Groups | Search | Server Info | Keyboard shortcuts | Login | Register [http] [https] [nntp] [nntps]
Groups > ger.ct > #249457 > unrolled thread
| Started by | spamfalle2@arcor.de (Marc Stibane) |
|---|---|
| First post | 2016-04-03 08:44 +0200 |
| Last post | 2016-04-03 19:00 +0200 |
| Articles | 20 on this page of 52 — 14 participants |
Back to article view | Back to ger.ct
Verteilung via Auktion spamfalle2@arcor.de (Marc Stibane) - 2016-04-03 08:44 +0200
Re: Verteilung via Auktion Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2016-04-03 09:47 +0200
Re: Verteilung via Auktion Holger Marzen <holger@marzen.de> - 2016-04-03 07:54 +0000
Re: Verteilung via Auktion "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2016-04-03 10:03 +0200
Re: Verteilung via Auktion Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> - 2016-04-03 12:29 +0200
Re: Verteilung via Auktion Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2016-04-03 12:32 +0200
Re: Verteilung via Auktion Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> - 2016-04-03 12:36 +0200
Re: Verteilung via Auktion Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2016-04-03 16:06 +0200
Re: Verteilung via Auktion Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2016-04-03 16:20 +0200
Re: Verteilung via Auktion spamfalle2@arcor.de (Marc Stibane) - 2016-04-03 15:17 +0200
Re: Verteilung via Auktion Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> - 2016-04-03 21:19 +0200
Re: Verteilung via Auktion Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2016-04-03 20:28 +0000
Re: Verteilung via Auktion Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> - 2016-04-03 23:55 +0200
Re: Verteilung via Auktion Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2016-04-04 06:24 +0000
Re: Verteilung via Auktion Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> - 2016-04-04 11:32 +0200
Re: Verteilung via Auktion Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2016-04-04 02:38 -0700
Re: Verteilung via Auktion Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2016-04-04 01:20 -0700
Re: Verteilung via Auktion Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2016-04-04 08:43 +0000
Re: Verteilung via Auktion Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2016-04-04 02:19 -0700
Re: Verteilung via Auktion Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2016-04-04 10:53 +0000
Re: Verteilung via Auktion Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> - 2016-04-04 13:34 +0200
Re: Verteilung via Auktion Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2016-04-04 04:51 -0700
Re: Verteilung via Auktion Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2016-04-03 03:56 -0700
Re: Verteilung via Auktion spamfalle2@arcor.de (Marc Stibane) - 2016-04-03 15:17 +0200
Re: Verteilung via Auktion Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2016-04-03 15:27 +0200
Re: Verteilung via Auktion spamfalle2@arcor.de (Marc Stibane) - 2016-04-03 16:32 +0200
Re: Verteilung via Auktion Emil Schuster <emil@wieslauf.sub.de> - 2016-04-03 17:24 +0200
Re: Verteilung via Auktion Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2016-04-03 06:56 -0700
Re: Verteilung via Auktion Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2016-04-03 16:02 +0200
Re: Verteilung via Auktion spamfalle2@arcor.de (Marc Stibane) - 2016-04-03 16:32 +0200
Re: Verteilung via Auktion Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2016-04-03 17:01 +0200
Re: Verteilung via Auktion spamfalle2@arcor.de (Marc Stibane) - 2016-04-03 17:31 +0200
Re: Verteilung via Auktion Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2016-04-03 17:37 +0200
Re: Verteilung via Auktion Gerald Gruner <gerald314@yahoo.de> - 2016-04-03 18:30 +0200
Re: Verteilung via Auktion Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2016-04-03 18:50 +0000
