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Groups > de.comm.software.mailserver > #6608 > unrolled thread
| Started by | Andreas Borutta <borumat@gmx.de> |
|---|---|
| First post | 2023-01-13 17:35 +0100 |
| Last post | 2023-01-14 17:25 +0100 |
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Webmailer mit Zusatzfunktion: Wiederherstellung aus automatischem serverseitigem Backup Andreas Borutta <borumat@gmx.de> - 2023-01-13 17:35 +0100
Re: Webmailer mit Zusatzfunktion: Wiederherstellung aus automatischem serverseitigem Backup Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> - 2023-01-14 14:39 +0100
Re: Webmailer mit Zusatzfunktion: Wiederherstellung aus automatischem serverseitigem Backup Tim Ritberg <tim@server.invalid> - 2023-01-14 15:12 +0100
Re: Webmailer mit Zusatzfunktion: Wiederherstellung aus automatischem serverseitigem Backup Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> - 2023-01-16 21:01 +0100
Re: Webmailer mit Zusatzfunktion: Wiederherstellung aus automatischem serverseitigem Backup Tim Ritberg <tim@server.invalid> - 2023-01-16 21:30 +0100
Re: Webmailer mit Zusatzfunktion: Wiederherstellung aus automatischem serverseitigem Backup Andreas Borutta <borumat@gmx.de> - 2023-01-15 10:13 +0100
Re: Webmailer mit Zusatzfunktion: Wiederherstellung aus automatischem serverseitigem Backup "Peter J. Holzer" <hjp-usenet3@hjp.at> - 2023-01-15 10:34 +0100
Re: Webmailer mit Zusatzfunktion: Wiederherstellung aus automatischem serverseitigem Backup Matthias Andree <matthias.andree@gmx.de> - 2023-01-15 11:23 +0100
Re: Webmailer mit Zusatzfunktion: Wiederherstellung aus automatischem serverseitigem Backup "Peter J. Holzer" <hjp-usenet3@hjp.at> - 2023-01-15 11:36 +0100
Re: Webmailer mit Zusatzfunktion: Wiederherstellung aus automatischem serverseitigem Backup Helmut Richter <hr.usenet@email.de> - 2023-01-15 12:10 +0100
Re: Webmailer mit Zusatzfunktion: Wiederherstellung aus automatischem serverseitigem Backup Ignatios Souvatzis <u502sou@bnhb484.de> - 2023-01-21 19:41 +0000
Re: Webmailer mit Zusatzfunktion: Wiederherstellung aus automatischem serverseitigem Backup Christian Garbs <mitch@cgarbs.de> - 2023-01-15 10:22 +0000
Re: Webmailer mit Zusatzfunktion: Wiederherstellung aus automatischem serverseitigem Backup Thomas Hochstein <thh@thh.name> - 2023-01-15 14:05 +0100
Re: Webmailer mit Zusatzfunktion: Wiederherstellung aus automatischem serverseitigem Backup Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> - 2023-01-16 23:20 +0100
Re: Webmailer mit Zusatzfunktion: Wiederherstellung aus automatischem serverseitigem Backup Andreas Borutta <borumat@gmx.de> - 2023-01-16 23:42 +0100
Re: Webmailer mit Zusatzfunktion: Wiederherstellung aus automatischem serverseitigem Backup Christian Garbs <mitch@cgarbs.de> - 2023-01-17 21:56 +0000
Re: Webmailer mit Zusatzfunktion: Wiederherstellung aus automatischem serverseitigem Backup Andreas Borutta <borumat@gmx.de> - 2023-01-18 15:39 +0100
Re: Webmailer mit Zusatzfunktion: Wiederherstellung aus automatischem serverseitigem Backup Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> - 2023-01-18 19:11 +0100
Re: Webmailer mit Zusatzfunktion: Wiederherstellung aus automatischem serverseitigem Backup Matthias Andree <matthias.andree@gmx.de> - 2023-01-18 22:14 +0100
Re: Webmailer mit Zusatzfunktion: Wiederherstellung aus automatischem serverseitigem Backup Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> - 2023-01-21 12:05 +0100
Re: Webmailer mit Zusatzfunktion: Wiederherstellung aus automatischem serverseitigem Backup "Peter J. Holzer" <hjp-usenet3@hjp.at> - 2023-01-19 00:26 +0100
Re: Webmailer mit Zusatzfunktion: Wiederherstellung aus automatischem serverseitigem Backup Helmut Richter <hr.usenet@email.de> - 2023-01-19 11:19 +0100
Re: Webmailer mit Zusatzfunktion: Wiederherstellung aus automatischem serverseitigem Backup Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> - 2023-01-21 12:10 +0100
Re: Webmailer mit Zusatzfunktion: Wiederherstellung aus automatischem serverseitigem Backup Andreas Borutta <borumat@gmx.de> - 2023-01-25 13:40 +0100
Re: Webmailer mit Zusatzfunktion: Wiederherstellung aus automatischem serverseitigem Backup Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> - 2023-01-25 14:26 +0100
Re: Webmailer mit Zusatzfunktion: Wiederherstellung aus automatischem serverseitigem Backup Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> - 2023-01-21 12:07 +0100
Re: Webmailer mit Zusatzfunktion: Wiederherstellung aus automatischem serverseitigem Backup "Peter J. Holzer" <hjp-usenet3@hjp.at> - 2023-01-21 12:20 +0100
Re: Webmailer mit Zusatzfunktion: Wiederherstellung aus automatischem serverseitigem Backup Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> - 2023-01-23 20:36 +0100
Re: Webmailer mit Zusatzfunktion: Wiederherstellung aus automatischem serverseitigem Backup Markus Schaaf <mschaaf@elaboris.de> - 2023-01-25 13:52 +0100
Re: Webmailer mit Zusatzfunktion: Wiederherstellung aus automatischem serverseitigem Backup Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> - 2023-01-25 14:29 +0100
Re: Webmailer mit Zusatzfunktion: Wiederherstellung aus automatischem serverseitigem Backup Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> - 2023-01-25 14:32 +0100
Re: Webmailer mit Zusatzfunktion: Wiederherstellung aus automatischem serverseitigem Backup Markus Schaaf <mschaaf@elaboris.de> - 2023-01-25 16:47 +0100
Re: Webmailer mit Zusatzfunktion: Wiederherstellung aus automatischem serverseitigem Backup Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> - 2023-01-25 22:04 +0100
