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Groups > ger.ct > #252380 > unrolled thread
| Started by | Walter Schmid <paulwalterschmid@vtxmail.ch> |
|---|---|
| First post | 2016-04-28 11:43 +0200 |
| Last post | 2016-04-29 10:45 +0200 |
| Articles | 20 on this page of 28 — 15 participants |
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Rolltreppe Walter Schmid <paulwalterschmid@vtxmail.ch> - 2016-04-28 11:43 +0200
Re: Rolltreppe Bernd Ullrich <ullrich_bernd@hotmail.com> - 2016-04-28 11:56 +0200
Re: Rolltreppe Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2016-04-28 03:07 -0700
Re: Rolltreppe Walter Schmid <paulwalterschmid@vtxmail.ch> - 2016-04-28 13:46 +0200
Re: Rolltreppe Bernd Ullrich <ullrich_bernd@hotmail.com> - 2016-04-28 14:21 +0200
Re: Rolltreppe "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx> - 2016-04-28 11:58 +0200
Re: Rolltreppe Shinji Ikari <shinji@gmx.net> - 2016-04-28 12:13 +0200
Re: Rolltreppe Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2016-04-28 10:17 +0000
Re: Rolltreppe Robin Koch <robin.koch@t-online.de> - 2016-04-28 13:17 +0200
Re: Rolltreppe Walter Schmid <paulwalterschmid@vtxmail.ch> - 2016-04-28 13:40 +0200
Re: Rolltreppe "Juergen P. Meier" <nospam-1984@jors.net> - 2016-04-28 11:43 +0000
Re: Rolltreppe Bernd Lauert <m8r-9vv4fj@mailinator.com> - 2016-04-28 12:53 +0000
Re: Rolltreppe Frank Hucklenbroich <Hucklenbroich01@aol.com> - 2016-04-28 16:16 +0200
Re: Rolltreppe Christian Jesserer <jessi.nutznetz@gmx.at> - 2016-04-28 17:17 +0200
Re: Rolltreppe Robin Koch <robin.koch@t-online.de> - 2016-04-28 19:45 +0200
Re: Rolltreppe "Juergen P. Meier" <nospam-1984@jors.net> - 2016-04-29 04:38 +0000
Re: Rolltreppe Christian Jesserer <jessi.nutznetz@gmx.at> - 2016-04-29 09:23 +0200
Re: Rolltreppe Robin Koch <robin.koch@t-online.de> - 2016-04-28 17:21 +0200
Re: Rolltreppe Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2016-04-29 07:36 +0000
Re: Rolltreppe Stephan Bumberger <bumberger@gmx.de> - 2016-04-28 13:03 +0200
Re: Rolltreppe Walter Schmid <paulwalterschmid@vtxmail.ch> - 2016-04-28 13:45 +0200
Re: Rolltreppe Robin Koch <robin.koch@t-online.de> - 2016-04-28 17:30 +0200
Re: Rolltreppe Stephan Bumberger <bumberger@gmx.de> - 2016-04-28 18:07 +0200
Re: Rolltreppe Robin Koch <robin.koch@t-online.de> - 2016-04-28 19:49 +0200
Re: Rolltreppe "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2016-04-28 18:08 +0200
Re: Rolltreppe Herwig Huener AQSR 5 <Herwig.Huener@t-online.de> - 2016-04-28 23:11 +0200
Re: Rolltreppe Robin Koch <robin.koch@t-online.de> - 2016-04-29 01:26 +0200
Re: Rolltreppe Rainer Knaepper <rainerk@smial.prima.de> - 2016-04-29 10:45 +0200
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| From | Walter Schmid <paulwalterschmid@vtxmail.ch> |
|---|---|
| Date | 2016-04-28 11:43 +0200 |
| Subject | Rolltreppe |
| Message-ID | <nfslpm$mvl$1@dont-email.me> |
Hat hier schon mal jemand versucht, eine Rolltreppe, die abwärts rollt, hinaufzusteigen? Ich tat dies gestern ganz spontan, und habe es dann bereut, dass ich es zuvor nie bewusst geübt hatte. Ich hatte meinen Regenschirm im Einkaufswagen vergessen und tat, was ich dann immer er tue: Rechtsumkehrt. Ausser ein paar blauen Flecken ist nichts passiert. Gesehen hat es vermutlich auch niemand. In meiner Jugend gab es keine Rolltreppen und es mit 30 zu üben, wäre mir nie in den Sinn gekommen. Das wäre aber sehr nützlich gewesen. Ich hatte sogar unterlassen, es einmal rein mental zu üben, immerhin weiss ich theoretisch über Impulserhaltung und Beschleunigung Bescheid. Darum mein Rat: zuerst einfach relativ zur Treppe stehen bleiben und dann erst umkehren. Gruss Walter -- Schleichwerbung: FIAT voluntas dei Human Right Swatch
