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Groups > ger.ct > #310889 > unrolled thread
| Started by | Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> |
|---|---|
| First post | 2017-05-27 19:55 -0700 |
| Last post | 2017-05-30 19:24 +0200 |
| Articles | 20 on this page of 24 — 13 participants |
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WachAblösung Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> - 2017-05-27 19:55 -0700
Re: WachAblösung Goetz Schultz <ng-delete-mailer@goetz.co.uk> - 2017-05-28 11:57 +0100
Re: WachAblösung Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> - 2017-05-28 13:34 -0700
Re: WachAblösung Dietz Proepper <dietz-news@rotfl.franken.de> - 2017-05-29 08:01 +0200
Re: WachAblösung Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> - 2017-05-29 05:26 -0700
Re: WachAblösung "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx> - 2017-05-29 14:44 +0200
Re: WachAblösung Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> - 2017-05-29 06:11 -0700
Re: WachAblösung Michael Zink <michael@swamp.franken.de> - 2017-05-29 17:14 +0200
Re: WachAblösung "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2017-05-29 17:23 +0200
Re: WachAblösung Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2017-05-29 17:43 +0200
Re: WachAblösung Lars Gebauer <lars.gebauer@yahoo.de> - 2017-05-29 16:39 +0000
Re: WachAblösung Mike Grantz <experiment2@wiebringtmaneinenaffendazugeldzuverschwenden.de> - 2017-05-30 19:33 +0200
Re: WachAblösung Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2017-05-30 22:13 +0200
Re: WachAblösung Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2017-05-29 08:58 -0700
Re: WachAblösung Michael Zink <michael@swamp.franken.de> - 2017-06-11 10:36 +0200
Re: WachAblösung Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> - 2017-05-29 14:23 -0700
Re: WachAblösung Michael Zink <michael@swamp.franken.de> - 2017-06-11 10:36 +0200
Re: WachAblösung Michael Zink <michael@swamp.franken.de> - 2017-06-11 10:36 +0200
Re: WachAblösung Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2017-05-29 18:01 +0200
Re: WachAbloesung v_borchert@despammed.com (Volker Borchert) - 2017-05-29 20:33 +0000
Re: WachAblösung Michael Zink <michael@swamp.franken.de> - 2017-06-11 10:36 +0200
Re: WachAblösung Mike Grantz <experiment2@wiebringtmaneinenaffendazugeldzuverschwenden.de> - 2017-05-30 19:45 +0200
Re: WachAblösung Michael Zink <michael@swamp.franken.de> - 2017-06-11 10:36 +0200
Re: WachAblösung Bonita Montero <Bonita.Montero@gmail.com> - 2017-05-30 19:24 +0200
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| From | Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2017-05-27 19:55 -0700 |
| Subject | WachAblösung |
| Message-ID | <61427328-58a6-46bd-bd8a-a84102198023@googlegroups.com> |
2017-05-28 04:56:00 +0200 Ich weise schon mal vorgreifend jeden Verdacht auf Paranoia von mir. Manche Dinge sind einfach nur Manifestationen eines umsichtigen LebensStils, wie er mir zu eigen ist. (Genug Bescheidenheit?) Also. Es hat mal Zeiten gegeben, da hat eine KopfDrehung genügt, zu verifizieren, dass man im eigenen Domizil allein ist. StudentenBude und so. Erleichternd kam hinzu, dass damals da nichts zu holen war, und ein Attentat auf die eigene Person - so wichtig ist keiner von uns. Letzteres mag immer noch so sein, aber die jeweiligen WohnStätten sind unübersichtlicher geworden: Mehr Zimmer, Mobiliar, hinter und in dem sich ein ganzer Mensch verstecken könnte, und verschiedene gefährliche Gegenstände, die an unterschiedlichen Stellen in der Wohnung rumliegen. Dazu kommen einige architektonische Besonderheiten der DachWohnung, die ich jetzt habe, die der Makler als "willkommenen StauRaum" bezeichnet, die aber einfach totes Volumen sind - und wenn diese "StauRäume" erst mit irgendwas vollgestellt sind, dann gibt es noch mehr tote Winkel. Ich habe jetzt mal gestoppt, wie lange es dauert, bis ich verifiziert habe, dass ich wirklich die einzige Person bin, die sich in der