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Groups > de.sci.electronics > #194555 > unrolled thread
| Started by | Jan Bruns <ebay@abnuto.de> |
|---|---|
| First post | 2015-10-19 17:50 +0000 |
| Last post | 2015-11-03 04:59 +0000 |
| Articles | 20 on this page of 47 — 16 participants |
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Audio-Anfängerfragen Jan Bruns <ebay@abnuto.de> - 2015-10-19 17:50 +0000
Re: Audio-Anfängerfragen Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2015-10-19 21:11 +0200
Re: Audio-Anfängerfragen Jan Bruns <ebay@abnuto.de> - 2015-10-19 20:11 +0000
Re: Audio-Anfängerfragen Joerg <news@analogconsultants.com> - 2015-10-19 13:32 -0700
Re: Audio-Anfängerfragen Jan Bruns <ebay@abnuto.de> - 2015-10-20 00:19 +0000
Re: Audio-Anfängerfragen Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2015-10-20 09:55 +0200
Re: Audio-Anfängerfragen Matthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de> - 2015-10-21 07:09 +0000
OT: FFT im PC, was: Audio-Anfängerfragen Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2015-10-22 21:46 +0200
Re: OT: FFT im PC, was: Audio-Anfängerfragen Joerg <news@analogconsultants.com> - 2015-10-22 13:11 -0700
Re: OT: FFT im PC, was: Audio-Anfängerfragen "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx> - 2015-10-23 07:55 +0200
Re: OT: FFT im PC, was: Audio-Anfängerfragen Bernd Laengerich <Bernd.Laengerich@web.de> - 2015-10-23 08:05 +0200
Re: OT: FFT im PC, was: Audio-Anfängerfragen "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx> - 2015-10-23 08:49 +0200
Re: OT: FFT im PC, was: Audio-Anfängerfragen Bernd Laengerich <bernd.laengerich@web.de> - 2015-10-22 22:22 +0200
Re: OT: FFT im PC, was: Audio-Anfängerfragen Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2015-10-31 23:24 +0100
Re: OT: FFT im PC, was: Audio-Anfängerfragen Bernd Laengerich <bernd.laengerich@web.de> - 2015-10-31 23:48 +0100
Re: OT: FFT im PC, was: Audio-Anfängerfragen Peter Thoms <dl6lat@darc.de> - 2015-10-26 16:10 +0100
Re: Audio-Anfängerfragen Klaus Butzmann <k.butzmann.usenet@online.de> - 2015-10-19 23:44 +0200
Re: Audio-Anfängerfragen Andreas Fecht <forum@aftec.de> - 2015-10-20 10:07 +0200
Re: Audio-Anfängerfragen Jan Bruns <ebay@abnuto.de> - 2015-10-20 15:01 +0000
Re: Audio-Anfängerfragen Andreas Fecht <forum@aftec.de> - 2015-10-20 23:28 +0200
Re: Audio-Anfängerfragen Dieter Michel <dmichel@prosound.de> - 2015-10-28 10:30 +0100
Re: Audio-Anfängerfragen Norbert Hahn <nospam@nospam.invalid> - 2015-10-20 13:46 +0200
Re: Audio-Anfängerfragen Stefan Heimers <stefan.usenet@heimers.ch> - 2015-10-20 20:05 +0200
Re: Audio-Anfängerfragen Jan Bruns <ebay@abnuto.de> - 2015-10-20 23:13 +0000
Re: Audio-Anfängerfragen Jan Bruns <ebay@abnuto.de> - 2015-10-21 10:21 +0000
Re: Audio-Anfängerfragen Jan Bruns <ebay@abnuto.de> - 2015-10-21 21:29 +0000
Re: Audio-Anfängerfragen Norbert Hahn <nospam@nospam.invalid> - 2015-10-21 17:31 +0200
Re: Audio-Anfängerfragen Jan Bruns <ebay@abnuto.de> - 2015-10-23 06:47 +0000
Re: Audio-Anfängerfragen Joerg <news@analogconsultants.com> - 2015-10-23 07:45 -0700
Re: Audio-Anfängerfragen Jan Bruns <ebay@abnuto.de> - 2015-10-23 20:02 +0000
Re: Audio-Anfängerfragen Jan Bruns <ebay@abnuto.de> - 2015-10-24 11:17 +0000
Re: Audio-Anfängerfragen Joerg <news@analogconsultants.com> - 2015-10-24 08:03 -0700
Gehäuse (Re: Audio-Anfängerfragen) Jan Bruns <ebay@abnuto.de> - 2015-10-25 04:53 +0000
Re: Gehäuse (Re: Audio-Anfängerfragen) Joerg <news@analogconsultants.com> - 2015-10-25 07:49 -0700
Re: Gehäuse (Re: Audio-Anfängerfragen) Jan Bruns <ebay@abnuto.de> - 2015-10-26 05:07 +0000
Re: Gehäuse (Re: Audio-Anfängerfragen) Joerg <news@analogconsultants.com> - 2015-10-26 07:37 -0700
Stromrauschen (Re: Gehäuse (Re: Audio-Anfängerfragen)) Jan Bruns <ebay@abnuto.de> - 2015-10-27 02:03 +0000
Re: Stromrauschen (Re: Gehäuse (Re: Audio-Anfängerfragen)) Joerg <news@analogconsultants.com> - 2015-10-27 07:42 -0700
Re: Stromrauschen (Re: Gehäuse (Re: Audio-Anfängerfragen)) Marc Santhoff <m.santhoff@t-online.de> - 2015-10-27 16:04 +0100
