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Vom bösesten Molekül der Welt - eine einmalige Chance, die Luft zum Atmen zu besteuern.

From Manfred <harakiri.sanktionen@a.mail1a.de>
Newsgroups de.soc.politik.misc, ger.ct, de.sci.physik
Subject Vom bösesten Molekül der Welt - eine einmalige Chance, die Luft zum Atmen zu besteuern.
Date 2022-11-20 23:11 +0100
Organization Aioe.org NNTP Server
Message-ID <tle8mb$ve6$1@gioia.aioe.org> (permalink)

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20.11.2022
Stefan Klinkigt
Vom bösesten Molekül der Welt

Die Erzählung vom bösen CO2, das den Planeten erhitzt, ist –
zumindest im metaphorischen Sinne – eine der erfolgreichsten
religiösen Botschaften der Neuzeit. Die Beschäftigung mit
den naturwissenschaftlichen Grundlagen ist aber nach wie
vor geeignet, die Sache ein wenig abzukühlen.

Der vielfach ausgezeichnete britische Wissenschaftsjournalist
und jahrelange Herausgeber vom „New Scientist“, Nigel Calder,
hatte bereits 1998 prophezeit:

„Alle Parteien der Industriestaaten, ob rechts oder links,
  werden die CO2-Erderwärmungstheorie übernehmen. Dies ist
  eine einmalige Chance, die Luft zum Atmen zu besteuern.

  Weil sie damit angeblich die Welt vor dem Hitzetod bewahren,
  erhalten die Politiker dafür auch noch Beifall. Keine
  Partei wird dieser Versuchung widerstehen.“

Und so ist es gekommen. Eine Diskussion über mögliche Ursa-
chen des Klimawandels gibt es in Deutschland schon lange nicht
mehr. Man hat die Debatte für beendet erklärt, Der Ausstoß
von menschengemachten Treibhausgasen führe zur „Klima-
erhitzung“. Punkt.

Wer das infrage stelle, sei ein Klimaleugner. Basta. „Die
Wissenschaft“ sei sich einig darüber, es herrsche Konsens.
Dass wissenschaftliche Erkenntnis nicht durch „Konsens“
entsteht, ficht natürlich fast niemand mehr an.

„The science is settled!“, tönte es schon vor Jahren auf den
Weltklimakonferenzen, obwohl es bei der Einschätzung wichtiger
Schlüssel-Parameter wie beispielsweise der sogenannten „Klima-
sensitivität" keine großen Fortschritte gibt. Es wird nach
wie vor geschätzt, was das Zeug hält.  (...)

Aber zurück zum bösen „menschengemachten“ CO2. Das sei für die
„Klimaerhitzung“ hauptverantwortlich und müsse reduziert oder
besser noch ganz eliminiert werden. Die komplette Weltwirt-
schaft sei bis spätestens 2070 zu „dekarbonisieren“, heißt es
im WBGU-Sondergutachten von 2016. Der Direktor des PIK, Johan
Rockstrøm, verkündete gerade auf der COP27 in Sharm el Sheikh,
die einzige Möglichkeit, zu verhindern, dass der Meeresspiegel
durch das „Abschmelzen des grönländischen Eisschilds“ unumkehr-
bar um sieben Meter steige – selbst wenn das 500 Jahre dauere
– sei es, „Kohlendioxid aus der Atmosphäre wegzunehmen“.

Als gäbe es für den Planeten einen Thermostaten, den der
Mensch – respektive die Regierungen – herunterdrehen könnte
wie zuhause die Heizung. Man will die Welttemperatur regeln,
schafft man es aber hierzulande nicht einmal, die Kranken-
kassen-Beiträge oder die Autobahnbrücken stabil zu halten.

Greta kann die CO2-Moleküle sogar sehen!

Ja, es hat schon einen gewissen Unterhaltungswert, wenn man
tagtäglich von richtigen Experten den Klimawandel erklärt
bekommt.

„CO2 sammelt sich in der Luft, das geht da nich einfach
  wieder weg und das spüren wir.“ (Annalena Baerbock bei 1LIVE)

„Wie eine Dunstglocke legen sich die Klimagase um die Erde.
Dem Glasdach eines Treibhauses ähnlich, lassen sie kurzwelliges
Sonnenlicht durch, reflektieren die langwellige Wärmestrahlung
aber zurück zur Erde; die Wärme wird gefangen; der Planet er-
hitzt sich“, erfahren wir https://ishort.ink/Mbns auf der
Website von Greenpeace.

