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Groups > ger.ct > #302901 > unrolled thread
| Started by | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| First post | 2017-03-23 19:01 +0100 |
| Last post | 2017-03-31 21:29 +0200 |
| Articles | 20 on this page of 55 — 18 participants |
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Spam steigt wieder stark an "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2017-03-23 19:01 +0100
Re: Spam steigt wieder stark an Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2017-03-23 19:24 +0000
Re: Spam steigt wieder stark an Stephan Bumberger <bumberger@gmx.de> - 2017-03-24 00:36 +0100
Re: Spam steigt wieder stark an "Juergen P. Meier" <nospam-1984@jors.net> - 2017-03-24 07:33 +0000
Re: Spam steigt wieder stark an "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2017-03-24 09:15 +0100
Re: Spam steigt wieder stark an "Juergen P. Meier" <nospam-1984@jors.net> - 2017-03-24 08:22 +0000
Re: Spam steigt wieder stark an Matthias Eißing <meissing@gmx.de> - 2017-03-24 11:04 +0100
Re: Spam steigt wieder stark an "Juergen P. Meier" <nospam-1984@jors.net> - 2017-03-25 07:16 +0000
Re: Spam steigt wieder stark an Matthias Eißing <meissing@gmx.de> - 2017-03-25 08:56 +0000
Re: Spam steigt wieder stark an "Juergen P. Meier" <nospam-1984@jors.net> - 2017-03-26 11:52 +0000
Re: Spam steigt wieder stark an Matthias Eißing <meissing@gmx.de> - 2017-03-29 10:22 +0200
Re: Spam steigt wieder stark an Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2017-03-24 15:20 +0100
Re: Spam steigt wieder stark an Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2017-03-24 14:35 +0000
Re: Spam steigt wieder stark an Mike Grantz <experiment2@wiebringtmaneinenaffendazugeldzuverschwenden.de> - 2017-03-25 09:58 +0100
Re: Spam steigt wieder stark an Thomas Gohel <gohel@basicguru.de> - 2017-03-24 15:52 +0100
Re: Spam steigt wieder stark an Holger Marzen <holger@marzen.de> - 2017-03-24 15:24 +0000
Re: Spam steigt wieder stark an Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2017-03-24 16:35 +0100
Re: Spam steigt wieder stark an Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2017-03-24 16:30 +0100
Re: Spam steigt wieder stark an "Juergen P. Meier" <nospam-1984@jors.net> - 2017-03-25 07:28 +0000
Re: Spam steigt wieder stark an Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2017-03-24 09:46 +0000
Re: Spam steigt wieder stark an "Juergen P. Meier" <nospam-1984@jors.net> - 2017-03-25 07:21 +0000
Re: Spam steigt wieder stark an Dietz Proepper <dietz-news@rotfl.franken.de> - 2017-03-25 13:59 +0100
Re: Spam steigt wieder stark an "Juergen P. Meier" <nospam-1984@jors.net> - 2017-03-26 12:10 +0000
Re: Spam steigt wieder stark an Dietz Proepper <dietz-news@rotfl.franken.de> - 2017-03-26 15:31 +0200
Re: Spam steigt wieder stark an "Juergen P. Meier" <nospam-1984@jors.net> - 2017-03-27 10:50 +0000
Re: Spam steigt wieder stark an "Juergen P. Meier" <nospam-1984@jors.net> - 2017-03-24 07:58 +0000
Re: Spam steigt wieder stark an Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2017-03-24 09:14 +0100
Re: Spam steigt wieder stark an "Juergen P. Meier" <nospam-1984@jors.net> - 2017-03-24 08:41 +0000
Re: Spam steigt wieder stark an Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2017-03-24 10:12 +0100
Re: Spam steigt wieder stark an Dorothee Hermann <DorotheeHermann@gmx.net> - 2017-03-24 11:31 +0100
Re: Spam steigt wieder stark an "Juergen P. Meier" <nospam-1984@jors.net> - 2017-03-25 07:19 +0000
Re: Spam steigt wieder stark an Mike Grantz <experiment2@wiebringtmaneinenaffendazugeldzuverschwenden.de> - 2017-03-25 09:53 +0100
Re: Spam steigt wieder stark an "Juergen P. Meier" <nospam-1984@jors.net> - 2017-03-26 12:06 +0000
Re: Spam steigt wieder stark an Rainer Fonrobert <rfonrobert@vodafone.de> - 2017-03-27 01:17 +0200
Re: Spam steigt wieder stark an "Juergen P. Meier" <nospam-1984@jors.net> - 2017-03-27 11:06 +0000
Re: Spam steigt wieder stark an Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2017-03-25 11:14 +0100
Re: Spam steigt wieder stark an "Juergen P. Meier" <nospam-1984@jors.net> - 2017-03-26 12:07 +0000
Re: Spam steigt wieder stark an Mike Grantz <experiment2@wiebringtmaneinenaffendazugeldzuverschwenden.de> - 2017-03-27 23:30 +0200
Re: Spam steigt wieder stark an "Juergen P. Meier" <nospam-1984@jors.net> - 2017-03-29 04:31 +0000
Re: Spam steigt wieder stark an Mike Grantz <experiment2@wiebringtmaneinenaffendazugeldzuverschwenden.de> - 2017-03-29 07:09 +0200
Re: Spam steigt wieder stark an DonCaron <d.caron2000@gmail.com> - 2017-03-24 09:24 +0100
Re: Spam steigt wieder stark an Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2017-03-26 01:09 +0100
Re: Spam steigt wieder stark an Mike Grantz <experiment2@wiebringtmaneinenaffendazugeldzuverschwenden.de> - 2017-03-27 23:37 +0200
Re: Spam steigt wieder stark an Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2017-03-28 20:13 +0200
Re: Spam steigt wieder stark an Hermann Riemann <nospam.gerct08@hermann-riemann.de> - 2017-03-29 06:30 +0200
