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| Started by | Manfred <harakiri.sanktionen@a.mail1a.de> |
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| First post | 2022-11-20 23:11 +0100 |
| Last post | 2022-11-22 21:13 +0100 |
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Vom bösesten Molekül der Welt - eine einmalige Chance, die Luft zum Atmen zu besteuern. Manfred <harakiri.sanktionen@a.mail1a.de> - 2022-11-20 23:11 +0100
Re: Vom bösesten Molekül der Welt - eine einmalige Chance, die Luft zum Atmen zu besteuern. "Wendelin Uez" <wuez@online.de> - 2022-11-21 13:22 +0100
Re: Vom bösesten Molekül der Welt - eine einmalige Chance, die Luft zum Atmen zu besteuern. Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> - 2022-11-21 15:00 +0100
Re: Vom bösesten Molekül der Welt - eine einmalige Chance, die Luft zum Atmen zu besteuern. Hartmut Ott <hottm@arcor.de> - 2022-11-22 14:54 +0100
Re: Vom bösesten Molekül der Welt - eine einmalige Chance, die Luft zum Atmen zu besteuern. "Wendelin Uez" <wuez@online.de> - 2022-11-22 18:11 +0100
Re: Vom besesten Molekel der Welt - eine einmalige Chance, die Luft zum Atmen zu besteuern. Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> - 2022-11-24 18:26 +0100
Re: Vom bösesten Molekül der Welt - eine einmalige Chance, die Luft zum Atmen zu besteuern. Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2022-11-22 21:23 +0100
Re: Vom b�¶sesten Molek�¼l der Welt - eine einmalige Chance, die Luft zum Atmen zu besteuern. Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> - 2022-11-23 10:49 +0100
Re: Vom b�¶sesten Molek�¼l der Welt - eine einmalige Chance, die Luft zum Atmen zu besteuern. Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2022-11-23 21:11 +0100
Re: Vom besesten Molekel der Welt - eine einmalige Chance, die Luft zum Atmen zu besteuern. Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> - 2022-11-24 13:54 +0100
Re: Vom bösesten Molekül der Welt - eine einmalige Chance, die Luft zum Atmen zu besteuern. Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2022-11-22 21:13 +0100
| From | Manfred <harakiri.sanktionen@a.mail1a.de> |
|---|---|
| Date | 2022-11-20 23:11 +0100 |
| Subject | Vom bösesten Molekül der Welt - eine einmalige Chance, die Luft zum Atmen zu besteuern. |
| Message-ID | <tle8mb$ve6$1@gioia.aioe.org> |
20.11.2022 Stefan Klinkigt Vom bösesten Molekül der Welt Die Erzählung vom bösen CO2, das den Planeten erhitzt, ist – zumindest im metaphorischen Sinne – eine der erfolgreichsten religiösen Botschaften der Neuzeit. Die Beschäftigung mit den naturwissenschaftlichen Grundlagen ist aber nach wie vor geeignet, die Sache ein wenig abzukühlen. Der vielfach ausgezeichnete britische Wissenschaftsjournalist und jahrelange Herausgeber vom „New Scientist“, Nigel Calder, hatte bereits 1998 prophezeit: „Alle Parteien der Industriestaaten, ob rechts oder links, werden die CO2-Erderwärmungstheorie übernehmen. Dies ist eine einmalige Chance, die Luft zum Atmen zu besteuern. Weil sie damit angeblich die Welt vor dem Hitzetod bewahren, erhalten die Politiker dafür auch noch Beifall. Keine Partei wird dieser Versuchung widerstehen.“ Und so ist es gekommen. Eine Diskussion über mögliche Ursa- chen des Klimawandels gibt es in Deutschland schon lange nicht mehr. Man hat die Debatte für beendet erklärt, Der Ausstoß von menschengemachten Treibhausgasen führe zur „Klima- erhitzung“. Punkt. Wer das infrage stelle, sei ein Klimaleugner. Basta. „Die Wissenschaft“ sei sich einig darüber, es herrsche Konsens. Dass wissenschaftliche Erkenntnis nicht durch „Konsens“ entsteht, ficht natürlich fast niemand mehr an. „The science is settled!“, tönte es schon vor Jahren auf den Weltklimakonferenzen, obwohl es bei der Einschätzung wichtiger Schlüssel-Parameter wie beispielsweise der sogenannten „Klima- sensitivität" keine großen Fortschritte gibt. Es wird nach wie vor geschätzt, was das Zeug hält. (...) Aber zurück zum bösen „menschengemachten“ CO2. Das sei für die „Klimaerhitzung“ hauptverantwortlich und müsse reduziert oder besser noch ganz eliminiert werden. Die komplette Weltwirt- schaft sei bis spätestens 2070 zu „dekarbonisieren“, heißt es im WBGU-Sondergutachten von 2016. Der Direktor des PIK, Johan Rockstrøm, verkündete gerade auf der COP27 in Sharm el Sheikh, die einzige Möglichkeit, zu verhindern, dass der Meeresspiegel durch das „Abschmelzen des grönländischen Eisschilds“ unumkehr- bar um sieben Meter steige – selbst wenn das 500 Jahre dauere – sei es, „Kohlendioxid aus der Atmosphäre wegzunehmen“. Als gäbe es für den Planeten einen Thermostaten, den der Mensch – respektive die Regierungen – herunterdrehen könnte wie zuhause die Heizung. Man will die Welttemperatur regeln, schafft man es aber hierzulande nicht einmal, die Kranken- kassen-Beiträge oder die Autobahnbrücken stabil zu halten. Greta kann die CO2-Moleküle sogar sehen! Ja, es hat schon einen gewissen Unterhaltungswert, wenn man tagtäglich von richtigen Experten den Klimawandel erklärt bekommt. „CO2 sammelt sich in der Luft, das geht da nich einfach wieder weg und das spüren wir.