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Groups > de.alt.folklore.computer > #55395 > unrolled thread
| Started by | ram@zedat.fu-berlin.de (Stefan Ram) |
|---|---|
| First post | 2026-06-13 12:38 +0000 |
| Last post | 2026-07-06 19:17 +0200 |
| Articles | 20 on this page of 24 — 13 participants |
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Heute vor 75 Jahren ram@zedat.fu-berlin.de (Stefan Ram) - 2026-06-13 12:38 +0000
Re: Heute vor 75 Jahren debianthree <naitsabes@freenet.de> - 2026-06-15 20:04 +0000
Re: Heute vor 75 Jahren Ignatios Souvatzis <u502sou@bnhb484.de> - 2026-07-01 08:46 +0000
Re: Heute vor 75 Jahren ram@zedat.fu-berlin.de (Stefan Ram) - 2026-07-01 09:35 +0000
Re: Heute vor 75 Jahren Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2026-07-02 18:57 +0200
Re: Heute vor 75 Jahren Kay Martinen <usenet@martinen.de> - 2026-07-04 00:31 +0200
Re: Heute vor 75 Jahren Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2026-07-04 10:42 +0200
Re: Heute vor 75 Jahren Kay Martinen <usenet@martinen.de> - 2026-07-06 13:59 +0200
Re: Heute vor 75 Jahren Ulf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid> - 2026-07-06 12:15 +0000
Re: Heute vor 75 Jahren Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2026-07-07 06:29 +0000
Re: Heute vor 75 Jahren Kay Martinen <usenet@martinen.de> - 2026-07-07 13:45 +0200
Re: Heute vor 75 Jahren Bernd Laengerich <Bernd.Laengerich@web.de> - 2026-07-07 09:06 +0200
Re: Heute vor 75 Jahren Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2026-07-08 08:34 +0200
Re: Heute vor 75 Jahren "Peter J. Holzer" <hjp-usenet4@hjp.at> - 2026-07-08 09:00 +0200
Re: Heute vor 75 Jahren Marc Haber <mh+usenetspam2616@zugschl.us> - 2026-07-08 10:19 +0200
Re: Heute vor 75 Jahren "Peter J. Holzer" <hjp-usenet4@hjp.at> - 2026-07-08 21:25 +0200
Re: Heute vor 75 Jahren Kay Martinen <usenet@martinen.de> - 2026-07-08 23:55 +0200
Re: Heute vor 75 Jahren Marc Haber <mh+usenetspam2616@zugschl.us> - 2026-07-09 07:57 +0200
Re: Heute vor 75 Jahren "Peter J. Holzer" <hjp-usenet4@hjp.at> - 2026-07-09 10:35 +0200
Re: Heute vor 75 Jahren Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2026-07-09 10:54 +0200
Re: Heute vor 75 Jahren Thomas Koenig <tkoenig@netcologne.de> - 2026-07-05 15:21 +0000
Re: Heute vor 75 Jahren Christian Corti <use@reply.to> - 2026-07-06 12:13 +0200
Re: Heute vor 75 Jahren Kay Martinen <usenet@martinen.de> - 2026-07-06 13:39 +0200
Re: Heute vor 75 Jahren Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2026-07-06 19:17 +0200
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| From | ram@zedat.fu-berlin.de (Stefan Ram) |
|---|---|
| Date | 2026-06-13 12:38 +0000 |
| Subject | Heute vor 75 Jahren |
| Message-ID | <Heute-20260613133404@ram.dialup.fu-berlin.de> |
Heute [2026-06-14] vor 75 Jahren [1951-06-14]: Einweihung des UNIVAC-Rechners des Bundesamt für Statistik der USA. Der UNIVAC I (Universal Automatic Computer) war der weltweit erste kommerziell hergestellte elektronische Digitalcomputer. Er wurde von J. Presper Eckert und John Mauchly gebaut und war mit einem Gewicht von ca. 7,3 Tonnen gewaltig und nutzte zirka 5.000 Elektronenröhren, um rund 1.900 Operationen pro Sekunde auszuführen. Berühmtheit erlangte er während der Präsidentschaftswahlen 1952, als er im Live-Fernsehen den Erdrutschsieg von Dwight D. Eisenhower anhand einer Wahlurne-Stichprobe von nur 1 % präzise voraussagte. Der UNIVAC I war wegweisend, da er sowohl numerische als auch alphabetische Daten verarbeiten konnte und die traditionellen Lochkarten durch schnellere Magnetbandspeicher ersetzte.
