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Re: KI ist "zu gut"

From Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de>
Newsgroups ger.ct
Subject Re: KI ist "zu gut"
Date 2024-03-17 16:52 +0100
Organization A noiseless patient Spider
Message-ID <ut73jp$3jkr3$1@dont-email.me> (permalink)
References (7 earlier) <9t65f34faci264f64n3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at> <usvlu0$1q65o$2@dont-email.me> <3t65f616bei2ffcecn3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at> <ut57db$34bu9$1@dont-email.me> <5t65f6a1fdi31d9e6n3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at>

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Salve allerseits,

Stefan Froehlich schrieb:
> On Sat, 16 Mar 2024 23:44:58 Lars Gebauer wrote:
>> Am 16.03.24 um 23:03 schrieb Stefan Froehlich:
>>> On Thu, 14 Mar 2024 21:15:59 Lars Gebauer wrote:
>>>> Am 14.03.2024 um 20:34 schrieb Stefan Froehlich:
>>>>
>>>>> Erst sehr spät kommt auch schöpferische *wissenschaftliche*
>>>>> Leistung ins Spiel, aus naheliegenden Gründen.
>>>>> Aber offenbar hat es ja nicht einmal dazu gereicht.
>>>> 
>>>> Ganz im Gegenteil. Das Ergebnis war sogar "zu gut".
>>> 
>>> ...es war eben nicht "zu gut", ganz und gar nicht.
>> 
>> Wäre es nicht "zu gut" gewesen, wäre der Verdacht, es sei von
>> einer KI erzeugt worden, gar nicht erst aufgekommen.
> 
> Falsch. Hint: Du verwendest lediglich einen falschen Maßstab für "gut".
> 
+--- <hier abknabbern> ---
| Wer Kants Philosophie verstehen möchte, sollte mit einer seiner seltenen
| autobiografischen Passagen anfangen: "Ich bin selbst aus Neigung ein
| Forscher. [...] Es war eine Zeit da ich glaubte dieses allein könnte die
| Ehre der Menschheit machen u. ich verachtete den Pöbel der von nichts
| weiß. Rousseau hat mich zurechtgebracht. Dieser verblendende Vorzug
| verschwindet, ich lerne die Menschen ehren u. ich würde mich unnützer
| finden wie den gemeinen Arbeiter wenn ich nicht glaubete, daß die
| Betrachtung allen übrigen einen Werth ertheilen könne, die Rechte der
| Menschheit herzustellen."
|
| Falls Sie nach dieser Lektüre in einer seiner drei Kritiken stöbern,
| werden Sie staunen. Wie konnte Kant glauben, dass seine akribische
| Untersuchung der Grenzen unserer Erkenntnis irgendetwas zur Herstellung
| der Menschenrechte beitragen könnte? Ist der Text also eine Bestätigung
| der Tatsache, dass Selbstkenntnis die schwierigste aller
| Vernunftaufgaben ist – wie Kant selbst einmal schrieb?
|
| Blickt man auf Kants Moralphilosophie, kann man verstehen, wie er sich
| vorstellte, etwas zur Verbesserung der Menschheit beizutragen. Doch die
| Menschheit zu verbessern ist überhaupt nicht dasselbe, wie ihre Rechte
| herzustellen. Müssen wir schlussfolgern, dass der wichtigste Philosoph
| der Neuzeit ein verblendeter, anmaßender Narr war? Um diesen Schluss zu
| vermeiden, übersehen die meisten Kant-Forscher diesen Text – wie auch
| Kants anderen autobiografischen Beitrag, in dem er Rousseau zum zweiten
| Newton erklärt.
|
| Das Paradox lässt sich auflösen, wenn man den Blick von Kants
| Epistemologie zu seiner Vernunfttheorie wendet. Letztere erlaubt uns,
| die Verbindung zwischen seinen großen spekulativen Arbeiten und seinen
| unermüdlichen praktischen Hoffnungen zu verstehen. Kants Leistungen
| werden meist ungefähr so zusammengefasst: Vor Kant haben Rationalisten
| und Empiristen darüber gestritten, ob unsere Erkenntnis aus der Vernunft
| oder der Erfahrung kommt. Kant hat das Problem gelöst, indem er zeigte,
| dass sowohl die Vernunft als auch die Erfahrung zur Erkenntnis
| beitragen. Dabei hat er auch das Problem des Skeptizismus gelöst und
| bewiesen, dass die Gegenstände unserer Erfahrung wirklich sind.
