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| Started by | Michael Bode <m.g.bode@web.de> |
|---|---|
| First post | 2022-02-26 17:16 +0100 |
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Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2022-02-26 17:16 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2022-02-26 16:41 +0000
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2022-02-26 17:55 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2022-02-26 20:18 -0500
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2022-02-27 13:03 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2022-02-27 04:14 -0800
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Thomas Hochstein <thh@thh.name> - 2022-02-26 17:45 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2022-02-26 19:27 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2022-02-27 02:09 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> - 2022-02-26 22:51 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Christian Schumacher <cs.spam@nurfuerspam.de> - 2022-02-26 19:55 +0000
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2022-02-26 20:29 -0500
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Ulrich Weise <ulrich.weise@t-online.de> - 2022-02-28 09:47 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2022-02-28 10:34 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Peter Veith <veith@snafu.de> - 2022-02-28 11:04 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2022-02-28 11:39 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2022-02-28 02:05 -0800
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Christian Schumacher <cs.spam@nurfuerspam.de> - 2022-02-28 11:02 +0000
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2022-02-28 13:03 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2022-02-28 04:22 -0800
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Christian Schumacher <cs.spam@nurfuerspam.de> - 2022-02-28 13:58 +0000
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2022-03-01 09:23 +0000
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2022-03-01 01:45 -0800
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2022-03-01 11:34 +0000
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2022-03-01 09:33 -0500
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2022-03-01 11:51 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2022-03-01 11:32 +0000
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2022-03-01 09:44 -0500
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2022-03-01 07:11 -0800
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2022-03-01 18:32 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2022-03-01 09:27 -0500
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2022-03-03 05:17 -0800
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Thomas Hochstein <thh@thh.name> - 2022-02-26 17:45 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Mike Grantz <invalid@invalid.invalid> - 2022-02-26 20:01 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Wolf gang P u f f e <remail@gmx.com> - 2022-02-26 20:19 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2022-02-26 20:26 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Mike Grantz <invalid@invalid.invalid> - 2022-02-26 21:16 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2022-02-26 21:44 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Mike Grantz <invalid@invalid.invalid> - 2022-02-26 22:05 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2022-02-26 20:51 -0500
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2022-02-26 19:30 +0000
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Mike Grantz <invalid@invalid.invalid> - 2022-02-26 21:20 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2022-02-26 20:42 +0000
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2022-02-26 22:04 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2022-02-26 21:22 -0500
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2022-02-27 06:42 +0000
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2022-02-26 22:56 -0800
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Carlo XYZ <carloxyz@invalid.invalid> - 2022-02-27 08:04 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Mike Grantz <invalid@invalid.invalid> - 2022-02-27 09:01 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Mike Grantz <invalid@invalid.invalid> - 2022-02-27 08:36 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2022-02-27 10:14 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2022-02-27 11:34 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Mike Grantz <invalid@invalid.invalid> - 2022-02-27 11:56 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2022-02-27 12:15 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2022-02-27 12:02 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Gerald Gruner <gerald314@yahoo.de> - 2022-02-27 17:49 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2022-02-27 12:04 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2022-02-27 12:59 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2022-02-27 03:22 -0800
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2022-02-27 12:54 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2022-02-27 13:05 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2022-02-27 12:09 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2022-02-27 14:14 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Christian Schumacher <cs.spam@nurfuerspam.de> - 2022-02-27 17:49 +0000
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2022-02-27 10:27 -0800
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2022-02-28 10:27 -0500
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2022-02-28 10:20 -0500
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2022-02-27 05:51 -0800
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2022-02-28 10:10 -0500
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Matthias Eißing <meissing@gmx.de> - 2022-02-28 17:18 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2022-02-28 17:58 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2022-02-28 18:20 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2022-02-28 12:44 -0500
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2022-02-28 09:55 -0800
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Matthias Eißing <meissing@gmx.de> - 2022-02-28 17:55 +0000
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2022-02-28 10:15 -0800
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2022-02-28 19:20 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2022-02-28 14:15 -0500
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2022-02-28 20:26 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2022-03-01 06:34 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2022-03-15 10:35 -0400
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2022-03-15 08:17 -0700
EU - Luftbruecke (was: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg) Peter Veith <veith@snafu.de> - 2022-03-15 16:21 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg spamfalle2@arcor.de (Marc Stibane) - 2022-03-01 13:50 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2022-03-01 09:57 -0500
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2022-03-01 11:39 +0000
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2022-03-01 12:56 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2022-03-01 04:04 -0800
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2022-03-01 15:21 +0000
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2022-03-01 07:33 -0800
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2022-03-01 10:45 -0500
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2022-03-01 10:16 -0500
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2022-03-01 03:58 -0800
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2022-03-02 16:08 +0000
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2022-03-01 13:20 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2022-03-02 16:10 +0000
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2022-03-01 10:06 -0500
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2022-03-01 07:22 -0800
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg "Der Habakuk." <habakuk@linuxmail.org> - 2022-03-01 16:24 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2022-02-28 19:20 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2022-03-01 11:36 +0000
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2022-03-01 12:38 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Gerald Gruner <gerald314@yahoo.de> - 2022-03-01 22:37 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2022-03-01 13:25 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Mike Grantz <invalid@invalid.invalid> - 2022-03-01 14:17 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2022-03-01 16:21 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2022-03-01 07:36 -0800
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2022-02-26 21:07 -0500
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2022-02-27 10:30 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2022-02-28 10:40 -0500
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2022-02-26 21:47 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Mike Grantz <invalid@invalid.invalid> - 2022-02-26 21:52 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Gerhard Hoffmann <dk4xp@arcor.de> - 2022-02-27 00:27 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg "Siegfrid Breuer" <point@tipota.de> - 2022-02-27 01:23 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2022-02-27 13:01 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Mike Grantz <invalid@invalid.invalid> - 2022-02-27 13:16 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Ned Kelly <ned.kelly@nefkom.net> - 2022-02-27 16:06 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg hc.ahlmann@gmx.de (HC Ahlmann) - 2022-02-27 20:26 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2022-02-27 13:35 -0800
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2022-03-01 11:22 -0800
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2022-02-26 20:00 -0500
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2022-02-27 10:23 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Mike Grantz <invalid@invalid.invalid> - 2022-02-28 02:08 +0100
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| From | Michael Bode <m.g.bode@web.de> |
|---|---|
| Date | 2022-02-26 17:16 +0100 |
| Subject | Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg |
| Message-ID | <j7v23jF4lr5U2@mid.individual.net> |
Die Helme sind angekommen. Un-fucking-fassbar. Die Bundesregierung stellt sich auf einen Himalaya-hohen moralischen Sockel "wir liefern keine Waffen in Krisengebiete". Dabei haben sie schlicht nichts, was sie liefern könnten. Vielleicht ein paar Besenstiele, aber die trauen sie sich dann wohl doch nicht anzubieten. -- Ich habe volles Vertrauen in unsere Regierenden und Behördenden, dass sämtliche Verwaltungsprozesse aufgrund sorgfältiger Überlegungen mit allerhöchster Kompetenz nach rechtsstaatlichen Gesichtspunkten gestaltet wurden.