“ (Annalena Baerbock bei 1LIVE) „Wie eine Dunstglocke legen sich die Klimagase um die Erde. Dem Glasdach eines Treibhauses ähnlich, lassen sie kurzwelliges Sonnenlicht durch, reflektieren die langwellige Wärmestrahlung aber zurück zur Erde; die Wärme wird gefangen; der Planet er- hitzt sich“, erfahren wir https://ishort.ink/Mbns auf der Website von Greenpeace. Ähnliche Geschichten vom „Gewächshaus Erde“ kann man sich hier ( https://www.youtube.com/watch?v=fZKMAGB9o3M ) in einem Stu- dentenfilm der Uni Köln anschauen – und hier ( https://www.youtube.com/watch?v=xElG_Yp6nUY ) in einem Lehrfilm für Kinder gleich noch mal, weil’s so schön war. Und Greta Thunberg kann die CO2-Moleküle sogar sehen! „Greta gehört zu den wenigen, die unsere Kohlendioxide mit bloßem Auge erkennen können. Sie sieht, wie die Treibhausgase aus unseren Schornsteinen strömen, mit dem Wind in den Himmel steigen und die Atmosphäre in eine gigantische unsichtbare Müllhalde verwandeln.“ (aus „Diese Thunbergs“) An dieser Stelle sei daran erinnert, dass CO2 nach dem Sauer- stoff das wichtigste Gas im Kohlenstoffkreislauf in der Bio- sphäre des Planeten ist. Alle Pflanzen benötigen CO2 als Grund- stoff für die Photosynthese, um mit Hilfe von Wasser und Son- nenlicht Glukose, Stärke und Zellulose bilden zu können – CO2 ist damit eine elementare Voraussetzung des Lebens über- haupt und alles andere als ein Schadstoff, den es „aus der Atmosphäre wegzunehmen“ gilt. Wobei anzumerken ist, dass der anthropogene Anteil an den weltweiten CO2-Emissionen – einschl. der Verbrennung fossiler Rohstoffe – nur etwa 3 bis 4 Prozent beträgt, 96 bis 97 Prozent stammen aus natür- lichen Quellen (Ausgasung der Meere, Atmung der Land- und Bodenorganismen, juvenile Quellen etc.). CO2 – ein infrarot-aktives Gas Richtig ist: CO2 ist ein infrarot-aktives Gas, das Strahlung absorbieren kann (ebenso wie andere mehratomige Gase, wie z.B. Wasserdampf und Methan) und daher am Atmosphäreneffekt – der irreführenderweise als „Treibhauseffekt“ bezeichnet wird – beteiligt ist. Anschließend gibt das mehratomige Gasmolekül diese aufgenommene Energie, gemäß dem Stefan-Boltzmann’schen Strahlungsgesetz, in alle Richtungen gleichmäßig wieder ab. Dieser Verzögerungs- oder Pufferungseffekt bei der Rückstrah- lung der Atmosphäre ist vergleichbar mit der Wärmedämmschicht einer Gebäudefassade, die die Wärmeenergieabgabe lediglich zeitlich verzögert. Allerdings ist diese Eigenschaft des CO2 begrenzt – ein Zu- wachs an Energieaufnahme erfolgt zum einen nicht linear, son- dern logarithmisch und ist zum anderen auf bestimmte Wellen- längen des Lichts begrenzt (man spricht von „gesättigten Absorptionsbanden“). Infolge dieser sogenannten CO2-Sensitivität stiegen die Tem- peraturen – würde man den CO2-Gehalt auf etwa 800 ppm (parts per million) verdoppeln – im Durchschnitt lediglich um ca. 1,1 bis 1,5 °C (Das stand bereits im IPCC-Report von 2013). Nicht CO2, sondern der Wasserdampf in der Atmosphäre – der Anteil schwankt zwischen 0 und 4 Prozent – ist von allen IR-aktiven Gasen mit Abstand das relevanteste. Warum wohl kühlen glühendheiße Wüsten im Laufe der Nacht- stunden um bis zu 50 °C ab? Weil infolge des Fehlens von Wasserdampf (und Wolken) in der Atmosphäre die Wärmeenergie des Erdbodens und der bodennahen Luftschichten nahezu unge- hindert in den Weltraum abgestrahlt wird – trotz CO2. „Die Sonne spielt keine entscheidende Rolle!“ In der gängigen Lehre geht man davon aus, dass der vergleichs- weise winzige Kohlenstoffkreislauf den riesigen Wasserkreis- lauf bestimmt und lenkt. Könnte es nicht eher umgekehrt sein? Marcel Leroux, ein französischer Meteorologe und Professor für Klimatologie, hat dafür mal den anschaulichen Vergleich bemüht: „Ein Marsmensch, der zum ersten Mal unter die Haube eines Autos blickt, könnte auf die Idee kommen, dieses werde vom Kühlerpropeller angetrieben.“ Doch was treibt dann den globalen Wasserkreislauf an? Dafür gibt es nur einen heißen Kandidaten, nämlich die Sonne. Es geht dabei nicht nur um direkte Veränderungen ihrer Strah- lungsintensität, sondern auch um indirekte Einflüsse, die über die kosmische Strahlung und das Magnetfeld der Sonne die Wolkenbildung beeinflussen könnten. Jeder, der einmal im Schwimmbad lag, wenn sich eine Wolke vor die Sonne schob, weiß, wie stark das die Temperatur verändert. Doch ausgerechnet unser Zentralgestirn soll keinen entschei- denden Einfluss auf das Klima haben. Ganze Hundertschaften von Wissenschaftlern sorgen dafür, die Sonne klimapolitisch in Schach zu halten, denn sollte ihr Einfluss größer sein als gedacht, dann würde der des CO2 wohl deutlich schrumpfen. Deshalb forschen in umgekehrter Richtung nur wenige. Wenn auch die CO2-Anteile der Atmosphäre (die auf dem Mauna Loa in Hawaii gemessen werden) mit einer „globalen Durch- schnittstemperatur“ korrelieren, so ist doch zu beobachten, dass das CO2 dabei der Temperatur nachfolgt (mit einem Abstand mehrerer Jahrhunderte). Dabei ist keineswegs sicher, inwieweit es sich dabei um Zu- wächse aus anthropogenen Quellen handelt, da Ozeane – die auch als CO2-Senken wirken – bei Erwärmung ebenfalls mehr CO2 in die Atmosphäre abgeben und es zudem auf der Erde un- zählige juvenile CO2-Quellen (vulkanische Aktivität, tekto- nische Risse – besonders an den Plattenrändern der Kontinen- talplatten und zumeist in den Ozeanen, etc.) gibt, die über- haupt nicht quantifizierbar sind. Auf der Erde gibt es ca. 1.500 registrierte tätige Vulkane. Die Zahl der submarinen Vulkane – zumeist an den Kontinen- talplattenrändern – kann