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Groups > ger.ct > #261594 > unrolled thread
| Started by | Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> |
|---|---|
| First post | 2016-07-03 21:54 +0200 |
| Last post | 2016-07-04 16:20 +0200 |
| Articles | 20 on this page of 25 — 10 participants |
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Re: Bedingungsloses Grundeinkommen- die Schweiz stimmt ab Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> - 2016-07-03 21:54 +0200
Re: Bedingungsloses Grundeinkommen- die Schweiz stimmt ab Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2016-07-04 06:43 +0000
Re: Bedingungsloses Grundeinkommen- die Schweiz stimmt ab Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2016-07-04 12:08 +0200
Re: Bedingungsloses Grundeinkommen- die Schweiz stimmt ab Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2016-07-04 15:43 +0000
Re: Bedingungsloses Grundeinkommen- die Schweiz stimmt ab Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2016-07-04 19:21 +0200
Re: Bedingungsloses Grundeinkommen- die Schweiz stimmt ab Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> - 2016-07-04 18:27 +0200
Re: Bedingungsloses Grundeinkommen- die Schweiz stimmt ab Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> - 2016-07-05 00:59 +0200
Re: Bedingungsloses Grundeinkommen- die Schweiz stimmt ab dietersp51@gmail.com - 2016-07-04 23:56 -0700
Re: Bedingungsloses Grundeinkommen- die Schweiz stimmt ab Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> - 2016-07-05 12:04 +0200
Re: Bedingungsloses Grundeinkommen- die Schweiz stimmt ab Dieter.Sp@gmx.de - 2016-07-05 10:40 -0700
Re: Bedingungsloses Grundeinkommen- die Schweiz stimmt ab Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> - 2016-07-05 21:19 +0200
Re: Bedingungsloses Grundeinkommen- die Schweiz stimmt ab Lars Gebauer <lars.gebauer@yahoo.de> - 2016-07-06 07:55 +0000
Re: Bedingungsloses Grundeinkommen- die Schweiz stimmt ab "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx> - 2016-07-06 12:02 +0200
Re: Bedingungsloses Grundeinkommen- die Schweiz stimmt ab Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> - 2016-07-06 13:16 +0200
Re: Bedingungsloses Grundeinkommen- die Schweiz stimmt ab "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx> - 2016-07-06 15:24 +0200
Re: Bedingungsloses Grundeinkommen- die Schweiz stimmt ab Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> - 2016-07-06 17:09 +0200
Re: Bedingungsloses Grundeinkommen- die Schweiz stimmt ab "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx> - 2016-07-07 08:28 +0200
Re: Bedingungsloses Grundeinkommen- die Schweiz stimmt ab dietersp51@gmail.com - 2016-07-06 04:13 -0700
Re: Bedingungsloses Grundeinkommen- die Schweiz stimmt ab Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> - 2016-07-06 13:20 +0200
Re: Bedingungsloses Grundeinkommen- die Schweiz stimmt ab Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> - 2016-07-04 18:11 +0200
Re: Bedingungsloses Grundeinkommen- die Schweiz stimmt ab Lars Gebauer <lars.gebauer@yahoo.de> - 2016-07-04 17:59 +0000
Re: Bedingungsloses Grundeinkommen- die Schweiz stimmt ab Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> - 2016-07-04 23:41 +0200
Re: Bedingungsloses Grundeinkommen- die Schweiz stimmt ab Lars Gebauer <lars.gebauer@yahoo.de> - 2016-07-04 12:08 +0000
Re: Bedingungsloses Grundeinkommen- die Schweiz stimmt ab DonCaron <d.caron2000@gmail.com> - 2016-07-04 15:09 +0200
Re: Bedingungsloses Grundeinkommen- die Schweiz stimmt ab "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx> - 2016-07-04 16:20 +0200
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| From | Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2016-07-03 21:54 +0200 |
| Subject | Re: Bedingungsloses Grundeinkommen- die Schweiz stimmt ab |
| Message-ID | <u47o4dx9vn.ln2@diedrich.ehlerding.dialin.t-online.de> |
Dr. Joachim Neudert meinte: > Meine These: > > Die Leute brauchen keinen Arbeitsplatz. > Die Leute brauchen stattdessen ein geregeltes großzügiges Einkommen. > > Nicht mehr Arbeit. Mehr Geld muß in breite Bevölkerungsschichten gepumpt > werden. > "Arbeit" ist eine Sekundärtugend. Die Leute wollen und brauchen primär > Geld. Nun ja, eigentlich brauchen sie nicht Geld, sondern Konsumgüter (im weitesten Sinne; auch Freizeitaktivitäten sind in diesem Sinn Konsumgüter). Geld ist letztlich nur ein Verrechnuingsmittel und auch nicht Slebstzweck. Arbeit ist aber in der Tat kein Wert an sich, sondern ein notwendiges Übel. Und aus dieser Sicht ist Arbeitsplatzvernichtung durch Roboter eine gute Tat. Nur muss man dann eben auch über die Verteilung des Produktivitätsgewinns nachdenken, der letztlich darin besteht, dss die Herstellung des Roboters in Summe weniger Arbeit macht, als der Roboter dann nachher überflüssig macht. Und man muss über die Verteilung des notwendigen Übels nachdenken. INsofern war die 35-stunden-Woche seinerzeit ein Schritt in die richtige Richtung. Diedrich -- pgp-Key (RSA) 1024/09B8C0BD fingerprint = 2C 49 FF B2 C4 66 2D 93 6F A1 FF 10 16 59 96 F3 HTML-Mail wird ungeleſen entſorgt.