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| From | Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2022-02-26 16:41 +0000 |
| Message-ID | <svdl8a$1qdl0$1@solani.org> |
| In reply to | #545250 |
Michael Bode <m.g.bode@web.de> wrote: > Die Helme sind angekommen. > > Un-fucking-fassbar. > > Die Bundesregierung stellt sich auf einen Himalaya-hohen moralischen > Sockel "wir liefern keine Waffen in Krisengebiete". Dabei haben sie > schlicht nichts, was sie liefern könnten. Vielleicht ein paar > Besenstiele, aber die trauen sie sich dann wohl doch nicht > anzubieten. > Vor 15 Minuten: https://www.politico.eu/article/ukraine-war-russia-germany-still-blocking-arms-supplies/ "Germany has authorized the Netherlands to send Ukraine 400 rocket-propelled grenade launchers to aid in the fight against Russian invaders, according to two EU officials — marking an abrupt shift in Berlin’s military policy amid pressure from EU and NATO allies." Also noch keine Waffen von uns aber wir blockieren zumindest nicht mehr unsere Partnerländer . Mit Swift blamieren wir uns gerade weltweit bis auf die Knochen. Aber das schöne Gas! Ich hab schon überlegt ob ich meinen Gas-Zentral -Heizungsofen ausstelle und auf den Feinstaub scheiße und mit Holz das Haus beheize. Ein skandinavischer Ofen mit eigenem Kamin, zugelassen und geprüft vom Kaminkehrer, ist da. Ob Scholz mal in die Gänge kommt? P.S. Wann Polen und Ungarn wohl nach einem EU Verteilungsplan für Flüchtlinge rufen werden? -- please forgive my iPhone typos
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| From | Michael Bode <m.g.bode@web.de> |
|---|---|
| Date | 2022-02-26 17:55 +0100 |
| Message-ID | <j7v4ctF4lr5U3@mid.individual.net> |
| In reply to | #545252 |
Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> writes: > Also noch keine Waffen von uns aber wir blockieren zumindest nicht mehr > unsere Partnerländer . Mit Swift blamieren wir uns gerade weltweit bis auf > die Knochen. Aber das schöne Gas! Tja, keine Kohlekraftwerke, keine Kernkraftwerke, keine Windkraftwerke und die Verlagerung von Deutschland nach Südspanien kommt auch nicht voran. Da müssen wir die E-Autos wohl aus der Steckdose laden. Brillante Energiepolitik. Das ist wie aus dem Flugzeug springen und in der Luft per Amazon-App einen Fallschirm bestellen. > Ob Scholz mal in die Gänge kommt? Da hülfe wahrscheinlich nur ein Raketeneinschlag in der Nähe des Kanzleramts. -- Ich habe volles Vertrauen in unsere Regierenden und Behördenden, dass sämtliche Verwaltungsprozesse aufgrund sorgfältiger Überlegungen mit allerhöchster Kompetenz nach rechtsstaatlichen Gesichtspunkten gestaltet wurden.