sicher auf das Doppelte geschätzt werden. In den Subduktionszonen werden beim Absinken der Plattenränder in den Erdmantel die Gesteinsschichten aufge- schmolzen, das darin enthaltene CO2 wird gelöst und gelangt schließlich in die Atmosphäre. Die Exhalationen solcher Vulkane können dabei bis zu 40 Prozent CO2 enthalten, die ausgestoßenen Mengen sind nur schätzbar. Ein nichtlineares, hochkomplexes und vielfach rückgekoppeltes System Ich kenne übrigens niemanden, der bestreitet, dass der der- zeitige Anteil des CO2 an der Atmosphäre ca. 0,041 Prozent (410 ppm) beträgt – im Vergleich zu den 280 ppm zum Ende der Kleinen Eiszeit, Mitte des 19. Jahrhunderts. Allerdings wird seit Jahrzehnten behauptet, diese Differenz sei nun das, was „menschengemacht“ ist, ohne dass man dafür irgendwelche Beweise vorlegt (der Beginn der Industriali- sierung geht zeitlich mit dem Ende der Kleinen Eiszeit einher). Leider konnte ich nirgendwo überzeugende und prüfbare Quel- len finden, die belegen, wie die Gesamtmenge des „anthro- pogenen“ Anteils an den globalen CO2-Emissionen angeblich ermittelt wird. Ich vermute also, dass es sich dabei um reine Schätzungen handelt. In Erfahrung bringen konnte ich lediglich, dass es mittler- weile CO2-Bildgebungssatelliten wie den NASA-Satelliten OCO-2 und den japanischen GOSAT gibt, „die hochauflösende Messungen der reflektierten Sonnenstrahlung bei Wellenlängen in den Regionen 0,76, 1,61 und 2,06 μm durchführen, um CO2- Säulen-gemittelte Trockenluft-Molekülfraktionen (XCO2) abzu- leiten“, wobei die Kernaufgabe dieser Missionen es sei, „Unsicherheiten in der räumlich-zeitlichen Verteilung der biosphärischen Kohlenstoffflüsse auf regionaler Ebene zu reduzieren und NICHT, anthropogene Flüsse zu quantifizieren.“ (Quelle: Geophysical Research Letters, Hervorhebung durch den Autor https://agupubs.onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1002/2017GL074702 ) Und damit schließt sich der Kreis. Die Behauptungen der Klima- angstpropagandisten, die Welttemperaturen werden in den näch- sten Jahrzehnten um 3, 4 oder gar 5 °C steigen, beruhen einzig und allein auf Rechenmodellen, in denen positive Rückkoppelungs- effekte (höhere Temperatur –> mehr Verdunstung –> mehr infrarot- aktiver Wasserdampf in der Atmosphäre –> höhere Temperatur ... etc.) für die entsprechenden schwindelerregenden Zuwächse sorgen. Das klimatische Geschehen auf diesem Planeten ist jedoch ein nicht- lineares, hochkomplexes und vielfach rückgekoppeltes System, das sich nicht auf die Relevanz eines einzigen Parameters – den Anteil des CO2 in der Atmosphäre – reduzieren lässt. „Klima als ein komplexes Wirkungsgefüge aller Abläufe auf der Erd- oberfläche einschließlich vulkanischer Großereignisse und von Me- teoriteneinschlägen ist … als ein offenes, z.T. chaotisches Sys- tem zu begreifen, wobei sich in der längerfristigen Erdgeschichte viele Rahmenbedingungen z.T. dramatisch verändert haben.“ (Prof. Jörg Negendank, GFZ Potsdam) Quelle Und selbst das IPCC, der sog. „Weltklimarat“, hatte seinerzeit festgestellt: „In der Klimaforschung und -modellierung müssen wir erkennen, daß wir es mit einem gekoppelten nichtlinearen chaotischen System zu tun haben, und daß daher eine langfristige Vorher- sage zukünftiger Klimazustände nicht möglich ist.“ (IPCC, Third Assesment Report, 2001) Empfohlene Links zum Thema: (....) mehr, mit Links: https://www.achgut.com/artikel/vom_boesesten_molekuel_der_welt Herausgeber vom „New Scientist“, Nigel Calder, hatte bereits 1998 prophezeit: „Alle Parteien der Industriestaaten, ob rechts oder links, werden die CO2-Erderwärmungstheorie übernehmen. Dies ist eine einmalige Chance, die Luft zum Atmen zu besteuern. Weil sie damit angeblich die Welt vor dem Hitzetod bewahren, erhalten die Politiker dafür auch noch Beifall. Keine Partei wird dieser Versuchung widerstehen.“ FYI
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| From | "Wendelin Uez" <wuez@online.de> |
|---|---|
| Date | 2022-11-21 13:22 +0100 |
| Message-ID | <tlfqii$3q41p$2@dont-email.me> |
| In reply to | #575203 |
> Als gäbe es für den Planeten einen Thermostaten, den der > Mensch – respektive die Regierungen – herunterdrehen könnte > wie zuhause die Heizung. Manfred, das denken nur so einfältige Zeitgenossen wie du. Alle anderen halten sich an Fakten - die ansteigende Temperaturen mit Beginn der Industrialisierung präsentieren - und ziehen darazs den Schluß, daß die Industrialisiereung sprich Verbrennung fossiler Brennstoffe Grund für die nachweisbare Messgröße ist. Rein logisch betrachtet ist diese Korrelation noch kein Beweis, es könnte auch Zufall sein. Allerdings spricht sehr viel dafür, daß es kein Zufall ist. Denn die wissenschaftlichen Erkenntnisse bestätigen leider allesamt diese Theorie. Es gibt keinen einzigen "Klimaleugner", der diese Theorie bisher auch nur ansatzweise hat erschüttern können. Das einzige, was die bisher vorbringen können, sind mehr oder weniger abstruse, weit hergeholte und durch Wissenschaft nicht annähernd so gut belegte Theorien über anderweitige Ursachen. Die Erwärmung infolge CO2-Anreicherung ist aber keine Theorie mehr, sondern praktisch und analytisch nachweisbar. Nichtsdestotrotz könnte man jetzt sagen, ja, es gibt doch noch eine wenn auch verschwindend kleine Wahrscheinlichkeit, daß die herrschende Theorie falsch und