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Re: Der Wrmepumpen-Wahnsinn

From Thomas Heger <ttt_heg@web.de>
Newsgroups de.sci.electronics, de.sci.physik, de.talk.tagesgeschehen
Subject Re: Der Wrmepumpen-Wahnsinn
Date 2024-03-02 08:42 +0100
Message-ID <l4g39vF2thvU1@mid.individual.net> (permalink)
References (23 earlier) <65BF4B2E.85591098@proton.me> <l2e4j1Flq2pU1@mid.individual.net> <65C28CE4.69032B24@proton.me> <l3dlklFc3pfU1@mid.individual.net> <65D88A5F.4BEA42EA@proton.me>

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Am 23.02.2024 um 13:06 schrieb Carla Schneider:
...
>>>>
>>>> Ich meinte doch, dass die Bewohner der Gegend die Nasca-Linien in den
>>>> noch feuchten Matsch des austrocknenden Meeres getrampelt hatten.
>>>
>>> So sehen die Geoglyphen aber nicht aus, das war kein austrocknendes Meer, sondern
>>> Wueste mit Wuestenlack auf allen Oberflaechen, und die Macher haben die so modifiziert
>>> dass statt der original-Oberflaeche vorher verdeckte Obeflaechen sichtbar wurden,
>>> die eine andere Farbe haben als der Wuestenlack.
>>> Das koenntest du selbst sehen wenn du mal in der Gegend bist drehe  Steine um
>>> und vergleiche die Farbe der Unterseite mit der der Oberseite.
>>
>> Man muss das ein bißchen üben, aber es geht im Prinzip einfach:
>>
>> man schaue sich sich Gegenden an, wo wenig Vegetation ist.
>>
>> Gut geeignet sind dafür Western-Filme, die z.B. im Monument Valay
>> gedreht wurden.
>>
>> Aber Google Earth geht auch und speziell die dort verlinkten
>> Landschaftsbilder.
>>
>> Wenn man  nun eine weite Ebene mit ein paar Bergen anschaut, dann muß
>> man gedanklich die Zeit um einige Millionen Jahre zurückdrehen und die
>> Gegend voll Wasser laufen lassen.
>
> Wird hier schoen erklaert:
> https://de.wikipedia.org/wiki/Monument_Valley#Geographie_und_Geologie

Quote:

"Das einstige Becken wurde zu einem 2100 m hohen Felsplateau. In den 
letzten 50 Millionen Jahren arbeiteten Wind, Regen und Temperaturen 
daran, die Oberfläche des Plateaus zurückzuschälen. Der Vorgang des 
einfachen Abtragens der sich abwechselnden harten und weichen 
Gesteinsschichten schuf die gewaltigen Tafelberge (zum Beispiel „Raingod 
Mesa“, „Thunderbird Mesa“), die bis zu 300 m hoch über die Hochebene des 
Colorado-Plateaus ragen und charakteristisch für die Landschaft des 
Monument Valleys sind."


Diese Erklärung kann aber überhaupt nicht stimmen.

So ist die Erosion durch Wind nicht sonderlich effektiv.

Das kann man z.B. an den Alpen sehen, wo auch Wind weht und welche immer 
noch stehen.

Das tun sie, obwohl es dort nicht nur weht, sondern auch regnet und 
außerdem die Berge schon in den Himmel ragen und dem Wind jede Menge 
Angriffsfläche bieten.

Im Gegensatz dazu bietet eine Ebene dem Wind überhaupt keine 
Angriffsfläche (da ja eben).

Ich sehe also keine Möglichkeit, das fehlende Material im Monument 
Valley als irgendwie magisch fortgeweht zu erklären.

Außerdem ist da ja eine Wüste und das fehlende Wasser schließt Erosion 
durch Regen schon mal aus.

Auch Flüsse scheint es da nicht zu geben.


Growing Earth hat eine im Gegensatz dazu perfekte Erklärung für diese 
Landschaft:

nach GE war das ganze mal ein Meer (oder evtl. auch ein sehr großer See).

In diesem sind Vulkane ausgebrochen und haben Vulkanschlote gebildet, .

Diese Vulkanschlote reichten bis zur Wasseroberfläche (weil das Wasser 
sehr stark kühlt) und haben dort geendet, (weil z.B. auch die Vulkane 
verloschen sind oder die eher dünnflüssige Lava ins Meer geflossen ist).

