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Groups > de.sci.electronics > #312796 > unrolled thread
| Started by | Jan Bruns <ebay@abnuto.de> |
|---|---|
| First post | 2021-11-01 09:54 +0000 |
| Last post | 2021-11-01 16:13 +0100 |
| Articles | 18 — 9 participants |
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Erschluss bei ungeerdeten Schalt-NT Jan Bruns <ebay@abnuto.de> - 2021-11-01 09:54 +0000
Re: Erschluss bei ungeerdeten Schalt-NT Stefan Heimers <stefan.usenet@heimers.ch> - 2021-11-01 11:15 +0100
Re: Erschluss bei ungeerdeten Schalt-NT Stefan Heimers <stefan.usenet@heimers.ch> - 2021-11-01 11:30 +0100
Re: Erschluss bei ungeerdeten Schalt-NT Jan Bruns <ebay@abnuto.de> - 2021-11-01 11:32 +0000
Re: Erschluss bei ungeerdeten Schalt-NT Sebastin Wolf <invaild@invaild.net> - 2021-11-01 12:38 +0100
Re: Erschluss bei ungeerdeten Schalt-NT Hergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de> - 2021-11-01 19:14 +0100
Re: Erschluss bei ungeerdeten Schalt-NT Jan Bruns <ebay@abnuto.de> - 2021-11-02 02:14 +0000
Re: Erschluss bei ungeerdeten Schalt-NT Hergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de> - 2021-11-02 08:25 +0100
Re: Erschluss bei ungeerdeten Schalt-NT Jan Bruns <ebay@abnuto.de> - 2021-11-02 12:59 +0000
Re: Erschluss bei ungeerdeten Schalt-NT Michael Schwingen <news-1513678000@discworld.dascon.de> - 2021-11-04 17:25 +0000
Re: Erschluss bei ungeerdeten Schalt-NT Thomas Langhammer <thomas.langhammer@gmx.net> - 2021-11-04 21:38 +0100
Re: Erschluss bei ungeerdeten Schalt-NT Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2021-11-03 07:50 +0100
Re: Erschluss bei ungeerdeten Schalt-NT Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2021-11-01 22:43 +0100
Re: Erschluss bei ungeerdeten Schalt-NT Sebastin Wolf <invaild@invaild.net> - 2021-11-02 00:08 +0100
Re: Erschluss bei ungeerdeten Schalt-NT Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2021-11-03 07:52 +0100
Re: Erschluss bei ungeerdeten Schalt-NT Jan Bruns <ebay@abnuto.de> - 2021-11-03 12:43 +0000
Re: Erschluss bei ungeerdeten Schalt-NT Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2021-11-09 17:15 +0100
Re: Erschluss bei ungeerdeten Schalt-NT Christian Treffler <CTreffler.NG.Dev0@gmx.net> - 2021-11-01 16:13 +0100
| From | Jan Bruns <ebay@abnuto.de> |
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| Date | 2021-11-01 09:54 +0000 |
| Subject | Erschluss bei ungeerdeten Schalt-NT |
| Message-ID | <iu9rpvFcsucU1@mid.individual.net> |
Hallo. Angeregt durch eine Meldung in der Zeitung, in der es um Stromschläge beim Laden von E-Autos ging: K.A., ob es da um den gleichen Effekt ging, aber ich habe hier auch zuweilen mal ungeerdete Schalt-Steckernetzteile, bei denen es beim Anschluss an geerdete Geräte zu Fünkchenbildung kommt (also bspw. NT für externe Festplatte, beim USB-Anschluss an den PC), wo davon abgesehen aber doch alles ganz normal funktioniert (auch der FI wurde bisher in verschiedenen Wohnungen dadurch nicht ausgelöst). Die Frage ist jetzt: Wie kommt das wohl zustande? Für einen Funken braucht es ja schon auch so ein wenig Energie. Die müsste also wohl geradezu absichtlich in einer Kapazität gespeichert sein, die wiederum irgendwie so beschaltet sein müsste, daß ein Erdschluss möglich ist, was aber schwierig auszumalen ist, wenn das NT gar nicht geerdet ist. Gruss Jan Bruns