Re: Stromrauschen (Re: Gehäuse (Re: Audio-Anfängerfragen)) Jan Bruns <ebay@abnuto.de> - 2015-10-28 16:50 +0000
Re: Stromrauschen (Re: Gehäuse (Re: Audio-Anfängerfragen)) Marc Santhoff <m.santhoff@t-online.de> - 2015-10-29 00:01 +0100
Re: Stromrauschen (Re: Gehäuse (Re: Audio-Anfängerfragen)) Jan Bruns <ebay@abnuto.de> - 2015-10-28 23:31 +0000
Re: Stromrauschen (Re: Gehäuse (Re: Audio-Anfängerfragen)) Jan Bruns <ebay@abnuto.de> - 2015-10-29 08:18 +0000
Re: Audio-Anfängerfragen Norbert Hahn <nospam@nospam.invalid> - 2015-10-25 00:25 +0200
Re: Audio-Anfängerfragen Jan Bruns <ebay@abnuto.de> - 2015-10-30 21:24 +0000
Re: Audio-Anfängerfragen Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> - 2015-10-31 09:07 +0100
Re: Audio-Anfängerfragen Jan Bruns <ebay@abnuto.de> - 2015-11-03 04:59 +0000
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| From | Jan Bruns <ebay@abnuto.de> |
|---|---|
| Date | 2015-10-19 17:50 +0000 |
| Subject | Audio-Anfängerfragen |
| Message-ID | <n03ahs$o7f$1@gwaiyur.mb-net.net> |
Hallo. Ich habe gestern einen vor Jahren selbst zu Testzwecken zusammengefrikelten Mikrofonverstärker vorgekramt. Das ist bereits ein Thema, bei dem mein theoretisches Elektronikwissen mitsamt Praxiserfahrung an allen Ecken und Kanten endet. Ich beschreibe mal erst kurz, was ich (zur Verwendung mit einem ECM-8000, wohl wenig V/Pa) vorgefunden habe (soweit richtig reverse-Inged): Beide Signalphasen über Elkos und 390 Ohm an gemeinsame Masse, dann weiter zum OpAmp (NE5532, TI), die invertierte Phase über 27K, Feedback über 2,2M. Dann Unity-Gain, und mit Gleichspannung über ein wahrscheinlich halbwegs passend niederohmiges Poti raus zu einem konkreten Gerät. Im Störgeräuschteppich sind zwar Netzfrequenzanteile dominant, ragen aber (in Relation zum optischen Eindruck des Aufbaus geradezu wundersamerweise) nicht sehr weit aus dem nach normalem Rauschen aussehendem Rest heraus. Ich nehme an, daß dieser dieser Teppich auch ohne diese Netzanteile klar über dem vom Mikro liegt. Praxistauglichkeit der Gesamtzusammenstellung ist dadurch etwas eingeschränkt, wenn es um leise Geräusche geht (konkret bspw. beim Zigarrettendrehen: knistern des Beutels gar null Problem, Papier- rascheln beim Drehen und Atemgeräusche aber kaum über Störteppich). Fragen: - Sind 2x390 Ohm am Eingang nicht eigentlich etwas zu wenig? Ich glaube, ich wollte damals wegen Spannungsrauschen aber auch nicht mehr. - Ich meine mich zu erinnern, beim Aufbau gemeint zu haben, daß der OpAmp selbst bereits eine limitierende Rauschquelle ist. Kann das hinkommen? - Wie könnten Verbesserungsmassnahmen dann also aussehen? Es steht ja irgendwie ausser Frage, daß es besser geht. Gruss Jan Bruns
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| From | Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> |
|---|---|
| Date | 2015-10-19 21:11 +0200 |
| Message-ID | <n03f8t$5si$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #194555 |
On 19.10.15 19.50, Jan Bruns wrote: > Ich beschreibe mal erst kurz, was ich (zur Verwendung mit einem > ECM-8000, wohl wenig V/Pa) vorgefunden habe (soweit richtig > reverse-Inged): Guck doch ins Datenblatt. Ist aber für Messmikrofone normal. > Beide Signalphasen über Elkos und 390 Ohm an gemeinsame Masse, > dann weiter zum OpAmp (NE5532, TI), die invertierte Phase über > 27K, Feedback über 2,2M. Hmm, ob das der 5532 noch gut packt? +40dB könnte noch gehen. 