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Groups > de.sci.electronics > #192218 > unrolled thread

Puzzleteile erkennen

Started byHans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com>
First post2015-09-15 11:46 +0200
Last post2015-09-16 16:22 +0200
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Contents

  Puzzleteile erkennen Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2015-09-15 11:46 +0200
    Re: Puzzleteile erkennen Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> - 2015-09-15 11:54 +0200
      Re: Puzzleteile erkennen Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2015-09-15 13:12 +0200
        Re: Puzzleteile erkennen Heinz Schmitz <HeinzSchmitz@gmx.net> - 2015-09-15 13:45 +0200
    Re: Puzzleteile erkennen Guenther Wenninger <g!!rw@bitschubbser.org> - 2015-09-15 12:16 +0200
    Re: Puzzleteile erkennen Olaf Barheine <usenet@barheine.de> - 2015-09-15 14:09 +0200
      Re: Puzzleteile erkennen Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2015-09-15 15:55 +0200
        Re: Puzzleteile erkennen Waldemar <waldemar@zedat.fu-berlin.de> - 2015-09-16 13:54 +0200
          Re: Puzzleteile erkennen Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2015-09-16 16:00 +0200
            Re: Puzzleteile erkennen Waldemar <waldemar@zedat.fu-berlin.de> - 2015-09-17 11:20 +0200
              Re: Puzzleteile erkennen Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2015-09-17 16:06 +0200
      Re: Puzzleteile erkennen Christoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de> - 2015-09-16 17:49 +0200
        Re: Puzzleteile erkennen "horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2015-09-16 18:38 +0200
          Re: Puzzleteile erkennen Christoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de> - 2015-09-16 19:42 +0200
            Re: Puzzleteile erkennen Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2015-09-17 02:08 +0200
              Re: Puzzleteile erkennen Christoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de> - 2015-09-17 09:18 +0200
                Re: Puzzleteile erkennen Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> - 2015-09-17 10:18 +0200
    Re: Puzzleteile erkennen Gregor Szaktilla <spam0.sz@ktilla.de> - 2015-09-16 16:22 +0200

#192218 — Puzzleteile erkennen

FromHans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com>
Date2015-09-15 11:46 +0200
SubjectPuzzleteile erkennen
Message-ID<d5q7omF8ukU2@mid.individual.net>
Für meinen Puzzle-Assistenten suche ich eine Möglichkeit, die Teile zu 
erkennen. Dafür wollte ich sowas wie eine Webcam benutzen (Mini-Kamera), 
bin damit aber noch nicht weitergekommen.

Beim Einscannen mehrerer Teile (Flachbettscanner) tritt das Problem auf, 
daß sich der Hintergrund nicht ausreichend von den Teilen abhebt, und 
Schatten bzw. Ausblühungen rund um die Teile eine Erkennung praktisch 
unmöglich machen. Kann das von Streulicht kommen, das wegen der dicken 
Teile seitlich hereinkommt? Wird das bei Fotos (von einzelnen Teilen) 
besser? Ausprobieren konnte ich das noch nicht, mangels Kamera mit 
brauchbarer Brennweite.

Sonst noch Ideen?

DoDi

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#192219

FromBernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de>
Date2015-09-15 11:54 +0200
Message-ID<mt8pse$5mk$1@gwaiyur.mb-net.net>
In reply to#192218
Am 15.09.2015 um 11:46 schrieb Hans-Peter Diettrich:
> Für meinen Puzzle-Assistenten suche ich eine Möglichkeit, die Teile zu
> erkennen. Dafür wollte ich sowas wie eine Webcam benutzen (Mini-Kamera),
> bin damit aber noch nicht weitergekommen.
>
> Beim Einscannen mehrerer Teile (Flachbettscanner) tritt das Problem auf,
> daß sich der Hintergrund nicht ausreichend von den Teilen abhebt, und
> Schatten bzw. Ausblühungen rund um die Teile eine Erkennung praktisch
> unmöglich machen. Kann das von Streulicht kommen, das wegen der dicken
> Teile seitlich hereinkommt? Wird das bei Fotos (von einzelnen Teilen)
> besser? Ausprobieren konnte ich das noch nicht, mangels Kamera mit
> brauchbarer Brennweite.

