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Groups > de.comp.os.unix.linux.misc > #119856 > unrolled thread
| Started by | Albrecht Mehl <unvalid@invalid.invalid> |
|---|---|
| First post | 2021-12-14 16:56 +0100 |
| Last post | 2021-12-16 18:27 +0200 |
| Articles | 13 — 9 participants |
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Partitionen verschieben Albrecht Mehl <unvalid@invalid.invalid> - 2021-12-14 16:56 +0100
Re: Partitionen verschieben Marco Moock <mo01@posteo.de> - 2021-12-14 17:09 +0100
Re: Partitionen verschieben Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2021-12-14 20:58 +0100
Re: Partitionen verschieben Matthias Gerds <m.gerds@posteo.de> - 2021-12-15 22:49 +0100
Re: Partitionen verschieben Christian Garbs <mitch@cgarbs.de> - 2021-12-15 23:43 +0000
Re: Partitionen verschieben Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2021-12-16 20:39 +0100
Re: Partitionen verschieben Christian Garbs <mitch@cgarbs.de> - 2022-01-02 16:07 +0000
Re: Partitionen verschieben Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> - 2022-01-02 19:31 +0100
Re: Partitionen verschieben Christian Garbs <mitch@cgarbs.de> - 2022-01-03 17:14 +0000
Re: Partitionen verschieben Matthias Gerds <m.gerds@posteo.de> - 2021-12-16 22:18 +0100
Re: Partitionen verschieben Claus Reibenstein <creibens@gmail.com> - 2021-12-15 22:52 +0100
Re: Partitionen verschieben Frank Miller <miller@posteo.ee> - 2021-12-16 01:33 +0100
Re: Partitionen verschieben Dr Eberhard W Lisse <nospam@lisse.NA> - 2021-12-16 18:27 +0200
| From | Albrecht Mehl <unvalid@invalid.invalid> |
|---|---|
| Date | 2021-12-14 16:56 +0100 |
| Subject | Partitionen verschieben |
| Message-ID | <j1rt6bF98ouU1@mid.individual.net> |
Beim Planen des Systems wurde damals der Platzbedarf der einzelnen
Komponenten teilweise falsch eingeschätzt. Jetzt überlege ich, ob das
nachträglich korrigiert werden kann, ohne alles neue aufzusetzen.
Vorhanden sind
- windows10, das nur alle Schaltjahre einmal benutzt wird
- opensuse linux 15.3, das tägliche Arbeitspferd
- innerhalb von linux eine VirtualBox mit dem Gast windows10,
der häufiger für Programme ohne linux-Version benutzt wird
- innerhalb von linux eine LVM-Gruppe
Die Speicherbelegung sieht so aus:
-----------------------------------------
am@linux:~> lsblk
NAME MAJ:MIN RM SIZE RO TYPE MOUNTPOINT
sda 8:0 0 465,8G 0 disk
├─sda1 8:1 0 499M 0 part
├─sda2 8:2 0 99M 0 part
├─sda3 8:3 0 16M 0 part
├─sda4 8:4 0 38,5G 0 part [windows10, selten]
├─sda5 8:5 0 256M 0 part /boot/efi
├─sda6 8:6 0 40G 0 part / [opensuse linux 15.3]
├─sda7 8:7 0 370G 0 part [lvm]
│ ├─lvmgrp-lvmvirtbox 254:0 0 130G 0 lvm /lvmvirtbox
│ ├─lvmgrp-lvmvideos 254:1 0 70G 0 lvm /lvmvideos
│ ├─lvmgrp-lvmkaffscan 254:2 0 10G 0 lvm /lvmkaffscan
│ ├─lvmgrp-lvmfotos 254:3 0 50G 0 lvm /lvmfotos
│ ├─lvmgrp-lvmswap 254:4 0 10G 0 lvm
│ └─lvmgrp-lvmhome 254:5 0 100G 0 lvm /home
└─sda8 8:8 0 257M 0 part
am@linux:~
-----------------------------------------------------
bzw.
