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| Started by | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
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| First post | 2017-09-24 14:29 +0200 |
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Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2017-09-24 14:29 +0200
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2017-09-24 15:18 +0200
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2017-09-24 15:46 +0200
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2017-09-24 15:57 +0200
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2017-09-25 15:02 +0200
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2017-09-25 15:39 +0200
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? Frank Hucklenbroich <Hucklenbroich01@aol.com> - 2017-09-25 16:25 +0200
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2017-09-25 16:51 +0200
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2017-09-25 17:15 +0200
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2017-09-25 17:24 +0200
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2017-09-25 08:43 -0700
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2017-09-25 17:49 +0200
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2017-09-27 17:50 +0200
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2017-09-25 17:17 +0200
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2017-09-25 17:26 +0200
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2017-09-25 17:32 +0200
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? spamfalle2@arcor.de (Marc Stibane) - 2017-09-25 18:00 +0200
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2017-09-25 18:18 +0200
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> - 2017-09-25 18:26 +0200
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2017-09-25 18:28 +0200
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2017-09-27 17:50 +0200
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2017-09-27 18:07 +0200
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2017-09-25 06:39 -0700
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2017-09-25 15:53 +0200
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2017-09-25 07:23 -0700
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2017-09-25 17:05 +0200
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2017-09-25 17:19 +0200
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2017-09-25 17:37 +0200
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2017-09-25 17:47 +0200
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? Ulrich Weise <ulrich.weise@t-online.de> - 2017-09-25 19:03 +0200
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2017-09-25 20:13 +0200
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2017-09-25 18:54 +0000
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? Lars Gebauer <lars.gebauer@yahoo.de> - 2017-09-26 10:38 +0000
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2017-09-26 14:14 +0200
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? Klaus Dahlwitz <kdahlwitz@gmx.net> - 2017-09-26 16:01 +0200
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2017-09-26 16:14 +0200
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2017-09-26 16:40 +0200
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2017-09-25 21:00 +0000
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2017-09-25 19:26 +0200
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? Matthias Eißing <meissing@gmx.de> - 2017-09-25 17:14 +0200
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> - 2017-09-25 17:21 +0200
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2017-09-25 17:29 +0200
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2017-09-25 17:45 +0200
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2017-09-25 08:50 -0700
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx> - 2017-09-26 14:37 +0200
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2017-09-26 05:44 -0700
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2017-09-26 15:09 +0200
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Haengepartie wie vor 4 Jahren gibt? v_borchert@despammed.com (Volker Borchert) - 2017-09-26 18:12 +0000
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> - 2017-09-25 18:24 +0200
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? Lars Gebauer <lars.gebauer@yahoo.de> - 2017-09-25 17:16 +0000
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2017-09-25 19:26 +0200
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> - 2017-09-25 23:07 -0700
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2017-09-26 08:19 +0200
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? spamfalle2@arcor.de (Marc Stibane) - 2017-09-26 10:59 +0200
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2017-09-26 11:42 +0200
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? Matthias Hanft <mh@hanft.de> - 2017-09-26 12:10 +0200
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2017-09-26 12:25 +0200
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? Matthias Hanft <mh@hanft.de> - 2017-09-26 12:32 +0200
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2017-09-26 03:37 -0700
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> - 2017-09-26 04:11 -0700
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2017-09-26 15:54 +0000
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> - 2017-09-26 20:37 +0200
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2017-09-26 20:54 +0000
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> - 2017-09-27 07:42 +0200
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2017-09-27 11:07 +0200
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2017-09-27 14:05 +0000
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2017-09-27 17:17 +0200
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2017-09-27 02:15 -0700
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2017-09-27 14:09 +0000
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? Peter Mc Donough <mcd-mail-lists@gmx.net> - 2017-09-27 18:53 +0200
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> - 2017-09-27 19:04 +0200
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? Peter Mc Donough <mcd-mail-lists@gmx.net> - 2017-09-27 19:49 +0200
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> - 2017-09-27 19:59 +0200
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? Lars Gebauer <lars.gebauer@yahoo.de> - 2017-09-26 10:35 +0000
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? Klaus Dahlwitz <kdahlwitz@gmx.net> - 2017-09-26 18:23 +0200
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? Frank Hucklenbroich <Hucklenbroich01@aol.com> - 2017-09-26 12:58 +0200
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? Matthias Hanft <mh@hanft.de> - 2017-09-26 13:11 +0200
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2017-09-26 13:23 +0200
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2017-09-26 14:26 +0200
