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Groups > ger.ct > #222411 > unrolled thread
| Started by | "Michael Landenberger" <spameimer052006@arcor.de> |
|---|---|
| First post | 2015-09-21 10:10 +0200 |
| Last post | 2015-09-23 08:45 +0200 |
| Articles | 14 — 6 participants |
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DHCP-Kuddelmuddel "Michael Landenberger" <spameimer052006@arcor.de> - 2015-09-21 10:10 +0200
Re: DHCP-Kuddelmuddel "Ulrich F. Heidenreich" <from!not-for-mail@tremornet.de> - 2015-09-21 10:27 +0200
Re: DHCP-Kuddelmuddel "Juergen P. Meier" <nospam-1984@jors.net> - 2015-09-21 11:55 +0000
Re: DHCP-Kuddelmuddel "Michael Landenberger" <spameimer052006@arcor.de> - 2015-09-21 19:45 +0200
Re: DHCP-Kuddelmuddel "Juergen P. Meier" <nospam-1984@jors.net> - 2015-09-22 06:14 +0000
Re: DHCP-Kuddelmuddel Daniel Pache <daniel.pache@gmx.net> - 2015-09-21 14:54 +0200
Re: DHCP-Kuddelmuddel "Michael Landenberger" <spameimer052006@arcor.de> - 2015-09-21 18:49 +0200
Re: DHCP-Kuddelmuddel Daniel Pache <daniel.pache@gmx.net> - 2015-09-22 09:29 +0200
Re: DHCP-Kuddelmuddel "Michael Landenberger" <spameimer052006@arcor.de> - 2015-09-23 08:41 +0200
Re: DHCP-Kuddelmuddel "Ulrich F. Heidenreich" <from!not-for-mail@tremornet.de> - 2015-09-22 10:44 +0200
Re: DHCP-Kuddelmuddel Jörg Barres <news@traicon.net> - 2015-09-21 20:02 +0200
Re: DHCP-Kuddelmuddel Jörg Barres <news@traicon.net> - 2015-09-21 19:59 +0200
Re: DHCP-Kuddelmuddel Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> - 2015-09-22 10:33 +0200
Re: DHCP-Kuddelmuddel "Michael Landenberger" <spameimer052006@arcor.de> - 2015-09-23 08:45 +0200
| From | "Michael Landenberger" <spameimer052006@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2015-09-21 10:10 +0200 |
| Subject | DHCP-Kuddelmuddel |
| Message-ID | <mtodrt$tll$1@tota-refugium.de> |
Hallo, ich hätte da mal ein Problem: gegeben sei ein LAN (192.168.1/24, nennen wir es mal Netz 1) an einem zentralen Router mit DHCP-Server. Mit diesem LAN ist ein weiteres lokales Netz (192.168.0/24, im folgenden Netz 0 genannt) über einen zweiten Router verbunden. Der zweite Router wiederum spielt auch DHCP-Server für Netz 0, Netz 0 hat also einen eigenen DHCP-Server. In Netz 1 befindet sich u. a. ein WLAN-Accesspoint (D-Link DAP-1160). Dieser verfügt ebenfalls über einen DHCP-Server, der ist aber logischerweise deaktiviert, denn als DHCP-Server für dieses Netz soll ja der zentrale Router fungieren. Dem Accesspoint wurde außerdem eine zu Netz 1 passende, feste IP zugewiesen. Nun hat irgendein Depp an dem Accesspoint rumgespielt und ihn dabei offenbar auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt. Ich habe mir die Bedienungsanleitung für den Accesspoint heruntergeladen [1] und entnehme dieser, dass beim Zurücksetzen die IP auf die Default-IP 192.168.0.50 gesetzt und der DHCP-Server wieder aktiviert wird. Der Accesspoint ist zwar nach wie vor mit Netz 1 verbunden, besitzt aber jetzt eine (unpassende) IP aus Netz 0. Gleichzeitig gibt es jetzt 2 DHCP-Server in Netz 1, von denen aber nur einer (nämlich der im zentralen Router) eine zu diesem Netz passende IP hat. [1] <http://www.dlink.com/-/media/Consumer_Products/DAP/DAP%201160/Manual/DAP_1160_B1_Manual_v2_00_EN.pdf> Einige Zeit später klagen Benutzer in Netz 0, dass "das Internet" nicht mehr geht. Mir zu Ohren gekommene Indizien sprechen dafür, dass ein Zugriff aufs Internet prinzipiell noch möglich ist, die Namensauflösung aber nicht mehr funktioniert. Benutzer in Netz 1 haben dagegen keine Probleme. Frage: kann das was mit dem zurückgesetzten Accesspoint und dessen jetzt ungewollt aktiven DHCP-Server zu tun haben? Und wenn ja, warum sind dann Benutzer in Netz 1 nicht betroffen, obwohl der Accesspoint mit genau diesem Netz verbunden, von Netz 0 dagegen über einen Router getrennt ist? Gruß Michael
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| From | "Ulrich F. Heidenreich" <from!not-for-mail@tremornet.de> |
|---|---|
| Date | 2015-09-21 10:27 +0200 |
| Message-ID | <mtom24.3vs4din.1!not-for-mail@ufh.invalid.de> |
| In reply to | #222411 |
Michael Landenberger in <news:mtodrt$tll$1@tota-refugium.de>: >Einige Zeit später klagen Benutzer in Netz 0, dass "das Internet" nicht mehr >geht. Mir zu Ohren gekommene Indizien sprechen dafür, dass ein Zugriff aufs >Internet prinzipiell noch möglich ist, die Namensauflösung aber nicht mehr >funktioniert. Ohne jetzt Deine Konfiguration völlig durchzublicken: Netz 0 bezieht wohl seine DNS-Server-Adresse automatisch. AFAIK vom DHCP-Server. Jetzt vielleicht vom falschen? Oder gar nicht mehr? Ohne Dir konkret weiterhelfen zu können, würde ich in der Situation nachforschen, wer jetzt von wem den DNS-Server zugewiesen bekommt. CU! Ulrich -- Aus meiner Sammlung "Seltsame WWW-Disclaimer": Bitte beachten Sie, dass diese Information aus dem Jahre 1888 stammt. Sie könnte inzwischen veraltet sein.