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| From | Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> |
|---|---|
| Date | 2022-02-26 20:18 -0500 |
| Message-ID | <svejhs$ssm$1@dont-email.me> |
| In reply to | #545254 |
Salve allerseits, Michael Bode schrieb: > Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> writes: > >> Ob Scholz mal in die Gänge kommt? > > Da hülfe wahrscheinlich nur ein Raketeneinschlag in der Nähe des Kanzleramts. > +--- <hier abknabbern> --- | Es gibt kein Land in Europa, in dem die Politiker so sehr vom Gedanken | der europäischen Vereinigung beseelt sind wie Deutschland. Und in | Deutschland gibt es keine Partei, die diese Überzeugung so wortgewaltig | vertritt wie die SPD. «Wir meinen es ernst mit der europäischen | Solidarität», heisst es in ihrem Programm. Und Olaf Scholz sagte mal: | «Europa ist unser wichtigstes nationales Anliegen.» | | Man täte dem vierten sozialdemokratischen Kanzler der Bundesrepublik | unrecht, wenn man behauptete, er habe es nicht so gemeint. Aber Scholz | läuft Gefahr, den eigenen Ruf und den seines Landes in Europa auf eine | Weise zu beschädigen, die langfristige, vielleicht irreparable Schäden | nach sich ziehen könnte. Er und viele andere deutsche Politiker, die in | Friedenszeiten bei jeder Gelegenheit Elogen auf Europa gehalten haben, | wirken nun, da ein europäisches Land vor ihren Augen überfallen wird und | als souveräne Nation ausradiert werden soll, wie teutonische Taktierer. | | *Militärische Hilfe? Hier sind ein paar Helme*! | | Der Ukraine mit Defensivwaffen helfen, wie es Tschechen, Polen, Balten, | Niederländer oder auch die nicht mehr zur EU gehörenden Briten tun? | Deutschland schickte nach wochenlanger Diskussion zwei Lastwagenladungen | Helme auf den Weg. Erst an diesem Samstagabend kündigte der deutsche | Regierungssprecher an, dass die ukrainischen Streitkräfte | Panzerabwehrwaffen und Boden-Luft-Raketen erhalten sollen. Ob sie noch | rechtzeitig dort ankommen, wo sie gebraucht werden? | | Die Ostsee-Pipeline Nord Stream 2, die russisches Gas nach Deutschland | bringen soll, beerdigen – wie es die Amerikaner, zahlreiche europäische | Länder, die Ukraine vorneweg, seit Jahren fordern? Die Bundesregierung | stoppte nach dem Beginn des russischen Überfalls lediglich die | Zertifizierung der Röhre. Vorerst. | | Schliesslich der Plan, Russland aus dem internationalen Zahlungssystem | Swift auszuschliessen. Ein europäisches Land nach dem anderen hat sich | inzwischen dafür ausgesprochen, auch Italien, Frankreich und Ungarn. Die | einzigen, die noch zögern, sind die Deutschen. Man müsse sich, so Scholz | vor ein paar Tagen, «alles andere aufbehalten für eine Situation, wo das | notwendig ist, auch noch andere Dinge zu tun». | | Auf welche Situation will der Kanzler warten? Russische Truppen stehen | vor Kiew, der Kreml droht indirekt mit dem dritten Weltkrieg, | Hunderttausende sind auf der Flucht. | | An diesem Sonntag will Scholz im Bundestag eine Regierungserklärung | abgeben. Noch ist es nicht zu spät, den Eindruck zu revidieren, den | viele in Europa, vor allem im Osten des Kontinents, von seiner Regierung | und der deutschen Solidarität in den vergangenen Wochen gewonnen haben. | Noch kann Scholz erkennen, dass die Zeit des Zauderns, die in der Ära | seiner Vorgängerin zur Staatskunst erklärt wurde, vorbei ist. | | *Die grünen Minister wagen sich vor* | | Die Minister Habeck und Baerbock haben bereits signalisiert, dass eine | «gezielte und funktionale» Abkopplung Russlands vom Swift-System für sie | infrage käme. Es ist nicht das erste Mal, dass die grünen | Regierungsmitglieder in Fragen der Aussen- und Sicherheitspolitik ein | überzeugenderes Bild abgeben als der Kanzler und seine Genossen. | | Gewiss, die Mitgliedstaaten der Europäischen Union und der Nato können | keine Truppen in die Ukraine entsenden. Damit würden sie tatsächlich den | dritten Weltkrieg auslösen. Und ja, die Kosten eines Sanktionsregimes, | das diesen Namen verdient, wären auch für Europa immens, vor allem für | Deutschland. | | Die Bundesrepublik mag nicht das einzige Land auf dem Kontinent sein, | das russisches Erdgas in rauen Mengen importiert. Aber es ist die | einzige Volkswirtschaft, die sich gerade gleichzeitig aus der | Atomenergie und der Kohlestromgewinnung verabschieden will. Ohne das Gas | von Gazprom wird es schwierig mit der «Energiewende». Aber ist es das | Festhalten an diesem Plan wert, wenn man damit ein Regime finanziert und | stabilisiert, das Europa soeben den Krieg erklärt hat? +--- </hier abknabbern> --- ©<https://www.nzz.ch/meinung/swift-ausschluss-von-russland-das-fatale-zoegern-des-olaf-scholz-ld.1671929> M.f.G. -- Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur etwas komisch... ;-)
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| From | Michael Bode <m.g.bode@web.de> |
|---|---|
| Date | 2022-02-27 13:03 +0100 |
| Message-ID | <j817ktFgfedU7@mid.individual.net> |
| In reply to | #545254 |
Michael Bode <m.g.bode@web.de> writes: > Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> writes: > >> Also noch keine Waffen von uns aber wir blockieren zumindest nicht mehr >> unsere Partnerländer . Mit Swift blamieren wir uns gerade weltweit bis auf >> die Knochen. Aber das schöne Gas! > > Tja, keine Kohlekraftwerke, keine Kernkraftwerke, keine Windkraftwerke > und die Verlagerung von Deutschland nach Südspanien kommt auch nicht > voran. Da müssen wir die E-Autos wohl aus der Steckdose laden. Brillante > Energiepolitik. Das ist wie aus dem Flugzeug springen und in der Luft > per Amazon-App einen Fallschirm bestellen. > >> Ob Scholz mal in die Gänge kommt? > > Da hülfe wahrscheinlich nur ein Raketeneinschlag in der Nähe des Kanzleramts. Es scheint da war ich zu pessimistisch. Offenbar hat der Apothekennotdienst die Hallo-wach-Pillen gebracht. -- Ich habe volles Vertrauen in unsere Regierenden und Behördenden, dass sämtliche Verwaltungsprozesse aufgrund sorgfältiger Überlegungen mit allerhöchster Kompetenz nach rechtsstaatlichen Gesichtspunkten gestaltet wurden.
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| From | Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> |
|---|---|
| Date | 2022-02-27 04:14 -0800 |
| Message-ID | <0cc10d85-c5a3-49f1-9b9f-9e6355ba9737n@googlegroups.com> |
| In reply to | #545421 |
Michael Bode schrieb am Sonntag, 27. Februar 2022 um 13:03:43 UTC+1: > Michael Bode <m.g....@web.de> writes: > > > Dr. Joachim Neudert <neu...@5sl.org> writes: > >> Ob Scholz mal in die Gänge kommt? > > > > Da hülfe wahrscheinlich nur ein Raketeneinschlag in der Nähe des Kanzleramts. > Es scheint da war ich zu pessimistisch. Offenbar hat der > Apothekennotdienst die Hallo-wach-Pillen gebracht. Mit welchem Recht schließt Du von Dir auf die Arbeitsweise von Menschen, die mehr draufhaben als Du?
