-27 11:46 -0400
Re: Trauben hängen zu hoch: Kiew Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2022-03-27 15:49 +0000
Re: Trauben hängen zu hoch: Kiew Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2022-03-27 15:51 +0000
Re: Trauben hängen zu hoch: Kiew Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2022-03-27 12:38 -0400
Re: Trauben hängen zu hoch: Kiew Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2022-03-27 10:21 -0400
Re: Trauben hängen zu hoch: Kiew Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2022-03-27 15:22 +0000
Re: Trauben hängen zu hoch: Kiew Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2022-03-27 11:49 -0400
Re: Trauben hängen zu hoch: Kiew "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2022-03-29 16:27 +0200
Re: Trauben hängen zu hoch: Kiew "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2022-03-29 16:50 +0200
Re: Trauben hängen zu hoch: Kiew Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2022-03-29 17:00 +0200
Re: Trauben hängen zu hoch: Kiew Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> - 2022-03-30 09:10 +0200
Re: Trauben hängen zu hoch: Kiew Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2022-03-30 09:23 -0400
Re: Trauben hängen zu hoch: Kiew Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2022-03-30 18:15 +0200
Re: Trauben hängen zu hoch: Kiew Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2022-03-30 12:37 -0400
Re: Trauben hängen zu hoch: Kiew Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2022-03-29 13:01 -0400
Re: Trauben hängen zu hoch: Kiew Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2022-03-29 19:05 +0200
Re: Trauben hängen zu hoch: Kiew Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2022-03-29 11:27 -0700
Re: Trauben hängen zu hoch: Kiew Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> - 2022-03-30 08:49 +0200
Re: Trauben hängen zu hoch: Kiew Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2022-03-30 09:40 -0400
Re: Trauben hängen zu hoch: Kiew Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2022-03-29 19:44 +0200
Re: Trauben hängen zu hoch: Kiew Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2022-03-29 17:48 -0400
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| From | Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2022-03-25 19:50 +0000 |
| Subject | Trauben hängen zu hoch: Kiew |
| Message-ID | <t1l6d8$lgp6$1@solani.org> |
Gestern begann der Truppen-Rückzug von Kiew. Heute wird er verbrämt: "Russland hat unterdessen signalisiert, dass es seine Kriegsziele möglicherweise reduziert. Das Verteidigungsministerium erklärte, die Ziele der »ersten Phase der Operation« seien »größtenteils erreicht« worden, wobei die Kampfkraft der Ukraine »erheblich reduziert« worden sei. Generalmajor Sergej Rudskoi erklärte, Russland werde sich nun darauf konzentrieren, die ukrainischen Streitkräfte in der östlichen Donbass-Region zu besiegen. Russland schließe zwar »nicht aus«, dass seine Streitkräfte ukrainische Großstädte wie Kiew stürmen werden, doch sei die Einnahme dieser Städte nicht das vorrangige Ziel." Okay, kleinere Brötchen backen. Man hat es halt mal versucht. Im Donbass sitzen sie fest und den Landweg zur Krim werden sie noch ganz erobern und behalten . Aber Kiew schminken sie sich gerade ab. Und der politische und wirtschaftliche Preis dafür ist viel zu hoch. Zusammenbruch der Wirtschaftsbeziehungen zum Westen, zurück hinter einen eisernen Vorhang. Das Öl- und Gasgeschäft ein Auslaufmodell, und "Meet the NATO" können sie nun jederzeit gern haben. Das was sie eigentlich immer verhindern wollten. Das alles werden sie Herrn Putin nicht sonderlich danken. -- please forgive my iPhone typos
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| From | Michael Bode <m.g.bode@web.de> |
|---|---|
| Date | 2022-03-25 21:54 +0100 |
| Message-ID | <ja6oh3Fm90bU2@mid.individual.net> |
| In reply to | #549091 |
ram@zedat.fu-berlin.de (Stefan Ram) writes: > Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> zitierte: >>"Russland hat unterdessen signalisiert, dass es seine Kriegsziele >>möglicherweise reduziert. > > Igor Girkin (ehemals leitende Tätigkeiten in der russischen > Arme und dem FSB) soll kürzlich (heute?) im russischen > Fernsehen in einem Interview gesagt haben: > > |29 days of the special operation are over. > |There was no strategic success anywhere, in any direction. Das sieht er wohl falsch. Die NATO Osterweiterung haben sie erfolgreich abgeschlossen.