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? gunter Kühne <kuehne123@front.ru> - 2017-09-26 14:41 +0200
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2017-09-26 15:58 +0000
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2017-09-27 17:50 +0200
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? Frank Hucklenbroich <Hucklenbroich01@aol.com> - 2017-09-27 08:19 +0200
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2017-09-27 10:02 +0200
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2017-09-26 14:21 +0200
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2017-09-26 03:19 -0700
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx> - 2017-09-26 14:39 +0200
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2017-09-26 05:46 -0700
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2017-09-27 17:50 +0200
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2017-09-27 16:22 +0000
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2017-09-29 10:19 +0200
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> - 2017-09-26 02:34 -0700
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2017-09-26 15:12 +0200
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2017-09-26 15:47 +0200
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2017-09-26 16:00 +0200
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2017-09-26 07:08 -0700
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? Lars Gebauer <lars.gebauer@yahoo.de> - 2017-09-26 10:27 +0000
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2017-09-26 00:44 -0700
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2017-09-27 17:50 +0200
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2017-09-27 17:50 +0200
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? Lars Gebauer <lars.gebauer@yahoo.de> - 2017-09-25 17:12 +0000
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> - 2017-09-26 09:58 +0200
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2017-09-26 01:09 -0700
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2017-09-26 10:29 +0200
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2017-09-24 14:03 -0700
Re: Ob das wieder so ein Gezerre und eine Hängepartie wie vor 4 Jahren gibt? Ulrich Weise <ulrich.weise@t-online.de> - 2017-09-25 19:06 +0200
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| From | Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) |
|---|---|
| Date | 2017-09-26 15:54 +0000 |
| Message-ID | <7t59ca77b3i2453n3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at> |
| In reply to | #323284 |
On Tue, 26 Sep 2017 13:11:25 Diedrich Ehlerding wrote: > Die bisher herrschende Praxis, dass letztlich die Regierung > Gesetze vorlegt und das Parlament sie nur absegnet, noch dazu > letztlich nur die Fraktionsvorsitzenden absegnen, degradiert die > Abgeordneten letzlich zum Stimmvieh. Und das ist nicht gut so. Das Problem ist natürlich auch, dass eine Regierung ohne gesicherte Mehrheit im Parlament (spätestens) beim ersten gröberen Konflikt an einem Misstrauensvotum scheitern würde. Und an eine konfliktlose Zeit von mehreren Monaten kann ich mich in den letzten Jahrzehnten nicht erinnern. Servus, Stefan -- http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike Stefan - die höchste Inkarnation von lustig! (Sloganizer)
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| From | Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2017-09-26 20:37 +0200 |
| Message-ID | <acjq9exe8d.ln2@diedrich.ddnssec.de> |
| In reply to | #323355 |
Stefan Froehlich meinte: > Das Problem ist natürlich auch, dass eine Regierung ohne gesicherte > Mehrheit im Parlament (spätestens) beim ersten gröberen Konflikt an > einem Misstrauensvotum scheitern würde. Ein konstruktives Misstrauensvotum (also die Ablösung mit > 50% der abgeordnetenstimmen) muss natürlich möglich sein. Aber damit setzt du ja voraus, dass sich eine 50%-Mehrheit findet - und damit ist dsie per Definitionem keine Minderheitsregierung mehr, wovon wir aber ausgegagngen waren. Was meinst du ansonsten mit "scheitern"? Gesetzgebung ist Sache des Parlaments, nicht der Regierung. Die Regierung ist dazu da, die Gesetze, die das Parlament beschließt, auszuführen. Wenn ein Regierungschef oder Minister meint, die beschlossenen Gesetze nicht ausführen zu wollen, möge er kündigen - äh, auf politisch heißt das wohl "zurücktreten", aber letztlich ist es die Kündigung eines Jobs, den man nicht mehr ausüben will. Wenn das Parlament keine neuen Gesetze beschließt, bleibt es eben bei den alten. So what? Ich gebe zu: mit dem Haushalt ist das ein bisschen schwieriger, da kann eine Regierung scheitern. Aber auch dafür gäbe es Lösungsmöglichkeiten, wenn man nur wollte. Zum Beispiel, ins Blaue hineinformuliert: die Regierung muss vor dem J$STICHTAG einen Haushalt vorlegen, der höchstens halb so viele Kredite aufnimmt wie der Vorjahreshaushalt (und dazusagen, welche Wohltaten sie damit nicht mehr finanzieren wird ...) . Das Parlament kann dann binnen 3 Monaten einen anderen Haushalt beschließen (mit absoluter Mehrheit), oder der Entwurf der Regierung ist beschlossen. Oder auch: ein Parlament, das nicht bis zum $STICHTAG mit absolurter Mehrheit einen Haushalt beschließt, ist automatisch aufgelöst, und keiner der Mitglieder des aufgelösten Parlaments darf fürs neue kandidieren ... Was glaubst du, wie schnell die sich einigen, wenns solche Randbedingungen gibt! -- pgp-Key (RSA) 1024/09B8C0BD fingerprint = 2C 49 FF B2 C4 66 2D 93 6F A1 FF 10 16 59 96 F3 HTML-Mail wird ungeleſen entſorgt.
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| From | Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) |
|---|---|
| Date | 2017-09-26 20:54 +0000 |
| Message-ID | <1t59cabac1i7633n3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at> |
| In reply to | #323389 |
On Tue, 26 Sep 2017 20:37:29 Diedrich Ehlerding wrote: > Stefan Froehlich meinte: > > Das Problem ist natürlich auch, dass eine Regierung ohne > > gesicherte Mehrheit im Parlament (spätestens) beim ersten > > gröberen Konflikt an einem Misstrauensvotum scheitern würde. > Ein konstruktives Misstrauensvotum (also die Ablösung mit > 50% > der abgeordnetenstimmen) muss natürlich möglich sein. Aber damit > setzt du ja voraus, dass sich eine 50%-Mehrheit findet - und damit > ist dsie per Definitionem keine Minderheitsregierung mehr, wovon > wir aber ausgegagngen waren. Wenn sich eine 50%-Mehrheit *gegen* die aktuelle Regierung findet, wieso ist sie dann keine Minderheitsregierung? > Was meinst du ansonsten mit "scheitern"? Die Minderheitsregierung beginnt (in diesem Thread angenommen) als Spiel freier Kräfte, d.h. sie bringt Gesetzesvorlagen ins Parlament ein und sucht sich unter den Oppotisionsparteien welche, die diese unterstützen. Mir fehlt der Glaube daran, dass das sehr lange funktioniert, und spätestens, wenn das Budget beschlossen werden muss, wird es wohl sehr schnell sehr problematisch. > Gesetzgebung ist Sache des Parlaments, nicht der Regierung. Die > Regierung ist dazu da, die Gesetze, die das Parlament beschließt, > auszuführen. Ja und nein. Die Regierung ist