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| From | "Juergen P. Meier" <nospam-1984@jors.net> |
|---|---|
| Date | 2015-09-21 11:55 +0000 |
| Message-ID | <34554.4929.1442836522@news.jors.net> |
| In reply to | #222411 |
Michael Landenberger <spameimer052006@arcor.de>: > gegeben sei ein LAN (192.168.1/24, nennen wir es mal Netz 1) an einem > zentralen Router mit DHCP-Server. Mit diesem LAN ist ein weiteres lokales Netz > (192.168.0/24, im folgenden Netz 0 genannt) über einen zweiten Router Also Router 2 hat Beine in Netz 1 und Netz 0? (Router verbinden Netze) > verbunden. Der zweite Router wiederum spielt auch DHCP-Server für Netz 0, Netz > 0 hat also einen eigenen DHCP-Server. Also ist Router 2 nicht nur der Router, er Netz 0 und 1 verbinet, er ist auch Autorisierter DHCP /Server/ in Netz 0 (d.h. er verwaltet den Lease-Pool)? > In Netz 1 befindet sich u. a. ein WLAN-Accesspoint (D-Link DAP-1160). Dieser Ist der AP als Bridge oder als Router konfiguriert? > verfügt ebenfalls über einen DHCP-Server, der ist aber logischerweise Also kein DHCP server auf dem AP. Gut. > deaktiviert, denn als DHCP-Server für dieses Netz soll ja der zentrale Router Der ist aber doch im Netz 0? wenn du aus Netz 1 auch DHCP von diesem DHCP-Server beantwortet haben lassen willst, benoetigst du *entweder* ein Bein vom DHPC-server im Netz 0 (was geht, weil der Serverprozess ja auf diesem Router laeuft), *oder* ein Geraet in Netz 0 muss DHCP Relay (aka "Helper" aka "Proxy") spielen. > fungieren. Dem Accesspoint wurde außerdem eine zu Netz 1 passende, feste IP > zugewiesen. Per DHCP oder manuell? > Nun hat irgendein Depp an dem Accesspoint rumgespielt und ihn dabei offenbar > auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt. Ich habe mir die Bedienungsanleitung man LART > für den Accesspoint heruntergeladen [1] und entnehme dieser, dass beim > Zurücksetzen die IP auf die Default-IP 192.168.0.50 gesetzt und der > DHCP-Server wieder aktiviert wird. Der Accesspoint ist zwar nach wie vor mit > Netz 1 verbunden, besitzt aber jetzt eine (unpassende) IP aus Netz 0. Oh, dein Netz 0 verwendet zufaellig die selben IP-Adressen wie die Werkeinstellung des AP. Das ist doof. > Gleichzeitig gibt es jetzt 2 DHCP-Server in Netz 1, von denen aber nur einer Moooooooooment! Du schriebst, dass der DHCP-Server in Netz 0 laeuft. In Netz 1 (wo der AP steckt) gibt es nach deiner Schilderung noch keinen DHCP-Server! Der DHCP-Server auf dem AP in Netz 1 verteilt jetzt halt fleissig falsche Leases, weil die Werkseinstellung nicht zum deinem Netz Passt. > (nämlich der im zentralen Router) eine zu diesem Netz passende IP hat. Welche IP der DHCP-Server hat, ist dem DHCP server scheiss egal (solange man kein DHCP-Relaying (helper, proxy) macht. > Einige Zeit später klagen Benutzer in Netz 0, dass "das Internet" nicht mehr > geht. Mir zu Ohren gekommene Indizien sprechen dafür, dass ein Zugriff aufs Ach. Sie bekommen ja vom falschen DHCP Server falsche IP-Leases zugewiesen. Allerdings hast du immer noch nicht beschrieben, wie denn die Clients im Netz 0 (fuer das der AP die Bridge zum WLAN ist) vom DHCP-sever aus Netz 1 Leases bekommen. > Internet prinzipiell noch möglich ist, die Namensauflösung aber nicht mehr > funktioniert. Benutzer in Netz 1 haben dagegen keine Probleme. Ach. > Frage: kann das was mit dem zurückgesetzten Accesspoint und dessen jetzt > ungewollt aktiven DHCP-Server zu tun haben? Und wenn ja, warum sind dann > Benutzer in Netz 1 nicht betroffen, obwohl der Accesspoint mit genau diesem > Netz verbunden, von Netz 0 dagegen über einen Router getrennt ist? Diese Frage kann man ohne die noch fehlende Information nicht beantworten. Juergen -- Juergen P. Meier - "This World is about to be Destroyed!" end If you think technology can solve your problems you don't understand technology and you don't understand your problems. (Bruce Schneier)
