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| Started by | Lars Gebauer <lgebauer@live.de> |
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| First post | 2020-05-04 16:31 +0200 |
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Sport ist Mord! Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2020-05-04 16:31 +0200
Re: Sport ist Mord! "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2020-05-04 16:58 +0200
Re: Sport ist Mord! Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> - 2020-05-04 17:09 +0200
Re: Sport ist Mord! "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2020-05-04 17:23 +0200
Re: Sport ist Mord! Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2020-05-04 08:35 -0700
Re: Sport ist Mord! Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2020-05-04 08:24 -0700
Re: Sport ist Mord! herwig.huener@t-online.de - 2020-05-05 18:08 -0700
Re: Sport ist Mord! Gerhard Hoffmann <dk4xp@arcor.de> - 2020-05-06 03:11 +0200
Re: Sport ist Mord! "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2020-05-06 08:32 +0200
Re: Sport ist Mord! Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2020-05-06 08:31 +0200
Re: Sport ist Mord! "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2020-05-06 08:34 +0200
Re: Sport ist Mord! Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2020-05-06 06:56 +0000
Re: Sport ist Mord! "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2020-05-06 09:00 +0200
Re: Sport ist Mord! Ulf.Kutzner@web.de - 2020-05-06 00:23 -0700
Re: Sport ist Mord! Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2020-05-06 00:25 -0700
Re: Sport ist Mord! Claus D. Arnold <cdanews@arcor.de> - 2020-05-06 11:50 +0200
Re: Sport ist Mord! Bernd Ullrich <ullrich_bernd@hotmail.com> - 2020-05-06 12:11 +0200
Re: Sport ist Mord! Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2020-05-06 03:19 -0700
Re: Sport ist Mord! Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2020-05-06 03:17 -0700
Re: Sport ist Mord! Frank Hucklenbroich <Hucklenbroich01@aol.com> - 2020-05-06 14:26 +0200
Re: Sport ist Mord! Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2020-05-06 05:31 -0700
Re: Sport ist Mord! Sebastian Wolf <invalid@invalid.com> - 2020-05-06 14:49 +0200
Re: Sport ist Mord! Juergen <schreibsklave@web.de> - 2020-05-09 02:18 +0200
Re: Sport ist Mord! Juergen <schreibsklave@web.de> - 2020-05-09 02:14 +0200
Re: Sport ist Mord! Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2020-05-11 00:00 -0700
Re: Sport ist Mord! Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2020-05-06 07:31 +0000
Re: Sport ist Mord! Ulf.Kutzner@web.de - 2020-05-06 02:34 -0700
Re: Sport ist Mord! Ulf.Kutzner@web.de - 2020-05-06 00:20 -0700
Re: Sport ist Mord! Puerstinger Josef <nospam@puerstinger.cc> - 2020-05-09 07:50 +0200
Re: Sport ist Mord! "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2020-05-09 07:56 +0200
Re: Sport ist Mord! Siegfried Blos <usenet@siegfried-blos.de> - 2020-05-08 15:56 +0200
Re: Sport ist Mord! Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2020-05-11 11:51 +0000
Re: Sport ist Mord! Siegfried Blos <usenet@siegfried-blos.de> - 2020-05-15 15:33 +0200
Re: Sport ist Mord! Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2020-05-16 06:51 +0000
Re: Sport ist Mord! Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2020-05-06 00:22 -0700
Re: Sport ist Mord! Ulf.Kutzner@web.de - 2020-05-06 00:57 -0700
Re: Sport ist Mord! Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2020-05-06 01:07 -0700
Re: Sport ist Mord! Ulf.Kutzner@web.de - 2020-05-06 02:55 -0700
Re: Sport ist Mord! Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> - 2020-05-04 17:10 +0200
