Groups | Search | Server Info | Keyboard shortcuts | Login | Register [http] [https] [nntp] [nntps]


Groups > de.sci.electronics > #218932 > unrolled thread

Leuchtdiode mit Einzelphotonenausgabe.

Started bywernertrp <wernertrp@googlemail.com>
First post2016-12-22 07:28 -0800
Last post2016-12-28 20:21 +0000
Articles 20 on this page of 41 — 16 participants

Back to article view | Back to de.sci.electronics


Contents

  Leuchtdiode mit Einzelphotonenausgabe. wernertrp <wernertrp@googlemail.com> - 2016-12-22 07:28 -0800
    Re: Leuchtdiode mit Einzelphotonenausgabe. Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2016-12-22 17:39 +0100
    Re: Leuchtdiode mit Einzelphotonenausgabe. astroelectronic@t-online.de - 2016-12-22 08:55 -0800
      Re: Leuchtdiode mit Einzelphotonenausgabe. Olaf Kaluza <olaf@criseis.ruhr.de> - 2016-12-22 18:08 +0100
    Re: Leuchtdiode mit Einzelphotonenausgabe. Fritz Meisenschlegel <fegel@notmailinator.com> - 2016-12-22 18:19 +0100
      Re: Leuchtdiode mit Einzelphotonenausgabe. Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2016-12-22 18:24 +0100
      Re: Leuchtdiode mit Einzelphotonenausgabe. "horst.d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2016-12-22 18:29 +0100
        Re: Leuchtdiode mit Einzelphotonenausgabe. Hartmut Kraus <hartmut.melina@web.de> - 2016-12-25 17:16 +0100
      Re: Leuchtdiode mit Einzelphotonenausgabe. Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2016-12-22 18:40 +0100
      Re: Leuchtdiode mit Einzelphotonenausgabe. Falk Duebbert <falk@duebbert.com> - 2016-12-24 10:52 +0100
    Re: Leuchtdiode mit Einzelphotonenausgabe. Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2016-12-22 20:40 +0100
    Re: Leuchtdiode mit Einzelphotonenausgabe. Bernd Nebendahl <Bernd_Nebendahl@web.de> - 2016-12-22 21:09 +0100
      Re: Leuchtdiode mit Einzelphotonenausgabe. Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2016-12-23 18:00 +0100
        Re: Leuchtdiode mit Einzelphotonenausgabe. Bernd Nebendahl <Bernd_Nebendahl@web.de> - 2016-12-23 18:51 +0100
          Re: Leuchtdiode mit Einzelphotonenausgabe. Bernd Nebendahl <Bernd_Nebendahl@web.de> - 2016-12-23 18:55 +0100
            Re: Leuchtdiode mit Einzelphotonenausgabe. Olaf Kaluza <olaf@criseis.ruhr.de> - 2016-12-23 19:07 +0100
          Re: Leuchtdiode mit Einzelphotonenausgabe. Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2016-12-26 23:35 +0100
        Re: Leuchtdiode mit Einzelphotonenausgabe. Falk Duebbert <falk@duebbert.com> - 2016-12-24 10:56 +0100
          Re: Leuchtdiode mit Einzelphotonenausgabe. Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2016-12-27 23:07 +0100
            Re: Leuchtdiode mit Einzelphotonenausgabe. Falk Duebbert <falk@duebbert.com> - 2016-12-28 06:18 +0100
              Re: Leuchtdiode mit Einzelphotonenausgabe. "horst.d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2016-12-28 08:44 +0100
              Re: Leuchtdiode mit Einzelphotonenausgabe. Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2016-12-28 18:35 +0100
                Re: Leuchtdiode mit Einzelphotonenausgabe. Falk Duebbert <falk@duebbert.com> - 2016-12-28 19:51 +0100
                  Re: Leuchtdiode mit Einzelphotonenausgabe. Falk Duebbert <falk@duebbert.com> - 2016-12-28 21:46 +0100
                    Re: Leuchtdiode mit Einzelphotonenausgabe. Falk Duebbert <falk@duebbert.com> - 2016-12-29 17:08 +0100
                      Re: Leuchtdiode mit Einzelphotonenausgabe. Thomas Prufer <prufer.public@mnet-online.de.invalid> - 2016-12-30 09:26 +0100
                        Re: Leuchtdiode mit Einzelphotonenausgabe. Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> - 2017-01-02 21:58 +0100
                    Re: Leuchtdiode mit Einzelphotonenausgabe. Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2016-12-29 17:55 +0100
                      OT Thorium Re: Leuchtdiode mit Einzelphotonenausgabe. "horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2016-12-29 18:08 +0100
                        Re: OT Thorium Re: Leuchtdiode mit Einzelphotonenausgabe. Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2016-12-30 20:01 +0100
                          Re: OT Thorium Re: Leuchtdiode mit Einzelphotonenausgabe. Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2016-12-30 20:45 +0100
                            Re: OT Thorium Re: Leuchtdiode mit Einzelphotonenausgabe. "horst.d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2016-12-30 21:53 +0100
                      Re: Leuchtdiode mit Einzelphotonenausgabe. Falk Duebbert <falk@duebbert.com> - 2016-12-31 00:25 +0100
                    Re: Leuchtdiode mit Einzelphotonenausgabe. Thomas Prufer <prufer.public@mnet-online.de.invalid> - 2016-12-29 10:28 +0100
                  Re: Leuchtdiode mit Einzelphotonenausgabe. Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2016-12-28 21:07 +0100
    Re: Leuchtdiode mit Einzelphotonenausgabe. Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2016-12-23 17:41 +0100
    Re: Leuchtdiode mit Einzelphotonenausgabe. Falk Duebbert <falk@duebbert.com> - 2016-12-24 10:49 +0100
    Re: Leuchtdiode mit Einzelphotonenausgabe. Uwe Bonnes <bon@hertz.ikp.physik.tu-darmstadt.de> - 2016-12-28 12:28 +0000
      Re: Leuchtdiode mit Einzelphotonenausgabe. Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2016-12-28 19:58 +0100
        Re: Leuchtdiode mit Einzelphotonenausgabe. Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2016-12-29 18:00 +0100
        Re: Leuchtdiode mit Einzelphotonenausgabe. Uwe Bonnes <bon@hertz.ikp.physik.tu-darmstadt.de> - 2016-12-28 20:21 +0000