Re: Webmailer mit Zusatzfunktion: Wiederherstellung aus automatischem serverseitigem Backup Andreas Borutta <borumat@gmx.de> - 2023-01-26 12:17 +0100
Re: Webmailer mit Zusatzfunktion: Wiederherstellung aus automatischem serverseitigem Backup Markus Schaaf <mschaaf@elaboris.de> - 2023-01-26 21:12 +0100
Re: Webmailer mit Zusatzfunktion: Wiederherstellung aus automatischem serverseitigem Backup Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> - 2023-01-26 22:25 +0100
Re: Webmailer mit Zusatzfunktion: Wiederherstellung aus automatischem serverseitigem Backup Markus Schaaf <mschaaf@elaboris.de> - 2023-01-26 23:55 +0100
Re: Webmailer mit Zusatzfunktion: Wiederherstellung aus automatischem serverseitigem Backup Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> - 2023-01-27 00:27 +0100
Re: Webmailer mit Zusatzfunktion: Wiederherstellung aus automatischem serverseitigem Backup Marcus Jodorf <m@bogomips.de> - 2023-01-28 03:16 +0100
Re: Webmailer mit Zusatzfunktion: Wiederherstellung aus automatischem serverseitigem Backup Christian Garbs <mitch@cgarbs.de> - 2023-01-18 19:13 +0000
Re: Webmailer mit Zusatzfunktion: Wiederherstellung aus automatischem serverseitigem Backup Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> - 2023-01-18 19:06 +0100
Re: Webmailer mit Zusatzfunktion: Wiederherstellung aus automatischem serverseitigem Backup Ignatios Souvatzis <u502sou@bnhb484.de> - 2023-01-21 19:48 +0000
Re: Webmailer mit Zusatzfunktion: Wiederherstellung aus automatischem serverseitigem Backup Thomas Hochstein <thh@thh.name> - 2023-01-18 21:48 +0100
Re: Webmailer mit Zusatzfunktion: Wiederherstellung aus automatischem serverseitigem Backup Thomas Hochstein <thh@thh.name> - 2023-01-14 14:57 +0100
Re: Webmailer mit Zusatzfunktion: Wiederherstellung aus automatischem serverseitigem Backup Markus Schaaf <mschaaf@elaboris.de> - 2023-01-14 17:25 +0100
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| From | Andreas Borutta <borumat@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2023-01-13 17:35 +0100 |
| Subject | Webmailer mit Zusatzfunktion: Wiederherstellung aus automatischem serverseitigem Backup |
| Message-ID | <1ouwf1nyps8nm$.dlg@borumat.de> |
Moin. Ich helfe in einer humanitären Organisation mit. Wir haben 170 Leute mit Mailkonten (IMAP). Die übergroße Mehrzahl sind alles andere als technisch affin. Es wird eine Vielzahl an Clients und Platformen verwendet. Win, Mac, iOS, iPadOS, Android, Thunderbird, Outlook, Apple Mail, iOS Mail, ... Immer wieder kommt es vor, dass versehentlich ein Mailordner gelöscht oder verschoben wird. Und der Nutzer stellt es erst nach einigen Wochen fest. Gerne hätten wir ein grafisches Webinterface (z.B. integriert in den Webmailer), wo der Nutzer aus einem automatischen serverseitigem Backup gezielt einen Ordner seines Mailkontos wiederherstellen kann, dabei kann er aus mehreren Zeitpunkten (Zuständen) auswählen. Wesentlich ist dem GUI ist einfachste Bedienbarkeit, Klarheit. Im Subject habe ich vereinfachend, damit die Ausrichtung klar ist, von einem Webmailer mit Zusatzfunktion gesprochen. Unseren Mailhoster Hosteurope habe ich gefragt, er bietet sowas nicht an und er wußte auch nicht, ob sowas existiert. Ist klar geworden, nach was ich suche? Gibt es sowas? Danke. Andreas -- http://fahrradzukunft.de
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| From | Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> |
|---|---|
| Date | 2023-01-14 14:39 +0100 |
| Message-ID | <k2fpkjF12rtU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #6608 |
Andreas Borutta, 2023-01-13 17:35: > Ich helfe in einer humanitären Organisation mit. > > Wir haben 170 Leute mit Mailkonten (IMAP). > Die übergroße Mehrzahl sind alles andere als technisch affin. > > Es wird eine Vielzahl an Clients und Platformen verwendet. > Win, Mac, iOS, iPadOS, Android, Thunderbird, Outlook, Apple Mail, iOS > Mail, ... > > Immer wieder kommt es vor, dass versehentlich ein Mailordner gelöscht > oder verschoben wird. Und der Nutzer stellt es erst nach einigen > Wochen fest. Dagegen kann man nichts tun, außer den Leuten immer und immer wieder zu erklären, wie man die Software bedient. Wenn man Glück hat, lernen die Menschen aus solchen Ereignissen, künftig etwas mehr aufzupassen. Und egal ob man Backups 2, 4 oder 20 Wochen lang aufhebt - es wird immer noch Leute geben, die dann kommen und erklären, dass sie "früher" mal einen Ordner hatten, der auf unerklärliche Weise verschwunden ist und genau dieser Ordner dann schon dem ältesten Backup gelöscht wurde - BTDT, mehrfach. Je nach Mailserver kann man den IMAP-Server so konfigurieren, dass jegliche Operationen die zur Löschung von Daten führen, erst nach längerer Wartezeit physisch ausgeführt werden und vorher die Daten in einer Art Papierkorb landen: <https://doc.dovecot.org/configuration_manual/lazy_expunge_plugin/> Man sollte dann natürlich auch ausreichend Speicherplatz einplanen, das *jede* Löschung betrifft, auch solche, die bewusst vorgenommen wurden. > Gerne hätten wir ein grafisches Webinterface (z.B. integriert in den > Webmailer), wo der Nutzer aus einem automatischen serverseitigem > Backup gezielt einen Ordner seines Mailkontos wiederherstellen kann, > dabei kann er aus mehreren Zeitpunkten (Zuständen) auswählen. Sowas habe ich noch nie gesehen - zumindest die können das nicht: Thunderbird, Outlook, Apple Mail, Roundcube, Nextcloud Mail, Rainloop, GMX, Web.de, GMail Weiterhin glaube ich schlicht nicht, dass Endbenutzer, die versehentlich Ordner löschen oder verschieben auch nur ansatzweise verstehen, wozu die Backups da sind und wie man daraus etwas wiederherstellt - egal wie einfach es gestaltet ist. [...] > Ist klar geworden, nach was ich suche? Ja - eine technische Lösung für ein soziales Problem. Sowas funktioniert nicht. -- Arno Welzel https://arnowelzel.de