Re: Spam steigt wieder stark an Mike Grantz <experiment2@wiebringtmaneinenaffendazugeldzuverschwenden.de> - 2017-03-29 07:11 +0200
Re: Atari ST (was: Spam steigt wieder stark an) Hermann Riemann <nospam.gerct08@hermann-riemann.de> - 2017-03-29 07:49 +0200
Re: Atari ST Mike Grantz <experiment2@wiebringtmaneinenaffendazugeldzuverschwenden.de> - 2017-03-29 08:20 +0200
Re: Atari ST Hermann Riemann <nospam.gerct08@hermann-riemann.de> - 2017-03-29 10:55 +0200
Re: Atari ST Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2017-03-29 11:01 +0200
Re: Atari ST Mike Grantz <experiment2@wiebringtmaneinenaffendazugeldzuverschwenden.de> - 2017-03-29 11:28 +0200
Re: Atari ST Mike Grantz <experiment2@wiebringtmaneinenaffendazugeldzuverschwenden.de> - 2017-03-29 13:40 +0200
Re: Atari ST Mike Grantz <experiment2@wiebringtmaneinenaffendazugeldzuverschwenden.de> - 2017-03-29 13:49 +0200
Re: Spam steigt wieder stark an Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2017-03-29 10:11 +0200
Re: Spam steigt wieder stark an Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> - 2017-03-31 21:29 +0200
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| From | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2017-03-23 19:01 +0100 |
| Subject | Spam steigt wieder stark an |
| Message-ID | <ob12hd$5p4$1@news.albasani.net> |
Im November waren es schon mal 80 Spams/Minute. Januar/Februar war es richtig ruhig, da wurden wohl paar Botnetze dichtgemacht. Um/unter 10/min. Jetzt im März steigt es wieder, am Montag bis zu 150/min Greylisted (idR Spam) auf unserem Mailserver: https://webmail.5sl.org/cgi-bin/mailgraph.cgi Die unterste Grafik als erstes ansehen. eMail. Ich liebe es.
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| From | Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2017-03-23 19:24 +0000 |
| Message-ID | <ob17cp$sob$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #302901 |
Bernd Ullrich <ullrich_bernd@hotmail.com> wrote: > Am 23.03.2017 um 19:01 schrieb Dr. Joachim Neudert: >> Im November waren es schon mal 80 Spams/Minute. >> >> Januar/Februar war es richtig ruhig, da wurden wohl paar Botnetze >> dichtgemacht. Um/unter 10/min. >> >> Jetzt im MÀrz steigt es wieder, am Montag bis zu 150/min Greylisted (idR >> Spam) auf unserem Mailserver: >> >> >> https://webmail.5sl.org/cgi-bin/mailgraph.cgi > > " > Es besteht ein Problem mit dem Sicherheitszertifikat der Website. > > > Das Sicherheitszertifikat dieser Website enthält Fehler und ist deshalb > nicht vertrauenswürdig. > Die Sicherheitszertifikatprobleme deuten eventuell auf den Versuch hin, > Sie auszutricksen bzw. Daten die Sie an den Server gesendet haben > abzufangen. > > Es wird empfohlen, dass Sie die Webseite schließen und nicht zu dieser > Website wechseln. > > > Recommended iconKlicken Sie hier, um diese Webseite zu schließen. > > > Symbol für nicht empfohlenLaden dieser Website fortsetzen (nicht > empfohlen). > > > > Weitere Informationen Weitere Informationen " > > huch... > > > > >> Die unterste Grafik als erstes ansehen. >> >> eMail. Ich liebe es. >> > > Wir kaufen kein Zertifikat. -- please forgive my iPhone typos -sent via Newstap
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| From | Stephan Bumberger <bumberger@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2017-03-24 00:36 +0100 |
| Message-ID | <ob1m5p$m7t$13@tota-refugium.de> |
| In reply to | #302910 |
Am 23.03.2017 um 20:24 schrieb Dr. Joachim Neudert: > Wir kaufen kein Zertifikat. Herrsching liegt doch gar nicht in Schwaben. Dachte ich zumindest. Aber man baut in Herrsching auch keine gescheiten Sporthallen, da geht man lieber nach Innsbruck. http://www.br.de/themen/sport/inhalt/volleyball/herrsching-zieht-positive-bilanz100.html -- Stephan
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| From | "Juergen P. Meier" <nospam-1984@jors.net> |
|---|---|
| Date | 2017-03-24 07:33 +0000 |
| Message-ID | <38207.24766.1490340828@news.jors.net> |
| In reply to | #302901 |
Bernd Ullrich <ullrich_bernd@hotmail.com>: > Am 23.03.2017 um 19:01 schrieb Dr. Joachim Neudert: >> Im November waren es schon mal 80 Spams/Minute. >> >> Januar/Februar war es richtig ruhig, da wurden wohl paar Botnetze >> dichtgemacht. Um/unter 10/min. >> >> Jetzt im MÀrz steigt es wieder, am Montag bis zu 150/min Greylisted (idR >> Spam) auf unserem Mailserver: >> >> >> https://webmail.5sl.org/cgi-bin/mailgraph.cgi > > " > Es besteht ein Problem mit dem Sicherheitszertifikat der Website. Unsinn. Dein Browser macht dir was vor. > Es wird empfohlen, dass Sie die Webseite schließen und nicht zu dieser > Website wechseln. Falsch. Richtig waere: Du kontaktierst Joachim (als Betreiber bzw. Inhaber des Servers) und verifizierst Out-of-Band (z.B. per E-Mail, oder Telefon) den Fingerprint des Zertifikates (also ob das auch wirklich das des echten Servers ist). Nach erfolgter Pruefung stellst du dir die Frage, ob du Bereit bist, Joachim mehr oder weniger Vertrauen bezueglich seiner Faehigkeit, die Authnentizitaet seines eigenen Webservers zu