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| Started by | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
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| First post | 2018-01-30 13:25 +0100 |
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AOK in Panik: Leute, macht kein Sch... "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2018-01-30 13:25 +0100
Re: AOK in Panik: Leute, macht kein Sch... Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> - 2018-01-30 04:34 -0800
Re: AOK in Panik: Leute, macht kein Sch... Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> - 2018-01-30 04:42 -0800
Re: AOK in Panik: Leute, macht kein Sch... "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2018-01-30 15:49 +0100
Re: AOK in Panik: Leute, macht kein Sch... "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2018-01-30 15:56 +0100
Re: AOK in Panik: Leute, macht kein Sch... Ulf.Kutzner@web.de - 2018-01-30 05:21 -0800
Re: AOK in Panik: Leute, macht kein Sch... "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2018-01-30 15:19 +0100
Re: AOK in Panik: Leute, macht kein Sch... spamfalle2@arcor.de (Marc Stibane) - 2018-01-30 16:58 +0100
Re: AOK in Panik: Leute, macht kein Sch... "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2018-01-30 17:07 +0100
Re: AOK in Panik: Leute, macht kein Sch... Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2018-01-30 20:07 +0100
Re: AOK in Panik: Leute, macht kein Sch... Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2018-01-30 19:13 +0000
Re: AOK in Panik: Leute, macht kein Sch... Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> - 2018-01-30 22:34 +0100
Re: AOK in Panik: Leute, macht kein Sch... Bernd Ullrich <ullrich_bernd@hotmail.com> - 2018-01-30 22:56 +0100
Re: AOK in Panik: Leute, macht kein Sch... Martin Hofgesang <usenetexpires102015.invalid@hofgesang.de> - 2018-02-01 13:23 +0100
Re: AOK in Panik: Leute, macht kein Sch... Maik Koenig <usenetspam@maikkoenig.de> - 2018-01-30 17:03 +0100
Re: AOK in Panik: Leute, macht kein Sch... "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2018-01-30 17:15 +0100
Re: AOK in Panik: Leute, macht kein Sch... Maik Koenig <usenetspam@maikkoenig.de> - 2018-01-31 13:41 +0100
Re: AOK in Panik: Leute, macht kein Sch... Frank Hucklenbroich <Hucklenbroich01@aol.com> - 2018-01-31 09:15 +0100
Re: AOK in Panik: Leute, macht kein Sch... "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2018-01-31 10:34 +0100
Re: AOK in Panik: Leute, macht kein Sch... spamfalle2@arcor.de (Marc Stibane) - 2018-02-01 07:40 +0100
Re: AOK in Panik: Leute, macht kein Sch... "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2018-02-01 07:50 +0100
Re: AOK in Panik: Leute, macht kein Sch... "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2018-02-01 10:12 +0100
Re: AOK in Panik: Leute, macht kein Sch... Maik Koenig <usenetspam@maikkoenig.de> - 2018-01-31 13:47 +0100
Re: AOK in Panik: Leute, macht kein Sch... Hartmut Ott <hottm@arcor.de> - 2018-01-31 16:18 +0100
Re: AOK in Panik: Leute, macht kein Sch... Maik Koenig <usenetspam@maikkoenig.de> - 2018-01-31 18:21 +0100
Re: AOK in Panik: Leute, macht kein Sch... Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2018-01-31 19:54 +0100
Re: AOK in Panik: Leute, macht kein Sch... Maik Koenig <usenetspam@maikkoenig.de> - 2018-02-01 14:53 +0100
Re: AOK in Panik: Leute, macht kein Sch... Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2018-02-01 23:44 +0100
Re: AOK in Panik: Leute, macht kein Sch... Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2018-02-02 06:27 +0000
Re: AOK in Panik: Leute, macht kein Sch... Maik Koenig <usenetspam@maikkoenig.de> - 2018-02-02 16:38 +0100
Re: AOK in Panik: Leute, macht kein Sch... Dietz Proepper <dietz-news@rotfl.franken.de> - 2018-02-03 11:34 +0100
Re: AOK in Panik: Leute, macht kein Sch... Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2018-02-03 14:01 +0100
Re: AOK in Panik: Leute, macht kein Sch... Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> - 2018-01-30 19:06 +0100
Re: AOK in Panik: Leute, macht kein Sch... Thomas Heuving <heuving@gmx.de> - 2018-01-31 11:26 +0100
Re: AOK in Panik: Leute, macht kein Sch... "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2018-01-31 11:52 +0100
Re: AOK in Panik: Leute, macht kein Sch... Carlo XYZ <carloxyz@invalid.invalid> - 2018-01-31 12:03 +0100
Re: AOK in Panik: Leute, macht kein Sch... Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2018-01-31 11:17 +0000
Re: AOK in Panik: Leute, macht kein Sch... Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2018-01-31 03:25 -0800
Re: AOK in Panik: Leute, macht kein Sch... Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2018-01-31 11:36 +0000
Re: AOK in Panik: Leute, macht kein Sch... Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> - 2018-01-31 06:06 -0800
Re: AOK in Panik: Leute, macht kein Sch... Ulf.Kutzner@web.de - 2018-01-31 06:10 -0800
Re: AOK in Panik: Leute, macht kein Sch... Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2018-01-31 07:51 -0800
Re: AOK in Panik: Leute, macht kein Sch... Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2018-02-02 14:19 +0000
Re: AOK in Panik: Leute, macht kein Sch... Ulf.Kutzner@web.de - 2018-02-02 07:27 -0800
