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Groups > ger.ct > #571875 > unrolled thread
| Started by | Manfred <kamikaze.deutschland@mail1a.de> |
|---|---|
| First post | 2022-10-22 10:09 +0200 |
| Last post | 2022-10-27 06:13 +0200 |
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Habeck nimmt erste Wasserstoff-Lieferung aus den Emiraten in Empfang Manfred <kamikaze.deutschland@mail1a.de> - 2022-10-22 10:09 +0200
Re: Habeck nimmt erste Ammioniak-Lieferung aus den Emiraten in Empfang Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2022-10-22 19:33 +0200
Re: Habeck nimmt erste Ammioniak-Lieferung aus den Emiraten in Empfang Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> - 2022-10-22 22:57 +0200
Re: Habeck nimmt erste Ammioniak-Lieferung aus den Emiraten in Empfang Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2022-10-23 00:20 +0200
Re: Habeck nimmt erste Ammioniak-Lieferung aus den Emiraten in Empfang Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> - 2022-10-23 09:30 +0200
Re: Habeck nimmt erste Ammioniak-Lieferung aus den Emiraten in Empfang Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2022-10-23 21:50 +0200
Re: Habeck nimmt erste Ammioniak-Lieferung aus den Emiraten in Empfang Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> - 2022-10-24 12:26 +0200
Re: Habeck nimmt erste Ammioniak-Lieferung aus den Emiraten in Empfang Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2022-10-24 22:41 +0200
Re: Habeck nimmt erste Ammioniak-Lieferung aus den Emiraten in Empfang Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> - 2022-10-25 11:34 +0200
Re: Habeck nimmt erste Ammioniak-Lieferung aus den Emiraten in Empfang Jochen Kremer <jochen.news@kremerweb.de> - 2022-10-25 12:22 +0200
Re: Habeck nimmt erste Ammioniak-Lieferung aus den Emiraten in Empfang Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2022-10-26 19:12 +0200
Re: Habeck nimmt erste Ammioniak-Lieferung aus den Emiraten in Empfang Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2022-10-26 20:11 +0200
Re: Habeck nimmt erste Ammioniak-Lieferung aus den Emiraten in Empfang Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2022-10-27 06:13 +0200
| From | Manfred <kamikaze.deutschland@mail1a.de> |
|---|---|
| Date | 2022-10-22 10:09 +0200 |
| Subject | Habeck nimmt erste Wasserstoff-Lieferung aus den Emiraten in Empfang |
| Message-ID | <tj08eu$10f6$1@gioia.aioe.org> |
21.10.2022
Habeck nimmt erste Wasserstoff-Lieferung aus den Emiraten in Empfang
Deutschland will wegkommen von fossilen Brennstoffen und be-
kommt nun Wasserstoff aus den Vereinigten Arabischen Emiraten.
Der Bund für Umwelt und Naturschutz sieht das Vorhaben
kritisch. (...)
Bei der ersten Testlieferung aus den VAE handelt es sich noch
um sogenannten blauen Wasserstoff, der nicht wie der „grüne“
mittels erneuerbarer Energie erzeugt wird, sondern mit Erdgas.
Der von der Abu Dhabi National Oil Company gelieferte Wasser-
stoff wurde in Form des Wasserstoffderivats Ammoniak verschifft
und war im September von der Hamburger Hafenlogistiker HHLA um-
geschlagen worden. Im Vergleich zu Wasserstoff lässt sich
Ammoniak einfacher, effizienter und kostengünstiger
speichern und transportieren. (...)
Bund für Umwelt und Naturschutz kritisiert Vorhaben
Kritik an der ersten Ammoniak-Testlieferung äußerte der
Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND).
„Die Herstellung von Wasserstoff aus Erdgas verbraucht
enorme Mengen an Erdgas nicht nur für das Endprodukt,
den Wasserstoff, sondern auch für den Herstellungsprozess
unter hohem Druck und hoher Hitze“, sagte BUND-Landes-
geschäftsführer Lucas Schäfer.
Dazu komme der Energieverlust für die Umwandlung von Wasser-
stoff in Ammoniak für den Transport sowie für die CO₂-Abschei-
dung und die unterirdische Speicherung des Treibhausgases.
