Groups | Search | Server Info | Keyboard shortcuts | Login | Register [http] [https] [nntp] [nntps]
Groups > ger.ct > #292032 > unrolled thread
| Started by | Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| First post | 2017-01-06 13:25 +0000 |
| Last post | 2017-01-12 18:22 +0000 |
| Articles | 20 on this page of 44 — 14 participants |
Back to article view | Back to ger.ct
Es geht los. Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2017-01-06 13:25 +0000
Re: Es geht los. Hermann Riemann <nospam.gerct08@hermann-riemann.de> - 2017-01-06 15:32 +0100
Re: Es geht los. Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2017-01-06 14:35 +0000
Re: Es geht los. Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> - 2017-01-06 16:24 +0100
Re: Es geht los. Hermann Riemann <nospam.gerct08@hermann-riemann.de> - 2017-01-06 16:51 +0100
Re: Es geht los. Hermann Riemann <nospam.gerct08@hermann-riemann.de> - 2017-01-06 17:02 +0100
Re: Es geht los. Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> - 2017-01-07 00:54 +0100
Re: Es geht los. "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2017-01-07 09:23 +0100
Re: Es geht los. Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> - 2017-01-07 11:38 +0100
Re: Es geht los. Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> - 2017-01-07 04:44 -0800
Re: Es geht los. Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2017-01-07 09:59 -0800
Re: Es geht los. "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2017-01-09 12:29 +0100
Re: Es geht los. Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2017-01-09 18:17 +0100
Re: Es geht los. Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> - 2017-01-11 01:57 -0800
Re: Es geht los. "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2017-01-11 11:03 +0100
Re: Es geht los. Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> - 2017-01-11 02:13 -0800
Re: Es geht los. "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2017-01-11 11:25 +0100
Re: Es geht los. Hermann Riemann <nospam.gerct08@hermann-riemann.de> - 2017-01-09 18:04 +0100
Re: Es geht los. "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2017-01-09 18:11 +0100
Re: Es geht los. Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2017-01-09 18:28 +0100
Re: Es geht los. Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2017-01-09 09:36 -0800
Re: Es geht los. Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2017-01-09 09:30 -0800
Re: Es geht los. Sepp Neuper <Sepp_Neuper@web.de> - 2017-01-09 23:40 +0100
Re: Es geht los. Sepp Neuper <Sepp_Neuper@web.de> - 2017-01-09 23:33 +0100
Re: Es geht los. Hermann Riemann <nospam.gerct08@hermann-riemann.de> - 2017-01-10 11:04 +0100
Re: Es geht los. "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2017-01-10 11:25 +0100
Re: Es geht los. Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> - 2017-01-11 02:10 -0800
Re: Es geht los. Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2017-01-11 02:18 -0800
Re: Es geht los. "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2017-01-11 11:32 +0100
Re: Es geht los. Lothar Frings <da_lodda@gmx.de> - 2017-01-11 02:48 -0800
Re: Es geht los. Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> - 2017-01-11 03:59 -0800
Re: Es geht los. "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2017-01-11 11:31 +0100
Re: Es geht los. Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> - 2017-01-11 03:55 -0800
Re: Es geht los. "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2017-01-11 17:25 +0100
Re: Es geht los. Sepp Neuper <Sepp_Neuper@web.de> - 2017-01-10 21:50 +0100
Re: Es geht los. Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2017-01-10 22:07 +0100
Re: Es geht los. Peter Mc Donough <mcd-mail-lists@gmx.net> - 2017-01-10 22:09 +0100
Re: Es geht los. Hermann Riemann <nospam.gerct08@hermann-riemann.de> - 2017-01-11 14:58 +0100
Re: Es geht los. Lothar Frings <da_lodda@gmx.de> - 2017-01-11 06:01 -0800
Re: Es geht los. Hermann Riemann <nospam.gerct08@hermann-riemann.de> - 2017-01-11 07:20 +0100
Re: Es geht los. Sepp Neuper <Sepp_Neuper@web.de> - 2017-01-11 22:06 +0100
Re: Es geht los. Hermann Riemann <nospam.gerct08@hermann-riemann.de> - 2017-01-12 07:20 +0100
Re: Es geht los. Hartmut Ott <hottm@arcor.de> - 2017-01-12 17:54 +0100
Re: Es geht los. Lars Gebauer <lars.gebauer@yahoo.de> - 2017-01-12 18:22 +0000
Page 2 of 3 — ← Prev page 1 [2] 3 Next page →
| From | Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2017-01-09 09:36 -0800 |
| Message-ID | <aec06533-cf45-488a-844e-a61b7fced95b@googlegroups.com> |
| In reply to | #292349 |
Michael Bode tat kund: > Da wäre ich mal ganz vorsichtig. Was ich so von der Bauqualität von > Teslas gehört habe, war jetzt nicht so dolle. Ein Kollege kennt nen > Tesla-Besitzer, der von Schlangen in den Werkstätten erzählt hat. Irgendwann kann man den alten FIAT-Witz recyclen: - "Warum grüßen sich Tesla-Fahrer abends nicht?" - "Weil sie sich morgens schon alle in der Werkstatt gesehen haben."