|
| Um an dieser Lesart festzuhalten, muss man mehrere Stellen in der
| zweiten Vorrede der Kritik der reinen Vernunft von 1781übersehen, in
| denen Kant zum Beispiel schreibt, dass "Idealism und Skeptizism [...]
| mehr den Schulen gefährlich sind und schwerlich ins Publikum übergehen
| können". Doch Textstellen zu übersehen ist bei Kant nicht schwer; er
| schrieb ja viel und war alles andere als ein begnadeter Schriftsteller.
| Dies ist einer der Gründe, warum die Erkenntnistheorie ins Zentrum
| seines Werkes gestellt wird. Nach den Vorreden folgen fast 300 Seiten
| schwere Prosa, bis er verrät, was die Pointe seiner Anstrengungen ist.
| Ein Semester ist meist zu kurz, um die letzten 412 Seiten zu behandeln.
|
| Wer sie liest, wird merken, dass es Kant nicht um die Wirklichkeit der
| Gegenstände, sondern um die Wirklichkeit der Vernunftideen ging, um
| Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit, die wir dringend brauchen, um
| moralisch zu handeln. Diese Ideen waren schon im 18. Jahrhundert vom
| aufkeimenden Nihilismus infrage gestellt worden.
|
| Die Fokussierung auf die Erkenntnistheorie ist aber nicht nur der Länge
| der Kritik der reinen Vernunft geschuldet, sondern auch einer schlechten
| Rezension. Bis 1781 war Kant Autor einer Reihe von kleineren Texten, die
| nur deshalb in Erinnerung blieben, weil er sich von 1770 an
| zurückgezogen hatte, um sich der Kritik der reinen Vernunft zu widmen.
| Nach einem Jahrzehnt des Schweigens musste er noch anderthalb Jahre
| warten, bis die erste Rezension erschien. Sie war ein Verriss, der seine
| Thesen verzerrte, um aus Kant einen Solipsisten à la George Berkeley zu
| machen. Jeder Autor kann seine Enttäuschung und wohl auch seine Wut
| nachempfinden. So schrieb er hastig nicht nur die zweite Ausgabe der
| Kritik, sondern, noch fataler, die Prolegomena zu einer jeden künftigen
| Metaphysik, in denen es darum geht, Berkeley zu widerlegen. Weil das
| Buch jedoch viel kürzer als das Hauptwerk ist, wird es in Kant-Kursen
| oft vorgezogen.
|
| *Erfahrung ist ohne Moral denkbar*
|
| Wie soll man aber zeigen, dass Vernunftideen nicht nette Tagträume,
| sondern wirklich sind? Ansätze gibt es in der ersten Kritik, doch
| ausgearbeitet sind sie erst sieben Jahre später in der Kritik der
| praktischen Vernunft. Dort lässt der Philosoph hoffen, dass es eine
| transzendentale Deduktion der Moral gibt, einen Beweis, dass Erfahrung
| ohne Moral nicht denkbar ist – so wie es auch keine kohärente Erfahrung
| ohne Begriffe wie "Kausalität" und "Substanz" geben kann.
|
| Vielleicht träumte Kant selbst von einem solchen Beweis. Wer möchte
| nicht zeigen, dass Erfahrung ohne Moral nicht vorstellbar ist? Kant war
| aber kein Idealist. Wie jeder andere Sterbliche konnte er wahrnehmen,
| dass Erfahrung ohne Moral denkbar ist: Wir erleben ständig, dass
| Menschen bereit sind, die Moral zu ignorieren, wenn die eigenen
| Neigungen dagegensprechen.
|
| Doch lässt sich wenigstens zeigen, dass moralische Handlungen möglich
| sind? Genau das ist Kants Hauptziel in der Kritik der praktischen
| Vernunft. Wo der Leser aber einen Beweis erhofft, bekommt er ein
| Gedankenexperiment: Ein Mann meint, immer wenn er an einem gewissen
| "Haus" – so nennt es Kant – vorbeikomme, überwältige ihn die Versuchung.
