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Groups > de.sci.electronics > #222427 > unrolled thread

wieviel Lumen hatte früher eine 40W R50 Spot-Glühbirne?

Started byJürgen Kanuff <jkanuff@gmx.de>
First post2017-02-03 19:30 +0100
Last post2017-02-04 19:56 +0100
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Contents

  wieviel Lumen hatte früher eine 40W R50 Spot-Glühbirne? Jürgen Kanuff <jkanuff@gmx.de> - 2017-02-03 19:30 +0100
    Re: wieviel Lumen hatte früher eine 40W R50 Spot-Glühbirne? horejsi <wolfgang@horejsi.de> - 2017-02-04 08:13 +0100
      Re: wieviel Lumen hatte früher eine 40W R50 Spot-Glühbirne? Bernd Laengerich <bernd.laengerich@web.de> - 2017-02-04 12:47 +0100
        Re: wieviel Lumen hatte früher eine 40W R50 Spot-Glühbirne? Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2017-02-04 18:53 +0100
          Re: wieviel Lumen hatte früher eine 40W R50 Spot-Glühbirne? Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2017-02-04 19:12 +0100
            Re: wieviel Lumen hatte früher eine 40W R50 Spot-Glühbirne? Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2017-02-04 19:50 +0100
              Re: wieviel Lumen hatte früher eine 40W R50 Spot-Glühbirne? Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2017-02-04 20:34 +0100
            Re: wieviel Lumen hatte früher eine 40W R50 Spot-Glühbirne? Jürgen Kanuff <jkanuff@gmx.de> - 2017-02-05 09:58 +0100
              Re: wieviel Lumen hatte früher eine 40W R50 Spot-Glühbirne? Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2017-02-05 11:52 +0100
          Re: wieviel Lumen hatte früher eine 40W R50 Spot-Glühbirne? Bernd Laengerich <bernd.laengerich@web.de> - 2017-02-04 20:40 +0100
            Re: wieviel Lumen hatte früher eine 40W R50 Spot-Glühbirne? Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2017-02-05 11:09 +0100
              Re: wieviel Lumen hatte früher eine 40W R50 Spot-Glühbirne? Bernd Laengerich <bernd.laengerich@web.de> - 2017-02-05 14:39 +0100
                Re: wieviel Lumen hatte früher eine 40W R50 Spot-Glühbirne? Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2017-02-05 16:53 +0100
    Re: wieviel Lumen hatte früher eine 40W R50 Spot-Glühbirne? Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2017-02-04 09:00 +0100
      Re: wieviel Lumen hatte früher eine 40W R50 Spot-Glühbirne? Jürgen Kanuff <jkanuff@gmx.de> - 2017-02-04 09:49 +0100
        Re: wieviel Lumen hatte früher eine 40W R50 Spot-Glühbirne? Tilmann Reh <usenet2007nospam@autometer.de> - 2017-02-04 10:07 +0100
        Re: wieviel Lumen hatte früher eine 40W R50 Spot-Glühbirne? Thomas Einzel <usenet-2017@einzel.de> - 2017-02-04 11:52 +0100
        Re: wieviel Lumen hatte früher eine 40W R50 Spot-Glühbirne? Bernd Laengerich <bernd.laengerich@web.de> - 2017-02-04 12:55 +0100
        Re: wieviel Lumen hatte früher eine 40W R50 Spot-Glühbirne? Uwe Borchert <wetterfrosch@yahoo.com> - 2017-02-04 21:18 +0100
          Re: wieviel Lumen hatte früher eine 40W R50 Spot-Glühbirne? Olaf Kaluza <olaf@criseis.ruhr.de> - 2017-02-05 06:33 +0100
            Re: wieviel Lumen hatte früher eine 40W R50 Spot-Glühbirne? Uwe Borchert <wetterfrosch@yahoo.com> - 2017-02-06 03:30 +0100
              Re: wieviel Lumen hatte früher eine 40W R50 Spot-Glühbirne? Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2017-02-06 23:01 +0100
          Re: wieviel Lumen hatte früher eine 40W R50 Spot-Glühbirne? Stefan Heimers <stefan.usenet@heimers.ch> - 2017-02-06 10:06 +0100
      Re: wieviel Lumen hatte früher eine 40W R50 Spot-Glühbirne? Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2017-02-04 10:24 +0100
      Re: wieviel Lumen hatte früher eine 40W R50 Spot-Glühbirne? Bernd Laengerich <bernd.laengerich@web.de> - 2017-02-04 13:14 +0100
      Re: wieviel Lumen hatte früher eine 40W R50 Spot-Glühbirne? Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2017-02-04 18:55 +0100
      Re: wieviel Lumen hatte früher eine 40W R50 Spot-Glühbirne? Uwe Borchert <wetterfrosch@yahoo.com> - 2017-02-04 20:45 +0100
        Re: wieviel Lumen hatte früher eine 40W R50 Spot-Glühbirne? horejsi <wolfgang@horejsi.de> - 2017-02-05 07:36 +0100
        Re: wieviel Lumen hatte früher eine 40W R50 Spot-Glühbirne? Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2017-02-05 08:40 +0100
          Re: wieviel Lumen hatte früher eine 40W R50 Spot-Glühbirne? horejsi <wolfgang@horejsi.de> - 2017-02-05 11:09 +0100
            Re: wieviel Lumen hatte früher eine 40W R50 Spot-Glühbirne? Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2017-02-05 13:27 +0100
              Re: wieviel Lumen hatte früher eine 40W R50 Spot-Glühbirne? Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2017-02-05 19:01 +0100
                Re: wieviel Lumen hatte früher eine 40W R50 Spot-Glühbirne? Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2017-02-05 23:05 +0100
                  Re: wieviel Lumen hatte früher eine 40W R50 Spot-Glühbirne? Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2017-02-28 22:14 +0100
                    Re: wieviel Lumen hatte früher eine 40W R50 Spot-Glühbirne? Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2017-03-11 18:15 +0100
          Re: wieviel Lumen hatte früher eine 40W R50 Spot-Glühbirne? Werner Holtfreter <holtfreter@gmx.de> - 2017-02-05 18:47 +0100
          Re: wieviel Lumen hatte früher eine 40W R50 Spot-Glühbirne? Uwe Borchert <wetterfrosch@yahoo.com> - 2017-02-06 04:22 +0100
            Re: wieviel Lumen hatte früher eine 40W R50 Spot-Glühbirne? Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2017-02-06 08:12 +0100
              Re: wieviel Lumen hatte früher eine 40W R50 Spot-Glühbirne? Uwe Borchert <wetterfrosch@yahoo.com> - 2017-02-06 23:18 +0100
                Lux messen?! -> Re: wieviel Lumen hatte früher eine 40W R50 Spot-Glühbirne? Uwe Borchert <wetterfrosch@yahoo.com> - 2017-02-07 03:55 +0100
        Re: wieviel Lumen hatte früher eine 40W R50 Spot-Glühbirne? Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2017-02-05 21:59 +0100
    Re: wieviel Lumen hatte früher eine 40W R50 Spot-Glühbirne? Roland Krause <roland.krause9@freenet.de> - 2017-02-04 10:27 +0100
      Re: wieviel Lumen hatte früher eine 40W R50 Spot-Glühbirne? Roland Krause <roland.krause9@freenet.de> - 2017-02-04 10:33 +0100
        Re: wieviel Lumen hatte früher eine 40W R50 Spot-Glühbirne? Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2017-02-04 15:30 +0100
      Re: wieviel Lumen hatte früher eine 40W R50 Spot-Glühbirne? Jürgen Kanuff <jkanuff@gmx.de> - 2017-02-05 10:18 +0100
      Re: wieviel Lumen hatte früher eine 40W R50 Spot-Glühbirne? Uwe Borchert <wetterfrosch@yahoo.com> - 2017-02-07 22:49 +0100
        Re: wieviel Lumen hatte früher eine 40W R50 Spot-Glühbirne? "MaWin" <me@private.net> - 2017-02-07 23:33 +0100
        Re: wieviel Lumen hatte früher eine 40W R50 Spot-Glühbirne? Kai-Martin <kmk@lilalaser.de> - 2017-02-12 01:48 +0100
          Re: wieviel Lumen hatte früher eine 40W R50  Spot-Glühbirne? Axel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De> - 2017-02-12 10:56 +0100
          Re: wieviel Lumen hatte früher eine 40W R50 Spot-Glühbirne? horejsi <wolfgang@horejsi.de> - 2017-02-12 11:16 +0100
            Re: wieviel Lumen hatte früher eine 40W R50 Spot-Glühbirne? "horst.d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2017-02-12 11:46 +0100
    Re: wieviel Lumen hatte früher eine 40W R50  Spot-Glühbirne? Axel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De> - 2017-02-04 10:47 +0100
    Re: wieviel Lumen hatte früher eine 40W R50 Spot-Glühbirne? Werner Holtfreter <holtfreter@gmx.de> - 2017-02-04 13:33 +0100
      Re: wieviel Lumen hatte früher eine 40W R50 Spot-Glühbirne? Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2017-02-04 15:31 +0100
        Re: wieviel Lumen hatte früher eine 40W R50 Spot-Glühbirne? Werner Holtfreter <holtfreter@gmx.de> - 2017-02-04 19:56 +0100

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#222572

FromUwe Borchert <wetterfrosch@yahoo.com>
Date2017-02-06 03:30 +0100
Message-ID<o78n4t$fd7$1@news2.open-news-network.org>
In reply to#222527
Hallo,

Am 05.02.2017 um 06:33 schrieb Olaf Kaluza:
> Uwe Borchert <wetterfrosch@yahoo.com> wrote:
> 
>  >40 W Glühobst hat grob geschätzt 400 lm und damit in etwa das
>  >Doppelte der LED-Funzel. Und warum hat diese bei 7 W nur 210 lm?