Re: Sport ist Mord! Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2020-05-06 01:45 -0700
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| From | Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2020-05-06 05:31 -0700 |
| Message-ID | <3de7333a-72da-428b-b3dc-af636c8b4e50@googlegroups.com> |
| In reply to | #447284 |
Frank Hucklenbroich tat kund: > Am Wed, 6 May 2020 03:17:40 -0700 (PDT) schrieb Lothar Frings: > > > Claus D. Arnold tat kund: > > > >> Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> schrieb: > >> > >>>Dr. Joachim Neudert tat kund: > >>> > >>>> Am 06.05.20 um 08:56 schrieb Stefan Froehlich: > >>>> > On Wed, 06 May 2020 08:34:59 Dr. Joachim Neudert wrote: > >>>> >> Am 06.05.20 um 03:08 schrieb herwig.huener@t-online.de: > >>>> >>> Marathon ist kein SpitzenSport. Im Prinzip kann das jeder > >>>> >>> gesunde Mensch. > >>>> > > >>>> >> Die Glykogenvorräte in Leber und Muskel reichen nur für etwa 90 > >>>> >> Minuten. Ab dann muß der Stoffwechsel auf Lipolyse > >>>> >> zurückschalten, was etwa nur noch die halbe Leistung erbringt. > >>>> >> > >>>> >> (und das merkt man nach 90 Minuten Laufen auch, plötzlich ist es > >>>> >> als ob der Gaszug gerissen ist) > >>>> > > >>>> > Ja, das ist doof - die verbleibenden 30 Minuten muss man sich dann > >>>> > einfach durchquälen :) > >>>> > > >>>> > Servus, > >>>> > Stefan > >>>> > > >>>> > >>>> Jupp. > >>>> > >>>> 2 Stunden, also Halbmarathon-Distanz 21 km sind OK und haben noch nie > >>>> jemandem geschadet (also von Ausnahmen mit Vorerkrankungen mal > >>>> abgesehen). Das packt der Organismus gut. > >>>> > >>>> Nach Marathon ist man gezeichnet. > >>>> > >>>> Als Kind/Frühjugendlicher und Karl-May-Leser dachte ich immer, Marathon > >>>> kommt von "Marter". > >>> > >>>Ich bin noch keinen Marathon gelaufen, > >>>habe aber schon an fünfen teilgenommen. > >> > >> Was genau hast Du bei denen gemacht, wenn Du nicht gelaufen bist? > > > > Organisation, Versorgung usw. > > Leuten erklärt, was die Ballons mit > > den Zahlen drauf bedeuten. > > Niedere Hilfsdienste halt. > > ...die Unmengen an Bananen nicht zu vergessen. > > Die verdürcken da so viele Bananen, das würde im Zoo im Affenhaus für ein > ganzes Jahr reichen ;-) Das stimmt. Meine Freundin ist jeweils gelaufen, und da hatte ich immer Banane und Schorle an strategischen Punkten.
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| From | Sebastian Wolf <invalid@invalid.com> |
|---|---|
| Date | 2020-05-06 14:49 +0200 |
| Message-ID | <r8ubp1$sf8$1@gioia.aioe.org> |
| In reply to | #447284 |
Am 06.05.2020 um 14:26 schrieb Frank Hucklenbroich: > Am Wed, 6 May 2020 03:17:40 -0700 (PDT) schrieb Lothar Frings: > >> Claus D. Arnold tat kund: >> >>> Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> schrieb: >>> >>>> Dr. Joachim Neudert tat kund: >>>> >>>>> Am 06.05.20 um 08:56 schrieb Stefan Froehlich: >>>>>> On Wed, 06 May 2020 08:34:59 Dr. Joachim Neudert wrote: >>>>>>> Am 06.05.20 um 03:08 schrieb herwig.huener@t-online.de: >>>>>>>> Marathon ist kein SpitzenSport. Im Prinzip kann das jeder >>>>>>>> gesunde Mensch. >>>>>> >>>>>>> Die Glykogenvorräte in Leber und Muskel reichen nur für etwa 90 >>>>>>> Minuten. Ab dann muß der Stoffwechsel auf Lipolyse >>>>>>> zurückschalten, was etwa nur noch die halbe Leistung erbringt. >>>>>>> >>>>>>> (und das merkt man nach 90 Minuten Laufen auch, plötzlich ist es >>>>>>> als ob der Gaszug gerissen ist) >>>>>> >>>>>> Ja, das ist doof - die verbleibenden 30 Minuten muss man sich dann >>>>>> einfach durchquälen :) >>>>>> >>>>>> Servus, >>>>>> Stefan >>>>>> >>>>> >>>>> Jupp. >>>>> >>>>> 2 