Re: Verteilung via Auktion Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2016-04-03 08:38 -0700
Re: Verteilung via Auktion Karsten Düsterloh <trash@tprac.de> - 2016-04-03 22:36 +0200
Re: Verteilung via Auktion Lars Gebauer <lars.gebauer@yahoo.de> - 2016-04-03 16:27 +0000
Re: Verteilung via Auktion Walter Schmid <paulwalterschmid@vtxmail.ch> - 2016-04-03 16:41 +0200
Re: Verteilung via Auktion Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2016-04-03 08:18 -0700
Re: Verteilung via Auktion Walter Schmid <paulwalterschmid@vtxmail.ch> - 2016-04-03 17:41 +0200
Re: Verteilung via Auktion "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2016-04-03 18:28 +0200
Re: Verteilung via Auktion Lars Gebauer <lars.gebauer@yahoo.de> - 2016-04-03 16:43 +0000
Re: Verteilung via Auktion Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2016-04-03 18:50 +0000
Re: Verteilung via Auktion Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> - 2016-04-04 00:22 +0200
Re: Verteilung via Auktion Walter Schmid <paulwalterschmid@vtxmail.ch> - 2016-04-04 14:07 +0200
Re: Verteilung via Auktion spamfalle2@arcor.de (Marc Stibane) - 2016-04-05 16:30 +0200
Re: Verteilung via Auktion Walter Schmid <paulwalterschmid@vtxmail.ch> - 2016-04-05 16:42 +0200
Re: Verteilung via Auktion Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2016-04-05 14:51 +0000
Re: Verteilung via Auktion "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2016-04-05 17:05 +0200
Re: Verteilung via Auktion Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2016-04-03 15:35 +0000
Re: Verteilung via Auktion "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2016-04-03 19:00 +0200
Page 1 of 3 [1] 2 3 Next page →
| From | spamfalle2@arcor.de (Marc Stibane) |
|---|---|
| Date | 2016-04-03 08:44 +0200 |
| Subject | Verteilung via Auktion |
| Message-ID | <1ml4f07.o6gfnm10kje91N@marc.my-fqdn.de> |
Resourcen alloziieren ist eine Spezialität der Marktwirtschaft. Angebot und Nachfrage bestimmt den Preis. Man könnte die Flüchtlingsverteilung in Europa ganz einfach lösen. Mit ur-kapitalistischen Methoden, nämlich regelmäßigen Auktionen. Die Bieter sind natürlich die EU-Mitgliedsstaaten - angeboten werden Kontingente von jeweils 1000 Flüchtlingen, die der Gewinnerstaat dann aufnehmen und integrieren muss. Natürlich ohne Auktionator und Handheben - der Preis steigt einfach alle 10 Sekunden um einen fixen Wert. Wer zuerst zuschlägt hat gewonnen. Einziger Unterschied zu Verkaufsauktionen: nicht der Käufer bezahlt hier für die Ware, sondern der Verkäufer (EU) bezahlt den Käufer für die Aufnahme. Jedes Land kann sich ausrechnen, wieviel Neubürger es zu welchem Preis integrieren kann und dementspechend zuschlagen wenn der Preis für ein Kontingent passt. Oder eben passen - und auf das Geld verzichten. Den Preis bezahlen alle Bürger der EU gemeinsam, über eine EU-Steuer. Diese richtet sich nach der Wirtschaftskraft des Landes und der Einwohnerzahl zu einem Stichtag (damit nicht Neubürger zu höheren Zahlungen führen). Strukturfonds werden gekürzt. Mit diesen Regeln ist sichergestellt dass bei jeder Auktion alle Kontingente ersteigert werden, eben weil der Preis solange steigt bis jemand zuschlägt. -- In a world without walls and fences, who needs windows and gates?
[toc] | [next] | [standalone]
| From | Michael Bode <m.g.bode@web.de> |
|---|---|
| Date | 2016-04-03 09:47 +0200 |
| Message-ID | <dmc04vFselpU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #249457 |
Am 03.04.2016 um 08:44 schrieb Marc Stibane: > Den Preis bezahlen alle Bürger der EU gemeinsam, über eine EU-Steuer. > Diese richtet sich nach der Wirtschaftskraft des Landes und der > Einwohnerzahl zu einem Stichtag (damit nicht Neubürger zu höheren > Zahlungen führen). Strukturfonds werden gekürzt. Eine EU Steuer ist sicher genau das, was das Akzeptanzproblem der Flüchtlinge und der EU insgesamt in vielen Staaten löst.
