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Re: Israel. Iran. Nordkorea.

From Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de>
Newsgroups ger.ct
Subject Re: Israel. Iran. Nordkorea.
Date 2024-04-27 18:00 +0200
Organization A noiseless patient Spider
Message-ID <v0j7e6$eol3$1@dont-email.me> (permalink)
References (8 earlier) <1t661d4473i275485n3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at> <uvji4b$c05k$1@dont-email.me> <3t661e500ci2ad491n3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at> <uvlq1a$uejr$1@dont-email.me> <3t662a9ec8i109b11n3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at>

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Salve allerseits,

Stefan Froehlich schrieb:
> On Tue, 16 Apr 2024 14:13:29 Fidel Sebastián Hunrichse-Lara   wrote:
>> Stefan Froehlich schrieb:
>>> On Mon, 15 Apr 2024 17:46:19 Fidel Sebastián Hunrichse-Lara wrote:
>>>> Stefan Froehlich schrieb:
>>>>
>>>>> nur weil's alle schreiben, wird es dadurch nicht richtiger.
>>>> 
>>>> Ist das so? Schon mal daran gedacht, dass alle es schreiben,
>>>> weil es richtig ist? ( ⎚ ³ ⎚ )
>>> 
>>> Möchtest Du mir bitte - anstelle eines weiteren Vollzitats - ganz
>>> einfach vorrechnen, wie das gehen sollte?
>>  
>> | »Das Space Based Infrared System-Programm der US Space Force dient in
>> | erster Linie der Frühwarnung und Raketenabwehr und besteht aus mehreren
>> | Satelliten, die mit Infrarotsensoren ausgestattet sind«, erklärt
>> | Weltraumexpertin Andrea Rotter von der Akademie für Politik und
>> | Zeitgeschehen der Hanns-Seidel-Stiftung.
>> |
>> | »Wir wissen nicht, welche Fähigkeiten im Detail genutzt wurden«, sagt
>> | Sidharth Kaushal, der sich am Royal United Services Institute (Rusi) in
>> | London mit dem Thema Raketenabwehr befasst. »Aber es ist sinnvoll
>> | anzunehmen, dass SBIRS ein Teil davon war. Es ist die
>> | Schlüsselkomponente des US-Frühwarnsystems.«
>> |
>> | Die Abgase und die Hitze eines Raketenstarts erzeugten eine
>> | charakteristische Signatur, erklärt Kaushal. »Und das kann man mit einem
>> | Infrarotsensor im All registrieren.« Amerikaner und Russen arbeiten seit
>> | Jahrzehnten an solchen Systemen, doch die Entwicklung war– zumindest für
>> | die USA lässt sich das sagen – nicht nur technisch herausfordernd,
>> | sondern auch teuer. Immerhin ist sie mittlerweile verlässlich.
>> |
>> | Seit vergangenem Jahr ist das SBIRS-System nach Angaben der Space Force,
>> | der US-Teilstreitkraft für den Weltraum, voll einsatzfähig. Bereits im
>> | Januar 2020 soll es bei einem iranischen Raketenangriff auf die
>> | irakisch-amerikanische Ain al Asad Airbase in der irakischen
>> | Anbar-Provinz erfolgreich gewarnt haben.
>> |
>> | *Kommerzieller Satellit als Basis*
>> |
>> | Das SBIRS-System besteht aus sechs Satelliten, der letzte von ihnen
>> | wurde im August 2022 gestartet. Die Überwachungsgeräte befinden sich in
>> | einer geostationären Umlaufbahn, also in fast 36.000 Kilometern Höhe.
>> | Dadurch stehen die jeweils wohl um die vier Tonnen schweren Späher auf
>> | ihrer Bahn scheinbar am Himmel und können daher ununterbrochen dieselben
>> | Weltgegenden im Blick haben. Neben Teilen von Russland und der
>> | Koreanischen Halbinsel dürften sie besonders auf den Nahen und Mittleren
>> | Osten gerichtet sein.
