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Groups > de.sci.electronics > #202532 > unrolled thread

Frage wg. LiIon Akkus

Started byStefan <df9bi@arcor.de>
First post2016-02-22 10:51 +0100
Last post2016-02-26 17:53 +0100
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Contents

  Frage wg. LiIon Akkus Stefan <df9bi@arcor.de> - 2016-02-22 10:51 +0100
    Re: Frage wg. LiIon Akkus "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx> - 2016-02-22 13:20 +0100
    Re: Frage wg. LiIon Akkus "MaWin" <me@private.net> - 2016-02-22 13:58 +0100
      Re: Frage wg. LiIon Akkus Stefan <df9bi@arcor.de> - 2016-02-22 14:51 +0100
        Re: Frage wg. LiIon Akkus "MaWin" <me@private.net> - 2016-02-22 15:35 +0100
          Re: Frage wg. LiIon Akkus Stefan <df9bi@arcor.de> - 2016-02-22 15:42 +0100
          Re: Frage wg. LiIon Akkus Matthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de> - 2016-02-22 19:43 +0000
          Re: Frage wg. LiIon Akkus Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2016-02-26 17:34 +0100
      Re: Frage wg. LiIon Akkus "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx> - 2016-02-22 16:02 +0100
        Re: Frage wg. LiIon Akkus Olaf Kaluza <olaf@criseis.ruhr.de> - 2016-02-22 16:29 +0100
          Re: Frage wg. LiIon Akkus "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx> - 2016-02-22 19:00 +0100
        Re: Frage wg. LiIon Akkus Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2016-02-23 11:28 +0100
      Re: Frage wg. LiIon Akkus Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> - 2016-02-22 16:29 +0100
      Re: Frage wg. LiIon Akkus Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2016-02-22 17:02 +0100
        Re: Frage wg. LiIon Akkus "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx> - 2016-02-22 19:00 +0100
        Re: Frage wg. LiIon Akkus Stefan Heimers <stefan.usenet@heimers.ch> - 2016-02-23 10:03 +0100
          Re: Frage wg. LiIon Akkus Olaf Kaluza <olaf@criseis.ruhr.de> - 2016-02-23 16:34 +0100
      Re: Frage wg. LiIon Akkus Falk Willberg <faweglassenlk@falk-willberg.de> - 2016-02-22 21:01 +0100
        Re: Frage wg. LiIon Akkus Stefan <df9bi@arcor.de> - 2016-02-23 07:55 +0100
      Re: Frage wg. LiIon Akkus Stefan Heimers <stefan.usenet@heimers.ch> - 2016-02-23 09:54 +0100
    Re: Frage wg. LiIon Akkus Manuel Reimer <Manuel.Nulldevice@nurfuerspam.de> - 2016-02-22 15:54 +0100
      Re: Frage wg. LiIon Akkus Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2016-02-23 09:32 +0100
    Re: Frage wg. LiIon Akkus Olaf Kaluza <olaf@criseis.ruhr.de> - 2016-02-22 16:22 +0100
      Re: Frage wg. LiIon Akkus Stefan <df9bi@arcor.de> - 2016-02-22 16:42 +0100
        Re: Frage wg. LiIon Akkus Olaf Kaluza <olaf@criseis.ruhr.de> - 2016-02-22 16:57 +0100
          Re: Frage wg. LiIon Akkus Johannes Bauer <dfnsonfsduifb@gmx.de> - 2016-02-22 17:34 +0100
            Re: Frage wg. LiIon Akkus "Peter Heitzer" <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de> - 2016-02-22 16:54 +0000
            Re: Frage wg. LiIon Akkus Olaf Kaluza <olaf@criseis.ruhr.de> - 2016-02-22 18:53 +0100
              Re: Frage wg. LiIon Akkus Stefan <df9bi@arcor.de> - 2016-02-23 07:50 +0100
                Re: Frage wg. LiIon Akkus Olaf Kaluza <olaf@criseis.ruhr.de> - 2016-02-23 16:38 +0100
                  Re: Frage wg. LiIon Akkus Stefan <df9bi@arcor.de> - 2016-02-24 08:07 +0100
                    Re: Frage wg. LiIon Akkus Olaf Kaluza <olaf@criseis.ruhr.de> - 2016-02-24 20:10 +0100
                      Re: Frage wg. LiIon Akkus Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2016-02-24 21:45 +0100
                        Re: Frage wg. LiIon Akkus Stefan <df9bi@arcor.de> - 2016-02-25 10:36 +0100
                          Re: Frage wg. LiIon Akkus Ingolf Pohl <ingolf.pohl@t-online.de> - 2016-02-25 12:00 +0100
                            Re: Frage wg. LiIon Akkus Paul Berger <3847106@owlpic.com> - 2016-02-25 12:30 +0100
                              Re: Frage wg. LiIon Akkus Matthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de> - 2016-02-25 13:05 +0000
                              Re: Frage wg. LiIon Akkus Ingolf Pohl <ingolf.pohl@t-online.de> - 2016-02-25 14:31 +0100
    Re: Frage wg. LiIon Akkus Stefan Heimers <stefan.usenet@heimers.ch> - 2016-02-23 09:44 +0100
      Re: Frage wg. LiIon Akkus Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2016-02-26 17:53 +0100