Insgesamt sei „blauer Wasserstoff“ damit um mehr als 20 Pro-
zent klimaschädlicher als die direkte Verbrennung von Kohle
oder Erdgas.
mehr:
https://www.welt.de/wirtschaft/article241729869/Energiekrise-Habeck-nimmt-erste-Wasserstoff-Lieferung-aus-den-Emiraten-in-Empfang.html
„Insgesamt sei „blauer Wasserstoff“ damit um mehr als
20 Prozent klimaschädlicher als die direkte
Verbrennung von Kohle oder Erdgas.“
Wer aus Erdgas mit großer Verlustenergie "blauen Wasser-
stoff" macht, nur um eine regionale CO2-Emission zu
verhindern, der hat vom Energieerhaltungssatz
der Physik noch nichts gehört.
Der Wasserstoff aus Erdgas hergestellt und in Ammoniak umge-
wandelt, um das im Hinblick auf CO2 Emissionen zu begrüßen,
dann kann man von Physik und Chemie keine Ahnung haben.
Eben ein typischer Grünlinker.
Hauptsache, sie können ihre wirtschaftlich katastrophale
Ideologie irgendwie kaschieren, dass ihre ganze sogenannte
„Energiewende“ ein konzeptionsloses, unrealistisches
und sündhaft teures linkes Hirngespinst *) ist.
Leider helfen ihnen die grünlinken Mainstream-Medien bzw.
„ihr“ ÖRR skrupellos dabei, die Mehrheit der Tagesschau-
seher hinter die Fichte zu führen.
*)
von Titus Gebel
Gestern noch Staatsbürger, heute schon Dissident“
Die Linke will die Gesellschaft nicht spalten, sondern nach
ihren Vorstellungen einen. Auf dem Weg dahin müssen freilich
alle Andersdenkenden beseitigt werden. Selbstverständlich
durch Überzeugungsarbeit, aber wenn das nicht fruchtet,
sind auch alle anderen Mittel recht. (...)
Die gesamte linke Weltanschauung beruht daneben auf Irrtümern,
Wunschdenken und Wahnvorstellungen. Deshalb scheitern
weltweit sämtliche linken Projekte ohne Ausnahme.
Venezuela war der 84. Versuch seit der Oktoberrevolution, eine
Spielart des Sozialismus zu etablieren. Der Ausgang ist stets
der gleiche. Die Realität ist immer rechts. Das ficht aber
gläubige Linke nicht an, der 85. Versuch ist lediglich
eine Frage der Zeit.
Wieso schaffen die das immer wieder? Weil Linke Meister darin
sind, die kulturelle Dominanz zu erringen. Gerade weil das
grundlegendste Merkmal der Ideen der Linken ist, dass sie
nicht funktionieren, konzentrieren sich die Linken in
Institutionen, in denen Ideen nicht funktionieren müssen,
um zu überleben. Deshalb finden sich Linke überproportional
in Berufen, in denen keine wirtschaftlich messbaren Resultate
erzielt werden müssen.
So sind Linke häufig Medienleute, Lehrer, Professoren, Poli-
tiker oder sonstwie im Staatsdienst oder in steuerfinanzierten
staatsnahen Institutionen angestellt. Das hat den zusätzlichen
Effekt, dass sie diese Stellung dann nutzen können, um permanent
zu agitieren und zu diskreditieren, während ihre Opfer damit
beschäftigt sind, sich am Markt zu bewähren, den eigenen
Lebensunterhalt zu bestreiten und über Steuern und GEZ-
Beiträge ihre linken Gegner auch noch zu alimentieren.
(...)