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| From | Tim Ritberg <tim@server.invalid> |
|---|---|
| Date | 2023-01-14 15:12 +0100 |
| Message-ID | <tpud8r$12vq3$1@tota-refugium.de> |
| In reply to | #6609 |
Am 14.01.23 um 14:39 schrieb Arno Welzel: > Dagegen kann man nichts tun, außer den Leuten immer und immer wieder zu > erklären, wie man die Software bedient. Oder ACLs in Dovecot. > Weiterhin glaube ich schlicht nicht, dass Endbenutzer, die versehentlich > Ordner löschen oder verschieben auch nur ansatzweise verstehen, wozu die > Backups da sind und wie man daraus etwas wiederherstellt - egal wie > einfach es gestaltet ist. Für den Admin hilft das Logging vom Server (zB Dovecot), der loggt solche Sachen. Tim
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| From | Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> |
|---|---|
| Date | 2023-01-16 21:01 +0100 |
| Message-ID | <k2loo2Ftc9gU3@mid.individual.net> |
| In reply to | #6611 |
Tim Ritberg, 2023-01-14 15:12: > Am 14.01.23 um 14:39 schrieb Arno Welzel: >> Dagegen kann man nichts tun, außer den Leuten immer und immer wieder zu >> erklären, wie man die Software bedient. > Oder ACLs in Dovecot. Gut - das wäre die Holzhammer-Variante: Ordner verschieben oder löschen einfach gar nicht zulassen. -- Arno Welzel https://arnowelzel.de
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| From | Tim Ritberg <tim@server.invalid> |
|---|---|
| Date | 2023-01-16 21:30 +0100 |
| Message-ID | <tq4c48$15vvt$1@tota-refugium.de> |
| In reply to | #6620 |
Am 16.01.23 um 21:01 schrieb Arno Welzel: > Tim Ritberg, 2023-01-14 15:12: > >> Am 14.01.23 um 14:39 schrieb Arno Welzel: >>> Dagegen kann man nichts tun, außer den Leuten immer und immer wieder zu >>> erklären, wie man die Software bedient. >> Oder ACLs in Dovecot. > > Gut - das wäre die Holzhammer-Variante: Ordner verschieben oder löschen > einfach gar nicht zulassen. Immerhin kannst du noch als gelöscht flaggen und dann per Cron 1x im Monat purgen. Tim
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| From | Andreas Borutta <borumat@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2023-01-15 10:13 +0100 |
| Message-ID | <1g0hr479i3wec.dlg@borumat.de> |
| In reply to | #6609 |
Arno Welzel: >> Immer wieder kommt es vor, dass versehentlich ein Mailordner gelöscht >> oder verschoben wird. Und der Nutzer stellt es erst nach einigen >> Wochen fest. > > Dagegen kann man nichts tun, außer den Leuten immer und immer wieder zu > erklären, wie man die Software bedient. Ich bin in diesem Punkt nicht einig mit Dir, Arno. Es ist aus meiner Sicht eine fundamentale Eigenschaft eines guten Mensch-Maschine-Interfaces, mit Versehen und Fehlbedienung durch Menschen zu rechnen und diese bestmöglich abzufangen. Nicht zu vergessen: Selbstermächtigung. Das MMI muss von den Nutzern leicht bedienbar sein. Nun gut, es gibt offenbar für IMAP weder für lokale Mailclients, noch für Web-Mailclients noch für Server Software, die diese fundamentale Eigenschaft in Bezug auf Backups und Wiederherstellung anbietet. Hiermit meine ich explizit nicht die Möglichkeit irgendwie gebastelt und händisch "was zu exportieren und zu importieren". Nein, es geht selbstverständlich um einen einfach bedienbaren Workflow, der den Nutzern zurückliegende Zustände präsentiert und diese beim Wiederherstellen so in den Datenbestand einfügt, dass keine anderen negativen Effekt entstehen. > Je nach Mailserver kann man den IMAP-Server so konfigurieren, dass > jegliche Operationen die zur Löschung von Daten führen, erst nach > längerer Wartezeit physisch ausgeführt werden und vorher die Daten in > einer Art Papierkorb landen: > > <https://doc.dovecot.org/configuration_manual/lazy_expunge_plugin/> > > Man sollte dann natürlich auch ausreichend Speicherplatz einplanen, das > *jede* Löschung betrifft, auch solche, die bewusst vorgenommen wurden. Ja, um diesen ersten pragmatischen Ansatz müssen wir uns kümmern. > Weiterhin glaube ich schlicht nicht, dass Endbenutzer, die versehentlich > Ordner löschen oder verschieben auch nur ansatzweise verstehen, wozu die > Backups da sind und wie man daraus etwas wiederherstellt - egal wie > einfach es gestaltet ist. Es gibt eine solche GUI bisher für Mails nicht. Auch nicht für Daten unter Windows. Dazu gab es ja kürzlich einen anderen Thread in der Windows-Gruppe. Eine GUI, die dem Ziel für Daten sehr nahe kommt ist IMHO TimeMachine auf macOS. > Ja - eine technische Lösung für ein soziales Problem. Sowas funktioniert > nicht. Wie erwähnt, da haben wir einen Dissenz in der Betrachtung. Andreas -- http://fahrradzukunft.de
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| From | "Peter J. Holzer" <hjp-usenet3@hjp.at> |
|---|---|
| Date | 2023-01-15 10:34 +0100 |
| Message-ID | <slrnts7i4q.kkhc.hjp-usenet3@trintignant.hjp.at> |
| In reply to | #6613 |
On 2023-01-15 09:13, Andreas Borutta <borumat@gmx.de> wrote:
> Arno Welzel:
>>> Immer wieder kommt es vor, dass versehentlich ein Mailordner gelöscht
>>> oder verschoben wird. Und der Nutzer stellt es erst nach einigen
>>> Wochen fest.
