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Groups > ger.ct > #283837 > unrolled thread
| Started by | Michael Bode <m.g.bode@web.de> |
|---|---|
| First post | 2016-11-18 07:26 +0100 |
| Last post | 2016-11-19 11:15 +0100 |
| Articles | 9 — 6 participants |
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Re: Linux-Sicherheit verrottet? Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2016-11-18 07:26 +0100
Re: Linux-Sicherheit verrottet? Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2016-11-18 07:41 +0100
Re: Linux-Sicherheit verrottet? g.kuehne <kuehne123@front.ru> - 2016-11-21 15:58 +0100
Re: Linux-Sicherheit verrottet? Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> - 2016-11-18 10:10 +0100
Re: Linux-Sicherheit verrottet? Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2016-11-20 14:11 +0100
Re: Linux-Sicherheit verrottet? "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2016-11-20 14:51 +0100
Re: Linux-Sicherheit verrottet? Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2016-11-20 15:36 +0100
Re: Linux-Sicherheit verrottet? Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> - 2016-11-21 02:26 +0100
Re: Linux-Sicherheit verrottet? Volker Neurath <volker.neurath@gmx.de> - 2016-11-19 11:15 +0100
| From | Michael Bode <m.g.bode@web.de> |
|---|---|
| Date | 2016-11-18 07:26 +0100 |
| Subject | Re: Linux-Sicherheit verrottet? |
| Message-ID | <e97l8cFn6k9U1@mid.individual.net> |
Am 18.11.2016 um 02:00 schrieb Hanno Foest: > Am 17.11.2016 um 23:46 schrieb Wolfgang Kynast: > >> Auch wenn es mir schwer fällt, das zu >> sagen, aber das ist nicht die Art von Situation, die man bei einer >> Standardinstallation von Windows 10 vorfindet. Kann es sein, dass die >> Sicherheit von Linux auf Desktops verrottet ist?" > > Es ist nicht das Problem von Linux, daß Chrome automatisch Scheiße baut. > Chrome ist eine Applikation wie jede andere, und natürlich können > scheiss Applikationen Scheiße bauen. Wo ist das Problem, wenn Chrome eine Datei runterlädt, wenn man auf deren Download-Link klickt? Das ist i.A. genau, was man damit bezwecken will. Man kann auch einstellen, ob man ein festes Downloadverzeichnis haben will oder gefragt werden möchte, wohin die Datei gespeichert werden soll. Ist bei Firefox auch nicht anders. Und beim IE auch nicht, sonst würde der nicht für seine einzige Aufgabe taugen: Chrome oder Firefox runterladen. > Mit Daten aus dem Netz macht man überhaupt nichts automatisch. Nicht > downloaden, nicht indizieren, nicht abspeichern, nicht ausführen. > Insbesondere kein Javascript. Ok wir verzichten also komplett auf Downloads aus dem Internet? Oder vielleicht doch nur auf die automatische Indizierung? Dann wäre es wohl ganz praktisch, das Download-Verzeichnis aus der automatischen Indizierung auszunehmen. Aus Sicherheitsgründen empfiehlt sich dann natürlich, genau die o.g. Nachfrage nach dem Download-Verzeichnis abzuschalten, sonst landet die Datei doch noch irgendwo, wo der Indexer zuschlägt.
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| From | Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> |
|---|---|
| Date | 2016-11-18 07:41 +0100 |
| Message-ID | <o0m4k6$704$1@news.bawue.net> |
| In reply to | #283837 |
On 11/18/2016 07:26 AM, Michael Bode wrote: > Am 18.11.2016 um 02:00 schrieb Hanno Foest: >> Am 17.11.2016 um 23:46 schrieb Wolfgang Kynast: >> >>> Auch wenn es mir schwer fällt, das zu >>> sagen, aber das ist nicht die Art von Situation, die man bei einer >>> Standardinstallation von Windows 10 vorfindet. Kann es sein, dass die >>> Sicherheit von Linux auf Desktops verrottet ist?" >> >> Es ist nicht das Problem von Linux, daß Chrome automatisch Scheiße baut. >> Chrome ist eine Applikation wie jede andere, und natürlich können >> scheiss Applikationen Scheiße bauen. > > Wo ist das Problem, wenn Chrome eine Datei runterlädt, wenn man auf > deren Download-Link klickt? Ich hab das so verstanden, daß Chrome das eben nicht braucht sondern die Datei, wenn im HTML so eingestellt, direkt und ohne Nachfrage runterlädt. Das ist das fatale. Das ist i.A. genau, was man damit bezwecken > will. Man kann auch einstellen, ob man ein festes Downloadverzeichnis > haben will oder gefragt werden möchte, wohin die Datei gespeichert > werden soll. Ist bei Firefox auch nicht anders. Und beim IE auch nicht, > sonst würde der nicht für seine einzige Aufgabe taugen: Chrome oder > Firefox runterladen. Du meinst 'Firefox runterladen', in Chrome ist zuviel Google drin, das will man im System vermeiden. >> Mit Daten aus dem Netz macht man überhaupt nichts automatisch. Nicht >> downloaden, nicht indizieren, nicht abspeichern, nicht ausführen. >> Insbesondere kein Javascript. > > Ok wir verzichten also komplett auf Downloads aus dem Internet? Oder > vielleicht doch nur auf die automatische Indizierung? Zumindest eine Indizierung die mehr tut als Namen und Typ der Datei zu erfassen. Gerrit