Stunden, also Halbmarathon-Distanz 21 km sind OK und haben noch nie >>>>> jemandem geschadet (also von Ausnahmen mit Vorerkrankungen mal >>>>> abgesehen). Das packt der Organismus gut. >>>>> >>>>> Nach Marathon ist man gezeichnet. >>>>> >>>>> Als Kind/Frühjugendlicher und Karl-May-Leser dachte ich immer, Marathon >>>>> kommt von "Marter". >>>> >>>> Ich bin noch keinen Marathon gelaufen, >>>> habe aber schon an fünfen teilgenommen. >>> >>> Was genau hast Du bei denen gemacht, wenn Du nicht gelaufen bist? >> >> Organisation, Versorgung usw. >> Leuten erklärt, was die Ballons mit >> den Zahlen drauf bedeuten. >> Niedere Hilfsdienste halt. > > ...die Unmengen an Bananen nicht zu vergessen. > > Die verdürcken da so viele Bananen, das würde im Zoo im Affenhaus für ein > ganzes Jahr reichen ;-) > > Grüße, > > FRaml > Ja. Dabei völlig sinnlos. Die ersten Energiefitzelchen aus Banane kommen nach 3 Stunden Verdauungsarbeit an. Ist bei Höchstleistung also Blödsinn. Besser Zucker in regelmäßigem Abstand. Gelöst in Wasser. Das ist direkt verwertbar. Wasser braucht man sowieso. Banane ist reine Einbildung. Und ist billig für den Veranstalter
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| From | Juergen <schreibsklave@web.de> |
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| Date | 2020-05-09 02:18 +0200 |
| Message-ID | <hhmb6oFdllqU2@mid.individual.net> |
| In reply to | #447287 |
Am Wed, 6 May 2020 14:49:38 +0200 schrieb Sebastian Wolf >Ja. Dabei völlig sinnlos. Die ersten Energiefitzelchen aus Banane kommen >nach 3 Stunden Verdauungsarbeit an. Ist bei Höchstleistung also >Blödsinn. Besser Zucker in regelmäßigem Abstand. Gelöst in Wasser. Das >ist direkt verwertbar. Wasser braucht man sowieso. Banane ist reine >Einbildung. Und ist billig für den Veranstalter Bei meinem Lieblingslauf gab es Hafer(schleim)suppe mit Früchten. Fand ich die beste Verpflegung überhaupt. Und da es nach der Marathonmarke noch 30 km weiter ging war auch genug Zeit zum Verdauen. Immer mal was essen und trinken zu können, und nicht drei oder zwei Stunden vor dem Ziel nichts mehr zu bekommen, ist auch mental wichtig.
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| From | Juergen <schreibsklave@web.de> |
|---|---|
| Date | 2020-05-09 02:14 +0200 |
| Message-ID | <hhmauuFdllqU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #447135 |
Am Wed, 6 May 2020 00:25:58 -0700 (PDT) schrieb Lothar Frings >Der "Mann mit dem Hammer" kommt bei Hobbysportlern >nach etwa drei Stunden. Ab da zeigt sich, >wer durchhält. Quark. Da sind manche Hobbysportler schon im Ziel. Der "Mann mit dem Hammer" kommt irgendwo zwischen km25 und km32. Erst wird es anstrengender, das Tempo wie zwischen km10 und 20 zu laufen, irgendwann schafft man es nicht mehr ganz, außer vielleicht ab km40. Zumindest ging es mir oft so.
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| From | Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2020-05-11 00:00 -0700 |
| Message-ID | <706b5f83-e79c-45a9-af75-56a201b35fa0@googlegroups.com> |
| In reply to | #447698 |
Juergen tat kund: > Am Wed, 6 May 2020 00:25:58 -0700 (PDT) schrieb Lothar Frings > > >Der "Mann mit dem Hammer" kommt bei Hobbysportlern > >nach etwa drei Stunden. Ab da zeigt sich, > >wer durchhält. > > Quark. Da sind manche Hobbysportler schon im Ziel. Und die meisten eben nicht. > Der "Mann mit dem Hammer" kommt irgendwo zwischen km25 und km32. Erst > wird es anstrengender, das Tempo wie zwischen km10 und 20 zu laufen, > irgendwann schafft man es nicht mehr ganz, außer vielleicht ab km40. > Zumindest ging es mir oft so. Auch recht. Allerdings hatte ich nicht von dir gesprochen.
