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Corona: Foederalismuskritik

Started byUlf.Kutzner@web.de
First post2020-10-06 08:30 -0700
Last post2020-10-09 09:19 -0400
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  Corona: Foederalismuskritik Ulf.Kutzner@web.de - 2020-10-06 08:30 -0700
    Re: Corona: Foederalismuskritik Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2020-10-06 08:32 -0700
      Re: Corona: Foederalismuskritik Herwig Huener <herwig.huener@t-online.de> - 2020-10-06 08:40 -0700
        Re: Corona: Foederalismuskritik Ulf.Kutzner@web.de - 2020-10-06 09:03 -0700
          Re: Corona: Foederalismuskritik Wilhelm Ernst <newstrap@t-online.de> - 2020-10-06 18:48 +0200
        Re: Corona: Foederalismuskritik Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2020-10-06 23:58 -0700
          Re: Corona: Foederalismuskritik "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2020-10-07 09:00 +0200
            Re: Corona: Foederalismuskritik Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2020-10-07 07:48 -0400
          Re: Corona: Foederalismuskritik Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2020-10-07 07:41 -0400
      Re: Corona: Foederalismuskritik Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> - 2020-10-06 18:50 +0200
      Re: Corona: Foederalismuskritik Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2020-10-06 14:47 -0400
        Re: Corona: Foederalismuskritik Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> - 2020-10-06 20:55 +0200
          Re: Corona: Foederalismuskritik Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2020-10-06 15:04 -0400
            Re: Corona: Foederalismuskritik Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2020-10-07 10:16 +0200
              Re: Corona: Foederalismuskritik "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx> - 2020-10-07 10:51 +0200
                Re: Corona: Foederalismuskritik Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2020-10-07 11:09 +0200
                  Re: Corona: Foederalismuskritik Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> - 2020-10-07 11:23 +0200
                    Re: Corona: Foederalismuskritik Frank Hucklenbroich <Hucklenbroich01@aol.com> - 2020-10-07 14:30 +0200
                Re: Corona: Foederalismuskritik Ulf.Kutzner@web.de - 2020-10-07 02:26 -0700
              Re: Corona: Foederalismuskritik Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2020-10-07 09:40 +0000
                Re: Corona: Foederalismuskritik Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2020-10-07 11:57 +0200
                  Re: Corona: Foederalismuskritik Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2020-10-07 11:53 +0000
                Re: Corona: Foederalismuskritik Sebastian Wolf <invalid@invalid.com> - 2020-10-07 17:07 +0200
              Re: Corona: Foederalismuskritik Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2020-10-07 07:56 -0400
        Re: Corona: Foederalismuskritik Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2020-10-07 00:26 -0700
          Re: Corona: Foederalismuskritik Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2020-10-07 08:01 -0400
            Re: Corona: Foederalismuskritik Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2020-10-07 23:53 -0700
              Re: Corona: Foederalismuskritik Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2020-10-08 08:50 -0400
                Re: Corona: Foederalismuskritik Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2020-10-08 23:49 -0700
                  Re: Corona: Foederalismuskritik Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2020-10-09 09:19 -0400

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#467890 — Corona: Foederalismuskritik

FromUlf.Kutzner@web.de
Date2020-10-06 08:30 -0700
SubjectCorona: Foederalismuskritik
Message-ID<3dac03f2-a8c7-493d-a875-1b5ce9796661o@googlegroups.com>
Moin,

es geht um Reisende aus hiesigen Risikogebieten.

"Die bundesweit uneinheitlichen Regeln für Reisen aus innerdeutschen
Risikogebieten sorgen in der Politik parteiübergreifend für Kopfschütteln.
Sie seien ein falsches Signal und ein "Rückfall in die Kleinstaaterei".

Quarantäne für Reisende aus Berlin-Neukölln oder Hamm in Schleswig-Holstein,
freie Fahrt dagegen in Niedersachsen: Bei der Ausweisung von innerdeutschen
Corona-Risikogebieten gehen die Bundesländer ganz unterschiedliche Wege. Das
stößt bei Politikern verschiedener Parteien auf Kritik."

https://www.tagesschau.de/inland/reiseeinschraenkungen-corona-kritik-101.html

Gruß,

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#467891

FromLothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de>
Date2020-10-06 08:32 -0700
Message-ID<2b602dda-1551-428f-8c4b-81f873c32be5o@googlegroups.com>
In reply to#467890
Ulf.K...@web.de tat kund:

> Moin,
> 
> es geht um Reisende aus hiesigen Risikogebieten.
> 
> "Die bundesweit uneinheitlichen Regeln für Reisen aus innerdeutschen
> Risikogebieten sorgen in der Politik parteiübergreifend für Kopfschütteln.
> Sie seien ein falsches Signal und ein "Rückfall in die Kleinstaaterei".
> 
> Quarantäne für Reisende aus Berlin-Neukölln oder Hamm in Schleswig-Holstein,
> freie Fahrt dagegen in Niedersachsen: Bei der Ausweisung von innerdeutschen
> Corona-Risikogebieten gehen die Bundesländer ganz unterschiedliche Wege. Das
> stößt bei Politikern verschiedener Parteien auf Kritik."
> 
> https://www.tagesschau.de/inland/reiseeinschraenkungen-corona-kritik-101.html

Ich weiß nicht, welcher Schwachkopf sich den
Föderalismus ausgedacht hat, aber er ist eine
der schlechtesten Ideen im deutschen Staat.

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#467893

FromHerwig Huener <herwig.huener@t-online.de>
Date2020-10-06 08:40 -0700
Message-ID<4f5ebf97-85d0-44cd-bcc1-527def085549o@googlegroups.com>
In reply to#467891
2020-10-06 17:40:00 +0200

> ...

> Ich weiß nicht, welcher Schwachkopf sich den
> Föderalismus ausgedacht hat, aber er ist eine
> der schlechtesten Ideen im deutschen Staat.

Nein, ist er nicht. Einige Dinge müssen zweckmässigerweise
in kleineren politischen Strukturen geregelt werden, um
irgendwelche Besonderheiten zu berücksichtigen. Ausserdem
stehen diese verschiedenen Ideen zur Verwaltung und zur
Gesetzgebung in Konkurenz miteinander, und man sieht, was
funzt und was nicht. Gerade die CoronaRegeln sind dafür
ein schönes Beispiel.

Herwig

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#467896

FromUlf.Kutzner@web.de
Date2020-10-06 09:03 -0700
Message-ID<51324bb8-564c-4d70-acac-afcdcc5db0beo@googlegroups.com>
In reply to#467893
Am Dienstag, 6. Oktober 2020 17:40:17 UTC+2 schrieb Herwig Huener:
> 2020-10-06 17:40:00 +0200
> 
> > ...
> 
> > Ich weiß nicht, welcher Schwachkopf sich den
> > Föderalismus ausgedacht hat, aber er ist eine
> > der schlechtesten Ideen im deutschen Staat.
> 
> Nein, ist er nicht. Einige Dinge müssen zweckmässigerweise
> in kleineren politischen Strukturen geregelt werden, um
> irgendwelche Besonderheiten zu berücksichtigen. Ausserdem
> stehen diese verschiedenen Ideen zur Verwaltung und zur
> Gesetzgebung in Konkurenz miteinander

Außerdem hätte ich Frings nicht so
viel Antiamerikanismus zugetraut.

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#467900

FromWilhelm Ernst <newstrap@t-online.de>
Date2020-10-06 18:48 +0200
Message-ID<rli75p$2ao$2@solani.org>
In reply to#467896
Am Tue, 6 Oct 2020 09:03:01 -0700 (PDT)hat Ulf.Kutzner@web.de geäußert:

>Am Dienstag, 6. Oktober 2020 17:40:17 UTC+2 schrieb Herwig Huener:
>> 2020-10-06 17:40:00 +0200
>> 
>> > ...
>> 
>> > Ich weiß nicht, welcher Schwachkopf sich den
>> > Föderalismus ausgedacht hat, aber er ist eine
>> > der schlechtesten Ideen im deutschen Staat.
>> 
>> Nein, ist er nicht. Einige Dinge müssen zweckmässigerweise
>> in kleineren politischen Strukturen geregelt werden, um
>> irgendwelche Besonderheiten zu berücksichtigen. Ausserdem
>> stehen diese verschiedenen Ideen zur Verwaltung und zur
>> Gesetzgebung in Konkurenz miteinander
>
>Außerdem hätte ich Frings nicht so
>viel Antiamerikanismus zugetraut.