beglaubigen, einzugestehen, als z.B. der Faehigkeit der derzeit von Minister Erdogan kontrollierten CA des Tuerkischen Militaers darin, die Echtheit potentiell *aller* Webserver weltweit mit denen du Kommunizierst zu beglaubigen. Wenn du glaubst Joachim mehr vertrauen zu koennen als z.B. dem tuerkischen Praesidenten, dann solltest du sein Zertifikat bei dir im System-Zertifikatsspeicher (bzw. dem des Browsers wenn du Firefox nutzt) als "Vertrauenswuerdiges Stammzertifikat" hinterlegen. genau dort, wo auch das des tuerkischen Militaers als vertrauenswuerdige Stammzertifizierungsstelle schon ab Werk hinterlegt ist. (Ich haettes das Beispiel auch mit der CA der Indischen Regierung* [die per Gesetz jeden dazu zwingt, Hintertueren in seine Crypto einzubauen bzw. Nachschluessel bereitzustellen, der in Indien Geschaeft machen will], oder dem Chinesischen Handelsministeriums machen koennen, aber die sind ueberraschenderweise nicht in allen Herstellerseitig vorgegebenen Zerfikiatsspeichern vorhanden. Lustigerweise haben sich diese potentiellen Escrow-CAs in der Vergangenheit ueberraschenderweise als tatsaechlich vertrauenswuerdiger herausgestellt als die grossen Komerz-CAs im Dunstkreis um Verislime) * Zu diesem Thema (kategorie "Ach!"): http://www.pcworld.com/article/2453343/microsoft-revokes-trust-in-certificate-authority-operated-by-the-indian-government.html Juergen -- Juergen P. Meier - "This World is about to be Destroyed!" end If you think technology can solve your problems you don't understand technology and you don't understand your problems. (Bruce Schneier)
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| From | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2017-03-24 09:15 +0100 |
| Message-ID | <ob2kin$f4l$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #302959 |
Am 24.03.17 um 08:33 schrieb Juergen P. Meier: > Bernd Ullrich <ullrich_bernd@hotmail.com>: >> Am 23.03.2017 um 19:01 schrieb Dr. Joachim Neudert: >>> Im November waren es schon mal 80 Spams/Minute. >>> >>> Januar/Februar war es richtig ruhig, da wurden wohl paar Botnetze >>> dichtgemacht. Um/unter 10/min. >>> >>> Jetzt im MÀrz steigt es wieder, am Montag bis zu 150/min Greylisted (idR >>> Spam) auf unserem Mailserver: >>> >>> >>> https://webmail.5sl.org/cgi-bin/mailgraph.cgi >> >> " >> Es besteht ein Problem mit dem Sicherheitszertifikat der Website. > > Unsinn. Dein Browser macht dir was vor. > >> Es wird empfohlen, dass Sie die Webseite schließen und nicht zu dieser >> Website wechseln. > > Falsch. > > Richtig waere: > > Du kontaktierst Joachim (als Betreiber bzw. Inhaber des Servers) > und verifizierst Out-of-Band (z.B. per E-Mail, oder Telefon) den > Fingerprint des Zertifikates (also ob das auch wirklich das des > echten Servers ist). > > Nach erfolgter Pruefung stellst du dir die Frage, ob du Bereit bist, > Joachim mehr oder weniger Vertrauen bezueglich seiner Faehigkeit, die > Authnentizitaet seines eigenen Webservers zu beglaubigen, einzugestehen, > als z.B. der Faehigkeit der derzeit von Minister Erdogan kontrollierten > CA des Tuerkischen Militaers darin, die Echtheit potentiell *aller* > Webserver weltweit mit denen du Kommunizierst zu beglaubigen. > > Wenn du glaubst Joachim mehr vertrauen zu koennen als z.B. dem > tuerkischen Praesidenten, dann solltest du sein Zertifikat bei dir > im System-Zertifikatsspeicher (bzw. dem des Browsers wenn du Firefox > nutzt) als "Vertrauenswuerdiges Stammzertifikat" hinterlegen. genau > dort, wo auch das des tuerkischen Militaers als vertrauenswuerdige > Stammzertifizierungsstelle schon ab Werk hinterlegt ist. > > (Ich haettes das Beispiel auch mit der CA der Indischen Regierung* > [die per Gesetz jeden dazu zwingt, Hintertueren in seine Crypto > einzubauen bzw. Nachschluessel bereitzustellen, der in Indien > Geschaeft machen will], oder dem Chinesischen Handelsministeriums > machen koennen, aber die sind ueberraschenderweise nicht in allen > Herstellerseitig vorgegebenen Zerfikiatsspeichern vorhanden. > Lustigerweise haben sich diese potentiellen Escrow-CAs in der > Vergangenheit ueberraschenderweise als tatsaechlich vertrauenswuerdiger > herausgestellt als die grossen Komerz-CAs im Dunstkreis um Verislime) > > * Zu diesem Thema (kategorie "Ach!"): > http://www.pcworld.com/article/2453343/microsoft-revokes-trust-in-certificate-authority-operated-by-the-indian-government.html > > Juergen > Genau so ist es, oder so wird es sein (ich versteh von Zertifikaten nur soviel: ch traue ihnen überhaupt nicht). Weil ich (bzw. unser Bürgernetz) 80 $ an eine US-Lizenzierungsfirma zahle, wird unsere Website plötzlich genau wie sicherer und vertrauenswürdiger? Und warum? Diese selbstgebastelten Zertifikate (ich hab mich damit nicht beschäftigt, das machen bei uns andere, ich hab wirklich KEINE Ahnung von Zertifikaten) sind wenigstens kostenlos, also können sie nicht ganz schlecht sein (so wie das Backup des BOFH an /dev/null, das wenigstens sofort fertig ist, also auch nicht ganz schlecht sein kann...) Übrigens ist das eh' keine Web-Seite für die Öffentlichkeit. Wer sie nicht anschauen will, der hat schon. Gruß Joachim