irgendeine der "Klimaleugner" richtig wäre. Soll die Menschheit jetzt warten und hoffen, daß alles besser wird? Und wenn dann doch nicht? Aber selbst wenn tatsächlich irgend eine andere "Klimaleugner-Theorie" eine wahre Ursache für die Erderwärmung beinhalten würde, würde trotzdem gelten, daß erstens die Erderwärmung fortschreitet und zweitens die Verbrennung fossiler Brennstoffe unbeschadet etwaiger zusätzlicher Effekte nachweislich zum großen Teil zumindest beiträgt. Oder anders gesagt, selbst wenn die fossilen Brennstoffe alleine nicht hundertprozentig für die Erderwärmung verantwortlich wären, sondern vielleicht nur zu 95 Prozent, selbst dann müsste man sich diesbezüglich etwas einfallen lassen. > Dabei ist keineswegs sicher, inwieweit es sich dabei um Zu- > wächse aus anthropogenen Quellen handelt, da Ozeane – die > auch als CO2-Senken wirken – bei Erwärmung ebenfalls mehr > CO2 in die Atmosphäre abgeben und es zudem auf der Erde un- > zählige juvenile CO2-Quellen (vulkanische Aktivität, tekto- > nische Risse – besonders an den Plattenrändern der Kontinen- > talplatten und zumeist in den Ozeanen, etc.) gibt, die über- > haupt nicht quantifizierbar sind. Einer verdurstenden Menschheit dürfte es ziemlich schnuppe sein, ob sie wegen CO2 oder sonst etwas verdurstet. > Ein nichtlineares, hochkomplexes und vielfach rückgekoppeltes > System sagte jetzt einer, der genau solche Systeme abstreitet > Ich kenne übrigens niemanden, der bestreitet, dass der der- > zeitige Anteil des CO2 an der Atmosphäre ca. 0,041 Prozent > (410 ppm) beträgt – im Vergleich zu den 280 ppm zum Ende > der Kleinen Eiszeit, Mitte des 19. Jahrhunderts. Es bestreitet auch niemand, daß es schon Ereignisse auf der Erde gegeben hat, die das Leben weitgehend auslöschte. > Allerdings wird seit Jahrzehnten behauptet, diese Differenz > sei nun das, was „menschengemacht“ ist, ohne dass man dafür > irgendwelche Beweise vorlegt (der Beginn der Industriali- > sierung geht zeitlich mit dem Ende der Kleinen Eiszeit > einher). Di irrst. Die Simulationsmodelle geben das sehr deutlich her. Es gibt nur Leute, die solche Modelle nicht verstehen, aber meinen sie einfach leugnen zu können. So wie kleine Kinder, die sich die Hände vors Gesicht halten und meinen nicht mehr gesehen zu werden. > Leider konnte ich nirgendwo überzeugende und prüfbare Quel- > len finden, die belegen, wie die Gesamtmenge des „anthro- > pogenen“ Anteils an den globalen CO2-Emissionen angeblich > ermittelt wird. Ich vermute also, dass es sich dabei um > reine Schätzungen handelt. Schätzungen aufgrund wissenschaftlich erhobener Meßwerte. > Und damit schließt sich der Kreis. Die Behauptungen der Klima- > angstpropagandisten, die Welttemperaturen werden in den näch- > sten Jahrzehnten um 3, 4 oder gar 5 °C steigen, beruhen einzig > und allein auf Rechenmodellen, in denen positive Rückkoppelungs- > effekte (höhere Temperatur –> mehr Verdunstung –> mehr infrarot- > aktiver Wasserdampf in der Atmosphäre –> höhere Temperatur ... > etc.) für die entsprechenden schwindelerregenden Zuwächse sorgen. Es steht dir frei, eine gegenteilige These mit genauso glaubwürdigen Maßwerten zu belegen. > Das klimatische Geschehen auf diesem Planeten ist jedoch ein nicht- > lineares, hochkomplexes und vielfach rückgekoppeltes System, das > sich nicht auf die Relevanz eines einzigen Parameters – den > Anteil des CO2 in der Atmosphäre – reduzieren lässt. Was auch niemand behauptet, der bei Sinnen ist.
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| From | Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> |
|---|---|
| Date | 2022-11-21 15:00 +0100 |
| Subject | Re: Vom bösesten Molekül der Welt - eine einmalige Chance, die Luft zum Atmen zu besteuern. |
| Message-ID | <637B847A.A427A248@yahoo.com> |
| In reply to | #575259 |
Wendelin Uez wrote: > > > Als gäbe es für den Planeten einen Thermostaten, den der > > Mensch ? respektive die Regierungen ? herunterdrehen könnte > > wie zuhause die Heizung. > > Manfred, das denken nur so einfältige Zeitgenossen wie du. > > Alle anderen halten sich an Fakten - die ansteigende Temperaturen mit Beginn > der Industrialisierung präsentieren - und ziehen darazs den Schluß, daß die > Industrialisiereung sprich Verbrennung fossiler Brennstoffe Grund für die > nachweisbare Messgröße ist. > > Rein logisch betrachtet ist diese Korrelation noch kein Beweis, es könnte > auch Zufall sein. > > Allerdings spricht sehr viel dafür, daß es kein Zufall ist. Denn die > wissenschaftlichen Erkenntnisse bestätigen leider allesamt diese Theorie. Es > gibt keinen einzigen "Klimaleugner", der diese Theorie bisher auch nur > ansatzweise hat erschüttern können. Allerdings ist das was die Theorie stuetzt auch kaum jemandem verstaendlich. > Das einzige, was die bisher vorbringen > können, sind mehr oder weniger abstruse, weit hergeholte und durch > Wissenschaft nicht annähernd so gut belegte Theorien über anderweitige > Ursachen. Die es zweifellos geben muss, siehe Klimaaenderungen in den letzten 5000 Jahren, als die gruene Sahara eine Wueste wurde und es in Europa mehrere Male Waermer und Kaelter wurde, das letzte mal in der "kleinen Eiszeit" . Die staerkste Erwaermung nach der letzten Eiszeit war bis heute das https://de.wikipedia.org/wiki/Atlantikum > Die Erwärmung infolge CO2-Anreicherung ist aber