Kurz nachgesehen und überschlagen ... Für 210 lm braucht man keine 
25 W bei einer konventionellen Glühlampe. Rechnerisch könnte man
da mit 21 W hinkommen. Das ist ein sehr lausiges Verhältnis von 1/3. 
Das ist arg schwach. Da waren konventionelle Energiesparlampen (ESL) 
schon so gut? Oder sogar besser?

>  >Schon mit 4 W sind - nach Herstellerangaben - das Doppelte zu
>  >erreichen? Hier was über die LED-Leuchtmittel von Aldi-Süd:
> 
> Da kann ich nur zustimmen. Nach meiner Erfahrung braucht man 6W-Led um
> einen Raum den man vorher mit einer 60W Standardbirne beleuchtet hat
> gleichwertig zu beleuchten. 

Ich habe wegen der sehr geringen Erfahrungen mit LED-Leuchtmitteln
weitere typischen Herstellerangaben durchgewühlt. Ich komme da auf 
einen etwas schlechteren Faktor. 1/10 sind in der Konsumentenklasse
weniger häufig und man sollte da lieber mit 1/8 Rechnen.

Ich frage mich gerade ob es sich rechnet die preiswerten LED aus
der Konsumentenklasse mit 1/8 zu nehmen oder doch die hochwertigen
LED mit 1/10 oder gar besser. Bei mir steht langsam ein partieller
Umstieg auf LED an. Da sind auch R50 (E14) auf der Liste. Ich habe
aber in der Kiste noch alte 28 W Halogenlampen auf Reserve, diese
entsprechen sogar ziemlich genau den 40W R50. Es eilt also nicht.

> Idealerweise aber verteilt als 2x3W weil
> die LEDs dazu tendieren eine unguenstige Richtwirkung zu
> haben. Allerdings sind die neuen Filament-Led bezueglich der
> Richtwirkung eine erhebliche Verbesserung. Da reicht dann wirklich
> eine mit 6W aus.

Es gibt noch einen weiteren, stichhaltigen Grund für zwei schwache 
Leuchtmittel gegenüber einem starken. Die Abwärme ist bei zwei 
kleinen Leuchtmitteln pro Leuchtmittel geringer und deren Elektronik 
bleibt dadurch kühler. Die Elkos in den Schaltnetzteilen werden es
einem danken.

MfG

Uwe Borchert

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#222635

FromMarcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org>
Date2017-02-06 23:01 +0100
Message-ID<o7arn9$frd$1@gwaiyur.mb-net.net>
In reply to#222572
On 06.02.17 03.30, Uwe Borchert wrote:
>>   >40 W Glühobst hat grob geschätzt 400 lm und damit in etwa das
>>   >Doppelte der LED-Funzel. Und warum hat diese bei 7 W nur 210 lm?
>
> Kurz nachgesehen und überschlagen ... Für 210 lm braucht man keine
> 25 W bei einer konventionellen Glühlampe. Rechnerisch könnte man
> da mit 21 W hinkommen. Das ist ein sehr lausiges Verhältnis von 1/3.
> Das ist arg schwach. Da waren konventionelle Energiesparlampen (ESL)
> schon so gut? Oder sogar besser?

Besser. Selbst meine wirkungsgradschwache Röhre (wegen Ra 95) hat den 
doppelten Wirkungsgrad (ca. 60 lm/W). Und das ist schon nur 
Effizienzklasse B.
Mit Standardqualität (Ra 80) wären durchaus auch 90 lm/W mit 
Standardröhren drin.


>> Da kann ich nur zustimmen. Nach meiner Erfahrung braucht man 6W-Led um
>> einen Raum den man vorher mit einer 60W Standardbirne beleuchtet hat
>> gleichwertig zu beleuchten.
>
> Ich habe wegen der sehr geringen Erfahrungen mit LED-Leuchtmitteln
> weitere typischen Herstellerangaben durchgewühlt. Ich komme da auf
> einen etwas schlechteren Faktor. 1/10 sind in der Konsumentenklasse
> weniger häufig und man sollte da lieber mit 1/8 Rechnen.

Ack. Andernfalls ist oft nur Enttäuschung angesagt. Klar, es mag 
irgendwo die LED geben, die 1:10 zum Glühobst schafft, aber darauf 
wetten würde ich nicht. Und auch die Lichtqualität will man dann 
möglicherweise nicht sehen. Lichtqualität und Wirkungsgrad widersprechen 
sich.


> Ich frage mich gerade ob es sich rechnet die preiswerten LED aus
> der Konsumentenklasse mit 1/8 zu nehmen oder doch die hochwertigen
> LED mit 1/10 oder gar besser.

Ich würde eher auf die gewünschte Lichtqualität gucken als auf ein paar 
Prozent Wirkungsgrad. Letztere spielen in der Gesamtkalkulation kaum 
eine Rolle.

> Bei mir steht langsam ein partieller
> Umstieg auf LED an. Da sind auch R50 (E14) auf der Liste. Ich habe
> aber in der Kiste noch alte 28 W Halogenlampen auf Reserve, diese
> entsprechen sogar ziemlich genau den 40W R50. Es eilt also nicht.

Dann warte. LEDs werden nach wie vor billiger und/oder besser.


> Es gibt noch einen weiteren, stichhaltigen Grund für zwei schwache
> Leuchtmittel gegenüber einem starken. Die Abwärme ist bei zwei
> kleinen Leuchtmitteln pro Leuchtmittel geringer und deren Elektronik
> bleibt dadurch kühler. Die Elkos in den Schaltnetzteilen werden es
> einem danken.

Ack.


Marcel

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#222583

FromStefan Heimers <stefan.usenet@heimers.ch>
Date2017-02-06 10:06 +0100
Message-ID<o79ea9$q0d$1@news.albasani.net>
In reply to#222523
Uwe Borchert wrote:

> Hier ein LEDstrahler bei Mükra und der hat bei 3 W auch nur
> 180 lm ... also 60 lm/W. Kann mir das einer erklären?
> 
> https://www.muekra.de/led-e1460jdr-ww.html

Da stimmt auch sonst einiges nicht: 

Zitat: 

"Spannung 230V/50Hz .... Achtung: Wir empfehlen dringend den Betrieb an LED-
Trafos! Verwendung mit Halogentrafos kann die Lebensdauer erheblich 
verkürzen und führt zum Verlust der Garantie!"

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#222476

FromDieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de>
Date2017-02-04 10:24 +0100
Message-ID<o746ks$1evr$1@gioia.aioe.org>
In reply to#222469
Am 04.02.2017 um 09:00 schrieb Marcel Mueller:

> Der Wirkungsgrad von Glühbirnen hängt nahezu ausschließlich von der
> Farbtemperatur ab.

Naja, Wendelungsgrad und IRC spielen schon eine deutliche Rolle.



Gruß Dieter

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#222489

FromBernd Laengerich <bernd.laengerich@web.de>
Date2017-02-04 13:14 +0100
Message-ID<eflusbF8g36U1@mid.individual.net>
In reply to#222469
Am 04.02.2017 um 09:00 schrieb Marcel Mueller:

> Mit 400-700 lm bist Du gut dabei.

Laut verschiedenen Angaben hat eine 40W R50 zwischen 350 und 390lm.
Verschattung dürfte bei einem Spot mit etwa 30° Abstrahlwinkel weniger 
eine Rolle spielen.
Wenn man mal Produkte eines Herstellers vergleicht, dann sieht man, daß 
eine herkömmliche Reflektorlampe auch deutlich ausserhalb des 
Spotbereiches Strahlung abgibt, der Lichtstrom wird halt üblicherweise 
in einer Ulbrichtkugel gemessen.
So hat die Reflector 40W E14 230V NR50 30D 1CT/30 von Philips die Angabe 
von max. 400cd und einen Lichtstrom von (geschätzt, fehlt im Datenblatt) 
390lm. Die CorePro LEDspot MV D 4.5-40W 827 R50 sagt Lichtstrom 270lm 
und 650cd. D.h. im Spot ist die LED heller.

Bernd

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#222505

FromAndreas Bockelmann <xotzil@gmx.de>
Date2017-02-04 18:55 +0100
Message-ID<nnd$409f78c0$13dcc232@a9a80b79a2750581>
In reply to#222469
Marcel Mueller schrieb:

> *Aber* die Lichtausbeute eines Leuchtmittels sagt noch recht wenig über
> die Lichtausbeute eine Lampe aus.

<Nitpick>
Das "Leuchtmittel" IST DIE Lampe.
</Nitpick>

Evtl. meinst Du die komplette Leuchte, wenn Du von Lampe schreibst.


-- 
  Mit freundlichen Grüßen
    Andreas Bockelmann
   F/V +49-3221-1143516

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#222517

FromUwe Borchert <wetterfrosch@yahoo.com>
Date2017-02-04 20:45 +0100
Message-ID<o75b01$si6$1@news2.open-news-network.org>
In reply to#222469
Hallo,

Am 04.02.2017 um 09:00 schrieb Marcel Mueller:
> On 03.02.17 19.30, Jürgen Kanuff wrote:
>> ich blicke nicht mehr durch:
>> 
>> ich finde im Internet mich verwirrende Angaben zum LED-Ersatz für
>> Spots die frühere 40W bzw. v60W R50 Reflektor-Glühbirnen ersetzen
>> sollen.
>> 
>> Was hatten die eigentlich für eine Helligkeit, umgerechnet in LUMEN?
> 
> Der Wirkungsgrad von Glühbirnen hängt nahezu ausschließlich von der
> Farbtemperatur ab. Insofern sind aktuelle Zahlen weitgehend auf altes
> Glühobst übertragbar.
> 
> 2700K geben gut 12 lm/W. Das ist der typische Wert für eine 60W 230V
> Standardbirne, die damit gut 700 lm erreicht. 40W Leuchtmittel haben
> weniger Farbtemperatur und damit nur noch gut 10 lm/W, also gut 400
> lm. Bei NV-Halogen (12V) kann die Fadentemperatur aufgrund des
> wesentlich dickeren Fadens und der damit kleineren Oberfläche
> erheblich auf ca. 2900-3000K erhöht werden. Dadurch verdoppelt sich
> die Lichtausbeute in etwa.

