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Groups > ger.ct > #341546 > unrolled thread

FYI: Die Uhr tickt - für den KönigsSee

Started byHerwig AQSR <herwig.huener@t-online.de>
First post2018-02-24 06:14 -0800
Last post2018-03-16 09:22 -0700
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  FYI: Die Uhr tickt - für den KönigsSee Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> - 2018-02-24 06:14 -0800
    Re: FYI: Die Uhr tickt - für den KönigsSee Frank Hucklenbroich <Hucklenbroich01@aol.com> - 2018-02-24 16:24 +0100
      Re: FYI: Die Uhr tickt - für den KönigsSee Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2018-02-24 16:48 +0100
        Re: FYI: Die Uhr tickt - für den KönigsSee spamfalle2@arcor.de (Marc Stibane) - 2018-02-25 05:36 +0100
          Re: FYI: Die Uhr tickt - für den KönigsSee Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2018-02-25 17:00 +0100
        Re: FYI: Die Uhr tickt - für den KönigsSee Ulf.Kutzner@web.de - 2018-02-25 00:35 -0800
      Re: FYI: Die Uhr tickt - für den KönigsSee Ulf.Kutzner@web.de - 2018-02-25 00:29 -0800
        Re: FYI: Die Uhr tickt - für den KönigsSee Frank Hucklenbroich <Hucklenbroich01@aol.com> - 2018-02-25 16:19 +0100
          Re: FYI: Die Uhr tickt - für den KönigsSee Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> - 2018-02-25 08:58 -0800
    Re: FYI: Die Uhr tickt - für den KönigsSee Andreas Karrer <ak-8a@gmx.ch> - 2018-02-24 15:40 +0000
      Re: FYI: Die Uhr tickt - für den KönigsSee Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> - 2018-02-24 14:01 -0800
        Re: FYI: Die Uhr tickt - für den KönigsSee Andreas Karrer <ak-8a@gmx.ch> - 2018-02-24 23:14 +0000
          Re: FYI: Die Uhr tickt - für den KönigsSee Hartmut Ott <hottm@arcor.de> - 2018-02-25 15:29 +0100
            Re: FYI: Die Uhr tickt - für den KönigsSee Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> - 2018-02-25 08:46 -0800
              Re: FYI: Die Uhr tickt - für den KönigsSee Hartmut Ott <hottm@arcor.de> - 2018-02-26 16:03 +0100
    Re: FYI: Die Uhr tickt - für den KönigsSee Helmut Barth <Helmut.Barth@arcor.de> - 2018-03-10 14:59 +0100
      Re: FYI: Die Uhr tickt - fuer den KoenigsSee Frank Hucklenbroich <Hucklenbroich01@aol.com> - 2018-03-10 22:46 +0100
        Re: FYI: Die Uhr tickt - fuer den KoenigsSee Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> - 2018-03-11 12:39 -0700
          Re: FYI: Die Uhr tickt - fuer den KoenigsSee Helmut Barth <Helmut.Barth@arcor.de> - 2018-03-16 16:03 +0100
            Re: FYI: Die Uhr tickt - fuer den KoenigsSee Ulf.Kutzner@web.de - 2018-03-16 09:22 -0700

#341546 — FYI: Die Uhr tickt - für den KönigsSee

FromHerwig AQSR <herwig.huener@t-online.de>
Date2018-02-24 06:14 -0800
SubjectFYI: Die Uhr tickt - für den KönigsSee
Message-ID<d3196cb1-1f75-48eb-8d3e-1b8582bc7a4b@googlegroups.com>
2018-02-24 15:15:15 +0100

Es ist Hoffnung - bis unter -20 C in den
nächsten Tagen, da kann man eine gescheite
EisDecke auf unseren Seen erwarten.
Allerdings ist es schon erforderlich, dass
diese kommende WetterLage auch wenigstens
zwei Wochen anhält.