Wohnung aufhält. Es sind geschlagene vier Minuten. (KellerAbteil ist bei diesem PortScan nicht dabei - sonst wären es 20 Minuten.) Verschärfend kommt hinzu, dass nicht jede ReihenFolge der Inspektion gleich gut ist - es ist für einen Eindringling gar nicht so schwer, einer vollständigen Inspektion der Wohnung durch geschickten StandOrtWechsel zu entgehen. Dazu kommt das Problem, dass es in der Wohnung verschiedene gefährliche Gegenstände gibt, die ein Eindringling sich aneignen könnte, um mir damit Stress zu machen: BaseBallSchläger, einige Äxte, jede Menge Messer (Küche), Behälter mit ätzenden Flüssigkeiten (AbflussReiniger). Ich weiss nicht zu jedem ZeitPunkt, wo die Sachen sich gerade aufhalten. Das Ganze schreit nach Verbesserung - aber ich weiss nicht, wo anfangen. Eine absolut Messie-freie Wohnung ist nicht die Antwort, weil auch absolut perfektes AufRäumen die toten Winkel nicht beseitigt. Mein HeimVorteil durch absolute OrtsKenntnis kann auch noch nicht auf die taktische WaageSchale geworfen werden - auch jetzt, mehr als 50 Tage nach Einzug, passiert es mir immer noch, dass ich in das falsche Zimmer laufe. Die Konditionierung aus der alten Wohnung ist nach über 32 Jahren nicht leicht wegzukriegen. Die ZimmerAufteilung ist ja völlig neu und innovativ: SchlafZimmer, WohnZimmer, Bad, Küche, GästeToilette, ComputerZimmer, Diele, SteuerErklärungsZimmer. Und noch ein SicherheitsAspekt wartet auf Vervollkommnung: Ich kenne noch nicht alle Geräusche der Wohnung. In der alten Wohnung hörte ich, wie sich die DachRinne in den Halterungen streckte, und dann wusste ich die AussenTemperatur. Die Treppe zur Wohnung knarrte, und niemand konnte dort unbemerkt rauf. Man hörte die KleinTiere auf dem Dachboden, und man hörte, ob die sich durch irgendwas gestört fühlten. Ist hier alles anders und alles neu. Apropos DachBoden: den gibt es hier - aber nicht so richtig. Über meinen ZimmerDecken ist unter dem Giebel vielleicht 1 Meter Platz. Zuwenig für einen DachBoden, und es gibt auch nirgends einen Zugang. Andererseits ist ein StauRaum von einem Meter Höhe durchaus irgendwie nutzbar, und dass der vollständig mit IsolierMaterial gefüllt sein sollte, glaube ich nicht. Dann passen unter diesem etwa 20 Meter langen Tunnel unter dem Giebel 12 Marines, von denen ich nichts bemerke, wenn sie sich nur still verhalten (werden sie, die Luft reicht da für 12 Leute nicht lange). Dann sind da die Stimmen. Von der Strasse und aus den Wohnungen unter mir. Allmählich kann ich alle unterscheiden. In der alten Wohnung hatte ich keine Stimmen aus demselben Gebäude, weil es die einzige Wohnung im Gebäude war - dafür hat das WachHeisl zuweilen einiges an LautStärkePegel wettgemacht. Das scheint hier ausgeglichener zu sein, aber die Ortung bedarf eben noch der Übung. Wie gesagt, ich bin nicht paranoid. Aber wenn die BaLAG nicht hier übernachtet, liegt das HandwerksZeug auf dem zweiten Bett: BaseBallSchläger, Axt, KampfMesser. Der Osten wird rot. Das ist nicht der Auftakt zum kommunistischen Manifest, sondern Ergebniss der TatSache, dass ich Fenster in jede HimmelsRichtung habe. Als ob eine höhere Macht mir die Existenz des ZeitRaums von fünf Uhr morgens bis Mittag noch einmal verdeutlichen will. Ich gehe jetzt ins Bett. Nach dem üblichen Rundgang, versteht sich: Bei TagesLicht ist es unwahrscheinlicher, dass man etwas übersieht. Herwig
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| From | Goetz Schultz <ng-delete-mailer@goetz.co.uk> |
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| Date | 2017-05-28 11:57 +0100 |
| Message-ID | <ogeafk$1p1o$1@gioia.aioe.org> |
| In reply to | #310889 |
Yo, On 28/05/17 03:55, Herwig AQSR wrote: > 2017-05-28 04:56:00 +0200 > [ ... ] > > Ich gehe jetzt ins Bett. Nach dem üblichen Rundgang, > versteht sich: Bei TagesLicht ist es unwahrscheinlicher, > dass man etwas übersieht. > > Herwig > Entweder musst Du den Therapeuten wechseln oder ich meinen Sarkasmusdetektor. Denke mal ist das letztere :-) Cheers G.