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| From | debianthree <naitsabes@freenet.de> |
|---|---|
| Date | 2026-06-15 20:04 +0000 |
| Message-ID | <110plsf$vl3e$1@solani.org> |
| In reply to | #55395 |
Am Sat, 13 Jun 2026 12:38:58 +0000 schrieb Stefan Ram: > Heute [2026-06-14] vor 75 Jahren [1951-06-14]: > > Einweihung des UNIVAC-Rechners des Bundesamt für Statistik der USA. > > Der UNIVAC I (Universal Automatic Computer) war der weltweit erste > kommerziell hergestellte elektronische Digitalcomputer. Das war zu der Zeit irgendwie wirklich unerhört, daß das überhaupt passiert ist. Also, daß 2 Leute da eine Firma gründen um einen Computer zu bauen und für "normales Publikum" anzubieten. Ohne den Vorlauf beim Eniac Projekt wäre das bestimmt nicht so schnell geschehen. > Er wurde von J. Presper Eckert und John Mauchly gebaut und war mit > einem Gewicht von ca. 7,3 Tonnen gewaltig und nutzte zirka 5.000 > Elektronenröhren, um rund 1.900 Operationen pro Sekunde auszuführen. Ich finde ja auch interessant, daß anscheinend dann niemand wieder Rechner mit Postrelais ausprobiert hat. Ja - die sind ein ganzes Stück langsamer; dafür ist so ein Relais aber auch kaum kaputt zu bekommen. > Berühmtheit erlangte er während der Präsidentschaftswahlen 1952, als > er im Live-Fernsehen den Erdrutschsieg von Dwight D. Eisenhower anhand > einer Wahlurne-Stichprobe von nur 1 % präzise voraussagte. Gibt es bei Youtube zum Ansehen ... . > Der UNIVAC I war wegweisend, da er sowohl numerische als auch > alphabetische Daten verarbeiten konnte und die traditionellen > Lochkarten durch schnellere Magnetbandspeicher ersetzte. Und: das Eingabesystem hat eine viel überschaubarere Struktur und scheint auch nur ein einzelner Tisch zu sein. Bei dem Eniac sind das noch so Stecktafeln an der Wand - überall im Raum verteilt. -- kork der ork entkorkt den traminer
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| From | Ignatios Souvatzis <u502sou@bnhb484.de> |
|---|---|
| Date | 2026-07-01 08:46 +0000 |
| Message-ID | <slrn1149kv5.hlg.u502sou@neuserv.bnhb484.de> |
| In reply to | #55447 |
debianthree wrote: > Am Sat, 13 Jun 2026 12:38:58 +0000 schrieb Stefan Ram: > >> Heute [2026-06-14] vor 75 Jahren [1951-06-14]: >> >> Einweihung des UNIVAC-Rechners des Bundesamt für Statistik der USA. >> >> Der UNIVAC I (Universal Automatic Computer) war der weltweit erste >> kommerziell hergestellte elektronische Digitalcomputer. > > Das war zu der Zeit irgendwie wirklich unerhört, daß das überhaupt > passiert ist. Also, daß 2 Leute da eine Firma gründen um einen Computer > zu bauen und für "normales Publikum" anzubieten. Ohne den Vorlauf beim > Eniac Projekt wäre das bestimmt nicht so schnell geschehen. > >> Er wurde von J. Presper Eckert und John Mauchly gebaut und war mit >> einem Gewicht von ca. 7,3 Tonnen gewaltig und nutzte zirka 5.000 >> Elektronenröhren, um rund 1.900 Operationen pro Sekunde auszuführen. > > Ich finde ja auch interessant, daß anscheinend dann niemand wieder > Rechner mit Postrelais ausprobiert hat. Ja - die sind ein ganzes Stück > langsamer; dafür ist so ein Relais aber auch kaum kaputt zu bekommen. Normiere das mal bitte auf Anzahl der Operationen, und vergleiche mit - Vakuumröhren, die auf konstanter Temperatur gehalten werden (also nicht dauernd ausgeschaltet und morgens wieder an) - Halbleiterelektronik, die ordentlich gekühlt ist. Nein, ich weiss das Ergebnis nicht, aber es würde mich interessieren. -is
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| From | ram@zedat.fu-berlin.de (Stefan Ram) |
|---|---|
| Date | 2026-07-01 09:35 +0000 |
| Message-ID | <MTBF-20260701103250@ram.dialup.fu-berlin.de> |
| In reply to | #55732 |
Ignatios Souvatzis <u502sou@bnhb484.de> schrieb oder zitierte:
>debianthree wrote:
>>Ich finde ja auch interessant, daß anscheinend dann niemand wieder
>>Rechner mit Postrelais ausprobiert hat. Ja - die sind ein ganzes Stück
>>langsamer; dafür ist so ein Relais aber auch kaum kaputt zu bekommen.
>Normiere das mal bitte auf Anzahl der Operationen, und vergleiche mit
>- Vakuumröhren, die auf konstanter Temperatur gehalten werden (also nicht
> dauernd ausgeschaltet und morgens wieder an)
>- Halbleiterelektronik, die ordentlich gekühlt ist.
>Nein, ich weiss das Ergebnis nicht, aber es würde mich interessieren.