Kannst Du mir dafür bitte die Quelle nennen? Das wäre für mich sehr
interessant, da ich gerade einen Notizzettel zum Thema elektrische
Beleuchtung (in der Fotografie) zusammenbastle.

> *Aber* die Lichtausbeute eines Leuchtmittels sagt noch recht wenig
> über die Lichtausbeute eine Lampe aus. Da kommen so Sachen wie
> Verschattung und Reflektoren ins Spiel, die durchaus mal einen Faktor
> 2 Unterschied machen können. Das kann bei Spots aber auch für LED
> arbeiten, weil die eben gerade /nicht/ omnidirektional abstrahlen.
> 
>> Wieviel Lumen muss ein LED-Spot haben um genauso hell wie ein 40
>> bzw. 60 Watt 08-15 SPOT-Birne zu sein ?
> 
> Mit 400-700 lm bist Du gut dabei. Letzteres dürfte bei LEDs aber kaum
> noch eine sinnvolle Lebensdauer ergeben, denn es gibt eine weitere
> Faustregel: keine Retrofit-LED über 10 W ohne aktive Kühlung
> betreiben.

Ah ja ... Da muss ich was nachrechnen. Ich habe hier in einer
Badezimmerlampe 2 x 40 W und erreiche damit etwa einen Lichtwert
von EV 9 nach Lichtmessung mit einem Gossen Sixtomat 2 in etwa
einem Meter Abstand, was etwa 1.000 Lux entspricht. Das wären
dann grob geschätzt auch 1000 Lumen in diesem Abstand ... also
2 x 500 Lumen? Nach Deiner Schätzung wären das 2 x 400 Lumen,
also 800 Lumen und damit in etwa korrekt.

Ich könnte diese alten konventionellen (Kerzen-) Lampen mit
E14-Sockel also irgendwann mal mit 25 W Halogen-Lampen ersetzen 
und hätte die gleiche gefühlte Helligkeit. Diese Lampen sind 
Effizienzklasse C und daher als Sonderbauform noch auf dem Markt 
verfügbar? 

Und die Abschätzung für LED? 2 x 400 Lumen gehen mit 2 x 4 W
angeblich ... aber 2 x 500 Lumen nicht mehr ... Abschätzungen:

Wikipedia sagt:...
Weiße LED-Leuchtmittel weisen mit 61–140 Lumen/Watt eine um 
ein Vielfaches höhere Effizienz auf als Glühlampen mit ca. 
10–22 Lumen/Watt.[2]

[2] Lighting Basics. In: Energy.gov. Office of Energy Efficiency 
& Renewable Energy, abgerufen am 30. Januar 2016 (englisch).

Maximal 20 W (2 x 10 W) und minimal immer noch um die 8 W
(2 x 4 W) ... Das könnte gerade noch hinhauen ... 500 Lumen
pro LED entsprechen 40 W pro Lampe ...

Gerade nachgesehen: Die 4 W von Müllerlicht, welche Aldi-Süd
immer wieder verkauft, ist möglicherweise etwas zu dunkel.
Nach Herstellerangaben hat dieses Leuchtmittel aus Ausbeute
von etwas über 100 Lumen/W. Müsste Stand der Technik sein.

MÜLLER-LICHT LED-Design Glasserie Birne/Kerze/Tropfen, dimmbar

Warmweiß 2700 K, Ra >90, Lebensdauer 15.000 Stunden
Birne 4 W~38 W, 430 lm, E27, klar oder matt
Kerze 4 W~38 W, 430 lm, E14, klar oder matt
Tropfen 4 W~38 W, 430 lm, E14, klar oder matt
Energieeffizienzklasse A++

Link direkt auf den Hersteller/Vertrieb/WasWeißIch:

http://m.mueller-licht.net/94223_de/

Das ist die Serie mit 4 W ... und 7 Watt wäre auch noch da:

http://m.mueller-licht.net/94223_de/?94239_de

Das kommt gerade noch so hin ohne Abzurauchen? Jaja, diese 
und einige weitere Abschätzungen wollte ich eigentlich schon 
letzte Woche mal durchziehen ... 

> Allerdings gibt noch weitere Untiefen. So erwartet unser Auge aus
> Erfahrung, dass Lichtquellen mit einer höheren Farbtemperatur auch
> heller sind. Wenn die LEDs also z.B. 4000K haben könnte das
> irritieren und "funzelig" aussehen.

Aber das ist relativ einfach zu umgehen. Normales Warmweiß
mit 2700 K sind ja so was wie ein Quasi-Standard.

> Und dann ist da natürlich noch das Thema "Hausnummern". Nicht selten
> ist die Zahl auf den modernen Leuchmitteln nur jene Lichtausbeute,
> die sie /niemals/ erreichen - Bistomatic sozusagen. Da wird z.T.
> geschummelt und gelogen, bis sich die Balken biegen. Es kann ja eh
> kein Kunde mit vertretbarem Aufwand nachmessen.

Stimmt leider. Ich kann auch nur Schätzen ... Lichtmessung bei
bekannten Abstand mit Gossen Sixtomat 2 und dann den Lichtwert
in Lumen umschätzen ... Ganz praktisch dabei: Man kann sich für 
die Leuchtmittel (in der Lampe) einen Grenzwert festlegen, bei 
dessen Unterschreitung man diese als auszutauschen definiert.
Bei typischen ESL hat man eine schleichende Verdunkelung. Wobei 
ich die Angaben in der DIN 5035 als etwas zu dunkel betrachte 
und da um bis zu EV 2 drüber bleiben wollte.

MfG

Uwe Borchert

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#222529

Fromhorejsi <wolfgang@horejsi.de>
Date2017-02-05 07:36 +0100
Message-ID<o76h2q$p2c$1@dont-email.me>
In reply to#222517
Am 04.02.2017 um 20:45 schrieb Uwe Borchert:

> MÜLLER-LICHT LED-Design Glasserie Birne/Kerze/Tropfen, dimmbar
>
> Warmweiß 2700 K, Ra >90, Lebensdauer 15.000 Stunden
> Birne 4 W~38 W, 430 lm, E27, klar oder matt
> Kerze 4 W~38 W, 430 lm, E14, klar oder matt
> Tropfen 4 W~38 W, 430 lm, E14, klar oder matt
> Energieeffizienzklasse A++
>
> Link direkt auf den Hersteller/Vertrieb/WasWeißIch:
>
> http://m.mueller-licht.net/94223_de/
>
> Das ist die Serie mit 4 W ... und 7 Watt wäre auch noch da:
>
> http://m.mueller-licht.net/94223_de/?94239_de
>
> Das kommt gerade noch so hin ohne Abzurauchen? Jaja, diese
> und einige weitere Abschätzungen wollte ich eigentlich schon
> letzte Woche mal durchziehen ...

7W bei E27 sollten kein Problem sein, bei E14 ginge das wohl nicht - 
wird aber hier auch nicht angeboten. Mir fällt allerdings auf, dass die 
Lampen mit Klarglas den gleichen Lichtstrom produzieren, wie die Lampen 
mit Milchglas. Da ich das für unglaubwürdig halte, zweifle ich dann auch 
an den anderen Daten.

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#222530

FromMarcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org>
Date2017-02-05 08:40 +0100
Message-ID<o76ku6$cdj$1@gwaiyur.mb-net.net>
In reply to#222517
On 04.02.17 20.45, Uwe Borchert wrote:
>> Der Wirkungsgrad von Glühbirnen hängt nahezu ausschließlich von der
>> Farbtemperatur ab. Insofern sind aktuelle Zahlen weitgehend auf altes
>> Glühobst übertragbar.
>>
>> 2700K geben gut 12 lm/W. Das ist der typische Wert für eine 60W 230V
>> Standardbirne, die damit gut 700 lm erreicht. 40W Leuchtmittel haben
>> weniger Farbtemperatur und damit nur noch gut 10 lm/W, also gut 400
>> lm. Bei NV-Halogen (12V) kann die Fadentemperatur aufgrund des
>> wesentlich dickeren Fadens und der damit kleineren Oberfläche
>> erheblich auf ca. 2900-3000K erhöht werden. Dadurch verdoppelt sich
>> die Lichtausbeute in etwa.
>
> Kannst Du mir dafür bitte die Quelle nennen? Das wäre für mich sehr
> interessant, da ich gerade einen Notizzettel zum Thema elektrische
> Beleuchtung (in der Fotografie) zusammenbastle.

Hmm, also aus der Wiki-Seite zu Glühobst kann man das durchaus heraus 
lesen, auch wenn es nicht so wörtlich da steht. Da stehen auch etliche 
Referenzen unten, die vermutlich noch belastbarere Quellen enthalten.


> Ich könnte diese alten konventionellen (Kerzen-) Lampen mit
> E14-Sockel also irgendwann mal mit 25 W Halogen-Lampen ersetzen
> und hätte die gleiche gefühlte Helligkeit. Diese Lampen sind
> Effizienzklasse C und daher als Sonderbauform noch auf dem Markt
> verfügbar?

Ja, Halogen gibt es noch. Wobei die Lebensdauer nicht mehr so toll ist - 
wegen der Effizienzklasse. HV-Halogen schafft nämlich eigentlich eher D 
- das allerdings dann auch mühelos.

> Gerade nachgesehen: Die 4 W von Müllerlicht, welche Aldi-Süd
> immer wieder verkauft, ist möglicherweise etwas zu dunkel.
> Nach Herstellerangaben hat dieses Leuchtmittel aus Ausbeute
> von etwas über 100 Lumen/W. Müsste Stand der Technik sein.
>
> MÜLLER-LICHT LED-Design Glasserie Birne/Kerze/Tropfen, dimmbar
>
> Warmweiß 2700 K, Ra >90, Lebensdauer 15.000 Stunden
> Birne 4 W~38 W, 430 lm, E27, klar oder matt
> Kerze 4 W~38 W, 430 lm, E14, klar oder matt
> Tropfen 4 W~38 W, 430 lm, E14, klar oder matt
> Energieeffizienzklasse A++

Falls die Daten stimmen, was ich mit Verlaub bezweifle, vor allem bei 
den matten. Ich schätze mal die haben einfach die (deutlich besseren) 
Werte der nackten LED-Dies genommen.