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Holger Marzen <holger@marzen.de> |
|---|---|
| Date | 2016-04-03 07:54 +0000 |
| Message-ID | <ndqi71$jon$1@news.marzen.de> |
| In reply to | #249457 |
* On Sun, 3 Apr 2016 08:44:02 +0200, Marc Stibane wrote: > Man könnte die Flüchtlingsverteilung in Europa ganz einfach lösen. Mit > ur-kapitalistischen Methoden, nämlich regelmäßigen Auktionen. > > Die Bieter sind natürlich die EU-Mitgliedsstaaten - angeboten werden > Kontingente von jeweils 1000 Flüchtlingen, die der Gewinnerstaat dann > aufnehmen und integrieren muss. Natürlich ohne Auktionator und Handheben > - der Preis steigt einfach alle 10 Sekunden um einen fixen Wert. Wer > zuerst zuschlägt hat gewonnen. > > Einziger Unterschied zu Verkaufsauktionen: nicht der Käufer bezahlt hier > für die Ware, sondern der Verkäufer (EU) bezahlt den Käufer für die > Aufnahme. > > Jedes Land kann sich ausrechnen, wieviel Neubürger es zu welchem Preis > integrieren kann und dementspechend zuschlagen wenn der Preis für ein > Kontingent passt. Oder eben passen - und auf das Geld verzichten. Interessanter Ansatz. Ich versuche mir auszumalen, zu was dieser im Prinzip clevere Ansatz führen könnte. Es gibt nämlich kaum etwas in dieser Welt, was nicht von Geschäftemachern pervertiert werden kann. Wenn wir in Afrika wären, wäre klar was passiert: Das Regime, das den Zuschlag erhält, würde davon nicht die Infrastruktur für Flüchtlinge herrichten, sondern das tun, was man da eben tut: Waffen kaufen. Die Flüchtlinge hat man damit auch gleich unter Kontrolle. Ob die nun verhungern, heimlich deportiert werden oder bei den irgendwann stattfindenden Aufständen erschossen werden, dürfte den Machthabern dort egal sein. Wird es hier so viel anders sein? Ja, schon. Hier schreien unsere transatlantisch erleuchteten Politiker zwar auch nach mehr Geld fürs Militär, ich traue Flintenuschi und ihrer Truppe aber nicht zu, die Flüchtlinge dann in Lager zu pferchen und verhungern zu lassen. Es würde mich aber sehr wundern, wenn das Geld zu mehr als 30% für Infrastrukturprojekte zur Integration und Versorgung der Flüchtlinge ausgegeben werden würde. Ein Teil davon wird ans Militär gehen (Investitionsstau! Sicherheit! Terrorischden!), einen anderen Teil werden sich Parasiten für Gender- und andere sinnlose Studien abgreifen – natürlich zum Wohl der Flüchtlinge. Am Ende kriegen die Kommunen, die die Flüchtlinge per Ordre de Mufti zugewiesen bekommen, ein paar Brosamen hingeschmissen und können sehen, wie sie mit den Flüchtlingen zurechtkommen. Es könnte natürlich auch mehr Geld für Infrastrukturprojekte übrigbleiben. Was passiert dann? Skrupellose Investoren greifen das Geld ab und errichten – weit weg von ihrer eigenen Wohnstätte – riesige hingepfuschte Massenhaltungskästen. Ob sie das Geld gleich auf die Hand bekommen oder eine 15-jährige (Wucher-) Mietgarantie herausschlagen, lasse ich mal offen. In diesen großen Ghettos wird die Polizei sich nur als Hundertschaft hintrauen, und dann auch nur, wenn es gar nicht anders geht. Ich fürchte, ohne gesetzliche Begrenzung kann man die aufwändige Einzelfallprüfung und eine echte Integration durch Verdünnung nicht hinbekommen. D.h. ich denke nicht, dass man die Angst der Menschen vor Überfremdung durch Leute, die ihre aggressive und frauenverachtende Kultur zu uns bringen, mit Geld lösen kann. Wir haben im Saarland überhaupt kein Problem mit den Flüchtlingen, jedenfalls keins, was mir bekannt ist. In den Dörfern sieht man die jungen Männer nicht rumlungern. Das kann aber ganz schnell kippen. Es müssen tatsächlich nur ein paar Einzelfälle sein, die in Schwimmbädern, Bussen oder Zügen grapschen oder vergewaltigen, und die Menge muss sich nur noch wenig erhöhen. Dann kippt die Stimmung in Windeseile. Jeder, der dann auch nur ein kleines Grüppchen fremd aussehender junger Männer irgendwo herumlungern sieht, sieht dann rot. Das gilt es zu vermeiden, und genau das ist die Aufgabe der Politiker vor Ort und im Land. Die Bundespolitik ist zu weit weg. Probleme, die weit weg sind, sind keine.