>> |
>> | Die Satelliten basieren auf der Plattform A2100 von Lockheed Martin, die
>> | in Dutzenden kommerziellen Kommunikationssatelliten eingesetzt wurde.
>> | Für den militärischen Einsatz wurde sie widerstandsfähiger gegen
>> | Strahlung gemacht. Die beiden vorerst letzten der SBIRS-Satelliten
>> | basieren auf einer überarbeiteten Plattform, sie ist besser gegen
>> | Cyberangriffen geschützt.
>> |
>> | Herzstück sind die Sensoren für Kurz- und Mittelen-Infrarotsignale. Es
>> | heißt, dass sie noch aus 300 Kilometern Entfernung ein brennendes
>> | Streichholz erkennen würden.
>> |
>> | Die Kunst besteht darin, die Messungen der Satelliten richtig zu
>> | interpretieren. Wie schafft man es, falsche Alarme zu verhindern und
>> | gleichzeitig die Sensibilität des Systems sinnvoll zu nutzen? Brennende
>> | Streichhölzer gibt es viele, brennende Raketentriebwerke sollte man
>> | nicht übersehen. Die Satelliten schicken Rohdaten zur Erde, generieren
>> | an Bord aber schon Vorschläge, auf welche Ereignisse ein näherer Blick
>> | lohnt.
>> |
>> | *Nordpolargebiet besonders im Blick*
>> |
>> | »Weitere Infrarotsensoren befinden sich auf militärischen Satelliten in
>> | hochelliptischen Umlaufbahnen, die die Polarregionen abdecken sollen«,
>> | sagt Expertin Rotter. Konkret geht es um US-Militärsatelliten auf
>> | sogenannten Molnija-Orbits. Hier sorgt die spezielle Bahnform dafür,
>> | dass sie stundenlang über dem Nordpolargebiet verbleiben. Russische
>> | Atomraketen würden aus Reichweitengründen meist über den Nordpol fliegen.
>> |
>> | »SBIRS ist vor allem bei ballistischen Raketen nützlich«, sagt der
>> | Experte Kaushal. Entscheidend seien deren Flughöhe und Geschwindigkeit.
>> | Grundsätzlich könnten aber auch Marschflugkörper erkannt werden. Diese
>> | seien zwar für die meiste Zeit des Fluges mit ihrem schwerer
>> | aufzuspürenden Jet-Antrieb unterwegs, würden zum Start in vielen Fällen
>> | aber erst einmal mit einem Feststoff-Triebwerk auf Geschwindigkeit
>> | gebracht.
>> |
>> | Allerdings bietet SBIRS allein keinen umfassenden Schutz. Die
>> | Frühwarnsatelliten könnten zwar den Start einer Rakete registrieren,
>> | lieferten aber keine Angaben zu Kurs und möglichem Ziel. Am Aufbau einer
>> | solchen Überwachung aus dem All werde zwar gearbeitet, aber vorerst
>> | würden Radare am Boden die Verfolgung deutlich zuverlässiger erledigen.
>> | Vorwarnsatelliten machten deswegen nur im Verbund mit anderer
>> | Militärtechnik Sinn, sagt Rusi-Mann Kaushal.
>> |
>> | *Radar übernimmt weitere Verfolgung*
>> |
>> | Die Amerikaner nutzen dafür zum Beispiel Frühwarnflugzeuge des Typs
>> | Grumman E-2 Hawkeye, Aegis-Kriegsschiffe oder landgestützte
>> | AN/TPY-2-Radare. Israel betreibt außerdem mindestens zwei
>> | leistungsstarke Green-Pine-Radaranalgen.
>> |
>> | Mit diesen Radardaten werden die so wichtigen Raketenabwehrsysteme
>> | gespeist: Im Fall des Angriffs auf Israel etwa in das Arrow-  und das
>> | Patriot-System, um nur einige Komponenten der ausgefeilten israelischen
>> | Flugabwehr  zu nennen. Solange diese nicht durch die Vielzahl der
>> | anfliegenden Waffen übersättigt wird, bestehen gute Chancen auf einen
>> | Abschuss. Auch US-Kriegsschiffe fingen zahlreiche anfliegende Waffen ab.