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| From | "Michael Landenberger" <spameimer052006@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2015-09-21 19:45 +0200 |
| Message-ID | <mtpfj6$cfc$1@tota-refugium.de> |
| In reply to | #222451 |
"Juergen P. Meier" schrieb am 21.09.2015 um 13:55:22:
> Michael Landenberger <spameimer052006@arcor.de>:
>> gegeben sei ein LAN (192.168.1/24, nennen wir es mal Netz 1) an einem
>> zentralen Router mit DHCP-Server. Mit diesem LAN ist ein weiteres lokales
>> Netz (192.168.0/24, im folgenden Netz 0 genannt) über einen zweiten Router
> Also Router 2 hat Beine in Netz 1 und Netz 0? (Router verbinden Netze)
Jep. Router 2 ist WAN-seitig mit Netz 1 verbunden (hat also eine WAN-IP aus
dem Bereich 192.168.1/24). Das von ihm versorgte LAN (Netz 0) ist ein
192.168.0/24-Netz. Der Router hat die Aufgabe, Netz 0 mit Netz 1 zu verbinden.
>> verbunden. Der zweite Router wiederum spielt auch DHCP-Server für Netz 0,
>> Netz 0 hat also einen eigenen DHCP-Server.
> Also ist Router 2 nicht nur der Router, er Netz 0 und 1 verbinet, er
> ist auch Autorisierter DHCP /Server/ in Netz 0 (d.h. er verwaltet den
> Lease-Pool)?
Korrekt.
>> In Netz 1 befindet sich u. a. ein WLAN-Accesspoint (D-Link DAP-1160).
>> Dieser
> Ist der AP als Bridge oder als Router konfiguriert?
Der AP ist normalerweise als Access Point und Switch konfiguriert, nicht als
Router. WLAN-Clients können sich mit dem AP verbinden.
>> deaktiviert, denn als DHCP-Server für dieses Netz soll ja der zentrale
>> Router
> Der ist aber doch im Netz 0?
In Netz 1 gibt es auch einen DHCP-Server (nämlich den im Hauptrouter). Dieser
Server soll aber nur Anfragen aus Netz 1 beantworten, nicht solche aus Netz 0.
> wenn du aus Netz 1 auch DHCP von diesem
> DHCP-Server beantwortet haben lassen willst,
Nein, das möchte ich nicht. Ich dachte eigentlich, dass das anhand meiner
Beschreibung klar geworden sein sollte ;-)
>> Dem Accesspoint wurde außerdem eine zu Netz 1 passende, feste IP
>> zugewiesen.
> Per DHCP oder manuell?
Manuell. Seit dem (unbefugten) Reset hat der diese IP aber nicht mehr.
>> Ich habe mir die Bedienungsanleitung
>> für den Accesspoint heruntergeladen [1] und entnehme dieser, dass beim
>> Zurücksetzen die IP auf die Default-IP 192.168.0.50 gesetzt und der
>> DHCP-Server wieder aktiviert wird. Der Accesspoint ist zwar nach wie vor
>> mit Netz 1 verbunden, besitzt aber jetzt eine (unpassende) IP aus Netz 0.
> Oh, dein Netz 0 verwendet zufaellig die selben IP-Adressen wie die
> Werkeinstellung des AP. Das ist doof.
>> Gleichzeitig gibt es jetzt 2 DHCP-Server in Netz 1, von denen aber nur
>> einer
> Moooooooooment!
> Du schriebst, dass der DHCP-Server in Netz 0 laeuft.
Es gibt in Netz 0 normalerweise nur einen DHCP-Server, nämlich den in Router
2. Auch in Netz 1 existiert normalerweise nur ein DHCP-Server, nämlich der im
Hauptrouter (Router 1). Durch den Reset des AP gibt es aber jetzt zwei
DHCP-Server in Netz 1 (zur Erinnerung: der AP hängt nach wie vor am
Hauptrouter, ist also physisch mit Netz 1 verbunden). Allerdings hat der AP
eine IP aus Netz 0. Die Frage ist, ob er damit in Netz 1 in einer Art Unfug
treiben kann, dass sich das *nur* in Netz 0 (das durch einen Router von Netz 1
getrennt ist!) auswirkt.
