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Gepulste LED

Started byRolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid>
First post2016-02-17 21:38 +0100
Last post2016-02-22 07:53 +0100
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Contents

  Gepulste LED Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2016-02-17 21:38 +0100
    Re: Gepulste LED Marc Santhoff <m.santhoff@t-online.de> - 2016-02-17 23:17 +0100
      Re: Gepulste LED Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2016-02-18 21:16 +0100
        Re: Gepulste LED Marc Santhoff <m.santhoff@t-online.de> - 2016-02-18 22:35 +0100
          Re: Gepulste LED Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2016-02-21 19:35 +0100
    Re: Gepulste LED Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2016-02-18 20:31 +0100
      Re: Gepulste LED Michael Schwingen <news-1454959088@discworld.dascon.de> - 2016-02-18 20:08 +0000
        Re: Gepulste LED Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2016-02-21 19:50 +0100
          Re: Gepulste LED Michael Schwingen <news-1454959088@discworld.dascon.de> - 2016-02-22 20:19 +0000
            Re: Gepulste LED Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2016-02-24 21:14 +0100
      Re: Gepulste LED Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2016-02-19 20:08 +0100
        Re: Gepulste LED Joerg <news@analogconsultants.com> - 2016-02-19 17:28 -0800
          Re: Gepulste LED "horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2016-02-20 09:23 +0100
            Re: Gepulste LED Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2016-02-20 12:44 +0100
            Re: Gepulste LED Joerg <news@analogconsultants.com> - 2016-02-20 08:09 -0800
        Re: Gepulste LED Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> - 2016-02-20 15:20 +0100
          Re: Gepulste LED Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2016-02-21 20:08 +0100
    Re: Gepulste LED Joerg <news@analogconsultants.com> - 2016-02-18 12:31 -0800
      Re: Gepulste LED Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2016-02-21 20:04 +0100
        Re: Gepulste LED Joerg <news@analogconsultants.com> - 2016-02-22 09:49 -0800
          Re: Gepulste LED Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2016-02-24 21:21 +0100
            Re: Gepulste LED Joerg <news@analogconsultants.com> - 2016-02-24 12:35 -0800
            Re: Gepulste LED Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2016-02-24 21:35 +0100
              Re: Gepulste LED Joerg <news@analogconsultants.com> - 2016-02-24 13:42 -0800
                Re: Gepulste LED Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2016-02-26 17:43 +0100
                  Re: Gepulste LED Joerg <news@analogconsultants.com> - 2016-02-26 09:46 -0800
                    Re: Gepulste LED Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2016-02-28 19:49 +0100
                      Re: Gepulste LED Joerg <news@analogconsultants.com> - 2016-02-29 07:50 -0800
                        Re: Gepulste LED Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2016-03-08 21:51 +0100
                          Re: Gepulste LED Joerg <news@analogconsultants.com> - 2016-03-08 13:30 -0800
    Re: Gepulste LED Volker Bartheld <news2016@bartheld.net> - 2016-02-22 07:53 +0100

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#202718

FromRolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid>
Date2016-02-24 21:21 +0100
Message-ID<nal37h$6kc$1@dont-email.me>
In reply to#202576
Joerg schrieb:
> On 2016-02-21 11:04, Rolf Bombach wrote:
>>
>> Denk dran, goldene Regel bei PMTs: Elektronen sind negativ geladen -))
>
> Ja, daher sind alles PNP im Dynode Stack und von der Kathode runtergeregelt. Viele Leute machen das mit NPN ab Anode (die ja meist nahe Masse ist), sogar in
> Veroeffentlichungen sieht man das, warum auch immer.

Die Leute glauben halt nicht, dass der Dynodenstom negativ ist. Die sehen
in den Dynoden so was wie Hilfsanoden. Dass sie Netto Kathoden sind, ist
Metaphysik. Eine andere Idee ist es, eine Vervielfacherschaltung zu
bauen und jede Stufe gleich als Ausgang für die jeweilige Dynode zu
verwenden.
>
>>> Bei den Stroemen sollte man die LED selbst fuer einen 2usec Puls per
>>> Koax ansteuern, nicht mit losen Draehten. Was auch noch geht, aber
>>> schwierig zu besorgen
>>> ist, ist Lautsprecher-Flachkabel fuer Unterteppich-Verlegung. Koax ist
>>> jedoch besser.
>>
>> Koax hat _viel_ zu viel Induktivitätsbelag. Ich brauche vorallem tiefe
>> Induktivität.
>
> 6 parallele Leiter sehen da auch nicht viel besser aus.