sehr wohl explizit dazu berechtigt, Gesetzesentwürfe zu beantragen, nur *beschließen* muss sie als gesetzgebende Körperschaft das Parlament. Das ist auch durchaus sinnvoll, schließlich hat derjenige, der exekutiert, naturgemäß auch (wenngleich nicht nur) qualifizierte Wünsche diesbezüglich. Problematisch wird das heutzutage, weil - bedauerlicherweise - das Parlament viele Gesetzesvorlagen gar nicht mehr ausarbeiten *kann*, da die entsprechende Kompetenz nicht bzw. nicht in ausreichender Anzahl vorhanden ist; das wurde hierzulande erst vor kurzem recht ausführlich diskutiert. Im ministeriellen Umfeld sieht das anders aus, da sind a) die jeweiligen Fachleute angesiedelt, die b) meist auch eine deutlich längere Zeitspanne mit der Materie beschäftigt sind. Insofern: sehr schwierig. > Wenn ein Regierungschef oder Minister meint, die beschlossenen > Gesetze nicht ausführen zu wollen, möge er kündigen [...] Sicherlich, wobei das ohnehin kaum jemals zur Diskussion steht. Auch im Fall einer Minderheitsregierung vermag ich mir nur schwer einen gemeinsamen Gesetzesbeschluss der Opposition vorzustellen, der einen Minister vor so grobe Probleme stellt. > Wenn das Parlament keine neuen Gesetze beschließt, bleibt es eben > bei den alten. So what? Das geht einigermaßen gut für die Gesetze, die man landläufig als solche bezeichnet (StVO, BGB und dergleichen), aber es gibt ja auch noch andere, die durchaus - in welcher Form auch immer - beschlossen werden müssen, das von Dir erwähnte Budget als Paradebeispiel. > Ich gebe zu: mit dem Haushalt ist das ein bisschen schwieriger, da > kann eine Regierung scheitern. Aber auch dafür gäbe es > Lösungsmöglichkeiten, wenn man nur wollte. Zum Beispiel, ins Blaue > hineinformuliert: die Regierung muss vor dem J$STICHTAG einen > Haushalt vorlegen, der höchstens halb so viele Kredite aufnimmt > wie der Vorjahreshaushalt (und dazusagen, welche Wohltaten sie > damit nicht mehr finanzieren wird ...). Tatsächlich *gibt* es selbstverständlich Vorkehrungen für den Fall, dass kein Budget beschlossen werden kann, wir hatten das in Österreich auch schon einmal für ein paar Wochen. Frag' micht nicht mehr nach den Details, ich glaube, es wird alles linear fortgeschrieben. Das ist besser als gar nichts, aber im Detail halt nicht wirklich praktikabel. Und dann, wenn man sich partout nicht einigen kann? Bis ggf. Neuwahlen durchgeführt und abgewickelt sind, dauert es auch wieder ein paar Monate. > Das Parlament kann dann binnen 3 Monaten einen anderen Haushalt > beschließen (mit absoluter Mehrheit), oder der Entwurf der > Regierung ist beschlossen. > Oder auch: ein Parlament, das nicht bis zum $STICHTAG mit > absolurter Mehrheit einen Haushalt beschließt, ist automatisch > aufgelöst, und keiner der Mitglieder des aufgelösten Parlaments > darf fürs neue kandidieren ... > Was glaubst du, wie schnell die sich einigen, wenns solche > Randbedingungen gibt! Eine ehrliche Antwort? :-) Ich glaube keineswegs, dass das deshalb deutlich schneller ginge, so rational läuft das nicht. Dafür gäbe es hinterher evt. eine größere Staatskrise, wenn man (z.B.) das gesamte Parlament auf einen Schlag austauscht. Servus, Stefan -- http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike Stefan. Für vertierte Fädchen in maskierten Zeiten! (Sloganizer)
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| From | Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> |
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| Date | 2017-09-27 07:42 +0200 |
| Message-ID | <raqr9ex11a.ln2@diedrich.ddnssec.de> |
| In reply to | #323400 |
Stefan Froehlich meinte:
>> Ein konstruktives Misstrauensvotum (also die Ablösung mit > 50%
^^^^^^^^^^^^^
>> der abgeordnetenstimmen) muss natürlich möglich sein. Aber damit
>> setzt du ja voraus, dass sich eine 50%-Mehrheit findet - und damit
>> ist dsie per Definitionem keine Minderheitsregierung mehr, wovon
>> wir aber ausgegagngen waren.
>
> Wenn sich eine 50%-Mehrheit *gegen* die aktuelle Regierung findet,
> wieso ist sie dann keine Minderheitsregierung?
Wior sprachen von einem _konstruktien_ Misstrauensvotum - also davon, dass
sich das Parlament mit der absoluten _Mehrheit_ seiner Stimmen auf eine
andere Regierung einigt. Die hat dann also eine absolute Mehrheit, ist
also gerade keine MInderheitsregierung.
>
>> Was meinst du ansonsten mit "scheitern"?
>
> Die Minderheitsregierung beginnt (in diesem Thread angenommen) als
> Spiel freier Kräfte,
Ja.
> d.h. sie bringt Gesetzesvorlagen ins Parlament
> ein
nicht notwendigerweise; Gesetzesinitiativen können (und sollten IMO) aus
dem Parlament kommen. Die Regierung ist letztlich Verwaltungsspitze und
muss Gesetze umsetzen, nicht Gesetze vorschlagen.
> und sucht sich unter den Oppotisionsparteien
s/Oppositions//
> welche, die diese
> unterstützen. Mir fehlt der Glaube daran, dass das sehr lange
> funktioniert, und spätestens, wenn das Budget beschlossen werden
> muss, wird es wohl sehr schnell sehr problematisch.
Dazu habe ich ja schon was gesagt; du zitierst es ja:
>> Ich gebe zu: mit dem Haushalt ist das ein bisschen schwieriger, da
>> kann eine Regierung scheitern. Aber auch dafür gäbe es
>> Lösungsmöglichkeiten, wenn man nur wollte. Zum Beispiel, ins Blaue
>> hineinformuliert: die Regierung muss vor dem J$STICHTAG einen
>> Haushalt vorlegen, der höchstens halb so viele Kredite aufnimmt
>> wie der Vorjahreshaushalt (und dazusagen, welche Wohltaten sie
>> damit nicht mehr finanzieren wird ...).
>
> Tatsächlich *gibt* es selbstverständlich Vorkehrungen für den
> Fall, dass kein Budget beschlossen werden kann, wir hatten das in
> Österreich auch schon einmal für ein paar Wochen. Frag' micht nicht
> mehr nach den Details, ich glaube, es wird alles linear
> fortgeschrieben. Das ist besser als gar nichts, aber im Detail halt
> nicht wirklich praktikabel. Und dann, wenn man sich partout nicht
> einigen kann? Bis ggf. Neuwahlen durchgeführt und abgewickelt sind,
> dauert es auch wieder ein paar Monate.
Ja, lineare Fortschreibung ist keine gute Idee. Daher ja mein Vorschlag:
>> Das Parlament kann dann binnen 3 Monaten einen anderen Haushalt
>> beschließen (mit absoluter Mehrheit), oder der Entwurf der
>> Regierung ist beschlossen.
Mit anderen Worten: wenn sich das Parlament nicht einigen kann, gilt der
Vorschlag der Regierung als beschlossen. Ja, das Budgetrecht ist ein
Kernpunkt der parlamentarischen Demokratie; wenn es diese aber nicht
wahrnimmt, weil es sich nicht einigen kann, nun denn, dann verzichtet es
halt auf dieses Recht.
>> Oder auch: ein Parlament, das nicht bis zum $STICHTAG mit
>> absolurter Mehrheit einen Haushalt beschließt, ist automatisch
>> aufgelöst, und keiner der Mitglieder des aufgelösten Parlaments
>> darf fürs neue kandidieren ...
>
>> Was glaubst du, wie schnell die sich einigen, wenns solche
>> Randbedingungen gibt!
>
> Eine ehrliche Antwort? :-)
>
> Ich glaube keineswegs, dass das deshalb deutlich schneller ginge, so
> rational läuft das nicht. Dafür gäbe es hinterher evt. eine größere
> Staatskrise, wenn man (z.B.) das gesamte Parlament auf einen Schlag
> austauscht.