----------------------------------------------
am@linux:~> df -hT
df: /run/user/1000/doc: Die Operation ist nicht erlaubt
Dateisystem Typ Größe Benutzt Verf. Verw%
Eingehängt auf
devtmpfs devtmpfs 4,0M 0 4,0M 0% /dev
tmpfs tmpfs 7,8G 1,2M 7,8G 1% /dev/shm
tmpfs tmpfs 3,2G 18M 3,1G 1% /run
tmpfs tmpfs 4,0M 0 4,0M 0%
/sys/fs/cgroup
/dev/sda6 ext4 40G 22G 16G 58% /
/dev/mapper/lvmgrp-lvmkaffscan ext4 9,8G 37M 9,3G 1%
/lvmkaffscan
/dev/mapper/lvmgrp-lvmfotos ext4 49G 7,1G 40G 16% /lvmfotos
/dev/mapper/lvmgrp-lvmhome ext4 98G 27G 67G 29% /home
/dev/mapper/lvmgrp-lvmvideos ext4 69G 52M 65G 1% /lvmvideos
/dev/sda5 vfat 256M 8,3M 248M 4% /boot/efi
/dev/mapper/lvmgrp-lvmvirtbox xfs 130G 85G 46G 66%
/lvmvirtbox
tmpfs tmpfs 1,6G 64K 1,6G 1%
/run/user/1000
am@linux:~
---------------------------------------------------------------
Eine andere Darstellung ist das Bildschirmfoto von gparted, das unter
https://workupload.com/file/PtbLcdsbaQ8
zu finden ist.
sda4 [windows10, selten] ist zu klein, kann nicht mehr updates
unterbringen. Vielleicht hängt das auch mit einer Überprüfung, ob
windows10 -> windows11 möglich ist, zusammen. Speicherplatz zu holen ist bei
- lvmvirtbox
- lvmhome
Meine Fragen, für die Experten vielleicht naiv:
- Kann man einfach mit gparted Partitionen verschieben
und ihre Größe ändern?
- Werden danach Dateien noch richtig gefunden?
- Wie hoch ist die Fehlerrate beim Übertragen innerhalb
des Rechners?
- Die Größe einzelner lvm kann im Konfigurationswerkzeug
yast verändert werden. Wie ändert man aber die Größe der übergeord-
neten Gruppe lvmgrp, was ja wohl Voraussetzung für eine anschlies-
sende Verkleinerung der Partition sda7 ist?
A. Mehl
--
eBriefe an| mehlBEIiesyPUNKTnet
1 kWh ⩯ 0,5 kg Steinkohle ⩯ 1,5 kg CO2
1 W dauernd 7/24 ≈ 10 kWh/Jahr ⩯ 5 kg Steink./Jahr ⩯ 15 kg CO2/Jahr
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| From | Marco Moock <mo01@posteo.de> |
|---|---|
| Date | 2021-12-14 17:09 +0100 |
| Message-ID | <20211214170955.208949c4@ryz> |
| In reply to | #119856 |
Am Dienstag, 14. Dezember 2021, um 16:56:59 Uhr schrieb Albrecht Mehl: > - windows10, das nur alle Schaltjahre einmal benutzt wird Das könnte Probleme bereiten (kein Booten mehr), daher ggf. unter Windows eine Win-Partition verkleinern. > - opensuse linux 15.3, das tägliche Arbeitspferd Sollte das aushalten. > - innerhalb von linux eine VirtualBox mit dem Gast windows10, > der häufiger für Programme ohne linux-Version benutzt wird Wird das gar nicht mitbekommen. > Meine Fragen, für die Experten vielleicht naiv: > > - Kann man einfach mit gparted Partitionen verschieben > und ihre Größe ändern? Ja, dauert aber ggf. sehr lange. > - Werden danach Dateien noch richtig gefunden? Wenn beim Vorgang nichts schief geht, ja. > - Wie hoch ist die Fehlerrate beim Übertragen innerhalb > des Rechners? Normalerweise 0, aber Backup ist besser. > - Die Größe einzelner lvm kann im Konfigurationswerkzeug > yast verändert werden. Wie ändert man aber die Größe der > übergeord- neten Gruppe lvmgrp, was ja wohl Voraussetzung für eine > anschlies- sende Verkleinerung der Partition sda7 ist? Ich selbst habe mit lvm noch nicht groß gearbeitet. Man kann aber der Gruppe dann ein physical volume wegnehmen: https://wiki.ubuntuusers.de/Logical_Volume_Manager/#Volume-Groups-verkleinern Das sollte so auch in anderen Systemen als Ubuntu funktionieren. Fazit: Vorher am besten von der ganzen Platte mit dd ein Abbild machen.
