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Groups > de.sci.electronics > #344944
| From | Helmut Schellong <var@schellong.biz> |
|---|---|
| Newsgroups | de.sci.electronics |
| Subject | Re: Wirkungsgrad von 100 m RG213U |
| Date | 2023-10-13 19:39 +0200 |
| Message-ID | <ugbvcc$6tmf$1@solani.org> (permalink) |
| References | (20 earlier) <ug6gk5$1tjg8$2@dont-email.me> <ug6q7b$4c2l$2@solani.org> <koopgaFf68dU2@mid.individual.net> <ug8eso$53rc$1@solani.org> <korg82FucbgU2@mid.individual.net> |
Am 13.10.2023 um 02:07 schrieb Hans-Peter Diettrich: > On 10/12/23 11:39 AM, Helmut Schellong wrote: >> Am 12.10.2023 um 01:14 schrieb Hans-Peter Diettrich: > >>>>>> C eignet sich besonders gut für solche Aufgaben. >>> >>> Genau wie jede andere Hochsprache. >> >> Nein, C ist die feinkörnigste universelle Hochsprache. >> Folglich eignet sie sich besonders gut für solche Aufgaben. >> (Ich wiederhole das hier.) > > Beweis durch Wiederholung? Hat noch nie funktioniert :-( Das ist eine seltsame Argumentation, wenn jemand explizit darauf hinweist, daß er das Geschriebene bereits zuvor geschrieben hat. "C ist die feinkörnigste universelle Hochsprache." Stammt nicht von mir, sondern ich habe das der Programmier-Szene entnommen, in der ich mich seit etwa 1980 befinde. >>> Davor müßte man allerdings erst einmal einen Emulator schreiben, >> >> Nein, man setzt die VB-Quelle in Token um, mit denen man weitermacht. >> Es werden alle VB-Token in entsprechende C-Token übersetzt. > > Und woher weiß man, wie genau diese VB-Tokens zu implementieren sind? Man muß VB sehr gut beherrschen, viel Erfahrung damit haben, auch analytische Erfahrung mit dem Assembler, der durch einen VB-Compiler erzeugt wird. Schrifttum zu Basic ist vonnöten. Ich habe ein Basic-Buch, und bei Microsoft wird man viel dazu finden. Ich habe ein wenig in Ur-Basic und QuickBasic vor langer Zeit programmiert. Es kann sein, daß man von Basic eine Zwischensprache erzeugen muß. Generell wird z.B. eine Schleife in Basic erkennbar und in C übersetzbar sein. Die Semantik von VB wird nur selten überraschend sein. > Ich erinnere nur an den Umfang eines C Standards, der Umfang eines VB Standards dürfte in ähnlicher > Größenordnung liegen. Das kommt darauf an. Die Libraries nehmen in C einen immens großen Raum ein. Inwieweit die C-Libraries bei einer Quellcode-Übersetzung VB-->C benötigt werden, ist nicht klar. >>> der die VB Semantik in irgend was anderes übersetzen kann. Und da niemand diese Semantik genau >>> kennt, scheitert das Unterfangen schon an dieser Stelle. >> >> Niemand kennt die VB-Semantik genau? > > Du etwa? Nein, in VB habe ich noch nie gearbeitet, nur in Basic, QBasic oder QuickBasic. Aber diejenigen, die schon viel in VB programmiert haben, sollten deren Semantik kennen. Die Semantik von C ist spätestens seit 1978 erschöpfend definiert. Der Standard 1989 hat diese Semantik dann festgeklopft, in Verbindung mit kleinen Änderungen. > Wie möchtest Du denn ein Token in C übersetzen, das mit unterschiedlichen Datentypen umgehen können > muß? Ich kenne VB nicht. > Ein großer Teil des Arbeitsaufwands eines VB Tokens steckt in der Ermittlung und Angleichung des > Typs seiner Argumente zur Laufzeit, bevor irgendeine Operation/Aktion ausgeführt werden kann. > Dieser Teil ist bereits im Interpreter optimiert und kann durch den Einsatz einer "feinkörnigeren" > Programmiersprache in keinster Weise beschleunigt werden. Das ist irrelevant; C hat mit Interpretieren nichts zu tun. Ein VB-Token macht etwas Bestimmtes. Das zugehörige C-Token muß entsprechend ausgestaltet werden. Beispielsweise fügt man einen switch hinzu... >> Dann ist das eine teilweise undefinierte Schrott-Sprache. > > Nicht un*definiert* sondern nur un*dokumentiert* und beliebig *erweiterbar*. Genau so schlimm. Schlimm, schlimmer, am schlimmsten. Ich will mit Basic und allem danach nichts zu tun haben. Das ist seit sehr langer Zeit einfach ein schrecklich ungeeigneter Kram. > Ein Teil der undokumentierten Semantik steckt in den Controls, die nicht notwendig in VB > geschrieben sind. Diese müssen daher as Black-Box in genau dem Zustand eines Programms aufgerufen > werden, in dem sie auch