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| From | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Newsgroups | ger.ct |
| Subject | Re: AOK in Panik: Leute, macht kein Sch... |
| Date | 2018-02-01 10:12 +0100 |
| Organization | albasani.net |
| Message-ID | <p4ull2$5r0$1@news.albasani.net> (permalink) |
| References | (1 earlier) <p4q8gh.8f8.1@mid.maikkoenig.de> <1my6djy42zizb$.id87whexdk6f.dlg@40tude.net> <p4s2k0$cc6$1@news.albasani.net> <1njj8o0.s124spyd2kavN@marc.my-fqdn.de> <p4udc1$qjt$1@news.albasani.net> |
Am 01.02.18 um 07:50 schrieb Dr. Joachim Neudert: > Am 01.02.18 um 07:40 schrieb Marc Stibane: >>> Aus: >>> <http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/einheitliche-honorarordnung-fuer-aerzte-fragen-und-antworten-15425484-p2.html> >> AKTUALISIERT AM 31.01.2018-08:34 >> >> Eigentlich müssten doch auch Nachrichtenkommentatoren (bzw. deren >> Redaktionen) auf diese simple Feststellung kommen. Warum also wird nicht >> immer sofort diese Behauptung zerpflückt sobald ein Politiker sie >> äußert? >> > > Hmmja. Es hat aber tatsächlich einige Zeit des Überlegens gebraucht, um > da drauf zu kommen. Ich kam ja auch nicht selbst drauf, obwohl ich > mitten drin stecke in der Sache. Zwei aktuelle Statements dazu, erst von der KBV (das ist die Kassenärztliche Bundesvereinigung, sozusagen der gewählte Chef der Kassenärzte in Deutschland): "Gassen: Leistungsfeindliche Budgets müssen weg Behandlungsbedarf – Statt Strafen für Ärzte zu fordern, sollten die Krankenkassen lieber endlich den Bedarf der Patienten decken, fordert KBV-Chef Dr. Andreas Gassen. Berlin, 31. Januar 2018 – Anlässlich der aktuellen Äußerungen des stellvertretenden Vorsitzenden des Spitzenverbands der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), Johann-Magnus von Stackelberg, zur Terminvergabe an Privatpatienten sowie zu einer Angleichung der Ärztehonorare für gesetzlich und privat Versicherte erklärt der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Dr. Andreas Gassen: „Der Bedarf und der Wunsch nach medizinischen Leistungen wachsen kontinuierlich. Die Patienten wollen eine umfassende und gute medizinische sowie psychotherapeutische Versorgung. Und das ist auch ihr Recht! Doch diesen Bedarf können wir nur erfüllen, wenn die leistungsfeindlichen Budgets fallen. Beginnen sollten wir mit den Grundleistungen. Alternativ müssten Krankenkassen oder Politiker den Patienten klar sagen, dass Kostenbegrenzung wichtiger ist als der Patientenwille. Es ist im Übrigen eine Unverschämtheit, Bestrafungen von Ärzten einzufordern wegen ihrer Terminvergabe an Privatpatienten. Da von 82 Millionen Bundesbürgern gerade einmal neun Millionen privat versichert sind, ist es numerisch schon nicht möglich, dass Privatpatienten zu viele Termine belegen. Zudem ist die Verteilung privat versicherter Patienten im Bundesgebiet sehr unterschiedlich. Entscheidend ist, dass der niedergelassene Arzt alle Vorgaben erfüllt, die für die Behandlung gesetzlich krankenversicherter Patienten vorgeschrieben sind. Daneben kann er als Angehöriger eines freien Berufes selbstverständlich auch Privatpatienten behandeln. Um es deutlich zu machen: Vertragsärzte und -psychotherapeuten sind keine Angestellten der Krankenkassen, auch wenn vereinzelt Vertreter der Krankenkassen gerne so tun.