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Groups > de.sci.physik > #142033 > unrolled thread
| Started by | Dorothee Hermann <DorotheeHermann@gmx.net> |
|---|---|
| First post | 2022-09-19 19:15 +0200 |
| Last post | 2022-09-20 23:04 +0200 |
| Articles | 18 — 9 participants |
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Windanlagen und Klima [was: Alarmierende Studien: Windräder könnten Klimawandel verstärken und Dürren auslösen] Dorothee Hermann <DorotheeHermann@gmx.net> - 2022-09-19 19:15 +0200
Re: Windanlagen und Klima [was: Alarmierende Studien: Windräder könnten Klimawandel verstärken und Dürren auslösen] "Siegfrid Breuer" <point@tipota.de> - 2022-09-19 20:18 +0200
Re: Windanlagen und Klima [was: Alarmierende Studien: Windräder könnten Klimawandel verstärken und Dürren auslösen] Toni-Ketzer <toni-ketzer@online.de> - 2022-09-19 22:04 +0200
Re: Windanlagen und Klima Dorothee Hermann <DorotheeHermann@gmx.net> - 2022-09-20 12:39 +0200
Re: Windanlagen und Klima Toni-Ketzer <toni-ketzer@online.de> - 2022-09-20 17:07 +0200
Re: Windanlagen und Klima Dorothee Hermann <DorotheeHermann@gmx.net> - 2022-09-20 18:38 +0200
Re: Windanlagen und Klima [was: Alarmierende Studien: Windräder könnten Klimawandel verstärken und Dürren auslösen] Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2022-09-20 23:18 +0200
Re: Windanlagen und Klima [was: Alarmierende Studien: Windräder könnten Klimawandel verstärken und Dürren auslösen] "Klaus H." <kl.huller@web.de> - 2022-09-20 12:01 +0200
Re: Windanlagen und Klima Dorothee Hermann <DorotheeHermann@gmx.net> - 2022-09-20 12:39 +0200
Re: Windanlagen und Klima Josef Fluge <b-707@web.de> - 2022-09-20 13:23 +0200
Re: Windanlagen und Klima Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2022-09-20 14:23 +0200
Re: Windanlagen und Klima "Siegfrid Breuer" <point@tipota.de> - 2022-09-20 15:54 +0200
Re: Windanlagen und Klima [was: Alarmierende Studien: Windräder könnten Klimawandel verstärken und Dürren auslösen] Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2022-09-20 23:22 +0200
Re: Windanlagen und Klima [was: Alarmierende Studien: Windräder könnten Klimawandel verstärken und Dürren auslösen] "Klaus H." <kl.huller@web.de> - 2022-09-21 09:30 +0200
Re: Windanlagen und Klima [was: Alarmierende Studien: Windräder könnten Klimawandel verstärken und Dürren auslösen] Josef Fluge <b-707@web.de> - 2022-09-22 20:23 +0200
Re: Windanlagen und Klima [was: Alarmierende Studien: Windräder könnten Klimawandel verstärken und Dürren auslösen] Lars <behrens_lars@gmx.de> - 2022-09-20 15:02 +0200
Re: Windanlagen und Klima [was: Alarmierende Studien: Windräder könnten Klimawandel verstärken und Dürren auslösen] spamfalle2@arcor.de (Marc Stibane) - 2022-09-20 19:28 +0200
Re: Windanlagen und Klima [was: Alarmierende Studien: Windräder könnten Klimawandel verstärken und Dürren auslösen] Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2022-09-20 23:04 +0200
| From | Dorothee Hermann <DorotheeHermann@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2022-09-19 19:15 +0200 |
| Subject | Windanlagen und Klima [was: Alarmierende Studien: Windräder könnten Klimawandel verstärken und Dürren auslösen] |
| Message-ID | <jormclFpv89U3@mid.individual.net> |
Am 19.09.22 um 16:28 schrieb Manfred Harakiri: > Alarmierende Studien: Von wem? > Windräder könnten Klimawandel verstärken und Dürren auslösen "Könnten"! [... Werbung für "achgut"] Bisschen lesen? "Führen Windkraftanlagen zu Erderwärmung und Dürren? Behauptung war, "dass durch Windkraftanlagen abgeschöpfter Wind dazu führt, „dass dieser Wind an immer mehr Standorten in den regionalen und globalen Windsystemen fehlt, was katastrophale Folgen hat. Das kann zu Temperaturerhöhungen und Trockenheit in den Regionen führen. Internationale Studien würden das belegen. Auch würde die durch Windkraftanlagen entzogene Windenergie nicht mehr für die Entstehung von Wolken zur Verfügung stehen. Die von der Politik angestrebte Verdreifachung der Zahl der Windkraftanlagen würde ein ökologisches Desaster bedeuten: Dürre, Waldsterben und Ernteeinbußen. Die Politik müsse sich den zeitlichen Zusammenhang zwischen dem exponentiellen Ausbau der Windkraft und den Dürren in Deutschland bewusst machen und entsprechende Schlüsse ziehen" *Dazu ein Faktencheck in Fragen und Antworten* *Stimmt es, dass Windparks zu einer Erderwärmung führen* Ja, aber nach Ansicht einiger Wissenschaftler nicht generell, sondern nur lokal – und auch das ist nicht unumstritten. In einer Studie der Universität Harvard aus dem Jahr 2018 kommen beispielsweise die Forscher Lee M. Miller und David W. Keith zu dem Ergebnis, dass Windkraftanlagen zu einer Erwärmung der Umgebung führen. Der Erwärmungseffekt entstehe, weil die Rotoren der Windräder erdnahe Luftschichten durchmischten und Wärme und Feuchtigkeit umverteilten. Sie reduzierten die Windgeschwindigkeit und entzögen der Atmosphäre Bewegungsenergie. Das könne regional zu Trockenheit und Dürren führen und Flora und Fauna beeinflussen. Keith und Miller betonen aber, dass auf lange Sicht Windkraft enorme Vorteile gegenüber fossilen Energieträgern habe. Die Politik solle die Ergebnisse dennoch ernst nehmen und sich überlegen, welchen Anteil Wind an der Stromerzeugung haben soll, und eventuell mehr auf Solarenergie setzen. Kritik an ihrer Studie kommt von John Dabiri von der Universität Stanford. Er kritisiert die Berechnungsmethode von Miller und Keith und verweist auf frühere, seiner Meinung nach realistischere Simulationen. Diese hätten gezeigt, dass Windkraftanlagen nur geringe Temperaturveränderungen nahe der Erdoberfläche auslösten" *Verstärken damit Windkraftanlagen den Klimawandel* Nein. Ein Faktor für den Klimawandel ist dieser mögliche lokale Erwärmungseffekt nicht, da damit der Erde keine zusätzliche Energie zugeführt wird. Vielmehr würde die vorhandene Wärme, die bereits in der Atmosphäre vorhanden ist, nur neu verteilt, so Bernhard Stoevesandt, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fraunhofer-Institut für Windenergiesysteme (Iwes) in Oldenburg. *Sind die extrem trockenen Sommer der vergangenen Jahre auf* *die Einflüsse von Windkraftanlagen zurückzuführen* Nein. Der generelle Temperaturanstieg ist seit mehr als 100 Jahren nachweisbar. Er ist die Folge der Industrialisierung, die zu einer Zunahme der Treibhausgase wie Methan und Kohlendioxid (CO2) geführt hat. Die massive Nutzung der Windenergie hat erst vor gut 20 Jahren begonnen. *Reduzieren Windkraftanlagen die Windgeschwindigkeit* „Windkraftanlagen entziehen der Atmosphäre Energie, die in Strom umgewandelt wird“, erläutert Dr. Astrid Lampert, Atmosphärenphysikerin am Institut für Flugführung der TU Braunschweig. Je nach der Rauigkeit der Oberfläche und nach der Durchmischung der Atmosphäre sei der Effekt sehr schnell wieder verschwunden, oder über einen längeren Bereich sichtbar. Eine Extremsituation seien dabei Offshore-Windparks. Wenn die Atmosphäre stabil geschichtet ist, also wärmere Luft vom Land über die kühle Meeresoberfläche strömt, werde die Windgeschwindigkeit direkt hinter Windparks auf bis zu 70 Prozent reduziert. Erst 50 Kilometer weiter habe sich die Windgeschwindigkeit wieder