> Das ist die Serie mit 4 W ... und 7 Watt wäre auch noch da:
>
> http://m.mueller-licht.net/94223_de/?94239_de
>
> Das kommt gerade noch so hin ohne Abzurauchen?

Kommt auf die Belüftung an. Wenn die Leuchtmittel unten und oben frei 
sind, geht das. In einem Alibert mit ein paar Löchern nur oben würde ich 
es lassen. Die Dinger haben oft selbst die 40W Glühbirnen gegrillt, wenn 
beide bestückt waren; mühelos daran zu erkennen, dass die zweite Lampe 
nochmal doppelt so lange gehalten hat wie die erste, wenn man selbige 
nicht ersetzt hat.

>> Allerdings gibt noch weitere Untiefen. So erwartet unser Auge aus
>> Erfahrung, dass Lichtquellen mit einer höheren Farbtemperatur auch
>> heller sind. Wenn die LEDs also z.B. 4000K haben könnte das
>> irritieren und "funzelig" aussehen.
>
> Aber das ist relativ einfach zu umgehen. Normales Warmweiß
> mit 2700 K sind ja so was wie ein Quasi-Standard.

Kommt halt darauf an, was die mit 2700K meinen. Wenn man Pech hat, blau 
und gelb. Das wird dann beim Schminken lustig. ;-)

So rein vom Sinn her waren die niedrigen Farbtemperaturen von Glühobst 
eher technisch bedingt als gewollt. Wenn ich die Wahl habe, mache ich so 
etwas nicht - jedenfalls nicht an Stellen, wo ich etwas sehen will.


>> Und dann ist da natürlich noch das Thema "Hausnummern". Nicht selten
>> ist die Zahl auf den modernen Leuchmitteln nur jene Lichtausbeute,
>> die sie /niemals/ erreichen - Bistomatic sozusagen. Da wird z.T.
>> geschummelt und gelogen, bis sich die Balken biegen. Es kann ja eh
>> kein Kunde mit vertretbarem Aufwand nachmessen.
>
> Stimmt leider. Ich kann auch nur Schätzen ... Lichtmessung bei
> bekannten Abstand mit Gossen Sixtomat 2 und dann den Lichtwert
> in Lumen umschätzen ...

Das ist mit kalibrierten Beleuchtungsmessgerät schon weit über Durchschnitt.
Wo hast Du eigentlich die Umrechnung mit EV9 = 1000 Lux her? Das habe 
ich vor einer Weile mal lange gesucht.

Btw.: theoretisch müsste es doch auch mit Digiknipsen gehen, wenn die 
ISO und die Blendenangaben der Objektive halbwegs stimmen, oder? 
Spotmessung, drauf halten und los. Oder habe ich da einen Denkfehler.

> Ganz praktisch dabei: Man kann sich für
> die Leuchtmittel (in der Lampe) einen Grenzwert festlegen, bei
> dessen Unterschreitung man diese als auszutauschen definiert.
> Bei typischen ESL hat man eine schleichende Verdunkelung. Wobei
> ich die Angaben in der DIN 5035 als etwas zu dunkel betrachte
> und da um bis zu EV 2 drüber bleiben wollte.

Die Zahlen sind mir zugegeben egal. Ich tausche, wenn es mich nervt. Und 
den Fall gab es bisher nur einmal, bevor die Lampe selbst verstorben ist.


Marcel

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#222538

Fromhorejsi <wolfgang@horejsi.de>
Date2017-02-05 11:09 +0100
Message-ID<o76tgp$p60$1@dont-email.me>
In reply to#222530
Am 05.02.2017 um 08:40 schrieb Marcel Mueller:

> Kommt halt darauf an, was die mit 2700K meinen. Wenn man Pech hat, blau
> und gelb. Das wird dann beim Schminken lustig. ;-)
>

Ich hatte einmal Einbau LED-Strahler, bei denen die blaue LED mit einem 
Klecks gelber Farbe auf weiss getrimmt wurde. Das sah lustig aus, 
bläulicher Leuchtfleck umgeben von gelbem Streulicht. --> Müll

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#222542

FromMarcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org>
Date2017-02-05 13:27 +0100
Message-ID<o775n7$m73$1@gwaiyur.mb-net.net>
In reply to#222538
On 05.02.17 11.09, horejsi wrote:
> Am 05.02.2017 um 08:40 schrieb Marcel Mueller:
>
>> Kommt halt darauf an, was die mit 2700K meinen. Wenn man Pech hat, blau
>> und gelb. Das wird dann beim Schminken lustig. ;-)
>
> Ich hatte einmal Einbau LED-Strahler, bei denen die blaue LED mit einem
> Klecks gelber Farbe auf weiss getrimmt wurde. Das sah lustig aus,
> bläulicher Leuchtfleck umgeben von gelbem Streulicht. --> Müll

Ähm, praktisch *alle* weißen LEDs sind so konstruiert, wenn auch nicht 
so dilettantisch.

Das sind alles blaue LEDs mit gelbem Leuchtstoff davor. Idealerweise 
natürlich über der ganzen Fläche.
Bei den etwas besseren Modellen gibt man sich mehr Mühe, und der 
Leuchtstoff hat auch rot und grün. Dann fehlt nur noch türkis.

Gelbe Farbe tut es übrigens nicht. die würde im blauen Licht der LEDs 
einfach nur dunkel. Es muss schon ein Leuchtstoff sein, der Lichtquanten 
im LED-blau absorbiert und als langwelligeres Licht wieder emittiert. 
(Der Rest geht dann in Wärme.)

RGB-LEDs mit unterschiedlichen Chips macht man aber nur, wenn man muss, 
also bei steuerbarer Lichtfarbe.


Marcel

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#222556

FromRolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid>
Date2017-02-05 19:01 +0100
Message-ID<o77p74$mqd$1@dont-email.me>
In reply to#222542
Marcel Mueller schrieb:
>
> Das sind alles blaue LEDs mit gelbem Leuchtstoff davor. Idealerweise natürlich
> über der ganzen Fläche.
> Bei den etwas besseren Modellen gibt man sich mehr Mühe, und der Leuchtstoff > hat auch rot und grün. Dann fehlt nur noch türkis.
>
> Gelbe Farbe tut es übrigens nicht. die würde im blauen Licht der LEDs einfach
> nur dunkel. Es muss schon ein Leuchtstoff sein, der Lichtquanten im LED-blau
> absorbiert und als langwelligeres Licht wieder emittiert. (Der Rest geht dann > in Wärme.)

Ja, leider, aber immer noch viel besser als in der Leuchtstofflampe, bei der
beim Gelbanteil über die Hälfte der Photonenenergie verheizt wird.
>
> RGB-LEDs mit unterschiedlichen Chips macht man aber nur, wenn man muss, also > bei steuerbarer Lichtfarbe.
>
Inwieweit RGB-LEDs da besser sind, weiss ich nicht, aber die Farbwiedergabe

überzeugt mich auch nicht ganz. Den Unterschied kann man leicht sehen,

etwa mit Paprika-Chips :-), die sehen mit RGB unnatürlich rot leuchtend aus.


-- 
mfg Rolf Bombach

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#222564

FromMarcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org>
Date2017-02-05 23:05 +0100
Message-ID<o787iu$bkn$1@gwaiyur.mb-net.net>
In reply to#222556
On 05.02.17 19.01, Rolf Bombach wrote:
>> Gelbe Farbe tut es übrigens nicht. die würde im blauen Licht der LEDs
>> einfach
>> nur dunkel. Es muss schon ein Leuchtstoff sein, der Lichtquanten im
>> LED-blau
>> absorbiert und als langwelligeres Licht wieder emittiert. (Der Rest
>> geht dann > in Wärme.)
>
> Ja, leider, aber immer noch viel besser als in der Leuchtstofflampe, bei
> der
> beim Gelbanteil über die Hälfte der Photonenenergie verheizt wird.

So einfach ist das auch nicht. erstens kommt es darauf an, aus welcher 
Bande sich der Leuchtstoff speist. OK, die Annahme UV ist nicht ganz so 
unvernünftig. Aber es gibt da auch noch die Quantenausbeute, und die ist 
bei größerem Energieunterschied zuweilen besser.


Marcel

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#223831

FromRolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid>
Date2017-02-28 22:14 +0100
Message-ID<o94p45$cnm$1@dont-email.me>
In reply to#222564
Marcel Mueller schrieb:
> On 05.02.17 19.01, Rolf Bombach wrote:
>>> Gelbe Farbe tut es übrigens nicht. die würde im blauen Licht der LEDs
>>> einfach
>>> nur dunkel. Es muss schon ein Leuchtstoff sein, der Lichtquanten im
>>> LED-blau
>>> absorbiert und als langwelligeres Licht wieder emittiert. (Der Rest
>>> geht dann > in Wärme.)
>>
>> Ja, leider, aber immer noch viel besser als in der Leuchtstofflampe, bei
>> der
>> beim Gelbanteil über die Hälfte der Photonenenergie verheizt wird.
>
> So einfach ist das auch nicht. erstens kommt es darauf an, aus welcher Bande sich
 > der Leuchtstoff speist. OK, die Annahme UV ist nicht ganz so unvernünftig.

254nm, dort ist die stärkste Abstrahlung des Quecksilberdampfes. 365nm und 436 nm
sind auch nicht gerade schwach, aber deutlich abgehängt. Ob die ebenfalls Fluoreszenz
von LS-Lampen-Leuchtstoffen hervorruft, muss ich noch ausprobieren. 285nm scheint die
gleiche Farbe in der Leuchtschicht hervorzurufen, soweit bin ich schon gekommen.