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| From | Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2017-05-28 13:34 -0700 |
| Message-ID | <9da32cd2-47a1-40c6-a32e-94cdbe9c27b6@googlegroups.com> |
| In reply to | #310904 |
2017-05-28 22:35:00 +0200 > > ... Bei TagesLicht ist es unwahrscheinlicher, > > dass man etwas übersieht. > ... > Entweder musst Du den Therapeuten wechseln oder ich meinen > Sarkasmusdetektor. Denke mal ist das letztere :-) Das denke ich auch. In anderen Kontexten bin ich deutlich weniger besorgt - nächtens über einen FriedHof zu gehen oder durch den Wald belastet mich überhaupt nicht. - Naja, ein geziemender Knüppel würde auch dann beruhigen. Anekdote: Vor etlichen Jahren ein WaldSpazierGang nach EinBruch der Dunkelheit (keinen WaldLauf). Sehe ich etwa fünf bis acht Meter vor mir eine ZigarettenSpitze glimmen. Zu sehen oder hören war nichts. Niemand hatte dort etwas zu suchen - es war *mein* Wald. Ein paar Sekunden schreckhafte Konfrontation - aber es passierte nichts - überhaupt nichts. Und dann stieg die ZigarettenSpitze kreisend nach oben. Des Rätsels Lösung war ein https://de.wikipedia.org/wiki/Leuchtk%C3%A4fer. Komisch, dass dieser Vorfall meine Aversion gegen PassivRauchenLasser gesteigert hat, die gegen Glühwürmchen aber nicht ... Herwig
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| From | Dietz Proepper <dietz-news@rotfl.franken.de> |
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| Date | 2017-05-29 08:01 +0200 |
| Message-ID | <11784884.uLZWGnKmhe@rotfl.franken.de> |
| In reply to | #310947 |
Herwig AQSR wrote: > Anekdote: Vor etlichen Jahren ein WaldSpazierGang nach > EinBruch der Dunkelheit (keinen WaldLauf). Sehe ich etwa > fünf bis acht Meter vor mir eine ZigarettenSpitze glimmen. > Zu sehen oder hören war nichts. Niemand hatte dort etwas > zu suchen - es war *mein* Wald. > > Ein paar Sekunden schreckhafte Konfrontation - aber es > passierte nichts - überhaupt nichts. Und dann stieg die > ZigarettenSpitze kreisend nach oben. Des Rätsels Lösung > war ein https://de.wikipedia.org/wiki/Leuchtk%C3%A4fer. > > Komisch, dass dieser Vorfall meine Aversion gegen > PassivRauchenLasser gesteigert hat, die gegen Glühwürmchen > aber nicht ... Und das, obwohl man Passivrauch ja angeblich kilometerweit riechen kann ...