hier mehr:
https://www.achgut.com/artikel/gestern_noch_staatsbuerger_heute_schon_dissident
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| From | Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2022-10-22 19:33 +0200 |
| Subject | Re: Habeck nimmt erste Ammioniak-Lieferung aus den Emiraten in Empfang |
| Message-ID | <oba8lhdgjb4tq1c8e1d1m8egbetf9ie8fk@4ax.com> |
| In reply to | #571875 |
Manfred <kamikaze.deutschland@mail1a.de> schrieb: > 21.10.2022 > Habeck nimmt erste Wasserstoff-Lieferung aus den Emiraten in Empfang Nein, das war keine Wasserstoff, sondern eine Ammoniaklieferung. Ich habe mal den Betreff angepaßt. > Der von der Abu Dhabi National Oil Company gelieferte Wasserstoff > wurde in Form des Wasserstoffderivats Ammoniak verschifft Dabei wurde das Schiff auf seinem ganzen Weg auf dem Wasserstoffderivat Dihydrogenmonooxid getragen. > Kritik an der ersten Ammoniak-Testlieferung äußerte der > Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). > „Die Herstellung von ... Ammoniak ... > Wasserstoff aus Erdgas verbraucht > enorme Mengen an Erdgas nicht nur für das Endprodukt ... den Mineraldünger ... > sondern auch für den Herstellungsprozess unter hohem > Druck und hoher Hitze“, sagte BUND-Landes- > geschäftsführer Lucas Schäfer. Stimmt. Haber-Bosch-Verfahren. > Dazu komme der Energieverlust für die Umwandlung von > Wasserstoff in Ammoniak ... der im betreffenden Fall in Abu Dhabi stattfand statt sonst in Ludwigshafen ... > für den Transport sowie für die CO2-Abscheidung und > die unterirdische Speicherung des Treibhausgases. Schlechtes Marketing. Das beim Prozeß entstehende CO2 wird von der Getränkeindustrie gern genommen, dem Vernehmen nach ist es dort im Moment ziemlich knapp. Hätte man auffangen und gleich mitliefern können. [Restblubber gesnippt]
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| From | Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> |
|---|---|
| Date | 2022-10-22 22:57 +0200 |
| Subject | Re: Habeck nimmt erste Ammioniak-Lieferung aus den Emiraten in Empfang |
| Message-ID | <63545950.C7D9611F@yahoo.com> |
| In reply to | #571956 |
Martin Gerdes wrote: > > Manfred <kamikaze.deutschland@mail1a.de> schrieb: > > > 21.10.2022 > > Habeck nimmt erste Wasserstoff-Lieferung aus den Emiraten in Empfang > > Nein, das war keine Wasserstoff, sondern eine Ammoniaklieferung. Ich > habe mal den Betreff angepaßt. > > > Der von der Abu Dhabi National Oil Company gelieferte Wasserstoff > > wurde in Form des Wasserstoffderivats Ammoniak verschifft > > Dabei wurde das Schiff auf seinem ganzen Weg auf dem Wasserstoffderivat > Dihydrogenmonooxid getragen. > > > Kritik an der ersten Ammoniak-Testlieferung äußerte der > > Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). > > > ?Die Herstellung von > > ... Ammoniak ... > > > Wasserstoff aus Erdgas verbraucht > > enorme Mengen an Erdgas nicht nur für das Endprodukt > > ... den Mineraldünger ... > > > sondern auch für den Herstellungsprozess unter hohem > > Druck und hoher Hitze?, sagte BUND-Landes- > > geschäftsführer Lucas Schäfer. > > Stimmt. Haber-Bosch-Verfahren. Stimmt nicht, das Haber Bosch-Verfahren verbraucht keine Energie. Die Herstellung von Wasserstoff aus Erdgas und Wasser braucht ein bischen zusaetzliche Energie die meist durch Verbrennung von Methan gewonnen wird. > > > Dazu komme der Energieverlust für die Umwandlung von > > Wasserstoff in Ammoniak > > ... der im betreffenden Fall in Abu Dhabi stattfand statt sonst in > Ludwigshafen ... So ist es, bei den heutigen Erdgaspreisen lohnt sich das nicht mehr. Das Ammoniak aus Abu Dhabi koennte dann vielleicht zur Add-Blue Produktion verwendet werden. > > > für den Transport sowie für die CO2-Abscheidung und > > die unterirdische Speicherung des Treibhausgases. > > Schlechtes Marketing. Das beim Prozeß entstehende CO2 wird von der > Getränkeindustrie gern genommen, dem Vernehmen nach ist es dort im > Moment ziemlich knapp. Hätte man auffangen und gleich mitliefern können. Braeuchte wieder ein anderes Schiff...