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| From | g.kuehne <kuehne123@front.ru> |
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| Date | 2016-11-21 15:58 +0100 |
| Message-ID | <almarsoft.2744121231980637214@news.eternal-september.org> |
| In reply to | #283840 |
On Fri, 18 Nov 2016 07:41:33 +0100, Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> wrote: > >> downloaden, nicht indizieren, nicht abspeichern, nicht ausführen. > > vielleicht doch nur auf die automatische Indizierung? > Zumindest eine Indizierung die mehr tut als Namen und Typ der Datei zu > erfassen. Und den Ordner anweisen das sein Inhalt grundsätzlich nicht ausführbar ist. GK -- ohne
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| From | Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> |
|---|---|
| Date | 2016-11-18 10:10 +0100 |
| Message-ID | <e97usgFpbfbU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #283837 |
Am 18.11.2016 07:26 schrieb Michael Bode: >> Es ist nicht das Problem von Linux, daß Chrome automatisch Scheiße baut. >> Chrome ist eine Applikation wie jede andere, und natürlich können >> scheiss Applikationen Scheiße bauen. > > Wo ist das Problem, wenn Chrome eine Datei runterlädt, wenn man auf > deren Download-Link klickt? "It is not necessary to click on the button corresponding to the download." "However, the default download behavior is one where you can point to e.g. Firefox’s solution as demonstrably superior: the user has to accept any random attacker supplied bytes before they are dumped to disk in a well known and indexable location, with an attacker supplied filename and extension." > Ok wir verzichten also komplett auf Downloads aus dem Internet? Unsinn. Die halbe Miete ist aber erst mal, daß alles, was potentiell schädliche Dateien auf den Rechner bringen könnte, eine bewußte Entscheidung voraussetzt. Aber zugegeben: Was dieser "Tracker" da macht, ist auch bekloppt. "Metadata Extractor"? Wat? mlocate und gut ist. Hanno
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| From | Michael Bode <m.g.bode@web.de> |
|---|---|
| Date | 2016-11-20 14:11 +0100 |
| Message-ID | <e9dlo6F6c4mU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #283874 |
Am 18.11.2016 um 10:10 schrieb Hanno Foest: > Am 18.11.2016 07:26 schrieb Michael Bode: > >>> Es ist nicht das Problem von Linux, daß Chrome automatisch >>> Scheiße baut. Chrome ist eine Applikation wie jede andere, und >>> natürlich können scheiss Applikationen Scheiße bauen. >> >> Wo ist das Problem, wenn Chrome eine Datei runterlädt, wenn man >> auf deren Download-Link klickt? > > "It is not necessary to click on the button corresponding to the > download." > > "However, the default download behavior is one where you can point > to e.g. Firefox’s solution as demonstrably superior: the user has to > accept any random attacker supplied bytes before they are dumped to > disk in a well known and indexable location, with an attacker > supplied filename and extension." Ok, die "Website" war dann wohl folgende: https://security.appspot.com/security/vmnc/vmnc_width_height_int_oflow.avi Zum Thema > Bei Chrome marodiert ein besoffener Haufen Schönwetterprogrammierer, > die nichts als Windows kennen und daher ihr Gerümpel auch unter Linux > wie bei Windows benehmen lassen müssen - ich sag nur > Usability-Verbrechen wie schnappende Scrollbalken. Daß die auch ihre > Sicherheitskatastrophen und automatischen in-den-Fuß-Schießer > mitbringen ist naheliegend. wäre vielleicht noch anzumerken, das das nicht jeder genauso formulieren würde: " Google Chrome’s culpability Let’s be clear: Google Chrome is the most secure of the common general purpose browsers out there. It has had more effort and money put into sandboxing, code quality, mitigations, fuzzing and community security involvement than the other browsers. This is all backed by a large, strong security team -- the largest monetary investment of the major browser vendors, which speaks volumes."