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| From | Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) |
|---|---|
| Date | 2020-05-06 07:31 +0000 |
| Message-ID | <1t5eb2677bi7101n3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at> |
| In reply to | #447118 |
On Wed, 06 May 2020 09:00:58 Dr. Joachim Neudert wrote: > Am 06.05.20 um 08:56 schrieb Stefan Froehlich: > > On Wed, 06 May 2020 08:34:59 Dr. Joachim Neudert wrote: > >> Die Glykogenvorräte in Leber und Muskel reichen nur für etwa 90 > >> Minuten. Ab dann muß der Stoffwechsel auf Lipolyse > >> zurückschalten, was etwa nur noch die halbe Leistung erbringt. > >> (und das merkt man nach 90 Minuten Laufen auch, plötzlich ist > >> es als ob der Gaszug gerissen ist) > > Ja, das ist doof - die verbleibenden 30 Minuten muss man sich dann > > einfach durchquälen :) > Jupp. > > 2 Stunden, also Halbmarathon-Distanz 21 km sind OK und haben noch > nie jemandem geschadet (also von Ausnahmen mit Vorerkrankungen mal > abgesehen). Das packt der Organismus gut. Ich meinte durchaus die Volldistanz - man muss halt nur schnell genug laufen, damit es einfach wird. Auf den ersten 100 Metern habe ich die Zielgeschwindigkeit inzwischen bereits erreicht, am Rest arbeite ich noch. Servus, Stefan -- http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike Stefan - mit dem gestillten Hauch zerknallter Stege. (Sloganizer)
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| From | Ulf.Kutzner@web.de |
|---|---|
| Date | 2020-05-06 02:34 -0700 |
| Message-ID | <8b18298b-d773-427c-bea3-70adc34cd2d7@googlegroups.com> |
| In reply to | #447137 |
Am Mittwoch, 6. Mai 2020 09:31:32 UTC+2 schrieb Stefan Froehlich: > On Wed, 06 May 2020 09:00:58 Dr. Joachim Neudert wrote: > > >> Die Glykogenvorräte in Leber und Muskel reichen nur für etwa 90 > > >> Minuten. Ab dann muß der Stoffwechsel auf Lipolyse > > >> zurückschalten, was etwa nur noch die halbe Leistung erbringt. > > > >> (und das merkt man nach 90 Minuten Laufen auch, plötzlich ist > > >> es als ob der Gaszug gerissen ist) > > > > Ja, das ist doof - die verbleibenden 30 Minuten muss man sich dann > > > einfach durchquälen :) > > > Jupp. > > > > 2 Stunden, also Halbmarathon-Distanz 21 km sind OK und haben noch > > nie jemandem geschadet (also von Ausnahmen mit Vorerkrankungen mal > > abgesehen). Das packt der Organismus gut. > > Ich meinte durchaus die Volldistanz - man muss halt nur schnell > genug laufen, damit es einfach wird. Auf den ersten 100 Metern habe > ich die Zielgeschwindigkeit inzwischen bereits erreicht, am Rest > arbeite ich noch. Ausführlicher: https://www.quarks.de/gesundheit/das-passiert-waehrend-eines-marathons-in-deinem-koerper/ Gruß, ULF
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| From | Ulf.Kutzner@web.de |
|---|---|
| Date | 2020-05-06 00:20 -0700 |
| Message-ID | <60866a68-4d68-47da-8a04-1309023c75f2@googlegroups.com> |
| In reply to | #447102 |
Am Mittwoch, 6. Mai 2020 08:34:59 UTC+2 schrieb Dr. Joachim Neudert: > >> Daß Spitzensportler sich ihre Körper ruinieren glaub ich unbesehen. Ob > >> durch Überlastung oder Doping oder beides, egal. > > > > Marathon ist kein SpitzenSport. Im Prinzip kann das > > jeder gesunde Mensch. > Es ist eine Extrembelastung ausserhalb der Spezifikationen im "The human > body- owner's manual". > > Die Glykogenvorräte in Leber und Muskel reichen nur für etwa 90 Minuten. > Ab dann muß der Stoffwechsel auf Lipolyse zurückschalten, was etwa nur > noch die halbe Leistung erbringt. Auch das ist trainingsabhängig. http://www.la-coaching-academy.de/index.php/trainingslehre/598-zur-rolle-von-glykogen-und-den-fetten-im-marathontraining Ist es regelhaft, sich im Marathonlauf Kohlehydrate zuzuführen? > (und das merkt man nach 90 Minuten Laufen auch, plötzlich ist es als ob > der Gaszug gerissen ist) > > So ist das nicht gedacht von der Natur. Akkumulation von Körperfett konnten die Neanderthaler, deren Erbgut teilweise in uns fortlebt. Gut, die Umschaltung auf Fettverbrennung war traditionell weniger schnell.