> Aber es gibt da auch noch die
> Quantenausbeute, und die ist bei größerem Energieunterschied zuweilen besser.

Das ist aber nicht zwingend. Resonanzfluoreszenz hat gar keinen Energieunterschied
und kann an 1 ranreichen. Selbst Farbstoffe sind da nahe dran.
Interessant wird es erst bei sehr hohen Anregungsenergien, etwa 25 keV Elektronen-
strahl wie in der Bildröhre, da wird dann die Quanteneffizienz wesentlich
grösser als 1.

-- 
mfg Rolf Bombach

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#224145

FromRolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid>
Date2017-03-11 18:15 +0100
Message-ID<oa1b6k$emt$1@dont-email.me>
In reply to#223831
Rolf Bombach schrieb:
> Marcel Mueller schrieb:
>> On 05.02.17 19.01, Rolf Bombach wrote:
>>>> Gelbe Farbe tut es übrigens nicht. die würde im blauen Licht der LEDs
>>>> einfach
>>>> nur dunkel. Es muss schon ein Leuchtstoff sein, der Lichtquanten im
>>>> LED-blau
>>>> absorbiert und als langwelligeres Licht wieder emittiert. (Der Rest
>>>> geht dann > in Wärme.)
>>>
>>> Ja, leider, aber immer noch viel besser als in der Leuchtstofflampe, bei
>>> der
>>> beim Gelbanteil über die Hälfte der Photonenenergie verheizt wird.
>>
>> So einfach ist das auch nicht. erstens kommt es darauf an, aus welcher Bande sich
>> der Leuchtstoff speist. OK, die Annahme UV ist nicht ganz so unvernünftig.
>
> 254nm, dort ist die stärkste Abstrahlung des Quecksilberdampfes. 365nm und 436 nm
> sind auch nicht gerade schwach, aber deutlich abgehängt. Ob die ebenfalls Fluoreszenz
> von LS-Lampen-Leuchtstoffen hervorruft, muss ich noch ausprobieren. 285nm scheint die
> gleiche Farbe in der Leuchtschicht hervorzurufen, soweit bin ich schon gekommen.

Ich hab jetzt versucht, die Leuchtschicht einer cool-white Kleinleuchtstofflampe
mit 355 nm anzuregen. Es zeigt sich eine äusserst schwache gelbliche Fluoreszenz,
etwa so hell wie die Fluoreszenz eines schwarz eloxierten Kühlkörpers. Also
völlig vernachlässigbar im Vergleich zur Anregung bei 285 nm oder 254 nm.

-- 
mfg Rolf Bombach

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#222555

FromWerner Holtfreter <holtfreter@gmx.de>
Date2017-02-05 18:47 +0100
Message-ID<o77ofe$sfq$1@news.albasani.net>
In reply to#222530
Marcel Mueller wrote:

> Btw.: theoretisch müsste es doch auch mit Digiknipsen gehen, wenn
> die ISO und die Blendenangaben der Objektive halbwegs stimmen,
> oder? Spotmessung, drauf halten und los. Oder habe ich da einen
> Denkfehler.

Wenn du auf die Lampe hältst, dann hast du die Lichtverteilung mit
drin. Für den Gesamtlichtstrom misst du besser die Helligkeit der
gegenüber liegenden Wand oder baust dir, wie ich, einen
Ulbricht-Kubus: Pappkarton innen mit weißer, matter Wandfarbe
streichen, zwei Löcher für Lampe und Sensor (ich habe mir ein
billiges Luxmeter gegönnt) und eine ebenfalls weiß gestrichene
Blende, die einen direkten Lichteinfall auf den Sensor verhindert.

Für Vergleichsmessungen eine 100 W - Glühlampe, genau mit
Nennspannung betrieben.
-- 
Gruß Werner

Wort des Jahres: Volksverräter
Reaktion:        Wahrheitsministerium namens CORRECTIV gGmbH

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#222573

FromUwe Borchert <wetterfrosch@yahoo.com>
Date2017-02-06 04:22 +0100
Message-ID<o78q5k$hgs$1@news2.open-news-network.org>
In reply to#222530
Hallo,

Am 05.02.2017 um 08:40 schrieb Marcel Mueller:
> On 04.02.17 20.45, Uwe Borchert wrote:
>>> Der Wirkungsgrad von Glühbirnen hängt nahezu ausschließlich von
>>> der Farbtemperatur ab. Insofern sind aktuelle Zahlen weitgehend
>>> auf altes Glühobst übertragbar.
>>> 
>>> 2700K geben gut 12 lm/W. Das ist der typische Wert für eine 60W
>>> 230V Standardbirne, die damit gut 700 lm erreicht. 40W
>>> Leuchtmittel haben weniger Farbtemperatur und damit nur noch gut
>>> 10 lm/W, also gut 400 lm. Bei NV-Halogen (12V) kann die
>>> Fadentemperatur aufgrund des wesentlich dickeren Fadens und der
>>> damit kleineren Oberfläche erheblich auf ca. 2900-3000K erhöht
>>> werden. Dadurch verdoppelt sich die Lichtausbeute in etwa.
>> 
>> Kannst Du mir dafür bitte die Quelle nennen? Das wäre für mich
>> sehr interessant, da ich gerade einen Notizzettel zum Thema
>> elektrische Beleuchtung (in der Fotografie) zusammenbastle.
> 
> Hmm, also aus der Wiki-Seite zu Glühobst kann man das durchaus heraus
> lesen, auch wenn es nicht so wörtlich da steht. Da stehen auch
> etliche Referenzen unten, die vermutlich noch belastbarere Quellen
> enthalten.

Ok, ich werde mich da mal durchwühlen ... 

>> Ich könnte diese alten konventionellen (Kerzen-) Lampen mit 
>> E14-Sockel also irgendwann mal mit 25 W Halogen-Lampen ersetzen und
>> hätte die gleiche gefühlte Helligkeit. Diese Lampen sind 
>> Effizienzklasse C und daher als Sonderbauform noch auf dem Markt 
>> verfügbar?
> 
> Ja, Halogen gibt es noch. Wobei die Lebensdauer nicht mehr so toll
> ist - wegen der Effizienzklasse. HV-Halogen schafft nämlich
> eigentlich eher D - das allerdings dann auch mühelos.

Diese 28W R50 sind für gelegentliche und temporäre Aufbauten 
in zwei Klemmlampen mit einem gemeinsamen Schnurschalter. Sie
sind daher selten in Betrieb und haben bisher wenige Stunden
und es liegen hier noch zwei Ersatzleuchtmittel rum.

>> Gerade nachgesehen: Die 4 W von Müllerlicht, welche Aldi-Süd immer
>> wieder verkauft, ist möglicherweise etwas zu dunkel. Nach
>> Herstellerangaben hat dieses Leuchtmittel aus Ausbeute von etwas
>> über 100 Lumen/W. Müsste Stand der Technik sein.
>> 
>> MÜLLER-LICHT LED-Design Glasserie Birne/Kerze/Tropfen, dimmbar
>> 
>> Warmweiß 2700 K, Ra >90, Lebensdauer 15.000 Stunden Birne 4 W~38 W,
>> 430 lm, E27, klar oder matt Kerze 4 W~38 W, 430 lm, E14, klar oder
>> matt Tropfen 4 W~38 W, 430 lm, E14, klar oder matt 
>> Energieeffizienzklasse A++
> 
> Falls die Daten stimmen, was ich mit Verlaub bezweifle, vor allem bei
> den matten. Ich schätze mal die haben einfach die (deutlich besseren)
> Werte der nackten LED-Dies genommen.

Stimmt ... jetzt wo Du es schreibst ... 

>> Das ist die Serie mit 4 W ... und 7 Watt wäre auch noch da:
>> 
>> http://m.mueller-licht.net/94223_de/?94239_de
>> 
>> Das kommt gerade noch so hin ohne Abzurauchen?
> 
> Kommt auf die Belüftung an. Wenn die Leuchtmittel unten und oben frei
> sind, geht das. In einem Alibert mit ein paar Löchern nur oben würde
> ich es lassen. Die Dinger haben oft selbst die 40W Glühbirnen
> gegrillt, wenn beide bestückt waren; mühelos daran zu erkennen, dass
> die zweite Lampe nochmal doppelt so lange gehalten hat wie die erste,
> wenn man selbige nicht ersetzt hat.

Genau das wäre auf längere Sicht bei mir eine Anwendung für
den Austausch. Aktuell sind bei mir *hüstel* 2 x 40 W drinn.

>>> Allerdings gibt noch weitere Untiefen. So erwartet unser Auge
>>> aus Erfahrung, dass Lichtquellen mit einer höheren Farbtemperatur
>>> auch heller sind. Wenn die LEDs also z.B. 4000K haben könnte das 
>>> irritieren und "funzelig" aussehen.
>> 
>> Aber das ist relativ einfach zu umgehen. Normales Warmweiß mit 2700
>> K sind ja so was wie ein Quasi-Standard.
> 
> Kommt halt darauf an, was die mit 2700K meinen. Wenn man Pech hat,
> blau und gelb. Das wird dann beim Schminken lustig. ;-)

Oh nein!

> So rein vom Sinn her waren die niedrigen Farbtemperaturen von
> Glühobst eher technisch bedingt als gewollt. Wenn ich die Wahl habe,
> mache ich so etwas nicht - jedenfalls nicht an Stellen, wo ich etwas
> sehen will.

Gewohnheit? Ja, ich habe mindestens eine Beleuchtung genau aus
diesem Grund mit 6500 K. Allerdings sind das noch ESL und es
sollte noch eine Ersatz-ESL in der Kiste sein ... ist sie aber
nicht? Diese Beleuchtung ist zum Montieren und Zeichnen. Da
sollte man schon die Farben sehen. 

