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Groups > de.sci.electronics > #194553 > unrolled thread

Gutes GPS-Modul gesucht

Started byManuel Reimer <Manuel.Nulldevice@nurfuerspam.de>
First post2015-10-19 19:30 +0200
Last post2015-10-21 21:24 +0200
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Contents

  Gutes GPS-Modul gesucht Manuel Reimer <Manuel.Nulldevice@nurfuerspam.de> - 2015-10-19 19:30 +0200
    Re: Gutes GPS-Modul gesucht Stefan Engler <Lehrerfreund@web.de> - 2015-10-19 13:03 -0700
      Re: Gutes GPS-Modul gesucht Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2015-10-22 21:35 +0200
        Re: Gutes GPS-Modul gesucht "horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2015-10-22 21:53 +0200
    Re: Gutes GPS-Modul gesucht R.Kiefer.SPAEM@gmx.de (Ralf Kiefer) - 2015-10-19 23:11 +0200
      Re: Gutes GPS-Modul gesucht Matthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de> - 2015-10-20 06:55 +0000
        Re: Gutes GPS-Modul gesucht "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx> - 2015-10-20 09:58 +0200
          Re: Gutes GPS-Modul gesucht Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2015-10-20 11:24 +0200
            Re: Gutes GPS-Modul gesucht "horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2015-10-20 12:14 +0200
            Re: Gutes GPS-Modul gesucht "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx> - 2015-10-20 12:28 +0200
      Re: Gutes GPS-Modul gesucht Manuel Reimer <Manuel.Nulldevice@nurfuerspam.de> - 2015-10-21 20:58 +0200
        Re: Gutes GPS-Modul gesucht R.Kiefer.SPAEM@gmx.de (Ralf Kiefer) - 2015-10-21 21:24 +0200

#194553 — Gutes GPS-Modul gesucht

FromManuel Reimer <Manuel.Nulldevice@nurfuerspam.de>
Date2015-10-19 19:30 +0200
SubjectGutes GPS-Modul gesucht
Message-ID<n039c5$9au$1@news.albasani.net>
Hallo,

ich habe hier einen GPS-Logger, der auf dem u-blox 5 Chipsatz basiert 
(Wintec WBT 202). Dieser ist überraschend genau. Ich hatte vorher einen 
u-blox 4 im Einsatz (Wintec WBT 201) und der war *erheblich schlechter*.

Da ich viel mit GPS zu tun habe und Genauigkeit oberste Priorität ist 
(Erfassen von Koordinaten für OpenStreetMap), neue GPS-Logger aber schon 
länger nicht mehr auf den Markt kommen, wollte ich selber basteln.

Bestellt habe ich: http://www.ebay.de/itm/271624159382
Das gelieferte Modul hat allerdings eine Antenne mit der Aufschrift "T 
0027" verbaut. Keine Ahnung wer die baut.

Während der u-blox 5 Logger sogar in der Wohnung einen 3D-Fix hinbekommt 
(natürlich mit springenden Koordinaten) packt das Modul, das mir 
geliefert wurde, an der gleichen Stelle nur einen 2D-Fix. Im Freien ist 
das alte Modul auch deutlich besser. Wenn das Modul fest an einem Ort 
liegt bewegen sich die Koordinaten unter freiem Himmel kaum während sie 
mit dem neuen Modul permanent in Bewegung sind.

Auffällig sind deutlich schlechtere SNR-Werte im Vergleich zum u-blox 5 
Modul. Da der NEO-M8N an sich nicht schlecht sein sollte, vermute ich 
die Antenne als Ursache. Die aber umbasteln (und erstmal etwas besseres 
finden) hatte ich eigentlich nicht vor. Vermutlich schicke ich das 
gesamte Modul zurück.

Worauf muss man achten wenn man ein halbwegs präzises Modul für einen 
günstigen Preis sucht? Kennt sich hier jemand damit aus?