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| From | Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> |
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| Date | 2017-05-29 05:26 -0700 |
| Message-ID | <5af947c5-d157-4254-875b-0e20a4c00187@googlegroups.com> |
| In reply to | #310963 |
2017-05-29 14:28:00 +0200 > Und das, obwohl man Passivrauch ja angeblich kilometerweit riechen kann ... Kann man. Wie die WindVerhältnisse bei diesem Ereignis waren, weiss ich nicht mehr. Herwig (morning reboot)
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| From | "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx> |
|---|---|
| Date | 2017-05-29 14:44 +0200 |
| Message-ID | <qp5oic142kuo278efealut9lg8eb532tjf@4ax.com> |
| In reply to | #311032 |
Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> wrote: >Kann man. Wie die WindVerhältnisse bei diesem Ereignis waren, >weiss ich nicht mehr. Die Lehrvorführung "Hören und Sehen bei Nacht" der Bundeswehr ist immer wieder interessant. -ras -- Ralph A. Schmid http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/ http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/ http://www.mygargoyles.net/
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| From | Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> |
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| Date | 2017-05-29 06:11 -0700 |
| Message-ID | <1557cf31-5a84-4bb6-a6cf-ca08ebc7d068@googlegroups.com> |
| In reply to | #311037 |
2017-05-29 15:12:00 +0200 > ... > >Kann man. Wie die WindVerhältnisse bei diesem Ereignis waren, > >weiss ich nicht mehr. > > Die Lehrvorführung "Hören und Sehen bei Nacht" der Bundeswehr ist > immer wieder interessant. Da habe ich in den Zeiten meines HochSeilNestBaus deutlich mehr OutDoor-Erfahrungen gesammelt als dies bei der BundesWehr überhaupt möglich ist. Herwig
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| From | Michael Zink <michael@swamp.franken.de> |
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| Date | 2017-05-29 17:14 +0200 |
| Message-ID | <ep2s77FnmakU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #310947 |
On Sun, 28 May 2017 13:34:55 -0700 (PDT), Herwig AQSR wrote: >Zu sehen oder hören war nichts. Niemand hatte dort etwas >zu suchen - es war *mein* Wald. Ich kenne ja Deine damalige Situation nicht. Aber normalerweise ist das Betreten des Waldes allgemein gestattet. Mit dem Rauchen dort mag das anders sein. Auf Wiederlesen Michael -- Das Internet darf kein GRUNDrechtsfreier Raum werden!
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| From | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
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| Date | 2017-05-29 17:23 +0200 |
| Message-ID | <oghee6$bua$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #311053 |
Am 29.05.17 um 17:14 schrieb Michael Zink: > On Sun, 28 May 2017 13:34:55 -0700 (PDT), Herwig AQSR wrote: > >> Zu sehen oder hören war nichts. Niemand hatte dort etwas >> zu suchen - es war *mein* Wald. > > Ich kenne ja Deine damalige Situation nicht. Aber normalerweise ist > das Betreten des Waldes allgemein gestattet. Mit dem Rauchen dort mag > das anders sein. > > Auf Wiederlesen > > Michael > Irgendwo hier in der Gegend haben am Wochenende etwa 50 Leute auch den Wald betreten, und etwas gefeiert, mit Musik. Die Polizei hat das gesprengt und ihnen die Musikanlage abgenommen. Weil keiner sich als Veranstalter geoutet hat. Jetzt bittet die Polizei den Besitzer der Anlage, diese doch bittschön abzuholen. Ja freilich... Abgesehen davon würde mich auch die Rechtslage interessieren, was daran verboten gewesen sein soll.