27k ist aber deutlich jenseits des Sweet-Spot vom 5532. > Dann Unity-Gain, und mit Gleichspannung > über ein wahrscheinlich halbwegs passend niederohmiges Poti raus > zu einem konkreten Gerät. Poti will man bei einem Messmikro eher nicht; würde es doch jede Kalibrierung zunichte machen. > Im Störgeräuschteppich sind zwar Netzfrequenzanteile dominant, Entweder ist das Abschirmkabel Schrott oder das Netzteil. > ragen aber (in Relation zum optischen Eindruck des Aufbaus > geradezu wundersamerweise) nicht sehr weit aus dem nach normalem > Rauschen aussehendem Rest heraus. Ich hätte vmtl. keinen 5532 genommen. Das ist halt das Lieblingsspielzeug der HiFi Enthusiasten. Nicht schlecht, aber oft gibt es preiswertere oder bessere (z.B. von New Japan Radio oder Burr Brown alias TI). Ich habe einen OP27 am Messmikro (MCE 2000). Der ist schon ganz gut. Aber ich denke mal, am OP wird es nicht primär liegen. Wenn natürlich der FET im ECM 8000 schon rauscht, kannst Du nichts machen. Es ist halt ein recht günstiges Messmikro. > Ich nehme an, daß dieser dieser > Teppich auch ohne diese Netzanteile klar über dem vom Mikro liegt. Gut möglich. Check mal die Versorgungsspannungen. Wenn die Rauschen, knallt Dir das rein. => RC-Glieder in die Versorgung. Vor allem auch auf die Phantom-Speisung aufpassen. > Praxistauglichkeit der Gesamtzusammenstellung ist dadurch etwas > eingeschränkt, wenn es um leise Geräusche geht (konkret bspw. beim > Zigarrettendrehen: knistern des Beutels gar null Problem, Papier- > rascheln beim Drehen und Atemgeräusche aber kaum über Störteppich). Das sind halt recht leise Geräusche. Sollte aber gehen. > Fragen: > - Sind 2x390 Ohm am Eingang nicht eigentlich etwas zu wenig? Das Mikro hat laut Datenblatt 600 Ohm. Das passt schon. Allerdings wäre es um einige Größenordnungen schlauer die Energie nicht in den Widerständen zu vernichten, sondern lieber dem OP zum Verstärken zuführen. > - Ich meine mich zu erinnern, beim Aufbau gemeint zu haben, daß der > OpAmp selbst bereits eine limitierende Rauschquelle ist. > Kann das hinkommen? Dazu muss man die gesamte Schaltung checken. Die Datenblattwerte erreicht man oft nur unter unrealistischen Bedingungen. > - Wie könnten Verbesserungsmassnahmen dann also aussehen? Es steht ja > irgendwie ausser Frage, daß es besser geht. Falls die ECM-8000 das können, würde ich sie direkt an virtuelle Erde hängen, also faktisch für AC kurzschließen. Das bringt nochmal 6dB. Alternativ sollte man zumindest mit den 390 Ohm an die virtuelle Masse gehen, so dass die Energie des Mikros nicht verloren geht. Implizit in der ersten Stufe gleich einen Differenzverstärker aufbauen geht auch. Man braucht halt sehr toleranzarme Widerstände. Marcel
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| From | Jan Bruns <ebay@abnuto.de> |
|---|---|
| Date | 2015-10-19 20:11 +0000 |
| Message-ID | <n03ipv$2dp$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #194561 |
Marcel Mueller: >> Beide Signalphasen über Elkos und 390 Ohm an gemeinsame Masse, dann >> weiter zum OpAmp (NE5532, TI), die invertierte Phase über 27K, Feedback >> über 2,2M. > > Hmm, ob das der 5532 noch gut packt? +40dB könnte noch gehen. 27k ist > aber deutlich jenseits des Sweet-Spot vom 5532. Ja, stimmt, diese beide Widerstände, und nicht etwa, wie im Anfangsbeitrag gemeint, der differentielle Eingangswiderstand sind ja wahrscheinlich auch die Haupt-Rauschquelle, vermute ich jetzt. Mal in groben Zahlenwerten: Wenn das Mikro 5mV bei 94 dB SPL liefert, und 5µV bei 34 dB SPL, dann haut nach dieser Formel https://en.wikipedia.org/wiki/Johnson%E2%80%93Nyquist_noise schon dieser 27K Widerstand schon 21 nV (bw=1 Hz) 300 nV (bw=200 Hz) 3000 nV (bw=20 kHz) mit rein. Im aktuellen Datenblatt zum OpAmp liest man von Zahlenwerten im Bereich etwa 4..12 nV (bw=1Hz). >> Im Störgeräuschteppich sind zwar Netzfrequenzanteile dominant, > Entweder ist das Abschirmkabel Schrott oder das Netzteil. Ja, also das wundert wirklich null, so wie das ganze aussieht. > Aber ich denke mal, am OP wird es nicht primär liegen. Scheint so. Aber andererseits grob auch schon mit dabei, so daß nur endlich viel verbesserungspotential da ist. > Das Mikro hat laut Datenblatt 600 Ohm. Das passt schon. Ok, nehme ich mal so hin. Wird ja bei 'nem Kondensermikro ohnehin nicht so dolle interessant sein. > Allerdings wäre es um einige Größenordnungen schlauer die Energie nicht > in den Widerständen zu vernichten, sondern lieber dem OP zum Verstärken > zuführen. Also mit Übertragern? Da traue ich mich noch nicht so richtig dran. > Dazu muss man die gesamte Schaltung checken. Die Datenblattwerte > erreicht man oft nur unter unrealistischen Bedingungen. Danke für das Feedback. Also ich scheine nicht völlig zu spinnen, sondern nur nicht kühl genug rumzurechnen, oder so. Gruss Jan Bruns
