Groups | Search | Server Info | Keyboard shortcuts | Login | Register [http] [https] [nntp] [nntps]


Groups > de.sci.electronics > #219356 > unrolled thread

Lohnt sich das "richtige" Laden eigentlich?

Started byGregor Szaktilla <spam0.sz@ktilla.de>
First post2016-12-30 11:08 +0100
Last post2017-01-01 10:58 +0100
Articles 20 on this page of 63 — 19 participants

Back to article view | Back to de.sci.electronics


Contents

  Lohnt sich das "richtige" Laden eigentlich? Gregor Szaktilla <spam0.sz@ktilla.de> - 2016-12-30 11:08 +0100
    Re: Lohnt sich das "richtige" Laden eigentlich? "MaWin" <me@private.net> - 2016-12-30 11:29 +0100
      Re: Lohnt sich das "richtige" Laden eigentlich? Gregor Szaktilla <spam0.sz@ktilla.de> - 2016-12-30 11:49 +0100
        Re: Lohnt sich das "richtige" Laden eigentlich? Olaf Kaluza <olaf@criseis.ruhr.de> - 2016-12-30 13:01 +0100
          Re: Lohnt sich das "richtige" Laden eigentlich? Axel Berger <Axel_Berger@B.Maus.De> - 2016-12-30 15:39 +0100
            Re: Lohnt sich das "richtige" Laden eigentlich? Olaf Kaluza <olaf@criseis.ruhr.de> - 2016-12-30 17:02 +0100
              Re: Lohnt sich das "richtige" Laden eigentlich? Axel Berger <Axel_Berger@B.Maus.De> - 2016-12-31 10:30 +0100
                Re: Lohnt sich das "richtige" Laden eigentlich? Bernd Laengerich <bernd.laengerich@web.de> - 2016-12-31 17:48 +0100
      Re: Lohnt sich das "richtige" Laden eigentlich? Rainer Knaepper <rainerk@smial.prima.de> - 2016-12-30 12:31 +0100
      Re: Lohnt sich das "richtige" Laden eigentlich? Axel Berger <Axel_Berger@B.Maus.De> - 2016-12-30 13:00 +0100
        Re: Lohnt sich das "richtige" Laden eigentlich? Peter Thoms <dl6lat@darc.de> - 2016-12-30 18:02 +0100
        Re: Lohnt sich das "richtige" Laden eigentlich? Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2016-12-30 19:21 +0100
    Re: Lohnt sich das "richtige" Laden eigentlich? Chris Jones <lugnut808@spam.yahoo.com> - 2016-12-30 22:09 +1100
    Re: Lohnt sich das "richtige" Laden eigentlich? Juergen Roesener <roesener@compuserve.com> - 2016-12-30 12:11 +0100
    Re: Lohnt sich das "richtige" Laden eigentlich? Andreas Neumann <an5275@sedo.com> - 2016-12-30 12:34 +0100
    Re: Lohnt sich das "richtige" Laden eigentlich? Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2016-12-30 18:59 +0100
      Re: Lohnt sich das "richtige" Laden eigentlich? Joerg <news@analogconsultants.com> - 2016-12-30 11:25 -0800
        Re: Lohnt sich das "richtige" Laden eigentlich? Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2016-12-30 22:03 +0100
          Re: Lohnt sich das "richtige" Laden eigentlich? Joerg <news@analogconsultants.com> - 2016-12-30 14:49 -0800
            Re: Lohnt sich das "richtige" Laden eigentlich? Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2017-01-01 17:07 +0100
              Re: Lohnt sich das "richtige" Laden eigentlich? Joerg <news@analogconsultants.com> - 2017-01-01 08:31 -0800
                Re: Lohnt sich das "richtige" Laden eigentlich? Hartmut Kraus <hartmut.melina@web.de> - 2017-01-01 18:50 +0100
                  Re: Lohnt sich das "richtige" Laden eigentlich? v_borchert@despammed.com (Volker Borchert) - 2017-01-01 18:59 +0000
                    Re: Lohnt sich das "richtige" Laden eigentlich? Hartmut Kraus <hartmut.melina@web.de> - 2017-01-01 22:57 +0100
                      Re: Lohnt sich das "richtige" Laden eigentlich? Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2017-01-01 23:16 +0100
                        Re: Lohnt sich das "richtige" Laden eigentlich? Hartmut Kraus <hartmut.melina@web.de> - 2017-01-01 23:54 +0100
                          Re: Lohnt sich das "richtige" Laden eigentlich? Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2017-01-03 22:11 +0100
                            Re: Lohnt sich das "richtige" Laden eigentlich? Hartmut Kraus <hartmut.melina@web.de> - 2017-01-03 23:09 +0100
                              Re: Lohnt sich das "richtige" Laden eigentlich? Hartmut Kraus <hartmut.melina@web.de> - 2017-01-03 23:16 +0100
                                Re: Lohnt sich das "richtige" Laden eigentlich? Hartmut Kraus <hartmut.melina@web.de> - 2017-01-03 23:28 +0100
                              Re: Lohnt sich das "richtige" Laden eigentlich? Hartmut Kraus <hartmut.melina@web.de> - 2017-01-03 23:52 +0100
                              Re: Lohnt sich das "richtige" Laden eigentlich? Hartmut Kraus <hartmut.melina@web.de> - 2017-01-04 00:04 +0100
                      Re: Lohnt sich das "richtige" Laden eigentlich? v_borchert@despammed.com (Volker Borchert) - 2017-01-01 22:36 +0000
                        Re: Lohnt sich das "richtige" Laden eigentlich? Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2017-01-02 00:09 +0100
                          Re: Lohnt sich das "richtige" Laden eigentlich? Hartmut Kraus <hartmut.melina@web.de> - 2017-01-02 00:48 +0100
                            Re: Lohnt sich das "richtige" Laden eigentlich? Hartmut Kraus <hartmut.melina@web.de> - 2017-01-02 00:56 +0100
                        Re: Lohnt sich das "richtige" Laden eigentlich? Hartmut Kraus <hartmut.melina@web.de> - 2017-01-02 00:17 +0100
                          Re: Lohnt sich das "richtige" Laden eigentlich? Hartmut Kraus <hartmut.melina@web.de> - 2017-01-02 00:29 +0100
                        Re: Lohnt sich das "richtige" Laden eigentlich? Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2017-01-02 03:53 +0100
                          Re: Lohnt sich das "richtige" Laden eigentlich? Hartmut Kraus <hartmut.melina@web.de> - 2017-01-02 09:48 +0100
                          Re: Lohnt sich das "richtige" Laden eigentlich? Hartmut Kraus <hartmut.melina@web.de> - 2017-01-02 11:45 +0100
                            Re: Lohnt sich das "richtige" Laden eigentlich? Hartmut Kraus <hartmut.melina@web.de> - 2017-01-02 12:24 +0100
                              Re: Lohnt sich das "richtige" Laden eigentlich? Hartmut Kraus <hartmut.melina@web.de> - 2017-01-02 12:28 +0100
                  Re: Lohnt sich das "richtige" Laden eigentlich? Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2017-01-01 21:08 +0100
                    Re: Lohnt sich das "richtige" Laden eigentlich? Hartmut Kraus <hartmut.melina@web.de> - 2017-01-01 22:37 +0100
                    Re: Lohnt sich das "richtige" Laden eigentlich? Juergen Roesener <roesener@compuserve.com> - 2017-01-02 00:37 +0100
                      Re: Lohnt sich das "richtige" Laden eigentlich? Joerg <news@analogconsultants.com> - 2017-01-02 11:07 -0800
                Re: Lohnt sich das "richtige" Laden eigentlich? Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2017-01-01 21:19 +0100
                  Re: Lohnt sich das "richtige" Laden eigentlich? Joerg <news@analogconsultants.com> - 2017-01-02 11:46 -0800
                    Re: Lohnt sich das "richtige" Laden eigentlich? Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2017-01-02 21:46 +0100
                      Re: Lohnt sich das "richtige" Laden eigentlich? Joerg <news@analogconsultants.com> - 2017-01-02 13:05 -0800
                        Re: Lohnt sich das "richtige" Laden eigentlich? Hartmut Kraus <hartmut.melina@web.de> - 2017-01-02 23:40 +0100
                      Re: Lohnt sich das "richtige" Laden eigentlich? Axel Berger <Axel_Berger@B.Maus.De> - 2017-01-03 01:26 +0100
                        Re: Lohnt sich das "richtige" Laden eigentlich? Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2017-01-03 01:33 +0100
                        Re: Lohnt sich das "richtige" Laden eigentlich? Hartmut Kraus <hartmut.melina@web.de> - 2017-01-04 00:57 +0100
              Re: Lohnt sich das "richtige" Laden eigentlich? Frank Müller <dw2fm@hotmail.com> - 2017-01-01 18:03 +0100
                Re: Lohnt sich das "richtige" Laden eigentlich? Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2017-01-01 21:11 +0100
          Re: Lohnt sich das "richtige" Laden eigentlich? v_borchert@despammed.com (Volker Borchert) - 2016-12-30 22:54 +0000
            Re: Lohnt sich das "richtige" Laden eigentlich? Joerg <news@analogconsultants.com> - 2016-12-30 15:36 -0800
    Danke! (war: Re: Lohnt sich das "richtige" Laden eigentlich?) Gregor Szaktilla <spam0.sz@ktilla.de> - 2016-12-30 19:15 +0100
      Re: Danke! (war: Re: Lohnt sich das "richtige" Laden eigentlich?) Joerg <news@analogconsultants.com> - 2016-12-30 10:44 -0800
    Re: Lohnt sich das "richtige" Laden eigentlich? Falk Duebbert <falk@duebbert.com> - 2016-12-31 11:02 +0100
    Re: Lohnt sich das "richtige" Laden eigentlich? Helmut Wabnig <hwabnig@.- --- -.dotat> - 2017-01-01 10:58 +0100