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2017-01-09 09:30 -0800 |
| Message-ID | <b854502d-609a-4e96-b852-56bc9de8b86b@googlegroups.com> |
| In reply to | #292346 |
Dr. Joachim Neudert tat kund: > Aber das Ergebnis sieht dann etwa so aus: > > http://www.spiegel.de/netzwelt/mobil/hightech-handys-die-anderen-iphones-a-491219-5.html > > Hier noch ein Adapter da noch ne Muffe dazwischen mit Kreuzklemme das > ganze zum Klappen, Drehen, den Nippel durch die Lasche ziehen und schon... Ich frage mich schon seit deren Ankündigung, wie man zoomfähige Handys bauen will. Mit so einem Klotz geht es natürlich.
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Sepp Neuper <Sepp_Neuper@web.de> |
|---|---|
| Date | 2017-01-09 23:40 +0100 |
| Message-ID | <o513de$5h1$4@dont-email.me> |
| In reply to | #292346 |
"Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> schrieb: >Mit unserer Autoindustrie sehe ich wirklich harte Zeiten auf uns >zukommen. Motoren bauen konnte dieses Land wie kein zweites. >Einfach Elektromotoren an die Achsen stecken kann jetzt jeder. >Einfach - das ist einfach nicht deutsch. Dieses Problem gabs schon im Zweiten Weltkrieg. Die deutschen Tiger- und Panther-Panzer waren zwar in technologischer Hinsicht vorne, was aber die Massen- produktion behinderte und im Feld oft für Ausfälle sorgte. Hingegen war der einfach konstruierte russische T34 ziemlich unverwüstlich. Servus, Sepp
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Sepp Neuper <Sepp_Neuper@web.de> |
|---|---|
| Date | 2017-01-09 23:33 +0100 |
| Message-ID | <o5130c$5h1$3@dont-email.me> |
| In reply to | #292345 |
Hermann Riemann <nospam.gerct08@hermann-riemann.de> schrieb: >Siemens war mit führend bei handy >bis Pierer die Gewinn Orientierung vorzog. Siemens waren ja nicht die einzigen, die rausflogen. Sieh dir Nokia an, die waren sogar mal an der Spitze. In manchen Bereichen können Europäer eben nicht mehr mithalten. Servus, Sepp
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Hermann Riemann <nospam.gerct08@hermann-riemann.de> |
|---|---|
| Date | 2017-01-10 11:04 +0100 |
| Message-ID | <edjptpFihr9U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #292383 |
Am 09.01.2017 um 23:33 schrieb Sepp Neuper:
> Hermann Riemann <nospam.gerct08@hermann-riemann.de> schrieb:
>
>> Siemens war mit führend bei handy
>> bis Pierer die Gewinn Orientierung vorzog.
> Siemens waren ja nicht die einzigen, die rausflogen.
> Sieh dir Nokia an, die waren sogar mal an der Spitze.
Nach dem was ich im Fernsehen mal mitbekommen habe,
war Nokia stark in Subventionen zu ergattern.
