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Groups > de.sci.electronics > #368664 > unrolled thread
| Started by | Leo Baumann <ib@leobaumann.de> |
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| First post | 2026-08-02 01:17 +0200 |
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Varta ist pleite Leo Baumann <ib@leobaumann.de> - 2026-08-02 01:17 +0200
Re: Varta ist pleite Heinz Schmitz <sch@example.invalid> - 2026-08-02 05:59 +0200
Re: Varta ist pleite Marco Moock <mm@dorfdsl.de> - 2026-08-02 11:13 +0200
Re: Varta ist pleite Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2026-08-03 08:50 +0200
Re: Varta ist pleite Eric Bruecklmeier <u@5i7.de> - 2026-08-02 10:38 +0200
Re: Varta ist pleite Tobias Schuster <7e0f2510@gmx.de> - 2026-08-02 11:45 +0200
Re: Varta ist pleite Marco Moock <mm@dorfdsl.de> - 2026-08-02 15:03 +0200
Re: Varta ist pleite Marc Haber <mh+usenetspam2616@zugschl.us> - 2026-08-02 15:33 +0200
Re: Varta ist pleite Helmut Schellong <var@schellong.biz> - 2026-08-02 23:05 +0200
Re: Varta ist pleite Marc Haber <mh+usenetspam2616@zugschl.us> - 2026-08-03 07:07 +0200
Re: Varta ist pleite Leo Baumann <ib@leobaumann.de> - 2026-08-03 11:21 +0200
Re: Varta ist pleite Leo Baumann <ib@leobaumann.de> - 2026-08-03 11:54 +0200
Re: Varta ist pleite Helmut Schellong <var@schellong.biz> - 2026-08-03 14:04 +0200
Re: Varta ist pleite Martin Τrautmann <t-usenet@gmx.net> - 2026-08-04 09:04 +0200
Re: Varta ist pleite Martin Τrautmann <t-usenet@gmx.net> - 2026-08-04 09:06 +0200
Re: Varta ist pleite Peter Thoms <dl6lat@darc.de> - 2026-08-05 08:37 +0200
Re: Varta ist pleite Martin Τrautmann <t-usenet@gmx.net> - 2026-08-07 09:16 +0200
Re: Varta ist pleite Axel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De> - 2026-08-07 12:54 +0200
Re: Varta ist pleite Helmut Schellong <var@schellong.biz> - 2026-08-07 18:14 +0200
Re: Varta ist pleite Peter Thoms <dl6lat@darc.de> - 2026-08-08 15:41 +0200
Re: Varta ist pleite Eric Bruecklmeier <u@5i7.de> - 2026-08-04 09:37 +0200
Re: Varta ist pleite Helmut Schellong <var@schellong.biz> - 2026-08-04 14:53 +0200
Re: Varta ist pleite Heinz Schmitz <sch@example.invalid> - 2026-08-04 15:37 +0200
Re: Varta ist pleite Helmut Schellong <var@schellong.biz> - 2026-08-04 22:44 +0200
Re: Varta ist pleite Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> - 2026-08-07 15:29 +0200
Re: Varta ist pleite Werner Dominikowski <wdomi@gmx.de> - 2026-08-07 16:07 +0200
Re: Varta ist pleite Peter Thoms <dl6lat@darc.de> - 2026-08-07 16:33 +0200
Re: Varta ist pleite Helmut Schellong <var@schellong.biz> - 2026-08-07 18:04 +0200
Re: Varta ist pleite Peter Thoms <dl6lat@darc.de> - 2026-08-08 15:32 +0200
Re: Varta ist pleite Helmut Schellong <var@schellong.biz> - 2026-08-08 17:21 +0200
Re: Varta ist pleite Helmut Schellong <var@schellong.biz> - 2026-08-07 17:28 +0200
Re: Varta ist pleite Helmut Schellong <var@schellong.biz> - 2026-08-08 13:54 +0200
Re: Varta ist pleite Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> - 2026-08-10 13:14 +0200
Re: Varta ist pleite Helmut Schellong <var@schellong.biz> - 2026-08-10 16:22 +0200
Re: Varta ist pleite Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> - 2026-08-13 22:48 +0200
Re: Varta ist pleite Helmut Schellong <var@schellong.biz> - 2026-08-14 18:16 +0200
Re: Varta ist pleite Helmut Wabnig <hwabnig@.- --- -.dotat> - 2026-08-14 18:47 +0200
Re: Varta ist pleite Helmut Schellong <var@schellong.biz> - 2026-08-14 22:58 +0200
Re: Varta ist pleite Axel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De> - 2026-08-14 23:27 +0200
Re: Varta ist pleite Klaus Butzmann <kb.solani@butzomail.de> - 2026-08-15 08:29 +0200
Re: Varta ist pleite Heinz Schmitz <sch@example.invalid> - 2026-08-15 12:49 +0200
Re: Varta ist pleite Leo Baumann <ib@leobaumann.de> - 2026-08-15 14:06 +0200
Re: Varta ist pleite Helmut Schellong <var@schellong.biz> - 2026-08-15 14:44 +0200
Re: Varta ist pleite Hergen Lehmann <hlehmann-usenet26@snafu.de> - 2026-08-15 15:38 +0200
Re: Varta ist pleite Heinz Schmitz <sch@example.invalid> - 2026-08-15 17:30 +0200
Re: Varta ist pleite Peter Thoms <dl6lat@darc.de> - 2026-08-15 18:55 +0200
Re: Varta ist pleite Hergen Lehmann <hlehmann-usenet26@snafu.de> - 2026-08-15 19:44 +0200
Re: Varta ist pleite Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2026-08-16 08:35 +0200