> In Netz 1 (wo der
> AP steckt) gibt es nach deiner Schilderung noch keinen DHCP-Server!
Ich kann nicht nachvollziehen, wie man die Aussage
| gegeben sei ein LAN (192.168.1/24, nennen wir es mal Netz 1) an
| einem zentralen Router mit DHCP-Server.
so verstehen kann, dass es in Netz 1 keinen DHCP-Server gebe.
> Der DHCP-Server auf dem AP in Netz 1 verteilt jetzt halt fleissig
> falsche Leases, weil die Werkseinstellung nicht zum deinem Netz Passt.
Wie gelangen diese Leases an Clients in Netz 0? Sie können meines Erachtens
allenfalls den WAN-Port von Router 2 erreichen, denn nur der ist direkt mit
Netz 1 und damit mit dem AP verbunden.
>> Einige Zeit später klagen Benutzer in Netz 0, dass "das Internet" nicht
>> mehr geht. Mir zu Ohren gekommene Indizien sprechen dafür, dass ein Zugriff
>> aufs
> Ach. Sie bekommen ja vom falschen DHCP Server falsche IP-Leases
> zugewiesen.
Durch einen NAT-Router hindurch? Das glaube ich kaum. Wenn das ginge, würden
ja die Clients z. B. an einem DSL-Router WAN-IPs vom DSL-Provider bekommen.
Tun sie aber nicht, sondern sie bekommen lokale IPs vom DHCP-Server im
DSL-Router.
> Allerdings hast du immer noch nicht beschrieben, wie denn die Clients
> im Netz 0 (fuer das der AP die Bridge zum WLAN ist) vom DHCP-sever aus
> Netz 1 Leases bekommen.
Doch, das habe ich geschrieben. Lies einfach nochmal. Es gibt 2 Netze und 2
Router mit jeweils einem DHCP-Server. Der eine DHCP-Server ist für Netz 0
zuständig, der andere für Netz 1. Die beiden Netze sind über Router 2
verbunden, während Router 1 Netz 1 mit dem Internet verbindet. Vielleicht wird
es klarer, wenn ich es aufmale:
|
| DSL-Internetzugang
+-----+-----+
| WAN |
| |
| Router 1/ |
| DHCP- |
| Server 1 |
| |
| LAN |
+-----+-----+ |
| Netz 1 (192.168.1/24)
|
+--- Clients
| (bekommen IPs vom DHCP-Server
| in Router 1
|
+--- D-Link-AP
| (normalerweise feste IP 192.168.1.102
| und mit deaktiviertem DHCP-Server,
| seit Reset Default-IP 192.168.0.50
| und mit aktiviertem DHCP-Server)
|
+-----+-----+
| WAN |
| |
| Router 2/ |
| DHCP- |
| Server 2 |
| |
| LAN |
+-----+-----+
| Netz 0 (192.168.0/24)
|
+--- Clients
(bekommen IPs vom DHCP-Server
in Router 2
Gruß
Michael
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| From | "Juergen P. Meier" <nospam-1984@jors.net> |
|---|---|
| Date | 2015-09-22 06:14 +0000 |
| Message-ID | <34566.7262.1442902461@news.jors.net> |
| In reply to | #222513 |
Michael Landenberger <spameimer052006@arcor.de>: > Jep. Router 2 ist WAN-seitig mit Netz 1 verbunden (hat also eine WAN-IP aus > dem Bereich 192.168.1/24). Das von ihm versorgte LAN (Netz 0) ist ein > 192.168.0/24-Netz. Der Router hat die Aufgabe, Netz 0 mit Netz 1 zu verbinden. > > In Netz 1 gibt es auch einen DHCP-Server (nämlich den im Hauptrouter). Dieser > Server soll aber nur Anfragen aus Netz 1 beantworten, nicht solche aus Netz 0. Soweit so gut. Zwei getrennte Broadcastdomains mit jeweils einem eigenen local DHCP und BootP Server also. Der AP steckt im Netz 1. > Hauptrouter, ist also physisch mit Netz 1 verbunden). Allerdings hat der AP > eine IP aus Netz 0. Die Frage ist, ob er damit in Netz 1 in einer Art Unfug > treiben kann, dass sich das *nur* in Netz 0 (das durch einen Router von Netz 1 > getrennt ist!) auswirkt. Nein. Denn ohne die korrekte IP-Konfiguration (IP-range 192.168.1.0/24) mit der IP von Router 2 als Gateway gelangen Pakete von Netz 1 in das Netz 0. Geraete in Netz 0 bekommen vom falsch konfigurierten AP und etwaitigen WLAN-Clients die von ihm DHCP leases bezogen haben nichts mit. >| gegeben sei ein LAN (192.168.1/24, nennen wir es mal Netz 1) an >| einem zentralen Router mit DHCP-Server. > > so verstehen kann, dass es in Netz 1 keinen DHCP-Server gebe. Im folgesatz hattest du vom DHCP server geschrieben dass er sich in Netz 0 befindet. Mir war unklar, dass du damit einen zweiten DHCP server meinst. >> Der DHCP-Server auf dem AP in Netz 1 verteilt jetzt halt fleissig >> falsche Leases, weil die Werkseinstellung nicht zum deinem Netz Passt. > > Wie gelangen diese Leases an Clients in Netz 0? Sie können meines