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| From | Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) |
|---|---|
| Date | 2016-07-04 06:43 +0000 |
| Message-ID | <bt577a04e3i994n3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at> |
| In reply to | #261594 |
On Sun, 03 Jul 2016 21:54:38 Diedrich Ehlerding wrote: > Dr. Joachim Neudert meinte: > > Die Leute brauchen keinen Arbeitsplatz. > > Die Leute brauchen stattdessen ein geregeltes großzügiges Einkommen. > > Nicht mehr Arbeit. Mehr Geld muß in breite Bevölkerungsschichten > > gepumpt werden. "Arbeit" ist eine Sekundärtugend. Die Leute wollen und > > brauchen primär Geld. > Nun ja, eigentlich brauchen sie nicht Geld, sondern Konsumgüter (im > weitesten Sinne; auch Freizeitaktivitäten sind in diesem Sinn > Konsumgüter). Geld ist letztlich nur ein Verrechnuingsmittel und auch > nicht Slebstzweck. Definitiv, ja. Das haben irgendwie die allermeisten Menschen noch nicht verstanden - liegt vermutlich daran, dass es schon etweas länger keine Hyperinflation mehr gegeben hat. > Arbeit ist aber in der Tat kein Wert an sich, sondern ein notwendiges > Übel. Und aus dieser Sicht ist Arbeitsplatzvernichtung durch Roboter eine > gute Tat. Sag das einmal einem Arbeitslosen... Arbeit ist durchaus etwas, das für die meisten Menschen absolut notwendig ist, es müsste halt nicht unbedingt Erwerbsarbeit sein. Wir sind eh noch weit davon entfernt, aber wie sich eine Gesellschaft gestaltet, in der man sich ohne die Notwendigkeit von Erwerbsarbeit *selbst* um eine sinnvolle Beschäftigung und damit Gestaltung seines Lebens umsehen muss, bleibt auch erst abzuwarten. Ich halte das für einen erstrebenswerten, aber einen alles andere als einfachen Prozess. Servus, Stefan -- http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike Schreien mit Stefan - fröhlich werden mit Ironie. (Sloganizer)
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| From | Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> |
|---|---|
| Date | 2016-07-04 12:08 +0200 |
| Message-ID | <dtuqufF1oq1U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #261610 |
Am 04.07.2016 um 08:43 schrieb Stefan Froehlich:
>> Nun ja, eigentlich brauchen sie nicht Geld, sondern Konsumgüter (im
>> weitesten Sinne; auch Freizeitaktivitäten sind in diesem Sinn
>> Konsumgüter). Geld ist letztlich nur ein Verrechnungsmittel und auch
>> nicht Selbstzweck.
> Definitiv, ja.
Nicht immer; z.B. Bei Münzsammler. ( Dagobert Ducks Geldspeicher)
>> Arbeit ist aber in der Tat kein Wert an sich, sondern ein notwendiges
>> Übel. Und aus dieser Sicht ist Arbeitsplatzvernichtung durch Roboter eine
>> gute Tat.
> Sag das einmal einem Arbeitslosen...
Hängt von dessen Lebenssituation ab.
Der Wunsch nach Altersteilzeit, eine Variante der Arbeitslosigkeit,
war ja auch der Wunsch vieler Lohnabhängiger.
Ein Arbeitsloser, dessen materielle Situation gesichert ist,
und ihn zusagende Beschäftigung findet ..
Woraus folgt, das bei der materiellen Versorgung auch
(notwendige Arbeit)s Chancen zu berücksichtigen sind.
> Arbeit ist durchaus etwas, das für die meisten Menschen absolut
> notwendig ist, es müsste halt nicht unbedingt Erwerbsarbeit sein.
Nein. Es soll ja Stämme in Afrika geben, wo nur die Frauen arbeiten.
Was Menschen wollen ist Brot und Spiele.
Das es auch Bedürfnisse gibt,
um etwa mit Arbeit soziale Akzeptanz zu erfühlen,
kommt auch vor.
Wenn sich diese Menschen auch anderweitig sozial akzeptiert fühlen,
könnte die Arbeit an Bedeutung verlieren.