Page 2 of 3 — ← Prev page 1 [2] 3  Next page →


#219264

From"horst.d.winzler" <horst.d.winzler@web.de>
Date2016-12-28 08:44 +0100
Message-ID<ech8r4F4qkaU1@mid.individual.net>
In reply to#219260
Am 28.12.2016 um 06:18 schrieb Falk Duebbert:
> Rolf Bombach:

> Irgendwann zog ich mit einem Minicont durchs Labor. Eigentlich war ich
> da um alte Vakuumtechnik für die Entsorgung freizumessen. Der Zähler war
> dann an den Schwebetischen nicht so still, wie ein auf einer Stahlplatte
> liegender Minicont sein sollte.
> Fluke Desi geholt, weil der Minicont auch Probleme mit EMV und
> Mikrofonie hat und das Fluke hat dann bestätigt, dass die Tische um die
> Schweißnähte strahlen. Nicht viel, aber Experimente mit PM an der Grenze
> des Messbaren gehen nur in der Mitte und mit 4mm Blei-Tischdecke.

Also ein Schmutzeffekt wie er im Buche steht. Im Bereich der Elektronik 
sind steile Flanken dafür berühmt berüchtigt.

-- 
---hdw---

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#219293

FromRolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid>
Date2016-12-28 18:35 +0100
Message-ID<o40t2r$jbq$1@dont-email.me>
In reply to#219260
Falk Duebbert schrieb:
> Rolf Bombach:
>>>> So was hat im Laboralltag Seltenheitswert.
>>>
>>> Nein. Selbst die Schweißnähte der Schwebetische in Optiklaboren machen
>>> Probleme, wenn die mit Thorium-belasteten Elektroden geschweißt wurden
>>> und das sind nur die großen Brocken.
....

> Wir hatten auf den PM immer Einschläge. Kein Rauschen, sondern
> Einschläge. Der Energiegehalt war für IR- oder gelbe Einzel-Ereignisse
...
>
> Irgendwann zog ich mit einem Minicont durchs Labor. Eigentlich war ich
> da um alte Vakuumtechnik für die Entsorgung freizumessen. Der Zähler war
> dann an den Schwebetischen nicht so still, wie ein auf einer Stahlplatte
> liegender Minicont sein sollte.
> Fluke Desi geholt, weil der Minicont auch Probleme mit EMV und
> Mikrofonie hat und das Fluke hat dann bestätigt, dass die Tische um die
> Schweißnähte strahlen. Nicht viel, aber Experimente mit PM an der Grenze
> des Messbaren gehen nur in der Mitte und mit 4mm Blei-Tischdecke.

Heutzutage sollten Thorium-Elektroden allerdings ausgestorben sein.

OK, das war dann eben Pech. Ich gehe davon aus, dass irgend eine
Strahlung Fluoreszenzeffekte im Glas des PMT ausgelöst hat. Das
ist ziemlich übel. Ich sehe manchmal bei CCDs, wie ein Teilchen
streifend über den Sensor gedonnert ist.
Mal sehen, ob es mir in nächster Zeit mal langweilig ist und
grad ein PMT rumliegt.