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2016-04-03 10:03 +0200 |
| Message-ID | <ndqioq$87n$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #249457 |
Am 03.04.16 um 08:44 schrieb Marc Stibane: > Resourcen alloziieren ist eine Spezialität der Marktwirtschaft. Angebot > und Nachfrage bestimmt den Preis. > > Man könnte die Flüchtlingsverteilung in Europa ganz einfach lösen. Mit > ur-kapitalistischen Methoden, nämlich regelmäßigen Auktionen. > > Die Bieter sind natürlich die EU-Mitgliedsstaaten - angeboten werden > Kontingente von jeweils 1000 Flüchtlingen, die der Gewinnerstaat dann > aufnehmen und integrieren muss. Natürlich ohne Auktionator und Handheben > - der Preis steigt einfach alle 10 Sekunden um einen fixen Wert. Wer > zuerst zuschlägt hat gewonnen. > > Einziger Unterschied zu Verkaufsauktionen: nicht der Käufer bezahlt hier > für die Ware, sondern der Verkäufer (EU) bezahlt den Käufer für die > Aufnahme. > > Jedes Land kann sich ausrechnen, wieviel Neubürger es zu welchem Preis > integrieren kann und dementspechend zuschlagen wenn der Preis für ein > Kontingent passt. Oder eben passen - und auf das Geld verzichten. > > Den Preis bezahlen alle Bürger der EU gemeinsam, über eine EU-Steuer. > Diese richtet sich nach der Wirtschaftskraft des Landes und der > Einwohnerzahl zu einem Stichtag (damit nicht Neubürger zu höheren > Zahlungen führen). Strukturfonds werden gekürzt. > > Mit diesen Regeln ist sichergestellt dass bei jeder Auktion alle > Kontingente ersteigert werden, eben weil der Preis solange steigt bis > jemand zuschlägt. > > Interessante Idee. Und auf jeden Fall meilenweit realistischer als das, was die EU mit Ergowie-Erdowo-Erdogan für 6 Milliarden Euro ausgehandelt hat. Wie es da weitergeht, auf Lesbos und Chios? Mein Tipp: Am Dienstag sind alle Versuche der Deportation von sich wehrenden Flüchtlingsfrauen und -Kindern und -Familien aus den örtlichen Gefangenencamps unter den Augen der Fernsehteams der Welt bis auf weiteres wieder beendet. Zu recht wohl auch. Also das kann nur scheitern. Hoffentlich ist noch kein Geld in die Türkei überwiesen. Die Griechen werden es besser brauchen können. SZ online beschreibt es noch sehr gemäßigt: "Die Lage auf den griechischen Inseln Lesbos und Chios ist seit Inkrafttreten des Flüchtlingspaktes alles andere als gut. Menschenrechtler beklagen, dass die Lager dort zu regelrechten Gefängnissen geworden seien, die Flüchtlinge menschenunwürdig behandelt würden. Sie lebten dort zusammengepfercht, das Essen sei knapp, die Kommunikation unzureichend. Unmittelbar nach Abschluss des Flüchtlingsdeals haben sich einige Hilfsorganisationen aus Protest weitgehend aus den Lagern zurückgezogen. Auf der Insel Chios kommt es Sicherheitskräften zufolge fast jeden Tag zu Ausschreitungen. 1600 Flüchtlinge sitzen dort fest und müssen die baldige Abschiebung fürchten. Diese Woche sind dort Hunderte Flüchtlinge aus einem Auffanglager ausgebrochen; sie zerschnitten den Maschendrahtzaun, der das Lager umgibt. Migranten auf den Ägäis-Inseln Lesbos und Chios protestierten am Samstag gegen die Pläne und sprachen von "Deportationen". Ärzte ohne Grenzen zog sein Team komplett aus dem Lager ab. Die Flüchtlinge flohen in Richtung Hafen, in der Hoffnung, dort auf eine Fähre zu gelangen. Sie hoffen vergebens: Die Fähren sind auf einen anderen Hafen ausgewichen. Auch in der Türkei regt sich Widerstand. In der Dikili protestierten am Samstag Hunderte Demonstranten gegen die Aufnahme von Migranten aus Griechenland. Wo die Menschen dort unterkommen sollen, scheint bislang noch ungeklärt."
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2016-04-03 12:29 +0200 |
| Message-ID | <5700F092.3060109@jtewes.my-fqdn.de> |
| In reply to | #249457 |
Marc Stibane schrieb:
> Resourcen alloziieren ist eine Spezialität der Marktwirtschaft. Angebot
> und Nachfrage bestimmt den Preis.
>
> Man könnte die Flüchtlingsverteilung in Europa ganz einfach lösen. Mit
> ur-kapitalistischen Methoden, nämlich regelmäßigen Auktionen.
>
> Die Bieter sind natürlich die EU-Mitgliedsstaaten - angeboten werden
> Kontingente von jeweils 1000 Flüchtlingen, die der Gewinnerstaat dann
> aufnehmen und integrieren muss. Natürlich ohne Auktionator und Handheben
> - der Preis steigt einfach alle 10 Sekunden um einen fixen Wert. Wer
> zuerst zuschlägt hat gewonnen.
Eher nicht.
> Einziger Unterschied zu Verkaufsauktionen: nicht der Käufer bezahlt hier
> für die Ware, sondern der Verkäufer (EU) bezahlt den Käufer für die
> Aufnahme.