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| From | "Juergen P. Meier" <nospam-1984@jors.net> |
|---|---|
| Date | 2017-03-24 08:22 +0000 |
| Message-ID | <38210.26077.1490343765@news.jors.net> |
| In reply to | #302968 |
Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org>: > Genau so ist es, oder so wird es sein (ich versteh von Zertifikaten nur > soviel: ch traue ihnen überhaupt nicht). > Weil ich (bzw. unser Bürgernetz) 80 $ an eine US-Lizenzierungsfirma > zahle, wird unsere Website plötzlich genau wie sicherer und > vertrauenswürdiger? Und warum? Jemand, der *weis*, dass eure Buergernetzseite von einer Komerziellen CA authentifiziert wird, der kann so nicht mehr von einem MitM getaeuscht werden, der den Verkehr zwischen ihm und eurem Webserver kontrolliert. Soweit die Theorie. In der Praxis laesst sich der MitM einfach ein passendes Zertifikat von einer der drei Dutzend per Default "vertrauenswuerdigen" CAs ausstellen. Oder er sorgt einfach dafuer, dass sein Zertifikat beim Anwender als Vertrauenswuerdig hinterlegt wird (da gibt es mehrere Vektoren fuer). Oder er vertraut einfach nur darauf, dass der Anwender schon auf "Ausnahme machen, ungueltiges Zertifikat ignorieren" klickt. Oder er degradiert die Webseite zu http. Oder er leitet den Verkehr auf einen Reverse-Proxy mit voellig validem Zertifikat um, den er z.B. unter *seiner* Domain 5s1.org (ist gerade frei, kann man sich fuer 0 Euro schnappen!) betreibt und dort per stinknormalem URL-Rewriting (Reverse Proxy halt) den Content euerer Webseite anbietet. Die meisten Honks sind eh zu Bloed den Utnerschied zwischen 1 und l in einer ansonsten *Gruen hinterlegten* Adresszeile im Browser zu erkennen. Und das waren erstmal nur die *einfachen* (=Billigen) Angriffe die einem Angreifer genau 0 Euro Investitionskosten abverlangen. Der Reverse-Proxy Angriff ueberlistet auch das "Certificate Pinning" vom Google Chrome Browser. > Diese selbstgebastelten Zertifikate (ich hab mich damit nicht > beschäftigt, das machen bei uns andere, ich hab wirklich KEINE Ahnung > von Zertifikaten) sind wenigstens kostenlos, also können sie nicht ganz > schlecht sein (so wie das Backup des BOFH an /dev/null, das wenigstens > sofort fertig ist, also auch nicht ganz schlecht sein kann...) Was kann jemand erreichen, der die Kommunikation zwischen einem Webclient und eurem Webserver aufbricht und so den Inhalt mitlesen und manipulieren kann? Wieviel Schaden kann er anrichten? (In Euro). -> Ist dieser Betrag signifikant* hoeher als die Kosten? Wie hoch ist seine Motivation (wieviel Geld wird er vermutlich ausgeben wollen)? -> Erhoeht deine Massnahme /seine/ Kosten um einen signifikanten* Betrag? Das sind die Fragen, die man stellen muss. Komerz-CAs lenken davon natuerlich ab, denn solche UEberlegungen ruinieren nur ihre Geschaeftsmodelle. * klassische Versicherungsarithmetik. Frage einen Versicherungsfachwirt deines geringsten Mistrauens nach Details. Juergen -- Juergen P. Meier - "This World is about to be Destroyed!" end If you think technology can solve your problems you don't understand technology and you don't understand your problems. (Bruce Schneier)
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| From | Matthias Eißing <meissing@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2017-03-24 11:04 +0100 |
| Message-ID | <ob2qut$pcb$1@solani.org> |
| In reply to | #302972 |
Am 24.03.17 um 09:22 schrieb Juergen P. Meier: > In der Praxis laesst sich der MitM einfach ein passendes Zertifikat > von einer der drei Dutzend per Default "vertrauenswuerdigen" CAs > ausstellen. So einfach ist das nicht, da die Browser (zumindest die guten) das Zertifikat überprüfen. (Ja. Das DLP Zertifikat von Trustwave ist längst zurückgezogen) -- cu://Matthias.Eißing.de
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| From | "Juergen P. Meier" <nospam-1984@jors.net> |
|---|---|
| Date | 2017-03-25 07:16 +0000 |
| Message-ID | <38220.27934.1490426182@news.jors.net> |
| In reply to | #302991 |
Matthias Eißing <meissing@gmx.de>: > Am 24.03.17 um 09:22 schrieb Juergen P. Meier: >> In der Praxis laesst sich der MitM einfach ein passendes Zertifikat >> von einer der drei Dutzend per Default "vertrauenswuerdigen" CAs >> ausstellen. > > So einfach ist das nicht, da die Browser (zumindest die guten) das > Zertifikat überprüfen. Und? Verisign behauptet das Zertifikat von Evil Achmed fuer die Wegseite "www.opfer.tld" sei gueltig. Genau das sagt dir dein Browser. > (Ja. Das DLP Zertifikat von Trustwave ist längst zurückgezogen) Bis zur Revocation ist das Zertfikat gueltig. Bonusfrage: Was macht *dein* Lieblingsbrowser, wenn er die CRL bzw. den OCSP=Responder nicht erreichen kann (z.B. weil der MitM diesen Zugriff blockiert)? Bonusfrage 2: Was macht *dein* Lieblingsbrowser, wenn er vom OCSP-Repsonder die immer nur die Antwort "3" Bekommt? Kommt dann auch eine "Zerfifikat moeglicherwiese Ungueltig!!!1elf" Warnung? Nein? Wieso nicht?
