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Groups > de.alt.radio-scanner > #451 > unrolled thread
| Started by | Ulrich Heidenreich <from!not-for-mail@tremornet.de> |
|---|---|
| First post | 2019-10-31 15:16 +0100 |
| Last post | 2019-11-04 10:17 +0100 |
| Articles | 20 on this page of 25 — 5 participants |
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Re: Funkgeräte bei Aldi Nord Ulrich Heidenreich <from!not-for-mail@tremornet.de> - 2019-10-31 15:16 +0100
Re: Funkgeräte bei Aldi Nord ve_usenet@rsli.inka.de (Volker Englisch) - 2019-10-31 17:28 +0000
Re: Funkgeräte bei Aldi Nord Ulrich Heidenreich <from!not-for-mail@tremornet.de> - 2019-10-31 18:58 +0100
Re: Funkgeräte bei Aldi Nord ve_usenet@rsli.inka.de (Volker Englisch) - 2019-11-01 17:20 +0000
Re: Funkgeräte bei Aldi Nord Ulrich Heidenreich <from!not-for-mail@tremornet.de> - 2019-11-02 08:48 +0100
CB-Funk (was: Re: Funkgeräte bei Aldi Nord) ve_usenet@rsli.inka.de (Volker Englisch) - 2019-11-02 17:04 +0000
Re: CB-Funk Ulrich Heidenreich <from!not-for-mail@tremornet.de> - 2019-11-02 18:44 +0100
Re: CB-Funk Heinz-Juergen Kronemeyer <kronemeyer@gmx.de> - 2019-11-03 13:35 +0100
Re: CB-Funk Ulrich Heidenreich <from!not-for-mail@tremornet.de> - 2019-11-03 16:15 +0100
Re: CB-Funk Heinz-Juergen Kronemeyer <kronemeyer@gmx.de> - 2019-11-03 21:47 +0100
Re: CB-Funk Ulrich Heidenreich <from!not-for-mail@tremornet.de> - 2019-11-04 10:08 +0100
Re: CB-Funk Heinz-Juergen Kronemeyer <kronemeyer@versanet.de> - 2019-11-05 01:16 +0100
Re: CB-Funk Ulrich Heidenreich <from!not-for-mail@tremornet.de> - 2019-11-05 10:55 +0100
Re: CB-Funk Heinz-Juergen Kronemeyer <kronemeyer@gmx.de> - 2019-11-05 16:06 +0100
Re: CB-Funk Ulrich Heidenreich <from!not-for-mail@tremornet.de> - 2019-11-05 17:25 +0100
Re: CB-Funk ve_usenet@rsli.inka.de (Volker Englisch) - 2019-11-05 21:19 +0000
Re: CB-Funk Ulrich Heidenreich <from!not-for-mail@tremornet.de> - 2019-11-06 09:19 +0100
Re: CB-Funk Heinz-Juergen Kronemeyer <kronemeyer@gmx.de> - 2019-11-06 12:21 +0100
Re: CB-Funk Ulrich Heidenreich <from!not-for-mail@tremornet.de> - 2019-11-06 13:53 +0100
Re: CB-Funk Ralph Aichinger <ra@pi.h5.or.at> - 2019-11-06 14:03 +0100
Re: CB-Funk Ulrich Heidenreich <from!not-for-mail@tremornet.de> - 2019-11-06 15:20 +0100
Re: CB-Funk Heinz-Juergen Kronemeyer <kronemeyer@gmx.de> - 2019-11-06 14:57 +0100
Re: CB-Funk Ulrich Heidenreich <from!not-for-mail@tremornet.de> - 2019-11-06 15:15 +0100
Re: CB-Funk ve_usenet@rsli.inka.de (Volker Englisch) - 2019-11-03 17:08 +0000
Re: CB-Funk Ulrich Heidenreich <from!not-for-mail@tremornet.de> - 2019-11-04 10:17 +0100
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| From | Ulrich Heidenreich <from!not-for-mail@tremornet.de> |
|---|---|
| Date | 2019-10-31 15:16 +0100 |
| Subject | Re: Funkgeräte bei Aldi Nord |
| Message-ID | <qpetsl.22.1@mail.invalid.de> |
Frank Hucklenbroich: >Am Mon, 28 Oct 2019 19:16:48 +0100 schrieb Ulrich Heidenreich: >> >> Die Technik bleibt nicht stehen. So habe ich denn auch nun in meinem >> "Laib und Magen"-Aldi kleine Funkgeräte erdibbern können, worüber sich >> die Priester bei Bedarf unterhalten. >> >> Weiß zufallenderweise hier jemand, was die genau sind? Ich tippe ja auf >> PMR 446. Falls ja: Anna log oder dicke Tal? Oder mögen die sich etwa auf >> Freenet (Nee, nicht der Fernseh- oder Indernettanbieter) rumtreiben? > >Ohne die Geräte zu kennen Ich kenne sie jetzt zwar immer noch auch nicht. Es ist aber PMR446 analog. Mit bescheidener Reichweite: Schon so gut 50 Meter vom Tempel entfernt nichts mehr zu hören. Vermutlich haben die dort das billigste vom Billigsten. Aber innerhalb des Tempels reicht es ja, und mehr braucht der Mensch ja nicht. >- PMR 446 sind immer analog, es gibt nur digitale >"Unterkanäle" (CTCSS). Das haben mittlerweile aber fast alle PMR-Geräte >(außer denen in der Spielzeugabteilung von "Dickie"). > >Um die Kollegen gezielt ansprechen zu können, ist CTCSS sicherlich >sinnvoll, wenn auch eigentlich Overkill. PMR hat 8 Kanäle, Und da gehen die Informationen völlig durcheinander: Die Qellen gehen von "8 Kanäle analog + weitere 8 Kanäle digital" bis hin zu 16 Kanäle analog + 16 Kanäle digital". Die Listen der (ehemaligen RegTP) BNetzA bringen mich da auch nicht weiter, dort werden eh scheints /überall/ größere Frequenzbereiche gelistet als tatsächlich verwendet: |1.a Analoge Frequenznutzung im Frequenzbereich 446,0 - 446,2 MHz was suggeriert, der Bereich begänne bei 446,000 und ende bei 446,200 bei 12,5 kHz Raster. Nach Adam Riese und Eva Zwerg ergäbe das 446,0000 446,0125 446,0250 … Tatsächlich steht in der gleich folgenden Aufstellung: 446,00625 446,05625 446,10625 446,15625 446,01875 446,06875 446,11875 446,16875 446,03125 446,08125 446,13125 446,18125 446,04375 446,09375 446,14375 446,19375 Aber immerhin in der Tat 16 analoge Kanäle. Auf einem davon funken auch die Priester. Ich wollte nur nicht im Tempel die Funke aus der Tasche nehmen und schauen, auf welchem Kanal der Scanner stehen blieb … Ulrich xp und f'up2 de.alt.radio-scanner
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| From | ve_usenet@rsli.inka.de (Volker Englisch) |
|---|---|
| Date | 2019-10-31 17:28 +0000 |
| Message-ID | <qpf5k7$28r4$1@rsli.inka.de> |
| In reply to | #451 |