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| From | Thomas Hochstein <thh@thh.name> |
|---|---|
| Date | 2022-02-26 17:45 +0100 |
| Message-ID | <gc.20220226174548.495@scatha.ancalagon.de> |
| In reply to | #545252 |
Dr. Joachim Neudert schrieb: > P.S. Wann Polen und Ungarn wohl nach einem EU Verteilungsplan für > Flüchtlinge rufen werden? Wozu? Die nehmen wir. :)
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| From | Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2022-02-26 19:27 +0100 |
| Message-ID | <svduvf.4m8.1@wxp-nb-pm.local> |
| In reply to | #545255 |
Thomas Hochstein schrieb:
> Dr. Joachim Neudert schrieb:
>
>> P.S. Wann Polen und Ungarn wohl nach einem EU Verteilungsplan für
>> Flüchtlinge rufen werden?
>
> Wozu? Die nehmen wir. :)
>
Die Ukraine lässt doch nur Frauen und Kinder raus.
--
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Bockelmann
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| From | Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> |
|---|---|
| Date | 2022-02-27 02:09 +0100 |
| Message-ID | <svej11$ol2$1@dont-email.me> |
| In reply to | #545261 |
Salve allerseits, Andreas Bockelmann schrieb: > Thomas Hochstein schrieb: >> Dr. Joachim Neudert schrieb: >> >>> P.S. Wann Polen und Ungarn wohl nach einem EU Verteilungsplan für >>> Flüchtlinge rufen werden? >> >> Wozu? Die nehmen wir. :) > > Die Ukraine lässt doch nur Frauen und Kinder raus. > Chlor! Aber das UNHCR erwartet ~4 Millionen Flüchtlinge... ┬─┬⃰͡ (ᵔᵕᵔ͜ ) M.f.G. -- Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur etwas komisch... ;-)
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| From | Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2022-02-26 22:51 +0100 |
| Message-ID | <5d92878a-7cf6-bcf5-2ee0-ee6ec33c5b83@jtewes.my-fqdn.de> |
| In reply to | #545255 |
Thomas Hochstein schrieb:
> Dr. Joachim Neudert schrieb:
>
>> P.S. Wann Polen und Ungarn wohl nach einem EU Verteilungsplan für
>> Flüchtlinge rufen werden?
>
> Wozu? Die nehmen wir. :)
Ich würde mich ja eher fragen ob die beiden Angst haben oder eher jubeln?
--
Bye Jörg
Religionskriege sind Konflikte zwischen erwachsenen Menschen, bei
denen es darum geht, wer den cooleren, imaginären Freund hat. Wenn
Jesus gevierteilt worden wäre, hätten wir heute dann Mobiles über der
Tür hängen?
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| From | Christian Schumacher <cs.spam@nurfuerspam.de> |
|---|---|
| Date | 2022-02-26 19:55 +0000 |
| Message-ID | <sve0jr$mg1c$2@solani.org> |
| In reply to | #545252 |
Dr. Joachim Neudert schrieb am Sa, 26 Feb 2022 17:41: > Ich hab schon überlegt ob ich meinen Gas-Zentral -Heizungsofen ausstelle > und auf den Feinstaub scheiße und mit Holz das Haus beheize. Ein > skandinavischer Ofen mit eigenem Kamin, zugelassen und geprüft vom > Kaminkehrer, ist da. Den Erdgasverbrauch in Deutschland zu minimieren dürfte aus verschiedenen Gesichtspunkten gerade sinnvoll sein. Jeder m³, den wir gerade nicht kaufen müssen, macht uns weniger abhängig. Und lässt im Zweifel diejenigen noch etwas länger im Warmen, die keine Alternative zum Heizen mit Erdgas haben. Wobei ein erheblicher Teil des Erdgases ja auch von der Industrie verbraucht wird, es geht also nicht nur um die warme Wohnung. -- Gruß, Christian »Wir leben auf einem blauen Planet, der sich um einen Feuerball dreht, mit einem Mond, der die Meere bewegt, und Du glaubst nicht an Wunder?«
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| From | Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> |
|---|---|
| Date | 2022-02-26 20:29 -0500 |
| Message-ID | <svek6o$8tu$1@dont-email.me> |
| In reply to | #545275 |
Salve allerseits, Christian Schumacher schrieb: > Dr. Joachim Neudert schrieb am Sa, 26 Feb 2022 17:41: > >> Ich hab schon überlegt ob ich meinen Gas-Zentral -Heizungsofen ausstelle >> und auf den Feinstaub scheiße und mit Holz das Haus beheize. Ein >> skandinavischer Ofen mit eigenem Kamin, zugelassen und geprüft vom >> Kaminkehrer, ist da. > > Den Erdgasverbrauch in Deutschland zu minimieren dürfte aus > verschiedenen Gesichtspunkten gerade sinnvoll sein. Jeder m³, den wir > gerade nicht kaufen müssen, macht uns weniger abhängig. Und lässt im > Zweifel diejenigen noch etwas länger im Warmen, die keine Alternative > zum Heizen mit Erdgas haben. Wobei ein erheblicher Teil des Erdgases > ja auch von der Industrie verbraucht wird, es geht also nicht nur um > die warme Wohnung. > +--- <hier abknabbern> --- | „Das Allerwichtigste ist, dass es nie wieder Krieg in Europa gibt“, | sagte Annalena Baerbock Ende Januar in einem Interview. „Und genau das | ist die Verantwortung meiner Generation, die das Glück hate, in Frieden | aufzuwachsen“, führte sie weiter aus. Seit Donnerstag dieser Woche ist | das Allerwichtigste gescheitert. Unsere Generation, die Generation von | Baerbock, Lars Klingbeil, Christian Lindner und auch von mir, die wir | den Frieden als Normalität kennenlernten, ist dieser Verantwortung nicht | gerecht geworden. Hatten wir je eine Chance? | | Sicher hatten wir sie nicht gegen einen zu allem Bereiten russischen | Präsidenten, der mit dem Angriffskrieg gegen die Ukraine und seiner | Androhung historischer Zerstörung, sollte jemand dem Land zu Hilfe | kommen, die Nachkriegsordnung Europas beendet hat. Keine diplomatische | Bemühung der letzten Wochen hat ihn von seinem Kurs abbringen können. | Was aber kann dann noch die Verantwortung meiner Generation sein? | | Wir sind die Generation, die nach den tiefen politischen Grabenkämpfen | und der Drohkulisse des Kalten Kriegs erwachsen wurde. Wir wurden | politisiert in den neunziger Jahren, in denen im Westen der | optimistische Glaube vorherrschte, Demokratie, Wohlstand und Frieden | würden nun immer weiter wachsen. Die großen Bedrohungen schienen | vorüber, die Wolke von Tschernobyl gehörte so sehr den achtziger Jahren | an wie die Drohung der Atombombe. | | Dabei war die Welt der neunziger Jahre alles andere als nur friedlich. | Mit dem zweiten Golfkrieg begann das Jahrzehnt, einige Jahre später | geschahen in Ruanda und Srebrenica Völkermorde, und auch in Deutschland | gab es Gewalt: Anschläge auf Asylbewerberheime, Neonazis zeigten offen | ihre Aggression. Das Land wuchs zusammen, aber es verwandelte sich nicht | für alle in die blühenden Landschaften, die Kanzler Kohl versprochen | hatte. | | 9/11 *beendete die Partylaune* | | Doch erst 9/11 beendete die Partylaune, die neben alldem das Bild | geprägt hatte. Eine wenig politische, dafür umso geschmeidigere | Generation sah sich von der Komplexität der Ereignisse überfordert, und | ein Rückzug ins Private war in den folgenden Jahren in gewissem Sinne | für viele die logische Konsequenz. Die Geschmeidigen kümmerten sich | lieber um das eigene Vorankommen und ihr häusliches Glück als um eine | bessere Gesellschaft. | | Seit Donnerstag scheint die Zeit zurückgedreht. Die Atombombe ist als | reale Bedrohung wieder da. Die Ruine von Tschernobyl, ein bis heute | gefährliches AKW-Wrack aus Sowjetzeiten, sei unter russischer Kontrolle, | war zu lesen. Und im Kreml diktiert ein Mann den Lauf der Geschichte, | mindestens der Gegenwart, dessen Denken von der Logik des Kalten Krieges | bis heute bestimmt scheint und dem die neunziger Jahre und das Ende des | Sowjetreichs nicht als Hoffnung, sondern als schlimmste Schmach gelten. | | Wer nun glaubt, der Kalte Krieg sei zurück, der irrt. Schon der | Angriffskrieg gegen die Ukraine lässt den Vergleich nicht mehr zu. Die | aktuelle Kriegsführung wurde zudem über Jahre mit digitalen | Desinformationskampagnen vorbereitet, die auf eine Destabilisierung | Europas und der demokratischen Gesellschaft abzielten. | | Sie trifft ein von zwei Jahren Pandemie erschöpftes Europa. Sie trifft | aber auch ein Europa, in dem viele Menschen des ehemaligen Ostblocks | Jahrzehnte in demokratischer Freiheit erlebt haben. Ein Europa, das | auch im Westen keine Grenze wie den Eisernen Vorhang mehr zu | akzeptieren gewillt ist. Das lässt sich nicht mehr zurückdrehen, auch | wenn der russische Präsident auf die Logiken der Achtziger zu setzen | scheint. | | Meine Generation mag im zu naiven Glauben an eine zu heile Welt | aufgewachsen sein. Sie hat aber dadurch auch ein Selbstbewusstsein | entwickelt, das auf den Freiheiten der Demokratie besteht. Nicht nur für | sich, sondern mindestens als frei zu wählendes Versprechen auch für | andere. Sie hat eine Art Urvertrauen erfahren, dass selbst die tiefsten | politischen Feindschaften beigelegt werden können. Das kann in der | aktuellen Situation ein großes Pfund sein, wenn es mit einer scharfen | Analyse der sicherheitspolitischen Lage einhergeht. | | *In den großen Krisen versagt*? | | Und noch etwas: Meine Generation hat sich bislang mit dem Vorwurf | konfrontiert gesehen, in den großen Krisen versagt zu haben. Wir waren | bislang oft still, vielleicht angepasst. Für die friedliche | Demonstration in Ostdeutschland Ende der Achtziger waren wir zu jung, | und anders als die wütend demonstrierende Klimajugend haben wir uns | nicht aufgelehnt gegen die viel zu zaghaften politischen Bemühungen, die | die andere große Krise unserer Gegenwart, die Klimakatastrophe, | begleitete. | | „Wir sind nicht nur für das verantwortlich, was wir tun, sondern auch | für das, was wir nicht tun.