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| From | Puerstinger Josef <nospam@puerstinger.cc> |
|---|---|
| Date | 2020-05-09 07:50 +0200 |
| Message-ID | <r95gao$ls1$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #447102 |
Am 06.05.20 um 15:44 schrieb Ruediger Lahl: > Der Jäger und Sammler in uns ist für weite Strecken im gesteigerten > Tempo gemacht. IIRC ist der Mensch da sogar ganz weit vorne im > Tierreich, wenn er dem angeschlagenen Tier auch mal tagelang folgen > muss, bis es endlich den zugefügten Verletzungen erliegt. Auch 42km sind > ja kein Problem, wenn man eben nicht auf Zeit rennt. Sehr interessant zu diesem Thema: "Born to run" von Christopher McDougall. In diesem Buch geht es um Leute, für denen ein Marathon ein warm-up ist. Interessant z.B. die Entstehungsgeschichte der 100-Meilen-Läufe in den USA: Es gab dort 100 Meilen Pferderennen. Bei einem dieser Events war ein Pferd krank. Da der Reiter allerdings bereits vor Ort war, zog er sich die Laufschuhe an und startete ohne Pferd. Im nächsten Jahr waren es bereits 2 Läufer und heute ist aus diesem Pferderennen ein reiner Laufwettbewerb geworden :-) Oder Mensen Ernst: Er lief 1832 in 14 Tagen 2500km von Paris nach Moskau. 1836 benötigte er 59 Tage für die 8300km von Konstantinopel nach Kalkutta (ohne Navi!). Josef
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| From | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2020-05-09 07:56 +0200 |
| Message-ID | <r95gm5$ave$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #447704 |
Am 09.05.20 um 07:50 schrieb Puerstinger Josef: > Am 06.05.20 um 15:44 schrieb Ruediger Lahl: >> Der Jäger und Sammler in uns ist für weite Strecken im gesteigerten >> Tempo gemacht. IIRC ist der Mensch da sogar ganz weit vorne im >> Tierreich, wenn er dem angeschlagenen Tier auch mal tagelang folgen >> muss, bis es endlich den zugefügten Verletzungen erliegt. Auch 42km sind >> ja kein Problem, wenn man eben nicht auf Zeit rennt. > > Sehr interessant zu diesem Thema: "Born to run" von Christopher > McDougall. In diesem Buch geht es um Leute, für denen ein Marathon ein > warm-up ist. Interessant z.B. die Entstehungsgeschichte der > 100-Meilen-Läufe in den USA: Es gab dort 100 Meilen Pferderennen. Bei > einem dieser Events war ein Pferd krank. Da der Reiter allerdings > bereits vor Ort war, zog er sich die Laufschuhe an und startete ohne > Pferd. Im nächsten Jahr waren es bereits 2 Läufer und heute ist aus > diesem Pferderennen ein reiner Laufwettbewerb geworden :-) > Oder Mensen Ernst: Er lief 1832 in 14 Tagen 2500km von Paris nach > Moskau. 1836 benötigte er 59 Tage für die 8300km von Konstantinopel nach > Kalkutta (ohne Navi!). > > Josef > Gut daß er nicht durch die USA lief. Da werden Jogger gern mal auf der Flucht erschossen, denn warum sonst sollte ein junger Schwarzer schon rennen? https://www.theguardian.com/us-news/2020/may/07/ahmaud-arbery-killing-man-called-911-report-black-male-running-shooting Georgia on my mind. Shit country. Gruß Joachim
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| From | Siegfried Blos <usenet@siegfried-blos.de> |
|---|---|
| Date | 2020-05-08 15:56 +0200 |
| Message-ID | <hhs9sdFl59oU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #447102 |
Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> schrieb: >Der Jäger und Sammler in uns ist für weite Strecken im gesteigerten >Tempo gemacht. IIRC ist der Mensch da sogar ganz weit vorne im >Tierreich, wenn er dem angeschlagenen Tier auch mal tagelang folgen >muss, bis es endlich den zugefügten Verletzungen erliegt. Auch 42km sind >ja kein Problem, wenn man eben nicht auf Zeit rennt. Eben. Wenn man das eher gemütlich angeht, ist in den ~10 Stunden, die ich mir dafür nehme (DVV-Veranstaltung) auch noch genügend Zeit für ein paar Bierchen und Wurstsemmeln enthalten. :-) Siegfried
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| From | Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) |
|---|---|
| Date | 2020-05-11 11:51 +0000 |
| Message-ID | <7t5eb93addi1b5cn3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at> |
| In reply to | #448080 |
