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Groups > de.sci.electronics > #188596 > unrolled thread
| Started by | Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> |
|---|---|
| First post | 2015-07-04 15:22 +0200 |
| Last post | 2015-07-04 23:47 +0200 |
| Articles | 9 — 4 participants |
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Re: Moduliertes Signal filtern Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2015-07-04 15:22 +0200
Re: Moduliertes Signal filtern Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2015-07-04 20:52 +0200
Re: Moduliertes Signal filtern Gregor Szaktilla <spam0.sz@ktilla.de> - 2015-07-04 23:24 +0200
Re: Moduliertes Signal filtern Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> - 2015-07-04 23:56 +0200
Re: Moduliertes Signal filtern Gregor Szaktilla <spam0.sz@ktilla.de> - 2015-07-05 10:23 +0200
Re: Moduliertes Signal filtern Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2015-07-05 20:42 +0200
Re: Moduliertes Signal filtern Gregor Szaktilla <spam0.sz@ktilla.de> - 2015-07-05 22:07 +0200
Re: Moduliertes Signal filtern Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2015-07-05 20:45 +0200
Re: Moduliertes Signal filtern Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2015-07-04 23:47 +0200
| From | Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> |
|---|---|
| Date | 2015-07-04 15:22 +0200 |
| Subject | Re: Moduliertes Signal filtern |
| Message-ID | <cvq58dFktsfU1@mid.individual.net> |
Gregor Szaktilla schrieb: > Hast Du mal versucht, tagsüber in einem nicht abgedunkelten Raum so > einen IR-Taster zu benutzen?! Encoder lassen sich abdunkeln. Über eine Filterung habe ich mir auch schon Gedanken gemacht. Da es sich vermutlich um Impulse handelt, kann man die Flanken ggf. über Kondensatoren in Impulse verwandeln (AC Verstärker), die zeitlich mit den Flanken der Sendedioden zusammenfallen sollten (+delay). DoDi
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| From | Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> |
|---|---|
| Date | 2015-07-04 20:52 +0200 |
| Message-ID | <20150704205202.05f6302b@Achmuehle.WOR> |
| In reply to | #188596 |
Hallo Hans-Peter, Du schriebst am Sat, 04 Jul 2015 15:22:00 +0200: > > einen IR-Taster zu benutzen?! ... > Über eine Filterung habe ich mir auch schon Gedanken gemacht. Da es sich > vermutlich um Impulse handelt, kann man die Flanken ggf. über > Kondensatoren in Impulse verwandeln (AC Verstärker), die zeitlich mit Äh, meinst Du einen Serienkondensator als Hochpass im Signalweg? Also sowas wie einen Differenzierer? > den Flanken der Sendedioden zusammenfallen sollten (+delay). Das wäre aber was anderes, ein sog. Koinzidenzdetektor, oder, weil hier ja mit periodischen Signalen gearbeitet wird (Modulation), ein sog. "Lock-In"- Verstärker. Damit kann man in der Tat exorbitant hohe Verstärkungen für zu messende Signale bei extremer Störunterdrückung erhalten, mißt dafür aber halt immer nur summarische Werte, über viele Signalereignisse gemittelt. -- -- (Weitergabe von Adressdaten, Telefonnummern u.ä. ohne Zustimmung nicht gestattet, ebenso Zusendung von Werbung oder ähnlichem) ----------------------------------------------------------- Mit freundlichen Grüßen, S. Schicktanz -----------------------------------------------------------
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| From | Gregor Szaktilla <spam0.sz@ktilla.de> |
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| Date | 2015-07-04 23:24 +0200 |
| Message-ID | <mn9ip0$to5$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #188612 |
