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| Started by | Hans Korn <hansko@mailinator.com> |
|---|---|
| First post | 2022-01-01 20:19 +0100 |
| Last post | 2022-01-05 10:58 +0000 |
| Articles | 20 on this page of 35 — 11 participants |
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Re: Vitamin D Hans Korn <hansko@mailinator.com> - 2022-01-01 20:19 +0100
Re: Vitamin D Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2022-01-01 19:28 +0000
Re: Vitamin D Bernd Ohm <invalid@invalid.invalid> - 2022-01-01 20:55 +0100
Re: Vitamin D Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2022-01-01 20:01 +0000
Re: Vitamin D Hans Korn <hansko@mailinator.com> - 2022-01-01 21:18 +0100
Re: Vitamin D Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2022-01-02 08:40 +0000
Re: Vitamin D "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2022-01-02 09:55 +0100
Re: Vitamin D Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2022-01-02 10:27 +0100
Re: Vitamin D Bernd Ohm <invalid@invalid.invalid> - 2022-01-02 11:37 +0100
Re: Vitamin D Markus Luft <01-2021@news.marquee-moon.de> - 2022-01-02 12:24 +0000
Re: Vitamin D Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2022-01-02 19:59 +0000
Re: Vitamin D "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2022-01-03 08:33 +0100
Re: Vitamin D "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2022-01-03 08:46 +0100
Re: Vitamin D "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2022-01-03 08:12 +0100
Re: Vitamin D Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2022-01-02 23:25 -0800
Re: Vitamin D Markus Luft <01-2021@news.marquee-moon.de> - 2022-01-02 11:30 +0000
Re: Vitamin D Markus Luft <01-2021@news.marquee-moon.de> - 2022-01-02 11:19 +0000
Re: Vitamin D Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2022-01-02 20:02 +0000
Re: Vitamin D Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2022-01-02 12:23 -0800
Re: Vitamin D Markus Luft <01-2021@news.marquee-moon.de> - 2022-01-02 22:10 +0000
Re: Vitamin D Hartmut Ott <hottm@arcor.de> - 2022-01-03 15:01 +0100
Re: Vitamin D "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2022-01-03 15:15 +0100
Re: Vitamin D Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2022-01-03 15:20 +0100
Re: Vitamin D Markus Luft <01-2021@news.marquee-moon.de> - 2022-01-03 15:01 +0000
Re: Vitamin D "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2022-01-03 16:04 +0100
Re: Vitamin D Markus Luft <01-2021@news.marquee-moon.de> - 2022-01-03 16:27 +0000
Re: Vitamin D "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2022-01-03 17:31 +0100
Re: Vitamin D Markus Luft <01-2021@news.marquee-moon.de> - 2022-01-04 10:16 +0000
Re: Vitamin D "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2022-01-04 11:41 +0100
Re: Vitamin D Andreas Quast <bu3ro.kratz@fr33n3t.de> - 2022-01-05 11:08 +0000
Re: Vitamin D Markus Luft <01-2021@news.marquee-moon.de> - 2022-01-05 14:36 +0000
Re: Vitamin D "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2022-01-05 16:10 +0100
Re: Vitamin D Hartmut Ott <hottm@arcor.de> - 2022-01-04 14:34 +0100
Re: Vitamin D Markus Luft <01-2021@news.marquee-moon.de> - 2022-01-05 14:38 +0000
Re: Vitamin D Andreas Quast <bu3ro.kratz@fr33n3t.de> - 2022-01-05 10:58 +0000
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| From | Hans Korn <hansko@mailinator.com> |
|---|---|
| Date | 2022-01-01 20:19 +0100 |
| Subject | Re: Vitamin D |
| Message-ID | <5p91tg52vf71ne58popf51q5kr53pd4vv6@4ax.com> |
Stefan Ram schrieb am 1 Jan 2022 18:04:10 GMT: > Es läuft immer auf eines hinaus: Vitamin D. Ich konnte nicht > anders als zu denken, daß da ein Vitamin-D-Fabrikant eine > Nachrichtenseite gekauft hat. Da ich immer zuhause bin und nie in die Sonne komme , habe ich beim Hausarzt vor ca. 5 Jahren den Vitaminspiegel bestimmen lassen, und nach täglicher Einnahme 1.000 IE täglich bin ich im Normbereich. Vor ein paar Wochen nach einer Kontrolle, die übrigens jedes mal die Krankenkasse übernahm, derselbe Wert im Normbereich. Also ohne Sonne reichen bei mir 1.000 IE pro Tag. Spinner nehmen bis zu 10.000 IE, mein Arzt würde da vom Stuhl fallen. H.K.