auf 95 Prozent erholt. Bei gut durchmischter Atmosphäre dagegen erreicht die Windgeschwindigkeit schon nach 5 bis 20 Kilometern wieder 95 Prozent. Über Land ist nach Lampert dieser Bremseffekt noch schneller verschwunden" *Haben Windkraftanlagen Einfluss auf die Wolkenbildung* Generell entstehen Wolken durch Verdunstung von Wasser auf der Erdoberfläche (einschließlich der Ozeane), Wind wird nicht gebraucht. Das verdunstete Wasser steigt mit der warmen Luft auf, die sich allmählich dabei abkühlt. Das Wasser kondensiert, Wolken entstehen. Diese werden dann vom Wind weitergetragen. Bei uns weht der Wind vor allem aus Richtung Westen. Das Wasser, das bei uns vom Himmel fällt, stammt überwiegend aus dem Atlantik. Die Umströmung von Windparks kann aber nach den Worten von Dr. Astrid Lampert Einfluss auf Wolken haben. In seltenen Fällen, bei sehr hoher Luftfeuchte nahe 100 Prozent, können die Rotoren diese Luft anheben. Durch die damit verbundene Abkühlung können in Windparks dann Wolken entstehen" Artikel v. 04.08.2022, 14:00 Uhr, von: Olaf Weiss aus https://www.hna.de/lokales/northeim/viel-wind-um-die-rotoren-91705795.html --------------------------- Oder hier: "Obwohl sehr große Windparks einen kleinen Einfluss auf die Umgebungstemperatur in der Nähe der Anlagen haben, können Sie unser Wetter nicht beeinflussen. Der Effekt ist einfach zu gering. Astrid Ziemann von der TU Dresden erklärt, dass unser Wetter meistens durch großräumige und langfristige Prozesse gesteuert wird. Es wird wie überall auf der Welt von Tiefdruck- und Hochdruckgebieten beeinflusst. "Ein Tiefdruckgebiet in unseren Breiten hat zum Beispiel einen typischen Durchmesser bis zu 2.000 Kilometern und eine Lebensdauer von bis zu einer Woche. Die damit verbundenen Niederschlagsprozesse laufen ebenso auf größeren Skalen ab. Die Auswirkungen von Windparks auf große Strukturen in der Atmosphäre ist zumindest fraglich", erläutert Ziemann. Trotzdem gibt es Untersuchungen mit Computer-Wettermodellen dazu, etwa in den USA. Die bisherigen Daten sind aber noch zu gering für übertragbare, valide Ergebnisse. Ursache und Wirkung wurde vertauscht Bodo Wichura vom DWD stimmt dem zu und muss sogar ein bisschen lachen. "Da wird das Pferd von hinten aufgezäumt und Ursache und Wirkung vertauscht. Die Windkraftanlage ist diejenige, die reagiert und nicht diejenige die agiert. Die wird nicht angeschmissen und quirlt alles durch. Die dreht sich nur, wenn es Wind gibt. Wir haben bei uns üblicherweise Wind, wenn wir Tiefdruckgebiete haben", sagt Wichura. Und diese Tiefdruckgebiete bringen üblicherweise auch Wolken mit sich. "Wenn überhaupt, dann würden Windkraftanlagen zu einer zuätzlichen Wolkenbildung führen", sagt Prof. Dr. Stefan Emeis vom KIT. Durch die Windräder kann es nämlich zu mehr Feuchtigkeit in der Luft kommen. Zumindest in Modellen für Offshore-Windparks in der Nordsee konnte das sichtbar gemacht werden. Denn von der Wasseroberfläche steigt feuchte Luft auf und wird durch die Windkraftanlage nach oben transportiert. "Wir haben uns diese Verdunstungsströme angeschaut und angenommen, dass es ja eigentlich nun zu zusätzlicher Wolkenbildung kommen müsste", sagt Emeis. Doch Fehlanzeige. Auf über 40 Forschungsflügen, die die Forschenden über dem Windpark durchführten, konnten nur zwei oder drei Bilder zeigen, dass es ansatzweise zu zusätzlicher Wolkenbildung kam. Wenig aussagekräftig also. Andere Ursachen für die Trockenheit Windkraftanlagen bilden also keine Wolken und sie halten sie schon gar nicht fern. Die Trockenheit in Sachsen-Anhalt hat also definitiv andere Ursachen. "Übrigens, in Sachsen und Thüringen ist die Trockenheit ebenfalls ein großes Problem, trotz der sehr viel geringeren Anzahl und installierten Leistungen der Windenergieanlagen", fügt Astrid Ziemann von der TU Dresden hinzu. Die Ursache für die Trockenheit liegt in den großräumigen und sich ändernden Wetterlagen. Die zunehmende Erwärmung der Arktis, ein daraus folgender geringerer Temperaturunterschied in den Tropen, die damit verbundene Verringerung der Windgeschwindigkeitswerte sowie die Lage und Gestalt des Jetstreams wirken sich auf die Häufigkeit und Dauer von Großwetterlagen in unseren Breiten aus. Der Klimawandel scheint also eher der Übeltäter" aus https://www.mdr.de/wissen/energiewende-beeinflussen-windkraftanlagen-unser-wetter-duerre-trockenheit-100.html -------------- Oder eher so: "Der Klimawandel stellt die Windstromproduktion in Europa vor große Herausforderungen" https://www.eskp.de/energiewende-umwelt/der-einfluss-des-klimawandels-auf-die-windkraft-935998/ siehe: https://www.eskp.de/ueber-uns/ fup dsp gc Dorothee
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| From | "Siegfrid Breuer" <point@tipota.de> |
|---|---|
| Date | 2022-09-19 20:18 +0200 |
| Message-ID | <G19xq9vjnYB@tipota.de> |
| In reply to | #142033 |
DorotheeHermann@gmx.net (Dorothee Hermann) schrieb: >> Windräder könnten Klimawandel verstärken und Dürren auslösen > > "Könnten"! Solang das nicht in der Tagesschau kommt, ist das Bloedsinn! -- > Danke - es tut gut wenigstens von einigen verstanden zu werden - > kommt man sich wenigstens nicht gar so bloede vor <g> [Ottmar Ohlemacher in <c1576t83qg61gmg929csf7lag7ic0stmle@4ax.com>] -> das Wahrheitsministerium raet: <http://www.hinterfotz.de/boese.html> <- und immer nur ARD+ZDF gucken: <https://www.youtube.com/watch?v=W2l2kNQhtlQ>
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| From | Toni-Ketzer <toni-ketzer@online.de> |
|---|---|
| Date | 2022-09-19 22:04 +0200 |
| Message-ID | <tgai0k$17rsi$1@dont-email.me> |
| In reply to | #142033 |
Am 19.09.22 um 19:15 schrieb Dorothee Hermann: > Am 19.09.22 um 16:28 schrieb Manfred Harakiri: >> Alarmierende Studien: > > Von wem? > >> Windräder könnten Klimawandel verstärken und Dürren auslösen > > "Könnten"! Und dann ...... > Dorothee > Fakten seitens der Wissenschaft: Rein wissenschaftlich betrachtet wird CO² durch Niederschlag (Regen) ausgewaschen. Windkraftanlagen hingegen verändern die Thermik. Die Rotoren stellen sich der Luftströmung entgegen. Nachfolgende Luftströmung weicht nach dem physikalischen Grundprinzip entsprechend dem geringsten Widerstand entweder seitlich vorbei, oder schiebt über den Rotor hinweg und treibt weiter auf. Letzteres verlagert die Wolkenbildung jenen Taupunkt aufwärts. Sofern sich dann weiter oben mangels konzentrierte Luftfeuchte überhaupt noch genügend Regentropfen bilden, verdampfen diese bereits auf den Weg bis hinunter zum Erdboden. Desweiteren steht dem örtlich 'permanent erzeugten höheren Luftdruck' dessen Ausdehnung und deren Verdrängung kaum was entgegen, da es sich um eine seperate und aufbauende Klimazone handelt. Angemerkt: Jede Wolke regnet ab Taupunkt permanent ab, wobei jene kühle Feuchtigkeit weitere Feuchte bindet. Regen besteht aus jene Wassertröpfchen welche den Weg zwischen Taupunkt und Erdboden tatsächlich schaffen, also niederschlagen. Andersherum: Wird dieser Weg ab Taupunkt zu lang, oder die Luftfeuchte reicht nicht um Tröpfchenbildung zu fördern, dann fällt auch kein Regen. Ist das begreiflich erklärt, ist das so schwer zu verstehen warum Dürre dank Windkraftanlagen zur Normalität wurde?