Re: AOK in Panik: Leute, macht kein Sch... Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2018-02-02 17:40 +0000
Re: AOK in Panik: Leute, macht kein Sch... Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> - 2018-02-02 14:35 -0800
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| From | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2018-02-01 07:50 +0100 |
| Message-ID | <p4udc1$qjt$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #338845 |
Am 01.02.18 um 07:40 schrieb Marc Stibane: > Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> wrote on > Wed, 31 Jan 2018 10:34:55 +0100 > >> Hier mal ein recht überzeugendes Argument zu der ganzen Diskussion: >> >> "schon rein rechnerisch sei fragwürdig, dass eine einheitliche >> Gebührenordnung die Wartezeiten verbessern könnte. Denn rund 10 Prozent >> Privatversicherte können die Wartezeiten der 90 Prozent gesetzlich >> Versicherten substanziell überhaupt nicht verkürzen." > > Schrub ich doch hier schon am Tue, 30 Jan 2018 16:58:41 +0100 > in <1njg9jz.1pfdiy61x0lvafN@marc.my-fqdn.de> > > >> Das ist wohl so. Wenn, dann müsste man die Kapazität also das Budget für >> gesetzliche Patienten etwa verdoppeln. Wenn jeder 10. Versicherte (also >> alle privat Versicherten) sich ganz in Luft auflösen würde, wären das >> doch immer noch nicht spürbar mehr verfügbare Termine für die jetzt 90% >> gesetzlich Versicherten. >> >> Aus: >> <http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/einheitliche-honorarordnung-fuer-aerzte-fragen-und-antworten-15425484-p2.html> > AKTUALISIERT AM 31.01.2018-08:34 > > Eigentlich müssten doch auch Nachrichtenkommentatoren (bzw. deren > Redaktionen) auf diese simple Feststellung kommen. Warum also wird nicht > immer sofort diese Behauptung zerpflückt sobald ein Politiker sie > äußert? > Hmmja. Es hat aber tatsächlich einige Zeit des Überlegens gebraucht, um da drauf zu kommen. Ich kam ja auch nicht selbst drauf, obwohl ich mitten drin stecke in der Sache. Aber offenbar greifen diese Argumente jetzt. Die Quadratur des Kreises wurde schon gestern geschafft, die diversen Obergrenzen für Menschen. Und hehre Ziele für Europa (also nur Intentionsbekundigen, immer billig, wie bei der "Digitalisierung" auch) Aber an DER Forderung gibt es offenbar keinerlei Fortschritt. Man könnte auch einfach sagen: "Wir sehen das Problem, aber noch keine spruchreife Lösung die heute in einen Koalitionsvertrag fertig ausformuliert reinpasst. Wir wollen uns mal in den nächsten 4 Jahren gemeinsam was überlegen und im Parlament den Abgeordneten zur Abstimmung dann vorlegen." Das wäre das präferable demokratisches Vorgehen, meine ich.
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| From | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2018-02-01 10:12 +0100 |
| Message-ID | <p4ull2$5r0$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #338848 |
Am 01.02.18 um 07:50 schrieb Dr. Joachim Neudert: > Am 01.02.18 um 07:40 schrieb Marc Stibane: >>> Aus: >>> <http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/einheitliche-honorarordnung-fuer-aerzte-fragen-und-antworten-15425484-p2.html> >> AKTUALISIERT AM 31.01.2018-08:34 >> >> Eigentlich müssten doch auch Nachrichtenkommentatoren (bzw. deren >> Redaktionen) auf diese simple Feststellung kommen. Warum also wird nicht >> immer sofort diese Behauptung zerpflückt sobald ein Politiker sie >> äußert? >> > > Hmmja. Es hat aber tatsächlich einige Zeit des Überlegens gebraucht, um > da drauf zu kommen. Ich kam ja auch nicht selbst drauf, obwohl ich > mitten drin stecke in der Sache. Zwei aktuelle Statements dazu, erst von der KBV (das ist die Kassenärztliche Bundesvereinigung, sozusagen der gewählte Chef der Kassenärzte in Deutschland): "Gassen: Leistungsfeindliche Budgets müssen weg Behandlungsbedarf – Statt Strafen für Ärzte zu fordern, sollten die Krankenkassen lieber endlich den Bedarf der Patienten decken, fordert KBV-Chef Dr. Andreas Gassen. Berlin, 31. Januar 2018 – Anlässlich der aktuellen Äußerungen des stellvertretenden Vorsitzenden des Spitzenverbands der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), Johann-Magnus von Stackelberg, zur Terminvergabe an Privatpatienten sowie zu einer Angleichung der Ärztehonorare für gesetzlich und privat Versicherte erklärt der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Dr. Andreas Gassen: „Der Bedarf und der Wunsch nach medizinischen Leistungen wachsen kontinuierlich. Die Patienten wollen eine umfassende und gute medizinische sowie psychotherapeutische Versorgung. Und das ist auch ihr Recht! Doch diesen Bedarf können wir nur erfüllen, wenn die leistungsfeindlichen Budgets fallen. Beginnen sollten wir mit den Grundleistungen. Alternativ müssten Krankenkassen oder Politiker den Patienten klar sagen, dass Kostenbegrenzung wichtiger ist als der Patientenwille. Es ist im Übrigen eine Unverschämtheit, Bestrafungen von Ärzten einzufordern wegen ihrer Terminvergabe an Privatpatienten. Da von 82 Millionen Bundesbürgern gerade einmal neun Millionen privat versichert sind, ist es numerisch schon nicht möglich, dass Privatpatienten zu viele Termine belegen. Zudem ist die Verteilung privat versicherter Patienten im Bundesgebiet sehr unterschiedlich. Entscheidend ist, dass der niedergelassene Arzt alle Vorgaben erfüllt, die für die Behandlung gesetzlich krankenversicherter Patienten vorgeschrieben sind. Daneben kann er als Angehöriger eines freien Berufes selbstverständlich auch Privatpatienten behandeln. Um es deutlich zu machen: Vertragsärzte und -psychotherapeuten sind keine Angestellten der Krankenkassen, auch wenn vereinzelt Vertreter der Krankenkassen gerne so tun.