| Sobald er das Bordell erreiche, müsse er es betreten. Er wäre gern klug,
| er wäre gern treu, vielleicht glaubt er sogar, Sex sollte nicht käuflich
| sein. Doch keiner seiner Vorsätze ist stärker als "seine wollüstige
| Neigung". Können wir diesen Mann verstehen? Ohne Frage, meint Kant. Was
| aber wäre, wenn der Mann, unmittelbar nachdem er aus dem Sündenpfuhl
| auftaucht, gehängt würde – und vor dem Bordell ein Galgen errichtet
| worden wäre, um ihn daran zu erinnern? Plötzlich entdeckt er, dass er
| der Versuchung widerstehen kann. Alltägliche Begierden können noch so
| verlockend erscheinen, sie alle verblassen vor dem Wunsch zu leben.
|
| *Gibt es etwas, das absolut richtig oder absolut falsch ist – und wie*
| *können wir es wissen*?
|
| Denken wir uns denselben Mann nun, wie er vor einen Tyrannen gerufen und
| vor eine Wahl gestellt wird. Der Fürst möchte einen unschuldigen
| Untertan, der gegen sein Regime die Stimme erhoben hat, hinrichten
| lassen. Noch gilt im Land formal das Recht, und das verlangt, den Schein
| eines gerechten Verfahrens zu wahren. Jemand muss einen Brief schreiben
| und den Unschuldigen denunzieren. Unserem Lüstling ist diese Aufgabe
| zugedacht. Sollte er sich weigern, würde der Herrscher dafür sorgen,
| dass er seinerseits hingerichtet wird.
|
| Wie im ersten Fall, so meint Kant, sei es leicht, sich in diesen
| Burschen hineinzuversetzen. Doch anders als im ersten Fall zögern wir
| plötzlich: Wir wissen nicht, was wir tun würden.
|
| Kant betont stets die Grenzen unseres Wissens, und zu dem, was wir nie
| mit Gewissheit kennen können, gehört das Innerste unserer Seele. Niemand
| ist moralisch so gefestigt, dass er sich sicher sein kann, angesichts
| von Tod und Folter nicht einzuknicken. Meist knicken wir ein. Dennoch
| wissen wir alle, was wir tun sollten: uns weigern, den Brief zu
| schreiben, auch wenn es das Leben kostet. Und wir alle wissen, dass wir
| genau dies tun könnten – ob wir schwanken oder nicht.
|
| In diesem Augenblick, sagt Kant, erkennen wir mit Ehrfurcht und Staunen
| unsere Freiheit. Nicht Lust, wohl aber Gerechtigkeit vermag Menschen zu
| Taten zu bewegen, die das stärkste Verlangen, die Liebe zum Leben,
| überwinden. Dies zu betrachten ist so schwindelerregend, wie in den
| Himmel zu schauen: Mit dieser Macht ausgestattet, sind wir so unendlich
| wie er.
|
| *Die Moral am Beispiele von Helden erlernen*
|
| Worin liegt der Witz dieses Beispiels? Es ist die einzige Antwort, die
| der größte Moralphilosoph der Neuzeit je auf die größte moralische Frage
| gegeben hat, die Philosophen sich regelmäßig stellen: Gibt es
| irgendetwas, das absolut richtig oder absolut falsch ist – und wenn ja,
| wie können wir es wissen?
|
| Kant bringt das Beispiel an einer entscheidenden Stelle in der Kritik
| der praktischen Vernunft, an der die Leser hoffen, nun werde er endlich
| die Wahrheit des moralischen Gesetzes beweisen. Die Hoffnungen werden
| enttäuscht, denn Moralprinzipien sind nie wahr: Wahrheit bezieht sich
| darauf, wie die Welt ist, Moral darauf, wie sie sein sollte.
|
| Die Unterscheidung zwischen Sein und Sollen steht im Herzen von Kants
| Philosophie. Nichts ist ihm wichtiger, als diesen Unterschied zu
| erkennen. Wenn Moral nicht von empirischen Tatsachen abhängt, ist der
| Versuch sinnlos, Moralskeptiker mit objektiven Beweisen zu überzeugen.