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| From | Bernd Ullrich <ullrich_bernd@hotmail.com> |
|---|---|
| Date | 2016-04-28 11:56 +0200 |
| Message-ID | <doe51nFev7kU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #252380 |
Am 28.04.2016 um 11:43 schrieb Walter Schmid: > Hat hier schon mal jemand versucht, eine Rolltreppe, die abwärts > rollt, hinaufzusteigen? Wenn du schnell genug bist geht das einwandfrei. BU
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| From | Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2016-04-28 03:07 -0700 |
| Message-ID | <b5222bfc-3ccd-4810-9771-6217b46d96f6@googlegroups.com> |
| In reply to | #252383 |
Bernd Ullrich tat kund: > Am 28.04.2016 um 11:43 schrieb Walter Schmid: > > Hat hier schon mal jemand versucht, eine Rolltreppe, die abwärts > > rollt, hinaufzusteigen? > > Wenn du schnell genug bist geht das einwandfrei. Walter ist Schweizer.
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| From | Walter Schmid <paulwalterschmid@vtxmail.ch> |
|---|---|
| Date | 2016-04-28 13:46 +0200 |
| Message-ID | <nfst01$fu8$2@dont-email.me> |
| In reply to | #252383 |
Am 28.04.2016 um 11:56 schrieb Bernd Ullrich: > Am 28.04.2016 um 11:43 schrieb Walter Schmid: >> Hat hier schon mal jemand versucht, eine Rolltreppe, die abwärts >> rollt, hinaufzusteigen? > > Wenn du schnell genug bist geht das einwandfrei. Ich war *zu* schnell! Gruss Walter -- Schleichwerbung: FIAT voluntas dei Human Right Swatch
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| From | Bernd Ullrich <ullrich_bernd@hotmail.com> |
|---|---|
| Date | 2016-04-28 14:21 +0200 |
| Message-ID | <doedj3Fgod9U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #252404 |
Am 28.04.2016 um 13:46 schrieb Walter Schmid: > Am 28.04.2016 um 11:56 schrieb Bernd Ullrich: >> Am 28.04.2016 um 11:43 schrieb Walter Schmid: >>> Hat hier schon mal jemand versucht, eine Rolltreppe, die abwärts >>> rollt, hinaufzusteigen? >> >> Wenn du schnell genug bist geht das einwandfrei. > > Ich war *zu* schnell! Nicht "angepasst" gelaufen.. :-) Vor 15 Jahren gings bei mir noch prima. Mal sehen ob ich in nächster Zeit mal eine leere Rolltreppe finde. BU
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| From | "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx> |
|---|---|
| Date | 2016-04-28 11:58 +0200 |
| Message-ID | <ekn3ib5cf9rjopduso5jv6k8r61574pe69@4ax.com> |
| In reply to | #252380 |
Walter Schmid <paulwalterschmid@vtxmail.ch> wrote: >Hat hier schon mal jemand versucht, eine Rolltreppe, die abwärts >rollt, hinaufzusteigen? Ja, als Kind, entgegen allen elterlichen Verboten. Beleg erbracht, es geht, damit war das uninteressant, und ich habe es nie erneut ausprobiert. -ras -- Ralph A. Schmid http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/ http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/
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| From | Shinji Ikari <shinji@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2016-04-28 12:13 +0200 |
| Message-ID | <efo3ibtglhge1ag2j1iv8mmi0kcvia085j@4ax.com> |
| In reply to | #252380 |
Guten Tag Walter Schmid <paulwalterschmid@vtxmail.ch> schrieb >Gesehen hat es vermutlich auch niemand. Ich schaetze, die Leute, die ggf. spaeter die Kameraufzeichnungen kontrollieren werdens ich schlapp lachen. 8) >Darum mein Rat: zuerst einfach relativ zur Treppe stehen bleiben >und dann erst umkehren. IMHO. Rolltreppe bis zu ende fahren und die dafuer vorgesehen Rolltreppe nehmen, die dann wieder hoch faehrt.
