Groups | Search | Server Info | Keyboard shortcuts | Login | Register [http] [https] [nntp] [nntps]


Groups > ger.ct > #242804 > unrolled thread

Netter Service

Started byWolfgang Kynast <wky@gmx.de>
First post2016-02-11 12:07 +0100
Last post2016-02-16 08:52 +0100
Articles 20 on this page of 42 — 20 participants

Back to article view | Back to ger.ct


Contents

  Netter Service Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> - 2016-02-11 12:07 +0100
    Re: Netter Service Karsten Düsterloh <trash@tprac.de> - 2016-02-11 20:29 +0100
      Re: Netter Service Holger Marzen <holger@marzen.de> - 2016-02-11 20:30 +0000
        Re: Netter Service Hartmut Ott <hottm@arcor.de> - 2016-02-12 03:16 +0100
          Re: Netter Service "Ulrich F. Heidenreich" <from!not-for-mail@tremornet.de> - 2016-02-12 10:57 +0100
            Re: Netter Service Frank Hucklenbroich <Hucklenbroich01@aol.com> - 2016-02-12 13:10 +0100
              Re: Netter Service "Ulrich F. Heidenreich" <nospam.0x4711@tremornet.de> - 2016-02-12 13:32 +0100
                Re: Netter Service Frank Hucklenbroich <Hucklenbroich01@aol.com> - 2016-02-12 14:55 +0100
            Re: Netter Service Martin Hofgesang <usenetexpires102015.invalid@hofgesang.de> - 2016-02-16 08:52 +0100
              Re: Netter Service "Ulrich F. Heidenreich" <nospam.0x4711@tremornet.de> - 2016-02-16 10:31 +0100
                Re: Netter Service Martin Hofgesang <usenetexpires102015.invalid@hofgesang.de> - 2016-02-18 09:36 +0100
                  Fetter Service Carsten Thumulla <Carsten@Thumulla.com> - 2016-02-18 09:59 +0100
                  Re: Netter Service "Ulrich F. Heidenreich" <nospam.0x4711@tremornet.de> - 2016-02-18 10:32 +0100
                    Re: Netter Service Martin Hofgesang <usenetexpires102015.invalid@hofgesang.de> - 2016-02-18 14:21 +0100
                      Re: Netter Service Karsten Düsterloh <trash@tprac.de> - 2016-02-18 20:24 +0100
                      Re: Netter Service v_borchert@despammed.com (Volker Borchert) - 2016-02-18 20:00 +0000
                        Re: Netter Service Hergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de> - 2016-02-18 22:37 +0100
                        Re: Netter Service Martin Hofgesang <usenetexpires102015.invalid@hofgesang.de> - 2016-02-19 08:26 +0100
                          Re: Netter Service v_borchert@despammed.com (Volker Borchert) - 2016-02-19 20:30 +0000
                            Re: Netter Service Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2016-02-22 00:48 -0800
                        Re: Netter Service Hendrik van der Heijden <hvdh@gmx.de> - 2016-02-19 08:30 +0100
                          Re: Netter Service v_borchert@despammed.com (Volker Borchert) - 2016-02-19 20:32 +0000
                    Re: Netter Service Frank Boehm <fraboehm@gmx.de> - 2016-02-18 13:43 +0000
                      Re: Netter Service "Ulrich F. Heidenreich" <nospam.0x4711@tremornet.de> - 2016-02-18 15:37 +0100
          Re: Netter Service Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2016-02-12 14:04 +0100
            Re: Netter Service Hartmut Ott <hottm@arcor.de> - 2016-02-14 21:04 +0100
        Re: Netter Service gunter kühne <kuehne123@front.ru> - 2016-02-12 05:57 +0100
      Re: Netter Service Martin Hofgesang <usenetexpires102015.invalid@hofgesang.de> - 2016-02-12 16:08 +0100
        Re: Netter Service Karsten Düsterloh <trash@tprac.de> - 2016-02-13 00:14 +0100
          Re: Netter Service Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2016-02-13 11:06 +0100
            Re: Netter Service Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> - 2016-02-13 11:46 +0100
              Re: Netter Service Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2016-02-13 12:48 +0100
                Re: Netter Service v_borchert@despammed.com (Volker Borchert) - 2016-02-13 17:59 +0000
                  Re: Netter Service Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2016-02-13 20:05 +0100
                  Re: Netter Service Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2016-02-13 23:13 +0100
              Re: Netter Service Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2016-02-13 19:03 +0100
                Re: Netter Service Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> - 2016-02-13 19:32 +0100
                  Re: Netter Service Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2016-02-13 20:02 +0100
                    Re: Netter Service Herwig Huener AQSR 5 <Herwig.Huener@t-online.de> - 2016-02-13 23:36 +0100
                    Re: Netter Service Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2016-02-14 10:43 +0100
                  Re: Netter Service Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2016-02-13 23:13 +0100
          Re: Netter Service Martin Hofgesang <usenetexpires102015.invalid@hofgesang.de> - 2016-02-16 08:52 +0100