Aus diesem Grund sind die 'monuments' alles gleich hoch. Und aus diesem 
Grund stehen sie überhaupt noch: weil Vulkangestein härter ist als 
Sedimentgestein.

Außerdem sind die 'monuments' jünger als das ehemalige Meer.

Der Rest der Gegend wäre dann der Boden des früheren Meeres, während die 
Monuments mal kleine Inseln in diesem Meer waren.

Durch das Erdwachstum wurde dann das Meer angehoben und riss auf, 
wodurch das Wasser heraus floss in die tiefer gelegenen heutigen Ozeane.


>>
>> Dann sind die Schuttkegel um die 'monuments' herum oder an Abhängen von
>> Bergen eben Schüttkegel der dort mal in Meer mündenden Flüsse, der Sand
>> in der Ebene der ehemalige Meeresboden und die Hügel frühere Inseln.
>>
>> Wenn man dann noch nach der früheren Küste sucht, dann wird man z.B. in
>> der Atacama-Wüste sogar fündig.
>>
> In Amerika gibt es Menschen erst seit 30000 Jahren.

Falscher Schluss!

Deine Annahmen schließen keine Beobachtungen aus, sondern es sind die 
Beobachtungen, welche die Hypothesen determinieren.

Wenn wir also Geoglyphen finden, die eindeutig Menschen oder sowas in 
der Art zeigen, dann wird es zur Zeit von deren Entstehung Menschen 
gegeben haben müssen.

Wenn man die Geoglyphen auf älter als 15 Millionen Jahre datieren kann, 
dann gab es in Südamerika schon vor mehr als 15 Millionen Jahren Menschen.

Die Datierung folgt aus dem Alter des Austrocknens des ehemaligen 
Meeres, welches heute die Atacama-Wüste bildet.

Dieses kann man auf 15 Millionen  Jahre datieren. (Diese Alterbestimmung 
ist recht genau und untrittig).

Da die Geoglyphen sich alle in der Nähe der ehemaligen Küstenlinie, aber 
ausnahmslos oberhalb befinden, gibt es eine Relation der Geoglyphen zum 
o.g. Meer.

Da dieses Meer aber schon vor mehr als 15 Mio. Jahren verschunden ist, 
müssen die Geoglyphen folglich noch älter sein.



>> Dann stelle man sich die Gegend bewohnt vor, mit richtig viel Trubel am
>> Strand, badenden Kindern, mit Fischern und deren Werbeflächen, die in
>> die Landschaft gekratzt wurden.
>
> Die Geoglypen wurden nicht in die Landschaft gekratzt sondern es wurden
> Steine entfernt bzw. umgedreht.


Stimmt nicht!

Ähnlich wie die Nasca-Linien haben die Geoglyphen auch eine Ausdehnung 
in die Tiefe.

Die Linien wurden also erzeugt, indem plastisches Material verdichtet 
wurde (also: Matsch oder Erde wurde gestampft).

Dann ist dieses Material versteinert (wofür 15 Mio Jahre sicherlich 
ausreichen), weswegen man heute von 'Stein-Kunst' spricht und nicht von 
'Matsch-Kunst'.

Aber das Verdichten des Untergrundes ist überhaupt nicht möglich bei 
Gestein, weswegen wir deine Theorie ausschließen können.

>>
>> Dann imaginiere man ein Abfließen des Wassers durch 'growing Earth'. Das
>> Wasser fließt dabei einfach ab durch Spalten in das dann tiefer liegende
>> Meer.
>
> Da das Alter bekannt ist reicht die Zeit nicht, der Meeresspiegel sinkt keine 20cm/Jahr.

???
15 Mio Jahre läßt ziemlich viel Zeit für ein langsames Absinken des 
Meeresspiegels.

>>
>> Zurück bleiben die Kunstwerke der 'land-art' Künstler, der Strand und
>> der Meersboden in Form von Sand.
>>
>> Auch Gebäude könnten zurückbleiben und evtl. noch als Fundamente
>> erkennbar sein.
>
> Es wurden noch keine Gebaeude gefunden die mehr als ein
> paar 1000 Jahre alt sind.

Kommt drauf an, wie man 'Gebäude' definiert.

Etwa soll es im Ural gigantische Mauern geben, obwohl in der fraglichen 
Gegend nie Menschen gesiedelt haben (soweit bekannt).

Daher müssen diese Mauern sehr viel älter sein als unsere Spezies.
...


TH

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