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#202559

FromManuel Reimer <Manuel.Nulldevice@nurfuerspam.de>
Date2016-02-22 15:54 +0100
Message-ID<naf7f8$e6u$1@news.albasani.net>
In reply to#202532
On 02/22/2016 10:51 AM, Stefan wrote:
> Was ist, wenn ich einfach die Spannung auf 3.8V und den Ladestrom auf
> 0.1C begrenze? Also so, dass der Strom immer kleiner wird, bis die 3.8V
> erreicht sind und die Spannung nie über 3.8V steigen kann?

Wozu? Die 4,1V darfst du ruhig erreichen und mit 1C dürfen halbwegs 
hochwertige Zellen auch geladen werden.

Die Dinger sind eigentlich ziemlich einfach zu laden. Fertige Lade-ICs, 
die die geforderten Werte sehr präzise einhalten, gibt es sehr günstig 
und wenn mal kein Lader zur Hand ist, kann man auch mal am Labornetzteil 
laden, wenn Spannung und Strom korrekt begrenzt werden.

In der Praxis wird heute oft doppelt gesichert. Die meisten Handy-Akkus 
haben selber eine kleine Schutzschaltung verbaut. Die sichert sowohl 
gegen Tiefentladung als auch gegen Überladung und meist auch gegen 
Überstrom.

Meist schaltet diese Schutzschaltung dann beim Laden bei 4,2V ab. So 
kommt diese nicht dem eigentlichen Lader zuvor.

Gruß

Manuel

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#202642

FromMarte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de>
Date2016-02-23 09:32 +0100
Message-ID<nah5ep$fsa$1@news2.open-news-network.org>
In reply to#202559
Hi Manuel,

> In der Praxis wird heute oft doppelt gesichert. Die meisten Handy-Akkus
> haben selber eine kleine Schutzschaltung verbaut. Die sichert sowohl
> gegen Tiefentladung als auch gegen Überladung und meist auch gegen
> Überstrom.

Nicht aber die externen Akkus. In denen, die ich geöffnet hatte waren 
stets die rohen Akkus verbaut und keine Schutzschaltung dazwischen.

> Meist schaltet diese Schutzschaltung dann beim Laden bei 4,2V ab. So
> kommt diese nicht dem eigentlichen Lader zuvor.

Die gängigen SchutzschaltungsICs begrenzen auf 4,3 bis 4,5 V.
Bis 4,2 V zzgl. Toleranz wird standardmäßig geladen. Da bereits eine 
Schutzschaltung greifen zu lassen, würde die ständig anspringen lassen.

Viel Problematischer finde ich, dass die meisten Laderegler nur für 
Betriebsspannungen bis unter 6 V zugelassen sind. Klar kommt 
normelerweise nur 5,wenig V aus einem USB-Port oder USB-Lader. Was aber, 
wenn ein solches Teil defekt wird? Wenn ich allein die minimalistischen 
Isolationsabstände in solche  Kleinstladern ansehe, dann wird mir 
ohnehin übel. Crowbars findet ma auch nicht. Meist ist nur ein XY431 
oder vergleichbares, das die Spannung sieht und via Optokoppler auf die 
Primärseite meldet, dass es reicht. Fällt da was aus, steigt die 
Spannung munter weiter und Laderegler wie SchutzIC werden in die ewigen 
Jagdgründe verfrachtet. Was dann kommt ist nicht mehr spezifiziert.

Marte

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#202564

FromOlaf Kaluza <olaf@criseis.ruhr.de>
Date2016-02-22 16:22 +0100
Message-ID<cnlrpc-653.ln1@criseis.ruhr.de>
In reply to#202532
Stefan <df9bi@arcor.de> wrote:


 >Die Berichte über Explosionsgefahr etc. erscheinen mir etwas 
 >übertrieben, 

Das ist eine sehr dumme Einstellung. Ich hab vor ein paar Jahren einen
Schreibtisch weggeworfen weil der Akku darauf beim Laden in Brand
geraden ist. Was glaubst du? Wie gut bist du wenn du um drei Uhr
morgens aufwachsen sollst um so einen Akku zu loeschen? Oder schlaefst
du durch Zufall weiter bist du wie ein Grillhaehnchen aussiehst? 