-- 
mfg Rolf Bombach

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#219296

FromFalk Duebbert <falk@duebbert.com>
Date2016-12-28 19:51 +0100
Message-ID<MPG.32ce281dffc084dd9896ca@reader.albasani.net>
In reply to#219293
Rolf Bombach:
> Heutzutage sollten Thorium-Elektroden allerdings ausgestorben sein.
> 

Die roten machen immer noch 30% aus lt. Schweißdealer. 

https://twitter.com/snyxq/status/741292197715300352 

Falk D. 

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#219299

FromFalk Duebbert <falk@duebbert.com>
Date2016-12-28 21:46 +0100
Message-ID<MPG.32ce42feb134c3eb9896cc@reader.albasani.net>
In reply to#219296
Rolf Bombach:
> 
> > https://twitter.com/snyxq/status/741292197715300352
> 
> Was war das für eine Mess-Sonde? GM mit dünnem Fenster?
> Szinti?

Zwei-Zählrohr-Geiger, russisch. Für 10,- bei Conrads Restrampe in 
Bielefeld erstanden. 

http://radiation.fallout.cz/htm/rksb.htm 
http://www.radcomms.net/RKCB-104.html

Ich kann nochmal mit einer Ionenkammer messen, wenn es Dich 
interessiert. 

Falk D. 

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#219308

FromFalk Duebbert <falk@duebbert.com>
Date2016-12-29 17:08 +0100
Message-ID<MPG.32cf5350988dcee69896cd@reader.albasani.net>
In reply to#219299
Thomas Prufer:
> 
> 4122/200 sek ist, 20 Bq? Isjanix. 

Nein viel ist es nicht, bis man auf die Idee kommt, dass es sich um die 
reine Oberflächenaktivität handelt, weil aus dem Wolfram nichts raus 
kommt und dass die Dinger geschliffen werden.

Nebenbei sind die RKSB-Zählrohre eher klein. 
 
> Ich hatte billige Glühstrümpfe (Anchor?), die sehr, sehr viel heller waren wie
> die original Petromax, oder die Luxor. Die sind mal im Strahlungsmesslabor an
> der Uni hier vermessen worden. Da kam beim Rausgehen der Werkschutz an, wegen
> ausgelöstem Verschleppungsalarm: der heftigste Glühstrumpf war ISTR so um die
> 800 Bq... 

Ich habe chinesische Glühstrümpfe 10 Stück. Die schaffen in der Tüte 
schon 20k am RKSB. Ausgepackt ... juhuu! Mit nem Flächenzähler wie Desi, 
Minicont oder Berthold gemessen... Wämm!

> Die haben mir nahegelegt, die nicht zu verwenden, wegen Inkorporation 
> beim
> Abbrennen. 

Die Coleman Strümpfe knattern kaum.

Falk D. 

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#219354

FromThomas Prufer <prufer.public@mnet-online.de.invalid>
Date2016-12-30 09:26 +0100
Message-ID<vq5c6c1jvuia1p7rh0s52jpqs950sodhpm@4ax.com>
In reply to#219308
On Thu, 29 Dec 2016 17:08:07 +0100, Falk Duebbert <falk@duebbert.com> wrote:

>Thomas Prufer:
>> 
>> 4122/200 sek ist, 20 Bq? Isjanix. 
>
>Nein viel ist es nicht, bis man auf die Idee kommt, dass es sich um die 
>reine Oberflächenaktivität handelt, weil aus dem Wolfram nichts raus 
>kommt und dass die Dinger geschliffen werden.

Ahso, WIG-Elektroden -- dachte irgendwie es wären Glühstrümpfe. Die sind ja
Socken mit wasserlöslichen Salzen, Beryllium soll auch drin sein.  

>Ich habe chinesische Glühstrümpfe 10 Stück. Die schaffen in der Tüte 
>schon 20k am RKSB. Ausgepackt ... juhuu! Mit nem Flächenzähler wie Desi, 
>Minicont oder Berthold gemessen... Wämm!

Allerdings sind die chinesischen subjektiv doppelt bis dreimal heller als die
nichtradioaktiven. Dürfte objektiv also Zehnerpotenzen ergeben...

>Die Coleman Strümpfe knattern kaum.

Die Luxor und Petromax auch nicht. (Ob "nicht" jetzt Null ist oder "fast Null",
weiß ich nimmer. Waren jedenfalls Messungen von den Profis aus dem
Strahlenschutzlabor, die das in ein großen Schrank gepackt haben. Samt Tüte,
aber jeden Strumpf einzeln. 

Die haben empfohlen, die Dinger nicht zu verwenden, denn es gäbe
nichtradioaktiven Ersatz, Inkorporation in die Lunge wäre eine Sau. Oder so.
Zulässig ist auch das Entsorgen im Hausmüll. 

