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Groups > ger.ct > #320942 > unrolled thread
| Started by | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| First post | 2017-08-22 10:07 +0200 |
| Last post | 2017-08-22 17:29 +0200 |
| Articles | 6 — 4 participants |
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Raumkampf-Simulationen (Star Wars Battlefront 2) "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2017-08-22 10:07 +0200
Re: Raumkampf-Simulationen (Star Wars Battlefront 2) Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2017-08-22 10:42 +0200
Re: Raumkampf-Simulationen (Star Wars Battlefront 2) Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> - 2017-08-22 05:46 -0700
Re: Raumkampf-Simulationen (Star Wars Battlefront 2) "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2017-08-22 15:45 +0200
Re: Raumkampf-Simulationen (Star Wars Battlefront 2) Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2017-08-22 19:44 +0200
Re: Raumkampf-Simulationen (Star Wars Battlefront 2) Mike Grantz <rotfl@invalid.hahahahahahahahh.com> - 2017-08-22 17:29 +0200
| From | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2017-08-22 10:07 +0200 |
| Subject | Raumkampf-Simulationen (Star Wars Battlefront 2) |
| Message-ID | <ongoo8$t8o$1@news.albasani.net> |
https://www.heise.de/forum/heise-online/News-Kommentare/Star-Wars-Battlefront-2-Endlich-echter-Raumkrieg/Das-Problem-aller-Raumkampf-Simulationen/posting-30907700/show/ Das Problem aller Raumkampf-Simulationen: sie sind inhärent langweilig. 3 Raumachsen, alle Freiheitsgrade. Und jetzt? Im Vakuum (nein, soviel planetare Nebel und Galaxien und Saturnringe zum Greifen in der Nähe gibt es nicht wie in den Comics), jetzt dreht und schlingert und wendet man in der Leere des Raums, ob man irgendwelche Hecktriebwerke des Gegners mit einem Fadenkreuz zur Deckung bringt. Es ist einfach langweilig. Jede Auseinandersetzung zu Fuß auf einer strukturierten Planetenoberfläche unter Einfluß der Schwerkraft und unter Ausnutzung der Topographie ist tausendmal abwechslungsreicher und interessanter. Just my 2 Cents > > Amok Achim schrieb am 22.08.2017 09:39: > > Pah, ein paar der größten Klassiker der Computerspielgeschichte (Wing Commander, X-Wing, Elite) waren Raumkampfsimulationen - und alles andere als langweilig. Und ich habe sie alle gehabt und alle gespielt. Besonders Wing Commander war extrem langweilig in den Raumkämpfen. Man rührt am Joystick und hat ein sich drehendes Bild des Hintergrundes, vor der Cockpit-Simulation mit der Zieleinrichtung. Wenn man den Kilrathi nicht mit "T" (für "Taunt", , mit Sprüchen reizen) hätte provozieren können, hätte es gar nichts daran gegeben. Irgendwo rechts unten im Bild dann zwei Balken, die den Zustand der Schilde und den Grad der eigenen Beschädigung anzeigen. Fad fad fad... Wing Commander hatte eine ganz gute Hintergrundsstory für die damalige Zeit. Die Kilrathi waren angelehnt an Larry Nivens Kzinti, eine feline Kriegerrasse aus dem "Known Universe". Aber die Raumkämpfe waren nichts. Je realistischer die Raumkämpfe übrigens simuliert werden (In Wing Commander waren sie eben nicht realistisch simuliert, der Gegner war immer in der Nähe und man konnte sich nicht verlaufen), desto herausfordernder ist es überhaupt einen Gegner zu finden. Meistens ist man mit ganz divergenten Flugvektoren irgendwo im Raum-Kubus unterwegs. Bei Lucas Arts X-Wing waren das Flugtraining amüsanter als die Raumkämpfe später. Wo man durch eine Reihe Tore wurde durchfliegen musste. Im Raumkampf trat wieder das obige Problem auf: Ja wo isser denn? Gruß Joachim
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| From | Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> |
|---|---|
| Date | 2017-08-22 10:42 +0200 |
| Message-ID | <f0294fF5nb9U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #320942 |
Am 22.08.2017 um 10:07 schrieb Dr. Joachim Neudert:
> https://www.heise.de/forum/heise-online/News-Kommentare/Star-Wars-Battlefront-2-Endlich-echter-Raumkrieg/Das-Problem-aller-Raumkampf-Simulationen/posting-30907700/show/
> Das Problem aller Raumkampf-Simulationen: sie sind inhärent langweilig.
Raumkampf-Simulationen in computer Spiele und sf-Filme sind eher
Luftkampfsimulationen mit exotischer aussehende Fluggeräte
und andere Umgebung.
Dazu noch, einen Laserstahl im Vakuum würde man nicht sehen ..
> Und jetzt? Im Vakuum (nein, soviel
> planetare Nebel und Galaxien und Saturnringe zum Greifen in der Nähe
> gibt es nicht wie in den Comics),
Schon mal überlegt, mit wie viel facher Lichtgeschwindigkeit
ein Raumschiff fliegen müssen, wenn sich die Sterne
sichtbar (ohne eigne Drehung) bewegen würden?