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| From | Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) |
|---|---|
| Date | 2016-04-28 10:17 +0000 |
| Message-ID | <1t5721e232i1e9n3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at> |
| In reply to | #252380 |
On Thu, 28 Apr 2016 11:43:47 Walter Schmid wrote: > Hat hier schon mal jemand versucht, eine Rolltreppe, die abwärts rollt, > hinaufzusteigen? Ja, so wie die meisten Kinder. War eher unspektakulär. > Ausser ein paar blauen Flecken ist nichts passiert. Was hast Du bitteschön *getan*? > Ich hatte sogar unterlassen, es einmal rein mental zu üben, > immerhin weiss ich theoretisch über Impulserhaltung und > Beschleunigung Bescheid. > Darum mein Rat: zuerst einfach relativ zur Treppe stehen bleiben > und dann erst umkehren. Mir ist noch immer nicht ganz klar, wo eigentlich das Problem ist. In dem Inertialsystem der Rolltreppe hast Du keinen Impuls, wenn Du stehst, und wenn Du Dich in Fahrtrichtung bewegst, dann halt dementsprechend viel. Möchtest Du auf der Rolltreppe umkehren, ist das also genauso schwierig oder einfach, als ob Du auf einer normalen Treppe umkehren möchtest - was im Regelfall auch ohne Blessuren abgeht. *Wirklich* blöd ist es, wenn die Rolltreppe abrupt stehenbleibt, während man gerade (noch dazu ziemlich schnell) bergab läuft. Da hatte ich Riesenglück, gerade noch mein Gleichgewicht zu behalten, ansonsten wäre ich kopfüber die Treppe hinunter geflogen und hätte deutlich mehr, als nur ein paar blaue Flecken abbekommen. Servus, Stefan -- http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike Stefan: die kühne Idee! (Sloganizer)
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| From | Robin Koch <robin.koch@t-online.de> |
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| Date | 2016-04-28 13:17 +0200 |
| Message-ID | <nfsrfs$teg$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #252396 |
Am 28.04.2016 um 12:17 schrieb Stefan Froehlich: > On Thu, 28 Apr 2016 11:43:47 Walter Schmid wrote: >> Hat hier schon mal jemand versucht, eine Rolltreppe, die abwärts rollt, >> hinaufzusteigen? > > Ja, so wie die meisten Kinder. War eher unspektakulär. > >> Ausser ein paar blauen Flecken ist nichts passiert. > > Was hast Du bitteschön *getan*? > >> Ich hatte sogar unterlassen, es einmal rein mental zu üben, >> immerhin weiss ich theoretisch über Impulserhaltung und >> Beschleunigung Bescheid. > >> Darum mein Rat: zuerst einfach relativ zur Treppe stehen bleiben >> und dann erst umkehren. > > Mir ist noch immer nicht ganz klar, wo eigentlich das Problem ist. Geht mir ähnlich... > *Wirklich* blöd ist es, wenn die Rolltreppe abrupt stehenbleibt, Wahrscheinlich war das das Problem. Walter wird eins der beiden Enden der Rolltreppe erreicht haben (je nach Kondition). Das kann man als "abruptes Stehenbleiben" interpretieren. Und wenn man es nicht gewöhnt ist gegen die Fahrtrichtung zu laufen, kann das Muskelgedächtnis da schon mal ins Grübeln kommen und erst eine Lösung für den Ausgleich der Geschwindigkeiten finden, wenn man sich schon selbst überholt hat und am Boden liegt. Im Erfolgsfalle auf dem Boden am oberen Ende der Rolltreppe. In Misserfolgsfalle auf dem unteren Ende der Rolltreppe. ;-/ -- Robin Koch