>> |
>> | Allerdings haben die Frühwarnsatelliten auch einen Nachteil. Sie seien
>> | »ein fettes, saftiges Ziel«, wie es Joshua Huminski vom National
>> | Security Institute der George Mason University ausgedrückt hat. Dass
>> | Satelliten von der Erde aus abgeschossen werden können, haben Russland,
>> | China, Indien und die USA mit umstrittenen Tests bewiesen. »Wenn man
>> | drei SBIRS-Satelliten trifft, ist das Frühwarnsystem ausgeschaltet«, so
>> | Huminski.
>> |
>> | Eine Alternative wäre womöglich, für die Warnung auf eine größere Zahl
>> | von Kleinsatelliten zu setzen. In anderen Bereichen der Erdbeobachtung
>> | hat sich dieser Ansatz bereits durchgesetzt. Hier wäre der Verlust
>> | einzelner Satelliten eher zu verschmerzen, weil sie im Normalfall
>> | schnell ersetzt werden können.
>> |
>> | *US-Regierung lässt neue Satelliten bauen*
>> |
>> | Raketenabwehr-Experte Kaushal ist nicht überzeugt. Aus seiner Sicht sind
>> | die Frühwarnsatelliten im geostationären Orbit auch nicht über die Maßen
>> | gefährdet. Ein Angriff sei vielleicht technisch möglich, strategisch
>> | aber von zweifelhaftem Wert: Weil die Satelliten Teil der nuklearen
>> | Verteidigung seien, würde ein gezielter Angriff darauf die
>> | Eskalationsgefahr erhöhen. Das überlege sich ein Angreifer womöglich
>> | zweimal.
>> |
>> | Auf jeden Fall lässt die US-Regierung gerade für rund mehr als zehn
>> | Milliarden Dollar neue Späher bauen. Ein System namens Next Gen OPIR
>> | (»Next Generation Overhead Persistent Infrared«) soll aus drei
>> | geostationären Satelliten bestehen, die der Luft- und Raumfahrtkonzern
>> | Lockheed Martin baut. Dazu kommen zwei Satelliten in polaren Orbits. Sie
>> | stammen vom Konkurrenten Northrop Grumman.
>> |
>> | Konkret geht es darum, die Frühwarnung gerade bei Hyperschallflugkörpern
>> | zu verbessern, die schneller unterwegs sind und ihren Kurs noch im Flug
>> | ändern können. Satelliten könnten dabei eine wichtige Rolle spielen, so
>> | Northrop-Grumman-Manager Aaron Dann: »Alle diese Raketen, ob ballistisch
>> | oder mit Hyperschall, starten auf dieselbe Weise – mit einem großen Knall.
>> 
>> P.S.: Ansonsten siehe <uvl40r$pq7s$1@dont-email.me>
> 
> Was ja letztendlich auch nur ein Vollzitat ist, wenn auch eines mit
> Medienbruch. Die ersten zwei Sekunden habe ich mir sogar angesehen,
> den Satzbeginn "Bedeutet der nie dagewesene Angriff [...]" gehört
> und das Fenster mit Grauen ob der solcherart vergewaltigten Sprache
> geschlossen.
> 
+--- <hier abknabbern> ---
| In der Nacht zum Freitag waren in der Nähe der iranischen Stadt Isfahan
| mehrere Explosionen zu hören. Wie die New York Times mit Verweis auf
| israelische und US-Informanten berichtet, hätten Drohnen aus Israel
| einen iranischen Militärstützpunkt getroffen. Bisher redet das Regime in
| Teheran den Vorfall klein, staatliche Medien nannten ihn "business as
| usual".