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| From | Stefan Heimers <stefan.usenet@heimers.ch> |
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| Date | 2021-11-01 11:15 +0100 |
| Message-ID | <sloenm$5lp$1@gioia.aioe.org> |
| In reply to | #312796 |
On 01.11.21 10:54, Jan Bruns wrote: > Die Frage ist jetzt: Wie kommt das wohl zustande? Vermutlich eine kapazitive Kopplung zwischen Primär- und Sekundärseite. Entweder parasitär durch die übereinander liegenden Trafowicklungen, oder absichtlich in Form eines Hochspannungskondensators, zur unterdrückung von Hochfrequenzstörungen. Zu sehen als Beispiel ziemlich weit unten auf folgender Seite: https://www.mikrocontroller.net/articles/Controller_an_230V
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| From | Stefan Heimers <stefan.usenet@heimers.ch> |
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| Date | 2021-11-01 11:30 +0100 |
| Message-ID | <slofjo$ihp$1@gioia.aioe.org> |
| In reply to | #312797 |
On 01.11.21 11:15, Stefan Heimers wrote: > On 01.11.21 10:54, Jan Bruns wrote: >> Die Frage ist jetzt: Wie kommt das wohl zustande? > > Vermutlich eine kapazitive Kopplung zwischen Primär- und Sekundärseite. > Entweder parasitär durch die übereinander liegenden Trafowicklungen, > oder absichtlich in Form eines Hochspannungskondensators, zur > unterdrückung von Hochfrequenzstörungen. > > Zu sehen als Beispiel ziemlich weit unten auf folgender Seite: > > https://www.mikrocontroller.net/articles/Controller_an_230V Es gibt sogar einen Fachausdruck dafür: "Berührstrom". (Wusste ich bis vor kurzem auch nicht) https://de.wikipedia.org/wiki/Schaltnetzteil#Ber%C3%BChrstrom
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| From | Jan Bruns <ebay@abnuto.de> |
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| Date | 2021-11-01 11:32 +0000 |
| Message-ID | <iua1j1Fd961U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #312797 |
Stefan Heimers: > On 01.11.21 10:54, Jan Bruns wrote: >> Die Frage ist jetzt: Wie kommt das wohl zustande? > Vermutlich eine kapazitive Kopplung zwischen Primär- und Sekundärseite. > Entweder parasitär durch die übereinander liegenden Trafowicklungen, > oder absichtlich in Form eines Hochspannungskondensators, zur > unterdrückung von Hochfrequenzstörungen. > > Zu sehen als Beispiel ziemlich weit unten auf folgender Seite: > > https://www.mikrocontroller.net/articles/Controller_an_230V Da ist mir erstmal schon nicht klar, was dieser Kondensator überhaupt soll: Der ist ja an ausgangsseitige Erde, sowie (fast) direkt an den Brückengleichrichter angeschlossen, wo ja alles andere als eine stabile Gleichspannung sein wird. Belastet der nicht schon im Normalbetrieb permanent den FI? Und der soll die Dioden vom Brückengleichrichter entstören, so statt 4 solche Kondensatoren über den Dioden, oder? Gruss Jan Bruns
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| From | Sebastin Wolf <invaild@invaild.net> |
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| Date | 2021-11-01 12:38 +0100 |
| Message-ID | <slojk7$ni2$1@gioia.aioe.org> |