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| From | Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2022-01-01 19:28 +0000 |
| Message-ID | <sqqa1d$emgf$1@solani.org> |
| In reply to | #536277 |
Hans Korn <hansko@mailinator.com> wrote: > Stefan Ram schrieb am 1 Jan 2022 18:04:10 GMT: > >> Es läuft immer auf eines hinaus: Vitamin D. Ich konnte nicht >> anders als zu denken, daß da ein Vitamin-D-Fabrikant eine >> Nachrichtenseite gekauft hat. > > Da ich immer zuhause bin und nie in die Sonne komme , habe ich beim > Hausarzt vor ca. 5 Jahren den Vitaminspiegel bestimmen lassen, und nach > täglicher Einnahme 1.000 IE täglich bin ich im Normbereich. Vor ein paar > Wochen nach einer Kontrolle, die übrigens jedes mal die Krankenkasse > übernahm, derselbe Wert im Normbereich. Also ohne Sonne reichen bei mir > 1.000 IE pro Tag. Spinner nehmen bis zu 10.000 IE, mein Arzt würde da > vom Stuhl fallen. > > H.K. > https://www.endokrinologie.net/aktuelles-details/stellungnahme-vitamin-d-corona-pandemie.php "Zusammenfassend bleibt die Datenlage auch 2/2021 ohne eindeutigen Beweis für einen Vorteil von Vitamin D außerhalb der belegten Wirkung auf den Knochen. Darüber hinaus mehren sich die Hinweise dafür, dass viel nicht unbedingt viel hilft und möglicherweise sogar eher nachteilig sein könnte (Appel et al., 2021, Pham et al., 2021), sodass nach Ansicht des Vorstands der DGE auch weiterhin eine routinemäßige Bestimmung der Vitamin D-Spiegel oder eine hochdosierte Behandlung der Allgemeinbevölkerung mit Vitamin D außerhalb der gesicherten Indikationen zu Lasten der Krankenkassen nicht gerechtfertigt erscheint. " -- please forgive my iPhone typos
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| From | Bernd Ohm <invalid@invalid.invalid> |
|---|---|
| Date | 2022-01-01 20:55 +0100 |
| Message-ID | <j3bpt7Fec8eU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #536279 |
Am 01.01.2022 um 20:28 schrieb Dr. Joachim Neudert: > https://www.endokrinologie.net/aktuelles-details/stellungnahme-vitamin-d-corona-pandemie.php Dass Vitamin D nicht bei COVID-19 hilft, ist ziemlich sicher. Aber darin steht auch das, was ich oben schon anmerkte: "Allerdings betonten die Herausgeber der Leitlinie die allgemeine Empfehlung von NICE zur Sicherstellung einer ausreichenden Vitamin D-Versorgung in der Gesamtbevölkerung mit der Gabe von 400 IE Vitamin D über die Wintermonate und einer dauerhaften Substitution von Risikogruppen, welche sich nicht ausreichend im Freien bewegen können oder eine zu geringe Sonnenlichtexposition aufweisen." -- bis denn, BEN
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| From | Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2022-01-01 20:01 +0000 |
| Message-ID | <sqqbu2$eno2$1@solani.org> |
| In reply to | #536291 |
Bernd Ohm <invalid@invalid.invalid> wrote: > Am 01.01.2022 um 20:28 schrieb Dr. Joachim Neudert: > >> https://www.endokrinologie.net/aktuelles-details/stellungnahme-vitamin-d-corona-pandemie.php > > Dass Vitamin D nicht bei COVID-19 hilft, ist ziemlich sicher. > Aber darin steht auch das, was ich oben schon anmerkte: > > "Allerdings betonten die Herausgeber der Leitlinie die allgemeine > Empfehlung von NICE zur Sicherstellung einer ausreichenden Vitamin > D-Versorgung in der Gesamtbevölkerung mit der Gabe von 400 IE Vitamin D > über die Wintermonate und einer dauerhaften Substitution von > Risikogruppen, welche sich nicht ausreichend im Freien bewegen können > oder eine zu geringe Sonnenlichtexposition aufweisen." > Ich habe noch eine weitere generelle Stellungnahme (ohne Covid) zu Vitamin D der US Fachgesellschaften. Solange kein Therapievorteil nachgewiesen ist, wird von der Bestimmung des Spiegels generell abgeraten. Hab ich aber nur in der Praxis. -- please forgive my iPhone typos
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| From | Hans Korn <hansko@mailinator.com> |
|---|---|
| Date | 2022-01-01 21:18 +0100 |
| Message-ID | <kfd1tglu0s3v5i35c6vhovulm4rn96m91o@4ax.com> |
| In reply to | #536293 |
Dr. Joachim Neudert schrieb am Sat, 1 Jan 2022 20:01:06 -0000 (UTC): >Solange kein Therapievorteil nachgewiesen ist, >wird von der Bestimmung des Spiegels generell abgeraten. Dagegen steht das, womit ich mich auch mit meinem Hausarzt vor 5 Jahren geinigt habe: > "Allerdings betonten die Herausgeber der Leitlinie die allgemeine > Empfehlung von NICE zur Sicherstellung einer ausreichenden Vitamin > D-Versorgung <.......> und einer dauerhaften Substitution von > Risikogruppen, welche sich nicht ausreichend im Freien bewegen können ...
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| From | Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) |
|---|---|
| Date | 2022-01-02 08:40 +0000 |
| Message-ID | <9t61d16493i3c9dfbn3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at> |
| In reply to | #536293 |