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| From | Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> |
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| Date | 2017-05-29 17:43 +0200 |
| Message-ID | <oghmkm.7es.1@privat.lahls.de> |
| In reply to | #311056 |
*Dr. Joachim Neudert* schrieb: > Irgendwo hier in der Gegend haben am Wochenende etwa 50 Leute auch den > Wald betreten, und etwas gefeiert, mit Musik. Die Polizei hat das > gesprengt und ihnen die Musikanlage abgenommen. Weil keiner sich als > Veranstalter geoutet hat. Jetzt bittet die Polizei den Besitzer der > Anlage, diese doch bittschön abzuholen. > > Ja freilich... > > Abgesehen davon würde mich auch die Rechtslage interessieren, was daran > verboten gewesen sein soll. Wenn es den Anschein einer nicht genehmigten öffentlichen Veranstaltung hatte, fehlte also die Genehmigung mit allen erforderlichen Features wie Versicherung, Toiletten, usw. Hinzu ist Wald eben Wald und da hats ruhig zuzugehen. Natürlich hätten sie für die Veranstaltung schon aus Naturschutzaspekten keine Genehmigung erhalten, weswegen die Polizei auch gleich rigoros vorgehen konnte. Gute Aktion der Polizei! Je nachdem wie billig die Anlage ist, wird sich der Eigentümer natürlich nicht melden. Möchte er sie wieder haben, kann er mit irgendeiner 'Geschichte' bei der Polizei auflaufen. Tiefergehende Ermittlungen wird die Polizei wohl in dem Fall nicht durchführen wollen, vorausgesetzt, es kam niemand zu schaden. -- bis denne
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| From | Lars Gebauer <lars.gebauer@yahoo.de> |
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| Date | 2017-05-29 16:39 +0000 |
| Message-ID | <slrnoiojtk.7l9.lars.gebauer@yenni.elke-albrecht.com> |
| In reply to | #311059 |
* Ruediger Lahl: > *Dr. Joachim Neudert* schrieb: >> Irgendwo hier in der Gegend haben am Wochenende etwa 50 Leute auch den >> Wald betreten, und etwas gefeiert, mit Musik. Die Polizei hat das >> gesprengt und ihnen die Musikanlage abgenommen. Weil keiner sich als >> Veranstalter geoutet hat. Jetzt bittet die Polizei den Besitzer der >> Anlage, diese doch bittschön abzuholen. >> >> Ja freilich... >> >> Abgesehen davon würde mich auch die Rechtslage interessieren, was daran >> verboten gewesen sein soll. > > Wenn es den Anschein einer nicht genehmigten öffentlichen Veranstaltung > hatte, fehlte also die Genehmigung mit allen erforderlichen Features wie > Versicherung, Toiletten, usw. Bei 50 Personen klingt das eher nach privater Geburtstagsfete. > Hinzu ist Wald eben Wald und da hats ruhig > zuzugehen. Wie kommt man auf solche Ideen? > Natürlich hätten sie für die Veranstaltung schon aus > Naturschutzaspekten keine Genehmigung erhalten, Wenn es denn in einem NSG stattfand. Der größte Teil des Waldes ist aber immer noch purer Nutzwald. > weswegen die Polizei > auch gleich rigoros vorgehen konnte. Gute Aktion der Polizei! Übereifrigkeit kann man auch bejubeln, ja. Solange man nicht selbst davon betroffen ist.
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| From | Mike Grantz <experiment2@wiebringtmaneinenaffendazugeldzuverschwenden.de> |
|---|---|
| Date | 2017-05-30 19:33 +0200 |
| Message-ID | <ogka82$cck$1@dont-email.me> |
| In reply to | #311059 |
On 29.05.2017 17:43, Ruediger Lahl wrote: > Versicherung, Toiletten, usw. Hinzu ist Wald eben Wald und da hats ruhig > zuzugehen. Es gibt einen Schreiverein, der sich regelmässig zum hemmungslosen Schreien in einem Wald trifft und auch Einzelpersonen sollen das hin und wieder mal machen, um sich von Frust etc. zu befreien. Mir ist noch kein dadurch ausgelöster Polizeieinsatz bekannt, der von den "Schreiern" bezahlt werden musste.