Page 2 of 3 — ← Prev page 1 [2] 3  Next page →


#244014

FromHendrik van der Heijden <hvdh@gmx.de>
Date2016-02-19 08:30 +0100
Message-ID<na6gah$ncc$1@solani.org>
In reply to#243992
Am 18.02.2016 um 21:00 schrieb Volker Borchert:
> Martin Hofgesang wrote:
> 
>> Mit dem Risiko, dass Du es doch am Zollamt abholen darfst, obwohl mit
>> einer Rechnung die Verzollung durch DHL Express übernommen würde.
> 
> Hat eigentlich schon mal jemand ausprobiert, was passiert, wenn
> man sagt, man habe diese Pappnasen nicht mit der Verzollung
> beauftragt und weigere sich daher, dafür auch noch zu bezahlen?

Schätzungsweise bekommst du deine Ware dann nicht.

Wen's interessiert: DHL Express berechnet die 11,90€+ nicht für
die Verzollung, sondern für das Auslegen der Zollgebühren und das
folgende Eintreiben beim Empfänger.

Man kann vor der Bestellung bei DHL Express ein SEPA Mandat
beantragen, damit dürfen sie die Zollgebühren vom Konto abbuchen
und die 11,90 je Sendung fallen weg.


Hendrik

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#244193

Fromv_borchert@despammed.com (Volker Borchert)
Date2016-02-19 20:32 +0000
Message-ID<na7u4t$j6p$9@Gaia.teknon.de>
In reply to#244014
Hendrik van der Heijden wrote:

> Wen's interessiert: DHL Express berechnet die 11,90?+ nicht für
> die Verzollung, sondern für das Auslegen der Zollgebühren und das
> folgende Eintreiben beim Empfänger.

Wie gesagt, ich hab die Pappnasen nicht damit beauftragt.

> Man kann vor der Bestellung bei DHL Express ein SEPA Mandat
> beantragen, damit dürfen sie die Zollgebühren vom Konto abbuchen
> und die 11,90 je Sendung fallen weg.

Viel lieber wäre mir, man könnte sagen, laßt die Finger davon,
ich verzolle selber.

-- 

"I'm a doctor, not a mechanic." Dr Leonard McCoy <mccoy@ncc1701.starfleet.fed>
"I'm a mechanic, not a doctor." Volker Borchert  <v_borchert@despammed.com>

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#243938

FromFrank Boehm <fraboehm@gmx.de>
Date2016-02-18 13:43 +0000
Message-ID<na4hqf$7q8$1@tyr.baldar.de>
In reply to#243894
Ulrich F. Heidenreich <nospam.0x4711@tremornet.de> wrote:

> Die kommt als *.pdf per Mail.

Warst Du noch nie beim Zoll etwas abholen?
Die erwarten, dass die Rechnung ausgedruckt mitgebracht wird.
Entweder behalten sie die oder fertigen eine Kopie an.
Ohne Unterlagen schaetzen sie.

cu Frank


-- 
Wirklich reich ist,
wer mehr Traeume in seiner Seele hat,
als die Realitaet zerstoeren kann.