On Sat, 01 Jan 2022 21:01:06 Dr. Joachim Neudert wrote: > Bernd Ohm <invalid@invalid.invalid> wrote: >> "Allerdings betonten die Herausgeber der Leitlinie die allgemeine >> Empfehlung von NICE zur Sicherstellung einer ausreichenden >> Vitamin D-Versorgung in der Gesamtbevölkerung mit der Gabe von >> 400 IE Vitamin D über die Wintermonate und einer dauerhaften >> Substitution von Risikogruppen, welche sich nicht ausreichend im >> Freien bewegen können oder eine zu geringe Sonnenlichtexposition >> aufweisen." > Ich habe noch eine weitere generelle Stellungnahme (ohne Covid) zu > Vitamin D der US Fachgesellschaften. Solange kein Therapievorteil > nachgewiesen ist, wird von der Bestimmung des Spiegels generell > abgeraten. Hm. Bei mir wurde der Spiegel vor Jahren einmal routinemäßig mitbestimmt, und war von 0 praktisch nicht unterscheidbar. Soll ich jetzt lieber etwas dagegen tun, oder warten, bis sich Schäden so deutlich bemerkbar machen, dass ich einen Therapievorteil lukrieren könnte? Mit Covid hat das nichts zu tun, aber es gibt ja noch andere Problemstellen auf dieser Welt. Servus, Stefan -- http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike Stefan - die irrsinnigste Herausforderung, die es je geben wird. (Sloganizer)
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| From | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2022-01-02 09:55 +0100 |
| Message-ID | <sqrpaj$p8o$1@solani.org> |
| In reply to | #536328 |
Am 02.01.22 um 09:40 schrieb Stefan Froehlich: > On Sat, 01 Jan 2022 21:01:06 Dr. Joachim Neudert wrote: >> Bernd Ohm <invalid@invalid.invalid> wrote: >>> "Allerdings betonten die Herausgeber der Leitlinie die allgemeine >>> Empfehlung von NICE zur Sicherstellung einer ausreichenden >>> Vitamin D-Versorgung in der Gesamtbevölkerung mit der Gabe von >>> 400 IE Vitamin D über die Wintermonate und einer dauerhaften >>> Substitution von Risikogruppen, welche sich nicht ausreichend im >>> Freien bewegen können oder eine zu geringe Sonnenlichtexposition >>> aufweisen." > >> Ich habe noch eine weitere generelle Stellungnahme (ohne Covid) zu >> Vitamin D der US Fachgesellschaften. Solange kein Therapievorteil >> nachgewiesen ist, wird von der Bestimmung des Spiegels generell >> abgeraten. > > Hm. Bei mir wurde der Spiegel vor Jahren einmal routinemäßig > mitbestimmt, und war von 0 praktisch nicht unterscheidbar. Soll ich > jetzt lieber etwas dagegen tun, oder warten, bis sich Schäden so > deutlich bemerkbar machen, dass ich einen Therapievorteil lukrieren > könnte? > > Mit Covid hat das nichts zu tun, aber es gibt ja noch andere > Problemstellen auf dieser Welt. > > Servus, > Stefan > Wenn Du nicht krank bist, gibt es keinen Grund den Spiegel zu bestimmen. Also wenn du keine Osteoporose mit Spontanfrakturen hast, keine Niereninsuffiozienz mit sekundärem Hyperparathyreoidismus (den man mit 1.25-Dihydroxycholecalciferol etwas supprimieren kann). Keine hypocalcämischen Krämpfe. Vitamin D ist wirklich eine Industrie geworden, voller pekuniärer Interessen. Wenn Du irgendetwas dazu liest- schau immer wer das geschrieben hat. Wenn es sich nur annähernd liest wie der (frei von mir eben erfundene) "Fachverband zur Förderung der Vitaminspiegel" dann sei äußerst skeptisch. Versuche im Winter hin und wieder etwas Haut an die Sonne zu bekommen. Kein Mensch weiß wie die Spiegel tatsächlich sein sollten, niemand hat bei sonst gesunden Leuten nachgewiesen (doppelblind-randomisiert) daß die zusätzliche Gabe etwas faßbares bringt. Hingegen sind mit Vitamin D klare Intoxikationen bekannt. Verkalkungen existieren auch. Ist ja nicht so daß das Calcium immer nur in die Knochensubstanz geht. Ich such das Paper noch raus, das ich in der Praxis aufgehoben habe, in dem von der Bestimmung des Vitamin D Spiegels als Routinemaßnahme abgeraten wird. War von 2021.
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| From | Lars Gebauer <lgebauer@live.de> |
|---|---|
| Date | 2022-01-02 10:27 +0100 |
| Message-ID | <sqrr32$c7o$1@dont-email.me> |
| In reply to | #536331 |
Am 02.01.2022 um 09:55 schrieb Dr. Joachim Neudert: > Am 02.01.22 um 09:40 schrieb Stefan Froehlich: >> On Sat, 01 Jan 2022 21:01:06 Dr. Joachim Neudert wrote: >>> Ich habe noch eine weitere generelle Stellungnahme (ohne Covid) zu >>> Vitamin D der US Fachgesellschaften. Solange kein Therapievorteil >>> nachgewiesen ist, wird von der Bestimmung des Spiegels generell >>> abgeraten. >> >> Hm. Bei mir wurde der Spiegel vor Jahren einmal routinemäßig >> mitbestimmt, und war von 0 praktisch nicht unterscheidbar. Soll ich >> jetzt lieber etwas dagegen tun, oder warten, bis sich Schäden so >> deutlich bemerkbar machen, dass ich einen Therapievorteil lukrieren >> könnte? >> >> Mit Covid hat das nichts zu tun, aber es gibt ja noch andere >> Problemstellen auf dieser Welt. > > Wenn Du nicht krank bist, gibt es keinen Grund den Spiegel zu bestimmen. > Also wenn du keine Osteoporose mit Spontanfrakturen hast, keine > Niereninsuffiozienz mit sekundärem Hyperparathyreoidismus (den man mit > 1.25-Dihydroxycholecalciferol etwas supprimieren kann). Keine > hypocalcämischen Krämpfe. Aber aber. Liest/hört man nicht immer "Vorbeugen ist alles" und "Handeln, bevor es zu spät ist"? So, wie bei Corona auch: Maßnahmen kommen immer "zu spät". Wir[sic!] müssen *sofort* handeln, bevor es "zu spät" ist. "Man hätte es ja wissen können" und dergl. mehr. Corona-Bekämpfung und Vitamin-D-Schluckerei haben größere Schnittmengen, als man glaubt. -- هرگز گربه خود را مجبور به معاشرت با انسانها، سگها یا سایر گربهها نکنید
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| From | Bernd Ohm <invalid@invalid.invalid> |
|---|---|
| Date | 2022-01-02 11:37 +0100 |
| Message-ID | <j3ddiiFnidbU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #536331 |