im VB Interpreter aufgerufen würden. Schon wieder 'Interpreter'! Das ist irrelevant; C hat mit Interpretieren nichts zu tun. >> Ich habe damals damit etwa eine Handvoll Programme programmiert. >> Da war die Semantik aber zutreffend beim Ablaufen erkennbar. > > Das Verfahren soll aber für alle Programme und Programmierstile gelten, nicht nur für Deine. Schon wieder eine komische Argumentation. Bisher hat niemand auch nur ansatzweise undokumentierte VB-Details benannt und erklärt. Ein solcher Quellen-Übersetzer muß nicht 100% können. Bei VB geht das ja auch gar nicht, weil Teile undokumentiert sind. Das ist auch ein Grund, warum ich mich nach Kennenlernen nicht weiter mit Basic befaßt habe. Ich hatte schon damals das richtige Bauchgefühl. Einzig Ada finde ich durchgehend interessant. > Der MS-Hype um compilierte VB Programme, die angeblich 7 mal schneller laufen sollen als die > interpretierten, wurde stückweise der Realität angepaßt, daß eine Beschleunigung um bis zu 70 > Prozent (10:3) überhaupt und nur in manchen Fällen erreichbar war. > > Ich hatte schon beim Schreiben meines VB3 Discompilers festgestellt, daß sich VB Code durch > Compilierung nicht wesentlich beschleunigen läßt. Microsoft hat das mit seinen nachfolgenden > Versionen eindrucksvoll bestätigt. Der Interpreter war dann sehr gut. Gewöhnlich sollte eine binäre Exe mindestens 20-fach schneller sein. -- Mit freundlichen Grüßen Helmut Schellong
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Re: Wirkungsgrad von 100 m RG213U Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2023-10-10 23:48 +0200
Re: Wirkungsgrad von 100 m RG213U Christoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de> - 2023-10-11 08:31 +0200
Re: Wirkungsgrad von 100 m RG213U Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2023-10-11 11:15 +0200
Re: Wirkungsgrad von 100 m RG213U Christoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de> - 2023-10-11 17:52 +0200
Re: Wirkungsgrad von 100 m RG213U Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2023-10-11 23:26 +0200
Re: Wirkungsgrad von 100 m RG213U Christoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de> - 2023-10-13 09:00 +0200
Re: Wirkungsgrad von 100 m RG213U Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2023-10-13 15:30 +0200
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Re: Wirkungsgrad von 100 m RG213U Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2023-10-14 12:43 +0200
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Re: Wirkungsgrad von 100 m RG213U Helmut Schellong <var@schellong.biz> - 2023-10-11 20:40 +0200
Re: Wirkungsgrad von 100 m RG213U Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2023-10-12 01:14 +0200
Re: Wirkungsgrad von 100 m RG213U Helmut Schellong <var@schellong.biz> - 2023-10-12 11:39 +0200
Re: Wirkungsgrad von 100 m RG213U Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2023-10-13 02:07 +0200
Re: Wirkungsgrad von 100 m RG213U Helmut Schellong <var@schellong.biz> - 2023-10-13 19:39 +0200
Re: Wirkungsgrad von 100 m RG213U Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2023-10-14 12:47 +0200
Re: Wirkungsgrad von 100 m RG213U Helmut Schellong <var@schellong.biz> - 2023-10-14 16:52 +0200
Re: Wirkungsgrad von 100 m RG213U Leo Baumann <ib@leobaumann.de> - 2023-10-14 17:00 +0200
Re: Wirkungsgrad von 100 m RG213U Helmut Wabnig <hwabnig@.- --- -.dotat> - 2023-10-14 17:20 +0200
Re: Wirkungsgrad von 100 m RG213U Helmut Wabnig <hwabnig@.- --- -.dotat> - 2023-10-14 17:26 +0200
Re: Wirkungsgrad von 100 m RG213U Thomas Prufer <prufer.public@mnet-online.de.invalid> - 2023-10-15 06:40 +0200
Re: Wirkungsgrad von 100 m RG213U Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2023-10-15 12:32 +0200
Re: Wirkungsgrad von 100 m RG213U Eric Bruecklmeier <u@5i7.de> - 2023-10-14 17:51 +0200
Re: Wirkungsgrad von 100 m RG213U Helmut Schellong <var@schellong.biz> - 2023-10-14 21:04 +0200
Re: Wirkungsgrad von 100 m RG213U Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2023-10-12 01:09 +0200
Re: Wirkungsgrad von 100 m RG213U Bernd Laengerich <Bernd.Laengerich@web.de> - 2023-10-12 08:28 +0200
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