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Groups > de.comp.os.unix.linux.misc > #119856 > unrolled thread

Partitionen verschieben

Started byAlbrecht Mehl <unvalid@invalid.invalid>
First post2021-12-14 16:56 +0100
Last post2021-12-16 18:27 +0200
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Contents

  Partitionen verschieben Albrecht Mehl <unvalid@invalid.invalid> - 2021-12-14 16:56 +0100
    Re: Partitionen verschieben Marco Moock <mo01@posteo.de> - 2021-12-14 17:09 +0100
    Re: Partitionen verschieben Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2021-12-14 20:58 +0100
      Re: Partitionen verschieben Matthias Gerds <m.gerds@posteo.de> - 2021-12-15 22:49 +0100
        Re: Partitionen verschieben Christian Garbs <mitch@cgarbs.de> - 2021-12-15 23:43 +0000
          Re: Partitionen verschieben Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2021-12-16 20:39 +0100
            Re: Partitionen verschieben Christian Garbs <mitch@cgarbs.de> - 2022-01-02 16:07 +0000
              Re: Partitionen verschieben Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> - 2022-01-02 19:31 +0100
                Re: Partitionen verschieben Christian Garbs <mitch@cgarbs.de> - 2022-01-03 17:14 +0000
          Re: Partitionen verschieben Matthias Gerds <m.gerds@posteo.de> - 2021-12-16 22:18 +0100
      Re: Partitionen verschieben Claus Reibenstein <creibens@gmail.com> - 2021-12-15 22:52 +0100
        Re: Partitionen verschieben Frank Miller <miller@posteo.ee> - 2021-12-16 01:33 +0100
          Re: Partitionen verschieben Dr Eberhard W Lisse <nospam@lisse.NA> - 2021-12-16 18:27 +0200

#119856 — Partitionen verschieben

FromAlbrecht Mehl <unvalid@invalid.invalid>
Date2021-12-14 16:56 +0100
SubjectPartitionen verschieben
Message-ID<j1rt6bF98ouU1@mid.individual.net>
Beim Planen des Systems wurde damals der Platzbedarf der einzelnen 
Komponenten teilweise falsch eingeschätzt. Jetzt überlege ich, ob das 
nachträglich korrigiert werden kann, ohne alles neue aufzusetzen.

Vorhanden sind

   - windows10, das nur alle Schaltjahre einmal benutzt wird
   - opensuse linux 15.3, das tägliche Arbeitspferd
   - innerhalb von linux eine VirtualBox mit dem Gast windows10,
     der häufiger für Programme ohne linux-Version benutzt wird

   - innerhalb von linux eine LVM-Gruppe

Die Speicherbelegung sieht so aus:

-----------------------------------------
am@linux:~> lsblk
NAME                   MAJ:MIN RM   SIZE RO TYPE MOUNTPOINT
sda                      8:0    0 465,8G  0 disk
├─sda1                   8:1    0   499M  0 part
├─sda2                   8:2    0    99M  0 part
├─sda3                   8:3    0    16M  0 part
├─sda4                   8:4    0  38,5G  0 part  [windows10, selten]
├─sda5                   8:5    0   256M  0 part /boot/efi
├─sda6                   8:6    0    40G  0 part / [opensuse linux 15.3]
├─sda7                   8:7    0   370G  0 part   [lvm]
│ ├─lvmgrp-lvmvirtbox  254:0    0   130G  0 lvm  /lvmvirtbox
│ ├─lvmgrp-lvmvideos   254:1    0    70G  0 lvm  /lvmvideos
│ ├─lvmgrp-lvmkaffscan 254:2    0    10G  0 lvm  /lvmkaffscan
│ ├─lvmgrp-lvmfotos    254:3    0    50G  0 lvm  /lvmfotos
│ ├─lvmgrp-lvmswap     254:4    0    10G  0 lvm
│ └─lvmgrp-lvmhome     254:5    0   100G  0 lvm  /home
└─sda8                   8:8    0   257M  0 part
am@linux:~
-----------------------------------------------------

bzw.