|
| Israel soll in der Vergangenheit bereits mehrfach Irans Atomprogramm und
| die konventionelle Waffenproduktion attackiert haben. Zuletzt im Januar
| 2023, damals explodierte eine Raketenfabrik, ebenfalls in Isfahan. Die
| Stadt ist bekannt für ihre Prachtmoscheen und Paläste, aber auch für die
| dort liegenden militärischen Einrichtungen. Bisher nahm das Regime in
| Teheran mutmaßlich Israels gezielte Attacken stillschweigend hin. Auch
| jetzt deuten erste Reaktionen darauf hin, dass beide Seiten von der
| offenen Auseinandersetzung zurück zum bisherigen Schattenkrieg wollen.
| Aber geht das überhaupt noch?
|
| Irans Angriff auf Israel vergangene Woche war in mehrerlei Hinsicht
| historisch. Erstmals zielte das Regime direkt auf israelisches
| Staatsgebiet. Und wie etwa der israelische Politikanalyst Neri Zilber in
| der aktuellen Folge des Israel Policy Podcast sagte, handelte es dabei
| um den größten Drohnenangriff in der Kriegsgeschichte. Rund 350 Raketen
| und Drohnen wurden gleichzeitig abgeschossen − etwa doppelt so viele,
| wie Russland für seinen ersten Angriff auf Kiew am 24. Februar 2022
| verschossen haben soll.
|
| Die Iraner sollen das russische System des Angriffs kopiert und durch
| den massenhaften Beschuss versucht haben, Israels Abwehrschirm zu
| durchbrechen. Dank einer koordinierten Luftverteidigung durch Israel,
| die USA und weitere Verbündete sollen offiziell 99 Prozent der Geschosse
| abgefangen worden sein. Die meisten davon außerhalb Israels.
|
| *Israel hat sich zuletzt mehrmals verschätzt*
|
| Wie die Washington Post berichtet, habe der Iran mit dem Angriff einen
| Großteil seines Raketenbestands verschossen. "Der Iran hat im Grunde
| alles eingesetzt, was das israelische Territorium erreichen konnte",
| sagte John Krzyzaniak, Experte für das iranische Raketenprogramm am
| Wisconsin Project on Nuclear Arms Control in Washington, DC, der Zeitung.
|
| Damit weiß das Regime zwar jetzt, wie stabil Israels Abwehr ist, hätte
| aber eventuell keine Möglichkeit, auf konventionelle Art − also ohne den
| Einsatz nuklearer Waffen − auf einen schweren Gegenschlag Israels zu
| reagieren. Würde das iranische Regime in eine Situation gebracht, in der
| er es meint, wieder reagieren zu müssen, darf man im Fall eines
| Gegenschlages daher auch den schlimmsten Fall nicht ausschließen: dass
| atomare Sprengsätze zum Einsatz kämen und die gesamte Region in eine
| Katastrophe stürzten. Das ist der eine Grund, warum die Lage im Nahen
| Osten weiterhin hochgefährlich bleibt.
|
| Der andere Grund ist: Israel hat sich in den vergangenen Monaten
| mehrmals verschätzt bei der Frage, was seine Feinde vorhaben. Zunächst
| im Vorfeld des Hamas-Angriffs am 7. Oktober. Mehrere Soldatinnen der
| israelischen Armee hatten vor dem sogenannten Jericho-Plan gewarnt,
| vorab ein 40 Seiten langes Dokument vorgelegt, das den Angriff in seiner
| Methodik detailliert beschrieb, aber von den Ranghöchsten nicht ernst
| genommen und als unrealistisch verworfen wurde.
|
| Auch der mutmaßlich israelische Luftangriff auf ein iranisches
| Konsulatsgebäude in Damaskus soll in Sicherheitskreisen falsch bewertet
| worden sein. Das berichteten mehrere israelische Medien diese Woche. Bei
| der Attacke war unter anderem Resa Sahedi getötet worden. Der
| hochrangige General der Revolutionsgarden war ehemaliger Befehlshaber
| über die Al-Kuds-Brigaden in Syrien und im Libanon, Irans Eliteeinheit,
| die als Brückenkopf zwischen dem Regime in Teheran und seinen Proxys
| Hisbollah und Hamas fungiert.