On Fri, 08 May 2020 15:56:37 Siegfried Blos wrote: > Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> schrieb: > >Der Jäger und Sammler in uns ist für weite Strecken im > >gesteigerten Tempo gemacht. IIRC ist der Mensch da sogar ganz > >weit vorne im Tierreich, wenn er dem angeschlagenen Tier auch mal > >tagelang folgen muss, bis es endlich den zugefügten Verletzungen > >erliegt. Auch 42km sind ja kein Problem, wenn man eben nicht auf > >Zeit rennt. > Eben. Wenn man das eher gemütlich angeht, ist in den ~10 Stunden, > die ich mir dafür nehme (DVV-Veranstaltung) auch noch genügend > Zeit für ein paar Bierchen und Wurstsemmeln enthalten. :-) Bei einem Marathon kann ich noch irgendwo verstehen, weshalb man das tut (Zielschluss nach über 10 Stunden ist allerdings bemerkenswert). Ich entsinne mich allerdings an einen dieser (in jeglichem Wortsinn) völlig überlaufenen 5km-Läufe in Wien, bei dem der drittletzte Finisher nach 1:46 Stunden durch das Ziel gelaufen ist. Die Zeit ist für sich selbst schon bemerkenswert genug, aber interessanterweise kamen danach noch zwei weitere Läufer mit Zeiten von 2:03 und 2:08 Stunden. Was die motiviert hat, völlig alleine bis zum Ziel vor sich hin zu schlendern, und wieso man dort noch auf sie gewartet hat ist mir ein Rätsel. Servus, Stefan -- http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike Stefan - denn horrende Liebe geht selten. (Sloganizer)
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| From | Siegfried Blos <usenet@siegfried-blos.de> |
|---|---|
| Date | 2020-05-15 15:33 +0200 |
| Message-ID | <hi99ibFd78uU4@mid.individual.net> |
| In reply to | #448141 |
Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) schrieb: >On Wed, 13 May 2020 15:32:38 Siegfried Blos wrote: >> Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) schrieb: >> >On Fri, 08 May 2020 15:56:37 Siegfried Blos wrote: >> >> Wenn man das eher gemütlich angeht, ist in den ~10 Stunden, die >> >> ich mir dafür nehme (DVV-Veranstaltung) auch noch genügend Zeit >> >> für ein paar Bierchen und Wurstsemmeln enthalten. :-) > >> >Bei einem Marathon kann ich noch irgendwo verstehen, weshalb man >> >das tut (Zielschluss nach über 10 Stunden ist allerdings >> >bemerkenswert). > >> Ist ja ohne Zeitwertung. > >Trotzdem muss nach 10 Stunden noch jemand dortsitzen. Ok, man kann >natürlich auch nach Zielschluss noch ankommen, aber das ist dann >eher ein privater Spaziergang als eine Veranstaltung. > Zielschluss bedeutet da nicht, dass die Bude zugesperrt wird. Es wird aufgeräumt und gesellig zusammengesessen. Viele sind in Vereinen organisiert und haben es nicht eilig, wieder heim zu kommen. >> Als Veranstalter hat man eine Fürsorgepflicht. Üblicherweise wird >> die Strecke kontrolliert, ob noch welche unterwegs sind. Die >> Versicherung könnte sonst Ärger machen. > >...die Zahl derer, die sich irgendwo unterwegs abseilen, weil sie >keine Lust mehr haben ist gut 3-stellig. Keine Chance, das zu >kontrollieren, ist in der Wiener Innenstadt jetzt aber auch nicht so >das riesengroße Problem. > Wer die Strecke verlässt, verliert die mit der Startkarte verbundene (Unfall)Versicherung. Das ist dann eigenes Risiko und nicht mehr das Problem des Veranstalters. Siegfried
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| From | Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) |
|---|---|
| Date | 2020-05-16 06:51 +0000 |
| Message-ID | <7t5ebf8d27i1fa2n3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at> |
| In reply to | #449077 |
On Fri, 15 May 2020 15:33:59 Siegfried Blos wrote: > Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) schrieb: > >On Wed, 13 May 2020 15:32:38 Siegfried Blos wrote: > >> Als Veranstalter hat man eine Fürsorgepflicht. Üblicherweise > >> wird die Strecke kontrolliert, ob noch welche unterwegs sind. > >> Die Versicherung könnte sonst Ärger machen. > >...die Zahl derer, die sich irgendwo unterwegs abseilen, weil sie > >keine Lust mehr haben ist gut 3-stellig. Keine Chance, das zu > >kontrollieren, ist in der Wiener Innenstadt jetzt aber auch nicht > >so das riesengroße Problem. > > Wer die Strecke verlässt, verliert die mit der Startkarte > verbundene (Unfall)Versicherung. Das ist dann eigenes Risiko und > nicht mehr das Problem des Veranstalters. Klar. Deshalb ja meine Verwunderung, dass das nau über 2 Stunden (für 5 km) noch nicht passiert und erledigt ist. Die Streckensperre kostet ja auch - und dann 30 Minuten extra nur für 2 Leute! Servus, Stefan -- http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike Der große Wurf: Stefan - zetern, damit Fröhlichkeit herrscht! (Sloganizer)
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| From | Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2020-05-06 00:22 -0700 |
| Message-ID | <a1ba1f62-2664-46eb-999f-c3f8d1e82a27@googlegroups.com> |
| In reply to | #447088 |
herwig...@t-online.de tat kund: > 2020-05-06 03:09:00 +0200 > > > ... > > > Daß Spitzensportler sich ihre Körper ruinieren glaub ich unbesehen. Ob > > durch Überlastung oder Doping oder beides, egal. > > Marathon ist kein SpitzenSport. Im Prinzip kann das > jeder gesunde Mensch. Aber nicht in 2 Stunden.