Wenn die EU dem EU-Mitgliedsstaat dafür bezahlt Flüchtlinge
aufzunehmen, wird jeder EU-Mitgliedsstaat den höchsten Preis abwarten.
Ob die daran denken, daß sie das selbst bezahlen? Darf bezweifelt werden.
> Den Preis bezahlen alle Bürger der EU gemeinsam, über eine EU-Steuer.
> Diese richtet sich nach der Wirtschaftskraft des Landes und der
> Einwohnerzahl zu einem Stichtag (damit nicht Neubürger zu höheren
> Zahlungen führen). Strukturfonds werden gekürzt.
Und mit diesem Punkt landen alle Flüchtlinge entweder in den
wirtschaftskräftigsten Staaten, wo sie sowieso hin wollen, oder die
EU-Mitgliedsstaaten zahlen an die nicht kräftigen Staaten eine saftige
Aufnahmegebühr.
Denn ein nicht wirtschaftskräftiger Staat wird kaum früh zuschlagen.
Bye Jörg
--
"Stay close to the Vorlon and watch out for the Shadows. They move
when you're not looking at them."
(Sinclair, "The Coming of Shadows")
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Michael Bode <m.g.bode@web.de> |
|---|---|
| Date | 2016-04-03 12:32 +0200 |
| Message-ID | <dmc9ppFaktU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #249473 |
Am 03.04.2016 um 12:29 schrieb Jörg Tewes: > Und mit diesem Punkt landen alle Flüchtlinge entweder in den > wirtschaftskräftigsten Staaten, wo sie sowieso hin wollen, oder die > EU-Mitgliedsstaaten zahlen an die nicht kräftigen Staaten eine saftige > Aufnahmegebühr. Wie will man denn die Flüchtlinge daran hindern, innerhalb der EU dahin zu gehen, wohin sie wollen? Internierungslager?
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2016-04-03 12:36 +0200 |
| Message-ID | <5700F219.7000202@jtewes.my-fqdn.de> |
| In reply to | #249474 |
Michael Bode schrieb:
> Am 03.04.2016 um 12:29 schrieb Jörg Tewes:
>
>> Und mit diesem Punkt landen alle Flüchtlinge entweder in den
>> wirtschaftskräftigsten Staaten, wo sie sowieso hin wollen, oder die
>> EU-Mitgliedsstaaten zahlen an die nicht kräftigen Staaten eine saftige
>> Aufnahmegebühr.
>
> Wie will man denn die Flüchtlinge daran hindern, innerhalb der EU dahin
> zu gehen, wohin sie wollen? Internierungslager?
Das kommt noch hinzu, die wirtschaftskräftigen Staaten zahlen an die
nicht so wirtschaftskräftigen eine horrende Summe, und haben die
Flüchtlinge hinter trotzdem im eigenen Land.
Bye Jörg
--
"All this does is get us out of the way so the Centauri can move in
on the other worlds. Earth wants peace and they're willing to
sacrifice everybody else in order to get it."
(Ivanova, "The Fall of Night")
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2016-04-03 16:06 +0200 |
| Message-ID | <ndrf2s.1cs.1@privat.lahls.de> |
| In reply to | #249474 |
*Michael Bode* schrieb: > Am 03.04.2016 um 12:29 schrieb Jörg Tewes: > >> Und mit diesem Punkt landen alle Flüchtlinge entweder in den >> wirtschaftskräftigsten Staaten, wo sie sowieso hin wollen, oder die >> EU-Mitgliedsstaaten zahlen an die nicht kräftigen Staaten eine saftige >> Aufnahmegebühr. > > Wie will man denn die Flüchtlinge daran hindern, innerhalb der EU dahin > zu gehen, wohin sie wollen? Internierungslager? Residenzpflicht und das Land muss jährlich nachweisen, das der Flüchtling noch da ist. -- bis denne
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Michael Bode <m.g.bode@web.de> |
|---|---|
| Date | 2016-04-03 16:20 +0200 |
| Message-ID | <dmcn4pF3n75U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #249489 |
Am 03.04.2016 um 16:06 schrieb Ruediger Lahl: > *Michael Bode* schrieb: >> Am 03.04.2016 um 12:29 schrieb Jörg Tewes: >> >>> Und mit diesem Punkt landen alle Flüchtlinge entweder in den >>> wirtschaftskräftigsten Staaten, wo sie sowieso hin wollen, oder die >>> EU-Mitgliedsstaaten zahlen an die nicht kräftigen Staaten eine saftige >>> Aufnahmegebühr. >> >> Wie will man denn die Flüchtlinge daran hindern, innerhalb der EU dahin >> zu gehen, wohin sie wollen? Internierungslager? > > Residenzpflicht und das Land muss jährlich nachweisen, das der > Flüchtling noch da ist. Das klappt derzeit in Idomeni auch nur dank der Tatsache, dass Mazedonien a) kein EU Mitglied ist und b) so oder so die Grenze dicht gemacht hätte.