2006 war es das letzte Mal der Fall. Man
konnte die Einsamkeit auf dem vereissten
See zusammen mit 30_000 anderen Menschen
geniessen - und die Wirtschaft bei St.
Bartholomae hatte ordentlich zu tun - und
wurde natürlich auch über das Eis
versorgt.

Am eindruckvollsten war die Nacht - da
waren die anderen 30_000 Gestalten weg,
und man hatte den See für sich allein.
OK, ein Einbruch in das Eis hätte dann
auch das sichere TodesUrteil bedeutet
- aber der Anblick der WatzMannOstWand
im SternenLicht vom See aus hat für
vieles entschädigt. Das gibt es sonst
nie - nachts fahren die KönigsSeeSchiffe
nicht.

Wem immer es möglich ist, der soll, wenn
das Wetter geeignet anhält, heuer hinfahren
und sich das ansehen. Die KlimaErwärmung
macht sowas immer seltener. Ganz vorsichtige
reservieren jetzt schon ein HotelZimmer -
wenn das Wetter doch umschlägt, kann man in
der Gegend auch ganz ordentlich wandern und
bergsteigen.

Ein Ex-Kollege von mir ist in seiner
Jugend über den vereisten BodenSee gewandert.
Das gibt es heute nur noch als SchulGedicht.

Cave: Es ist auch schon mal vorgekommen,
dass ein FöhnEinbruch die Vereisung vorzeitig
abgebrochen und FlüchtlingsStröme über den
See veranlasst hat. Wenn man unter diesen
Umständen gleich losmarschiert, hat man gute
Chancen, die etwa 5 km bis zurück zum Dorf
KönigsSee zu schaffen. Sonst muss man über
den RinkendlSteig. Und 30_000 Menschen über
diesen Steig, vielleicht auch noch bei
Nacht - das gibt einen "BrennPunkt"!

Herwig (mornig reboot - and listening to the
        weather forecast)

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#341550

FromFrank Hucklenbroich <Hucklenbroich01@aol.com>
Date2018-02-24 16:24 +0100
Message-ID<19u316tvn63bh.rh3lw050fezv.dlg@40tude.net>
In reply to#341546
Am Sat, 24 Feb 2018 06:14:21 -0800 (PST) schrieb Herwig AQSR:

> 2018-02-24 15:15:15 +0100
> 
> Es ist Hoffnung - bis unter -20 C in den
> nächsten Tagen, da kann man eine gescheite
> EisDecke auf unseren Seen erwarten.
> Allerdings ist es schon erforderlich, dass
> diese kommende WetterLage auch wenigstens
> zwei Wochen anhält.
> 
> 2006 war es das letzte Mal der Fall. Man
> konnte die Einsamkeit auf dem vereissten
> See zusammen mit 30_000 anderen Menschen
> geniessen - und die Wirtschaft bei St.
> Bartholomae hatte ordentlich zu tun - und
> wurde natürlich auch über das Eis
> versorgt.

Der Rhein ist in Köln das letzte Mal 1963 zugefroren:

https://www.ksta.de/panorama/winter-1963-als-der-rhein-zugefroren-war-22931526

Das war aber vor meiner Zeit.

> Am eindruckvollsten war die Nacht - da
> waren die anderen 30_000 Gestalten weg,
> und man hatte den See für sich allein.

Das glaube ich gern.

> Wem immer es möglich ist, der soll, wenn
> das Wetter geeignet anhält, heuer hinfahren
> und sich das ansehen.

Leider zu weit weg für mich, sonst würde ich das machen. War Ende 2013 das
letzte Mal in Berchtesgaden, habe da am Unterstein die Neujahrsschützen
angeschaut (diese abgesägten Schrotflinten sind der Hammer, optisch und
akustisch). Da war es auch kalt, aber nicht soo kalt.