 >Was ist, wenn ich einfach die Spannung auf 3.8V und den Ladestrom auf 
 >0.1C begrenze? Also so, dass der Strom immer kleiner wird, bis die 3.8V 
 >erreicht sind und die Spannung nie über 3.8V steigen kann?

Das musst du den Hersteller deines Akkus fragen. 

Olaf

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#202565

FromStefan <df9bi@arcor.de>
Date2016-02-22 16:42 +0100
Message-ID<nafa8s$jaf$1@news.albasani.net>
In reply to#202564
Am 22.02.2016 um 16:22 schrieb Olaf Kaluza:
> Stefan <df9bi@arcor.de> wrote:
>
>
>   >Die Berichte über Explosionsgefahr etc. erscheinen mir etwas
>   >übertrieben,
>
> Das ist eine sehr dumme Einstellung. Ich hab vor ein paar Jahren einen
> Schreibtisch weggeworfen weil der Akku darauf beim Laden in Brand
> geraden ist. Was glaubst du? Wie gut bist du wenn du um drei Uhr
> morgens aufwachsen sollst um so einen Akku zu loeschen? Oder schlaefst
> du durch Zufall weiter bist du wie ein Grillhaehnchen aussiehst?#

Deswegen frag ich ja. Wie bzw. warum ist es denn zu dem Brand gekommen?




Gruß

Stefan

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#202566

FromOlaf Kaluza <olaf@criseis.ruhr.de>
Date2016-02-22 16:57 +0100
Message-ID<qonrpc-653.ln1@criseis.ruhr.de>
In reply to#202565
Stefan <df9bi@arcor.de> wrote:


 >Deswegen frag ich ja. Wie bzw. warum ist es denn zu dem Brand gekommen?

Einfach so. Ganz normal beim laden am richig eingestellten
Labornetzteil und ja der Akku hatte zusaetzlich noch eine
Schutzschaltung.

Seitdem habe ich einen Brandschutzmelder ueber meinem
Schreibtisch. .-)

Olaf

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#202569

FromJohannes Bauer <dfnsonfsduifb@gmx.de>
Date2016-02-22 17:34 +0100
Message-ID<nafda6$pbs$1@news.albasani.net>
In reply to#202566
On 22.02.2016 16:57, Olaf Kaluza wrote:

>  >Deswegen frag ich ja. Wie bzw. warum ist es denn zu dem Brand gekommen?
> 
> Einfach so. Ganz normal beim laden am richig eingestellten
> Labornetzteil und ja der Akku hatte zusaetzlich noch eine
> Schutzschaltung.

Hm, sicher dass da nicht das Netzteil einen Schluckauf hatte? Die
Spannung, ab der er das gasen/abfackeln anfängt, diktiert ja doch die
Zellchemie, oder? Wie kann der denn bei korrekt niedrig gewählter
Spannung (z.B. 4.1V) dann überhaupt das Brennen anfangen?

Gruß,
Johannes


-- 
>> Wo hattest Du das Beben nochmal GENAU vorhergesagt?
> Zumindest nicht öffentlich!
Ah, der neueste und bis heute genialste Streich unsere großen
Kosmologen: Die Geheim-Vorhersage.
 - Karl Kaos über Rüdiger Thomas in dsa <hidbv3$om2$1@speranza.aioe.org>

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#202572

From"Peter Heitzer" <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de>
Date2016-02-22 16:54 +0000
Message-ID<dj0sqmFt8pkU1@mid.individual.net>
In reply to#202569
Johannes Bauer <dfnsonfsduifb@gmx.de> wrote:
>On 22.02.2016 16:57, Olaf Kaluza wrote:

>>  >Deswegen frag ich ja. Wie bzw. warum ist es denn zu dem Brand gekommen?
>> 
>> Einfach so. Ganz normal beim laden am richig eingestellten
>> Labornetzteil und ja der Akku hatte zusaetzlich noch eine
>> Schutzschaltung.

