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Groups > de.talk.tagesgeschehen > #832767
| From | Thomas Heger <ttt_heg@web.de> |
|---|---|
| Newsgroups | de.talk.tagesgeschehen, de.soc.umwelt, de.sci.physik |
| Subject | Re: EU-Stromnetz am kupfernen Faden /Nachbarlender schotten sichzuDab |
| Date | 2022-11-11 08:56 +0100 |
| Message-ID | <jt6dh6Fdgt8U1@mid.individual.net> (permalink) |
| References | (11 earlier) <635B9506.A36EB8CB@yahoo.com> <js6l4dFftf3U1@mid.individual.net> <63664367.31B06651@yahoo.com> <jt3s85F1lclU1@mid.individual.net> <20221110235149.910a9e8e72d34fe193b97dd9@SchS.de> |
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Am 10.11.2022 um 23:51 schrieb Sieghard Schicktanz: > Hallo Thomas, > > Du schriebst am Thu, 10 Nov 2022 09:49:07 +0100: > > ... >> Die Skulptur stand recht nah an dem Nordturm des WTC. >> >> Man kann daher auf folgendes schießen: >> >> die Oberfläche der WTC-Plaza wurde im großen und ganzen intakt >> gelassen vom Einschlag der Trümmer. > > Bei solchen Strukturen lösen sich die Bestandteile oft noch im Fallen > auf, durch Kollisionen oder Schwingungen o.ä. > >> Der Schutt war also keineswegs hauptsächlich im Untergrund, sondern >> hatte nur an einzelnen Stellen die Straßenebene durchbrochen. > > Ja, das ist normalerweise zu erwarten. > >> Daher sind eher zerbrechliche Objekte wie besagte Skulptur oder die >> bereits erwähnten Lieferwagen und auch Feuerwehrautos >> erstaunlicherweise heil geblieben. > > Sollte man das nicht zumindest bei den Feuerwehrautos als > selbverständlich ansehen, nachdem die doch nicht schon vor dem > Zusammenbruch vor Ort im Einsatz gewesen können sein sollten? Wenn ein Bauteil von - sagen wir mal- fünfzig Tonnen aus 400 m Höhe auf einen Lieferwagen fällt, dann sollte der platt wie eine Briefmarke sein. Das liegt an der Impulserhaltung. Ein fallendes Objekt hat bei so einer Fallhöhe eine beträchtliche Endgeschwindigkeit. Diese multipliziert mit der Masse ergibt den Impuls. Das Objekt, worauf das fallende Objekt trifft, muss nun diesen großen Impuls aufnehmen. Da aber Lieferwagen keine 50 to auf die Waage bringen und im übrigen ruhen können sie dem fallenden Bauteil wenig entgegensetzen. Daher sollten sie deformt werden, so als ob man mit einem Vorschlaghammer auf ein Stück Butter haut. Aber, erstaunlicherweise, ragten sie ein wenig verstaubt aber ansonten heil aus dem Schuttberg. Das fand ich recht bemerkenswert, um es vorsichtig auszudrücken. >> Aus der Diskrepanz zwischen dem erwartetem Schuttberg und tatsächlich >> vorhandenem Schutt kann man auf die Menge des Materials schließen, >> welches weggeweht oder sonstwie auf sonderbare Weise abhanden >> gekommen ist. > > Oder auch auf die Menge an Material, das in den tragenden und > Wandstrukturen des Bauwerks enthalten war. > >> Es müssen in etwa 1 Million tonnen gewesen sein, die sich im Fallen >> dematerialisiert hatten. > > Könntest Du das mal nachrechnen? Berücksichtige aber dabei, daß dieses > Bauwerk innen _hohl_ war, wie das Häuser u.ä. üblicherweise zu sein > pflegen, und rechne dzf. nicht mit einem massiven Baukörper und einem > mittleren Wert des spezifischen Gewichts dafür. Hatte ich mal gemacht und bekomme das aber aus dem Stehgreif nicht mehr hin. Die Rechnung ging so: Gebäude bestehen idR aus 10% Baustoffen und 90% Luft. Bei einer Höhe von ca. 400 m würden 10% davon 40m sein, wenn alle Baustoffe luftfrei auf einen Quader zusammengepresst würden. Das kann man dann in einen volumengleichen Schüttkegel umrechnen. Dabei nimmt man übliche Schüttungswinkel für gemischte Baustoffe an (sagen wir mal 40°) und berechnet einen Schüttkegel, der das Volumen der Baustoffen enthält. Dabei bin ich auf so in etwa 45 m gekommen, wenn ich mich recht erinnere (ist ja alles schon 21 Jahre her). Ein fein zermahlener Zwillingsturm sauber auf eine Halde geschüttet sollte also einen 45 hohen Berg ergeben. Tatsächlich war die Halde aber keine 10m hoch und auch keineswegs luftfrei. Man kann nun die vorhandene Schuttmenge aus der Haldenhöhe schätzen und mit der Soll-Höhe vergleichen und kommt dann auf die Menge des fehlenden Materials (ca. 1 Mio tonnen für den gesamten WTC Komplex). ... TH
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Re: EU-Stromnetz am kupfernen Faden /Nachbarlender schotten sichzuDab Thomas Heger <ttt_heg@web.de> - 2022-11-10 09:49 +0100
Re: EU-Stromnetz am kupfernen Faden /Nachbarlender schotten sichzuDab Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> - 2022-11-10 12:36 +0100
Re: EU-Stromnetz am kupfernen Faden /Nachbarlender schotten sichzuDab Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2022-11-10 23:51 +0100
Re: EU-Stromnetz am kupfernen Faden /Nachbarlender schotten sichzuDab Thomas Heger <ttt_heg@web.de> - 2022-11-11 08:56 +0100
Re: EU-Stromnetz am kupfernen Faden /Nachbarlender schotten sichzuDab Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2022-11-11 21:38 +0100
Re: EU-Stromnetz am kupfernen Faden /Nachbarlender schotten sichzuDab Thomas Heger <ttt_heg@web.de> - 2022-11-12 08:05 +0100
Re: EU-Stromnetz am kupfernen Faden /Nachbarlender schotten sichzuDab Heinz Brückner <Ha-He-Brueck@t-online.de> - 2022-11-12 15:25 +0100
Re: EU-Stromnetz am kupfernen Faden /Nachbarlender schotten sichzuDab Thomas Heger <ttt_heg@web.de> - 2022-11-13 09:51 +0100
Re: EU-Stromnetz am kupfernen Faden /Nachbarlender schotten sichzuDab Heinz Brückner <Ha-He-Brueck@t-online.de> - 2022-11-13 22:59 +0100
Re: EU-Stromnetz am kupfernen Faden /Nachbarlender schotten sichzuDab Thomas Heger <ttt_heg@web.de> - 2022-11-14 08:00 +0100
Re: EU-Stromnetz am kupfernen Faden /Nachbarlender schotten sichzuDab Thomas Heger <ttt_heg@web.de> - 2022-11-15 08:29 +0100
Re: EU-Stromnetz am kupfernen Faden /Nachbarlender schotten sichzuDab Thomas Heger <ttt_heg@web.de> - 2022-11-15 09:05 +0100
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