keine Theorie > mehr, sondern praktisch und analytisch nachweisbar. Nachweisbar ist die Erwaermung und das CO2, aber nicht die Kausalitaet. > Nichtsdestotrotz könnte > man jetzt sagen, ja, es gibt doch noch eine wenn auch verschwindend kleine > Wahrscheinlichkeit, daß die herrschende Theorie falsch und irgendeine der > "Klimaleugner" richtig wäre. Ja, koennte man. > > Soll die Menschheit jetzt warten und hoffen, daß alles besser wird? > > Und wenn dann doch nicht? Dann nicht. Ein Grossteil der Menschen auf der Erde profitiert von der Klimaerwaermung. > > Aber selbst wenn tatsächlich irgend eine andere "Klimaleugner-Theorie" eine > wahre Ursache für die Erderwärmung beinhalten würde, würde trotzdem gelten, > daß erstens die Erderwärmung fortschreitet und zweitens die Verbrennung > fossiler Brennstoffe unbeschadet etwaiger zusätzlicher Effekte nachweislich > zum großen Teil zumindest beiträgt. Ja, aber wieviel sie dazu beitraegt ist doch entscheidend, wenn es unter 0.1K ist dann waere es doch irrelevant. > > Oder anders gesagt, selbst wenn die fossilen Brennstoffe alleine nicht > hundertprozentig für die Erderwärmung verantwortlich wären, sondern > vielleicht nur zu 95 Prozent, selbst dann müsste man sich diesbezüglich > etwas einfallen lassen. > > > Dabei ist keineswegs sicher, inwieweit es sich dabei um Zu- > > wächse aus anthropogenen Quellen handelt, da Ozeane ? die > > auch als CO2-Senken wirken ? bei Erwärmung ebenfalls mehr > > CO2 in die Atmosphäre abgeben und es zudem auf der Erde un- > > zählige juvenile CO2-Quellen (vulkanische Aktivität, tekto- > > nische Risse ? besonders an den Plattenrändern der Kontinen- > > talplatten und zumeist in den Ozeanen, etc.) gibt, die über- > > haupt nicht quantifizierbar sind. > > Einer verdurstenden Menschheit dürfte es ziemlich schnuppe sein, ob sie > wegen CO2 oder sonst etwas verdurstet. Allerdings fuehrt die Erwaermung zu mehr Niederschlaegen z.B. im indischen Monsun, aber auch am Suedrand der Sahara. > > > Ein nichtlineares, hochkomplexes und vielfach rückgekoppeltes > > System > > sagte jetzt einer, der genau solche Systeme abstreitet > > > Ich kenne übrigens niemanden, der bestreitet, dass der der- > > zeitige Anteil des CO2 an der Atmosphäre ca. 0,041 Prozent > > (410 ppm) beträgt ? im Vergleich zu den 280 ppm zum Ende > > der Kleinen Eiszeit, Mitte des 19. Jahrhunderts. > > Es bestreitet auch niemand, daß es schon Ereignisse auf der Erde gegeben > hat, die das Leben weitgehend auslöschte. Ja einige, und immer war es eine ploetzliche starke Klimaabkuehlung die das Leben ausloeschte, nie eine langsame Erwaermung. Und es gab Perioden da war die Erde 8.5K waermer als heute, naemlich in der Kreidezeit, und die wurde dann durch Meteoriteneinschlag beendet der eine Jahrelange Kaelteperiode verursachte in der ein Grossteil der Arten ausstarben. > > > Allerdings wird seit Jahrzehnten behauptet, diese Differenz > > sei nun das, was ?menschengemacht? ist, ohne dass man dafür > > irgendwelche Beweise vorlegt (der Beginn der Industriali- > > sierung geht zeitlich mit dem Ende der Kleinen Eiszeit > > einher). > > Di irrst. Die Simulationsmodelle geben das sehr deutlich her. Es gibt nur > Leute, die solche Modelle nicht verstehen, aber meinen sie einfach leugnen > zu können. Es erklaert ja keiner wie das wirklich funktioniert, das hat bestimmt seinen Grund. > So wie kleine Kinder, die sich die Hände vors Gesicht halten und > meinen nicht mehr gesehen zu werden. Beispiel: Wie warm es ist haengt entscheidend davon ab wieviel Wolken es gibt. Aber gerade das laesst sich schlecht simulieren weil das nicht nur von der Luftfeuchte sondern auch von den Aerosolen abhaengt. > > > Leider konnte ich nirgendwo überzeugende und prüfbare Quel- > > len finden, die belegen, wie die Gesamtmenge des ?anthro- > > pogenen? Anteils an den globalen CO2-Emissionen angeblich > > ermittelt wird. Ich vermute also, dass es sich dabei um > > reine Schätzungen handelt. > > Schätzungen aufgrund wissenschaftlich erhobener Meßwerte. Man muss nur wissen wieviel fossilie Brennstoffe verbrannt wurden und wieviel Kalk gebrannt wurde, und dann gibts natuerlich noch das CO2 durch Zerstoerung von Wald und Mooren. Ob man das weltweit herausbekommen kann weiss ich nicht, es haengt davon ab ob die Laender das mitteilen. > > > Und damit schließt sich der Kreis. Die Behauptungen der Klima- > > angstpropagandisten, die Welttemperaturen werden in den näch- > > sten Jahrzehnten um 3, 4 oder gar 5 °C steigen, beruhen einzig > > und allein auf Rechenmodellen, in denen positive Rückkoppelungs- > > effekte (höhere Temperatur ?> mehr Verdunstung ?> mehr infrarot- > > aktiver Wasserdampf in der Atmosphäre ?> höhere Temperatur ... > > etc.) für die entsprechenden schwindelerregenden Zuwächse sorgen. > > Es steht dir frei, eine gegenteilige These mit genauso glaubwürdigen > Maßwerten zu belegen. Hoehrere Temperatur mehr Verdunstung, mehr Wolken gibt eine negative Rueckkopplung. > > > Das klimatische Geschehen auf diesem Planeten ist jedoch ein nicht- > > lineares, hochkomplexes und vielfach rückgekoppeltes System, das > > sich nicht auf die Relevanz eines einzigen Parameters ? den > > Anteil des CO2 in der Atmosphäre ? reduzieren lässt. > > Was auch niemand behauptet, der bei Sinnen ist. D.h. die sind nicht bei Sinnen - auch eine Theorie.