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| From | Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> |
|---|---|
| Date | 2022-03-25 17:09 -0400 |
| Message-ID | <t1lb1h$i8k$1@dont-email.me> |
| In reply to | #549091 |
Salve allerseits, Stefan Ram schrieb: > Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> zitierte: > >>| Russland hat unterdessen signalisiert, dass es seine Kriegsziele >>| möglicherweise reduziert. > > Igor Girkin (ehemals leitende Tätigkeiten in der russischen Arme und > dem FSB) soll kürzlich (heute?) im russischen Fernsehen in einem > Interview gesagt haben: > > |29 days of the special operation are over. There was no strategic > |success anywhere, in any direction. > > . In einer anderen Quelle lautet die zweite Zeile: > > |There have been no strategic achievements in any of the directions > +--- <hier abknabbern> --- | Das russische Verteidigungsministerium signalisiert, dass es Kriegsziele | möglicherweise reduziert. Westliche Geheimdienste berichten von | überdehnten Nachschublinien und Problemen beim Einsatz von | Hightech-Waffen beim russischen Militär. Immer mehr Menschen aus der | Ukraine sind auf der Flucht. | | Die Entwicklungen im Überblick. | | *Die militärische Lage* | | Vier Wochen nach Beginn ihrer Invasion in die Ukraine hat die russische | Armee an einigen Frontabschnitten Probleme, kommt an anderen Stellen | aber voran. Die ukrainische Armee konnte nach britischen Angaben Städte | und Verteidigungsstellungen bis zu 35 Kilometer östlich von Kiew | zurückerobern. Dazu beigetragen habe, dass die russischen Truppen sich | zurückfallen ließen, weil ihre Nachschublinien überdehnt seien, teilt | das britische Verteidigungsministerium mit. Russland hat nach US-Angaben | zudem massive Probleme mit seinen präzisionsgelenkten Raketen. Die beim | Angriff auf die Ukraine benutzten Hightech-Waffen kämen auf | Ausfallquoten von bis zu 60 Prozent, sagten US-Regierungsvertreter mit | Verweis auf Geheimdienstinformationen der Nachrichtenagentur Reuters. Im | Südosten der Ukraine meldete die ukrainische Armee die Zerstörung und | Beschädigung von russischen Landungsschiffen. | | Nach Angaben des russischen Generalstabs sind in der Ukraine 1351 | russische Soldaten getötet worden. Es waren die ersten offiziellen | Zahlen seit Anfang März, als die Zahl mit 498 getöteten Soldaten | angegeben worden war. Experten gehen allerdings von Tausenden toten | russischen Soldaten aus. | | Vom russischen Verteidigungsministerium hieß es, es sei gelungen, ein | großes Treibstofflager in der Nähe der ukrainischen Hauptstadt Kiew | durch Raketenbeschuss zu zerstören. Das ukrainische | Verteidigungsministerium teilte mit, es sei russischen Truppen gelungen, | eine Landbrücke von der Region Donezk im Osten bis zur Halbinsel Krim zu | schaffen. Russland hat die Krim 2014 annektiert. | | Russland hat unterdessen signalisiert, dass es seine Kriegsziele | möglicherweise reduziert. Das Verteidigungsministerium erklärte, die | Ziele der »ersten Phase der Operation« seien »größtenteils erreicht« | worden, wobei die Kampfkraft der Ukraine »erheblich reduziert« worden | sei. Generalmajor Sergej Rudskoi erklärte, Russland werde sich nun | darauf konzentrieren, die ukrainischen Streitkräfte in der östlichen | Donbass-Region zu besiegen. Russland schließe zwar »nicht aus«, dass | seine Streitkräfte ukrainische Großstädte wie Kiew stürmen werden, doch | sei die Einnahme dieser Städte nicht das vorrangige Ziel. | | *Die humanitäre Lage* | | Die Zahl der Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine ist auf mehr als 3,7 | Millionen gestiegen. Das Uno-Flüchtlingshilfswerk UNHCR registrierte | laut seiner Website bis Freitagmittag 3.725.806 Menschen, die seit | Beginn der russischen Invasion am 24. Februar aus der Ukraine | flüchteten. Dies entsprach einem Anstieg von mehr als 50.000 | Flüchtlingen im Vergleich zum Vortag. Insgesamt mussten nach Uno-Angaben | bereits mehr als zehn Millionen Menschen in der Ukraine ihre Häuser | verlassen. 