Hallo,

das mit dem Streulich kannst Du einfach abchecken indem Du einfach mal 
ein Handtuch o.Ä. über den Scanner legst und den Lichteinfall abdeckst.

Als Hintergrund kannst Du im Scanner ein Papier/Karton in Kontrastfarbe 
drüberlegen.


Bernd Mayer

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#192224

FromHans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com>
Date2015-09-15 13:12 +0200
Message-ID<d5qcq0F1gpsU1@mid.individual.net>
In reply to#192219
Bernd Mayer schrieb:
> Am 15.09.2015 um 11:46 schrieb Hans-Peter Diettrich:
>> Für meinen Puzzle-Assistenten suche ich eine Möglichkeit, die Teile zu
>> erkennen. Dafür wollte ich sowas wie eine Webcam benutzen (Mini-Kamera),
>> bin damit aber noch nicht weitergekommen.
>>
>> Beim Einscannen mehrerer Teile (Flachbettscanner) tritt das Problem auf,
>> daß sich der Hintergrund nicht ausreichend von den Teilen abhebt, und
>> Schatten bzw. Ausblühungen rund um die Teile eine Erkennung praktisch
>> unmöglich machen. Kann das von Streulicht kommen, das wegen der dicken
>> Teile seitlich hereinkommt? Wird das bei Fotos (von einzelnen Teilen)
>> besser? Ausprobieren konnte ich das noch nicht, mangels Kamera mit
>> brauchbarer Brennweite.
> 
> Hallo,
> 
> das mit dem Streulich kannst Du einfach abchecken indem Du einfach mal 
> ein Handtuch o.Ä. über den Scanner legst und den Lichteinfall abdeckst.
> 
> Als Hintergrund kannst Du im Scanner ein Papier/Karton in Kontrastfarbe 
> drüberlegen.

Danke für die Anregungen. Inzwischen habe ich einen brauchbaren ersten 
Ansatz für den Scanner gefunden:
Es werden nur die einfarbigen (grünlichen) Rückseiten gescannt,
abgedeckt mit einem farbigen (roten) Schnellhefter.

Der Schnellhefter ist größer als A4, und scheint seitlichen Lichteinfall 
sehr gut auszuschließen, zumindest bei meinem Scanner.

Interessant bei diesem Verfahren ist, daß die Schatten um die Teile 
herum dunkler sind als der Hintergrund, die Teile sind heller. Das 
sollte für die Ermittlung der Konturen ganz brauchbar sein.

Beim Scannen der Vorderseiten tritt das Problem auf, daß es gerne 
Überschneidungen zwischen den Farben an den Rändern der Teile und der 
Hintergrundfarbe gibt, egal welchen Hintergrund ich wähle. Nun könnte 
man zweimal Scannen, mit komplementärer Hintergrundfarbe, dann kann man 
den Hintergrund herausrechnen.

Leider setzt das voraus, daß die Teile beim Auswechseln des Hintergrunds 
nicht verrutschen, was kaum sicherzustellen ist. Denkbar wäre eine 
durchsichtige Platte zwischen Teilen und Hintergrund als Rutschhemmung, 
beim Scannen wie beim Fotografieren einzelner Teile. Nur befürchte ich 
dann weitere optische Dreckeffekte, insbesondere an den Rändern der 
Teile. Könnte beim Fotografieren eine Hintergrundbeleuchtung mit 
farbigen LED mit einer matten Trennplatte brauchbar sein?


BTW, was für (Mini-)Kameras kommen für die Größe der Teile von ca. 3x3 
cm in Frage? Die sind ja meist für größere Entfernungen ausgelegt :-(

Rein visuell scheinen mir Aufnahmen mit 75dpi ausreichend zu sein, so 
daß ein Teil auch aus größerer Entfernung fotografiert werden könnte. 
Nur macht das dann einen mechanischen Aufwand notwendig (lichtdichter 
Schacht), den ich gerne vermeiden würde. Andererseits könnten die Teile 
dann in einem Hochregallager abgelegt werden, an das der Schacht 
angebaut werden kann, ohne den Formfaktor zu beeinträchtigen.