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| From | Hartmut Ott <hottm@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2022-11-22 14:54 +0100 |
| Subject | Re: Vom bösesten Molekül der Welt - eine einmalige Chance, die Luft zum Atmen zu besteuern. |
| Message-ID | <ju42knFi87U6@mid.individual.net> |
| In reply to | #575275 |
Hej, Am 21.11.22 um 15:00 schrieb Carla Schneider: > Ein Grossteil der Menschen auf der Erde profitiert von der Klimaerwaermung. Das wird sich erst noch herausstellen, ob es tatsächlich so sein wird oder eben das Gegenteil eintritt. -- -- mfg Hartmut Ott
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| From | "Wendelin Uez" <wuez@online.de> |
|---|---|
| Date | 2022-11-22 18:11 +0100 |
| Subject | Re: Vom bösesten Molekül der Welt - eine einmalige Chance, die Luft zum Atmen zu besteuern. |
| Message-ID | <tlj227$4un3$1@dont-email.me> |
| In reply to | #575275 |
> Es erklaert ja keiner wie das wirklich funktioniert, das hat bestimmt > seinen Grund. Das ist schlicht unzutreffend. Fehlende Sachkenntnis bedeutet nicht Geheimhaltung. Die Simulationsmodelle, ihre Randbedingungen und ihre Prinzipien werden in der Wissenschaftscommunity ausführlich diskutiert und von konkurrierenden Wissenschaftskollegen liebend gerne seziert. >> > Das klimatische Geschehen auf diesem Planeten ist jedoch ein nicht- >> > lineares, hochkomplexes und vielfach rückgekoppeltes System, das >> > sich nicht auf die Relevanz eines einzigen Parameters ? den >> > Anteil des CO2 in der Atmosphäre ? reduzieren lässt. >> >> Was auch niemand behauptet, der bei Sinnen ist. > > D.h. die sind nicht bei Sinnen - auch eine Theorie. Na, das ist jetzt unter deinem Niveau - wenn alle Idioten Menschen sind heißt das im Umkehrschluß ja noch lange nicht, daß auch alle Menschen Idioten sind.
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| From | Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> |
|---|---|
| Date | 2022-11-24 18:26 +0100 |
| Subject | Re: Vom besesten Molekel der Welt - eine einmalige Chance, die Luft zum Atmen zu besteuern. |
| Message-ID | <637FA929.6E4460A7@yahoo.com> |
| In reply to | #575455 |
Wendelin Uez wrote: > > > Es erklaert ja keiner wie das wirklich funktioniert, das hat bestimmt > > seinen Grund. > > Das ist schlicht unzutreffend. Fehlende Sachkenntnis bedeutet nicht > Geheimhaltung. Geheim ist es nicht, aber die Populaerwissenschaftler im Fernsehen erklaert es nicht, und ich denke das hat seinen Grund. > Die Simulationsmodelle, ihre Randbedingungen und ihre > Prinzipien werden in der Wissenschaftscommunity ausführlich diskutiert und > von konkurrierenden Wissenschaftskollegen liebend gerne seziert. D.h. du kennst dich da aus ? https://en.wikipedia.org/wiki/Eocene#Early_Eocene_and_the_equable_climate_problem Ein bisher ungeloestes Problem: ---- An issue arises, however, when trying to model the Eocene and reproduce the results that are found with the proxy data.[56] Using all different ranges of greenhouse gasses that occurred during the early Eocene, models were unable to produce the warming that was found at the poles and the reduced seasonality that occurs with winters at the poles being substantially warmer. The models, while accurately predicting the tropics, tend to produce significantly cooler temperatures of up to 20 °C (36 °F) colder than the actual determined temperature at the poles.[53] This error has been classified as the "equable climate problem". To solve this problem, the solution would involve finding a process to warm the poles without warming the tropics. ---- > > >> > Das klimatische Geschehen auf diesem Planeten ist jedoch ein nicht- > >> > lineares, hochkomplexes und vielfach rückgekoppeltes System, das > >> > sich nicht auf die Relevanz eines einzigen Parameters ? den > >> > Anteil des CO2 in der Atmosphäre ? reduzieren lässt. > >> > >> Was auch niemand behauptet, der bei Sinnen ist. > > > > D.h. die sind nicht bei Sinnen - auch eine Theorie. > > Na, das ist jetzt unter deinem Niveau - wenn alle Idioten Menschen sind > heißt das im Umkehrschluß ja noch lange nicht, daß auch alle Menschen > Idioten sind. Das war nicht meine Idee mit dem "bei Sinnen" .
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| From | Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> |
|---|---|
| Date | 2022-11-22 21:23 +0100 |
| Subject | Re: Vom bösesten Molekül der Welt - eine einmalige Chance, die Luft zum Atmen zu besteuern. |
| Message-ID | <tljb4f$5l2e$1@dont-email.me> |
| In reply to | #575275 |
Carla Schneider schrieb: > > Die es zweifellos geben muss, siehe Klimaaenderungen in den letzten 5000 Jahren, > als die gruene Sahara eine Wueste wurde und es in Europa mehrere Male Waermer und Kaelter > wurde, das letzte mal in der "kleinen Eiszeit" . > Die staerkste Erwaermung nach der letzten Eiszeit war bis heute das > https://de.wikipedia.org/wiki/Atlantikum Mit anderen Worten: In den letzten 11'500 Jahren gab es KEINE Klimaänderung. Im Atlantikum war es maximal 0.6 K wärmer als die 1960-1990 Referenztemperatur. Das ist 1/10 eines Temperatursprungs von einer Kaltperiode zu einer Warmperiode. Und heute liegen die Temperaturen schon über den Atlantikum-Maxima. https://xkcd.com/1732/ Wäre ein nettes Poster für die Leugner. > Nachweisbar ist die Erwaermung und das CO2, aber nicht die Kausalitaet. Das Problem ist, dass die Leugner viele andere Faktoren als erwiesene Kausalität anschauen. -- mfg Rolf Bombach
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| From | Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> |
|---|---|
| Date | 2022-11-23 10:49 +0100 |
| Subject | Re: Vom b�¶sesten Molek�¼l der Welt - eine einmalige Chance, die Luft zum Atmen zu besteuern. |
| Message-ID | <637DEC9B.5B18EE6A@yahoo.com> |
| In reply to | #575473 |
Rolf Bombach wrote: > > Carla Schneider schrieb: > > > > Die es zweifellos geben muss, siehe Klimaaenderungen in den letzten 5000 Jahren, > > als die gruene Sahara eine Wueste wurde und es in Europa mehrere Male Waermer und Kaelter > > wurde, das letzte mal in der "kleinen Eiszeit" . > > Die staerkste Erwaermung nach der letzten Eiszeit war bis heute das > > https://de.wikipedia.org/wiki/Atlantikum > > Mit anderen Worten: In den letzten 11'500 Jahren gab es KEINE Klimaänderung. > Im Atlantikum war es maximal 0.6 K wärmer als die 1960-1990 Referenztemperatur. > Das ist 1/10 eines Temperatursprungs von einer Kaltperiode zu einer Warmperiode. Es war dazwischen aber sogar nach deinem Poster deutlich kaelter als in der Referenzperiode 1960-1990, sodass die Temperaturaenderung auch danach ueber 1°C waren. > > Und heute liegen die Temperaturen schon über den Atlantikum-Maxima. Aber noch nicht lange. Und waehrend das Atlantikum einige Jahrtausende dauerte wird das was wir zur Zeit haben nur eine kurze Abweichung fuer unter 200 Jahre sein. > > https://xkcd.com/1732/ > Wäre ein nettes Poster für die Leugner. Die Frage ist nur inwiefern es stimmt. Es zeigt wohl das weltweite (oder USA-weite ?) Temperaturmittel. Die Abweichungen waren aber in Europa viel groesser, d.h. dort war das Atlantikum deutlich waermer, und die kleine Eiszeit deutlich kaelter. > > > Nachweisbar ist die Erwaermung und das CO2, aber nicht die Kausalitaet. > > Das Problem ist, dass die Leugner viele andere Faktoren als erwiesene > Kausalität anschauen. Die bezweifeln die Kausalitaet, wodurch wuerde die gleich nochmal erwiesen ?