Page 1 of 4  [1] 2 3 4  Next page →


#219356 — Lohnt sich das "richtige" Laden eigentlich?

FromGregor Szaktilla <spam0.sz@ktilla.de>
Date2016-12-30 11:08 +0100
SubjectLohnt sich das "richtige" Laden eigentlich?
Message-ID<o45bnd$95d$1@news.albasani.net>
Hallo allerseits!

Kürzlich habe ich irgendwo aufgeschnappt, dass es besser sein soll, wenn
man die „Limits“ eines Akkus nicht ganz ausschöpft – wenn man also immer
nur bis z. B. 95 % lädt und nicht unter 5 oder 10 % entlädt.

Stimmt das? Und wenn ja, wie „sehr“ lohnt sich das?

TIA und Gruß

Gregor


-- 
X-ggl-piss-off: yes

[toc] | [next] | [standalone]


#219357

From"MaWin" <me@private.net>
Date2016-12-30 11:29 +0100
Message-ID<o45cu8$6n4$1@news.albasani.net>
In reply to#219356
"Gregor Szaktilla" <spam0.sz@ktilla.de> schrieb im Newsbeitrag 
news:o45bnd$95d$1@news.albasani.net...

> Kürzlich habe ich irgendwo aufgeschnappt, dass es besser sein soll, wenn
> man die „Limits“ eines Akkus nicht ganz ausschöpft – wenn man also immer
> nur bis z. B. 95 % lädt und nicht unter 5 oder 10 % entlädt.