Eigenschaft Mechanische Vakuumröhren Halbleiterelektronik
Relais (z. B. (konstant (ideal gekühlt)
Zuse Z3) geheizt)
------------ ----------------- ----------------- ---------------------
Ops/Sek ~5 bis 20 Hz ~5 kHz (Ops/Sek) ~3 bis 5 GHz pro Kern
MTBF ca. 3 bis 5 h ca. 48 Stunden ca. 10 bis 30 Jahre
Operationen ~100.000 bis ~1 Milliarde ~1 Trillion (10¹⁸+)
ohne Fehler 300.000 (10⁹)
Hauptgrund Mechanischer Verkippung der Gitterfehler
für Ausfall Verschleiß, Kathode, (Elektromigration)
Funkenflug, Staub Gasentwicklung
Siehe auch (Behandlung des Themas nicht von mir verifiziert):
"Computer Architecture: A Quantitative Approach" von John L. Hennessy
und David A. Patterson
Ferner: "The Preparation of Programs for an Electronic Digital
Computer" (1951) von Wilkes, Wheeler und Gill
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| From | Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> |
|---|---|
| Date | 2026-07-02 18:57 +0200 |
| Message-ID | <1126591$1ucse$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #55447 |
Am 15.06.26 um 22:04 schrieb debianthree: > Ich finde ja auch interessant, daß anscheinend dann niemand wieder > Rechner mit Postrelais ausprobiert hat. Ja - die sind ein ganzes Stück > langsamer; dafür ist so ein Relais aber auch kaum kaputt zu bekommen. Das stimmt nicht. Das war ein Problem bei den Zuse-Maschinen. Zwar sind die Röhren von Eniac noch öfter verreckt. Aber in Anzahl ausgeführter Rechenoperationen bzw. Schaltspiele dreht sich das Bild vmtl. schon wieder. Marcel
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| From | Kay Martinen <usenet@martinen.de> |
|---|---|
| Date | 2026-07-04 00:31 +0200 |
| Message-ID | <fuplhm-m93.ln1@news.martinen.de> |
| In reply to | #55447 |
Am 15.06.26 um 22:04 schrieb debianthree: > Am Sat, 13 Jun 2026 12:38:58 +0000 schrieb Stefan Ram: > >> Heute [2026-06-14] vor 75 Jahren [1951-06-14]: >> >> Einweihung des UNIVAC-Rechners des Bundesamt für Statistik der USA. >> >> Der UNIVAC I (Universal Automatic Computer) war der weltweit erste >> kommerziell hergestellte elektronische Digitalcomputer. > > Das war zu der Zeit irgendwie wirklich unerhört, daß das überhaupt > passiert ist. Also, daß 2 Leute da eine Firma gründen um einen Computer > zu bauen und für "normales Publikum" anzubieten. Ohne den Vorlauf beim > Eniac Projekt wäre das bestimmt nicht so schnell geschehen. Konrad Zuse soll seinen Ersten Rechner zuhause am Küchentisch entwickelt und gebaut haben. Offenbar allein. >> Er wurde von J. Presper Eckert und John Mauchly gebaut und war mit >> einem Gewicht von ca. 7,3 Tonnen gewaltig und nutzte zirka 5.000 >> Elektronenröhren, um rund 1.900 Operationen pro Sekunde auszuführen. > > Ich finde ja auch interessant, daß anscheinend dann niemand wieder > Rechner mit Postrelais ausprobiert hat. Ja - die sind ein ganzes Stück > langsamer; dafür ist so ein Relais aber auch kaum kaputt zu bekommen. Das Relativiert sich ganz schnell wieder aus wenn die Komponenten im Längeren Betrieb ihr Schwächen offenbaren. Wenn die Magnet-spule nicht durchbrennt (korrekte Dimensionierung der Ansteuerung) dann leiert die Mechanik nach etlichen Tausend Schaltspielen irgendwann aus, die Federn (die den Anker wieder zurück ziehen und ein "Kleben" der Kontakte verhindern sollen) werden irgendwann schwach und das Material der Schaltkontakte kann sich ebenfalls verändern oder durch zu häufige Funkenbildung entsteht eine Isolierschicht oder ein Klebe-effekt. Für einen Digitalen Rechner der mit Nullen und Einsen arbeitet ist es nicht gut wenn ein Teil plötzlich nur noch Dauernd Nullen oder nur noch Einsen liefert. Bei einer Fernschreib- oder Fernsprech-vermittlung bewirkt so was evtl. nur eine Verbindung mit dem Falschen Teilnehmer oder Zeichenfehler die im Ausdruck sofort auffallen. Aber bei einem Relais-rechner der Prinzipbedingt weder ECC noch andere Fehlerkorrekturen haben dürfte rechnet das verdammte Ding evtl. einfach andauernd falsch und keiner merkt es. Ich habe im Beruf genug kaputte Leistungschütze und kleinere Relais gesehen. Einige gingen drauf weil sie auf einen Kurzschluß schalteten und bei 230/380V 3Ph. ihre Leistungs/Stromgrenze dann locker gerissen wurden, andere haben so oft unter funken (Induktive/Kapazitive Last) geschaltet das die Kontakte total warzig wurden. Und wenn sie nicht aneinander klebten dann haben sie sich thermisch selbst zerstört. Wer glaubt das würde bei DC oder Kleinspannung nicht passieren der macht sich was vor. >> Der UNIVAC I war wegweisend, da er sowohl numerische als auch >> alphabetische Daten verarbeiten konnte und die traditionellen >> Lochkarten durch schnellere Magnetbandspeicher ersetzte. Es gab dazwischen auch noch Lochstreifen, z.b. für Programme. > Und: das Eingabesystem hat eine viel überschaubarere Struktur und scheint > auch nur ein einzelner Tisch zu sein. Kippschalter um einzelne Bits zu schalten (Eingabe) gab es an vielen Maschinen, z.b. auch