| In reply to | #312801 |
Am 01.11.2021 um 12:32 schrieb Jan Bruns: > > Stefan Heimers: > >> On 01.11.21 10:54, Jan Bruns wrote: >>> Die Frage ist jetzt: Wie kommt das wohl zustande? > >> Vermutlich eine kapazitive Kopplung zwischen Primär- und Sekundärseite. >> Entweder parasitär durch die übereinander liegenden Trafowicklungen, >> oder absichtlich in Form eines Hochspannungskondensators, zur >> unterdrückung von Hochfrequenzstörungen. >> >> Zu sehen als Beispiel ziemlich weit unten auf folgender Seite: >> >> https://www.mikrocontroller.net/articles/Controller_an_230V > > Da ist mir erstmal schon nicht klar, was dieser Kondensator überhaupt > soll: Der ist ja an ausgangsseitige Erde, sowie (fast) direkt an den > Brückengleichrichter angeschlossen, wo ja alles andere als eine stabile > Gleichspannung sein wird. Belastet der nicht schon im Normalbetrieb > permanent den FI? Und der soll die Dioden vom Brückengleichrichter > entstören, so statt 4 solche Kondensatoren über den Dioden, oder? Oder! https://electronics.stackexchange.com/questions/216959/what-does-the-y-capacitor-in-a-smps-do
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| From | Hergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de> |
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| Date | 2021-11-01 19:14 +0100 |
| Message-ID | <hdn55i-mpi82.ln1@hergen.spdns.de> |
| In reply to | #312801 |
Am 01.11.21 um 12:32 schrieb Jan Bruns: >> Zu sehen als Beispiel ziemlich weit unten auf folgender Seite: >> >> https://www.mikrocontroller.net/articles/Controller_an_230V > > Da ist mir erstmal schon nicht klar, was dieser Kondensator überhaupt > soll: Er soll dafür sorgen, das hochfrequente Störungen (welche ein Schaltnetzteil prinzipbedingt reichlich produziert) nicht am Ausgang anliegen und dort abgestrahlt werden, sondern gegen Erde/Schutzleiter kurzgeschlossen werden. Ohne diesen Kondensator können die geltenden EN-Normen zur Störabstrahlung nicht erfüllt werden, somit darf kein CE-Zeichen angebracht werden, und somit darf das Gerät nicht verkauft werden. > Gleichspannung sein wird. Belastet der nicht schon im Normalbetrieb > permanent den FI? Ja, es entsteht dadurch ein Fehlerstrom. Dieser darf aber nur maximal 0.5mA betragen, so das er erst zu einem Problem wird, wenn sehr viele derartige Geräte an einem empfindlichen RCD hängen. Er genügt aber für kleine Fünkchen beim Einstecken und er genügt auch für ein spürbares Kribbeln, wenn man den Ausgang anfasst. > Und der soll die Dioden vom Brückengleichrichter > entstören Nein, der soll die Hochfrequenz des Schalttransistors entstören.
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| From | Jan Bruns <ebay@abnuto.de> |
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| Date | 2021-11-02 02:14 +0000 |
| Message-ID | <iubl89Fn6hsU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #312822 |