Ich hab die dann auch zu deren schwachradioaktiven Abfällen, denn ich bin auf
das Licht und den Wirkungsgrad überhaupt nicht angewiesen, und das Risiko möchte
ich nicht abschätzen müssen. 


Thomas Prufer

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#219626

FromHanno Foest <hurga-news2@tigress.com>
Date2017-01-02 21:58 +0100
Message-ID<ecvt79Flk9fU1@mid.individual.net>
In reply to#219354
Am 30.12.2016 um 09:26 schrieb Thomas Prufer:

> Die haben empfohlen, die Dinger nicht zu verwenden, denn es gäbe
> nichtradioaktiven Ersatz, Inkorporation in die Lunge wäre eine Sau. Oder so.
> Zulässig ist auch das Entsorgen im Hausmüll.
>
> Ich hab die dann auch zu deren schwachradioaktiven Abfällen, denn ich bin auf
> das Licht und den Wirkungsgrad überhaupt nicht angewiesen, und das Risiko möchte
> ich nicht abschätzen müssen.

Ich hätte gerne noch so einen Kram als Prüfstrahler...

Hanno

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#219316

FromRolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid>
Date2016-12-29 17:55 +0100
Message-ID<o43f2e$cg0$1@dont-email.me>
In reply to#219299
Falk Duebbert schrieb:
> Rolf Bombach:
>>
>>> https://twitter.com/snyxq/status/741292197715300352
>>
>> Was war das für eine Mess-Sonde? GM mit dünnem Fenster?
>> Szinti?
>
> Zwei-Zählrohr-Geiger, russisch. Für 10,- bei Conrads Restrampe in
> Bielefeld erstanden.
>
> http://radiation.fallout.cz/htm/rksb.htm
> http://www.radcomms.net/RKCB-104.html

Weia, Schätzdosen. Nun, Thorium ist ein Alphastrahler, und diese Alphas
kommen nicht weit. Das was rumfliegt sind Strahlen der Zerfallsreihe,
Actinium und Thallium sind dabei die übelsten. Die 2.6 MeV Tl Linie ist
sicher nicht leicht abzuschirmen.

> Ich kann nochmal mit einer Ionenkammer messen, wenn es Dich
> interessiert.

Nicht nötig, ich kann auch hier mal rumfragen.

-- 
mfg Rolf Bombach

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#219320 — OT Thorium Re: Leuchtdiode mit Einzelphotonenausgabe.

From"horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de>
Date2016-12-29 18:08 +0100
SubjectOT Thorium Re: Leuchtdiode mit Einzelphotonenausgabe.
Message-ID<ecku94F1kpiU1@mid.individual.net>
In reply to#219316
Am 29.12.2016 um 17:55 schrieb Rolf Bombach:
> Falk Duebbert schrieb:
>> Rolf Bombach:

> Weia, Schätzdosen. Nun, Thorium ist ein Alphastrahler, und diese Alphas
> kommen nicht weit.

Tageszeitung reicht zur Abschirmung.
Thorium Reaktor. Das wäre doch was?
https://www.youtube.com/watch?v=aMbjBWMzDPE
-- 
---hdw---

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#219405 — Re: OT Thorium Re: Leuchtdiode mit Einzelphotonenausgabe.

FromRolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid>
Date2016-12-30 20:01 +0100
SubjectRe: OT Thorium Re: Leuchtdiode mit Einzelphotonenausgabe.
Message-ID<o46ar4$55n$1@dont-email.me>
In reply to#219320
horst-d.winzler schrieb:

> Thorium Reaktor. Das wäre doch was?
> https://www.youtube.com/watch?v=aMbjBWMzDPE

Eher nein.
Grösstes Technikdebakel Deutschlands:
https://de.wikipedia.org/wiki/Kernkraftwerk_THTR-300
Molten salt reactor:
https://de.wikipedia.org/wiki/Fl%C3%BCssigsalzreaktor

Ich fasse die Vorteile mal kurz zusammen:

- Es gibt mehr Thorium als Uran, daher kann man viel länger viel mehr
   Kernkraftwerke mit Thorium bauen. Daraus ergibt sich sicher ein business model.
- Thorium ist kein Spaltstoff, "anfeuern" muss man mit einem "normalen" U/Pu
   Reaktor. Den kann jeder im Angebot kaufen, China, Russland, ....
   Echte Chance für diese Länder, und für Schwellenländer, die kaufen.
- Aus Thorium muss man den Brennstoff erst erbrüten. Thermisches Brüten geht
   nicht so einfach (siehe THTR-300), also schneller Brüter. Das fasziniert
   immer noch tausende von Kernkraftbastlern, Ings, Phys, etc. Es geht nichts
   über motiviertes Personal!
- Obwohl am Th-Reaktor, respektive dessen mindestens 10 Varianten, schon länger
   rumgebastelt wird als an der Fusion, funzt das Ding immer noch nicht richtig.
   Korrosionsprobleme, fluoridbildende Kaltreaktionen, Abluftfilter, die drohen
   selber kritisch zu werden, Tritiumanhäufung, verklemmte Grafitkugeln und vieles mehr.
   Das sichert auf Jahrzehnte hin viel mehr Arbeitsplätze in Forschung, Entwicklung,
   Konstruktion, Fertigung und Betrieb als die Fusionskraftwerke.
- Gute Investitionsmöglichkeiten bei interessanten Abschreibungsmodellen.
   Bei minimaler Auswirkung auf die Umlagen.
- Viele weitere Arbeitsplätze entstehen für zweitklassige Ings und Juristen;
   die Sicherheitszertifizierung ist bis jetzt noch keinem der Reaktoren gelungen.
- Es ist relativ einfach, im Betrieb spaltbares Material abzuzapfen, womit
   die Qualifikationen für Terroristen gesenkt werden können. Entsprechende
   Sponsoren können aufatmen; Iran gibt Ruhe.
- Das gewonnene U-233 erlaubt es, besonders kostengünstige und technisch
   triviale Atombomben zu bauen. Eine echte Chance zur Emanzipation von/für
   Entwicklungsländer.
- MSR brauchen Lithium, das schafft interessante Interessenkonflikte mit
   den Akkuherstellern. Ideales Terrain für Spekulanten und Hamsterer.
   Tesla goes for Thorium?
- Es braucht genaugenommen Li-7, und damit braucht es Isotopentrennanlagen.
   Also nicht wegwerfen, das kann alles umgenutzt werden!
- Ohne Wiederaufarbeitung läuft das nicht. Wer die WAA verschrottet und nicht
   nur eingemottet hat, hat mit nuklearen Zitronen gehandelt.

Thorium wird unsere energetische und wirtschaftliche Zukunft sichern!

(Die Zukunft an sich IMHO eher weniger.)

-- 
mfg Rolf Bombach

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#219407 — Re: OT Thorium Re: Leuchtdiode mit Einzelphotonenausgabe.

FromDieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de>
Date2016-12-30 20:45 +0100
SubjectRe: OT Thorium Re: Leuchtdiode mit Einzelphotonenausgabe.
Message-ID<o46dfm$1uac$1@gioia.aioe.org>
In reply to#219405
Am 30.12.2016 um 20:01 schrieb Rolf Bombach:

> Thorium wird unsere energetische und wirtschaftliche Zukunft sichern!
>
> (Die Zukunft an sich IMHO eher weniger.)


Die Zukunft ist sicher!


Gruß Dieter

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#219408 — Re: OT Thorium Re: Leuchtdiode mit Einzelphotonenausgabe.

From"horst.d.winzler" <horst.d.winzler@web.de>
Date2016-12-30 21:53 +0100
SubjectRe: OT Thorium Re: Leuchtdiode mit Einzelphotonenausgabe.
Message-ID<ecnvqnFo9elU1@mid.individual.net>
In reply to#219407
Am 30.12.2016 um 20:45 schrieb Dieter Wiedmann:
> Am 30.12.2016 um 20:01 schrieb Rolf Bombach:
>
>> Thorium wird unsere energetische und wirtschaftliche Zukunft sichern!
>>
>> (Die Zukunft an sich IMHO eher weniger.)
>
>
> Die Zukunft ist sicher!
>
Wir schaffen das !

-- 
---hdw---

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#219418

FromFalk Duebbert <falk@duebbert.com>
Date2016-12-31 00:25 +0100
Message-ID<MPG.32d10b611ad44e599898cd@news.albasani.net>
In reply to#219316
Rolf Bombach:
> > Zwei-Zählrohr-Geiger, russisch. Für 10,- bei Conrads Restrampe in
> > Bielefeld erstanden.
> >
> > http://radiation.fallout.cz/htm/rksb.htm
> > http://www.radcomms.net/RKCB-104.html
> 
> Weia, Schätzdosen.

Handlich, nicht viel Wert gebunden, frei von Mikrofonie und 
Hochfrequenz-fest. Die Genauigkeit reicht für "diese Fliesen bitte 
nicht" oder "dieses unbeschriftete Glas mit weißem Pulver mache ich 
jetzt nicht auf". 

Da mir keine Universität mehr zur Verfügung steht, habe ich sonst nur 
ein KSMG, von dem ich hoffe, dass es nie was nennenswertes anzeigt und 
ein selbstgebautes Ionenkammer-Bügeleisen, das ich nach 
http://www.techlib.com/science/picaxeionchamber.htm gebastelt habe, 
allerdings habe ich Teflon statt der Perle genommen. 