----------------------------------------------
am@linux:~> df -hT
df: /run/user/1000/doc: Die Operation ist nicht erlaubt
Dateisystem                    Typ      Größe Benutzt Verf. Verw% 
Eingehängt auf
devtmpfs                       devtmpfs  4,0M       0  4,0M    0% /dev
tmpfs                          tmpfs     7,8G    1,2M  7,8G    1% /dev/shm
tmpfs                          tmpfs     3,2G     18M  3,1G    1% /run
tmpfs                          tmpfs     4,0M       0  4,0M    0% 
/sys/fs/cgroup
/dev/sda6                      ext4       40G     22G   16G   58% /
/dev/mapper/lvmgrp-lvmkaffscan ext4      9,8G     37M  9,3G    1% 
/lvmkaffscan
/dev/mapper/lvmgrp-lvmfotos    ext4       49G    7,1G   40G   16% /lvmfotos
/dev/mapper/lvmgrp-lvmhome     ext4       98G     27G   67G   29% /home
/dev/mapper/lvmgrp-lvmvideos   ext4       69G     52M   65G    1% /lvmvideos
/dev/sda5                      vfat      256M    8,3M  248M    4% /boot/efi
/dev/mapper/lvmgrp-lvmvirtbox  xfs       130G     85G   46G   66% 
/lvmvirtbox
tmpfs                          tmpfs     1,6G     64K  1,6G    1% 
/run/user/1000
am@linux:~
---------------------------------------------------------------

Eine andere Darstellung ist das Bildschirmfoto von gparted, das unter

   https://workupload.com/file/PtbLcdsbaQ8

zu finden ist.

sda4 [windows10, selten] ist zu klein, kann nicht mehr updates 
unterbringen. Vielleicht  hängt das auch mit einer Überprüfung, ob
windows10 -> windows11 möglich ist, zusammen. Speicherplatz zu holen ist bei

   - lvmvirtbox
   - lvmhome

Meine Fragen, für die Experten vielleicht naiv:

   - Kann man einfach mit gparted Partitionen verschieben
     und ihre Größe ändern?
   - Werden danach Dateien noch richtig gefunden?
   - Wie hoch ist die Fehlerrate beim Übertragen innerhalb
     des Rechners?
   - Die Größe einzelner lvm kann im Konfigurationswerkzeug
     yast verändert werden. Wie ändert man aber die Größe der übergeord-
     neten Gruppe lvmgrp, was ja wohl Voraussetzung für eine anschlies-
     sende Verkleinerung der Partition sda7 ist?

A. Mehl
-- 
eBriefe an| mehlBEIiesyPUNKTnet
1 kWh ⩯ 0,5 kg Steinkohle ⩯ 1,5 kg CO2
1 W dauernd 7/24 ≈ 10 kWh/Jahr ⩯ 5 kg Steink./Jahr ⩯ 15 kg CO2/Jahr




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#119857

FromMarco Moock <mo01@posteo.de>
Date2021-12-14 17:09 +0100
Message-ID<20211214170955.208949c4@ryz>
In reply to#119856
Am Dienstag, 14. Dezember 2021, um 16:56:59 Uhr schrieb Albrecht Mehl:

>   - windows10, das nur alle Schaltjahre einmal benutzt wird
Das könnte Probleme bereiten (kein Booten mehr), daher ggf. unter
Windows eine Win-Partition verkleinern.
>   - opensuse linux 15.3, das tägliche Arbeitspferd
Sollte das aushalten.
>   - innerhalb von linux eine VirtualBox mit dem Gast windows10,
>     der häufiger für Programme ohne linux-Version benutzt wird
Wird das gar nicht mitbekommen.

> Meine Fragen, für die Experten vielleicht naiv:
> 
>    - Kann man einfach mit gparted Partitionen verschieben
>      und ihre Größe ändern?

Ja, dauert aber ggf. sehr lange.
>    - Werden danach Dateien noch richtig gefunden?
Wenn beim Vorgang nichts schief geht, ja.
>    - Wie hoch ist die Fehlerrate beim Übertragen innerhalb
>      des Rechners?
Normalerweise 0, aber Backup ist besser.
>    - Die Größe einzelner lvm kann im Konfigurationswerkzeug
>      yast verändert werden. Wie ändert man aber die Größe der
> übergeord- neten Gruppe lvmgrp, was ja wohl Voraussetzung für eine
> anschlies- sende Verkleinerung der Partition sda7 ist?
Ich selbst habe mit lvm noch nicht groß gearbeitet.
Man kann aber der Gruppe dann ein physical volume wegnehmen:
https://wiki.ubuntuusers.de/Logical_Volume_Manager/#Volume-Groups-verkleinern
Das sollte so auch in anderen Systemen als Ubuntu funktionieren.