“ Dieser Satz von Molière steht auf der Seite | von Fridays for Future, und es liest sich als Vorwurf der Jüngeren an | meine Generation, die zwischen den 68ern und der Klimajugend steht und | nie durch deutlichen politischen Protest oder beharrliches Engagement | aufgefallen ist. Uns sind vielleicht keine aktiven Vergehen vorzuwerfen, | wohl aber unterlassene Hilfeleistung – so sehen es zumindest die | jüngeren Klimaaktivisten. | | Umwelt hätte eigentlich genau das Thema für meine Generation sein | können, jenseits militärischer Aggression und politischer Dogmen, | jenseits des Kampfs des einen Systems gegen das andere. Doch es gelang | uns nicht, dieses Thema wirklich groß und mit nötiger Dringlichkeit zu | addressieren. | | Blättere ich im Greenpeace-Jahresbericht aus dem Jahr 2000, aus der | Zeit, als ich für Greenpeace-Aktionen nach Rostock und Hamburg fuhr, | gilt der Klimawandel als eines von „anderen wichtigen Umweltthemen“ und | wurde wohl auch wegen der ausbleibenden Protesterfolge weniger hoch | gesetzt als etwa die Gentechnik, gegen die man damals immerhin noch | Teilerfolge errang. | | Umwelt, das klang viel zu weich, eher nach einem Hobby für Kinder, die | gern Kröten über die Straße trugen. Die großen Probleme trugen härtere | Namen: Neben dem Terror, der seit September 2001 die politische Agenda | beherrschte, schafften es in den Folgejahren noch Wirtschaft, Naher | Osten und Autoritarismus auf die Krisenagenda. Lieber nicht einmischen, | war für viele die Losung. | | „*Skolstreijk för Klimatet*“ | | Auch ich ließ während meines Studiums mein Engagement bei Greenpeace | immer weiter schleifen, bis ich es irgendwann ganz aufgab. Ich | konzentrierte mich auf Dinge, die mehr Aussicht auf Erfolg hatten. Darin | entsprach ich der aktivistischen Mutlosigkeit meiner Generation. | | Mit dem einfachsten aller Protestmittel, einer Pappkarte mit der | Aufschrift „SKOLSTREIJK FÖR KLIMATET“, besetzte 2018 die Schülerin Greta | Thunberg das Umweltthema neu und bewies uns allen, dass man etwas | bewegen kann, wenn man die Sache ernst genug nimmt. Mit ihren noch | kindlichen Zügen und einer beispiellosen Beharrlichkeit gab sie der | Bedrohung der Klimazerstörung ein Gesicht. Sie zeigte gerade uns aber | auch, dass man es eben auch anders machen kann. Dass es in der Gegenwart | Themen gibt, für die man kämpfen kann und muss. Dass privates Glück | schön und gut ist, aber auch ignorant sein kann. | | Es gibt einen Menschen aus meiner Generation, der aktuell im Mittelpunkt | der politischen Ereignisse steht. Das ist der ukrainische Präsident | Wolodimir Selenski. Er wurde am Freitag, einen Tag nach dem Kriegsbeginn | in seinem Land, 44 Jahre alt. | | Auf der diesjährigen Münchner Sicherheitskonferenz hat er eine brennende | Rede gehalten. „Es ist Ihr Gewissen, mit dem Sie leben müssen“, sagte er | den anwesenden Vertretern der westlichen Länder. Er wurde beklatscht. | Klatschen, das erinnern wir noch aus dem ersten Jahr der Coronapandemie, | als die Pflegekräfte damit gewürdigt wurden, kann eine Form des | höflichen Wegnickens sein. | | Das Minsker Abkommen und der Weg der Diplomatie, auch der streckenweise | mutlose Kurs der Bundesregierung sind gescheitert. Als der ukrainische | Botschafter im Januar noch an die historische Verantwortung der | Bundesrepublik gegenüber seinem Land appellierte, antwortete die | deutsche Außenministerin, diese Verantwortung trage Deutschland | gegenüber allen Ländern der ehemaligen Sowjetunion. | | Es war eine heikle Situation, in der sich Deutschland bemühte, die Türen | der Diplomatie nicht zuzuschlagen. Russland und die Ukraine in einen | Topf zu werfen in einem Moment, in dem Russland bereits eine düstere | militärische Drohkulisse an der Grenze zur Ukraine vor den Augen aller | aufbaute, war allerdings auch da schon befremdlich. | | Umso mehr, wenn es um die historische Verantwortung gegenüber einem Land | geht, das vor der nationalsozialistischen Vernichtung bereits unter dem | sowjetischen Holodomor gelitten hatte, einer provozierten | Hungerkatastrophe, der Schätzungen zufolge bis zu sieben Millionen | Menschen zum Opfer fielen. | | Den Krieg in Europa zu verhindern, das ist die Verantwortung meiner | Generation, die das Glück hatte, in Frieden aufzuwachsen. Das ist uns | nicht gelungen. So wenig, wie es uns gelungen ist, die Klimakatastrophe | rechtzeitig zu adressieren. Was ist jetzt von unserer Verantwortung | übrig? Nicht viel und eine Menge. Sie kann sich nicht in Klatschen | erschöpfen oder darin, in den sozialen Medien die ukrainische Flagge zu | posten. | | Unsere Generation muss zu einer genuin politischen Haltung finden, die | die Demokratie so stark macht, das sie nicht vor Putins militärischer | Aggression in die Knie geht. +--- </hier abknabbern> --- ©<https://taz.de/Ukraine-Krieg/!5835138/> M.f.G. -- Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur etwas komisch... ;-)
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| From | Ulrich Weise <ulrich.weise@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2022-02-28 09:47 +0100 |
| Message-ID | <svi26h$1t126$1@solani.org> |
| In reply to | #545275 |
Am Sun, 27 Feb 2022 13:50:15 +0100 schrieb Dietz Proepper zum
Thema: Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg
>Yupp. Und wenn ich mir $hier so die Hausdächer anschaue - Solarthermie
>wäre durchaus ausbaufähig.
Nicht alles was so aussieht ist machbar:
https://ing-kehl.de/blog/2017/03/17/statik-bei-photovoltaikanlagen/
Damit dürfte ein Teil davon wegfallen, es sei denn, man erneuert
gleich die ganze Dachkonstruktion inkl. neue Dachpfannen.