Doch, jedenfalls optisch :-)), kommt wohl der Idee des Teppichkabels näher.
Elektrisch hat es in der Tat nicht viel gebracht, 30% oder so.
>
> Wenn Du es partout niederohmig haben willst, bietet sich beidseitig beschichtetes duennes Kapton an. Breites Stueck. Sowas sollte im Labor zu finden sein. Die
> Kupferflaechen bei beschichtetem Material (aber meist aehnliches Material wie bei Parlex Kabeln) habe ich immer mit 600er Schmirgel freigelegt.

In meinem nicht. Ich frag mal bei den Elektronikern.
>>>
>>> Dass die Isolierung des fleischfarbenen Kabels von anno 1960 noch
>>> nicht broeckelig ist, zeugt von guter eidgenoessischer Qualitaet.
>>>
>> Wahrscheinlich kriminell viel Weichmacher drin.
>
> Und wenn es brennt, bloss schnell raus aus der Huette :-)

Das Chlor im PVC ist das Problem. Beim letzten Kabelbrand sind
die Nylonhelme der Einsatzkräfte chemisch geschmolzen.

-- 
mfg Rolf Bombach

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#202720

FromJoerg <news@analogconsultants.com>
Date2016-02-24 12:35 -0800
Message-ID<dj6iemFcs9pU1@mid.individual.net>
In reply to#202718
On 2016-02-24 12:21, Rolf Bombach wrote:
> Joerg schrieb:
>> On 2016-02-21 11:04, Rolf Bombach wrote:
>>>
>>> Denk dran, goldene Regel bei PMTs: Elektronen sind negativ geladen -))
>>
>> Ja, daher sind alles PNP im Dynode Stack und von der Kathode
>> runtergeregelt. Viele Leute machen das mit NPN ab Anode (die ja meist
>> nahe Masse ist), sogar in
>> Veroeffentlichungen sieht man das, warum auch immer.
>
> Die Leute glauben halt nicht, dass der Dynodenstom negativ ist. Die sehen
> in den Dynoden so was wie Hilfsanoden. Dass sie Netto Kathoden sind, ist
> Metaphysik.


Vermutlich denken sie, es sei wie das Schirmgitter einer Roehre. Doch 
man wuerde denken, dass das im Peer Review auffaellt.


>       ... Eine andere Idee ist es, eine Vervielfacherschaltung zu
> bauen und jede Stufe gleich als Ausgang für die jeweilige Dynode zu
> verwenden.


Hat ziemlich noise (ripple) und man kann dann nicht die einzelnen 
Dynodenspannungen optimieren.

>>
>>>> Bei den Stroemen sollte man die LED selbst fuer einen 2usec Puls per
>>>> Koax ansteuern, nicht mit losen Draehten. Was auch noch geht, aber
>>>> schwierig zu besorgen
>>>> ist, ist Lautsprecher-Flachkabel fuer Unterteppich-Verlegung. Koax ist
>>>> jedoch besser.
>>>
>>> Koax hat _viel_ zu viel Induktivitätsbelag. Ich brauche vorallem tiefe
>>> Induktivität.
>>
>> 6 parallele Leiter sehen da auch nicht viel besser aus.
>
> Doch, jedenfalls optisch :-)), kommt wohl der Idee des Teppichkabels näher.
> Elektrisch hat es in der Tat nicht viel gebracht, 30% oder so.


Ich kann sowas meist eh nicht tun, muss Koax sein, allein wegen der 
Einstrahlstoerungen. An der LED moduliert sonst alles mit allem, eine 
Art Hochfrequenzkompott.