“ " Und vom BDI: "BDI: Sprechstundenkontingente gibt es schon jetzt Mit Erstaunen nimmt der Berufsverband Deutscher Internisten (BDI) die Forderung der Krankenkassen zur Kenntnis, in der vertragsärztlichen Versorgung für die zugelassenen Ärztinnen und Ärzte ein festes Sprechstundenkontingent zu fordern. Offensichtlich kennt der Spitzenverband Bund der Krankenkassen die be- reits jetzt bestehenden Verhältnisse in den Praxen nicht. Dort ist das Budgetierungsprinzip unseres Gesundheitswesens voll angekommen. Das Honorar wird bestimmt durch die Vorgaben zu Fallzahlen und zu Fallwerten der zu versorgenden Patienten. Bei jedem darüber hinaus behandelten Pa- tienten fallen somit nur noch Kosten an. Den Vertragsärzten bleibt damit die Wahl, diese Patienten nahezu unentgeltlich zu behandeln oder die Praxis zum Quartalsende zu schließen. Schätzungen gehen davon aus, dass durch diese Regelung und den Zwang, die Patienten dennoch zu versorgen, 25 % der erbrachten Leistungen von den Krankenkassen nicht bezahlt werden. „Damit besteht schon jetzt in der Versorgung eine Art Sprechstundenkontingentierung. Die Forderung der Krankenkassen zeigt, dass sie die Versorgungswirklichkeit noch nicht wahrgenommen haben.“, stellt Dr. Spies, Präsident des BDI, fest. Wenn sich übrigens alle Vertragsärzte an die Budgetierung halten und keine Patienten mehr zusätzlich behandeln würden, käme es zu drastischen Engpässen. Der BDI fordert deshalb die Krankenkassen auf, die Forderung der Allianz Deutscher Ärzteverbände, nach Lockerung bzw. Aufhebung der Budgetierung, gegenüber der Politik bei den Koalitionsverhandlungen zu unterstützen. Auch die zweite Forderung der Krankenkassen muss kritisch hinterfragt werden. Der Vorschlag, eine Bevorzugung von Privatpatienten zukünftig als Verstoß gegen die Pflichten eines Kassenarztes zu definieren und dies von den Kassenärztlichen Vereinigungen sanktionieren zu lassen, ist wohl der Mottenkiste der Staatsmedizin entnommen. Die Behauptung, dass durch die Beiträge der 72 Millionen Kassenpatienten auch für Privatversicherte eine flächendeckende Versorgung möglich sei, ist weniger als die halbe Wahrheit. „Durch die Einnahmen aus der privaten Krankenversicherung werden die Defizite der Vergütung der gesetzlichen Krankenversicherung wenigstens teilweise ausgeglichen. Nur so sind übrigens die Praxen in der Lage, die Patientenzahlen über die Budgetierungsvorgabe hinaus überhaupt noch zu versorgen. Damit leistet die private Krankenversicherung einen Beitrag auch für die Versorgung der gesetzlich Versicherten und damit für deren Versorgungssystem.“, stellt Dr. Spies die Aussage von Stackelbergs richtig. Der BDI ist bereit, die Krankenkassen über die Versorgungsrealität in den Praxen noch detaillierter zu informieren, übrigens ohne Wartezeiten! Für weitere Informationen: Berufsverband Deutscher Internisten e.V. (BDI) Postfach 15 66" und
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| From | Maik Koenig <usenetspam@maikkoenig.de> |
|---|---|
| Date | 2018-01-31 13:47 +0100 |
| Message-ID | <p4shdh.7nc.1@mid.maikkoenig.de> |
| In reply to | #338719 |
Am 31.01.2018 um 09:15 schrieb Frank Hucklenbroich:
> Am Tue, 30 Jan 2018 17:03:12 +0100 schrieb Maik Koenig:
>
>> Am 30.01.2018 um 13:25 schrieb Dr. Joachim Neudert:
>>
>>> Ach, jetzt plötzlich merken sie daß ihre gesetzlich Versicherten ja auch
>>> heute schon rasch Termine bekommen und gut versorgt werden?
>>
>> Aber das System der Krankenkassen ist mir ohnehin suspekt. Ich habe Ende
>> November letzten Jahres meine Krankenkasse (IKK) gefragt, welcher
>> Zahnarzt in meiner Ecke des Landes denn Dinge wie Kronen und Brücken
>> unter Vollnarkose machen würde (ja, ich habe wirklich Angst vorm
>> Zahnarzt). Antwort: Als GKV dürfen sie keine Empfehlungen aussprechen.
>
> Möglicherweise haben die Angst vor Abmahnungen und Klagen von Ärzten, die
> nicht empfohlen worden sind?
Grundsätzlich ja richtig. Aber hätten sie eine nach Alphabet sortierte
Liste der Zahnärzte mit dem entsprechenden Angebot im Umkreis von, sagen
wir 200Km, verschickt, wäre keiner benachteiligt worden. Und es gibt
tatsächlich einige im genannten Raum. Nach Recherche reduzierte sich
diese Liste zwar drastisch (viele machen z.B. nur Implantate mit
Vollnarkose), aber eine KV sollte sowas doch liefern können...
> Ich kann mich noch gut daran erinnern, als meine Frau seinerzeit mit
> unserem Sohn schwanger war, und wir die Hebamme im Geburtsvorbereitungskurs
> nach einem guten Kinderarzt in unserer Gegend gefragt haben. Die hat auch
> erst mal herumgeeiert, das dürfe sie ja gar nicht, da irgendjemanden
> empfehlen, sie müsse da ja eigentlich neutral sein. Und hat uns dann am
> Ende doch noch im Verschwörerton einen guten Arzt empfohlen.
Ich habe meine Zahnarztpraxis auch gefunden. Und das erste
Beratungsgespräch war wirklich gut. Nur die Entfernung... aber das ist
es mir wert.