In de.alt.radio-scanner Ulrich Heidenreich <from!not-for-mail@tremornet.de> wrote: > Frank Hucklenbroich: >>Am Mon, 28 Oct 2019 19:16:48 +0100 schrieb Ulrich Heidenreich: > > Ich kenne sie jetzt zwar immer noch auch nicht. Es ist aber PMR446 > analog. Mit bescheidener Reichweite: Schon so gut 50 Meter vom Tempel > entfernt nichts mehr zu hören. Vermutlich haben die dort das billigste > vom Billigsten. Aber innerhalb des Tempels reicht es ja, und mehr > braucht der Mensch ja nicht. Sicher PMR446? Die Reichweite, die Du angibst, würde besser zu LPD passen (heute heissen die IMO SRD), die funken auf 433 und 434 MHz und erfreuen sich bei Funkamateuren bester Beliebtheit, da die mitten auf dem Amateurband (70 cm) senden :-) > |1.a Analoge Frequenznutzung im Frequenzbereich 446,0 - 446,2 MHz > > was suggeriert, der Bereich begänne bei 446,000 und ende bei 446,200 bei > 12,5 kHz Raster. Nach Adam Riese und Eva Zwerg ergäbe das > > 446,0000 > 446,0125 > 446,0250 > ? > > Tatsächlich steht in der gleich folgenden Aufstellung: > > 446,00625 [...] Die Signale dürfen die Grenze nicht überschreiten. Wäre der erste Kanal auf 446,0000, würde das modulierte Signal, also wenn Du sprichst, auf einer Seite bis mindestens 445,9975 reichen, und das wäre außerhalb des zugewiesenen Bereiches. Außerdem haben sich die Herrschaften extra "krumme" Frequenzen ausgedacht, damit man diese möglichst nicht mit fremden Funkgeräten schalten kann...
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| From | Ulrich Heidenreich <from!not-for-mail@tremornet.de> |
|---|---|
| Date | 2019-10-31 18:58 +0100 |
| Message-ID | <qpfas6.22.1@mail.invalid.de> |
| In reply to | #452 |
Volker Englisch: >In de.alt.radio-scanner Ulrich Heidenreich <from!not-for-mail@tremornet.de> wrote: >> Frank Hucklenbroich: >>>Am Mon, 28 Oct 2019 19:16:48 +0100 schrieb Ulrich Heidenreich: >> >> Ich kenne sie jetzt zwar immer noch auch nicht. Es ist aber PMR446 >> analog. Mit bescheidener Reichweite: Schon so gut 50 Meter vom Tempel >> entfernt nichts mehr zu hören. Vermutlich haben die dort das billigste >> vom Billigsten. Aber innerhalb des Tempels reicht es ja, und mehr >> braucht der Mensch ja nicht. > >Sicher PMR446? Sicher. Wenn man dort ein "Haste mal den Preis für die 439?" auf PMR446 hört und eine Priesterin tipppt dann 4,39 in die Kasse und ruft 2,99 quer durch den Tempel, sollte das ziemlich sicher sowohl PMR446 sein (wozu man ja den passenden Empfänger in der Tasche hat) als auch Aldi Flurfunk :-p > |1.a Analoge Frequenznutzung im Frequenzbereich 446,0 - 446,2 MHz >> >> was suggeriert, der Bereich begänne bei 446,000 und ende bei 446,200 bei >> 12,5 kHz Raster. Nach Adam Riese und Eva Zwerg ergäbe das >> >> 446,0000 >> 446,0125 >> 446,0250 >> ? >> >> Tatsächlich steht in der gleich folgenden Aufstellung: >> >> 446,00625 > >[...] > >Die Signale dürfen die Grenze nicht überschreiten. Wäre der erste Kanal >auf 446,0000, würde das modulierte Signal, also wenn Du sprichst, auf >einer Seite bis mindestens 445,9975 reichen, und das wäre außerhalb des >zugewiesenen Bereiches. Andersrum würde eher ein Schu draus: Wenn 446,000 im12 kHz-Raster Bereich engegeben ist, müsste dazu ab 445,9975 reserviert sein. Zumindest kommt man aber bei der Publikation der BNetzA schonmal nicht auf die exakten Frequenzen. Desdawegen wären mir andere Quellen lieber die die tatsächlichen Kanalfrequenzen angäben *und* sich bei PMR446 mal einig wären, wieviel analoge und wieviel digitale Kanäle es denn da nun wirklich gibt. Idealerweise ohne Mitzählen der CTSS-Pseudo-"Unterkanäle" >Außerdem haben sich die Herrschaften extra "krumme" Frequenzen >ausgedacht, damit man diese möglichst nicht mit fremden Funkgeräten >schalten kann... Das konnte man der Wikipedia entnehmen: 12,5 kHz Raster im 6,25 kHz "Rahmen". (Vergleichbar mit CB-Funk, dessen Kanäle trotz 10 kHz-Raster hinten auf einer …5 enden). Verwirrend ist dann aber wieder, daß die digitalen Kanäle "echte" 6,25 kHz haben sollen. Ulrich
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| From | ve_usenet@rsli.inka.de (Volker Englisch) |
|---|---|
| Date | 2019-11-01 17:20 +0000 |
| Message-ID | <qphpgm$pvq$1@rsli.inka.de> |
| In reply to | #453 |
Ulrich Heidenreich <from!not-for-mail@tremornet.de> wrote: > Volker Englisch: > >>In de.alt.radio-scanner Ulrich Heidenreich <from!not-for-mail@tremornet.de> wrote: >>> Frank Hucklenbroich: >>>>Am Mon, 28 Oct 2019 19:16:48 +0100 schrieb Ulrich Heidenreich: >>> >>> Ich kenne sie jetzt zwar immer noch auch nicht. Es ist aber PMR446 >>> analog. Mit bescheidener Reichweite: Schon so gut 50 Meter vom Tempel >>> entfernt nichts mehr zu hören. Vermutlich haben die dort das billigste >>> vom Billigsten. Aber innerhalb des Tempels reicht es ja, und mehr >>> braucht der Mensch ja nicht. >> >>Sicher PMR446? > > Sicher. > > Wenn man dort ein "Haste mal den Preis für die 439?" auf PMR446 hört und > eine Priesterin tipppt dann 4,39 in die Kasse und ruft 2,99 quer durch > den Tempel, sollte das ziemlich sicher sowohl PMR446 sein (wozu man ja > den passenden Empfänger in der Tasche hat) als auch Aldi Flurfunk :-p Oops. Ich hätte nicht vermutet, dass die PMR446 im "Tempel" verwenden. Üblicherweise gibbet dafür Betriebsfunkfrequenzen... >>Die Signale dürfen die Grenze nicht überschreiten. Wäre der erste Kanal >>auf 446,0000, würde das modulierte Signal, also wenn Du sprichst, auf >>einer Seite bis mindestens 445,9975 reichen, und das wäre außerhalb des >>zugewiesenen Bereiches. > > Andersrum würde eher ein Schu draus: Wenn 446,000 im12 kHz-Raster > Bereich engegeben ist, müsste dazu ab 445,9975 reserviert sein. > Zumindest kommt man aber bei der Publikation der BNetzA schonmal > nicht auf die exakten Frequenzen. Könnte man natürlich so sehen, ist aber nicht so. CB-Funk ist auch von 26.960 bis 27.410 definiert, die Kanäle liegen aber 5 khz daneben. Apropos Publikation, ich weiss nicht ob das mit dem Link klappt: https://www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/Downloads/DE/Sachgebiete/Telekommunikation/Unternehmen_Institutionen/Frequenzen/Allgemeinzuteilungen/2016_Vfg_42_PMR_446.pdf Dann auf den Link das PDF-Dokument öffnen. Da stehen die Frequenzen, für analog und digital. Volker