am IMSAI aus "War Games" und der kam später und ist deutlich kleiner. Ansonsten: Fernschreib-Maschinen waren bereits erfunden und boten sich als "Interface" zur Maschine quasi an. Ob da nun ASCII oder das Fernschreib-alphabet Nr. 2 benutzt wird ist nur eine Anpassungs-frage. Es ist ja kein Zufall das Serielle Verbindungen zwischen 5 und 8 Bit lange Bitmuster haben (Die SDU zwischen Start- und Stop-Bit) > Bei dem Eniac sind das noch so Stecktafeln an der Wand - überall im Raum > verteilt. So weit ich mich erinnere waren diese Stecktafeln Teile des Programms das die Maschine benutzen sollte. Neues Programm=Andere Stecktafel. Die Enigma im WKII hatte auch ein Steckbrett zur Code-einstellung. Im Grunde auch teil des Verschlüsselungs-"Programms" - eben in Hardware. Bye/ /Kay -- Posted via Leafnode
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| From | Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> |
|---|---|
| Date | 2026-07-04 10:42 +0200 |
| Message-ID | <112ah1n$429$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #55744 |
Am 04.07.26 um 00:31 schrieb Kay Martinen: >> Ich finde ja auch interessant, daß anscheinend dann niemand wieder >> Rechner mit Postrelais ausprobiert hat. Ja - die sind ein ganzes Stück >> langsamer; dafür ist so ein Relais aber auch kaum kaputt zu bekommen. > > Das Relativiert sich ganz schnell wieder aus wenn die Komponenten im > Längeren Betrieb ihr Schwächen offenbaren. Wenn die Magnet-spule nicht > durchbrennt (korrekte Dimensionierung der Ansteuerung) dann leiert die > Mechanik nach etlichen Tausend Schaltspielen irgendwann aus, die Federn Hänge nochmal ein ein paar Nullen dran, aber im Prinzip stimmt das schon. Releaiskontakte halten nicht ewig. Postrelais waren aber schon eher das obere Ende der Qualitätsskala. > Bei einer Fernschreib- oder Fernsprech-vermittlung bewirkt so was evtl. > nur eine Verbindung mit dem Falschen Teilnehmer oder Zeichenfehler die > im Ausdruck sofort auffallen. Aber bei einem Relais-rechner der > Prinzipbedingt weder ECC noch andere Fehlerkorrekturen haben dürfte > rechnet das verdammte Ding evtl. einfach andauernd falsch und keiner > merkt es. In der Vermittlungsstelle kannst du kaputte Relais auch nicht gebrauchen. Die hatten auch kein ECC. ;-) Marcel
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| From | Kay Martinen <usenet@martinen.de> |
|---|---|
| Date | 2026-07-06 13:59 +0200 |
| Message-ID | <51ishm-h01.ln1@news.martinen.de> |
| In reply to | #55748 |
Am 04.07.26 um 10:42 schrieb Marcel Mueller: > Am 04.07.26 um 00:31 schrieb Kay Martinen: >>> Ich finde ja auch interessant, daß anscheinend dann niemand wieder >>> Rechner mit Postrelais ausprobiert hat. Ja - die sind ein ganzes Stück >>> langsamer; dafür ist so ein Relais aber auch kaum kaputt zu bekommen. >> >> Das Relativiert sich ganz schnell wieder aus wenn die Komponenten im >> Längeren Betrieb ihr Schwächen offenbaren. Wenn die Magnet-spule nicht >> durchbrennt (korrekte Dimensionierung der Ansteuerung) dann leiert die >> Mechanik nach etlichen Tausend Schaltspielen irgendwann aus, die Federn > > Hänge nochmal ein ein paar Nullen dran, aber im Prinzip stimmt das > schon. Releaiskontakte halten nicht ewig. Postrelais waren aber schon > eher das obere Ende der Qualitätsskala. Sicher richtig. Darum unspezifisch "etliche Tausend" auch wenn's 10, 100-tausend oder mehr sind. Die Postrelais (damals) wurden aber doch nicht direkt zum Vermitteln benutzt oder? Zumindest nicht seit es Heb-Dreh-wähler gab. Wie viele Schaltspiele mag ein Postrelais pro Tag also gehabt haben bis es Mechanisch EoL Erreichte. >> Bei einer Fernschreib- oder Fernsprech-vermittlung bewirkt so was >> evtl. nur eine Verbindung mit dem Falschen Teilnehmer oder >> Zeichenfehler die im Ausdruck sofort auffallen. N.B. Hier hatte ich Telegrafen-relais im Sinn. Die IMHO Bipolar waren und einen Umschaltkontakt (Mark/Space) mit Mittellage hatten. Justierbar. Schaltspiele pro Druckzeichen (Bei T100) etwa 5+2(Start&Stop). Bei 50Baud kommt da was zusammen. >> Aber bei einem Relais- >> rechner der Prinzipbedingt weder ECC noch andere Fehlerkorrekturen >> haben dürfte rechnet das verdammte Ding evtl. einfach andauernd falsch >> und keiner merkt es. > > In der Vermittlungsstelle kannst du kaputte Relais auch nicht > gebrauchen. Die hatten auch kein ECC. ;-) Das meine ich doch. Man hat es so gut gebaut wie's ging und den Rest übernahm die HEC, die Human Error Control. "Teilnehmer nicht erreichbar" "Human Caller" "Wrong Number" waren im POTS übliche Zustände. Konnte ja keiner Ahnen das der Zuse daraus einen Rechner baut. Konnte auch keiner glauben das mehr als 2400/14400/38400/56k Baud mal über die alte Reichs-doppelader gehen würden [Was ja wieder andere Gründe hatte]. Wobei Modems mit IWV auch ein Relais hatten, zum Wählen der Nummern. Nur die Ferntransskribierautomaten schaltete man lieber einen gang runter wenn die keine FAXEn machen sollten, mit dem Fax. :) Bye/ /Kay -- Posted via Leafnode