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| From | Walter Schmid <paulwalterschmid@vtxmail.ch> |
|---|---|
| Date | 2016-04-28 13:40 +0200 |
| Message-ID | <nfsskr$es5$1@dont-email.me> |
| In reply to | #252396 |
Am 28.04.2016 um 12:17 schrieb Stefan Froehlich: > On Thu, 28 Apr 2016 11:43:47 Walter Schmid wrote: >> Hat hier schon mal jemand versucht, eine Rolltreppe, die abwärts rollt, >> hinaufzusteigen? > > Ja, so wie die meisten Kinder. War eher unspektakulär. > >> Ausser ein paar blauen Flecken ist nichts passiert. > > Was hast Du bitteschön *getan*? Einfach umgekehrt - und erst dann gemerkt, dass ich auf einer Rolltreppe bin und die erst noch in die falsche Richtung fährt. Das war eine völlig neue Situation für mich. Ich wusste nur, dass ich nie oben ankomme, wenn ich nicht schnell steige. Also gab ich Gas und stolperte deshalb, festhalten am Geländer war ja nicht möglich, es fuhr in die falsche Richtung. > >> Ich hatte sogar unterlassen, es einmal rein mental zu üben, >> immerhin weiss ich theoretisch über Impulserhaltung und >> Beschleunigung Bescheid. > >> Darum mein Rat: zuerst einfach relativ zur Treppe stehen bleiben >> und dann erst umkehren. > > Mir ist noch immer nicht ganz klar, wo eigentlich das Problem ist. > In dem Inertialsystem der Rolltreppe hast Du keinen Impuls, wenn Du > stehst, Aber ich brauchte im Inertialsystem plötzlich doppelten Impuls in Gegenrichtung. Das brauchte viel Beschleunigungs-Energie! > und wenn Du Dich in Fahrtrichtung bewegst, dann halt > dementsprechend viel. Möchtest Du auf der Rolltreppe umkehren, ist > das also genauso schwierig oder einfach, als ob Du auf einer > normalen Treppe umkehren möchtest - was im Regelfall auch ohne > Blessuren abgeht. Das Umkehren ist nicht das Problem, das Nichtamgeländerfesthaltenkönnen und das Beschleunigenmüssen ist das Problem. > > *Wirklich* blöd ist es, wenn die Rolltreppe abrupt stehenbleibt, Für mich nicht. Ich halte mich auf Treppen immer am Geländer fest. Ich war mal auf der Notfallstation wegen Nichtfesthalten auf einer ganz gewöhnlichen Treppe. Das prägte fürs Leben. Gruss Walter -- Schleichwerbung: FIAT voluntas dei Human Right Swatch
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| From | "Juergen P. Meier" <nospam-1984@jors.net> |
|---|---|
| Date | 2016-04-28 11:43 +0000 |
| Message-ID | <36037.29650.1461843800@news.jors.net> |
| In reply to | #252402 |
begin 1 followup to Walter Schmid <paulwalterschmid@vtxmail.ch>: > Am 28.04.2016 um 12:17 schrieb Stefan Froehlich: >> On Thu, 28 Apr 2016 11:43:47 Walter Schmid wrote: >>> Hat hier schon mal jemand versucht, eine Rolltreppe, die abwärts rollt, >>> hinaufzusteigen? >> >> Ja, so wie die meisten Kinder. War eher unspektakulär. >> >>> Ausser ein paar blauen Flecken ist nichts passiert. >> >> Was hast Du bitteschön *getan*? > > Einfach umgekehrt - und erst dann gemerkt, dass ich auf einer Fehler #1: Den Instinkt nicht unterdrueckt und nicht rational nachgedacht. Ist auch wirklich schwer, vor allem wenn man abgelenkt ist. > Rolltreppe bin und die erst noch in die falsche Richtung fährt. > Das war eine völlig neue Situation für mich. Ich wusste nur, dass > ich