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| From | Ulrich Heidenreich <from!not-for-mail@tremornet.de> |
|---|---|
| Date | 2019-11-02 08:48 +0100 |
| Message-ID | <qpjfsb.d.1@mail.invalid.de> |
| In reply to | #454 |
Volker Englisch: >Ulrich Heidenreich <from!not-for-mail@tremornet.de> wrote: >> >> Wenn man dort ein "Haste mal den Preis für die 439?" auf PMR446 hört und >> eine Priesterin tipppt dann 4,39 in die Kasse und ruft 2,99 quer durch >> den Tempel, sollte das ziemlich sicher sowohl PMR446 sein (wozu man ja >> den passenden Empfänger in der Tasche hat) als auch Aldi Flurfunk :-p > >Oops. Ich hätte nicht vermutet, dass die PMR446 im "Tempel" verwenden. >Üblicherweise gibbet dafür Betriebsfunkfrequenzen... Als wenn gerade Aldi sich das leisten würde. :-p PMR446 gibt's doch schon im Sonderangebot für 29,95. Ich find's jetzt leider nicht wieder; irgendne Maas-Quäke. >> Andersrum würde eher ein Schu draus: Wenn 446,000 im12 kHz-Raster >> Bereich engegeben ist, müsste dazu ab 445,9975 reserviert sein. >> Zumindest kommt man aber bei der Publikation der BNetzA schonmal >> nicht auf die exakten Frequenzen. > >Könnte man natürlich so sehen, ist aber nicht so. CB-Funk ist auch von >26.960 bis 27.410 definiert, die Kanäle liegen aber 5 khz daneben. Stimmt. Trotzdem wäre auch das bezüglich der "echten" Kanäle irre- führend, wenn man es als alter "Breaker" nicht besser wüsste. "Ab 26.960 definiert" /könnte/ auch heißen: "Es darf dort ab 26.960 mit 5 kHz Bandbreite/Hub gesendet werden, weil der Bereich /deswegen/ bis 26.955 keinen anderen Diensten zugeordnet ist." Wieso BTW 26.960 und nicht 26.560? Das hat mich neulich auch irritiert, als ich mal wieder in jenes Hobby reinriechen wollte und Kanal 41 nicht wie früher™ die 27.415 war :-p >Apropos Publikation, ich weiss nicht ob das mit dem Link klappt: > >https://www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/Downloads/DE/Sachgebiete/Telekommunikation/Unternehmen_Institutionen/Frequenzen/Allgemeinzuteilungen/2016_Vfg_42_PMR_446.pdf > >Dann auf den Link das PDF-Dokument öffnen. Da stehen die Frequenzen, >für analog und digital. Genau das war meine Quuelle. Ein Google-Treffer verlinkte direkt auf das PDF. Ulrich
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| From | ve_usenet@rsli.inka.de (Volker Englisch) |
|---|---|
| Date | 2019-11-02 17:04 +0000 |
| Subject | CB-Funk (was: Re: Funkgeräte bei Aldi Nord) |
| Message-ID | <qpkcut$2br4$1@rsli.inka.de> |
| In reply to | #455 |
Ulrich Heidenreich <from!not-for-mail@tremornet.de> wrote: > Volker Englisch: >>Ulrich Heidenreich <from!not-for-mail@tremornet.de> wrote: >>> >>Könnte man natürlich so sehen, ist aber nicht so. CB-Funk ist auch von >>26.960 bis 27.410 definiert, die Kanäle liegen aber 5 khz daneben. > > Stimmt. Trotzdem wäre auch das bezüglich der "echten" Kanäle irre- > führend, wenn man es als alter "Breaker" nicht besser wüsste. "Ab > 26.960 definiert" /könnte/ auch heißen: "Es darf dort ab 26.960 mit > 5 kHz Bandbreite/Hub gesendet werden, weil der Bereich /deswegen/ > bis 26.955 keinen anderen Diensten zugeordnet ist." Könnte, da hast Du recht. Das entspricht aber nicht dem Beamten- und Politikerdenken :-) > Wieso BTW 26.960 und nicht 26.560? Das hat mich neulich auch irritiert, > als ich mal wieder in jenes Hobby reinriechen wollte und Kanal 41 nicht > wie früher? die 27.415 war :-p Nanana :-) "Früher" war es 26.960 bis 27.410 und das ist einigermaßen international. Dann kam der deutsche Alleingang mit den Kanälen 41 bis 80. Da die Österreicher und Schweizer (von denen weiß ich es zumindest) im Bereich oberhalb von 27.410 noch alte Betriebsfunkanwendungen¹ haben, mußten die Deutschen nach unten ausweichen. Da Kanal 1 bis 40 international überall auf den gleichen Frequenzen liegen (naja, fast) und -1 bis -40 sch*** äh schlecht klingt fängt jetzt 41 bei 26.565 an. ¹ Hüttenfunk und Fahrschulen zum Beispiel :-)
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| From | Ulrich Heidenreich <from!not-for-mail@tremornet.de> |
|---|---|
| Date | 2019-11-02 18:44 +0100 |
| Subject | Re: CB-Funk |
| Message-ID | <qpkiqr.1l.1@mail.invalid.de> |
| In reply to | #456 |
Volker Englisch:
>Ulrich Heidenreich <from!not-for-mail@tremornet.de> wrote:
>>
>> Stimmt. Trotzdem wäre auch das bezüglich der "echten" Kanäle irre-
>> führend, wenn man es als alter "Breaker" nicht besser wüsste. "Ab
>> 26.960 definiert" /könnte/ auch heißen: "Es darf dort ab 26.960 mit
>> 5 kHz Bandbreite/Hub gesendet werden, weil der Bereich /deswegen/
>> bis 26.955 keinen anderen Diensten zugeordnet ist."