Erachtens Dafuer gibt es eigentlich nur eine Moeglichkeit: die beiden Netze sind auf OSI-Schicht 2 nicht sauber getrennt (schrott- Switch mit unsauberer VLAN-Implementierung, unbeabsichtiges bridging im Router [z.B. weil du auf Linux irgendwelche VM-Pakete installiert hast] o.ae.) Denn ein DHCP-RElay benoetigt eine gueltige ueber Layer-3 erreichbare IP-Adresse des DHCP-SErvers im anderen Segemnt - was bei obiger Fehlkonfiguration (werkseinstellung) ja genau nicht existiert. Bei Sauberer Trennung der beiden Segmente auf (mind.) Schicht 2 gibt es keine Moeglichkeit fuer DHCP bzw. BootP DISCOVER-Broadcastpakete (unroutable link-local layer-2 Broadcast) von Netz 0 in Netz 1 zu gelangen. Und ohne diese DISCOVER Broadcast kann der DHCP-Server im AP keine Leases verteilen. Denn directed Unicast DHCP Requests, wie sie z.B. von Clients versucht werden die noch ein vorhergehendes Lease gecacht haben, koennen mangels korrekter IP-Addressen von Netz 0 nicht ins Netz 1 gelangen, denn selbst wenn die Gateway-IP die sie aus dem Lease vom AP noch gepseichert haben mit der IP des Routers im Netz 0 uebereinstimmt, wird dieser ein ensprechendes Paket nicht ins Netz 1 routen weil die Ziel-Adresse ja aus dem IP-Range von Netz 0 stammt. Es ist also nur moeglich, wenn deine beiden IP-Netze auf Schicht 2 nicht getrennt sind, entweder weil du nur einen physikalischen Switch verwendest, dessen VLAN-Trennung schrott ist oder du garnicht mit VLANs trennst, oder weil du noch ein anderes Geraet in beiden Netzen hast das Bridge spielt. > allenfalls den WAN-Port von Router 2 erreichen, denn nur der ist direkt mit > Netz 1 und damit mit dem AP verbunden. In der Tat. >> Ach. Sie bekommen ja vom falschen DHCP Server falsche IP-Leases >> zugewiesen. > > Durch einen NAT-Router hindurch? Das glaube ich kaum. Wenn das ginge, würden Das Kommt Darauf An. Man kann ein Linux natuerlich so zerkonfigurieren, dass er BOOTP Broadcasts und passende Antowrten weiterleitet, so eine Konfig ist aber weder Default noch leicht zu uebersehen. > ja die Clients z. B. an einem DSL-Router WAN-IPs vom DSL-Provider bekommen. > Tun sie aber nicht, sondern sie bekommen lokale IPs vom DHCP-Server im > DSL-Router. Bei DHCP kommt es immer darauf an, welcher Server schneller antwortet. Das macht Rogue DHCP Server ja so gefaehrlich. PS: Der ISC dhcpd ist nicht besonders schnell, ein einfacher gestrickter DHCP server in irgend einem Plastikrouter kann durchaus mal zig millisekunden schneller antworten, und damit sogar in Layer-2 WANs den autorisierten DHCP-Server ausstechen. BTST2MT. > verbunden, während Router 1 Netz 1 mit dem Internet verbindet. Vielleicht wird > es klarer, wenn ich es aufmale: Ja. Es ist bei kompliziertern Umgebungen immer besser, wenn man einen Plan[tm] hat. >| Router 1/ | >| DHCP- | >| Server 1 | >| | >| LAN | > +-----+-----+ | > | Netz 1 (192.168.1/24) > | > +--- Clients > | (bekommen IPs vom DHCP-Server > | in Router 1 > | > +--- D-Link-AP > | (normalerweise feste IP 192.168.1.102 > | und mit deaktiviertem DHCP-Server, > | seit Reset Default-IP 192.168.0.50 > | und mit aktiviertem DHCP-Server) Also der "rogue DHCP server" in Netz 1. Die Trennung ist physikalisch? > | > +-----+-----+ >| WAN | >| | >| Router 2/ | >| DHCP- | >| Server 2 | Ich nehme an, der DHCP-Server lauscht nur auf der LAN-Schnittstelle? (nicht default, das muss man bei ISC dhcp konfigurieren!) >| LAN | > +-----+-----+ > | Netz 0 (192.168.0/24) > | > +--- Clients > (bekommen IPs vom DHCP-Server > in Router 2 Falls die Trennung der NEtze wie aufgezeichnet physikalisch ist, gibt es keinen Weg an Router 2 vorbei. Wenn dein Client in Netz 0 jetzt ein Lease vom AP bekommt (mit Gateway-IP 192.168.0.50 was vermutlich nicht die IP von router2 im Netz 0 ist), so stimmt immerhin Netz und Maske, er kann also im Netz 0 mit anderen Clients und dem Router2 als HOst kommunizieren. Falls dein Router2 die selbe IP wie der AP hat (.50), dann kann er sogar ganz normal wie wenn er ein Lease vom Router 2 haette kommunizieren. Der ISC DHCPd in router 2 wird mittels DAD verhindern, das er