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| From | Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> |
|---|---|
| Date | 2021-12-14 20:58 +0100 |
| Message-ID | <20211214205810.e11a0ee886d584e204f68b77@SchS.de> |
| In reply to | #119856 |
Hallo Albrecht Mehl, Du schriebst am Tue, 14 Dec 2021 16:56:59 +0100: > Die Speicherbelegung sieht so aus: Plattenbelegung, unter "Speicherbelegung" versteht man eher die des Arbeitsspeichers (RAM). > ----------------------------------------- > am@linux:~> lsblk > NAME MAJ:MIN RM SIZE RO TYPE MOUNTPOINT > sda 8:0 0 465,8G 0 disk > ├─sda1 8:1 0 499M 0 part > ├─sda2 8:2 0 99M 0 part > ├─sda3 8:3 0 16M 0 part > ├─sda4 8:4 0 38,5G 0 part [windows10, selten] > ├─sda5 8:5 0 256M 0 part /boot/efi > ├─sda6 8:6 0 40G 0 part / [opensuse linux > 15.3] ├─sda7 8:7 0 370G 0 part [lvm] > │ ├─lvmgrp-lvmvirtbox 254:0 0 130G 0 lvm /lvmvirtbox ... > sda4 [windows10, selten] ist zu klein, kann nicht mehr updates > unterbringen. Vielleicht hängt das auch mit einer Überprüfung, ob > windows10 -> windows11 möglich ist, zusammen. Speicherplatz zu holen > ist bei > > - lvmvirtbox > - lvmhome Kaum. Ein "fdisk -l /dev/sda" hätte zwar Aufschluß über die physische Lage der Partitionen gegeben, dann wäre eine sichere Aussage möglich. Meistens ist allerdings die Numerierung konsekutiv, d.h. Partitionen mit aufeinanderfolgenden Nummern liegen hintereinander, und das als hier gegeben angenommen, müßtest Du für die Erweiterung von sda4 - nachdem die davor liegenden Partitionen ja nur "Kleckerles"-Bereiche sind - die Partitionen ab sda5 freimachen und sda4 zuschlagen. Damit "verlierst" Du allerdings erstmal Deine Boot-Partition, was der grub ggfs. übelnehmen könnte (auch wenn die "nur" verschoben wird). Bleibt noch "lvmvirtbox", das mit mit xfs "ein wenig" riskant erscheint - ich habe damit aber keine eigene Erfahrung - und "lmvideos", das ja (noch?) nahezu leer ist. _Alle_ diese Partionen außer der letzten müssen dann _verschoben_ und ggfs. verkleinert werden, die letzte _nur_ verkleinert. Der (g)parted kann das schon machen (mglw. auch xfs), aber das _dauert_, weil alle Daten aller dieser Partitionen bewegt werden müssen. Dabei _kann_ recht leicht ein Mißgeschick passieren, so daß ein "brandaktuelles" Backup nicht nur eine Empfehlung ist. Die so behandelten Partitionen (auch die Boot-Partition) sind danach wieder voll verfügbar, aber, wie o.g., es ist nicht unmöglich, daß der Boot-Lader (grub, üblicherweise) dann Probleme bekommt; mit "LILO" hast Du dann sowieso "verloren", der muß neu eingerichtet werden. Oh, und wie ich grade sehe, liegt "auf dem Weg" zu Deinen "Spender"- Partitionen auch noch das System selber - da kann es gut sein, daß sich der parted sowieso weigert, aus diesem heraus laufend diese Aktion überhaupt durchzuführen. Dann geht das nur von einem separaten System, z.B. von einer "Live"- oder "Rescue"-CD, für die Deine System-Partition auch nur eine normale Daten-Partition ist. > Meine Fragen, für die Experten vielleicht naiv: > > - Kann man einfach mit gparted Partitionen verschieben > und ihre Größe ändern? "Naiv" gesehen: Nein, weil diese Aktion im einzelnen eben nicht "einfach" ist. Die