Oder wie hoch die Wahrscheinlichkeit eines zufälligen Zusammentreffens
eine 100 m Raumschiffes in einem Lichtjahre großem Kubikwürfel ist?
> Und ich habe sie alle gehabt und alle gespielt. Besonders Wing Commander
> war extrem langweilig in den Raumkämpfen.
Bei Raumkämpfen ziehe das rundenbasierte Orion II vor.
Wing commander etc habe ich geauft eventuell installiert,
und alles zusammen nur wenige Minuten gespielt.
Hermann
der derzeit des öfteren DOS-Spiele (in dosbox) spielt.
Und vermutet, das ein Krieg im erdnahen Raum
wegen der Hinterlassenschaft nicht nur bemannten Raumfahrt
nicht mehr akzeptabel macht.
--
http://www.hermann-riemann.de
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| From | Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2017-08-22 05:46 -0700 |
| Message-ID | <f0b34dd8-84ce-4a23-bafc-05fc2fe39217@googlegroups.com> |
| In reply to | #320942 |
2017-08-22 14:46:00 +0200 > ... > Das Problem aller Raumkampf-Simulationen: sie sind inhärent langweilig. > > 3 Raumachsen, alle Freiheitsgrade. Und jetzt? Im Vakuum (nein, soviel > planetare Nebel und Galaxien und Saturnringe zum Greifen in der Nähe > gibt es nicht wie in den Comics), jetzt dreht und schlingert und wendet > man in der Leere des Raums, ob man irgendwelche Hecktriebwerke des > Gegners mit einem Fadenkreuz zur Deckung bringt. > > Es ist einfach langweilig. Jede Auseinandersetzung zu Fuß auf einer > strukturierten Planetenoberfläche unter Einfluß der Schwerkraft und > unter Ausnutzung der Topographie ist tausendmal abwechslungsreicher und > interessanter. Die RaumSimulationen sind dafür so einfach, dass man sie noch selber programmieren kann. Es gab mal den M$ Space Simulator - also RaumFlug-Simulationen ohne bewaffnete Opposition. Die Schwierigkeiten ergaben sich einfach aus der Physik - und die LangeWeile daraus, dass der WeltRaum eben gross ist (das Spiel hatte für den Weg zwischen den Sternen eine ZeitRafferOption). Meine Aufwendigste Mission war ein Flug zum SaturnMond Japetus, dort TochterSchiff ausklinken, landen, wieder starten, Rendeszvous-Manöver mit MutterSchiff, und wieder zurück. War unglaublich spannend. Leider hat M$ das Produkt nicht weitergeführt. Ich habe noch die OriginalDisketten, aber ich weiss nicht, ob Windows 10 damit zurecht kommt. Besonders, wenn der Rechner kein DiskettenLaufWerk mehr hat. Vielleicht ist das als der letzte SchwierigkeitsGrad des Spiels beabsichtigt! Herwig
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| From | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
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| Date | 2017-08-22 15:45 +0200 |
| Message-ID | <onhci0$ah4$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #320965 |
Am 22.08.17 um 14:46 schrieb Herwig AQSR: > 2017-08-22 14:46:00 +0200 > >> ... > >> Das Problem aller Raumkampf-Simulationen: sie sind inhärent langweilig. >> >> 3 Raumachsen, alle Freiheitsgrade. Und jetzt? Im Vakuum (nein, soviel >> planetare Nebel und Galaxien und Saturnringe zum Greifen in der Nähe >> gibt es nicht wie in den Comics), jetzt dreht und schlingert und wendet >> man in der Leere des Raums, ob man irgendwelche Hecktriebwerke des >> Gegners mit einem Fadenkreuz zur Deckung bringt. >> >> Es ist einfach langweilig. Jede Auseinandersetzung zu Fuß auf einer >> strukturierten Planetenoberfläche unter Einfluß der Schwerkraft und >> unter Ausnutzung der Topographie ist tausendmal abwechslungsreicher und >> interessanter. > > Die RaumSimulationen sind dafür so einfach, dass man sie noch selber > programmieren kann. > > Es gab mal den M$ Space Simulator - also RaumFlug-Simulationen > ohne bewaffnete Opposition. Die Schwierigkeiten ergaben sich > einfach aus der Physik - und die LangeWeile daraus, dass der > WeltRaum eben gross ist (das Spiel hatte für den Weg zwischen > den Sternen eine ZeitRafferOption). > > Meine Aufwendigste Mission war ein Flug zum SaturnMond Japetus, > dort TochterSchiff ausklinken, landen, wieder starten, > Rendeszvous-Manöver mit MutterSchiff, und wieder zurück. War > unglaublich spannend. > > Leider hat M$ das Produkt nicht weitergeführt. Ich habe noch > die OriginalDisketten, aber ich weiss nicht, ob Windows 10 > damit zurecht kommt. Besonders, wenn der Rechner kein > DiskettenLaufWerk mehr hat. > > Vielleicht ist das als der letzte SchwierigkeitsGrad des > Spiels beabsichtigt! > > Herwig > Im Heise Forum hab ich glaub