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Groups > de.sci.physik > #100501 > unrolled thread

Funktionsweise Mini-Whip

Started byKarl Sauer <ksauer@notmailinator.com>
First post2016-10-31 21:54 +0100
Last post2016-11-01 21:44 +0100
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Contents

  Funktionsweise Mini-Whip Karl Sauer <ksauer@notmailinator.com> - 2016-10-31 21:54 +0100
    Re: Funktionsweise Mini-Whip Leo Baumann <charly020664@yahoo.de> - 2016-10-31 22:07 +0100
      Re: Funktionsweise Mini-Whip Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2016-10-31 23:40 +0100
        Re: Funktionsweise Mini-Whip Karl Sauer <knsauer@notmailinator.com> - 2016-11-01 12:24 +0100
          Re: Funktionsweise Mini-Whip Leo Baumann <charly020664@yahoo.de> - 2016-11-01 18:47 +0100
            Re: Funktionsweise Mini-Whip Karl Sauer <ksauer@notmailinator.com> - 2016-11-01 22:48 +0100
              Re: Funktionsweise Mini-Whip Leo Baumann <charly020664@yahoo.de> - 2016-11-01 22:57 +0100
                Re: Funktionsweise Mini-Whip Karl Sauer <ksauer@notmailinator.com> - 2016-11-01 23:01 +0100
                  Re: Funktionsweise Mini-Whip Leo Baumann <charly020664@yahoo.de> - 2016-11-01 23:06 +0100
                    Re: Funktionsweise Mini-Whip Karl Sauer <ksauer@notmailinator.com> - 2016-11-01 23:11 +0100
                  Re: Funktionsweise Mini-Whip Leo Baumann <charly020664@yahoo.de> - 2016-11-01 23:12 +0100
                  Re: Funktionsweise Mini-Whip Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> - 2016-11-01 23:53 +0100
          Re: Funktionsweise Mini-Whip Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> - 2016-11-01 19:24 +0100
            Re: Funktionsweise Mini-Whip Leo Baumann <charly020664@yahoo.de> - 2016-11-01 21:44 +0100

#100501 — Funktionsweise Mini-Whip

FromKarl Sauer <ksauer@notmailinator.com>
Date2016-10-31 21:54 +0100
SubjectFunktionsweise Mini-Whip
Message-ID<nv8b2h$msj$1@news.mixmin.net>
Wie funktioniert eigentlich eine Mini-Whip?


Gruß Karl

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#100502

FromLeo Baumann <charly020664@yahoo.de>
Date2016-10-31 22:07 +0100
Message-ID<nv8br1$coj$1@solani.org>
In reply to#100501
Am 31.10.2016 um 21:54 schrieb Karl Sauer:
> Wie funktioniert eigentlich eine Mini-Whip?
>
>
> Gruß Karl

Der kurze Strahler ist niederohmig und kapazitiv. Der FET ist hochohmig 
und auch kapazitiv. In erster Näherung lauft der Strahler im Leerlauf. 
Ein dicker Strahler hat eine höhere Kapazität, das wirkt sich günstig 
auf den kapazitiven Spannungsteiler mit der FET-Eingangskapazität aus.

Der Strahler wird bei der Berechnung immer kürzer gemacht, bis das 
aufgenommene Antennenrauschen genau so klein ist wie das 
Verstärkerrauschen - Rauschanpassung eben.

Gruß Leo

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#100503

FromDieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de>
Date2016-10-31 23:40 +0100
Message-ID<nv8h7v$17on$1@gioia.aioe.org>
In reply to#100502
Am 31.10.2016 um 22:07 schrieb Leo Baumann:
> Am 31.10.2016 um 21:54 schrieb Karl Sauer:

Ah, der Leo hat eine neue Sockenpuppe.

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#100515

FromKarl Sauer <knsauer@notmailinator.com>
Date2016-11-01 12:24 +0100
Message-ID<nv9u1q$k2k$1@news.mixmin.net>
In reply to#100503
Am 31.10.2016 um 23:40 schrieb Dieter Wiedmann:
> Am 31.10.2016 um 22:07 schrieb Leo Baumann:
>> Am 31.10.2016 um 21:54 schrieb Karl Sauer:
>
> Ah, der Leo hat eine neue Sockenpuppe.