Greetz,
MK
--
Kopp-Verlag-Gläubige, Religionsdeppen, rechte Vollidioten
und ähnlicher Bio-Abfall werden ohne Hinweis ignoriert!
- Sei eine Möwe: Scheiss drauf -
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| From | Hartmut Ott <hottm@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2018-01-31 16:18 +0100 |
| Message-ID | <fde5k4Fpkd4U4@mid.individual.net> |
| In reply to | #338622 |
Hej, Am 30.01.2018 um 17:03 schrieb Maik Koenig: > Aber das System der Krankenkassen ist mir ohnehin suspekt. Ich habe Ende > November letzten Jahres meine Krankenkasse (IKK) gefragt, welcher > Zahnarzt in meiner Ecke des Landes denn Dinge wie Kronen und Brücken > unter Vollnarkose machen würde (ja, ich habe wirklich Angst vorm > Zahnarzt). Antwort: Als GKV dürfen sie keine Empfehlungen aussprechen. Das sollte dein Zahnarzt wissen. Falls die Narkose nicht erstattet wird, vor ein paar Jahren kostet sowas je nach Länge 500 bzw. 700 Euro. mfg Hartmut Ott *Wir alle tragen den Heiligenschein des gewöhnlichen Wahnsinns* -- Trage es lachend
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| From | Maik Koenig <usenetspam@maikkoenig.de> |
|---|---|
| Date | 2018-01-31 18:21 +0100 |
| Message-ID | <p4t1eg.6h8.1@mid.maikkoenig.de> |
| In reply to | #338795 |
Am 31.01.2018 um 16:18 schrieb Hartmut Ott:
> Hej,
>
> Am 30.01.2018 um 17:03 schrieb Maik Koenig:
>
>> Aber das System der Krankenkassen ist mir ohnehin suspekt. Ich habe Ende
>> November letzten Jahres meine Krankenkasse (IKK) gefragt, welcher
>> Zahnarzt in meiner Ecke des Landes denn Dinge wie Kronen und Brücken
>> unter Vollnarkose machen würde (ja, ich habe wirklich Angst vorm
>> Zahnarzt). Antwort: Als GKV dürfen sie keine Empfehlungen aussprechen.
>
> Das sollte dein Zahnarzt wissen. Falls die Narkose nicht erstattet wird,
> vor ein paar Jahren kostet sowas je nach Länge 500 bzw. 700 Euro.
Die Preise dürften variieren, aber 380 Euro für die erste Stunde und
jede weitere Halbe 80 scheint mir passend.
Greetz,
MK
--
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- Sei eine Möwe: Scheiss drauf -
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| From | Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2018-01-31 19:54 +0100 |
| Message-ID | <js147d1o3e3r1ibat9co1js8uqbc99qsts@4ax.com> |
| In reply to | #338622 |
Maik Koenig <usenetspam@maikkoenig.de> schrieb:
>> Ach, jetzt plötzlich merken sie daß ihre gesetzlich Versicherten ja auch
>> heute schon rasch Termine bekommen und gut versorgt werden?
>Aber das System der Krankenkassen ist mir ohnehin suspekt. Ich habe Ende
>November letzten Jahres meine Krankenkasse (IKK) gefragt, welcher
>Zahnarzt in meiner Ecke des Landes denn Dinge wie Kronen und Brücken
>unter Vollnarkose machen würde.
Keiner, der sein Fach ernst nimmt. Über Sedierung kann man noch
sprechen, Narkose geht für einen Patienten mit normalen Ansprüchen
nicht. Die Anfertigung vom komplexerem Zahnersatz bedarf zwingend der
Interaktion mit dem Patienten. Der Patient möchte und muß Form, Farbe
und Paßform prüfen, bevor der Zahnersatz definitiv eingesetzt wird.
Ich habe etliche Male Zahnersatz für geistig Behinderte in Narkose
angefertigt, bei denen die Versorgung nicht anders möglich ist. Man muß
aber ganz klar sehen, daß in Narkose das gewohnte Qualitätsniveau nicht
zu erreichen ist.
Der Wunsch mancher Patienten ("Einfach schlafen und hinterher ist alles
gut.") ist so nicht realisierbar.
>(ja, ich habe wirklich Angst vorm Zahnarzt).
Erzähl dann bitte hinterher, wie es bei Dir ausgegangen ist.
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| From | Maik Koenig <usenetspam@maikkoenig.de> |
|---|---|
| Date | 2018-02-01 14:53 +0100 |
| Message-ID | <p4v9m1.39c.1@mid.maikkoenig.de> |
| In reply to | #338815 |
Am 31.01.2018 um 19:54 schrieb Martin Gerdes:
> Maik Koenig <usenetspam@maikkoenig.de> schrieb:
>
>>> Ach, jetzt plötzlich merken sie daß ihre gesetzlich Versicherten ja auch
>>> heute schon rasch Termine bekommen und gut versorgt werden?
>
>>Aber das System der Krankenkassen ist mir ohnehin suspekt. Ich habe Ende
>>November letzten Jahres meine Krankenkasse (IKK) gefragt, welcher
>>Zahnarzt in meiner Ecke des Landes denn Dinge wie Kronen und Brücken
>>unter Vollnarkose machen würde.
>
> Keiner, der sein Fach ernst nimmt. Über Sedierung kann man noch
> sprechen, Narkose geht für einen Patienten mit normalen Ansprüchen
> nicht. Die Anfertigung vom komplexerem Zahnersatz bedarf zwingend der
> Interaktion mit dem Patienten. Der Patient möchte und muß Form, Farbe
> und Paßform prüfen, bevor der Zahnersatz definitiv eingesetzt wird.
DAS war mir auch klar und wurde von der betreffenden Praxis auch klar so
kommuniziert.