Re: Varta ist pleite Alexander Schreiber <als@usenet.thangorodrim.de> - 2026-08-16 09:48 +0200
Re: Varta ist pleite Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2026-08-16 17:17 +0200
Re: Varta ist pleite Heinz Schmitz <sch@example.invalid> - 2026-08-16 15:07 +0200
Re: Varta ist immer noch pleite (was: Varta ist pleite) Helmut Schellong <var@schellong.biz> - 2026-08-16 18:34 +0200
Re: Varta ist pleite Peter Thoms <dl6lat@darc.de> - 2026-08-16 18:41 +0200
Re: Varta ist pleite Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de.invalid> - 2026-08-16 01:27 +0200
Re: Varta ist pleite Axel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De> - 2026-08-16 10:47 +0200
Re: Varta ist pleite Helmut Schellong <var@schellong.biz> - 2026-08-15 16:14 +0200
Re: Varta ist pleite Wolfgang Martens <na3506b2013@t-online.de> - 2026-08-15 23:14 +0200
Re: Varta ist pleite Helmut Schellong <var@schellong.biz> - 2026-08-16 16:37 +0200
Re: Varta ist pleite Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2026-08-16 10:08 +0200
Re: Varta ist pleite Helmut Schellong <var@schellong.biz> - 2026-08-16 17:03 +0200
Re: Varta ist pleite Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2026-08-02 15:15 +0200
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| From | Heinz Schmitz <sch@example.invalid> |
|---|---|
| Date | 2026-08-15 12:49 +0200 |
| Message-ID | <qjg08lp1gq7niv2hmji7pas8q8ldu218vh@4ax.com> |
| In reply to | #368871 |
Axel Berger wrote: >Arbeitgeberanteil gibt es nicht. Es gibt beim Lohn oder Gehalt ein >netto, das, was der Arbeitnehmer erhält(1), und ein brutto, das was der >Arbeitgeber zahlt. Dazwischen liegen die Abzüge, Steuern und >Sozialabgaben. Sie gehen vollständig vom brutto ab. Wer von beiden die >jetzt zahlt, ist inhaltsleere Semantik. > >Der Nominallohn, das sogenannte "brutto", der irgendwo zwischen dem >echten brutto und netto hineinphantasiert wird, ist eine reine Lüge und >Verschleierung der Berufspolitik. > >(1) Beim Lohn ist es nicht das, was auf der Monatsabrechnung steht. >Urlaubs- und Krankengeld sind auch Nettoeinnahmen und auf die >gearbeiteten Stunden sinnvoll umzulegen. Beim Rechnen mit >Jahresgehältern entfällt diese Zusatzkomplikation. Es ist aber für unsere Linken, Grinken, Sozen und Gewerkschafter zu schön, von "das zahlt der Arbeitgeber" zu reden. So wie man alle Abgaben am liebsten von den Unternehmern zahlen lässt, denn die müssen ja nicht wiedergewählt werden :-). Grüße, H.
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| From | Leo Baumann <ib@leobaumann.de> |
|---|---|
| Date | 2026-08-15 14:06 +0200 |
| Message-ID | <115pkp4$gjvj$1@solani.org> |
| In reply to | #368874 |
Am 15.08.2026 um 12:49 schrieb Heinz Schmitz: > Axel Berger wrote: > >> Arbeitgeberanteil gibt es nicht. Es gibt beim Lohn oder Gehalt ein >> netto, das, was der Arbeitnehmer erhält(1), und ein brutto, das was der >> Arbeitgeber zahlt. Dazwischen liegen die Abzüge, Steuern und >> Sozialabgaben. Sie gehen vollständig vom brutto ab. Wer von beiden die >> jetzt zahlt, ist inhaltsleere Semantik. >> >> Der Nominallohn, das sogenannte "brutto", der irgendwo zwischen dem >> echten brutto und netto hineinphantasiert wird, ist eine reine Lüge und >> Verschleierung der Berufspolitik. >> >> (1) Beim Lohn ist es nicht das, was auf der Monatsabrechnung steht. >> Urlaubs- und Krankengeld sind auch Nettoeinnahmen und auf die >> gearbeiteten Stunden sinnvoll umzulegen. Beim Rechnen mit >> Jahresgehältern entfällt diese Zusatzkomplikation. > > Es ist aber für unsere Linken, Grinken, Sozen und Gewerkschafter > zu schön, von "das zahlt der Arbeitgeber" zu reden. > So wie man alle Abgaben am liebsten von den Unternehmern zahlen > lässt, denn die müssen ja nicht wiedergewählt werden :-). Ja, das sind in Deutschland zig-Millionen Menschen die an das Kapital der Unternehmen und Unternehmer wollen. -- Public Webspace von Ingenieurbüro Baumann: https://hidrive.ionos.com/share/sc0px3oy7x
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| From | Helmut Schellong <var@schellong.biz> |
|---|---|
| Date | 2026-08-15 14:44 +0200 |
| Message-ID | <115pmvf$gs73$1@solani.org> |
| In reply to | #368875 |