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#243949

From"Ulrich F. Heidenreich" <nospam.0x4711@tremornet.de>
Date2016-02-18 15:37 +0100
Message-ID<na4ofi.3vs2tc5.1!not-for-mail@ufh.invalid.de>
In reply to#243938
Frank Boehm in <news:na4hqf$7q8$1@tyr.baldar.de>:

>Ulrich F. Heidenreich <nospam.0x4711@tremornet.de> wrote:
>
>> Die kommt als *.pdf per Mail.
>
>Warst Du noch nie beim Zoll etwas abholen?

Nö. 

- Mit sauber ausgefülltem CN22 - aus dem eben genau nicht der
  Versandkostenanteil hervorgeht - geht es gar nicht durch den Zoll.

- Einmal hatte ich ein Brief vom Zollamt im Briefkasten, eine Sendung
  aus Kanada läge dort. Etwas Mailkontakt. Abgeklärt, daß es eine Art
  "Gewinn" einer Art "Verlosung" von Corel war. Ein paar Tage später 
  lag die Sendung im Briefkasten.

- Und einmal einen hochintelligenten Chinesen, der wohl gar keine
  Zolldeklaration machte. Die Schachtel wurde beim Zoll geöffnet. 
  Drin ein Schlaufon ohne ce-Kennzeichnung und für Europa ungeeignetes
  Netzteil. Ergo: Importverbot. Vernichten oder zurücksenden?

CU!
Ulrich
-- 
In 10 Monaten und 7 Tagen ist Weihnachten. 
T370E WAFR7 YVKRV OCIBH SA1RM 12ZHG MO2C1 8JOIY I6EPH 
Stellt euch vor, es ist Donnerstag und keiner geht hin!

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#243030

FromMartin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de>
Date2016-02-12 14:04 +0100
Message-ID<ngjrbbl47dn4jpk1uv46tson7nkmfmu7lj@4ax.com>
In reply to#242942
Hartmut Ott <hottm@arcor.de> schrieb:

>> Es gibt die Postverzollung. ...

>Kommt wohl auf die Deklaration an. Oder besser gesagt auf den Wert der
>Sendung. Kleinigkeiten stecken verzollt im Briefkasten, 

Unverzollt und unversteuert. Es gibt diesbezüglich in den meisten
Staaten eine Mindestgrenze. 

Siehe z.B. DAS:
http://www.zoll.de/DE/Fachthemen/Zoelle/Zollbefreiungen/Aussertarifliche-Zollbefreiung/Sendungen-mit-geringem-Wert/sendungen-mit-geringem-wert_node.html

Sendungen im Wert unter 22 Euro werden einfach so zugesandt; das gilt
beispielsweise für alle Sendungen von Elektronikteilen, die ich mir über
Ebay von China zuschicken lasse. 

>teurere Sachen werden mit einer Postkarte, mit der Aufforderung, 
>die Sendung beim Hauptzollamt abzuholen, angekündigt.

... und dann geht die Lauferei los. Ich als Privatmann würde mir das
sparen. 

Die Chinesen tun das Ihrige dazu, indem sie in Grenzfällen $20 aufs
Paket schreiben. 

>Außerdem kann der Zoll Zufallskontrollen machen.

Ja. Im Zweifelsfall hat man halt Pech gehabt. Ich würde vermutlich eine
Sendung im Wert von 15 Euro nicht beim Zollamt abholen (von dem ein
Zöllner meint, er sei teurer und müsse daher versteuert werden), sondern
den Artikel neu bestellen. 

Ein Freund von mir wohnt in der Schweiz nahe an der Grenze zum grossen
Kanton; also fährt er immer mal nach Konstanz zum einkaufen, am besten
mit der ganzen Familie. An der Grenze läßt er sich die deutsche
Mehrwertsteuer bar erstatten (das sind etwa 16% "Rabatt") und führt die
Artikel dann in die Schweiz ein. Bei der (prozentmäßig niedrigeren)
Schweizer MwSt gibts eine Freigrenze, die seine normalen Einkäufe
abdeckt. 

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#243401

FromHartmut Ott <hottm@arcor.de>
Date2016-02-14 21:04 +0100
Message-ID<dicrkkFontrU5@mid.individual.net>
In reply to#243030
Hej,

Am 12.02.2016 um 14:04 schrieb Martin Gerdes:

>>Kommt wohl auf die Deklaration an. Oder besser gesagt auf den Wert der
>>Sendung. Kleinigkeiten stecken verzollt im Briefkasten, 
> 
> Unverzollt und unversteuert. Es gibt diesbezüglich in den meisten
> Staaten eine Mindestgrenze. 