Mir geht es vor allem um die Aktionen mit dem "groben" Bohrer, bei dem
man das Gefühl hat, der ganze Kopf wackelt. Auch die jetzt erst mal
fälligen Vorarbeiten (Amalgam-Füllungen raus, wie sieht der Zahn aus,
Zahnstein entfernen, Abdruck positiv und negativ etc) sollen und werden
unter Narkose passieren.
Dass das abschliessende Einsetzen der neuen Kronen zwangsweise nur mit
meiner Mitarbeit passieren kann ist klar. Wie fühlt es sich an, "klemmt"
es noch irgendwo... wurde aber wie gesagt auch genau so abgemacht.
Greetz,
MK
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| From | Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2018-02-01 23:44 +0100 |
| Message-ID | <on477dlcqjrchvf6ml0fi8cohbe0u47nsk@4ax.com> |
| In reply to | #338902 |
Maik Koenig <usenetspam@maikkoenig.de> schrieb: >>>Aber das System der Krankenkassen ist mir ohnehin suspekt. Ich habe Ende >>>November letzten Jahres meine Krankenkasse (IKK) gefragt, welcher >>>Zahnarzt in meiner Ecke des Landes denn Dinge wie Kronen und Brücken >>>unter Vollnarkose machen würde. >> Keiner, der sein Fach ernst nimmt. Über Sedierung kann man noch >> sprechen, Narkose geht für einen Patienten mit normalen Ansprüchen >> nicht. Die Anfertigung vom komplexerem Zahnersatz bedarf zwingend der >> Interaktion mit dem Patienten. ... und zwar an verschiedenen Stellen im Behandlungsablauf, >> Der Patient möchte und muß Form, Farbe und Paßform prüfen, bevor der >> Zahnersatz definitiv eingesetzt wird. >DAS war mir auch klar und wurde von der betreffenden Praxis auch klar so >kommuniziert. Natürlich _kann_ man Zahnersatz unter Narkose anfertigen, das habe ich ja geschrieben. Aber man muß dabei halt Kompromisse eingehen (die ich für meine eigenen Zähne nicht eingehen würde), namentlich Richtung Defensivzahnmedizin. Da kann es dann schonmal sein, daß einer oder mehrere Zähne fallen, die man erst in der Narkose als nicht erhaltungswürdig erkennt. Mit einem wachen Patienten kann man eine solche Situation umgehend besprechen, mit einem schlafenden Patienten nicht.
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| From | Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2018-02-02 06:27 +0000 |
| Message-ID | <p510bo$tat$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #338982 |
Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> wrote: > Maik Koenig <usenetspam@maikkoenig.de> schrieb: > >>>> Aber das System der Krankenkassen ist mir ohnehin suspekt. Ich habe Ende >>>> November letzten Jahres meine Krankenkasse (IKK) gefragt, welcher >>>> Zahnarzt in meiner Ecke des Landes denn Dinge wie Kronen und Brücken >>>> unter Vollnarkose machen würde. > >>> Keiner, der sein Fach ernst nimmt. Über Sedierung kann man noch >>> sprechen, Narkose geht für einen Patienten mit normalen Ansprüchen >>> nicht. Die Anfertigung vom komplexerem Zahnersatz bedarf zwingend der >>> Interaktion mit dem Patienten. > > ... und zwar an verschiedenen Stellen im Behandlungsablauf, > >>> Der Patient möchte und muß Form, Farbe und Paßform prüfen, bevor der >>> Zahnersatz definitiv eingesetzt wird. > >> DAS war mir auch klar und wurde von der betreffenden Praxis auch klar so >> kommuniziert. > > Natürlich _kann_ man Zahnersatz unter Narkose anfertigen, das habe ich > ja geschrieben. Aber man muß dabei halt Kompromisse eingehen (die ich > für meine eigenen Zähne nicht eingehen würde), namentlich Richtung > Defensivzahnmedizin. > > Da kann es dann schonmal sein, daß einer oder mehrere Zähne fallen, die > man erst in der Narkose als nicht erhaltungswürdig erkennt. Mit einem > wachen Patienten kann man eine solche Situation umgehend besprechen, mit > einem schlafenden Patienten nicht. > > Na ja, aber letztlich kann der Patient auch nicht viel beitragen. Wenn er rational ist vertraut er Deinem Urteil, wenn nicht dann behält er halt erst mal seine Zahnruinen und geht zum nächsten Zahnarzt. Wirklich viel beitragen kann er nicht. Ich zeige und erkläre auch den Koronarbefund bevor ich einen Eingriff starte, und habe das angenehme Gefühl daß der Patient zugestimmt hat, aber das ist wohl nur eine Schein- Sicherheit. -- please forgive my iPhone typos -sent via Newstap
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| From | Maik Koenig <usenetspam@maikkoenig.de> |
|---|---|
| Date | 2018-02-02 16:38 +0100 |
| Message-ID | <p52461.6a8.1@mid.maikkoenig.de> |
| In reply to | #338982 |
Am 01.02.2018 um 23:44 schrieb Martin Gerdes:
> Maik Koenig <usenetspam@maikkoenig.de> schrieb:
>
>>>>Aber das System der Krankenkassen ist mir ohnehin suspekt. Ich habe Ende
>>>>November letzten Jahres meine Krankenkasse (IKK) gefragt, welcher
>>>>Zahnarzt in meiner Ecke des Landes denn Dinge wie Kronen und Brücken
>>>>unter Vollnarkose machen würde.
>
>>> Keiner, der sein Fach ernst nimmt. Über Sedierung kann man noch
>>> sprechen, Narkose geht für einen Patienten mit normalen Ansprüchen
>>> nicht. Die Anfertigung vom komplexerem Zahnersatz bedarf zwingend der
>>> Interaktion mit dem Patienten.
>
> ... und zwar an verschiedenen Stellen im Behandlungsablauf,
Den Zahnarzt der beim Abschleifen fragt "darfs ein Bisschen mehr sein"
stell ich mir... irritierend vor.