ich gerade einigen Leuten etwas den Spaß daran verdorben- war keine böse Absicht. Aber Raumschlachtsimulation ist halt genauso fad, wie ich schreibe: ---------- Ja. Und dann rührt man heftig mit dem Joystick, damit der Sternenhintergrund vorbeigeschoben wird an den Cockpitstreben und der Fadenkreuzsimulation, und ein Blip auf dem Radarscreen auftaucht und ein kleines Raumschiffbild (früher wäre es ein Sprite gewesen) um das Fadenkreuz herumwackelt. Während man ohne G-Kräfte bewegungslos vor dem Monitor sitzt. Been there. Done that. So sehr ich ein Fan bin von Scifi Filmen und Space Operas, so sehr war ich immer davon enttäuscht wenn ich versuchte es am eigenen Monitor nachzuspielen. Die VR Simulation an der PS 4 pro die ich auch habe kommt hingegen recht gut. Da gibt es eine Szene wo man schön über einem Planeten hängt, fliegt und runter schauen kann, das hat etwas. Aber genau den Teil bauen sie in Star Wars Battlefront 2 ja offenbar nicht aus. ------------------- ------------------- Na ja. Wenn man vergleicht wie gut First-Person-Shooter intuitiv funktionieren, oder Autorennspiele (Driveclub VR auf Sony PS 4 pro mit VR-Brille, Logitech Lenkrad und Pedalen), und auch Flugsimulatoren, dann fallen alle echten 3D-Raumkampfsimulationen stark ab dagegen. Wie hier gerade jemand geschrieben hat: es beschleunigen 2 Schiffe aufeinander zu, mangels Orientierung oben/unten in ganz schiefen schrägen Ebenen, rasen aneinander vorbei, bremsen, wenden wieder und versuchen erneut aufeinander zuzufliegen. Enttäuschend. Oder man macht es wie bei Wing Commander, aber das ist dann halt heftiges Joystick-Rühren mit wenigen Freiheitsgraden. Der Gegner blieb immer in der Nähe. Es liegt nicht an der Simulationstechnik. Es liegt m.E. mehr an der eher blöden Situation der Raumschlacht. Zuviele Freiheiten, sich in jede beliebige Richtung zu bewegen. Das ist so, als ob man Auto fährt auf einer 10 Quadratkilometer grossen ebenen Betonplatte. Autofahren macht auf einer kurvigen Gebirgsstrasse Spaß, nicht auf einer riesigen Betonplatte. -------------------
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| From | Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> |
|---|---|
| Date | 2017-08-22 19:44 +0200 |
| Message-ID | <f038rdFd4nsU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #320968 |
Am 22.08.2017 um 15:45 schrieb Dr. Joachim Neudert:
> Aber Raumschlachtsimulation ist
> halt genauso fad, wie ich schreibe:
Nicht bei Master of Orion II.
Allerdings sind dort die rundenbasierte Raumschlachten ..
Hermann
der hofft bald wieder mal Orion II mit sound
unter wine zu spielen.
--
http://www.hermann-riemann.de
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| From | Mike Grantz <rotfl@invalid.hahahahahahahahh.com> |
|---|---|
| Date | 2017-08-22 17:29 +0200 |
| Message-ID | <onhic4$afd$1@dont-email.me> |
| In reply to | #320965 |
On 22.08.2017 14:46, Herwig AQSR wrote: > Die RaumSimulationen sind dafür so einfach, dass man sie noch selber > programmieren kann. Wer redet hier von Simulation? Battlefront ist ein Arcadespiel. Das gilt für den Shooter- als auch für den Weltraumpart. Sogar Konsolenspieler können das mit ihren komischen Controllern spielen. Ich wette, die Weltraumkämpfe werden alle Planeten/Asteroidengürtelnah stattfinden, oder man greift einen Sternenzerstörer an, bzw. verteidigt ihn. Da hat man permanent einen Fokus. Das wird kein Eliteclon. Fractured Space, Rebel Galaxy, EVE Online, Freespace, die X-Reihe und wie sie alle heissen, machen alle Laune, sind aber alles keine NASA-Realtime-Simulationen, denn das wäre in der Tat genauso langweilig, wie ein hyperrealistischer First Person Shooter. (Alleine schon die Wochen Wartezeit, nach einem abgebrochenen Countdown wären sehr sehr sehr frustrierend :P) Ich liebe realistische Taktikshooter. Selbst die machen teils grosse Abstriche beim Realismus, denn einiges wäre einfach viel zu frustrierend am Rechner. Und trotzdem sind viele Hampelänner überfordert, dass sie nicht permanent rumhüpfen können, wie debile Zirkusaffen. Und Battlefield ist ein Spiel für die Massen und wie bei jedem Spiel, dass man sowohl am PC als auch an der Konsole spielen kann, darf man von Simulation und Realismus gar nicht erst reden. Man wird höchstens auf grafischer Ebene vergleichen können, wie "real" man die fiktiven Charaktere dargeboten bekommt.
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