>>
>> Dagegen kann man nichts tun, außer den Leuten immer und immer wieder zu
>> erklären, wie man die Software bedient.
>
> Ich bin in diesem Punkt nicht einig mit Dir, Arno.
>
> Es ist aus meiner Sicht eine fundamentale Eigenschaft eines guten
> Mensch-Maschine-Interfaces, mit Versehen und Fehlbedienung durch
> Menschen zu rechnen und diese bestmöglich abzufangen.
>
> Nicht zu vergessen: Selbstermächtigung.
Diese beiden Punkte werden von Entwicklern leider oft als Gegensatz
gesehen. Da wird gerne alles verboten, was eine potentielle
Fehlbedienung sein könnte.
> Das MMI muss von den Nutzern leicht bedienbar sein.
>
> Nun gut, es gibt offenbar für IMAP weder für lokale Mailclients, noch
> für Web-Mailclients noch für Server Software, die diese fundamentale
> Eigenschaft in Bezug auf Backups und Wiederherstellung anbietet.
> Hiermit meine ich explizit nicht die Möglichkeit irgendwie gebastelt
> und händisch "was zu exportieren und zu importieren".
>
> Nein, es geht selbstverständlich um einen einfach bedienbaren
> Workflow, der den Nutzern zurückliegende Zustände präsentiert und
> diese beim Wiederherstellen so in den Datenbestand einfügt, dass keine
> anderen negativen Effekt entstehen.
IMAP ist ein definiertes Protokoll, und das sieht das nicht vor. Ein
IMAP-Client kann daher diese Funktionalität nicht bieten (jedenfalls
nicht so, wie ich Dich verstehe). Ein Webinterface, das direkt auf die
Mailboxen zugreift (also nicht über IMAP) könnte das (Ebenso natürlich
ein Mailprogramm, das seine Mailboxen lokal verwaltet).
IMAP hat einen Extension-Mechanismus. Jemand könnte eine Extension
spezifizieren, die diese Funktionalität bereitstellt. Realistischerweise
könnte diese Person das dann auch in einem Server und ein oder zwei
Clients implementieren. Darüber hinaus kann man dann aber nur hoffen,
dass andere Hersteller (insbesondere die großen, wie MS, Google oder
Apple) das auch umsetzen.
hp
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| From | Matthias Andree <matthias.andree@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2023-01-15 11:23 +0100 |
| Message-ID | <k2i2g4Fcbp5U1@mid.dfncis.de> |
| In reply to | #6614 |
Am 15.01.23 um 10:34 schrieb Peter J. Holzer: > IMAP hat einen Extension-Mechanismus. Jemand könnte eine Extension > spezifizieren, die diese Funktionalität bereitstellt. Realistischerweise > könnte diese Person das dann auch in einem Server und ein oder zwei > Clients implementieren. Darüber hinaus kann man dann aber nur hoffen, > dass andere Hersteller (insbesondere die großen, wie MS, Google oder > Apple) das auch umsetzen. Zumindest Google hat das doch durch Fehlimplementierung des IMAP-Protokolls in mehrerlei Hinsicht und Mülltonne schon getan. fetchmail 6.5 (derzeit noch Beta, Git-Repo ist öffentlich) hat kürzlich einen Codebeitrag von Damjan Jovanovic aufgenommen, der "statt löschen bitte verschieben in Ordner..." implementiert. Auf der Grundlage wird man da auch was bauen können. Aber letztlich ist das Problem "will der User wirklich die ganze Mailbox löschen oder hat der sich verklickt" ohne Gedankenlesen technisch unlösbar.
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| From | "Peter J. Holzer" <hjp-usenet3@hjp.at> |
|---|---|
| Date | 2023-01-15 11:36 +0100 |
| Message-ID | <slrnts7loi.kq7m.hjp-usenet3@trintignant.hjp.at> |
| In reply to | #6616 |
On 2023-01-15 10:23, Matthias Andree <matthias.andree@gmx.de> wrote:
> Am 15.01.23 um 10:34 schrieb Peter J. Holzer:
>> IMAP hat einen Extension-Mechanismus. Jemand könnte eine Extension
>> spezifizieren, die diese Funktionalität bereitstellt. Realistischerweise
>> könnte diese Person das dann auch in einem Server und ein oder zwei
>> Clients implementieren. Darüber hinaus kann man dann aber nur hoffen,
>> dass andere Hersteller (insbesondere die großen, wie MS, Google oder
>> Apple) das auch umsetzen.
>
> Zumindest Google hat das doch durch Fehlimplementierung des
> IMAP-Protokolls in mehrerlei Hinsicht und Mülltonne schon getan.
>
> fetchmail 6.5 (derzeit noch Beta, Git-Repo ist öffentlich) hat kürzlich
> einen Codebeitrag von Damjan Jovanovic aufgenommen, der "statt löschen
> bitte verschieben in Ordner..." implementiert.
Verschieben in den Trash ist seit Jahrzehnten Standard bei IMAP.