Danke im Voraus

Gruß

Manuel

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#194566

FromStefan Engler <Lehrerfreund@web.de>
Date2015-10-19 13:03 -0700
Message-ID<98842345-6dc6-49fa-8e80-af509f715a0b@googlegroups.com>
In reply to#194553
Am Montag, 19. Oktober 2015 19:30:46 UTC+2 schrieb Manuel Reimer:
> Worauf muss man achten wenn man ein halbwegs präzises Modul für einen 
> günstigen Preis sucht? Kennt sich hier jemand damit aus?

Meist macht die Software den Unterschied ;).
Es wird sehr gerne mit geringer Erfassungsgeschwindigkeit gearbeitet (hier 
z.B. mit 1xSekunde), was gerne zu wenig ist.

Ein Datalogger aus dem Jahr 2013 verwendet neben einem 50Kanal 50Hz GPS (µBlox 
Neo6) noch Beschleunigungs-Sensoren, Luftdrucksensoren noch einen Kompass.

Da es diesen fertig ab 300 EUR gibt, würde ich mir überlegen etwas 
zusammenzlöten und noch die Firmeware zu schreiben.

Wenn genügend Singale zur Verfügung stehen, kann mit Software daraus ein 
vernünftiges Position/Zeit-Singale berechnet/gemitttelt werden.

Der SiGe GN3S Sampler ist der Overkill fast ALLES auf die Software (aka/vgl. 
GNURadio) zu schieben.

Bei einigen modernen Modulen wird das GPS-Signal besser aufbereitet, sodass
ein Empfang noch vorhanden ist, obwohl das Signal eigentlich nicht ausreicht.
Es werden in komplexer Software Signale möglichst großer Zeitinveralle 
verarbeitet, um doch noch eine Position zu ermitteln (negatives Signal/Rausch-
Verhältnis). Je größer diese Zeitintervalle sind, desto eher können Störungen
"rausgerechnet" werden (u-blox).

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#194772

FromRolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid>
Date2015-10-22 21:35 +0200
Message-ID<n0bdm6$mk2$1@dont-email.me>
In reply to#194566
Stefan Engler schrieb:

> Es werden in komplexer Software Signale möglichst großer Zeitinveralle
> verarbeitet, um doch noch eine Position zu ermitteln (negatives Signal/Rausch-
> Verhältnis).

Ist dabei der Signalpegel negativ und der Rauschpegel positiv, oder
der Signalpegel positiv und der Rauschpegel negativ? Oder muss ich
mir das mit komplexen Zahlen vorstellen?

SCNR
-- 
mfg Rolf Bombach

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#194776

From"horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de>
Date2015-10-22 21:53 +0200
Message-ID<d8st5mFrg7oU1@mid.individual.net>
In reply to#194772
Am 22.10.2015 um 21:35 schrieb Rolf Bombach:
> Stefan Engler schrieb:
>
>> Es werden in komplexer Software Signale möglichst großer Zeitinveralle
>> verarbeitet, um doch noch eine Position zu ermitteln (negatives
>> Signal/Rausch-
>> Verhältnis).
>
> Ist dabei der Signalpegel negativ und der Rauschpegel positiv, oder
> der Signalpegel positiv und der Rauschpegel negativ? Oder muss ich
> mir das mit komplexen Zahlen vorstellen?

Die negativen + positiven Rauschpegel quadrieren anschließend addieren 
und damit einen Verstärker betreiben, der das Signal in den komplexen 
Zahlenbereich transformiert. Fertig ist der rauschfreie Verstärker. Oder 
sollte ich mich verrechnet haben? Wie dem auch sei, es hört sich gut an. ;-)


-- 
mfg hdw

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#194577

FromR.Kiefer.SPAEM@gmx.de (Ralf Kiefer)
Date2015-10-19 23:11 +0200
Message-ID<1mck9gk.152vwa4jq67syN%R.Kiefer.SPAEM@gmx.de>
In reply to#194553
Manuel Reimer wrote:

> Da ich viel mit GPS zu tun habe und Genauigkeit oberste Priorität ist
> (Erfassen von Koordinaten für OpenStreetMap), neue GPS-Logger aber schon
> länger nicht mehr auf den Markt kommen, wollte ich selber basteln.