>>> Und dann ist da natürlich noch das Thema "Hausnummern". Nicht
>>> selten ist die Zahl auf den modernen Leuchmitteln nur jene
>>> Lichtausbeute, die sie /niemals/ erreichen - Bistomatic
>>> sozusagen. Da wird z.T. geschummelt und gelogen, bis sich die
>>> Balken biegen. Es kann ja eh kein Kunde mit vertretbarem Aufwand
>>> nachmessen.
>> 
>> Stimmt leider. Ich kann auch nur Schätzen ... Lichtmessung bei 
>> bekannten Abstand mit Gossen Sixtomat 2 und dann den Lichtwert in
>> Lumen umschätzen ...
> 
> Das ist mit kalibrierten Beleuchtungsmessgerät schon weit über
> Durchschnitt. Wo hast Du eigentlich die Umrechnung mit EV9 = 1000 Lux
> her? Das habe ich vor einer Weile mal lange gesucht.

Tageslicht ist irgendwas zwischen 65 k Lux und 82 k Lux und
wird mit EV 15 angenommen. Also auf Wikipedia findet man
nur einen kleinen Schnipsel:

https://de.wikipedia.org/wiki/Lux_%28Einheit%29

Heller Sonnentag 	100.000 lx
Bedeckter Sommertag 	20.000 lx
Im Schatten im Sommer 	10.000 lx
Bedeckter Wintertag 	3.500 lx

Diese Daten (von Osram?) findet man auch auf:
http://www.filmscanner.info/Fotometrie.html

Der helle Sonnentag ist etwas über EV 15 und der bedeckte
Sommertag etwa EV 13 ... Ich werde mal nach der Quelle suchen
müssen, da ich da bei der Dokumentation geschlampt habe.

Hier eine der Quellen mit den 82 K Lux als Oberwert:
http://www.translatorscafe.com/unit-converter/de/illumination/1-8/

EV   Lux    Beispiel für Lichtbedingungen, bei denen
            dieser Lichtwert verwendet werden kann
15   81920  Landschaften, volles Sonnenlicht

Diese Werte tauchen sehr häufig auf, aber ich hatte einige
Quellen die von nur 65 k Lux ausgegangen sind ... Nur diese
finde ich gerade nicht ...

> Btw.: theoretisch müsste es doch auch mit Digiknipsen gehen, wenn die
> ISO und die Blendenangaben der Objektive halbwegs stimmen, oder?
> Spotmessung, drauf halten und los. Oder habe ich da einen
> Denkfehler.

Du brauchst dazu aber noch eine Graukarte und dann sollte
das halbwegs gehen.

>> Ganz praktisch dabei: Man kann sich für die Leuchtmittel (in der
>> Lampe) einen Grenzwert festlegen, bei dessen Unterschreitung man
>> diese als auszutauschen definiert. Bei typischen ESL hat man eine
>> schleichende Verdunkelung. Wobei ich die Angaben in der DIN 5035
>> als etwas zu dunkel betrachte und da um bis zu EV 2 drüber bleiben
>> wollte.
> 
> Die Zahlen sind mir zugegeben egal. Ich tausche, wenn es mich nervt.
> Und den Fall gab es bisher nur einmal, bevor die Lampe selbst
> verstorben ist.

ESL sterben sehr langsam und werden schleichend dunkler ...

MfG

Uwe Borchert

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#222574

FromMarcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org>
Date2017-02-06 08:12 +0100
Message-ID<o797lk$cjl$1@gwaiyur.mb-net.net>
In reply to#222573
On 06.02.17 04.22, Uwe Borchert wrote:
>> Ja, Halogen gibt es noch. Wobei die Lebensdauer nicht mehr so toll
>> ist - wegen der Effizienzklasse. HV-Halogen schafft nämlich
>> eigentlich eher D - das allerdings dann auch mühelos.
>
> Diese 28W R50 sind für gelegentliche und temporäre Aufbauten
> in zwei Klemmlampen mit einem gemeinsamen Schnurschalter. Sie
> sind daher selten in Betrieb und haben bisher wenige Stunden
> und es liegen hier noch zwei Ersatzleuchtmittel rum.

Das sollte kein Vorwurf werden.
Für selten brennende Lampen sind Glühbirnen nach wie vor erste Wahl, 
weil sie bei der Herstellung weniger Ressourcen brauchen und dabei oft 
sogar länger halten. 10-20 Jahre sind in solchen Fällen durchaus drin. 
Da muss man beim eingebauten EVG der LEDs schon beten.


>> Kommt auf die Belüftung an. Wenn die Leuchtmittel unten und oben frei
>> sind, geht das. In einem Alibert mit ein paar Löchern nur oben würde
>> ich es lassen. Die Dinger haben oft selbst die 40W Glühbirnen
>> gegrillt, wenn beide bestückt waren; mühelos daran zu erkennen, dass
>> die zweite Lampe nochmal doppelt so lange gehalten hat wie die erste,
>> wenn man selbige nicht ersetzt hat.
>
> Genau das wäre auf längere Sicht bei mir eine Anwendung für
> den Austausch. Aktuell sind bei mir *hüstel* 2 x 40 W drinn.

Da würde ich gerade /keine/ Retrofit Leuchtmittel nehmen. Schließlich 
kommt nur vom nach vorne abgestrahlten licht etwas sinnvolles an.

LED-Streifen passender Länge an die Hinterseite des Hohlraums kleben, 
und gut ist. Dabei braucht man aufgrund der verbesserten 
Abstrahlcharakteristik nur die halbe Leistung und die Wärme verteilt 
sich auch schön gleichmäßig, so dass nicht mit Problemen zu rechnen ist. 
Das Vorschaltgerät muss man halt irgendwo verstecken. Notfalls oben 
drauf, da guckt sowieso keiner hin.


[2700K]
>> So rein vom Sinn her waren die niedrigen Farbtemperaturen von
>> Glühobst eher technisch bedingt als gewollt. Wenn ich die Wahl habe,
>> mache ich so etwas nicht - jedenfalls nicht an Stellen, wo ich etwas
>> sehen will.
>
> Gewohnheit?

Ja, das dürfte die primäre Ursache sein.
Wobei, als Schummerlicht vor dem Einschlafen ist es wirklich ganz nett.

> Ja, ich habe mindestens eine Beleuchtung genau aus
> diesem Grund mit 6500 K.

Habe ich im Büro auch. 6500K Vollspektrum Röhren.
Wenn man da tagsüber das Licht anschaltet (Dachraum mit kleinen 
Giebelfenstern), wird es einfach nur heller.
Und wenn man es nachts einschaltet, wird man nicht müde und muss 
aufpassen, dass es nicht auf einmal 3 Uhr ist. :-o

> Allerdings sind das noch ESL und es
> sollte noch eine Ersatz-ESL in der Kiste sein ... ist sie aber
> nicht? Diese Beleuchtung ist zum Montieren und Zeichnen. Da
> sollte man schon die Farben sehen.

Dafür braucht man aber eher ein gescheites Spektrum. An die 
Farbtemperatur passt sich das Auge (in Grenzen) ganz gut an. Lediglich 
beim direkten Vergleich mit den selbstleuchtenden Bildschirmen muss man 
aufpassen, wenn die eine andere Farbtemperatur als die Umgebung haben.

Vollspektrum Kompakt-ESLs sind mir noch nicht unter gekommen - soll 
nicht heißen, dass sie nicht existieren, sie sind nur selten.
Wenn man Glück hat, sind es wenigstens 5 Banden. Wenn man Pech hat derer 
nur drei, und die Lampe behält die Hälfte der Farben für sich.

Aus diesem Grund habe ich 08/15 120mm T8-Röhren. Da kostet ein gutes 
Leuchmittel im Baumarkt 10-12€ (Osram Biolux) und die Fassung mit EVG 
auch nicht mehr.
Die gab es schon vor 60 Jahren und die wird es vmtl. auch noch in 'zig 
Jahren geben, weil jede Fabrikhalle und jedes Büro damit voll ist.
Über kurz oder lang dürfte der Schwerpunkt zu T5 wechseln. Aber die sind 
derzeit noch unverhältnismäßig teurer.


>> Das ist mit kalibrierten Beleuchtungsmessgerät schon weit über
>> Durchschnitt. Wo hast Du eigentlich die Umrechnung mit EV9 = 1000 Lux
>> her? Das habe ich vor einer Weile mal lange gesucht.
>
> Tageslicht ist irgendwas zwischen 65 k Lux und 82 k Lux und
> wird mit EV 15 angenommen. Also auf Wikipedia findet man
> nur einen kleinen Schnipsel:
>
> https://de.wikipedia.org/wiki/Lux_%28Einheit%29
>
> Heller Sonnentag 	100.000 lx
> Bedeckter Sommertag 	20.000 lx
> Im Schatten im Sommer 	10.000 lx
> Bedeckter Wintertag 	3.500 lx

Das ist jetzt aber auch nur Pi mal Daumen.

> Hier eine der Quellen mit den 82 K Lux als Oberwert:
> http://www.translatorscafe.com/unit-converter/de/illumination/1-8/

Hmm, da ist aber auch von einer Kalibrierungskonstante des Messgeräts 
die Rede. Und dann steht da typisch C=250. Ein paar Zeilen weiter folgt 
dann die Tabelle für C=120...

>> Btw.: theoretisch müsste es doch auch mit Digiknipsen gehen, wenn die
>> ISO und die Blendenangaben der Objektive halbwegs stimmen, oder?
>> Spotmessung, drauf halten und los. Oder habe ich da einen
>> Denkfehler.
>
> Du brauchst dazu aber noch eine Graukarte und dann sollte
> das halbwegs gehen.

Warum?

Ich zoome voll ins Leuchtmittel rein, stelle die Belichtungsmessung noch 
auf Spot. Dann brauche ich doch nur noch den Abstand, um die 
Leuchtdichte (in der Richtung) zu bestimmen, oder? - Immer vorausgesetzt 
das C=250 Problem ist gelöst.