>Hm, sicher dass da nicht das Netzteil einen Schluckauf hatte? Die
>Spannung, ab der er das gasen/abfackeln anfängt, diktiert ja doch die
>Zellchemie, oder? Wie kann der denn bei korrekt niedrig gewählter
>Spannung (z.B. 4.1V) dann überhaupt das Brennen anfangen?
Vielleicht war die Zelle durch Tiefentladung vorgeschädigt oder
hatte einen Fertigungsfehler.

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#202579

FromOlaf Kaluza <olaf@criseis.ruhr.de>
Date2016-02-22 18:53 +0100
Message-ID<vgurpc-1b5.ln1@criseis.ruhr.de>
In reply to#202569
Johannes Bauer <dfnsonfsduifb@gmx.de> wrote:

 >Hm, sicher dass da nicht das Netzteil einen Schluckauf hatte?

Unwahrscheinlich, aber ich hab natuerlich nicht daneben gestanden.
Bist du sicher das dies nicht jedem beliebigen anderen Ladegeraet
passieren kann wenn du dies meinem Labornetzteil unterstellst? 
Und wie gesagt, der Akku hatte die uebliche Schutzschaltung.

 >Die
 >Spannung, ab der er das gasen/abfackeln anfängt, diktiert ja doch die
 >Zellchemie, oder? Wie kann der denn bei korrekt niedrig gewählter
 >Spannung (z.B. 4.1V) dann überhaupt das Brennen anfangen?

Das ist IMHO eine Frage der Wahrscheinlichkeiten. Es kommt ja immer
mal wieder vor das ein Akku abfackelt. Sicher nur ein sehr kleiner
Prozentsatz, aber es kommt vor.

BTW: Falls euch das auch mal passiert, ich habe einen Kochtopf aus der
Kueche geholt den brennden Akku da reingefegt und den Deckel drauf
gemacht. 

Olaf

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#202630

FromStefan <df9bi@arcor.de>
Date2016-02-23 07:50 +0100
Message-ID<nagvgd$mmn$1@news.albasani.net>
In reply to#202579
Am 22.02.2016 um 18:53 schrieb Olaf Kaluza:
> Johannes Bauer <dfnsonfsduifb@gmx.de> wrote:
>
>   >Hm, sicher dass da nicht das Netzteil einen Schluckauf hatte?
>
> Unwahrscheinlich, aber ich hab natuerlich nicht daneben gestanden.
> Bist du sicher das dies nicht jedem beliebigen anderen Ladegeraet
> passieren kann wenn du dies meinem Labornetzteil unterstellst?
> Und wie gesagt, der Akku hatte die uebliche Schutzschaltung.

Aber es wäre schon interessant zu wissen, welche Spannung und welchen 
Strom du bei deinem Netzgerät eingestellt hattest.

Gruß

Stefan

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#202677

FromOlaf Kaluza <olaf@criseis.ruhr.de>
Date2016-02-23 16:38 +0100
Message-ID<40bupc-083.ln1@criseis.ruhr.de>
In reply to#202630
Stefan <df9bi@arcor.de> wrote:


 >Aber es wäre schon interessant zu wissen, welche Spannung und welchen 
 >Strom du bei deinem Netzgerät eingestellt hattest.

Es waren mit sicherheit akzeptable Werte. Ich arbeite schon seit
15Jahren mit Lithiumakkus. Allerdings weiss ich jetzt natuerlich nicht
mehr was ich vor 4-5Jahren mal genau an meinem Netzteil eingestellt
habe. Moechtest du das ich irgendwelche Zahlen herbeiluege um das
uebliche Internetniveou zu erreichen? 

Olaf

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#202702

FromStefan <df9bi@arcor.de>
Date2016-02-24 08:07 +0100
Message-ID<najks8$o77$1@news.albasani.net>
In reply to#202677
Am 23.02.2016 um 16:38 schrieb Olaf Kaluza:
> Stefan <df9bi@arcor.de> wrote:
>
>
>   >Aber es wäre schon interessant zu wissen, welche Spannung und welchen
>   >Strom du bei deinem Netzgerät eingestellt hattest.
>
> Es waren mit sicherheit akzeptable Werte. Ich arbeite schon seit
> 15Jahren mit Lithiumakkus. Allerdings weiss ich jetzt natuerlich nicht
> mehr was ich vor 4-5Jahren mal genau an meinem Netzteil eingestellt
> habe. Moechtest du das ich irgendwelche Zahlen herbeiluege um das
> uebliche Internetniveou zu erreichen?
>
> Olaf
>

Nein, natürlich nicht. Aber man weiß eigentlich, was man in solchen 
Fällen üblicherweise macht und wenn es knallt bleibt sowas eigentlich 
auch im Gedächtnis.