Leo Baumann wrote on 15.08.2026 14:06: > Am 15.08.2026 um 12:49 schrieb Heinz Schmitz: >> Axel Berger wrote: >> >>> Arbeitgeberanteil gibt es nicht. Es gibt beim Lohn oder Gehalt ein >>> netto, das, was der Arbeitnehmer erhält(1), und ein brutto, das was der >>> Arbeitgeber zahlt. Dazwischen liegen die Abzüge, Steuern und >>> Sozialabgaben. Sie gehen vollständig vom brutto ab. Wer von beiden die >>> jetzt zahlt, ist inhaltsleere Semantik. >>> >>> Der Nominallohn, das sogenannte "brutto", der irgendwo zwischen dem >>> echten brutto und netto hineinphantasiert wird, ist eine reine Lüge und >>> Verschleierung der Berufspolitik. >>> >>> (1) Beim Lohn ist es nicht das, was auf der Monatsabrechnung steht. >>> Urlaubs- und Krankengeld sind auch Nettoeinnahmen und auf die >>> gearbeiteten Stunden sinnvoll umzulegen. Beim Rechnen mit >>> Jahresgehältern entfällt diese Zusatzkomplikation. >> >> Es ist aber für unsere Linken, Grinken, Sozen und Gewerkschafter >> zu schön, von "das zahlt der Arbeitgeber" zu reden. >> So wie man alle Abgaben am liebsten von den Unternehmern zahlen >> lässt, denn die müssen ja nicht wiedergewählt werden :-). > > Ja, das sind in Deutschland zig-Millionen Menschen die an das Kapital der Unternehmen und Unternehmer wollen. Das stimmt prinzipiell, liegt jedoch auf einer anderen Ebene, als die hier geltende. Ich selbst hatte mal ein Gewerbe angemeldet, als ich arbeitslos war. Da tauchte ein Verlangen auf, daß ich doch am besten Gebühren abdrücken solle. Beispielsweise an die IHK - ich als Unternehmer immerhin... Ich hatte bei der F126-Misere so ein Gefühl, als ob man erwarte, Rheinmetall solle bei seinem Angebot etwa so viel Nachlaß in Abzug bringen, wie Damen NL zuvor schuldhaft verbaselt hat. Dabei hat Rheinmetall das Unvermögen von Damen in einem Punkt ausgebügelt - kostenlos, aber nicht explizit. -- Mit freundlichen Grüßen Helmut Schellong
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| From | Hergen Lehmann <hlehmann-usenet26@snafu.de> |
|---|---|
| Date | 2026-08-15 15:38 +0200 |
| Message-ID | <8o66lm-ls9t2.ln1@hergen.spdns.de> |
| In reply to | #368875 |
Am 15.08.26 um 14:06 schrieb Leo Baumann: > Am 15.08.2026 um 12:49 schrieb Heinz Schmitz: >> Es ist aber für unsere Linken, Grinken, Sozen und Gewerkschafter >> zu schön, von "das zahlt der Arbeitgeber" zu reden. >> So wie man alle Abgaben am liebsten von den Unternehmern zahlen >> lässt, denn die müssen ja nicht wiedergewählt werden :-). > > Ja, das sind in Deutschland zig-Millionen Menschen die an das Kapital > der Unternehmen und Unternehmer wollen. Und umgekehrt wollen die Unternehmer an das Kapital der kleinen Menschen. Sei es in Form von deren Arbeitsleistung (zu nicht immer angemessenem Lohn), sei es durch den Verkauf von Waren und Dienstleistungen (zu nicht immer fairem Preis/Leistungsverhältnis), sei es durch großzügige Inanspruchnahme von steuerfinanzierter Infrastruktur (bei gleichzeitiger Steueroptimierung der Geschäftszahlen), sei es durch Ausbeutung natürlicher Ressourcen (die eigentlich Gemeingut sein sollten). Die politische Polemik ist fehl am Platze.
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| From | Heinz Schmitz <sch@example.invalid> |
|---|---|
| Date | 2026-08-15 17:30 +0200 |
| Message-ID | <j3118l99uj4jppp80urmauolnd69ul0qnl@4ax.com> |
| In reply to | #368877 |
Hergen Lehmann wrote: >>> Es ist aber für unsere Linken, Grinken, Sozen und Gewerkschafter >>> zu schön, von "das zahlt der Arbeitgeber" zu reden. >>> So wie man alle Abgaben am liebsten von den Unternehmern zahlen >>> lässt, denn die müssen ja nicht wiedergewählt werden :-). >> Ja, das sind in Deutschland zig-Millionen Menschen die an das Kapital >> der Unternehmen und Unternehmer wollen. >Und umgekehrt wollen die Unternehmer an das Kapital der kleinen Menschen. >Sei es in Form von deren Arbeitsleistung (zu nicht immer angemessenem >Lohn), sei es durch den Verkauf von Waren und Dienstleistungen (zu nicht >immer fairem Preis/Leistungsverhältnis), sei es durch großzügige >Inanspruchnahme von steuerfinanzierter Infrastruktur (bei gleichzeitiger >Steueroptimierung der Geschäftszahlen), sei es durch Ausbeutung >natürlicher Ressourcen (die eigentlich Gemeingut sein sollten). > >Die politische Polemik ist fehl am Platze. Es geht eher um Fakten-Analyse als um Polemik. Wären nämlich alle Arbeitnehmer gut ausgebildet und einsatzbereit, gäbe es keinen Bedarf für schlecht bezahlte Jobs. Auch nicht für einen Wohlfahrtsstaat, in dem man "bekommt" statt zu "verdienen", und der nur überlebt, in dem er allen "helfen" will - mit Geld, das er anderen abnimmt. Wo ist da Polemik? Grüße, H.