Das ist mir bekannt.

>>teurere Sachen werden mit einer Postkarte, mit der Aufforderung, 
>>die Sendung beim Hauptzollamt abzuholen, angekündigt.
> 
> ... und dann geht die Lauferei los. Ich als Privatmann würde mir das
> sparen. 

Da ich eh zweimal in der Woche zum Einkaufen fahre, ist das nicht so
wild. Gut, die Kasse haben die inzwischen in ein anders Gebäude
ausgelagert, da darf man dann ein paar Hundert Meter gehen.


>>Außerdem kann der Zoll Zufallskontrollen machen.
> 
> Ja. Im Zweifelsfall hat man halt Pech gehabt. Ich würde vermutlich eine

Stimmt, ich habe mal einem Kunden, der sein unverzolltes Reisegepäck
nicht öffnen wollte (weil ich im Auftrag des Zollamtes die Zollbeschau
zu machen hatte) damit verärgert. Der durfte es sich beim Zoll abholen.



mfg
Hartmut Ott
*Wir alle tragen den Heiligenschein des gewöhnlichen Wahnsinns*
-- 
Trage es lachend

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#242944

Fromgunter kühne <kuehne123@front.ru>
Date2016-02-12 05:57 +0100
Message-ID<almarsoft.3266781743259795817@news.albasani.net>
In reply to#242929
On Thu, 11 Feb 2016 20:30:01 +0000 (UTC), Holger Marzen 
<holger@marzen.de> wrote:
> Es gibt die Postverzollung. Das Saarbrücker Zollamt hat das sogar 
ein
> Mal geschafft (ein zweites Mal nicht). Ich kann mich nicht erinnern,
> dass das was gekostet hat.

Bei dem Trackball, den ich auf Grund eines Tipps hier, in Japan 
bestellt hatte, ist das genau so gelaufen.
Die Post hat dann die Zollgebühren kassiert, ohne Aufpreis.
GK

-- 
hier ohne

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#243046

FromMartin Hofgesang <usenetexpires102015.invalid@hofgesang.de>
Date2016-02-12 16:08 +0100
Message-ID<n9ksgr$aa2$1@news.albasani.net>
In reply to#242915
Karsten D=c3=bcsterloh drückte sich sehr genau aus :
> Naja, meine „Ihr Paket ist im Zoll hängengeblieben“-Benachrichtung von
> DHL letztens enthielt auch das „Angebot“, es für rund 30€ + Zollgebühren
> durchzuschleusen.
> Was angesichts Lage und Öffnungszeiten des Zollamtes sicher eine gar
> nicht doofe Geschäftsidee ist. ;-)

30EUR?
Da kann man es ja gleich per DHL-Express oder UPS schicken lassen,
welche die Verzollung ohne Rücksprache übernehmen.
Bei DHL kostet es nochmal 10 EUR + MwsT an Gebühr, wieviel bei UPS
kann ich nicht sagen.
Zollgebühren, Einfuhrumsatzsteuer kommen, wenn diese bezahlt werden
müssen noch oben drauf.

Grüssle


Martin

-- 
17% aller Autounfälle werden von betrunkenen Autofahrern verursacht.
Das bedeutet, dass 83% aller Unfälle von nicht betrunkenen Autofahrern
verursacht werden. Warum können sich diese nüchternen Idioten dann
nicht von der Strasse fernhalten? (Otto Waalkes)
*****werbung******  http://www.minigulf.de  *****werbung*****

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#243091

FromKarsten Düsterloh <trash@tprac.de>
Date2016-02-13 00:14 +0100
Message-ID<56BE6771.3050400@mid.tprac.de>
In reply to#243046
Martin Hofgesang aber hob an zu reden und schrieb:
> Karsten D=c3=bcsterloh drückte sich sehr genau aus :
>> Naja, meine „Ihr Paket ist im Zoll hängengeblieben“-Benachrichtung 
>> von DHL letztens enthielt auch das „Angebot“, es für rund 30€ + 
>> Zollgebühren durchzuschleusen. Was angesichts Lage und 
>> Öffnungszeiten des Zollamtes sicher eine gar nicht doofe 
>> Geschäftsidee ist. ;-)
> 
> 30EUR? Da kann man es ja gleich per DHL-Express oder UPS schicken 
> lassen, welche die Verzollung ohne Rücksprache übernehmen.