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| From | Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2017-05-30 22:13 +0200 |
| Message-ID | <ogkqqu.94g.1@privat.lahls.de> |
| In reply to | #311175 |
*Mike Grantz* schrieb: > On 29.05.2017 17:43, Ruediger Lahl wrote: > >> Versicherung, Toiletten, usw. Hinzu ist Wald eben Wald und da hats ruhig >> zuzugehen. > > Es gibt einen Schreiverein, der sich regelmässig zum hemmungslosen > Schreien in einem Wald trifft und auch Einzelpersonen sollen das hin und > wieder mal machen, um sich von Frust etc. zu befreien. > > Mir ist noch kein dadurch ausgelöster Polizeieinsatz bekannt, der von > den "Schreiern" bezahlt werden musste. Ja, Wildschweine, die im Wald quieken und röhrende Hirsche haben da IIRC auch noch keine Schwierigkeiten bekommen... http://www.sdw.de/waldwissen/verhalten-im-wald/waldknigge/waldknigge.html |Musik oder Lärm |In Schutzgebieten ist von allen Ruhestörungen abzusehen, die Wildtiere, |aber auch andere Waldbesucher stören könnten. Bei Belästigung anderer |Erholungsuchender durch laute Musik können auch in nicht geschützten |Wäldern Geldbußen erhoben werden. Die waldtypische Geräuschkulisse, wie |z.B. Vogelstimmen und Spechtgeklopfe, ist im Übrigen ein |unvergleichlicher Genuss und ideal zur Entspannung. -- bis denne
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| From | Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2017-05-29 08:58 -0700 |
| Message-ID | <0f2b5e5a-aae6-431f-825a-27f8f969aab2@googlegroups.com> |
| In reply to | #311056 |
Dr. Joachim Neudert tat kund: > Irgendwo hier in der Gegend haben am Wochenende etwa 50 Leute auch den > Wald betreten, und etwas gefeiert, mit Musik. Die Polizei hat das > gesprengt und ihnen die Musikanlage abgenommen. Weil keiner sich als > Veranstalter geoutet hat. Jetzt bittet die Polizei den Besitzer der > Anlage, diese doch bittschön abzuholen. Gibt es überhaupt einen Veranstalter, wenn sich ein paar Leute irgendwo treffen? Der müßte das doch dann vermutlich vorher angemeldet haben. Aber das macht doch keiner, wenn ein paar Bekannte irgendwas feiern.
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| From | Michael Zink <michael@swamp.franken.de> |
|---|---|
| Date | 2017-06-11 10:36 +0200 |
| Message-ID | <eq4dp0Fh5dkU3@mid.individual.net> |
| In reply to | #311060 |
On Mon, 29 May 2017 08:58:58 -0700 (PDT), Lothar Frings wrote: >Gibt es überhaupt einen Veranstalter, >wenn sich ein paar Leute irgendwo treffen? Wenn sie sich rein zufällig treffen, AFAIK nicht. Wenn jemand die anderen eingeladen hat, vermutlich schon. >Der müßte das doch dann vermutlich vorher >angemeldet haben. Aber das macht doch keiner, >wenn ein paar Bekannte irgendwas feiern. Wenn die in einer Wohnung, einer Gaststätte etc. feiern, brauchen sie ja auch nichts anzumelden. Auf Wiederlesen Michael -- Das Internet darf kein GRUNDrechtsfreier Raum werden!
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| From | Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2017-05-29 14:23 -0700 |
| Message-ID | <32412ec0-ea85-4142-a73a-c5823a1b2678@googlegroups.com> |
| In reply to | #311056 |
2017-05-29 23:23:23 +0200 > ... > >> Zu sehen oder hören war nichts. Niemand hatte dort etwas > >> zu suchen - es war *mein* Wald. > > > > Ich kenne ja Deine damalige Situation nicht. Aber normalerweise ist > > das Betreten des Waldes allgemein gestattet. Mit dem Rauchen dort mag > > das anders sein. > > > > Auf Wiederlesen Wohl kaum - wo ist das OP zu diesem Text? Solange das HochSeilNest Bestand hatte, habe ich häufiger Leute angesprochen - spätestens, wenn sie versuchten, da raufzuklettern. Allerdings habe ich auch die PolizeiInspektion in OttoBrunn überlastet, indem sie über den Begriff "umfriedet" nachdenken mussten. Wir sind zu keinem endgültigen Ergebnis gekommen. Aber ich muss natürlich meiner VerkehrsSicherungsPflicht nachkommen, und das hiess öfter, unbotmässige Teenager davonzujagen oder ihre Eltern zu kontaktieren. Herwig
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| From | Michael Zink <michael@swamp.franken.de> |
|---|---|
| Date | 2017-06-11 10:36 +0200 |
| Message-ID | <eq4dp0Fh5dpU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #311095 |
On Mon, 29 May 2017 14:23:13 -0700 (PDT), Herwig AQSR wrote: >Wohl kaum - wo ist das OP zu diesem Text? Ich verstehe leider nicht, was Du mit diesem Satz sagen willst. Falls ich meine Behauptung belegen soll: z.B. § 14 Bundeswaldgesetz Art. 141 Bay. Verfassung Art. 13 Bay. Waldgesetz >Solange das HochSeilNest Bestand hatte, habe ich >häufiger Leute angesprochen - spätestens, wenn sie >versuchten, da raufzuklettern. Allerdings habe ich >auch die PolizeiInspektion in OttoBrunn überlastet, >indem sie über den Begriff "umfriedet" nachdenken >mussten. Wir sind zu keinem endgültigen Ergebnis >gekommen. Aber ich muss natürlich meiner >VerkehrsSicherungsPflicht nachkommen, und das hiess >öfter, unbotmässige Teenager davonzujagen oder ihre >Eltern zu kontaktieren. Keine Ahnung, ob dieses Gebiet als Wald gegolten hat. "Normalen Wald" darf aber grundsätzlich jeder betreten, dafür gibt es da auch (nahezu) keine Verkehrssicherungspflicht. Und Umfrieden darf man ihn grundsätzlich auch nicht, sonst kann ihn ja keiner betreten ... Auf Wiederlesen Michael -- Das Internet darf kein GRUNDrechtsfreier Raum werden!