>>
>> Wenn Du es partout niederohmig haben willst, bietet sich beidseitig
>> beschichtetes duennes Kapton an. Breites Stueck. Sowas sollte im Labor
>> zu finden sein. Die
>> Kupferflaechen bei beschichtetem Material (aber meist aehnliches
>> Material wie bei Parlex Kabeln) habe ich immer mit 600er Schmirgel
>> freigelegt.
>
> In meinem nicht. Ich frag mal bei den Elektronikern.


Wie, kein Flexboard Rohmaterial? Und das in der Schweiz, wo all die 
filigranen Uehrchen und so gebaut werden?

>>>>
>>>> Dass die Isolierung des fleischfarbenen Kabels von anno 1960 noch
>>>> nicht broeckelig ist, zeugt von guter eidgenoessischer Qualitaet.
>>>>
>>> Wahrscheinlich kriminell viel Weichmacher drin.
>>
>> Und wenn es brennt, bloss schnell raus aus der Huette :-)
>
> Das Chlor im PVC ist das Problem. Beim letzten Kabelbrand sind
> die Nylonhelme der Einsatzkräfte chemisch geschmolzen.
>

Oha. Das ist auch sehr unguenstig, wenn man was davon einatmet. War das 
nicht der Grund, warum beim Brand im Duesseldorfer Flughafen Leute ums 
Leben kamen?

-- 
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

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#202721

FromRolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid>
Date2016-02-24 21:35 +0100
Message-ID<nal41e$9cc$1@dont-email.me>
In reply to#202718
Rolf Bombach schrieb:
> ...
> Doch, jedenfalls optisch :-)), kommt wohl der Idee des Teppichkabels näher.
> Elektrisch hat es in der Tat nicht viel gebracht, 30% oder so.

Grmpfl.....

http://homepage.bluewin.ch/bombach/pics/ledpulser2.jpg

http://homepage.bluewin.ch/bombach/diagrams/led_013.png

-- 
mfg Rolf Bombach

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#202727

FromJoerg <news@analogconsultants.com>
Date2016-02-24 13:42 -0800
Message-ID<dj6mcoFdrn6U1@mid.individual.net>
In reply to#202721
On 2016-02-24 12:35, Rolf Bombach wrote:
> Rolf Bombach schrieb:
>> ...
>> Doch, jedenfalls optisch :-)), kommt wohl der Idee des Teppichkabels
>> näher.
>> Elektrisch hat es in der Tat nicht viel gebracht, 30% oder so.
>
> Grmpfl.....
>
> http://homepage.bluewin.ch/bombach/pics/ledpulser2.jpg
>
> http://homepage.bluewin.ch/bombach/diagrams/led_013.png
>

Das Gekrissel auf Kanal 1 muss aber noch weg. Wie sieht das denn aus? 
Tsk, tsk, tsk :-)

-- 
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

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#202825

FromRolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid>
Date2016-02-26 17:43 +0100
Message-ID<napv6c$9gn$1@dont-email.me>
In reply to#202727
Joerg schrieb:
> On 2016-02-24 12:35, Rolf Bombach wrote:
>> Rolf Bombach schrieb:
>>> ...
>>> Doch, jedenfalls optisch :-)), kommt wohl der Idee des Teppichkabels
>>> näher.
>>> Elektrisch hat es in der Tat nicht viel gebracht, 30% oder so.
>>
>> Grmpfl.....
>>
>> http://homepage.bluewin.ch/bombach/pics/ledpulser2.jpg
>>
>> http://homepage.bluewin.ch/bombach/diagrams/led_013.png
>>
>
> Das Gekrissel auf Kanal 1 muss aber noch weg. Wie sieht das denn aus? Tsk, tsk, tsk :-)

Das kommt vom Ansteuerimpuls. Der kommt vom Pulsgenerator, geht von dort
direkt in den Oszi und dann zur Platine via das RG174-Kabel. Wie viele
schon festgestellt haben, sind die Tastköpfe für MHz nicht richtig angeschlossen.
Das hab ich ja in
http://homepage.bluewin.ch/bombach/diagrams/led_004.png
schon gezeigt.