In den Artikeln, die ich gelesen habe, ging es um Ladeströme im Bereich 
1C bis 8C. Das ist natürlich schon einiges mehr als die 0,1C, mit denen 
man früher NiCd oder Nimh geladen hat.

In meiner aktuellen Anwendung möchte ich einen möglichst 
schonenden/sicheren Betrieb sicherstellen ohne allzugroßen Aufwand zu 
betreiben. Außerdem sind meine Anforderungen an die Kapazität und die 
Ladezeit unkritisch. Ich denke deshalb an Ladeströme von < 0,1C und eine 
Spannungsbegrenzung.

Mein Gerät hat, wenn es in Betrieb ist immer eine externe 
Stromversorgung. Den Akku benötige ich jeweils nur für wenige Sekunden 
nach dem Ausschalten. Danach geht der Prozessor in Stand-By und 
reduziert den Stromverbrauch auf <<100uA (ich schätze mal 20uA). Damit 
muss dann möglicherweise ein Zeitraum von einigen Monaten überbrückt 
werden. Wenn ich von 1 Jahr Stand-By ausgehe, komme ich also auf ca. 
20uA * 8000h = 160 mAh. Da wäre dann ein Li-Ion-Akku 14500 mit ca. 1Ah 
dicke ausreichend.

Theoretisch könnte man natürlich auch auf den Akku verzichten und eine 
Li-Primärbatterie einsetzen die nach 3-5 Jahen den Geist aufgibt. Das 
muss ich aber mit meinem Kunden abklären. Wäre vieleicht eh nicht 
schlecht um regelmäßige Prüfung sicher zu stellen.

Gruß

Stefan

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#202710

FromOlaf Kaluza <olaf@criseis.ruhr.de>
Date2016-02-24 20:10 +0100
Message-ID<rpb1qc-b34.ln1@criseis.ruhr.de>
In reply to#202702
Stefan <df9bi@arcor.de> wrote:

 >Stromversorgung. Den Akku benötige ich jeweils nur für wenige Sekunden 
 >nach dem Ausschalten. Danach geht der Prozessor in Stand-By und 

Wenige Sekunden? Hast du mal ausgerechnet wie weit du mit einem
Kondensator kommst? Da hat sich in den letzten Jahren einiges getan.


 >Theoretisch könnte man natürlich auch auf den Akku verzichten und eine 
 >Li-Primärbatterie einsetzen die nach 3-5 Jahen den Geist aufgibt. Das 
 >muss ich aber mit meinem Kunden abklären. Wäre vieleicht eh nicht 
 >schlecht um regelmäßige Prüfung sicher zu stellen.

Am besten man verzichtet komplet auf Batterien oder Akkus. Das macht
dein Entsorgungskonzept und Auslieferungen per Luftfracht deutlich
einfacher. 

Olaf

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#202723

FromRolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid>
Date2016-02-24 21:45 +0100
Message-ID<nal4jp$c1c$1@dont-email.me>
In reply to#202710
Olaf Kaluza schrieb:
> Stefan <df9bi@arcor.de> wrote:
>
>   >Stromversorgung. Den Akku benötige ich jeweils nur für wenige Sekunden
>   >nach dem Ausschalten. Danach geht der Prozessor in Stand-By und
>
> Wenige Sekunden? Hast du mal ausgerechnet wie weit du mit einem
> Kondensator kommst? Da hat sich in den letzten Jahren einiges getan.

Nun ja, er will sicherheitshalber 1 Ah. Bei einem Kondensator bei 1 V Hub
brauchts dann 3600 F. Und wenn der nur 2-2.5V aushält, dann braucht man
vier Stück davon. Inklusive Hoffnung auf Null Selbstentladung.

-- 
mfg Rolf Bombach

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#202733

FromStefan <df9bi@arcor.de>
Date2016-02-25 10:36 +0100
Message-ID<namhvj$8aa$1@news.albasani.net>
In reply to#202723
Am 24.02.2016 um 21:45 schrieb Rolf Bombach:
> Olaf Kaluza schrieb:
>> Stefan <df9bi@arcor.de> wrote:
>>
>>   >Stromversorgung. Den Akku benötige ich jeweils nur für wenige Sekunden
>>   >nach dem Ausschalten. Danach geht der Prozessor in Stand-By und
>>
>> Wenige Sekunden? Hast du mal ausgerechnet wie weit du mit einem
>> Kondensator kommst? Da hat sich in den letzten Jahren einiges getan.
>
> Nun ja, er will sicherheitshalber 1 Ah. Bei einem Kondensator bei 1 V Hub
> brauchts dann 3600 F. Und wenn der nur 2-2.5V aushält, dann braucht man
> vier Stück davon. Inklusive Hoffnung auf Null Selbstentladung.
>

Ja so ungefähr.