Am 04.07.2015 um 20:52 schrieb Sieghard Schicktanz: > Das wäre aber was anderes, ein sog. Koinzidenzdetektor, oder, weil hier ja > mit periodischen Signalen gearbeitet wird (Modulation), ein sog. "Lock-In"- > Verstärker. Damit kann man in der Tat exorbitant hohe Verstärkungen für zu > messende Signale bei extremer Störunterdrückung erhalten, mißt dafür aber > halt immer nur summarische Werte, über viele Signalereignisse gemittelt. „... über viele Signalereignisse ...“ klingt nach etwas, das ich mir genauer anschauen sollte. Und da ich den CNY 70 nicht nur als Radencoder benutzen möchte, sondern auch als Näherungssensor, bin ich an allen relevanten Informationen interessiert. Wegen Geschwindigkeit: Ich möchte das mit einem Arduino/ATmega328 bei 16 MHz realisieren. Kürzlich habe ich einige Erfahrungen mit TSSP[bla]P38 gemacht. Das ist auch kein allzu doofes Ding, ist nur in der mir vorliegenden Version (mit *eigener dynamischer* Störlichtunterdrückung) nicht universell genug einsetzbar. Als ich noch *ü-ber-haupt* nichts mit IR-Tasterzeug am Hut hatte, dachte ich, ich könne einfach die Umgebung mit IR-Licht bestrahlen und mit IR-Dioden ausreichend gute Signaländerungen detektieren. Das ist aber wohl nicht so ... außerdem habe ich grad kein Eis hier (was sowieso und immer blöd ist). Gruß Gregor
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| From | Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> |
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| Date | 2015-07-04 23:56 +0200 |
| Message-ID | <mn9kna$d8m$1@dont-email.me> |
| In reply to | #188621 |
> „... über viele Signalereignisse ...“ klingt nach etwas, das ich mir > genauer anschauen sollte. Es gibt viele wohlklingende Namen dafür, läuft letztlich auf die genannte PLL raus. Die wird für übliche Lichtschranken gut funktionieren. Getaktete Lichtschranken sind aber bei Encoder oft heikel wegen der Geschwindigkeit mit der Veränderung im Nutzsignal erkannt werden muß. PLL reagiert nicht beliebig zackig. Praxisnahe Einführung in analoge PLLs wäre: Best "Theorie und Anwendungen des Phase-locked Loops" http://www.amazon.de/Theorie-Anwendungen-Phase-locked-Loops-Roland/dp/3855021325/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1436046593&sr=1-1&keywords=Theorie+und+Anwendungen+des+Phase-locked+Loops Leider derzeit nirgends zu akzeptablem Preis erhältlich. MfG JRD
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| From | Gregor Szaktilla <spam0.sz@ktilla.de> |
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| Date | 2015-07-05 10:23 +0200 |
| Message-ID | <mnapci$nje$2@news.albasani.net> |
| In reply to | #188625 |
Am 04.07.2015 um 23:56 schrieb Rafael Deliano: > PLL reagiert nicht beliebig zackig. Mich interessiert besonders, um was für Zeiten es sich dabei handelt. Sind das µs, Wochen oder Lichtjahre? Gruß Gregor
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| From | Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> |
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| Date | 2015-07-05 20:42 +0200 |
| Message-ID | <20150705204240.2248c3e4@Achmuehle.WOR> |
| In reply to | #188636 |
Hallo Gregor, Du schriebst am Sun, 05 Jul 2015 10:23:16 +0200: > Am 04.07.2015 um 23:56 schrieb Rafael Deliano: > > PLL reagiert nicht beliebig zackig. > > Mich interessiert besonders, um was für Zeiten es sich dabei handelt. > Sind das µs, Wochen oder Lichtjahre? Das kommt vollständig auf die Schaltung und die zu erreichende Genauigkeit an. Man wird eher µs als Wochen anstreben, muß dazu aber ggfs. einen Kompromiss eingehen. "Lichtjahre" sind in diesem Zusammenhang völlig unmöglich, weil die keine Zeit, sondern eine Strecke angeben. (Die Strecke, die Licht in einem Jahr zurücklegt, natürlich.) Ist sowas ähnliches wie "Autostunden", nur exakt definiert. -- -- (Weitergabe von Adressdaten, Telefonnummern u.ä. ohne Zustimmung nicht gestattet, ebenso Zusendung von Werbung oder ähnlichem) ----------------------------------------------------------- Mit freundlichen Grüßen, S. Schicktanz -----------------------------------------------------------