Ähnliche Geschichten vom „Gewächshaus Erde“ kann man sich hier
( https://www.youtube.com/watch?v=fZKMAGB9o3M ) in einem Stu-
dentenfilm der Uni Köln anschauen – und hier
( https://www.youtube.com/watch?v=xElG_Yp6nUY ) in einem
Lehrfilm für Kinder gleich noch mal, weil’s so schön war.

Und Greta Thunberg kann die CO2-Moleküle sogar sehen! „Greta
gehört zu den wenigen, die unsere Kohlendioxide mit bloßem
Auge erkennen können. Sie sieht, wie die Treibhausgase aus
unseren Schornsteinen strömen, mit dem Wind in den Himmel
steigen und die Atmosphäre in eine gigantische unsichtbare
Müllhalde verwandeln.“ (aus „Diese Thunbergs“)

An dieser Stelle sei daran erinnert, dass CO2 nach dem Sauer-
stoff das wichtigste Gas im Kohlenstoffkreislauf in der Bio-
sphäre des Planeten ist. Alle Pflanzen benötigen CO2 als Grund-
stoff für die Photosynthese, um mit Hilfe von Wasser und Son-
nenlicht Glukose, Stärke und Zellulose bilden zu können –
CO2 ist damit eine elementare Voraussetzung des Lebens über-
haupt und alles andere als ein Schadstoff, den es „aus der
Atmosphäre wegzunehmen“ gilt. Wobei anzumerken ist, dass
der anthropogene Anteil an den weltweiten CO2-Emissionen –
einschl. der Verbrennung fossiler Rohstoffe – nur etwa 3
bis 4 Prozent beträgt, 96 bis 97 Prozent stammen aus natür-
lichen Quellen (Ausgasung der Meere, Atmung der Land-
und Bodenorganismen, juvenile Quellen etc.).

CO2 – ein infrarot-aktives Gas

Richtig ist: CO2 ist ein infrarot-aktives Gas, das Strahlung
absorbieren kann (ebenso wie andere mehratomige Gase, wie z.B.
Wasserdampf und Methan) und daher am Atmosphäreneffekt – der
irreführenderweise als „Treibhauseffekt“ bezeichnet wird –
beteiligt ist. Anschließend gibt das mehratomige Gasmolekül
diese aufgenommene Energie, gemäß dem Stefan-Boltzmann’schen
Strahlungsgesetz, in alle Richtungen gleichmäßig wieder ab.

Dieser Verzögerungs- oder Pufferungseffekt bei der Rückstrah-
lung der Atmosphäre ist vergleichbar mit der Wärmedämmschicht
einer Gebäudefassade, die die Wärmeenergieabgabe lediglich
zeitlich verzögert.

Allerdings ist diese Eigenschaft des CO2 begrenzt – ein Zu-
wachs an Energieaufnahme erfolgt zum einen nicht linear, son-
dern logarithmisch und ist zum anderen auf bestimmte Wellen-
längen des Lichts begrenzt (man spricht von „gesättigten
Absorptionsbanden“).

Infolge dieser sogenannten CO2-Sensitivität stiegen die Tem-
peraturen – würde man den CO2-Gehalt auf etwa 800 ppm (parts
per million) verdoppeln – im Durchschnitt lediglich um ca.
1,1 bis 1,5 °C (Das stand bereits im IPCC-Report von 2013).

Nicht CO2, sondern der Wasserdampf in der Atmosphäre – der
Anteil schwankt zwischen 0 und 4 Prozent – ist von allen
IR-aktiven Gasen mit Abstand das relevanteste.

Warum wohl kühlen glühendheiße Wüsten im Laufe der Nacht-
stunden um bis zu 50 °C ab? Weil infolge des Fehlens von
Wasserdampf (und Wolken) in der Atmosphäre die Wärmeenergie
des Erdbodens und der bodennahen Luftschichten nahezu unge-
hindert in den Weltraum abgestrahlt wird – trotz CO2.

„Die Sonne spielt keine entscheidende Rolle!“

In der gängigen Lehre geht man davon aus, dass der vergleichs-
weise winzige Kohlenstoffkreislauf den riesigen Wasserkreis-
lauf bestimmt und lenkt. Könnte es nicht eher umgekehrt sein?