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| From | Dorothee Hermann <DorotheeHermann@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2022-09-20 12:39 +0200 |
| Subject | Re: Windanlagen und Klima |
| Message-ID | <jotjjcF4f3oU2@mid.individual.net> |
| In reply to | #142037 |
Am 19.09.22 um 22:04 schrieb Toni-Ketzer:
> Ist das begreiflich erklärt, ist das so schwer zu verstehen warum Dürre
> dank Windkraftanlagen zur Normalität wurde?
Magst du ("begreiflich") lesen?
"Führen Windkraftanlagen zu Erderwärmung und Dürren?
Behauptung war, "dass durch Windkraftanlagen abgeschöpfter Wind dazu
führt, „dass dieser Wind an immer mehr Standorten in den regionalen und
globalen Windsystemen fehlt, was katastrophale Folgen hat. Das kann zu
Temperaturerhöhungen und Trockenheit in den Regionen führen.
Internationale Studien würden das belegen. Auch würde die durch
Windkraftanlagen entzogene Windenergie nicht mehr für die Entstehung von
Wolken zur Verfügung stehen.
Die von der Politik angestrebte Verdreifachung der Zahl der
Windkraftanlagen würde ein ökologisches Desaster bedeuten: Dürre,
Waldsterben und Ernteeinbußen. Die Politik müsse sich den zeitlichen
Zusammenhang zwischen dem exponentiellen Ausbau der Windkraft und den
Dürren in Deutschland bewusst machen und entsprechende Schlüsse ziehen"
*Dazu ein Faktencheck in Fragen und Antworten*
*Stimmt es, dass Windparks zu einer Erderwärmung führen*
Ja, aber nach Ansicht einiger Wissenschaftler nicht generell, sondern
nur lokal – und auch das ist nicht unumstritten. In einer Studie der
Universität Harvard aus dem Jahr 2018 kommen beispielsweise die Forscher
Lee M. Miller und David W. Keith zu dem Ergebnis, dass Windkraftanlagen
zu einer Erwärmung der Umgebung führen.
Der Erwärmungseffekt entstehe, weil die Rotoren der Windräder erdnahe
Luftschichten durchmischten und Wärme und Feuchtigkeit umverteilten. Sie
reduzierten die Windgeschwindigkeit und entzögen der Atmosphäre
Bewegungsenergie. Das könne regional zu Trockenheit und Dürren führen
und Flora und Fauna beeinflussen. Keith und Miller betonen aber, dass
auf lange Sicht Windkraft enorme Vorteile gegenüber fossilen
Energieträgern habe. Die Politik solle die Ergebnisse dennoch ernst
nehmen und sich überlegen, welchen Anteil Wind an der Stromerzeugung
haben soll, und eventuell mehr auf Solarenergie setzen.
Kritik an ihrer Studie kommt von John Dabiri von der Universität
Stanford. Er kritisiert die Berechnungsmethode von Miller und Keith und
verweist auf frühere, seiner Meinung nach realistischere Simulationen.
Diese hätten gezeigt, dass Windkraftanlagen nur geringe
Temperaturveränderungen nahe der Erdoberfläche auslösten"
*Verstärken damit Windkraftanlagen den Klimawandel*
Nein. Ein Faktor für den Klimawandel ist dieser mögliche lokale
Erwärmungseffekt nicht, da damit der Erde keine zusätzliche Energie
zugeführt wird. Vielmehr würde die vorhandene Wärme, die bereits in der
Atmosphäre vorhanden ist, nur neu verteilt, so Bernhard Stoevesandt,
wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fraunhofer-Institut für
Windenergiesysteme (Iwes) in Oldenburg.
*Sind die extrem trockenen Sommer der vergangenen Jahre auf*
*die Einflüsse von Windkraftanlagen zurückzuführen*
Nein. Der generelle Temperaturanstieg ist seit mehr als 100 Jahren
nachweisbar. Er ist die Folge der Industrialisierung, die zu einer
Zunahme der Treibhausgase wie Methan und Kohlendioxid (CO2) geführt hat.
Die massive Nutzung der Windenergie hat erst vor gut 20 Jahren begonnen.
*Reduzieren Windkraftanlagen die Windgeschwindigkeit*
„Windkraftanlagen entziehen der Atmosphäre Energie, die in Strom
umgewandelt wird“, erläutert Dr. Astrid Lampert, Atmosphärenphysikerin
am Institut für Flugführung der TU Braunschweig. Je nach der Rauigkeit
der Oberfläche und nach der Durchmischung der Atmosphäre sei der Effekt
sehr schnell wieder verschwunden, oder über einen längeren Bereich
sichtbar. Eine Extremsituation seien dabei Offshore-Windparks. Wenn die
Atmosphäre stabil geschichtet ist, also wärmere Luft vom Land über die
kühle Meeresoberfläche strömt, werde die Windgeschwindigkeit direkt
hinter Windparks auf bis zu 70 Prozent reduziert. Erst 50 Kilometer
weiter habe sich die Windgeschwindigkeit wieder auf 95 Prozent erholt.
Bei gut durchmischter Atmosphäre dagegen erreicht die
Windgeschwindigkeit schon nach 5 bis 20 Kilometern wieder 95 Prozent.
Über Land ist nach Lampert dieser Bremseffekt noch schneller verschwunden"
*Haben Windkraftanlagen Einfluss auf die Wolkenbildung*
Generell entstehen Wolken durch Verdunstung von Wasser auf der
Erdoberfläche (einschließlich der Ozeane), Wind wird nicht gebraucht.
Das verdunstete Wasser steigt mit der warmen Luft auf, die sich
allmählich dabei abkühlt. Das Wasser kondensiert, Wolken entstehen.
Diese werden dann vom Wind weitergetragen.
Bei uns weht der Wind vor allem aus Richtung Westen. Das Wasser, das bei
uns vom Himmel fällt, stammt überwiegend aus dem Atlantik. Die
Umströmung von Windparks kann aber nach den Worten von Dr. Astrid
Lampert Einfluss auf Wolken haben.
In seltenen Fällen, bei sehr hoher Luftfeuchte nahe 100 Prozent, können
die Rotoren diese Luft anheben. Durch die damit verbundene Abkühlung
können in Windparks dann Wolken entstehen"
Artikel v. 04.08.2022, 14:00 Uhr, von: Olaf Weiss
aus
https://www.hna.de/lokales/northeim/viel-wind-um-die-rotoren-91705795.html
---------------------------
Oder hier:
"Obwohl sehr große Windparks einen kleinen Einfluss auf die
Umgebungstemperatur in der Nähe der Anlagen haben, können Sie unser
Wetter nicht beeinflussen. Der Effekt ist einfach zu gering. Astrid
Ziemann von der TU Dresden erklärt, dass unser Wetter meistens durch
großräumige und langfristige Prozesse gesteuert wird. Es wird wie
überall auf der Welt von Tiefdruck- und Hochdruckgebieten beeinflusst.