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| From | Joerg <news@analogconsultants.com> |
|---|---|
| Date | 2015-10-19 13:32 -0700 |
| Message-ID | <d8l2bcFs08mU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #194567 |
On 2015-10-19 1:11 PM, Jan Bruns wrote: > > Marcel Mueller: > [...] > >>> Im Störgeräuschteppich sind zwar Netzfrequenzanteile dominant, >> Entweder ist das Abschirmkabel Schrott oder das Netzteil. > > Ja, also das wundert wirklich null, so wie das ganze aussieht. Meine Erfahrung bei anspruchsvollem Audio: Alles, aber auch wirklich alles sauber differenziell fuehren, plus Abschirmung auf Masse. Gescheite Stecker nehmen, z.B. XLR und nicht diese leidigen "Diodenstecker". RCA/Cinch geht auch, aber da brauchst Du bei differenzieller Uebertragung immer zwei. Platinen: Komplette Masseflaeche, die an mehreren Punkten solide auf Chassis aufliegt. Diese ganze graue Theorie mit Sternpunkterdung ist Mumpitz, denn dann bekommt man Einstrahlungen von Schaltnetzteilen, Handy, Gewittern und dergleichen kaum noch in den Griff. Opamps: Vorzugsweise CMOS Typen nehmen und nicht bipolare wie NE5532. Der hat zwar ein einigermassen brauchbares Rauschknie, aber mit 1kHz liegt das nicht sonderlich niedrig. 8.2 zeigt das Blockdiagramm: http://www.ti.com/lit/ds/symlink/ne5532.pdf Es ist fast der Worst Case. Man hat zum einen die Basis-Emitter Strecken der Eingangstransistoren und bei diesm dann noch antiparallel als Schutzdoden benutzte NPN Transistoren ueber die Eingaenge. Da muss nur wenig HF reinkommen und es richtet sich gleich, liegt voll innerhalb der Schleife, geht also mit voller Leerlaufverstaerkung rein. Besonders beliebt sind GSM Handy, wenn sie in der Naehe sind und eingeschaltet werden. CMOS Opamps haben keine Diodenstrecken, nur ESD Dioden an die Versorgungen und die befinden sich im Betrieb tief im Sperrbereich. [...] >> Allerdings wäre es um einige Größenordnungen schlauer die Energie nicht >> in den Widerständen zu vernichten, sondern lieber dem OP zum Verstärken >> zuführen. > > Also mit Übertragern? Da traue ich mich noch nicht so richtig dran. > Doch, mach das mal. Kann man auch fertig kaufen, selbst wickeln wuerde ich mir im Audiobereich nicht mehr antun, gibt nur wunde Fingerkuppen und Frust. Doch sieh erstmal nach, ob Du ueberhaupt schon in der Naehe des Rauschens bist oder ob es sich nicht doch um ein spektrales Spektakel handelt. Hier helfen Audio Spectrum Analyzer. Fuer Hobby zum Nulltarif z.B hier: http://www.qsl.net/dl4yhf/spectra1.html >> Dazu muss man die gesamte Schaltung checken. Die Datenblattwerte >> erreicht man oft nur unter unrealistischen Bedingungen. > > Danke für das Feedback. Also ich scheine nicht völlig zu spinnen, sondern > nur nicht kühl genug rumzurechnen, oder so. > Bei Audio ist auch viel an Versuchen angesagt, besonders was Symmetrie, Erdung und Schirmung angeht. Und immer auf den Spektrumanalyzer gucken. Vieles, was sich nach Rauschen anhoert, kommt in Wirklichkeit von einem Schaltnetzteil, einem Vorschaltgeraet fuer Leuchtstofflampen, et cetera. -- Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/
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| From | Jan Bruns <ebay@abnuto.de> |
|---|---|
| Date | 2015-10-20 00:19 +0000 |
| Message-ID | <n041a9$2dp$2@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #194573 |