Das würde maximal einmal passieren - so schnell lassen die Parlamentarier
sich nicht von ihren Fleischtöpfen vertreiben.
Diedrich
--
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| From | Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> |
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| Date | 2017-09-27 11:07 +0200 |
| Message-ID | <oqfpo0$1h2$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #323424 |
Salve allerseits, Diedrich Ehlerding schrieb: > so schnell lassen die Parlamentarier sich nicht von ihren > Fleischtöpfen vertreiben. > --- <hier abknabbern> --- *Angela Merkel hätte zurücktreten müssen, weil alles, was jetzt kommt*, *mit den berühmten "Mühen der Ebene" nicht mehr angemessen beschrieben* *ist* Was in vier Jahre alles passieren kann. Nach der letzten Wahl gab es noch eine Mehrheit links von der Mitte und eine mutige sozialdemokratische Parteiführung hätte das Heft des Handelns an sich reißen und mit den Grünen und der Linken eine Regierung bilden können, die den Stillstand überwindet und vor allem in Europa neue Impulse setzt. Man hätte auch Angela Merkel in eine Minderheitsregierung zwingen (hier vor vier Jahren diskutiert) und aus der Opposition heraus die Politik verändern können. Hasenfüßig wie man war, wählte man aber lieber den Weg des geringsten Widerstandes, ging in eine große Koalition und ließ unendlich vieles geschehen, was fundamental sozialdemokratischen Werten und Zielen widersprach. *Sozialdemokraten: Profilierung wird schwer* Und heute stehen die Sozialdemokraten vor einem Scherbenhaufen und das, obwohl die CDU/CSU, ihr Hauptgegner, das schwächste Ergebnis der jüngeren Geschichte erzielt hat. Man fragt sich nur, wie viel Freibier am vergangenen Sonntag im Willi-Brandt-Haus schon vor 18 Uhr geflossen sein muss, um die anwesenden Genossen bei der Rede des Vorsitzenden zum Jubeln zu bewegen. Die SPD hat nun alle vernünftigen politischen Optionen verloren und das wenigstens hat die Parteiführung erkannt. Ansonsten aber werden sie so weitermachen wie bisher, denn auf Opposition zu setzen, ohne über wirklich alternative politische Konzepte zu verfügen, wird die Profilierung bei dem Gemischtwarenladen einer Jamaika-Koalition noch viel schwieriger machen als bisher. Der unsinnigste Spruch des Wahlabends war die von allen Sozialdemokraten immer wieder beschworene Formel: "Wir gewinnen gemeinsam und wir verlieren gemeinsam." Man stelle sich das im Abstiegskampf einer Fußballmannschaft einmal vor, weil das heißt, dass niemand bereit ist, die Verantwortung für das Debakel zu übernehmen. Das bedeutet implizit, wir ändern in der Sache nichts, weil an der Spitze von Anfang an nur eine Figur stand, nicht aber eine Persönlichkeit, die jemals sachliche Verantwortung für ein profiliertes Programm übernommen hätte. Jeremy Corbyn hätte sicher zurücktreten müssen, wenn er die Wahl verloren hätte, weil er es war, der den britischen Sozialdemokraten ein neues Programm gegeben hatte. Martin Schulz hat nichts gegeben, folglich kann und will man ihm auch nichts nehmen. *Die neue Koalition: Ein Gewaltakt, den man niemanden wünschen kann* Angela Merkel wirkte in der Runde der Spitzenkandidaten am Sonntagabend unendlich müde und frustriert. Auch sie hätte schon gestern zurücktreten müssen, weil - und das hat sie wohl selbst in der Runde realisiert - alles, was jetzt kommt, mit den berühmten "Mühen der Ebene" nicht mehr angemessen beschrieben ist. Sie muss, um es im Sinne der Wahlprüfsteine von Makroskop zu sagen (hier noch einmal der letzte Stand), als vorletzter mit dem zweiten und dem allerletzten eine Koalition bilden. Das wird nicht nur sachlich schwer, das wird vor allem angesichts des mit unendlich viel heißer Luft aufgeblasenen Vorsitzenden der Liberalen ein Gewaltakt, den man niemanden wünschen kann. *Flüchtlingsfrage zu einer Schicksalsfrage Deutschlands hochstilisiert* Und das in einer Gesellschaft, die besonders in diesem Wahlkampf gezeigt hat, dass sie vollständig das Maß für die Bedeutung der Dinge verloren hat. Nicht nur in der Diskussion von Merkel und Schulz, sondern in fast allen medial inszenierten Wahlkampfbeiträgen wurde die Flüchtlingsfrage zu einer Schicksalsfrage Deutschlands hochstilisiert, die der AfD einen wunderbaren Nährboden für ihr völkisches Gewäsch bot. Ich weiß nicht wie oft die Bundeskanzlerin die Frage nach ihrer Flüchtlings-Entscheidung im Jahre 2015 schon beantwortet hat, aber als sie gestern hörte, dass die neu ins Parlament gewählte Partei kaum etwas anderes im Sinn hat, als eine juristische Überprüfungen vieler Entscheidungen der vergangenen Jahre zu erzwingen, hat sie sich sicher gefragt, ob es nicht einen Preis gibt, der auch für sie zu hoch ist. So war es kein Wunder, dass Angela Merkel in der Diskussion tatsächlich die größte Übereinstimmung mit Katja Kipping von der Linken hatte, die genau dieses falsche Gewicht des Wahlkampfes beklagte und die Diskussion dringender Sachfragen anmahnte. [...] Ich glaube nicht einmal, dass bei den meisten dahinter eine explizit rechte Gesinnung steckt (Leute wie Strunz von Sat 1 natürlich ausgenommen), aber das Thema lässt sich von jedem Journalisten leicht erfassen, die Fragen liegen auf der Hand und die Gegensätze zwischen den Parteien sind leicht offen zulegen. Warum sollte man komplizierte Themen wie die europäische Wirtschafts- und Finanzpolitik angehen, wenn man