Grüße,

Frank (dessen Großonkel Berchtesgadner war)

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#341555

FromRuediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de>
Date2018-02-24 16:48 +0100
Message-ID<p6s50u.ao4.1@privat.lahls.de>
In reply to#341550
On 24.02.2018 16:24, Frank Hucklenbroich wrote:

> Am Sat, 24 Feb 2018 06:14:21 -0800 (PST) schrieb Herwig AQSR:
>> 2006 war es das letzte Mal der Fall. Man
>> konnte die Einsamkeit auf dem vereissten
>> See zusammen mit 30_000 anderen Menschen
>> geniessen - und die Wirtschaft bei St.
>> Bartholomae hatte ordentlich zu tun - und
>> wurde natürlich auch über das Eis
>> versorgt.
>
> Der Rhein ist in Köln das letzte Mal 1963 zugefroren:
>
> https://www.ksta.de/panorama/winter-1963-als-der-rhein-zugefroren-war-22931526
>
> Das war aber vor meiner Zeit.

Vielleicht kommt es ja trotz Klimawandel noch einmal zu einer
Elfstedentocht. 97 hätte ich es fast geschafft hinzufahren. Vielleicht
ergibt sich die Gelegenheit ja noch einmal.
-- 
bis denne

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#341609

Fromspamfalle2@arcor.de (Marc Stibane)
Date2018-02-25 05:36 +0100
Message-ID<1nkrj1v.4zbzfx1yxqeweN@marc.my-fqdn.de>
In reply to#341555
Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> wrote:
> On 24.02.2018 16:24, Frank Hucklenbroich wrote:
> > Am Sat, 24 Feb 2018 06:14:21 -0800 (PST) schrieb Herwig AQSR:

>>> 2006 war es das letzte Mal der Fall. Man
>>> konnte die Einsamkeit auf dem vereissten
>>> See zusammen mit 30_000 anderen Menschen
>>> geniessen - und die Wirtschaft bei St.
>>> Bartholomae hatte ordentlich zu tun - und
>>> wurde natürlich auch über das Eis
>>> versorgt.
>> Der Rhein ist in Köln das letzte Mal 1963 zugefroren:

Bremer Eiswette: "De Weser steiht" gab es zuletzt am Dreikönigstag 1947
(*).


>><https://www.ksta.de/panorama/winter-1963-als-der-rhein-zugefroren-war-22931526>
>> Das war aber vor meiner Zeit.
> Vielleicht kommt es ja trotz Klimawandel noch einmal zu einer
> Elfstedentocht. 97 hätte ich es fast geschafft hinzufahren. Vielleicht
> ergibt sich die Gelegenheit ja noch einmal.

Mitfahren dürfen da eh nur Vereinsmitglieder. Genever trinken?


(*)
https://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-stadt_artikel,-eiswette-2018-die-weser-geiht-_arid,1686619.html

-- 
In a world without walls and fences,
   who needs windows and gates?

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#341654

FromRuediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de>
Date2018-02-25 17:00 +0100
Message-ID<p6uq3t.4t4.1@privat.lahls.de>
In reply to#341609
Am 25.02.2018 05:36, Marc Stibane schrieb:

> Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> wrote:
>> On 24.02.2018 16:24, Frank Hucklenbroich wrote:
>>> Der Rhein ist in Köln das letzte Mal 1963 zugefroren:
>
> Bremer Eiswette: "De Weser steiht" gab es zuletzt am Dreikönigstag 1947

Jo, auch so nen Ding, das wohl nie wieder stattfinden wird.

>> Vielleicht kommt es ja trotz Klimawandel noch einmal zu einer
>> Elfstedentocht. 97 hätte ich es fast geschafft hinzufahren. Vielleicht
>> ergibt sich die Gelegenheit ja noch einmal.
>
> Mitfahren dürfen da eh nur Vereinsmitglieder. Genever trinken?