-- 
mfg Rolf Bombach

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#202834

FromJoerg <news@analogconsultants.com>
Date2016-02-26 09:46 -0800
Message-ID<djbh9fFktfrU1@mid.individual.net>
In reply to#202825
On 2016-02-26 08:43, Rolf Bombach wrote:
> Joerg schrieb:
>> On 2016-02-24 12:35, Rolf Bombach wrote:
>>> Rolf Bombach schrieb:
>>>> ...
>>>> Doch, jedenfalls optisch :-)), kommt wohl der Idee des Teppichkabels
>>>> näher.
>>>> Elektrisch hat es in der Tat nicht viel gebracht, 30% oder so.
>>>
>>> Grmpfl.....
>>>
>>> http://homepage.bluewin.ch/bombach/pics/ledpulser2.jpg
>>>
>>> http://homepage.bluewin.ch/bombach/diagrams/led_013.png
>>>
>>
>> Das Gekrissel auf Kanal 1 muss aber noch weg. Wie sieht das denn aus?
>> Tsk, tsk, tsk :-)
>
> Das kommt vom Ansteuerimpuls. Der kommt vom Pulsgenerator, geht von dort
> direkt in den Oszi und dann zur Platine via das RG174-Kabel. Wie viele
> schon festgestellt haben, sind die Tastköpfe für MHz nicht richtig
> angeschlossen.
> Das hab ich ja in
> http://homepage.bluewin.ch/bombach/diagrams/led_004.png
> schon gezeigt.
>

Wenn Du sowas oefter misst, lohnt es sich, eine Sammlung von kleinen 
Uebertragerkaeschtles, Mischern und Diff-Amps fuer Batteriebetrieb zu 
bauen. Ich habe hier ein halbe Schublade voll damit und allein diese 
halbe Schublade hat mehr Umsatz reingespuelt als manch teure Anschaffung 
eines Messgeraetes. "Also wir haben da eine Stoerung auf dem Signal, 
aber die Suche ist, als muessten wir das Wachsen von Gras neben einem 
Presslufthammer abhorchen". Da kommt das zum Einsatz.

Bei mir sind die Gehaeuse von Pomona, haben bereits Bohrungen fuer BNC 
und sehen so aus:

http://www.mouser.com/images/fluke/lrg/2391.jpg

HF-maessig sind die nicht so der Hit, reichen aber. Muss man notfalls 
innen Kupferfolie rumwickeln und an den Pfosten anloeten, die 
Schraubenenden sind loetbar. Der Vorteil ist, dass die damit gebauten 
Module auch im rauhen Einsatz beinahe zerstoerungsfest sind und keine 
scharfen Kanten haben.

Batterien muessen natuerlich auf eine Checklist, deren Sinn einige Leute 
hier nie kapieren werden. Sonst hat man eines Tages einen braun-gruenen 
Fleck in der Schublade oder in einem Modul und darf neu bauen. Man 
sollte auch einen externen Messpunkt fuer die Batteriespannung vorsehen, 
ehe man das in den Rucksack tut und auf den Mast klettert.

-- 
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

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#202966

FromRolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid>
Date2016-02-28 19:49 +0100
Message-ID<navf9u$mad$1@dont-email.me>
In reply to#202834
Joerg schrieb:
>
> Wenn Du sowas oefter misst, lohnt es sich, eine Sammlung von kleinen Uebertragerkaeschtles, Mischern und Diff-Amps fuer Batteriebetrieb zu bauen. Ich habe hier
> ein halbe Schublade voll damit und allein diese halbe Schublade hat mehr Umsatz reingespuelt als manch teure Anschaffung eines Messgeraetes. "Also wir haben da
> eine Stoerung auf dem Signal, aber die Suche ist, als muessten wir das Wachsen von Gras neben einem Presslufthammer abhorchen". Da kommt das zum Einsatz.