6,5 Millionen Menschen leben demnach derzeit als | Binnenflüchtlinge in der Ukraine. | | Seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine vor rund | einem Monat sind nach Angaben aus Kiew bereits 135 Kinder getötet | worden. Mehr als 180 Kinder seien verletzt worden, teilte die | Generalstaatsanwaltschaft am Freitag mit. Die meisten Kinder und | Jugendlichen seien in der Region Kiew sowie in den ostukrainischen | Regionen Charkiw und Donezk ums Leben gekommen. Die Angaben ließen sich | zunächst nicht unabhängig überprüfen. | | Auch in Deutschland steigt der Bedarf an humanitärer Hilfe. Die Tafeln | zur Ausgabe von kostenlosen Lebensmitteln an Bedürftige verzeichnen laut | SPIEGEL einen großen Andrang von Geflüchteten aus der Ukraine. So | stellten bei der Samstagsausgabe an der Münchner Großmarkthalle | Ukrainerinnen und Ukrainer 800 von insgesamt 1250 Tafelgästen. Am | Wochenende zuvor waren es nur rund 200 gewesen. »Wir haben eine zweite | Nachmittagsschicht mit Freiwilligen eingerichtet und mussten eine | Warteliste anlegen«, berichtet Steffen Horak, der Sprecher der Münchner | Tafel. Diese kaufe derzeit pro Woche vier bis fünf Tonnen Lebensmittel | zu, weil die gespendete Ware nicht ausreiche. Die Mehrkosten liegen in | München bei 12.000 bis 15.000 Euro pro Woche. +--- </hier abknabbern> --- ©<https://www.spiegel.de/ausland/biden-besucht-polen-russland-will-angriffe-auf-donbass-region-konzentrieren-a-e55ba26a-c6ac-44d3-8f83-d7eef59d366c> M.f.G. -- Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur etwas komisch... ;-)
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| From | Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2022-03-25 21:28 +0000 |
| Message-ID | <t1lc5r$m8pd$1@solani.org> |
| In reply to | #549091 |
Stefan Ram <ram@zedat.fu-berlin.de> wrote: > ram@zedat.fu-berlin.de (Stefan Ram) writes: >> Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> zitierte: >> Igor Girkin (ehemals leitende Tätigkeiten in der russischen >> Arme und dem FSB) soll kürzlich (heute?) im russischen >> Fernsehen in einem Interview gesagt haben: >> |29 days of the special operation are over. >> |There was no strategic success anywhere, in any direction. > > In russischen Fernsehen soll der politische Analyst Vitaly > Tretyakov (englische Umschrift) kürzlich (heute?) gesagt > haben: > > |We have to admit that there was no psychological > |breakthrough in our operation, where the opposing side > |would lose their will to resist... The resistance from the > |Ukrainian side is neither stopping nor weakening Hat man die Liebe zu Russland einfach nicht reinbomben können in die Leute aus der Ukraine? Sowas aber auch. > > , was den Redakteur im Studio erkennbar zornig gemacht haben soll! > > Ähnlich wie Tretyakov soll sich dann noch der Militärexperte > Igor Korotchenko geäußert haben. > > > Na, die werden bald Herrn Nawalny Gesellschaft leisten. Wenn aber nun in Russland mehr Leute so weit denken und so weit reden, dann kippt es bald für Putin. -- please forgive my iPhone typos
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| From | Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> |
|---|---|
| Date | 2022-03-27 10:29 -0400 |
| Message-ID | <t1psce$6ar$1@dont-email.me> |
| In reply to | #549111 |
Salve allerseits, Dr. Joachim Neudert schrieb: > Stefan Ram <ram@zedat.fu-berlin.de> wrote: >> ram@zedat.fu-berlin.de (Stefan Ram) writes: >>> Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> zitierte: >>> >>> Igor Girkin (ehemals leitende Tätigkeiten in der russischen Arme >>> und dem FSB) soll kürzlich (heute?) im russischen Fernsehen in >>> einem Interview gesagt haben: >>>| 29 days of the special operation are over. There was no >>>| strategic success anywhere, in any direction. >> >> In russischen Fernsehen soll der politische Analyst Vitaly >> Tretyakov (englische Umschrift) kürzlich (heute?) gesagt haben: >> >>| We have to admit that there was no psychological breakthrough in >>| our operation, where the opposing side would lose their will to >>| resist... The resistance from the Ukrainian side is neither >>| stopping nor weakening > > Hat man die Liebe zu Russland einfach nicht reinbomben können in die > Leute aus der Ukraine? Sowas aber auch. > +--- <hier abknabbern> --- | Nach dem Ende des Kalten Krieges waren die USA für einen historischen | Moment die einzig verbliebene Supermacht, und es schien, als könnten sie | den Globus nach ihrem wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Modell neu | ordnen. Das Wort vom "Ende der Geschichte", dem endgültigen Sieg | demokratischer und marktwirtschaftlicher Ordnungen gegen autokratische | Systemvorstellungen, machte die Runde. | | Diese Hoffnungen haben sich nicht erfüllt. In der Regierungszeit von | George W. Bush überspannten die USA ihre Kräfte. Vor allem aber | verspielten sie viel von ihrem "Soft Power"-Kapital, ihrer | Anziehungskraft als liberales Vorbild, da sie sich selbst nicht an die | internationalen Regeln und Werte hielten, die sie dem Rest der Welt, oft | auch mit militärischem Nachdruck, mit ihrer "hard power", empfahlen. | | Amerikas Sendungsbewusstsein bleibt trotz dieser zweifelhaften