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Groups > de.sci.electronics > #218841
| From | Roland Krause <roland.krause9@freenet.de> |
|---|---|
| Newsgroups | de.sci.electronics |
| Subject | Re: Nachlese: Ungeregelter Eintakt-Flusswandler |
| Date | 2016-12-20 19:14 +0100 |
| Message-ID | <ebtanaFd80dU1@mid.individual.net> (permalink) |
| References | <ebnva0F423tU1@mid.individual.net> <o371ek$id4$1@gwaiyur.mb-net.net> <ebrbeaFt7o8U1@mid.individual.net> <o3ar30$7mm$1@gwaiyur.mb-net.net> |
Am 20.12.16 um 09:45 schrieb Marcel Mueller: > On 20.12.16 01.14, Roland Krause wrote: >> Am 18.12.16 um 23:09 schrieb Marcel Mueller: >>> On 18.12.16 18.28, Roland Krause wrote: >>>> Nachdem die Reperatur des Netzteils meines Videorekorders gelungen ist, >>>> hätte ich doch noch ein paar Fragen zur Schaltung. Die ist im >>>> wesentlichen hier abgebildet (Bild 8.1C): >>>> >>>> http://www.joretronik.de/Web_NT_Buch/Kap8/Kapitel8.html#8.1 >>> >>> Handelsübliches Dreckding. >> Funktioniert aber schon etliche Jahre gut. Ist natürlich nicht Stand der >> Technik. > > Sagen wir es mal so, ausnahmslos in jedem Fall, wo auf meinem Tisch ein > solches Netzteil in defekt gelandet ist, hat es das halbe Gerät durch > Überspannung mit ins Grab genommen. Also durchweg ein Totalschaden. Überspannung ist bei einem richtigen Trafo mit 2-Kammer-Wicklung nicht so leicht möglich. Außerdem gibt es eine Leerlauf- und eine Überlast-Abschaltung des Oszillators. Das hatte ich hoffentlich erwähnt? > > Hingegen erinnere ich mich an keinen einzigen Fall, wo ein Sperrwandler > jemals irgendetwas mit ins Grab genommen hat. Da tauscht man den > Transistor, ggf. nebst Ansteuerung, ein, zwei Elkos oder den > Anlaufwiderstand, und weiter geht's. Selbst bei Push-Pull Wandlern wie > in Computernetzteilen kenne ich keinen Fall, wo das Netzteil anderes mit > ins Grab genommen hätte. > > Natürlich kann immer alles mögliche passieren, aber die Statistik ist > schon erdrückend. Entscheidend ist auch weniger das Flusswandlerprinzip > als viel mehr der fehlende Schaltregler. > Selbst billigste Schaltregler erkennen, dass die Regelschleife > ausgefallen ist und schalten dann ab. Üblicherweise einfach dadurch, > dass ihre eigene Versorgungsspannung mit der Ausgangsspannung mit hoch > läuft. Und wenn da ein bestimmter Wert überschritten wird, ist die Kiste > aus. Abschaltungen gibt es bei diesem Netzteil auch. > > > > So hochohmige Widerstände, an denen ordentlich Spannung anliegt, gehen > öfters mal kaputt. Keine Ahnung warum. Jedenfalls hatte ich das früher > öfters in CRT-TVs oder Monitoren, und eben bei Anlaufwiderständen. > Na ja, einer der 470k-Teile war ein "normaler" 1/4W-Kohleschicht, der andere ein Miniaturtyp - vermutlich Sollbruchstelle. > >>> Mit Transistoren 40-80 kHz, mit FET typischerweise mehr, vielleicht das >>> Doppelte, hätte ich jetzt gesagt. >>> Im hörbaren Spektrum traut sich kaum einer, einen Schaltregler zu bauen. >>> Das kennt man ja vom Akkuschrauber wie sich das anhört. (Bello und Minka >>> sehen das natürlich nochmal anders.) >>> >> Doch so hoch? Hätte ich nicht erwartet. > > Ja klar, sonst wird der Kern zu groß. Das kostet Geld. Außerdem will man > auf jeden Fall die Hörgrenze meiden. Selbst uralte Netzteile a la IBM XT > haben schon 30 kHz aufwärts. Den Standard-Elkos hätte ich das nicht zugetraut. Hatte mal mit einem Step-Down-Wandler bei 30kHz experimentiert. Der 85° Elko wurde schon mächtig warm. Ein 105° Typ blieb dagegen auf Zimmertemperatur. Das Netzteil läuft schon seit 2002 oder 2004, die Kondensatoren sehen immer noch aus wie neu. > > >>>> Bei dieser Schaltung könnte ich mir auch sinusartige Schwingungen >>>> vorstellen. Ist das realistisch oder dimensioniert man W2 so, dass der >>>> MOSFET immer voll durchgeschaltet wird? >>> >>> Ja, klar, sonst spielt er Indianer (Rauchzeichen). >>> >> Na ja, das Kühlblech ist auch recht klein ... > > Bei Sinus hätte man heftigst Verlustleistung. > So was ähnliches macht man bei Resonanzwandlern mit konstanter > Ausgangsleistung, wie sie zur Ansteuerung von ESLs, in EVGs oder bei > CCFL-Invertern zu Einsatz kommen. Da wird der Sinus dann aber nicht vom > Transistor erzeugt, sondern von einem Schwingkreis. > > > Marcel -- Roland - roland.krause9@freenet.de
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Nachlese: Ungeregelter Eintak-Flusswandler Roland Krause <roland.krause9@freenet.de> - 2016-12-18 18:28 +0100
Re: Nachlese: Ungeregelter Eintakt-Flusswandler Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2016-12-18 23:09 +0100
Re: Nachlese: Ungeregelter Eintakt-Flusswandler Roland Krause <roland.krause9@freenet.de> - 2016-12-20 01:14 +0100
Re: Nachlese: Ungeregelter Eintakt-Flusswandler Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2016-12-20 09:45 +0100
Re: Nachlese: Ungeregelter Eintakt-Flusswandler Roland Krause <roland.krause9@freenet.de> - 2016-12-20 19:14 +0100
Re: Nachlese: Ungeregelter Eintakt-Flusswandler Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2016-12-20 20:41 +0100
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