>
>Könnte, da hast Du recht. Das entspricht aber nicht dem Beamten- und
>Politikerdenken :-)
Nun, immerhin macht es Rückschlüsse aufs Kanalraster so ziemlich selzig.
2-Meter-Betriebsfunk solle AFAIK auch bei 146.920 MHz beginnen und 20
KHz Kanalabstand haben. Dies ergäbe eigentlich nach Adam Riese und Eva
Zwerg 146.920, 146,940, 146,960, 146.980, … Komisch: Alle meine
Sichtungen lagen 10 kHz daneben. :-p
>> Wieso BTW 26.960 und nicht 26.560? Das hat mich neulich auch irritiert,
>> als ich mal wieder in jenes Hobby reinriechen wollte und Kanal 41 nicht
>> wie früher? die 27.415 war :-p
>
>Nanana :-) "Früher" war es 26.960 bis 27.410
Nee: 27.005 (Kanal 4) bis 27.135 (Kanal 15). Und selbst für Ottonormal-
bürger auch noch die "Bedarfsgruppe 4" mit 6 Kanälen von 27.225 bis
27.275. Den Schein ("K-Lizenz") dafür bekam man ohne wirklichen
Bedarfsnachweis.
Genauso früher gab es Exportgeräte, die von Kanal 1 (26.965) bis Kanal
80 (27.755) reichten. Kanal 41 war da folgerichtig 10 kHz über Kanal 40,
ergo also auf der 27.415. Ich selbst hatte damals ein solches Gerät.
<http://www.sommerkamp-sprechfunk.de/dokus/TS-680DX-Handbuch.pdf>
Und deswegen beim Wiedereinstieg etwas dumm aus der Wäsche geschaut, daß
die heutige 80-Kanal-Kiste nach der 27.405 nicht wie gewohnt auf die
27.415 sondern 26.955 schaltete :-p
>Da die Österreicher und Schweizer (von denen weiß ich es zumindest)
>im Bereich oberhalb von 27.410 noch alte Betriebsfunkanwendungen haben,
>mußten die Deutschen nach unten ausweichen.
Dagegen traf ich auf eine Quelle, die "Sende/Empfangsquarzwechsel"-
Frequenzen unterhalb von Kanal 4 seien sogar von BOS belegt gewesen.
Die hätten allerdings vor den dortigen Schwarzfunkern irgendwann mal
das Handtuch geworfen:
<https://www.klaus-paffenholz.de/bos-funk/11mband.html>
Ulrich
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| From | Heinz-Juergen Kronemeyer <kronemeyer@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2019-11-03 13:35 +0100 |
| Subject | Re: CB-Funk |
| Message-ID | <h27vslFqkipU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #457 |
Am 02.11.19 um 18:44 schrieb Ulrich Heidenreich: > > Nun, immerhin macht es Rückschlüsse aufs Kanalraster so ziemlich selzig. > 2-Meter-Betriebsfunk solle AFAIK auch bei 146.920 MHz beginnen und 20 > KHz Kanalabstand haben. Dies ergäbe eigentlich nach Adam Riese und Eva > Zwerg 146.920, 146,940, 146,960, 146.980, … Komisch: Alle meine > Sichtungen lagen 10 kHz daneben. :-p Warum sollte die damalige Bundespost, dann RegTP, jetzt Bundesnetzagentur Aussendungen außerhalb des zugewiesenen Frequenzbereiches zulassen? Oder anders gefragt, warum darf ein Funkamateur die Frequenz 3800 kHz in LSB nutzen, in USB, AM, FM aber nicht? Diese Frequenz ist die höchste Frequenz, die ein Funkamateur in DL im 80m Band nutzen darf.
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| From | Ulrich Heidenreich <from!not-for-mail@tremornet.de> |
|---|---|
| Date | 2019-11-03 16:15 +0100 |
| Subject | Re: CB-Funk |
| Message-ID | <qpmuf8.21.1@mail.invalid.de> |
| In reply to | #458 |
Heinz-Juergen Kronemeyer: >Am 02.11.19 um 18:44 schrieb Ulrich Heidenreich: > >> >> Nun, immerhin macht es Rückschlüsse aufs Kanalraster so ziemlich selzig. >> 2-Meter-Betriebsfunk solle AFAIK auch bei 146.920 MHz beginnen und 20 >> KHz Kanalabstand haben. Dies ergäbe eigentlich nach Adam Riese und Eva >> Zwerg 146.920, 146,940, 146,960, 146.980, … Komisch: Alle meine >> Sichtungen lagen 10 kHz daneben. :-p > >Warum sollte die damalige Bundespost, dann RegTP, jetzt >Bundesnetzagentur Aussendungen außerhalb des zugewiesenen >Frequenzbereiches zulassen? Gegenfrage: Warum sollte sie das? Oder andersrum: Wenn der erste zugelassene Kanal im 20 kHz-Rater die 146.930 ist, warum lautet dann die untere Grenze nicht 146.930, sondern 146.920? Und wenn Kanäle im 20 kHZ Raster ab 146.920 zugewiesen sind, warum nutzt der Betrübsfunk nicht die, sondern beginnt 10 KHz (20 kHz wäre bei 20 kHz-Raster ja noch irgendwie logisch, weil man den ersten unmittelbar an der Bandgrenze nicht nutzen darf) höher. Auf "krummen" Frequenzen, denn Kanäle im 20 kHz-Raster sollten eigentlich auf 20, 40, 60,… enden. BTW macht genau das mein ICOM R8600. Den muss ich schon quasi austricksen, damit er Kanäle im 20 KHz-Raster auf 10, 30, 50, … legt. Ulrich
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| From | Heinz-Juergen Kronemeyer <kronemeyer@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2019-11-03 21:47 +0100 |
| Subject | Re: CB-Funk |
| Message-ID | <h28sm8F21itU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #459 |
Am 03.11.19 um 16:15 schrieb Ulrich Heidenreich: > Gegenfrage: Warum sollte sie das? > > Oder andersrum: Wenn der erste zugelassene Kanal im 20 kHz-Rater die > 146.930 ist, warum lautet dann die untere Grenze nicht 146.930, sondern > 146.920? Schutz der Bedarfsträger. Die Grenzfrequenzen und ein Bereich drumherum wird nicht vergeben um gegenseitige Störungen der Bedarfsträger zu verhindern. FM macht nun mal +/- Hub. Mit Schmalband FM geht heute zwar mehr, aber die Zuweisungen sind schon recht alt und gelten immer noch. Und alte Geräte sind auch noch in Betrieb. Bei 5 kHz Hub ist 146.930 die erste nutzbare Frequenz, die weit genug von der Grenzfrequenz weg ist. Wie gesagt, die Zuteilung ist alt und orientierte sich auch an der damaligen Technik. UKW BOS Funk fing mal mit 50 kHz Kanalraster und 15 kHz Hub an. Das krumme Kanalraster kommt auch daher, bei nicht nutzbarer gerader Grenzfrequenz möglichst wenig nutzbaren Frequenzraum zu verschenken. Das hat sich hier eben so entwickelt. Der analoge Betriebsfunk wird eh langsam aussterben. Verkehrsbetriebe und EVU Versorger steigen mittlerweile immer mehr auf DMR oder Tetra Netze um. Braucht man keine große Reichweite nutzen ehemalige Bedarfsträger auch PMR oder Freenet. Im höheren Preissegment unterscheiden sich die Geräte nicht von den Betriebsfunkvarianten. Sie sind nur anders programmiert. Und mit den digitalen Varianten stehen auch genügend Frequenzen für solchen Anwendungen zur Verfügung.