nie oben ankomme, wenn ich nicht schnell steige. Also gab ich Fehler #2: die spontane Fehlentscheidung nicht in Frage zu stellen und jeden Versuch in Gegenrichtung zu hetzen abzubrechen um die Rolltreppe weiter nach unten zu nutzen und in eine aufsteigende Treppe umzusteigen. > Gas und stolperte deshalb, festhalten am Geländer war ja nicht > möglich, es fuhr in die falsche Richtung. Fehler #3: Das Gelaender bewegt sich mit der selben Geschwindigkeit wie die Stufen, also relativ zu den Stufen (dein einzig Relevanter Bezugspunkt auf einer Rolltreppe!) beweg es sich eben genau nicht. >> In dem Inertialsystem der Rolltreppe hast Du keinen Impuls, wenn Du >> stehst, > > Aber ich brauchte im Inertialsystem plötzlich doppelten Impuls in > Gegenrichtung. Das brauchte viel Beschleunigungs-Energie! Du hast lediglich dich und deine Treppensteiggeschwindigkeit ueberschaetzt. Mit normaler Steiggeschwindigkeit erreicht man (genauer: ich, auf den Rolltreppen die ich so aus meinem Alltag kenne) ungefaehr die gleiche Geschwindigkeit wie die Treppe selbst. D.h. wenn du einfach nach unten in normaler statt in Stolper-Geschwindigkeit gegangen waerst, dann auf eine Gegenlaeufige Treppe gewechselt haettest und dort ebenfalls in Fahrtrichtung normal aufgestiegen waerst, waere es je nach Position wo dir der Einfall kam auf jedne Fall schneller gegangen, auch ohne Stolpern. Das waere ja mal eine Praxisrelevante, sinnvolle und dennoch intellektuell anspruchsvolle Mathematik-Sachaufgabe fuer den Schulunterricht einer Unterstufe (bze. heutzutage eher Mittelstufe). Die Mittelstufe (verzeihung: Oberstufe) darf dann herbeifuehren, bis zu welcher Position sich das Umkehren noch lohnt. > Das Umkehren ist nicht das Problem, das > Nichtamgeländerfesthaltenkönnen und das Beschleunigenmüssen ist > das Problem. Das ist ausnahmsweise ein rein psychologiesches Problem, kein physikalisches. PS: Der Trick fuer Unfallfreies Herumturnen auf Rolltreppen ist: Mental den eigenen Bezugspunkt fuer den Rest Der Welt[tm] auf die sich bewegende Treppe (z.B. eine bestimmte Stufe) fixieren. Dann bewegt sich das Gelaender auch nicht mehr (sondern alles andere). Juergen -- Juergen P. Meier - "This World is about to be Destroyed!" end If you think technology can solve your problems you don't understand technology and you don't understand your problems. (Bruce Schneier)
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| From | Bernd Lauert <m8r-9vv4fj@mailinator.com> |
|---|---|
| Date | 2016-04-28 12:53 +0000 |
| Message-ID | <572207d5$0$61669$b1db1813$eb72b5d4@news.astraweb.com> |
| In reply to | #252408 |
On Thu, 28 Apr 2016 11:43:20 +0000, Juergen P. Meier wrote: > begin 1 followup to Walter Schmid <paulwalterschmid@vtxmail.ch>: >> Gas und stolperte deshalb, festhalten am Geländer war ja nicht möglich, >> es fuhr in die falsche Richtung. > > Fehler #3: Das Gelaender bewegt sich mit der selben Geschwindigkeit wie > die Stufen, also relativ zu den Stufen (dein einzig Relevanter > Bezugspunkt auf einer Rolltreppe!) beweg es sich eben genau nicht. Nicht ganz korrekt, das Geländer fährt (gewollt) etwas schneller als die Stufen, es zieht einen also nach hinten, wenn man falschrum auf der Treppe steht.