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | spamfalle2@arcor.de (Marc Stibane) |
|---|---|
| Date | 2016-04-03 15:17 +0200 |
| Message-ID | <1ml4ycj.1ofw6y71avgh2iN@marc.my-fqdn.de> |
| In reply to | #249473 |
Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> wrote: > Wenn die EU dem EU-Mitgliedsstaat dafür bezahlt Flüchtlinge > aufzunehmen, wird jeder EU-Mitgliedsstaat den höchsten Preis abwarten. Diese Woche gibt es 10 Kontingente á 1000 Personen. Und 28 EU-Länder die mitbieten... Zahlen müssen alle Länder, auch die die immer solange abwarten bis ein anderes Land den Zuschlag bekommt. -- In a world without walls and fences, who needs windows and gates?
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2016-04-03 21:19 +0200 |
| Message-ID | <57016CA9.5030104@jtewes.my-fqdn.de> |
| In reply to | #249481 |
Marc Stibane schrieb:
> Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> wrote:
>
>> Wenn die EU dem EU-Mitgliedsstaat dafür bezahlt Flüchtlinge
>> aufzunehmen, wird jeder EU-Mitgliedsstaat den höchsten Preis abwarten.
>
> Diese Woche gibt es 10 Kontingente á 1000 Personen. Und 28 EU-Länder die
> mitbieten...
> Zahlen müssen alle Länder, auch die die immer solange abwarten bis ein
> anderes Land den Zuschlag bekommt.
Ja und? Ich bekomme 10 Mio, um Flüchtlinge aufzunehmen, aber bezahle
nur 100.000, weil ich bin ja ein wirtschaftlich schwaches Land. Dem
könnten nur die wirtschaftlich starken Länder entgegenwirken, indem
sie immer ganz früh zuschlagen.
Bye Jörg
--
Eine Studie bescheinigt Linux mit Kernel 2.4 deutlich verbesserte
Server-Funktionen, die teilweise mit kommerziellen Unix-Varianten
mithalten könnten.
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) |
|---|---|
| Date | 2016-04-03 20:28 +0000 |
| Message-ID | <1t57017cabi1f1an3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at> |
| In reply to | #249553 |
On Sun, 03 Apr 2016 21:19:05 Jörg Tewes wrote: > Ja und? Ich bekomme 10 Mio, um Flüchtlinge aufzunehmen, aber bezahle > nur 100.000, weil ich bin ja ein wirtschaftlich schwaches Land. Dem > könnten nur die wirtschaftlich starken Länder entgegenwirken, indem > sie immer ganz früh zuschlagen. Na, das wäre doch super. Dann würden entweder die starken Länder für die Flüchtlinge sorgen, oder die starken Länder dafür bezahlen, dass andere für die Flüchtlinge sorgen. Ich kann mir wahrhaftig unerfreulichere Ergebnisse vorstellen. Servus, Stefan -- http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike Stefan - hinreissende Liebe, die selten zutscht. (Sloganizer)
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2016-04-03 23:55 +0200 |
| Message-ID | <57019149.1020906@jtewes.my-fqdn.de> |
| In reply to | #249555 |
Stefan Froehlich schrieb:
> On Sun, 03 Apr 2016 21:19:05 Jörg Tewes wrote:
>> Ja und? Ich bekomme 10 Mio, um Flüchtlinge aufzunehmen, aber bezahle
>> nur 100.000, weil ich bin ja ein wirtschaftlich schwaches Land. Dem
>> könnten nur die wirtschaftlich starken Länder entgegenwirken, indem
>> sie immer ganz früh zuschlagen.
>
> Na, das wäre doch super.
Das habe ich weder abgestritten noch zugestimmt. Wenn aber die starken
Länder nicht mehr zuschlagen, machen es die schwachen Länder
irgendwann wenn der Preis paßt.
Bye Jörg
--
"The secret of our marriage's success, Londo, is our lack of
communication."