"Ein Tiefdruckgebiet in unseren Breiten hat zum Beispiel einen typischen
Durchmesser bis zu 2.000 Kilometern und eine Lebensdauer von bis zu
einer Woche. Die damit verbundenen Niederschlagsprozesse laufen ebenso
auf größeren Skalen ab. Die Auswirkungen von Windparks auf große
Strukturen in der Atmosphäre ist zumindest fraglich", erläutert Ziemann.
Trotzdem gibt es Untersuchungen mit Computer-Wettermodellen dazu, etwa
in den USA. Die bisherigen Daten sind aber noch zu gering für
übertragbare, valide Ergebnisse.
Ursache und Wirkung wurde vertauscht
Bodo Wichura vom DWD stimmt dem zu und muss sogar ein bisschen lachen.
"Da wird das Pferd von hinten aufgezäumt und Ursache und Wirkung
vertauscht. Die Windkraftanlage ist diejenige, die reagiert und nicht
diejenige die agiert. Die wird nicht angeschmissen und quirlt alles
durch. Die dreht sich nur, wenn es Wind gibt. Wir haben bei uns
üblicherweise Wind, wenn wir Tiefdruckgebiete haben", sagt Wichura. Und
diese Tiefdruckgebiete bringen üblicherweise auch Wolken mit sich.
"Wenn überhaupt, dann würden Windkraftanlagen zu einer zuätzlichen
Wolkenbildung führen", sagt Prof. Dr. Stefan Emeis vom KIT. Durch die
Windräder kann es nämlich zu mehr Feuchtigkeit in der Luft kommen.
Zumindest in Modellen für Offshore-Windparks in der Nordsee konnte das
sichtbar gemacht werden. Denn von der Wasseroberfläche steigt feuchte
Luft auf und wird durch die Windkraftanlage nach oben transportiert.
"Wir haben uns diese Verdunstungsströme angeschaut und angenommen, dass
es ja eigentlich nun zu zusätzlicher Wolkenbildung kommen müsste", sagt
Emeis. Doch Fehlanzeige. Auf über 40 Forschungsflügen, die die
Forschenden über dem Windpark durchführten, konnten nur zwei oder drei
Bilder zeigen, dass es ansatzweise zu zusätzlicher Wolkenbildung kam.
Wenig aussagekräftig also.
Andere Ursachen für die Trockenheit
Windkraftanlagen bilden also keine Wolken und sie halten sie schon gar
nicht fern. Die Trockenheit in Sachsen-Anhalt hat also definitiv andere
Ursachen.
"Übrigens, in Sachsen und Thüringen ist die Trockenheit ebenfalls ein
großes Problem, trotz der sehr viel geringeren Anzahl und installierten
Leistungen der Windenergieanlagen", fügt Astrid Ziemann von der TU
Dresden hinzu.
Die Ursache für die Trockenheit liegt in den großräumigen und sich
ändernden Wetterlagen. Die zunehmende Erwärmung der Arktis, ein daraus
folgender geringerer Temperaturunterschied in den Tropen, die damit
verbundene Verringerung der Windgeschwindigkeitswerte sowie die Lage und
Gestalt des Jetstreams wirken sich auf die Häufigkeit und Dauer von
Großwetterlagen in unseren Breiten aus. Der Klimawandel scheint also
eher der Übeltäter"
aus
https://www.mdr.de/wissen/energiewende-beeinflussen-windkraftanlagen-unser-wetter-duerre-trockenheit-100.html
--------------
Oder eher so:
"Der Klimawandel stellt die Windstromproduktion in Europa vor große
Herausforderungen"
https://www.eskp.de/energiewende-umwelt/der-einfluss-des-klimawandels-auf-die-windkraft-935998/
siehe: https://www.eskp.de/ueber-uns/
fup dsp gc
Dorothee
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| From | Toni-Ketzer <toni-ketzer@online.de> |
|---|---|
| Date | 2022-09-20 17:07 +0200 |
| Subject | Re: Windanlagen und Klima |
| Message-ID | <tgckvm$1hmdl$1@dont-email.me> |
| In reply to | #142041 |
Am 20.09.22 um 12:39 schrieb Dorothee Hermann:
> Am 19.09.22 um 22:04 schrieb Toni-Ketzer:
>> Ist das begreiflich erklärt, ist das so schwer zu verstehen warum Dürre
>> dank Windkraftanlagen zur Normalität wurde?
> Magst du ("begreiflich") lesen?
>
> "Führen Windkraftanlagen zu Erderwärmung und Dürren?
Werte Autorin Fr. Dorothee Hermann;
Es war und ist wenig sinnvoll andere Leute zu vertrauen.
"Wer die Schilderung eines Einhergang von verschiedene Zeugen hört
bekommt Zweifel an Schreibung der Weltgeschichte."
Man sollte sich vergewissern.
Ganz klar: "Windkraftanlagen verändern die Thermik", folglich Dürre.
Die Behauptung einer globalen Erderwärmung als solche dient dem
Sensationsjournalismus. Ihre hier aufgeführten Zitate stammen allemal
aus dem Dunstkreis des Sensationsjournalismus. Diesen wurde meinerseits
wenig Beachtung geschenkt, denn:
Ein Troll ist primär ein Wegelagerer welcher andere Zeitgenossen
belästigt, diese auf sein Niveau herab holt.
Siehe z.B. Autor "PointedEars", Zitat:
> Marianne Poster wrote:
> ^^^^^^^^^^^^^^^
> Falls das nicht Dein richtiger Name sein sollte, dann gib bitte Deinen
> richtigen Namen an. Das gilt hier im deutschsprachigen Usenet als höflich
> und erhöht daher die Wahrscheinlichkeit für sinnvolle Antworten.
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| From | Dorothee Hermann <DorotheeHermann@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2022-09-20 18:38 +0200 |
| Subject | Re: Windanlagen und Klima |
| Message-ID | <jou8jkF7ki4U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #142049 |
Um Martin Ebert zu informieren: Dieser Post geht in die NG dsp UND gc,
ohne ein fup zu setzen - und auch ich kann mich nicht entscheiden.
Am 20.09.22 um 17:07 schrieb Toni-Ketzer:
> Am 20.09.22 um 12:39 schrieb Dorothee Hermann:
>> Am 19.09.22 um 22:04 schrieb Toni-Ketzer:
>>> Ist das begreiflich erklärt, ist das so schwer zu verstehen warum Dürre
>>> dank Windkraftanlagen zur Normalität wurde?
>> Magst du ("begreiflich") lesen?
> Werte Autorin Fr. Dorothee Hermann;
> Es war und ist wenig sinnvoll andere Leute zu vertrauen.
Musst du auch nicht. Warum auch. Und das ironisch gemeinte "begreiflich"
war nur auf dein "begreiflich" gemünzt - ansonsten halte ich von
Unhöflichkeiten nicht viel.
Es ist doch der Sinn einer NG, dass es verschiedene Meinungen gibt - und
die kann man kundtun und trotzdem andere so stehenlassen.
Ich drösel mal auf:
Ein Poster mit dem Namen "Manfred" harakiri stellt ein Posting
Message-ID: <tg9ua5$oqr$1@gioia.aioe.org>
mit dem Betreff: "Alarmierende Studien: Windräder könnten Klimawandel
verstärken und Dürren auslösen" ein, durch die NGs dspm, dtt, gc (ohne
fup). Mit einem Link zu "achgut, Die Achse des Guten".