Aber Andreas möchte offenbar sowas wie ein Versionskontrollsystem
implementiert haben, wo man sich den Zustand der ganzen Mailbox zu einem
bestimmten Zeitpunkt ansehen kann und dann irgendwie Teile wieder in den
aktuellen Stand mergen kann (wobei das vermutlich einiges an
"Intelligenz" erfordert, um das zu machen, was der User gerne hätte).
Eine teilweise Lösung könnten Read-Only-Folder sein, die jeweils einen
View auf einen alten Stand darstellen. Das wäre sogar relativ leicht
umzusetzen, aber ich weiß nicht, ob das für die Zielgruppe nicht genauso
verwirrend ist. Und wie löscht man dann Mails, die man wirklich löschen
will?
hp
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| From | Helmut Richter <hr.usenet@email.de> |
|---|---|
| Date | 2023-01-15 12:10 +0100 |
| Message-ID | <1f1fef8-78f1-a8c8-ac7f-1ce4cbf3b279@email.de> |
| In reply to | #6617 |
[Multipart message — attachments visible in raw view] — view raw
On Sun, 15 Jan 2023, Peter J. Holzer wrote: > Eine teilweise Lösung könnten Read-Only-Folder sein, die jeweils einen > View auf einen alten Stand darstellen. Das wäre sogar relativ leicht > umzusetzen, aber ich weiß nicht, ob das für die Zielgruppe nicht genauso > verwirrend ist. Und wie löscht man dann Mails, die man wirklich löschen > will? (etwas off-topic): Für den Umgang mit Datenmüll, nicht nur bei E-Mails, gibt es irgendwie keine vernünftige Lösung. Die beiden Extrempunkte „alles Überflüssige wegschmeißen“ und „alles aufheben und bei Bedarf suchen“ bewähren sich nicht recht, und auch Kompromisse wie Trash-Ordner („alles oder mehr als nötig aufheben, aber beim Suchen nur finden, wenn man unter Trash nachschaut“) funktionieren nur bei Einhaltung einer strengen Disziplin. Bei E-Mail kommen noch zwei Effekte dazu: – sie entstehen von allein durch Ankunft, während andere Dateien irgendwann selbst erzeugt wurden (oder die „von allein“ entstandenen wirklich obsolet werden) – sie haben nicht nur Archiv-Funktion (das muss/will ich aufheben), sondern oft gleichzeitig Weck-Funktion (das muss/will ich noch bearbeiten/ beantworten), und die Weckfunktion kann man durch unbedachtes Aufräumen beeinträchtigen. Eine E-Mail, die wichtig wäre, deren Existenz ich aber vergessen habe, finde ich mit den besten Tools nicht. (Kurz: eine Mailbox als To-Do-Liste zu missbrauchen, ist ein grober, aber sehr naheliegender Fehler) All das lässt sich mit viel Disziplin vermeiden, aber nur so. Mir fehlen vor allem zwei Features: – Trash-Ordner, die alte Mail nicht nach Alter der E-Mail, sondern nach Zeit seit Ankunft im Trash-Ordner entsorgen – Wiedervorlage-Mechanismen -- Helmut Richter
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| From | Ignatios Souvatzis <u502sou@bnhb484.de> |
|---|---|
| Date | 2023-01-21 19:41 +0000 |
| Message-ID | <slrntsofvj.2vh.u502sou@eva.bnhb484.de> |
| In reply to | #6617 |
Peter J. Holzer wrote: > Eine teilweise Lösung könnten Read-Only-Folder sein, die jeweils einen > View auf einen alten Stand darstellen. Das wäre sogar relativ leicht > umzusetzen, aber ich weiß nicht, ob das für die Zielgruppe nicht genauso > verwirrend ist. Und wie löscht man dann Mails, die man wirklich löschen > will? Oder sogar muss? -is
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| From | Christian Garbs <mitch@cgarbs.de> |
|---|---|
| Date | 2023-01-15 10:22 +0000 |
| Message-ID | <tq0k58$4k2r$1@yggdrasil.dn.cgarbs.de> |
| In reply to | #6613 |
Mahlzeit!
Andreas Borutta <borumat@gmx.de> wrote:
> Nein, es geht selbstverständlich um einen einfach bedienbaren
> Workflow, der den Nutzern zurückliegende Zustände präsentiert und
> diese beim Wiederherstellen so in den Datenbestand einfügt, dass keine
> anderen negativen Effekt entstehen.
Alleine das wird unmöglich sein:
* "Wieso habe ich diese Mail jetzt doppelt?"
* "Wieso sind diese alten Mails wieder da, die habe ich doch schon
einmal gelöscht?"
Selbst, wenn man nur einzelne Emails aus dem Backup zurückholt, wird
das auftreten (insbesondere der erste Punkt).
Gruß
Christian
--
....Christian.Garbs....................................https://www.cgarbs.de
Eine Thermoskanne hält im Winter warm, und im Sommer kalt. Doch woher weiß
sie, wann Sommer und wann Winter ist?
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| From | Thomas Hochstein <thh@thh.name> |
|---|---|
| Date | 2023-01-15 14:05 +0100 |
| Message-ID | <dcsm.20230115140507.115@scatha.ancalagon.de> |
| In reply to | #6615 |
Christian Garbs schrieb: > Andreas Borutta <borumat@gmx.de> wrote: > >> Nein, es geht selbstverständlich um einen einfach bedienbaren >> Workflow, der den Nutzern zurückliegende Zustände präsentiert und >> diese beim Wiederherstellen so in den Datenbestand einfügt, dass keine >> anderen negativen Effekt entstehen. > > Alleine das wird unmöglich sein: [...] Der Computer soll einfach machen, was der Mensch sich denkt. Das kann ja nicht so schwer sein. Analog geht das ja auch: wenn ich wichtige Post versehentlich weggeworfen oder geschreddert habe, kann ich sie ja auch trivial wieder herstellen. Mit Versehen und Fehlbedienung muss man eben rechnen. Umsicht und Sorgfalt kann man nicht verlangen.