Fazit: Vorher am besten von der ganzen Platte mit dd ein Abbild machen.

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#119863

FromSieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de>
Date2021-12-14 20:58 +0100
Message-ID<20211214205810.e11a0ee886d584e204f68b77@SchS.de>
In reply to#119856
Hallo Albrecht Mehl,

Du schriebst am Tue, 14 Dec 2021 16:56:59 +0100:

> Die Speicherbelegung sieht so aus:

Plattenbelegung, unter "Speicherbelegung" versteht man eher die des
Arbeitsspeichers (RAM).

> -----------------------------------------
> am@linux:~> lsblk
> NAME                   MAJ:MIN RM   SIZE RO TYPE MOUNTPOINT
> sda                      8:0    0 465,8G  0 disk
> ├─sda1                   8:1    0   499M  0 part
> ├─sda2                   8:2    0    99M  0 part
> ├─sda3                   8:3    0    16M  0 part
> ├─sda4                   8:4    0  38,5G  0 part  [windows10, selten]
> ├─sda5                   8:5    0   256M  0 part /boot/efi
> ├─sda6                   8:6    0    40G  0 part / [opensuse linux
> 15.3] ├─sda7                   8:7    0   370G  0 part   [lvm]
> │ ├─lvmgrp-lvmvirtbox  254:0    0   130G  0 lvm  /lvmvirtbox
...
> sda4 [windows10, selten] ist zu klein, kann nicht mehr updates 
> unterbringen. Vielleicht  hängt das auch mit einer Überprüfung, ob
> windows10 -> windows11 möglich ist, zusammen. Speicherplatz zu holen
> ist bei
> 
>    - lvmvirtbox
>    - lvmhome

Kaum. Ein "fdisk -l /dev/sda" hätte zwar Aufschluß über die physische
Lage der Partitionen gegeben, dann wäre eine sichere Aussage möglich.
Meistens ist allerdings die Numerierung konsekutiv, d.h. Partitionen
mit aufeinanderfolgenden Nummern liegen hintereinander, und das als
hier gegeben angenommen, müßtest Du für die Erweiterung von sda4 -
nachdem die davor liegenden Partitionen ja nur "Kleckerles"-Bereiche
sind - die Partitionen ab sda5 freimachen und sda4 zuschlagen.
Damit "verlierst" Du allerdings erstmal Deine Boot-Partition, was der
grub ggfs. übelnehmen könnte (auch wenn die "nur" verschoben wird).
Bleibt noch "lvmvirtbox", das mit mit xfs "ein wenig" riskant erscheint
- ich habe damit aber keine eigene Erfahrung - und "lmvideos", das ja
(noch?) nahezu leer ist.
_Alle_ diese Partionen außer der letzten müssen dann _verschoben_ und
ggfs. verkleinert werden, die letzte _nur_ verkleinert. Der (g)parted
kann das schon machen (mglw. auch xfs), aber das _dauert_, weil alle
Daten aller dieser Partitionen bewegt werden müssen. Dabei _kann_ recht
leicht ein Mißgeschick passieren, so daß ein "brandaktuelles" Backup
nicht nur eine Empfehlung ist.
Die so behandelten Partitionen (auch die Boot-Partition) sind danach
wieder voll verfügbar, aber, wie o.g., es ist nicht unmöglich, daß
der Boot-Lader (grub, üblicherweise) dann Probleme bekommt; mit "LILO"
hast Du dann sowieso "verloren", der muß neu eingerichtet werden.

Oh, und wie ich grade sehe, liegt "auf dem Weg" zu Deinen "Spender"-
Partitionen auch noch das System selber - da kann es gut sein, daß sich
der parted sowieso weigert, aus diesem heraus laufend diese Aktion
überhaupt durchzuführen. Dann geht das nur von einem separaten System,
z.B. von einer "Live"- oder "Rescue"-CD, für die Deine System-Partition
auch nur eine normale Daten-Partition ist.

> Meine Fragen, für die Experten vielleicht naiv:
> 
>    - Kann man einfach mit gparted Partitionen verschieben
>      und ihre Größe ändern?

"Naiv" gesehen: Nein, weil diese Aktion im einzelnen eben nicht
"einfach" ist. Die Komplexität versteckt der parted aber recht gut,
so daß es "von außen" gesehen relativ "einfach" zu machen ist.