“ " Und vom BDI: "BDI: Sprechstundenkontingente gibt es schon jetzt Mit Erstaunen nimmt der Berufsverband Deutscher Internisten (BDI) die Forderung der Krankenkassen zur Kenntnis, in der vertragsärztlichen Versorgung für die zugelassenen Ärztinnen und Ärzte ein festes Sprechstundenkontingent zu fordern. Offensichtlich kennt der Spitzenverband Bund der Krankenkassen die be- reits jetzt bestehenden Verhältnisse in den Praxen nicht. Dort ist das Budgetierungsprinzip unseres Gesundheitswesens voll angekommen. Das Honorar wird bestimmt durch die Vorgaben zu Fallzahlen und zu Fallwerten der zu versorgenden Patienten. Bei jedem darüber hinaus behandelten Pa- tienten fallen somit nur noch Kosten an. Den Vertragsärzten bleibt damit die Wahl, diese Patienten nahezu unentgeltlich zu behandeln oder die Praxis zum Quartalsende zu schließen. Schätzungen gehen davon aus, dass durch diese Regelung und den Zwang, die Patienten dennoch zu versorgen, 25 % der erbrachten Leistungen von den Krankenkassen nicht bezahlt werden. „Damit besteht schon jetzt in der Versorgung eine Art Sprechstundenkontingentierung. Die Forderung der Krankenkassen zeigt, dass sie die Versorgungswirklichkeit noch nicht wahrgenommen haben.“, stellt Dr. Spies, Präsident des BDI, fest. Wenn sich übrigens alle Vertragsärzte an die Budgetierung halten und keine Patienten mehr zusätzlich behandeln würden, käme es zu drastischen Engpässen. Der BDI fordert deshalb die Krankenkassen auf, die Forderung der Allianz Deutscher Ärzteverbände, nach Lockerung bzw. Aufhebung der Budgetierung, gegenüber der Politik bei den Koalitionsverhandlungen zu unterstützen. Auch die zweite Forderung der Krankenkassen muss kritisch hinterfragt werden. Der Vorschlag, eine Bevorzugung von Privatpatienten zukünftig als Verstoß gegen die Pflichten eines Kassenarztes zu definieren und dies von den Kassenärztlichen Vereinigungen sanktionieren zu lassen, ist wohl der Mottenkiste der Staatsmedizin entnommen. Die Behauptung, dass durch die Beiträge der 72 Millionen Kassenpatienten auch für Privatversicherte eine flächendeckende Versorgung möglich sei, ist weniger als die halbe Wahrheit. „Durch die Einnahmen aus der privaten Krankenversicherung werden die Defizite der Vergütung der gesetzlichen Krankenversicherung wenigstens teilweise ausgeglichen. Nur so sind übrigens die Praxen in der Lage, die Patientenzahlen über die Budgetierungsvorgabe hinaus überhaupt noch zu versorgen. Damit leistet die private Krankenversicherung einen Beitrag auch für die Versorgung der gesetzlich Versicherten und damit für deren Versorgungssystem.“, stellt Dr. Spies die Aussage von Stackelbergs richtig. Der BDI ist bereit, die Krankenkassen über die Versorgungsrealität in den Praxen noch detaillierter zu informieren, übrigens ohne Wartezeiten! Für weitere Informationen: Berufsverband Deutscher Internisten e.V. (BDI) Postfach 15 66" und
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AOK in Panik: Leute, macht kein Sch... "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2018-01-30 13:25 +0100
Re: AOK in Panik: Leute, macht kein Sch... Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> - 2018-01-30 04:34 -0800
Re: AOK in Panik: Leute, macht kein Sch... Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> - 2018-01-30 04:42 -0800
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Re: AOK in Panik: Leute, macht kein Sch... "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2018-01-30 15:56 +0100
Re: AOK in Panik: Leute, macht kein Sch... Ulf.Kutzner@web.de - 2018-01-30 05:21 -0800
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Re: AOK in Panik: Leute, macht kein Sch... spamfalle2@arcor.de (Marc Stibane) - 2018-01-30 16:58 +0100
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Re: AOK in Panik: Leute, macht kein Sch... Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2018-01-30 20:07 +0100
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Re: AOK in Panik: Leute, macht kein Sch... Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> - 2018-01-30 22:34 +0100