eine IP-Adresse die der AP einem client verpasst hat selbst einem anderen Client vergibt, so das es idR. nicht mal zu einer Adresskollision kommt. Bleibt die Frage, wer die BOOTP Requests (die Broadcast DISCOVER pakete von DHCP) aus Netz 0 an Netz 1 weiterreicht, und wer die DHCP OFFER/ACK PAktete vom AP mit der falschen IP-Adresse im Netz 1 an die Clients in Netz 0 weiterreicht. Wobei, eine weitere Moeglichkeit faellt mir gerade ein: Hast du mal die WLAN-Schnittstelle in den Clients, deren Ethernet-Port du in Netz 0 gesteckt hast, ueberprueft? Einige dysfunktionale Windows-Treiber (z.B. bei HP Notebooks gesehen) mach(t)en da naemlich was ziemlich kaputtes: Die schicken DHCP DISCOVER requests sowohl fuer die LAN-Schnittstelle als auch den WLAN-Adapter jeweils ueber beide Schnittstellen raus, d.h. du siehst einen DHCP-Request fuer die MAC-Adresse des LAN-Adapters auf dem WLAN - der AP wuerde das bei dir beantworten und ueber WLAN zurueckschicken und der kaputte Treiber packt die IP-Config dann scheints auf den LAN-Anschluss. Bei $KUNDE war das damals im SIEM/Network-IDS aufgefallen, weil DHCP Requests mit MAC-Adressen die im LAN registriert waren auch auf den Wireless-Controllern aufschlugen, und umgekehrt! Was passiert waere, wenn diese Bogus Requests beantwortet worden waeren, konnte ich damals allerdings nicht austesten (die DHCP Server haben diese Requests jeweils ignoriert bzw. ge-NACK-t. Das Problem wurde soweit ich noch weis mit einem Treiber-Update oder GPO-Richtlinien aus der Welt geschafft. Das Problem betraf IIRC einige Modelle von HP mit bestimmten Windows- Treibern. Falls das auch bei dir zutrifft, wuerde es erklaeren wie die DHCP-Pakete vom AP zum Client kommen. HTH Juergen -- Juergen P. Meier - "This World is about to be Destroyed!" end If you think technology can solve your problems you don't understand technology and you don't understand your problems. (Bruce Schneier)
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| From | Daniel Pache <daniel.pache@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2015-09-21 14:54 +0200 |
| Message-ID | <55fffe1e$0$18438$882e7ee2@usenet-news.net> |
| In reply to | #222411 |
Am 21.09.2015 um 10:10 schrieb Michael Landenberger: > Einige Zeit später klagen Benutzer in Netz 0, dass "das Internet" nicht mehr > geht. Mir zu Ohren gekommene Indizien sprechen dafür, dass ein Zugriff aufs > Internet prinzipiell noch möglich ist, die Namensauflösung aber nicht mehr > funktioniert. Benutzer in Netz 1 haben dagegen keine Probleme. Ich nehme an, Du hast dem Router in Netz 0 keine feste IP für das WAN-Interface gegeben sondern er bezieht diese dynamisch? Vermutlich hat er jetzt eine IP vom Accesspoint in Netz 1 erhalten, wenn ich Deine Beschreibung richtig interpretiere? Gruß Daniel
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| From | "Michael Landenberger" <spameimer052006@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2015-09-21 18:49 +0200 |
| Message-ID | <mtpc8s$ri9$1@tota-refugium.de> |
| In reply to | #222466 |
"Daniel Pache" schrieb am 21.09.2015 um 14:54:53: > Ich nehme an, Du hast dem Router in Netz 0 keine feste IP für das > WAN-Interface gegeben sondern er bezieht diese dynamisch? Ich habe derzeit noch überhaupt nichts an diesem Konstrukt gemacht. Es handelt sich bei der Installation um das LAN einer Schule (die Deppen, die beim AP einen Werksreset vorgenommen haben, waren vermutlich Schüler), und ein an dieser Schule tätiger, mir bekannter Lehrer hat mich wegen des Problems kontaktiert (der Lehrer, der das Netz normalerweise betreut, ist krank). Es kann aber natürlich sein, dass du recht hast und der Router, der Netz 0 von Netz 1 trennt, so konfiguriert ist, dass er seine WAN-IP dynamisch bezieht. Das rückt es natürlich in den Bereich des Möglichen, dass der Router seine IP vom DHCP-Server im Accesspoint und nicht mehr von dem im Hauptrouter erhalten hat. Wenn ja, würde das aber bedeuten, dass er eine WAN-IP aus dem Bereich 192.168.0/24 bekommen hat, denn der Accesspoint hat ja seit dem Reset seine Default-IP 192.168.0.50. Mit