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| From | Peter Thoms <dl6lat@darc.de> |
|---|---|
| Date | 2026-08-15 18:55 +0200 |
| Message-ID | <115q5mc$h9hv$1@solani.org> |
| In reply to | #368879 |
Am 15.08.26 um 17:30 schrieb Heinz Schmitz: > Hergen Lehmann wrote: > >>>> Es ist aber für unsere Linken, Grinken, Sozen und Gewerkschafter >>>> zu schön, von "das zahlt der Arbeitgeber" zu reden. >>>> So wie man alle Abgaben am liebsten von den Unternehmern zahlen >>>> lässt, denn die müssen ja nicht wiedergewählt werden :-). > >>> Ja, das sind in Deutschland zig-Millionen Menschen die an das Kapital >>> der Unternehmen und Unternehmer wollen. > >> Und umgekehrt wollen die Unternehmer an das Kapital der kleinen Menschen. >> Sei es in Form von deren Arbeitsleistung (zu nicht immer angemessenem >> Lohn), sei es durch den Verkauf von Waren und Dienstleistungen (zu nicht >> immer fairem Preis/Leistungsverhältnis), sei es durch großzügige >> Inanspruchnahme von steuerfinanzierter Infrastruktur (bei gleichzeitiger >> Steueroptimierung der Geschäftszahlen), sei es durch Ausbeutung >> natürlicher Ressourcen (die eigentlich Gemeingut sein sollten). >> >> Die politische Polemik ist fehl am Platze. > > Es geht eher um Fakten-Analyse als um Polemik. Wären nämlich alle > Arbeitnehmer gut ausgebildet und einsatzbereit, gäbe es keinen Bedarf > für schlecht bezahlte Jobs. Auch nicht für einen Wohlfahrtsstaat, in > dem man "bekommt" statt zu "verdienen", und der nur überlebt, in dem > er allen "helfen" will - mit Geld, das er anderen abnimmt. Wo ist da > Polemik? Hallo, niemals, an mit der Abneigung auf linke grinke sozen willst Du Dich weiterhin zudröhnen. peter
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| From | Hergen Lehmann <hlehmann-usenet26@snafu.de> |
|---|---|
| Date | 2026-08-15 19:44 +0200 |
| Message-ID | <q4l6lm-4hht2.ln1@hergen.spdns.de> |
| In reply to | #368879 |
Am 15.08.26 um 17:30 schrieb Heinz Schmitz: > Es geht eher um Fakten-Analyse Man kann sich die "Fakten" auch zurecht lügen (das gilt für beide politischen Lager). > als um Polemik. Wären nämlich alle > Arbeitnehmer gut ausgebildet und einsatzbereit, gäbe es keinen Bedarf > für schlecht bezahlte Jobs. Unsinn. Es gibt immer einen Bedarf an einfachen Jobs, welche keine Ausbildung erfordern. Die Putzkraft, die Bedienung im Restaurant, der Handlager auf der Baustelle, der Straßenkehrer, die Kassiererin, der Lagerarbeiter, uvm. Falls die KI-Blase das hält, was die Konzerne versprechen, wird der Anteil solcher prekären Jobs in den kommenden Jahren noch stark zunehmen, denn irgendwo müssen die vielen gut ausgebildeten aber nun leider den heiligen Kapitalfluss störenden Bürofachkräfte schließlich hin. Es gibt leider wenig Bereitschaft der "Unternehmer", o.g. Jobs gut zu bezahlen oder auch nur die Menschen in solchen Jobs wert zu schätzen. Wenn es in Folge oft Probleme mit der "Einsatzbereitschaft" gibt, verwundert das nicht wirklich. Würdest du für Mindestlohn und stetig wiederholtes "kenne deinen Platz" und "sei froh, das du überhaupt einen Job hast" wirklich vollen Einsatz zeigen? Aber ja, natürlich gibt es auch eine Gruppe, die sich auf dem Sozialstaat ausruht und gar nicht arbeiten will. Witzigerweise sind das oft genau die, die am lautesten krähen, wenn der Nachbar auch etwas aus dem Topf abbekommt. > Auch nicht für einen Wohlfahrtsstaat, in > dem man "bekommt" statt zu "verdienen", und der nur überlebt, in dem > er allen "helfen" will - mit Geld, das er anderen abnimmt. Nun, den Gegenentwurf kannst du ja in den USA haben. Etwas weniger (auch nicht sooo viel weniger, vergoldete Ballsäle, Transfer öffentlicher Gelder an Milliardäre und alle paar Jahre ein Krieg müssen schließlich sein) Steuerlast. Dafür darfst du aber auch elendig verrecken, wenn du wegen Krankheit nicht mehr arbeitsfähig bist, wenn dein Geschäftsmodell nicht aufgeht, oder wenn du einfach nur der erheblich höheren Kriminalität in einem brutalen Ellenbogen-System zum Opfer fällst. > Wo ist da Polemik? In deiner Darstellung von "Linken, Grinken, Sozen und GewerkschafterLinken, Grinken, Sozen und Gewerkschafter" als Quell allen Übels, welche nur den "Unternehmern" als einzig berechtigten Besitzern von Kapital jenes wegnehmen wollen.
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| From | Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> |
|---|---|
| Date | 2026-08-16 08:35 +0200 |
| Message-ID | <115rmtr$1or$1@news.bawue.net> |
| In reply to | #368881 |
On 8/15/26 19:44, Hergen Lehmann wrote: > Lagerarbeiter, uvm. > > Falls die KI-Blase das hält, was die Konzerne versprechen, wird der > Anteil solcher prekären Jobs in den kommenden Jahren noch stark > zunehmen, denn irgendwo müssen die vielen gut ausgebildeten aber nun > leider den heiligen Kapitalfluss störenden Bürofachkräfte schließlich hin. > > Es gibt leider wenig Bereitschaft der "Unternehmer", o.g. Jobs gut zu > bezahlen oder auch nur die Menschen in solchen Jobs wert zu schätzen. > Wenn es in Folge oft Probleme mit der "Einsatzbereitschaft" gibt, > verwundert das nicht wirklich. Würdest du für Mindestlohn und stetig > wiederholtes "kenne deinen Platz" und "sei froh, das du überhaupt einen > Job hast" wirklich vollen Einsatz zeigen? In USA gibt es den Ausdruck 'minimum wage => minimum effort'. Gerrit
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| From | Alexander Schreiber <als@usenet.thangorodrim.de> |
|---|---|
| Date | 2026-08-16 09:48 +0200 |
| Message-ID | <slrn1182qpl.abjb.als@mordor.angband.thangorodrim.de> |
| In reply to | #368884 |
Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> wrote:
> On 8/15/26 19:44, Hergen Lehmann wrote:
>> Lagerarbeiter, uvm.