|
| *Ein Bruch bisher bestehender Regeln*
|
| Wie es heißt, habe Israel nicht damit gerechnet, dass der Iran aus dem
| Schattenkrieg heraustreten und eine direkte Konfrontation in Kauf nehmen
| würde. Der Angriff vergangene Woche war deshalb ein Bruch bisher
| bestehender Regeln, selbst wenn die Attacke mit vorheriger Ankündigung
| erfolgte und die Iraner nicht auf Tel Aviv, sondern auf Militärbasen in
| der Wüste Israels zielten.
|
| Bei früheren gezielten, mutmaßlich israelischen Angriffen auf iranische
| Waffenfabriken hielten sich die USA mit Kritik bedeckt. Nach der von der
| US-Regierung koordinierten Abwehr des iranischen Angriffs am Wochenende
| hatte unter anderem US-Präsident Joe Biden klargemacht, einen großen
| Gegenschlag Israels nicht zu unterstützen. Diese Woche diskutierte
| deshalb das Kriegskabinett der Regierung in Jerusalem intensiv über die
| Frage einer Reaktion, die angemessen ist, ohne die Verbündeten zu
| verprellen.
|
| Israelische Medien berichteten, dass vor allem der sonst als moderat
| geltende Oppositionsführer Benny Gantz zu einem harten Angriff gedrängt
| habe. Israels umstrittener Ministerpräsident Benjamin Netanjahu dagegen
| soll zurückhaltend reagiert haben. Das wäre nicht unplausibel − Gantz
| ist als ehemaliger Armeechef ein Mann des Militärs, weniger ein
| Machtpolitiker. Netanjahu dagegen galt einst als Pragmatiker, vor allem
| in Wirtschaftsfragen.
|
| In den vergangenen Jahren hatte Netanjahu intensiv an der Normalisierung
| der diplomatischen Beziehungen zu den Golfstaaten und zu Saudi-Arabien
| gearbeitet. Beide sollen nach Informationen des Wall Street Journals
| ihre Geheimdienstinformationen über den iranischen Angriff mit den
| US-Behörden geteilt haben, bringen sich damit aber in die Gefahr, selbst
| in den Fokus des iranischen Regimes zu geraten.
|
| *Der Iran ist in vielen Staaten der Region unbeliebt*
|
| Will sich Israel daher dankbar zeigen für die Hilfe und die
| Unterstützung dahingehend nutzen, seine politischen wie wirtschaftlichen
| Allianzen im Nahen Osten zu verbessern, wäre der mutmaßlich israelische
| Angriff in Isfahan wohl die beste Antwort dafür. Das schiitische Regime
| in Teheran ist bei den arabischen, sunnitischen Nachbarn teils noch
| unbeliebter als der kleine jüdische Staat Israel. Außerdem produziert
| der Iran Waffen, die Russland kauft und für seine Angriffe auf die
| Ukraine nutzt, weshalb etwa die USA die mutmaßlich israelischen Attacken
| bisher nicht stoppten.
|
| Aber auch Israel wird nicht zurück zum alten Schattenkrieg können. Dafür
| kämpft es bereits zu lange gegen Irans Proxys Hamas und Hisbollah. Im
| Krieg in Gaza deutet sich kein absehbares Ende, keine Lösung an. Im
| schwelenden Konflikt mit der den Libanon kontrollierenden Hisbollah
| verschärft sich die Lage beinahe täglich. Mitte der Woche zielte die
| Terrormiliz auf ein Gemeindezentrum in dem Beduinendorf Arab al-Aramshe,
| direkt an der Grenze. 18 Israelis wurden teils schwer verletzt, die
| meisten von ihnen Reservisten der Armee, die in dem Gemeindezentrum
| Quartier bezogen hatten.
|
| Auch Israel schießt weiter, griff diese Woche mehrfach militärische
| Stützpunkte der Hisbollah an, teils tief im Landesinneren des Libanon,
| tötete mehrere Führungsköpfe des militärischen Arms der Miliz. Im
| Libanon hat der Iran durch die Hisbollah ein großes Arsenal an Waffen,
| es ist eine Miliz, die so professionell agiert wie eine Armee und seit
| Monaten gegen Israel kämpft, bisher aber auf niedriger Flamme.
|
| Hisbollah-Führer Hassan Nasrallah erklärte bislang, kein Interesse an
| einem vollwertigen Krieg gegen Israel zu haben. Innerhalb Israels aber
| wächst der Unmut darüber, dass weiterhin rund 60.000 Bewohner aus dem
| direkten Grenzgebiet evakuiert sind, Häuser zerstört werden, nicht
| bewirtschaftete Felder vertrocknen.