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| From | Ulrich Heidenreich <from!not-for-mail@tremornet.de> |
|---|---|
| Date | 2019-11-04 10:08 +0100 |
| Subject | Re: CB-Funk |
| Message-ID | <qpotb2.1c.1@mail.invalid.de> |
| In reply to | #461 |
Heinz-Juergen Kronemeyer: >Am 03.11.19 um 16:15 schrieb Ulrich Heidenreich: > >> Gegenfrage: Warum sollte sie das? >> >> Oder andersrum: Wenn der erste zugelassene Kanal im 20 kHz-Rater die >> 146.930 ist, warum lautet dann die untere Grenze nicht 146.930, sondern >> 146.920? > >Schutz der Bedarfsträger. Die Grenzfrequenzen und ein Bereich drumherum >wird nicht vergeben um gegenseitige Störungen der Bedarfsträger zu >verhindern. FM macht nun mal +/- Hub. Ebent. Also gestatte man logischerweise das Senden nur ab 146.930, weil dieser Hub ja bis runter nach 146.920 reicht. Tatsächlich scheinen mir aber Ausstrahlungen bis runter nach 146.920 gestattet zu sein, und deswegen sendet man von ween weil Hub erst ab 146.930. Ersteres fände ich logisch, bei zweiterem komme ich immer mit dem Kanalraster ins Straucheln. >Der analoge Betriebsfunk wird eh langsam aussterben. Verkehrsbetriebe >und EVU Versorger steigen mittlerweile immer mehr auf DMR oder Tetra >Netze um. Und damit hätten wir eine der Fragen, die ich vor einiger Zeit zum Icom ICR8600 gestellt haben wollte: Dieses schweineteure Teil habe ich mir nicht zuletzt deswegen angeschafft, um fürs digitale Zeitalter gerüstet zu sein. Außer D-Star auf diversen Amateurfunkrelais ist es mir aber nicht gelungen, etwas digitales zu empfangen: Alles Tetrabos-mäßig vernagelt oder vielleicht doch der flasche Scanner? >Braucht man keine große Reichweite nutzen ehemalige >Bedarfsträger auch PMR oder Freenet. Oder nutzen erstmalig PMR statt vorher gar keinen Funk :-p Siehe den Aldi-Aufhänger. Ulrich
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| From | Heinz-Juergen Kronemeyer <kronemeyer@versanet.de> |
|---|---|
| Date | 2019-11-05 01:16 +0100 |
| Subject | Re: CB-Funk |
| Message-ID | <h2btb7Flc86U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #462 |
> > Ebent. Also gestatte man logischerweise das Senden nur ab 146.930, weil > dieser Hub ja bis runter nach 146.920 reicht. Tatsächlich scheinen mir > aber Ausstrahlungen bis runter nach 146.920 gestattet zu sein, Theoretisch. Aber 10 kHz Hub wären bei 20 kHz Kanalabstand schon zu viel. Standard wären 5 kHz Hub, das Sendesignal kann also bis 146.925 reichen. Es gibt ja auch noch die technischen Richtlinien, wie das Sendesignal auszusehen hat. Der Trend geht aber zu Schmalband FM mit 2.5 kHz Hub oder weniger. Oder eben gleich Digital. > > Und damit hätten wir eine der Fragen, die ich vor einiger Zeit zum Icom > ICR8600 gestellt haben wollte: Dieses schweineteure Teil habe ich mir > nicht zuletzt deswegen angeschafft, um fürs digitale Zeitalter gerüstet > zu sein. Außer D-Star auf diversen Amateurfunkrelais ist es mir aber > nicht gelungen, etwas digitales zu empfangen: Alles Tetrabos-mäßig > vernagelt oder vielleicht doch der flasche Scanner? Nun, DMR und Tetra beherrscht er nicht. D-Star wird nur im Amateurfunk verwendet (neben DMR,Tetra und ein paar anderen), APCO P25 ist hier kaum in Nutzung (BOS in den USA), NXDN ist ein Standard von ICOM und Kenwood und scheint hier auch nicht so weit verbreitet zu sein. Hier setzt man wohl mehr auf DMR und Tetra wenn ich so bei den größeren Funkfachhändlern nachsehe. Der AOR AR-DV10 Handscanner beherrscht fast alle Modi. Wobei DMR und Tetra auch verschlüsselt werden können und dann ohne Kenntnis des Schlüssels ein Mithören nicht möglich ist. Die Tetra BOS Verschlüsselung setzt da noch mal einen oben drauf. Alle Digital Modi werden auch im Amateurfunk eingesetzt, wobei D-Star und DMR am meisten genutzt werden und weltweit vernetzt sind. Yaesu hat noch einen eigenen vernetzten Standard kreiert (C4FM), der aber wohl eher in Japan in Verwendung ist. Hier in DL ist die Nutzung von C4FM recht übersichtlich. Es gibt aber Gateways zwischen den Netzen und auch lokale Hotspot Lösungen um z.B, einen digitalen Modus in einen anderen zu übersetzen. Um z.B.mit einem DMR Funkgerät in das D-Star Netzwerk einzusprechen. Das ist aber ein umfangreiches Thema. Alle digitalen Modi werden im Amateurfunk unverschlüsselt ausgesendet und können von jedermann mit entsprechenden Empfängern mitgehört werden. Gruß Heinz-Jürgen
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| From | Ulrich Heidenreich <from!not-for-mail@tremornet.de> |
|---|---|
| Date | 2019-11-05 10:55 +0100 |
| Subject | Re: CB-Funk |
| Message-ID | <qprkea.1b.1@mail.invalid.de> |
| In reply to | #464 |