> In manchen Bereichen können Europäer eben nicht
> mehr mithalten.
Europäer?
Ein erheblicher Teil des Lohnes muss direkt
oder indirekt über Gebäude für Heizung ausgegeben werden.
Und bei gleicher Technik, Bildungsstand etc.
ist Produktion in Länder, wo weniger Nebenkosten entstehen,
günstiger.
Warum Europa im Vergleich zu den USA bei computer
schlechter ist, hat andere Gründe.
Z.B. Sprachvielfalt, die Verständigung behindert.
Hermann
der beim rausfliegen auch an Atari denkt,
die vielleicht noch im Rennen wären,
wenn sie Nachbau? in Taiwan zugelassen hätten,
und wie M$ Geld mit dem OS (GEMDOS) verdient hätten,
welches windows 3.11 überlegen war.
--
http://www.hermann-riemann.de
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2017-01-10 11:25 +0100 |
| Message-ID | <o52cr9$a1l$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #292418 |
Am 10.01.17 um 11:04 schrieb Hermann Riemann: > Am 09.01.2017 um 23:33 schrieb Sepp Neuper: >> Hermann Riemann <nospam.gerct08@hermann-riemann.de> schrieb: >> >>> Siemens war mit führend bei handy >>> bis Pierer die Gewinn Orientierung vorzog. > >> Siemens waren ja nicht die einzigen, die rausflogen. >> Sieh dir Nokia an, die waren sogar mal an der Spitze. > > Nach dem was ich im Fernsehen mal mitbekommen habe, > war Nokia stark in Subventionen zu ergattern. > >> In manchen Bereichen können Europäer eben nicht >> mehr mithalten. > > Europäer? > Ein erheblicher Teil des Lohnes muss direkt > oder indirekt über Gebäude für Heizung ausgegeben werden. > > Und bei gleicher Technik, Bildungsstand etc. > ist Produktion in Länder, wo weniger Nebenkosten entstehen, > günstiger. > > Warum Europa im Vergleich zu den USA bei computer > schlechter ist, hat andere Gründe. Du und Herwig, ihr wart ja beide bei Siemens. Könnte es damit etwas zu tun gehabt haben?
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2017-01-11 02:10 -0800 |
| Message-ID | <9c4c8cd1-a922-4d6e-a768-2309d1394527@googlegroups.com> |
| In reply to | #292419 |
2017-01-11 11:11:11 +0100 > ... > > Europäer? > > Ein erheblicher Teil des Lohnes muss direkt > > oder indirekt über Gebäude für Heizung ausgegeben werden. Nicht bei BüroGebäuden. Bei Montage- und ProduktionsHallen kommt es darauf an. > ... > Du und Herwig, ihr wart ja beide bei Siemens. > > Könnte es damit etwas zu tun gehabt haben? Natürlich. Um einen ArbeitsPlatz jahrzehnte lang zu halten, muss man sich anpassen: MitArbeiter sind BefehlsEmpfänger und haben nicht selbstständig das Denken anzufangen. Ein MitArbeiter, der auf zu behebende Defizite im ProduktionsProzess hinweisst, ist ein Querulant. Ich war nicht genügend Querulant - dessen bekenne ich mich schuldig. Ich muss allerdings sagen, dass in den frühen Achtziger Jahren immer noch der Geruch der Innovation durch die Labors zog. Kann allerdings sein, dass die Computerei zu der Zeit für mich ziemlich neu war. Ganz am Anfang (1974) hat mich ja sogar die Telefunken TR4 fasziniert. Herwig
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2017-01-11 02:18 -0800 |
| Message-ID | <55b61af4-f5c2-4730-96ba-6f81ade732a1@googlegroups.com> |
| In reply to | #292585 |
Herwig AQSR tat kund: > Ein MitArbeiter, der auf > zu behebende Defizite im ProduktionsProzess > hinweisst, ist ein Querulant. Dann frage ich mich, warum so viele Firmen Programme für Verbesserungsvorschläge haben.