Ja, ich neige dazu, solche Hilfsgeräte zu bauen. Andererseits will ich es
möglichst geheim halten, dass ich weiss, auf welcher Seite der Lötkolben
heiss wird. Alle HF-tauglichen Elektroniker arbeiten für den free electron
laser und die Geier kreisen deshalb.
>
> Bei mir sind die Gehaeuse von Pomona, haben bereits Bohrungen fuer BNC und sehen so aus:
>
> http://www.mouser.com/images/fluke/lrg/2391.jpg
>
> HF-maessig sind die nicht so der Hit, reichen aber. Muss man notfalls innen Kupferfolie rumwickeln und an den Pfosten anloeten, die Schraubenenden sind loetbar.
> Der Vorteil ist, dass die damit gebauten Module auch im rauhen Einsatz beinahe zerstoerungsfest sind und keine scharfen Kanten haben.

Ich mag die wegen des abschraubbaren Deckels und weil man
in den Deckel leicht noch was zusätzliches einbauen kann.
Etwa ein Loch für den Trimmer-Schraubenzieher :-)
Ich muss mir wieder mal ein paar kaufen. Ich hab hier sonst
nur die Kistchen von Suuber&Hüehner, die sind dafür nicht
so der hit, gehen aber prima für Photodioden etc.
Der Preis ist pervers, aber wenn der Steuerzahler unbedingt
Heimatschutz will, soll er auch dafür abdrücken.

> Batterien muessen natuerlich auf eine Checklist, deren Sinn einige Leute hier nie kapieren werden. Sonst hat man eines Tages einen braun-gruenen Fleck in der
> Schublade oder in einem Modul und darf neu bauen. Man sollte auch einen externen Messpunkt fuer die Batteriespannung vorsehen, ehe man das in den Rucksack tut
> und auf den Mast klettert.

Oje, kommt mir bekannt vor.

-- 
mfg Rolf Bombach

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#203015

FromJoerg <news@analogconsultants.com>
Date2016-02-29 07:50 -0800
Message-ID<djj7k3Fk1f2U1@mid.individual.net>
In reply to#202966
On 2016-02-28 10:49, Rolf Bombach wrote:
> Joerg schrieb:
>>
>> Wenn Du sowas oefter misst, lohnt es sich, eine Sammlung von kleinen
>> Uebertragerkaeschtles, Mischern und Diff-Amps fuer Batteriebetrieb zu
>> bauen. Ich habe hier
>> ein halbe Schublade voll damit und allein diese halbe Schublade hat
>> mehr Umsatz reingespuelt als manch teure Anschaffung eines
>> Messgeraetes. "Also wir haben da
>> eine Stoerung auf dem Signal, aber die Suche ist, als muessten wir das
>> Wachsen von Gras neben einem Presslufthammer abhorchen". Da kommt das
>> zum Einsatz.
>
> Ja, ich neige dazu, solche Hilfsgeräte zu bauen.


Da haettest Du sie hier auch einsetzen koennen :-)


>                                          ... Andererseits will ich es
> möglichst geheim halten, dass ich weiss, auf welcher Seite der Lötkolben
> heiss wird. Alle HF-tauglichen Elektroniker arbeiten für den free electron
> laser und die Geier kreisen deshalb.


Schon, aber es sollte doch Deine Entscheidung sein, ob Du eine interne 
Abwerbung annimmst. Oder koennen sie Dich dorthin abkommandieren?

>>
>> Bei mir sind die Gehaeuse von Pomona, haben bereits Bohrungen fuer BNC
>> und sehen so aus:
>>
>> http://www.mouser.com/images/fluke/lrg/2391.jpg
>>
>> HF-maessig sind die nicht so der Hit, reichen aber. Muss man notfalls
>> innen Kupferfolie rumwickeln und an den Pfosten anloeten, die
>> Schraubenenden sind loetbar.
>> Der Vorteil ist, dass die damit gebauten Module auch im rauhen Einsatz
>> beinahe zerstoerungsfest sind und keine scharfen Kanten haben.
>
> Ich mag die wegen des abschraubbaren Deckels und weil man
> in den Deckel leicht noch was zusätzliches einbauen kann.
> Etwa ein Loch für den Trimmer-Schraubenzieher :-)
> Ich muss mir wieder mal ein paar kaufen. Ich hab hier sonst
> nur die Kistchen von Suuber&Hüehner, die sind dafür nicht
> so der hit, gehen aber prima für Photodioden etc.
> Der Preis ist pervers, aber wenn der Steuerzahler unbedingt
> Heimatschutz will, soll er auch dafür abdrücken.
>

Heimatschutz ist bei Elektronik hoechstens dann sinnvoll, wenn die 
Produkte technisch auch konkurrieren koennen. Ich habe schon in 
Deutschland Pomona Kaestchen genommen, weil die keine scharfen Kanten haben.