>>> Der Patient möchte und muß Form, Farbe und Paßform prüfen, bevor der
>>> Zahnersatz definitiv eingesetzt wird.
>
>>DAS war mir auch klar und wurde von der betreffenden Praxis auch klar so
>>kommuniziert.
>
> Natürlich _kann_ man Zahnersatz unter Narkose anfertigen, das habe ich
> ja geschrieben. Aber man muß dabei halt Kompromisse eingehen (die ich
> für meine eigenen Zähne nicht eingehen würde), namentlich Richtung
> Defensivzahnmedizin.
Ich drücke es mal so aus: Wenn von X Zähnen X behandelt werden sollen...
> Da kann es dann schonmal sein, daß einer oder mehrere Zähne fallen, die
> man erst in der Narkose als nicht erhaltungswürdig erkennt. Mit einem
> wachen Patienten kann man eine solche Situation umgehend besprechen, mit
> einem schlafenden Patienten nicht.
Das ist richtig. Aber ich habe als ZA-Angstpatient nur begrenzte
Alternativen. Ich habe keine Angst vor Spritzen, mir macht Blutabnehmen
nichts aus, aber sehe ich den netten Stuhl bekomme ich Panikattacken.
Also gibt es nur zwei Lösungen: Ich leide während so einer Aktion
Hollenqualen und drücke mich wann immer nur möglich vor dem Besuch, oder
ich finde eine Möglichkeit das Problem zu umgehen.
Ich bin auch offensichtlich nicht alleine mit dem Problem. Und die im
Netz zu findenden Kritiken zu "meiner" Praxis machen mir da durchaus
Hoffnung. Warten wir die erste Aktion am 20. Februar ab, dann weiss ich
mehr ;).
Greetz,
MK
--
Kopp-Verlag-Gläubige, Religionsdeppen, rechte Vollidioten
und ähnlicher Bio-Abfall werden ohne Hinweis ignoriert!
- Sei eine Möwe: Scheiss drauf -
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| From | Dietz Proepper <dietz-news@rotfl.franken.de> |
|---|---|
| Date | 2018-02-03 11:34 +0100 |
| Message-ID | <5254960.MhkbZ0Pkbq@rotfl.franken.de> |
| In reply to | #339060 |
Maik Koenig wrote: > Am 01.02.2018 um 23:44 schrieb Martin Gerdes: >> Maik Koenig <usenetspam@maikkoenig.de> schrieb: >> >>>>>Aber das System der Krankenkassen ist mir ohnehin suspekt. Ich habe Ende >>>>>November letzten Jahres meine Krankenkasse (IKK) gefragt, welcher >>>>>Zahnarzt in meiner Ecke des Landes denn Dinge wie Kronen und Brücken >>>>>unter Vollnarkose machen würde. >> >>>> Keiner, der sein Fach ernst nimmt. Über Sedierung kann man noch >>>> sprechen, Narkose geht für einen Patienten mit normalen Ansprüchen >>>> nicht. Die Anfertigung vom komplexerem Zahnersatz bedarf zwingend der >>>> Interaktion mit dem Patienten. >> >> ... und zwar an verschiedenen Stellen im Behandlungsablauf, > > Den Zahnarzt der beim Abschleifen fragt "darfs ein Bisschen mehr sein" > stell ich mir... irritierend vor. Ähem, so läuft das aber im Prinzip.
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| From | Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2018-02-03 14:01 +0100 |
| Message-ID | <agcb7ddku08146ll4588qut22advf68sit@4ax.com> |
| In reply to | #339060 |
Maik Koenig <usenetspam@maikkoenig.de> schrieb: >>>>> Aber das System der Krankenkassen ist mir ohnehin suspekt. >>>>> Ich habe Ende November letzten Jahres meine Krankenkasse >>>>> (IKK) gefragt, welcher Zahnarzt in meiner Ecke des Landes >>>>> denn Dinge wie Kronen und Brücken unter Vollnarkose machen würde. >>>> Keiner, der sein Fach ernst nimmt. >>>> Die Anfertigung vom komplexerem Zahnersatz bedarf >>>> zwingend der Interaktion mit dem Patienten. > Den Zahnarzt, der beim Abschleifen fragt "darfs ein bisschen mehr sein" > stell ich mir ... irritierend vor. Als Zahnarztfürchtling machst Du Dir vermutlich überhaupt keine konkrete Vorstellung. >> Natürlich _kann_ man Zahnersatz unter Narkose anfertigen, das habe ich >> ja geschrieben. Aber man muß dabei halt Kompromisse eingehen (die ich >> für meine eigenen Zähne nicht eingehen würde), namentlich Richtung >> Defensivzahnmedizin. > Ich drücke es mal so aus: Wenn von X Zähnen X behandelt werden sollen... Drück es gern fertig aus, dann weiß man wenigstens, was Du sagen willst. Es kommt schon vor, daß Patienten eine zu konkrete Vorstellung von der eigenen Behandlung entwickeln. Das Menschenleben ist ja bekanntlich farbig und vielfältig. In solchen Fällen kann es ganz hilfreich sein, sie auf einen Kollegen zu verweisen, der in ganz besonderer Weise auf spezielle Patientenvorstellungen eingeht.