Nein, der Leo ist meine Sockenpuppe! :-)


Ich wollt mich doch eigentlich nur mal bei den hiesigen Koniferen
erkundigen, ob das auch so stimmt, daß eine Mini-Whip den
elektrischen Feldanteil mißt (und verbiegt?) und warum man damit nicht 
eigentlich auch wunderbar senden könnte.

Gruß Karl

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#100536

FromLeo Baumann <charly020664@yahoo.de>
Date2016-11-01 18:47 +0100
Message-ID<nvakgb$qh0$1@solani.org>
In reply to#100515
Am 01.11.2016 um 12:24 schrieb Karl Sauer:
> Ich wollt mich doch eigentlich nur mal bei den hiesigen Koniferen
> erkundigen, ob das auch so stimmt, daß eine Mini-Whip den
> elektrischen Feldanteil mißt (und verbiegt?) und warum man damit nicht
> eigentlich auch wunderbar senden könnte.
>
> Gruß Karl
>

Also für Aktivantennen gilt das Reziprozitätstheorem nicht. -
Wenn Du mit einen so kleinen Strahler senden willst, geht das schlecht, 
weil die effektive Höhe oder auch Wirkfläche so kein ist. -

Ja, aktive Antennen nehmen den elektrischen Feldanteil auf. -

Es gibt einen Schlaubergen unter den Entwicklern aktiver Antennen, der 
will die Empfangsleistung verbessern indem er auch den magn. Feldanteil 
misst. Das bringt aber nichts, weil E und H direkt miteinander verknüpft 
sind u. im Fernfeld senkrecht aufeinander stehen. Dann könnte er auch 
die Verstärkung erhöhen :)

Gruß Leo

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#100547

FromKarl Sauer <ksauer@notmailinator.com>
Date2016-11-01 22:48 +0100
Message-ID<nvb2j9$qsq$1@news.mixmin.net>
In reply to#100536
Am 01.11.2016 um 18:47 schrieb Leo Baumann:
> Am 01.11.2016 um 12:24 schrieb Karl Sauer:
>> Ich wollt mich doch eigentlich nur mal bei den hiesigen Koniferen
>> erkundigen, ob das auch so stimmt, daß eine Mini-Whip den
>> elektrischen Feldanteil mißt (und verbiegt?) und warum man damit nicht
>> eigentlich auch wunderbar senden könnte.
>>
>> Gruß Karl
>>
>
> Also für Aktivantennen gilt das Reziprozitätstheorem nicht. -
> Wenn Du mit einen so kleinen Strahler senden willst, geht das schlecht,
> weil die effektive Höhe oder auch Wirkfläche so kein ist. -

Hochspannung und Vakuum drumrum?

>
> Ja, aktive Antennen nehmen den elektrischen Feldanteil auf. -
>
> Es gibt einen Schlaubergen unter den Entwicklern aktiver Antennen, der
> will die Empfangsleistung verbessern indem er auch den magn. Feldanteil
> misst. Das bringt aber nichts, weil E und H direkt miteinander verknüpft
> sind u. im Fernfeld senkrecht aufeinander stehen. Dann könnte er auch
> die Verstärkung erhöhen :)

Würde es jetzt eigentlich was bringen, wenn man z.B. 10 Kupferplättchen
mit jeweils 1 FET parallel schaltet oder kann man da gleich 1 Antennchen
nehmen und 10 FETs parallel schalten?


Gruß Karl

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#100548

FromLeo Baumann <charly020664@yahoo.de>
Date2016-11-01 22:57 +0100
Message-ID<nvb33t$5s2$1@solani.org>
In reply to#100547
Am 01.11.2016 um 22:48 schrieb Karl Sauer:
> Würde es jetzt eigentlich was bringen, wenn man z.B. 10 Kupferplättchen
> mit jeweils 1 FET parallel schaltet oder kann man da gleich 1 Antennchen
> nehmen und 10 FETs parallel schalten?