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| From | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
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| Date | 2016-11-20 14:51 +0100 |
| Message-ID | <o0s9p1$4a1$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #284142 |
Am 20.11.16 um 14:11 schrieb Michael Bode: > Am 18.11.2016 um 10:10 schrieb Hanno Foest: >> Bei Chrome marodiert ein besoffener Haufen Schönwetterprogrammierer, >> die nichts als Windows kennen und daher ihr Gerümpel auch unter Linux >> wie bei Windows benehmen lassen müssen - ich sag nur >> Usability-Verbrechen wie schnappende Scrollbalken. Daß die auch ihre >> Sicherheitskatastrophen und automatischen in-den-Fuß-Schießer >> mitbringen ist naheliegend. > > wäre vielleicht noch anzumerken, das das nicht jeder genauso formulieren > würde: > > " Google Chrome’s culpability > Let’s be clear: Google Chrome is the most secure of the common general > purpose browsers out there. It has had more effort and money put into > sandboxing, code quality, mitigations, fuzzing and community security > involvement than the other browsers. This is all backed by a large, > strong security team -- the largest monetary investment of the major > browser vendors, which speaks volumes." > Das ist schon richtig daß Google da alle erdenkliche Intelligenz, Manpower und Sorgfalt in die Sicherheit dieses Browsers reinsteckt. Schließlich sind das IHRE Daten, Finger weg wer nicht zu Google gehört!
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| From | Michael Bode <m.g.bode@web.de> |
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| Date | 2016-11-20 15:36 +0100 |
| Message-ID | <e9dqnqF7isvU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #284152 |
Am 20.11.2016 um 14:51 schrieb Dr. Joachim Neudert: > Das ist schon richtig daß Google da alle erdenkliche Intelligenz, > Manpower und Sorgfalt in die Sicherheit dieses Browsers reinsteckt. > > Schließlich sind das IHRE Daten, Finger weg wer nicht zu Google gehört! Sag ich doch schon lange.
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| From | Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> |
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| Date | 2016-11-21 02:26 +0100 |
| Message-ID | <e9f0qhFgnntU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #284142 |
Am 20.11.2016 um 14:11 schrieb Michael Bode: >> Bei Chrome marodiert ein besoffener Haufen Schönwetterprogrammierer, >> die nichts als Windows kennen und daher ihr Gerümpel auch unter Linux >> wie bei Windows benehmen lassen müssen - ich sag nur >> Usability-Verbrechen wie schnappende Scrollbalken. Daß die auch ihre >> Sicherheitskatastrophen und automatischen in-den-Fuß-Schießer >> mitbringen ist naheliegend. > > wäre vielleicht noch anzumerken, das das nicht jeder genauso formulieren > würde: > > " Google Chrome’s culpability > Let’s be clear: Google Chrome is the most secure of the common general > purpose browsers out there. It has had more effort and money put into > sandboxing, code quality, mitigations, fuzzing and community security > involvement than the other browsers. This is all backed by a large, > strong security team -- the largest monetary investment of the major > browser vendors, which speaks volumes." "Er hat sich stets sehr bemüht." Und gebracht hats offensichtlich nichts. Hanno
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| From | Volker Neurath <volker.neurath@gmx.de> |
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| Date | 2016-11-19 11:15 +0100 |
| Message-ID | <e9amtqFf2c1U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #283837 |
Michael Bode <m.g.bode@web.de> Wrote in message: > Am 18.11.2016 um 02:00 schrieb Hanno Foest: >> Am 17.11.2016 um 23:46 schrieb Wolfgang Kynast: >> >>> Auch wenn es mir schwer fällt, das zu >>> sagen, aber das ist nicht die Art von Situation, die man bei einer >>> Standardinstallation von Windows 10 vorfindet. Kann es sein, dass die >>> Sicherheit von Linux auf Desktops verrottet ist?" >> >> Es ist nicht das Problem von Linux, daß Chrome automatisch Scheiße baut. >> Chrome ist eine Applikation wie jede andere, und natürlich können >> scheiss Applikationen Scheiße bauen. > > Wo ist das Problem, wenn Chrome eine Datei runterlädt, wenn man auf > deren Download-Link klickt? Das ist i.A. genau, was man damit bezwecken > will. Man kann auch einstellen, ob man ein festes Downloadverzeichnis > haben will oder gefragt werden möchte, wohin die Datei gespeichert > werden soll. Ist bei Firefox auch nicht anders. Und beim IE auch nicht, > sonst würde der nicht für seine einzige Aufgabe taugen: Chrome oder > Firefox runterladen. Streiche "Chrome oder" dann paßt es. Mir ist schleierhaft, warum sich wie die Fliegen auf einen Haufen Scheisse auf den Chrome gestürzt und das Ding so gehyped wird. Für mich hsbr ich entschiede: er ist genau dass: ein Haufen Scheisse. Und unbrauchbar. > Ok wir verzichten also komplett auf Downloads aus dem Internet? Nur auf automatische. --
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