Beispiel religiöse Handlungen, die praktisch keinerlei Nutzen haben.
> Wir sind eh noch weit davon entfernt, aber wie sich eine
> Gesellschaft gestaltet, in der man sich ohne die Notwendigkeit von
> Erwerbsarbeit *selbst* um eine sinnvolle Beschäftigung und damit
> Gestaltung seines Lebens umsehen muss, bleibt auch erst abzuwarten.
Die Situation hat man eventuell als Rentner, Langzeitarbeitsloser,
schwer Behinderter.
Allerdings müssen die nicht; sie können eventuell auch nur genießen.
> Ich halte das für einen erstrebenswerten,
> aber einen alles andere als einfachen Prozess.
KI + Gentechnik.
Nicht einfach, aber könnte gehen.
Und dann könnten *alle* Menschen arbeitslos werden,
weil andere Wesen in ausreichend vieler Hinsicht Arbeiten
effektiver und umweltschonender erledigen könnten.
Hermann
der vorschlägt,
dann bei der materiellen Versorgung individueller Menschen
neben bisherigen Nutzen auch deren Verhalten
zu berücksichtigen.
--
http://www.hermann-riemann.de
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| From | Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) |
|---|---|
| Date | 2016-07-04 15:43 +0000 |
| Message-ID | <9t577a82dci404bn3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at> |
| In reply to | #261639 |
On Mon, 04 Jul 2016 12:08:53 Hermann Riemann wrote: > >> Geld ist letztlich nur ein Verrechnungsmittel und auch nicht > >> Selbstzweck. > > Definitiv, ja. > Nicht immer; z.B. Bei Münzsammler. ( Dagobert Ducks Geldspeicher) Die Anzahl von gesammelten Münzen, die lediglich zum Nennwert weiterverkäuflich wären, dürfte gegen die gesamte Geldmenge vollkommen vernachlässigbar sein. > >> Arbeit ist aber in der Tat kein Wert an sich, sondern ein > >> notwendiges Übel. Und aus dieser Sicht ist > >> Arbeitsplatzvernichtung durch Roboter eine gute Tat. > > Sag das einmal einem Arbeitslosen... > Hängt von dessen Lebenssituation ab. Der Wunsch nach > Altersteilzeit, eine Variante der Arbeitslosigkeit, war ja auch > der Wunsch vieler Lohnabhängiger. Altersteilzeit als Variante der Arbeitslosigkeit zu bezeichnen ist ein ziemlicher Hohn für jeden Arbeitslosen. > > Wir sind eh noch weit davon entfernt, aber wie sich eine > > Gesellschaft gestaltet, in der man sich ohne die Notwendigkeit > > von Erwerbsarbeit *selbst* um eine sinnvolle Beschäftigung und > > damit Gestaltung seines Lebens umsehen muss, bleibt auch erst > > abzuwarten. > Die Situation hat man eventuell als Rentner, Langzeitarbeitsloser, > schwer Behinderter. Eh. Deshalb haben diese Menschen ja auch häufig entsprechende (Selbstwert-) Probleme. > Allerdings müssen die nicht; sie können eventuell auch nur > genießen. Die allermeisten Menschen können es auf Dauer nicht genießen, den ganzen Tag in der Hängematte zu liegen, sondern brauchen auch etwas, um ihre Existenz zu rechtfertigen. Erwerbsarbeit ist nur eine mögliche Form davon, aber eine recht häufige und naheliegende. > [...] dann könnten *alle* Menschen arbeitslos werden, weil andere > Wesen in ausreichend vieler Hinsicht Arbeiten effektiver und > umweltschonender erledigen könnten. Ja, das ist das, was ich als "nicht ganz einfachen Prozess" beschrieben habe. Servus, Stefan -- http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike Stefan - Liebe, die nicht strebt. (Sloganizer)
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| From | Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> |
|---|---|
| Date | 2016-07-04 19:21 +0200 |
| Message-ID | <dtvk9kF3memU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #261654 |
Am 04.07.2016 um 17:43 schrieb Stefan Froehlich:
> On Mon, 04 Jul 2016 12:08:53 Hermann Riemann wrote:
>>>> Geld ist letztlich nur ein Verrechnungsmittel und auch nicht
>>>> Selbstzweck.
>>> Definitiv, ja.
>> Nicht immer; z.B. Bei Münzsammler. ( Dagobert Ducks Geldspeicher)
> Die Anzahl von gesammelten Münzen, die lediglich zum Nennwert
> weiterverkäuflich wären, dürfte gegen die gesamte Geldmenge
> vollkommen vernachlässigbar sein.
Für die die von viel Geld träumen ist Geld auch Statussymbol.
Oder auch Spiel wie besseres Punktergebnis.
> Altersteilzeit als Variante der Arbeitslosigkeit zu bezeichnen ist
> ein ziemlicher Hohn für jeden Arbeitslosen.