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| From | Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> |
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| Date | 2022-11-23 21:11 +0100 |
| Subject | Re: Vom b�¶sesten Molek�¼l der Welt - eine einmalige Chance, die Luft zum Atmen zu besteuern. |
| Message-ID | <tllupa$egpv$1@dont-email.me> |
| In reply to | #575513 |
Carla Schneider schrieb: >> >> https://xkcd.com/1732/ >> Wäre ein nettes Poster für die Leugner. > > Die Frage ist nur inwiefern es stimmt. > Es zeigt wohl das weltweite (oder USA-weite ?) Temperaturmittel. > Die Abweichungen waren aber in Europa viel groesser, > d.h. dort war das Atlantikum deutlich waermer, und die kleine Eiszeit deutlich kaelter. Natürlich. Es gibt das globale Klima und es gibt jede Menge recht starke lokale Anomalien. Die Kleine Eiszeit war eine nordatlantische Anomalie und im Mittelmeerraum kaum nachweisbar. Im Gegensatz zum Römischen Klimaoptimum, welches praktisch nur im Mittelmeerraum nachweisbar ist. Die mittelalterliche Warmzeit war signifikant nur in Mitteleuropa spürbar, sie war praktisch zeitgleich mit einer transsibirischen Kaltzeit. Und in den Jahren 829 und 1010 war der Nil zugefroren, da war so ungefähr beim Maximum der mittelalterlichen Warmzeit. >> >>> Nachweisbar ist die Erwaermung und das CO2, aber nicht die Kausalitaet. >> >> Das Problem ist, dass die Leugner viele andere Faktoren als erwiesene >> Kausalität anschauen. > > Die bezweifeln die Kausalitaet, wodurch wuerde die gleich nochmal erwiesen ? Sie betrachten andere Ursachen wie Sonnenaktivität, Vulkanismus, Erdbahn- änderungen etc. als erwiesen an, kraft ihres Zusammenhaltsgefühls gegen das Establishment, die MSM, die Lügenpresse usw. Und alles zusammen wird dann als "Beweis" gegen die CO2-"Hypothese" gewertet. Muss man nicht verstehen, kann man auch nicht. -- mfg Rolf Bombach
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| From | Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> |
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| Date | 2022-11-24 13:54 +0100 |
| Subject | Re: Vom besesten Molekel der Welt - eine einmalige Chance, die Luft zum Atmen zu besteuern. |
| Message-ID | <637F6993.FC44D17C@yahoo.com> |
| In reply to | #575609 |
Rolf Bombach wrote: > > Carla Schneider schrieb: > >> > >> https://xkcd.com/1732/ > >> Wäre ein nettes Poster für die Leugner. > > > > Die Frage ist nur inwiefern es stimmt. > > Es zeigt wohl das weltweite (oder USA-weite ?) Temperaturmittel. > > Die Abweichungen waren aber in Europa viel groesser, > > d.h. dort war das Atlantikum deutlich waermer, und die kleine Eiszeit deutlich kaelter. > > Natürlich. Es gibt das globale Klima und es gibt jede Menge recht > starke lokale Anomalien. Die Kleine Eiszeit war eine nordatlantische > Anomalie und im Mittelmeerraum kaum nachweisbar. Im Gegensatz > zum Römischen Klimaoptimum, welches praktisch nur im Mittelmeerraum > nachweisbar ist. Die mittelalterliche Warmzeit war signifikant > nur in Mitteleuropa spürbar, sie war praktisch zeitgleich mit > einer transsibirischen Kaltzeit. Und in den Jahren 829 und 1010 > war der Nil zugefroren, da war so ungefähr beim Maximum der > mittelalterlichen Warmzeit. Weswegen ich das mit dem gefrorenen Nil nicht glaube. > >> > >>> Nachweisbar ist die Erwaermung und das CO2, aber nicht die Kausalitaet. > >> > >> Das Problem ist, dass die Leugner viele andere Faktoren als erwiesene > >> Kausalität anschauen. > > > > Die bezweifeln die Kausalitaet, wodurch wuerde die gleich nochmal erwiesen ? > > Sie betrachten andere Ursachen wie Sonnenaktivität, Vulkanismus, Erdbahn- > änderungen etc. als erwiesen an, kraft ihres Zusammenhaltsgefühls gegen > das Establishment, die MSM, die Lügenpresse usw. Und alles zusammen wird > dann als "Beweis" gegen die CO2-"Hypothese" gewertet. Nur muessen die das gar nicht beweisen, das ist nur eine Aufzaehlung von anderen Parametern die auch die Temperatur beeinflussen, weswegen man nicht sagen kann dass das CO2 Schuld sein muss, weil "tertium non datur" . Und die Aufzaehlung ist nicht vollstaendig, es koennte auch noch unbekannte andere Parameter geben. > Muss man nicht > verstehen, kann man auch nicht.