Bilanz | ungetrübt - trotz fehlgeschlagener Interventionen wie in Afghanistan | oder im Irak, trotz Guantánamo und Abu Ghraib und trotz des Sturms auf | das Kapitol am 6. Januar 2021, als die amerikanischen | Sicherheitsbehörden und Militärs einen von ihnen befürchteten "Coup" des | widerwillig scheidenden Machthabers Donald Trump verhindern mussten. | | Trumps Nachfolger Joe Biden bemüht weiterhin Amerikas Einheit und | Vorbildrolle. Die nicht mehr so Vereinigten Staaten von Amerika sind | jedoch tief gespalten. Die Republikanische Partei, die einst den Kampf | gegen den "gottlosen Kommunismus" führte, beugt sich einem Führer, der | Putin ein "Genie" nennt. Wo es gälte, sich der russischen Aggression | entschieden zu widersetzen, belobigen Trumps Anhänger bewaffnete | Aufständische, die das Parlament in Washington angegriffen haben. | Zusätzlich schleifen die Republikaner das Wahlrecht, um Trump eine | zweite Amtszeit zu ermöglichen. | | *Für die USA wäre ein Bündnis von Russland und China ein Alptraum* | | Die von Trump nach wie vor dominierten Republikaner, von denen selbst | die Mehrzahl ihrer Repräsentanten im Kongress den neu ins Amt gewählten | Joe Biden nicht als ihren legitimen Präsidenten anerkennen, sind sich | mit den Demokraten in fast nichts mehr einig - es sei denn, es geht | gegen China. | | Amerikas Abwendung von Europa und seine "Hinwendung nach Asien" wurde | schon von Donald Trumps demokratischem Vorgänger Barack Obama | eingeläutet. Und Obamas damaliger Vizepräsident Joe Biden führt diesen | Kurs nun umso entschiedener fort, um dem Rivalen China zu begegnen, der | in Ostasien Washingtons Hegemonie herausfordert. Amerikas Anspruch, | trotz zunehmend knapper werdender Ressourcen eine Weltordnung | amerikanischer Prägung aufrechtzuerhalten, dürfte die innerlich | geschwächte Weltmacht dazu verleiten, künftig Europas | Sicherheitsinteressen noch mehr zu vernachlässigen. | | Strategisch denkende US-Sicherheitsexperten befürchten schon seit | Längerem, dass Sanktionen gegen Russland, besonders solche im | Energiebereich, den USA selbst schaden, weil sie Russland gewissermaßen | zwingen, sich noch stärker nach Asien zu orientieren. Für die | Weltenplaner in Washington ist ein festes strategisches Bündnis zwischen | Russland und China ein sehr bedrohliches Szenario. | | Bereits heute wären die USA nicht mehr in der Lage, einen | Zweifrontenkrieg, also gegen Russland in Europa und gegen China in | Asien, zu gewinnen. Das war bereits 2019 die Befürchtung von | amerikanischen Verteidigungsbeamten und Militäranalysten. In Planspielen | der Rand Corporation, des größten und renommiertesten amerikanischen | Think-Tanks, in denen Großmachtkonflikte simuliert wurden, wäre in einer | gleichzeitigen Auseinandersetzung mit Russland und China eine Niederlage | für die USA programmiert. | | *Europa könnte einem "Deal" geopfert werden* | | Insofern ist es selbst nach Putins Waffengang in der Ukraine durchaus | denkbar, dass sich die amerikanische Russland-Politik in Zukunft wandelt | und damit die Europäer erneut vor Probleme stellt - allerdings vor | völlig anders geartete. Analog zum machtpolitischen Kalkül des damaligen | US-Sicherheitsberaters Henry Kissinger, der Präsident Nixon nahelegte, | die Verbindung mit dem damals schwächeren China zu suchen, um die | mächtigere Sowjetunion einzudämmen, könnte es heute ratsam sein, | Russland zu umgarnen, um dem aufsteigenden und für die USA immer | bedrohlicher werdenden China zu begegnen. | | So fordert etwa Charles Kupchan, der am Council on Foreign Relations | außenpolitische Ideen schmiedet und als Professor an der Georgetown | University lehrt, schon seit Längerem eine Kurskorrektur von der | Biden-Regierung. Anstatt Russland und China mit einer moralbasierten | Wertepolitik zusammenzudrängen, sollten Biden und seine europäischen | Verbündeten ganz pragmatisch versuchen, Russland nach Westen zu locken. | Obwohl dies nach Putins völkerrechtswidrigem Angriff auf die Ukraine | nicht einfacher werden dürfte, haben die USA laut Kupchan "eine | beeindruckende Bilanz" auch mit "unappetitlichen Regimen" eine | gemeinsame Basis zu finden. | | Der Geopolitiker Putin, dem aktuell die Unzulänglichkeit seiner | Militäroffensive in der Ukraine vor Augen geführt wird und der ebenso | daran interessiert ist, Chinas raumgreifende Aktivitäten in Zentralasien | einzudämmen, könnte von Washingtons Geostrategen weitere Anreize | erhalten, indem etwa westliche Sanktionen - die vor allem auch der | amerikanischen Wirtschaft selbst schaden - nach einem für beide Seiten | akzeptablen Friedensschluss