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| From | Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> |
|---|---|
| Date | 2023-01-16 23:20 +0100 |
| Message-ID | <k2m0sqFa4bU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #6613 |
Andreas Borutta, 2023-01-15 10:13: > Arno Welzel: > >>> Immer wieder kommt es vor, dass versehentlich ein Mailordner gelöscht >>> oder verschoben wird. Und der Nutzer stellt es erst nach einigen >>> Wochen fest. >> >> Dagegen kann man nichts tun, außer den Leuten immer und immer wieder zu >> erklären, wie man die Software bedient. > > Ich bin in diesem Punkt nicht einig mit Dir, Arno. Wie willst du denn Menschen daran hindern, Fehler zu machen? Es wird immer vorkommen, dass Menschen Fehler machen und *dagegen*, also gegen die Tatsache, dass Menschen Fehler machen, kann man nichts tun. Man kann nur versuchen, den Umgang mit der Software so gut zu schulen, dass Fehler möglichst selten passieren. > Es ist aus meiner Sicht eine fundamentale Eigenschaft eines guten > Mensch-Maschine-Interfaces, mit Versehen und Fehlbedienung durch > Menschen zu rechnen und diese bestmöglich abzufangen. Was heißt das im Kontext "Ordner wurde verschoben"? Wenn etwas *gelöscht* wird, kann man es in den Papierkorb legen, statt des direkt zu löschen, und später die Option anbieten, dass Benutzer etwas aus dem Papierkorb wiederherstellen lassen. Das bieten die meisten Mailprogramme ohnehin an, auch Webmailer. Aber wie soll ein irrtümliches "verschieben" denn "abgefangen" werden? Ob die Aktion durch den Benutzer absichtlich war oder ein Irrtum, kann die Software nicht beurteilen und der Ordner ist nach wie vor vorhanden, nur eben woanders. Was soll die Software denn dann anbieten? Eine Liste der zuletzt vorgenommenen Verschiebe-Aktionen, in denen der Benutzer später noch sieht, was er z.B. in den letzten 8 Wochen gemacht hat? > Nicht zu vergessen: Selbstermächtigung. > > Das MMI muss von den Nutzern leicht bedienbar sein. > > Nun gut, es gibt offenbar für IMAP weder für lokale Mailclients, noch > für Web-Mailclients noch für Server Software, die diese fundamentale > Eigenschaft in Bezug auf Backups und Wiederherstellung anbietet. Siehe oben: beim *verschieben* bringt ein Backup nichts - die Daten sind ja immer noch da, nur eben woanders. Was Du eigentlich suchst, ist eine Lösung, die *jede* Aktion, egal ob verschieben oder löschen, in einem Protokoll speichert und dem Benutzer auf Wunsch genau dieses Protokoll anzeigen kann und anbietet, die darin verzeichneten Aktionen rückgängig zu machen. Die Tatsache, dass es sowas nicht gibt, würde ich als starkes Indiz werten, dass sowas bisher kaum jemand gebraucht hat. -- Arno Welzel https://arnowelzel.de
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| From | Andreas Borutta <borumat@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2023-01-16 23:42 +0100 |
| Message-ID | <xob82f7965gu$.dlg@borumat.de> |
| In reply to | #6622 |
Arno Welzel: >>>> Immer wieder kommt es vor, dass versehentlich ein Mailordner gelöscht >>>> oder verschoben wird. Und der Nutzer stellt es erst nach einigen >>>> Wochen fest. >>> >>> Dagegen kann man nichts tun, außer den Leuten immer und immer wieder zu >>> erklären, wie man die Software bedient. >> >> Ich bin in diesem Punkt nicht einig mit Dir, Arno. > > Wie willst du denn Menschen daran hindern, Fehler zu machen? Das will ich nicht. Das könnte weder ich, noch sonst jemand. > Es wird immer vorkommen, dass Menschen Fehler machen und *dagegen*, also > gegen die Tatsache, dass Menschen Fehler machen, kann man nichts tun. > Man kann nur versuchen, den Umgang mit der Software so gut zu schulen, > dass Fehler möglichst selten passieren. Das sehe ich eben anders als Du. Es ist die Aufgabe guter Software mit den völlig gewöhnlichen Verhaltensweisen von Menschen gut umgehen zu können. Mit Fehlverhaltem. Software dient. Nicht umgekehrt. >> Es ist aus meiner Sicht eine fundamentale Eigenschaft eines guten >> Mensch-Maschine-Interfaces, mit Versehen und Fehlbedienung durch >> Menschen zu rechnen und diese bestmöglich abzufangen. > > Was heißt das im Kontext "Ordner wurde verschoben"? > > Wenn etwas *gelöscht* wird, kann man es in den Papierkorb legen, statt > des direkt zu löschen, und später die Option anbieten, dass Benutzer > etwas aus dem Papierkorb wiederherstellen lassen. Das bieten die meisten > Mailprogramme ohnehin an, auch Webmailer. Das ist auch gut und richtig. > Aber wie soll ein irrtümliches "verschieben" denn "abgefangen" werden? Durch eine Software mit der Funktion "Verschiebeaktionen vom 3.12.22 wieder rückgängig machen". > Eine Liste > der zuletzt vorgenommenen Verschiebe-Aktionen, in denen der Benutzer > später noch sieht, was er z.B. in den letzten 8 Wochen gemacht hat? Ja, in diese Richtung. Ein Log. Mit der Option, (Verschiebe-)Aktionen wieder rückgängig zu machen. >> Nicht zu vergessen: Selbstermächtigung. >> >> Das MMI muss von den Nutzern leicht bedienbar sein. >> >> Nun gut, es gibt offenbar für IMAP weder für lokale Mailclients, noch >> für Web-Mailclients noch für Server Software, die diese fundamentale >> Eigenschaft in Bezug auf Backups und Wiederherstellung anbietet. > Was Du eigentlich suchst, ist eine Lösung, die *jede* Aktion, egal ob > verschieben oder löschen, in einem Protokoll speichert und dem Benutzer > auf Wunsch genau dieses Protokoll anzeigen kann und anbietet, die darin > verzeichneten Aktionen rückgängig zu machen. Richtig. > Die Tatsache, dass es sowas nicht gibt, würde ich als starkes Indiz > werten, dass sowas bisher kaum jemand gebraucht hat. Ich vermute eher, dass diverse Phänomene der Gesellschaft und des Marktes dazu führen, dass es bei manchen Werkzeugen, selbst wenn sie von Milliarden Nutzern verwendet werden, kaum eine Weiterentwicklung gibt. Den Kanal Mail zähle ich dazu. Man muss ich nur mal anschauen, wie Mailkonten noch immer eingerichtet werden. Ein Armutszeugnis. Andreas -- http://fahrradzukunft.de