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| From | Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> |
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| Date | 2022-11-22 21:13 +0100 |
| Message-ID | <tljagk$5jka$1@dont-email.me> |
| In reply to | #575203 |
Manfred schrieb: > > Der vielfach ausgezeichnete britische Wissenschaftsjournalist > und jahrelange Herausgeber vom „New Scientist“, Nigel Calder, > hatte bereits 1998 prophezeit: Er war von 1962 bis 1966 Herausgeber; seit 2014 ist er vital herausgefordert. Er vertrat wirre Klimatheorien, welche alle mittlerweile durch Fakten widerlegt wurden. > > An dieser Stelle sei daran erinnert, dass CO2 nach dem Sauer- > stoff das wichtigste Gas im Kohlenstoffkreislauf in der Bio- > sphäre des Planeten ist. Alle Pflanzen benötigen CO2 als Grund- > stoff für die Photosynthese, um mit Hilfe von Wasser und Son- > nenlicht Glukose, Stärke und Zellulose bilden zu können – > CO2 ist damit eine elementare Voraussetzung des Lebens über- > haupt und alles andere als ein Schadstoff, den es „aus der > Atmosphäre wegzunehmen“ gilt. Dem widerspricht ja niemand. Man will nur die Zunahme begrenzen und damit auch ein oberes Limit festlegen. > Wobei anzumerken ist, dass > der anthropogene Anteil an den weltweiten CO2-Emissionen – > einschl. der Verbrennung fossiler Rohstoffe – nur etwa 3 > bis 4 Prozent beträgt, 96 bis 97 Prozent stammen aus natür- > lichen Quellen (Ausgasung der Meere, Atmung der Land- > und Bodenorganismen, juvenile Quellen etc.). Das ist richtig und gleichzeitig dermassen bedeutungslos, dass es nur noch irreführend ist. Sonst würde es ja nicht von Klimaleugnern immer wieder abgeleiert. Deine Behauptung ist vergleichbar mit folgender: Es ist nicht untypisch, dass eine Familie ein Haushaltseinkommen von z.B. 60 k€/y hat. Damit ist einwandfrei bewiesen, dass diese Familie nach 20 Jahren 1.2 Mio auf dem Konto hat. Und dennoch mosern die, dass sie sich nichts leisten können, schon gar kein Haus. Manche merken den Fehler in obiger Betrachtung. Aber sind zu doof oder zu verblendet, den gleichen Fehler bei der Betrachtung des atmosphärischen CO2 auszumachen. Tatsache ist, dass die Natur mehr CO2 aufnimmt, als dass sie abgibt. Allein dadurch sollte klar sein, dass das "Argument" nicht anbringbar ist. Treffender wäre die Feststellung, dass die Zunahme des CO2-Anteils der Atmosphäre zu 200% aus menschlichen Aktivitäten kommt. > Auf der Erde gibt es ca. 1.500 registrierte tätige Vulkane. > Die Zahl der submarinen Vulkane – zumeist an den Kontinen- > talplattenrändern – kann sicher auf das Doppelte geschätzt > werden. In den Subduktionszonen werden beim Absinken der > Plattenränder in den Erdmantel die Gesteinsschichten aufge- > schmolzen, das darin enthaltene CO2 wird gelöst und gelangt > schließlich in die Atmosphäre. Die Exhalationen solcher > Vulkane können dabei bis zu 40 Prozent CO2 enthalten, > die ausgestoßenen Mengen sind nur schätzbar. Klar, und diese Vulkane haben alle exakt 1980 angefangen, CO2 auszustossen. > Ein nichtlineares, hochkomplexes und vielfach rückgekoppeltes > System > > Ich kenne übrigens niemanden, der bestreitet, dass der der- > zeitige Anteil des CO2 an der Atmosphäre ca. 0,041 Prozent > (410 ppm) beträgt – im Vergleich zu den 280 ppm zum Ende > der Kleinen Eiszeit, Mitte des 19. Jahrhunderts. Die Kleine Eiszeit ging bis ca. 1700 oder 1750 und nicht bis 1850. Sie war im Wesentlichen eine nordatlantische Anomalie; global war die Temperaturänderung in der Gegend von allenfalls 0.1 K weniger als Anno 1900. > Leider konnte ich nirgendwo überzeugende und prüfbare Quel- > len finden, die belegen, ... dass meine Meinung nicht zutrifft. Welch wunderbarer Zufall. > Und damit schließt sich der Kreis. Die Behauptungen der Klima- > angstpropagandisten, die Welttemperaturen werden in den näch- > sten Jahrzehnten um 3, 4 oder gar 5 °C steigen, beruhen einzig > und allein auf Rechenmodellen, in denen positive Rückkoppelungs- > effekte (höhere Temperatur –> mehr Verdunstung –> mehr infrarot- > aktiver Wasserdampf in der Atmosphäre –> höhere Temperatur ... > etc.) für die entsprechenden schwindelerregenden Zuwächse sorgen. H2O ist sicher ein wichtiges und starkes Klimagas. Bei grösseren Mengen in der Luft bilden sich allerdings Wolken. Diese ändern die globale Albedo und damit die planetare Temperatur und im dritten Schritt damit die Oberflächentemperatur. So eine Bremse gibt es bei CO2 eben nicht. > Das klimatische Geschehen auf diesem Planeten ist jedoch ein nicht- > lineares, hochkomplexes und vielfach rückgekoppeltes System, das > sich nicht auf die Relevanz eines einzigen Parameters – den > Anteil des CO2 in der Atmosphäre – reduzieren lässt. Behauptet auch niemand was anderes. > „Klima als ein komplexes Wirkungsgefüge aller Abläufe auf der Erd- > oberfläche einschließlich vulkanischer Großereignisse und von Me- > teoriteneinschlägen ist … als ein offenes, z.T. chaotisches Sys- > tem zu begreifen, wobei sich in der längerfristigen Erdgeschichte > viele Rahmenbedingungen z.T. dramatisch verändert haben.“ > (Prof. Jörg Negendank, GFZ Potsdam) Quelle Man muss kein Professor sein um zu erkennen, dass nichtlinear rückgekoppelte Systeme chaotisch reagieren können. Chaotisch heisst übrigens nicht grenzenlos. > FYI Nein, für DSP ist das alles keinesfalls informativ, abgesehen über den Geisteszustand etlicher dauerempörter Wutbürger. -- mfg Rolf Bombach
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