mit der Ukraine wieder gelockert werden, um | russisches Wohlverhalten in anderen, für Amerika wichtigeren Regionen zu | erwirken. | | Europa insgesamt könnte so eine Erfahrung machen, mit der die | osteuropäischen Staaten historisch bereits vertraut sind, nämlich dass | die eigenen Interessen einem "Deal" größerer Mächte geopfert werden. | Sollte Donald Trump erneut ins Weiße Haus einziehen, würde diese Gefahr | noch größer werden. | | *Europa muss sich selbst verteidigen können* | | Künftig könnte für uns also die Frage überlebenswichtig werden, wie sich | eine glaubwürdige Abschreckung ohne Washington aufrechterhalten lässt. | Um Europas Sicherheit und Zusammenhalt strategisch zu gewährleisten, | gilt es bereits heute vorauszudenken und dementsprechend mutig zu | handeln. Vertrauen in andere ist gut, eigene Verteidigungsfähigkeit ist | besser, könnte eine für Europas Staaten zeitgemäße Abwandlung eines | russischen Sprichwortes lauten. | | Es ist höchste Zeit, dass die Europäer nicht mehr nur über die für eine | europäische Friedensordnung weiterhin nötigen vertrauensbildenden | Maßnahmen gegenüber Russland nachdenken, sondern sich auch über eigene, | von den USA unabhängige militärische Fähigkeiten Gedanken machen - im | konventionellen wie im nuklearen Bereich. Das Ziel muss sein, möglichen | Erpressungsversuchen oder gar Aggressionen der russischen Führung | vorzubeugen. | | Weil China als militärischer Rivale zu den USA aufgestiegen ist und die | USA sich verstärkt nach Asien orientieren, sollte Europa darauf | hinarbeiten, sich selbst verteidigen zu können. Deutschland und Europa | sollten sich deshalb nicht länger der transatlantischen Illusion | hingeben, dass die "Schutzmacht" USA für die Sicherheit und den | Wohlstand der Alten Welt mit sorgt. +--- </hier abknabbern> --- ©<https://www.n-tv.de/politik/politik_kommentare/Vom-Ende-zum-Kollateralschaden-der-Geschichte-article23225256.html> M.f.G. -- Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur etwas komisch... ;-)
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| From | Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> |
|---|---|
| Date | 2022-03-27 11:10 -0700 |
| Message-ID | <be98e4f2-2887-4631-86e3-9ab0b495a6e9n@googlegroups.com> |
| In reply to | #549229 |
Fidel Sebastián Hunrichse-Lara schrieb am Sonntag, 27. März 2022 um 16:29:35 UTC+2: > +--- <hier abknabbern> --- > | Amerikas Sendungsbewusstsein bleibt trotz dieser zweifelhaften Bilanz > | ungetrübt - trotz fehlgeschlagener Interventionen wie in Afghanistan > | oder im Irak, trotz Guantánamo und Abu Ghraib und trotz des Sturms auf > | das Kapitol am 6. Januar 2021, als die amerikanischen > | Sicherheitsbehörden und Militärs einen von ihnen befürchteten "Coup" des > | widerwillig scheidenden Machthabers Donald Trump verhindern mussten. > +--- </hier abknabbern> --- > > ©<https://www.n-tv.de/politik/politik_kommentare/Vom-Ende-zum-Kollateralschaden-der-Geschichte-article23225256.html> Diese Diktion für einen US-Präsidenten erscheint mit für n-tv geradezu neu.
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| From | Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) |
|---|---|
| Date | 2022-03-25 22:06 +0000 |
| Message-ID | <3t623e3c77i1a1238n3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at> |
| In reply to | #549091 |
On Fri, 25 Mar 2022 20:50:00 Dr. Joachim Neudert wrote: > Im Donbass sitzen sie fest und den Landweg zur Krim werden sie > noch ganz erobern und behalten . Aber Kiew schminken sie sich > gerade ab. > > Und der politische und wirtschaftliche Preis dafür ist viel zu > hoch. Die spannende Frage ist, wie der Westen damit umgeht, sollte Russland tatsächlich das Feuer einstellen und sich im Donbass und an der Küste dauerhaft festsetzen. Locken dann wieder die Geschäfte und Wirtschaftsbeziehungen, und man vergisst sehr rasch alles, was gewesen ist? Servus, Stefan -- http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike Stefan: ein entschlossenes Team! (Sloganizer)
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| From | Martin Ebert <mx300@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2022-03-26 00:14 +0100 |
| Message-ID | <t1lid9$vc6$1@dont-email.me> |
| In reply to | #549115 |
Am 25.03.22 um 23:06 schrieb Stefan Froehlich: > Die spannende Frage ist, wie der Westen damit umgeht, sollte > Russland tatsächlich das Feuer einstellen und sich im Donbass und an > der Küste dauerhaft festsetzen. Locken dann wieder die Geschäfte und > Wirtschaftsbeziehungen, und man vergisst sehr rasch alles, was > gewesen ist? Anders wird es kaum gehen.