DoDi

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#192231

FromHeinz Schmitz <HeinzSchmitz@gmx.net>
Date2015-09-15 13:45 +0200
Message-ID<e21gvapgfboatvdl4k76qr3illnv8vr10a@4ax.com>
In reply to#192224
Hans-Peter Diettrich wrote:

>Beim Scannen der Vorderseiten tritt das Problem auf, daß es gerne 
>Überschneidungen zwischen den Farben an den Rändern der Teile und der 
>Hintergrundfarbe gibt, egal welchen Hintergrund ich wähle.

Randnotiz: 
Sowas nie in .jpg führen: Das Format optimiert die Details weg.

Grüße,
H.

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#192222

FromGuenther Wenninger <g!!rw@bitschubbser.org>
Date2015-09-15 12:16 +0200
Message-ID<slrnmvfs0i.sei.g!!rw@masterbase.bitschubbser.org>
In reply to#192218
Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> schrieb:
> Für meinen Puzzle-Assistenten suche ich eine Möglichkeit, die Teile zu 
> erkennen. Dafür wollte ich sowas wie eine Webcam benutzen (Mini-Kamera), 
> bin damit aber noch nicht weitergekommen.
>
> Beim Einscannen mehrerer Teile (Flachbettscanner) tritt das Problem auf, 
> daß sich der Hintergrund nicht ausreichend von den Teilen abhebt, und 
> Schatten bzw. Ausblühungen rund um die Teile eine Erkennung praktisch 
> unmöglich machen. Kann das von Streulicht kommen, das wegen der dicken 
> Teile seitlich hereinkommt? Wird das bei Fotos (von einzelnen Teilen) 
> besser? Ausprobieren konnte ich das noch nicht, mangels Kamera mit 
> brauchbarer Brennweite.

Zeig doch mal ein Bild von einem Scan..

/gw

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For reply: Remove the additional chars from the local part.

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#192234

FromOlaf Barheine <usenet@barheine.de>
Date2015-09-15 14:09 +0200
Message-ID<mt91p2$272$1@solani.org>
In reply to#192218
Moin!

> Sonst noch Ideen?

Mal genauer anschauen, wie Fraunhofer mit ihrem ePuzzler bei der
Rekonstruktion geschredderter und zerrissener Stasi-Unterlagen vorgeht.

https://de.wikipedia.org/wiki/Stasi-Schnipselmaschine

Gruß, Olaf

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#192246

FromHans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com>
Date2015-09-15 15:55 +0200
Message-ID<d5qmd6F3td7U2@mid.individual.net>
In reply to#192234
Olaf Barheine schrieb:
> Moin!
> 
>> Sonst noch Ideen?
> 
> Mal genauer anschauen, wie Fraunhofer mit ihrem ePuzzler bei der
> Rekonstruktion geschredderter und zerrissener Stasi-Unterlagen vorgeht.
> 
> https://de.wikipedia.org/wiki/Stasi-Schnipselmaschine

Man kann das auch auf 3D erweitern, wie in der Archäologie zum 
Zusammensetzen von Scherben...

Mir reicht es aber (vorläufig) völlig aus, wenn mein Puzzle-Assistent 
die Teile erfassen und verwalten kann. Beim Zusammensetzen kann man auf 
Handarbeit nicht wirklich verzichten, weil oft Teile passend *aussehen*, 
sich dann aber doch nicht (ohne Gewalt) zusammenfügen lassen.

Interessanter wäre der Algorithmus für die Herstellung des Werkzeugs zum 
Zerschneiden der Puzzles. Dann wüßte man ja schon, wie man die 
Beschreibung der Kanten verlustarm bewerkstelligen könnte. Vielleicht 
wäre da eine Fourier-Analyse hilfreich?