einer solchen WAN-IP liegt er natürlich in dem 192.168.1/24-Netz, mit dem er WAN-seitig verbunden ist, falsch. Was mich allerdings wundert, ist der Umstand, dass der Internetzugriff noch funktioniert und nur die Namensauflösung streikt. Das äußert sich darin, dass ein aus Netz 0 abgesandter Ping z. B. an heise.de in der Fehlermeldung resultiert, dass der Host nicht gefunden wurde, während ein Ping an 193.99.144.80 beantwortet wird. Morgen werde ich Gelegenheit haben, die Sache mal persönlich unter die Lupe zu nehmen. Bis dahin müssen die Lehrer und Schüler an besagter Schule noch gedulden. Gruß Michael
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| From | Daniel Pache <daniel.pache@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2015-09-22 09:29 +0200 |
| Message-ID | <5601035c$0$10381$882e7ee2@usenet-news.net> |
| In reply to | #222507 |
Am 21.09.2015 um 18:49 schrieb Michael Landenberger: > 192.168.1/24-Netz, mit dem er WAN-seitig verbunden ist, falsch. Was mich > allerdings wundert, ist der Umstand, dass der Internetzugriff noch > funktioniert und nur die Namensauflösung streikt. Das äußert sich darin, dass > ein aus Netz 0 abgesandter Ping z. B. an heise.de in der Fehlermeldung > resultiert, dass der Host nicht gefunden wurde, während ein Ping an > 193.99.144.80 beantwortet wird. Das ist wirklich seltsam. Vielleicht sucht sich Windows 7 da aber auch andere Wege über IPv6 und den eingebauten Tunnel. Bin gespannt, wie sich das ganze aufklärt. > Morgen werde ich Gelegenheit haben, die Sache mal persönlich unter die Lupe zu > nehmen. Bis dahin müssen die Lehrer und Schüler an besagter Schule noch > gedulden. Ich hatte letztens ein ähnliches Problem mit einem TP-Link-Accesspoint, allerdings in einer Autowerkstatt und der Untermieter in der oben angesiedelten Privatwohnung hat den AP angeschlossen. Da der nicht funktioniert hat, hat der Untermieter das Kabel von unten aus WAN rausgezogen und mit in eine der LAN-Buchsen seines Routers gesteckt. Die Rechner hatten von mir alle feste IP-Adressen bekommen, Bosch-Tester und co natürlich nicht... Bei der Fehlersuche hat mir http://blog.thecybershadow.net/2013/01/10/dhcp-test-client/ extrem weitergeholfen, nur so als Tip. Gruß Daniel
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| From | "Michael Landenberger" <spameimer052006@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2015-09-23 08:41 +0200 |
| Message-ID | <mtthe3$ni$1@tota-refugium.de> |
| In reply to | #222550 |
"Daniel Pache" schrieb am 22.09.2015 um 09:29:34: > Am 21.09.2015 um 18:49 schrieb Michael Landenberger: >> Morgen werde ich Gelegenheit haben, die Sache mal persönlich unter die Lupe >> zu nehmen. Bis dahin müssen die Lehrer und Schüler an besagter Schule noch >> gedulden. Du hattest recht: der Router, der Netz 0 von Netz 1 trennt, war so eingestellt, dass er seine WAN-IP dynamisch bezieht. Der amoklaufende DHCP-Server im Accesspoint kam dem DHCP-Server im Hauptrouter in die Quere und hat dem Unter-Router eine untaugliche WAN-IP zugewiesen. Warum sich das aber nur auf die Namensauflösung ausgewirkt hat, konnte ich auf die Schnelle nicht feststellen. Die Benutzer in Netz 1 hatten deshalb keine Probleme, weil dort in den meisten Clients die Client-, Gateway- und Nameserver-IPs fest eingestellt sind. Jedenfalls ist der DHCP-Server im Accesspoint jetzt wieder deaktiviert und alles ist gut. Jetzt muss nur noch eine Lösung gefunden werden, dass das nicht nochmal passiert. Es ist geplant, eine externe Antenne an den Accesspoint anzuschließen und dann das Gerät selbst für Schüler unzugänglich wegzusperren. Gruß Michael
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| From | "Ulrich F. Heidenreich" <from!not-for-mail@tremornet.de> |
|---|---|
| Date | 2015-09-22 10:44 +0200 |
| Message-ID | <mtrbec.3vs7in5.1!not-for-mail@ufh.invalid.de> |
| In reply to | #222507 |
Michael Landenberger in <news:mtpc8s$ri9$1@tota-refugium.de>:
>Was mich
>allerdings wundert, ist der Umstand, dass der Internetzugriff noch
>funktioniert und nur die Namensauflösung streikt.