So ungefähr.
Nachzuzahlende Umsatzsteuer waren im übrigen 6,79€, wobei üblicherweise
erst ab 5€ eskaliert wird. Also effektiv Riesenauftstand für 1,80€. ;-)

> Bei DHL kostet es nochmal 10 EUR + MwsT an Gebühr,

Obiges ist DHL …


Karsten
-- 
       Freiheit stirbt        |       Fsayannes SF&F-Bibliothek:
            Mit Sicherheit    |       http://fsayanne.tprac.de/

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#243124

FromMartin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de>
Date2016-02-13 11:06 +0100
Message-ID<dautbb54aip8pud14itealb4v2u9dhiln3@4ax.com>
In reply to#243091
Karsten Düsterloh <trash@tprac.de> schrieb:

>>> Naja, meine „Ihr Paket ist im Zoll hängengeblieben“-Benachrichtung 
>>> von DHL letztens enthielt auch das „Angebot“, es für rund 30€ + 
>>> Zollgebühren durchzuschleusen. Was angesichts Lage und 
>>> Öffnungszeiten des Zollamtes sicher eine gar nicht doofe 
>>> Geschäftsidee ist. ;-)
 
>> 30EUR? Da kann man es ja gleich per DHL-Express oder UPS schicken 
>> lassen, welche die Verzollung ohne Rücksprache übernehmen.

> So ungefähr.
> Nachzuzahlende Umsatzsteuer waren im übrigen 6,79€, wobei üblicherweise
> erst ab 5€ eskaliert wird. Also effektiv Riesenaufstand für 1,80€. ;-)

Für 6,79 Euro.

Das Wesen jeder Freigrenze ist, daß sie irgendwann mal erreicht ist und
darüber "ab 1 Cent" ein "Riesenaufstand" entsteht.

Wie würdest Du das technisch lösen? Wo würdest Du die
Geringfügigkeitsgrenze setzen (unter der man eine prinzipiell zu Recht
erhobene Steuer aus Billigkeitsgründen nicht einhebt).

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#243142

FromDiedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de>
Date2016-02-13 11:46 +0100
Message-ID<d5e3pcx9tj.ln2@diedrich.ehlerding.dialin.t-online.de>
In reply to#243124
Martin Gerdes meinte:

> Wo würdest Du die
> Geringfügigkeitsgrenze setzen (unter der man eine prinzipiell zu Recht
> erhobene Steuer aus Billigkeitsgründen nicht einhebt).

Dort, wo die kalkulatorischen Buchhaltungs- usw. -kosten höher sind als 
die einzutreibende Steuer. Mit anderen Worten, ich würde mich nicht an 
Billigkeits- und Gerechtigkeitsargumenten orientieren, sondern daran, ob 
der Staat netto was vom Steuereintreiben hat.

Und das ist deutlich höher als 5 € - jedenfalls wenn ich den 
Betriebswirten und Kostenrechnern bei meinem $ARBEITGEBER glauben darf. Da 
werden z.B. für jede Reisekostenabrechnung der jeweiligen Kostenstelle 
über die Reisekosten hinaus noch 40 € für die Abwicklung aufgedrückt, 
wobei wohlgemerkt die reine Datenerfassung bereits durch den jeweiligen 
Mitarbeiter in einem unsäglich unergonomischen Verfahren bereits erledigt 
worden ist, d.h. die Arbeitszeit dieses Mitarbeiters wird da gar nicht 
eingerechnet, sondern nur die finanztechnische Abwicklung.  Mal 
angenommen, die Kostenrechner, die das so ausgerechnet haben, haben da die 
tatsächlichen Kosten ermittelt, und mal angenommen, dass die 
finanztechnische Abwicklung (Steuerbescheid schreiben, Geldeingang 
verbuchen und überwachen usw.) ungefähr ähnlichen Aufwand macht, wäre also 
eher die Größenordnung 50 € als 5 € als Geringfügigkeitsgrenze angemessen.