Nicht jeden.
Und die Menge der Leute, die in erster Linie
wegen des Einkommens arbeiten, dürfte nicht gering sein.
>> Die Situation hat man eventuell als Rentner, Langzeitarbeitsloser,
>> schwer Behinderter.
> Eh. Deshalb haben diese Menschen ja auch häufig entsprechende
> (Selbstwert-) Probleme.
Workaholics?
Wenn man außer Arbeit mit dem Leben nichts anfangen kann..
>> Allerdings müssen die nicht; sie können eventuell auch nur
>> genießen.
> Die allermeisten Menschen können es auf Dauer nicht genießen, den
> ganzen Tag in der Hängematte zu liegen, sondern brauchen auch etwas,
> um ihre Existenz zu rechtfertigen.
Fernsehen bzw. computerspiele
http://www.heise.de/tp/artikel/48/48720/1.html
> Erwerbsarbeit ist nur eine mögliche Form davon,
> aber eine recht häufige und naheliegende.
Menschen sind emotional im Jäger und Sammler Zustand
programmiert.
>> [...] dann könnten *alle* Menschen arbeitslos werden, weil andere
>> Wesen in ausreichend vieler Hinsicht Arbeiten effektiver und
>> umweltschonender erledigen könnten.
> Ja, das ist das, was ich als "nicht ganz einfachen Prozess"
> beschrieben habe.
Da gibt es folgende Aspekte,
die der sozialen Versorgung.
Und wenn da (wie beim heutigen Wirtschaftssystem)
nur der "Beste" übrigbleibt,
könnte diese kein Mensch sein.
Was das erschwert, ist das heute mehr Erde gebraucht wird,
als langfristig vorhanden.
Und da gibt es Triage, Waffen oder Selbstzerstörung
oder???
Und die der geistigen Aktivität.
Wenn andere alles besser können,
lassen sich viele hängen,
bzw. weichen in Unterhaltung aus.
Naja, Religion per KI ..
Hermann
der emotional nicht so
von Menschen abhängt,
wie die meisten Menschen.
--
http://www.hermann-riemann.de
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| From | Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2016-07-04 18:27 +0200 |
| Message-ID | <gdfq4dxb0t.ln2@diedrich.ehlerding.dialin.t-online.de> |
| In reply to | #261654 |
Stefan Froehlich meinte: > Altersteilzeit als Variante der Arbeitslosigkeit zu bezeichnen ist > ein ziemlicher Hohn für jeden Arbeitslosen. Inwiefern ist es Hohn für Arbeitslose, wenn man die Wahrheit sagt? Denn es ist schlicht die Wahrheit. Altersteilzeit ist explizit dafür gedacht, dass Arbeitsplätze für Arbeitslose freigemacht werrden. Siehe etwa die Allwissende: https://de.wikipedia.org/wiki/Altersteilzeit | Mit den gesetzlichen Regelungen zur Altersteilzeit strebt der | Gesetzgeber an, älteren Mitarbeitern einen gleitenden und frühzeitigen | Übergang in den Ruhestand zu ermöglichen und gleichzeitig Anreize zu | schaffen, die freiwerdenden Arbeitsplätze neu zu besetzen. In der Praxis | wird die Altersteilzeit aber auch zur Reduzierung von Arbeitsplätzen | genutzt. und a.a.O. weiter unten unter "Förderung:: | Voraussetzung für die Förderung der Altersteilzeit ist zum einen die | Aufstockung des Regelarbeitsentgeltes für die Altersteilzeit und der | Rentenversicherungsbeiträge (s. o.). Zum anderen muss anlässlich des | Übergangs in die Altersteilzeit ein arbeitslos gemeldeter Arbeitnehmer | oder ein Ausgebildeter versicherungspflichtig beschäftigt werden. Mit anderen Worten: der Gesetzgeber strebt eine Umverteilung der Arbeitslosigkeit an, genutzt wird Altersteilzeit aber auch dafür, die Arbeitslosigkeit zu erhöhen. Und weiter unten aaO: -- pgp-Key (RSA) 1024/09B8C0BD fingerprint = 2C 49 FF B2 C4 66 2D 93 6F A1 FF 10 16 59 96 F3 HTML-Mail wird ungeleſen entſorgt.
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| From | Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2016-07-05 00:59 +0200 |
| Message-ID | <1729bed8-264e-7dba-6319-336d1ef2872c@jtewes.my-fqdn.de> |
| In reply to | #261654 |
Stefan Froehlich schrieb:
> On Mon, 04 Jul 2016 12:08:53 Hermann Riemann wrote:
>> Allerdings müssen die nicht; sie können eventuell auch nur
>> genießen.
> Die allermeisten Menschen können es auf Dauer nicht genießen, den
> ganzen Tag in der Hängematte zu liegen, sondern brauchen auch etwas,
> um ihre Existenz zu rechtfertigen. Erwerbsarbeit ist nur eine
> mögliche Form davon, aber eine recht häufige und naheliegende.
