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Re: Der Wrmepumpen-Wahnsinn

From Carla Schneider <carla_schn@proton.me>
Newsgroups de.sci.electronics, de.sci.physik, de.talk.tagesgeschehen
Subject Re: Der Wrmepumpen-Wahnsinn
Date 2024-03-02 12:20 +0100
Organization Mausgrau
Message-ID <65E30B63.876B2A89@proton.me> (permalink)
References (23 earlier) <l2e4j1Flq2pU1@mid.individual.net> <65C28CE4.69032B24@proton.me> <l3dlklFc3pfU1@mid.individual.net> <65D88A5F.4BEA42EA@proton.me> <l4g39vF2thvU1@mid.individual.net>

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Thomas Heger wrote:
> 
> Am 23.02.2024 um 13:06 schrieb Carla Schneider:
> ...
> >>>>
> >>>> Ich meinte doch, dass die Bewohner der Gegend die Nasca-Linien in den
> >>>> noch feuchten Matsch des austrocknenden Meeres getrampelt hatten.
> >>>
> >>> So sehen die Geoglyphen aber nicht aus, das war kein austrocknendes Meer, sondern
> >>> Wueste mit Wuestenlack auf allen Oberflaechen, und die Macher haben die so modifiziert
> >>> dass statt der original-Oberflaeche vorher verdeckte Obeflaechen sichtbar wurden,
> >>> die eine andere Farbe haben als der Wuestenlack.
> >>> Das koenntest du selbst sehen wenn du mal in der Gegend bist drehe  Steine um
> >>> und vergleiche die Farbe der Unterseite mit der der Oberseite.
> >>
> >> Man muss das ein bißchen üben, aber es geht im Prinzip einfach:
> >>
> >> man schaue sich sich Gegenden an, wo wenig Vegetation ist.
> >>
> >> Gut geeignet sind dafür Western-Filme, die z.B. im Monument Valay
> >> gedreht wurden.
> >>
> >> Aber Google Earth geht auch und speziell die dort verlinkten
> >> Landschaftsbilder.
> >>
> >> Wenn man  nun eine weite Ebene mit ein paar Bergen anschaut, dann muß
> >> man gedanklich die Zeit um einige Millionen Jahre zurückdrehen und die
> >> Gegend voll Wasser laufen lassen.
> >
> > Wird hier schoen erklaert:
> > https://de.wikipedia.org/wiki/Monument_Valley#Geographie_und_Geologie
> 
> Quote:
> 
> "Das einstige Becken wurde zu einem 2100 m hohen Felsplateau. In den
> letzten 50 Millionen Jahren arbeiteten Wind, Regen und Temperaturen
> daran, die Oberfläche des Plateaus zurückzuschälen. Der Vorgang des
> einfachen Abtragens der sich abwechselnden harten und weichen
> Gesteinsschichten schuf die gewaltigen Tafelberge (zum Beispiel ?Raingod
> Mesa?, ?Thunderbird Mesa?), die bis zu 300 m hoch über die Hochebene des
> Colorado-Plateaus ragen und charakteristisch für die Landschaft des
> Monument Valleys sind."
> 
> Diese Erklärung kann aber überhaupt nicht stimmen.
> 
> So ist die Erosion durch Wind nicht sonderlich effektiv.
50 Mio Jahre sind eine lange Zeit.

> 
> Das kann man z.B. an den Alpen sehen, wo auch Wind weht und welche immer
> noch stehen.

Die wachsen sogar immer noch, nachweisbar.

> 
> Das tun sie, obwohl es dort nicht nur weht, sondern auch regnet und
> außerdem die Berge schon in den Himmel ragen und dem Wind jede Menge
> Angriffsfläche bieten.
> 
> Im Gegensatz dazu bietet eine Ebene dem Wind überhaupt keine
> Angriffsfläche (da ja eben).
> 
> Ich sehe also keine Möglichkeit, das fehlende Material im Monument
> Valley als irgendwie magisch fortgeweht zu erklären.
> 
> Außerdem ist da ja eine Wüste und das fehlende Wasser schließt Erosion
> durch Regen schon mal aus.

Dann duerfte es ja in Wuesten gar keine Flusstaeler geben...
Die gibts aber sogar in der Atacama und zwar sichtbar.
Es regnet dort zwar selten, aber wenn dann sehr heftig.

> 
> Auch Flüsse scheint es da nicht zu geben.
Die fliessen nur sehr selten.

> 
> Growing Earth hat eine im Gegensatz dazu perfekte Erklärung für diese
> Landschaft:
> 
> nach GE war das ganze mal ein Meer (oder evtl. auch ein sehr großer See).
> 
> In diesem sind Vulkane ausgebrochen und haben Vulkanschlote gebildet, .
> 
> Diese Vulkanschlote reichten bis zur Wasseroberfläche (weil das Wasser
> sehr stark kühlt) und haben dort geendet, (weil z.B. auch die Vulkane
> verloschen sind oder die eher dünnflüssige Lava ins Meer geflossen ist).

Normalerweise ist der Meeresspiegel kein Hindernis fuer das weiterwachsen solcher 
Vulkane, siehe die kanarischen Inseln, Hawaii, Tahiti.


> 
> Aus diesem Grund sind die 'monuments' alles gleich hoch. Und aus diesem
> Grund stehen sie überhaupt noch: weil Vulkangestein härter ist als
> Sedimentgestein.

Bei dir wurde also auch das Sedimentgestein dazwischen abgetragen...