Diedrich
-- 
 pgp-Key (RSA) 1024/09B8C0BD 
 fingerprint = 2C 49 FF B2 C4 66 2D 93  6F A1 FF 10 16 59 96 F3 
 HTML-Mail wird ungeleſen entſorgt.

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#243145

FromMartin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de>
Date2016-02-13 12:48 +0100
Message-ID<it4ubbhuc65mjmjv7eb1k6kooen0snonlt@4ax.com>
In reply to#243142
Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> schrieb:

>> Wo würdest Du die Geringfügigkeitsgrenze setzen (unter der 
>> man eine prinzipiell zu Recht erhobene Steuer aus Billigkeitsgründen 
>> nicht einhebt).

>Dort, wo die kalkulatorischen Buchhaltungs- usw. -kosten höher sind als 
>die einzutreibende Steuer. Mit anderen Worten, ich würde mich nicht an 
>Billigkeits- und Gerechtigkeitsargumenten orientieren, sondern daran, ob 
>der Staat netto was vom Steuereintreiben hat.

Darüber könnte man jetzt länger diskutieren, abgesehen davon, daß der
deutsche Staat normalerweise nicht weiß, was seine Dienstleistungen
kosten. 

In der Schweiz ist das anders; dort weiß die Verwaltung das oft und
handelt danach. Mein Schweizer Freund kalkuliert ausdrücklich mit der
deutlich höheren Schweizer MwSt-Freigrenze.

>Und das ist deutlich höher als 5 € - jedenfalls wenn ich den 
>Betriebswirten und Kostenrechnern bei meinem $ARBEITGEBER glauben darf. 

Du arbeitest ja auch bei einem Finanzdienstleister mit Elektroabteilung
und nicht beim Staat. Da sollte man diese Einsicht ja auch erwarten
können :-)

>Da werden z.B. für jede Reisekostenabrechnung der jeweiligen Kostenstelle 
>über die Reisekosten hinaus noch 40 € für die Abwicklung aufgedrückt, 
>wobei wohlgemerkt die reine Datenerfassung bereits durch den jeweiligen 
>Mitarbeiter in einem unsäglich unergonomischen Verfahren bereits erledigt 
>worden ist, d.h. die Arbeitszeit dieses Mitarbeiters wird da gar nicht 
>eingerechnet, sondern nur die finanztechnische Abwicklung.  

>Mal angenommen, die Kostenrechner, die das so ausgerechnet haben, haben da die 
>tatsächlichen Kosten ermittelt, und mal angenommen, dass die 
>finanztechnische Abwicklung (Steuerbescheid schreiben, Geldeingang 
>verbuchen und überwachen usw.) ungefähr ähnlichen Aufwand macht, wäre also 
>eher die Größenordnung 50 € als 5 € als Geringfügigkeitsgrenze angemessen.

Diese Ansicht hat etwas für sich, allerdings schaffte eine solche
Geringfügigkeitsgrenze neue geschäftliche Möglichkeiten (sozusagen
"Smurfing"). 50 Euro MwSt entsprechen etwa 250 Euro Warenwert. Das ist
schon eine ganze Menge -- und eine Bestellung über 1000 Euro muß in nur
4 Pakete aufgeteilt werden.

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#243204

Fromv_borchert@despammed.com (Volker Borchert)
Date2016-02-13 17:59 +0000
Message-ID<n9nqte$7ae$3@Gaia.teknon.de>
In reply to#243145
Martin Gerdes wrote:
> ... daß der
> deutsche Staat normalerweise nicht weiß, was seine Dienstleistungen
> kosten. 

Sie kosten nichts. Der Verwaltungsapparat ist sowieso da.

-- 

"I'm a doctor, not a mechanic." Dr Leonard McCoy <mccoy@ncc1701.starfleet.fed>
"I'm a mechanic, not a doctor." Volker Borchert  <v_borchert@despammed.com>

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#243207

FromHermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de>
Date2016-02-13 20:05 +0100
Message-ID<di9d9hFs3bgU2@mid.individual.net>
In reply to#243204
Volker Borchert schrieb:
:
>> ... daß der
>> deutsche Staat normalerweise nicht weiß, was seine Dienstleistungen
>> kosten.