mit einem einfachen Thema eine viel bessere Show inszenieren kann? *FDP und Grüne: Um jeden Millimeter Klimawandel kämpfen* Was jetzt kommt, wird ein beispielloses Klein-Klein werden. Angela Merkel wird für ein konsequentes Weiter-so eintreten, aber die Grünen als schwächster Partner einer möglichen Jamaika-Koalition werden um jeden Millimeter Klimawandel kämpfen, während die FDP sich um jeden Millimeter verdient machen will, um den sie den Staat zurückdrängt. Das ist schon ein fundamentaler Widerspruch in der Sache, auch wenn man sich in der Rhetorik sogar ähnelt. Die FDP muss aber darüber hinaus, um ihr Profil zu zeigen, darauf beharren, in allen Bereichen zu privatisieren und den deutschen Mittelstand zu stärken, was einerseits die Ungleichheit weiter vergrößern wird und andererseits die Fehlentwicklungen der Vergangenheit, vor allem bei der Rente, verstärkt. Wirklich schlimm ist die europäische Position der FDP, während die Grünen hier vermutlich nicht stark genug sind, um Schlimmeres zu verhindern. Die Liberalen beharren auf der Verantwortung jedes einzelnen Staates für die eingetretenen Fehlentwicklungen, haben von einem deutschen Problem noch nie etwas gehört und möchten am liebsten sofort eine Insolvenzordnung für Staaten durchsetzen. Da sie kein wirtschaftspolitisches Konzept haben, das den Namen verdient, werden sie sich allen Erkenntnissen verweigern, denen sich in den letzten Jahren selbst konservative Kreise nicht entziehen konnten. Sollte Christian Lindner wirklich den Posten des Bundesfinanzministers anstreben und sich damit durchsetzen, werden wir uns Wolfgang Schäuble noch zurückwünschen. --- </hier abknabbern> --- ©<https://www.heise.de/tp/features/Das-falsche-Gewicht-und-kein-Konzept-fuer-die-Zukunft-3843455.html> M.f.G. -- Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur etwas komisch... ;-)
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| From | Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) |
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| Date | 2017-09-27 14:05 +0000 |
| Message-ID | <7t59cbae88i61d3n3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at> |
| In reply to | #323424 |
On Wed, 27 Sep 2017 07:42:19 Diedrich Ehlerding wrote: > Stefan Froehlich meinte: > > >> Ein konstruktives Misstrauensvotum (also die Ablösung mit > 50% > ^^^^^^^^^^^^^ > >> der abgeordnetenstimmen) muss natürlich möglich sein. Aber damit > >> setzt du ja voraus, dass sich eine 50%-Mehrheit findet - und damit > >> ist dsie per Definitionem keine Minderheitsregierung mehr, wovon > >> wir aber ausgegagngen waren. > > Wenn sich eine 50%-Mehrheit *gegen* die aktuelle Regierung findet, > > wieso ist sie dann keine Minderheitsregierung? > Wior sprachen von einem _konstruktien_ Misstrauensvotum - also davon, > dass sich das Parlament mit der absoluten _Mehrheit_ seiner Stimmen auf > eine andere Regierung einigt. Nein, *wir* sprachen nicht davon, sondern nur Du. Ich hingegen hatte das Wort schlichtweg überlesen, und zwar deshalb, weil es deraritges in Österreich überhaupt nicht gibt. Bei uns kann das Parlament per Definition keine Regierung vorschlagen oder sich auf eine einigen - das macht der Präsident, das Parlament kann seinen Vorschlag lediglich ablehnen, Misstrauensanträge sind hierzulande also immer destruktiv. Damit erübrigt sich jetzt natürlich ein Großteil vom ganzen Rest. > > [Die Minderheitsregierung] bringt Gesetzesvorlagen ins Parlament > > ein > nicht notwendigerweise; Gesetzesinitiativen können (und sollten > IMO) aus dem Parlament kommen. Die Regierung ist letztlich > Verwaltungsspitze und muss Gesetze umsetzen, nicht Gesetze > vorschlagen. Sie muss es nicht tun, aber gänzlich ohne Regierungsanträge wird man nicht auskommen, realistischerweise sogar recht deutlich nicht. > > und sucht sich unter den Oppotisionsparteien > > s/Oppositions// Dass die Parteien, die der Minderheitsregierung gehören, ihre eigenen Anträge untertützt darf als gegeben angenommen werden. > Daher ja mein Vorschlag: > >> Das Parlament kann dann binnen 3 Monaten einen anderen Haushalt > >> beschließen (mit absoluter Mehrheit), oder der Entwurf der > >> Regierung ist beschlossen. > Mit anderen Worten: wenn sich das Parlament nicht einigen kann, > gilt der Vorschlag der Regierung als beschlossen. Das würde praktisch nicht viel bringen. So rein vom Konzept her halte ich das für indiskutabel: Gegen einen Vorschlag kann man aus sehr vielen Gründen sein, d.h. auch gegen einen übergreifend als sehr schlecht befundenen Entwurf muss noch längst kein gemeinsamer Vorschlag entstehen. Ok, dann kann man sagen: Pech gehabt, irgendetwas *muss* ja passieren. Was aber passieren wird: Die solcherart übergangene Mehrheit im Parlament bringt einen Misstrauensantrag ein und setzt die Regierung ab. Dann haben wir zwar - hurra! - ein Budget, gleichzeitig aber Neuwahlen, und die daraus hoffentlich resultierende Regierung darf/wird als erste Amtshandlung das von den Vorgängern beschlossene Budget wieder abändern. Servus, Stefan -- http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike Die glorreichen Taten! Stefan, wenn alles gelingt! (Sloganizer)
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| From | Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> |
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| Date | 2017-09-27 17:17 +0200 |