Ich plane momentan, dort einen CC3200 von TI einzusetzen. Das ist ein 
Cortex M4 mit integrierter WLan-Maschine. Das Ding setzen wir bereits in 
anderen Produkten ein.

Im Gegensatz zu ST sieht TI dort keinen extra Anschluss für eine 
Pufferbatterie für die Echtzeituhr vor. Wenn die Echtzeituhr 
weiterlaufen soll, darf die Stromversorgung nicht entfernt werden. Der 
Prozessor wird dann in einen Sleep-mode versetzt wo er nur noch wenige 
uA zieht.

Wie schon beschrieben, benötige ich nach dem Ausfall der 
Hauptstromversorung maximal einige Sekunden um Daten auf eine SD-Karte 
oder in den Flash zu schreiben. Danach geht der Prozessor in den Sleep.

Normalerweise wird die Anlage spätestens eine Woche später wieder 
eingeschaltet, es ist aber nicht auszuschließen, dass manche Anlagen 
auch mal einige Monate stillgelegt werden. Das sollte dann der Li-Ion 
Akku mitmachen. Wenn die Anlage dann länger als 1 Jahr stillgelegt wird, 
ist der Kunde selber schuld falls es nicht funktioniert bzw. falls der 
Akku durch Tiefentladung geschädigt wird. Er soll aber trotzdem nicht in 
Flammen aufgehen.

Wenn ich also von 1 Ah ausgehe und im Sleep 20uA ziehe, dann komme ich 
auf theoretisch 50.000 h Standby bevor der Akku tot ist.

Wenn es dann nur 25.000h sind, ist es auch noch akzeptabel.

Was nicht akzetabel ist, ist Feuer...

Gruß

Stefan

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#202736

FromIngolf Pohl <ingolf.pohl@t-online.de>
Date2016-02-25 12:00 +0100
Message-ID<nammn4$vje$1@dont-email.me>
In reply to#202733
Am 25.02.2016 um 10:36 schrieb Stefan:

> Normalerweise wird die Anlage spätestens eine Woche später wieder
> eingeschaltet, es ist aber nicht auszuschließen, dass manche Anlagen
> auch mal einige Monate stillgelegt werden. Das sollte dann der Li-Ion
> Akku mitmachen. Wenn die Anlage dann länger als 1 Jahr stillgelegt wird,
> ist der Kunde selber schuld falls es nicht funktioniert bzw. falls der
> Akku durch Tiefentladung geschädigt wird. Er soll aber trotzdem nicht in
> Flammen aufgehen.
> 
> Wenn ich also von 1 Ah ausgehe und im Sleep 20uA ziehe, dann komme ich
> auf theoretisch 50.000 h Standby bevor der Akku tot ist.
> 
> Wenn es dann nur 25.000h sind, ist es auch noch akzeptabel.

Ich würde hier 'ne Lithium-Primärzelle für die Pufferung, die 20uA über
Zeit nehmen, weil so ein Akku je nach Temperatur ja auch 'ne fiese
Selbstentladung haben kann.

Den Shutdown, die Zeit zum Speichern der Daten bis zum Sleep, würde ich
mit einem Kondensator auf der Primärseite der Versorgung (vor dem
Buck-Regler, der die kleinen Spannungen für CPU und Speicher aus z.B.
aus 5V/12V/24V macht) versorgen. Vor dem Regler, weil man da genug
Energie aus einem großen Spannungs-Hub generieren kann, man kann den C
auch auf max. Versorgung aufgeladen halten und erst zuschalten, wenn die
Eingangsspannung so weit abgesunken ist, dass der Unterspannungstot
droht, das kann schon mal ein paar zusätzliche 100ms bringen...

Dafür würde ich den Shutdown sehr genau untersuchen, wie lange hast Du
Zeit vom Bemerken, dass die Spannung weg ist, bis die Daten gesichert
sind. Das kann man ja unter einer Sekunde schaffen und in der Zeit auch
alle unwichtigen Lasten abwerfen, so dass das System weniger Energie
braucht. Dann hast Du 'ne Chance mit einem einfachen Kondensator genug
Energie zur Verfügung zu haben.

Anlage hört sich ja nach 24V an, da kann man ja fürstlich mit einem
vollen Elko den Buck, der die 5V oder 3V3 Vorspannung für
CPU/Speicher-Versorgung generiert, versorgen.