Marcel Leroux, ein französischer Meteorologe und Professor
für Klimatologie, hat dafür mal den anschaulichen Vergleich
bemüht: „Ein Marsmensch, der zum ersten Mal unter die Haube
eines Autos blickt, könnte auf die Idee kommen, dieses werde
vom Kühlerpropeller angetrieben.“

Doch was treibt dann den globalen Wasserkreislauf an? Dafür
gibt es nur einen heißen Kandidaten, nämlich die Sonne. Es
geht dabei nicht nur um direkte Veränderungen ihrer Strah-
lungsintensität, sondern auch um indirekte Einflüsse, die
über die kosmische Strahlung und das Magnetfeld der Sonne
die Wolkenbildung beeinflussen könnten.

Jeder, der einmal im Schwimmbad lag, wenn sich eine Wolke vor
die Sonne schob, weiß, wie stark das die Temperatur verändert.
Doch ausgerechnet unser Zentralgestirn soll keinen entschei-
denden Einfluss auf das Klima haben. Ganze Hundertschaften
von Wissenschaftlern sorgen dafür, die Sonne klimapolitisch
in Schach zu halten, denn sollte ihr Einfluss größer sein
als gedacht, dann würde der des CO2 wohl deutlich schrumpfen.

Deshalb forschen in umgekehrter Richtung nur wenige.

Wenn auch die CO2-Anteile der Atmosphäre (die auf dem Mauna
Loa in Hawaii gemessen werden) mit einer „globalen Durch-
schnittstemperatur“ korrelieren, so ist doch zu beobachten,
dass das CO2 dabei der Temperatur nachfolgt (mit einem Abstand
mehrerer Jahrhunderte).

Dabei ist keineswegs sicher, inwieweit es sich dabei um Zu-
wächse aus anthropogenen Quellen handelt, da Ozeane – die
auch als CO2-Senken wirken – bei Erwärmung ebenfalls mehr
CO2 in die Atmosphäre abgeben und es zudem auf der Erde un-
zählige juvenile CO2-Quellen (vulkanische Aktivität, tekto-
nische Risse – besonders an den Plattenrändern der Kontinen-
talplatten und zumeist in den Ozeanen, etc.) gibt, die über-
haupt nicht quantifizierbar sind.

Auf der Erde gibt es ca. 1.500 registrierte tätige Vulkane.
Die Zahl der submarinen Vulkane – zumeist an den Kontinen-
talplattenrändern – kann sicher auf das Doppelte geschätzt
werden. In den Subduktionszonen werden beim Absinken der
Plattenränder in den Erdmantel die Gesteinsschichten aufge-
schmolzen, das darin enthaltene CO2 wird gelöst und gelangt
schließlich in die Atmosphäre. Die Exhalationen solcher
Vulkane können dabei bis zu 40 Prozent CO2 enthalten,
die ausgestoßenen Mengen sind nur schätzbar.

Ein nichtlineares, hochkomplexes und vielfach rückgekoppeltes
System

Ich kenne übrigens niemanden, der bestreitet, dass der der-
zeitige Anteil des CO2 an der Atmosphäre ca. 0,041 Prozent
(410 ppm) beträgt – im Vergleich zu den 280 ppm zum Ende
der Kleinen Eiszeit, Mitte des 19. Jahrhunderts.

Allerdings wird seit Jahrzehnten behauptet, diese Differenz
sei nun das, was „menschengemacht“ ist, ohne dass man dafür
irgendwelche Beweise vorlegt (der Beginn der Industriali-
sierung geht zeitlich mit dem Ende der Kleinen Eiszeit
einher).

Leider konnte ich nirgendwo überzeugende und prüfbare Quel-
len finden, die belegen, wie die Gesamtmenge des „anthro-
pogenen“ Anteils an den globalen CO2-Emissionen angeblich
ermittelt wird. Ich vermute also, dass es sich dabei um
reine Schätzungen handelt.

In Erfahrung bringen konnte ich lediglich, dass es mittler-
weile CO2-Bildgebungssatelliten wie den NASA-Satelliten
OCO-2 und den japanischen GOSAT gibt, „die hochauflösende
Messungen der reflektierten Sonnenstrahlung bei Wellenlängen
in den Regionen 0,76, 1,61 und 2,06 μm durchführen, um CO2-
Säulen-gemittelte Trockenluft-Molekülfraktionen (XCO2) abzu-
leiten“, wobei die Kernaufgabe dieser Missionen es sei,
„Unsicherheiten in der räumlich-zeitlichen Verteilung der
biosphärischen Kohlenstoffflüsse auf regionaler Ebene zu
reduzieren und NICHT, anthropogene Flüsse zu quantifizieren.“
(Quelle: Geophysical Research Letters, Hervorhebung durch
den Autor 
https://agupubs.onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1002/2017GL074702  )

Und damit schließt sich der Kreis. Die Behauptungen der Klima-
angstpropagandisten, die Welttemperaturen werden in den näch-
sten Jahrzehnten um 3, 4 oder gar 5 °C steigen, beruhen einzig
und allein auf Rechenmodellen, in denen positive Rückkoppelungs-
effekte (höhere Temperatur –> mehr Verdunstung –> mehr infrarot-
aktiver Wasserdampf in der Atmosphäre –> höhere Temperatur ...
etc.) für die entsprechenden schwindelerregenden Zuwächse sorgen.