Nun ja, bei den meisten Akkus verändert sich der Akku beim auf/entladen,
z.B. wird das Material grösser oder wird es zumindest kristallin. Da
kann es helfen, den Akku nicht so grossen mechanischen Änderungen zu
unterwerfen, in dem man ihn nicht so weit nutzt. Manche Akkus hassen das
Entladen gar besonders, ein Autoakku geht manchmal schon kaoutt, wenn
er nur wenige Zyklen bis zur Entladeschlusspannung aushalten musste,
verträgt aber tausende Zyklen wenn nur 5% entnommen werden und gleich
wieder aufgeladen wird.

> Stimmt das?

Na ja, warum geht dein (vorheriger) Akku kaputt ?

Nicht jeder geht kaputt, weil er zu viele Ladezyklen bekam.

Manch einer wird tiefentladen, andere überladen, bei anderen gammelt
bloss ein Blechkontakt ab. Und immer spielt der Zufall eine Rolle,
selbst der Hersteller kann dir keine Lebensdauer für DEIN EXEMPLAR
garantieren.

> Und wenn ja, wie „sehr“ lohnt sich das?

Wenn man nur 90% vom Akku nutzt, braucht man halt einen 11% grösseren
Akku für denselben Job. Nutzt man nur 60% (20..80% Ladezustand)
braucht man schon einen 67% grösseren.

Wo Gewicht und Kosten keine Rolle spielen, kann man das machen. Ist es
aber wichtig, klein und billig zu bleiben, nutzt man lieber vollständig.

Lohnen tut es sich wohl nicht, denn selbst wenn ein Akku, von dem ich
nur 90% nutze, dann 1100 statt 1000 Ladezyklen aushält, oder ein Akku von
dem ich nur 60% nutze dann 1,6 mal so lange lebt, bleiben die Kosten gleich.
Und wundersame Lebensauerverlängerungen, wie 10% weniger ausnutzen bringt
doppelte Lebensdauer, sind nicht überliefert.
-- 
MaWin, Manfred Winterhoff, mawin at gmx dot net
Homepage http://www.oocities.org/mwinterhoff/
dse-FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#219358

FromGregor Szaktilla <spam0.sz@ktilla.de>
Date2016-12-30 11:49 +0100
Message-ID<o45e4b$3ij$1@news.albasani.net>
In reply to#219357
Am 30.12.2016 um 11:29 schrieb MaWin:
> Na ja, warum geht dein (vorheriger) Akku kaputt ?

Bislang ist er noch nicht kaputtgegangen.

> Lohnen tut es sich wohl nicht, denn selbst wenn ein Akku, von dem ich
> nur 90% nutze, dann 1100 statt 1000 Ladezyklen aushält, oder ein Akku von
> dem ich nur 60% nutze dann 1,6 mal so lange lebt, bleiben die Kosten
> gleich.

Es geht mir dabei nicht um Kosten, sondern einfach um die Mühe, die ein
„Umzug“ von Tablet zu Tablet macht.

Wenn es um 50 % länger/kürzer ginge, würde ich mir die Mühe machen, auf
optimales Laden zu achten. Ob ein Umzug erst in 3 oder in 3,1 Jahren
fällig ist, ist eigentlich wurscht.

Dank und Gruß

Gregor


-- 
X-ggl-piss-off: yes

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#219367

FromOlaf Kaluza <olaf@criseis.ruhr.de>
Date2016-12-30 13:01 +0100
Message-ID<euuhjd-0g4.ln1@criseis.ruhr.de>
In reply to#219358
Gregor Szaktilla <spam0.sz@ktilla.de> wrote:


 >Es geht mir dabei nicht um Kosten, sondern einfach um die Mühe, die ein
 >???Umzug??? von Tablet zu Tablet macht.

Wegen einem verbrauchten Akku wirft man aber kein Tablet weg. Da baut
man einfach einen neuen ein. 

 >Wenn es um 50 % länger/kürzer ginge, würde ich mir die Mühe machen, auf
 >optimales Laden zu achten. Ob ein Umzug erst in 3 oder in 3,1 Jahren
 >fällig ist, ist eigentlich wurscht.

Du kannst da viel mehr reissen wenn du dir ein Programm installierst
das dein Tablett komplett runterfaehrt wenn es aus ist. Also dafuer
sorgt das es nicht noch heimlich im Internet rumhaengt. Das sorgt
naemlich dafuer das der Akku 2-3x solange haelt und du entsprechend
seltener aufladen musst.

Olaf


[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#219380

FromAxel Berger <Axel_Berger@B.Maus.De>
Date2016-12-30 15:39 +0100
Message-ID<5866718C.C1729C7B@B.Maus.De>
In reply to#219367
Olaf Kaluza wrote:
> Da baut man einfach einen neuen ein.

Du vielleicht. Wer sonst? Und selbst wenn Du und ich das versuchen,
müssen wir einen bauformkompatiblen Akku erstmal finden und selbst dann
wird uns (na gut, mir) meist drittklassiger Chinaschund angedreht oder
"Originale" zu Phantasiepreisen, die Lösung a) (neues Tablet) glatt
wieder attraktiv aussehen lassen.

Axel

-- 
/¯\   No  |    Dipl.-Ing. F. Axel Berger    Tel: +49/ 221/ 7771 8067
\ /  HTML |    Roald-Amundsen-Straße 2a     Fax: +49/ 221/ 7771 8069
 X    in  |    D-50829 Köln-Ossendorf      http://berger-odenthal.de
/ \  Mail | -- No unannounced, large, binary attachments, please! --

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#219388

FromOlaf Kaluza <olaf@criseis.ruhr.de>
Date2016-12-30 17:02 +0100
Message-ID<61dijd-g65.ln1@criseis.ruhr.de>
In reply to#219380
Axel Berger <Axel_Berger@b.maus.de> wrote:


 >Du vielleicht. Wer sonst? 

Wieso? Weil hier de.rec.grillen ist? 