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| From | Frank Hucklenbroich <Hucklenbroich01@aol.com> |
|---|---|
| Date | 2016-04-28 16:16 +0200 |
| Message-ID | <1ht1lsuvtn85o.15d5tyda3ak30$.dlg@40tude.net> |
| In reply to | #252417 |
Am 28 Apr 2016 12:53:41 GMT schrieb Bernd Lauert: > On Thu, 28 Apr 2016 11:43:20 +0000, Juergen P. Meier wrote: >> begin 1 followup to Walter Schmid <paulwalterschmid@vtxmail.ch>: > >>> Gas und stolperte deshalb, festhalten am Geländer war ja nicht möglich, >>> es fuhr in die falsche Richtung. >> >> Fehler #3: Das Gelaender bewegt sich mit der selben Geschwindigkeit wie >> die Stufen, also relativ zu den Stufen (dein einzig Relevanter >> Bezugspunkt auf einer Rolltreppe!) beweg es sich eben genau nicht. > > Nicht ganz korrekt, das Geländer fährt (gewollt) etwas schneller als die > Stufen, es zieht einen also nach hinten, wenn man falschrum auf der Treppe > steht. Warum ist das eigentlich so, mit dem schnelleren Geländer? Gibt es dafür einen technischen Grund? Grüße, Frank
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| From | Christian Jesserer <jessi.nutznetz@gmx.at> |
|---|---|
| Date | 2016-04-28 17:17 +0200 |
| Message-ID | <doenrjFiu5hU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #252434 |
Frank Hucklenbroich <Hucklenbroich01@aol.com> schrieb: >> Nicht ganz korrekt, das Geländer fährt (gewollt) etwas schneller als die >> Stufen, es zieht einen also nach hinten, wenn man falschrum auf der Treppe >> steht. > >Warum ist das eigentlich so, mit dem schnelleren Geländer? Gibt es dafür >einen technischen Grund? Das wird gemacht, damit die Fahrgäste stabiler stehen bzw. im Fall des Falles sicherer fallen. | Noch schneller als die Rolltreppe selbst - um bis zu fünf Prozent - | bewegt sich der dazugehörige Handlauf. „Wenn man sich anhält, beugt man | sich automatisch nach vor. Das ist sinnvoll, denn sonst würde man eher dazu | neigen, nach hinten zu stürzen“, so Maldet. [Geschäftsfeldleiter im Bereich | Infrastruktur und Transport des TÜV Austria] <http://wien.orf.at/news/stories/2764132/> -- Grüße Christian
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| From | Robin Koch <robin.koch@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2016-04-28 19:45 +0200 |
| Message-ID | <nfti7v$auc$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #252443 |
Am 28.04.2016 um 17:43 schrieb Stefan Ram: > Christian Jesserer <jessi.nutznetz@gmx.at> writes: >> | Noch schneller als die Rolltreppe selbst - um bis zu fünf Prozent - >> | bewegt sich der dazugehörige Handlauf. ,,Wenn man sich anhält, beugt man >> | sich automatisch nach vor. Das ist sinnvoll, denn sonst würde man eher dazu >> | neigen, nach hinten zu stürzen?, so Maldet. [Geschäftsfeldleiter im Bereich >> | Infrastruktur und Transport des TÜV Austria] >> <http://wien.orf.at/news/stories/2764132/> > > Wenn sich der Handlauf um 0 Prozent schneller bewegen würde > -- wieso sollte man dann nach hinten stürzen? > > Ist »beugt ... nach vor« überhaupt Deutsch oder Österreichisch? > > Ich habe auch auch niemanden auf einer Rolltreppe gesehen, > der sich »automatisch nach vor[ne neigt]«. Der Mensch hat da > einige Korrekturmechanismen eingebaut. Die Menschen stehen hier > senkrecht auf Rolltreppen, egal wie sich das Laufband bewegt. Die Erklärung habe ich (im Kern) aber auch gefunden. Der Handlauf darf wohl tatsächlich aus Sicherheitsgründen nicht rückwärts laufen. Es mag unrealistisch erscheinen, aber die Gefahr die man sieht, ist dass ein asynchroner Handlauf Leute (wenn auch wenige) aus dem Gleichgewicht bringen könnte. (Das soll wohl auch tatsächlich schon passiert sein. Unkonzentriert, Gebrechen, ...) Da es technisch wohl schwierig ist (oder war. Zumindest wohl zu aufwendig) hat man entschieden, dass Vorwärtsfallen weniger schlimm ist als Rückwärtsfallen. (Ist ja auch was dran.) Und geht daher lieber auf Nummer sicher und hat eher schnellere Handläufe. (Ich habe von 0%-2% zwischen 0%-5% verschieden Werte gelesen.) Eine andere Quelle schreibt, dass (einige?) Rolltreppen sogar eine Art Notaus haben, falls der Handlauf langsamer ist als die Stufen und man daher lieber etwas schneller ist, als das die Treppe alle naselang stehenbleibt. Das ganze stammt wohl aus der Zeit als alles mit einem Motor angetrieben wurde. Ansonsten würde ich mich auch fragen: Wenn man detektieren kann, dass der Handlauf zu langsam läuft, wieso soll es dann schon schwer sein ihn synchron zu halten? PS: Dieser Text entstand (wie so viele Usenet-Postings) im Zustand völliger Ahnungslosigkeit. (Aber dieser gibt es wenigsten zu. ;-)) -- Robin Koch
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| From | "Juergen P. Meier" <nospam-1984@jors.net> |
|---|---|
| Date | 2016-04-29 04:38 +0000 |
| Message-ID | <36049.30759.1461904690@news.jors.net> |
| In reply to | #252443 |
Stefan Ram <ram@zedat.fu-berlin.de>: > Christian Jesserer <jessi.nutznetz@gmx.at> writes: >>| Noch schneller als die Rolltreppe selbst - um bis zu fünf Prozent - >>| bewegt sich der dazugehörige Handlauf. ,,Wenn man sich anhält, beugt man >>| sich automatisch nach vor. Das ist sinnvoll, denn sonst würde man eher dazu >>| neigen, nach hinten zu stürzen?, so Maldet. [Geschäftsfeldleiter im Bereich >>| Infrastruktur und Transport des TÜV Austria] >><http://wien.orf.at/news/stories/2764132/> > > Wenn sich der Handlauf um 0 Prozent schneller bewegen würde > -- wieso sollte man dann nach hinten stürzen? > > Ist »beugt ... nach vor« überhaupt Deutsch oder Österreichisch? > > Ich habe auch auch niemanden auf einer Rolltreppe gesehen, > der sich »automatisch nach vor[ne neigt]«. Der Mensch hat da > einige Korrekturmechanismen eingebaut. Die Menschen stehen hier > senkrecht auf Rolltreppen, egal wie sich das Laufband bewegt. Vermutlich wurde das mit Crashtest-Dummies getestet. Oder Menschen mit Gleichgewichtsstoerungen. Ich halte es jedenfalls fuer unnoetigen Unfug, und mir duenkt damit bin ich keine Ausnahme.