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| From | Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2022-03-26 05:26 +0000 |
| Message-ID | <t1m861$mofl$1@solani.org> |
| In reply to | #549115 |
Stefan Froehlich <Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at> wrote: > On Fri, 25 Mar 2022 20:50:00 Dr. Joachim Neudert wrote: >> Im Donbass sitzen sie fest und den Landweg zur Krim werden sie >> noch ganz erobern und behalten . Aber Kiew schminken sie sich >> gerade ab. >> >> Und der politische und wirtschaftliche Preis dafür ist viel zu >> hoch. > > Die spannende Frage ist, wie der Westen damit umgeht, sollte > Russland tatsächlich das Feuer einstellen und sich im Donbass und an > der Küste dauerhaft festsetzen. Locken dann wieder die Geschäfte und > Wirtschaftsbeziehungen, und man vergisst sehr rasch alles, was > gewesen ist? > > Servus, > Stefan > Was soll daran denn eine Frage sein? Die Antwort steht doch fest... -- please forgive my iPhone typos
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| From | Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) |
|---|---|
| Date | 2022-03-26 07:41 +0000 |
| Message-ID | <1t623ec362i1b2838n3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at> |
| In reply to | #549119 |
On Sat, 26 Mar 2022 06:26:25 Dr. Joachim Neudert wrote: > Stefan Froehlich <Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at> wrote: >> On Fri, 25 Mar 2022 20:50:00 Dr. Joachim Neudert wrote: >>> Im Donbass sitzen sie fest und den Landweg zur Krim werden sie >>> noch ganz erobern und behalten . Aber Kiew schminken sie sich >>> gerade ab. >>> >>> Und der politische und wirtschaftliche Preis dafür ist viel zu >>> hoch. >> Die spannende Frage ist, wie der Westen damit umgeht, sollte >> Russland tatsächlich das Feuer einstellen und sich im Donbass und >> an der Küste dauerhaft festsetzen. Locken dann wieder die >> Geschäfte und Wirtschaftsbeziehungen, und man vergisst sehr rasch >> alles, was gewesen ist? > Was soll daran denn eine Frage sein? Die Antwort steht doch > fest... Wenn man wartet, bis sich die Frage stellt, wird es eine rhetorische sein, klar. Sie jetzt (öffentlich und einigermaßen verbindlich) zu stellen fände ich aber durchaus spannend. Nur - wer hätte die Möglichkeit und Interesse daran, das tun? Servus, Stefan -- http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike Für Stunden der Trauer - plumpsen mit Stefan! (Sloganizer)
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| From | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2022-03-26 08:52 +0100 |
| Message-ID | <t1mgnf$mt30$1@solani.org> |
| In reply to | #549122 |
Am 26.03.22 um 08:41 schrieb Stefan Froehlich: > On Sat, 26 Mar 2022 06:26:25 Dr. Joachim Neudert wrote: >> Stefan Froehlich <Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at> wrote: >>> On Fri, 25 Mar 2022 20:50:00 Dr. Joachim Neudert wrote: >>>> Im Donbass sitzen sie fest und den Landweg zur Krim werden sie >>>> noch ganz erobern und behalten . Aber Kiew schminken sie sich >>>> gerade ab. >>>> >>>> Und der politische und wirtschaftliche Preis dafür ist viel zu >>>> hoch. > >>> Die spannende Frage ist, wie der Westen damit umgeht, sollte >>> Russland tatsächlich das Feuer einstellen und sich im Donbass und >>> an der Küste dauerhaft festsetzen. Locken dann wieder die >>> Geschäfte und Wirtschaftsbeziehungen, und man vergisst sehr rasch >>> alles, was gewesen ist? > >> Was soll daran denn eine Frage sein? Die Antwort steht doch >> fest... > > Wenn man wartet, bis sich die Frage stellt, wird es eine rhetorische > sein, klar. Sie jetzt (öffentlich und einigermaßen verbindlich) zu > stellen fände ich aber durchaus spannend. Nur - wer hätte die > Möglichkeit und Interesse daran, das tun? > > Servus, > Stefan > Ich wäre ja schon froh, wenn nicht binnen Tagen oder Wochen die Frage nach der Sinnhaftigkeit der geplanten gesteigerten Verteidigungsausgaben gestellt wird. Du und ich, wir beide wissen doch was passieren wird: Die Geschäftemacher werden alle Möglichkeiten und Lücken für windige aber höchst lukrative Geschäfte mit Russland suchen und finden. Je Boykott desto lukrativer ist das Umgehen, siehe Alkohol-Prohibition 1931 USA. Und die "progressiven Kreise" werden Lichterketten und Demonstrationen gegen jede einzelne neu anzuschaffende Defensivwaffe im Verteidigungshaushalt veranstalten. Na ja, wir sind zum Glück freie Länder, beides wird passieren, deswegen darf man uns ja "frei" nennen. Solange D weiter russisches Gas und Öl kauft und sofort bezahlt, ist eh alles nur Theaterdonner, schrub ich doch hier schon vor Wochen. Solange braucht man nicht die Wirtschaft fragen wird, was sie tun wird: Sie kann sich an das Vorbild des Bundeskanzlers halten: "Ein Handelsboykott wäre schön, aber geht grad nicht, zu aufwändig, zu teuer, und überhaupt. Aber wir denken an Euch, stehen ganz an eurer Seite, thoughts and prayers!".
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| From | Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> |
|---|---|
| Date | 2022-03-26 11:04 +0100 |
| Message-ID | <20220326110456.753f2a29.dietz-usenet@rotfl.franken.de> |
| In reply to | #549124 |
"Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> wrote: > Am 26.03.22 um 08:41 schrieb Stefan Froehlich: > > Wenn man wartet, bis sich die Frage stellt, wird es eine rhetorische > > sein, klar. Sie jetzt (öffentlich und einigermaßen verbindlich) zu > > stellen fände ich aber durchaus spannend. Nur - wer hätte die > > Möglichkeit und Interesse daran, das tun? > > Ich wäre ja schon froh, wenn nicht binnen Tagen oder Wochen die Frage > nach der Sinnhaftigkeit der geplanten gesteigerten > Verteidigungsausgaben gestellt wird. Äh, warum? Die Bundiswehr hat einen Etat von 50 Milliarden! Wieviel Kohle will man den Herrschaften denn noch in den Hintern blasen? Für 50 Mrd könntest Du vermutlich die gesamte russische Armee einfach *KAUFEN*! Und wenn *SOGAR* die Wehrdimpfel *SELBER* beklagen, dass sie nicht zu wenig Geld sondern eine geradezu unglaublich ineffiziente Orga haben? > Du und ich, wir beide wissen doch was passieren wird: > > Die Geschäftemacher werden alle Möglichkeiten und Lücken für windige > aber höchst lukrative Geschäfte mit Russland suchen und finden. Je > Boykott desto lukrativer ist das Umgehen, siehe Alkohol-Prohibition > 1931 USA. Tja. Irgendwie muss man ja die private KV, die Villa am Stanberger See und die Schönheits-OPs für die Alte auch finanzieren, oder? > Und die "progressiven Kreise" werden Lichterketten und > Demonstrationen gegen jede einzelne neu anzuschaffende Defensivwaffe > im Verteidigungshaushalt veranstalten. Du bist ja trollig. Was genau sind "Defensivwaffen"? Willst Du mal sehen, was so eine "Defensivwaffe" mit Deinem Auto anstellt? -- Wenn im Mai die Sonne lacht, hat's die CDU gemacht, gibt's im Winter Eis und Schnee, war's die böse SPD!