Ich kenne anderes, antworte deshalb mit Änderung des dramatischen
Betreffs in "Windanlagen und Klima", poste die für mich relevanten
Passagen zu dem Thema mit Angabe der seriöseren Links (Helmholtz z.B.)
in sachlichem Ton (fup dsp und gc):
Message-ID: <jormclFpv89U3@mid.individual.net>
Darauf antwortet ein "Toni Ketzer" mit dem Schlusssatz: "Ist das
begreiflich erklärt, ist das so schwer zu verstehen warum Dürre
dank Windkraftanlagen zur Normalität wurde"
Message-ID: <tgai0k$17rsi$1@dont-email.me>
Leider war ich durch den Namen "Ketzer" und durch die Feststellung
(nicht mehr Frage), dass "Dürre dank Windkraftanlagen zur Normalität
wurde", etwas 'irritiert' und versuchte dich zum Lesen anderer
Ausführungen (Überlegungen) zu bewegen:
Message-ID: <jotjjcF4f3oU2@mid.individual.net>
Was jetzt dein "Troll" soll und die Anführung einer "Marianne Poster"
versteh ich nicht, will ich auch nicht verstehen.
Ich schreibe nur unter meinem Namen mit immer der gleichen Mailadresse.
Dorothee
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| From | Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> |
|---|---|
| Date | 2022-09-20 23:18 +0200 |
| Message-ID | <tgdanb$1jna0$1@dont-email.me> |
| In reply to | #142037 |
Toni-Ketzer schrieb: > Windkraftanlagen hingegen verändern die Thermik. Die Rotoren stellen sich der Luftströmung entgegen. Nachfolgende Luftströmung weicht nach dem physikalischen Grundprinzip entsprechend dem geringsten > Widerstand entweder seitlich vorbei, oder schiebt über den Rotor hinweg und treibt weiter auf. Wenn ein konstanter Massestrom gebremst wird, dann wird er sich verbreitern. Das ist eine geometrische Notwendigkeit. Vielleicht sollte man sich mal den Unterschied zwischen Aktions- und Reaktionsturbinen anschauen. Ich will nicht ausschliessen, dass so ein Windrad die unteren 100m oder so dezent durchmischen. Das fördert natürlich die effektive Wärmeleitung der Luft und damit den Treibhauseffekt. Allerdings auf einer sehr kleinen Fläche. Der CO2-bedingte Treibhauseffekt hat die Klimazonen schon um ca. 500m nach oben geschoben, und zwar überall. > Angemerkt: Jede Wolke regnet ab Taupunkt permanent ab, wobei jene kühle Feuchtigkeit weitere Feuchte bindet. Regen besteht aus jene Wassertröpfchen welche den Weg zwischen Taupunkt und Erdboden > tatsächlich schaffen, also niederschlagen. Andersherum: Wird dieser Weg ab Taupunkt zu lang, oder die Luftfeuchte reicht nicht um Tröpfchenbildung zu fördern, dann fällt auch kein Regen. Ist das bei Wolken nicht normal? Die ziehen weiter, mehr oder weniger unverändert. Damit die Wolke abregnet, muss also noch mehr passieren. > Ist das begreiflich erklärt, ist das so schwer zu verstehen warum Dürre dank Windkraftanlagen zur Normalität wurde? Es entsteht eher der Eindruck, dass du irgendwie Kondensation und Regen durcheinander bringst. -- mfg Rolf Bombach
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| From | "Klaus H." <kl.huller@web.de> |
|---|---|
| Date | 2022-09-20 12:01 +0200 |
| Message-ID | <tgc32f$b2vc$1@newsreader4.netcologne.de> |
| In reply to | #142033 |
Am 19.09.2022 um 19:15 schrieb Dorothee Hermann: > > Keith und Miller betonen aber, dass > auf lange Sicht Windkraft enorme Vorteile gegenüber fossilen > Energieträgern habe. Die Politik solle die Ergebnisse dennoch ernst > nehmen und sich überlegen, welchen Anteil Wind an der Stromerzeugung > haben soll, und eventuell mehr auf Solarenergie setzen. > Schöne Logik. Muster: 'Der Patient starb durch die Operation. Wenn wir ihn nicht operiert hätten, wäre er allerdings jetzt noch töter. Trotzdem sollten wir den Vorfall ernst nehmen und es möglichst vermeiden, auch den nächsten Patienten wieder umzubringen.'
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| From | Dorothee Hermann <DorotheeHermann@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2022-09-20 12:39 +0200 |
| Subject | Re: Windanlagen und Klima |
| Message-ID | <jotjj5F4f3oU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #142038 |
Am 20.09.22 um 12:01 schrieb Klaus H.: > Am 19.09.2022 um 19:15 antwortete Dorothee Hermann: >> *Stimmt es, dass Windparks zu einer Erderwärmung führen* >> Ja, aber nach Ansicht einiger Wissenschaftler nicht generell, >> sondern nur lokal – und auch das ist nicht unumstritten. In einer >> Studie der Universität Harvard aus dem Jahr 2018 kommen >> beispielsweise die Forscher Lee M. Miller und David W. Keith zu >> dem Ergebnis, dass Windkraftanlagen zu einer Erwärmung der >> Umgebung führen. >> Der Erwärmungseffekt entstehe, weil die Rotoren der Windräder >> erdnahe Luftschichten durchmischten und Wärme und Feuchtigkeit >> umverteilten. Sie reduzierten die Windgeschwindigkeit und entzögen >> der Atmosphäre Bewegungsenergie. Das könne regional zu Trockenheit >> und Dürren führen und Flora und Fauna beeinflussen. Keith und >> Miller betonen aber, dass auf lange Sicht Windkraft enorme >> Vorteile gegenüber fossilen Energieträgern habe. Die Politik solle >> die Ergebnisse dennoch ernst nehmen und sich überlegen, welchen >> Anteil Wind an der Stromerzeugung haben soll, und eventuell mehr >> auf Solarenergie setzen. >> Kritik an ihrer Studie kommt von John Dabiri von der Universität >> Stanford. Er kritisiert die Berechnungsmethode von Miller und >> Keith und verweist auf frühere, seiner Meinung nach realistischere >> Simulationen. Diese hätten gezeigt, dass Windkraftanlagen nur >> geringe Temperaturveränderungen nahe der Erdoberfläche auslösten" >> *Verstärken damit Windkraftanlagen den Klimawandel* >> Nein. Ein Faktor für den Klimawandel ist dieser mögliche lokale >> Erwärmungseffekt nicht, da damit der Erde keine zusätzliche Energie >> zugeführt wird. Vielmehr würde die vorhandene Wärme, die bereits in >> der Atmosphäre vorhanden ist, nur neu verteilt, so Bernhard >> Stoevesandt, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fraunhofer-Institut >> für Windenergiesysteme (Iwes) in Oldenburg. >> *Sind die extrem trockenen Sommer der vergangenen Jahre auf* *die >> Einflüsse von Windkraftanlagen zurückzuführen* >> Nein. Der generelle Temperaturanstieg ist seit mehr als 100 Jahren >> nachweisbar. Er ist die Folge der Industrialisierung, die zu einer >> Zunahme der Treibhausgase wie Methan und Kohlendioxid (CO2) >> geführt hat. Die massive Nutzung der Windenergie hat erst vor gut >> 20 Jahren begonnen. Zum besseren Verständnis (du hast nur einen Satz aus dem Zusammenhang zitiert), habe ich ergänzt. > Schöne Logik. Muster: > 'Der Patient starb durch die Operation. Wenn wir ihn nicht operiert > hätten, wäre er allerdings jetzt noch töter. Trotzdem sollten wir > den Vorfall ernst nehmen und es möglichst vermeiden, auch den > nächsten Patienten wieder umzubringen.' Dein Vergleich ist nicht richtig / merkwürdig / einseitig konnotiert. Dorothee
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| From | Josef Fluge <b-707@web.de> |
|---|---|
| Date | 2022-09-20 13:23 +0200 |
| Subject | Re: Windanlagen und Klima |
| Message-ID | <tc8jihlak61js3be45s38pli9qssn6ssge@4ax.com> |
| In reply to | #142040 |
On Tue, 20 Sep 2022 12:39:30 +0200, Dorothee Hermann <DorotheeHermann@gmx.net> wrote: >Dein Vergleich ist nicht richtig / merkwürdig / einseitig konnotiert. Mit einem Wort: er ist politisch. [x-post de.alt.gruppenkasper] [F'up2 de.alt.gruppenkasper] -- Josef Fluge
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| From | Martin Ebert <mx300@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2022-09-20 14:23 +0200 |
| Subject | Re: Windanlagen und Klima |
| Message-ID | <tgcbbo$1gn71$1@dont-email.me> |
| In reply to | #142040 |
Am 20.09.22 um 12:39 schrieb Dorothee Hermann: [was] Unterlasse bitte das crossposten.