| Schreibt Kant über die Fähigkeit, das eigene Leben für die Gerechtigkeit
| aufs Spiel zu setzen, sei dies eben "kein empirisches, sondern das
| einzige Factum der reinen Vernunft, die sich dadurch als ursprünglich
| gesetzgebend ankündigt".
|
| Was antworten wir also dem Skeptiker, der fragt, warum er moralisch
| handeln soll? Kant sagt, er soll dieses Gedankenexperiment anstellen und
| daran denken, dass es Menschen gab, die sich weigerten, solche
| Ungerechtigkeit hinzunehmen. Die Moral, so schreibt er, sei am
| einfachsten gelernt, indem man Beispiele von Helden erzähle.
|
| Oft wird Kant als puritanischer Verteidiger einer Tugend dargestellt,
| die so rein ist, dass man keine Freude an ihr habe. Tatsächlich will
| Kant genauso wie jeder andere, dass Tugend zum Glück führt. Er schreibt
| nur die Wahrheit: Oft tut sie es nicht. Gerade weil sie tragisch sind,
| zeigen seine Geschichten etwas, das alltägliche Beispiele nie beweisen
| können. In einem erschütternden Aufsatz von 1945 schreibt Hannah Arendt:
| "Ob jemand in Deutschland ein Nazi oder Antinazi ist, wird nur noch der
| ergründen können, der in das menschliche Herz, in das bekanntlich kein
| menschlich Auge dringt, zu blicken vermag. Die Laufbahn eines
| Organisators einer Untergrundbewegung, die es natürlich auch in
| Deutschland gibt, würde ein sofortiges Ende nehmen, wenn er sich nicht
| in Wort und Tat wie ein Nazi gebärden würde. [...] So hat selbst das
| extremste Schlagwort, das dieser Krieg auf unserer Seite hervorgebracht,
| dass nur ein ›toter Deutscher‹ ein guter Deutscher sei, noch eine
| Grundlage in den wirklichen Verhältnissen: erst wenn die Nazis einen
| gehängt haben, können wir wissen, ob er wirklich gegen sie war. Einen
| anderen Beweis gibt es nicht."
|
| Das Galgenbeispiel ist ein Gedankenexperiment, das jeder durchführen
| kann. Von der Allgemeingültigkeit des Experiments wird das moralische
| Gesetz getragen, das hier formuliert wird.
|
| Seit Jahrtausenden argumentieren Konservative, die Masse der Menschen
| werde von rohen Begierden angetrieben. Vielleicht handelten ein paar
| große Seelen nach moralischen Prinzipien, doch die meisten hätten nichts
| Edleres als Brot und Spiele im Sinn. Drehe sich unser Leben also um
| Konsum und Unterhaltung, dann sei ein wohlwollender Despotismus, der
| diese Leidenschaften lenke, die beste Regierungsform. Er sorge dafür,
| dass wir möglichst viel Zeugs anhäufen und möglichst viel Schmerz
| betäuben können. Wer könnte sich da beklagen?
|
| Mit solchen Argumenten kann man den Despotismus verteidigen. Damals wie
| heute hängen sie von der Prämisse ab, dass Menschen nicht frei, sondern
| glücklich sein wollen. Kants Gedankenexperiment jedoch zeigt, dass
| Despotismus uns nicht befriedigen kann. Natürlich wollen wir glückselig
| werden, aber wir wollen noch mehr: ein Bewusstsein unserer eigenen Würde
| erlangen, das es uns ermöglicht, Lust zurückzuweisen, wenn sie etwas
| verletzt, das für uns höher steht.
|
| *Der kategorische Imperativ*
|
| Nach Würde zu streben, heißt noch nicht, Würde zu haben; viele müßige
| Träume von etwas Erhabenerem bleiben eben Träume. Aber wenn die meisten
| sich vorstellen können, Kants Held zu sein, und sei es nur für einen
| Augenblick, dann ist eine Regierung, die an unsere Freiheit appelliert,
| auch erstrebenswert. Wenn jeder sich auch nur einen Moment lang wünscht,
| seine Freiheit dadurch zu beweisen, dass er sich auf die Seite der
| Gerechtigkeit stellt, sollte jeder von uns an einer Welt arbeiten, in
| der Freiheit und Gerechtigkeit an erster Stelle stehen. Brot und Spiele
| sorgen dann schon für sich selbst.