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| From | Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> |
|---|---|
| Date | 2022-03-26 04:03 -0700 |
| Message-ID | <d3f484d6-73d5-4bb6-80ff-b7a1bcb365b2n@googlegroups.com> |
| In reply to | #549140 |
Dietz Proepper schrieb am Samstag, 26. März 2022 um 11:04:58 UTC+1: > Was genau sind "Defensivwaffen"? Schutzkleidung? Verzeihung, ich schweifte ins Versammlungsrecht ab...
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| From | Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2022-03-26 21:39 +0100 |
| Message-ID | <63e46530-6b8d-0bf0-5b5e-610cd4948d8c@jtewes.my-fqdn.de> |
| In reply to | #549140 |
Dietz Proepper schrieb:
> "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> wrote:
>> Und die "progressiven Kreise" werden Lichterketten und
>> Demonstrationen gegen jede einzelne neu anzuschaffende Defensivwaffe
>> im Verteidigungshaushalt veranstalten.
> Du bist ja trollig. Was genau sind "Defensivwaffen"? Willst Du mal
> sehen, was so eine "Defensivwaffe" mit Deinem Auto anstellt?
Naja, wenn sein Auto den mit der Defensivwaffe überfahren wollte, dann
hat die Defensivwaffe das erfolgreich verhindert.
--
Bye Jörg
Religionskriege sind Konflikte zwischen erwachsenen Menschen, bei
denen es darum geht, wer den cooleren, imaginären Freund hat. Wenn
Jesus gevierteilt worden wäre, hätten wir heute dann Mobiles über der
Tür hängen?
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| From | Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> |
|---|---|
| Date | 2022-03-27 08:32 +0200 |
| Message-ID | <20220327083207.5345f381.dietz-usenet@rotfl.franken.de> |
| In reply to | #549185 |
Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> wrote: > Dietz Proepper schrieb: > > "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> wrote: > > >> Und die "progressiven Kreise" werden Lichterketten und > >> Demonstrationen gegen jede einzelne neu anzuschaffende > >> Defensivwaffe im Verteidigungshaushalt veranstalten. > > > Du bist ja trollig. Was genau sind "Defensivwaffen"? Willst Du mal > > sehen, was so eine "Defensivwaffe" mit Deinem Auto anstellt? > > Naja, wenn sein Auto den mit der Defensivwaffe überfahren wollte, dann > hat die Defensivwaffe das erfolgreich verhindert. Ich befürchte, dass es keine gute Idee ist, z.B. eine Javelin in einer typischen Überfahrensituation einzusetzen ... Rüstzeit, Minimaldistanz, wissen schon. -- Wenn im Mai die Sonne lacht, hat's die CDU gemacht, gibt's im Winter Eis und Schnee, war's die böse SPD!
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| From | Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2022-03-27 15:00 +0200 |
| Message-ID | <32c3ea0d-6d08-8fd6-5127-d505b7cbd02a@jtewes.my-fqdn.de> |
| In reply to | #549191 |
Dietz Proepper schrieb:
> Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> wrote:
>
>> Dietz Proepper schrieb:
>> > "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> wrote:
>>
>> >> Und die "progressiven Kreise" werden Lichterketten und
>> >> Demonstrationen gegen jede einzelne neu anzuschaffende
>> >> Defensivwaffe im Verteidigungshaushalt veranstalten.
>>
>> > Du bist ja trollig. Was genau sind "Defensivwaffen"? Willst Du mal
>> > sehen, was so eine "Defensivwaffe" mit Deinem Auto anstellt?
>>
>> Naja, wenn sein Auto den mit der Defensivwaffe überfahren wollte, dann
>> hat die Defensivwaffe das erfolgreich verhindert.
>
> Ich befürchte, dass es keine gute Idee ist, z.B. eine Javelin in einer
> typischen Überfahrensituation einzusetzen ...
>
> Rüstzeit, Minimaldistanz, wissen schon.
Nö keine Ahnung, war Panzerfahrer kein Artellerist. :-)
--
Bye Jörg
Religionskriege sind Konflikte zwischen erwachsenen Menschen, bei
denen es darum geht, wer den cooleren, imaginären Freund hat. Wenn
Jesus gevierteilt worden wäre, hätten wir heute dann Mobiles über der
Tür hängen?