DoDi

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#192284

FromWaldemar <waldemar@zedat.fu-berlin.de>
Date2015-09-16 13:54 +0200
Message-ID<d5t3kaFm657U1@mid.uni-berlin.de>
In reply to#192246
Am 15.09.2015 um 15:55 schrieb Hans-Peter Diettrich:
> Olaf Barheine schrieb:
>> Moin!
>>
>>> Sonst noch Ideen?
>>
>> Mal genauer anschauen, wie Fraunhofer mit ihrem ePuzzler bei der
>> Rekonstruktion geschredderter und zerrissener Stasi-Unterlagen vorgeht.
>>
>> https://de.wikipedia.org/wiki/Stasi-Schnipselmaschine
>
> Man kann das auch auf 3D erweitern, wie in der Archäologie zum
> Zusammensetzen von Scherben...
>
> Mir reicht es aber (vorläufig) völlig aus, wenn mein Puzzle-Assistent
> die Teile erfassen und verwalten kann. Beim Zusammensetzen kann man auf
> Handarbeit nicht wirklich verzichten, weil oft Teile passend *aussehen*,
> sich dann aber doch nicht (ohne Gewalt) zusammenfügen lassen.
>
> Interessanter wäre der Algorithmus für die Herstellung des Werkzeugs zum
> Zerschneiden der Puzzles. Dann wüßte man ja schon, wie man die
> Beschreibung der Kanten verlustarm bewerkstelligen könnte. Vielleicht
> wäre da eine Fourier-Analyse hilfreich?

Wenn du die Teile bewegen kannst und sie eine gewisse Höhe (dicke) 
haben, kannst du eine sheet od light Erfassung versuchen, auf Deutsch 
Lichtschnittverfahren. In einem Höhenprofil lassen sich die Kanten 
besser finden (Binarisierung durch einen einfachen Schwellenwert)

Waldemar

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#192288

FromHans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com>
Date2015-09-16 16:00 +0200
Message-ID<d5tbs7Fo94vU1@mid.individual.net>
In reply to#192284
Waldemar schrieb:

> Wenn du die Teile bewegen kannst und sie eine gewisse Höhe (dicke) 
> haben, kannst du eine sheet od light Erfassung versuchen, auf Deutsch 
> Lichtschnittverfahren. In einem Höhenprofil lassen sich die Kanten 
> besser finden (Binarisierung durch einen einfachen Schwellenwert)

Theoretisch gut, praktisch aber vermutlich recht aufwendig?

DoDi

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#192348

FromWaldemar <waldemar@zedat.fu-berlin.de>
Date2015-09-17 11:20 +0200
Message-ID<d5vevuF9jhrU1@mid.uni-berlin.de>
In reply to#192288
Am 16.09.2015 um 16:00 schrieb Hans-Peter Diettrich:
> Waldemar schrieb:
>
>> Wenn du die Teile bewegen kannst und sie eine gewisse Höhe (dicke)
>> haben, kannst du eine sheet od light Erfassung versuchen, auf Deutsch
>> Lichtschnittverfahren. In einem Höhenprofil lassen sich die Kanten
>> besser finden (Binarisierung durch einen einfachen Schwellenwert)
>
> Theoretisch gut, praktisch aber vermutlich recht aufwendig?

Die Frage der WeichWare. Mechanisch kann man z.B. einen Scanner umbauen. 
Ein fokusierter Linienprojektor und eine "schielende" Kamera läßt sich 
auf einem Schlitten irgendwo unterbringen.
Ich habe mit Lichtschnittverfahren schon ziemlich viele Sachen gemacht, 
allerdings eher im Hochpreißigem Segment. Z.B. Strassenvermessen mit 
1x1x2mm Auflösung, 3.5m Breite und 60km/h Verfahrgeschwindigkeit. War 
recht sportlich, aber es ging. Ich habe nur die Erfassung programmiert, 
die Fahrzeugausrüstung und die Auswertung war jemand anderes.

Waldemar

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#192367

FromHans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com>
Date2015-09-17 16:06 +0200
Message-ID<d6001mFdou5U2@mid.individual.net>
In reply to#192348
Waldemar schrieb:
> Am 16.09.2015 um 16:00 schrieb Hans-Peter Diettrich:
>> Waldemar schrieb:
>>
>>> Wenn du die Teile bewegen kannst und sie eine gewisse Höhe (dicke)
>>> haben, kannst du eine sheet od light Erfassung versuchen, auf Deutsch
>>> Lichtschnittverfahren. In einem Höhenprofil lassen sich die Kanten
>>> besser finden (Binarisierung durch einen einfachen Schwellenwert)
>>
>> Theoretisch gut, praktisch aber vermutlich recht aufwendig?
> 
> Die Frage der WeichWare. Mechanisch kann man z.B. einen Scanner umbauen. 
> Ein fokusierter Linienprojektor und eine "schielende" Kamera läßt sich 
> auf einem Schlitten irgendwo unterbringen.