Da stelle ich die erste Frage: wie groß darf das Gerät sein, wie lang
die Akkulaufzeit, wie groß der Speicher für Tracks, vorhandenes
Kartenmaterial o.ä.?

Soll heißen, daß ich Erfahrungen mit zwei kleinen Trackern habe, dem
Minihomer (Hersteller Navin) aus dem Jahr 2010 sowie einem "i-gatU
GT-820 pro" aus einer jüngeren Epoche. Der GT-820 pro liegt nach einigen
wenigen vergleichenden Versuchen beim Elektromüll wg. kompletter
Unbrauchbarkeit. Ich weiß nicht, was dieser Hersteller bei der
Empfangsqualität verpfuscht hat, ob's an der Antenne liegt, am
Empfänger-Chip oder an der Software. Im Vergleich zum Minihomer, der es
manchmal auch in Innenräumen schafft einen Empfang zu bekommen/halten,
hat das GT-820 pro häufig genug bereits bei leichten Empfangsproblemen
draußen trotz freier Sicht zum Teil des Himmels Probleme, z.B.
innerstädtisch bei Reflexionen von Häuserwänden oder während der Fahrt.
Als Beispiel: meine Reihe von GPS-Empfängern hatte zunächst ausreichend
Gelegenheit im Stand ihre Position zu bestimmen und ihre Laufbahndaten
zu aktualisieren. Dann fuhr ich mit dem Auto los, alle GPSse hinter der
Windschutzscheibe (unbedampft, usw.). Auf freier Ebene (Rheinebene) kann
das GT-820 pro bereits bei 70km/h mit Aussetzern im
Viele-Sekundenbereich überraschen, weil es nach dem Verlust des Empfangs
wild rumrudert und Satelliten nicht mehr findet. Oder 6, 7 oder 8
findet, aber daraus keine Position errechnen kann. Es ist nicht mal ein
eindeutiges Fehlerbild.  

Weitergehendes hauptsächlich über die Macken der jeweiligen Software
kannst Du bei Naviuser.at von mir dazu lesen.

Vergleiche habe ich mit größeren GPS-Geräten (Magellan Meridian Platinum
und Gold, Garmin eTrex Venture und 78s) angestellt und Tracks häufig
genug auf Google Earth angeschaut und verglichen. Daher mein Tip quasi
aus der Praxis: wenn Du Genauigkeit haben möchtest, nimm ein größeres
Gerät, bei dem mehr Aufwand in der Antenne steckt. Bei Trackern sind die
immer ein übler Kompromiß wg. der Baugröße.    

Gruß, Ralf

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#194598

FromMatthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de>
Date2015-10-20 06:55 +0000
Message-ID<XnsA5395AB659F8BAlwLookOnTBrightSide@penthouse.boerde.de>
In reply to#194577
R.Kiefer.SPAEM@gmx.de (Ralf Kiefer):

> Manuel Reimer wrote:
> Unbrauchbarkeit. Ich weiß nicht, was dieser Hersteller bei der
> Empfangsqualität verpfuscht hat, ob's an der Antenne liegt, am
> Empfänger-Chip oder an der Software. 

Denkbar wären auch schlechte Betriebsspannung, vielleicht reicht ja auch nur 
ein grösserer C an einem der Stromversorgungs-Pins? Und ihmo sollten gute 
Module auch noch ein SAW-Filter vor dem Antenneneingang haben, damit starke 
Signale "nebenan" den Empfänger nicht zuplätten. 
 
> Vergleiche habe ich mit größeren GPS-Geräten (Magellan Meridian Platinum
> und Gold, Garmin eTrex Venture und 78s) angestellt und Tracks häufig
> genug auf Google Earth angeschaut und verglichen. Daher mein Tip quasi
> aus der Praxis: wenn Du Genauigkeit haben möchtest, nimm ein größeres
> Gerät, bei dem mehr Aufwand in der Antenne steckt. Bei Trackern sind die
> immer ein übler Kompromiß wg. der Baugröße.    