>    - Werden danach Dateien noch richtig gefunden?

Wenn keine Fehler aufgetreten sind und alles durchgelaufen ist
normalerweise schon.

>    - Wie hoch ist die Fehlerrate beim Übertragen innerhalb
>      des Rechners?

Das kann allenfalls dessen Hersteller abschätzen, aber normalerweise
nichtmal der, weil der mglw. nicht alle Komponenten selber verbaut hat.
Normalerweise ignoriert man sowas.

>    - Die Größe einzelner lvm kann im Konfigurationswerkzeug
>      yast verändert werden. Wie ändert man aber die Größe der
> übergeord- neten Gruppe lvmgrp, was ja wohl Voraussetzung für eine
> anschlies- sende Verkleinerung der Partition sda7 ist?

Keine Ahnung - da muß Du schon die lvm-Experten fragen. Ich nutze kein
lvm, weil ich wissen will, wo meine Daten liegen. In etwa, zumindest...

-- 
(Weitergabe von Adressdaten, Telefonnummern u.ä. ohne Zustimmung
nicht gestattet, ebenso Zusendung von Werbung oder ähnlichem)
-----------------------------------------------------------
Mit freundlichen Grüßen, S. Schicktanz
-----------------------------------------------------------

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#119891

FromMatthias Gerds <m.gerds@posteo.de>
Date2021-12-15 22:49 +0100
Message-ID<j1v66cFsjc5U1@mid.individual.net>
In reply to#119863
Am 14.12.21 um 20:58 schrieb Sieghard Schicktanz:
> Hallo Albrecht Mehl,
> 
> Du schriebst am Tue, 14 Dec 2021 16:56:59 +0100:
> 
>> Die Speicherbelegung sieht so aus:
> 
> Plattenbelegung, unter "Speicherbelegung" versteht man eher die des
> Arbeitsspeichers (RAM).
> 
>> -----------------------------------------
>> am@linux:~> lsblk
>> NAME                   MAJ:MIN RM   SIZE RO TYPE MOUNTPOINT
>> sda                      8:0    0 465,8G  0 disk
>> ├─sda1                   8:1    0   499M  0 part
>> ├─sda2                   8:2    0    99M  0 part
>> ├─sda3                   8:3    0    16M  0 part
>> ├─sda4                   8:4    0  38,5G  0 part  [windows10, selten]
>> ├─sda5                   8:5    0   256M  0 part /boot/efi
>> ├─sda6                   8:6    0    40G  0 part / [opensuse linux
>> 15.3] ├─sda7                   8:7    0   370G  0 part   [lvm]
>> │ ├─lvmgrp-lvmvirtbox  254:0    0   130G  0 lvm  /lvmvirtbox
> ...
>> sda4 [windows10, selten] ist zu klein, kann nicht mehr updates
>> unterbringen. Vielleicht  hängt das auch mit einer Überprüfung, ob
>> windows10 -> windows11 möglich ist, zusammen. Speicherplatz zu holen
>> ist bei
>>
>>     - lvmvirtbox
>>     - lvmhome
> 
> Kaum. Ein "fdisk -l /dev/sda" hätte zwar Aufschluß über die physische
> Lage der Partitionen gegeben, dann wäre eine sichere Aussage möglich.
> Meistens ist allerdings die Numerierung konsekutiv, d.h. Partitionen
> mit aufeinanderfolgenden Nummern liegen hintereinander, und das als
> hier gegeben angenommen, müßtest Du für die Erweiterung von sda4 -
> nachdem die davor liegenden Partitionen ja nur "Kleckerles"-Bereiche
> sind - die Partitionen ab sda5 freimachen und sda4 zuschlagen.
> Damit "verlierst" Du allerdings erstmal Deine Boot-Partition, was der
> grub ggfs. übelnehmen könnte (auch wenn die "nur" verschoben wird).
> Bleibt noch "lvmvirtbox", das mit mit xfs "ein wenig" riskant erscheint
> - ich habe damit aber keine eigene Erfahrung - und "lmvideos", das ja
> (noch?) nahezu leer ist.
> _Alle_ diese Partionen außer der letzten müssen dann _verschoben_ und
> ggfs. verkleinert werden, die letzte _nur_ verkleinert. Der (g)parted
> kann das schon machen (mglw. auch xfs), aber das _dauert_, weil alle
> Daten aller dieser Partitionen bewegt werden müssen. Dabei _kann_ recht
> leicht ein Mißgeschick passieren, so daß ein "brandaktuelles" Backup
> nicht nur eine Empfehlung ist.
> Die so behandelten Partitionen (auch die Boot-Partition) sind danach
> wieder voll verfügbar, aber, wie o.g., es ist nicht unmöglich, daß
> der Boot-Lader (grub, üblicherweise) dann Probleme bekommt; mit "LILO"
> hast Du dann sowieso "verloren", der muß neu eingerichtet werden.
> 
> Oh, und wie ich grade sehe, liegt "auf dem Weg" zu Deinen "Spender"-
> Partitionen auch noch das System selber - da kann es gut sein, daß sich
> der parted sowieso weigert, aus diesem heraus laufend diese Aktion
> überhaupt durchzuführen. Dann geht das nur von einem separaten System,
> z.B. von einer "Live"- oder "Rescue"-CD, für die Deine System-Partition
> auch nur eine normale Daten-Partition ist.
> 
>> Meine Fragen, für die Experten vielleicht naiv:
>>
>>     - Kann man einfach mit gparted Partitionen verschieben
>>       und ihre Größe ändern?
> 
> "Naiv" gesehen: Nein, weil diese Aktion im einzelnen eben nicht
> "einfach" ist. Die Komplexität versteckt der parted aber recht gut,
> so daß es "von außen" gesehen relativ "einfach" zu machen ist.
> 
>>     - Werden danach Dateien noch richtig gefunden?
> 
> Wenn keine Fehler aufgetreten sind und alles durchgelaufen ist
> normalerweise schon.
> 
>>     - Wie hoch ist die Fehlerrate beim Übertragen innerhalb
>>       des Rechners?
> 
> Das kann allenfalls dessen Hersteller abschätzen, aber normalerweise
> nichtmal der, weil der mglw. nicht alle Komponenten selber verbaut hat.
> Normalerweise ignoriert man sowas.
> 
>>     - Die Größe einzelner lvm kann im Konfigurationswerkzeug
>>       yast verändert werden. Wie ändert man aber die Größe der
>> übergeord- neten Gruppe lvmgrp, was ja wohl Voraussetzung für eine
>> anschlies- sende Verkleinerung der Partition sda7 ist?
> 
> Keine Ahnung - da muß Du schon die lvm-Experten fragen. Ich nutze kein
> lvm, weil ich wissen will, wo meine Daten liegen. In etwa, zumindest...