Fuer groessere Hilfsschaltungen nahm ich meist Danish Butter Cookies 
Dosen, die gab (gibt?) es in blau und rot, mit oder ohne Meerjungfrau. 
Das Problem war nur, dass vorher alle enthaltenen Kalorien artgerecht 
entsorgt werden muessen und das schlaegt auf die Wampe.

[...]

-- 
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

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#203847

FromRolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid>
Date2016-03-08 21:51 +0100
Message-ID<nbndr4$ka$1@dont-email.me>
In reply to#203015
Joerg schrieb:
> On 2016-02-28 10:49, Rolf Bombach wrote:
>
>>                                          ... Andererseits will ich es
>> möglichst geheim halten, dass ich weiss, auf welcher Seite der Lötkolben
>> heiss wird. Alle HF-tauglichen Elektroniker arbeiten für den free electron
>> laser und die Geier kreisen deshalb.
>
> Schon, aber es sollte doch Deine Entscheidung sein, ob Du eine interne Abwerbung annimmst. Oder koennen sie Dich dorthin abkommandieren?

So war es nicht gemeint. Alle hochkarätigen Elektroniker werden an
die Prestigeprojekte geworfen. Der Laboralltag besteht allerdings
im wesentlichen aus Trivialproblemen, einige Bauteile gefetzt wegen
Fehlbedienung oder dergleichen. Für das fehlen jetzt Elektroniker.

Also sucht man verzweifelt nach allen, die löten können (und nicht
nur meinen, sie könnten es, davon gibt es genügend). Und da will
ich mich raushalten. Ist nicht mein Job. Hab genug zu tun.
<McCoy> Ich bin Doktor der Philosophie und nicht Elektroniker.

Natürlich kann es mir jederzeit blühen, dass ich abkommandiert werde,
tut es gelegentlich ja auch. Aber dann als Spektroskopiker und nicht
als Elektroniker. (Endet dann zwar meistens so, ist aber nicht so
gedacht.)

-- 
mfg Rolf Bombach

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#203851

FromJoerg <news@analogconsultants.com>
Date2016-03-08 13:30 -0800
Message-ID<dk8uipF8mf9U1@mid.individual.net>
In reply to#203847
On 2016-03-08 12:51, Rolf Bombach wrote:
> Joerg schrieb:
>> On 2016-02-28 10:49, Rolf Bombach wrote:
>>
>>>                                          ... Andererseits will ich es
>>> möglichst geheim halten, dass ich weiss, auf welcher Seite der Lötkolben
>>> heiss wird. Alle HF-tauglichen Elektroniker arbeiten für den free
>>> electron
>>> laser und die Geier kreisen deshalb.
>>
>> Schon, aber es sollte doch Deine Entscheidung sein, ob Du eine interne
>> Abwerbung annimmst. Oder koennen sie Dich dorthin abkommandieren?
>
> So war es nicht gemeint. Alle hochkarätigen Elektroniker werden an
> die Prestigeprojekte geworfen. Der Laboralltag besteht allerdings
> im wesentlichen aus Trivialproblemen, einige Bauteile gefetzt wegen
> Fehlbedienung oder dergleichen. Für das fehlen jetzt Elektroniker.
>
> Also sucht man verzweifelt nach allen, die löten können (und nicht
> nur meinen, sie könnten es, davon gibt es genügend).