Re: AOK in Panik: Leute, macht kein Sch... Bernd Ullrich <ullrich_bernd@hotmail.com> - 2018-01-30 22:56 +0100
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Re: AOK in Panik: Leute, macht kein Sch... Maik Koenig <usenetspam@maikkoenig.de> - 2018-01-30 17:03 +0100
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Re: AOK in Panik: Leute, macht kein Sch... Maik Koenig <usenetspam@maikkoenig.de> - 2018-01-31 13:41 +0100
Re: AOK in Panik: Leute, macht kein Sch... Frank Hucklenbroich <Hucklenbroich01@aol.com> - 2018-01-31 09:15 +0100
Re: AOK in Panik: Leute, macht kein Sch... "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2018-01-31 10:34 +0100
Re: AOK in Panik: Leute, macht kein Sch... spamfalle2@arcor.de (Marc Stibane) - 2018-02-01 07:40 +0100
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Re: AOK in Panik: Leute, macht kein Sch... "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2018-02-01 10:12 +0100
Re: AOK in Panik: Leute, macht kein Sch... Maik Koenig <usenetspam@maikkoenig.de> - 2018-01-31 13:47 +0100
Re: AOK in Panik: Leute, macht kein Sch... Hartmut Ott <hottm@arcor.de> - 2018-01-31 16:18 +0100
Re: AOK in Panik: Leute, macht kein Sch... Maik Koenig <usenetspam@maikkoenig.de> - 2018-01-31 18:21 +0100
Re: AOK in Panik: Leute, macht kein Sch... Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2018-01-31 19:54 +0100
Re: AOK in Panik: Leute, macht kein Sch... Maik Koenig <usenetspam@maikkoenig.de> - 2018-02-01 14:53 +0100
Re: AOK in Panik: Leute, macht kein Sch... Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2018-02-01 23:44 +0100
Re: AOK in Panik: Leute, macht kein Sch... Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2018-02-02 06:27 +0000
Re: AOK in Panik: Leute, macht kein Sch... Maik Koenig <usenetspam@maikkoenig.de> - 2018-02-02 16:38 +0100
Re: AOK in Panik: Leute, macht kein Sch... Dietz Proepper <dietz-news@rotfl.franken.de> - 2018-02-03 11:34 +0100
Re: AOK in Panik: Leute, macht kein Sch... Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2018-02-03 14:01 +0100
Re: AOK in Panik: Leute, macht kein Sch... Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> - 2018-01-30 19:06 +0100
Re: AOK in Panik: Leute, macht kein Sch... Thomas Heuving <heuving@gmx.de> - 2018-01-31 11:26 +0100
Re: AOK in Panik: Leute, macht kein Sch... "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2018-01-31 11:52 +0100
Re: AOK in Panik: Leute, macht kein Sch... Carlo XYZ <carloxyz@invalid.invalid> - 2018-01-31 12:03 +0100
Re: AOK in Panik: Leute, macht kein Sch... Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2018-01-31 11:17 +0000
Re: AOK in Panik: Leute, macht kein Sch... Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2018-01-31 03:25 -0800
Re: AOK in Panik: Leute, macht kein Sch... Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2018-01-31 11:36 +0000
Re: AOK in Panik: Leute, macht kein Sch... Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> - 2018-01-31 06:06 -0800
Re: AOK in Panik: Leute, macht kein Sch... Ulf.Kutzner@web.de - 2018-01-31 06:10 -0800
Re: AOK in Panik: Leute, macht kein Sch... Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2018-01-31 07:51 -0800
Re: AOK in Panik: Leute, macht kein Sch... Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2018-02-02 14:19 +0000
Re: AOK in Panik: Leute, macht kein Sch... Ulf.Kutzner@web.de - 2018-02-02 07:27 -0800
Re: AOK in Panik: Leute, macht kein Sch... Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2018-02-02 17:40 +0000
Re: AOK in Panik: Leute, macht kein Sch... Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> - 2018-02-02 14:35 -0800
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