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| From | Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> |
|---|---|
| Date | 2022-03-27 16:48 +0200 |
| Message-ID | <20220327164850.027d3805.dietz-usenet@rotfl.franken.de> |
| In reply to | #549226 |
Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> wrote: > Dietz Proepper schrieb: > > Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> wrote: > >> Naja, wenn sein Auto den mit der Defensivwaffe überfahren wollte, > >> dann hat die Defensivwaffe das erfolgreich verhindert. > > > > Ich befürchte, dass es keine gute Idee ist, z.B. eine Javelin in > > einer typischen Überfahrensituation einzusetzen ... > > > > Rüstzeit, Minimaldistanz, wissen schon. > > Nö keine Ahnung, war Panzerfahrer kein Artellerist. :-) Und wenn Du den Javelin-Schützen überfahren konntest, was hättest Du getan? -- Wenn im Mai die Sonne lacht, hat's die CDU gemacht, gibt's im Winter Eis und Schnee, war's die böse SPD!
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| From | Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2022-03-27 17:23 +0200 |
| Message-ID | <d9580f6f-8640-c0c0-6b78-ae4494a697d2@jtewes.my-fqdn.de> |
| In reply to | #549231 |
Dietz Proepper schrieb:
> Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> wrote:
>
>> Dietz Proepper schrieb:
>> > Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> wrote:
>> >> Naja, wenn sein Auto den mit der Defensivwaffe überfahren wollte,
>> >> dann hat die Defensivwaffe das erfolgreich verhindert.
>> >
>> > Ich befürchte, dass es keine gute Idee ist, z.B. eine Javelin in
>> > einer typischen Überfahrensituation einzusetzen ...
>> >
>> > Rüstzeit, Minimaldistanz, wissen schon.
>>
>> Nö keine Ahnung, war Panzerfahrer kein Artellerist. :-)
>
> Und wenn Du den Javelin-Schützen überfahren konntest, was hättest Du
> getan?
Keine Ahnung, weitergefahren nehme ich an.
--
Bye Jörg
Religionskriege sind Konflikte zwischen erwachsenen Menschen, bei
denen es darum geht, wer den cooleren, imaginären Freund hat. Wenn
Jesus gevierteilt worden wäre, hätten wir heute dann Mobiles über der
Tür hängen?
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| From | Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> |
|---|---|
| Date | 2022-03-26 10:57 +0100 |
| Message-ID | <20220326105708.717d4700.dietz-usenet@rotfl.franken.de> |
| In reply to | #549119 |
Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> wrote: > Stefan Froehlich <Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at> wrote: > > On Fri, 25 Mar 2022 20:50:00 Dr. Joachim Neudert wrote: > >> Im Donbass sitzen sie fest und den Landweg zur Krim werden sie > >> noch ganz erobern und behalten . Aber Kiew schminken sie sich > >> gerade ab. > >> > >> Und der politische und wirtschaftliche Preis dafür ist viel zu > >> hoch. > > > > Die spannende Frage ist, wie der Westen damit umgeht, sollte > > Russland tatsächlich das Feuer einstellen und sich im Donbass und an > > der Küste dauerhaft festsetzen. Locken dann wieder die Geschäfte und > > Wirtschaftsbeziehungen, und man vergisst sehr rasch alles, was > > gewesen ist? > > Was soll daran denn eine Frage sein? Die Antwort steht doch fest... ... man wird wieder Handel treiben, was sonst. Nicht etwa, weil das "alternativlos" wäre, sondern weil kein anständiger Geschäftsmann sich von irgendwelchen moralischen Bedenken den Gewinn verderben lassen will ... -- Wenn im Mai die Sonne lacht, hat's die CDU gemacht, gibt's im Winter Eis und Schnee, war's die böse SPD!
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| From | Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> |
|---|---|
| Date | 2022-03-27 11:46 -0400 |
| Message-ID | <t1q0sr$u9o$1@dont-email.me> |
| In reply to | #549115 |
Salve allerseits, Stefan Froehlich schrieb: > On Fri, 25 Mar 2022 20:50:00 Dr. Joachim Neudert wrote: > >> Im Donbass sitzen sie fest und den Landweg zur Krim werden sie noch >> ganz erobern und behalten . Aber Kiew schminken sie sich gerade ab. >> Und der politische und wirtschaftliche Preis dafür ist viel zu hoch. > > Die spannende Frage ist, wie der Westen damit umgeht, sollte > Russland tatsächlich das Feuer einstellen und sich im Donbass und an > der Küste dauerhaft festsetzen. Locken dann wieder die Geschäfte und > Wirtschaftsbeziehungen, und man vergisst sehr rasch alles, was > gewesen ist? > Fakt ist: Schon jetzt können die Luftstreitkräfte der Russischen Föderation es sich erlauben, hoch zu fliegen! Nicht zu hoch für MANPADS, aber hoch genug, dass man Gegenmaßnahmen einleiten kann, wenn man erkennt, dass man beschossen wird... : ( ´◦ω◦`) : M.f.G. -- Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur etwas komisch... ;-)
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