Am 02.01.2022 um 09:55 schrieb Dr. Joachim Neudert: > Vitamin D ist wirklich eine Industrie geworden, voller pekuniärer > Interessen. Wenn Du irgendetwas dazu liest- schau immer wer das > geschrieben hat. Binsenweisheit! Setze für Vitamin D etwas beliebiges ein. Im Gesundheitssystem befindet sich halt unglaublich viel Geld welches von zahlreichen Marktteilnehmern gern angenommen/abgegriffen wird. "Was bringt den Doktor um sein Brot? a) die Gesundheit b) der Tod Drum hält der Arzt, auf dass er lebe, uns zwischen beiden in der Schwebe.“ (Eugen Roth) -- bis denn, BEN
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| From | Markus Luft <01-2021@news.marquee-moon.de> |
|---|---|
| Date | 2022-01-02 12:24 +0000 |
| Message-ID | <pan$2ab44$2cc9fdf1$d6047e43$f8f1192@news.marquee-moon.de> |
| In reply to | #536343 |
Am Sun, 02 Jan 2022 11:37:06 +0100 schrieb Bernd Ohm: > Am 02.01.2022 um 09:55 schrieb Dr. Joachim Neudert: > >> Vitamin D ist wirklich eine Industrie geworden, voller pekuniärer >> Interessen. Wenn Du irgendetwas dazu liest- schau immer wer das >> geschrieben hat. > > Binsenweisheit! > Setze für Vitamin D etwas beliebiges ein. Im Gesundheitssystem > befindet sich halt unglaublich viel Geld welches von zahlreichen > Marktteilnehmern gern angenommen/abgegriffen wird. > > "Was bringt den Doktor um sein Brot? > a) die Gesundheit > b) der Tod > Drum hält der Arzt, auf dass er lebe, > uns zwischen beiden in der Schwebe.“ > <https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Zweitmeinung-Herzkatheter-zur-Diagnose-oft-unnoetig,zweitmeinung106.html>
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| From | Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) |
|---|---|
| Date | 2022-01-02 19:59 +0000 |
| Message-ID | <1t61d2034ei3dffa7n3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at> |
| In reply to | #536331 |
On Sun, 02 Jan 2022 09:55:47 Dr. Joachim Neudert wrote: > Am 02.01.22 um 09:40 schrieb Stefan Froehlich: >> On Sat, 01 Jan 2022 21:01:06 Dr. Joachim Neudert wrote: >>> Ich habe noch eine weitere generelle Stellungnahme (ohne Covid) >>> zu Vitamin D der US Fachgesellschaften. Solange kein >>> Therapievorteil nachgewiesen ist, wird von der Bestimmung des >>> Spiegels generell abgeraten. >> Hm. Bei mir wurde der Spiegel vor Jahren einmal routinemäßig >> mitbestimmt, und war von 0 praktisch nicht unterscheidbar. Soll >> ich jetzt lieber etwas dagegen tun, oder warten, bis sich Schäden >> so deutlich bemerkbar machen, dass ich einen Therapievorteil >> lukrieren könnte? > Wenn Du nicht krank bist, gibt es keinen Grund den Spiegel zu > bestimmen. Es gab auch keinen Grund dafür, es ist offenbar einfach der Routine-Beifang eines kleinen Blutbilds. > Also wenn du keine Osteoporose mit Spontanfrakturen > hast, keine Niereninsuffiozienz mit sekundärem > Hyperparathyreoidismus (den man mit 1.25-Dihydroxycholecalciferol > etwas supprimieren kann). Keine hypocalcämischen Krämpfe. > Vitamin D ist wirklich eine Industrie geworden, [...] Zu *dem* Preis? Klar, mit Millionen Kunden läppert sich das auch zusammen, aber angesichts der Lieferkette - da sollte es doch lohnendere Marktsegmente geben. > Versuche im Winter hin und wieder etwas Haut an die Sonne zu > bekommen. Ha. Haha. Neulich wollte ich an einem Tag 3x das Licht abdrehen, bevor ich festgestellt habe, dass es gar nicht an ist, sondern ausnahmsweise einmal die Sonne scheint. Wien ist im November/Dezember ein bisschen fad. Ansonsten steht das Fläschen Vitamin D halt in der Gegend herum, und ich vergesse ohnehin meist darauf... 7,60 Euro für einen Winter, an mir wird kein Pharmakonzern reich :) Servus, Stefan -- http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike Geht nicht!? Geht doch: Stefan. (Sloganizer)
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| From | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2022-01-03 08:33 +0100 |
| Message-ID | <squ8s4$gv34$1@solani.org> |
| In reply to | #536389 |
Am 02.01.22 um 20:59 schrieb Stefan Froehlich: >> Vitamin D ist wirklich eine Industrie geworden, [...] > Zu*dem* Preis? Klar, mit Millionen Kunden läppert sich das auch > zusammen, aber angesichts der Lieferkette - da sollte es doch > lohnendere Marktsegmente geben. > Oh, da hast Du offenbar nicht verstanden an welcher Stelle die Zusatz-Umsätze generiert werden und der Gewinn auftritt: "Vitamin D hat Konjunktur: Seit ungefähr 10 Jahren wird vermehrt geforscht, immer mehr Menschen konsumieren entsprechende Präparate, Labore verzeichnen ein Plus an Aufträgen. So ist das Erstattungsvolumen für Vitamin-D-Tests bei der US- Krankenversicherung Medicare von 2000 bis 2010 mehr als 80-fach gestiegen, wie Prof. Dr. Sherri-Ann M. Burnett-Bowie, [2] " Die Labortests sind das Geschäft. -- Bitt um Vrzihung, di Tast " " klmmt manchmal...
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| From | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2022-01-03 08:46 +0100 |
| Message-ID | <squ9kr$gvko$1@solani.org> |
| In reply to | #536404 |
Am 03.01.22 um 08:33 schrieb Dr. Joachim Neudert: > "Vitamin D hat Konjunktur: Seit ungefähr 10 Jahren wird vermehrt > geforscht, immer mehr Menschen konsumieren entsprechende > Präparate, Labore verzeichnen ein Plus an Aufträgen. So ist das > Erstattungsvolumen für Vitamin-D-Tests bei der US- > Krankenversicherung Medicare von 2000 bis 2010 mehr als 80-fach > gestiegen, wie Prof. Dr. Sherri-Ann M. Burnett-Bowie, > [2] " > > > Die Labortests sind das Geschäft. > Vor allem in Deutschland, weil sie da keine billige rabattierte budgetierte Kassenleistung sind, sondern eine IGEL-Leistung (mit Ausnahme bestimmter klarer Indikationen. Screening gehört nicht dazu.). -- Bitt um Vrzihung, di Tast " " klmmt manchmal...