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| From | Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2018-01-30 19:06 +0100 |
| Message-ID | <fdbqggF95mmU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #338587 |
On Tue, 30 Jan 2018 13:25:39 +0100, "Dr. Joachim Neudert" posted: >Nicht die PKV protestiert gerade in Berlin. >Sondern die GKV und AOK ist im hektischen Panikmodus: > > >https://www.zdf.de/nachrichten/heute/gesetzliche-krankenkassen-gegen-honorarangleichung-100.html > >"Die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) hat Union und SPD vor einer >Angleichung der Arzthonorare zu Lasten ihrer Beitragszahler gewarnt. >"Die Einführung einer einheitlichen Honorarordnung würde 90 Prozent der >Menschen in diesem Land derzeit keinerlei Vorteile bringen, aber die >Privatversicherten entlasten", sagte der Vize-Vorstandsvorsitzende des >GKV-Spitzenverbandes, Johann-Magnus von Stackelberg. > >Experten gehen davon aus, dass durch eine einheitliche Gebührenordnung >der Beitragssatz zur Krankenversicherung um durchschnittlich bis zu 0,6 >Prozentpunkte auf dann 16 bis 16,2 Prozent vom Brutto steigen könnte. > >Stackelberg argumentierte, eine bloße Angleichung der Honorare ohne >Anpassung der ärztlichen Leistungen würde vor allem bedeuten, dass die >gesetzliche Krankenversicherung für die gleichen Leistungen mindestens >sechs Milliarden Euro mehr bezahlen müsste. Und es gebe "keinen Grund >anzunehmen, dass dies tatsächlich zu einer schnelleren Terminvergabe für >gesetzlich Versicherte führen würde", sagte er an die Adresse der >Unterhändler von Union und SPD." > > >Ach, jetzt plötzlich merken sie daß ihre gesetzlich Versicherten ja auch >heute schon rasch Termine bekommen und gut versorgt werden? Das ist aber schön, wie völlig uneigennützig Du für die GKV-Versicherten streitest ;-) Hauptsache, die PKV wird nicht angetastet, gelle. Aus der heutigen Heilbronner Stimme: [Zitat] Wie ist die Verteilung von GKV-und PKV-Patienten? Etwa 72 Millionen Menschen sind in der GKV versichert, knapp zehn Millionen in der PKV. In Baden-Württemberg beträgt das Verhältnis 8,6 Millionen zu etwa 1,4 Millionen. Der Umsatzanteil beider Gruppen bei Haus- und Fachärzten ist zum Teil sehr unterschiedlich. Während der PKV-Anteil bei den Hausärzten im Schnitt etwa zehn Prozent ausmacht, beträgt er bei den Fachärzten zwischen 30 und 50 Prozent. „Das liegt unter anderem daran, dass die Fachärzte wesentlich mehr Leistungen in der PKV abrechnen können als die Hausärzte", sagt Kai Sonntag von der Kassenärztlichen Vereinigung in Stuttgart (KV). Der Leistungskatalog sei umfassender. [/] [Zitat] Was wollen Verbrauchervertreter? „Ärzte und Krankenhäuser finanzieren sich über Privatversicherte mit", sagt Björn Gatzer von der Verbraucherzentrale. Dabei werde auch viel Schindluder getrieben - zum Beispiel mit unnötigen Untersuchungen oder der Abrechnung von Leistungen, die gar nicht erbracht wurden. „Es gibt Auswüchse." Man könne schon sagen, dass Ärzte bei Privatpatienten durchschnittlich mehr Untersuchung und Behandlungsschritte durchführten als bei gesetzlich Versicherten - einfach, weil es besser bezahlt werde. Da bestehe eindeutig Handlungsbedarf für den Gesetzgeber. [/] -- Schöne Grüße, Wolfgang
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| From | Thomas Heuving <heuving@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2018-01-31 11:26 +0100 |
| Message-ID | <b7i8ke-gqc.ln1@ID-32009.user.uni-berlin.de> |
| In reply to | #338587 |
Dr. Joachim Neudert schrieb am Tue, 30 Jan 2018 13:25:39 +0100: > > Stackelberg argumentierte, eine bloße Angleichung der Honorare ohne > Anpassung der ärztlichen Leistungen würde vor allem bedeuten, dass die > gesetzliche Krankenversicherung für die gleichen Leistungen mindestens > sechs Milliarden Euro mehr bezahlen müsste. Und es gebe "keinen Grund > anzunehmen, dass dies tatsächlich zu einer schnelleren Terminvergabe für > gesetzlich Versicherte führen würde", sagte er an die Adresse der > Unterhändler von Union und SPD." > > > Ach, jetzt plötzlich merken sie daß ihre gesetzlich Versicherten ja auch > heute schon rasch Termine bekommen und gut versorgt werden? Um die Aussagen auf deinem Niveau zu interpretieren: "Sie" gehen davon aus, dass die GKV-Patienten genauso mies wie bisher behandelt werden. Tschüß
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| From | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2018-01-31 11:52 +0100 |
| Message-ID | <p4s766$6bp$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #338747 |
Am 31.01.18 um 11:26 schrieb Thomas Heuving: > Um die Aussagen auf deinem Niveau zu interpretieren: "Sie" gehen davon > aus, dass die GKV-Patienten genauso mies wie bisher behandelt werden. > > Tschüß > Du meinst also, anders als Herr Stackelberg, die 10% Privatversicherten würden den 90% gesetzlich Versicherten die Termine wegnehmen? Selbst wenn sich alle Privatversicherten von jetzt auf gleich in Luft auflösen würden, würde das quantitaiv nichts Spürbares für die verbliebenen 90% verbessern. Das reale Problem ist das Budget für gesetzlich Versicherte. Und das ist am Ende des Quartals regelhaft schon aufgebraucht. Am Quartalsbeginn gibt es nirgends Terminprobleme (und selbst am Quartalsende höchstens für verschiebbare Routinekontrollen, nicht für akut Erkrankte) Aber das Budget aufheben, daß in den 90ern gegen die unerwünschte damals vermutete "Leistungsausweitung" eingeführt wurde- das würde ja Geld kosten... FAZ: "Der eigentliche Grund für die unterschiedlichen Wartezeiten sei die GKV-Budgetierung der ärztlichen Vergütung insbesondere am Ende des Quartals. Untersuchungen zeigten nämlich, dass Ärzte immer am Ende eines Quartals weniger Patienten für einen Routinetermin annehmen." Gruß Joachim
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| From | Carlo XYZ <carloxyz@invalid.invalid> |
|---|---|
| Date | 2018-01-31 12:03 +0100 |
| Message-ID | <p4s7pp$spc$1@dont-email.me> |
| In reply to | #338748 |
Am 31.01.18 um 11:52 schrieb Dr. Joachim Neudert: > Du meinst also, anders als Herr Stackelberg, die 10% Privatversicherten > würden den 90% gesetzlich Versicherten die Termine wegnehmen? Klar tun sie das. Wer wollte das weglügen und warum? So wie ich das Trauerspiel im Moment mitbekomme, gibt es genug Geld, und es geht darum, wie es verteilt wird zwischen KV, Ärzten, Kliniken, Versicherungen. Hab ich wen vergessen? Die Patienten bestimmt nicht. Die werden weiterhin zu schlucken haben, was kommt (Verbesserungen sind nicht in Sicht) und werden temporär mit einer höchst dubiosen Forsa-Miniumfrage ruhiggestellt.