Gued gohn,
Ulrich
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| From | Lars Gebauer <lgebauer@live.de> |
|---|---|
| Date | 2022-02-28 10:34 +0100 |
| Message-ID | <svi4v2$f0l$1@dont-email.me> |
| In reply to | #545275 |
Am 26.02.2022 um 20:55 schrieb Christian Schumacher: > Dr. Joachim Neudert schrieb am Sa, 26 Feb 2022 17:41: >> Ich hab schon überlegt ob ich meinen Gas-Zentral -Heizungsofen ausstelle >> und auf den Feinstaub scheiße und mit Holz das Haus beheize. Ein >> skandinavischer Ofen mit eigenem Kamin, zugelassen und geprüft vom >> Kaminkehrer, ist da. Nene. Wenn schon beides. Gas-Heizung abschalten, um Putins Krieg nicht länger zu finanzieren und gleichzeitig auf den Holzofen verzichten. Geht ja dabei nicht nur um den Feinstaub. > Den Erdgasverbrauch in Deutschland zu minimieren dürfte aus > verschiedenen Gesichtspunkten gerade sinnvoll sein. Sicher. Erklärst Du es der Glasindustrie? | Die Glashersteller am Rennsteig schlagen Alarm. Der Grund: die hohen | Energiepreise. Im Werk in Piesau muss deshalb jetzt eine wichtige | Investition gestoppt werden. Die ganze Branche sorgt sich um ihre | Zukunft: Um insgesamt rund 8.000 Arbeitsplätze in der Glas-Produktion | am Rennsteig stehen auf dem Spiel. https://www.mdr.de/nachrichten/thueringen/sued-thueringen/sonneberg/glas-hersteller-piesau-energiepreise-100.html Sind ja nur 8.000 Arbeitsplätze in einer ohnehin schon strukturschwachen Region. -- Der junge Alexander eroberte Indien. - Er allein? Cäsar schlug die Gallier. - Hatte er nicht wenigstens einen Koch bei sich? (Fragen eines lesenden Arbeiters)
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| From | Peter Veith <veith@snafu.de> |
|---|---|
| Date | 2022-02-28 11:04 +0100 |
| Message-ID | <svi6mm$rrv$1@dont-email.me> |
| In reply to | #545546 |
Am 28.02.2022 um 10:34 schrieb Lars Gebauer: > Gas-Heizung abschalten, um Putins Krieg nicht länger zu finanzieren ACK Wer heizt, hilft Putin! Veith -- "Deutschland hat auf dem Balkan nur ein Interesse: Schutz des Friedens, wo er besteht, Sicherung, wo er bedroht ist, Wiederherstellung, wo er gebrochen wurde." Frankfurter Zeitung, 8. April 1941 http://DDR-LUFTWAFFE.de
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| From | Lars Gebauer <lgebauer@live.de> |
|---|---|
| Date | 2022-02-28 11:39 +0100 |
| Message-ID | <svi8p1$cp6$1@dont-email.me> |
| In reply to | #545547 |
Am 28.02.2022 um 11:04 schrieb Peter Veith: > Am 28.02.2022 um 10:34 schrieb Lars Gebauer: >> Gas-Heizung abschalten, um Putins Krieg nicht länger zu finanzieren > > ACK > > Wer heizt, hilft Putin! Solidarisches Frieren für die Ukraine! https://bnn.de/mittelbaden/rastatt/bietigheim/wirt-in-bietigheim-will-keine-russen-in-seinem-lokal-und-erntet-protest-und-drohungen | Auf der Homepage des Restaurants „Traube“ im Ortszentrum hieß es am | Wochenende wörtlich: „Besucher mit russischem Pass sind bei uns im | Haus unerwünscht.“ Und weiter: „Es ist uns bewusst, dass der ,normale’ | russische Staatsbürger keine Schuld an den kriminellen Handlungen der | russischen Regierung trägt.“ | | Mit der Aktion aber wolle man ein Zeichen setzen. „Dies ist unser | Beitrag, damit unsere Kinder in einem friedlichen Europa leben | können“, heißt es am Ende der Botschaft. Es ist ja so wichtig, Zeichen zu setzen! Helau! -- Der junge Alexander eroberte Indien. - Er allein? Cäsar schlug die Gallier. - Hatte er nicht wenigstens einen Koch bei sich? (Fragen eines lesenden Arbeiters)
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| From | Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> |
|---|---|
| Date | 2022-02-28 02:05 -0800 |
| Message-ID | <d67c34a1-3414-480a-bb96-bb6eb855cf80n@googlegroups.com> |
| In reply to | #545546 |
Lars Gebauer schrieb am Montag, 28. Februar 2022 um 10:34:27 UTC+1: > Am 26.02.2022 um 20:55 schrieb Christian Schumacher: > > Den Erdgasverbrauch in Deutschland zu minimieren dürfte aus > > verschiedenen Gesichtspunkten gerade sinnvoll sein. > Sicher. Erklärst Du es der Glasindustrie? > > | Die Glashersteller am Rennsteig schlagen Alarm. Der Grund: die hohen > | Energiepreise. Im Werk in Piesau muss deshalb jetzt eine wichtige > | Investition gestoppt werden. Die ganze Branche sorgt sich um ihre > | Zukunft: Um insgesamt rund 8.000 Arbeitsplätze in der Glas-Produktion > | am Rennsteig stehen auf dem Spiel. > > https://www.mdr.de/nachrichten/thueringen/sued-thueringen/sonneberg/glas-hersteller-piesau-energiepreise-100.html > > Sind ja nur 8.000 Arbeitsplätze in einer ohnehin schon strukturschwachen > Region. Mit ohne Energierohstoffbasis ist das eben schwierig. Wie war das noch gleich? Schon vor Beginn der Kampfhandlungen Produktion von britischem Stickstoffdünger und niederländischen Treibhaustomaten (teils?) auf Null heruntergefahren, in Piesteritz droht(e) ähnliches, ggf. sind die im Plan NotfallWichtig und werden mit Subventionsgeld mit oder ohne Darlehensbasis zugeworfen, auf daß sie da weiter Stickstoffdünger, Dieselemissionsreduzierer und ähnliche schöne Dinge ausstoßen. Die können gern investieren, sollen aber nicht krähen, wenn sie die Anlagen nicht in Betrieb nehmen können. Und ja, Störung internationaler Wirtschaftsbeziehungen bei bewaffneten Konflikten ist immer mißlich. Ländiärzti hatte ja garantiert, daß zuallererst Bilder von ukrainischen explodierenden Pipelineabschnitten zu sehen sein würden. Ist dann die Frage, ob man für alle Glasleute Ersatzarbeitsplätze genau an den Standorten hinbekommt und in welcher Branche. Du hast ja ständig irgendwelche Ideen, jetzt versuch es mal mit nützlichen solchen.