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| From | Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2022-10-23 00:20 +0200 |
| Subject | Re: Habeck nimmt erste Ammioniak-Lieferung aus den Emiraten in Empfang |
| Message-ID | <h5r8lhto3nf7kro00e0ink3fdn0eqj7j91@4ax.com> |
| In reply to | #571970 |
Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> schrieb: >>> Die Herstellung von >> ... Ammoniak ... >>> Wasserstoff aus Erdgas verbraucht >>> enorme Mengen an Erdgas nicht nur für das Endprodukt >> ... den Mineraldünger ... >>> sondern auch für den Herstellungsprozess unter hohem >>> Druck und hoher Hitze?, sagte BUND-Landesgeschäftsführer Lucas Schäfer. >> Stimmt. Haber-Bosch-Verfahren. > Stimmt nicht, das Haber-Bosch-Verfahren verbraucht keine Energie. Staun! Wieder was gelernt. Ich hätte jetzt gedacht, es koste eine ganze Menge Energie, einen Reaktor auf 500 °C zu erwärmen und die beteiligten Gase auf 300 bar zu bringen. >>> Dazu komme der Energieverlust für die Umwandlung von >>> Wasserstoff in Ammoniak >> ... der im betreffenden Fall in Abu Dhabi stattfand statt sonst in >> Ludwigshafen ... > So ist es, bei den heutigen Erdgaspreisen lohnt sich das nicht mehr. > Das Ammoniak aus Abu Dhabi koennte dann vielleicht zur Add-Blue Produktion > verwendet werden. Oder so. >>> für den Transport sowie für die CO2-Abscheidung und >>> die unterirdische Speicherung des Treibhausgases. >> Schlechtes Marketing. Das beim Prozeß entstehende CO2 wird von der >> Getränkeindustrie gern genommen, dem Vernehmen nach ist es dort im >> Moment ziemlich knapp. Hätte man auffangen und gleich mitliefern können. > Braeuchte wieder ein anderes Schiff ... Ein Schi-hiff wird kommen ...
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| From | Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> |
|---|---|
| Date | 2022-10-23 09:30 +0200 |
| Subject | Re: Habeck nimmt erste Ammioniak-Lieferung aus den Emiraten in Empfang |
| Message-ID | <6354ED92.A642181D@yahoo.com> |
| In reply to | #571972 |
Martin Gerdes wrote: > > Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> schrieb: > > >>> Die Herstellung von > > >> ... Ammoniak ... > > >>> Wasserstoff aus Erdgas verbraucht > >>> enorme Mengen an Erdgas nicht nur für das Endprodukt > > >> ... den Mineraldünger ... > > >>> sondern auch für den Herstellungsprozess unter hohem > >>> Druck und hoher Hitze?, sagte BUND-Landesgeschäftsführer Lucas Schäfer. > > >> Stimmt. Haber-Bosch-Verfahren. > > > Stimmt nicht, das Haber-Bosch-Verfahren verbraucht keine Energie. > > Staun! Wieder was gelernt. > > Ich hätte jetzt gedacht, es koste eine ganze Menge Energie, einen > Reaktor auf 500 °C zu erwärmen und die beteiligten Gase auf 300 bar zu > bringen. Das Erwaermen geschieht durch die Reaktionswaerme und Waermetauscher womit das entstehende Ammoniak wieder abgekuehlt wird: https://de.wikipedia.org/wiki/Haber-Bosch-Verfahren#/media/Datei:Ammoniakreaktor_MS.svg Die fuers Komprimieren noetige Energie habe ich vernachlaessigt, sie gehoert auch zum groessten Teil zur Herstellung der Ausgangsstoffe und nicht zur Ammoniaksynthese. Heute braucht man uebrigends keine 300bar mehr sondern nur noch 100, mit Ruthenium Katalysator ind den USA sogar nur 40bar. Sicher ist der Energieanteil dafuer nicht vernachlaessigbar klein, aber kleiner als der Energieinhalt des benoetigten Wasserstoffs. https://de.wikipedia.org/wiki/Haber-Bosch-Verfahren --------- So betrug der durchschnittliche Energieverbrauch pro Tonne Ammoniak im Jahr 2000 noch etwa 37,4 GJ, während das thermodynamisch bedingte Minimum bei 22,4 Gigajoule pro Tonne liegt. --------