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2017-01-11 11:32 +0100 |
| Message-ID | <o551jm$dvs$2@news.albasani.net> |
| In reply to | #292588 |
Am 11.01.17 um 11:18 schrieb Lothar Frings: > Herwig AQSR tat kund: > >> Ein MitArbeiter, der auf >> zu behebende Defizite im ProduktionsProzess >> hinweisst, ist ein Querulant. > > Dann frage ich mich, warum so viele Firmen > Programme für Verbesserungsvorschläge haben. > Damit erkennt und beschäftigt man die Querulanten.
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Lothar Frings <da_lodda@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2017-01-11 02:48 -0800 |
| Message-ID | <1bda5f53-b8b2-4876-916f-08027504ddf8@googlegroups.com> |
| In reply to | #292592 |
Dr. Joachim Neudert tat kund: > Am 11.01.17 um 11:18 schrieb Lothar Frings: > > Herwig AQSR tat kund: > > > >> Ein MitArbeiter, der auf > >> zu behebende Defizite im ProduktionsProzess > >> hinweisst, ist ein Querulant. > > > > Dann frage ich mich, warum so viele Firmen > > Programme für Verbesserungsvorschläge haben. > > > > Damit erkennt und beschäftigt man die Querulanten. Man zahlt ihnen allerdings auch Prämien.
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2017-01-11 03:59 -0800 |
| Message-ID | <37cbd9c5-b231-4e74-8ea6-c723b6fa9179@googlegroups.com> |
| In reply to | #292596 |
2017-01-11 13:00:00 +0100 > ... > Man zahlt ihnen allerdings auch Prämien. Und wie. Einer meiner Vorschläge war, auf dem SchaltPlan eines von Siemens vertriebenen WeltEmpfängers deutlicher zu markieren, welche Diode man abtrennen muss, um den FrequenzBereich von 27 MHz auf 30 MHz zu erweitern - das war damals noch illegal. Dafür gab es DM 800.- Das war übrigens eine Zeit, in der man erstens noch einen SchaltPlan zu einem Gerät bekam, und zweitens diesen auch verstehen konnte. Herwig
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2017-01-11 11:31 +0100 |
| Message-ID | <o551ib$dvs$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #292585 |
Am 11.01.17 um 11:10 schrieb Herwig AQSR: > 2017-01-11 11:11:11 +0100 > >> ... > >>> Europäer? >>> Ein erheblicher Teil des Lohnes muss direkt >>> oder indirekt über Gebäude für Heizung ausgegeben werden. > > Nicht bei BüroGebäuden. Bei Montage- und > ProduktionsHallen kommt es darauf an. > >> ... > >> Du und Herwig, ihr wart ja beide bei Siemens. >> >> Könnte es damit etwas zu tun gehabt haben? > > Natürlich. Um einen ArbeitsPlatz jahrzehnte lang > zu halten, muss man sich anpassen: MitArbeiter sind > BefehlsEmpfänger und haben nicht selbstständig > das Denken anzufangen. Ein MitArbeiter, der auf > zu behebende Defizite im ProduktionsProzess > hinweisst, ist ein Querulant. > > Ich war nicht genügend Querulant - dessen bekenne > ich mich schuldig. > > Ich muss allerdings sagen, dass in den frühen > Achtziger Jahren immer noch der Geruch der > Innovation durch die Labors zog. Kann allerdings > sein, dass die Computerei zu der Zeit für > mich ziemlich neu war. Ganz am Anfang (1974) > hat mich ja sogar die Telefunken TR4 fasziniert. > > Herwig > > Ich hätte halt auch mutig sein können und mich in die Computerei stürzen können. Evtl. wäre es was geworden. Ich hab den vermeintlich sichereren Weg gewählt, war zielstrebig fleissig und habe dann mit Einser-Abitur die medizinische Ausbildung beschritten. War sicher auch kein Fehler. Aber die Chance was Berühmtes zu schaffen und auch großen kommerziellen Erfolg zu haben, lag wohl eher beim anderen Weg. Gut, ich wäre Physiker geworden und hätte später schlechten Code geschrieben wie so viele entbehrliche Physiker. Mit einem Etagen-Drucker und einer eigenen Büro-Zimmerpflanze, aber ohne Sekretärin. Ich hätte richtig ohne Abschluß von der Uni fliegen müssen, um ein kommerziell mutiges IT-Projekt anzugehen. Wie so viele andere Gründer in der IT auch. Brav den vorgeschriebenen Weg mit Prüfungen und Diplomen zu gehen, ist da wohl eher kontraproduktiv.