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| From | Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2018-01-31 11:17 +0000 |
| Message-ID | <p4s8kn$t3k$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #338748 |
Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> wrote: > Am 31.01.18 um 11:26 schrieb Thomas Heuving: > >> Um die Aussagen auf deinem Niveau zu interpretieren: "Sie" gehen davon >> aus, dass die GKV-Patienten genauso mies wie bisher behandelt werden. >> >> Tschüß >> > Du meinst also, anders als Herr Stackelberg, die 10% Privatversicherten > würden den 90% gesetzlich Versicherten die Termine wegnehmen? > > Selbst wenn sich alle Privatversicherten von jetzt auf gleich in Luft > auflösen würden, würde das quantitaiv nichts Spürbares für die > verbliebenen 90% verbessern. > > Das reale Problem ist das Budget für gesetzlich Versicherte. Und das > ist am Ende des Quartals regelhaft schon aufgebraucht. Am Quartalsbeginn > gibt es nirgends Terminprobleme (und selbst am Quartalsende höchstens > für verschiebbare Routinekontrollen, nicht für akut Erkrankte) > > Aber das Budget aufheben, daß in den 90ern gegen die unerwünschte damals > vermutete "Leistungsausweitung" eingeführt wurde- das würde ja Geld > kosten... > > FAZ: "Der eigentliche Grund für die unterschiedlichen Wartezeiten sei > die GKV-Budgetierung der ärztlichen Vergütung insbesondere am Ende des > Quartals. Untersuchungen zeigten nämlich, dass Ärzte immer am Ende eines > Quartals weniger Patienten für einen Routinetermin annehmen." > > Gruß > > Joachim > Ergänzung: laut AOK Statistik ist mein Zulassungsbezirk Landkreis Starnberg mit Facharzt-Internisten wie ich einer bin mit 536 % überbesetzt. Wo da Wartezeiten herkommen sollen ist nicht mal theoretisch verständlich.
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| From | Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2018-01-31 03:25 -0800 |
| Message-ID | <6e165a0a-e424-481f-a346-7cd1f67d4662@googlegroups.com> |
| In reply to | #338751 |
Dr. Joachim Neudert tat kund: > Ergänzung: laut AOK Statistik ist mein Zulassungsbezirk Landkreis Starnberg > mit Facharzt-Internisten wie ich einer bin mit 536 % überbesetzt. > > Wo da Wartezeiten herkommen sollen ist nicht mal theoretisch verständlich. Wenn die Berechnung stimmt, müßten die Facharzt-Internisten dieses Bezirks im Schnitt 80% der Zeit Däumchen drehen. Wenn sie das nicht tun, stimmt die Berechnung nicht.
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| From | Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2018-01-31 11:36 +0000 |
| Message-ID | <p4s9nf$q1t$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #338752 |
Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> wrote: > Dr. Joachim Neudert tat kund: > >> Ergänzung: laut AOK Statistik ist mein Zulassungsbezirk Landkreis Starnberg >> mit Facharzt-Internisten wie ich einer bin mit 536 % überbesetzt. >> >> Wo da Wartezeiten herkommen sollen ist nicht mal theoretisch verständlich. > > Wenn die Berechnung stimmt, müßten die Facharzt-Internisten > dieses Bezirks im Schnitt 80% der Zeit Däumchen drehen. > Wenn sie das nicht tun, stimmt die Berechnung nicht. > Ich hab die Originalarbeit der AOK von 2011. Wer sie mag, 3,6 MByte PDF. Für Facharzt-Internisten bestehe deutschlandweit eine Überversorgung von minimal 110% bis maximal 600%. So die Sicht der AOK. Anschließend werfen sie den Ärzten zu späte Termine vor. Zwiegedanke wie bei Orwell. -- please forgive my iPhone typos -sent via Newstap
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| From | Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2018-01-31 06:06 -0800 |
| Message-ID | <74d33478-609d-4bf4-9345-8bad3805a9af@googlegroups.com> |
| In reply to | #338753 |
2018-01-31 15:07:00 +0100 > ... > Ich hab die Originalarbeit der AOK von 2011. Wer sie mag, 3,6 MByte PDF. ! > Für Facharzt-Internisten bestehe deutschlandweit eine Überversorgung von > minimal 110% bis maximal 600%. So die Sicht der AOK. > Anschließend werfen sie den Ärzten zu späte Termine vor. Jetzt habe ich selber mal eine TerminVerschiebung erfahren - als PKV-Patient! Aber das KH MühlDorf wird im Moment von Patienten zugeschüttet, und ich kann nicht mit gutem Grund auf eine RoutineUntersuchung bestehen, wenn es nirgends deutliche RauchZeichen gibt. Ausserdem ist es sinnvoll, denn genau der Chirurg einen Blick drauf wirft, der es auch angerichtet hat - und der hat nicht immer Zeit. Herwig
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