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| From | Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2022-10-23 21:50 +0200 |
| Subject | Re: Habeck nimmt erste Ammioniak-Lieferung aus den Emiraten in Empfang |
| Message-ID | <hn6blhpc77d4f1h80np3397rl7tvl76ndq@4ax.com> |
| In reply to | #571976 |
Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> schrieb: >>>>> Wasserstoff aus Erdgas verbraucht >>>>> enorme Mengen an Erdgas nicht nur für das Endprodukt >>>> ... den Mineraldünger ... >>>>> sondern auch für den Herstellungsprozess unter hohem >>>>> Druck und hoher Hitze, sagte BUND-Landesgeschäftsführer Lucas Schäfer. >>>> Stimmt. Haber-Bosch-Verfahren. >>> Stimmt nicht, das Haber-Bosch-Verfahren verbraucht keine Energie. >> Staun! Wieder was gelernt. >> Ich hätte jetzt gedacht, es koste eine ganze Menge Energie, einen >> Reaktor auf 500 °C zu erwärmen und die beteiligten Gase auf 300 bar zu >> bringen. > Das Erwaermen geschieht durch die Reaktionswaerme und Waermetauscher womit > das entstehende Ammoniak wieder abgekuehlt wird: > https://de.wikipedia.org/wiki/Haber-Bosch-Verfahren#/media/Datei:Ammoniakreaktor_MS.svg Der Original-Reaktor in Karlsruhe am Fritz-Haber-Weg. Ich habe das Ding dort mal liegen sehen, mag 30 Jahre her sein. Inzwischen hat man es wohl als Monument aufgerichtet. > Die fuers Komprimieren noetige Energie habe ich vernachlaessigt, sie gehoert auch > zum groessten Teil zur Herstellung der Ausgangsstoffe und nicht zur Ammoniaksynthese. > Heute braucht man uebrigends keine 300 bar mehr, sondern nur noch 100, > mit Ruthenium-Katalysator in den USA sogar nur 40 bar. > Sicher ist der Energieanteil dafuer nicht vernachlaessigbar klein, aber kleiner > als der Energieinhalt des benoetigten Wasserstoffs. >https://de.wikipedia.org/wiki/Haber-Bosch-Verfahren >--------- >So betrug der durchschnittliche Energieverbrauch pro Tonne Ammoniak im Jahr 2000 >noch etwa 37,4 GJ, während das thermodynamisch bedingte Minimum bei 22,4 Gigajoule pro Tonne liegt. >-------- Na ja, "nichts" ist das auch wieder nicht. In der Unaussprechlichen steht, daß Ammoniak als Wasserstoffträger verwendbar sei, Ammonial sei leicht zu einer Flüssigkeit komprimierbar, somit deutlich leichter transportabel als ein Gas. Lohnt sich denn der Ablauf Erdgas -> Ammoniak -> Transport zum Kunden -> Verbrennung zur Energiegewinnung zum Energietransport? Lohnt sich denn der Ablauf Erdgas -> Ammoniak -> Transport zum Kunden -> Weiterverarbeitung des Ammoniaks z.B. zu Dünger? Bisher war der größte Erdgasverbraucher Deutschland die riesige Chemiefabrik der BASF in Ludwigshafen. Bisher wurde dort in großem Umfang aus Erdgas und Luft Ammoniak hergestellt, SWIW.