>> Die Zahlen sind mir zugegeben egal. Ich tausche, wenn es mich nervt.
>> Und den Fall gab es bisher nur einmal, bevor die Lampe selbst
>> verstorben ist.
>
> ESL sterben sehr langsam und werden schleichend dunkler ...

Dann hast Du noch keine mit Jubelelektronik im EVG gehabt. Von einfach 
tot bis Fatz-Peng ist da alles dabei.

Die einzigen, die hier wirklich bis zum Auslutschen leuchten, sind die 
11W Billigheimer, die Ikea mal vor ~15 Jahren für 79 Cent verscheuert hat.


Marcel

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#222636

FromUwe Borchert <wetterfrosch@yahoo.com>
Date2017-02-06 23:18 +0100
Message-ID<o7asnv$e8a$1@news2.open-news-network.org>
In reply to#222574
Hallo,

Am 06.02.2017 um 08:12 schrieb Marcel Mueller:
> On 06.02.17 04.22, Uwe Borchert wrote:
>>> Ja, Halogen gibt es noch. Wobei die Lebensdauer nicht mehr so toll
>>> ist - wegen der Effizienzklasse. HV-Halogen schafft nämlich
>>> eigentlich eher D - das allerdings dann auch mühelos.

Stimmt auch wieder. Bei C hat man schon ziemlich dünne Wendel,
was doch auf die Brenndauer und Erschütterungsfestigkeit geht.
Die Brenndauer wäre bei meiner Anwendung weniger das Problem,
aber mangelhafte Erschütterungsfestigkeit ist bei fliegenden
Aufbauten sehr schlecht. Und da sind wir wieder bei den 40 W
R50. Siehe ...

>> Diese 28W R50 sind für gelegentliche und temporäre Aufbauten
>> in zwei Klemmlampen mit einem gemeinsamen Schnurschalter. Sie
>> sind daher selten in Betrieb und haben bisher wenige Stunden
>> und es liegen hier noch zwei Ersatzleuchtmittel rum.
> 
> Das sollte kein Vorwurf werden.

Ich habe es auch nicht so aufgefasst. Die R50 gibt es bei
Mükra noch als Halogen mit 28 W für unter 3 Euro. Da mache
ich mir noch keinen Kopf wegen des austauschen. Oder werden
diese auch bald verschwinden? Die haben als Sonderbauform
doch so was wie Artenschutz?

Frage: Was wird noch alles Verschwinden? Bleiben z.B. die
R50 Halogenlampen mit 28 W und 18 W? Den Rest kann ich nach
meinen Kenntnissen problemlos ersetzen.

> Für selten brennende Lampen sind Glühbirnen nach wie vor erste Wahl,
> weil sie bei der Herstellung weniger Ressourcen brauchen und dabei
> oft sogar länger halten. 10-20 Jahre sind in solchen Fällen durchaus
> drin. Da muss man beim eingebauten EVG der LEDs schon beten.

Das gilt besonders für die klaren Lampen mit 15 und 25 W, die
man in Abstellkammern und Kellerräumen öfters hat. Bereits das 
Ersetzen mit Halogenlampen erscheint mir da möglicherweise
unökonomisch, wegen der höheren Empfindlichkeit.

>>> Kommt auf die Belüftung an. Wenn die Leuchtmittel unten und oben frei
>>> sind, geht das. In einem Alibert mit ein paar Löchern nur oben würde
>>> ich es lassen. Die Dinger haben oft selbst die 40W Glühbirnen
>>> gegrillt, wenn beide bestückt waren; mühelos daran zu erkennen, dass
>>> die zweite Lampe nochmal doppelt so lange gehalten hat wie die erste,
>>> wenn man selbige nicht ersetzt hat.
>>
>> Genau das wäre auf längere Sicht bei mir eine Anwendung für
>> den Austausch. Aktuell sind bei mir *hüstel* 2 x 40 W drinn.
> 
> Da würde ich gerade /keine/ Retrofit Leuchtmittel nehmen. Schließlich
> kommt nur vom nach vorne abgestrahlten licht etwas sinnvolles an.

Ja, aber je nach Ausführung der Lampe kann das durchaus gehen.
Bei meiner Lampe könntest Du aber Recht haben. 

> LED-Streifen passender Länge an die Hinterseite des Hohlraums kleben,
> und gut ist.

Diese Lampe hat leider eine klaren, geriffelten Glaskörper. Da
wirken matte Retrofits wahrscheinlich optisch besser als die 
LED-Streifen. Bei den typischen matten Glaskörpern solltest Du
aber recht haben. Solche Lampen kosten auch nicht mehr die Welt.

Einfache LED-Lichtleisten mit 10 W sollten da von der Helligkeit
in etwa hin kommen. Aktuell sind da 2 x 40 W aus Restbeständen
drinnen, die knapp unter 800 lm raushauen. Das haben typische
10 W LED-Lichtleisten auch, wenn nicht sogar etwas mehr. Diese
Lichtleisten kosten irgendwas zwischen 10 und 20 Euro im Laden
und da sind neue Retrofits echt nicht mehr wirtschaftlich, so
man keinerlei Ansprüche an Retro-Ästhetik stellt.

> Dabei braucht man aufgrund der verbesserten Abstrahlcharakteristik
> nur die halbe Leistung und die Wärme verteilt sich auch schön
> gleichmäßig, so dass nicht mit Problemen zu rechnen ist. Das
> Vorschaltgerät muss man halt irgendwo verstecken. Notfalls oben
> drauf, da guckt sowieso keiner hin.

Wie schon gesagt/geschrieben: LED-Lichtleisten gibt es fertig 
für den (aktuellen) Preis (Discounter) von wenigen Retrofits.

> [2700K]
>>> So rein vom Sinn her waren die niedrigen Farbtemperaturen von
>>> Glühobst eher technisch bedingt als gewollt. Wenn ich die Wahl habe,
>>> mache ich so etwas nicht - jedenfalls nicht an Stellen, wo ich etwas
>>> sehen will.
>>
>> Gewohnheit?
> 
> Ja, das dürfte die primäre Ursache sein.

Wobei diese Gewohnheit aber schon fast fest vorprogrammiert ist.
Kunstlicht war für viele Generationen nun mal mit sehr niedrigen
Farbtemperaturen und die letzten drei Generationen sind auf die
2700 K der Wolfram-Wendel in den Glühlampen eingewöhnt worden.

> Wobei, als Schummerlicht vor dem Einschlafen ist es wirklich ganz nett.
> 
>> Ja, ich habe mindestens eine Beleuchtung genau aus
>> diesem Grund mit 6500 K.
> 
> Habe ich im Büro auch. 6500K Vollspektrum Röhren.
> Wenn man da tagsüber das Licht anschaltet (Dachraum mit kleinen
> Giebelfenstern), wird es einfach nur heller.

Ich habe da billige ESL ... und werde diese aber wahrscheinlich
bis definitiv nicht durch Leuchtsoffröhren ersetzen. Ich hoffe
da auf rechtzeitiges Erscheinen guter Vollspektrum-LED für einen
günstigen Preis.

...[...]...

>> Allerdings sind das noch ESL und es
>> sollte noch eine Ersatz-ESL in der Kiste sein ... ist sie aber
>> nicht? Diese Beleuchtung ist zum Montieren und Zeichnen. Da
>> sollte man schon die Farben sehen.
> 
> Dafür braucht man aber eher ein gescheites Spektrum. 

Das haben diese aber leider doch nicht so ganz. Eigentlich
sollten da andere ELS rein, aber die wurden nicht mehr hier
vertrieben ... Diese ELS waren sogar so was wie Vollspektrum 
und mal recht preiswert in einigen Baumärkten erhältlich.

> An die Farbtemperatur passt sich das Auge (in Grenzen) ganz gut
> an. Lediglich beim direkten Vergleich mit den selbstleuchtenden
> Bildschirmen muss man aufpassen, wenn die eine andere
> Farbtemperatur als die Umgebung haben.

Mischlicht macht immer Ärger.

> Vollspektrum Kompakt-ESLs sind mir noch nicht unter gekommen 

Es gibt eine sehr gute ESL. Ich habe leider meine alten
Notizen nicht mehr greifbar, aber es gab die eine oder andere
ESL die sehr nahe an Vollspektrum war. Farbcode oder wie das
heißt war da 9xx ...

> - soll nicht heißen, dass sie nicht existieren, sie sind nur
> selten.

Und leider nicht mehr so einfach zu beziehen wie eine der
Bio-Irgendwas Leuchtstofflampen. Mir geht es aber auch um
die Handlichkeit der Leuchtmittel und die Entsorgung. Und
da schneiden LS und ESL schlecht ab. Dazu kommt noch deren
Quecksilber, welches bei Unfällen durchaus in die Raumluft
abgegeben werden kann. Daher will ich ESL und LS irgend 
wann mal raus aus der Bude haben.

...[...]...

>> Tageslicht ist irgendwas zwischen 65 k Lux und 82 k Lux und
>> wird mit EV 15 angenommen. 

Schlechte Formulierung meinerseit. Der Lichtwert von EV 15
in der Fotografie entspricht hellem Tageslicht mit in etwa
65 k Lux bis 82 k Lux. 100 k Lux ist schon fast gleißendes 
Tageslicht und etwas über EV 15.

>> Also auf Wikipedia findet man
>> nur einen kleinen Schnipsel:
>>
>> https://de.wikipedia.org/wiki/Lux_%28Einheit%29
>>
>> Heller Sonnentag     100.000 lx
>> Bedeckter Sommertag     20.000 lx

-> Entspricht etwa EV 13 nach den tradierten Fotografenregeln
(- EV 2 bei durchgehender Bedeckung mit Strati) und damit sollte 
hier EV 15 um die 80 k Lux sein.

>> Im Schatten im Sommer     10.000 lx
>> Bedeckter Wintertag     3.500 lx
> 
> Das ist jetzt aber auch nur Pi mal Daumen.