Ja, genau deshalb benutze ich das auch nicht.

M:

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#119897

FromChristian Garbs <mitch@cgarbs.de>
Date2021-12-15 23:43 +0000
Message-ID<spdujo$jloa$2@yggdrasil.dn.cgarbs.de>
In reply to#119891
Mahlzeit!

Matthias Gerds <m.gerds@posteo.de> wrote:

>> Keine Ahnung - da muß Du schon die lvm-Experten fragen. Ich nutze kein
>> lvm, weil ich wissen will, wo meine Daten liegen. In etwa, zumindest...
> 
> Ja, genau deshalb benutze ich das auch nicht.

Habt ihr beide noch rotierendes Blech oder schon SSDs?

Bei letzterem wisst ihr ohne Reverse-Engineering der SSD-Firmware eh
nicht mehr, wo was liegt ;-)

Gruß
Christian
-- 
....Christian.Garbs....................................https://www.cgarbs.de
Sicherheitshinweis:
Transporthinweis: Vorsicht beim Heben! Die Produktmasse und damit das
Gewicht hängen von der Relativgeschwindigkeit des Handhabenden ab.

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#119924

FromSieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de>
Date2021-12-16 20:39 +0100
Message-ID<20211216203939.81042361afd4ea3d4c8193ed@SchS.de>
In reply to#119897
Hallo Christian Garbs,

Du schriebst am Wed, 15 Dec 2021 23:43:52 -0000 (UTC):

> >> kein lvm, weil ich wissen will, wo meine Daten liegen. In etwa,
> >> zumindest...                                           ^^^^^^^

> > Ja, genau deshalb benutze ich das auch nicht.
> 
> Habt ihr beide noch rotierendes Blech oder schon SSDs?
> 
> Bei letzterem wisst ihr ohne Reverse-Engineering der SSD-Firmware eh
> nicht mehr, wo was liegt ;-)

Deswegen das "in etwa" oben, das im wesentlichen für "auf welchem
Datenträger" steht. Das ist doch _genau das_, was lvm "überbrücken"
will, wenn ich das richtig verstanden habe.
Mit der Konsequenz, daß bei einem Ausfall eines Datenträgers eine
unbekannte Menge Daten von unbekannten Positionen verschwunden sind,
wenn's dumm geht, sogar mitten in Dateien oder zumindest Verzeichnissen.
Ohne lvm weiß ich wenigstens, welche solche betroffen sind und kann die
gezielt aus dem Backup rekonstruieren.