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| From | Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> |
|---|---|
| Date | 2022-10-24 12:26 +0200 |
| Subject | Re: Habeck nimmt erste Ammioniak-Lieferung aus den Emiraten in Empfang |
| Message-ID | <6356686E.D7A09043@yahoo.com> |
| In reply to | #572052 |
Martin Gerdes wrote: > > Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> schrieb: > > >>>>> Wasserstoff aus Erdgas verbraucht > >>>>> enorme Mengen an Erdgas nicht nur für das Endprodukt > > >>>> ... den Mineraldünger ... > > >>>>> sondern auch für den Herstellungsprozess unter hohem > >>>>> Druck und hoher Hitze, sagte BUND-Landesgeschäftsführer Lucas Schäfer. > > >>>> Stimmt. Haber-Bosch-Verfahren. > > >>> Stimmt nicht, das Haber-Bosch-Verfahren verbraucht keine Energie. > > >> Staun! Wieder was gelernt. > > >> Ich hätte jetzt gedacht, es koste eine ganze Menge Energie, einen > >> Reaktor auf 500 °C zu erwärmen und die beteiligten Gase auf 300 bar zu > >> bringen. > > > Das Erwaermen geschieht durch die Reaktionswaerme und Waermetauscher womit > > das entstehende Ammoniak wieder abgekuehlt wird: > > https://de.wikipedia.org/wiki/Haber-Bosch-Verfahren#/media/Datei:Ammoniakreaktor_MS.svg > > Der Original-Reaktor in Karlsruhe am Fritz-Haber-Weg. Ich habe das Ding > dort mal liegen sehen, mag 30 Jahre her sein. Inzwischen hat man es wohl > als Monument aufgerichtet. > > > Die fuers Komprimieren noetige Energie habe ich vernachlaessigt, sie gehoert auch > > zum groessten Teil zur Herstellung der Ausgangsstoffe und nicht zur Ammoniaksynthese. > > Heute braucht man uebrigends keine 300 bar mehr, sondern nur noch 100, > > mit Ruthenium-Katalysator in den USA sogar nur 40 bar. > > Sicher ist der Energieanteil dafuer nicht vernachlaessigbar klein, aber kleiner > > als der Energieinhalt des benoetigten Wasserstoffs. > > >https://de.wikipedia.org/wiki/Haber-Bosch-Verfahren > >--------- > >So betrug der durchschnittliche Energieverbrauch pro Tonne Ammoniak im Jahr 2000 > >noch etwa 37,4 GJ, während das thermodynamisch bedingte Minimum bei 22,4 Gigajoule pro Tonne liegt. > >-------- > > Na ja, "nichts" ist das auch wieder nicht. > > In der Unaussprechlichen steht, daß Ammoniak als Wasserstoffträger > verwendbar sei, Ammonial sei leicht zu einer Flüssigkeit komprimierbar, > somit deutlich leichter transportabel als ein Gas. Es lohnt sich vor allem um den Ammoniakbedarf zu decken, der jetzt wegen des teuren Erdgas in Deutschland nicht mehr hergestellt wird. > > Lohnt sich denn der Ablauf Erdgas -> Ammoniak -> Transport zum Kunden -> > Verbrennung zur Energiegewinnung zum Energietransport? Ammoniak direkt zu verbrennen ist etwas unguenstig, erzeugt zuviel NOx. > > Lohnt sich denn der Ablauf Erdgas -> Ammoniak -> Transport zum Kunden -> > Weiterverarbeitung des Ammoniaks z.B. zu Dünger? Auf jeden Fall. > > Bisher war der größte Erdgasverbraucher Deutschland die riesige > Chemiefabrik der BASF in Ludwigshafen. Bisher wurde dort in großem > Umfang aus Erdgas und Luft Ammoniak hergestellt, SWIW. Die brauchen den Ammoniak zur weiteren Verarbeitung nicht nur fuer Duenger. Sie brauchen aber auch Wasserstoff. Ammoniak laesst sich auch leicht wieder zu Wasserstoff verarbeiten, kostet aber etwas Energie. Es koennte guenstiger sein Wasserstoff in Ammoniak zu verwendeln zu Transportieren und dann wieder zuruck in Wasserstoff, als den Wasserstoff zu verfluessigen ihn zu transportieren und dann wieder gasfoermig zu machen.