Komplexität versteckt der parted aber recht gut, so daß es "von außen" gesehen relativ "einfach" zu machen ist. > - Werden danach Dateien noch richtig gefunden? Wenn keine Fehler aufgetreten sind und alles durchgelaufen ist normalerweise schon. > - Wie hoch ist die Fehlerrate beim Übertragen innerhalb > des Rechners? Das kann allenfalls dessen Hersteller abschätzen, aber normalerweise nichtmal der, weil der mglw. nicht alle Komponenten selber verbaut hat. Normalerweise ignoriert man sowas. > - Die Größe einzelner lvm kann im Konfigurationswerkzeug > yast verändert werden. Wie ändert man aber die Größe der > übergeord- neten Gruppe lvmgrp, was ja wohl Voraussetzung für eine > anschlies- sende Verkleinerung der Partition sda7 ist? Keine Ahnung - da muß Du schon die lvm-Experten fragen. Ich nutze kein lvm, weil ich wissen will, wo meine Daten liegen. In etwa, zumindest... -- (Weitergabe von Adressdaten, Telefonnummern u.ä. ohne Zustimmung nicht gestattet, ebenso Zusendung von Werbung oder ähnlichem) ----------------------------------------------------------- Mit freundlichen Grüßen, S. Schicktanz -----------------------------------------------------------
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| From | Matthias Gerds <m.gerds@posteo.de> |
|---|---|
| Date | 2021-12-15 22:49 +0100 |
| Message-ID | <j1v66cFsjc5U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #119863 |
Am 14.12.21 um 20:58 schrieb Sieghard Schicktanz: > Hallo Albrecht Mehl, > > Du schriebst am Tue, 14 Dec 2021 16:56:59 +0100: > >> Die Speicherbelegung sieht so aus: > > Plattenbelegung, unter "Speicherbelegung" versteht man eher die des > Arbeitsspeichers (RAM). > >> ----------------------------------------- >> am@linux:~> lsblk >> NAME MAJ:MIN RM SIZE RO TYPE MOUNTPOINT >> sda 8:0 0 465,8G 0 disk >> ├─sda1 8:1 0 499M 0 part >> ├─sda2 8:2 0 99M 0 part >> ├─sda3 8:3 0 16M 0 part >> ├─sda4 8:4 0 38,5G 0 part [windows10, selten] >> ├─sda5 8:5 0 256M 0 part /boot/efi >> ├─sda6 8:6 0 40G 0 part / [opensuse linux >> 15.3] ├─sda7 8:7 0 370G 0 part [lvm] >> │ ├─lvmgrp-lvmvirtbox 254:0 0 130G 0 lvm /lvmvirtbox > ... >> sda4 [windows10, selten] ist zu klein, kann nicht mehr updates >> unterbringen. Vielleicht hängt das auch mit einer Überprüfung, ob >> windows10 -> windows11 möglich ist, zusammen. Speicherplatz zu holen >> ist bei >> >> - lvmvirtbox >> - lvmhome > > Kaum. Ein "fdisk -l /dev/sda" hätte zwar Aufschluß über die physische > Lage der Partitionen gegeben, dann wäre eine sichere Aussage möglich. > Meistens ist allerdings die Numerierung konsekutiv, d.h. Partitionen > mit aufeinanderfolgenden Nummern liegen hintereinander, und das als > hier gegeben angenommen, müßtest Du für die Erweiterung von sda4 - > nachdem die davor liegenden Partitionen ja nur "Kleckerles"-Bereiche > sind - die Partitionen ab sda5 freimachen und sda4 zuschlagen. > Damit "verlierst" Du allerdings erstmal Deine Boot-Partition, was der > grub ggfs. übelnehmen könnte (auch wenn die "nur" verschoben wird). > Bleibt noch "lvmvirtbox", das mit mit xfs "ein wenig" riskant erscheint > - ich habe damit aber keine eigene Erfahrung - und "lmvideos", das ja > (noch?) nahezu