Joerg: > Meine Erfahrung bei anspruchsvollem Audio: Alles, aber auch wirklich > alles sauber differenziell fuehren, plus Abschirmung auf Masse. > Gescheite Stecker nehmen, z.B. XLR und nicht diese leidigen > "Diodenstecker". RCA/Cinch geht auch, aber da brauchst Du bei > differenzieller Uebertragung immer zwei. Nunja, es geht ja jetzt so in der Gesamtschau erstmal gar nicht um sonderlich anspruchsvolles Audio. Schon das Mikro selbst offenbart ja alle Nase lang extrem so diesen "aus dieser Perspektive klingt aber alles ganz anders"-Effekt (also tatsächlich, lässt sich durch Einnehmen der Position dann zumindest teilweise nachvollziehen). Und überhaupt "hört" es ganz anders, als ich. Besonders wenn von Schallquellen zusätlich zu Schall auch Druckwellen ausgehen (also so wie bspw. beim Schliessen von Fenstern). So bekommt Messmikro eine Doppelbedeutung. > Opamps: Vorzugsweise CMOS Typen nehmen und nicht bipolare wie NE5532. > Der hat zwar ein einigermassen brauchbares Rauschknie, aber mit 1kHz > liegt das nicht sonderlich niedrig. 8.2 zeigt das Blockdiagramm: > > http://www.ti.com/lit/ds/symlink/ne5532.pdf > Es ist fast der Worst Case. Man hat zum einen die Basis-Emitter Strecken > der Eingangstransistoren und bei diesm dann noch antiparallel als > Schutzdoden benutzte NPN Transistoren ueber die Eingaenge. Da muss nur > wenig HF reinkommen und es richtet sich gleich, liegt voll innerhalb der > Schleife, geht also mit voller Leerlaufverstaerkung rein. Besonders > beliebt sind GSM Handy, wenn sie in der Naehe sind und eingeschaltet > werden. CMOS Opamps haben keine Diodenstrecken, nur ESD Dioden an die > Versorgungen und die befinden sich im Betrieb tief im Sperrbereich. Interessant. Gegen HF-Gleichrichtung im chip hilft vermutlich auch ein reduzeren der HF-Verstärkung nicht. >> Also mit Übertragern? Da traue ich mich noch nicht so richtig dran. > Doch, mach das mal. Kann man auch fertig kaufen, selbst wickeln wuerde > ich mir im Audiobereich nicht mehr antun, gibt nur wunde Fingerkuppen > und Frust. Doch sieh erstmal nach, ob Du ueberhaupt schon in der Naehe > des Rauschens bist oder ob es sich nicht doch um ein spektrales > Spektakel handelt. Hier helfen Audio Spectrum Analyzer. Fuer Hobby zum > Nulltarif z.B hier: > http://www.qsl.net/dl4yhf/spectra1.html Ja, will ich mir wohl bei Gelegenheit anschauen, sieht ja interessant aus, die Idee mit den Streifen. Also in Audacity sieht's abgesehen von den Netz-Peaks sehr rosa aus. Noch etwas rosaner, als in dem Datenblatt vom OpAmp. Gruss Jan Bruns
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| From | Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> |
|---|---|
| Date | 2015-10-20 09:55 +0200 |
| Message-ID | <n04s0s$9f$2@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #194590 |
On 20.10.15 02.19, Jan Bruns wrote: > Also in Audacity sieht's abgesehen von den Netz-Peaks sehr rosa aus. > Noch etwas rosaner, als in dem Datenblatt vom OpAmp. Noch ein kleiner Tipp: 50 Hz Netzbrumm ist Abschirmung, 100 Hz Netzteil- meistens jedenfalls. Marcel
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| From | Matthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de> |
|---|---|
| Date | 2015-10-21 07:09 +0000 |
| Message-ID | <XnsA53A5D3B561B2AlwLookOnTBrightSide@penthouse.boerde.de> |
| In reply to | #194590 |
Jan Bruns <ebay@abnuto.de>: >> Es ist fast der Worst Case. Man hat zum einen die Basis-Emitter Strecken >> der Eingangstransistoren und bei diesm dann noch antiparallel als >> Schutzdoden benutzte NPN Transistoren ueber die Eingaenge. Da muss nur >> wenig HF reinkommen und es richtet sich gleich, liegt voll innerhalb der >> Schleife, geht also mit voller Leerlaufverstaerkung rein. Besonders >> beliebt sind GSM Handy, wenn sie in der Naehe sind und eingeschaltet >> werden. CMOS Opamps haben keine Diodenstrecken, nur ESD Dioden an die >> Versorgungen und die befinden sich im Betrieb tief im Sperrbereich. > > Interessant. Gegen HF-Gleichrichtung im chip hilft vermutlich auch ein > reduzeren der HF-Verst„rkung nicht. > Da hilft ein 10pF 0603 zwischen die Eingangspins des OPV's (jedenfalls gegen das 900MHz/200Hz GSM Knattern). Der 10pF wirkt da schon fast wie ein Saugkreis auf der Frequenz. M. --
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| From | Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> |
|---|---|
| Date | 2015-10-22 21:46 +0200 |
| Subject | OT: FFT im PC, was: Audio-Anfängerfragen |
| Message-ID | <n0beb6$p32$1@dont-email.me> |
| In reply to | #194573 |