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| From | Ulf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid> |
|---|---|
| Date | 2026-07-06 12:15 +0000 |
| Message-ID | <1783340128-2991@newsgrouper.org> |
| In reply to | #55764 |
Kay Martinen <usenet@martinen.de> posted: > Am 04.07.26 um 10:42 schrieb Marcel Mueller: > > Am 04.07.26 um 00:31 schrieb Kay Martinen: > >>> Ich finde ja auch interessant, daß anscheinend dann niemand wieder > >>> Rechner mit Postrelais ausprobiert hat. Ja - die sind ein ganzes Stück > >>> langsamer; dafür ist so ein Relais aber auch kaum kaputt zu bekommen. > >> > >> Das Relativiert sich ganz schnell wieder aus wenn die Komponenten im > >> Längeren Betrieb ihr Schwächen offenbaren. Wenn die Magnet-spule nicht > >> durchbrennt (korrekte Dimensionierung der Ansteuerung) dann leiert die > >> Mechanik nach etlichen Tausend Schaltspielen irgendwann aus, die Federn > > > > Hänge nochmal ein ein paar Nullen dran, aber im Prinzip stimmt das > > schon. Releaiskontakte halten nicht ewig. Postrelais waren aber schon > > eher das obere Ende der Qualitätsskala. > > Sicher richtig. Darum unspezifisch "etliche Tausend" auch wenn's 10, > 100-tausend oder mehr sind. Die Postrelais (damals) wurden aber doch > nicht direkt zum Vermitteln benutzt oder? Zumindest nicht seit es > Heb-Dreh-wähler gab. Jetzt fragst Du Sachen. https://de.wikipedia.org/wiki/Relais#Fernmelderelais Gruß, ULF
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| From | Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) |
|---|---|
| Date | 2026-07-07 06:29 +0000 |
| Message-ID | <3t6a4c9b3di2688b4n3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at> |
| In reply to | #55764 |
On Mon, 06 Jul 2026 13:59:47 Kay Martinen wrote: > Die Postrelais (damals) wurden aber doch nicht direkt zum > Vermitteln benutzt oder? Zumindest nicht seit es Heb-Dreh-wähler > gab. Wie viele Schaltspiele mag ein Postrelais pro Tag also gehabt > haben bis es Mechanisch EoL Erreichte. Ab wann wird ein Relais "direkt zum Vermitteln" verwendet? Vom Abheben über den Rufton bis zum Läuten waren beim Verbindungsaufbau jede Menge Relais beteiligt (ich musste die vor Jahrzehnten einmal der Reihe nach aufsagen können, welch sinnloser Lernaufwand). > Konnte auch keiner glauben das mehr als 2400/14400/38400/56k Baud > mal über die alte Reichs-doppelader gehen würden Kann ich immer noch nicht glauben (nicht auf der gefilterten Leitung). Möglicherweise verwechselst Du ja Bit- und Symbolrate :-) Servus, Stefan -- http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike Stefan - die Benennung des Liebreizes.</b (Sloganizer)
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| From | Kay Martinen <usenet@martinen.de> |
|---|---|
| Date | 2026-07-07 13:45 +0200 |
| Message-ID | <ni5vhm-0se.ln1@news.martinen.de> |
| In reply to | #55776 |
Am 07.07.26 um 08:29 schrieb Stefan Froehlich: > On Mon, 06 Jul 2026 13:59:47 Kay Martinen wrote: >> Die Postrelais (damals) wurden aber doch nicht direkt zum >> Vermitteln benutzt oder? Zumindest nicht seit es Heb-Dreh-wähler >> gab. Wie viele Schaltspiele mag ein Postrelais pro Tag also gehabt >> haben bis es Mechanisch EoL Erreichte. > > Ab wann wird ein Relais "direkt zum Vermitteln" verwendet? Vom > Abheben über den Rufton bis zum Läuten waren beim Verbindungsaufbau > jede Menge Relais beteiligt (ich musste die vor Jahrzehnten einmal > der Reihe nach aufsagen können, welch sinnloser Lernaufwand). Vermittlungs-technik habe ich nur bei der BW gelernt und nur für deren antike (Hand- und FS-Vermittlungen). Aber bei WP lese ich dazu das beim Abheben (vermutlich ein Relais) der Anrufsucher aktiviert wird, was wohl früher meist ein EMD war. Als umgekehrter Drehwähler. Und so geht es ja pro (IWV) gewählter Nummer weiter. Ich lese das so als hätten die EMD die Hauptarbeit zu leisten und Postrelais liegen irgendwo drumherum, in der Logik, Teilnehmerschaltung u.s.w. Deren Part ist mir doch unklar. Aber wenn der Kurbelinduktor eines Ackerschnackers in der 10'er Feldvermittlung ein Schauzeichen fallen lässt damit die weiß das da jemand sabbeln will dann ist das "irgendwie" auch Relais-technik. ;-) >> Konnte auch keiner glauben das mehr als 2400/14400/38400/56k Baud >> mal über die alte Reichs-doppelader gehen würden > > Kann ich immer noch nicht glauben (nicht auf der gefilterten > Leitung). Möglicherweise verwechselst Du ja Bit- und Symbolrate :-) Ja, möglicherweise habe ich ignoriert das mit moderneren Modulationen mehr Bits in ein Symbol kodiert wurden. So im Detail hat mich das weniger interessiert. Mit QAM sollen es wohl 2-4 gewesen sein, bei 2400*4 also 9600. Praktisch mit Modems gearbeitet habe ich mit einem Best 2400 beginnend über ein 14k4 Gerät des Gleichen Herstellers bis zu Zyxel 1496 mit 16k8 und 19k2. Später hatte ich auch mal ein 28k8 und evt. ein 38'er kurz in den Fingern aber da waren meine Mailbox-tage schon eher gezählt und ISDN da. Für meine Fidomailbox war der gemeldete Connect entscheidend und das die Leitung stabil genug war um eine dementsprechende Datenrate durch zu lassen. Bye/ /Kay -- Posted via Leafnode