leer ist. > _Alle_ diese Partionen außer der letzten müssen dann _verschoben_ und > ggfs. verkleinert werden, die letzte _nur_ verkleinert. Der (g)parted > kann das schon machen (mglw. auch xfs), aber das _dauert_, weil alle > Daten aller dieser Partitionen bewegt werden müssen. Dabei _kann_ recht > leicht ein Mißgeschick passieren, so daß ein "brandaktuelles" Backup > nicht nur eine Empfehlung ist. > Die so behandelten Partitionen (auch die Boot-Partition) sind danach > wieder voll verfügbar, aber, wie o.g., es ist nicht unmöglich, daß > der Boot-Lader (grub, üblicherweise) dann Probleme bekommt; mit "LILO" > hast Du dann sowieso "verloren", der muß neu eingerichtet werden. > > Oh, und wie ich grade sehe, liegt "auf dem Weg" zu Deinen "Spender"- > Partitionen auch noch das System selber - da kann es gut sein, daß sich > der parted sowieso weigert, aus diesem heraus laufend diese Aktion > überhaupt durchzuführen. Dann geht das nur von einem separaten System, > z.B. von einer "Live"- oder "Rescue"-CD, für die Deine System-Partition > auch nur eine normale Daten-Partition ist. > >> Meine Fragen, für die Experten vielleicht naiv: >> >> - Kann man einfach mit gparted Partitionen verschieben >> und ihre Größe ändern? > > "Naiv" gesehen: Nein, weil diese Aktion im einzelnen eben nicht > "einfach" ist. Die Komplexität versteckt der parted aber recht gut, > so daß es "von außen" gesehen relativ "einfach" zu machen ist. > >> - Werden danach Dateien noch richtig gefunden? > > Wenn keine Fehler aufgetreten sind und alles durchgelaufen ist > normalerweise schon. > >> - Wie hoch ist die Fehlerrate beim Übertragen innerhalb >> des Rechners? > > Das kann allenfalls dessen Hersteller abschätzen, aber normalerweise > nichtmal der, weil der mglw. nicht alle Komponenten selber verbaut hat. > Normalerweise ignoriert man sowas. > >> - Die Größe einzelner lvm kann im Konfigurationswerkzeug >> yast verändert werden. Wie ändert man aber die Größe der >> übergeord- neten Gruppe lvmgrp, was ja wohl Voraussetzung für eine >> anschlies- sende Verkleinerung der Partition sda7 ist? > > Keine Ahnung - da muß Du schon die lvm-Experten fragen. Ich nutze kein > lvm, weil ich wissen will, wo meine Daten liegen. In etwa, zumindest... Ja, genau deshalb benutze ich das auch nicht. M:
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| From | Christian Garbs <mitch@cgarbs.de> |
|---|---|
| Date | 2021-12-15 23:43 +0000 |
| Message-ID | <spdujo$jloa$2@yggdrasil.dn.cgarbs.de> |
| In reply to | #119891 |
Mahlzeit! Matthias Gerds <m.gerds@posteo.de> wrote: >> Keine Ahnung - da muß Du schon die lvm-Experten fragen. Ich nutze kein >> lvm, weil ich wissen will, wo meine Daten liegen. In etwa, zumindest... > > Ja, genau deshalb benutze ich das auch nicht. Habt ihr beide noch rotierendes Blech oder schon SSDs? Bei letzterem wisst ihr ohne Reverse-Engineering der SSD-Firmware eh nicht mehr, wo was liegt ;-) Gruß Christian -- ....Christian.Garbs....................................https://www.cgarbs.de Sicherheitshinweis: Transporthinweis: Vorsicht beim Heben! Die Produktmasse und damit das Gewicht hängen von der Relativgeschwindigkeit des Handhabenden ab.