| Message-ID | <oqgfdn$8tk$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #323496 |
Salve allerseits, Stefan Froehlich schrieb: > On Wed, 27 Sep 2017 07:42:19 Diedrich Ehlerding wrote: >> Stefan Froehlich meinte: >> >> >> Ein konstruktives Misstrauensvotum (also die Ablösung mit > 50% >> ^^^^^^^^^^^^^ >> >> der abgeordnetenstimmen) muss natürlich möglich sein. Aber damit >> >> setzt du ja voraus, dass sich eine 50%-Mehrheit findet - und damit >> >> ist dsie per Definitionem keine Minderheitsregierung mehr, wovon >> >> wir aber ausgegagngen waren. > >> > Wenn sich eine 50%-Mehrheit *gegen* die aktuelle Regierung findet, >> > wieso ist sie dann keine Minderheitsregierung? > >> Wior sprachen von einem _konstruktien_ Misstrauensvotum - also davon, >> dass sich das Parlament mit der absoluten _Mehrheit_ seiner Stimmen auf >> eine andere Regierung einigt. > > Nein, *wir* sprachen nicht davon, sondern nur Du. Ich hingegen hatte > das Wort schlichtweg überlesen, und zwar deshalb, weil es deraritges > in Österreich überhaupt nicht gibt. Bei uns kann das Parlament per > Definition keine Regierung vorschlagen oder sich auf eine einigen - das > macht der Präsident > --- <hier abknabbern> --- Eine Kanzlerin ohne eigene Regierungsmehrheit, ein ehemaliger Koalitionspartner, der sich einem erneuten Bündnis verweigert, und eine Allianz, deren potenzielle Partner CDU, CSU, FDP und Grüne bei Themen wie Flüchtlings-Obergrenze und Verbrennungsmotor klar erkennbar über Kreuz liegen. So ist die Perspektive für eine neue Bundesregierung am Tag nach der Wahl. Steuert Deutschland nun auf instabile Verhältnisse zu? Antworten auf die wichtigsten Fragen: *Wie lange bleibt die jetzige Bundesregierung noch im Amt*? Laut Grundgesetz endet die Amtszeit der Kanzlerin und aller Minister, wenn der neue Bundestag zusammentritt. Dies muss spätestens 30 Tage nach der Wahl geschehen, also bis zum 24. Oktober. Allerdings sieht das Grundgesetz, Artikel 69, auch vor, dass die Kabinettsmitglieder die Geschäfte weiterführen bis zur Ernennung eines Nachfolgers. *Kann die SPD einfach aus der Regierung aussteigen*? "Mit dem heutigen Abend endet die Zusammenarbeit mit der CDU/CSU", sagte SPD-Spitzenkandidat Martin Schulz noch am Wahlabend. Die SPD kann dies dadurch dokumentieren, dass sie ihre Minister aus der Regierung abzieht. Kanzlerin Angela Merkel könnte in diesem Fall die SPD-Minister verpflichten, weiter ihre Ressorts zu führen. Ob es politisch klug ist, den oppositionellen Sigmar Gabriel etwa weiter als Außenminister durch die Welt zu schicken, ist eine andere Frage. Denn die verbleibenden Unionsminister könnten die Häuser der SPD-Kollegen auch geschäftsführend übernehmen. Wenn Arbeitsministerin Andrea Nahles am Mittwoch SPD-Fraktionschefin wird, dürfte sie ohnehin nicht Ministerin sein. Das ergibt sich aus Artikel 66 Grundgesetz. Dieser verbietet Ministern einen Nebenberuf, auch ein "anderes besoldetes Amt". *Wie viel Macht hat eine geschäftsführende Bundesregierung*? Nicht so viel wie die bisherige. "Eine solche Regierung hat die laufenden Geschäfte zu führen, aber nicht viel mehr", sagt der renommierte Staatsrechtsprofessor Horst Dreier von der Universität Würzburg. Denn es fehle ihr die Legitimation durch die Wähler, etwa wichtige internationale Verträge auszuhandeln. Unter anderem soll diese Regelung Stabilität garantieren, auch wenn eine Koalitionsmehrheit fehlt. *Könnte eine geschäftsführende Bundesregierung viele Monate im Amt* *bleiben, so wie die niederländische Regierung, die seit März ohne* *Mehrheit regiert*? Wohl nein. Im Grundgesetz ist zwar keine Frist genannt, in welcher der neue Bundestag einen Kanzler wählen muss. Doch wenn Koalitionsgespräche nicht in einer "halbwegs gedeihlichen Frist zu einem Ergebnis kämen", dann sei "der Bundespräsident als Geburtshelfer gefragt", sagt Dreier. Laut Grundgesetz, Artikel 63, schlägt der Bundespräsident dem Bundestag einen Kanzler vor, der von der Mehrheit der Abgeordneten bestätigt werden muss. Tut er dies nicht, hat er 14 Tage Zeit für einen neuen Anlauf. Ist dann immer noch kein Kanzler gekürt, muss neu abgestimmt werden - und dann gilt als gewählt, wer die meisten Stimmen erhält. "Wenn bis Weihnachten noch keine neue Regierung steht, sehe ich den Bundespräsidenten in der Pflicht, dies anzustoßen", sagt Dreier. --- </hier abknabbern> --- ©<http://www.sueddeutsche.de/politik/neue-regierungskoalition-wie-lange-bleibt-die-bundesregierung-noch-im-amt-1.3682053> M.f.G. -- Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur etwas komisch... ;-)
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| From | Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2017-09-27 02:15 -0700 |
| Message-ID | <60b88070-efe7-4f65-b39d-0405d803e9f6@googlegroups.com> |
| In reply to | #323400 |
Stefan Froehlich tat kund: > Die Minderheitsregierung beginnt (in diesem Thread angenommen) als > Spiel freier Kräfte, d.h. sie bringt Gesetzesvorlagen ins Parlament > ein und sucht sich unter den Oppotisionsparteien welche, die diese > unterstützen. Mir fehlt der Glaube daran, dass das sehr lange > funktioniert, und spätestens, wenn das Budget beschlossen werden > muss, wird es wohl sehr schnell sehr problematisch. In der BRD hat es auf Bundesebene jedenfalls noch nie funktioniert, wurde aber auch noch nie ernsthaft versucht. Man hat es gerne, wenn die Abstimmungsergebnisse vorn vornherein feststehen.