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| From | Bernd Laengerich <Bernd.Laengerich@web.de> |
|---|---|
| Date | 2026-07-07 09:06 +0200 |
| Message-ID | <nb3msbFpt4lU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #55764 |
Am 06.07.2026 um 13:59 schrieb Kay Martinen: > Konnte auch keiner glauben das mehr als 2400/14400/38400/56k Baud mal über die > alte Reichs-doppelader gehen würden [Was ja wieder andere Gründe hatte]. Wobei Tut es ja auch nicht. Es gehen zwar mehr als 2400Bit/s über die Leitung, aber nicht mehr als 2400Bd. Ein "2400er CONNECT" hat eine Symbolrate von 600Bd (V.22bis). Erst mit V.32(bis) erreicht man überhaupt die 2400Bd. Bernd
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| From | Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> |
|---|---|
| Date | 2026-07-08 08:34 +0200 |
| Message-ID | <nb69ceFip4vU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #55777 |
Am 07.07.26 um 09:06 schrieb Bernd Laengerich: > Am 06.07.2026 um 13:59 schrieb Kay Martinen: > >> Konnte auch keiner glauben das mehr als 2400/14400/38400/56k Baud mal >> über die alte Reichs-doppelader gehen würden [Was ja wieder andere >> Gründe hatte]. Wobei > > Tut es ja auch nicht. Es gehen zwar mehr als 2400Bit/s über die Leitung, > aber nicht mehr als 2400Bd. Ein "2400er CONNECT" hat eine Symbolrate von > 600Bd (V.22bis). Erst mit V.32(bis) erreicht man überhaupt die 2400Bd. Über das alte Telephon Kabel (2 Drähte? TAE..) gehen 600 Mbit/sec upload und 200 Mbit/sec download. Und über das Stromnetz sollen 1000 Mbit/sec "LAN" gehen. Über TV-Kabel 1000 Mbit/sec Liegt das wenige ab RS232 software? -- <https://www.hermann-riemann.de> bzw.: <https://www.hermann-riemann.eu/de>
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| From | "Peter J. Holzer" <hjp-usenet4@hjp.at> |
|---|---|
| Date | 2026-07-08 09:00 +0200 |
| Message-ID | <slrn114rtcn.1rca9.hjp-usenet4@trintignant.hjp.at> |
| In reply to | #55783 |
On 2026-07-08 08:34, Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> wrote:
> Am 07.07.26 um 09:06 schrieb Bernd Laengerich:
>> Am 06.07.2026 um 13:59 schrieb Kay Martinen:
>>> Konnte auch keiner glauben das mehr als 2400/14400/38400/56k Baud mal
>>> über die alte Reichs-doppelader gehen würden [Was ja wieder andere
>>> Gründe hatte]. Wobei
>>
>> Tut es ja auch nicht. Es gehen zwar mehr als 2400Bit/s über die Leitung,
>> aber nicht mehr als 2400Bd. Ein "2400er CONNECT" hat eine Symbolrate von
>> 600Bd (V.22bis). Erst mit V.32(bis) erreicht man überhaupt die 2400Bd.
>
> Über das alte Telephon Kabel (2 Drähte? TAE..) gehen
> 600 Mbit/sec upload und 200 Mbit/sec download.
> Und über das Stromnetz sollen 1000 Mbit/sec "LAN" gehen.
> Über TV-Kabel 1000 Mbit/sec
>
> Liegt das wenige ab RS232 software?
Nein, es liegt daran, dass Telefonleitungen einen Tiefpassfilter hatten,
der alle Frequenzen über ca. 3400 Hz (wenn ich mich recht erinnere)
abgeschnitten hat. Das hat es erlaubt, mehrere bzw. viele
Telefongespräche per Frequenzmultiplexing über ein Kabel bzw. eine
Funkstrecke zu übertragen.
Bei DSL ist dann der Tiefpassfilter weggefallen, bzw, wurde teilweise
der Frequenzbereich getrennt (unter 3400 Hz - Sprache, über 3400 Hz -
Daten), damit man gleichzeitig telefonieren und surfen konnte. Das
ging, weil bei DSL die analoge Verbindung ohnehin nur bis zur
Vermittlungsstelle besteht und nicht (wie bei Telefonie oder einem
akustischen Modem) bis zum Gesprächspartner.
hjp
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| From | Marc Haber <mh+usenetspam2616@zugschl.us> |
|---|---|
| Date | 2026-07-08 10:19 +0200 |
| Message-ID | <112l179$iu8s$1@news1.tnib.de> |
| In reply to | #55783 |
Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> wrote: >Über das alte Telephon Kabel (2 Drähte? TAE..) gehen > 600 Mbit/sec upload und 200 Mbit/sec download. >Und über das Stromnetz sollen 1000 Mbit/sec "LAN" gehen. >Über TV-Kabel 1000 Mbit/sec Unsinn. -- ---------------------------------------------------------------------------- Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header Rhein-Neckar, DE | Beginning of Wisdom " | Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 6224 1600402
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| From | "Peter J. Holzer" <hjp-usenet4@hjp.at> |
|---|---|
| Date | 2026-07-08 21:25 +0200 |
| Message-ID | <slrn114t912.2e9c9.hjp-usenet4@trintignant.hjp.at> |
| In reply to | #55785 |
On 2026-07-08 10:19, Marc Haber <mh+usenetspam2616@zugschl.us> wrote:
> Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> wrote:
>>Über das alte Telephon Kabel (2 Drähte? TAE..) gehen
>> 600 Mbit/sec upload und 200 Mbit/sec download.