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| From | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2022-01-03 08:12 +0100 |
| Message-ID | <squ7l2$guhf$1@solani.org> |
| In reply to | #536331 |
Am 02.01.22 um 09:55 schrieb Dr. Joachim Neudert:
> Ich such das Paper noch raus, das ich in der Praxis aufgehoben habe, in
> dem von der Bestimmung des Vitamin D Spiegels als Routinemaßnahme
> abgeraten wird. War von 2021.
https://deutsch.medscape.com/artikelansicht/4909996
deutsch.medscape.com
US-Gremium und deutsche Experten sind gegen ein Screening auf niedrige
Vitamin-D-Spiegel – das sind ihre Argumente
Dr. Angela Speth 17. Mai 2021
Vitamin D scheint ein Allroundtalent: Über die gut belegte Stärkung der
Knochen hinaus legen Studien einen Schutz vor vielen
weiteren Erkrankungen nahe, darunter Infektionen wie neuerdings
COVID-19. Dennoch hat ein US-Gremium von
Präventivmedizinern sich erneut gegen ein Screening von Erwachsenen ohne
Mangelsymptome auf einen Vitamin-D-Mangel
[1]
ausgesprochen
. Eine Überprüfung hatte zu wenig Anhaltspunkte für einen Nutzen gebracht.
„In Deutschland gilt im Wesentlichen das Gleiche. Nach Ansicht der
Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie DGE ist eine routinemäßige
Bestimmung der Vitamin-D-Spiegel oder auch eine Behandlung außerhalb der
gesicherten Indikationen nicht gerechtfertigt“, sagt Prof. Dr. Heide
Siggelkow, Ärztliche Leiterin des MVZ Endokrinologikum Göttingen, auf
Nachfrage von Medscape.
Nach Ansicht der DGE ist eine routinemäßige Bestimmung der
Vitamin-D-Spiegel oder auch eine Behandlung außerhalb der gesicherten
Indikationen nicht gerechtfertigt. Prof. Dr. Heide Siggelkow
„Retrospektive Studien zeigen zwar, dass bei niedrigen Konzentrationen
die Häufigkeit vieler Störungen steigt und umgekehrt bei guter
Versorgung oder gar bei Supplementation sinkt. Aber mit aussagekräftigen
prospektiven Studien ließ sich das bisher nicht verifizieren.“
Dilemma positiver und negativer Resultate auch bei COVID-19
COVID-19 bildet dabei keine Ausnahme, wie Siggelkow erläutert:
Zahlreichen Assoziationsstudien zufolge scheint ein schlechter
Vitamin-D-Status die Patienten zu benachteiligen. So war bei schweren
Verläufen die Wahrscheinlichkeit eines Mangels um 64% höher als bei
leichten Verläufen. Anders eine prospektive Studie zu Atemwegsinfekten:
Hochdosiertes Vitamin D reduzierte im Vergleich zu Placebo hier das
Risiko in der Allgemeinbevölkerung nicht.
Vitamin D hat Konjunktur: Seit ungefähr 10 Jahren wird vermehrt
geforscht, immer mehr Menschen konsumieren entsprechende
Präparate, Labore verzeichnen ein Plus an Aufträgen. So ist das
Erstattungsvolumen für Vitamin-D-Tests bei der US-
Krankenversicherung Medicare von 2000 bis 2010 mehr als 80-fach
gestiegen, wie Prof. Dr. Sherri-Ann M. Burnett-Bowie,
[2]
„Die Messung ist teuer“, bestätigt Siggelkow. „Für denselben Preis kann
man 2 Patienten ein Jahr lang behandeln. Das ist ein weiterer Einwand
gegen ein allgemeines Screening.“
Weil ein niedriger Serumspiegel mit einer langen Liste von Störungen in
Zusammenhang gebracht wird, war der Organisation US Preventive Services
Task Force USPSTF an der Frage gelegen, ob es sinnvoll ist, die
Bevölkerung auf einen Mangel zu untersuchen. Ausdrücklich sind nicht
gemeint: Schwangere, Menschen, die an Erkrankungen wie Osteoporose,
Osteomalazie, Malabsorption oder Nephropathien leiden oder in
Betreuungseinrichtungen leben.
Gab es in den vergangenen 8 Jahren neue Erkenntnisse?
Nein – nicht sinnvoll, lautete das Urteil der USPSTF schon im Jahr 2014.
Eine Analyse hatte kaum Daten für den Nutzen eines Screenings geliefert.
Ebenso wenig ließ sich für dessen Ziel, einen diagnostizierten Mangel zu
behandeln, bevor Schäden auftreten, ein Gewinn entdecken.
Doch ist dieses Verdikt heute noch stichhaltig? Das haben Prof. Dr.
Leila C. Kahwati von der Universität North Carolina in
Endokrinologin am Massachusetts General Hospital in Boston, und ihre
Kollegen in einem Editorial berichten
Die Messung ist teuer. Für denselben Preis kann man 2 Patienten ein Jahr
lang behandeln. Prof. Dr. Heide Siggelkow
.
[3]
suchten die Public-Health-Spezialisten nach Studien von Januar 2013 bis
März 2020 zu folgenden Schlüsselproblemen:
Nutzt das Screening auf Vitamin-D-Mangel der Gesundheit? Gibt es
Variationen je nach Rasse/ethnischer Zugehörigkeit oder anderen Merkmalen?
Antwort: Dazu wurden keine Studien identifiziert.