Chapeau! 
Die volte war gut!
Willi
 -- 
"Also, das primäre Interesse der Vereinigten Staaten durch das letzte Jahrhundert hindurch 
- also im Ersten, Zweiten und im Kalten Krieg - sind die Beziehungen zwischen Deutschland und Rußland gewesen, 
denn vereinigt wären diese beiden die einzige Macht, die uns bedrohen könnte - und daher sicherzustellen, daß 
das nicht passiert." (Georg Friedman, Gründer des Thinktanks Stratfor am 4.2.15 bei einem Vortrag in Chicago)

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#467968

FromLothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de>
Date2020-10-06 23:58 -0700
Message-ID<faa1922e-3054-43dc-97c4-74fd59227503o@googlegroups.com>
In reply to#467893
Herwig Huener tat kund:

> 2020-10-06 17:40:00 +0200
> 
> > ...
> 
> > Ich weiß nicht, welcher Schwachkopf sich den
> > Föderalismus ausgedacht hat, aber er ist eine
> > der schlechtesten Ideen im deutschen Staat.
> 
> Nein, ist er nicht. Einige Dinge müssen zweckmässigerweise
> in kleineren politischen Strukturen geregelt werden, um
> irgendwelche Besonderheiten zu berücksichtigen. 

Welche Besonderheiten sind das?
Und womit wurde begründet, daß man auf 
11 verschiedene Arten Mathematik lernen sollte?

> Ausserdem
> stehen diese verschiedenen Ideen zur Verwaltung und zur
> Gesetzgebung in Konkurenz miteinander, und man sieht, was
> funzt und was nicht. Gerade die CoronaRegeln sind dafür
> ein schönes Beispiel.

Eigentlich zeigen die Zahlen, was "funzt" und
was nicht. Gibt es denn irgendwelche Beispiele 
aus den letzten 75 Jahren, wo der Föderalismus
irgendeinen Mehrwert erbracht hätte?

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#467969

From"Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org>
Date2020-10-07 09:00 +0200
Message-ID<rljp1v$3jn$1@solani.org>
In reply to#467968
Am 07.10.20 um 08:58 schrieb Lothar Frings:
> Herwig Huener tat kund:
> 
>> 2020-10-06 17:40:00 +0200
>>
>>> ...
>>
>>> Ich weiß nicht, welcher Schwachkopf sich den
>>> Föderalismus ausgedacht hat, aber er ist eine
>>> der schlechtesten Ideen im deutschen Staat.
>>
>> Nein, ist er nicht. Einige Dinge müssen zweckmässigerweise
>> in kleineren politischen Strukturen geregelt werden, um
>> irgendwelche Besonderheiten zu berücksichtigen. 
> 
> Welche Besonderheiten sind das?
> Und womit wurde begründet, daß man auf 
> 11 verschiedene Arten Mathematik lernen sollte?
> 
>> Ausserdem
>> stehen diese verschiedenen Ideen zur Verwaltung und zur
>> Gesetzgebung in Konkurenz miteinander, und man sieht, was
>> funzt und was nicht. Gerade die CoronaRegeln sind dafür
>> ein schönes Beispiel.
> 
> Eigentlich zeigen die Zahlen, was "funzt" und
> was nicht. Gibt es denn irgendwelche Beispiele 
> aus den letzten 75 Jahren, wo der Föderalismus
> irgendeinen Mehrwert erbracht hätte?
> 
Heute versucht Söder ja, zusammen mit den anderen Ländern eine
einheitliche Linie reinzubringen.

Aber das wird dann wahrscheinlich auch wieder niemandem recht sein.

Übrigens, keine bayerische Stadt oder Landkreis mehr in den Top 10, und
in Bayern fallen die Zahlen. Bei uns auch, nur noch 8,08/100 000
Neuinfektionen in STA.

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#468031

FromFidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de>
Date2020-10-07 07:48 -0400
Message-ID<rlk9uv$smo$1@dont-email.me>
In reply to#467969
Salve allerseits,