Ja ... Aber dafür ist die Schätztechnik auch billig verfügbar.

>> Hier eine der Quellen mit den 82 K Lux als Oberwert:
>> http://www.translatorscafe.com/unit-converter/de/illumination/1-8/
> 
> Hmm, da ist aber auch von einer Kalibrierungskonstante des Messgeräts
> die Rede. Und dann steht da typisch C=250. 

Das ist die Konstante die man bei Fotoapparaten typischerweise
so annimmt. Diese scheint dem Stand der Technik zu entsprechen.

> Ein paar Zeilen weiter folgt dann die Tabelle für C=120...

So weit habe ich nicht mehr gelesen. Da ich die traditionelle
Fototechnik gebrauche ist das für mich auch wenig interessant. 

>>> Btw.: theoretisch müsste es doch auch mit Digiknipsen gehen, wenn die
>>> ISO und die Blendenangaben der Objektive halbwegs stimmen, oder?
>>> Spotmessung, drauf halten und los. Oder habe ich da einen
>>> Denkfehler.
>>
>> Du brauchst dazu aber noch eine Graukarte und dann sollte
>> das halbwegs gehen.
> 
> Warum?

Du nimmst die Graukarte, richtest diese auf die Lampe aus und
bestimmst dann deren Helligkeit, bzw lässt das die Automatik
in der Knipse machen.

> Ich zoome voll ins Leuchtmittel rein,

Äh? Das ist aber weit weg von dem Bild, dass eine Kamera so
erwartet und was da die Automatiken so machen? Da müsste ich
jetzt erst mal überlegen was die Knipse daraus macht ... und
das kann ich sparen, denn bei der Graukarte weiß ich was da
so abgeht und was man da so als Ergebnisse hat.

> stelle die Belichtungsmessung noch auf Spot.

Weiß nicht ... was die Kamera aus so einem Bild macht und
wie sie versucht da was einzustellen ...

> Dann brauche ich doch nur noch den Abstand, um die 
> Leuchtdichte (in der Richtung) zu bestimmen, oder? 

Nehme die Graukarte genau in einem Meter Anstand ...

> - Immer vorausgesetzt das C=250 Problem ist gelöst.

Mir egal. Ich nehme einfach die groben Anhaltswerte aus
den typischen Tabellen mit EV 15 = 82 k Lux oder 65 k Lux.
Eine Tabelle für 65 k Lux habe ich. Ich kann ja mal wieder
etwas nachlegen ... 82 k Lux annehmen und dann neu rechnen.

>>> Die Zahlen sind mir zugegeben egal. Ich tausche, wenn es mich nervt.
>>> Und den Fall gab es bisher nur einmal, bevor die Lampe selbst
>>> verstorben ist.
>>
>> ESL sterben sehr langsam und werden schleichend dunkler ...
> 
> Dann hast Du noch keine mit Jubelelektronik im EVG gehabt.

Da hatte ich relatives Glück.

> Von einfach tot ... 

Das könnte schon mal passiert sein ...

> ... bis Fatz-Peng ist da alles dabei.

Das hatte ich definitiv noch nie ...

> Die einzigen, die hier wirklich bis zum Auslutschen leuchten,
> sind die 11W Billigheimer, ... 

Lass mich raten: 11 W, E27, rund bis um die 535 lm ...

> ... die Ikea mal vor ~15 Jahren für 79 Cent verscheuert hat.

Diese Art von Lampen gab es auch immer wieder bei Aldi-Süd
und bei anderen Discountern. Mit diesen habe ich seit vielen
Jahren meine Bude erhellt. Hinter einen billigen Lampenschirm
aus Papier funzeln diese so vor sich hin. Probleme hatte ich
einmal, als ich eine schwächere ESL (IIRC 7 W) eingebaut habe. 
Dies hat schwach angefangen und stark nachgelassen. IIRC war 
das dann auch die ESL die totalverweigert hat. Aber diese
typischen 11 W ESL mit E27 waren nach meinen Erfahrungen der
letzten Dekaden recht brauchbar und z.B. bei Aldi Süd für 
unter 3 Euro erhältlich. Ich habe noch eine vor vielen Jahren
gekaufte in der Kiste rumliegen, die aktuell verbaute will
einfach nicht aufgeben.

Die LED sind jetzt mit rund 7 Euro etwas hochpreisiger und die 
7 W definitiv dunkler, die 10 W sparen nicht viel, sind aber 
heller. Allerdings sieht jetzt die Gesamtrechnung sehr nach 
LED aus und bei einem Neukauf würde ich definitiv LED den 
Vorzug geben und diese 11 W ESL, bzw deren Nachfolger aus der
Kiste, durch eine 10 W LED ersetzen.

MfG

Uwe Borchert

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#222638 — Lux messen?! -> Re: wieviel Lumen hatte früher eine 40W R50 Spot-Glühbirne?

FromUwe Borchert <wetterfrosch@yahoo.com>
Date2017-02-07 03:55 +0100
SubjectLux messen?! -> Re: wieviel Lumen hatte früher eine 40W R50 Spot-Glühbirne?
Message-ID<o7bcut$m0d$1@news2.open-news-network.org>
In reply to#222636
Hallo,

ich mach mal die Ingrid ... möchte was nachschieben ...

Am 06.02.2017 um 23:18 schrieb Uwe Borchert:
> Am 06.02.2017 um 08:12 schrieb Marcel Mueller:
>> On 06.02.17 04.22, Uwe Borchert wrote:

...[...]...

>>> Tageslicht ist irgendwas zwischen 65 k Lux und 82 k Lux und
>>> wird mit EV 15 angenommen. 
> 
> Schlechte Formulierung meinerseit. Der Lichtwert von EV 15
> in der Fotografie entspricht hellem Tageslicht mit in etwa
> 65 k Lux bis 82 k Lux. 100 k Lux ist schon fast gleißendes 
> Tageslicht und etwas über EV 15.
> 
>>> Also auf Wikipedia findet man
>>> nur einen kleinen Schnipsel:
>>>
>>> https://de.wikipedia.org/wiki/Lux_%28Einheit%29
>>>
>>> Heller Sonnentag     100.000 lx
>>> Bedeckter Sommertag     20.000 lx
> 
> -> Entspricht etwa EV 13 nach den tradierten Fotografenregeln
> (- EV 2 bei durchgehender Bedeckung mit Strati) und damit sollte 
> hier EV 15 um die 80 k Lux sein.
> 
>>> Im Schatten im Sommer     10.000 lx
>>> Bedeckter Wintertag     3.500 lx
>>
>> Das ist jetzt aber auch nur Pi mal Daumen.
> 
> Ja ... Aber dafür ist die Schätztechnik auch billig verfügbar.
> 
>>> Hier eine der Quellen mit den 82 K Lux als Oberwert:
>>> http://www.translatorscafe.com/unit-converter/de/illumination/1-8/

Und diese 82 k Lux nehmen wir nun mal raus! Diese werden idR
einem Lichtwert von EV 15 zugeordnet. 82 k Lux 2^(-delta) ...
Falls ich einen Fehler gemacht habe bitte ich um Hinweise!

...[...]...

>>>> Btw.: theoretisch müsste es doch auch mit Digiknipsen gehen, wenn die
>>>> ISO und die Blendenangaben der Objektive halbwegs stimmen, oder?
>>>> Spotmessung, drauf halten und los. Oder habe ich da einen
>>>> Denkfehler.
>>>
>>> Du brauchst dazu aber noch eine Graukarte und dann sollte
>>> das halbwegs gehen.
>>
>> Warum?
> 
> Du nimmst die Graukarte, richtest diese auf die Lampe aus und
> bestimmst dann deren Helligkeit, bzw lässt das die Automatik
> in der Knipse machen.

Oder Du nimmst einen Belichtungsmesser. Bei der Kamera stellst
Du auf Spotmessung, hältst auf die Graukarte, lässt die Automatik 
machen, lädst das Bild auf den Rechner und Dir dann von exiftool
den Lichtwert LW in EV ausgeben. Und das haust Du in folgende
Formel:

                -(EV 15 - LW)
E_v = 82 k Lux 2

Also bei einem mit dem Beli gemessenen Lichtwert von EV 9 hätte 
ich dann 82 k Lux 2^(-6) ~ 1300 Lux. Für Feinmontage, technisches
Zeichnen und Farbprüfung werden nach DIN 5035 mindestens 1000 Lux 
empfohlen. Passt schon ...

>> Ich zoome voll ins Leuchtmittel rein,
> 
> Äh? Das ist aber weit weg von dem Bild, dass eine Kamera so
> erwartet und was da die Automatiken so machen? Da müsste ich
> jetzt erst mal überlegen was die Knipse daraus macht ... und
> das kann ich sparen, denn bei der Graukarte weiß ich was da
> so abgeht und was man da so als Ergebnisse hat.
> 
>> stelle die Belichtungsmessung noch auf Spot.
> 
> Weiß nicht ... was die Kamera aus so einem Bild macht und
> wie sie versucht da was einzustellen ...

Aber die Belichtungsmessung auf Spot ist schon korrekt um 
eine Graukarte abzufotografieren und sich dann den Lichtwert
mit Exiftool auswerfen zu lassen. Und damit kannst Du dann, 
wie schon oben gezeigt, in die Formel gehen.

>> Dann brauche ich doch nur noch den Abstand, um die 
>> Leuchtdichte (in der Richtung) zu bestimmen, oder? 
> 
> Nehme die Graukarte genau in einem Meter Anstand ...

Oder besser am Arbeitsplätzchen und messe genau dort die
Beleuchtungsstärke ... Objektmessung auf Graukarte!

Du kannst aber auch bei nur einer sehr großen Lichtquelle 
mit dem Beli vom Arbeitspätzchen aus eine Lichtmessung 
zur Beleuchtung machen ... Das ist aber „unflexibler“ als 
eine Objektmessung auf Graukarte. Diese liefert immer 
richtige Ergebnisse.

MfG

Uwe Borchert

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