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| From | Christian Jesserer <jessi.nutznetz@gmx.at> |
|---|---|
| Date | 2016-04-29 09:23 +0200 |
| Message-ID | <doggf9FtpilU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #252443 |
ram@zedat.fu-berlin.de (Stefan Ram) schrieb: >>| Wenn man sich anhält, beugt man sich automatisch nach vor. > Ist »beugt ... nach vor« überhaupt Deutsch oder Österreichisch? "Vor" und "vorn" nicht unterscheiden zu können, ist leider eine sehr österreichische Eigenart. -- Grüße Christian
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| From | Robin Koch <robin.koch@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2016-04-28 17:21 +0200 |
| Message-ID | <nft9qo$po2$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #252434 |
Am 28.04.2016 um 16:16 schrieb Frank Hucklenbroich: > Am 28 Apr 2016 12:53:41 GMT schrieb Bernd Lauert: > >> On Thu, 28 Apr 2016 11:43:20 +0000, Juergen P. Meier wrote: >>> begin 1 followup to Walter Schmid <paulwalterschmid@vtxmail.ch>: >> >>>> Gas und stolperte deshalb, festhalten am Geländer war ja nicht möglich, >>>> es fuhr in die falsche Richtung. >>> >>> Fehler #3: Das Gelaender bewegt sich mit der selben Geschwindigkeit wie >>> die Stufen, also relativ zu den Stufen (dein einzig Relevanter >>> Bezugspunkt auf einer Rolltreppe!) beweg es sich eben genau nicht. >> >> Nicht ganz korrekt, das Geländer fährt (gewollt) etwas schneller als die >> Stufen, es zieht einen also nach hinten, wenn man falschrum auf der Treppe >> steht. > > Warum ist das eigentlich so, mit dem schnelleren Geländer? Gibt es dafür > einen technischen Grund? AOL! Ist mir auch schon aufgefallen. -- Robin Koch
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| From | Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) |
|---|---|
| Date | 2016-04-29 07:36 +0000 |
| Message-ID | <5t57230e01i7e8fn3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at> |
| In reply to | #252402 |
On Thu, 28 Apr 2016 13:40:39 Walter Schmid wrote: > >> Ausser ein paar blauen Flecken ist nichts passiert. > > Was hast Du bitteschön *getan*? > Einfach umgekehrt - und erst dann gemerkt, dass ich auf einer > Rolltreppe bin und die erst noch in die falsche Richtung fährt. > Das war eine völlig neue Situation für mich. Ich wusste nur, dass > ich nie oben ankomme, wenn ich nicht schnell steige. Also gab ich > Gas und stolperte deshalb, [...] Oh, ok. Dann hätte der Ansatz "erst relativ zur Treppe stehenbleiben und dann erst umkehren" allerdings auch nicht geholfen: Die Treppe war Dir wohl einfach zu schnell. > > Mir ist noch immer nicht ganz klar, wo eigentlich das Problem ist. In > > dem Inertialsystem der Rolltreppe hast Du keinen Impuls, wenn Du > > stehst, > Aber ich brauchte im Inertialsystem plötzlich doppelten Impuls in > Gegenrichtung. Das brauchte viel Beschleunigungs-Energie! Aber das muss doch nicht binnen 1/10-Sekunde sein... im Prinzip immer noch nicht anders, als wenn Du eine (nicht rollende) Treppe hinunterläufst und dann umkehrst. Der einzige Unterschie ist, dass Du wegen des Rollens schneller hochlaufen wolltest, als Du es bei einer festen Treppe getan hättest. Weniger eine Frage der Impulserhaltung als eine der Koordination. > > *Wirklich* blöd ist es, wenn die Rolltreppe abrupt stehenbleibt, > Für mich nicht. Ich halte mich auf Treppen immer am Geländer fest. Das klappt beim rascheren Hinunterlaufen halt nicht. Ich habe aus diesem Ereignis nicht gelernt und laufe immer noch - allerdings bleiben die Rolltreppen inzwischen nicht mehr abrupt stehen (sondern bremsen langsam und nicht bis zum kompletten Stillstand), zudem wurde der Erkennungsmechanismus für Passagiere seit der Umstellung von Lichtschranken auf Gewichtssensoren deutlich zuverlässiger. Servus, Stefan -- http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike Schlimm bleibt schlimm: Und dafür Stefan! (Sloganizer)
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| From | Stephan Bumberger <bumberger@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2016-04-28 13:03 +0200 |
| Message-ID | <nfsqlh$eok$8@tota-refugium.de> |
| In reply to | #252380 |
Am 28.04.2016 um 11:43 schrieb Walter Schmid: > Darum mein Rat: zuerst einfach relativ zur Treppe stehen bleiben > und dann erst umkehren. ganz normal runterfahren und dann auf der Gegenseite wieder hochzufahren kam Dir nicht in den Sinn? -- Stephan g/e ɸ ∧ ɸ ξ
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