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| From | Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2022-10-24 22:41 +0200 |
| Subject | Re: Habeck nimmt erste Ammioniak-Lieferung aus den Emiraten in Empfang |
| Message-ID | <rfpdlhlasn5pjp35mb8cogc4ntf7eeqvkq@4ax.com> |
| In reply to | #572136 |
Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> schrieb: >> Bisher war der größte Erdgasverbraucher Deutschland die riesige >> Chemiefabrik der BASF in Ludwigshafen. Bisher wurde dort in großem >> Umfang aus Erdgas und Luft Ammoniak hergestellt, SWIW. > Die brauchen den Ammoniak zur weiteren Verarbeitung nicht nur fuer Duenger. > Sie brauchen aber auch Wasserstoff. Den hat man meines Wissens auch primär aus Erdgas hergestellt. > Ammoniak laesst sich auch leicht wieder zu Wasserstoff verarbeiten, > kostet aber etwas Energie. Es koennte guenstiger sein, Wasserstoff in Ammoniak zu verwandeln, > [das Ammoniak] zu transportieren und dann wieder zurück in Wasserstoff [zu verwandeln], > als den Wasserstoff zu verfluessigen ihn zu transportieren und dann wieder gasfoermig zu machen. Das mag sein. Fragt sich halt, woher Katar den Wasserstoff hat. Wenn sie den aus Erdgas machen, könnte man zum Vergleich fragen, was günstiger ist: Aus Erdgas Wasserstoff machen, aus Wasserstoff Ammoniak machen, das transportieren, am Zielort aus Ammoniak Wasserstoff machen oder: Das Erdgas in Katar eintüten (ggf. flüssig), es transportieren und am Zielort aus Erdgas Wasserstoff zu machen. So oder so: Der vielgenannte Einstieg in die Wasserstoffwirtschaft ist das nicht, ich habe daher den Betreff gleich umgedippst. Und der Troll tut, was Trolle immer tun: Köder auswerfen und abhauen.
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| From | Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> |
|---|---|
| Date | 2022-10-25 11:34 +0200 |
| Subject | Re: Habeck nimmt erste Ammioniak-Lieferung aus den Emiraten in Empfang |
| Message-ID | <6357ADA0.A7C1689@yahoo.com> |
| In reply to | #572243 |
Martin Gerdes wrote: > > Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> schrieb: > > >> Bisher war der größte Erdgasverbraucher Deutschland die riesige > >> Chemiefabrik der BASF in Ludwigshafen. Bisher wurde dort in großem > >> Umfang aus Erdgas und Luft Ammoniak hergestellt, SWIW. > > > Die brauchen den Ammoniak zur weiteren Verarbeitung nicht nur fuer Duenger. > > Sie brauchen aber auch Wasserstoff. > > Den hat man meines Wissens auch primär aus Erdgas hergestellt. Ja seitdem das billig wurde, vorher war es in Deutschland Kohle aus der man mit Wasserdampf Wasserstoff und CO2 herstellte. > > > Ammoniak laesst sich auch leicht wieder zu Wasserstoff verarbeiten, > > kostet aber etwas Energie. Es koennte guenstiger sein, Wasserstoff in Ammoniak zu verwandeln, > > [das Ammoniak] zu transportieren und dann wieder zurück in Wasserstoff [zu verwandeln], > > als den Wasserstoff zu verfluessigen ihn zu transportieren und dann wieder gasfoermig zu machen. > > Das mag sein. Fragt sich halt, woher Katar den Wasserstoff hat. Er kommt aus den Emiraten, die machen ihn aus Erdgas, aber sie entlassen kein CO2 in die Atmosphaere sondern deponieren das. Ich vermute sie pumpen es in Oelfelder um dort den Druck zu erhoehen und damit die Oelfoerderung. > Wenn sie > den aus Erdgas machen, könnte man zum Vergleich fragen, was günstiger > ist: Aus Erdgas Wasserstoff machen, aus Wasserstoff Ammoniak machen, das > transportieren, am Zielort aus Ammoniak Wasserstoff machen > > oder: > Das Erdgas in Katar eintüten (ggf. flüssig), es transportieren und am > Zielort aus Erdgas Wasserstoff zu machen. Katar hat ein grosses Gasfeld, die haben evtl. keine Verwendung fuers CO2, die Emirate dagegen haben Oelfelder aus denen immer auch Gas als Nebenprodukt kommt. > > So oder so: Der vielgenannte Einstieg in die Wasserstoffwirtschaft ist > das nicht, ich habe daher den Betreff gleich umgedippst. Solange man das Ammoniak braucht ist das auch noch nicht noetig, das kommt erst wenn man genug Ammoniak hat, es kann durchaus sein dass Ammoniak ein besserer Wasserstoffspeicher ist, als die Tiefkuehlung von Erdgas. > > Und der Troll tut, was Trolle immer tun: Köder auswerfen und abhauen.