>>
>> Falls die KI-Blase das hält, was die Konzerne versprechen, wird der
>> Anteil solcher prekären Jobs in den kommenden Jahren noch stark
>> zunehmen, denn irgendwo müssen die vielen gut ausgebildeten aber nun
>> leider den heiligen Kapitalfluss störenden Bürofachkräfte schließlich hin.
>>
>> Es gibt leider wenig Bereitschaft der "Unternehmer", o.g. Jobs gut zu
>> bezahlen oder auch nur die Menschen in solchen Jobs wert zu schätzen.
>> Wenn es in Folge oft Probleme mit der "Einsatzbereitschaft" gibt,
>> verwundert das nicht wirklich. Würdest du für Mindestlohn und stetig
>> wiederholtes "kenne deinen Platz" und "sei froh, das du überhaupt einen
>> Job hast" wirklich vollen Einsatz zeigen?
>
> In USA gibt es den Ausdruck 'minimum wage => minimum effort'.
Oder anders ausgedrückt: "If all you want to pay is bananas, all you're
gonna get is monkeys."
Man liest sich,
Alex.
--
"Opportunity is missed by most people because it is dressed in overalls and
looks like work." -- Thomas A. Edison
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| From | Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> |
|---|---|
| Date | 2026-08-16 17:17 +0200 |
| Message-ID | <115slgt$jap$1@news.bawue.net> |
| In reply to | #368885 |
On 8/16/26 09:48, Alexander Schreiber wrote: > Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> wrote: >> On 8/15/26 19:44, Hergen Lehmann wrote: >>> Lagerarbeiter, uvm. >>> >>> Falls die KI-Blase das hält, was die Konzerne versprechen, wird der >>> Anteil solcher prekären Jobs in den kommenden Jahren noch stark >>> zunehmen, denn irgendwo müssen die vielen gut ausgebildeten aber nun >>> leider den heiligen Kapitalfluss störenden Bürofachkräfte schließlich hin. >>> >>> Es gibt leider wenig Bereitschaft der "Unternehmer", o.g. Jobs gut zu >>> bezahlen oder auch nur die Menschen in solchen Jobs wert zu schätzen. >>> Wenn es in Folge oft Probleme mit der "Einsatzbereitschaft" gibt, >>> verwundert das nicht wirklich. Würdest du für Mindestlohn und stetig >>> wiederholtes "kenne deinen Platz" und "sei froh, das du überhaupt einen >>> Job hast" wirklich vollen Einsatz zeigen? >> >> In USA gibt es den Ausdruck 'minimum wage => minimum effort'. > > Oder anders ausgedrückt: "If all you want to pay is bananas, all you're > gonna get is monkeys." Ich kenn das als 'Pay peanuts, get monkeys'. Gerrit
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| From | Heinz Schmitz <sch@example.invalid> |
|---|---|
| Date | 2026-08-16 15:07 +0200 |
| Message-ID | <jgc38l5hkdtlt9vhaansdodk3i00g926lb@4ax.com> |
| In reply to | #368881 |
Hergen Lehmann wrote: >... >Es gibt leider wenig Bereitschaft der "Unternehmer", o.g. Jobs gut zu >bezahlen oder auch nur die Menschen in solchen Jobs wert zu schätzen. Ich finde das sehr sozial von Dir gedacht und würde selbstverständ- lich auch jedem Mitbürger soviel Einkommen wünschen wie er sich selbst. Allerdings würdest Du dann nicht mehr Deine Leberwurst für 1,85 € bekommen, und es würden ganz viel mehr Menschen als heute schon gegen zu hohe Preise sturmlaufen. Aus unserer Gesellschaftsordnung ergibt sich quasi automatisch eine Staffelung der Einkommen, die man nicht grundlegend ändern kann, ohne gravierende Änderungen in der Gesellschaft zu riskieren. Die Versuche, die in der Richtung schon gemacht wurden, haben nicht zu den erwarteten Ergebnissen geführt, aber es gibt leider Menschen, die trotzdem immer wieder solche Versuche machen wollen, leider ohne sich und uns darüber zu informieren, wohin solche Versuche führen sollen oder können. Das erinnert dann an Experimentatoren, die zwanghaft behaupten, einen 1 Ohm 0,25 W Widerstand sicher an 240 Volt betreiben zu können. Immerhin kann man bei uns sehen, wohin man geht, und das früh genug, um sich einen passenden Weg auszusuchen, wenn man denn will. Grüße, H.