Oh ja :-(


>                                          ... Und da will
> ich mich raushalten. Ist nicht mein Job. Hab genug zu tun.
> <McCoy> Ich bin Doktor der Philosophie und nicht Elektroniker.
>
> Natürlich kann es mir jederzeit blühen, dass ich abkommandiert werde,
> tut es gelegentlich ja auch. Aber dann als Spektroskopiker und nicht
> als Elektroniker. (Endet dann zwar meistens so, ist aber nicht so
> gedacht.)
>

Das geht auch uns Selbststaendigen so. Abkommandiert werden wir 
natuerlich nicht, aber es geht nach der John Wayne Devise "Man has got 
to do what man has got to do". Derzeit ist was optisches dran und in 
zwei Wochen darf ich hier Kabel and Molex Stecker friemeln. Weil man 
niemanden findet, der sowas als Dienstleistung macht und moeglichst per 
Mountain Bike oder Rennrad erreichbar ist.

Dann sind da die Jobs nach der anderen John Wayne Devise "Courage is 
being scared to death but saddling up anyway". Ein Hochspannungsprojekt 
steht an. Stand alles nicht so im Uni-Diplom, wollte ich an sich 
ablehnen, hat aber ein guter Bekannter aus s.e.design als Steilvorlage 
hingelegt, muss also gemacht werden.

-- 
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

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#202522

FromVolker Bartheld <news2016@bartheld.net>
Date2016-02-22 07:53 +0100
Message-ID<18tczgzson7fw.dlg@news.bartheld.net>
In reply to#202321
Hallo!

On Wed, 17 Feb 2016 21:38:19 +0100, Rolf Bombach wrote:
> Wie angedroht habe ich mal einen Pulser für eine Hochleistungs-LED
> zusammengepfuscht. Wir hatten hier vor ca. 3/4 Jahren eine Diskussion
> mit Timm und Joerg. Von Joerg hab ich die prinzipielle Idee mit der
> FET-Stromquelle übernommen. [...]
> http://homepage.bluewin.ch/bombach/pics/ledpulser.jpg
> http://homepage.bluewin.ch/bombach/diagrams/led_003.png

Hochinteressante Sache.

Als Foto- und Highspeedfan hatte ich mir mal einen Photoduino-Klon
zusammengelötet ([1], [2]) nachdem der dortige Autor offenbar den Hintern
nicht mehr hochbekommt und das Projekt verhungern läßt. Das war damals ein
klassisches IGBT-Aufsteckblitzgerät auf 1/128 und der Arduino mit einem
LCD-/Tastaturshield nebst selbstgebrutzeltem Sensor-/Auslöseboard.
Eagle-Porn und Sourcecode kann ich bei Bedarf ja gelegentlich beisteuern.

Natürlich sind die damit erreichbaren Belichtungszeiten noch nicht
sensationell, 100us für T0.1 wäre ein guter Wert.

Manch einer bastelt dann mit Hochspannungsfunkenstrecken ("Air Gap Flash",
[3]) herum, mir ist das zu laut, zu gefährlich und zu unzuverlässig. Also
LEDs. Diverse Tests am Pulsgenerator mit ultrahellen farbigen LEDs waren
durchaus erfolgversprechend, für (Farb)Fotografie ist das natürlich
nichts, wird im wissenschaftlichen Bereich aber durchaus angewendet [4].
Als Referenz offenbar die klassische MosFET-Kondensatorentladeschaltung -
der verwendete IRFB3206GPbF steht mit 2.4mOhm und 210A ja schon gar nicht
mal schlecht da.

Irgendwann kamen dann "weiße" LEDs auf (die Anführungszeichen deswegen,
weil es üblicherweise blaue LED mit Farbstoff und schlechter
Farbwiedergabe sind), deren Farbstoff aber unangenehm lange nachleuchtete
und damit kurze Pulse unmöglich machte. Matt Kane hatte mit der Auswahl
der COB-LEDs und seinem Kickstarter-Projekt [5] offenbar mehr Glück, fast
1000€ sind für neun 5000lm COB-LEDs, die mit rund 2000% übersteuert werden
und dann 500ns und 1Mlm bringen möglicherweise angemessen, mir aber zu
teuer - wenn ich mir exemplarisch [6] vs. [7] ansehe, dann ist da wohl
schon eine ordentliche Marge dabei. Außerdem ist die Produktion
ausgelaufen.