-- 
(Weitergabe von Adressdaten, Telefonnummern u.ä. ohne Zustimmung
nicht gestattet, ebenso Zusendung von Werbung oder ähnlichem)
-----------------------------------------------------------
Mit freundlichen Grüßen, S. Schicktanz
-----------------------------------------------------------

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#120451

FromChristian Garbs <mitch@cgarbs.de>
Date2022-01-02 16:07 +0000
Message-ID<sqsijd$4oqm$1@yggdrasil.dn.cgarbs.de>
In reply to#119924
Mahlzeit!

Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@schs.de> wrote:
> Du schriebst am Wed, 15 Dec 2021 23:43:52 -0000 (UTC):
 
>> >> kein lvm, weil ich wissen will, wo meine Daten liegen. In etwa,
>> >> zumindest...                                           ^^^^^^^
> 
>> > Ja, genau deshalb benutze ich das auch nicht.
>> 
>> Habt ihr beide noch rotierendes Blech oder schon SSDs?
>> 
>> Bei letzterem wisst ihr ohne Reverse-Engineering der SSD-Firmware eh
>> nicht mehr, wo was liegt ;-)
> 
> Deswegen das "in etwa" oben, das im wesentlichen für "auf welchem
> Datenträger" steht. Das ist doch _genau das_, was lvm "überbrücken"
> will, wenn ich das richtig verstanden habe.

Albrecht nur eine Platte, da stellt sich das Problem gar nicht ;-)

Aber eine gute Frage: Was will denn LVM eigentlich?

- Du denkst dabei an das Zusammenfassen mehrerer Platten.  Darauf wäre
  ich gar nicht gekommen, weil ich die Platten über ein RAID unterhalb
  des LVMs zusammenfasse.

- Ich persönlich habe LVM damals benutzt, weil ich flexibel in der
  Partitonierung sein wollte.  Getrennte Partitionen z.B. für /home
  und /user hatte ich da schon einige Zeit, aber ständig war irgendwo
  was voll und am anderen Ende noch Platz.¹

- Snapshots sind auch ein oft gehörtes Feature.  Habe ich allerdings
  auch noch nie genutzt.

Was davon ist das offizielle schlagende Verkaufsargument für LVM?
Die gesamte Mischung?


Gruß
Christian

PS: Ich bin inzwischen zu ZFS gewechselt, das hat noch mehr Features,
die ich nicht nutze ;-)


¹ Das artete dann etwas aus und ich habe im Laufe der Zeit mehr als 25
LVM-Mountpoints angesammelt ;-) Hatte aber was gutes: Als der große
Plattencrash war und ich aus Dusseligkeit das RAID geschrottet habe
(man sollte vor dem Rebuild die kaputte Platte austauschen, nicht eine
der noch heilen…): ca. 20 der LVM-Mointpoints waren nur r/o gemounted
gewesen, da fand kein RAID-Rebuild mit der falschen Platte statt und
die Daten waren noch da.
Letztendlich sind damals ein paar MP3s und Videos den Bach
runtergegangen und ich bin jetzt schlauer.

-- 
....Christian.Garbs....................................https://www.cgarbs.de
Zur Unterhaltung einer Party trägt niemand so viel bei wie diejenigen,
die gar nicht da sind.                     (Audrey Hepburn, 1929-1993)

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#120458

FromDiedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de>
Date2022-01-02 19:31 +0100
Message-ID<el79aixadl.ln2@diedrich.ddnssec.de>
In reply to#120451
Christian Garbs meinte:


> Was davon ist das offizielle schlagende Verkaufsargument für LVM?
> Die gesamte Mischung?

lvm ist dann gut, wenn man seine Funktionen braucht. Ob das im 
Einzelfall diese oder jene Funktion ist, ist egal - sobald ich  eine 
davon nutzbringend verwenden kann, ist diese Funktion das im Einzelfall 
für mich schlagende Argument. Wenn man eine Funtkion nicht braucht, ist 
sie auch kein Argument. Tendenziell sehe ich allerdings lvm eher im 
Umfeld von Servern mit mehreren bis vielen externen Platten als am 
heimischen Notebbook.