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| From | Matthias Eißing <meissing@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2017-03-25 08:56 +0000 |
| Message-ID | <1420591940.512123994.566698.meissing-gmx.de@news.solani.org> |
| In reply to | #303129 |
Juergen P. Meier <nospam-1984@jors.net> wrote: > Matthias Eißing <meissing@gmx.de>: >> Am 24.03.17 um 09:22 schrieb Juergen P. Meier: >>> In der Praxis laesst sich der MitM einfach ein passendes Zertifikat >>> von einer der drei Dutzend per Default "vertrauenswuerdigen" CAs >>> ausstellen. >> >> So einfach ist das nicht, da die Browser (zumindest die guten) das >> Zertifikat überprüfen. > > Und? Verisign behauptet das Zertifikat von Evil Achmed fuer die > Wegseite "www.opfer.tld" sei gueltig. Und was hat das mit MitM zu tun? Wenn man auf www.meinebank.de geht im Ggs zu www.opfer.tld? > Was macht *dein* Lieblingsbrowser, wenn er die CRL bzw. den > OCSP=Responder nicht erreichen kann (z.B. weil der MitM diesen Zugriff > blockiert)? CRLs werden von Firefox und Chrome nicht verwertet. Ich nutze beide nicht :-) OCSPs müssen in x ms beantwortet werden. Bei einem Timeout muss der Browser entscheiden, was zu tun ist. Auch können OCSP Antworten wiederum mithilfe des CA Zertifikats überprüft werden....Und Stapling für die Performance existiert auch noch. ...so einfach ist es also nicht. -- cu://Matthias.Eißing.de@iOS
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| From | "Juergen P. Meier" <nospam-1984@jors.net> |
|---|---|
| Date | 2017-03-26 11:52 +0000 |
| Message-ID | <38241.13590.1490529153@news.jors.net> |
| In reply to | #303137 |
Matthias Eißing <meissing@gmx.de>: > Juergen P. Meier <nospam-1984@jors.net> wrote: >> Matthias Eißing <meissing@gmx.de>: >>> Am 24.03.17 um 09:22 schrieb Juergen P. Meier: >>>> In der Praxis laesst sich der MitM einfach ein passendes Zertifikat >>>> von einer der drei Dutzend per Default "vertrauenswuerdigen" CAs >>>> ausstellen. >>> >>> So einfach ist das nicht, da die Browser (zumindest die guten) das >>> Zertifikat überprüfen. >> >> Und? Verisign behauptet das Zertifikat von Evil Achmed fuer die >> Wegseite "www.opfer.tld" sei gueltig. > > Und was hat das mit MitM zu tun? Der MitM muss nur Verisign davon ueberzeugen, dass er "Opfer" ist und seinen Zertifikatsrequest fuer "www.opfer.tld" zu signieren. Das letzte mal als ich mir diesen Vektor anschaute, reichte dafuer der Besitz eines analogen Fax-geraetes aus. (die gibts auf dem Sperrmuell kostenlos, also traegt das keinen Cent zu den Angriffskosten bei!) > Wenn man auf www.meinebank.de geht im Ggs zu www.opfer.tld? "opfer.tld" war ein platzhalter fuer www.meinebank.de in deinem Fall. Ich dachte das waere klar. sorry, genauer: der Angreifer erschleicht sich ein Zertifikat fuer die Webseite der du vertraust. >> Was macht *dein* Lieblingsbrowser, wenn er die CRL bzw. den >> OCSP=Responder nicht erreichen kann (z.B. weil der MitM diesen Zugriff >> blockiert)? > > CRLs werden von Firefox und Chrome nicht verwertet. Ich nutze beide nicht >:-) D.h. *dein* Browser lernt niemals, dass die CA den Betrug bemerkt hat und das ausgestellte Zertifikat laengst zurueck gezogen hat. Macht nix, denn das tut er auch im Fall des Angriffs durch einen MitM, der einfach den Zugriff auf die CRL die den Revocation-Status seines ansonsten gueltiges Zertifikats dokumentiert. Dein Browser bekommt beim versuch die CRL zu laden einfach ein 420 Try again later oder 520 Server Error, und tut so als ob das Zertifikat gueltig sei, obwohl er den Revozierungsstatus gar nicht verifizieren konnte. (= Defaulteinstellung) > OCSPs müssen in x ms beantwortet werden. Bei einem Timeout muss der Browser > entscheiden, was zu tun ist. Ach. Zum Glueck kann man das bei den meisten Browsern konfigurieren. Wenn du aber mal OCSP Erzwingst (schalte das bitte mal ein!), dann wirst du mit der Zeit festellen, dass durchaus nicht selten Fehler auftreten und du auf SEiten und Content nicht zugreifen kannst, weil OCSP versagt. So meine Beobachtung 2015. Evtl hat sich das mittlerweile gebessert, der Betrieb eines eigenen Caching OCSP