Hergen Lehmann: > Am 01.11.21 um 12:32 schrieb Jan Bruns: > >>> Zu sehen als Beispiel ziemlich weit unten auf folgender Seite: >>> >>> https://www.mikrocontroller.net/articles/Controller_an_230V >> >> Da ist mir erstmal schon nicht klar, was dieser Kondensator überhaupt >> soll: > Er soll dafür sorgen, das hochfrequente Störungen (welche ein > Schaltnetzteil prinzipbedingt reichlich produziert) nicht am Ausgang > anliegen und dort abgestrahlt werden, sondern gegen Erde/Schutzleiter > kurzgeschlossen werden. Am Ausgang? Da verbaut man doch sowieso Tiefpass nach Belieben. > Ohne diesen Kondensator können die geltenden EN-Normen zur > Störabstrahlung nicht erfüllt werden, somit darf kein CE-Zeichen > angebracht werden, und somit darf das Gerät nicht verkauft werden. Janee, der Normalfall ist dieses Verhalten aber nicht, wenn auch bei SNT nicht selten. >> Gleichspannung sein wird. Belastet der nicht schon im Normalbetrieb >> permanent den FI? > Ja, es entsteht dadurch ein Fehlerstrom. Dieser darf aber nur maximal > 0.5mA betragen, so das er erst zu einem Problem wird, wenn sehr viele > derartige Geräte an einem empfindlichen RCD hängen. > > Er genügt aber für kleine Fünkchen beim Einstecken und er genügt auch > für ein spürbares Kribbeln, wenn man den Ausgang anfasst. > >> Und der soll die Dioden vom Brückengleichrichter entstören > > Nein, der soll die Hochfrequenz des Schalttransistors entstören. Wie sollte dabei denn Erde helfen? Wir sprechen doch von einem Bauteil mit zwei wesentlichen Anschlüssen. Wozu da eine dritte Leitung von ganz woanders weg bemühen? Gruss Jan Bruns
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| From | Hergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de> |
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| Date | 2021-11-02 08:25 +0100 |
| Message-ID | <7o575i-cpp82.ln1@hergen.spdns.de> |
| In reply to | #312858 |
Am 02.11.21 um 03:14 schrieb Jan Bruns: >> Er soll dafür sorgen, das hochfrequente Störungen (welche ein >> Schaltnetzteil prinzipbedingt reichlich produziert) nicht am Ausgang >> anliegen und dort abgestrahlt werden, sondern gegen Erde/Schutzleiter >> kurzgeschlossen werden. > > Am Ausgang? Da verbaut man doch sowieso Tiefpass nach Belieben. Die ausgefilterte HF-Energie muss irgendwo hin, damit sie nicht abgestrahlt wird. Vorzugsweise wird sie in die Erde/Schutzleiter abgeleitet, oder (wenn dieser dank Eurostecker nicht verfügbar ist) wenigstens in das extrem niederohmige Netz selbst. >> Ohne diesen Kondensator können die geltenden EN-Normen zur >> Störabstrahlung nicht erfüllt werden, somit darf kein CE-Zeichen >> angebracht werden, und somit darf das Gerät nicht verkauft werden. > > Janee, der Normalfall ist dieses Verhalten aber nicht, wenn auch bei SNT > nicht selten. Doch, es ist der Normalfall. Du wirst kein einziges Schaltnetzteil mit CE-Zeichen finden, das diesen Kondensator nicht hat. >> Nein, der soll die Hochfrequenz des Schalttransistors entstören. > > Wie sollte dabei denn Erde helfen? Wir sprechen doch von einem Bauteil > mit zwei wesentlichen Anschlüssen. Wozu da eine dritte Leitung von ganz > woanders weg bemühen? Wie gesagt, die HF-Energie muss irgendwo hin. In der Luft will man sie nicht haben. Ein Y-Kondensator zwischen Ausgang und (niederohmigem) Eingang ist die Billig-Minimallösung, welche sich bei hochwertigen Schaltnetzteilen noch beliebig mit aufwändigen Filtern verfeinern lässt. Aber auch dort wirst du immer einen HF-Strompfad zum Schutzleiter oder ersatzweise zu L+N finden.