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| From | Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) |
|---|---|
| Date | 2017-09-27 14:09 +0000 |
| Message-ID | <9t59cbb0d7i61d3n3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at> |
| In reply to | #323447 |
On Wed, 27 Sep 2017 11:15:05 Lothar Frings wrote: > Stefan Froehlich tat kund: > > Mir fehlt der Glaube daran, dass [eine Minderheitsregierung] sehr lange > > funktioniert, und spätestens, wenn das Budget beschlossen werden muss, > > wird es wohl sehr schnell sehr problematisch. > In der BRD hat es auf Bundesebene jedenfalls noch nie funktioniert, wurde > aber auch noch nie ernsthaft versucht. Man hat es gerne, wenn die > Abstimmungsergebnisse vorn vornherein feststehen. Du täuscht Dich: Die Kurzlebigkeit von Minderheitsregierungen liegt nur zu einem (kleineren) Teil an der Kompromissfähigkeit der Regierungspartei, jedoch zu einem (größeren) Teil an der Kompromissfähigkeit der Opposition. Und *daran* scheitert es. Servus, Stefan -- http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike Stefan - die durchschlagendste Ausprägung von duftig! (Sloganizer)
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| From | Peter Mc Donough <mcd-mail-lists@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2017-09-27 18:53 +0200 |
| Message-ID | <f323biF29ejU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #323389 |
Am 26.09.2017 um 20:37 schrieb Diedrich Ehlerding: > ... > Oder auch: ein Parlament, das nicht bis zum $STICHTAG mit absolurter > Mehrheit einen Haushalt beschließt, ist automatisch aufgelöst, und keiner > der Mitglieder des aufgelösten Parlaments darf fürs neue kandidieren ... Wo steht das den? Gruß Peter
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| From | Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2017-09-27 19:04 +0200 |
| Message-ID | <o92t9ex7il.ln2@diedrich.ddnssec.de> |
| In reply to | #323548 |
Peter Mc Donough meinte: >> Oder auch: ein Parlament, das nicht bis zum $STICHTAG mit absolurter >> Mehrheit einen Haushalt beschließt, ist automatisch aufgelöst, und >> keiner der Mitglieder des aufgelösten Parlaments darf fürs neue >> kandidieren ... > > Wo steht das den? Leider noch nirgends. Lies nochmal: das und der Text im Absatz davor waren Vorschläge, wie man dem Szenario "Minderheitsregierung" den Schrecken nehmen könnte, dass die in heutiger Form niemals einen Haushalt durchs Parlament bekäme, indem man das Parlament unter Zeit- und Entscheidungs- und Kooperationsdruck setzt, seine ureigene Aufgabe auch wahrzunehmehn. (Ich gebe allerdings zu: meine Vorschläge wären sicherlich für heutige Partei- und Fraktionschefs, ähm, nicht unbedingt attraktiv, führten sie doch entweder zu Gesichts- oder zu Mandatsverlust). Diedrich -- pgp-Key (RSA) 1024/09B8C0BD fingerprint = 2C 49 FF B2 C4 66 2D 93 6F A1 FF 10 16 59 96 F3 HTML-Mail wird ungeleſen entſorgt.
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| From | Peter Mc Donough <mcd-mail-lists@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2017-09-27 19:49 +0200 |
| Message-ID | <f326ktF35bkU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #323551 |
Am 27.09.2017 um 19:04 schrieb Diedrich Ehlerding: > Peter Mc Donough meinte: > >>> Oder auch: ein Parlament, das nicht bis zum $STICHTAG mit absolurter >>> Mehrheit einen Haushalt beschließt, ist automatisch aufgelöst, und >>> keiner der Mitglieder des aufgelösten Parlaments darf fürs neue >>> kandidieren ... >> >> Wo steht das den? > > Leider noch nirgends. Lies nochmal: das und der Text im Absatz davor waren > Vorschläge, wie man dem Szenario "Minderheitsregierung" den Schrecken > nehmen könnte, dass die in heutiger Form niemals einen Haushalt durchs > Parlament bekäme, indem man das Parlament unter Zeit- und Entscheidungs- > und Kooperationsdruck setzt, seine ureigene Aufgabe auch wahrzunehmehn. Du hast mir schon einen Schrecken eingejagt. Man stelle sich eine Haushaltsverabschiedung vor wie einst eine Papswahl: "... Erst als die Kardinäle nur noch Wasser und Brot zu trinken bekamen und die entnervten Bürger bereits das Dach über dem Wahllokal abgetragen hatten, brachte der nahende Winter das Wahlkollegium dazu, nach 1005 Tagen Teobaldo Visconti die nötige Zweidrittelmehrheit zu bescheren. .." https://www.welt.de/geschichte/article114529000/Das-laengste-Konklave-dauerte-fast-drei-Jahre.html Allerdings mag es gute Gründe geben, einem Haushalt nicht zuzustimmen. > (Ich gebe allerdings zu: meine Vorschläge wären sicherlich für heutige > Partei- und Fraktionschefs, ähm, nicht unbedingt attraktiv, führten sie > doch entweder zu Gesichts- oder zu Mandatsverlust). Vorletzes sollte einen Politiker nicht schrecken, er vertritt schließlich seine Wähler und so lange er das vermitteln kann, hat er letzteres nicht zu fürcheten. Gruß Peter
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| From | Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2017-09-27 19:59 +0200 |
| Message-ID | <ug5t9exevm.ln2@diedrich.ddnssec.de> |
| In reply to | #323563 |
Peter Mc Donough meinte: > Allerdings mag es gute Gründe geben, einem Haushalt nicht zuzustimmen. Ja, klar. Nur sind Parlamentarier nicht deshalb gewählt, irgendwelchen Haushaltsentwürfen zuzustimmen oder sie abzulehnen, sondern dafür, dass sie sich gemeinsam (oder mindestens die Hälfte von ihnen gemeinsam) auf einen Haushalt einigen und den beschließen. Das Haushaltsrecht ist eines der grundlegenden Rechte eines Parlaments - dann sollen sie es gefälligst auch wahrnehmen. Meine Vorschläge wollen ja dieses Recht auch nicht einschränken - wenn die Parlamentarier es denn ausüben wollen. UNd wenn sie es nicht ausüben wollen, dann interpretiert der erste meine Vorschläge diese Weigerung als Verzicht des Parlaments auf sein Recht (nun gut, wenn sie nicht wollen, dann eben nicht; dann machts jemand anders), und der zweite ist darüber hinaus ertwa radikaler und stellt fest: die sind offenbar nicht für die Aufgabe geeignet, für die sie sich beworben haben und gewählt worden sind, und zieht die naheliegende Konsequenz. Diedrich > -- pgp-Key (RSA) 1024/09B8C0BD fingerprint = 2C 49 FF B2 C4 66 2D 93 6F A1 FF 10 16 59 96 F3 HTML-Mail wird ungeleſen entſorgt.
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| From | Lars Gebauer <lars.gebauer@yahoo.de> |
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| Date | 2017-09-26 10:35 +0000 |
| Message-ID | <slrnoskbb4.1qd.lars.gebauer@yenni.elke-albrecht.com> |
| In reply to | #323261 |
* Matthias Hanft: > Dr. Joachim Neudert schrieb: >> Ohne Regierungsbildung keine Regierung. Und die nennt man ja wohl Exekutive? > > IIRC sind Exekutive die, die die (bestehenden) Gesetze *ausführen*, also z.B. > Polizisten, Finanzbeamte... Die gehören _auch_ zur Exekutive. > Die Regierung *macht* Gesetze und heißt deswegen "Legislative". Nein - Gesetze werden vom Bundestag beschlossen. Dieser ist also die Legislative. Die Regierung ist zur Ausführung/Umsetzung dieser Gesetze verpflichtet; gehört also zur Exekutive. > Und wenn > mal eine Zeitlang keine neuen Gesetze beschlossen werden, geht Deutschland > auch nicht gleich davon unter. Das ist im Grunde richtig. Aber interessant wird es u.a. dann, wenn bspw. kein Haushalt beschlossen wird / beschlossen werden kann. Das dürfte mittelfristig zur Handlungsunfähigkeit führen.