Dr. Joachim Neudert schrieb:
> Am 07.10.20 um 08:58 schrieb Lothar Frings:
>> Herwig Huener tat kund:
>> 
>>>> Ich weiß nicht, welcher Schwachkopf sich den Föderalismus
>>>> ausgedacht hat, aber er ist eine der schlechtesten Ideen im
>>>> deutschen Staat.
>>> 
>>> Nein, ist er nicht. Einige Dinge müssen zweckmässigerweise in
>>> kleineren politischen Strukturen geregelt werden, um irgendwelche
>>> Besonderheiten zu berücksichtigen.
>> 
>> Welche Besonderheiten sind das? Und womit wurde begründet, daß man
>> auf 11 verschiedene Arten Mathematik lernen sollte?
>> 
>>> Ausserdem stehen diese verschiedenen Ideen zur Verwaltung und
>>> zur Gesetzgebung in Konkurenz miteinander, und man sieht, was 
>>> funzt und was nicht. Gerade die CoronaRegeln sind dafür ein
>>> schönes Beispiel.
>> 
>> Eigentlich zeigen die Zahlen, was "funzt" und was nicht. Gibt es
>> denn irgendwelche Beispiele aus den letzten 75 Jahren, wo der
>> Föderalismus irgendeinen Mehrwert erbracht hätte?
>> 
> Heute versucht Söder ja, zusammen mit den anderen Ländern eine 
> einheitliche Linie reinzubringen. Aber das wird dann wahrscheinlich
> auch wieder niemandem recht sein.
> 
Chlor! Die Föderalismusreform ist schon immer auf entschiedenen und
anhaltenden Widerstand gestoßen, besonders aufgrund historisch
gewachsener Traditionen... ϞϞ(๑⚈ ․̫ ⚈๑)∩

	M.f.G.

-- 
Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie
wird praktisch nie gelesen.  Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur
etwas komisch... ;-)

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#468030

FromFidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de>
Date2020-10-07 07:41 -0400
Message-ID<rlk9hd$pa0$1@dont-email.me>
In reply to#467968
Salve allerseits,

Lothar Frings schrieb:
> Herwig Huener tat kund:
>> 
>> > Ich weiß nicht, welcher Schwachkopf sich den Föderalismus
>> > ausgedacht hat, aber er ist eine der schlechtesten Ideen im
>> > deutschen Staat.
>> 
>> Nein, ist er nicht. Einige Dinge müssen zweckmässigerweise in
>> kleineren politischen Strukturen geregelt werden, um irgendwelche
>> Besonderheiten zu berücksichtigen.
> 
> Welche Besonderheiten sind das?
> 
Das schnöde Ergebnis eines historischen Prozesses? Immerhin lässt
sie eine Linie föderaler Tradition vom Heiligen Römischen Reich, über
den Rheinbund, den Deutschen Bund, den Norddeutschen Bund und das Deutsche
Reich, Weimarer Republik, Drittes Reich bis hin zur Staatlichkeit der
heutigen Länder der Bundesrepublik ziehen... (๑˘ ³(❛ㅅ❛U)

	M.f.G.

-- 
Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie
wird praktisch nie gelesen.  Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur
etwas komisch... ;-)

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#467901

FromWolfgang Kynast <wky@gmx.de>
Date2020-10-06 18:50 +0200
Message-ID<hu3liiFb7seU1@mid.individual.net>
In reply to#467891
On Tue, 6 Oct 2020 08:32:49 -0700 (PDT), "Lothar Frings" posted:

...
>Ich weiß nicht, welcher Schwachkopf sich den
>Föderalismus ausgedacht hat, aber er ist eine
>der schlechtesten Ideen im deutschen Staat.

Tritt doch aus der BRD aus und hisse die Reichskriegsflagge.

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#467919

FromFidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de>
Date2020-10-06 14:47 -0400
Message-ID<rlie4s$8ho$1@dont-email.me>
In reply to#467891
Salve allerseits,

Lothar Frings schrieb:
> Ulf.K...@web.de tat kund:
> 
>> es geht um Reisende aus hiesigen Risikogebieten.
>> "Die bundesweit uneinheitlichen Regeln für Reisen aus innerdeutschen
>> Risikogebieten sorgen in der Politik parteiübergreifend für Kopfschütteln.
>> Sie seien ein falsches Signal und ein "Rückfall in die Kleinstaaterei".
>> Quarantäne für Reisende aus Berlin-Neukölln oder Hamm in Schleswig-Holstein,
>> freie Fahrt dagegen in Niedersachsen: Bei der Ausweisung von innerdeutschen
>> Corona-Risikogebieten gehen die Bundesländer ganz unterschiedliche Wege. Das
>> stößt bei Politikern verschiedener Parteien auf Kritik."
>> https://www.tagesschau.de/inland/reiseeinschraenkungen-corona-kritik-101.html
> 
> Ich weiß nicht, welcher Schwachkopf sich den Föderalismus ausgedacht
> hat, aber er ist eine der schlechtesten Ideen im deutschen Staat.
> 
Steht bekanntlich bereits in der Präambel, in Artikel 20 und Artikel 30
GG – der kooperative Föderalismus wurde also von Konrad Adenauer, Theodor
Heuss, Kurt Schumacher und der Parlamentarische Rat exakt so gewollt... (⌤)

	M.f.G.