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| From | Jan Bruns <ebay@abnuto.de> |
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| Date | 2021-11-02 12:59 +0000 |
| Message-ID | <iucr1sFu32mU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #312861 |
Hergen Lehmann: > Am 02.11.21 um 03:14 schrieb Jan Bruns: >> Am Ausgang? Da verbaut man doch sowieso Tiefpass nach Belieben. > Die ausgefilterte HF-Energie muss irgendwo hin, damit sie nicht > abgestrahlt wird. Was dann aber doch auf Abstrahlen hinausläuft, anstatt die da zu verbraten, wo sie entsteht, oder gar die Entstehung selbst zu plätten. >> Janee, der Normalfall ist dieses Verhalten aber nicht, wenn auch bei >> SNT nicht selten. > Doch, es ist der Normalfall. Du wirst kein einziges Schaltnetzteil mit > CE-Zeichen finden, das diesen Kondensator nicht hat. Die meisten (?) SNT haben das beschriebene Problem nicht oder zumindest nicht merklich. Warum auch immer. > Ein Y-Kondensator zwischen Ausgang und (niederohmigem) Eingang ist die > Billig-Minimallösung, welche sich bei hochwertigen Schaltnetzteilen noch > beliebig mit aufwändigen Filtern verfeinern lässt. Aber auch dort wirst > du immer einen HF-Strompfad zum Schutzleiter oder ersatzweise zu L+N > finden. Sage ich doch. Übrigens, wer schon mal einen Brückengleichrichter +C +R_L gerechnet hat, der weiss, daß schon das alles andere als eine saubere Konstruktion ist... Gruss Jan Bruns
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| From | Michael Schwingen <news-1513678000@discworld.dascon.de> |
|---|---|
| Date | 2021-11-04 17:25 +0000 |
| Message-ID | <slrnso85se.l7bl.news-1513678000@a-tuin.ms.intern> |
| In reply to | #312861 |
On 2021-11-02, Hergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de> wrote: >> Janee, der Normalfall ist dieses Verhalten aber nicht, wenn auch bei SNT >> nicht selten. > > Doch, es ist der Normalfall. Du wirst kein einziges Schaltnetzteil mit > CE-Zeichen finden, das diesen Kondensator nicht hat. Doch, es gibe Netzteile ohne Y-Kondensatoren für spezielle Anwendungen (z.B. weil die in Telephonie-Anwendungen zu Brummen führen können - Medizintechnik hat auch besondere Anforderungen was Isolation und ABleitströme angeht). Man kann die bei den üblichen Netzteilherstellern durchaus bekommen (IIRC hatten wir mal welche von Friwo) - EMV muss man für das Gesamtsystem dann halt anders hinbekommen, das geht, macht aber mehr Aufwand, daher ist der Default "mit Y-Kondensator". cu Michael
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| From | Thomas Langhammer <thomas.langhammer@gmx.net> |
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| Date | 2021-11-04 21:38 +0100 |
| Message-ID | <20211104213823.3c9feeab@tom4.local.de> |
| In reply to | #313057 |
Hallo Michael (Ex-@AC2?), ohne Y-Kondensator bedeutet meistens einen etwas anders konstruierten Übertrager, vor allem eine Schirmwicklung bringt da einiges. Aber mit der richtigen EMV-Umgebung geht das, kann ich bestätigen. Es gibt auch "faule Tricks" wie dithering der Schaltfrequenz, aber mit einem guten Layout und Trafo geht das auch ohne. Da so etwas teurer ist als Y-Kondensatoren ist es halt etwas selten geworden. Abgesehen von den China-Teilen mit Fake-CE, wo es nur darauf ankommt, dass Strom rauskommt... Tom (Ex-@R) -- Am 4 Nov 2021 17:25:34 GMT schrieb Michael Schwingen <news-1513678000@discworld.dascon.de>: > On 2021-11-02, Hergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de> wrote: > >> Janee, der Normalfall ist dieses Verhalten aber nicht, wenn auch > >> bei SNT nicht selten. > > > > Doch, es ist der Normalfall. Du wirst kein einziges Schaltnetzteil > > mit CE-Zeichen finden, das diesen Kondensator nicht hat. > > Doch, es gibe Netzteile ohne Y-Kondensatoren für spezielle > Anwendungen (z.B. weil die in Telephonie-Anwendungen zu Brummen > führen können - Medizintechnik hat auch besondere Anforderungen was > Isolation und ABleitströme angeht). Man kann die bei den üblichen > Netzteilherstellern durchaus bekommen (IIRC hatten wir mal welche von > Friwo) - EMV muss man für das Gesamtsystem dann halt anders > hinbekommen, das geht, macht aber mehr Aufwand, daher ist der Default > "mit Y-Kondensator". > > cu > Michael