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| From | Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> |
|---|---|
| Date | 2021-12-16 20:39 +0100 |
| Message-ID | <20211216203939.81042361afd4ea3d4c8193ed@SchS.de> |
| In reply to | #119897 |
Hallo Christian Garbs, Du schriebst am Wed, 15 Dec 2021 23:43:52 -0000 (UTC): > >> kein lvm, weil ich wissen will, wo meine Daten liegen. In etwa, > >> zumindest... ^^^^^^^ > > Ja, genau deshalb benutze ich das auch nicht. > > Habt ihr beide noch rotierendes Blech oder schon SSDs? > > Bei letzterem wisst ihr ohne Reverse-Engineering der SSD-Firmware eh > nicht mehr, wo was liegt ;-) Deswegen das "in etwa" oben, das im wesentlichen für "auf welchem Datenträger" steht. Das ist doch _genau das_, was lvm "überbrücken" will, wenn ich das richtig verstanden habe. Mit der Konsequenz, daß bei einem Ausfall eines Datenträgers eine unbekannte Menge Daten von unbekannten Positionen verschwunden sind, wenn's dumm geht, sogar mitten in Dateien oder zumindest Verzeichnissen. Ohne lvm weiß ich wenigstens, welche solche betroffen sind und kann die gezielt aus dem Backup rekonstruieren. -- (Weitergabe von Adressdaten, Telefonnummern u.ä. ohne Zustimmung nicht gestattet, ebenso Zusendung von Werbung oder ähnlichem) ----------------------------------------------------------- Mit freundlichen Grüßen, S. Schicktanz -----------------------------------------------------------
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| From | Christian Garbs <mitch@cgarbs.de> |
|---|---|
| Date | 2022-01-02 16:07 +0000 |
| Message-ID | <sqsijd$4oqm$1@yggdrasil.dn.cgarbs.de> |
| In reply to | #119924 |
Mahlzeit! Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@schs.de> wrote: > Du schriebst am Wed, 15 Dec 2021 23:43:52 -0000 (UTC): >> >> kein lvm, weil ich wissen will, wo meine Daten liegen. In etwa, >> >> zumindest... ^^^^^^^ > >> > Ja, genau deshalb benutze ich das auch nicht. >> >> Habt ihr beide noch rotierendes Blech oder schon SSDs? >> >> Bei letzterem wisst ihr ohne Reverse-Engineering der SSD-Firmware eh >> nicht mehr, wo was liegt ;-) > > Deswegen das "in etwa" oben, das im wesentlichen für "auf welchem > Datenträger" steht. Das ist doch _genau das_, was lvm "überbrücken" > will, wenn ich das richtig verstanden habe. Albrecht nur eine Platte, da stellt sich das Problem gar nicht ;-) Aber eine gute Frage: Was will denn LVM eigentlich? - Du denkst dabei an das Zusammenfassen mehrerer Platten. Darauf wäre ich gar nicht gekommen, weil ich die Platten über ein RAID unterhalb des LVMs zusammenfasse. - Ich persönlich habe LVM damals benutzt, weil ich flexibel in der Partitonierung sein wollte. Getrennte Partitionen z.B. für /home und /user hatte ich da schon einige Zeit, aber ständig war irgendwo was voll und am anderen Ende noch Platz.¹ - Snapshots sind auch ein oft gehörtes Feature. Habe ich allerdings auch noch nie genutzt. Was davon ist das offizielle schlagende Verkaufsargument für LVM? Die gesamte Mischung? Gruß Christian PS: Ich bin inzwischen zu ZFS gewechselt, das hat noch mehr Features, die ich nicht nutze ;-) ¹ Das artete dann etwas aus und ich habe im Laufe der Zeit mehr als 25 LVM-Mountpoints angesammelt ;-) Hatte aber was gutes: Als der große Plattencrash war und ich aus Dusseligkeit das RAID geschrottet habe (man sollte vor dem Rebuild die kaputte Platte austauschen, nicht eine der noch heilen…): ca. 20 der LVM-Mointpoints waren nur r/o gemounted gewesen, da fand kein RAID-Rebuild mit der falschen Platte statt und die Daten waren noch da. Letztendlich sind damals ein paar MP3s und Videos den Bach runtergegangen und ich bin jetzt schlauer. -- ....Christian.Garbs....................................https://www.cgarbs.de Zur Unterhaltung einer Party trägt niemand so viel bei wie diejenigen, die gar nicht da sind. (Audrey Hepburn, 1929-1993)