Im uebrigen, als ich mein Z1 oeffnen wollte hab ich erstmal kurz bei
Youtube gesucht und selbstaendlich einen Film gefunden welches das
oeffnen zeigt. War dann ganz einfach. :)

 >Und selbst wenn Du und ich das versuchen,
 >müssen wir einen bauformkompatiblen Akku erstmal finden und selbst dann

Ich geb ja zu, das kann etwas schwieriger sein. Aber es gibt auch
Haendler die sich inzwischen auf sowas spezialisiert haben. Ich
hab erst vor ein paar Wochen eine passende Zelle gekauft um meinen
alten Sharp Zaurus wieder zu normaler Laufzeit zur verhelfen.
Ansonsten wuerde ich einfach eine Zelle kaufen die leicht keiner ist
aber trotzdem reinpasst. Oder vielleicht aus zwei kleinen Zellen was
parallel schalten. Wenn man dann nur 80% der Ursprungskapazitaet
mit einem neuen Akku hat ist das vermutlich auch okay.

 >wird uns (na gut, mir) meist drittklassiger Chinaschund angedreht oder
 >"Originale" zu Phantasiepreisen, die Lösung a) (neues Tablet) glatt
 >wieder attraktiv aussehen lassen.

Nein. Ich kauf da wo auch Modellbauer kaufen. Wenn die mit den Akkus
ihre Hubschrauber fliegen koennen dann hat der auf jedenfall genug
Saft um ein Tablet zu betreiben.


Was man auf keinen Fall kaufen darf sind natuerlich guenstige Akkus
von Amazon fuer Handys. Da wird wohl zu 99% betrogen. Aber bei
Einzelzellen sieht es noch besser aus.

Ich hab im uebrigen gerade das lustige Problem das ich eine ML614 fuer
meine Videocamera brauche wenn ich nicht bei jedem einschalten alle
Einstellungen und die Uhrzeit neu eingeben will, seufz.

Olaf

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#219424

FromAxel Berger <Axel_Berger@B.Maus.De>
Date2016-12-31 10:30 +0100
Message-ID<58677A9B.34AD7BD1@B.Maus.De>
In reply to#219388
Olaf Kaluza wrote:
> Aber bei Einzelzellen sieht es noch besser aus.

Mein Tablet hat keine Einzelzelle (und keinen echten Ausschalter und
keinen echten Reset. Ich mußte es, zum Glück bisher nur einmal, öffnen
und den Akku abziehen um es wiederzuerwecken. Zum Glück ist es nur
geschnappt und nicht geklebt). Der Akku hat einen Stecker mit fünf
Anschlüssen und natürlich keine Doku für deren Belegung. Dazu sehr groß
und flach, so etwa wie eine CD-Hülle.

Axel

-- 
/¯\   No  |    Dipl.-Ing. F. Axel Berger    Tel: +49/ 221/ 7771 8067
\ /  HTML |    Roald-Amundsen-Straße 2a     Fax: +49/ 221/ 7771 8069
 X    in  |    D-50829 Köln-Ossendorf      http://berger-odenthal.de
/ \  Mail | -- No unannounced, large, binary attachments, please! --

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#219438

FromBernd Laengerich <bernd.laengerich@web.de>
Date2016-12-31 17:48 +0100
Message-ID<ecq5qeF9jf5U2@mid.individual.net>
In reply to#219424
Am 31.12.2016 um 10:30 schrieb Axel Berger:

> Mein Tablet hat keine Einzelzelle

Dann sind es wohl mehrere parallel.

Bernd

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#219362

FromRainer Knaepper <rainerk@smial.prima.de>
Date2016-12-30 12:31 +0100
Message-ID<DssKM9hTrLB@smial.prima.de>
In reply to#219357
me@private.net (MaWin)  am 30.12.16 um 11:29:

> Lohnen tut es sich wohl nicht, denn selbst wenn ein Akku, von dem
> ich nur 90% nutze, dann 1100 statt 1000 Ladezyklen aushält, oder
> ein Akku von dem ich nur 60% nutze dann 1,6 mal so lange lebt,
> bleiben die Kosten gleich.

Man munkelt, daß die gängigen Lithium-Akkus in Notebooks /deutlich/
länger halten, wenn die Rechner überwiegend am Netzgerät betrieben
werden und dabei eben nicht ständig auf 100% gehalten werden, sondern
nur auf ca. 80%. Wenn so ein Akku dann vier oder fünf Jahre durchhält
statt nur zwei, ist das doch schon ein Gewinn?

Rainer

-- 
Sicher, loeten muss auch erst mal geuebt sein, kleben taugt nicht,
stecken auch nicht, und Luesterschraubklemmen passen nicht auf die
Anschluesse von integrierten Schaltungen.
(Manfred Winterhoff in de.sci.electronics)

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#219366

FromAxel Berger <Axel_Berger@B.Maus.De>
Date2016-12-30 13:00 +0100
Message-ID<58664C4C.8268206B@B.Maus.De>
In reply to#219357
MaWin wrote:
> Wo Gewicht und Kosten keine Rolle spielen, kann man das machen. Ist es
> aber wichtig, klein und billig zu bleiben, nutzt man lieber vollständig.
> Lohnen tut es sich wohl nicht,

Falsch. Genaue Zahlen kenne ich nur von Bleiakkus. Die Kurve der Zyklen
über der Entladetiefe ist ungefähr aber nicht genau eine Hyperpel. Das
Produkt, die insgesamt durchgesetzte Energie, ist also nur näherungweise
konstant und hat ein Maximum bei ungefähr 50 %. also ist das Speichern
bei 50 % Entladetiefe am billigsten. Das ist aber nur ein Teil der
Wahrheit. Der Preis von Akkublöcken steigt weit unterproportional mit
der Größe, zwei kleinere, hochbelastete sind weit mehr als doppelt so
teuer wie ein doppelt so großer.