> Sie kosten nichts. Der Verwaltungsapparat ist sowieso da.

Sofern keine Personen Löhne beanspruchen.

Hermann
   dessen meiste Abtipperei möglicherweise
   bei der Steueerklärung vorkommt

-- 
http://www.Hermann-Riemann.de

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#243237

FromMartin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de>
Date2016-02-13 23:13 +0100
Message-ID<rs7vbbtltqmcpks2uri32gku8vfvhi7d74@4ax.com>
In reply to#243204
v_borchert@despammed.com (Volker Borchert) schrieb:

>> ... daß der deutsche Staat normalerweise nicht weiß, was 
>> seine Dienstleistungen kosten. 

> Sie kosten nichts. Der Verwaltungsapparat ist sowieso da.

Das ist die Denke, ich weiß. 

In Wirklichkeit kann man natürlich sehr wohl Personalkosten auf Zeit
umlegen; wenn man da zwischen 50 Cent und 1 Euro für eine Minute (äh -
jede Minute) rechnet, stimmt schon einmal die Größenordnung.

Die übertrieben lange Dienstbesprechung mit 15 Leuten kostet die Firma
pro Stunde 900 Euro. Es ist lächerlich, wenn man diese Zeit mit
Ermahnungen zur Porto- oder Telefonkostenersparnis vertändelt.

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#243191

FromHermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de>
Date2016-02-13 19:03 +0100
Message-ID<di99lnFr6cmU1@mid.individual.net>
In reply to#243142
Diedrich Ehlerding schrieb:

> Dort, wo die kalkulatorischen Buchhaltungs- usw. -kosten höher sind als
> die einzutreibende Steuer. Mit anderen Worten, ich würde mich nicht an
> Billigkeits- und Gerechtigkeitsargumenten orientieren, sondern daran, ob
> der Staat netto was vom Steuereintreiben hat.

Das erinnert mich an die Anweisung,
private Telephongespräche zwecks Abrechnung im Sekretariat anzugeben.

Irgenwdann ließ sich wergen eines Zahn?arzt Termins ein Gespräch nicht bei 
mr vermeiden, und ich habe es ordnungsgemäß gemeldet.

Säter kamm dann  die Anweisung derartiges zu unterlassen,
weil das Sekratriat über ein Stunde verwendet hat,
um herauszufinden, wie das zu verbuchen sei.

Hermann
   der daurch wieder etwas über effektiv
   wirtschaften gelernt hat.

-- 
http://www.Hermann-Riemann.de

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#243201

FromDiedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de>
Date2016-02-13 19:32 +0100
Message-ID<lf94pcxm8t.ln2@diedrich.ehlerding.dialin.t-online.de>
In reply to#243191
Hermann Riemann meinte:

> Das erinnert mich an die Anweisung,
> private Telephongespräche zwecks Abrechnung im Sekretariat anzugeben.
> 
> Irgenwdann ließ sich wergen eines Zahn?arzt Termins ein Gespräch nicht
> bei mr vermeiden, und ich habe es ordnungsgemäß gemeldet.
> 
> Säter kamm dann  die Anweisung derartiges zu unterlassen,
> weil das Sekratriat über ein Stunde verwendet hat,
> um herauszufinden, wie das zu verbuchen sei.

Abre die Anweisung kam doch sicher nur mündlich vom zuständigen dirrekten 
Chef, nicht aber vom Chefchef, Chefchefchef  oder gar einer zentralen 
Personalabteilung. Die 3 letzteren sehen doch Sekretariatskosten sowieso 
als EDA-Kosten an.

Und außerdem hätte eine Zentralabteilung dann mit Sicherheit verfügt, dass 
die Kosten eines solchen Telefongesprächs als geldwerter Vorteil zu 
versteuern seien, und schnellstens ein Formular (auzufüllen und 
weiterzuleiten von der Sekretärin)  kreiert, mit dem ein solcher 
geldwerter Vorteil zwecks ordnungsgemäßer Versteuerung an die 
Personalabteilung zu melden sei ...