Responders hilft auch, aber wer hat das schon zuhause? > Auch können OCSP Antworten wiederum mithilfe des CA Zertifikats überprüft > werden....Und Stapling für die Performance existiert auch noch. Stapling hilft dir nichts wenn der OCSP Responder "3" Antwortet. Denn diese Antwort ist per (Standard) Definition Unsigniert. > ...so einfach ist es also nicht. Schau doch mal, was dein Browser genau macht, wenn ihm der OCSP Responder mit "3" Antwortet. Er hat 2 Moeglichkeiten: 1) er erklaert das Zertifikat fuer Gueltig, weil er den Status nicht pruefen konnte 2) er erklaert das Zertifikat fuer Ungueltig, weil er den Status nicht pruefen konnte Das ist ein anderer Zustand als oben wo der OCSP responder garnicht antwortet. Denn die Antwort "3" ist nach Standard gueltig! OCSP Response Code 3 ist in etwa "Service unavailable, please try again later" im OSCP Protokoll. Ohne Server-Signatur weil sie dazu gedacht ist bei einer Stoerung im Server dem Client mitzuteilen, dass der Server probleme hat, u.A. auch dann wenn das Signieren nicht klappt. Genau deswegen laesst sich diese OCSP repsponse aber auch faelschen. (alle anderne OCSP Responses sind faelschungssicher weil signiert) Juergen -- Juergen P. Meier - "This World is about to be Destroyed!" end If you think technology can solve your problems you don't understand technology and you don't understand your problems. (Bruce Schneier)
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| From | Matthias Eißing <meissing@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2017-03-29 10:22 +0200 |
| Message-ID | <obfqrg$i3f$1@solani.org> |
| In reply to | #303318 |
Am 26.03.17 um 13:52 schrieb Juergen P. Meier: >> Und was hat das mit MitM zu tun? > > Der MitM muss nur Verisign davon ueberzeugen, dass er "Opfer" ist und > seinen Zertifikatsrequest fuer "www.opfer.tld" zu signieren. Wie gesagt: Einfach ist das nicht.... > D.h. *dein* Browser lernt niemals, dass die CA den Betrug bemerkt hat und > das ausgestellte Zertifikat laengst zurueck gezogen hat. Meinen Browser kann ich dahingehend konfigurieren. Und die Überprüfung von Zertifikaten erzwingen. So what..... > Wenn du aber mal OCSP Erzwingst (schalte das bitte mal ein!), dann > wirst du mit der Zeit festellen, dass durchaus nicht selten Fehler > auftreten und du auf SEiten und Content nicht zugreifen kannst, weil > OCSP versagt. Ach..... Nach "E-Mail kaputt" jetzt auch "OCSP kaputt"? Warum verwenden wir diesen Scheiß eigentlich noch? Klar. Es gibt Schwachstellen.... Ein "tryLater" aber als "OK" zu übersetzen ist eine Schwachstelle der Clientimplementierung. Du bist also als "MitM" auf die Clientimplementierung/Browser angewiesen. Einfach ist das nicht..... -- cu://Matthias.Eißing.de
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| From | Michael Bode <m.g.bode@web.de> |
|---|---|
| Date | 2017-03-24 15:20 +0100 |
| Message-ID | <ejko8rFmoohU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #302968 |
Am 24.03.2017 um 09:15 schrieb Dr. Joachim Neudert: > Genau so ist es, oder so wird es sein (ich versteh von Zertifikaten nur > soviel: ch traue ihnen überhaupt nicht). > Weil ich (bzw. unser Bürgernetz) 80 $ an eine US-Lizenzierungsfirma > zahle, wird unsere Website plötzlich genau wie sicherer und > vertrauenswürdiger? Und warum? > > Diese selbstgebastelten Zertifikate (ich hab mich damit nicht > beschäftigt, das machen bei uns andere, ich hab wirklich KEINE Ahnung > von Zertifikaten) sind wenigstens kostenlos, also können sie nicht ganz > schlecht sein (so wie das Backup des BOFH an /dev/null, das wenigstens > sofort fertig ist, also auch nicht ganz schlecht sein kann...) Warum dann überhaupt SSL? Wenn man ein Zertifikat verwendet, bei dem eh jeder eine Warnung weg klicken muss, kann man es doch auch einfach ganz lassen. Wo ist der Vorteil? Dass sich euer Webmaster ein bisschen mit einem Thema beschäftigen kann, das er sowieso nicht ernst nimmt? Dass Besucher der Seite die Warnung zum Anlass nehmen, sich endlich mal mit Public Key Crypto und der CA Hierarchie zu beschäftigen, glaubst du ja wohl auch nicht. Macht es doch einfach weg.