> 
> Außerdem sind die 'monuments' jünger als das ehemalige Meer.
> 
> Der Rest der Gegend wäre dann der Boden des früheren Meeres, während die
> Monuments mal kleine Inseln in diesem Meer waren.
> 
> Durch das Erdwachstum wurde dann das Meer angehoben und riss auf,
> wodurch das Wasser heraus floss in die tiefer gelegenen heutigen Ozeane.

Die gaengige Theorie sagt dass sich das Land gehoben hat.

> 
> >>
> >> Dann sind die Schuttkegel um die 'monuments' herum oder an Abhängen von
> >> Bergen eben Schüttkegel der dort mal in Meer mündenden Flüsse, der Sand
> >> in der Ebene der ehemalige Meeresboden und die Hügel frühere Inseln.
> >>
> >> Wenn man dann noch nach der früheren Küste sucht, dann wird man z.B. in
> >> der Atacama-Wüste sogar fündig.
> >>
> > In Amerika gibt es Menschen erst seit 30000 Jahren.
> 
> Falscher Schluss!
> 
> Deine Annahmen schließen keine Beobachtungen aus, sondern es sind die
> Beobachtungen, welche die Hypothesen determinieren.

Ja Altersbestimmungen, hier z.B. durch die C14 Methode.

> 
> Wenn wir also Geoglyphen finden, die eindeutig Menschen oder sowas in
> der Art zeigen, dann wird es zur Zeit von deren Entstehung Menschen
> gegeben haben müssen.
> 
> Wenn man die Geoglyphen auf älter als 15 Millionen Jahre datieren kann,
> dann gab es in Südamerika schon vor mehr als 15 Millionen Jahren Menschen.

Kann man aber nicht, man datiert viel Juenger.
Wenn die so alt waeren, waeren sie zudem nicht mehr sichtbar.

> 
> Die Datierung folgt aus dem Alter des Austrocknens des ehemaligen
> Meeres, welches heute die Atacama-Wüste bildet.
> 
> Dieses kann man auf 15 Millionen  Jahre datieren. (Diese Alterbestimmung
> ist recht genau und untrittig).
> 
> Da die Geoglyphen sich alle in der Nähe der ehemaligen Küstenlinie, aber
> ausnahmslos oberhalb befinden, gibt es eine Relation der Geoglyphen zum
> o.g. Meer.
> 
> Da dieses Meer aber schon vor mehr als 15 Mio. Jahren verschunden ist,
> müssen die Geoglyphen folglich noch älter sein.

Deren Altersbestimmung sagt aber etwas ganz anderes.

> 
> >> Dann stelle man sich die Gegend bewohnt vor, mit richtig viel Trubel am
> >> Strand, badenden Kindern, mit Fischern und deren Werbeflächen, die in
> >> die Landschaft gekratzt wurden.
> >
> > Die Geoglypen wurden nicht in die Landschaft gekratzt sondern es wurden
> > Steine entfernt bzw. umgedreht.
> 
> Stimmt nicht!
> 
> Ähnlich wie die Nasca-Linien haben die Geoglyphen auch eine Ausdehnung
> in die Tiefe.

Wie kommst du darauf ?

> 
> Die Linien wurden also erzeugt, indem plastisches Material verdichtet
> wurde (also: Matsch oder Erde wurde gestampft).
> 
> Dann ist dieses Material versteinert (wofür 15 Mio Jahre sicherlich
> ausreichen), weswegen man heute von 'Stein-Kunst' spricht und nicht von
> 'Matsch-Kunst'.

So sieht es aber nicht aus, die Oberflaeche hat nur eine andere Farbe.



> 
> Aber das Verdichten des Untergrundes ist überhaupt nicht möglich bei
> Gestein, weswegen wir deine Theorie ausschließen können.

Woher weisst du dass der Untergrund ueberhaupt verdichtet ist ?

> 
> >>
> >> Dann imaginiere man ein Abfließen des Wassers durch 'growing Earth'. Das
> >> Wasser fließt dabei einfach ab durch Spalten in das dann tiefer liegende
> >> Meer.
> >
> > Da das Alter bekannt ist reicht die Zeit nicht, der Meeresspiegel sinkt keine 20cm/Jahr.
> 
> ???
> 15 Mio Jahre läßt ziemlich viel Zeit für ein langsames Absinken des
> Meeresspiegels.

Das Alter ist aber nur ca. 700 bis 2000 Jahre.

> 
> >>
> >> Zurück bleiben die Kunstwerke der 'land-art' Künstler, der Strand und
> >> der Meersboden in Form von Sand.
> >>
> >> Auch Gebäude könnten zurückbleiben und evtl. noch als Fundamente
> >> erkennbar sein.
> >
> > Es wurden noch keine Gebaeude gefunden die mehr als ein
> > paar 1000 Jahre alt sind.
> 
> Kommt drauf an, wie man 'Gebäude' definiert.
> 
> Etwa soll es im Ural gigantische Mauern geben, obwohl in der fraglichen
> Gegend nie Menschen gesiedelt haben (soweit bekannt).

Wenn es Mauern waeren, dann wuerde man daraus schliessen dass dort Menschen 
gelebt haben.

> 
> Daher müssen diese Mauern sehr viel älter sein als unsere Spezies.
> ...

Oder dass es nichtmenschliche Mauernbauer gab, das waere allerdings interessant.
Da muesste man aber mehr wissen als Geruechte.

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