Dazu kommen andere Vorteile. Ein meistens unnötig großer Akku hat mehr
Reserven für Ausnahmezustände. Der Entladstrom hängt vor allem von der
Last ab (der größere Akku wird aber oft eine etwas höhere Spannung unter
Last halten), der Ladestrom bei geregelter Spannung (im Auto) aber von
der Akkugröße. Der größere Akku ist also außerdem meistens auch noch
voller (und altert als Bleiakku auch deshalb weniger).

Wenn man den Platz hat, ist der größere Akku also immer der bessere und
billigere. Bei LiIon sind die Effekte soweit ich weiß noch deutlich
größer - sowohl Laden über 90 % als auch Entladen unter ca. 50 % (?)
beschleunigen die Alterung sehr deutlich.

Axel

-- 
/¯\   No  |    Dipl.-Ing. F. Axel Berger    Tel: +49/ 221/ 7771 8067
\ /  HTML |    Roald-Amundsen-Straße 2a     Fax: +49/ 221/ 7771 8069
 X    in  |    D-50829 Köln-Ossendorf      http://berger-odenthal.de
/ \  Mail | -- No unannounced, large, binary attachments, please! --

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#219391

FromPeter Thoms <dl6lat@darc.de>
Date2016-12-30 18:02 +0100
Message-ID<o46403$e9n$1@news.albasani.net>
In reply to#219366
Am 30.12.2016 um 13:00 schrieb Axel Berger:
> Wenn man den Platz hat, ist der größere Akku also immer der bessere und
> billigere. Bei LiIon sind die Effekte soweit ich weiß noch deutlich
> größer - sowohl Laden über 90 % als auch Entladen unter ca. 50 % (?)
> beschleunigen die Alterung sehr deutlich.
Hallo,

und das Gewicht sollte nicht vergessen werden. Auch hier gibt es Grenzen:
Ein Bleiakku kann schon mal weit über 30kg wiegen, während ein 
Lithium-Akku im Tragekomfort eine Wohltat ist.


Peter

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#219400

FromRolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid>
Date2016-12-30 19:21 +0100
Message-ID<o468fl$qsp$1@dont-email.me>
In reply to#219366
Axel Berger schrieb:
> MaWin wrote:
>> Wo Gewicht und Kosten keine Rolle spielen, kann man das machen. Ist es
>> aber wichtig, klein und billig zu bleiben, nutzt man lieber vollständig.
>> Lohnen tut es sich wohl nicht,
>
> Falsch. Genaue Zahlen kenne ich nur von Bleiakkus. Die Kurve der Zyklen
> über der Entladetiefe ist ungefähr aber nicht genau eine Hyperpel. Das
> Produkt, die insgesamt durchgesetzte Energie, ist also nur näherungweise
> konstant und hat ein Maximum bei ungefähr 50 %. also ist das Speichern
> bei 50 % Entladetiefe am billigsten. Das ist aber nur ein Teil der
> Wahrheit. Der Preis von Akkublöcken steigt weit unterproportional mit
> der Größe, zwei kleinere, hochbelastete sind weit mehr als doppelt so
> teuer wie ein doppelt so großer.

Bleiakku ist eine ganz andere Baustelle. Bleiakkus sind in der Regel
Akkumulatorbatterien¹, d.h. mehrere Zellen in Serie. Bei solchen
Systemen kann gezieltes Überladen zum ordnungsgemässen Betrieb gehören,
um die Ladezustände auszugleichen.
Viele Systeme halten leichtes Überladen aus, Lithium nicht.

¹ Ausnahme etwa Einzelzellen für mittlerweile historische Telefon-
anwendungen. Eine Zelle dann so gross (und optisch kaum zu unterscheiden)
wie ein grösserer 12 V Autoakku.

-- 
mfg Rolf Bombach

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#219359

FromChris Jones <lugnut808@spam.yahoo.com>
Date2016-12-30 22:09 +1100
Message-ID<Afr9A.183040$uQ7.153339@fx16.fr7>
In reply to#219356
On 30/12/2016 21:08, Gregor Szaktilla wrote:
> Hallo allerseits!
>
> Kürzlich habe ich irgendwo aufgeschnappt, dass es besser sein soll, wenn
> man die „Limits“ eines Akkus nicht ganz ausschöpft – wenn man also immer
> nur bis z. B. 95 % lädt und nicht unter 5 oder 10 % entlädt.
>
> Stimmt das? Und wenn ja, wie „sehr“ lohnt sich das?
>
> TIA und Gruß
>
> Gregor
>
>


http://batteryuniversity.com/learn/article/how_to_prolong_lithium_based_batteries

http://www.electronicsweekly.com/market-sectors/power/float-charging-lithium-ion-cells-2006-02/

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#219360

FromJuergen Roesener <roesener@compuserve.com>
Date2016-12-30 12:11 +0100
Message-ID<ecmtncFg2akU1@mid.individual.net>
In reply to#219356
Gregor Szaktilla <spam0.sz@ktilla.de> wrote:

>Hallo allerseits!
>
>Kürzlich habe ich irgendwo aufgeschnappt, dass es besser sein soll, wenn
>man die „Limits“ eines Akkus nicht ganz ausschöpft – wenn man also immer
>nur bis z. B. 95 % lädt und nicht unter 5 oder 10 % entlädt.
>
>Stimmt das? Und wenn ja, wie „sehr“ lohnt sich das?


Ganz subjektiv: nein, es lohnt sich nicht.

Als meine Kinder noch mit elektrisch betriebenen Spielzeugen, Walkman
und Taschenlampen hantierten, habe ich vier Billigladegeräte mit je
vier AA Akkus gekauft. Zusammen haben sie weniger als 60 DM gekostet.