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| From | "Siegfrid Breuer" <point@tipota.de> |
|---|---|
| Date | 2022-09-20 15:54 +0200 |
| Subject | Re: Windanlagen und Klima |
| Message-ID | <G1E2G$8znYB@tipota.de> |
| In reply to | #142044 |
mx300@gmx.net (Martin Ebert) schrieb: > Unterlasse bitte das crossposten. Was hatte denn die Usenetverwaltung gesagt zu Deinem Bestreben, das deutschsprachige Usenet moderieren zu wollen? -- > Wer die gleichen Interessen hat wie ich, der ist gerne eingeladen, > sich auch als "Allgemeinheit" zu fuehlen... [Ottmar Ohlemacher in <1fyjaqyhs7q8s$.m15el91s05h6$.dlg@40tude.net>] -> das Wahrheitsministerium raet: <http://www.hinterfotz.de/boese.html> <- und immer nur ARD+ZDF gucken: <https://www.youtube.com/watch?v=W2l2kNQhtlQ>
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| From | Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> |
|---|---|
| Date | 2022-09-20 23:22 +0200 |
| Message-ID | <tgdaug$1jntj$1@dont-email.me> |
| In reply to | #142038 |
Klaus H. schrieb: > Am 19.09.2022 um 19:15 schrieb Dorothee Hermann: >> >> Keith und Miller betonen aber, dass >> auf lange Sicht Windkraft enorme Vorteile gegenüber fossilen >> Energieträgern habe. Die Politik solle die Ergebnisse dennoch ernst >> nehmen und sich überlegen, welchen Anteil Wind an der Stromerzeugung >> haben soll, und eventuell mehr auf Solarenergie setzen. >> > Schöne Logik. Muster: > > 'Der Patient starb durch die Operation. Wenn wir ihn nicht operiert hätten, wäre er allerdings jetzt noch töter. Trotzdem sollten wir den Vorfall ernst nehmen und es möglichst vermeiden, auch den > nächsten Patienten wieder umzubringen.' Das ist ein polemische Meinungsäusserung. Und diese deutet darauf hin, dass da vieles nicht verstanden wurde oder nicht verstanden werden wollte. Kann man natürlich äussern, aber dafür stehen politische, weltanschauliche, religiöse und weitere NGs zur Verfügung. Sci-Gruppen nicht. -- mfg Rolf Bombach
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| From | "Klaus H." <kl.huller@web.de> |
|---|---|
| Date | 2022-09-21 09:30 +0200 |
| Message-ID | <tgeeiq$cl22$1@newsreader4.netcologne.de> |
| In reply to | #142055 |
Am 20.09.2022 um 23:22 schrieb Rolf Bombach: > Klaus H. schrieb: >> Am 19.09.2022 um 19:15 schrieb Dorothee Hermann: >>> >>> Keith und Miller betonen aber, dass >>> auf lange Sicht Windkraft *enorme Vorteile* gegenüber fossilen >>> Energieträgern habe. Die Politik solle die Ergebnisse *dennoch* *ernst >>> nehmen* und sich überlegen, welchen Anteil Wind an der Stromerzeugung >>> haben *soll*, und *eventuell* mehr auf Solarenergie setzen. >>> >> Schöne Logik. Muster: >> >> 'Der Patient starb durch die Operation. Wenn wir ihn nicht operiert >> hätten, wäre er allerdings jetzt noch töter. Trotzdem sollten wir den >> Vorfall ernst nehmen und es möglichst vermeiden, auch den nächsten >> Patienten wieder umzubringen.' > > Das ist ein polemische Meinungsäusserung. Und diese deutet darauf hin, > dass da vieles nicht verstanden wurde oder nicht verstanden werden wollte. > Der letzte Halbsatz müßte wie folgt leicht modifiziert werden (die kleine Abänderung ist von mir hervorgehoben), dann stimmt es: "daß vieles ... nicht verstanden werden *s*ollte". S. dazu auch die sinnlosen Füllwörter, die ich jetzt im Vorzitat hervorgehoben habe.
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| From | Josef Fluge <b-707@web.de> |
|---|---|
| Date | 2022-09-22 20:23 +0200 |
| Message-ID | <oi9piht87jl71aaj51sk5q5c4jc9o732u0@4ax.com> |
| In reply to | #142055 |
On Tue, 20 Sep 2022 23:22:25 +0200, Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> wrote: >Das ist ein polemische Meinungsäusserung. Und diese deutet darauf hin, >dass da vieles nicht verstanden wurde oder nicht verstanden werden wollte. >Kann man natürlich äussern, aber dafür stehen politische, weltanschauliche, >religiöse und weitere NGs zur Verfügung. Sci-Gruppen nicht. Stimme voll zu! Allerdings: die strikte Gruppen-Disziplin hat im Laufe der Jahre stark nachgelassen, auch, weil es die "Wächter" nicht mehr gibt. Ist irgendwie auch egal, denn das Usenet wird vermutlich in wenigen Jahren tot sein. [x-post de.sci.physik,de.talk.misc] [f'up2 de.talk.misc] -- Josef Fluge
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| From | Lars <behrens_lars@gmx.de> |
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| Date | 2022-09-20 15:02 +0200 |
| Message-ID | <tgcdla$17v6$1@news-cypress.fernuni-hagen.de> |
| In reply to | #142033 |
Danke für die Zusammenfassung. Letztens in einer Doku vom MDR von der Problematik des Einsatzes von SF6 als Isolator in den elektrischen Schaltungen der meisten Windkraftanlagen erfahren. Es exisitiert hierzu ein Faktencheck vom MDR: https://www.mdr.de/wissen/faktencheck/faktencheck-treibhausgas-windkraft-100.html Die Doku ist hier: https://www.youtube.com/watch?v=fT-dYQeKs3k Was ist davon zu halten? Gibt es dazu bereits Veröffentlichungen? Ist die Sorge berechtigt? Beste Grüße On 9/19/22 19:15, Dorothee Hermann wrote: > Am 19.09.22 um 16:28 schrieb Manfred Harakiri: >> Alarmierende Studien: > > Von wem? > >> Windräder könnten Klimawandel verstärken und Dürren auslösen > > "Könnten"! > > [... Werbung für "achgut"] > > > Bisschen lesen? > > "Führen Windkraftanlagen zu Erderwärmung und Dürren? > > Behauptung war, "dass durch Windkraftanlagen abgeschöpfter Wind dazu > führt, „dass dieser Wind an immer mehr Standorten in den regionalen und > globalen Windsystemen fehlt, was katastrophale Folgen hat. Das kann zu > Temperaturerhöhungen und Trockenheit in den Regionen führen. > Internationale Studien würden das belegen. Auch würde die durch > Windkraftanlagen entzogene Windenergie nicht mehr für die Entstehung von > Wolken zur Verfügung stehen. > Die von der Politik angestrebte Verdreifachung der Zahl der > Windkraftanlagen würde ein ökologisches Desaster bedeuten: Dürre, > Waldsterben und Ernteeinbußen. Die Politik müsse sich den zeitlichen > Zusammenhang zwischen dem exponentiellen Ausbau der Windkraft und den > Dürren in Deutschland bewusst machen und entsprechende Schlüsse ziehen" > > > *Dazu ein Faktencheck in Fragen und Antworten* > > *Stimmt es, dass Windparks zu einer Erderwärmung führen* > > Ja, aber nach Ansicht einiger Wissenschaftler nicht generell, sondern > nur lokal – und auch das ist nicht unumstritten. In einer Studie der > Universität