Das neue Bügeleisen soll noch besser werden, wenn ich eine Möglichkeit 
gefunden habe, 2 Stück HR1206F-50G5I in Reihe zu verlöten, ohne alles 
leitfähig zu kontaminieren.  

Falk D.  

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#219323

FromThomas Prufer <prufer.public@mnet-online.de.invalid>
Date2016-12-29 10:28 +0100
Message-ID<vfl96cl1d5782nndkqf2hte157ggcs7ii3@4ax.com>
In reply to#219299
On Wed, 28 Dec 2016 21:46:14 +0100, Falk Duebbert <falk@duebbert.com> wrote:

>Zwei-Zählrohr-Geiger, russisch. Für 10,- bei Conrads Restrampe in 
>Bielefeld erstanden. 

4122/200 sek ist, 20 Bq? Isjanix. 

Ich hatte billige Glühstrümpfe (Anchor?), die sehr, sehr viel heller waren wie
die original Petromax, oder die Luxor. Die sind mal im Strahlungsmesslabor an
der Uni hier vermessen worden. Da kam beim Rausgehen der Werkschutz an, wegen
ausgelöstem Verschleppungsalarm: der heftigste Glühstrumpf war ISTR so um die
800 Bq... 

Die haben mir nahegelegt, die nicht zu verwenden, wegen Inkorporation beim
Abbrennen. 


Thomas Prufer

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#219341

FromRolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid>
Date2016-12-28 21:07 +0100
Message-ID<o415vl$isr$2@dont-email.me>
In reply to#219296
Falk Duebbert schrieb:
> Rolf Bombach:
>> Heutzutage sollten Thorium-Elektroden allerdings ausgestorben sein.
>
> Die roten machen immer noch 30% aus lt. Schweißdealer.

Huch? Hierzulande herrscht masslose Panik vor alten Gasglühstrümpfen.

> https://twitter.com/snyxq/status/741292197715300352

Was war das für eine Mess-Sonde? GM mit dünnem Fenster?
Szinti?

-- 
mfg Rolf Bombach

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#218964

FromRolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid>
Date2016-12-23 17:41 +0100
Message-ID<o3jk1k$9r4$1@dont-email.me>
In reply to#218932
wernertrp schrieb:
> Welche Leuchtdiode hat bei einem sehr sehr geringen Strom noch eine Abgabe von Photonen.
> In den groben Datenblättern wird darüber keine Angabe gemacht.
>
> Welche Leuchtdiode macht bei einem minimalen Strom noch eine geringe (die geringste) Photonenabgabe ?
> Ich möchte damit Photomultiplier Empfindlichkeiten testen.
> Um noch geringere Photonenzahl zu erreichen würde ich auch sogenannte Graufilter einsetzen.

Als erstes würde ich Literatur empfehlen. Wenn immer möglich
ein Buch wie Philips (Philips Photonics) "Photomultiplier
tubes, principles & applications" ergattern. Das ist der
schnellste Weg, um bei dem Thema von 0 auf 100 zu kommen.
Der Laie kommt mit, der Profi lernt dazu.

Bei jeder Messung/jedem Test sollte man wenigstens versuchen,
auf quantitativer Basis zu stehen. Da würde ich also von
LED bei winzigsten Strömen abraten, da die dort irgendwann
nichtlinear werden. Bei neuesten Fabrikaten weniger, aber
nicht nicht :-). Dazu kommt, dass die LEDs ihre Wellenlänge
mit dem Strom ändern. Grüne LED, Beispiel: 10 mA, 500 nm;
100 uA, 520 nm. Ausserdem sieht man irgendwann nicht mehr,
wo sie hinleuchten.

Daher besser: LED mit definiertem Strom nach Datenblatt, oder
wenigstens in der Nähe davon, und dann Output mit bekannter
Photodiode messen. Anschliessend mit Graufiltern abschwächen.

Farbe: Allerwelts-PMTs haben die maximale Empfindlichkeit
im Blauen. UV je nach Fenstermaterial, daher fraglich, Grün
so mittelprächtig und im Roten geht die Empfindlichkeit
dann senkrecht runter. Guter Kompromiss ist Grün: Sieht
man von Auge gut und allfällige Umrechnungen von Watt in
Lumen sind viel einfacher. Ausserdem sind die kalibrierten
Graufilter üblicherweise mit der 546 nm Quecksilberlinie
vermessen. Graufilter haben typischerweise im Roten so ab
650 nm eine stark zunehmende Transparenz, was Digitalphotographen
zuweilen ärgert.