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| From | Christian Schumacher <cs.spam@nurfuerspam.de> |
|---|---|
| Date | 2022-02-28 11:02 +0000 |
| Message-ID | <svia50$1t5n3$2@solani.org> |
| In reply to | #545546 |
Lars Gebauer schrieb am Mo, 28 Feb 2022 10:34:
> Am 26.02.2022 um 20:55 schrieb Christian Schumacher:
>> Den Erdgasverbrauch in Deutschland zu minimieren dürfte aus
>> verschiedenen Gesichtspunkten gerade sinnvoll sein.
>
> Sicher. Erklärst Du es der Glasindustrie?
Wenn Du in meinem Text ein paar Zeilen weitergelesen hättest...
Ich erwähnte doch in diesem Zusammenhang, dass das Minimieren
nicht nur der warmen Hütte dienen soll, sondern auch der darauf
angewiesenen Industrie.
Und Minimieren im betriebswirtschaftlichen Sinn heißt nicht, den
Gashahn schließen, sondern nur soviel zu verbrauchen, wie unbedingt
nötig, bzw. Alternativen zu nutzen, wo möglich.
Und ja, mir ist auch klar, dass das die Energiekosten nicht auf dem
Niveau der früheren Jahre wird halten können.
Dass sie dort nicht bleiben würden, ist allerdings auch schon vor
der jüngsten militärischen Eskalation absehbar gewesen.
> Sind ja nur 8.000 Arbeitsplätze in einer ohnehin schon strukturschwachen
> Region.
Been there. Früher waren es dort noch viel mehr.
--
Gruß, Christian
»Kann man Infektionstreiber nicht einfach deinstallieren?«
#laschetdenktnach
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| From | Lars Gebauer <lgebauer@live.de> |
|---|---|
| Date | 2022-02-28 13:03 +0100 |
| Message-ID | <svidl2$j2h$1@dont-email.me> |
| In reply to | #545559 |
Am 28.02.2022 um 12:02 schrieb Christian Schumacher: > Lars Gebauer schrieb am Mo, 28 Feb 2022 10:34: >> Am 26.02.2022 um 20:55 schrieb Christian Schumacher: >>> Den Erdgasverbrauch in Deutschland zu minimieren dürfte aus >>> verschiedenen Gesichtspunkten gerade sinnvoll sein. >> >> Sicher. Erklärst Du es der Glasindustrie? > > Wenn Du in meinem Text ein paar Zeilen weitergelesen hättest... > Ich erwähnte doch in diesem Zusammenhang, dass das Minimieren > nicht nur der warmen Hütte dienen soll, sondern auch der darauf > angewiesenen Industrie. > Und Minimieren im betriebswirtschaftlichen Sinn heißt nicht, den > Gashahn schließen, sondern nur soviel zu verbrauchen, wie unbedingt > nötig, bzw. Alternativen zu nutzen, wo möglich. :) Du kannst Dir sicher sein, daß es dieses überaus klugen Ratschlages überhaupt nicht bedarf. *Jeder* Unternehmer ist bestrebt, seinen Verbrauch zu reduzieren, Alternativen zu finden, etc.pp. "Schon immer." Hat simpel was mit Kostenreduktion zu tun. Wenn es also diese Möglichkeiten /gäbe/, würden sie schon lange genutzt. -- Der junge Alexander eroberte Indien. - Er allein? Cäsar schlug die Gallier. - Hatte er nicht wenigstens einen Koch bei sich? (Fragen eines lesenden Arbeiters)
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| From | Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> |
|---|---|
| Date | 2022-02-28 04:22 -0800 |
| Message-ID | <ad6678ea-8793-46c1-9955-92842fdc3cfan@googlegroups.com> |
| In reply to | #545566 |
Lars Gebauer schrieb am Montag, 28. Februar 2022 um 13:02:44 UTC+1: > Am 28.02.2022 um 12:02 schrieb Christian Schumacher: > > Lars Gebauer schrieb am Mo, 28 Feb 2022 10:34: > >> Sicher. Erklärst Du es der Glasindustrie? > > > > Wenn Du in meinem Text ein paar Zeilen weitergelesen hättest... > > Ich erwähnte doch in diesem Zusammenhang, dass das Minimieren > > nicht nur der warmen Hütte dienen soll, sondern auch der darauf > > angewiesenen Industrie. > > Und Minimieren im betriebswirtschaftlichen Sinn heißt nicht, den > > Gashahn schließen, sondern nur soviel zu verbrauchen, wie unbedingt > > nötig, bzw. Alternativen zu nutzen, wo möglich. > Du kannst Dir sicher sein, daß es dieses überaus klugen Ratschlages > überhaupt nicht bedarf. > > *Jeder* Unternehmer ist bestrebt, seinen Verbrauch zu reduzieren, > Alternativen zu finden, etc.pp. "Schon immer." Hat simpel was mit > Kostenreduktion zu tun. Wenn es also diese Möglichkeiten /gäbe/, würden > sie schon lange genutzt. Ja, siehste, Schlauberger. Neue Produktionsstätten eher in Gegenden mit gesicherter Belieferung mit erwartbar günstigem Gas.
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