-- 
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wird praktisch nie gelesen.  Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur
etwas komisch... ;-)

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#467921

FromHanno Foest <hurga-news2@tigress.com>
Date2020-10-06 20:55 +0200
Message-ID<hu3st8FcmthU1@mid.individual.net>
In reply to#467919
Am 06.10.20 um 20:47 schrieb Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara:

>> Ich weiß nicht, welcher Schwachkopf sich den Föderalismus ausgedacht
>> hat, aber er ist eine der schlechtesten Ideen im deutschen Staat.
>>
> Steht bekanntlich bereits in der Präambel, in Artikel 20 und Artikel 30
> GG – der kooperative Föderalismus wurde also von Konrad Adenauer, Theodor
> Heuss, Kurt Schumacher und der Parlamentarische Rat exakt so gewollt... (⌤)

Und das war selbstverständlich völlig unabhängig vom Willen der
Siegermächte.

Hanno

-- 
The modern conservative is engaged in one of man's oldest exercises in
moral philosophy; that is, the search for a superior moral justification
for selfishness.
- John Kenneth Galbraith

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#467922

FromFidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de>
Date2020-10-06 15:04 -0400
Message-ID<rlif4s$fi4$1@dont-email.me>
In reply to#467921
Salve allerseits,

Hanno Foest schrieb:
> Am 06.10.20 um 20:47 schrieb Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara:
> 
>>> Ich weiß nicht, welcher Schwachkopf sich den Föderalismus ausgedacht
>>> hat, aber er ist eine der schlechtesten Ideen im deutschen Staat.
>>>
>> Steht bekanntlich bereits in der Präambel, in Artikel 20 und Artikel 30
>> GG – der kooperative Föderalismus wurde also von Konrad Adenauer, Theodor
>> Heuss, Kurt Schumacher und der Parlamentarische Rat exakt so gewollt... (⌤)
> 
> Und das war selbstverständlich völlig unabhängig vom Willen der
> Siegermächte.
> 
Tjaha, bereits zu Ende des ostfränkischen Reiches kam es aber zu einem
Wiedererstarken der Stammesherzogtümer! Der Heilige Römische Reich und
der Rheinbund waren ergo auf die Kooperation mit den Großen des Reiches
ausgerichtet, dito beim Deutschen Bund, dem Kaiserreich und die Weimarer
Republik – man kann also sehr wohl von einer historischen Kontinuität
sprechen... ¯\_(ツ)_/¯

	M.f.G.

-- 
Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie
wird praktisch nie gelesen.  Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur
etwas komisch... ;-)

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#467988

FromLars Gebauer <lgebauer@live.de>
Date2020-10-07 10:16 +0200
Message-ID<rljtgd$deo$1@dont-email.me>
In reply to#467922
Am 06.10.2020 um 21:04 schrieb Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara:
> Hanno Foest schrieb:
>> Am 06.10.20 um 20:47 schrieb Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara:
>>>> Ich weiß nicht, welcher Schwachkopf sich den Föderalismus ausgedacht
>>>> hat, aber er ist eine der schlechtesten Ideen im deutschen Staat.
>>>>
>>> Steht bekanntlich bereits in der Präambel, in Artikel 20 und Artikel 30
>>> GG – der kooperative Föderalismus wurde also von Konrad Adenauer, Theodor
>>> Heuss, Kurt Schumacher und der Parlamentarische Rat exakt so gewollt... (⌤)
>>
>> Und das war selbstverständlich völlig unabhängig vom Willen der
>> Siegermächte.

Was völlig egal ist.