+--- </hier abknabbern> ---

©<https://www.zeit.de/politik/ausland/2024-04/angriff-iran-israel-atomwaffen-nahostkrieg/komplettansicht>

	M.f.G.

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Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie
wird praktisch nie gelesen.  Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur
etwas komisch... ;-)

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Israel. Iran. Nordkorea. "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2024-04-13 15:32 +0200
  Re: Israel. Iran. Nordkorea. Ulf.Kutzner@web.de (Ulf_Kutzner) - 2024-04-13 16:48 +0000
    Re: Israel. Iran. Nordkorea. Alfred <april@anon.invalid> - 2024-04-14 11:23 +0200
  Re: Israel. Iran. Nordkorea. Nomen Nescio <nobody@dizum.com> - 2024-04-14 02:03 +0200
    Re: Israel. Iran. Nordkorea. Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2024-04-14 05:15 +0000
      Re: Israel. Iran. Nordkorea. Ulf.Kutzner@web.de (Ulf_Kutzner) - 2024-04-14 08:34 +0000
      Re: Israel. Iran. Nordkorea. Georg Gruber <g.gruber_hauwech@gmx.net> - 2024-04-14 12:15 +0200
        Re: Israel. Iran. Nordkorea. Goetz Schultz <ng.expire1225@goetz.co.uk> - 2024-04-14 12:01 +0100
          Re: Israel. Iran. Nordkorea. Ulf.Kutzner@web.de (Ulf_Kutzner) - 2024-04-14 11:19 +0000
          Re: Israel. Iran. Nordkorea. Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2024-04-14 11:43 +0000
            Re: Israel. Iran. Nordkorea. Ulf.Kutzner@web.de (Ulf_Kutzner) - 2024-04-14 12:07 +0000
        Re: Israel. Iran. Nordkorea. Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2024-04-14 11:03 +0000
          Re: Israel. Iran. Nordkorea. Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2024-04-14 11:32 +0000
          Re: Israel. Iran. Nordkorea. Georg Gruber <g.gruber_hauwech@gmx.net> - 2024-04-14 14:29 +0200
          Re: Israel. Iran. Nordkorea. Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> - 2024-04-14 20:00 +0200
        Re: Israel. Iran. Nordkorea. Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2024-04-14 13:27 +0200
        Re: Israel. Iran. Nordkorea. Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2024-04-14 16:55 +0200
          Re: Israel. Iran. Nordkorea. Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2024-04-14 15:09 +0000
            Re: Israel. Iran. Nordkorea. Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2024-04-14 18:29 +0200
            Re: Israel. Iran. Nordkorea. Georg Gruber <g.gruber_hauwech@gmx.net> - 2024-04-14 18:39 +0200
            Re: Israel. Iran. Nordkorea. Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2024-04-14 20:29 +0200
              Re: Israel. Iran. Nordkorea. Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> - 2024-04-14 22:34 +0200
                Re: Israel. Iran. Nordkorea. Nomen Nescio <nobody@dizum.com> - 2024-04-15 00:04 +0200
                Re: Israel. Iran. Nordkorea. Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2024-04-15 06:17 +0200
                Re: Israel. Iran. Nordkorea. Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2024-04-15 07:52 +0200
                Re: Israel. Iran. Nordkorea. Ulf.Kutzner@web.de (Ulf_Kutzner) - 2024-04-15 06:50 +0000
          Re: Israel. Iran. Nordkorea. Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> - 2024-04-14 20:14 +0200
            Re: Israel. Iran. Nordkorea. Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2024-04-14 22:22 +0200
      Re: Israel. Iran. Nordkorea. Ulf.Kutzner@web.de (Ulf_Kutzner) - 2024-04-14 10:49 +0000
        Re: Israel. Iran. Nordkorea. Goetz Schultz <ng.expire1225@goetz.co.uk> - 2024-04-14 12:02 +0100
          Re: Israel. Iran. Nordkorea. Ulf.Kutzner@web.de (Ulf_Kutzner) - 2024-04-14 11:24 +0000
      Re: Israel. Iran. Nordkorea. Nomen Nescio <nobody@dizum.com> - 2024-04-14 13:01 +0200