Böse Falle bezüglich des Antennendiagramms, wenn die 10 weiter 
auseinander sind. -

Ja klasse, dann koppel die 10 'mal zusammen auf 50 Ohm. -

10 FETs an einem Strahler? - Ganz schlecht - 10fache 
FET-Eingangskapazität, 1/10 FET-Eingangswiderstand. Genau das Gegenteil 
ist das Ziel bei aktiven Antennen.

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#100549

FromKarl Sauer <ksauer@notmailinator.com>
Date2016-11-01 23:01 +0100
Message-ID<nvb3c3$s5e$1@news.mixmin.net>
In reply to#100548
Am 01.11.2016 um 22:57 schrieb Leo Baumann:
> Am 01.11.2016 um 22:48 schrieb Karl Sauer:
>> Würde es jetzt eigentlich was bringen, wenn man z.B. 10 Kupferplättchen
>> mit jeweils 1 FET parallel schaltet oder kann man da gleich 1 Antennchen
>> nehmen und 10 FETs parallel schalten?
>
> Böse Falle bezüglich des Antennendiagramms, wenn die 10 weiter
> auseinander sind. -
>
> Ja klasse, dann koppel die 10 'mal zusammen auf 50 Ohm. -
>
> 10 FETs an einem Strahler? - Ganz schlecht - 10fache
> FET-Eingangskapazität, 1/10 FET-Eingangswiderstand. Genau das Gegenteil
> ist das Ziel bei aktiven Antennen.

Natürlich mit Impedanzanpassung. Mir gehts um die Verminderung des 
Rauschens.


Gruß Karl

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#100550

FromLeo Baumann <charly020664@yahoo.de>
Date2016-11-01 23:06 +0100
Message-ID<nvb3kt$66s$1@solani.org>
In reply to#100549
Am 01.11.2016 um 23:01 schrieb Karl Sauer:
> Natürlich mit Impedanzanpassung. Mir gehts um die Verminderung des
> Rauschens.

Anpassung über einen breitbandigen Transformator mit Kern? - Der Kern 
rauscht wie Sau.

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#100551

FromKarl Sauer <ksauer@notmailinator.com>
Date2016-11-01 23:11 +0100
Message-ID<nvb3to$tg8$1@news.mixmin.net>
In reply to#100550
Am 01.11.2016 um 23:06 schrieb Leo Baumann:
> Am 01.11.2016 um 23:01 schrieb Karl Sauer:
>> Natürlich mit Impedanzanpassung. Mir gehts um die Verminderung des
>> Rauschens.
>
> Anpassung über einen breitbandigen Transformator mit Kern? - Der Kern
> rauscht wie Sau.
>
Naja, erstmal theoretisch. Wie mans dann umsetzt ist sekundär.

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#100552

FromLeo Baumann <charly020664@yahoo.de>
Date2016-11-01 23:12 +0100
Message-ID<nvb40k$6ia$1@solani.org>
In reply to#100549
Am 01.11.2016 um 23:01 schrieb Karl Sauer:
> Natürlich mit Impedanzanpassung. Mir gehts um die Verminderung des
> Rauschens.

Vielleicht durch digitale Überabtastung und A/D-Wandlung :).

www.leobaumann.de/Rauschminderung.pdf

Aber da kannst gleich einen digitalen Receiver bauen :).