|
| Denn wir wollen die Welt bestimmen und nicht bloß von ihr bestimmt
| werden, wir wollen über den Dingen stehen, die wir möglicherweise zu
| konsumieren wünschen. Wir werden als Teil der Natur geboren und sterben
| auch so, doch am lebendigsten fühlen wir uns, wenn wir über sie
| hinausgehen. Bedeutung gewinnt menschliches Leben erst im Gegensatz zur
| Erfahrung: Mensch sein heißt, sich zu weigern, das Gegebene als gegeben
| hinzunehmen.
|
| Das führt uns zum kategorischen Imperativ, Kants Grundregel moralischer
| Überlegungen. Es gibt sie in mehreren Formulierungen, am klarsten ist
| diese: "Handle so, daß du die Menschheit, sowohl in deiner Person, als
| in der Person eines jeden andern, jederzeit zugleich als Zweck, niemals
| bloß als Mittel brauchest." Damit schließt Kant die meisten Lügen, aber
| auch die Sklaverei, den Kolonialismus und jede Form der Ausbeutung aus.
| Es heißt aber auch, dass wir uns selbst als Zweck missbrauchen, sollten
| wir das Primat der praktischen Vernunft nicht erkennen.
|
| Oft wird Kant vorgeworfen, der kategorische Imperativ sei zu rigide, um
| auf die Vielschichtigkeit des moralischen Lebens zu reagieren. Wer
| meint, er gebe uns nur unbeugsame Regeln, sollte wiederum die
| Kurzfassung der Grundlegung beiseitelegen und die Metaphysik der Sitten
| lesen. Darin lässt Kant einen Autor seinen Leser fragen: "Wie gefällt
| Ihnen mein Werk?" Die Antwort, so Kant, "könnte nun zwar illusorisch
| gegeben werden, da man über die Verfänglichkeit einer solchen Frage
| spöttelte; aber wer hat den Witz immer bei der Hand? Das geringste
| Zögern mit der Antwort ist schon Kränkung des Verfassers; darf er diesem
| also zum Munde reden?"
|
| *Der kategorische Imperativ ist keine Maschine, die moralische Urteile*
| *produziert*
|
| Statt zu erklären, dass Lügen immer verboten sind, fordert Kant den
| Leser auf, darüber zu urteilen. Der kategorische Imperativ setzt sich
| nicht über Nuancen hinweg, er will nur unbillige Ausnahmen verhindern.
| Dies gilt von alltäglichen Handlungen bis zur internationalen Politik.
| Verstößt ein Land etwa gegen die Menschenrechte, muss es dafür Gründe
| vorweisen. "Ich bin größer als du und kann damit durchkommen" gehört
| nicht zu den erlaubten Rechtfertigungen.
|
| Der kategorische Imperativ wird oft wie eine Maschine betrachtet, die
| uns das moralische Überlegen abnimmt und die richtigen Antworten
| ausspuckt. Tatsächlich zieht Kant ganz andere Vergleiche heran. Wer
| moralische Überlegungen anstellt, verfährt wie der Richter in einem
| Prozess oder wie ein Kind im Verlauf seiner Reifung. Das sind keine
| Randgestalten: Die eine ist eine zentrale Figur im bürgerlichen, die
| andere im privaten Leben. Das heißt: In den Bereichen menschlicher
| Erfahrung, die am meisten zählen, gibt es weder Gewissheit noch Wissen,
| weder Vorhersagen noch Regeln. Denn es gibt keine Regel für die
| Anwendung von Regeln. Gäbe es sie, bräuchte man eine Regel, die uns
| sagte, wie sie anzuwenden ist, und immer so fort. Das ist ein Regress,
| aus dem niemand herauskommt. Wir müssen es aber nicht. Denn stellen wir
| uns die Alternative vor: Wären Regeln nicht offen, gäbe es überhaupt
| kein Recht, denn es gäbe keine Verallgemeinerung, nur eine Reihe von
| Anordnungen bezüglich einzelner Fälle.