Empfindlichkeit von PMTs: Angegeben wird Kathoden- und Anoden-
empfindlichkeit. Die werden völlig verschieden gemessen. Die
Norm-Beleuchtungen sind ziemlich historisch, immer noch mit
Glühlicht, mit und ohne Filter, letztere meist etwas kryptisch
(Corning blue glass polished to half stock thickness...).

Die Kathodenempfindlichkeit wird gemessen, indem man den Photostrom
zwischen Kathode und allen andern Elektroden (alle Dynoden und Anode
zusammengeschaltet) bei 50-100V misst. Da kann man durchaus
"sichtbare" Lichtmengen verwenden, mal teure GaAs-PMTs weggelassen.
Es läuft meist darauf raus, dass eine 75W imatt Glühfunzel ein
dunkles Blatt Papier in 1m Abstand beleuchtet, in dem ein Locher-
Loch gestanzt wurde. Das gibt dann gerade was normgerechtes
an Lichtstrom, bitte nachrechnen, habs vergessen.
Jedenfalls ist das dann die schnellste Methode, direkt Katalogwerte
zu erhalten, wenn man Kistenweise PMTs durchtesten muss.
Und bitte nicht fragen, wie ich zu dieser Erfahrung gekommen bin.

Anodenempfindlichkeit: Photon counting oder Linear? Wegen der
enormen Spannungsabhängigkeit der Verstärkung (U^7...10) macht es
kaum Sinn, im linearen Betrieb da was ganz genaues messen zu wollen.
Einfach dran denken, mit Hochspannung dran sind "sichtbare" Mengen
Licht zu viel. Sichtbar meint, im dunklen Raum ein weisses Papier
in den Lichtstrahl halten; sieht man die Beleuchtung, ist es zuviel
Licht für den PMT und die Verwendung einer Diode wäre sinnvoller.

Graufilter: Für halbwegs vernünftige Messungen muss man einen
Lichtstrahl formen, der dann vollständig auf die Kathode fällt.

Abschwächen muss man z.B. so stark:

10mA LED gibt 1 mW grünes Licht (extrem von LED abhängig, unbedingt
a) Datenblatt studieren und b) mit Diode nachmessen, nachdem man
c) Datenblatt von Diode studiert hat)  das wären dann ca. 3E15
Photonen/s, Maisenkaiser kriegen ev. mehr, bitte nachrechnen unter
Berücksichtigung der jeweiligen Wellenlänge

Um zumutbare 10uA Anodenstrom bei typischer PMT-Verstärkung von 1E6
zu erhalten, braucht man 10 pA Kathodenstrom, entsprechend etwa
6E7 Elektronen/s.

Die Quantenausbeute "gewöhnlicher" (bialkali) PMT bei 550 nm
liegt um 20%. Die Umrechnung von mA/W Kathodenempfindlichkeit
in % Quantenausbeute bleibt dem Leser als Übungsbeispiel.
Kurz, man benötigt also um die 3E8 Photonen pro Sekunde.

Damit benötigt man ein Graufilter der optischen Dichte 7.
Geben tun tuts die bis 5, geht also auf eine Kombination
von z.b. 5 und 2 raus. Stärkere Einzelfilter bekommt man
problemlos, aber eben nicht kalibriert.

Bei ernsthaften Bedarf könnte ich mich hinreissen lassen, was
zu spendieren. Die Filter leiden bei uns gelegentlich unter
Fallsucht, und da man die Dichten ab 3 selten braucht, hab
ich da Überbestand.

-- 
mfg Rolf Bombach

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#218996

FromFalk Duebbert <falk@duebbert.com>
Date2016-12-24 10:49 +0100
Message-ID<MPG.32c8633147ab994c9898ad@news.albasani.net>
In reply to#218932
wernertrp:
> Ich möchte damit Photomultiplier Empfindlichkeiten testen.
> Um noch geringere Photonenzahl zu erreichen würde ich auch sogenannte Graufilter einsetzen.

Dein Problem ist, dass das Feld am PN-Übergang, die Notwendigkeit für 
dessen Herstellung, für eine gewisse Mindestlast sorgt. 

Nebenbei ein Tipp aus der Praxis: ich habe immer einen zweiten baugleich 
und betriebsgleichen Photomultiplier in einer schwarzen Kunstoff-Box 
danebengestellt und über einen Messverstärker die Differenz genommen, da 
die Dinger durchaus driften und auch Leerströme liefern. 

Photo-Dioden sind m.E. praktischer, wenn Deine Wellenlänge es zulässt. 
Aber auch da immer eine zweite in Schwarz.

Falk D. 