Harvard aus dem Jahr 2018 kommen beispielsweise die Forscher > Lee M. Miller und David W. Keith zu dem Ergebnis, dass Windkraftanlagen > zu einer Erwärmung der Umgebung führen. > > Der Erwärmungseffekt entstehe, weil die Rotoren der Windräder erdnahe > Luftschichten durchmischten und Wärme und Feuchtigkeit umverteilten. Sie > reduzierten die Windgeschwindigkeit und entzögen der Atmosphäre > Bewegungsenergie. Das könne regional zu Trockenheit und Dürren führen > und Flora und Fauna beeinflussen. Keith und Miller betonen aber, dass > auf lange Sicht Windkraft enorme Vorteile gegenüber fossilen > Energieträgern habe. Die Politik solle die Ergebnisse dennoch ernst > nehmen und sich überlegen, welchen Anteil Wind an der Stromerzeugung > haben soll, und eventuell mehr auf Solarenergie setzen. > > Kritik an ihrer Studie kommt von John Dabiri von der Universität > Stanford. Er kritisiert die Berechnungsmethode von Miller und Keith und > verweist auf frühere, seiner Meinung nach realistischere Simulationen. > Diese hätten gezeigt, dass Windkraftanlagen nur geringe > Temperaturveränderungen nahe der Erdoberfläche auslösten" > > > *Verstärken damit Windkraftanlagen den Klimawandel* > > Nein. Ein Faktor für den Klimawandel ist dieser mögliche lokale > Erwärmungseffekt nicht, da damit der Erde keine zusätzliche Energie > zugeführt wird. Vielmehr würde die vorhandene Wärme, die bereits in der > Atmosphäre vorhanden ist, nur neu verteilt, so Bernhard Stoevesandt, > wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fraunhofer-Institut für > Windenergiesysteme (Iwes) in Oldenburg. > > > *Sind die extrem trockenen Sommer der vergangenen Jahre auf* > *die Einflüsse von Windkraftanlagen zurückzuführen* > > Nein. Der generelle Temperaturanstieg ist seit mehr als 100 Jahren > nachweisbar. Er ist die Folge der Industrialisierung, die zu einer > Zunahme der Treibhausgase wie Methan und Kohlendioxid (CO2) geführt hat. > Die massive Nutzung der Windenergie hat erst vor gut 20 Jahren begonnen. > > > *Reduzieren Windkraftanlagen die Windgeschwindigkeit* > > „Windkraftanlagen entziehen der Atmosphäre Energie, die in Strom > umgewandelt wird“, erläutert Dr. Astrid Lampert, Atmosphärenphysikerin > am Institut für Flugführung der TU Braunschweig. Je nach der Rauigkeit > der Oberfläche und nach der Durchmischung der Atmosphäre sei der Effekt > sehr schnell wieder verschwunden, oder über einen längeren Bereich > sichtbar. Eine Extremsituation seien dabei Offshore-Windparks. Wenn die > Atmosphäre stabil geschichtet ist, also wärmere Luft vom Land über die > kühle Meeresoberfläche strömt, werde die Windgeschwindigkeit direkt > hinter Windparks auf bis zu 70 Prozent reduziert. Erst 50 Kilometer > weiter habe sich die Windgeschwindigkeit wieder auf 95 Prozent erholt. > Bei gut durchmischter Atmosphäre dagegen erreicht die > Windgeschwindigkeit schon nach 5 bis 20 Kilometern wieder 95 Prozent. > Über Land ist nach Lampert dieser Bremseffekt noch schneller verschwunden" > > > *Haben Windkraftanlagen Einfluss auf die Wolkenbildung* > > Generell entstehen Wolken durch Verdunstung von Wasser auf der > Erdoberfläche (einschließlich der Ozeane), Wind wird nicht gebraucht. > Das verdunstete Wasser steigt mit der warmen Luft auf, die sich > allmählich dabei abkühlt. Das Wasser kondensiert, Wolken entstehen. > Diese werden dann vom Wind weitergetragen. > > Bei uns weht der Wind vor allem aus Richtung Westen. Das Wasser, das bei > uns vom Himmel fällt, stammt überwiegend aus dem Atlantik. Die > Umströmung von Windparks kann aber nach den Worten von Dr. Astrid > Lampert Einfluss auf Wolken haben. > In seltenen Fällen, bei sehr hoher Luftfeuchte nahe 100 Prozent, können > die Rotoren diese Luft anheben. Durch die damit verbundene Abkühlung > können in Windparks dann Wolken entstehen" > Artikel v. 04.08.2022, 14:00 Uhr, von: Olaf Weiss > aus > https://www.hna.de/lokales/northeim/viel-wind-um-die-rotoren-91705795.html > > --------------------------- > > Oder hier: > > "Obwohl sehr große Windparks einen kleinen Einfluss auf die > Umgebungstemperatur in der Nähe der Anlagen haben, können Sie unser > Wetter nicht beeinflussen. Der Effekt ist einfach zu gering. Astrid > Ziemann von der TU Dresden erklärt, dass unser Wetter meistens durch > großräumige und langfristige Prozesse gesteuert wird. Es wird wie > überall auf der Welt von Tiefdruck- und Hochdruckgebieten beeinflusst. > > "Ein Tiefdruckgebiet in unseren Breiten hat zum Beispiel einen typischen > Durchmesser bis zu 2.000 Kilometern und eine Lebensdauer von bis zu > einer Woche. Die damit verbundenen Niederschlagsprozesse laufen ebenso > auf größeren Skalen ab. Die Auswirkungen von Windparks auf große > Strukturen in der Atmosphäre ist zumindest fraglich", erläutert Ziemann. > Trotzdem gibt es Untersuchungen mit Computer-Wettermodellen dazu, etwa > in den USA. Die bisherigen Daten sind aber noch zu gering für > übertragbare, valide Ergebnisse. > > Ursache und Wirkung wurde vertauscht > > Bodo Wichura vom DWD stimmt dem zu und muss sogar ein bisschen lachen. > "Da wird das Pferd von hinten aufgezäumt und Ursache und Wirkung > vertauscht. Die Windkraftanlage ist diejenige, die reagiert und nicht > diejenige die agiert. Die wird nicht angeschmissen und quirlt alles > durch. Die dreht sich nur, wenn es Wind gibt. Wir haben bei uns > üblicherweise Wind, wenn wir Tiefdruckgebiete haben", sagt Wichura. Und > diese Tiefdruckgebiete bringen üblicherweise auch Wolken mit sich. > > "Wenn überhaupt, dann würden Windkraftanlagen zu einer zuätzlichen > Wolkenbildung führen", sagt Prof. Dr. Stefan Emeis vom KIT. Durch die > Windräder kann es nämlich zu mehr Feuchtigkeit in der Luft kommen. > Zumindest in Modellen für Offshore-Windparks in der Nordsee konnte das > sichtbar gemacht werden. Denn von der Wasseroberfläche steigt feuchte > Luft auf und wird durch die Windkraftanlage nach oben transportiert. > "Wir haben uns diese Verdunstungsströme angeschaut und angenommen, dass > es ja eigentlich nun zu zusätzlicher Wolkenbildung kommen müsste", sagt > Emeis. Doch Fehlanzeige. Auf über 40 Forschungsflügen, die die > Forschenden über dem Windpark durchführten, konnten nur zwei oder drei > Bilder zeigen, dass es ansatzweise zu zusätzlicher Wolkenbildung kam. > Wenig aussagekräftig also. > > Andere Ursachen für die Trockenheit > Windkraftanlagen bilden also keine Wolken und sie halten