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2017-01-11 03:55 -0800 |
| Message-ID | <f19a63e7-67b6-4746-b3a7-3d1e3adc34af@googlegroups.com> |
| In reply to | #292591 |
2017-01-11 12:56:00 +0100 > ... > Ich hätte halt auch mutig sein können und mich in die Computerei stürzen > können. Evtl. wäre es was geworden. > Ich hab den vermeintlich sichereren Weg gewählt, war zielstrebig > fleissig und habe dann mit Einser-Abitur die medizinische Ausbildung > beschritten. War sicher auch kein Fehler. Aber die Chance was Berühmtes > zu schaffen und auch großen kommerziellen Erfolg zu haben, lag wohl eher > beim anderen Weg. Bei der BundesLuftWaffe war ich in LagerLechfeld mit einem Spezi zusammen auf der Bude, der fest entschlossen war, Medizin zu studieren. In zahllosen alkoholisch gefärbten Diskussionen - der Russisch-LehrGang war ja ein halbes Jahr lang - redeten wir über Gott und die Welt, und dann war er schliesslich auch auf der Physik-Schiene. Ich habe ihn hier schon erwähnt - nach einer beginnenden beruflichen DurstStrecke eigene Firma, 12 Angestellte, später eigenes Flugzeug, etliche Immobilien, und immer noch kein Konzept, wo er sein Geld noch unterbringen kann. Wie es in der Medizin gelaufen wäre ist schwer zu sagen. Aber ich denke, dass der wesentliche Unterschied ist: Abhängig arbeiten oder selber Chef sein. Wirkliche Leistung kann man nicht bieten, wenn einem ständig ein Dödel dazwischenredet. Und die GrossIndustrie ist ein Biotop für Dödel. > ... > Gut, ich wäre Physiker geworden und hätte später schlechten Code > geschrieben wie so viele entbehrliche Physiker. Mit einem Etagen-Drucker > und einer eigenen Büro-Zimmerpflanze, aber ohne Sekretärin. Am Anfang der Achtziger Jahre war das GrossRaumBüro noch nicht in. Da hättest Du vielleicht guten Code geschrieben. Was diesen Code natürlich nicht vor dem möglichen PapierKorbSchicksal bewahrt hätte. > ... > Ich hätte richtig ohne Abschluß von der Uni fliegen müssen, um ein > kommerziell mutiges IT-Projekt anzugehen. Wie so viele andere Gründer in > der IT auch. Brav den vorgeschriebenen Weg mit Prüfungen und Diplomen zu > gehen, ist da wohl eher kontraproduktiv. Sic. Allerdings schien es in den 70-gern noch nicht kontraproduktiv. Und die Aussicht, eine beamten-ähnliche Stellung bei einem Insolvenz-imunen Unternehmen zu haben war natürlich auch ein Faktor bei der BerufsWahl. Und natürlich: Wenn man damals bei einem tentativen BewerbungsGespräch an der falschen Stelle genickt hat, dann hatte man einen ArbeitsVertrag! Anektdote: Ein oder zwei Jahre, bevor ich anfing, gab es auf dem ArbeitsMarkt einen DurchHänger. Ein Diplomant aus demselben Institut hatte ein BewerbungsGespräch und ein Angebot einer Stelle mit einem suboptimalen Gehalt. Er sagte dann dem PersonalChef, er hätte eigentlich nicht an eine HalbTagsStelle gedacht. Wenig später hatte er woanders etwas gescheit bezahltes, trotz ArbeitsMarktKrise. - Ja so war das, vor Ende der 80-ger. Herwig
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2017-01-11 17:25 +0100 |
| Message-ID | <o55ma4$tm5$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #292609 |