Heinz-Juergen Kronemeyer: > >> >> Ebent. Also gestatte man logischerweise das Senden nur ab 146.930, weil >> dieser Hub ja bis runter nach 146.920 reicht. Tatsächlich scheinen mir >> aber Ausstrahlungen bis runter nach 146.920 gestattet zu sein, > >Theoretisch. Aber 10 kHz Hub wären bei 20 kHz Kanalabstand schon zu >viel. Standard wären 5 kHz Hub, das Sendesignal kann also bis 146.925 >reichen. Es gibt ja auch noch die technischen Richtlinien, wie das >Sendesignal auszusehen hat. Der Trend geht aber zu Schmalband FM mit 2.5 >kHz Hub oder weniger. Oder eben gleich Digital. Trotzdem ändert das nicht an den unlogischen Grenzen. Logisch wäre "Untere Grenze == 146.930, damit eben genau nicht trotz Hub/Bandbreite Ausstrahlungen unterhalb 146.920 stattfänden. Käme ich denn auf das reale Kanalraster (also die tatsächliche Grenze), würde ich zur unteren "RegTP-Grenze" den halben Hub addieren, respektive von der oberen jenen subtrahieren? >> Und damit hätten wir eine der Fragen, die ich vor einiger Zeit zum Icom >> ICR8600 gestellt haben wollte: Dieses schweineteure Teil habe ich mir >> nicht zuletzt deswegen angeschafft, um fürs digitale Zeitalter gerüstet >> zu sein. Außer D-Star auf diversen Amateurfunkrelais ist es mir aber >> nicht gelungen, etwas digitales zu empfangen: Alles Tetrabos-mäßig >> vernagelt oder vielleicht doch der flasche Scanner? > >Nun, DMR und Tetra beherrscht er nicht. Also eine Fehlinvestition. Wäre da der AOR AR-DV1 die bessere Wahl gewesen? >Der AOR AR-DV10 Handscanner beherrscht fast alle Modi. Grmpfl. Den hatte ich einige Tage hier, kam mit seinem "Selbst ein Videorecorder ist einfacher zu programmieren"-UI vorne und hinten nicht klar und habe ihn wieder zurückgegeben. >Wobei DMR und Tetra auch verschlüsselt werden können und dann >ohne Kenntnis des Schlüssels ein Mithören nicht möglich ist. Die Tetra >BOS Verschlüsselung setzt da noch mal einen oben drauf. Mir ginge es zunächst einmal darum, die EVAG (heute "Ruhrbahn") et al irgendwie wiederzufinden. Bei der besch****en Informationspolitik des Verkehrsunternhmens war es damals ein Quell der Freude, Informationen aus erster Hand zu bekommen. Wenn da die Bahn oder der Bus nicht weiter fuhr oder einen anderen Fahrtweg nahmen, kam das zuerst aus meinem damaligen YAESU VR-500, während die anderen Fahrgäste erstmal dumm sterben gelassen wurden -p Die sind wohl schon seit etlichen Jahren auf digital ausgewichen; 148.230 (Strab) und 149.210 (KOM) seitdem gähnend leer. Ulrich
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| From | Heinz-Juergen Kronemeyer <kronemeyer@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2019-11-05 16:06 +0100 |
| Subject | Re: CB-Funk |
| Message-ID | <h2dheqF16nuU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #465 |
Am 05.11.19 um 10:55 schrieb Ulrich Heidenreich: > > Trotzdem ändert das nicht an den unlogischen Grenzen. Logisch wäre > "Untere Grenze == 146.930, damit eben genau nicht trotz Hub/Bandbreite > Ausstrahlungen unterhalb 146.920 stattfänden. Nun ja, müßig darüber zu diskutieren. Die Bereiche wurden so festgelegt und der Frequenznutzungsplan enthält so auch keine Löcher. Nicht das noch jemand auf die Idee käme, diese dann nicht aufgeführten Bereiche irgendwie zu nutzen. Den Rest erledigen dann die technischen Richtlinien über Kanalabstand, Bandbreite, Frequenzhub, usw. Und die Frequenzen werden einem auch zugeteilt, die sucht man sich ja nicht aus. Für den Bedarfsträger ist das also völlig Latte. Die Befindlichkeiten eines Mithörers, ob erlaubt oder nicht, interessieren da nicht. > Käme ich denn auf das reale Kanalraster (also die tatsächliche Grenze), > würde ich zur unteren "RegTP-Grenze" den halben Hub addieren, respektive > von der oberen jenen subtrahieren? Du kannst meistens davon ausgehen, Grenzfrequenz +/- 10 kHz. Informationen über das verwendete Kanalraster des jeweiligen Bedarfsträgers lassen sich auch ermitteln. Wenn dann der eigene Empfänger mit krummen Startfrequenzen nicht klarkommt, dann ist das eben Pech. Und bei modernen Empfängern mit Wasserfalldiagramm sieht man eh wo die Aktivitäten gerade stattfinden. >> Nun, DMR und Tetra beherrscht er nicht. > > Also eine Fehlinvestition. Wäre da der AOR AR-DV1 die bessere Wahl > gewesen? Der AR-DV1 kann kein Tetra. Möglicherweise geht beim Icom und beim AOR was über Decodersoftware auf dem PC. Damit habe ich mich allerdings nicht weiter beschäftigt. > >> Der AOR AR-DV10 Handscanner beherrscht fast alle Modi. > > Grmpfl. Den hatte ich einige Tage hier, kam mit seinem "Selbst ein > Videorecorder ist einfacher zu programmieren"-UI vorne und hinten > nicht klar und habe ihn wieder zurückgegeben. Wobei bei Tetra dort auch nur "Direkt" steht, also vermutlich nur DMO (Frequenz, Zeitschlitz, Talkgroup fest zugeordnet) möglich ist. Den Tetra Trunked Mode scheint er nicht zu beherrschen. Nun, dazu müsste er sich auch in das Netz einbuchen können. Ohne Auswertung des Orga-Zeitschlitzes kann er da nichts dekodieren. Am PC zeichnet man den kompletten Stream auf, dekodiert und man kann dann die Talkgroups und Zeitschlitze wieder zuordnen. Vor Jahren, als Tetra im BOS in den ersten Versuchen lief und noch unverschlüsselt war, habe ich mal so einen dekodierten Audiostream bekommen. Das war damals allerdings noch Offline Dekodierung. Mittlerweile dürfte das "On The Fly" funktionieren. Natürlich nur bei unverschlüsselten Stream. Aber ob das mittlerweile auch ohne PC nur mit einem Handscanner geht, ist mir nicht bekannt. Bei DMR ist das einfacher. Solange dort kein Trunked Mode verwendet wird. > Die sind wohl schon seit etlichen Jahren auf digital ausgewichen; > 148.230 (Strab) und 149.210 (KOM) seitdem gähnend leer. Die werden dann wahrscheinlich irgendwo im 70cm Bereich residieren. Wenn sie Tetra verwenden, dann sehr sicher im TMO Modus, vermutlich mit mehreren Basisstationen und verschlüsselt. Aber auch bei nur einer Basisstation müsste man den Orga-Zeitschlitz auswerten um überhaupt zu wissen, welche Talkgroup denn gerade welchen Zeitschlitz nutzt. Bei Verwendung von DMR Tier II könnte man bei unverschlüsselten Aussendungen noch mithören. Die Amateurfunknetze verwenden DMR Tier II. Zeitschlitze und Talkgroups sind in der Regel fest zugeordnet. Bei DMR Tier III gilt das gleiche wie bei Tetra TMO. Das Verfahren ist vergleichbar. Also mal eben Digitalen Betriebsfunk mithören wird wohl nur noch bei sehr einfachen Installationen möglich sein. Dazu kommt dann auch noch, das DMR und auch dPMR für PMR446 Herstellereigene Spezifikationen haben können und untereinander nicht kompatibel sind. Bei dPMR446 kommt das häufig vor. Die digitale Funkwelt ist nicht unbedingt einfacher geworden. Heinz-Jürgen