Ich habe schon genug Probleme damit, wie mein Puzzle-Assistent ein Teil 
vom großen Haufen nimmt (mit Saugpinzette), zur Erfassung transportiert 
und anschließend irgendwie wiederfindbar ablegt. Zum zweiten Teil, daß 
er ein (möglichst) passendes Teil dann auch noch in das halbfertige 
Puzzle einbauen soll (weil mir mein Rücken das verbietet), fehlen mir 
noch ein paar Ideen. Und ohne die nützt mir der ganze Aufwand wenig, 
wenn ich das fertige Puzzle nicht nur am Bildschirm bewundern und 
vorzeigen möchte - sowas gibts ja heute schon.

> Ich habe mit Lichtschnittverfahren schon ziemlich viele Sachen gemacht, 
> allerdings eher im Hochpreißigem Segment. Z.B. Strassenvermessen mit 
> 1x1x2mm Auflösung, 3.5m Breite und 60km/h Verfahrgeschwindigkeit. War 
> recht sportlich, aber es ging.

Der Volksmund sagt zwar, daß Geschwindigkeit keine Hexerei ist, aber 
Programmierer sehen das öfters anders. Hast Du für diese Leistung 
wenigstens eine Medaille bekommen?

> Ich habe nur die Erfassung programmiert, 
> die Fahrzeugausrüstung und die Auswertung war jemand anderes.

Ich war seinerzeit für Erfassung und Auswertung zuständig, die meiste 
Zeit habe ich aber mit Versuchen verplempert, unbrauchbare Meßgeräte 
oder Messungen zu retten, die andere Abteilungen aus Kostengründen zuvor 
selbst besorgt haben. Aber die Leute, die vorher zu mir gekommen sind, 
waren nachher vom Ergebnis meist begeistert, und so hat mir meine Arbeit 
auch noch Spaß gemacht.

DoDi

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#192292

FromChristoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de>
Date2015-09-16 17:49 +0200
Message-ID<mtc2u3$sgb$1@dont-email.me>
In reply to#192234
Am 15.09.2015 um 14:09 schrieb Olaf Barheine:

> Mal genauer anschauen, wie Fraunhofer mit ihrem ePuzzler bei der
> Rekonstruktion geschredderter und zerrissener Stasi-Unterlagen vorgeht.
> 
> https://de.wikipedia.org/wiki/Stasi-Schnipselmaschine

Wird aus Steuergeldern - als von uns allen - bezahlt und sollte deshalb
auch allen zur Verfügung stehen.

-- 
Servus
Christoph Müller
http://www.astrail.de

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#192299

From"horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de>
Date2015-09-16 18:38 +0200
Message-ID<d5tk8fFqaf0U1@mid.individual.net>
In reply to#192292
Am 16.09.2015 um 17:49 schrieb Christoph Müller:
> Am 15.09.2015 um 14:09 schrieb Olaf Barheine:
>
>> Mal genauer anschauen, wie Fraunhofer mit ihrem ePuzzler bei der
>> Rekonstruktion geschredderter und zerrissener Stasi-Unterlagen vorgeht.
>>
>> https://de.wikipedia.org/wiki/Stasi-Schnipselmaschine
>
> Wird aus Steuergeldern - als von uns allen - bezahlt und sollte deshalb
> auch allen zur Verfügung stehen.
>

Stehen sie doch. Unsere gewählten Vertreter machen das dann schon. 
Vertraust du denen etwa nicht?

-- 
mfg hdw

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#192305

FromChristoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de>
Date2015-09-16 19:42 +0200
Message-ID<mtc9j9$n2q$2@dont-email.me>
In reply to#192299
Am 16.09.2015 um 18:38 schrieb horst-d.winzler:
> Am 16.09.2015 um 17:49 schrieb Christoph Müller:
>> Am 15.09.2015 um 14:09 schrieb Olaf Barheine:

>>> Mal genauer anschauen, wie Fraunhofer mit ihrem ePuzzler bei der
>>> Rekonstruktion geschredderter und zerrissener Stasi-Unterlagen vorgeht.
>>>
>>> https://de.wikipedia.org/wiki/Stasi-Schnipselmaschine
>>
>> Wird aus Steuergeldern - als von uns allen - bezahlt und sollte deshalb
>> auch allen zur Verfügung stehen.
> 
> Stehen sie doch. Unsere gewählten Vertreter machen das dann schon.
> Vertraust du denen etwa nicht?