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#219281

FromUwe Bonnes <bon@hertz.ikp.physik.tu-darmstadt.de>
Date2016-12-28 12:28 +0000
Message-ID<o40b52$jf9$1@lnx107.hrz.tu-darmstadt.de>
In reply to#218932
wernertrp <wernertrp@googlemail.com> wrote:
> Welche Leuchtdiode hat bei einem sehr sehr geringen Strom noch eine Abgabe
> von Photonen.  In den groben Datenblättern wird darüber keine Angabe
> gemacht.

> Welche Leuchtdiode macht bei einem minimalen Strom noch eine geringe (die
> geringste) Photonenabgabe ?  Ich möchte damit Photomultiplier
> Empfindlichkeiten testen.  Um noch geringere Photonenzahl zu erreichen
> würde ich auch sogenannte Graufilter einsetzen.

Wie gross ist eigentlich die Wahrscheinlichkeit einer spontanen Emission
eines Quants durch thermische Effekte?

-- 
Uwe Bonnes                bon@elektron.ikp.physik.tu-darmstadt.de

Institut fuer Kernphysik  Schlossgartenstrasse 9  64289 Darmstadt
--------- Tel. 06151 1623569 ------- Fax. 06151 1623305 ---------

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#219297

FromRolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid>
Date2016-12-28 19:58 +0100
Message-ID<o411tg$41f$1@dont-email.me>
In reply to#219281
Uwe Bonnes schrieb:
> wernertrp <wernertrp@googlemail.com> wrote:
>> Welche Leuchtdiode hat bei einem sehr sehr geringen Strom noch eine Abgabe
>> von Photonen.  In den groben DatenblÀttern wird darÌber keine Angabe
>> gemacht.
>
>> Welche Leuchtdiode macht bei einem minimalen Strom noch eine geringe (die
>> geringste) Photonenabgabe ?  Ich möchte damit Photomultiplier
>> Empfindlichkeiten testen.  Um noch geringere Photonenzahl zu erreichen
>> wÃŒrde ich auch sogenannte Graufilter einsetzen.
>
> Wie gross ist eigentlich die Wahrscheinlichkeit einer spontanen Emission
> eines Quants durch thermische Effekte?

Spontane Emission eines Elektrons hier. Das hängt ungefähr linear von
der Kathodenfläche ab und exponentiell von der Temperatur. Ausserdem
kommt es auf das Kathodenmaterial an; von UV-empfindlich solar blind
über bialkali und multialkali bis zu den alten IR-empfindlichen AgO
Kathoden, dazwischen typischerweise 2 Grössenordnungen Unterschied.
Kaliumfreies Glas von Vorteil, ausser hinsichtlich Preis :-]

Abgesehen von den AgO ist bei -20 °C Ruhe im Karton.

Bei Winztypen und Super-bialkali würde ich mal mit einem count pro
Sekunde pro Quadratmillimeter ausgehen bei 20 °C, bei Multialkali
dann gleich mindestens 10x mehr.

Bei wenig Rotempfindlichkeit auch stark darunter, d.h. nur eine
Handvoll Pulse pro Sekunde für die gesamte Kathode auch bei grösseren
Möbeln. Spezielle Regeln gelten für spezielle Typen, etwa für
oil well logging (Temperatur).

-- 
mfg Rolf Bombach

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#219318

FromRolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid>
Date2016-12-29 18:00 +0100
Message-ID<o43fcl$dqn$1@dont-email.me>
In reply to#219297
Uwe Bonnes schrieb:
> Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> wrote:
>> Uwe Bonnes schrieb:
> ,,,> >
>>> Wie gross ist eigentlich die Wahrscheinlichkeit einer spontanen Emission
>>> eines Quants durch thermische Effekte?
>
>> Spontane Emission eines Elektrons hier. Das hÀngt ungefÀhr linear von
>> der KathodenflÀche ab und exponentiell von der Temperatur. Ausserdem
>
> Ich meinte spontane Emmission eines Photons in einer LED. Sorry, dass ich
> nicht exakt fragte...

Käme das dann nicht auf eine spektral-lokale Schwarzkörperemission hinaus?
Hätte dann eher wenig mit der LED-Struktur zu tun. Und da drum rum alles
auf gleicher Temperatur ist, spielt es dann keine Rolle mehr, ob die
LED überhaupt da ist :-].
Anders sieht es bei hohen Temperaturen aus. Bei 900°C oder so, Gelbglut,
ist schon erstaunlich, wieviel UV bei 310nm rauskommt. Jedenfalls im
Zusammenhang mit den hier diskutierten Einzelphotonen/PMT. Dies ist
bei meinen Messungen ein grosses Ärgernis.

-- 
mfg Rolf Bombach

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


Page 2 of 3 — ← Prev page 1 [2] 3  Next page →

Back to top | Article view | de.sci.electronics


csiph-web