Joerg schrieb: > > > Hier helfen Audio Spectrum Analyzer. Fuer Hobby zum Nulltarif z.B hier: > > http://www.qsl.net/dl4yhf/spectra1.html Habbich. Allerdings habe ich unter Win7 folgendes Problem: Ich kann den Inhalt von Dateien (wav oder so) nicht mehr anschauen, d.h. wiedergegebene Daten kann ich nicht mehr einlesen. Wahrscheinlich würde es gehen, wenn ich einen Ausgang wieder mit dem Eingang der Soundkarte verbinden würde, was mir aber nicht wirklich gefallen täte. Unter XP war das problemlos möglich. -- mfg Rolf Bombach
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| From | Joerg <news@analogconsultants.com> |
|---|---|
| Date | 2015-10-22 13:11 -0700 |
| Subject | Re: OT: FFT im PC, was: Audio-Anfängerfragen |
| Message-ID | <d8su7bFroshU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #194775 |
On 2015-10-22 12:46 PM, Rolf Bombach wrote: > Joerg schrieb: >> >> >> Hier helfen Audio Spectrum Analyzer. Fuer Hobby zum Nulltarif z.B hier: >> >> http://www.qsl.net/dl4yhf/spectra1.html > > Habbich. Allerdings habe ich unter Win7 folgendes Problem: Ich kann den > Inhalt von Dateien (wav oder so) nicht mehr anschauen, d.h. wiedergegebene > Daten kann ich nicht mehr einlesen. > Wahrscheinlich würde es gehen, wenn ich einen Ausgang wieder mit dem > Eingang > der Soundkarte verbinden würde, was mir aber nicht wirklich gefallen täte. > > Unter XP war das problemlos möglich. > Das sind so die Dinge, die ich auch erlebe und die einige andere nicht zu verstehen scheinen. Ich benutze viele Programme daher nur mit XP. Versuche mal Compatibility Mode. Wie das in Schwyzer Duetsch heisst, weiss ich nicht, bei uns so: Rechtsklick auf z.B. das Program-Icon -> Properties -> Compatibility -> Haekchen bei "Run this program in compatibility mode for" setzen, dann XP Service Pack 2 auswaehlen. Manchmal laufen Sachen danach unter Windows 7 besser, wenn auch nicht immer perfekt. Manchmal auch nicht, ist wie beim Lotto. Einen bei Windows 7 vermurksten Treiber kann das jedoch nicht geradebiegen. Da koennte es helfen, beim Hersteller Deines Sound Chip nach Updates zu gucken. -- Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/
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| From | "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx> |
|---|---|
| Date | 2015-10-23 07:55 +0200 |
| Subject | Re: OT: FFT im PC, was: Audio-Anfängerfragen |
| Message-ID | <rsij2bhljov2p71796and61pqjfk32jl15@4ax.com> |
| In reply to | #194778 |
Joerg <news@analogconsultants.com> wrote: >> Unter XP war das problemlos möglich. >> > >Das sind so die Dinge, die ich auch erlebe und die einige andere nicht >zu verstehen scheinen. Das liegt an den Sound-Treibern. Da kann Windows nix für. Manche erlauben einen internen loopback, andere nicht. -ras -- Ralph A. Schmid http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/ http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/
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| From | Bernd Laengerich <Bernd.Laengerich@web.de> |
|---|---|
| Date | 2015-10-23 08:05 +0200 |
| Subject | Re: OT: FFT im PC, was: Audio-Anfängerfragen |
| Message-ID | <d8u122F4pc0U3@mid.individual.net> |
| In reply to | #194798 |
Am 23.10.2015 um 07:55 schrieb Ralph A. Schmid, dk5ras: > Das liegt an den Sound-Treibern. Da kann Windows nix für. Manche > erlauben einen internen loopback, andere nicht. Jain, siehe meine Antwort an Rolf. Wenn der Treiber/Chipsatz nicht mitspielt geht es nicht, aber meist ist das einfach nur defaultmäßig deaktiviert. Es gibt vermutlich zu viele Nullen die damit einen digitalen Loopback produzieren. Bernd -- Meine Glaskugel ist mir leider unvorhersehbarerweise vom Balkon gefallen. P.Liedermann in defa
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| From | "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx> |
|---|---|
| Date | 2015-10-23 08:49 +0200 |
| Subject | Re: OT: FFT im PC, was: Audio-Anfängerfragen |
| Message-ID | <l2mj2bh95892b1rhlq2qa449mnqk2810li@4ax.com> |
| In reply to | #194801 |
