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Groups > de.sci.electronics > #275163
| From | Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> |
|---|---|
| Newsgroups | de.sci.electronics |
| Subject | Re: Aktives Tri-Amping |
| Date | 2020-02-10 21:10 +0100 |
| Organization | A noiseless patient Spider |
| Message-ID | <r1sdc6$o7k$1@dont-email.me> (permalink) |
| References | (28 earlier) <r0ss0c$qkq$1@news.albasani.net> <r0ssic$p2r$1@news.albasani.net> <r1faho$haj$1@dont-email.me> <r1g1tp$1mr$1@solani.org> <ha53bdFd3nfU1@mid.individual.net> |
horst-d.winzler schrieb: > Am 06.02.20 um 04:41 schrieb Gerhard Hoffmann: >> Am 05.02.20 um 22:02 schrieb Rolf Bombach: >> >>> ¦ Die Quellwiderstände sollten für den AD797 (100_Ohm) und den OPA1612 >>> ¦ (140_Ohm) nicht über die eingeklammerten Werte liegen. >>> >>> Wo steht das? Der AD797 ist für Quellwiderstände um 300 Ohm optimal. Wobei >>> der Text im Datenblatt dezent konfus ist. Einerseits wird darauf hingewiesen, >>> dass schon 10 zusätzliche Ohm merklich das Rauschen anheben, in Fig. 33 wir >>> allerdings ein 100 Ohm Widerstand empfohlen, der ja angeblich kaum eine >>> merklichen Einfluss auf das Rauschen hätte... Egal, das Teil ist schon älter... >> >> Wenn man absolut niedrigste Rauschspannung haben will, dann ist 300 Ohm >> alles andere als optimal. > > Bei diesen Quellwiderständen wird das Spannungsrauschen U/rtHz vom Stromrauschen I/rtHz dominiert. Ab hier sind demzufolge OpAmp mit FET-Eingängen vorzuziehen. > Bedacht werden muß auch immer, das sich das Widerstandsrauschen der Gegenkopplungswiderstände geometrisch addiert. Bei 300 Ohm hält sich das genau in der Waage, dort sind die Hochstrom-BJT optimal. FET werden typischerweise ab 3 kOhm interessant, siehe opa1641 Figure 33. Bei Verstärkung von 20 (nicht viel für Mikro und dergleichen) kann man sehr niederohmig im Gegenkopplungszweig arbeiten, da kommt kaum was hinzu. >> Der AD797 und auch der LT1028 haben eine >> Rauschspannungsdichte von 1 nV/rtHz, d.h. Spannungsrauschen wie ein >> 60-Ohm-Widerstand bei Raumtemperatur. Wenn der Quellwiderstand auch 60 >> Ohm ist, hat man schon 1.414 nV/rtHz, bei 180 Ohm sind es schon >> 2 nV/rtHz insgesamt. Bei 300 Ohm kann man sich echt was billigeres suchen. Und das wäre? > Desterwegen auch die Angabe der Quellwiderstände. zB nach einem Lautstärkeregler von 10kOm ist der AD797 unsinnig, da tuts ein billigerer OpAmp mit Fet-Eingang besser. Ja, hier schon eher. Insbesondere wenn einem klar ist, dass der Schleifer in einem 10 kOhm Poti nie mehr als 2.5 kOhm vom Ufer weg ist. Bis 10 kOhm sind auch die Verstärker vom generischen Typ OP-27 sehr gut. >> Die Rauschzunahme liegt nicht am OpAmp sondern am thermischen >> Spannungsrauschen der Quelle. Ja sicher. Allerdings haben die hochohmigeren Quellen normalerweise auch mehr Signalspannung. Daher auch die Idee, eine 3 Ohm Quelle mit einem 1:10 Trafo auf 300 Ohm zu bringen. De AD797 hat bei 3 Ohm etwa 0.9 nVs½ Rauschdichte, bei 300 Ohm 3.5 nV. Das ist zwar vier mal mehr, aber man hat mit dem Trafo eben auch zehn mal mehr Signalspannung. -- mfg Rolf Bombach
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Re: Aktives Tri-Amping Hartmut Kraus <hartmut.melina@web.de> - 2020-01-29 21:11 +0100
Re: Aktives Tri-Amping Hartmut Kraus <hartmut.melina@web.de> - 2020-01-29 22:04 +0100
Re: Aktives Tri-Amping Hartmut Kraus <hartmut.melina@web.de> - 2020-01-29 22:13 +0100
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Re: Aktives Tri-Amping Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2020-02-10 21:10 +0100
Re: Aktives Tri-Amping Gerhard Hoffmann <dk4xp@arcor.de> - 2020-02-10 22:31 +0100
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Re: PHONO RIAA // Re: Aktives Tri-Amping Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2020-02-12 21:54 +0100
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