Am 11.01.17 um 12:55 schrieb Herwig AQSR: > Anektdote: Ein oder zwei Jahre, bevor ich anfing, gab > es auf dem ArbeitsMarkt einen DurchHänger. Ein Diplomant > aus demselben Institut hatte ein BewerbungsGespräch > und ein Angebot einer Stelle mit einem suboptimalen > Gehalt. Er sagte dann dem PersonalChef, er hätte > eigentlich nicht an eine HalbTagsStelle gedacht. > > Wenig später hatte er woanders etwas gescheit bezahltes, > trotz ArbeitsMarktKrise. - Ja so war das, vor Ende > der 80-ger. > > Herwig > > Als ich Oktober 1985 fertig war, mit 25 Jahren Vollapprobation, wollte mich auch erst mal die Luftwaffe für 15 Monate. Anschließend gab es wohl tatsächlich so etwas wie eine Medizinerschwemme, damals war das kostenlose "Hospitieren" gerade schwer en vogue, Kollegen mit schlechteren Examenszeugnissen (auch 1er Abiturienten teilen sich beim Studium wieder in Leistungsklassen auf) wollten unbedingt irgendwo arbeiten, auch kostenlos, um Berufserfahrung zu bekommen. Mein alter Chef hat gesagt das ist unethisch und hat niemand kostenlos versklavt, soviel Ehrgefühl hatte er. Nicht alle Chefs sahen das so dogmatisch. Versklavt allerdings waren wir, 300 Stunden im Monat in der Klinik, das Modell hatten sie aus den USA abgesehen und für gut befunden, "Residents", am besten wird ein junger Arzt gedrillt wenn er aus der Klinik gar nimmer rauskommt war der Gedanke. Insbesondere als Privatassistent war man wie mit einer Eisenkette auf der Privatstation des Chefs angebunden. Siehe Samuel Shem, "House of God".
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Sepp Neuper <Sepp_Neuper@web.de> |
|---|---|
| Date | 2017-01-10 21:50 +0100 |
| Message-ID | <o53hbi$2ie$4@dont-email.me> |
| In reply to | #292418 |
Hermann Riemann <nospam.gerct08@hermann-riemann.de> schrieb: >Warum Europa im Vergleich zu den USA bei computer >schlechter ist, hat andere Gründe. >Z.B. Sprachvielfalt, die Verständigung behindert. Es reden doch eh alle nur noch Englisch. Aber zumindest die Engländer hätten ihren Sprachvorteil nutzen können. Aber auch da kommt nichts in puncto Computertechnik. Servus, Sepp
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Michael Bode <m.g.bode@web.de> |
|---|---|
| Date | 2017-01-10 22:07 +0100 |
| Message-ID | <edl0p6Fs3oeU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #292515 |
Am 10.01.2017 um 21:50 schrieb Sepp Neuper: > Hermann Riemann <nospam.gerct08@hermann-riemann.de> schrieb: > >> Warum Europa im Vergleich zu den USA bei computer >> schlechter ist, hat andere Gründe. >> Z.B. Sprachvielfalt, die Verständigung behindert. > > Es reden doch eh alle nur noch Englisch. > Aber zumindest die Engländer hätten ihren Sprachvorteil nutzen > können. Aber auch da kommt nichts in puncto Computertechnik. Äh, ARM? Zumindest bis sie von Softbank gekauft wurden letzten September.
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Peter Mc Donough <mcd-mail-lists@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2017-01-10 22:09 +0100 |
| Message-ID | <edl0rcFs67jU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #292515 |
Am 10.01.2017 um 21:50 schrieb Sepp Neuper: > Hermann Riemann <nospam.gerct08@hermann-riemann.de> schrieb: > >> Warum Europa im Vergleich zu den USA bei computer >> schlechter ist, hat andere Gründe. >> Z.B. Sprachvielfalt, die Verständigung behindert. > > Es reden doch eh alle nur noch Englisch. > Aber zumindest die Engländer hätten ihren Sprachvorteil nutzen > können. Aber auch da kommt nichts in puncto Computertechnik. Die Sprachvielfalt vereinfacht die Kommunikation im technischen Bereich, weil sie zur Verwendung von Standards zwingt, der volle Wortschatz der jeweiligen Muttersprache ist bei der Kommunikation mit Auswärtigen eher hinderlich, insbesondere wenn der Auswärtige das Sagen hat. Gruß Peter
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Hermann Riemann <nospam.gerct08@hermann-riemann.de> |
|---|---|
| Date | 2017-01-11 14:58 +0100 |
| Message-ID | <edmrvuFb0pjU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #292518 |
Am 10.01.2017 um 22:09 schrieb Peter Mc Donough:
>>> Warum Europa im Vergleich zu den USA bei computer
>>> schlechter ist, hat andere Gründe.