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| From | Ulf.Kutzner@web.de |
|---|---|
| Date | 2020-05-06 00:57 -0700 |
| Message-ID | <f8e4b1db-92fe-465b-9641-e07c2c16f44b@googlegroups.com> |
| In reply to | #447130 |
Am Mittwoch, 6. Mai 2020 09:22:33 UTC+2 schrieb Lothar Frings: > > > Daß Spitzensportler sich ihre Körper ruinieren glaub ich unbesehen. Ob > > > durch Überlastung oder Doping oder beides, egal. > > > > Marathon ist kein SpitzenSport. Im Prinzip kann das > > jeder gesunde Mensch. > > Aber nicht in 2 Stunden. Wer kann es in zwei Stunden?
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| From | Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2020-05-06 01:07 -0700 |
| Message-ID | <54a33c7f-52e7-4f80-aed7-f19c1a337451@googlegroups.com> |
| In reply to | #447147 |
Ulf.K...@web.de tat kund: > Am Mittwoch, 6. Mai 2020 09:22:33 UTC+2 schrieb Lothar Frings: > > > > > Daß Spitzensportler sich ihre Körper ruinieren glaub ich unbesehen. Ob > > > > durch Überlastung oder Doping oder beides, egal. > > > > > > Marathon ist kein SpitzenSport. Im Prinzip kann das > > > jeder gesunde Mensch. > > > > Aber nicht in 2 Stunden. > > Wer kann es in zwei Stunden? Ok, langsam für dich: "2 Stunden" steht hier als eine Art Platzhalter für eine Spitzenzeit. Dein Google-Tipp ist "pars pro toto".
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| From | Ulf.Kutzner@web.de |
|---|---|
| Date | 2020-05-06 02:55 -0700 |
| Message-ID | <3fb1ec06-ca41-4fe2-ba2d-0538e720519e@googlegroups.com> |
| In reply to | #447149 |
Am Mittwoch, 6. Mai 2020 10:07:19 UTC+2 schrieb Lothar Frings: > > > > > Daß Spitzensportler sich ihre Körper ruinieren glaub ich unbesehen. Ob > > > > > durch Überlastung oder Doping oder beides, egal. > > > > > > > > Marathon ist kein SpitzenSport. Im Prinzip kann das > > > > jeder gesunde Mensch. > > > > > > Aber nicht in 2 Stunden. > > > > Wer kann es in zwei Stunden? > > Ok, langsam für dich: Du darfst den Marathon für mich und von mir aus gerne auch etwas langsamer laufen. > "2 Stunden" steht hier für Frings' Gebrabbel.