Allerdings ist sie nur deswegen eine recht häufige, weil die meisten
Menschen Erwerbsarbeit brauchen um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten.
Wenn ich mir so die oberen Zehntausend angucke, dann sind da nur sehr
wenige drunter die Erwerbsarbeit leisten. Die machen oft was in Sachen
Wohltätigkeit.
Bye Jörg
--
Aber Frauen sind ja nicht an der Kohle, sondern am Charakter des
Mannes interessiert. "Deshalb sieht man auch so viele achtzigjährige
Sozialhilfeempfänger mit hübschen jungen Frauen am Arm."
(Richard Fish, "Ally McBeal").
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| From | dietersp51@gmail.com |
|---|---|
| Date | 2016-07-04 23:56 -0700 |
| Message-ID | <90d3750e-70df-4a80-9aac-414f918933e8@googlegroups.com> |
| In reply to | #261870 |
Am Dienstag, 5. Juli 2016 00:59:43 UTC+2 schrieb Jörg Tewes: > Stefan Froehlich schrieb: > > On Mon, 04 Jul 2016 12:08:53 Hermann Riemann wrote: > >> Allerdings müssen die nicht; sie können eventuell auch nur > >> genießen. > > > Die allermeisten Menschen können es auf Dauer nicht genießen, den > > ganzen Tag in der Hängematte zu liegen, sondern brauchen auch etwas, > > um ihre Existenz zu rechtfertigen. Erwerbsarbeit ist nur eine > > mögliche Form davon, aber eine recht häufige und naheliegende. > > Allerdings ist sie nur deswegen eine recht häufige, weil die meisten > Menschen Erwerbsarbeit brauchen um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Eine neue sozialwissenschaftliche Erkenntnis? Bisher kam man zumeist zur Aussage wie sie dein Vorposter äusserte, auch wenn es durchaus Abweichler gibt, die das dann meist weniger wissenschaftlich sondern eher ideologisch begründen. > Wenn ich mir so die oberen Zehntausend angucke, dann sind da nur sehr > wenige drunter die Erwerbsarbeit leisten. Die machen oft was in Sachen > Wohltätigkeit. Wenn du dir die "oberen Zahntausend" ein wenig genauer angucken würdest als nur mittels "BILD" und "Bunte", dann würdest du möglicherweise bemerken, dass die meisten dort deutlich mehr arbeiten als du (und ich und die meisten anderen...). Dieter
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| From | Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2016-07-05 12:04 +0200 |
| Message-ID | <411d3b60-fadd-02d8-6386-b55bd3b1ab7a@jtewes.my-fqdn.de> |
| In reply to | #261891 |
dietersp51@gmail.com schrieb:
> Am Dienstag, 5. Juli 2016 00:59:43 UTC+2 schrieb Jörg Tewes:
>> Stefan Froehlich schrieb:
>> > On Mon, 04 Jul 2016 12:08:53 Hermann Riemann wrote:
>> >> Allerdings müssen die nicht; sie können eventuell auch nur
>> >> genießen.
>>
>> > Die allermeisten Menschen können es auf Dauer nicht genießen, den
>> > ganzen Tag in der Hängematte zu liegen, sondern brauchen auch etwas,
>> > um ihre Existenz zu rechtfertigen. Erwerbsarbeit ist nur eine
>> > mögliche Form davon, aber eine recht häufige und naheliegende.
>>
>> Allerdings ist sie nur deswegen eine recht häufige, weil die meisten
>> Menschen Erwerbsarbeit brauchen um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten.
>
> Eine neue sozialwissenschaftliche Erkenntnis?
Keine Ahnung?
> Bisher kam man zumeist zur Aussage
> wie sie dein Vorposter äusserte, auch wenn es durchaus Abweichler gibt,
> die das dann meist weniger wissenschaftlich sondern eher ideologisch begründen.
Man hkam bisher also meist zu der Aussage, das die Menschen gerne
arbeiten um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten? Da habe ich aber
deutlich andere Aussagen gehört. Das die meisten eine Beschäftigung
brauchen, und nicht tagein tagaus in der Hängematte liegen und nichts
tun können, damit gehe ich konform, aber nicht das sie gerne für ihren
Lebensunterhalt arbeiten, und ständig damit leben müssen diese Arbeit
zu verlieren und in der Armut zu versinken.
>> Wenn ich mir so die oberen Zehntausend angucke, dann sind da nur sehr
>> wenige drunter die Erwerbsarbeit leisten. Die machen oft was in Sachen
>> Wohltätigkeit.
>
> Wenn du dir die "oberen Zahntausend" ein wenig genauer angucken würdest als nur
> mittels "BILD" und "Bunte", dann würdest du möglicherweise bemerken, dass die
> meisten dort deutlich mehr arbeiten als du (und ich und die meisten anderen...).