Zur selben Zeit habe ich mit Akkus und teuren Ladegeräten
experimentiert, Lade- und Entladekurven aufgezeichnet, was - im
Nachhinein betrachtet - eigentlich unsinnig war, wenn auch vielleicht
nachhaltiger.

Klar, die Billigladegeräte haben die Akkus gegrillt, trotzdem haben
sie samt und sonders die Spielphasen der Kinder überlebt.

Das mag anders aussehen, wenn es um spezielle und damit teure Akkus
geht. Die Ladegeräte für meine Kameraakkus beispielsweise zeigen bei
90% den Zustand "voll" an, laden aber noch weiter wenn man die Akkus
nicht entnimmt. Da ich die Ladegeräte nicht ständig im Blick habe,
werden die 90% regelmäßig überschritten. Was soll's...

Kurz: ich habe aufgehört, mir sonderlich viele Gedanken über die
Lebenserwartung von Akkus zu machen; viel Aufwand für wenig Nutzen.
Selbst meine ältesten Eneloop haben gefühlt *) noch immer fast
dieselbe Kapazität wie zu Anfang.
*) Mit meinem Accumaster habe ich die Kapazität schon lange nicht mehr
geprüft.

Jürgen

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#219363

FromAndreas Neumann <an5275@sedo.com>
Date2016-12-30 12:34 +0100
Message-ID<o45go4$1it$1@gioia.aioe.org>
In reply to#219356
Gregor Szaktilla wrote:

> Kürzlich habe ich irgendwo aufgeschnappt, dass es besser sein soll, wenn
> man die ?Limits? eines Akkus nicht ganz ausschöpft ? wenn man also immer
> nur bis z. B. 95 % lädt und nicht unter 5 oder 10 % entlädt.

Ich habe dazu eine nichtrepräsentative Studie betrieben :-)
Meine Frau hat(te) das gleiche Telefon wie ich. Während sie das ganze
Ladespektrum von 0-100% nutzte, achtete ich darauf, maximal 30-90% zu
laden/entladen. Schlapp und lahm wurden die Akkus jedoch im gleichen
Zeitrahmen.

> Stimmt das? Und wenn ja, wie ?sehr? lohnt sich das?

Es mag Akkus geben, die darauf mit längerer Lebensdauer reagieren, meine
Erfahrung und mein Fazit ist: es lohnt den zusätzlichen Aufwand nicht.
Meine Akkus müssen seit dieser "Studie" alles geben was sie können. 

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#219393

FromMarcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org>
Date2016-12-30 18:59 +0100
Message-ID<o4679s$s97$1@gwaiyur.mb-net.net>
In reply to#219356
On 30.12.16 11.08, Gregor Szaktilla wrote:
> Kürzlich habe ich irgendwo aufgeschnappt, dass es besser sein soll, wenn
> man die „Limits“ eines Akkus nicht ganz ausschöpft – wenn man also immer
> nur bis z. B. 95 % lädt und nicht unter 5 oder 10 % entlädt.
>
> Stimmt das? Und wenn ja, wie „sehr“ lohnt sich das?

Ich nehme an, Du spielst auf Li-Akkus an.

Nun ja, wenn man die gar lädt und entlädt halten sie sogar noch länger. 
Dummerweise stiften sie dann auch keinerlei Nutzen.
Die Bremse vom Auto hält auch länger, wenn man nicht bremst.
Beantwortet das die Frage nach dem "lohnen" schon?

Tatsächlich leiden Li-Akkus an den Grenzen des Ladezustands mehr. Im 
vollen Zustand zählt die Dauer, die er in diesem Zustand verweilt. Im 
leeren Zustand eher die Anzahl.
Aber für den ordnungsgemäßen Betrieb der Akkus müssen beide Zustände 
immer mal wieder erreicht werden, z.B. alle ein, zwei Monate. Denn nur 
die diesen beiden Grenzzuständen kann der Ladezustand /gemessen/ werden. 
Alles dazwischen ist nur eine Schätzung, und die wird mit der Zeit immer 
ungenauer. (Stichworte sind Kalibrierung und Balancing.)

Kurzum, wie alle Verschleißteile sollte man sie nicht /unnötig/ 
verschleißen. Aber sie nicht zu verwenden, ergibt auch keinen Sinn. 
Speziell Li-Akkus verschleißen auch, wenn man sie gar nicht benutzt. Nur 
eben langsamer.


Marcel

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#219406

FromJoerg <news@analogconsultants.com>
Date2016-12-30 11:25 -0800
Message-ID<ecnqlkFn2jjU1@mid.individual.net>
In reply to#219393
On 2016-12-30 09:59, Marcel Mueller wrote:
> On 30.12.16 11.08, Gregor Szaktilla wrote:
>> Kürzlich habe ich irgendwo aufgeschnappt, dass es besser sein soll, wenn
>> man die „Limits“ eines Akkus nicht ganz ausschöpft – wenn man also immer
>> nur bis z. B. 95 % lädt und nicht unter 5 oder 10 % entlädt.
>>
>> Stimmt das? Und wenn ja, wie „sehr“ lohnt sich das?
>
> Ich nehme an, Du spielst auf Li-Akkus an.
>
> Nun ja, wenn man die gar lädt und entlädt halten sie sogar noch länger.
> Dummerweise stiften sie dann auch keinerlei Nutzen.
> Die Bremse vom Auto hält auch länger, wenn man nicht bremst.
> Beantwortet das die Frage nach dem "lohnen" schon?
>
> Tatsächlich leiden Li-Akkus an den Grenzen des Ladezustands mehr. Im
> vollen Zustand zählt die Dauer, die er in diesem Zustand verweilt. Im
> leeren Zustand eher die Anzahl.
> Aber für den ordnungsgemäßen Betrieb der Akkus müssen beide Zustände
> immer mal wieder erreicht werden, z.B. alle ein, zwei Monate. Denn nur
> die diesen beiden Grenzzuständen kann der Ladezustand /gemessen/ werden.
> Alles dazwischen ist nur eine Schätzung, und die wird mit der Zeit immer
> ungenauer. (Stichworte sind Kalibrierung und Balancing.)
>

Bei Li-Ion ist das kaum ein Problem, da deren Ladezustand recht gut 
ueber die Zellenspannung abgelesen werden kann.