sie schon gar > nicht fern. Die Trockenheit in Sachsen-Anhalt hat also definitiv andere > Ursachen. > > "Übrigens, in Sachsen und Thüringen ist die Trockenheit ebenfalls ein > großes Problem, trotz der sehr viel geringeren Anzahl und installierten > Leistungen der Windenergieanlagen", fügt Astrid Ziemann von der TU > Dresden hinzu. > > Die Ursache für die Trockenheit liegt in den großräumigen und sich > ändernden Wetterlagen. Die zunehmende Erwärmung der Arktis, ein daraus > folgender geringerer Temperaturunterschied in den Tropen, die damit > verbundene Verringerung der Windgeschwindigkeitswerte sowie die Lage und > Gestalt des Jetstreams wirken sich auf die Häufigkeit und Dauer von > Großwetterlagen in unseren Breiten aus. Der Klimawandel scheint also > eher der Übeltäter" > aus > https://www.mdr.de/wissen/energiewende-beeinflussen-windkraftanlagen-unser-wetter-duerre-trockenheit-100.html > > > -------------- > > Oder eher so: > "Der Klimawandel stellt die Windstromproduktion in Europa vor große > Herausforderungen" > https://www.eskp.de/energiewende-umwelt/der-einfluss-des-klimawandels-auf-die-windkraft-935998/ > > siehe: https://www.eskp.de/ueber-uns/ > > fup dsp gc > > > Dorothee
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| From | spamfalle2@arcor.de (Marc Stibane) |
|---|---|
| Date | 2022-09-20 19:28 +0200 |
| Message-ID | <1pyle80.wc404na788l9N@marc.my-fqdn.de> |
| In reply to | #142046 |
Lars <behrens_lars@gmx.de> full-quottelte: > Letztens in einer Doku vom MDR von der Problematik des Einsatzes von SF6 > als Isolator in den elektrischen Schaltungen der meisten Windkraftanlagen > erfahren. Es exisitiert hierzu ein Faktencheck vom MDR: ><https://www.mdr.de/wissen/faktencheck/faktencheck-treibhausgas-windkraft-100.html> > Die Doku ist hier: <https://www.youtube.com/watch?v=fT-dYQeKs3k> > Was ist davon zu halten? Nix. > Gibt es dazu bereits Veröffentlichungen? Die Tagesschau hatte das Thema auch aufgegriffen und unter einem knalligen Titel publiziert: "Treibhausgas SF6 - Klimakiller in Windkraftanlagen" <https://www.tagesschau.de/wirtschaft/technologie/erneuerbare-energien-windkraft-treibhausgas-sf6-101.html> Klimakiller reicht aber noch nicht zur Volksaufwiegelung, also hat ein Querdenker den mal "überarbeitet", und weil der Titel noch nicht reißerisch genug war mit einer eindeutigen Falschaussage (stoßen aus) und einem Angstauslöser (hochgefährlich) angereichert: ""Klimakiller": Windkraftanlagen stoßen hochgefährliche Gase aus" <https://report24.news/klimakiller-windkraftanlagen-stossen-hochgefaehrliche-gase-aus/?feed_id=20878> Dem Artikel fehlt der politische Hintergrund und die Lösungs- möglichkeiten des Originals, dafür werden Reizwörter wie "Prophetin Greta" eingefügt um Aversionen zu triggern. Und weil soooo lange Artikel viel zu schwer verdaulich sind, hat ein weiterer Querdenker den für Telegram gekürzt^Wverstümmelt so dass nur noch aus dem Zusammenhang gerissene Phrasen des Originals drin stehen: <https://t.me/MeineDNEWS/20127> Solche "News" werden dann von anderen Leerdenkern auf Telegram weiterverbreitet um die Reichweite zu erhöhen, und eine solche Kopie (auf Twitter würde man ReTweet sagen - wie heißt das bei Telegram?) wurde mir vor ein paar Tagen zugespielt, woraufhin ich mich zum Tagesschau-Artikel zurückhangelte. Telegram at its best! Erinnert an das Kinderspiel "Stille Post" mit bösartigen Teilnehmern. Fazit: Laut Tagesschau geht es weder um die Produktion noch um den ordnungsgemäßen Betrieb der Windräder, sondern um das nicht ordnungs- gemäße Recycling. Es wird suggeriert dass vorsätzlich kriminell SF6 in die Luft abgelassen wird statt es aufzufangen und wiederzuverwenden. Siemens Energy wie auch verschiedene andere Anbieter von Hochspan- nungsschaltern haben eine Alternative ohne SF6. Wird nicht verbaut weil zu teuer. Ist das Scheiße? Ja, natürlich. Ist das ein Problem von Windrädern? Nein. Es ist ein Problem des Kapitalismus. Ordnungsgemäßes Recycling ist teurer als in die Umwelt entlassen. Ist beim Auto-Ölwechsel genauso… Man müsste die Entsorgung genauso kontrollieren wie die Aufstellung. Und Strafen verhängen. Politikversagen. Wer war nochmal 16 Jahre in D verantwortlich? > Ist die Sorge berechtigt? Tja, leider hat die Tagesschau auch mal wieder nicht richtig recherchiert: <https://graslutscher.de/ueber-den-unverantwortlichen-versuch-von-tagesschau-und-mdr-windkraft-als-klimakiller-zu-framen/> P.S.: Bitte lass die Full-Quotes weg. -- In a world without walls and fences, who needs windows and gates?
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| From | Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> |
|---|---|
| Date | 2022-09-20 23:04 +0200 |
| Message-ID | <tgd9s0$1jkth$1@dont-email.me> |
| In reply to | #142052 |
Marc Stibane schrieb: [SF6] > Ist das Scheiße? Ja, natürlich. > > Ist das ein Problem von Windrädern? Nein. Es ist ein Problem des > Kapitalismus. Ordnungsgemäßes Recycling ist teurer als in die Umwelt > entlassen. Ist beim Auto-Ölwechsel genauso… > Man müsste die Entsorgung genauso kontrollieren wie die Aufstellung. Und > Strafen verhängen. Politikversagen. Wer war nochmal 16 Jahre in D > verantwortlich? > > >> Ist die Sorge berechtigt? > > Tja, leider hat die Tagesschau auch mal wieder nicht richtig > recherchiert: > <https://graslutscher.de/ueber-den-unverantwortlichen-versuch-von-tagesschau-und-mdr-windkraft-als-klimakiller-zu-framen/> Danke. Interessante Daten. Früher[tm] ging es auch ohne SF6. In elektrischen Schaltanlagen und in Teilchenbeschleunigern wurde CO2, ggf. unter dezent erhöhtem Druck, verwendet. Die Anlagen waren halt etwas voluminöser und sahen im Prospekt und in Natura etwas weniger hübsch aus. Leider war es beim SF6 genau wie bei vielen andern Erfindungen und Entdeckungen: Die Freude war masslos und gedankenlos. Siehe auch Asbest, PCB, DDT, Kältemittel uvm. SF6 wurde etwa verwendet, um Windfelder zu vermessen. Vorher waren die Windfeldforscher begeistert von Ar-41, wie es von gewissen Kernreaktoren produziert wird. BTW, heute gibt es zusätzlich Vakuumschalter. Aber irgendwelche Vollpfosten werden auch darin eine akute Gefährdung sehen. Etwa wenn mehrere Vakuumschalter explodieren (warum auch immer) und grössere Mengen Vakuum unkontrolliert in die Umgebung abgegeben werden. Wir werden alle ersticken. -- mfg Rolf Bombach
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