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| From | Michael Zink <michael@swamp.franken.de> |
|---|---|
| Date | 2017-06-11 10:36 +0200 |
| Message-ID | <eq4dp0Fh5dkU2@mid.individual.net> |
| In reply to | #311056 |
On Mon, 29 May 2017 17:23:49 +0200, Dr. Joachim Neudert wrote: >Irgendwo hier in der Gegend haben am Wochenende etwa 50 Leute auch den >Wald betreten, und etwas gefeiert, mit Musik. Die Polizei hat das >gesprengt und ihnen die Musikanlage abgenommen. Weil keiner sich als Naja, was ist "etwas gefeiert"? Ich zitiere mal aus Art. 141 Bay. Verfassung: "Der Genuß der Naturschönheiten und die Erholung in der freien Natur, insbesondere das Betreten von Wald und Bergweide, ... Dabei ist jedermann verpflichtet, mit Natur und Landschaft pfleglich umzugehen." Wenn da z.B. 50 Personen "tanzen" kann das schon gegen den obigen zweiten Teil verstoßen. Stell Dir einfach mal vor, das wäre nicht im Wald, sondern in Deinem Garten passiert ... Und dann gibt es ja auch noch das Versammlungsrecht, das Naturschutzgesetz und sicher noch einige Regelungen mehr. Aber IANAL. Auf Wiederlesen Michael -- Das Internet darf kein GRUNDrechtsfreier Raum werden!
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| From | Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> |
|---|---|
| Date | 2017-05-29 18:01 +0200 |
| Message-ID | <oghgea$hip$1@news.bawue.net> |
| In reply to | #311053 |
On 05/29/2017 05:14 PM, Michael Zink wrote: > On Sun, 28 May 2017 13:34:55 -0700 (PDT), Herwig AQSR wrote: > >> Zu sehen oder hören war nichts. Niemand hatte dort etwas >> zu suchen - es war *mein* Wald. > > Ich kenne ja Deine damalige Situation nicht. Aber normalerweise ist > das Betreten des Waldes allgemein gestattet. Mit dem Rauchen dort mag > das anders sein. Wobei eine Zigarette rot/orange glüht, Leuchtkäfer aber eher grünlich. Kann man das wirklich verwechseln oder hat Herwig eine rot/grün-Schwäche? Gerrit
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| From | v_borchert@despammed.com (Volker Borchert) |
|---|---|
| Date | 2017-05-29 20:33 +0000 |
| Subject | Re: WachAbloesung |
| Message-ID | <ogi0ic$27s$5@Gaia.teknon.de> |
| In reply to | #311061 |
Gerrit Heitsch wrote: > Wobei eine Zigarette rot/orange glüht, Leuchtkäfer aber eher grünlich. +1 -- "I'm a doctor, not a mechanic." Dr Leonard McCoy <mccoy@ncc1701.starfleet.fed> "I'm a mechanic, not a doctor." Volker Borchert <v_borchert@despammed.com>
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