> Kurzum, wie alle Verschleißteile sollte man sie nicht /unnötig/
> verschleißen. Aber sie nicht zu verwenden, ergibt auch keinen Sinn.
> Speziell Li-Akkus verschleißen auch, wenn man sie gar nicht benutzt. Nur
> eben langsamer.
>

Bei wenig benutzten Geraeten ist es gut, nach dem Gebrauch nicht bis an 
den Poller aufzuladen, wenn man davon ausgehen kann, dass sie nachher 
wochenlang herumstehen oder nur selten und kurz benutzt werden. Bei mir 
sind das z.B. Schlagschrauber und Akkubohrmaschine. Die kleinen 
Schrauber hingegen werden meist vollgeladen, weil sie staendig im 
Einsatz sind.

-- 
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#219409

FromMarcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org>
Date2016-12-30 22:03 +0100
Message-ID<o46i2g$nrp$1@gwaiyur.mb-net.net>
In reply to#219406
On 30.12.16 20.25, Joerg wrote:
> Bei Li-Ion ist das kaum ein Problem, da deren Ladezustand recht gut
> ueber die Zellenspannung abgelesen werden kann.

Davon wissen die Controller aller mir bekannten Notebooks nichts. Die 
zählen alle nur die Ladung (zumindest so einigermaßen). Nur bei <~5% und 
bei >~95% springen die Werte auf Messwerte.

>> Kurzum, wie alle Verschleißteile sollte man sie nicht /unnötig/
>> verschleißen. Aber sie nicht zu verwenden, ergibt auch keinen Sinn.
>> Speziell Li-Akkus verschleißen auch, wenn man sie gar nicht benutzt. Nur
>> eben langsamer.
>
> Bei wenig benutzten Geraeten ist es gut, nach dem Gebrauch nicht bis an
> den Poller aufzuladen, wenn man davon ausgehen kann, dass sie nachher
> wochenlang herumstehen oder nur selten und kurz benutzt werden.

Das ist korrekt - wenn man es denn weiß.

> Bei mir
> sind das z.B. Schlagschrauber und Akkubohrmaschine. Die kleinen
> Schrauber hingegen werden meist vollgeladen, weil sie staendig im
> Einsatz sind.

Da haben wir überall noch NiMH drin. Das hält im Gegensatz zu dem 
Li-Sch*** Jahrzehnte.
Für einen Profi, der mit dem Akkuschrauber sein Geld verdient, ist Li 
gut. Aber für den Gelegenheitsheimwerker, wo das Teil oft herum steht, 
ist Li einfach nur unnötige Obsolezenz.
Leider hat man kaum noch die Wahl. Für die Hersteller ist Li ja auch 
besser. Hält (am ersten Tag) wesentlich länger und steigert den Umsatz, 
weil vermeintlich wertvoller und schneller kaputt.


Marcel

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#219414

FromJoerg <news@analogconsultants.com>
Date2016-12-30 14:49 -0800
Message-ID<eco6jtFps8eU1@mid.individual.net>
In reply to#219409
On 2016-12-30 13:03, Marcel Mueller wrote:
> On 30.12.16 20.25, Joerg wrote:
>> Bei Li-Ion ist das kaum ein Problem, da deren Ladezustand recht gut
>> ueber die Zellenspannung abgelesen werden kann.
>
> Davon wissen die Controller aller mir bekannten Notebooks nichts. Die
> zählen alle nur die Ladung (zumindest so einigermaßen). Nur bei <~5% und
> bei >~95% springen die Werte auf Messwerte.


Ich kenne das nur nach Umschaltung auf Learn Mode. Ist bei meinen 
Laptops so, aber ich benutze es nicht.

>
>>> Kurzum, wie alle Verschleißteile sollte man sie nicht /unnötig/
>>> verschleißen. Aber sie nicht zu verwenden, ergibt auch keinen Sinn.
>>> Speziell Li-Akkus verschleißen auch, wenn man sie gar nicht benutzt. Nur
>>> eben langsamer.
>>
>> Bei wenig benutzten Geraeten ist es gut, nach dem Gebrauch nicht bis an
>> den Poller aufzuladen, wenn man davon ausgehen kann, dass sie nachher
>> wochenlang herumstehen oder nur selten und kurz benutzt werden.
>
> Das ist korrekt - wenn man es denn weiß.
>

Das kann man bei vielen Geraeten machen, bei denen kein sofortiger 
Notfallgebrauch wahrscheinlich ist oder wenn man einen Zweitakku 
vorhaelt. Selbst beim grossen Akkuschrauber kann ich bei ueberraschendem 
Arbeitsanfall mit 70-80% Kapazitaet loslegen, den bauartgleichen Akku 
des Schlagschraubers im Ladegeraet von 80% auf 100% vollpumpen und dann 
tauschen.


>> Bei mir
>> sind das z.B. Schlagschrauber und Akkubohrmaschine. Die kleinen
>> Schrauber hingegen werden meist vollgeladen, weil sie staendig im
>> Einsatz sind.
>
> Da haben wir überall noch NiMH drin. Das hält im Gegensatz zu dem
> Li-Sch*** Jahrzehnte.