Ich habe diverse Funktionen schonmal gebraucht, allerdings nicht alle am 
selben System:  

- Wenn man diverse Partitionen haben will, etwa um verschiedene 
Distributionen oder Versionen parallel auf der Platte z haben, gehen 
einem schnell die Partitionen aus, und man verliert die Übersicht, 
welche Partition denn welche version enthält. Mit lvm-Namen wioe 
/dev/volumegruppee/centos und /dev/volumegruppe/ubuntu kann man das 
deutlich intuitiver gestalten. Und wenn sich herausstellt, dass man doch 
besser mehr Platz fürs root-Filesystem von centos hätte als ursprünglich 
geplant, lässt sich ein Volume deutlich leichter vergrößern als eine 
Partition, vor und hinter der andere Partitionen liegen.

- Sobald man an einem Server mehrere Platten (oder mehrere Raidsets) 
hat, ist man mit lvm sehr viel flexibler. Volumes können sich über 
Devicegrenzen erstrecken. Soweit man noch drehende Platten hat(te), 
konnte striping ein Mittel zur Lastverteilung auf diese Platten sein.

- Die Migration von Daten auf externen Platten eines Servers auf neue 
Hardware kann im laufenden Betrieb ohne Downtime erfolgen.

- lvm-Blockdevicenamen sind unabhängig von Hardware-Devicenamen. Wenn 
dieselben Daten an mehreren Servern anschließbar sind und mal an diesem, 
mal an jenem Server gebraucht werden (etwa an einem geclusterten 
Serverpaar), dann hat man automatisch auf beiden Systemen dieselben 
Devicenamen - egal ob einer die Platte als /dev/sda oder als /dev/sdxy 
erkennt. 

- lvm hat eine thin-provisioning-Funktion - sehr praktisch, wenn man 
schonmal ein großes Fielsystem braucht, das aber erst in einigen Monaten 
auf seine volle Größe wachsen wird. Und wenn man noch gar nicht weiß, 
wie groß es mal wird, kann man es großzügig designen. Und die nötige 
reale Kapazität stöpselt  ggf im Nachhinein dran.

- Auf Basis dieser thinprovisioning-Funktion gibt es sehr interessanbte 
Snapshots auf Volumebasis (damit kann man auch Snapshots erzeugen, wenn 
das benutzte Filesystem das nicht auf Filebasis kann).

- Ggf kann lvm auch spiegeln (auf Volumebasis, d.h. man ist anders als 
beim Software-Raid mit md nicht auf gleiche Partitionsgrößen angewiesen. 
-- 
 gpg-Key (DSA 1024) D36AD663E6DB91A4
 fingerprint = 2983 4D54 E00B 8483 B5B8  C7D1 D36A D663 E6DB 91A4
 HTML-Mail wird ungeleſen entſorgt.

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#120480

FromChristian Garbs <mitch@cgarbs.de>
Date2022-01-03 17:14 +0000
Message-ID<sqvaue$a1u$1@yggdrasil.dn.cgarbs.de>
In reply to#120458
Mahlzeit!

Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> wrote:
 
> - lvm-Blockdevicenamen sind unabhängig von Hardware-Devicenamen. Wenn 
> dieselben Daten an mehreren Servern anschließbar sind und mal an diesem, 
> mal an jenem Server gebraucht werden (etwa an einem geclusterten 
> Serverpaar), dann hat man automatisch auf beiden Systemen dieselben 
> Devicenamen - egal ob einer die Platte als /dev/sda oder als /dev/sdxy 
> erkennt. 

Das nutze ich tatsächlich auch: Meine externen USB-Backupplatten sind
allesamt mit LVM bespielt, die VGs heißen vg_ext_1, vg_ext_2 usw.
Mit einem kleinen Shellskript kann ich die ganz prima reihum an allen
Rechnern mounten.

Ginge bestimmt auch anders, aber so erschien es mir damals am
einfachsten und es hat sich bewährt.