>>Und über das Stromnetz sollen 1000 Mbit/sec "LAN" gehen.
>>Über TV-Kabel 1000 Mbit/sec
>
> Unsinn.
Was ist daran Unsinn? DSL (G.fast) ist für 1 Gbit/s (upload+download)
spezifiziert. Powerlan für bis zu 2.4 Gbit/s. DOCSIS für bis zu 10
Gbit/s.
Was Hermann übersieht, ist dass alle diese Technologien nur für kurze
Entfernungen geeignet sind (einige 100 m) und somit mit dem analogen
Telefonienetz nicht vergleichbar sind. Aber diesen Kontext hast Du
weggeschnipselt.
hjp
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| From | Kay Martinen <usenet@martinen.de> |
|---|---|
| Date | 2026-07-08 23:55 +0200 |
| Message-ID | <1nt2im-nge.ln1@news.martinen.de> |
| In reply to | #55792 |
Am 08.07.26 um 21:25 schrieb Peter J. Holzer: > On 2026-07-08 10:19, Marc Haber <mh+usenetspam2616@zugschl.us> wrote: >> Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> wrote: >>> Über das alte Telephon Kabel (2 Drähte? TAE..) gehen >>> 600 Mbit/sec upload und 200 Mbit/sec download. >>> Und über das Stromnetz sollen 1000 Mbit/sec "LAN" gehen. >>> Über TV-Kabel 1000 Mbit/sec >> >> Unsinn. > > Was ist daran Unsinn? DSL (G.fast) ist für 1 Gbit/s (upload+download) > spezifiziert. Powerlan für bis zu 2.4 Gbit/s. DOCSIS für bis zu 10 > Gbit/s. > > Was Hermann übersieht, ist dass alle diese Technologien nur für kurze > Entfernungen geeignet sind (einige 100 m) und somit mit dem analogen > Telefonienetz nicht vergleichbar sind. Aber diesen Kontext hast Du > weggeschnipselt. Wie viele Meter (er)reicht denn VDSL - bis es wieder auf Raten abfällt die man mit Vorläufer-protokollen schon erreicht hatte? IMHO sind das auch nur weniger 100 m. Und Powerlan und TV-Kabel haben Strukturell andere Hauptverwendungen (Energie, Fernsehen). Die "Daten" sind da nur Huckepack und müssen mit vielen (Stör)signalen Konkurrieren. Okay, ist bei heutigen Internet via 2-draht auch nicht anders (Vectoring u.a.) aber da ist die Leitung primär "leer", eher Exklusiv und die Datenübertragung ihr Hauptzweck. Powerlan ist in grunde wie WLAN auch nur eine Kurzstrecken-verbindung. Gedacht für Bequeme Vernetzung in der Wohnung. ONU spart den Installateur und "Hässliche" Kabel (WAF) und das Verbinden ist DAU-einfach. Works as Intended! BTW: Welche Spitzen-datenrate habt ihr mit IRda erreicht? ;) TV-Kabel haben den Vorteil besser geschirmt zu sein, müssen sich als Shared-Media aber alle Nutzer teilen und ggf. erst Rückkanal-fähig gemacht werden. Aber das und Telefonleitungen sind wohl dennoch die beiden die mehr Reichweite überhaupt tragbar machten. Bye/ /Kay -- Posted via Leafnode
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| From | Marc Haber <mh+usenetspam2616@zugschl.us> |
|---|---|
| Date | 2026-07-09 07:57 +0200 |
| Message-ID | <112nd96$ocr2$1@news1.tnib.de> |
| In reply to | #55792 |
"Peter J. Holzer" <hjp-usenet4@hjp.at> wrote: >On 2026-07-08 10:19, Marc Haber <mh+usenetspam2616@zugschl.us> wrote: >> Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> wrote: >>>Über das alte Telephon Kabel (2 Drähte? TAE..) gehen >>> 600 Mbit/sec upload und 200 Mbit/sec download. >>>Und über das Stromnetz sollen 1000 Mbit/sec "LAN" gehen. >>>Über TV-Kabel 1000 Mbit/sec >> >> Unsinn. > >Was ist daran Unsinn? DSL (G.fast) ist für 1 Gbit/s (upload+download) >spezifiziert. Powerlan für bis zu 2.4 Gbit/s. DOCSIS für bis zu 10 >Gbit/s. Richtig. Damit sind die von Hermann genannten Zahlen _alle_ falsch. Außerdem bleibt er die Erklärung, was er mit "LAN" meint. Grüße Marc -- ---------------------------------------------------------------------------- Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header Rhein-Neckar, DE | Beginning of Wisdom " | Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 6224 1600402
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| From | "Peter J. Holzer" <hjp-usenet4@hjp.at> |
|---|---|
| Date | 2026-07-09 10:35 +0200 |
| Message-ID | <slrn114unab.325c7.hjp-usenet4@trintignant.hjp.at> |
| In reply to | #55795 |
On 2026-07-09 07:57, Marc Haber <mh+usenetspam2616@zugschl.us> wrote:
> "Peter J. Holzer" <hjp-usenet4@hjp.at> wrote:
>>On 2026-07-08 10:19, Marc Haber <mh+usenetspam2616@zugschl.us> wrote:
>>> Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> wrote:
>>>>Über das alte Telephon Kabel (2 Drähte? TAE..) gehen
>>>> 600 Mbit/sec upload und 200 Mbit/sec download.