(Timov, "Soul Mates")
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) |
|---|---|
| Date | 2016-04-04 06:24 +0000 |
| Message-ID | <1t5702084ei2ca8n3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at> |
| In reply to | #249558 |
On Sun, 03 Apr 2016 23:55:21 Jörg Tewes wrote: > >> Ja und? Ich bekomme 10 Mio, um Flüchtlinge aufzunehmen, aber bezahle > >> nur 100.000, weil ich bin ja ein wirtschaftlich schwaches Land. Dem > >> könnten nur die wirtschaftlich starken Länder entgegenwirken, indem > >> sie immer ganz früh zuschlagen. > > Na, das wäre doch super. > Das habe ich weder abgestritten noch zugestimmt. Wenn aber die starken > Länder nicht mehr zuschlagen, machen es die schwachen Länder > irgendwann wenn der Preis paßt. Eben, das ist doch genau der Punkt. Die Geschichte regelte sich dann von selbst. Servus, Stefan -- http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike Mehr als man ersehnt. Stefan - harmonisch und spannend. (Sloganizer)
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2016-04-04 11:32 +0200 |
| Message-ID | <570234CB.1090204@jtewes.my-fqdn.de> |
| In reply to | #249571 |
Stefan Froehlich schrieb:
> On Sun, 03 Apr 2016 23:55:21 Jörg Tewes wrote:
>> >> Ja und? Ich bekomme 10 Mio, um Flüchtlinge aufzunehmen, aber bezahle
>> >> nur 100.000, weil ich bin ja ein wirtschaftlich schwaches Land. Dem
>> >> könnten nur die wirtschaftlich starken Länder entgegenwirken, indem
>> >> sie immer ganz früh zuschlagen.
>
>> > Na, das wäre doch super.
>
>> Das habe ich weder abgestritten noch zugestimmt. Wenn aber die starken
>> Länder nicht mehr zuschlagen, machen es die schwachen Länder
>> irgendwann wenn der Preis paßt.
>
> Eben, das ist doch genau der Punkt. Die Geschichte regelte sich dann
> von selbst.
Und du denkst wenn die schwachen Länder die Flüchtlinge aufnehmen
würden, würde sich da was ändern gegenüber heute? Oder würden die das
Geld bloß zur Sanierung des eigenen Haushalts benutzen?
Bye Jörg
--
A theologian is like a blind man in a dark room searching for a
black cat which isn't there - and finding it!
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2016-04-04 02:38 -0700 |
| Message-ID | <599a804f-7180-4b1b-9199-49ebd79f317f@googlegroups.com> |
| In reply to | #249585 |
Jörg Tewes tat kund: > Stefan Froehlich schrieb: > > On Sun, 03 Apr 2016 23:55:21 Jörg Tewes wrote: > >> >> Ja und? Ich bekomme 10 Mio, um Flüchtlinge aufzunehmen, aber bezahle > >> >> nur 100.000, weil ich bin ja ein wirtschaftlich schwaches Land. Dem > >> >> könnten nur die wirtschaftlich starken Länder entgegenwirken, indem > >> >> sie immer ganz früh zuschlagen. > > > >> > Na, das wäre doch super. > > > >> Das habe ich weder abgestritten noch zugestimmt. Wenn aber die starken > >> Länder nicht mehr zuschlagen, machen es die schwachen Länder > >> irgendwann wenn der Preis paßt. > > > > Eben, das ist doch genau der Punkt. Die Geschichte regelte sich dann > > von selbst. > > Und du denkst wenn die schwachen Länder die Flüchtlinge aufnehmen > würden, würde sich da was ändern gegenüber heute? Na klar. Sie hätten die ganzen Spitzenkräfte, die Merkel uns vorenthalten will. Diese Leute würden sich zügig integrieren, aber trotzdem wie die Karnickel vermehren, um die Renten zu retten. So wie die Presse es hierzulande rauf und runter gebetet hat. Win-win.
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2016-04-04 01:20 -0700 |
| Message-ID | <91498547-2040-4c28-b145-3b0221987b3f@googlegroups.com> |
| In reply to | #249555 |
Stefan Froehlich tat kund: > Dann würden entweder die starken Länder für die Flüchtlinge sorgen, > oder die starken Länder dafür bezahlen, dass andere für die Flüchtlinge > sorgen. Komisch. Als ich schüchtern solch ein Problem ansprach, habe ich in dieser NG erfahren, daß die Flüchtlinge für uns sorgen werden. Wenn das nicht einfach so in die Luft schwadroniert war - schließlich wurden ja nur Prognosen über eine bis zwei Generationen gemacht -, gibt es doch gar kein Problem.