> Tjaha, bereits zu Ende des ostfränkischen Reiches kam es aber zu einem
> Wiedererstarken der Stammesherzogtümer! Der Heilige Römische Reich und
> der Rheinbund waren ergo auf die Kooperation mit den Großen des Reiches
> ausgerichtet, dito beim Deutschen Bund, dem Kaiserreich und die Weimarer
> Republik – man kann also sehr wohl von einer historischen Kontinuität
> sprechen... ¯\_(ツ)_/¯

Eben. In einem föderalen System lassen sich widerstreitende Interessen 
zwar schwerer aber dennoch besser gegenseitig ausbalancieren.

Die USA leben seit 200+ Jahren ganz gut damit. In D ist es das Problem, 
daß es nicht zu viel sondern zu wenig Förderalismus gibt. Zumal der 
vorhandene Förderalismus immer weiter zugunsten der EU erodiert.

-- 
"Nachdem wir das Ziel endgültig aus den Augen verloren hatten, 
verdoppelten wir unsere Anstrengungen."
                  --Mark Twain

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#467992

From"Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx>
Date2020-10-07 10:51 +0200
Message-ID<k90rnfdjlkvd40e8v8u7qs4vlneth2mrtr@4ax.com>
In reply to#467988
Lars Gebauer <lgebauer@live.de> wrote:

>Die USA leben seit 200+ Jahren ganz gut damit. In D ist es das Problem, 
>daß es nicht zu viel sondern zu wenig Förderalismus gibt. Zumal der 
>vorhandene Förderalismus immer weiter zugunsten der EU erodiert.

Nun ja, einheitliche Bildungsstandards hätten schon ihren Vorteil, und
es ist auch durchaus doof, daß der Verkehrsverbund gern mal an der
LAndesgrenze endet. Wobei in dem Thema ja kleine Verbesserungen hier
und da vorkommen...aber das mit der Bildung ist schon ziemlich
scheiße. 


-ras

-- 
Ralph A. Schmid +49-171-3631223 +49-911-21650056
http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/ 

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#467996

FromLars Gebauer <lgebauer@live.de>
Date2020-10-07 11:09 +0200
Message-ID<rlk0kb$17s$1@dont-email.me>
In reply to#467992
Am 07.10.2020 um 10:51 schrieb Ralph A. Schmid, dk5ras:
> Lars Gebauer <lgebauer@live.de> wrote:
>> Die USA leben seit 200+ Jahren ganz gut damit. In D ist es das Problem,
>> daß es nicht zu viel sondern zu wenig Förderalismus gibt. Zumal der
>> vorhandene Förderalismus immer weiter zugunsten der EU erodiert.
> 
> Nun ja, einheitliche Bildungsstandards hätten schon ihren Vorteil,

In der Tat. Ein einheitlich schlechter Bildungsstandard hat 
unübersehbare große Vorteile.

Will man einen einheitlich guten Standard, so beginnt das Theater: Wie 
sieht denn dieser gute Standard aus? Wer definiert den? - Insbesondere, 
wenn jede/r seinen eigenen Bildungsstand für optimal und sehr gut hält?

Nein. Das Problem löst man nur mit möglichst viel individueller 
Handlungsfreiheit.

> und
> es ist auch durchaus doof, daß der Verkehrsverbund gern mal an der
> LAndesgrenze endet.

Nirgendwo steht geschrieben, daß das so sein muß. Aber es ist so, wenn 
unfähige Politiker gewählt werden. Denk' bei der nächsten Wahl darüber nach!

> Wobei in dem Thema ja kleine Verbesserungen hier
> und da vorkommen...aber das mit der Bildung ist schon ziemlich
> scheiße.

Das Bildungsgejammer lese/höre ich meist von völlig überforderten 
Jungmuttis die gemerkt haben, daß sie in ihrer Blödheit ihre Brut auf 
eine Singen-Pfeifen-Wandern-Schule geschickt haben.

-- 
"Nachdem wir das Ziel endgültig aus den Augen verloren hatten, 
verdoppelten wir unsere Anstrengungen."
                  --Mark Twain

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#468001

FromWolfgang Kynast <wky@gmx.de>
Date2020-10-07 11:23 +0200
Message-ID<hu5fnpFmtv1U1@mid.individual.net>
In reply to#467996
On Wed, 7 Oct 2020 11:09:38 +0200, "Lars Gebauer" posted:

>Am 07.10.2020 um 10:51 schrieb Ralph A. Schmid, dk5ras:
>> Lars Gebauer <lgebauer@live.de> wrote:
>>> Die USA leben seit 200+ Jahren ganz gut damit. In D ist es das Problem,
>>> daß es nicht zu viel sondern zu wenig Förderalismus gibt. Zumal der
>>> vorhandene Förderalismus immer weiter zugunsten der EU erodiert.
>> 
>> Nun ja, einheitliche Bildungsstandards hätten schon ihren Vorteil,
>
>In der Tat. Ein einheitlich schlechter Bildungsstandard hat 
>unübersehbare große Vorteile.
>
>Will man einen einheitlich guten Standard, so beginnt das Theater: Wie 
>sieht denn dieser gute Standard aus? Wer definiert den? 