Also stehe ich einer diesbezüglichen Bastelei durchaus aufgeschlossen
gegenüber, für ein portables Gerät wird es aber einen Boost-Konverter
brauchen, denn die angegebenen Vss=20-50V kann man bei meinem Einsatzzweck
eher vergessen: Eine Nichia NSBWL121A nimmt sich im Regelbetrieb schon
gute 30V [8] (dann 600mA), für Pulsbetrieb bewegt man sich natürlich weit
außerhalb der Komfortzone, die das Datenblatt mit 1650mA angibt.

Für die NFDLJ130B mit nicht ganz so tollem Farbwiedergabeindex [9] habe ich
ein LTSpice-Modell, bei 2000% (=23A) operiert man im Bereich von 100V. Das
ist schon ganz ordentlich. Eine Reihenschaltung von 9 Modulen wird das beim
Vela One also wohl eher nicht gewesen sein. ;-)

Bei Michel I. Gallant [10] gibt es auch noch ein paar Schaltungsvorschläge,
hier wird aber eine Einzeldiode mit 1A-Pulsen betrieben, er setzt den
2N2369a im Avalanchebetrieb ein und liefert dann eine Schaltung, die mit
zwei MJE182 am Pulsgenerator getriggert werden kann. Tom F. bevorzugt für
seine Cree XM-L T6 aber doch den MosFET [11]. Seine Schaltung, bei der der
BUZ73 direkt am Microcontroller betrieben wird, wäre mir aber zu riskant.
Bei den COB-üblichen Spannungen und einem aufgeladenen Kondensator genügt
ein kleines Problemerle in der Programmierung eines Arduino (der sich im
Microsekundenbereich schon recht schwer tut) und 20€ gehen in Rauch auf.
Die Idee mit dem Doppel-Monoflop erscheint mir daher mehr als sinnvoll.

Außerdem reichen die I_D=7A nicht, R_DS(on) von 0.4Ohm könnte auch besser
gehen - die Eckdaten Deines IRLR8256PbF erscheinen ja zu schön um wahr zu
sein.

Vielleicht können wir die Diskussion ja dahingehend etwas fortführen, auch
ein Schaltplan Deiner Versuchsanordnung wäre natürlich extrem cool.

Hier noch ein bißchen Material zur Inspiration:

http://www.visinst.com/LEDLighting.html
http://www.light-speed-tech.com/led-systems/
http://www.photo-sonics.co.uk/products/led-lighting-for-high-speed-photography
http://www.osram-os.com/Graphics/XPic5/00135349_0.pdf/High-Speed%20Switching%20of%20IR-LEDs%20(Part%20I).pdf

Danke und viele Grüße,
Volker


[1] http://photoduino.github.io
[2] http://bartheld.net/ag13/
[3] http://www.glacialwanderer.com/hobbyrobotics/?p=490
[4] http://iopscience.iop.org/0957-0233/21/7/075402
    http://elib.dlr.de/64324/1/mst075402_ledpiv_willert_2010.pdf
    http://www.irf.com/product-info/datasheets/data/irfb3206gpbf.pdf
[5] https://www.vela.io
    https://www.kickstarter.com/projects/vela/vela-one-the-worlds-first-high-speed-led-flash
    https://www.flickr.com/groups/velalabs/pool/
[6] http://www.ebay.de/itm/Flash-hot-shoe-adapter-3-5mm-Female-Jack-Socket-2-x-hot-shoes-1-4-mount-thread-/151962120294
[7] https://shop.vela.io/products/dual-hotshoe-speedlight-adapter
[8] http://www.leds.de/out/media/NSBWL121A-R90-E.pdf
[9] http://www.leds.de/High-Power-LEDs/Nichia-High-Power-LEDs/Nichia-Chip-on-Board-Modul-Serie-130-weiss.html
[10] http://jensign.com/PulsedLED/index.html
[11] http://tomscircuits.blogspot.de/2011/03/low-cost-high-speed-photography-part-1.html
    http://tomscircuits.blogspot.de/2011/03/low-cost-high-apeed-photography-part-2.html
    http://tomscircuits.blogspot.de/2011/03/low-cost-high-speed-photography-part-3.html

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