Welche Schäden hat das Screening auf Vitamin-D-Mangel? So wäre eine
Über- oder Unterdiagnose möglich mit der Konsequenz entweder einer
versäumten oder einer überflüssigen Substitution. Steigen die Spiegel an
25-Hydroxyvitamin- D (25(OH)D) über 150 ng/ml können Vergiftungssymptome
auftreten: überhöhte Kalzium- und Phosphatwerte im Blut infolge
gesteigerter Resorption im Darm. Eine Studie zur Sturzprävention hatte
ebenfalls Hinweise auf Schäden durch hohe Dosierungen ergeben.
Antwort: Hierzu liegen ebenfalls keine Studien vor.
Eignet sich eine Vitamin-D-Behandlung bei niedrigen Werten zur
Vorbeugung von Krankheiten? Bestehen dabei Unterschiede zwischen
Subpopulationen?
Antwort: Die Forscher fanden 26 randomisierte Studien und die
verschachtelte Fall-Kontroll-Studie der Women's Health Initiative WHI
mit insgesamt rund 16.200 Teilnehmern in eher höherem Alter mit variabel
definierten 25(OH)D-Spiegeln bis 30 ng/ml. Das Fazit war ernüchternd:
Die eingesetzten Dosierungen von täglich 400 IU bis 4.000 IU
verringerten die Inzidenz der evaluierten Kriterien im Vergleich zu
Placebo nicht: weder die Gesamtmortalität noch Frakturen, Stürze,
Diabetes, Infektionen, Krebs oder Depressionen.
Gut zu wissen: Die Substitution ist wohl unbedenklich
Immerhin schadet die Substitution offenbar auch nicht, denn unerwünschte
Ereignisse wie Muskel-Skelett- oder gastrointestinale Symptome,
Müdigkeit oder Kopfschmerzen kamen in den Verum- und Placebogruppen von
36 identifizierten Studien ähnlich häufig vor, wobei die absolute
Häufigkeit allerdings stark variierte. In 10 Studien zum Auftreten von
Nierensteinen gab es nur einen Bericht.
Solange nicht feststeht, wer von einer Vitamin-D-Behandlung profitiert,
sind Studien zum Screening auf einen möglichen Mangel verfrüht. Prof.
Dr. Sherri-Ann M. Burnett-Bowie und Kollegen
Resümee: Weil sich auch 2021 keine ausreichende Evidenz für einen
Vorteil ermitteln ließ, wiederholt die USPSTF ihre Ablehnung eines
Screenings der Allgemeinbevölkerung. Dazu Burnett-Bowie und ihre
Kollegen: „Solange nicht feststeht, wer von einer Vitamin-D-Behandlung
profitiert, sind Studien zum Screening auf einen möglichen Mangel verfrüht.“
Statt Test: Check auf Risiken und probatorische Therapie
Die Autoren betonen: Die Empfehlung sage nichts zu Erwachsenen mit
(vermuteten) Mangelerscheinungen. In diesem Fall, so ihr Vorschlag,
könnten Ärzte statt eines Tests sicherstellen, dass die Versorgung
gewährleistet sei, indem sie sich an Risikofaktoren orientieren:
Halten sich die Patienten vorwiegend in Räumen auf, etwa weil sie
bettlägerig sind, benutzen Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor,
haben sie dunkle Haut oder gehen stark verschleiert?
Nehmen sie nur wenig Vitamin D über die Nahrung zu sich, essen zum
Beispiel kein Seefisch?
Sind sie in fortgeschrittenem Alter oder haben Übergewicht mit BMI über 30?
Siggelkow erinnert weiterhin daran, dass Erkrankungen von Magen und
Darm, von Haut oder Nieren ebenfalls oft einen Mangel herbeiführen,
indem sie Eigensynthese oder Resorption des Vitamins behindern.
Erhärtet sich bei der Anamnese der Verdacht eines Defizits, könnten
Ärzte empirisch beispielsweise 2.000 IU verordnen, was immer noch unter
dem Limit von 4.000 IU liege, so die Editorial-Autoren.
Zudem stellen sie klar: Wer sich mit Vitamin D befasst, bewegt sich auf
vagem Terrain. Die Studien geben wegen der großen Heterogenität der
Teilnehmer und verwendeten Parameter kein verlässliches Gesamtbild: So
ist als Mangel mal ein Wert unter 20 ng/ml, mal unter 30 oder 50 ng/ml
definiert.
Forschungsfeld mit vielen blinden Flecken
Weiter ist unsicher, ob ein Defizit wirklich Störungen auslöst, zum
Beispiel haben dunkelhäutige Menschen bis zu 10-mal häufiger niedrige
Werte als hellhäutige, aber seltener Frakturen. Der Bedarf variiert von
Mensch zu Mensch, und je nach Erhebung wird mal 98% der Bevölkerung, mal
nur 60% eine ausreichende Versorgung bescheinigt. Es bleibt umstritten,
ob das in Laboren meist gemessene 25(OH)D im Serum tatsächlich den
Status widerspiegelt. Und nicht zuletzt sind Genauigkeit und
Vergleichbarkeit der vielen Tests fraglich.
Das Erstaunliche ist, dass Vitamin D in vitro deutliche positive Effekte
zeigt, etwa auf die Immunzellen. Das ist der Grund, warum immer wieder
Studien gestartet werden. Prof. Dr. Heide Siggelkow
„Das Erstaunliche ist, dass Vitamin D in vitro deutliche positive
Effekte zeigt, etwa auf die Immunzellen. Das ist der Grund, warum immer
wieder Studien gestartet werden: weil schwer zu glauben ist, dass der
Nachweis eines klinischen Vorteils scheitert“, so Siggelkow.
Woran diese Diskrepanz liegen könnte? „Ein finnischer Forscher, Carsten
Carlberg, vermutet epigenetische Phänomene. Vitamin D steuert ja die
Genexpression und folglich die Enzymausstattung, was wiederum
beispielsweise das Immunsystem moduliert“, berichtet die Endokrinologin.