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| From | Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2017-03-24 14:35 +0000 |
| Message-ID | <ob3arc$r0f$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #303064 |
Michael Bode <m.g.bode@web.de> wrote: > Am 24.03.2017 um 09:15 schrieb Dr. Joachim Neudert: > >> Genau so ist es, oder so wird es sein (ich versteh von Zertifikaten nur >> soviel: ch traue ihnen überhaupt nicht). >> Weil ich (bzw. unser Bürgernetz) 80 $ an eine US-Lizenzierungsfirma >> zahle, wird unsere Website plötzlich genau wie sicherer und >> vertrauenswürdiger? Und warum? >> >> Diese selbstgebastelten Zertifikate (ich hab mich damit nicht >> beschäftigt, das machen bei uns andere, ich hab wirklich KEINE Ahnung >> von Zertifikaten) sind wenigstens kostenlos, also können sie nicht ganz >> schlecht sein (so wie das Backup des BOFH an /dev/null, das wenigstens >> sofort fertig ist, also auch nicht ganz schlecht sein kann...) > > Warum dann überhaupt SSL? Wenn man ein Zertifikat verwendet, bei dem eh > jeder eine Warnung weg klicken muss, kann man es doch auch einfach ganz > lassen. Wo ist der Vorteil? Dass sich euer Webmaster ein bisschen mit > einem Thema beschäftigen kann, das er sowieso nicht ernst nimmt? Dass > Besucher der Seite die Warnung zum Anlass nehmen, sich endlich mal mit > Public Key Crypto und der CA Hierarchie zu beschäftigen, glaubst du ja > wohl auch nicht. Macht es doch einfach weg. > > Das war mir gar nicht aufgefallen daß es https ist, also SSL kodiert ist. War kein böser Wille, irgendwo ein Default im Apache, den niemand extra abgeschaltet hat. Wie gesagt, eigentlich ist es nur eine interne Seite, die auch nirgends verlinkt wird. Hat eigentlich irgendjemand was zu dem Peak von 170 Spam-Mails pro Minute im März 2017 zu bemerken? Der Teil ist OK, oder? -- please forgive my iPhone typos -sent via Newstap
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| From | Mike Grantz <experiment2@wiebringtmaneinenaffendazugeldzuverschwenden.de> |
|---|---|
| Date | 2017-03-25 09:58 +0100 |
| Message-ID | <ob5b9v$3ul$1@dont-email.me> |
| In reply to | #303069 |
On 24.03.2017 15:35, Dr. Joachim Neudert wrote: > Genau so ist es, oder so wird es sein (ich versteh von Zertifikaten > nur soviel: ch traue ihnen überhaupt nicht). > Das war mir gar nicht aufgefallen daß es https ist, also SSL kodiert ist. > War kein böser Wille, irgendwo ein Default im Apache, den niemand extra > abgeschaltet hat. Wie gesagt, eigentlich ist es nur eine interne Seite, die > auch nirgends verlinkt wird. > > Hat eigentlich irgendjemand was zu dem Peak von 170 Spam-Mails pro Minute > im März 2017 zu bemerken? Der Teil ist OK, oder? Mhm, alles was du glauben willst. Oder das Gegenteil. Hauptsache du bist glücklich. "Mein Tacho im Brumbrum geht bis 170, das ist OK, oder?"
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| From | Thomas Gohel <gohel@basicguru.de> |
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| Date | 2017-03-24 15:52 +0100 |
| Message-ID | <DyUhK9Qo5dB@basicguru.de> |
| In reply to | #303064 |
Hallo Michael, > Warum dann überhaupt SSL? Wenn man ein Zertifikat verwendet, bei dem > eh jeder eine Warnung weg klicken muss, kann man es doch auch einfach > ganz lassen. Wo ist der Vorteil? Ganz einfach: Man weiß, dass es sich um sein eigenes Zertifikat handelt und kann es auch per Fingerprint ohne weiteres überprüfen. Zum anderen fügt man es einmal in seine Ausnahmeliste ein und das war es dann. Für die Allgemeinheit sind solche Zertifikate aber nicht zu gebrauchen und Joachims Mail-Statistik gehört wohl klar dazu. ;-) Tschau, -------------- / h o m a s -- email : support@gohel.de / gohel@basicguru.de (PGP-Key available) www : http://www.gohel.de / http://www.pbhq.de (PowerBASIC) filter: html-postings, fullquotes, no realnames & no valid adresses
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| From | Holger Marzen <holger@marzen.de> |
|---|---|
| Date | 2017-03-24 15:24 +0000 |
| Message-ID | <ob3dmh$bmu$1@news.marzen.de> |
| In reply to | #303073 |
* On 24 Mar 2017 15:52:00 +0100, Thomas Gohel wrote: > > Hallo Michael, > >> Warum dann überhaupt SSL? Wenn man ein Zertifikat verwendet, bei dem >> eh jeder eine Warnung weg klicken muss, kann man es doch auch einfach >> ganz lassen. Wo ist der Vorteil? > > Ganz einfach: Man weiß, dass es sich um sein eigenes Zertifikat handelt > und kann es auch per Fingerprint ohne weiteres überprüfen. Zum anderen > fügt man es einmal in seine Ausnahmeliste ein und das war es dann. > > Für die Allgemeinheit sind solche Zertifikate aber nicht zu gebrauchen Doch, schon, aber sie *sollen* nicht genutzt werden. Denn dort ist kein Dritter dazwischengeschaltet, der Reibach macht. Es gibt keinerlei Grund, mit SSL-Zertifikaten kein Web of Trust zu basteln. Außer dass es unbequem ist.