Blöd und Bunte sind nicht gerade meine bevorzugten Mittel zur
Beschaffung von Informationen, du scheinst dich hingegen sehr gut
damit auszukennen.
Bye Jörg
--
Woran erkennen Sie, daß Sie ein Pechvogel sind?
Sie wollten noch mal schnell in den Fahrstuhl furzen und dann bleibt
er stecken!
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| From | Dieter.Sp@gmx.de |
|---|---|
| Date | 2016-07-05 10:40 -0700 |
| Message-ID | <1e58ae7c-be26-46dc-a897-7b5c34f107a0@googlegroups.com> |
| In reply to | #261953 |
Am Dienstag, 5. Juli 2016 12:04:19 UTC+2 schrieb Jörg Tewes: > >> Wenn ich mir so die oberen Zehntausend angucke, dann sind da nur sehr > >> wenige drunter die Erwerbsarbeit leisten. Die machen oft was in Sachen > >> Wohltätigkeit. > Blöd und Bunte sind nicht gerade meine bevorzugten Mittel zur > Beschaffung von Informationen, du scheinst dich hingegen sehr gut > damit auszukennen. Seltsam. Warum nur klingen deine Statements dann allzuhäufig so, als stammten sie aus der Feder eines typischen BILD-Konsumenten? Dieter
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| From | Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2016-07-05 21:19 +0200 |
| Message-ID | <134f07b2-3dc6-803e-c6c6-8eeed97fcbe0@jtewes.my-fqdn.de> |
| In reply to | #262041 |
Dieter.Sp@gmx.de schrieb:
> Am Dienstag, 5. Juli 2016 12:04:19 UTC+2 schrieb Jörg Tewes:
>
>> >> Wenn ich mir so die oberen Zehntausend angucke, dann sind da nur sehr
>> >> wenige drunter die Erwerbsarbeit leisten. Die machen oft was in Sachen
>> >> Wohltätigkeit.
>
>> Blöd und Bunte sind nicht gerade meine bevorzugten Mittel zur
>> Beschaffung von Informationen, du scheinst dich hingegen sehr gut
>> damit auszukennen.
>
> Seltsam. Warum nur klingen deine Statements dann allzuhäufig so, als stammten sie
> aus der Feder eines typischen BILD-Konsumenten?
Das klingt nur im Gehör eines typischen BILD-Konsumenten so.
Bye Jörg
--
Die deutsche Rechtschreibung ist Freeware, sprich, du kannst sie
kostenlos nutzen. Allerdings ist sie nicht Open Source, d.h. du
darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form
veröffentlichen! ;-)
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| From | Lars Gebauer <lars.gebauer@yahoo.de> |
|---|---|
| Date | 2016-07-06 07:55 +0000 |
| Message-ID | <slrnnnpeaq.1kc.lars.gebauer@yenni.elke-albrecht.com> |
| In reply to | #262041 |
Dieter.Sp@gmx.de: > Am Dienstag, 5. Juli 2016 12:04:19 UTC+2 schrieb Jörg Tewes: >> Blöd und Bunte sind nicht gerade meine bevorzugten Mittel zur >> Beschaffung von Informationen, du scheinst dich hingegen sehr gut >> damit auszukennen. > > Seltsam. Warum nur klingen deine Statements dann allzuhäufig so, als stammten sie > aus der Feder eines typischen BILD-Konsumenten? Das ist nun sehr einfach zu erklären: Du kennst keine typischen Bild-Leser. Du hast vom typischen Bild-Leser nur eine sehr dürftige, dafür aber sehr vorurteilsbehaftete, Vorstellung. Mach' Dir nichts draus. Ist sehr typische für diese gewisse Möchtegern-Intellektuellja.