Ein finnischer Forscher sucht einen neuen Weg
Prof. Dr. Carsten Carlberg prüft die Hypothese, dass diese Regulation
individuell abläuft und Menschen darum unterschiedlich auf eine
Vitamin-D-Zufuhr reagieren, je nachdem ob sie zu den sogenannten High-,
Medium- oder Low-Respondern gehören. Da sich dies jedoch nicht unbedingt
in den Serumkonzentrationen widerspiegelt, hat der Wissenschaftler von
der Universität Kuopio ein Diagnosetool zur Ermittlung des Bedarfs
entwickelt, den Vitamin-D-Antwortindex.
Je nach Ergebnis schlägt er eine personalisierte Therapie vor, also etwa
bei schwacher Sensitivität höhere Dosierungen. Siggelkow sagt als
Prognose: „Ich bin zuversichtlich, dass bis in 10 Jahren viele
Fragezeichen verschwunden sind, die wir heute leider noch rund ums
Vitamin D setzen müssen.“
Vitamin D
Vitamin D ist ein Sammelbegriff für die Gruppe der fettlöslichen
Calciferole, vor allem Vitamin D2 und D3 (Ergo- und Cholecalciferol).
Nach der epochalen Entdeckung als Heilmittel gegen Rachitis ist die
bekannteste Funktion die Mineralisation des Skeletts: Vitamin D fördert
die Aufnahme von Calcium und Phosphat aus dem Darm und deren Einbau in
die Knochen. Weniger im Fokus steht die Beteiligung an zahlreichen
weiteren Stoffwechselvorgängen wie die Steuerung von Genen und die
Bildung von Proteinen.
Da der Bedarf hauptsächlich durch die Produktion in der Haut gedeckt
wird, empfiehlt das Bundesinstitut für Risikobewertung, sich täglich 5
bis 25 Minuten mit unbedecktem Gesicht, Händen und größeren Teilen von
Armen und Beinen in der Sonne aufzuhalten. Lebensmittel enthalten von
Natur aus nur wenig Vitamin D. Die Einnahme von Präparaten wird im
Allgemeinen nur für Risikogruppen empfohlen.
MEHR
Referenzen
1. US Preventive Services Task Force: JAMA 2021;325(14):1436-1442 2.
Burnett-BowieSM,etal:JAMA2021;325(14):1401-1402
3. KahwatiLC,etal:JAMA2021;325(14):1443-1463
Chapel Hill und ihre Kollegen im Auftrag der USPSTF geprüft
. In Datenbanken wie PubMed, EMBASE oder Cochrane Library
Das altbekannte Problem von Korrelation versus Kausalität: Vitamin
D und COVID-19 – im Niemandsland der Evidenz
Wundermittel Vitamin D? Experte der Deutschen Gesellschaft für
Endokrinologie bewertet die aktuelle Datenlage und gibt Tipps
Vitamin D für jeden über 50 – ließen sich so 30.000 Krebstote
verhindern? DKFZ-Epidemiologen mit aufsehenerregender Analyse
Wundermittel Vitamin D? Das ist die aktuelle Datenlage
Medscape Nachrichten © 2021 WebMD, LLC
Diesen Artikel so zitieren: US-Gremium und deutsche Experten sind
gegen ein Screening auf niedrige Vitamin-D-Spiegel – das sind ihre
Argumente - Medscape - 17. Mai 2021.
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Bitt um Vrzihung, di Tast " " klmmt manchmal...
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| From | Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> |
|---|---|
| Date | 2022-01-02 23:25 -0800 |
| Message-ID | <39223a2c-d26f-44ee-ba50-09bb865342b2n@googlegroups.com> |
| In reply to | #536402 |
Dr. Joachim Neudert schrieb am Montag, 3. Januar 2022 um 08:12:35 UTC+1: > Weil ein niedriger Serumspiegel mit einer langen Liste von Störungen in > Zusammenhang gebracht wird, war der Organisation US Preventive Services > Task Force USPSTF an der Frage gelegen, ob es sinnvoll ist, die > Bevölkerung auf einen Mangel zu untersuchen. Ausdrücklich sind nicht > gemeint: Schwangere, Menschen, die an Erkrankungen wie Osteoporose, > Osteomalazie, Malabsorption oder Nephropathien leiden oder in > Betreuungseinrichtungen leben. Mir war so, als sei hier Osteoporose als Diagnose erst nach dem ersten Knochenmorschbruch zulässig. Wie gut so etwas dann heilt...
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| From | Markus Luft <01-2021@news.marquee-moon.de> |
|---|---|
| Date | 2022-01-02 11:30 +0000 |
| Message-ID | <pan$3120a$ddac1328$c237699e$a9e46842@news.marquee-moon.de> |
| In reply to | #536328 |
Am Sun, 02 Jan 2022 08:40:10 +0000 schrieb Stefan Froehlich: > On Sat, 01 Jan 2022 21:01:06 Dr. Joachim Neudert wrote: >> Bernd Ohm <invalid@invalid.invalid> wrote: >>> "Allerdings betonten die Herausgeber der Leitlinie die allgemeine >>> Empfehlung von NICE zur Sicherstellung einer ausreichenden >>> Vitamin D-Versorgung in der Gesamtbevölkerung mit der Gabe von >>> 400 IE Vitamin D über die Wintermonate und einer dauerhaften >>> Substitution von Risikogruppen, welche sich nicht ausreichend im >>> Freien bewegen können oder eine zu geringe Sonnenlichtexposition >>> aufweisen." > >> Ich habe noch eine weitere generelle Stellungnahme (ohne Covid) zu >> Vitamin D der US Fachgesellschaften. Solange kein Therapievorteil >> nachgewiesen ist, wird von der Bestimmung des Spiegels generell >> abgeraten. > > Hm. Bei mir wurde der Spiegel vor Jahren einmal routinemäßig > mitbestimmt, und war von 0 praktisch nicht unterscheidbar. Soll ich > jetzt lieber etwas dagegen tun, oder warten, bis sich Schäden so > deutlich bemerkbar machen, dass ich einen Therapievorteil lukrieren > könnte? > Tja, jetzt wurde gegen diesen Rat der Spiegel bestimmt und schon hattest Du einen eklatanten Mangel. Das hast Du nun davon! ;-) > Mit Covid hat das nichts zu tun, aber es gibt ja noch andere > Problemstellen auf dieser Welt. > Die streiten sich schon darüber ab wann denn ein Mangel vorliegt. Aber wie kommt man denn auf so einen eklatanten Mangel wie Deinereiner?