Das größte Problem ist hier doch dem Softwerker zu erklären, dass er bei
Stromausfall sofort alle unnötigen Lasten abgeworfen werden müssen und
die Daten gesichert werden müssen und nicht das Betrübssytem 100ms lang
weitermacht und erst 100ms später bemerkt, dass ein externes Ereignis zu
bedienen ist, dann ist die Energie aus dem C nämlich verbraucht.

Oops, ich wollte nur 2 Sätze...
Ing.olf




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#202737

FromPaul Berger <3847106@owlpic.com>
Date2016-02-25 12:30 +0100
Message-ID<namok0$tqk$1@gioia.aioe.org>
In reply to#202736
Ingolf Pohl wrote:

> Versorgung aufgeladen halten und erst zuschalten...
> Dafür würde ich den Shutdown sehr genau untersuchen...
> alle unwichtigen Lasten abwerfen...
> Dann hast Du 'ne Chance...
> Das größte Problem...
> erst 100ms später bemerkt...

Mann, kann man sich das kompliziert machen. Was ein Glück daß bei mir eine
Diode und ein Elko ausreichen. Gut, bei mir muss keine Uhr weiterlaufen,
dafür würde ich dann noch eine Primärzelle spendieren, auf keinen Fall
einen Akku.

> Oops, ich wollte nur 2 Sätze...

Die hätten auch mehr als ausgereicht.

Meinjanur,
P

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#202740

FromMatthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de>
Date2016-02-25 13:05 +0000
Message-ID<XnsA5B98F457EFD0AlwLookOnTBrightSide@penthouse.boerde.de>
In reply to#202737
Paul Berger <3847106@owlpic.com>:

> Ingolf Pohl wrote:
> 
>> Versorgung aufgeladen halten und erst zuschalten...
>> Dafür würde ich den Shutdown sehr genau untersuchen...
>> alle unwichtigen Lasten abwerfen...
>> Dann hast Du 'ne Chance...
>> Das größte Problem...
>> erst 100ms später bemerkt...
> 
> Mann, kann man sich das kompliziert machen. Was ein Glück daß bei mir eine
> Diode und ein Elko ausreichen. Gut, bei mir muss keine Uhr weiterlaufen,
> dafür würde ich dann noch eine Primärzelle spendieren, auf keinen Fall
> einen Akku.
> 
>> Oops, ich wollte nur 2 Sätze...
> 
> Die hätten auch mehr als ausgereicht.
> 
> Meinjanur,
> P

Mhh, also ich würd da einfach ne Fassung für CR2032 reinmachen und
die für den Kunden zugänglich machen. Ist für Echtzeituhr i.A. üblich.
Kapazität so um die 200mAh.
Normal sind auch nur 2uA für die Echtzeituhr mit laufendem 32kHz Quarz.
Ich denk mal Du sparst Dir ne Menge Probleme, wenn Du ne externe Echtzeituhr 
anbaust und die mit an den SPI oder I2C hängst. Die hat den den separaten
Versorgungspin. (Klar ist das schade um den verschenken Timer im CC3200,
aber wenn ich dran denke, das Du da extra na Ladeschaltung für deinen Akku 
geplant hattest ist das ihmo der einfachere Weg).

M.
-- 

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#202744

FromIngolf Pohl <ingolf.pohl@t-online.de>
Date2016-02-25 14:31 +0100
Message-ID<namvif$vcv$1@dont-email.me>
In reply to#202737
Am 25.02.2016 um 12:30 schrieb Paul Berger:
> Ingolf Pohl wrote:
> 
>> Versorgung aufgeladen halten und erst zuschalten...
>> Dafür würde ich den Shutdown sehr genau untersuchen...
>> alle unwichtigen Lasten abwerfen...
>> Dann hast Du 'ne Chance...
>> Das größte Problem...
>> erst 100ms später bemerkt...
> 
> Mann, kann man sich das kompliziert machen. Was ein Glück daß bei mir eine
> Diode und ein Elko ausreichen. Gut, bei mir muss keine Uhr weiterlaufen,
> dafür würde ich dann noch eine Primärzelle spendieren, auf keinen Fall
> einen Akku.

Ja, normal tun es zusätzlich zwei Dioden und eine Batterie an einer
externe RTC, wenn das so fies gemacht ist wie bei dem TI-Controller.
Die Dioden lassen sich bei manchen RTCs sogar noch einsparen.

Wenn man nicht viel Energie braucht, dann kann man wie Paul mit einer
Diode und einem genügend großen Ladekondensator einen geregelten
Shutdown realisieren.