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| From | Christian Garbs <mitch@cgarbs.de> |
|---|---|
| Date | 2023-01-17 21:56 +0000 |
| Message-ID | <tq75j9$2kj6$1@yggdrasil.dn.cgarbs.de> |
| In reply to | #6623 |
Mahlzeit! Andreas Borutta <borumat@gmx.de> wrote: > Arno Welzel: >> Wenn etwas *gelöscht* wird, kann man es in den Papierkorb legen, statt >> des direkt zu löschen, und später die Option anbieten, dass Benutzer >> etwas aus dem Papierkorb wiederherstellen lassen. Das bieten die meisten >> Mailprogramme ohnehin an, auch Webmailer. > > Das ist auch gut und richtig. > >> Aber wie soll ein irrtümliches "verschieben" denn "abgefangen" werden? > > Durch eine Software mit der Funktion "Verschiebeaktionen vom 3.12.22 > wieder rückgängig machen". > >> Eine Liste >> der zuletzt vorgenommenen Verschiebe-Aktionen, in denen der Benutzer >> später noch sieht, was er z.B. in den letzten 8 Wochen gemacht hat? > > Ja, in diese Richtung. > > Ein Log. Mit der Option, (Verschiebe-)Aktionen wieder rückgängig zu > machen. Und was machst Du, wenn sich das mit Folge-Aktionen verhakt? Vielleicht wurden aus dem verschobenen Ordner Mails ein paar Tage danach nochmal verschoben - bleibt dieses zweite Verschieben dann bestehen oder nicht? Vielleicht wurde ein anderer Ordner mit gleichem Namen dort erstellt, wohin der alte jetzt wieder zurückgeschoben werden soll. Das kollidiert. Diese möglicherweise auftauchenden Probleme lassen sich einem unbedarften Nutzer nicht so einfach erklären, bedürfen aber einer Entscheidung durch den Nutzer. Wenn soetwas einfacher ginge, wäre git nicht so, wie es jetzt ist. >> Die Tatsache, dass es sowas nicht gibt, würde ich als starkes Indiz >> werten, dass sowas bisher kaum jemand gebraucht hat. > > Ich vermute eher, dass diverse Phänomene der Gesellschaft und des > Marktes dazu führen, dass es bei manchen Werkzeugen, selbst wenn sie > von Milliarden Nutzern verwendet werden, kaum eine Weiterentwicklung > gibt. Es mag auch daran liegen, das manches einfach technisch/logisch nicht möglich ist oder, sobald man den einfachen, fehlerfreien Fall hinter sich lässt, unbeherrschbar komplex wird. Eine gute Idee ist noch kein tragfähiges Konzept. Gruß Christian -- ....Christian.Garbs....................................https://www.cgarbs.de Klingonisch für Anfänger III: Bungalow FLACHCH DACHCH
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| From | Andreas Borutta <borumat@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2023-01-18 15:39 +0100 |
| Message-ID | <8c29xnn0gycm$.dlg@borumat.de> |
| In reply to | #6624 |
Christian Garbs: >> Ein Log. Mit der Option, (Verschiebe-)Aktionen wieder rückgängig zu >> machen. > > Und was machst Du, wenn sich das mit Folge-Aktionen verhakt? > > Vielleicht wurden aus dem verschobenen Ordner Mails ein paar Tage > danach nochmal verschoben - bleibt dieses zweite Verschieben dann > bestehen oder nicht? > > Vielleicht wurde ein anderer Ordner mit gleichem Namen dort erstellt, > wohin der alte jetzt wieder zurückgeschoben werden soll. Das > kollidiert. > > Diese möglicherweise auftauchenden Probleme lassen sich einem > unbedarften Nutzer nicht so einfach erklären, bedürfen aber einer > Entscheidung durch den Nutzer. > > Wenn soetwas einfacher ginge, wäre git nicht so, wie es jetzt ist. > >>> Die Tatsache, dass es sowas nicht gibt, würde ich als starkes Indiz >>> werten, dass sowas bisher kaum jemand gebraucht hat. >> >> Ich vermute eher, dass diverse Phänomene der Gesellschaft und des >> Marktes dazu führen, dass es bei manchen Werkzeugen, selbst wenn sie >> von Milliarden Nutzern verwendet werden, kaum eine Weiterentwicklung >> gibt. > > Es mag auch daran liegen, das manches einfach technisch/logisch nicht > möglich ist oder, sobald man den einfachen, fehlerfreien Fall hinter > sich lässt, unbeherrschbar komplex wird. Ich bin völlig einig mit Dir, dass es keineswegs trivial ist, eine Bedienoberfläche zu bauen, die die von Dir zu Recht erwähnten Fälle gut handhabbar macht. Jedoch denke ich, dass es machbar wäre. Andreas -- http://fahrradzukunft.de
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| From | Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> |
|---|---|
| Date | 2023-01-18 19:11 +0100 |
| Message-ID | <k2qr20FmdnoU3@mid.individual.net> |
| In reply to | #6625 |