Geh mir weg mit dem Zeug. Nein, nur gucken.
-- 
bis denne

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#341612

FromUlf.Kutzner@web.de
Date2018-02-25 00:35 -0800
Message-ID<cd056d53-fdfd-4944-bcec-6acc3245b31a@googlegroups.com>
In reply to#341555
Am Samstag, 24. Februar 2018 16:48:46 UTC+1 schrieb Ruediger Lahl:

> > Der Rhein ist in Köln das letzte Mal 1963 zugefroren:
> >
> > https://www.ksta.de/panorama/winter-1963-als-der-rhein-zugefroren-war-22931526
> >
> > Das war aber vor meiner Zeit.
> 
> Vielleicht kommt es ja trotz Klimawandel noch einmal zu einer
> Elfstedentocht. 97 hätte ich es fast geschafft hinzufahren. Vielleicht
> ergibt sich die Gelegenheit ja noch einmal.

Auch wird sich die Tage herausstellen, wie eisfrei 
der Hafen von Stettin ist.

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#341611

FromUlf.Kutzner@web.de
Date2018-02-25 00:29 -0800
Message-ID<defbc2fb-cf83-4e52-8076-980d1c007217@googlegroups.com>
In reply to#341550
Moin,

Am Samstag, 24. Februar 2018 16:24:22 UTC+1 schrieb Frank Hucklenbroich:
 
> Der Rhein ist in Köln das letzte Mal 1963 zugefroren:
> 
> https://www.ksta.de/panorama/winter-1963-als-der-rhein-zugefroren-war-22931526
> 
> Das war aber vor meiner Zeit.

Die Elbe sieht man öfters mal verfroren, da stehen keine AKW.
Also bis Brokdorf keine oder keine aktiven.

Meine Sichtungen fanden meist in Magdeburg statt.

Gruß, ULF

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#341644

FromFrank Hucklenbroich <Hucklenbroich01@aol.com>
Date2018-02-25 16:19 +0100
Message-ID<1kshznc8pa4yn$.g4m0ayrbdbqw.dlg@40tude.net>
In reply to#341611
Am Sun, 25 Feb 2018 00:29:26 -0800 (PST) schrieb Ulf.Kutzner@web.de:

> Moin,
> 
> Am Samstag, 24. Februar 2018 16:24:22 UTC+1 schrieb Frank Hucklenbroich:
>  
>> Der Rhein ist in Köln das letzte Mal 1963 zugefroren:
>> 
>> https://www.ksta.de/panorama/winter-1963-als-der-rhein-zugefroren-war-22931526
>> 
>> Das war aber vor meiner Zeit.
> 
> Die Elbe sieht man öfters mal verfroren, da stehen keine AKW.
> Also bis Brokdorf keine oder keine aktiven.
> 
> Meine Sichtungen fanden meist in Magdeburg statt.

Ich habe 2014 mal die Ostsee in Oslo gefroren gesehen, bei der Oper. Und
mir bei der Gelegenheit Erfrierungen im Gesicht zugezogen, weil ich
unbedingt beim Einlaufen der Fähre vorne auf dem Deck Fotos machen musste,
da waren es -25 Grad, plus Fahrtwind und Feuchtigkeit von der dampfenden
Ostsee, wunderschöne Szenerie. Danach hatte ich runde 6 Monate Kribbeln und
Taubheit an Nasenspitze und Kinn. Hat sich dann mit der Zeit von selbst
gegeben, seitdem habe ich aber mehr Respekt vor der Kälte.

Grüße,

Frank

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#341660

FromHerwig AQSR <herwig.huener@t-online.de>
Date2018-02-25 08:58 -0800
Message-ID<03db3e53-a506-4186-85ec-3472922796ab@googlegroups.com>
In reply to#341644
2018-02-25 17:59:00 +0100

> ...

> ... Danach hatte ich runde 6 Monate Kribbeln und
> Taubheit an Nasenspitze und Kinn. Hat sich dann mit der Zeit von selbst
> gegeben, seitdem habe ich aber mehr Respekt vor der Kälte.