|
| Wenn wir überlegen, wie Rechtsfälle tatsächlich entschieden werden,
| können wir das falsche Dilemma abweisen: Entweder gibt es absolute
| Regeln, die wie Algorithmen funktionieren, oder man könnte genauso gut
| eine Münze werfen. So formuliert, stiehlt man sich aus der Mischung von
| harter Arbeit und Risiko heraus, die moralisches Urteilen verlangt. Wir
| weigern uns nicht, auf Ärzte zu hören, weil deren Urteile ungewiss sind,
| sondern wir suchen nach einem Arzt, dessen Urteil wir vertrauen. Wir
| können ein richterliches Urteil anfechten, doch die wenigsten von uns
| glauben, Anarchie sei eine Lösung für die Probleme, mit denen uns die
| Unbestimmtheit des Rechts konfrontiert.
|
| Moralische Klarheit fordert nicht mehr und nicht weniger Anstrengung und
| Urteilsvermögen, als wir auch sonst im Leben akzeptieren müssen. Nach
| Kants Menschenbild zu leben, ist alles andere als einfach. Aber wie der
| junge Walter Benjamin schrieb: Kant war nie bereit, aus der Ehrlichkeit
| des Dualismus zu fliehen. Das Sollen ist nicht weniger wirklich als das
| Sein.
+--- </hier abknabbern> ---

©<https://www.zeit.de/zeit-geschichte/2024/01/moralphilosophie-immanuel-kant-kategorischer-imperativ/komplettansicht>

	M.f.G.


-- 
Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie
wird praktisch nie gelesen.  Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur
etwas komisch... ;-)

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KI ist "zu gut" Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2024-03-05 15:27 +0100
  Re: KI ist "zu gut" nobody@nowhere.invalid (Marc Olschok) - 2024-03-05 21:51 +0000
    Re: KI ist "zu gut" Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2024-03-06 00:15 +0100
      Re: KI ist "zu gut" Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2024-03-06 15:46 +0100
      Re: KI ist "zu gut" nobody@nowhere.invalid (Marc Olschok) - 2024-03-09 22:35 +0000
        Re: KI ist "zu gut" Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2024-03-10 10:26 +0100
          Re: KI ist "zu gut" Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2024-03-10 12:23 +0000
            Re: KI ist "zu gut" Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2024-03-10 14:12 +0100
              Re: KI ist "zu gut" Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2024-03-10 14:39 +0100
                Re: KI ist "zu gut" Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2024-03-10 16:25 +0100
                Re: KI ist "zu gut" Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2024-03-10 17:37 +0100
                Re: KI ist "zu gut" Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2024-03-10 17:52 +0100
                Re: KI ist "zu gut" Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2024-03-10 17:53 +0100
              Re: KI ist "zu gut" Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2024-03-10 16:59 +0000
                Re: KI ist "zu gut" Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2024-03-10 18:42 +0100
                Re: KI ist "zu gut" Goetz Schultz <ng.expire1225@goetz.co.uk> - 2024-03-10 19:52 +0000
                Re: KI ist "zu gut" Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2024-03-10 21:34 +0100
                Re: KI ist "zu gut" Goetz Schultz <ng.expire1225@goetz.co.uk> - 2024-03-10 20:50 +0000
                Re: KI ist "zu gut" Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2024-03-10 22:27 +0100
                Re: KI ist "zu gut" Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2024-03-10 23:03 +0100
                Re: KI ist "zu gut" Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2024-03-11 00:17 +0100
                Re: KI ist "zu gut" Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2024-03-11 09:26 +0100
                Re: KI ist "zu gut" Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2024-03-11 10:16 +0000
                Re: KI ist "zu gut" Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2024-03-11 11:32 +0100
                Re: KI ist "zu gut" Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2024-03-11 10:48 +0000
                Re: KI ist "zu gut" Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2024-03-11 12:07 +0100
              Re: KI ist "zu gut" Ulf.Kutzner@web.de (Ulf_Kutzner) - 2024-03-10 13:49 +0000
                Re: KI ist "zu gut" Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2024-03-13 08:19 +0100
                Re: KI ist "zu gut" Ulf.Kutzner@web.de (Ulf_Kutzner) - 2024-03-13 09:32 +0000