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| From | Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2022-01-02 19:31 +0100 |
| Message-ID | <el79aixadl.ln2@diedrich.ddnssec.de> |
| In reply to | #120451 |
Christian Garbs meinte: > Was davon ist das offizielle schlagende Verkaufsargument für LVM? > Die gesamte Mischung? lvm ist dann gut, wenn man seine Funktionen braucht. Ob das im Einzelfall diese oder jene Funktion ist, ist egal - sobald ich eine davon nutzbringend verwenden kann, ist diese Funktion das im Einzelfall für mich schlagende Argument. Wenn man eine Funtkion nicht braucht, ist sie auch kein Argument. Tendenziell sehe ich allerdings lvm eher im Umfeld von Servern mit mehreren bis vielen externen Platten als am heimischen Notebbook. Ich habe diverse Funktionen schonmal gebraucht, allerdings nicht alle am selben System: - Wenn man diverse Partitionen haben will, etwa um verschiedene Distributionen oder Versionen parallel auf der Platte z haben, gehen einem schnell die Partitionen aus, und man verliert die Übersicht, welche Partition denn welche version enthält. Mit lvm-Namen wioe /dev/volumegruppee/centos und /dev/volumegruppe/ubuntu kann man das deutlich intuitiver gestalten. Und wenn sich herausstellt, dass man doch besser mehr Platz fürs root-Filesystem von centos hätte als ursprünglich geplant, lässt sich ein Volume deutlich leichter vergrößern als eine Partition, vor und hinter der andere Partitionen liegen. - Sobald man an einem Server mehrere Platten (oder mehrere Raidsets) hat, ist man mit lvm sehr viel flexibler. Volumes können sich über Devicegrenzen erstrecken. Soweit man noch drehende Platten hat(te), konnte striping ein Mittel zur Lastverteilung auf diese Platten sein. - Die Migration von Daten auf externen Platten eines Servers auf neue Hardware kann im laufenden Betrieb ohne Downtime erfolgen. - lvm-Blockdevicenamen sind unabhängig von Hardware-Devicenamen. Wenn dieselben Daten an mehreren Servern anschließbar sind und mal an diesem, mal an jenem Server gebraucht werden (etwa an einem geclusterten Serverpaar), dann hat man automatisch auf beiden Systemen dieselben Devicenamen - egal ob einer die Platte als /dev/sda oder als /dev/sdxy erkennt. - lvm hat eine thin-provisioning-Funktion - sehr praktisch, wenn man schonmal ein großes Fielsystem braucht, das aber erst in einigen Monaten auf seine volle Größe wachsen wird. Und wenn man noch gar nicht weiß, wie groß es mal wird, kann man es großzügig designen. Und die nötige reale Kapazität stöpselt ggf im Nachhinein dran. - Auf Basis dieser thinprovisioning-Funktion gibt es sehr interessanbte Snapshots auf Volumebasis (damit kann man auch Snapshots erzeugen, wenn das benutzte Filesystem das nicht auf Filebasis kann). - Ggf kann lvm auch spiegeln (auf Volumebasis, d.h. man ist anders als beim Software-Raid mit md nicht auf gleiche Partitionsgrößen angewiesen. -- gpg-Key (DSA 1024) D36AD663E6DB91A4 fingerprint = 2983 4D54 E00B 8483 B5B8 C7D1 D36A D663 E6DB 91A4 HTML-Mail wird ungeleſen entſorgt.