Gerade gestern - NachtMarsch von MühlDorf hierher nach Töging.
Auf den freien Flächen zwischen Bebauung und Wald GegenWind aus
Ost. SauKalt. Keine Mütze. Organismus weiss natürlich, was er
zu tun hat, aber um den Kopf geheizt zu halten muss da viel
Blut gepumpt werden - und wegen MarschTempo sowieso. Unterwegs
HF gefühlt - mehr als 120 BPM. War aber regelmässig, kein VHF.
Hätte ich auch nicht haben wollen.

Nach dem Ankommen hat sich Kribbeln und Taubheit an Nasenspitze
und Kinn schnell wieder gegeben. Aber trotzdem: In jungen Jahren
hätte ich sowas gar nicht zur Kenntnis genommen.

Ich erinnere mich an einen WaldLauf in den 90-ger Jahren, wo
es mir gescheit die Waschln abgefroren hat - das hat noch
Monate gekribbelt - und in den Achtziger Jahren ein WaldLauf
von Sauerlach bei München nach Otterfing nach Sauerlach
zurück - und auf dem RückWeg unerwartet GegenWind. Ein
WasserBehälter mit Pumpe am WegRand machte schon ärgerliche
Geräusche, weil die Pumpe offenbar daran arbeitete, Eis
zu pumpen. Und zu Hause angekommen *sofort* heisses Bad.

Mit Kälte hat man eigentlich nicht oft zu tun, aber wenn,
dann kann es sehr schnell kritisch werden.

Eigentlich war ich 32 Jahre und 3 Monate ausser jeder
Gefahr - in einer unheizbaren Wohnung weiss man jederzeit,
dass Winter ist, *bevor* man ins Freie tritt.

Herwig

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#341554

FromAndreas Karrer <ak-8a@gmx.ch>
Date2018-02-24 15:40 +0000
Message-ID<slrnp931qv.39a6.ak-8a@chimborazo.ee.ethz.ch>
In reply to#341546
* Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de>:

> Ein Ex-Kollege von mir ist in seiner
> Jugend über den vereisten BodenSee gewandert.

Ich auch. http://karrer.net/tmp/1963.jpg links im Bild, bei Steckborn.
Sehr, sehr viele ü60er im süddeutschen Raum kennen das auch.

(Kamera: Zeiss-Ikon Tenax, Negativformat 24x24 auf Kleinbildfilm. Die
Kamera funktioniert noch.)

> Das gibt es heute nur noch als SchulGedicht.

Zürichsee und Bodensee sind zuletzt 1963 zugefroren, aber auch davor
war das ein seltenes Ereignis, das durchaus mal 50 Jahre nicht
auftrat, vor der "kleinen Eiszeit", d.h. vor 1500 noch seltener.

  https://de.wikipedia.org/wiki/Seegfr%C3%B6rnen_des_Bodensees

Die kleineren Seen hier (Pfäffiker, Greifensee) frieren etwa alle 5-10
Jahre zu. 2002 war der Pfäffikersee schwarz gefroren (ohne
Schneefall), und ich hatte Kufen für den Micro-Scooter gemacht:

  http://karrer.net/tmp/scooter.jpg

die warten in der Werkstatt auf ihren 4. Einsatz nach 2002, 2006, 2012.

 - Andi

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#341600

FromHerwig AQSR <herwig.huener@t-online.de>
Date2018-02-24 14:01 -0800
Message-ID<1fb9be0e-a4d3-422d-8807-e5cee3d4a78b@googlegroups.com>
In reply to#341554
2018-02-24 23:00:00 +0100

> ...

> Ich auch. http://karrer.net/tmp/1963.jpg links im Bild, bei Steckborn.
> Sehr, sehr viele ü60er im süddeutschen Raum kennen das auch.