Bernd Laengerich <Bernd.Laengerich@web.de> wrote: >Jain, siehe meine Antwort an Rolf. Wenn der Treiber/Chipsatz nicht mitspielt >geht es nicht, aber meist ist das einfach nur defaultmäßig deaktiviert. Es >gibt vermutlich zu viele Nullen die damit einen digitalen Loopback produzieren. Ich ging offenbar etwas voreilig von genügend Intelligenz aus, das erst mal geprüft zu haben, vor man herumnölt "geht nicht, Scheiß-Windows" :) >Bernd -ras -- Ralph A. Schmid http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/ http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/
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| From | Bernd Laengerich <bernd.laengerich@web.de> |
|---|---|
| Date | 2015-10-22 22:22 +0200 |
| Subject | Re: OT: FFT im PC, was: Audio-Anfängerfragen |
| Message-ID | <d8susvFrtqmU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #194775 |
Am 22.10.2015 um 21:46 schrieb Rolf Bombach: > Habbich. Allerdings habe ich unter Win7 folgendes Problem: Ich kann den > Inhalt von Dateien (wav oder so) nicht mehr anschauen, d.h. wiedergegebene > Daten kann ich nicht mehr einlesen. Du meinst Du kannst das was Du über die Soundkarte ausgibst nicht wieder gesampelt einlesen? Das ist normalerweise nur vom Treiber deaktiviert: Task tray R-Click auf den Lautsprecher, Aufnahmegeräte Im Feld für Aufnahmegeräte R-Click, [ ] Deaktivierte Geräte anzeigen anhaken, der Stereomix erscheint. R-Click darauf und aktivieren. Darauf achten, daß es nicht als Wiedergabegerät geschaltet wird! > Unter XP war das problemlos möglich. Je nach Soundchiptreiber. Bernd
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| From | Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> |
|---|---|
| Date | 2015-10-31 23:24 +0100 |
| Subject | Re: OT: FFT im PC, was: Audio-Anfängerfragen |
| Message-ID | <n13eun$nci$1@dont-email.me> |
| In reply to | #194780 |
Bernd Laengerich schrieb: > Am 22.10.2015 um 21:46 schrieb Rolf Bombach: > >> Habbich. Allerdings habe ich unter Win7 folgendes Problem: Ich kann den >> Inhalt von Dateien (wav oder so) nicht mehr anschauen, d.h. wiedergegebene >> Daten kann ich nicht mehr einlesen. > > Du meinst Du kannst das was Du über die Soundkarte ausgibst nicht wieder gesampelt einlesen? > Das ist normalerweise nur vom Treiber deaktiviert: > > Task tray R-Click auf den Lautsprecher, Aufnahmegeräte > Im Feld für Aufnahmegeräte R-Click, > [ ] Deaktivierte Geräte anzeigen > anhaken, der Stereomix erscheint. R-Click darauf und aktivieren. > Darauf achten, daß es nicht als Wiedergabegerät geschaltet wird! Tausend Dank. Es funzt! Nach der Aktivierung erschien der Stereomix endlich im Menu der Inputgeräte. Super. -- mfg Rolf Bombach
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| From | Bernd Laengerich <bernd.laengerich@web.de> |
|---|---|
| Date | 2015-10-31 23:48 +0100 |
| Subject | Re: OT: FFT im PC, was: Audio-Anfängerfragen |
| Message-ID | <d9kupgFubi0U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #195421 |
Am 31.10.2015 um 23:24 schrieb Rolf Bombach: > Tausend Dank. Es funzt! Gern geschehen und danke für die Rückmeldung. Bernd
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| From | Peter Thoms <dl6lat@darc.de> |
|---|---|
| Date | 2015-10-26 16:10 +0100 |
| Subject | Re: OT: FFT im PC, was: Audio-Anfängerfragen |
| Message-ID | <n0lfob$ea3$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #194775 |
Am 22.10.2015 um 21:46 schrieb Rolf Bombach: > Joerg schrieb: >> >> >> Hier helfen Audio Spectrum Analyzer. Fuer Hobby zum Nulltarif z.B hier: >> >> http://www.qsl.net/dl4yhf/spectra1.html > > Habbich. Allerdings habe ich unter Win7 folgendes Problem: Ich kann den > Inhalt von Dateien (wav oder so) nicht mehr anschauen, d.h. wiedergegebene > Daten kann ich nicht mehr einlesen. > Wahrscheinlich würde es gehen, wenn ich einen Ausgang wieder mit dem > Eingang > der Soundkarte verbinden würde, was mir aber nicht wirklich gefallen täte. > > Unter XP war das problemlos möglich. Hallo, wäre rmaa hilfreich? Peter