            Re: KI ist "zu gut" Ulf.Kutzner@web.de (Ulf_Kutzner) - 2024-03-10 12:45 +0000
          Re: KI ist "zu gut" nobody@nowhere.invalid (Marc Olschok) - 2024-03-14 16:06 +0000
            Re: KI ist "zu gut" Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2024-03-14 18:37 +0100
              Re: KI ist "zu gut" Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2024-03-14 19:34 +0000
                Re: KI ist "zu gut" Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2024-03-14 21:15 +0100
                Re: KI ist "zu gut" Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2024-03-16 22:03 +0000
                Re: KI ist "zu gut" Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2024-03-16 23:44 +0100
                Re: KI ist "zu gut" Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2024-03-17 07:58 +0000
                Re: KI ist "zu gut" Ulf.Kutzner@web.de (Ulf_Kutzner) - 2024-03-17 10:08 +0000
                Re: KI ist "zu gut" Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2024-03-17 12:03 +0100
                Re: KI ist "zu gut" Ulf.Kutzner@web.de (Ulf_Kutzner) - 2024-03-17 12:09 +0000
                Re: KI ist "zu gut" Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2024-03-17 15:46 +0100
                Re: KI ist "zu gut" Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2024-03-17 11:42 +0100
                Re: KI ist "zu gut" Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2024-03-17 16:52 +0100
                Re: KI ist "zu gut" Ulf.Kutzner@web.de (Ulf_Kutzner) - 2024-03-17 10:03 +0000
                Re: KI ist "zu gut" Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2024-03-17 12:09 +0100
                Re: KI ist "zu gut" Ulf.Kutzner@web.de (Ulf_Kutzner) - 2024-03-17 12:15 +0000
                Re: KI ist "zu gut" Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2024-03-17 19:51 +0000
              Re: KI ist "zu gut" nobody@nowhere.invalid (Marc Olschok) - 2024-03-15 19:17 +0000
                Re: KI ist "zu gut" Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2024-03-15 22:33 +0100
                Re: KI ist "zu gut" nobody@nowhere.invalid (Marc Olschok) - 2024-04-15 23:03 +0000
  Re: KI ist "zu gut" "F. W." <me@home.invalid> - 2024-03-06 07:28 +0100
    Re: KI ist "zu gut" Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2024-03-06 11:40 +0100
      Re: KI ist "zu gut" "F. W." <me@home.invalid> - 2024-03-06 11:55 +0100
        Re: KI ist "zu gut" Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2024-03-06 12:27 +0100
      Re: KI ist "zu gut" Goetz Schultz <ng.expire1225@goetz.co.uk> - 2024-03-06 13:00 +0000
        Re: KI ist "zu gut" Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2024-03-06 15:10 +0100
          Re: KI ist "zu gut" Goetz Schultz <ng.expire1225@goetz.co.uk> - 2024-03-06 14:33 +0000
            Re: KI ist "zu gut" Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2024-03-06 15:48 +0100
              Re: KI ist "zu gut" Goetz Schultz <ng.expire1225@goetz.co.uk> - 2024-03-06 15:08 +0000
                Re: KI ist "zu gut" Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2024-03-06 21:27 +0100
                Re: KI ist "zu gut" Goetz Schultz <ng.expire1225@goetz.co.uk> - 2024-03-07 08:59 +0000
                Re: KI ist "zu gut" Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2024-03-07 16:09 +0100
                Re: KI ist "zu gut" Goetz Schultz <ng.expire1225@goetz.co.uk> - 2024-03-07 18:19 +0000
                Re: KI ist "zu gut" Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2024-03-07 19:48 +0100
                Re: KI ist "zu gut" Goetz Schultz <ng.expire1225@goetz.co.uk> - 2024-03-07 19:25 +0000
                Re: KI ist "zu gut" Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2024-03-07 22:50 +0100
                Re: KI ist "zu gut" Goetz Schultz <ng.expire1225@goetz.co.uk> - 2024-03-08 08:54 +0000
                Re: KI ist "zu gut" Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2024-03-08 10:07 +0100
                Re: KI ist "zu gut" Goetz Schultz <ng.expire1225@goetz.co.uk> - 2024-03-08 12:30 +0000
                Re: KI ist "zu gut" Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2024-03-08 15:19 +0100
                Re: KI ist "zu gut" Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2024-03-08 17:40 +0100
                Re: KI ist "zu gut" Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2024-03-08 18:30 +0100
                Re: KI ist "zu gut" Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2024-03-09 09:41 +0100