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| From | Ulrich Heidenreich <from!not-for-mail@tremornet.de> |
|---|---|
| Date | 2019-11-05 17:25 +0100 |
| Subject | Re: CB-Funk |
| Message-ID | <qpsbb1.24.1@mail.invalid.de> |
| In reply to | #466 |
Heinz-Juergen Kronemeyer: >Am 05.11.19 um 10:55 schrieb Ulrich Heidenreich: > >> >> Trotzdem ändert das nicht an den unlogischen Grenzen. Logisch wäre >> "Untere Grenze == 146.930, damit eben genau nicht trotz Hub/Bandbreite >> Ausstrahlungen unterhalb 146.920 stattfänden. > >Nun ja, müßig darüber zu diskutieren. Die Bereiche wurden so festgelegt >und der Frequenznutzungsplan enthält so auch keine Löcher. Nicht das >noch jemand auf die Idee käme, diese dann nicht aufgeführten Bereiche >irgendwie zu nutzen. Wieso nutzen? Der Bereich ist doch schon offensichtlich größer, als tatsächlich genutzt wird/werden darf. Beginnt hier im Beispiel bei 146.920, genutzt werden darf (offensichtlich?) erst ab 146.930. >Den Rest erledigen dann die technischen Richtlinien >über Kanalabstand, Bandbreite, Frequenzhub, usw. Und die Frequenzen >werden einem auch zugeteilt, die sucht man sich ja nicht aus. Was wird denn hier im Beipiel als unterster Kanal zugeteilt: [_] 146.920 [_] 146.930 >Für den >Bedarfsträger ist das also völlig Latte. Der darf als untersten Kanal also tatsächlich 146.920 nutzen? Oder doch nicht eher 146.930? >> Käme ich denn auf das reale Kanalraster (also die tatsächliche Grenze), >> würde ich zur unteren "RegTP-Grenze" den halben Hub addieren, respektive >> von der oberen jenen subtrahieren? > >Du kannst meistens davon ausgehen, Grenzfrequenz +/- 10 kHz. >Informationen über das verwendete Kanalraster des jeweiligen >Bedarfsträgers lassen sich auch ermitteln. Das steht ja in der Publikation der RegTp. Hier im Beipiel 146.920 und 20kHz Raster. Macht nach Adam Riese und Eva Zwerg 146.920, 146,940, 146.960, … Aber langsam egal. Einer von uns beiden versteht hier den anderen nict. >>> Nun, DMR und Tetra beherrscht er nicht. >> >> Also eine Fehlinvestition. Wäre da der AOR AR-DV1 die bessere Wahl >> gewesen? > >Der AR-DV1 kann kein Tetra. Mit der neuesten Fimware soll er es können. >> Die sind wohl schon seit etlichen Jahren auf digital ausgewichen; >> 148.230 (Strab) und 149.210 (KOM) seitdem gähnend leer. >Also mal eben Digitalen Betriebsfunk mithören wird wohl nur noch bei >sehr einfachen Installationen möglich sein. Dazu kommt dann auch noch, >das DMR und auch dPMR für PMR446 Herstellereigene Spezifikationen haben >können und untereinander nicht kompatibel sind. Bei dPMR446 kommt das >häufig vor. > >Die digitale Funkwelt ist nicht unbedingt einfacher geworden. Zunächst mal ist sie überhaupt mal geworden #-| Ulrich
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| From | ve_usenet@rsli.inka.de (Volker Englisch) |
|---|---|
| Date | 2019-11-05 21:19 +0000 |
| Subject | Re: CB-Funk |
| Message-ID | <qpsp0u$19ar$1@rsli.inka.de> |
| In reply to | #467 |
Ulrich Heidenreich <from!not-for-mail@tremornet.de> wrote: > Heinz-Juergen Kronemeyer: >>Am 05.11.19 um 10:55 schrieb Ulrich Heidenreich: > Wieso nutzen? Der Bereich ist doch schon offensichtlich größer, als > tatsächlich genutzt wird/werden darf. Beginnt hier im Beispiel bei > 146.920, genutzt werden darf (offensichtlich?) erst ab 146.930. Richtig. Bei deiner Denkweise wird aber ein perpetuum mobile daraus. Du meinst: Definiton des Bereiches ab 146.920. Erste verwendbare Frequenz ist 146.930 wegen des Hubs. Stünde in der Verordnung: Ab 146.930, und die erste verwendbare Frequenz wäre 146.930, wäre die Frequenz 146.920 nicht nutzbar. In der Zuteilung des darunter liegenden Bereiches stünde dann bis 146.920. Da würde jetzt jemand wie du auf die Idee kommen, die 146.920 wäre nutzbar, da noch explizit erwähnt. Und schon ist der Sicherheitsabstand wech ;-)
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| From | Ulrich Heidenreich <from!not-for-mail@tremornet.de> |
|---|---|
| Date | 2019-11-06 09:19 +0100 |
| Subject | Re: CB-Funk |
| Message-ID | <qpu37u.1j.1@mail.invalid.de> |
| In reply to | #468 |
Volker Englisch: >Ulrich Heidenreich <from!not-for-mail@tremornet.de> wrote: >> Heinz-Juergen Kronemeyer: >>>Am 05.11.19 um 10:55 schrieb Ulrich Heidenreich: >> Wieso nutzen? Der Bereich ist doch schon offensichtlich größer, als >> tatsächlich genutzt wird/werden darf. Beginnt hier im Beispiel bei >> 146.920, genutzt werden darf (offensichtlich?) erst ab 146.930. > >Richtig. Bei deiner Denkweise wird aber ein perpetuum mobile daraus. > >Du meinst: Definiton des Bereiches ab 146.920. Erste verwendbare >Frequenz ist 146.930 wegen des Hubs. > >Stünde in der Verordnung: Ab 146.930, und die erste verwendbare >Frequenz wäre 146.930, wäre die Frequenz 146.920 nicht nutzbar. Ebent. Weil die die Austrahlung 10 kHz weiter nach unten reicht, den ersten Kanal erst ab 146.930 MHz zulassen. Was wohl auch faktisch so gemacht