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| From | Christian Garbs <mitch@cgarbs.de> |
|---|---|
| Date | 2022-01-03 17:14 +0000 |
| Message-ID | <sqvaue$a1u$1@yggdrasil.dn.cgarbs.de> |
| In reply to | #120458 |
Mahlzeit! Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> wrote: > - lvm-Blockdevicenamen sind unabhängig von Hardware-Devicenamen. Wenn > dieselben Daten an mehreren Servern anschließbar sind und mal an diesem, > mal an jenem Server gebraucht werden (etwa an einem geclusterten > Serverpaar), dann hat man automatisch auf beiden Systemen dieselben > Devicenamen - egal ob einer die Platte als /dev/sda oder als /dev/sdxy > erkennt. Das nutze ich tatsächlich auch: Meine externen USB-Backupplatten sind allesamt mit LVM bespielt, die VGs heißen vg_ext_1, vg_ext_2 usw. Mit einem kleinen Shellskript kann ich die ganz prima reihum an allen Rechnern mounten. Ginge bestimmt auch anders, aber so erschien es mir damals am einfachsten und es hat sich bewährt. Gruß Christian -- ....Christian.Garbs....................................https://www.cgarbs.de Some people, when confronted with a problem, think "I know, I'll use regular expressions." Now they have two problems. -- Jamie Zawinski
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| From | Matthias Gerds <m.gerds@posteo.de> |
|---|---|
| Date | 2021-12-16 22:18 +0100 |
| Message-ID | <j21op2Fd957U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #119897 |
Am 16.12.21 um 00:43 schrieb Christian Garbs: > Mahlzeit! > > Matthias Gerds <m.gerds@posteo.de> wrote: > >>> Keine Ahnung - da muß Du schon die lvm-Experten fragen. Ich nutze kein >>> lvm, weil ich wissen will, wo meine Daten liegen. In etwa, zumindest... >> >> Ja, genau deshalb benutze ich das auch nicht. > > Habt ihr beide noch rotierendes Blech oder schon SSDs? Beides, Standard ist ja wohl, das System und Home auf der SSD, 'tote' Daten auf einer HDD zu lagern oder besser noch zentral zentral auf einem NAS. > Bei letzterem wisst ihr ohne Reverse-Engineering der SSD-Firmware eh > nicht mehr, wo was liegt ;-) Das mag wohl sein, aber bei einer vom System getrennten Home-Partition weiß ich wenigstens, wieviel Platz ich für eine Backup von dieser brauche. M:
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| From | Claus Reibenstein <creibens@gmail.com> |
|---|---|
| Date | 2021-12-15 22:52 +0100 |
| Message-ID | <j1v6cgFsl9aU2@mid.individual.net> |
| In reply to | #119863 |
Sieghard Schicktanz schrieb am 14.12.2021 um 20:58: > Hallo Albrecht Mehl, > > Du schriebst am Tue, 14 Dec 2021 16:56:59 +0100: Bitte nur _eine_ Einleitungszeile. >> Die Speicherbelegung sieht so aus: > > Plattenbelegung, unter "Speicherbelegung" versteht man eher die des > Arbeitsspeichers (RAM). Was ein Glück, dass ich nicht "man" bin. Ich habe verstanden, was Albrecht meinte. Ich kann sinnentnehmend lesen. Solche Erbsenzählerei, wie Du sie hier demonstrierst, ist _ein_ Weg, sich dauerhaft unbeliebt zu machen. Gruß Claus
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| From | Frank Miller <miller@posteo.ee> |
|---|---|
| Date | 2021-12-16 01:33 +0100 |
| Message-ID | <61BA8948.8080002@backwurst.de> |
| In reply to | #119893 |
Claus Reibenstein wrote: > Sieghard Schicktanz schrieb am 14.12.2021 um 20:58: >> Hallo Albrecht Mehl, >> Du schriebst am Tue, 14 Dec 2021 16:56:59 +0100: > > Bitte nur _eine_ Einleitungszeile. > >>> Die Speicherbelegung sieht so aus: >> >> Plattenbelegung, unter "Speicherbelegung" versteht man eher die des >> Arbeitsspeichers (RAM). > > Was ein Glück, dass ich nicht "man" bin. Ich habe verstanden, was > Albrecht meinte. Ich kann sinnentnehmend lesen. > > Solche Erbsenzählerei, wie Du sie hier demonstrierst, ist _ein_ Weg, > sich dauerhaft unbeliebt zu machen. *Das* gilt dann wohl verstärkt auch für dich. Der große Unterschied ist nur, daß Sieghard Schicktanz in seiner anschließenden Antwort deutlich mehr zum eigentlichen Thema beitragen konnte, als du mit deinen reinen Blockwart-Kommentaren.
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| From | Dr Eberhard W Lisse <nospam@lisse.NA> |
|---|---|
| Date | 2021-12-16 18:27 +0200 |
| Message-ID | <j217o7Fa2juU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #119898 |
Wie übersetzt man Blockwart ins Englische? Und gilt das schon als Godwin's Gesetz? el On 2021-12-16 02:33 , Frank Miller wrote: [...] > *Das* gilt dann wohl verstärkt auch für dich. Der große Unterschied > ist nur, daß Sieghard Schicktanz in seiner anschließenden Antwort > deutlich mehr zum eigentlichen Thema beitragen konnte, als du mit > deinen reinen Blockwart-Kommentaren.
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