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| From | Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> |
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| Date | 2021-11-03 07:50 +0100 |
| Message-ID | <sltbfh$2fmf6$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #312858 |
Hallo Jan, >> >>>> Zu sehen als Beispiel ziemlich weit unten auf folgender Seite: >>>> >>>> https://www.mikrocontroller.net/articles/Controller_an_230V >>> >>> Da ist mir erstmal schon nicht klar, was dieser Kondensator überhaupt >>> soll: man Gleichtaktstörungen. Ich weiß, das ist für viele die esoterische Seite der Elektronik. >>> Gleichspannung sein wird. Belastet der nicht schon im Normalbetrieb >>> permanent den FI? So lange ein hinten dran hängendes Gerät nicht mit Erde verbunden ist, fließt da wenig. Und selbst wenn, dann sind bei 1 nF ein paar Dutzend µA zu befürchten. >> Er genügt aber für kleine Fünkchen beim Einstecken und er genügt auch >> für ein spürbares Kribbeln, wenn man den Ausgang anfasst. Was die spürbarkeit betrifft ist im Wesentlichen die Stromdichte interessant. Die ist gerade bei Funken lokal immer hoch. > Wie sollte dabei denn Erde helfen? Wir sprechen doch von einem Bauteil > mit zwei wesentlichen Anschlüssen. Wozu da eine dritte Leitung von ganz > woanders weg bemühen? Ja ja, Gleichtakltstörungen eben. Die sind in der Tat schwer zu heben, aber in der Regel leicht zu beheben ;-) Marte
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| From | Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> |
|---|---|
| Date | 2021-11-01 22:43 +0100 |
| Message-ID | <slpn24$291$1@dont-email.me> |
| In reply to | #312797 |
Stefan Heimers schrieb: > On 01.11.21 10:54, Jan Bruns wrote: >> Die Frage ist jetzt: Wie kommt das wohl zustande? > > Vermutlich eine kapazitive Kopplung zwischen Primär- und Sekundärseite. Entweder parasitär durch die übereinander liegenden Trafowicklungen, oder absichtlich in Form eines Hochspannungskondensators, > zur unterdrückung von Hochfrequenzstörungen. > > Zu sehen als Beispiel ziemlich weit unten auf folgender Seite: > > https://www.mikrocontroller.net/articles/Controller_an_230V OT: Beim gezeigten Sperrwandler verwundert mich die Polung des Trafos. Oder schiele ich? -- mfg Rolf Bombach
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| From | Sebastin Wolf <invaild@invaild.net> |
|---|---|
| Date | 2021-11-02 00:08 +0100 |
| Message-ID | <slps21$1i1n$1@gioia.aioe.org> |
| In reply to | #312840 |
Am 01.11.2021 um 22:43 schrieb Rolf Bombach: > Stefan Heimers schrieb: >> On 01.11.21 10:54, Jan Bruns wrote: >>> Die Frage ist jetzt: Wie kommt das wohl zustande? >> >> Vermutlich eine kapazitive Kopplung zwischen Primär- und >> Sekundärseite. Entweder parasitär durch die übereinander liegenden >> Trafowicklungen, oder absichtlich in Form eines >> Hochspannungskondensators, zur unterdrückung von Hochfrequenzstörungen. >> >> Zu sehen als Beispiel ziemlich weit unten auf folgender Seite: >> >> https://www.mikrocontroller.net/articles/Controller_an_230V > > OT: Beim gezeigten Sperrwandler verwundert mich die Polung des > Trafos. Oder schiele ich? Wohl letzteres.