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#100553

FromCarla Schneider <carla_sch@yahoo.com>
Date2016-11-01 23:53 +0100
Message-ID<58191CEC.6F472C15@yahoo.com>
In reply to#100549
Karl Sauer wrote:
> 
> Am 01.11.2016 um 22:57 schrieb Leo Baumann:
> > Am 01.11.2016 um 22:48 schrieb Karl Sauer:
> >> Würde es jetzt eigentlich was bringen, wenn man z.B. 10 Kupferplättchen
> >> mit jeweils 1 FET parallel schaltet oder kann man da gleich 1 Antennchen
> >> nehmen und 10 FETs parallel schalten?
> >
> > Böse Falle bezüglich des Antennendiagramms, wenn die 10 weiter
> > auseinander sind. -
> >
> > Ja klasse, dann koppel die 10 'mal zusammen auf 50 Ohm. -
> >
> > 10 FETs an einem Strahler? - Ganz schlecht - 10fache
> > FET-Eingangskapazität, 1/10 FET-Eingangswiderstand. Genau das Gegenteil
> > ist das Ziel bei aktiven Antennen.
> 
> Natürlich mit Impedanzanpassung. Mir gehts um die Verminderung des
> Rauschens.

Das Rauschen ist nicht das Problem, der Grund ist dass in diesem Frequenzbereich die natuerlichen
Rauschquellen
draussen so stark sind dass das Rauschen des Empfaengers in den Hintergrund tritt, und deshalb die
kleine Antenne 
gut genug ist. Eine groessere Antenne verbessert das Signal/Rausch Verhaeltnis nicht, weil sie zwar
mehr Signal
aber auch mehr Rauschen empfaengt...

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#100540

FromCarla Schneider <carla_sch@yahoo.com>
Date2016-11-01 19:24 +0100
Message-ID<5818DDF8.BD2A7425@yahoo.com>
In reply to#100515
Karl Sauer wrote:
> 
> Am 31.10.2016 um 23:40 schrieb Dieter Wiedmann:
> > Am 31.10.2016 um 22:07 schrieb Leo Baumann:
> >> Am 31.10.2016 um 21:54 schrieb Karl Sauer:
> >
> > Ah, der Leo hat eine neue Sockenpuppe.
> 
> Nein, der Leo ist meine Sockenpuppe! :-)
> 
> Ich wollt mich doch eigentlich nur mal bei den hiesigen Koniferen
> erkundigen, ob das auch so stimmt, daß eine Mini-Whip den
> elektrischen Feldanteil mißt (und verbiegt?) und warum man damit nicht
> eigentlich auch wunderbar senden könnte.

Man kann so senden, Atome und Molekuele tun das auch - denn die Wellenlaege
des ausgesanten Lichts ist um  Groessenordnungen laenger als das Molekuel
gross ist.

Der praktische Nachteil in der Technik ist dass der reelle Abstrahlwiderstand
sehr klein ist, der kapazitive Widerstand der in Reihe geschaltet ist aber
sehr gross, d.h. man braucht eine sehr grosse Blindleistung um eine kleine Wirkleistung
abzustrahlen. Praktisch kann man eine Induktivitaet in Reihe schalten und
damit die Kapazitaet fuer die Sendefrequenz kompensieren, abr man hat dann sehr grosse
Stroeme in der Spule die Verluste produzieren obwohl die abgestrahle Leistung klein ist.

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#100546

FromLeo Baumann <charly020664@yahoo.de>
Date2016-11-01 21:44 +0100
Message-ID<nvaur5$2tt$1@solani.org>
In reply to#100540
Am 01.11.2016 um 19:24 schrieb Carla Schneider:
> Man kann so senden, Atome und Molekuele tun das auch - denn die Wellenlaege
> des ausgesanten Lichts ist um  Groessenordnungen laenger als das Molekuel
> gross ist.
>
> Der praktische Nachteil in der Technik ist dass der reelle Abstrahlwiderstand
> sehr klein ist, der kapazitive Widerstand der in Reihe geschaltet ist aber
> sehr gross, d.h. man braucht eine sehr grosse Blindleistung um eine kleine Wirkleistung
> abzustrahlen. Praktisch kann man eine Induktivitaet in Reihe schalten und
> damit die Kapazitaet fuer die Sendefrequenz kompensieren, abr man hat dann sehr grosse
> Stroeme in der Spule die Verluste produzieren obwohl die abgestrahle Leistung klein ist.
>

Abgesehen von den Anpassungsproblemen ist die eff. Höhe oder Wirkfläche 
dieser kleinen Antenne ungünstig klein, da wird wenig abgestrahlt.

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