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| From | Helmut Schellong <var@schellong.biz> |
|---|---|
| Date | 2026-08-16 18:34 +0200 |
| Subject | Re: Varta ist immer noch pleite (was: Varta ist pleite) |
| Message-ID | <115soqg$j1i5$1@solani.org> |
| In reply to | #368889 |
Heinz Schmitz wrote on 16.08.2026 15:07: > Hergen Lehmann wrote: > >> ... >> Es gibt leider wenig Bereitschaft der "Unternehmer", o.g. Jobs gut zu >> bezahlen oder auch nur die Menschen in solchen Jobs wert zu schätzen. > > Ich finde das sehr sozial von Dir gedacht und würde selbstverständ- > lich auch jedem Mitbürger soviel Einkommen wünschen wie er sich > selbst. [...] Oft, wenn ein Thread OFFtopic wird, geht er massiv OFFtopic - ins Soziale z.B. Vielleicht kann ich ihn temporär ONtopic machen. Ich las, daß sich der Staat in diese Varta-Insolvenz einschalten will. Was immer das genau bedeuten soll. (Ich schrieb, daß sich Investoren den profitablen Sektor der Haushalts-Batterien an Land ziehen wollen.) Ich meine, Varta hatte und hat die Produktion von Zellen für Hörgeräte in DE. Ich mußte mir einen neuen Hand-Funksender kaufen, weil unsere elektronische Garagentor-Steuerung zur Tiefgarage mit 40 MHz mehrfach defekt ist und durch eine mit 434 MHz (GfA TS971) ersetzt wurde. Dazu habe ich einen Sender ebenso von GfA ausgesucht. Fast alle Sender im Angebot haben eine Batterie 12 V (ca. kurze AA). Da diese in Supermärkten nicht angeboten werden, suchte ich einen Sender mit 9V-Block und fand solche im Angebot der 'Industrie-Sender', was immer das bedeuten mag. Ich kaufte 'SKX1'; Hersteller 'Tedsen' (GfA steht aber auf dem Gerät). Das Einlernen des Handsenders klappte sofort (1. Das Geben des Kommandos (Tor AUF) funktioniert von der Funkwirkung her wesentlich besser als mit den vorherigen Geräten - so 3..5-mal besser und schneller. 1) Es wäre blamabel gewesen, hätte ich das nicht geschafft. -- Mit freundlichen Grüßen Helmut Schellong
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| From | Peter Thoms <dl6lat@darc.de> |
|---|---|
| Date | 2026-08-16 18:41 +0200 |
| Message-ID | <115sp76$ivl7$1@solani.org> |
| In reply to | #368889 |
Am 16.08.26 um 15:07 schrieb Heinz Schmitz: > Immerhin kann man bei uns sehen, wohin man geht, und das früh genug, > um sich einen passenden Weg auszusuchen, wenn man denn will. Hallo, angenommen, Du wachst morgen auf und Deine bestens gehassten Probleme wären eifach weg ... ... woran könntest Du das erkennen? peter
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| From | Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de.invalid> |
|---|---|
| Date | 2026-08-16 01:27 +0200 |
| Message-ID | <20260816012722.48eb0038@Achmuehle.WOR> |
| In reply to | #368879 |
Hallo Heinz, Du schriebst am Sat, 15 Aug 2026 17:30:24 +0200: > Es geht eher um Fakten-Analyse als um Polemik. Wären nämlich alle > Arbeitnehmer gut ausgebildet und einsatzbereit, gäbe es keinen Bedarf > für schlecht bezahlte Jobs. Auch nicht für einen Wohlfahrtsstaat, in Echt nicht? Kein Bedarf für Müllabfuhr, -sortierung, Straßeninstandhaltung, Grünanlagenpflege o.ä.? Machte sich das alles selber, oder würden das dann die "gut ausgebildet[en] und einsatzbereit[en] Arbeitnehmer" gere als Teil ihrer Beschäftigung machen, oder gar die Unternehmer, weil ja die Arbeitnehmer deren Unternehmen in Gang hielten? -- (Weitergabe von Adressdaten, Telefonnummern u.ä. ohne Zustimmung nicht gestattet, ebenso Zusendung von Werbung oder ähnlichem) ----------------------------------------------------------- Mit freundlichen Grüßen, S. Schicktanz -----------------------------------------------------------
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| From | Axel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De> |
|---|---|
| Date | 2026-08-16 10:47 +0200 |
| Message-ID | <nedbp1FfkgdU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #368883 |
On 2026-08-16 01:27, Sieghard Schicktanz wrote: > Müllabfuhr, -sortierung, Straßeninstandhaltung, > Grünanlagenpflege Das führt jetzt auf Abwege weit weg vom Beginn der Thread, aber all das erfordert Mitdenken und Wissen. Vielleicht keine akademische Buchbildung aber Können und Erfahrung. Ich könnte das alles nicht. Ich könnte es wohl lernen, aber es dauerte Jahre. -- /¯\ No | Dipl.-Ing. F. Axel Berger Tel: +49/ 221/ 7771 8067 \ / HTML | Roald-Amundsen-Straße 2a Fax: +49/ 221/ 7771 8069 X in | D-50829 Köln-Ossendorf http://berger-odenthal.de / \ Mail | -- No unannounced, large, binary attachments, please! --
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| From | Helmut Schellong <var@schellong.biz> |
|---|---|
| Date | 2026-08-15 16:14 +0200 |
| Message-ID | <115ps6u$h062$1@solani.org> |
| In reply to | #368871 |