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| From | Michael Bode <m.g.bode@web.de> |
|---|---|
| Date | 2017-03-24 16:35 +0100 |
| Message-ID | <ejksm5Fnl0gU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #303076 |
Am 24.03.2017 um 16:24 schrieb Holger Marzen: > * On 24 Mar 2017 15:52:00 +0100, Thomas Gohel wrote: > >> >> Hallo Michael, >> >>> Warum dann überhaupt SSL? Wenn man ein Zertifikat verwendet, bei dem >>> eh jeder eine Warnung weg klicken muss, kann man es doch auch einfach >>> ganz lassen. Wo ist der Vorteil? >> >> Ganz einfach: Man weiß, dass es sich um sein eigenes Zertifikat handelt >> und kann es auch per Fingerprint ohne weiteres überprüfen. Zum anderen >> fügt man es einmal in seine Ausnahmeliste ein und das war es dann. >> >> Für die Allgemeinheit sind solche Zertifikate aber nicht zu gebrauchen > > Doch, schon, aber sie *sollen* nicht genutzt werden. Denn dort ist kein > Dritter dazwischengeschaltet, der Reibach macht. > > Es gibt keinerlei Grund, mit SSL-Zertifikaten kein Web of Trust zu > basteln. Außer dass es unbequem ist. Doch natürlich. Weil es nicht gemacht wird. Was gemacht wird ist, dass die Warnungen weggeklickt werden bzw. wahllos Ausnahmen im Browser eingerichtet werden. Solche "untrustet" Zertifikate erziehen die User dazu, Zertifikatswarnungen als "ne weitere blöde Meldung, die man wegklicken muss" zu betrachten. Nach erfolgter Gewöhnung hat man dann mit HTTPS den gleichen Sicherheitslevel wie mit HTTP erreicht. Mission Completed.
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| From | Michael Bode <m.g.bode@web.de> |
|---|---|
| Date | 2017-03-24 16:30 +0100 |
| Message-ID | <ejkscnFnj91U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #303073 |
Am 24.03.2017 um 15:52 schrieb Thomas Gohel: > > Hallo Michael, > >> Warum dann überhaupt SSL? Wenn man ein Zertifikat verwendet, bei dem >> eh jeder eine Warnung weg klicken muss, kann man es doch auch einfach >> ganz lassen. Wo ist der Vorteil? > > Ganz einfach: Man weiß, dass es sich um sein eigenes Zertifikat handelt > und kann es auch per Fingerprint ohne weiteres überprüfen. Zum anderen > fügt man es einmal in seine Ausnahmeliste ein und das war es dann. Ja, wenn es tatsächlich nur für privat bzw. die eigene Organisation gedacht ist. Dann hat man vielleicht auch schon eine Methode, das CA Zertifikat auf die Endgeräte zu verteilen (Logon Scripte, GPOs o.ä.).
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| From | "Juergen P. Meier" <nospam-1984@jors.net> |
|---|---|
| Date | 2017-03-25 07:28 +0000 |
| Message-ID | <38223.27983.1490426883@news.jors.net> |
| In reply to | #303064 |
Michael Bode <m.g.bode@web.de>: > Am 24.03.2017 um 09:15 schrieb Dr. Joachim Neudert: > >> Genau so ist es, oder so wird es sein (ich versteh von Zertifikaten nur >> soviel: ch traue ihnen überhaupt nicht). >> Weil ich (bzw. unser Bürgernetz) 80 $ an eine US-Lizenzierungsfirma >> zahle, wird unsere Website plötzlich genau wie sicherer und >> vertrauenswürdiger? Und warum? >> >> Diese selbstgebastelten Zertifikate (ich hab mich damit nicht >> beschäftigt, das machen bei uns andere, ich hab wirklich KEINE Ahnung >> von Zertifikaten) sind wenigstens kostenlos, also können sie nicht ganz >> schlecht sein (so wie das Backup des BOFH an /dev/null, das wenigstens >> sofort fertig ist, also auch nicht ganz schlecht sein kann...) > > Warum dann überhaupt SSL? Wenn man ein Zertifikat verwendet, bei dem eh Um Fly-by Angriffe zu verhindern.
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| From | Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) |
|---|---|
| Date | 2017-03-24 09:46 +0000 |
| Message-ID | <3t58d4eaa5i65d6n3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at> |
| In reply to | #302959 |
On Fri, 24 Mar 2017 08:33:48 Juergen P. Meier wrote: > Bernd Ullrich <ullrich_bernd@hotmail.com>: > > Am 23.03.2017 um 19:01 schrieb Dr. Joachim Neudert: > >> https://webmail.5sl.org/cgi-bin/mailgraph.cgi > > Es besteht ein Problem mit dem Sicherheitszertifikat der Website. > > Es wird empfohlen, dass Sie die Webseite schließen und nicht zu dieser > > Website wechseln. > Falsch. > Richtig waere: [...] ...*hier* im konkreten Fall vermutlich, auf den Zwang zu https zu verzichten. Who the fuck cares denn schon, ob einem gerade von einem bösen Dritten falsche Zahlen untergejubelt werden? Ansonsten hast Du natürlich vollkommen recht (ändert aber nichts daran, dass man sowohl B2B als auch B2C de facto gezwungen ist, sich das billigste, allgemein anerkannte Zertifikat zu kaufen, da man ansonsten sehr rasch ohne Kunden dasteht). Servus, Stefan -- http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike Stefan - hausen!? Nur versüssen ist sehenswerter. (Sloganizer)
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