                Re: KI ist "zu gut" Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2024-03-09 08:45 +0100
                Re: KI ist "zu gut" Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2024-03-08 17:34 +0100
                Re: KI ist "zu gut" Goetz Schultz <ng.expire1225@goetz.co.uk> - 2024-03-08 18:17 +0000
                Re: KI ist "zu gut" Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2024-03-08 19:26 +0100
                Re: KI ist "zu gut" Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2024-03-09 09:42 +0100
                Re: KI ist "zu gut" Ulf.Kutzner@web.de (Ulf_Kutzner) - 2024-03-08 07:40 +0000
                Re: KI ist "zu gut" Goetz Schultz <ng.expire1225@goetz.co.uk> - 2024-03-12 16:56 +0000
            Re: KI ist "zu gut" Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2024-03-06 15:50 +0100
              Re: KI ist "zu gut" Goetz Schultz <ng.expire1225@goetz.co.uk> - 2024-03-06 15:50 +0000
            Re: KI ist "zu gut" Ulf.Kutzner@web.de (Ulf_Kutzner) - 2024-03-07 08:44 +0000
    Re: KI ist "zu gut" Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2024-03-06 15:49 +0100
      Re: KI ist "zu gut" Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2024-03-06 19:19 +0000
    Re: KI ist "zu gut" "Wendelin Uez" <wuez@online.de> - 2024-03-06 15:21 +0100
  Re: KI ist "zu gut" Andreas Fecht <forum@aftec.de> - 2024-03-06 09:43 +0100
  Re: KI ist "zu gut" Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> - 2024-03-07 17:52 +0100
    Re: KI ist "zu gut" Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2024-03-07 18:18 +0100
      Re: KI ist "zu gut" Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> - 2024-03-08 17:46 +0100
        Re: KI ist "zu gut" Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> - 2024-03-08 19:46 +0100
          Re: KI ist "zu gut" Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2024-03-10 10:08 +0100
            Re: KI ist "zu gut" Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> - 2024-03-11 09:40 +0100
              Re: KI ist "zu gut" Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2024-03-11 10:23 +0000
                Re: KI ist "zu gut" Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2024-03-11 11:38 +0100
                Re: KI ist "zu gut" Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2024-03-11 10:49 +0000
                Re: KI ist "zu gut" Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2024-03-11 12:06 +0100
                Re: KI ist "zu gut" Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> - 2024-03-11 12:30 +0100
                Re: KI ist "zu gut" Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2024-03-11 13:07 +0100
                Re: KI ist "zu gut" Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2024-03-11 12:50 +0000
                Re: KI ist "zu gut" Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2024-03-11 14:58 +0100
                Re: KI ist "zu gut" Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2024-03-11 15:29 +0000
                Re: KI ist "zu gut" Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> - 2024-03-11 18:19 +0100
                Re: KI ist "zu gut" Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2024-03-11 18:40 +0100
                Re: KI ist "zu gut" Goetz Schultz <ng.expire1225@goetz.co.uk> - 2024-03-11 11:02 +0000
                Re: KI ist "zu gut" Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2024-03-11 13:00 +0000
                Re: KI ist "zu gut" Ulf.Kutzner@web.de (Ulf_Kutzner) - 2024-03-11 11:10 +0000
                Re: KI ist "zu gut" Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2024-03-12 23:35 +0000
                Re: KI ist "zu gut" Ulf.Kutzner@web.de (Ulf_Kutzner) - 2024-03-13 09:35 +0000
                Re: KI ist "zu gut" Ulf.Kutzner@web.de (Ulf_Kutzner) - 2024-03-13 09:25 +0000
                Re: KI ist "zu gut" Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2024-03-13 11:07 +0000
              Re: KI ist "zu gut" Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2024-03-11 21:35 +0100
                Re: KI ist "zu gut" nobody@nowhere.invalid (Marc Olschok) - 2024-03-15 19:32 +0000
                Re: KI ist "zu gut" Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2024-03-15 21:25 +0100
    Re: KI ist "zu gut" Goetz Schultz <ng.expire1225@goetz.co.uk> - 2024-03-07 18:25 +0000
  Re: KI ist "zu gut" Ulrich D i e z <ud.usenetcorrespondence@web.de> - 2024-03-08 14:51 +0100

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