Axel Berger wrote on 14.08.2026 23:27: > On 2026-08-14 22:58, Helmut Schellong wrote: >> Kennst Du den Arbeitnehmeranteil und den Arbeitgeberanteil an den >> Sozialversicherungen? > > Arbeitgeberanteil gibt es nicht. Es gibt beim Lohn oder Gehalt ein > netto, das, was der Arbeitnehmer erhält(1), und ein brutto, das was der > Arbeitgeber zahlt. Dazwischen liegen die Abzüge, Steuern und > Sozialabgaben. Sie gehen vollständig vom brutto ab. Wer von beiden die > jetzt zahlt, ist inhaltsleere Semantik. > > Der Nominallohn, das sogenannte "brutto", der irgendwo zwischen dem > echten brutto und netto hineinphantasiert wird, ist eine reine Lüge und > Verschleierung der Berufspolitik. ChatGPT: ========================================================================================================== Ich gehe direkt auf deinen Punkt ein – **präzise, faktenbasiert, und mit Bezug auf das, was in deinem aktiven Tab steht** (Wikipedia‑Suchseite zu *Arbeitgeberanteil*). Die Seite bestätigt an mehreren Stellen eindeutig, dass es **Arbeitgeberanteile** gibt und dass diese **rechtlich getrennte Zahlungspflichten** darstellen, nicht bloß „Semantik“. --- ## 🧩 **Kurze Kernaussage** Du liegst richtig: **In Deutschland existieren seit Jahrzehnten klar definierte Arbeitgeber‑ und Arbeitnehmeranteile zur Sozialversicherung.** Das Internet‑Zitat ist sachlich falsch, weil es rechtliche Begriffe mit ökonomischer Lastverteilung verwechselt. --- ## 🧠 **Was die Wikipedia‑Treffer in deinem Tab zeigen** Mehrere Abschnitte bestätigen ausdrücklich die Existenz und Bedeutung des Arbeitgeberanteils: - „Arbeitgeberbeitrag (Weiterleitung von ‚Arbeitgeberanteil‘)“ [Aktuelle Seite](citation-section://386985690/2) - „Der Arbeitgeberanteil an den Sozialabgaben wird dagegen üblicherweise nicht im Arbeitsentgelt…“ [Aktuelle Seite](citation-section://386985690/5) - „Gesamtrentenbeiträge jeweils zur Hälfte aus einem Arbeitnehmeranteil und einem Arbeitgeberanteil“ [Aktuelle Seite](citation-section://386985690/9) - „Arbeitgeberanteil zur Rentenversicherung (9,3 %)“ [Aktuelle Seite](citation-section://386985690/36) - „Arbeitgeberanteil zur Kranken‑ (~7 %) und Pflegeversicherung“ [Aktuelle Seite](citation-section://386985690/36) Diese Treffer zeigen klar: **Der Arbeitgeberanteil ist ein fest definierter, gesetzlich geregelter Bestandteil des Sozialversicherungssystems.** --- ## 🧠 **Warum das Internet‑Zitat falsch ist** ### 1. **Rechtlich existiert der Arbeitgeberanteil eindeutig** Die Sozialversicherungsbeiträge bestehen aus: - **Arbeitnehmeranteil** (vom Brutto des Arbeitnehmers abgezogen) - **Arbeitgeberanteil** (zusätzlich vom Arbeitgeber gezahlt) Beide Anteile sind im SGB geregelt und werden getrennt ausgewiesen – auch in Rentenbescheiden, wie du korrekt sagst. ### 2. **Der Arbeitgeber zahlt mehr als das „Brutto“** Das übliche Brutto ist **nicht** die gesamte Arbeitgeberbelastung. Er zahlt: - Bruttolohn - + Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung - + ggf. Umlagen (U1, U2, Insolvenzgeldumlage) Das sieht man auch in deinem Tab, z. B. bei Midijobs: „Arbeitgeberanteil an der Sozialversicherung … 77,51 € im Monat“ [Aktuelle Seite](citation-section://386985690/8) ### 3. **Die Aussage „alles geht vom Brutto ab“ ist sachlich falsch** Vom Brutto des Arbeitnehmers gehen ab: - Lohnsteuer - Arbeitnehmeranteile zur Sozialversicherung Die Arbeitgeberanteile gehen **nicht** vom Arbeitnehmer‑Brutto ab, sondern werden **zusätzlich** vom Arbeitgeber gezahlt. ### 4. **Die hälftige Aufteilung ist gesetzlich festgelegt** Beispiel Rentenversicherung: - Gesamtbeitrag: 18,6 % - Arbeitgeberanteil: 9,3 % - Arbeitnehmeranteil: 9,3 % → Genau so steht es in deinem Tab. [Aktuelle Seite](citation-section://386985690/7) --- ## 🧠 **Woher die Verwirrung kommt** Das Internet‑Zitat vermischt zwei Ebenen: ### **Rechtliche Ebene (klar definiert):** - Arbeitgeber zahlt seinen Anteil. - Arbeitnehmer zahlt seinen Anteil. - Beide werden getrennt ausgewiesen. ### **Ökonomische Ebene (Lastverteilung):** Langfristig trägt der Arbeitnehmer die ökonomische Last, weil Arbeitgeber die Gesamtkosten eines Beschäftigten kalkulieren. Das ist ein ökonomischer Mechanismus – aber er **ändert nicht die rechtliche Existenz** der Arbeitgeberanteile. --- ## 📌 **Fazit** - Du liegst richtig: Arbeitgeberanteile existieren seit Jahrzehnten und sind gesetzlich fest verankert. - Die Wikipedia‑Treffer in deinem Tab bestätigen das mehrfach. - Das Internet‑Zitat ist eine Vermischung von ökonomischer Lastverteilung und rechtlicher Struktur – und dadurch irreführend. - Die Krankenkasse ist korrekt der „Verteiler“ der Beiträge, aber die Zahlungspflichten bleiben getrennt. --- Wenn du möchtest, kann ich dir auch eine **grafische Darstellung der Geldflüsse** oder eine **historische Entwicklung der Arbeitgeberanteile seit den 1950ern** erstellen. ========================================================================================================== -- Mit freundlichen Grüßen Helmut Schellong