Allein schon aus diesem Gesichtspunkt kann das gar keine offizielle 
Anweisung gewesen sein, sondern "nur" von deinem direkten Chef gekommen 
sein, der die Arbeitszeit seiner Sekretärin für was Vernünftiges einsetzen 
wollte.

Diedrich
-- 
 pgp-Key (RSA) 1024/09B8C0BD 
 fingerprint = 2C 49 FF B2 C4 66 2D 93  6F A1 FF 10 16 59 96 F3 
 HTML-Mail wird ungeleſen entſorgt.

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#243205

FromHermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de>
Date2016-02-13 20:02 +0100
Message-ID<di9d3bFs3bgU1@mid.individual.net>
In reply to#243201
Diedrich Ehlerding schrieb:

>> Das erinnert mich an die Anweisung,
>> private Telephongespräche zwecks Abrechnung im Sekretariat anzugeben.

>> Irgenwdann ließ sich wergen eines Zahn?arzt Termins ein Gespräch nicht
>> bei mr vermeiden, und ich habe es ordnungsgemäß gemeldet.

>> Säter kamm dann  die Anweisung derartiges zu unterlassen,
>> weil das Sekratriat über ein Stunde verwendet hat,
>> um herauszufinden, wie das zu verbuchen sei.

> Abre die Anweisung kam doch sicher nur mündlich vom zuständigen dirrekten
> Chef, nicht aber vom Chefchef, Chefchefchef  oder gar einer zentralen
> Personalabteilung. Die 3 letzteren sehen doch Sekretariatskosten sowieso
> als EDA-Kosten an.

Ich kann mir durchsua vorstllen,
das da in irgendeiner Verwaltungsabteilung für die Buchhaltung
lange nach Verhaltensregeln gesucht wurde,
bis sich ein Manager nach einer Lösung enstchied.

> Und außerdem hätte eine Zentralabteilung dann mit Sicherheit verfügt, dass
> die Kosten eines solchen Telefongesprächs als geldwerter Vorteil zu
> versteuern seien,

So ernst wurde das mit der Steuer damals noch nicht genommen.

> Allein schon aus diesem Gesichtspunkt kann das gar keine offizielle
> Anweisung gewesen sein, sondern "nur" von deinem direkten Chef gekommen
> sein, der die Arbeitszeit seiner Sekretärin für was Vernünftiges einsetzen
> wollte.

Ich hatte eher den Eindruck, das der eine Anweiung von oben
weitergerreicht hat.
Zumal meine direkten Chefs auch keine eigene Sekretärin hatten.

Hermann
   fragend,
   wie heutzutage private emails über den Firmencomputer
   steurliche verrechnet wird.

-- 
http://www.Hermann-Riemann.de

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#243246

FromHerwig Huener AQSR 5 <Herwig.Huener@t-online.de>
Date2016-02-13 23:36 +0100
Message-ID<n9ob5n$qjc$2@news.albasani.net>
In reply to#243205
2016-02-13 23:37:00 +0100

Hermann Riemann wrote:

> ...

> Hermann
>    fragend,
>    wie heutzutage private emails über den Firmencomputer
>    steurliche verrechnet wird.

Gar nicht. Man führt Buch über private InternetNutzung.
Falls man bei dem betreffenden MitArbeiter mal eine
arbeitsrechlich relevante Argumentation braucht, dann
kann man darauf zurückgreifen.

Nicht, dass man als Indianer die private TrommelAktivität
des nächsthöheren Häuptlings erfassen kann.

Herwig

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#243279

FromMichael Bode <m.g.bode@web.de>
Date2016-02-14 10:43 +0100
Message-ID<dib0ieF9cfkU2@mid.individual.net>
In reply to#243205
Am 13.02.2016 um 20:02 schrieb Hermann Riemann:

> Hermann
>    fragend,
>    wie heutzutage private emails über den Firmencomputer
>    steurliche verrechnet wird.

Die sind hoffentlich verboten. Ansonsten hat das Unternehmen größere
Probleme als ein paar zehntel Cent bei der Steuer.

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


Page 2 of 3 — ← Prev page 1 [2] 3  Next page →

Back to top | Article view | ger.ct


csiph-web