>>> Z.B. Sprachvielfalt, die Verständigung behindert.
>> Es reden doch eh alle nur noch Englisch.
>> Aber zumindest die Engländer hätten ihren Sprachvorteil nutzen
>> können. Aber auch da kommt nichts in puncto Computertechnik.
> Die Sprachvielfalt vereinfacht die Kommunikation im technischen Bereich,
nein, sie zwingt zu eher zur Beschäftigung mit Übersetzungen.
> weil sie zur Verwendung von Standards zwingt,
EDV statt IT?
> der volle Wortschatz der jeweiligen Muttersprache
> ist bei der Kommunikation mit Auswärtigen eher hinderlich,
Wer kennt denn den vollen Wortschatz der Muttersprache?
> insbesondere wenn der Auswärtige das Sagen hat.
Zwischen Anordnungen und Ausführungen kann es Unterschiede geben,
und sei es wegen Missverständnisse, zu denen auch
Sprachunterschiede gehören können.
Ich musst mal mit einer englisch sprechenden Person
eine Schnittstelle vereinbaren und absprechen.
Der erste Vorschlag war das Telefon.
Ich war mir sicher, das dies schiefgehen würde,
und erreicht, dass wir uns über Dateien austauschten.
Im Telefon kam nur "I have a message for you"
Das Schriftliche funktionierte,
auch wenn ich dies mehrmals durchlesen musste.
Hermann
der nicht den Eindruck hat,
das die deutsche Bank unter Ackermann
dauerhaft funktionierte.
--
http://www.hermann-riemann.de
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Lothar Frings <da_lodda@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2017-01-11 06:01 -0800 |
| Message-ID | <d7ca850b-1342-428c-ba48-5618528cc01b@googlegroups.com> |
| In reply to | #292518 |
Peter Mc Donough tat kund: > Die Sprachvielfalt vereinfacht die Kommunikation im technischen Bereich, > weil sie zur Verwendung von Standards zwingt, Dunkel ist mir deiner Rede Sinn.
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Hermann Riemann <nospam.gerct08@hermann-riemann.de> |
|---|---|
| Date | 2017-01-11 07:20 +0100 |
| Message-ID | <edm153F4m4kU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #292515 |
Am 10.01.2017 um 21:50 schrieb Sepp Neuper:
>> Warum Europa im Vergleich zu den USA bei computer
>> schlechter ist, hat andere Gründe.
>> Z.B. Sprachvielfalt, die Verständigung behindert.
> Es reden doch eh alle nur noch Englisch.
> Aber zumindest die Engländer hätten ihren Sprachvorteil nutzen
> können. Aber auch da kommt nichts in puncto Computertechnik.
https://de.wikipedia.org/wiki/Colossus
In D wurde Zuse nicht rechtzeitig von Organisationen erkannt.
Und raspberry pi kommt aus GB,
Arduino aus Italien.
( Aus D software von VW?
BS2000 wurde nach Japan verkauft.)
Und sollte Trump die EDV wegen Spuren
zweifelhafter Tätigkeit aus den USA verbannen
kann die zu Flüchtlingen führen die statt Koran ..
Hermann
der vermutet, dass die USA nach Trump
eine Altersbeschränkung für ihre Päsidenten
einführen wird.
--
http://www.hermann-riemann.de
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
Page 2 of 3 — ← Prev page 1 [2] 3 Next page →
Back to top | Article view | ger.ct
csiph-web