Das klimatische Geschehen auf diesem Planeten ist jedoch ein nicht-
lineares, hochkomplexes und vielfach rückgekoppeltes System, das
sich nicht auf die Relevanz eines einzigen Parameters – den
Anteil des CO2 in der Atmosphäre – reduzieren lässt.

„Klima als ein komplexes Wirkungsgefüge aller Abläufe auf der Erd-
oberfläche einschließlich vulkanischer Großereignisse und von Me-
teoriteneinschlägen ist … als ein offenes, z.T. chaotisches Sys-
tem zu begreifen, wobei sich in der längerfristigen Erdgeschichte
viele Rahmenbedingungen z.T. dramatisch verändert haben.“
(Prof. Jörg Negendank, GFZ Potsdam) Quelle

Und selbst das IPCC, der sog. „Weltklimarat“, hatte seinerzeit festgestellt:

„In der Klimaforschung und -modellierung müssen wir erkennen,
daß wir es mit einem gekoppelten nichtlinearen chaotischen
System zu tun haben, und daß daher eine langfristige Vorher-
sage zukünftiger Klimazustände nicht möglich ist.“ (IPCC,
Third Assesment Report, 2001)

Empfohlene Links zum Thema: (....)
mehr, mit Links: 
https://www.achgut.com/artikel/vom_boesesten_molekuel_der_welt

Herausgeber vom „New Scientist“, Nigel Calder,
hatte bereits 1998 prophezeit:

„Alle Parteien der Industriestaaten, ob rechts oder links,
  werden die CO2-Erderwärmungstheorie übernehmen. Dies ist
  eine einmalige Chance, die Luft zum Atmen zu besteuern.

  Weil sie damit angeblich die Welt vor dem Hitzetod bewahren,
  erhalten die Politiker dafür auch noch Beifall. Keine
  Partei wird dieser Versuchung widerstehen.“

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Vom bösesten Molekül der Welt - eine einmalige Chance, die Luft zum Atmen zu besteuern. Manfred <harakiri.sanktionen@a.mail1a.de> - 2022-11-20 23:11 +0100
  Re: Vom bösesten Molekül der Welt - eine einmalige Chance, die Luft zum Atmen zu besteuern. "Wendelin Uez" <wuez@online.de> - 2022-11-21 13:22 +0100
    Re: Vom bösesten Molekül der Welt - eine  einmalige Chance, die Luft zum Atmen zu besteuern. Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> - 2022-11-21 15:00 +0100
      Re: Vom bösesten Molekül der Welt - eine einmalige Chance, die Luft zum Atmen zu besteuern. Hartmut Ott <hottm@arcor.de> - 2022-11-22 14:54 +0100
      Re: Vom bösesten Molekül der Welt - eine einmalige Chance, die Luft zum Atmen zu besteuern. "Wendelin Uez" <wuez@online.de> - 2022-11-22 18:11 +0100
        Re: Vom besesten Molekel der Welt - eine einmalige Chance, die Luft zum  Atmen zu besteuern. Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> - 2022-11-24 18:26 +0100
      Re: Vom bösesten Molekül der Welt - eine einmalige Chance, die Luft zum Atmen zu besteuern. Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2022-11-22 21:23 +0100
        Re: Vom b�¶sesten Molek�¼l der Welt -  eine einmalige Chance, die Luft zum Atmen zu besteuern. Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> - 2022-11-23 10:49 +0100
          Re: Vom b�¶sesten Molek�¼l der Welt - eine einmalige Chance, die Luft zum Atmen zu besteuern. Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2022-11-23 21:11 +0100
            Re: Vom besesten Molekel der Welt - eine einmalige Chance, die Luft zum  Atmen zu besteuern. Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> - 2022-11-24 13:54 +0100
  Re: Vom bösesten Molekül der Welt - eine einmalige Chance, die Luft zum Atmen zu besteuern. Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2022-11-22 21:13 +0100

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