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| From | Wolfgang Martens <na3506b2013@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2026-08-15 23:14 +0200 |
| Message-ID | <115qksf$hh83$1@solani.org> |
| In reply to | #368870 |
Am Fr.,14.8.26 um 22:58 schrieb Helmut Schellong: > Sogar bei Rentnern zahlt die Rentenversicherung (quasi als > Arbeitgeber) die Hälfte der Beiträge > für die Krankenversicherung und die Pflegeversicherung. Leider nein. Die Pflegeversicherung muss der Rentner alleine zahlen. § 59 Abs. 1 S. 1 SGB XI
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| From | Helmut Schellong <var@schellong.biz> |
|---|---|
| Date | 2026-08-16 16:37 +0200 |
| Message-ID | <115shva$is9c$1@solani.org> |
| In reply to | #368882 |
Wolfgang Martens wrote on 15.08.2026 23:14: > Am Fr.,14.8.26 um 22:58 schrieb Helmut Schellong: > >> Sogar bei Rentnern zahlt die Rentenversicherung (quasi als Arbeitgeber) die Hälfte der Beiträge >> für die Krankenversicherung und die Pflegeversicherung. > Leider nein. Die Pflegeversicherung muss der Rentner alleine zahlen. > § 59 Abs. 1 S. 1 SGB XI Ja, so ist das. Als Arbeitnehmer zahlte ich meinen hälftigen Anteil PV und der Arbeitgeber seinen Arbeitgeberanteil - wie üblich. Der Arbeitnehmer zahlt nur den Kinderlosenzuschlag allein, wie ich hier bereits schrieb. Als _Rentner_ jedoch muß ich die PV vollständig selbst tragen. Auf dem Deckblatt der Bescheide lautet es auch: . Anteil ... . Anteil ... . Beitrag ... Das viel mir bisher nicht auf - man kann Solches eh nicht ändern. -- Mit freundlichen Grüßen Helmut Schellong
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| From | Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2026-08-16 10:08 +0200 |
| Message-ID | <jor28l1h6igg9629ne8tqcdhslva0thut5@4ax.com> |
| In reply to | #368870 |
Helmut Schellong <var@schellong.biz> schrieb:
> Kennst Du den Arbeitnehmeranteil und den Arbeitgeberanteil an den Sozialversicherungen?
Klar! Man nennt das "die große deutsche Soziallegende".
>Sogar bei Rentnern zahlt die Rentenversicherung (quasi als Arbeitgeber) die Hälfte der Beiträge
>für die Krankenversicherung und die Pflegeversicherung.
Nö :-)
Rentner bekommen einen "Arbeitgeberzuschuß" zur Krankenversicherung, die
Pflegeversicherung zahlen sie aber in voller Höhe ("doppelte Beiträge")
selbst.
> Die andere Hälfte zahlt der Rentner.
> Renten- und Arbeitslosenversicherungsbeiträge entfallen hier.
Grob gesagt. Feiner gesagt ist das deutsche Sozialrecht noch viel
komplizierter, als Du Dir das vorstellen kannst.
> Es kann bei PV sein, daß bei kinderlosen Arbeitnehmern dieser allein den Kinderlosenanteil zahlt.
Wie oben schon erwähnt: Rentner zahlen die Pflegeversicherung in voller Höhe
selbst.
Das hat allerdings mit Elektronik nichts zu tun.
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| From | Helmut Schellong <var@schellong.biz> |
|---|---|
| Date | 2026-08-16 17:03 +0200 |
| Message-ID | <115sjf3$ith5$1@solani.org> |
| In reply to | #368886 |
Martin Gerdes wrote on 16.08.2026 10:08:
> Helmut Schellong <var@schellong.biz> schrieb:
>
>> Kennst Du den Arbeitnehmeranteil und den Arbeitgeberanteil an den Sozialversicherungen?
>
> Klar! Man nennt das "die große deutsche Soziallegende".
Es gibt keine "große deutsche Soziallegende".
Allerdings gibt es Arbeitnehmeranteile und Arbeitgeberanteile - schon immer, eindeutig.
>> Sogar bei Rentnern zahlt die Rentenversicherung (quasi als Arbeitgeber) die Hälfte der Beiträge
>> für die Krankenversicherung und die Pflegeversicherung.
>
> Nö :-)
Das stimmt.
Bei _Rentnern_ gibt es keine PV-Anteile, sondern nur den Voll-Beitrag des Rentners.
> Rentner bekommen einen "Arbeitgeberzuschuß" zur Krankenversicherung, die
> Pflegeversicherung zahlen sie aber in voller Höhe ("doppelte Beiträge")
> selbst.
>> Die andere Hälfte zahlt der Rentner.
>> Renten- und Arbeitslosenversicherungsbeiträge entfallen hier.
>
> Grob gesagt. Feiner gesagt ist das deutsche Sozialrecht noch viel
> komplizierter, als Du Dir das vorstellen kannst.
>
>> Es kann bei PV sein, daß bei kinderlosen Arbeitnehmern dieser allein den Kinderlosenanteil zahlt.
>
> Wie oben schon erwähnt: Rentner zahlen die Pflegeversicherung in voller Höhe
> selbst.
Oben hast Du meine Antwort komplett verneint, also die Krankenversicherung
fälschlicherweise mit-verneint.
> Das hat allerdings mit Elektronik nichts zu tun.
Ja, aber ich denke nicht, daß ich die Abschweifung begonnen habe.
Du hast ja auch, wie andere, dies sehend hier geantwortet.
--
Mit freundlichen Grüßen
Helmut Schellong
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