Grosse Antenne ist ihmho wichtig, das vom OP angesprochenen Modul hat aber 
anscheinend schon die übliche Maximalgröße der PCB-Patchantennen.

Eventuell tut es ja das Modul direkt vom ublox? Die bewarben da letztens auch 
ein Modul mit dem speziellen PPP Mode, hab ich mir mal geholt und 
ausprobiert. Wenn ich die Antenne bei mir auf das Flachdach packe - mit fast 
Rundumsicht und bei wolkenfreiem Himmel, dann tänzelt er nach 30min so um die 
1m um die Mitte. Das PPP braucht aber wirklich ein paar Minuten bis es sich 
stabilisiert, ist ihmo nix für bewegten Modus. Der absolute "Bringer" ist das  
PPP ihmo aber nicht.

M.
-- 

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#194608

From"Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx>
Date2015-10-20 09:58 +0200
Message-ID<n0tb2bd5ouoiq1a8ik645rh01oi8qgea3l@4ax.com>
In reply to#194598
Matthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de> wrote:

>Und ihmo sollten gute 
>Module auch noch ein SAW-Filter vor dem Antenneneingang haben, damit starke 
>Signale "nebenan" den Empfänger nicht zuplätten. 

Da wird schlimmer in den nächsten Jahren - wenn als direkter Nachbar
LTE kommt. 


-ras

-- 
Ralph A. Schmid
http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/ 

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#194625

FromAndreas Bockelmann <xotzil@gmx.de>
Date2015-10-20 11:24 +0200
Message-ID<nnd$6f08ea13$098556ed@40437fb3c794127c>
In reply to#194608
Ralph A. Schmid, dk5ras schrieb:

> Da wird schlimmer in den nächsten Jahren - wenn als direkter Nachbar
> LTE kommt.

Ein Vorteil "auf dem Dorf" zu wohnen. Hier(tm) gibt es LTE nur mit 800MHz.


-- 
  Mit freundlichen Grüßen
    Andreas Bockelmann
   F/V +49-3221-1143516

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#194626

From"horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de>
Date2015-10-20 12:14 +0200
Message-ID<d8mifbF8h1fU1@mid.individual.net>
In reply to#194625
Am 20.10.2015 um 11:24 schrieb Andreas Bockelmann:
> Ralph A. Schmid, dk5ras schrieb:
>
>> Da wird schlimmer in den nächsten Jahren - wenn als direkter Nachbar
>> LTE kommt.
>
> Ein Vorteil "auf dem Dorf" zu wohnen. Hier(tm) gibt es LTE nur mit 800MHz.
>

Dafür haben wir in der Stadt das PLC Gelump im Übermaß. Demnächst mal 
die Verbindungen dieser Geräte auf Robustheit testen. Ich bin gespannt.

-- 
mfg hdw

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#194630

From"Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx>
Date2015-10-20 12:28 +0200
Message-ID<7q5c2bl3ck8m3n1vjf8npkps2hf5ibfakk@4ax.com>
In reply to#194625
Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> wrote:

>Ein Vorteil "auf dem Dorf" zu wohnen. Hier(tm) gibt es LTE nur mit 800MHz.

LTE wird auch auf 1.5 GHz kommen, und auf dem Dorf ist man davor nicht
automatisch gefeit. 


-ras

-- 
Ralph A. Schmid
http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/ 

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#194710

FromManuel Reimer <Manuel.Nulldevice@nurfuerspam.de>
Date2015-10-21 20:58 +0200
Message-ID<n08n8e$kko$1@news.albasani.net>
In reply to#194577
On 10/19/2015 11:11 PM, Ralf Kiefer wrote:
> Da stelle ich die erste Frage: wie groß darf das Gerät sein, wie lang
> die Akkulaufzeit, wie groß der Speicher für Tracks, vorhandenes
> Kartenmaterial o.ä.?