>>>>Und über das Stromnetz sollen 1000 Mbit/sec "LAN" gehen.
>>>>Über TV-Kabel 1000 Mbit/sec
>>>
>>> Unsinn.
>>
>>Was ist daran Unsinn? DSL (G.fast) ist für 1 Gbit/s (upload+download)
>>spezifiziert. Powerlan für bis zu 2.4 Gbit/s. DOCSIS für bis zu 10
>>Gbit/s.
>
> Richtig. Damit sind die von Hermann genannten Zahlen _alle_ falsch.
Die tatsächlichen Limits sind höher. Aber damit "gehen" auch die von ihm
genannten Übertragungsraten, was er schreibt ist somit richtig. Außerdem
dürften seine Zahlen für konkrete Produkte nicht unrealistisch sein:
Wenn DSL in Summe 1000 Mbit/s erlaubt, kann das ein Provider in 600 down
und 200 up (ja, ich habe gesehen, dass Hermann das verwechselt hat)
aufteilen (und aus technischen oder Marketing-Gründen 200 Mbit/s Reserve
lassen), wenn ein PowerLAN-Adapter oder Kabel-Modem ein
Ethernet-Interface hat, dann vermutlich meistens nur 1 Gbit/s und nicht
2.5 Gbit/s oder 10 Gbit/s.
Hermann schreibt viel Stuss, aber hier habe ich ausnahmsweise nichts
Gröberes auszusetzen.
> Außerdem bleibt er die Erklärung, was er mit "LAN" meint.
»Und über das Stromnetz ... "LAN"« scheint mir recht eindeutig zu sein.
hjp
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| From | Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> |
|---|---|
| Date | 2026-07-09 10:54 +0200 |
| Message-ID | <nb95uhF2418U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #55797 |
Am 09.07.26 um 10:35 schrieb Peter J. Holzer: > On 2026-07-09 07:57, Marc Haber <mh+usenetspam2616@zugschl.us> wrote: >> "Peter J. Holzer" <hjp-usenet4@hjp.at> wrote: >>> On 2026-07-08 10:19, Marc Haber <mh+usenetspam2616@zugschl.us> wrote: >>>> Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> wrote: >>>>> Über das alte Telephon Kabel (2 Drähte? TAE..) gehen >>>>> 600 Mbit/sec upload und 200 Mbit/sec download. >>>>> Und über das Stromnetz sollen 1000 Mbit/sec "LAN" gehen. >>>>> Über TV-Kabel 1000 Mbit/sec >>>> >>>> Unsinn. >>> >>> Was ist daran Unsinn? DSL (G.fast) ist für 1 Gbit/s (upload+download) >>> spezifiziert. Powerlan für bis zu 2.4 Gbit/s. DOCSIS für bis zu 10 >>> Gbit/s. >> >> Richtig. Damit sind die von Hermann genannten Zahlen _alle_ falsch. > > Die tatsächlichen Limits sind höher. Aber damit "gehen" auch die von ihm > genannten Übertragungsraten, was er schreibt ist somit richtig. Außerdem > dürften seine Zahlen für konkrete Produkte nicht unrealistisch sein: > Wenn DSL in Summe 1000 Mbit/s erlaubt, 1000 Mbit/sec upload 50 Mit/sec download habe ich bei Vodafone an einer Steckdose für Kabelfernsehen. Die haben für das Gebäude Glasfaser im Keller dann neue Drahtleitungen zu Fritzbox und getrennt alte TV-Verbindung. > kann das ein Provider in 600 down und 200 up Das habe ich bei m-net. Die haben für das Gebäude Glasfaser im Keller und danach geht es mit Telefonleitungen aus 1984 + Verlängerung zu einer Fritzbox ( 7582) weiter. (ja, ich habe gesehen, dass Hermann das verwechselt hat) > aufteilen (und aus technischen oder Marketing-Gründen 200 Mbit/s Reserve > lassen), wenn ein PowerLAN-Adapter oder Kabel-Modem ein > Ethernet-Interface hat, dann vermutlich meistens nur 1 Gbit/s und nicht > 2.5 Gbit/s oder 10 Gbit/s. Die Fritzbox (6690) bietet auch 2,5 Mbit/s an einem LAN an. > Hermann schreibt viel Stuss, aber hier habe ich ausnahmsweise nichts > Gröberes auszusetzen. Wenn hardware und DSL-Test diverse Ergebnisse liefern.. >> Außerdem bleibt er die Erklärung, was er mit "LAN" meint. > »Und über das Stromnetz ... "LAN"« scheint mir recht eindeutig zu sein. Die Fritzboxen haben jeweils 4 LAN Anschlüsse. Mit LAN geht es bei mir zu PCs ( bzw LAN switch ) Zudem habe ich davon unabhängig LAN-Verbindung über Strom von Devolo. Die Geräte dazu haben auf einer Seite LAN einen ( oder mehr davon), auf der anderen Seite normaler Netzstecker für 230V Steckdosen. -- <https://www.hermann-riemann.de> bzw.: <https://www.hermann-riemann.eu/de>
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