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) |
|---|---|
| Date | 2016-04-04 08:43 +0000 |
| Message-ID | <1t570228fdi59d3n3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at> |
| In reply to | #249578 |
On Mon, 04 Apr 2016 10:20:07 Lothar Frings wrote: > Als ich schüchtern solch ein Problem ansprach, > habe ich in dieser NG erfahren, daß die Flüchtlinge für uns > sorgen werden. Es gibt gelegentlich Menschen, die zwar eine Meinung vertreten, die ich für vernünftig halte, die aber dennoch unvernünftige Argumente verwenden. Diese Argumente sind nicht die meinen, auch wenn sie zum gleichen Ergebnis führen. > Wenn das nicht einfach so in die Luft schwadroniert war [...] Naja, im Vergleich zu dem, was Du so in die Luft schwadronierst... Servus, Stefan -- http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike Stefan - das ist doch mal ein galaktischer Gedanke. (Sloganizer)
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2016-04-04 02:19 -0700 |
| Message-ID | <a77719a0-97c4-4efd-a713-110d827360e2@googlegroups.com> |
| In reply to | #249580 |
Stefan Froehlich tat kund: > On Mon, 04 Apr 2016 10:20:07 Lothar Frings wrote: > > Als ich schüchtern solch ein Problem ansprach, > > habe ich in dieser NG erfahren, daß die Flüchtlinge für uns > > sorgen werden. > > Es gibt gelegentlich Menschen, die zwar eine Meinung vertreten, die > ich für vernünftig halte, die aber dennoch unvernünftige Argumente > verwenden. > > Diese Argumente sind nicht die meinen, auch wenn sie zum gleichen > Ergebnis führen. Also, die sich selbst versorgenden, super ausgebildeten, für unsere Rente sorgenden Flüchtlinge sind vom Tisch? Welche deiner Argumente führen denn zum "selben" Ergebnis? Und zu welchem überhaupt? Vielleicht dürfen wir ja inzwischen, wo wir andere Länder dafür bezahlen, uns die Supertypen vom Hals zu halten, sogar wieder von einer Flüchtlingslawine sprechen?
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) |
|---|---|
| Date | 2016-04-04 10:53 +0000 |
| Message-ID | <1t5702468ai64b5n3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at> |
| In reply to | #249583 |
On Mon, 04 Apr 2016 11:19:51 Lothar Frings wrote: > > > [...] habe ich in dieser NG erfahren, daß die Flüchtlinge für > > > uns sorgen werden. > > Es gibt gelegentlich Menschen, die zwar eine Meinung vertreten, > > die ich für vernünftig halte, die aber dennoch unvernünftige > > Argumente verwenden. > Also, die sich selbst versorgenden, super ausgebildeten, > für unsere Rente sorgenden Flüchtlinge sind vom Tisch? Nein. Aber ebenso wie es einen (signifikanten Anteil) an gut ausgebildeten Flüchtlingen gibt, bei denen in der Tat zu erwarten ist, dass sie volkswirtschaftlich mehr beitragen als verbrauchen werden, gibt es ebenso einen (ebenso signifikanten) Anteil an Flüchtlingen, bei denen das umgekehrt ist. Man sollte meinen, dass ein Jahr Nachdenkzeit ausreichend für Dich ist, um das zu erkennen (zumal es inzwischen auch schon fundierte Zahlen dazu gibt, was im Herbst noch nicht der Fall gewesen ist). > Welche deiner Argumente führen denn zum "selben" Ergebnis? > Und zu welchem überhaupt? Das einzige in meinen Augen überhaupt zulässige Argument, Flüchtlinge aufzunehmen ist, dass sie Flüchtlinge sind. Wenn sie ohnehin willkommen wären, dann dürften sie meinetwegen *auch* gerne als ganz normale Einwanderer kommen, aber das ist eine vollkommen andere Baustelle. > Vielleicht dürfen wir ja inzwischen, wo wir andere Länder dafür > bezahlen, uns die Supertypen vom Hals zu halten, sogar wieder von > einer Flüchtlingslawine sprechen? Du darfst - mit ganz wenigen Ausnahmen - sprechen, wovon Du möchtest; schätze Dich dessen glücklich, vielen Flüchtlingen ging es da ganz anders. Dadurch wird das von Dir Gesprochene allerdings weder automatisch wahr noch automatisch intelligent. Servus, Stefan -- http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike Das Lachen der Kinder! Stefan, wenn der Partner laut muffelt! (Sloganizer)
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
Page 1 of 3 [1] 2 3 Next page →
Back to top | Article view | ger.ct
csiph-web