Also nicht falsches Netz, sondern sich den DNS-Server vom falschen
DHCP-Router übermitteln lassen. Vielleicht in der Konstellation gar
keinen?
CU!
Ulrich
--
Mein Freund ist ein totaler WindowsNT - Fan. Um ihn zu Linux
zu "bekehren" würde ich gerne wissen, wie man WinNT absichtlich
zum Abstürzen bringt! Vielen Dank im voraus für euere Vorschäge.
[Aus einer Linux-Mailingliste]
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| From | Jörg Barres <news@traicon.net> |
|---|---|
| Date | 2015-09-21 20:02 +0200 |
| Message-ID | <d6av1mF5f0rU2@mid.individual.net> |
| In reply to | #222466 |
Am 21.09.2015 um 14:54 schrieb Daniel Pache: > Ich nehme an, Du hast dem Router in Netz 0 keine feste IP für das > WAN-Interface gegeben sondern er bezieht diese dynamisch? Vermutlich hat > er jetzt eine IP vom Accesspoint in Netz 1 erhalten, wenn ich Deine > Beschreibung richtig interpretiere? Mein IPCop kriegt seine IP per DHCP aus dem "übergeordneten" Netz, aber ich probier das mal mit einer festen IP aus, mal sehen :-) Jörg
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| From | Jörg Barres <news@traicon.net> |
|---|---|
| Date | 2015-09-21 19:59 +0200 |
| Message-ID | <d6ausbF5f0rU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #222411 |
Am 21.09.2015 um 10:10 schrieb Michael Landenberger: > gegeben sei ein LAN (192.168.1/24, nennen wir es mal Netz 1) an > einem zentralen Router mit DHCP-Server. Mit diesem LAN ist ein > weiteres lokales Netz (192.168.0/24, im folgenden Netz 0 genannt) > über einen zweiten Router verbunden. Der zweite Router wiederum > spielt auch DHCP-Server für Netz 0, Netz 0 hat also einen eigenen > DHCP-Server. Ist ja genial. Vielen Dank für deine Fehlerbeschreibung, *exakt* das Gleiche habe ich hier heute auch erlebt, und verstehe es auch nicht. Router 1 ist eine FritzBox, 192.168.0.x, und in diesem Netz hängt ein IPCop mit seiner roten (also der externen) Schnittstelle, und spannt ein weitere eigenes Netz (192.168.100.x) auf. Nicht sofort, aber nach einer kleinen Weile, funktioniert DNS nicht mehr. In keinem der beiden Netze. > Einige Zeit später klagen Benutzer in Netz 0, dass "das Internet" > nicht mehr geht. Mir zu Ohren gekommene Indizien sprechen dafür, dass > ein Zugriff aufs Internet prinzipiell noch möglich ist, die > Namensauflösung aber nicht mehr funktioniert. Benutzer in Netz 1 > haben dagegen keine Probleme. Bei mir geht DNS in keinem der beiden Netze. Ratlos Jörg
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| From | Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> |
|---|---|
| Date | 2015-09-22 10:33 +0200 |
| Message-ID | <mtr3of$rg1$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #222411 |
Am 21.09.2015 um 10:10 schrieb Michael Landenberger: > Hallo, > > ich hätte da mal ein Problem: > > > Nun hat irgendein Depp an dem Accesspoint rumgespielt und ihn dabei offenbar > auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt. Hallo, gab es da nicht vor kurzem Meldungen daß bestimmte Router starke Sicherheitslückene aufweisen und von außen übernommen werden können? Bernd Mayer
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| From | "Michael Landenberger" <spameimer052006@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2015-09-23 08:45 +0200 |
| Message-ID | <mtthk7$ni$2@tota-refugium.de> |
| In reply to | #222555 |
"Bernd Mayer" schrieb am 22.09.2015 um 10:33:19: > Am 21.09.2015 um 10:10 schrieb Michael Landenberger: >> Nun hat irgendein Depp an dem Accesspoint rumgespielt und ihn dabei >> offenbar auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt. > gab es da nicht vor kurzem Meldungen daß bestimmte Router starke > Sicherheitslückene aufweisen und von außen übernommen werden können? In diesem Fall wurde der Accesspoint nicht von außen übernommen. Er ist derzeit noch so montiert, dass jeder dran kann. Vermutlich ist einfach jemand auf einen Stuhl geklettert und hat mit Hilfe eines Kugelschreibers o. ä. den Reset-Knopf gedrückt. Gruß Michael
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