        Re: Israel. Iran. Nordkorea. Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2024-04-14 11:11 +0000
          Re: Israel. Iran. Nordkorea. Nomen Nescio <nobody@dizum.com> - 2024-04-14 15:40 +0200
          Re: Israel. Iran. Nordkorea. Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2024-04-14 19:21 +0200
      Re: Israel. Iran. Nordkorea. Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> - 2024-04-14 19:56 +0200
    Re: Israel. Iran. Nordkorea. Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2024-04-14 09:38 +0200
      Re: Israel. Iran. Nordkorea. Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2024-04-14 10:32 +0200
        Re: Israel. Iran. Nordkorea. Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2024-04-14 08:39 +0000
          Re: Israel. Iran. Nordkorea. Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2024-04-14 17:50 +0200
            Re: Israel. Iran. Nordkorea. Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2024-04-14 18:38 +0200
        Re: Israel. Iran. Nordkorea. Nomen Nescio <nobody@dizum.com> - 2024-04-14 15:45 +0200
          Re: Israel. Iran. Nordkorea. Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2024-04-14 13:56 +0000
            Re: Israel. Iran. Nordkorea. Friedrich Karl Siebert <f.k.siebert@online.de> - 2024-04-14 16:12 +0200
              Re: Israel. Iran. Nordkorea. Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2024-04-14 16:35 +0200
                Re: Israel. Iran. Nordkorea. Ulf.Kutzner@web.de (Ulf_Kutzner) - 2024-04-15 06:14 +0000
            Re: Israel. Iran. Nordkorea. Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2024-04-14 16:13 +0200
            Re: Israel. Iran. Nordkorea. Nomen Nescio <nobody@dizum.com> - 2024-04-14 19:38 +0200
        Re: Israel. Iran. Nordkorea. Wilhelm Ernst <newstrap@t-online.de> - 2024-04-14 19:38 +0200
          Re: Israel. Iran. Nordkorea. Nomen Nescio <nobody@dizum.com> - 2024-04-15 01:19 +0200
            Re: Israel. Iran. Nordkorea. Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2024-04-15 06:31 +0200
              Re: Israel. Iran. Nordkorea. Nomen Nescio <nobody@dizum.com> - 2024-04-15 09:37 +0200
                Re: Israel. Iran. Nordkorea. Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2024-04-15 09:44 +0200
                Re: Israel. Iran. Nordkorea. Nomen Nescio <nobody@dizum.com> - 2024-04-15 16:15 +0200
                Re: Israel. Iran. Nordkorea. Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2024-04-15 18:21 +0200
                Re: Israel. Iran. Nordkorea. Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2024-04-15 21:54 +0200
                Re: Israel. Iran. Nordkorea. Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2024-04-15 16:46 +0200
      Re: Israel. Iran. Nordkorea. Nomen Nescio <nobody@dizum.com> - 2024-04-14 12:51 +0200
        Re: Israel. Iran. Nordkorea. Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2024-04-14 13:30 +0200
      Re: Israel. Iran. Nordkorea. Goetz Schultz <ng.expire1225@goetz.co.uk> - 2024-04-14 11:59 +0100
        Re: Israel. Iran. Nordkorea. Ulf.Kutzner@web.de (Ulf_Kutzner) - 2024-04-14 11:11 +0000
          Re: Israel. Iran. Nordkorea. Goetz Schultz <ng.expire1225@goetz.co.uk> - 2024-04-14 12:29 +0100
            Re: Israel. Iran. Nordkorea. Ulf.Kutzner@web.de (Ulf_Kutzner) - 2024-04-14 11:40 +0000
            Re: Israel. Iran. Nordkorea. Nomen Nescio <nobody@dizum.com> - 2024-04-14 16:21 +0200
              Re: Israel. Iran. Nordkorea. Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2024-04-14 18:14 +0200
                Re: Israel. Iran. Nordkorea. Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2024-04-14 18:52 +0200
                Re: Israel. Iran. Nordkorea. Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2024-04-14 17:20 +0000