Das Gerät wird am Fahrradlenker montiert. Darf also größer sein. Der 
Akku sollte so 3 bis 4 Stunden halten. Speicher muss für den Anfang 
garkeiner dran sein. Ich will sowieso zum Smartphone funken.

> Weitergehendes hauptsächlich über die Macken der jeweiligen Software
> kannst Du bei Naviuser.at von mir dazu lesen.

Interessant. Da werde ich definitiv mal ein bisschen durchklicken.

> Daher mein Tip quasi
> aus der Praxis: wenn Du Genauigkeit haben möchtest, nimm ein größeres
> Gerät, bei dem mehr Aufwand in der Antenne steckt. Bei Trackern sind die
> immer ein übler Kompromiß wg. der Baugröße.

Da ist sicher was wahres dran. Der Chip ist aber auch ein Faktor.


Ich habe heute nochmal einen Versuch gemacht. Das Modul ist definitiv 
irgendwie im Eimer.

Erstmal habe ich das u-center unter Linux zum laufen gebracht um mehr in 
die Tiefe der Einstellungen zu können.

So habe ich festgestellt, dass beim WBT 202 ein Filter voreingestellt 
ist. Erst ab 0,28 m/s wird eine Bewegung erkannt. Wenn ich den 
rausnehme, dann bewegt sich der Punkt in einem Radius von ca. 2,5 
Metern, was ganz OK ist.

An der gleichen Stelle hat es beim M8N-Modul über 10 Meter in alle 
Himmelsrichtungen ausgerissen. Dafür, dass der verbaute Chip moderner 
und von den Daten her auch besser ist, ist das ein sehr mieses Ergebnis.

Gruß

Manuel

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#194711

FromR.Kiefer.SPAEM@gmx.de (Ralf Kiefer)
Date2015-10-21 21:24 +0200
Message-ID<1mcnuqf.185qg6ntsh5z0N%R.Kiefer.SPAEM@gmx.de>
In reply to#194710
Manuel Reimer wrote:

> Das Gerät wird am Fahrradlenker montiert.

"Früher" gab's GPS-Empfänger mit Anschluß für eine externe Antenne (das
Garmin 78s hat so eine Buchse auch heute noch). Soll heißen, daß Du eine
externe Antenne an einer besseren Stelle montieren könntest, denn bei
der Montage am Lenker bist Du immer ein "Empfangshindernis". Wenn Du das
Gerät im Blick haben möchtest, dann externe Antenne, ansonsten packe es
z.B. ganz oben in einen Rucksack (so macht das ein befreundeter
Skifahrer) oder montiere das Gerät auf den Helm, wenn's klein genug ist.
Ok, Diskussionen über Helme von Bikern kann man in der *anderen* Gruppe
führen :-)

Wesentlicher Gedanke ist der, daß Du beim starken Richtungswechsel
einige Satelliten durch Abschattung verlierst, aber ein paar andere
wieder empfängst. So was sehe ich häufig als Sprünge oder Haken im
Track. Zum Nachvollziehen, wo ich per Mopped oder zu Fuß war, reicht mir
die Genauigkeit, aber nicht unbedingt für Deine Anforderungen.

 
> Ich habe heute nochmal einen Versuch gemacht. Das Modul ist definitiv
> irgendwie im Eimer.

Damit erübrigt sich erstmal jede weitere Spekulation.


> So habe ich festgestellt, dass beim WBT 202 ein Filter voreingestellt
> ist. Erst ab 0,28 m/s wird eine Bewegung erkannt. Wenn ich den 
> rausnehme, dann bewegt sich der Punkt in einem Radius von ca. 2,5 
> Metern, was ganz OK ist.

So was kannst Du beim Minihomer ebenso einstellen. Interessant, daß das
bereits der Chip macht. In der Minihomer-Software kann man darüber
hinaus noch diverse Glättungsfunktionen einstellen, die sich allerdings
eindeutig nur auf die Darstellung und nicht auf die gesammelten Daten
auswirken. 


Gruß, Ralf

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