Das muss einer der Winter gewesen sein, wo man
in Clausthal-Zellerfeld genötigt war, die Häuser
über die Fenster im ersten Stock zu betreten.
Während meiner StudienZeit in CLZ habe ich
ständig auf sowas gewartet, ist aber in dieser
Heftigkeit nicht mehr passiert.

> (Kamera: Zeiss-Ikon Tenax, Negativformat 24x24 auf Kleinbildfilm. Die
> Kamera funktioniert noch.)

55 Jahre. Schade, dass wir heute die Frage,
ob ein 55 Jahre altes SmartPhone noch funktioniert,
nicht beantworten können.

> ...

Herwig

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#341605

FromAndreas Karrer <ak-8a@gmx.ch>
Date2018-02-24 23:14 +0000
Message-ID<slrnp93sf4.3cec.ak-8a@chimborazo.ee.ethz.ch>
In reply to#341600
* Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de>:

>> (Kamera: Zeiss-Ikon Tenax, Negativformat 24x24 auf Kleinbildfilm. Die
>> Kamera funktioniert noch.)
>
> 55 Jahre. Schade, dass wir heute die Frage,
> ob ein 55 Jahre altes SmartPhone noch funktioniert,
> nicht beantworten können.

Die Kamera ist von ca. 1948. Der Auslöserknopf ist etwas verbogen
und die Belederung spröde. Mein Vater soll sie dabeigehabt haben,
als er '59 beim Bergsteigen am Glärnisch abgestürzt ist. Die Kamera
hat's überlebt, er nicht. Se non è vero ...

Aber auch 70 Jahre ist für eine rein mechanische Kamera kein Alter. Es
gibt natürlich eine grosse Anzahl Vorkriegs-Leicas, die noch
funktionieren, ganz zu schweigen von den Klapp- und Box-Kameras für
120/220er Film. Die Tenax ist im Vergleich zu einer Leica deutlich
einfacher gestrickt, kein Entfernungsmesser, schon gar kein
gekoppelter, kein Wechselobjektiv, Supersimpelsucher: da ist nicht
viel, was kaputtgehen kann. Dafür Schnellaufzug und sehr kompakt, etwa
so klein wie eine Rollei 35, aber leider kein versenkbares Objektiv.

Quadratische Negative waren dann ab '63 sehr beliebt: da brachte Kodak
den 126er "Instamatic"-Film raus.

 - Andi

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#341643

FromHartmut Ott <hottm@arcor.de>
Date2018-02-25 15:29 +0100
Message-ID<fffvirFp6pjU1@mid.individual.net>
In reply to#341605
Hej,

Am 25.02.2018 um 00:14 schrieb Andreas Karrer:

> Aber auch 70 Jahre ist für eine rein mechanische Kamera kein Alter. Es
> gibt natürlich eine grosse Anzahl Vorkriegs-Leicas, die noch
> funktionieren, ganz zu schweigen von den Klapp- und Box-Kameras für
> 120/220er Film. Die Tenax ist im Vergleich zu einer Leica deutlich

Hier Voigtländer Avus mit doppelten Balgenauszug 9x12 mit Rollfilm
Zusatz. Funktioniert immer noch.


mfg
Hartmut Ott
*Wir alle tragen den Heiligenschein des gewöhnlichen Wahnsinns*
-- 
Trage es lachend

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#341658

FromHerwig AQSR <herwig.huener@t-online.de>
Date2018-02-25 08:46 -0800
Message-ID<0ff5af0b-29bf-4c66-a064-67b94652d482@googlegroups.com>
In reply to#341643
2018-02-25 17:47:00 +0100

> ...

> Hier Voigtländer Avus mit doppelten Balgenauszug 9x12 mit Rollfilm
> Zusatz. Funktioniert immer noch.