wird. >In der Zuteilung des darunter liegenden Bereiches stünde dann bis >146.920. Nein. Bis 146.910 MHz. Was ebenso faktisch auch der Fall ist: Zugfunk Kanal E28. Wäre dieser höchste Kanal auf 146.920 MHz gestattet, würde die Ausstrahlung bis 146.930 MHz heraufreichen. >Da würde jetzt jemand wie du auf die Idee kommen, die 146.920 >wäre nutzbar, Nein. Nutzbar für Zugfunk bis rauf zum Kanal auf 146.910 MHz. Nutzbar für Betriebsfunk bis runter zum Kanal auf 146.930 MHz. Wenn dagegen Betriebsfunk bis runter auf 146.920 MHz gestattet wäre, sowie Bahnfunk bis rauf nach 146.920 MHz - was leider die RegTP-Listen suggerieren¹) - *dann* wäre nicht nur der Sicherheizabstand weg, sondern der höchste Bahnfunkkanal identisch mit dem niedrigsten Betriebsfunkkanal. Nämich genau auf 146.920 MHz. >Und schon ist der Sicherheitsabstand wech Nee. Der läge genau auf dem weder zum Bahnfunk noch für den Betriebsfunk zugelassenen Knal mit der Frequenz 146.920 MHz. Vermutlich ist es sogar so, nur sind die Listen de fakto zumindest dahingehend irreführend. Ulrich ____________ ¹) <http://pucis.de/regtp.png>
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| From | Heinz-Juergen Kronemeyer <kronemeyer@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2019-11-06 12:21 +0100 |
| Subject | Re: CB-Funk |
| Message-ID | <h2fomiFfdv9U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #469 |
Der Frequenzplan ist keine Anleitung für Scannerbesitzer. Kanallisten wirst du dort nicht finden. Er definiert Frequenzabschnitte, die bestimmten Nutzergruppen zugeordnet werden. X bis Y gehört Z. Wobei feststeht, das die angegebenen Grenzfrequenzen X und Y nicht zugeteilt werden sondern einfach nur Grenzen sind. Auch die der angegebenen Teilbereiche. Die tatsächlich zugewiesenen Frequenzen ergeben sich aus den Anforderungen des Nutzers, den Frequenznutzungsbedingungen und den technischen Parametern, die ja auch teilweise schon mit angegeben werden. Und die Parameter können sich schnell ändern. Der Flugfunk wird gerade auf ein Kanalraster von 8.33 kHz umgestellt. Ändert nichts am zugewiesenen Frequenzbereich und den Grenzfrequenzen. Es ändert sich nur ein Eintrag bei den Nutzungsbedingungen und das man mehr Kanäle zur Verfügung hat. Und das man durch verbesserte Technik näher an die Grenzfrequenzen heran gehen kann. Für den Nutzer ist der Frequenzplan uninteressant. Er geht mit seinen Wünschen zur Bundesnetzagentur und bekommt dann seine Frequenz(en) und Betriebsparameter zugewiesen und wird dann bei seinem Händler vorstellig. Für Hersteller, Forschung und Entwickler ist er interessant. Damit die wissen, in welchen Bereichen sie sich bewegen dürfen, bzw. welche Anforderungen an die zu entwickelnden Geräte gestellt werden. Der Frequenzplan ist das Gerüst, der Rest wird in Nutzungsbedingungen und Verordnungen festgelegt.
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| From | Ulrich Heidenreich <from!not-for-mail@tremornet.de> |
|---|---|
| Date | 2019-11-06 13:53 +0100 |
| Subject | Re: CB-Funk |
| Message-ID | <qpuj9h.1g.1@mail.invalid.de> |
| In reply to | #470 |
Heinz-Juergen Kronemeyer: >Der Frequenzplan ist keine Anleitung für Scannerbesitzer. Kanallisten >wirst du dort nicht finden. Er definiert Frequenzabschnitte, die >bestimmten Nutzergruppen zugeordnet werden. X bis Y gehört Z. Aus diesem Frequenzplan ist aber zu entnehmen, daß 146.360 MHz bis 146.920 MHz dem Zugfunk gehören täten würden. 146.920 MHz bis 148.000 MHz dem Betriebsfunk. Wem gehört denn nun die 146.920 MHz? Die Realität zeigt dagegen, daß der Zugfunk nur 146.370 bis 146.910 MHz belegt; der Betriebsfunk erst ab 146.930 MHz. Die 146.920 MHz scheint mir quasi ein "Rasenstreifen" für den Fall zu sein, daß jemand 10 kHz neben sein Grundstück trampelt, ohne dabei auf des Nachbarn Grund und Boden zu geraten. Realitätsnah wäre also, genau diesen Streifen in der Frequenzzuordnung *nicht* anzugeben, sondern den tatsächlich zugelassenen/verfügbaren/zugeteilten Bereich. Aber lassen wir das doch bitte. Irgendeiner von uns beiden versteht den anderen nicht. Außerdem war das nur ein Nebenkriegsschauplatz bei der Suche nach den PMR446-Frequenzen der Aldi-Quieken. Die da BTW Kenwood - mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit PKT-23E - sind. Ulrich
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| From | Ralph Aichinger <ra@pi.h5.or.at> |
|---|---|
| Date | 2019-11-06 14:03 +0100 |
| Subject | Re: CB-Funk |
| Message-ID | <qpugbr$uc$1@pi.h5.or.at> |
| In reply to | #471 |
Ulrich Heidenreich <from!not-for-mail@tremornet.de> wrote:
> Die 146.920 MHz scheint mir quasi ein "Rasenstreifen" für den Fall
> zu sein, daß jemand 10 kHz neben sein Grundstück trampelt, ohne dabei
> auf des Nachbarn Grund und Boden zu geraten. Realitätsnah wäre also,
> genau diesen Streifen in der Frequenzzuordnung *nicht* anzugeben,
> sondern den tatsächlich zugelassenen/verfügbaren/zugeteilten Bereich.
Ein Funksignal hat immer auch eine bestimmte Bandbreite. Daher kann man
den Bereich vom Ende der Zuteilung bis zur halben Bandbreite des Senders
nicht in dem Sinne verwenden, daß man die Nominalfrequenz dort reinsetzt,
wohl aber werden diese Bereiche genutzt, wenn man modulierte Signale (d.h.
im wesentlich nicht nur Stille) sendet.
/ralph
--
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https://aisg.at
ausserirdische sind gesund
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