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| From | "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx> |
|---|---|
| Date | 2016-07-06 12:02 +0200 |
| Message-ID | <hnlpnbp3hf89442l6gniru2td1m18c960t@4ax.com> |
| In reply to | #262041 |
Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> wrote: >Ist immer wieder lustig, wie Leute, die von sich weisen, die Bild zu >lesen, trotzdem offenbar wissen, was Bild-Konsumenten ihr entnommen >haben. Wie das nur kommt? Weil man Bild-Konsumenten kennt? Und weil man in der S-Bahn die Schlagzeilen unweigerlich sieht? Ich hatte als Kind das Glück, annähernd alle relevanten Periodika im Zugriff zu haben. Die Tageszeitung und der Spiegel, mehr hatte für mich keine anhaltende Relevanz. -ras -- Ralph A. Schmid http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/ http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/
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| From | Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> |
|---|---|
| Date | 2016-07-06 13:16 +0200 |
| Message-ID | <du47kmFihp0U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #262135 |
Am 06.07.2016 12:02 schrieb Ralph A. Schmid, dk5ras: >> Ist immer wieder lustig, wie Leute, die von sich weisen, die Bild zu >> lesen, trotzdem offenbar wissen, was Bild-Konsumenten ihr entnommen >> haben. Wie das nur kommt? > > Weil man Bild-Konsumenten kennt? Und weil man in der S-Bahn die > Schlagzeilen unweigerlich sieht? Hast du nichts eigenes zum Lesen dabei? Ich schon. Und das letzte Mal, daß ich eine Bild gesehen habe, lag die im Mülleimer am Bahnsteig. Im Zug sehe ich hier eher Express, Rheinische Post, Zeit. Ich kann mich aber nicht dran erinnern, wann ich das letzte Mal eine Bild im Zug gesehen habe. Zeitung lesen in der Bahn scheint mir eh aus der Mode gekommen zu sein (allenfalls als App auf dem Smartphone, aber das sehe ich halt nicht). > Ich hatte als Kind das Glück, annähernd alle relevanten Periodika im > Zugriff zu haben. Die Tageszeitung und der Spiegel, mehr hatte für > mich keine anhaltende Relevanz. Seit den 90er Jahren hat auch die "Bild-Zeitung für Möchtegern-Intellektelle" keine Relevanz mehr für mich. Hanno
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| From | "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx> |
|---|---|
| Date | 2016-07-06 15:24 +0200 |
| Message-ID | <0h1qnb1rkiufehkhm08p5qqot2p6gq9d1u@4ax.com> |
| In reply to | #262152 |
Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> wrote: >Hast du nichts eigenes zum Lesen dabei? Ich schon. Und das letzte Mal, Doch, ich auch. Aber das Gegenüber sieht man dann doch mal an. Und dazu gibt es irgendwelche kaum besseren Machwerke aus dem blechernen Zeitungsverkäufer, da sieht man auch die Schlagzeilen. >daß ich eine Bild gesehen habe, lag die im Mülleimer am Bahnsteig. Im >Zug sehe ich hier eher Express, Rheinische Post, Zeit. Ich kann mich >aber nicht dran erinnern, wann ich das letzte Mal eine Bild im Zug >gesehen habe. Zeitungslesen im Zug ist eh auf dem absteigenden Ast, >Zeitung lesen in der Bahn scheint mir eh aus der Mode gekommen zu sein >(allenfalls als App auf dem Smartphone, aber das sehe ich halt nicht). Eben, eben. >> Ich hatte als Kind das Glück, annähernd alle relevanten Periodika im >> Zugriff zu haben. Die Tageszeitung und der Spiegel, mehr hatte für >> mich keine anhaltende Relevanz. > >Seit den 90er Jahren hat auch die "Bild-Zeitung für >Möchtegern-Intellektelle" keine Relevanz mehr für mich. Diese Bezeichnung höre ich öfters, halte ich aber für falsch. Die haben nicht mehr unbedingt die Qualität der 70er, aber nun ja... -ras -- Ralph A. Schmid http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/ http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/
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| From | Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> |
|---|---|
| Date | 2016-07-06 17:09 +0200 |
| Message-ID | <du4l8uFlpphU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #262174 |
Am 06.07.2016 15:24 schrieb Ralph A. Schmid, dk5ras: >> Seit den 90er Jahren hat auch die "Bild-Zeitung für >> Möchtegern-Intellektelle" keine Relevanz mehr für mich. > > Diese Bezeichnung höre ich öfters, halte ich aber für falsch. Die > haben nicht mehr unbedingt die Qualität der 70er, aber nun ja... Nur ein Beispiel, Meinungsmache über dumpfe, bedrohliche Bilder - eher schlimmer als die Konkurrenz: https://mondoprinte.wordpress.com/2010/12/09/wann-wird-man-endlich-offen-uber-die-probleme-mit-dem-islam-reden-konnen/ Hanno
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| From | "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx> |
|---|---|
| Date | 2016-07-07 08:28 +0200 |
| Message-ID | <4jtrnb56f28sq40m6vnp50hsern8ihqvot@4ax.com> |
| In reply to | #262199 |
Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> wrote: >Nur ein Beispiel, Meinungsmache über dumpfe, bedrohliche Bilder - eher >schlimmer als die Konkurrenz: > >https://mondoprinte.wordpress.com/2010/12/09/wann-wird-man-endlich-offen-uber-die-probleme-mit-dem-islam-reden-konnen/ Ich nehme die Titelseite kaum wahr, ehrlich gesagt. Die ist eh aus dem Zusammenhang gerissen... -ras -- Ralph A. Schmid http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/ http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/
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| From | dietersp51@gmail.com |
|---|---|
| Date | 2016-07-06 04:13 -0700 |
| Message-ID | <5a34bdee-a9e1-4f26-84a9-d565dab07cad@googlegroups.com> |
| In reply to | #262041 |
Am Dienstag, 5. Juli 2016 20:46:06 UTC+2 schrieb Hanno Foest: > Ist immer wieder lustig, wie Leute, die von sich weisen, die Bild zu > lesen, trotzdem offenbar wissen, was Bild-Konsumenten ihr entnommen > haben. Wie das nur kommt? Das ist ganz einfach. Wer ohne Scheuklappen durchs Leben gehen und nicht nur andere für sich denken lassen mag, der hört und liest nicht nur den Mainstream sondern versucht, sich aus verschiedenen Richtungen zu informieren. Schon in der Schule, in Deutsch, war es in der Oberstufe üblich, mehrere Medien einzubeziehen, wobei neben der FAZ, der SZ, dem Merkur auch die BILD und der SPIEGEL (laut damaligem Deutschlehrer die BILD des Intellektuellen...) sowie, nicht zu vergessen, die "ZEIT" gehörten. Dazu natürlich auch die "Stuttgarter Zeitung" wegen der hochinteressanten Regionalnachrichten... Das würde manchem andern womöglich auch gut tun, auch wenn es natürlich für den ein oder anderen leichter sein mag, wenn die Inhalte leichtverständlich und die Bilder zum Ausgleich dafür etwas größer sind :-> Dieter
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| From | Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> |
|---|---|
| Date | 2016-07-06 13:20 +0200 |
| Message-ID | <du47reFijblU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #262150 |
Am 06.07.2016 13:13 schrieb dietersp51@gmail.com: > Am Dienstag, 5. Juli 2016 20:46:06 UTC+2 schrieb Hanno Foest: >> Ist immer wieder lustig, wie Leute, die von sich weisen, die Bild zu >> lesen, trotzdem offenbar wissen, was Bild-Konsumenten ihr entnommen >> haben. Wie das nur kommt? > > Das ist ganz einfach. Wer ohne Scheuklappen durchs Leben gehen und nicht nur > andere für sich denken lassen mag, der hört und liest nicht nur den Mainstream > sondern versucht, sich aus verschiedenen Richtungen zu informieren. Du bist also selber Bild-Konsument - qed. Hanno
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| From | Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2016-07-04 18:11 +0200 |
| Message-ID | <2eeq4dxpjs.ln2@diedrich.ehlerding.dialin.t-online.de> |
| In reply to | #261610 |
Stefan Froehlich meinte: >> Arbeit ist aber in der Tat kein Wert an sich, sondern ein notwendiges >> Übel. Und aus dieser Sicht ist Arbeitsplatzvernichtung durch Roboter >> eine gute Tat. > > Sag das einmal einem Arbeitslosen... > > Arbeit ist durchaus etwas, das für die meisten Menschen absolut > notwendig ist, Da du sehr selektiv zitierst, erlaube ich mir, nochmal darauf hinzuweisen, dass ich noch mehr geschrieben habe, was du nicht zitierst, nämlich auf | Nur muss man dann eben auch über die Verteilung des | Produktivitätsgewinns nachdenken Und dabei bleibe ich auch: Arbeit überflüssig zu machen ist eine gute Tat, wenn man sich um die Verteilung des Gewinns kümmert. Der Arbeitslose ist typischerweise nicht daran interessiert, eine ggf. stumpfsinnige Beschäftigung zu haben, sondern daran, dass ihm die Beschäftigung etwas einbringt. Andernfalls könnte man ja alle Arbeitslosen sofort zufriedenstellen, indem sie beim Sandhaufenumschaufeln eingesetzt werden: vormittags von links nach rechts und nachmittags von rechts nach links. Ich glaube aber kaum, dass eine solche "Beschäftigungsgarantie" (d.h. man bekommt zu HartzIV-Tarifen einen Job als Sandhaufenumschaufler) auf viel Begeisterung stoßen würde, obwohl rein rechnerisch die Arbeitslosenquote sofort bei 0 läge. Auch die Beobachtung, dass Gewerkschaften eher dazu neigen, mehr Urlaubstage zu fordern, als unbedingt die Kürzung des Urlaubs durchsetzen zu wollen, spricht gegen die These, dass die Arbeit das wäre, was die Leute anstreben, und nicht vielmehr das daraus resultierende Einkommen, das man dann in der Freizeit nach eigenem Gusto ausgeben kann. > es müsste halt nicht unbedingt Erwerbsarbeit sein. Du meinst, Menschen haben auch Hobbys? Ja sicher haben sie. Sollen sie auch. Das hat aber nichts mit Arbeit, Einkommen und der Verteilung von Arbeit und Einkommen zu tun. Diedrich -- pgp-Key (RSA) 1024/09B8C0BD fingerprint = 2C 49 FF B2 C4 66 2D 93 6F A1 FF 10 16 59 96 F3 HTML-Mail wird ungeleſen entſorgt.
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