                Re: Israel. Iran. Nordkorea. Peter Veith <veith@snafu.de> - 2024-04-14 21:06 +0200
                Re: Israel. Iran. Nordkorea. Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2024-04-15 08:29 +0200
                Re: Israel. Iran. Nordkorea. Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2024-04-15 15:15 +0000
                Re: Israel. Iran. Nordkorea. Ulf.Kutzner@web.de (Ulf_Kutzner) - 2024-04-15 15:34 +0000
                Re: Israel. Iran. Nordkorea. Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2024-04-15 17:46 +0200
                Re: Israel. Iran. Nordkorea. Ulf.Kutzner@web.de (Ulf_Kutzner) - 2024-04-15 16:01 +0000
                Re: Israel. Iran. Nordkorea. gunter-kuehne <gunter-kuehne@mail.de> - 2024-04-15 19:19 +0200
                Re: Israel. Iran. Nordkorea. Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2024-04-15 20:17 +0200
                Re: Israel. Iran. Nordkorea. Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2024-04-16 10:17 +0000
                Re: Israel. Iran. Nordkorea. Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2024-04-16 14:13 +0200
                Re: Israel. Iran. Nordkorea. Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2024-04-25 18:23 +0000
                Re: Israel. Iran. Nordkorea. Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2024-04-27 18:00 +0200
                Re: Israel. Iran. Nordkorea. Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2024-04-16 07:57 +0200
                Re: Israel. Iran. Nordkorea. Nomen Nescio <nobody@dizum.com> - 2024-04-14 20:52 +0200
                Re: Israel. Iran. Nordkorea. Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2024-04-15 07:56 +0200
                Re: Israel. Iran. Nordkorea. Nomen Nescio <nobody@dizum.com> - 2024-04-15 12:33 +0200
                Re: Israel. Iran. Nordkorea. Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2024-04-15 13:48 +0200
                Re: Israel. Iran. Nordkorea. Nomen Nescio <nobody@dizum.com> - 2024-04-15 19:57 +0200
                Re: Israel. Iran. Nordkorea. Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2024-04-15 20:12 +0200
                Re: Israel. Iran. Nordkorea. Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2024-04-16 06:21 +0200
                Re: Israel. Iran. Nordkorea. Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2024-04-16 08:12 +0200
                Re: Israel. Iran. Nordkorea. Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2024-04-15 18:32 +0200
        Re: Israel. Iran. Nordkorea. Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2024-04-14 13:34 +0200
          Re: Israel. Iran. Nordkorea. Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2024-04-14 17:56 +0200
            Re: Israel. Iran. Nordkorea. Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2024-04-15 00:10 +0200
              Re: Israel. Iran. Nordkorea. Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2024-04-15 14:18 +0200
        Re: Israel. Iran. Nordkorea. Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2024-04-14 18:16 +0200
  Re: Israel. Iran. Nordkorea. Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> - 2024-04-14 19:54 +0200
    Re: Israel. Iran. Nordkorea. Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2024-04-14 22:37 +0200
      Re: Israel. Iran. Nordkorea. Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2024-04-15 00:20 +0200
        Re: Israel. Iran. Nordkorea. Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2024-04-15 00:51 +0200
          Re: Israel. Iran. Nordkorea. Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2024-04-15 15:19 +0000
  Re: Israel. Iran. Nordkorea. "F. W." <me@home.invalid> - 2024-04-15 09:22 +0200

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