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| From | Jochen Kremer <jochen.news@kremerweb.de> |
|---|---|
| Date | 2022-10-25 12:22 +0200 |
| Subject | Re: Habeck nimmt erste Ammioniak-Lieferung aus den Emiraten in Empfang |
| Message-ID | <jrprnaF8u5aU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #572243 |
Am 24.10.22 um 22:41 schrieb Martin Gerdes: > ... > So oder so: Der vielgenannte Einstieg in die Wasserstoffwirtschaft ist > das nicht, ich habe daher den Betreff gleich umgedippst. > ... Japan scheint da 'eine Idee' zu haben: <https://www.youtube.com/watch?v=YpCQY03W0PI> Bin mal gespannt, wie sich das entwickelt ... Jochen
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| From | Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2022-10-26 19:12 +0200 |
| Subject | Re: Habeck nimmt erste Ammioniak-Lieferung aus den Emiraten in Empfang |
| Message-ID | <rlailhh1dbbn7ro1cnmqp0qdl9k2aknu8h@4ax.com> |
| In reply to | #572300 |
Jochen Kremer <jochen.news@kremerweb.de> schrieb: >> So oder so: Der vielgenannte Einstieg in die Wasserstoffwirtschaft ist >> das nicht, ich habe daher den Betreff gleich umgedippst. >Japan scheint da 'eine Idee' zu haben: ><https://www.youtube.com/watch?v=YpCQY03W0PI> 24 Minuten lang. > Bin mal gespannt, wie sich das entwickelt ... Mag sein, aber ich jedenfalls bin nicht bereit, mir 24 Minuten Video anzuschauen, um hinterher vielleicht (oder auch vielleicht nicht) zu wissen, was Du uns damit sagen wolltest.
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| From | Michael Bode <m.g.bode@web.de> |
|---|---|
| Date | 2022-10-26 20:11 +0200 |
| Subject | Re: Habeck nimmt erste Ammioniak-Lieferung aus den Emiraten in Empfang |
| Message-ID | <jrtbhvF2nf6U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #572421 |
Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> writes: > Jochen Kremer <jochen.news@kremerweb.de> schrieb: > >>> So oder so: Der vielgenannte Einstieg in die Wasserstoffwirtschaft ist >>> das nicht, ich habe daher den Betreff gleich umgedippst. > >>Japan scheint da 'eine Idee' zu haben: >><https://www.youtube.com/watch?v=YpCQY03W0PI> > > 24 Minuten lang. > >> Bin mal gespannt, wie sich das entwickelt ... > > Mag sein, aber ich jedenfalls bin nicht bereit, mir 24 Minuten Video > anzuschauen, um hinterher vielleicht (oder auch vielleicht nicht) zu > wissen, was Du uns damit sagen wolltest. Kernkraftwerk mit Elektrolyseur? Nur ne Vermutung. -- "Die Abwesenheit von Evidenz zur Wirksamkeit ist keine Evidenz für die Abwesenheit von Wirksamkeit." - Der Grünen-Gesundheitsexperte Janosch Dahmen.
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| From | Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2022-10-27 06:13 +0200 |
| Subject | Re: Habeck nimmt erste Ammioniak-Lieferung aus den Emiraten in Empfang |
| Message-ID | <tjd7hd.ano.1@privat.lahls.de> |
| In reply to | #572421 |
*Martin Gerdes* schrieb: > Jochen Kremer <jochen.news@kremerweb.de> schrieb: >>> So oder so: Der vielgenannte Einstieg in die Wasserstoffwirtschaft ist >>> das nicht, ich habe daher den Betreff gleich umgedippst. > >>Japan scheint da 'eine Idee' zu haben: >><https://www.youtube.com/watch?v=YpCQY03W0PI> > > 24 Minuten lang. > >> Bin mal gespannt, wie sich das entwickelt ... > > Mag sein, aber ich jedenfalls bin nicht bereit, mir 24 Minuten Video > anzuschauen, um hinterher vielleicht (oder auch vielleicht nicht) zu > wissen, was Du uns damit sagen wolltest. Da wird auch 20 Minuten um den heißen Brei herumgeredet, bevor ein Reaktortyp genannt wird, dessen Entwicklung in den letzten 20 Jahren in Japan vorangetrieben wurde. Er soll neben Strom, Fernwärme und Wasserstoff liefern können und kein Kühlwasser benötigen. man google "High-temperature engineering test reactor" -- bis denne
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