Kann ich so pauschal nicht bestaetigen. Ich hatte frueher welche von 
Bosch und Einhell. Bei beiden waren die Ni-Akkus nach wenigen Jahren so 
platt, dass sie nur noch fuer einige Minuten Saft gaben. Derzeit werkeln 
hier Ryobi mit 18V Li-Ion. Damit habe ich vor einer Stunde zwei sehr 
zaehe Brotteige geruehrt. So zaeh, dass ich jetzt die Handgelenke und 
Ellenbogengelenke spuere. Ein normaler Kuechenmixer haette nicht die 
leiseste Chance.

http://hubpages.com/food/SALLIEANNES-TRUB-BREAD-A-Wonderful-Yeasty-Bread-Made-Using-Beer-Trub

Heute waren Belgian Tripel und Copper Ale dran.

In unseren Handy ist es aehnlich. Die ersten Akkus halten noch aehnlich 
lang wie neu und meiner ist inzwischen etwa 10 Jahre alte. Die DECT 
Foenchen zuhause haben NiMH und alle 2-3 Jahre muessen neue rein.


> Für einen Profi, der mit dem Akkuschrauber sein Geld verdient, ist Li
> gut. Aber für den Gelegenheitsheimwerker, wo das Teil oft herum steht,
> ist Li einfach nur unnötige Obsolezenz.
> Leider hat man kaum noch die Wahl. Für die Hersteller ist Li ja auch
> besser. Hält (am ersten Tag) wesentlich länger und steigert den Umsatz,
> weil vermeintlich wertvoller und schneller kaputt.
>

Die haben weit mehr Power. Zu NiMH-Zeiten habe ich meist zu meiner ueber 
40 Jahre alten Metabo gegriffen, obwohl die fehlende Drehzahlsteuerung 
und Richtungsumkehr manchmal Probleme machten. Erst seit ich Li-Ion 
Schrauber besorgte, nehme ich die Metabo oder den Bosch Bohrhammer nur 
noch, wenn den ganzen Tag Handwerksmarathon angesagt ist.

-- 
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#219494

FromMarcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org>
Date2017-01-01 17:07 +0100
Message-ID<o4b9g5$216$1@gwaiyur.mb-net.net>
In reply to#219414
On 30.12.16 23.49, Joerg wrote:
>>> Bei mir
>>> sind das z.B. Schlagschrauber und Akkubohrmaschine. Die kleinen
>>> Schrauber hingegen werden meist vollgeladen, weil sie staendig im
>>> Einsatz sind.
>>
>> Da haben wir überall noch NiMH drin. Das hält im Gegensatz zu dem
>> Li-Sch*** Jahrzehnte.
>
> Kann ich so pauschal nicht bestaetigen. Ich hatte frueher welche von
> Bosch und Einhell. Bei beiden waren die Ni-Akkus nach wenigen Jahren so
> platt, dass sie nur noch fuer einige Minuten Saft gaben.

Vermutlich vom Ladegerät gegrillt oder durch Tiefentladung gekillt 
(umgepolt).

Selbst ein Aldi-Akkuschrauber mit ca. 20 Jahren läuft hier noch mit 
Originalbestückung. Klar, so sonderlich viel Kraft hat der nicht, aber 
das reicht trotzdem für einiges.
Bei Bosch mit NiMH hatte ich vor einer Weile bei einem Kumpel auch einen 
Ausfall. Geschätztes Alter 5-6 Jahre.

> Derzeit werkeln
> hier Ryobi mit 18V Li-Ion. Damit habe ich vor einer Stunde zwei sehr
> zaehe Brotteige geruehrt. So zaeh, dass ich jetzt die Handgelenke und
> Ellenbogengelenke spuere.

Das ist aber auch schon knapp am Missbrauch, oder?
So Sachen würde ich mit der alten Metabo Bohrmaschine machen. Die habe 
ich schon so manches mal genommen, wenn ich mal >100 dicker Spaxe 
eindrehen musste. Die hat nochmal den doppelten Bumms und der Akku wird 
auch nicht leer. ;-)

> Ein normaler Kuechenmixer haette nicht die
> leiseste Chance.

Das ist klar. Da braucht man schon eine Knetmaschine. Auch wenn es gerne 
mal Knethaken zum Mixer gibt, überleben tun das die wenigsten längere Zeit.


> In unseren Handy ist es aehnlich. Die ersten Akkus halten noch aehnlich
> lang wie neu und meiner ist inzwischen etwa 10 Jahre alte. Die DECT
> Foenchen zuhause haben NiMH und alle 2-3 Jahre muessen neue rein.

Ja, die Ladegeräte sind meist totaler Müll. (Der Kunde muss ja alleine 
für die Folgen zahlen.) Hier gammeln auch noch so ein paar T-Sinus aus 
der Kategorie herum.

Wenn man die Akkus regelmäßig in einem gescheiten Ladegerät laden würde 
(sowas wie BC700) dann würden die 10 Jahre halten. Aber das ist halt 
unbequem.


>> Für einen Profi, der mit dem Akkuschrauber sein Geld verdient, ist Li
>> gut. Aber für den Gelegenheitsheimwerker, wo das Teil oft herum steht,
>> ist Li einfach nur unnötige Obsolezenz.
>> Leider hat man kaum noch die Wahl. Für die Hersteller ist Li ja auch
>> besser. Hält (am ersten Tag) wesentlich länger und steigert den Umsatz,
>> weil vermeintlich wertvoller und schneller kaputt.
>
> Die haben weit mehr Power.

Nicht prinzipsbedingt. Aus NiMH bekommt man auch 100W raus. Natürlich 
ist er dann schnell leer.

> Zu NiMH-Zeiten habe ich meist zu meiner ueber
> 40 Jahre alten Metabo gegriffen, obwohl die fehlende Drehzahlsteuerung
> und Richtungsumkehr manchmal Probleme machten.

Same here ;-)
Allerdings lässt sich die Drehzahl schon regeln.


Marcel

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


Page 1 of 4  [1] 2 3 4  Next page →

Back to top | Article view | de.sci.electronics


csiph-web