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| From | Klaus Butzmann <k.butzmann.usenet@online.de> |
|---|---|
| Date | 2015-10-19 23:44 +0200 |
| Message-ID | <n03o7v$8rb$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #194567 |
Am 19.10.2015 um 22:11 schrieb Jan Bruns: > Ok, nehme ich mal so hin. Wird ja bei 'nem Kondensermikro ohnehin > nicht so dolle interessant sein. Musste halt eine richtige Kondensatorkapsel und die in HF-Schaltung nehmen :-) --> http://www.sengpielaudio.com/KondensatormikrofoneHochfrequenzschaltung.pdf http://de-de.sennheiser.com/downloads/download/file/3983/MKH-Story_WhitePaper_de.pdf Butzo
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| From | Andreas Fecht <forum@aftec.de> |
|---|---|
| Date | 2015-10-20 10:07 +0200 |
| Message-ID | <n04snu$8fn$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #194555 |
Jan Bruns schrieb: > > Beide Signalphasen über Elkos und 390 Ohm an gemeinsame Masse, > dann weiter zum OpAmp (NE5532, TI), die invertierte Phase über > 27K, Feedback über 2,2M. Dann Unity-Gain, und mit Gleichspannung > über ein wahrscheinlich halbwegs passend niederohmiges Poti raus > zu einem konkreten Gerät. Vorsicht, der NE5534/5532 ist bei der hohen Verstärkung zu langsam. Für so was passt der AD841 ganz gut. Allerdings muss man bei solch hohen Verstärkungen auch den Offset im Auge behalten, aus 1mV Input-Offset wird bei 60dB Verstärkung 1V. Gruß Andreas
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| From | Jan Bruns <ebay@abnuto.de> |
|---|---|
| Date | 2015-10-20 15:01 +0000 |
| Message-ID | <n05kvl$j4o$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #194609 |
Andreas Fecht: > Jan Bruns schrieb: >> Beide Signalphasen über Elkos und 390 Ohm an gemeinsame Masse, dann >> weiter zum OpAmp (NE5532, TI), die invertierte Phase über 27K, Feedback >> über 2,2M. Dann Unity-Gain, und mit Gleichspannung über ein >> wahrscheinlich halbwegs passend niederohmiges Poti raus zu einem >> konkreten Gerät. > Vorsicht, der NE5534/5532 ist bei der hohen Verstärkung zu langsam. Das verstehe ich nicht. Unity-Gain bei 10MHz, "Maximum output-swing bandwidth" bei 140 kHz, bei 10kHz ist der Open-Loop-gain noch bei +66dB. Inwiefern sollte also ein solches Teil bei rd. +40dB und bis 20kHz zu langsam sein? Irgendwas wirst Du Dir zu der Aussage doch gedacht haben. > Für so was passt der AD841 ganz gut. Ach, und das kann man so wortlos einfach mal so in den Raum werfen? > Allerdings muss man bei solch hohen Verstärkungen auch den Offset im > Auge behalten, aus 1mV Input-Offset wird bei 60dB Verstärkung 1V. Ja, das kann man machen. Gruss Jan Bruns
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| From | Andreas Fecht <forum@aftec.de> |
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| Date | 2015-10-20 23:28 +0200 |
| Message-ID | <n06bmo$b3u$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #194645 |
Jan Bruns schrieb: > > Andreas Fecht: >> Jan Bruns schrieb: > >>> Beide Signalphasen über Elkos und 390 Ohm an gemeinsame Masse, dann >>> weiter zum OpAmp (NE5532, TI), die invertierte Phase über 27K, Feedback >>> über 2,2M. Dann Unity-Gain, und mit Gleichspannung über ein >>> wahrscheinlich halbwegs passend niederohmiges Poti raus zu einem >>> konkreten Gerät. > >> Vorsicht, der NE5534/5532 ist bei der hohen Verstärkung zu langsam. > > Das verstehe ich nicht. Unity-Gain bei 10MHz, > "Maximum output-swing bandwidth" bei 140 kHz, > bei 10kHz ist der Open-Loop-gain noch bei +66dB. > Inwiefern sollte also ein solches Teil bei rd. +40dB und bis 20kHz > zu langsam sein? Irgendwas wirst Du Dir zu der Aussage doch gedacht haben. Das waren eine Erfahrungswerte... > >> Für so was passt der AD841 ganz gut. > > Ach, und das kann man so wortlos einfach mal so in den Raum werfen? > Ist schon einige Jahre her, da hab ich auch mal einen einstufigen (Mess)Mikroverstärker gebaut. Ich hatte einige OPs durchprobiert und hatte damals mit dem AD841 brauchbare Ergebnisse. Gruß Andreas
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