Lasst uns doch einfach Hamburg und Bremen als Messlatte nehmen.


Schöne Grüße,
Wolfgang

Vorsicht: Posting kann auch unmarkierte Witze, Ironie, Sarkasmus o.ä. enthalten!

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#468042

FromFrank Hucklenbroich <Hucklenbroich01@aol.com>
Date2020-10-07 14:30 +0200
Message-ID<29d7i5vyvxjg.zehxe1apuelk.dlg@40tude.net>
In reply to#468001
Am Wed, 07 Oct 2020 11:23:05 +0200 schrieb Wolfgang Kynast:

> On Wed, 7 Oct 2020 11:09:38 +0200, "Lars Gebauer" posted:
> 
>>Am 07.10.2020 um 10:51 schrieb Ralph A. Schmid, dk5ras:
>>> Lars Gebauer <lgebauer@live.de> wrote:
>>>> Die USA leben seit 200+ Jahren ganz gut damit. In D ist es das Problem,
>>>> daß es nicht zu viel sondern zu wenig Förderalismus gibt. Zumal der
>>>> vorhandene Förderalismus immer weiter zugunsten der EU erodiert.
>>> 
>>> Nun ja, einheitliche Bildungsstandards hätten schon ihren Vorteil,
>>
>>In der Tat. Ein einheitlich schlechter Bildungsstandard hat 
>>unübersehbare große Vorteile.
>>
>>Will man einen einheitlich guten Standard, so beginnt das Theater: Wie 
>>sieht denn dieser gute Standard aus? Wer definiert den? 
> 
> Lasst uns doch einfach Hamburg und Bremen als Messlatte nehmen.

Manche Dinge ändern sich nie. Wir bekamen schon Anfang der 90er auf der
Kölner Uni zu hören "Wenn das Euch zu schwer ist, geht doch nach Bremen!".

Grüße,

Frank

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#468003

FromUlf.Kutzner@web.de
Date2020-10-07 02:26 -0700
Message-ID<de30f279-325a-4c6e-b43c-7a71bea874d0o@googlegroups.com>
In reply to#467992
Am Mittwoch, 7. Oktober 2020 10:51:09 UTC+2 schrieb Ralph A. Schmid, dk5ras:
 
> >Die USA leben seit 200+ Jahren ganz gut damit. In D ist es das Problem, 
> >daß es nicht zu viel sondern zu wenig Förderalismus gibt. Zumal der 
> >vorhandene Förderalismus immer weiter zugunsten der EU erodiert.
> 
> Nun ja, einheitliche Bildungsstandards hätten schon ihren Vorteil, und
> es ist auch durchaus doof, daß der Verkehrsverbund gern mal an der
> LAndesgrenze endet. Wobei in dem Thema ja kleine Verbesserungen hier
> und da vorkommen...

Man ist wohl davon abgekommen, die Fahrgäste schon vor der
Landesgrenze aus dem Zug zu werfen, wenn der Wendebahnhof
dahinter liegt.

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#468006

FromStefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich)
Date2020-10-07 09:40 +0000
Message-ID<5t5f7d8d00i999n3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at>
In reply to#467988
On Wed, 07 Oct 2020 10:16:22 Lars Gebauer wrote:
> In einem föderalen System lassen sich widerstreitende Interessen 
> zwar schwerer aber dennoch besser gegenseitig ausbalancieren.

> Die USA leben seit 200+ Jahren ganz gut damit.

Also vor die Wahl gestellt, ganz ehrlich...

Wobei die USA noch ein paar andere Probleme mehr haben, aber deren
Ausprägung von Föderalismus ist jedenfalls eines.

Servus,
   Stefan

-- 
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Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike

Käsen in der Suppe der Zeit - Stefan, so lang wie das Leben!
(Sloganizer)

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