Dafür muss man  wissen wie lange welche Leistung für den Shutdown
benötigt wird. Das ist bei einfachen Systemen einfach, bei Systemen mit
SSD und Betriebssystem und Multicore-CPU/GPU entsprechend weniger einfach...

Ing.olf



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#202643

FromStefan Heimers <stefan.usenet@heimers.ch>
Date2016-02-23 09:44 +0100
Message-ID<nah64j$39h$1@news.albasani.net>
In reply to#202532
Stefan wrote:

> Was ist, wenn ich einfach die Spannung auf 3.8V und den Ladestrom auf
> 0.1C begrenze? Also so, dass der Strom immer kleiner wird, bis die 3.8V
> erreicht sind und die Spannung nie über 3.8V steigen kann?

Das Problem ist wohl ähnlich wie bei Bleiakkus: Bei erreichen der 
Maximalspannung kommt es zu chemischen Reaktionen die die Lebensdauer 
verringern. Bleibt man beim Laden im ungefährlichen Bereich wird der Akku 
nie ganz voll oder braucht sehr lange zum Laden.


Mein Tipp: Für Einsatzzwecke wo Gewicht und Grösse nicht entscheidend sind, 
nimm LiFePO4 Akkus. Die haben eine etwas tiefere Nennspannung und somit auch 
etwas weniger Energiedichte als andere Lithiumakkus. Die Maximalspannung ist 
aber ähnlich wie bei den anderen. Das heisst man hat etwas mehr Reserve. Die 
Akkus belohnen es mit einer sehr langen Lebensdauer und Zyklenfestigkeit.


Man kann vier in Serie geschaltete LiFePO4 Zellen wie einen 12V Bleiakku 
laden/entladen, man muss nur darauf achten, dass die Zellen ausbalanciert 
bleiben, also alle die gleiche Spannung haben. Sie driften nur langsam 
auseinander so, dass eine permanente Balancierung nicht nötig ist. Man kann 
sie also tatsächlich mit einem Bleiakkulader laden, und einfach alle paar 
Monate mal nachprüfen ob die Zellenspannungen nicht zu weit auseinander 
liegen.

Es gibt Hersteller für Fahrzeugakkus mit LiFePO4, die keine 
Balancierschaltung einbauen und stattdessen eine Balancierung beim 
jährlichen Service anbieten. Ich halte das nicht für Kundenfreundlich, aber 
es zeigt die Robustheit dieser Akkus.

http://www.dreifels.ch/page.asp?DH=29

Zitat: "Der dreifels Batterie Controller überwacht im Betrieb dauernd die 
Spannungen und begrenzt sofort die Ladung oder Entladung, wenn die Limiten 
erreicht werden. Je nach Einsatz verringert sich damit die nutzbare 
Kapazität mit der Zeit etwas. Periodisch kann dann im Service mit dem 
Balancer-Modul die Batterie wieder angeglichen und somit auch die nutzbare 
Kapazität wiederhergestellt werden. "

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#202826

FromRolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid>
Date2016-02-26 17:53 +0100
Message-ID<napvoq$bor$1@dont-email.me>
In reply to#202643
Stefan Heimers schrieb:
> Stefan wrote:
>
>> Was ist, wenn ich einfach die Spannung auf 3.8V und den Ladestrom auf
>> 0.1C begrenze? Also so, dass der Strom immer kleiner wird, bis die 3.8V
>> erreicht sind und die Spannung nie über 3.8V steigen kann?
>
> Das Problem ist wohl ähnlich wie bei Bleiakkus: Bei erreichen der
> Maximalspannung kommt es zu chemischen Reaktionen die die Lebensdauer
> verringern. Bleibt man beim Laden im ungefährlichen Bereich wird der Akku
> nie ganz voll oder braucht sehr lange zum Laden.

Bleiakkus sind da ein schlechtes Beispiel. Die meisten halten recht viel
Überladung aus, selbst geschlossene. Muss man halt im Datenblatt nachsehen,
oder bei Traktionsbatterien halt Wasser nachfüllen... Bei diversen
Bleiakkus muss sogar überladen werden, damit z.B. die Zellen wieder
egalisiert werden. Auch andere Systeme auf Nickelbasis halten viel aus
ohne Lebensdauerverringerung.
LiIon ist halt etwas anders; bei den normalen Lade/Entladezyklen finden
keine so richtigen echten [tm] chemischen Reaktionen statt und jedes
auftreten solcher führt unweigerlich zu irreversibler Schädigung.

-- 
mfg Rolf Bombach

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