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| From | Markus Luft <01-2021@news.marquee-moon.de> |
|---|---|
| Date | 2022-01-02 11:19 +0000 |
| Message-ID | <pan$4901e$a11c95a3$4cb0611$e8497665@news.marquee-moon.de> |
| In reply to | #536277 |
Am Sat, 01 Jan 2022 20:19:51 +0100 schrieb Hans Korn: > Stefan Ram schrieb am 1 Jan 2022 18:04:10 GMT: > >> Es läuft immer auf eines hinaus: Vitamin D. Ich konnte nicht >> anders als zu denken, daß da ein Vitamin-D-Fabrikant eine >> Nachrichtenseite gekauft hat. > > Da ich immer zuhause bin und nie in die Sonne komme , habe ich beim > Hausarzt vor ca. 5 Jahren den Vitaminspiegel bestimmen lassen, und nach > täglicher Einnahme 1.000 IE täglich bin ich im Normbereich. Vor ein paar > Wochen nach einer Kontrolle, die übrigens jedes mal die Krankenkasse > übernahm, derselbe Wert im Normbereich. Also ohne Sonne reichen bei mir > 1.000 IE pro Tag. Spinner nehmen bis zu 10.000 IE, mein Arzt würde da > vom Stuhl fallen. > Vielleicht sind die mit 10.000 I.E. gar nicht so idiotisch, weil es das ist, was der Körper hier im Sommer zur Mittagszeit innerhalb der ersten 20 min. selbst synthetisiert? Man muß einfach wissen, daß in den D-A-C-H Ländern 25(OH)-Spiegel als ausreichend gelten, die anderswo als Mangel betrachtet werden. Und dann kommt man halt mit den üblichen 800-1000 I.E. auf keinen grünen Zweig. Wo lag denn Dein Wert überhaupt und wo jetzt? Ich hab das mal messen lassen und hatte 22 ng/ml, das hielt dann auch mein Dorfarzt für einen Mangel und meinte ich solle 800 I.E. nehmen. Meine Hausärztin in KI meint alles so zwischen 30 und 60 sei OK und ist mit meinen 5.000 I.E./d sehr zufrieden. Ich muß das jetzt nach fast zwei Jahren eben mal nachmessen lassen. Manchmal vergesse ich es auch zu nehmen, darüber mache ich mir auch keine Sorgen.
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| From | Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) |
|---|---|
| Date | 2022-01-02 20:02 +0000 |
| Message-ID | <3t61d20499i3dffa7n3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at> |
| In reply to | #536349 |
On Sun, 02 Jan 2022 12:19:42 Markus Luft wrote: > Ich hab das mal messen lassen und hatte 22 ng/ml, [...] Da ich mir ja Zahlen und somit auch Referenzwerte keine 3 Minuten lang merke, bin ich jetzt neugierig geworden und habe nachgesehen: In meinem Befund waren es 6,8 ng/ml - wobei das 5 Jahre her ist und eher nicht mehr geworden sein dürfte. Servus, Stefan -- http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike Stefan - rekordverdächtig, lüstern in allen Nächten! (Sloganizer)
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| From | Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> |
|---|---|
| Date | 2022-01-02 12:23 -0800 |
| Message-ID | <2f43e95e-90ee-4b3e-83d7-8ca53d1f73bcn@googlegroups.com> |
| In reply to | #536390 |
Stefan Froehlich schrieb am Sonntag, 2. Januar 2022 um 21:02:43 UTC+1: > On Sun, 02 Jan 2022 12:19:42 Markus Luft wrote: > > Ich hab das mal messen lassen und hatte 22 ng/ml, [...] > > Da ich mir ja Zahlen und somit auch Referenzwerte keine 3 Minuten > lang merke, bin ich jetzt neugierig geworden und habe nachgesehen: > In meinem Befund waren es 6,8 ng/ml - wobei das 5 Jahre her ist und > eher nicht mehr geworden sein dürfte. Jedenfalls nicht durch bloßes Bestaunen des Vitmaninfläschchens, zur Häufigkeit müßtest Du mehr wissen. Gruß, ULF
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| From | Markus Luft <01-2021@news.marquee-moon.de> |
|---|---|
| Date | 2022-01-02 22:10 +0000 |
| Message-ID | <pan$7da76$2e68e678$a1389a95$964a6fcf@news.marquee-moon.de> |
| In reply to | #536390 |
Am Sun, 02 Jan 2022 20:02:42 +0000 schrieb Stefan Froehlich: > On Sun, 02 Jan 2022 12:19:42 Markus Luft wrote: >> Ich hab das mal messen lassen und hatte 22 ng/ml, [...] > > Da ich mir ja Zahlen und somit auch Referenzwerte keine 3 Minuten > lang merke, bin ich jetzt neugierig geworden und habe nachgesehen: > In meinem Befund waren es 6,8 ng/ml - wobei das 5 Jahre her ist und > eher nicht mehr geworden sein dürfte. > Ich fand meinen Wert eigentlich gar nicht mal so übel, weil der im Mai gemessen wurde und man so 2-3 Monate zurückrechnen muß. Also ein Winterwert. In Norddeutschland! Und ich meide die pralle Sonne. 7 ist aber schon echt wenig.
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