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| From | Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2020-05-04 17:10 +0200 |
| Message-ID | <hhapiaF5ppU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #446796 |
On Mon, 4 May 2020 16:58:30 +0200, "Dr. Joachim Neudert" posted: >Am 04.05.20 um 16:31 schrieb Lars Gebauer: >> | Während moderate sportliche Bewegung die Überlebenswahrscheinlichkeit >> | einer Risikogruppe positiv beeinflusst, sind die Befunde im >> | Leistungssport international gemischt. Für Deutschland liegt dazu nur >> | eine Studie zu Fußball-Nationalspielern vor. Daher wurden mit Hilfe >> | der Daten der Mitglieder der deutschen Olympiamannschaften 1956 bis >> | 2016 (n= 6066) Hypothesen zu Effekten im Vergleich zur >> | Gesamtbevölkerung, zum metabolischen Stoffwechsel, zu Einzel-, Mix- >> | und Mannschaftssportarten, zu Doping, zum olympischen Erfolg und zum >> | Geschlecht getestet und dabei auch die Mitgliedschaft in den >> | Olympiamannschaften der Bundesrepublik, der DDR sowie dem >> | wiedervereinigten Deutschland berücksichtigt. Es zeigt sich, dass die >> | Mitglieder der deutschen Olympiamannschaften bislang eine im Vergleich >> | mit der Gesamtbevölkerung höhere Mortalitätsrate aufweisen, es keine >> | höheren Überlebensraten für die Mitglieder der Olympiamannschaften der >> | alten Bundesrepublik gibt, sich keine Differenzen zwischen Sportarten >> | finden lassen, aber steigende olympische Erfolge zu höheren >> | Mortalitätsraten führen. >> >> https://static-content.springer.com/pdf/art%3A10.1007%2Fs12662-020-00654-x.pdf?token=1588602374628--3fa230200e728fdef72639ca060e8b31b439a9abcdb205ff6b930b30666b1bfee6b4845d05c699625bd0115c0bf5c6f7bc72dd73865346411d0047ed1d10881d >> > >So kennt man das ja auch von Marathonläufern, die im Koronar-CT >signifikant mehr Kalk in den Gefäßen aufweisen als vergleichbare >Menschen ohne Marathon-Erfahrung. > >Nix neues unter der Sonne. Was'n Glück, dass ich mich immer an Churchill gehalten habe. ;-) -- Wolfgang
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| From | Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2020-05-06 01:45 -0700 |
| Message-ID | <70cc4790-ac11-45f9-9302-c752a47d31b5@googlegroups.com> |
| In reply to | #446804 |
Wolfgang Kynast tat kund: > On Mon, 4 May 2020 16:58:30 +0200, "Dr. Joachim Neudert" posted: > > >Am 04.05.20 um 16:31 schrieb Lars Gebauer: > >> | Während moderate sportliche Bewegung die Überlebenswahrscheinlichkeit > >> | einer Risikogruppe positiv beeinflusst, sind die Befunde im > >> | Leistungssport international gemischt. Für Deutschland liegt dazu nur > >> | eine Studie zu Fußball-Nationalspielern vor. Daher wurden mit Hilfe > >> | der Daten der Mitglieder der deutschen Olympiamannschaften 1956 bis > >> | 2016 (n= 6066) Hypothesen zu Effekten im Vergleich zur > >> | Gesamtbevölkerung, zum metabolischen Stoffwechsel, zu Einzel-, Mix- > >> | und Mannschaftssportarten, zu Doping, zum olympischen Erfolg und zum > >> | Geschlecht getestet und dabei auch die Mitgliedschaft in den > >> | Olympiamannschaften der Bundesrepublik, der DDR sowie dem > >> | wiedervereinigten Deutschland berücksichtigt. Es zeigt sich, dass die > >> | Mitglieder der deutschen Olympiamannschaften bislang eine im Vergleich > >> | mit der Gesamtbevölkerung höhere Mortalitätsrate aufweisen, es keine > >> | höheren Überlebensraten für die Mitglieder der Olympiamannschaften der > >> | alten Bundesrepublik gibt, sich keine Differenzen zwischen Sportarten > >> | finden lassen, aber steigende olympische Erfolge zu höheren > >> | Mortalitätsraten führen. > >> > >> https://static-content.springer.com/pdf/art%3A10.1007%2Fs12662-020-00654-x.pdf?token=1588602374628--3fa230200e728fdef72639ca060e8b31b439a9abcdb205ff6b930b30666b1bfee6b4845d05c699625bd0115c0bf5c6f7bc72dd73865346411d0047ed1d10881d > >> > > > >So kennt man das ja auch von Marathonläufern, die im Koronar-CT > >signifikant mehr Kalk in den Gefäßen aufweisen als vergleichbare > >Menschen ohne Marathon-Erfahrung. > > > >Nix neues unter der Sonne. > > Was'n Glück, dass ich mich immer an Churchill gehalten habe. Ja, "Blut, Schweiß und Tränen (für euch, nicht für mich)" ist sehr clever. Das in Klammern wird nur gedacht, nicht gesagt.
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