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| From | Gregor Szaktilla <spam0.sz@ktilla.de> |
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| Date | 2015-07-05 22:07 +0200 |
| Message-ID | <mnc2ka$uti$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #188625 |
Am 05.07.2015 um 11:06 schrieb Marc Santhoff: > http://www.sentex.ca/~mec1995/gadgets/pll/pll.html > http://pe2bz.philpem.me.uk/Misc/-%20Blocks/-%20EDN%20Archives/47265-PLL-BandwidthDesign.pdf > http://research.ijcaonline.org/volume42/number10/pxc3877799.pdf Sieht sehr interessant aus. Danke! Gruß Gregor
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| From | Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> |
|---|---|
| Date | 2015-07-05 20:45 +0200 |
| Message-ID | <20150705204546.1217670a@Achmuehle.WOR> |
| In reply to | #188625 |
Hallo Rafael, Du schriebst am Sun, 05 Jul 2015 11:55:06 +0200: > > Bei getakteten Lichtschranken würde ich zwar eher einen Synchron- > > Demodulator erwarten, aber auch der braucht seine Einschwingzeit, weil > > natürlich auch an dessen Ausgang ein Tiefpassfilter hängen muß. > > "Digital" wie in Controller nicht nennenswert: > http://www.embeddedforth.de/temp/schaltung.pdf > Die S&H muß nur die Zeit zwischen den Samples überbrücken. Das funktioniert aber auch nur bei genügend störungsarmem Empfangssignal. Ist das Empfangssignal.schwach und verrauscht (gestört), wird man auch hier über mehrere Abtastungen mitteln müssen. -- -- (Weitergabe von Adressdaten, Telefonnummern u.ä. ohne Zustimmung nicht gestattet, ebenso Zusendung von Werbung oder ähnlichem) ----------------------------------------------------------- Mit freundlichen Grüßen, S. Schicktanz -----------------------------------------------------------
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| From | Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> |
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| Date | 2015-07-04 23:47 +0200 |
| Message-ID | <cvr2tvFs96iU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #188612 |
Sieghard Schicktanz schrieb: > Hallo Hans-Peter, > > Du schriebst am Sat, 04 Jul 2015 15:22:00 +0200: > >>> einen IR-Taster zu benutzen?! > .... >> Über eine Filterung habe ich mir auch schon Gedanken gemacht. Da es sich >> vermutlich um Impulse handelt, kann man die Flanken ggf. über >> Kondensatoren in Impulse verwandeln (AC Verstärker), die zeitlich mit > > Äh, meinst Du einen Serienkondensator als Hochpass im Signalweg? Also sowas > wie einen Differenzierer? Ja, dann kann man eine hohe Verstärkung ohne Übersteuerung durch Fremdlicht erreichen - soweit die Photodiode mitmacht. >> den Flanken der Sendedioden zusammenfallen sollten (+delay). > > Das wäre aber was anderes, ein sog. Koinzidenzdetektor, oder, weil hier ja > mit periodischen Signalen gearbeitet wird (Modulation), ein sog. "Lock-In"- > Verstärker. Damit kann man in der Tat exorbitant hohe Verstärkungen für zu > messende Signale bei extremer Störunterdrückung erhalten, mißt dafür aber > halt immer nur summarische Werte, über viele Signalereignisse gemittelt. Über die genaue Schaltung habe ich mir noch keine Gedanken gemacht, sie sollte aber weitgehend digital (frequenz-unabhängig!) zu implementieren sein. DoDi
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