Naja - meine erste Kamera, die ich etwa um 1957 bekommen habe - mein
Vater hatte sie vorher gehabt - war eine Zeiss Ikon Nettar für 6 * 9
RollFilm. Blende 32 bis 4.5, BrennWeite 11 cm, an BelichtungsZeiten
B und T und 1/25, 1/50 und 1/100 Sekunden (das kam mir damals *kurz*
vor!).

Ich habe sie auch noch, und sie würde funktionieren, wenn ich es
ausprobierte - tatsächlich habe ich sie in den 70-ger Jahren mal
reparieren lassen, weil das Öl im Verschluss verestert war und
den Mechanismus blockiert hatte.

Ein Beispiel eines Gegenstandes, der einem nie wieder Nutzen bringen
wird, aber den man nie und nimmer wegwerfen kann.

Es kann sogar sein, dass mein Vater diese Kamera auf der Krim mit
dabei hatte, aber die paar Fotos, die ich davon habe, sind
geographisch nicht mehr einzuordnen. Eines davon zeigt ein
EisenBahnGleis, das in einer BlumenKohl-artigen Skulpur
aufgebogen ist. Das war wahrscheinlich nicht als KunstWerk
gemeint. - Immerhin hat er abgedrückt, obwohl da irgendwo
Partisanen im UnterHolz stecken mussten.

Äh - ich meine, er hat mit der Kamera abgedrückt.

Herwig

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#341756

FromHartmut Ott <hottm@arcor.de>
Date2018-02-26 16:03 +0100
Message-ID<ffimaaFdb6lU4@mid.individual.net>
In reply to#341658
Hej,

Am 25.02.2018 um 17:46 schrieb Herwig AQSR:


>> Hier Voigtländer Avus mit doppelten Balgenauszug 9x12 mit Rollfilm
>> Zusatz. Funktioniert immer noch.
> 
> Naja - meine erste Kamera, die ich etwa um 1957 bekommen habe - mein
> Vater hatte sie vorher gehabt - war eine Zeiss Ikon Nettar für 6 * 9
> RollFilm. Blende 32 bis 4.5, BrennWeite 11 cm, an BelichtungsZeiten
> B und T und 1/25, 1/50 und 1/100 Sekunden (das kam mir damals *kurz*
> vor!).

Hier eine Agfa Box - nur eine Belichtungszeit und durch den Schieber gab
es imho 2 Blenden. Später dann auch mal eine Agfa Clack.

> Ein Beispiel eines Gegenstandes, der einem nie wieder Nutzen bringen
> wird, aber den man nie und nimmer wegwerfen kann.

So wie hier die nicht mehr genutzte Afga Optima flash electronic mit dem
Solitar 1:2,8/40 - die letzte Afga die verkauft wurde, nicht schlecht
aber von der Bildqualität absolut nicht mit der Rollei B35 zu
vergleichen. Und eine nette echte falsche Leica, auf dem Flohmarkt mal
von einem Polen gekauft, steht hier auch dekorativ rum.


mfg
Hartmut Ott
*Wir alle tragen den Heiligenschein des gewöhnlichen Wahnsinns*
-- 
Trage es lachend

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#343467

FromHelmut Barth <Helmut.Barth@arcor.de>
Date2018-03-10 14:59 +0100
Message-ID<p80oco$hsf$1@dont-email.me>
In reply to#341546
Salut!

Herwig AQSR schrieb:
> 2018-02-24 15:15:15 +0100
>
> [vieles]

  Bei der Überschrift hab ich jetzt schon befürchtet, dass der schöne 
Name zu Königinnensee kaputtgegendert werden soll...