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| From | Klaus Dahlwitz <kdahlwitz@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2017-09-26 18:23 +0200 |
| Message-ID | <oqdut1$38s$1@solani.org> |
| In reply to | #323261 |
Am 26.09.2017 um 12:10 schrieb Matthias Hanft: > IIRC sind Exekutive die, die die (bestehenden) Gesetze *ausführen*, also z.B. > Polizisten, Finanzbeamte... > > Die Regierung *macht* Gesetze und heißt deswegen "Legislative". Und wenn > mal eine Zeitlang keine neuen Gesetze beschlossen werden, geht Deutschland > auch nicht gleich davon unter. Das war wohl das, was Marc gemeint hat. <https://de.wikipedia.org/wiki/Exekutive#Deutschland> <https://de.wikipedia.org/wiki/Legislative#Deutschland> Kl-"alle Staatsgewalt geht von Volker aus"-aus -- Sturm im Norden ist erst, wenn die Schafe keine Locken mehr haben
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| From | Frank Hucklenbroich <Hucklenbroich01@aol.com> |
|---|---|
| Date | 2017-09-26 12:58 +0200 |
| Message-ID | <5rd9sqx13nrb$.5bdl14nq6hhv.dlg@40tude.net> |
| In reply to | #323260 |
Am Tue, 26 Sep 2017 11:42:57 +0200 schrieb Dr. Joachim Neudert: > Darauf kann es rauslaufen, eine Minderheitenregierung der CDU allein, > die von den anderen Abgeordneten mal toleriert wird und mal nicht. Dann gibt es beim ersten größeren Dissenz ein kontruktives Mißtrauensvotum und danach Neuwahlen. Grüße, Frank
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| From | Matthias Hanft <mh@hanft.de> |
|---|---|
| Date | 2017-09-26 13:11 +0200 |
| Message-ID | <8e3e27cb-1296-5f0b-0393-e540a42de553@hanft.de> |
| In reply to | #323282 |
Frank Hucklenbroich schrieb: > > Dann gibt es beim ersten größeren Dissenz ein kontruktives Mißtrauensvotum > und danach Neuwahlen. Zum Thema "Neuwahlen": Das hab ich jetzt auch gleich wieder gelesen, dass es "Neuwahlen" geben soll, falls keine regierungsfunktionale Koalition zustande kommen sollte. Ich frage mich (schon seit Jahren), was Neuwahlen in so einem Fall für einen Sinn haben sollen: Glauben "die" denn wirklich, die Leute wür- den anders wählen als ein paar Wochen vorher?! IMHO käme doch bei "Neuwahlen" wieder exakt das gleiche Ergebnis heraus (ok, vielleicht ±0,1% oder so). Oder bin ich da zu blauäugig? Gruß Matthias.
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| From | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2017-09-26 13:23 +0200 |
| Message-ID | <oqddc8$54p$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #323285 |
Am 26.09.17 um 13:11 schrieb Matthias Hanft: > Frank Hucklenbroich schrieb: >> >> Dann gibt es beim ersten größeren Dissenz ein kontruktives Mißtrauensvotum >> und danach Neuwahlen. > > Zum Thema "Neuwahlen": Das hab ich jetzt auch gleich wieder gelesen, dass es > "Neuwahlen" geben soll, falls keine regierungsfunktionale Koalition zustande > kommen sollte. Ich frage mich (schon seit Jahren), was Neuwahlen in so einem > Fall für einen Sinn haben sollen: Glauben "die" denn wirklich, die Leute wür- > den anders wählen als ein paar Wochen vorher?! IMHO käme doch bei "Neuwahlen" > wieder exakt das gleiche Ergebnis heraus (ok, vielleicht ±0,1% oder so). Oder > bin ich da zu blauäugig? > > Gruß Matthias. > Äh, nein, das gäbe wohl weiteren starken Zulauf für die AfD, und noch höhere Verluste von CDU, CSU, SPD. Deswegen trachten sie das doch zu vermeiden.
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| From | Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> |
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| Date | 2017-09-26 14:26 +0200 |
| Message-ID | <oqdh1f$sjv$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #323285 |
Salve allerseits, Matthias Hanft schrieb: > Frank Hucklenbroich schrieb: >> >> Dann gibt es beim ersten größeren Dissenz ein kontruktives Mißtrauensvotum >> und danach Neuwahlen. > > Zum Thema "Neuwahlen": Das hab ich jetzt auch gleich wieder gelesen, dass es > "Neuwahlen" geben soll, falls keine regierungsfunktionale Koalition zustande > kommen sollte. Ich frage mich (schon seit Jahren), was Neuwahlen in so einem > Fall für einen Sinn haben sollen: Glauben "die" denn wirklich, die Leute wür- > den anders wählen als ein paar Wochen vorher?! > Yoh! Im Moment würde sowohl die Union als auch die SPD noch mehr Stimmen verlieren – und die AfD würde gehörig zulegen... M.f.G. -- Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur etwas komisch... ;-)
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| From | gunter Kühne <kuehne123@front.ru> |
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| Date | 2017-09-26 14:41 +0200 |
| Message-ID | <oqdhu2$r57$2@news.albasani.net> |
| In reply to | #323285 |
Am 26.09.2017 um 13:11 schrieb Matthias Hanft: > Frank Hucklenbroich schrieb: >> >> Dann gibt es beim ersten größeren Dissenz ein kontruktives Mißtrauensvotum >> und danach Neuwahlen. > > Zum Thema "Neuwahlen": Das hab ich jetzt auch gleich wieder gelesen, dass es > "Neuwahlen" geben soll, falls keine regierungsfunktionale Koalition zustande > kommen sollte. Ich frage mich (schon seit Jahren), was Neuwahlen in so einem > Fall für einen Sinn haben sollen: Glauben "die" denn wirklich, die Leute wür- > den anders wählen als ein paar Wochen vorher?! IMHO käme doch bei "Neuwahlen" > wieder exakt das gleiche Ergebnis heraus (ok, vielleicht ±0,1% oder so). Oder > bin ich da zu blauäugig? > > Gruß Matthias. > Die AFD würde wahrscheinlich noch mehr zulegen. Weil ja nun jedem klar wurde das man nichts ändern will. Hat Mutti gesagt.
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