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| From | Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2021-11-03 07:52 +0100 |
| Message-ID | <sltbir$2fmf6$2@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #312840 |
Hi Rolf, >> https://www.mikrocontroller.net/articles/Controller_an_230V > > OT: Beim gezeigten Sperrwandler verwundert mich die Polung des > Trafos. Oder schiele ich? Die Anzahl der gezeichneten Windungen beim Symbol hat mit der Anzahl der gewickelten Windungen nichts zu tun. Wo lag sonst das Problem? Marte
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| From | Jan Bruns <ebay@abnuto.de> |
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| Date | 2021-11-03 12:43 +0000 |
| Message-ID | <iufeftFdr0bU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #312918 |
Marte Schwarz: >>> https://www.mikrocontroller.net/articles/Controller_an_230V >> OT: Beim gezeigten Sperrwandler verwundert mich die Polung des Trafos. >> Oder schiele ich? > Die Anzahl der gezeichneten Windungen beim Symbol hat mit der Anzahl der > gewickelten Windungen nichts zu tun. Wo lag sonst das Problem? Das hat mich auch erstmal verwirrt, aber irrgendwie war das auch zu egal, was für'ne Spannung da sekundärseitig sein soll. Nach dem anfangs erwähnten Zeitungsbericht tritt der Stromschlag übrigens ein, sobald das Notladekabel an einer ungeerdeten Steckdose von einer einer Person mit nassen Schuhen verwendet wird, die unisolierte Fahrzeugteile, wie bspw. einen Türgriff des E-Autos berührt. Gruss Jan Bruns
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| From | Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> |
|---|---|
| Date | 2021-11-09 17:15 +0100 |
| Message-ID | <sme6qa$1qc$1@dont-email.me> |
| In reply to | #312918 |
Marte Schwarz schrieb: > Hi Rolf, >>> https://www.mikrocontroller.net/articles/Controller_an_230V >> >> OT: Beim gezeigten Sperrwandler verwundert mich die Polung des >> Trafos. Oder schiele ich? > > Die Anzahl der gezeichneten Windungen beim Symbol hat mit der Anzahl der gewickelten Windungen nichts zu tun. Wo lag sonst das Problem? Das ist klar. Hier hatte der Wolf recht, es sind ganz klein, rot, diffus und teilweise im Text "Punkte" für den Windungsanfang eingezeichnet. Die sind "über Kreuz", und damit ist der Sperrwandler richtig gezeichnet. Mit Vergrösserung hab ichs dann gesehen. -- mfg Rolf Bombach
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| From | Christian Treffler <CTreffler.NG.Dev0@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2021-11-01 16:13 +0100 |
| Message-ID | <6bhg3aokawf8.dlg@ID-425.user.individual.de> |
| In reply to | #312796 |
Jan Bruns schrieb: > ich habe hier auch > zuweilen mal ungeerdete Schalt-Steckernetzteile, bei denen es beim > Anschluss an geerdete Geräte zu Fünkchenbildung kommt [..] > Für einen Funken braucht es ja schon auch so ein wenig Energie. Nicht wirklich. Du brauchst eine ordentliche Potential-Differenz für einen Funken, aber keinen großen Strom. Also nicht viel Energie. Geerdete Geräte sind meist auch sekundärseitig geerdet, also sind die Buchsen auf Null-Potential. Die Primärseite Deines Schaltnetzteils ist nicht geerdet, die Sekundärseite galvanisch entkoppelt. Welches Potential soll sie also annehmen? Kapazitive Kopplung mit der Primärseite liegt nahe. Nicht über einen eigens dafür eingebauten Kondensator, sondern über die Nähe zwischen Primär- und Sekundär-Seite, wie Stefan schon erwähnt hat. Der Strom zum Potential-Ausgleich kann schon hoch sein, aber der Puls ist ganz kurz: Nanosekunden. Einmal angesteckt ist der Strom kaum messbar: 50Hz und sehr kleine Kapazität. Es gäbe übrigens noch eine andere Erklärung: Statische Aufladung des Netzteil-Gehäuses oder des Kabels. Das elektrische Feld sorgt für eine Ladungs-Trennung auf der Leiterplatte und hohes Potential auf dem Stecker. CU, Christian
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