SCNR, Helmut

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#343502 — Re: FYI: Die Uhr tickt - fuer den KoenigsSee

FromFrank Hucklenbroich <Hucklenbroich01@aol.com>
Date2018-03-10 22:46 +0100
SubjectRe: FYI: Die Uhr tickt - fuer den KoenigsSee
Message-ID<ph2ds9ytfifu.1po630arb5gxl$.dlg@40tude.net>
In reply to#343467
Am 10 Mar 2018 17:21:18 GMT schrieb Volker Borchert:

> Helmut Barth wrote:
>> 
>>   Bei der Überschrift hab ich jetzt schon befürchtet, dass der schöne 
>> Name zu Königinnensee kaputtgegendert werden soll...
> 
> KönixInnenseexIn

Wie sagte noch der trompetenspielende Guide auf der Überfahrt nach
St.Bartholomä in Anspielung auf das eiskalte Wasser des Königssees?

"Rein wie ein König, raus wie eine Königin!" 

Grüße,

Frank

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#343558 — Re: FYI: Die Uhr tickt - fuer den KoenigsSee

FromHerwig AQSR <herwig.huener@t-online.de>
Date2018-03-11 12:39 -0700
SubjectRe: FYI: Die Uhr tickt - fuer den KoenigsSee
Message-ID<b455da5b-29b2-4a26-afad-afbd67ab0f17@googlegroups.com>
In reply to#343502
2018-03-11 20:39:00 +0100

> ...

> Wie sagte noch der trompetenspielende Guide auf der Überfahrt nach
> St.Bartholomä in Anspielung auf das eiskalte Wasser des Königssees?
> 
> "Rein wie ein König, raus wie eine Königin!" 

Naja - das ist aber nicht der StandardWitz der KönigsSeeSchiffer.
Der ist der Hinweis, dass das Wasser des KönigsSees TrinkWasserQuanlität
hat. Dann aber immer das obligatorische "Wir in Bayern trinken aber kein
Wasser."

Wenn man aber auf einem der ersten Schiffe zu einer frühen Wanderung
unterwegs ist - und die Zeit brennt auf den Nägeln - dann sind solche
Scherze nicht das Schlimmste. Das Schlimmste ist das TrompetenSolo,
um das Echo ("der Schwager in der FalkenWand ...") zu Gehör zu bringen.
Vorher wird immer gefragt, ob die Passagiere das hören wollen - aber
wenn man laut "Nein!" schreit, ist man immer in der MinderZahl.

Vielleicht sollte man einmal einen terroristischen Anschlag machen und
eines der FrühSchiffe nach St. Bartholomä entführen. Bis dahin bleibt
einem nichts anderes als am Vortag anzureisen und eventuell im
OstWandLager zu nächtigen. - Wer Flöhe und Schnarchen mag, versteht
sich.

Herwig

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#344318 — Re: FYI: Die Uhr tickt - fuer den KoenigsSee

FromHelmut Barth <Helmut.Barth@arcor.de>
Date2018-03-16 16:03 +0100
SubjectRe: FYI: Die Uhr tickt - fuer den KoenigsSee
Message-ID<p8gmc0$8df$1@dont-email.me>
In reply to#343558
Salut!

Herwig AQSR schrieb:

> [..] KönigsSeeSchiffer.

  Zwar completely off Topic, aber erinnert mich gerade an Goar, den 
Schutzheiligen der Rheinschiffer und seinen Bruder Domestos, der für die 
Danebenschiffer zuständig ist.

SCNR, Helmut

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#344330 — Re: FYI: Die Uhr tickt - fuer den KoenigsSee

FromUlf.Kutzner@web.de
Date2018-03-16 09:22 -0700
SubjectRe: FYI: Die Uhr tickt - fuer den KoenigsSee
Message-ID<edf54909-79bb-46cd-b209-45ac2e73992d@googlegroups.com>
In reply to#344318
Am Freitag, 16. März 2018 16:03:29 UTC+1 schrieb Helmut Barth:
 
> > [..] KönigsSeeSchiffer.
> 
>   Zwar completely off Topic, aber erinnert mich gerade an Goar, den 
> Schutzheiligen der Rheinschiffer

Welcher Heilige bekam noch zwei gegenüberliegende Ortschaften
an einer Bundeswasserstraße?

Gruß, ULF

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