Gruß
Christian
-- 
....Christian.Garbs....................................https://www.cgarbs.de
Some people, when confronted with a problem, think "I know, I'll use
regular expressions." Now they have two problems.  -- Jamie Zawinski

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#119925

FromMatthias Gerds <m.gerds@posteo.de>
Date2021-12-16 22:18 +0100
Message-ID<j21op2Fd957U1@mid.individual.net>
In reply to#119897
Am 16.12.21 um 00:43 schrieb Christian Garbs:
> Mahlzeit!
> 
> Matthias Gerds <m.gerds@posteo.de> wrote:
> 
>>> Keine Ahnung - da muß Du schon die lvm-Experten fragen. Ich nutze kein
>>> lvm, weil ich wissen will, wo meine Daten liegen. In etwa, zumindest...
>>
>> Ja, genau deshalb benutze ich das auch nicht.
> 
> Habt ihr beide noch rotierendes Blech oder schon SSDs?

Beides, Standard ist ja wohl, das System und Home auf der SSD, 'tote' Daten
auf einer HDD zu lagern oder besser noch zentral zentral auf einem NAS.

> Bei letzterem wisst ihr ohne Reverse-Engineering der SSD-Firmware eh
> nicht mehr, wo was liegt ;-)

Das mag wohl sein, aber bei einer vom System getrennten Home-Partition
weiß ich wenigstens, wieviel Platz ich für eine Backup von dieser brauche.	

M:

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#119893

FromClaus Reibenstein <creibens@gmail.com>
Date2021-12-15 22:52 +0100
Message-ID<j1v6cgFsl9aU2@mid.individual.net>
In reply to#119863
Sieghard Schicktanz schrieb am 14.12.2021 um 20:58:

> Hallo Albrecht Mehl,
> 
> Du schriebst am Tue, 14 Dec 2021 16:56:59 +0100:

Bitte nur _eine_ Einleitungszeile.

>> Die Speicherbelegung sieht so aus:
>
> Plattenbelegung, unter "Speicherbelegung" versteht man eher die des
> Arbeitsspeichers (RAM).

Was ein Glück, dass ich nicht "man" bin. Ich habe verstanden, was
Albrecht meinte. Ich kann sinnentnehmend lesen.

Solche Erbsenzählerei, wie Du sie hier demonstrierst, ist _ein_ Weg,
sich dauerhaft unbeliebt zu machen.

Gruß
Claus

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#119898

FromFrank Miller <miller@posteo.ee>
Date2021-12-16 01:33 +0100
Message-ID<61BA8948.8080002@backwurst.de>
In reply to#119893
Claus Reibenstein wrote:
> Sieghard Schicktanz schrieb am 14.12.2021 um 20:58:
>> Hallo Albrecht Mehl,
>> Du schriebst am Tue, 14 Dec 2021 16:56:59 +0100:
>
> Bitte nur _eine_ Einleitungszeile.
>
>>> Die Speicherbelegung sieht so aus:
>>
>> Plattenbelegung, unter "Speicherbelegung" versteht man eher die des
>> Arbeitsspeichers (RAM).
>
> Was ein Glück, dass ich nicht "man" bin. Ich habe verstanden, was
> Albrecht meinte. Ich kann sinnentnehmend lesen.
>
> Solche Erbsenzählerei, wie Du sie hier demonstrierst, ist _ein_ Weg,
> sich dauerhaft unbeliebt zu machen.

*Das* gilt dann wohl verstärkt auch für dich.
Der große Unterschied ist nur, daß Sieghard Schicktanz in seiner anschließenden
Antwort deutlich mehr zum eigentlichen Thema beitragen konnte, als du mit
deinen reinen Blockwart-Kommentaren.

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#119910

FromDr Eberhard W Lisse <nospam@lisse.NA>
Date2021-12-16 18:27 +0200
Message-ID<j217o7Fa2juU1@mid.individual.net>
In reply to#119898
Wie übersetzt man Blockwart ins Englische?

Und gilt das schon als Godwin's Gesetz?

el

On 2021-12-16 02:33 , Frank Miller wrote:
[...]
> *Das* gilt dann wohl verstärkt auch für dich.  Der große Unterschied
> ist nur, daß Sieghard Schicktanz in seiner anschließenden Antwort
> deutlich mehr zum eigentlichen Thema beitragen konnte, als du mit
> deinen reinen Blockwart-Kommentaren.

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