Andreas Borutta, 2023-01-18 15:39: > Christian Garbs: [...] >> Es mag auch daran liegen, das manches einfach technisch/logisch nicht >> möglich ist oder, sobald man den einfachen, fehlerfreien Fall hinter >> sich lässt, unbeherrschbar komplex wird. > > Ich bin völlig einig mit Dir, dass es keineswegs trivial ist, eine > Bedienoberfläche zu bauen, die die von Dir zu Recht erwähnten Fälle > gut handhabbar macht. Das hat nichts mit "gut handhabbar" zu tun. Wenn ein logischer Konflikt besteht, weil aus einem verschobenen Ordner mittlerweile E-Mail gelöscht oder ihrerseits woanders hin verschoben wurden, kann man das nicht "gut handhaben". Der Zustand zum Zeitpunkt direkt vor der Ordnerverschiebung ist schlicht nicht wiederherstellbar, ohne *alle* anderen Änderungen in diesem Zusammenhang seit diesem Zeitpunkt ebenfalls zu widerrufen. Dazu müssten diese aber auch alle mit Bezug auf die ursprüngliche Aktion protokolliert werden und am Ende entsteht ein enorm komplexer Baum an Abläufen, wo es auch für Menschen schlicht nicht möglich ist, auf einfache Weise zu entscheiden, wie die Lösung am Ende sein soll. Selbst Softwareentwickler sind bei Versionsverwaltungen wie "git" mit komplexeren Konflikten und deren Auflösung überfordert, wenn sie das nicht ständig nutzen und entsprechende Übung damit haben. Wie soll dann erst ein reiner Endbenutzer damit klar kommen? -- Arno Welzel https://arnowelzel.de
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| From | Matthias Andree <matthias.andree@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2023-01-18 22:14 +0100 |
| Message-ID | <k2r5pmFog23U1@mid.dfncis.de> |
| In reply to | #6627 |
Am 18.01.23 um 19:11 schrieb Arno Welzel: > Andreas Borutta, 2023-01-18 15:39: > >> Christian Garbs: > [...] >>> Es mag auch daran liegen, das manches einfach technisch/logisch nicht >>> möglich ist oder, sobald man den einfachen, fehlerfreien Fall hinter >>> sich lässt, unbeherrschbar komplex wird. >> >> Ich bin völlig einig mit Dir, dass es keineswegs trivial ist, eine >> Bedienoberfläche zu bauen, die die von Dir zu Recht erwähnten Fälle >> gut handhabbar macht. > > Das hat nichts mit "gut handhabbar" zu tun. Wenn ein logischer Konflikt > besteht, weil aus einem verschobenen Ordner mittlerweile E-Mail gelöscht > oder ihrerseits woanders hin verschoben wurden, kann man das nicht "gut > handhaben". Der Zustand zum Zeitpunkt direkt vor der Ordnerverschiebung > ist schlicht nicht wiederherstellbar, ohne *alle* anderen Änderungen in > diesem Zusammenhang seit diesem Zeitpunkt ebenfalls zu widerrufen. Dazu > müssten diese aber auch alle mit Bezug auf die ursprüngliche Aktion > protokolliert werden und am Ende entsteht ein enorm komplexer Baum an > Abläufen, wo es auch für Menschen schlicht nicht möglich ist, auf > einfache Weise zu entscheiden, wie die Lösung am Ende sein soll. > Mag so sein, aber es macht dann auch einen Unterschied, ob man die Vorgänge (Transaktionen) oder die Zwischenstände der Mailbox mit all ihren "Folders" speichert. Üblicherweise präsentieren IMAP-Server letztere, übermitteln aber durchaus Änderungen INNERHALB einer ausgewählten Mailbox. Und jetzt wieder zurückgeschaltet zur Frage nach dem Design ;-)
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| From | Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> |
|---|---|
| Date | 2023-01-21 12:05 +0100 |
| Message-ID | <k31v8kFr626U2@mid.individual.net> |
| In reply to | #6630 |
Matthias Andree, 2023-01-18 22:14: > Am 18.01.23 um 19:11 schrieb Arno Welzel: [...] >> Das hat nichts mit "gut handhabbar" zu tun. Wenn ein logischer Konflikt >> besteht, weil aus einem verschobenen Ordner mittlerweile E-Mail gelöscht >> oder ihrerseits woanders hin verschoben wurden, kann man das nicht "gut >> handhaben". Der Zustand zum Zeitpunkt direkt vor der Ordnerverschiebung >> ist schlicht nicht wiederherstellbar, ohne *alle* anderen Änderungen in >> diesem Zusammenhang seit diesem Zeitpunkt ebenfalls zu widerrufen. Dazu >> müssten diese aber auch alle mit Bezug auf die ursprüngliche Aktion >> protokolliert werden und am Ende entsteht ein enorm komplexer Baum an >> Abläufen, wo es auch für Menschen schlicht nicht möglich ist, auf >> einfache Weise zu entscheiden, wie die Lösung am Ende sein soll. >> > > Mag so sein, aber es macht dann auch einen Unterschied, ob man die > Vorgänge (Transaktionen) oder die Zwischenstände der Mailbox mit all > ihren "Folders" speichert. Üblicherweise präsentieren IMAP-Server > letztere, übermitteln aber durchaus Änderungen INNERHALB einer > ausgewählten Mailbox. Nein, viel trivialer: IMAP präsentiert *immer* den aktuellen Stand einer Mailbox und teilt bei IMAP IDLE nur mit, *ob* sich in einem überwachten Ordner etwas geändert hat. Welche Änderungen aber genau vorliegen, wird nicht mitgeteilt. Der Client muss die Liste der Nachrichten-IDs dann schon selber abrufen und prüfen, welche Nachricht er noch nicht hat und ggf. laden muss und welche nur lokal vorhanden ist, aber nicht mehr auf dem Server, weshalb sie gelöscht werden muss. Auch mit P-IMAP werden zwar E-Mails mit XDELIVER aktiv vom Server zum Client transportiert, aber auch hier werden keinerlei Änderungen im Sinne von "Mail wurde von Order A zu Ordner B geschoben" oder "Ordner wurde von X nach Y geschoben" mitgeteilt. -- Arno Welzel https://arnowelzel.de
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