Wo gibt's diese Schnipselmaschine zum kostenlosen Download?

-- 
Servus
Christoph Müller
http://www.astrail.de

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#192330

FromHans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com>
Date2015-09-17 02:08 +0200
Message-ID<d5uo3qF4cr6U1@mid.individual.net>
In reply to#192305
Christoph Müller schrieb:
> Am 16.09.2015 um 18:38 schrieb horst-d.winzler:
>> Am 16.09.2015 um 17:49 schrieb Christoph Müller:
>>> Am 15.09.2015 um 14:09 schrieb Olaf Barheine:
> 
>>>> Mal genauer anschauen, wie Fraunhofer mit ihrem ePuzzler bei der
>>>> Rekonstruktion geschredderter und zerrissener Stasi-Unterlagen vorgeht.
>>>>
>>>> https://de.wikipedia.org/wiki/Stasi-Schnipselmaschine
>>> Wird aus Steuergeldern - als von uns allen - bezahlt und sollte deshalb
>>> auch allen zur Verfügung stehen.
>> Stehen sie doch. Unsere gewählten Vertreter machen das dann schon.
>> Vertraust du denen etwa nicht?
> 
> Wo gibt's diese Schnipselmaschine zum kostenlosen Download?

Muttu nicht downloaden, kriegst Du kostenlos mitgeliefert wenn Du den 
Hochleistungsscanner bestellst ;-)

Doi

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#192339

FromChristoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de>
Date2015-09-17 09:18 +0200
Message-ID<mtdpc8$fnf$2@dont-email.me>
In reply to#192330
Am 17.09.2015 um 02:08 schrieb Hans-Peter Diettrich:
> Christoph Müller schrieb:
>> Am 16.09.2015 um 18:38 schrieb horst-d.winzler:
>>> Am 16.09.2015 um 17:49 schrieb Christoph Müller:
>>>> Am 15.09.2015 um 14:09 schrieb Olaf Barheine:

>>>>> Mal genauer anschauen, wie Fraunhofer mit ihrem ePuzzler bei der
>>>>> Rekonstruktion geschredderter und zerrissener Stasi-Unterlagen
>>>>> vorgeht.
>>>>>
>>>>> https://de.wikipedia.org/wiki/Stasi-Schnipselmaschine
>>>> Wird aus Steuergeldern - als von uns allen - bezahlt und sollte deshalb
>>>> auch allen zur Verfügung stehen.
>>> Stehen sie doch. Unsere gewählten Vertreter machen das dann schon.
>>> Vertraust du denen etwa nicht?
>>
>> Wo gibt's diese Schnipselmaschine zum kostenlosen Download?
> 
> Muttu nicht downloaden, kriegst Du kostenlos mitgeliefert wenn Du den
> Hochleistungsscanner bestellst ;-)

Für private Zwecke brauche ich doch keinen Hochleistungsscanner. Da muss
das übliche A4-Standardgerät doch auch funktionieren. Also: Wo gibt es
die von uns allen bereits bezahlte Software zum Download?

-- 
Servus
Christoph Müller
http://www.astrail.de

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#192341

FromWolfgang Kynast <wky@gmx.de>
Date2015-09-17 10:18 +0200
Message-ID<d5vbb4F8mevU1@mid.individual.net>
In reply to#192339
On Thu, 17 Sep 2015 09:18:18 +0200, "Christoph Müller" posted:

...
>Für private Zwecke brauche ich doch keinen Hochleistungsscanner. Da muss
>das übliche A4-Standardgerät doch auch funktionieren. Also: Wo gibt es
>die von uns allen bereits bezahlte Software zum Download?

Frag mutti@berlin.de

-- 
Schöne Grüße,
Wolfgang

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#192290

FromGregor Szaktilla <spam0.sz@ktilla.de>
Date2015-09-16 16:22 +0200
Message-ID<mtbtvh$bhe$1@news.albasani.net>
In reply to#192218
Am 15.09.2015 um 11:46 schrieb Hans-Peter Diettrich:
> ...
> Sonst noch Ideen?

Das mit dem Puzzlen aufgeben und etwas Schöneres machen.

SCNR

Gregor


-- 
X-ggl-piss-off: yes

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